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Jeshua und Buddha

Aus der Sicht und im Vergleich zum christlichen Glauben

Moderator: bigbird

Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Ulick Owen » So 26. Feb 2006, 19:59

Ich nehme an, dass buddha, in der Hölle ist, weil er in sienen Sünden gestorben ist und jesus nicht als sienen Herrn und Erlöser angenommen hat.

U.N.O.
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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Shakyamuni » So 26. Feb 2006, 20:08

was bringt dir das, über sowas zu spekulieren? :?
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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon J.Tanya » So 26. Feb 2006, 21:45

Original von Norman
Ich nehme an, dass buddha, in der Hölle ist, weil er in sienen Sünden gestorben ist und jesus nicht als sienen Herrn und Erlöser angenommen hat.

U.N.O.


An-nehmen kann man viel.

Wie weisst du eigentlich, dass Buddha sündhaft war?
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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Sandra73 » So 26. Feb 2006, 22:39

Hoi J. Tanya,

danke dass Du mir das wegen den Seelen und Planeten nochmals deutlich erklärt hast.

dass es um den Weg "raus aus dem Fleisch" geht hab ich irgendwie schon begriffen. Ist sogar ein zentrales Thema wenn nicht das Zentralste, weil das Ziel ja ist, all diesem Irdischen zu entfliehen.

Nun bin ich natürlich von meiner Beziehung zu Jesus vorgeprägt,das kann ich nicht einfach so ablegen und voll neutral denken. Aber deshalb meine leider nicht wirklich neutrale, aber echte Frage: Dieses Rauskommen aus dem Fleisch sehe ich bis jetzt (bitte, bitte auch wieder korrigieren mit Deiner Sicht, danke!) doch reichlich mit Anstrengung verbunden, Disziplin, Konzentration...Absonderung als Individuum....und ob man es schafft ist nicht einfach so klar, sondern man versucht es und strengt sich an. Ohne zu wissen ob es gelingt. Ist das ein Klischeedenken von mir?
Jedenfalls ist dies schon ein Unterschied zu der Erlösung durch Jesus Christus, der diese Arbeit für uns getan hat und wo es von unserem Vertrauen abhängt, dieses anzunehmen. Dies ist für mich persönlich viel angenehmer.

Was natürlich nicht heisst dass uns Christen das Ziel gelingt. Denn wenn wir mehr ausüben oder das tun würden wozu wir berufen sind dann gäbe das ein anderes Bild als als was andere von uns haben. Aber das gibt es ja in jeder Philosophie, Religion, Ideologie usw. Ist dann ja eben peinlich wenn einer von einer anderen Religion besser das auslebt als das was ich als Christ "predige". Ist mir schon passiert, in meiner Ausbildung. Da waren grad diejenigen, die für mich die "komischsten" und am wenigsten "verträglich" waren, die Christen aus der Klasse. War schon komisch. Naja, sie fanden mich vielleicht auch komisch....
Regel halt: Wir sollten das auch tun wovon wir reden und anderen näher bringen wollen.

Noch zwei Fragen, eine von mir und die andere lässt mein Mann fragen:

Meine Frage: Wie ist das mit Familie? Was sagen die Veden oder Buddha zum Familienleben? Weil ich mal ganz naiv denke, das Ziel ist ja die Versenkung, Erleuchtung....und das macht man alleine.

Frage von meinem Mann: Wegen dem Beruf. Da es viele Mönche oder auch Bettelmönche gibt. Die werden ja von anderen versorgt. Und wenn nun möglichst viele nach höherer Erleuchtung streben dann gibt es die Leute immer weniger, die diese versorgen mit ihrer eigenen Arbeit. Oder ist es klar dass es immer genug solche "unten dran" geben wird? Sorry dies ist nicht meine Frage.

Also, hilf mir mal etwas auf die Sprünge. Ich komme mir irgendwie sehr dumm vor wenn ich diesen Thread mitlese weil ich nicht so ganz mitkomme. Ist wie eine total andere Welt für mich. Ich stell mich nicht extra dumm zwecks Pseudointeresse! Ich bitte um Geduld. Was ich aber verstanden habe, das verstehe ich aus Erfahrung dafür wirklich. Danke!

Liebe Grüsse von

Sandra73
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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Nataraja » Mo 27. Feb 2006, 13:55

Lieber Ullick Owen,

wie soll jemand 600 v. Chr. (vor Christus!!!) Jesus annehmen?
Und dann noch eine andere kleine Korrektur. Buddha ist genausowenig wie ich es mal tun werde in seinen Sünden gestorben.

Greez

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"... denn die einzige Wahrheit heißt: lernen, sich von der krankhaften Leidenschaft für die Wahrheit zu befreien."
(Umberto Eco: Der Name der Rose; S. 624)
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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon J.Tanya » Mo 27. Feb 2006, 17:48

Original von Sandra73
Hoi J. Tanya,



Noch zwei Fragen, eine von mir und die andere lässt mein Mann fragen:

Meine Frage: Wie ist das mit Familie? Was sagen die Veden oder Buddha zum Familienleben? Weil ich mal ganz naiv denke, das Ziel ist ja die Versenkung, Erleuchtung....und das macht man alleine.

Frage von meinem Mann: Wegen dem Beruf. Da es viele Mönche oder auch Bettelmönche gibt. Die werden ja von anderen versorgt. Und wenn nun möglichst viele nach höherer Erleuchtung streben dann gibt es die Leute immer weniger, die diese versorgen mit ihrer eigenen Arbeit. Oder ist es klar dass es immer genug solche "unten dran" geben wird? Sorry dies ist nicht meine Frage.



Liebe Grüsse von

Sandra73


Die Familien und Bettelmönch-frage kann ich in einem erklären.


Und zwar mit dem Namen Vrnasrama-dharma.

es gibt grundsätzlich 4Lebens-stufen im leben eines Vaisnavas. (ich zähl mich übrigens nicht wirklich dazu, ich hab das ja erst vor jahren kennengelernt und bin ein blutiger Anfänger, aber jede reise beginnt mit lächerlichen Schritten vor deiner Haustüre..)

1-Phase: Brahmachari: bis ca. 25j. Man wächst in diesem Umfeld auf und kommt unter umständen sogar schon als Kind in ein Tempelschule. (so wie bei uns manche in ein internat vollzeit gehen, aber nicht alle)
man lehrt und hält sich (wie auch im Internat) an Disziplin und regeln (Charakterbildung)
diese Zeit ist zölibatär.

Phase2: Haushälter (Ehe)leben
Der Brahhmacarya kann, wenn er will aus dem Tempeldienst raus und heiraten inklusive Sex und Kinder. (Manch sagen Sex nur für Kinderzeugen, aber das gibt es auch bei christen)
nun bis so um die 50 bist du verheiratet. Ziel dabei:
Krsna-Bewusste Kinder grosszuziehen. (Wie ihr ja eure Kinder auch christlich erziehen werdet. Oder werdet ihr sie buddhistisch erziehen? :D )

Wenn die KInder aus dem Haus sind, hat der Mann das Anrecht, seine Frau zu verlassen (Scheidung ist also möglich, wird sogar gefordert) Die Haushälter Phase ist grundsätzlich vorbei.

Die Frau kann sich einem Asram anschliessen als Yogini /Dienerin
oder sie wird einem Sohn zum Schutz übergeben, der verpflichtet ist, materiell für sie zu sorgen.
das ist die 3Phase: Der Mann sollte seine Familie, Wohnort verlassen oder zumindest Pilgerreisen unternehmen und so, die loslösung von Materie einüben. (Die Verstrickungen und Verwicklungen der Ehe wieder lösen)
Im Westen liest man Bücher über die Liebe wieder entfachen.
Oder man schluckt Viagra um die Potenz noch künstlich aufrecht zu erhalten.
Viele Paare nach 50/60 scheinen, wenn sie sich nicht getrennt haben, oft nicht mehr viel zu sagen zu haben.
Aus Gewohnheit, christlicher Tradition, Bequemlichkeit, und psychischer bindung an den Partner, bleibt man meist doch zusammen.

Die 3 Phase ist das einüben vom sich lösen.

Man kommt sozusagen von der Mitte des Mandala kreises (Geburt... wächst auf, lernt, studiert, heiratet, hat Kinder und Geschlechtsleben... dann mit 50 zur halbzeit
ist man am Rande des Mandalas. hier verweilen nun viele im Westen.
Die Veden fordern einen auf, wieder umzukehren, eben sich von Frau/Mann Familie etc zu lösen um sich so auf die 4. und letzte Lebensstufe vorzubereiten.

die Stufe der Entsagung (sanyasin)
Nun ist man ein Bettelmönch, der nur etwas isst, wenn ihm jemand etwas gibt. sonst ist fasten angesagt.
Es ist gemäss dem Idealen System (das heute in Indien eigentlich kaum mehr richtig zu finden ist)nie so, dass alle miteinander Bettelmönche sind und dann gleichzeitig um ein Brötli streiten...

die letzen Jahrzehnte sind einfach dem spirituellen Leben gewidmet.
Also genau in dieser Zeit, in der unsere Rentnr Rätsel lösen, Tageschau lesen, Italienisch lernen, im Garten arbeiten, wandern und jassen. und sich irgendwie nutzlos vorkommen...zt. haben sie sogar schlechtes gewissen, da sie nicht mehr arbeiten und auf die Gnade des Staates abhängis sind.
wir haben ja eigentlich auch so ein System. Die alten bekommen das Geld einfach vom Staat oder was sie selbst gespart haben und müssen nicht betteln gehen.

Es geht halt einfach darum, sich nicht mehr auf die Materiellen Bequemlichkeiten und Sicherheiten zu verlassen, sondern den Weg des grossen Abschieds zu gehen.
Sich immer mehr voll in die Hände Gottes begeben, total abhängig von ihm sein.

Das sagen viele Christen auch. Aber in reality haben sie gutbezahlten Job, sparen für die Rente oder ein eigenes Haus, haben unzählige Versicherungen fetter Lohn und fettes Bankkonto und und und... stop...
Ich bin nicht besser, das muss grad mal gesagt sein.
In Indien sind die Leute von Geburt an einfach an ein einfacheres Leben gewöhnt, die haben einfach nicht so ne materiell perfekte einrichtung wie wir.

Spirituell ist das eher von Vorteil.

Es gibt da natürlich noch viele begriffe und nataraja kann dir umfassender und exakter auskunft geben.
Was ist genau ein Sadhu?
Parivrachacacarya?
Bhaktivedanta?
Paramahamsa?
Bhaktivinoda?

ich weiss doch auch nicht. alles.


Das mit dem als Christ hat mans bequemer...

Das ist der Hauptgrund warum es soviele Christen gibt.
Es kommt mir immer so MCdonalds mässig rüber.
McBekehrung holen und man ist for sure in heaven...

bekehrung ist für mich nichts anderes als ein Synonym für
Startschuss...
Der WEg zu Jesus ist auch nicht so billig und easy wie euch manch evangelikaler zu Beginn predigt.
Die müssen fast so reden, wenn sie sagen würden, es sei ein langer mühsamer weg, dann gäbe es wahrscheinlich auch viel weniger von euch.

Der Prozess der Heiligung ist nicht einfach da über nacht.
Allein deine Gnade genügt ist eine Halbwahrheit.
Es braucht auch dein bestreben und handeln.

siehe Jakobus. Glaube ohne Werke ist in sich erstorben.
und in offb. sagt jesus dass ein jeder

nach seinen Werken gerichtet wird.


Ich habe schon viele Biographien von "Voll-Gas Christen gelesen. Die durchleiden viel und haben viele kämpfe auszufechten.


Es gibt heute so ein Trend-Christentum für die Masse, wo man Heilung erlebt und mehr Erfolg und seinen Traumpartner findet... alles gut und recht... aber man sollte nicht bei den Gaben Gottes stehen bleiben.
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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Sandra73 » Mo 27. Feb 2006, 20:47






Hoi J. Tanya,

vielen herzlichen Dank für Dein ausführliches Post, das hat mich gefreut und mir wirklich einiges beantwortet!!!!
Und ich habe auch neue Fragen bekommen.

Wie das System aufgeht mir Familie und Bettelmönchen, habe ich nun begriffen, danke.


Zitat:
nun bis so um die 50 bist du verheiratet. Ziel dabei:
Krsna-Bewusste Kinder grosszuziehen. (Wie ihr ja eure Kinder auch christlich erziehen werdet. Oder werdet ihr sie buddhistisch erziehen? :D )

Nana, Scherzkeks, natürlich nicht, gell!

Zitat:
Wenn die KInder aus dem Haus sind, hat der Mann das Anrecht, seine Frau zu verlassen (Scheidung ist also möglich, wird sogar gefordert) Die Haushälter Phase ist grundsätzlich vorbei.

Hm, ok, für mein Gemüt als Frau klingt das arg hart....denn ich liebe meinen Mann und möchte mit ihm zusammensein....

Zitat:
Im Westen liest man Bücher über die Liebe wieder entfachen.
Oder man schluckt Viagra um die Potenz noch künstlich aufrecht zu erhalten.
Viele Paare nach 50/60 scheinen, wenn sie sich nicht getrennt haben, oft nicht mehr viel zu sagen zu haben.
Aus Gewohnheit, christlicher Tradition, Bequemlichkeit, und psychischer bindung an den Partner, bleibt man meist doch zusammen.

Hmmm, es ist oft so, muss aber nicht. Wenn es so ist, dann stimmt etwas nicht, auch wenn es sehr häufig vorkommt.Da wäre dringend Hinterfragen und daran arbeiten notwendig. Das passiert wahrscheinlich, wenn lange vorher schon etwas nicht so gestimmt und nicht erkannt wurde, die Weichen falsch gestellt sind.

Die 3 Phase ist das einüben vom sich lösen.

Zitat:
dann mit 50 zur halbzeit
ist man am Rande des Mandalas. hier verweilen nun viele im Westen.

Leider, ja, das stimmt. Das hat aber nichts mit dem Christsein zu tun, sondern höchstens mit dem verrückten Jugendwahn, wo man das Alter gar nicht annehmen will und deshalb auch nicht die "höheren Reifestufen" erreichen kann, denke ich.

Zitat:
die letzen Jahrzehnte sind einfach dem spirituellen Leben gewidmet.
Also genau in dieser Zeit, in der unsere Rentnr Rätsel lösen, Tageschau lesen, Italienisch lernen, im Garten arbeiten, wandern und jassen. und sich irgendwie nutzlos vorkommen...zt. haben sie sogar schlechtes gewissen, da sie nicht mehr arbeiten und auf die Gnade des Staates abhängis sind.

Ja, das ist aber auch nicht das biblische Bild. Das ist unser Staatssystem oder was der Humanismus daraus gemacht hat. In der Bibel sind die Alten Menschen auch von der Familie mitversorgt und hoch angesehen wegen ihrer Weisheit. Sie dienen als Ratgeber und sollen geachtet und geehrt werden, haben wichtige Aufgaben. Dies ist uns hier sehr stark verloren gegangen und das finde ich sehr schade.

Zitat:
Es geht halt einfach darum, sich nicht mehr auf die Materiellen Bequemlichkeiten und Sicherheiten zu verlassen, sondern den Weg des grossen Abschieds zu gehen.
Sich immer mehr voll in die Hände Gottes begeben, total abhängig von ihm sein.

Ja, genau! Darum gehts mir auch! Sehr gut formuliert!!!!

Zitat:
Das sagen viele Christen auch. Aber in reality haben sie gutbezahlten Job, sparen für die Rente oder ein eigenes Haus, haben unzählige Versicherungen fetter Lohn und fettes Bankkonto und und und... stop...

Ja, dies ist oft die Realität. und nicht meine Vorstellung vom Christsein. Was hat es für einen Wert, von Glaube und Gottes Versorgung zu reden wenn er dies gar nicht tun könnte da wir uns selber absichern wollen?
Tatsache: Ich hatte noch nie einen wirklich gut bezahlten Job, dafür einer der mir gefiel. Und wir hatten stets sehr wenig Geld, Ende Monat Konto leer seit über acht Jahren, noch nie Möbel gekauft usw. aber alles durch Fügungen geschenkt bekommen was wir brauchten oder sonst dazu gekommen. Versichert sind wir kaum. Wir sind zu Miete in einem alten Holzhäuschen, aber es hat Charme! Auf eine Rente sparen? Hm, ich denke dass die AHV eh nicht mehr besteht wenn ich alt sein würde, also was solls, wenns soweit wäre müsste ich eh anders schauen...warum mich darum sorgen? Usw.
Und wir sind viel glücklicher so! Ich bin in einer Familie mit viel Sicherheiten aufgewachsenn (nicht christlich) und in etwa so, wie Du es beschrieben hast. Und darum kenne ich den Unterschied. So ist es mir viel wohler, und Gott versorgt uns!


Zitat:
In Indien sind die Leute von Geburt an einfach an ein einfacheres Leben gewöhnt, die haben einfach nicht so ne materiell perfekte einrichtung wie wir.
Spirituell ist das eher von Vorteil.

Stimmt, das denke ich manchmal auch! Aber das Loslassen hier gehört wohl dazu! Ist auch eine Herausforderung, die uns weiterbringen kann!

Ich hab da mal ein Erlebnis gehabt, das mich sehr geprägt hat: Ich habe festgestellt, dass, wenn ich anfang Monat frisch den Lohn auf dem Konto habe, es mir schwerer fällt, auf der Strasse jemandem fünf Franken zu schenken als Ende Monat, wenn ich vielleicht noch 20 Franken zur Verfügung habe. Das hat mich stark ins Nachdenken gebracht und auch erschreckt. Es zeigt die Macht des Geldes.



Zitat:
Das mit dem als Christ hat mans bequemer...

Das ist der Hauptgrund warum es soviele Christen gibt.
Es kommt mir immer so MCdonalds mässig rüber.
McBekehrung holen und man ist for sure in heaven...

Die Bekehrung kann man sich nicht einfach so "holen". Der Weg ist oft weit und steinig, bis jemand sich bereit sieht, sich einzulassen auf diese Erlösung anzunehmen. Und Voraussetzung dazu ist ja echte Busse und den Willen, dann wirklich Jesus als Herrn über sein Leben walten zu lassen. Mit diesen Aussichten muss man sich zuerst auseinandersetzen und dies ernsthaft entscheiden, dass man dies will. Ist nicht so easy. Bekehrungen, die ohne diese Vorbereitungen geschehen sind....hm, ich denke, dieser Mensch geht wieder weg von Jesus, wenn seine falschen Erwartungen nicht erfüllt worden sind.

Zitat:
bekehrung ist für mich nichts anderes als ein Synonym für
Startschuss...

Stimmt ja auch genau! Es ist ein Startschuss für einen Weg. Es beginnt erst damit. Danach kommt der Weg der Heiligung, der herausfordernd ist und bis zum Tod nicht abgeschlossen.

Zitat:
Der WEg zu Jesus ist auch nicht so billig und easy wie euch manch evangelikaler zu Beginn predigt.

Doch, es ist ziemlich einfach und klar: Wer Jesus annimmt, hat das ewige Leben zugesagt von ihm persönlich.
Billig und easy ist es allerdings nicht, da hast Du schon recht. Billig deswegen nicht, weil Jesus ja für uns unendlich gelitten hat und für uns gestorben ist! Das ist mitnichten billig, und der Umgang damit ist tatsächlich in manchen Kreisen nicht so toll, da gehe ich mit Dir einig. Da vermisse ich den Respekt vor Jesus.
Easy ist es eben auch nicht, weil wie gesagt die Entscheidung und das annehmen der Konsequenzen bewusst sein muss vor der Bekehrung. Es muss einem Ernst sein.

Zitat:
Die müssen fast so reden, wenn sie sagen würden, es sei ein langer mühsamer weg, dann gäbe es wahrscheinlich auch viel weniger von euch.

Wenn mehr die nachfolgenden Konsequenzen, die Heiligung, gepredigt würde, würde sich sicher so mancher zuerst gründlicher überlegen, ja. und nicht aus einem überschwenglichen Gefühl sich bekehren und dann Gott als "Automatengott" anschauen nach dem Motto: Du bist so gut, Du musst mir immer geben was ich möchte. Es gibt auch im Vergleich weniger Leute, die wirklich den Weg der Heiligung gehen und ganz ernsthaft danach streben! Es gibt viele Halbchristen und solche, die noch einen Weg vor sich haben, bis sie erkennen, dass da noch was fehlt! Christ ist nicht gleich Christ!

Zitat:
Der Prozess der Heiligung ist nicht einfach da über nacht.
Allein deine Gnade genügt ist eine Halbwahrheit.
Es braucht auch dein bestreben und handeln.

Ja, da hast Du vollkommen recht. Die Beziehungsaufnahme und Erlösung ist sozusagen da über Nacht. Aber der Prozess der Heiligung beginnt erst da, wo Menschen sich wirklich einlassen darauf. Das dauert oft leider eine ganze Weile, bis man sich bewusst ist, dass es bei der Erlösung nicht aufhört, sondern dass genau da Verpflichtungen beginnen, der Prozess der Heiligung usw. Eben unser Bestreben und Handeln, genauso wie Du schreibst.

Zitat:
siehe Jakobus. Glaube ohne Werke ist in sich erstorben.
und in offb. sagt jesus dass ein jeder
nach seinen Werken gerichtet wird.

Ja, stimmt genau. Gott durchschaut, wer versucht hat aus sich heraus zu Tun und wer bei der Erlösung stehen geblieben ist. Beides ist nicht das, was er möchte. Aus der Erlösungsannahme heraus kommen Früchte, eben die Werke.

Zitat:
Ich habe schon viele Biographien von "Voll-Gas Christen gelesen. Die durchleiden viel und haben viele kämpfe auszufechten.

Ja, als Christ wirst Du leiden wenn du verfolgt wirst und zu Jesus stehen musst. Oder eben manchmal kämpfen gegen Versuchungen und wirst geprüft.

Zitat:
Es gibt heute so ein Trend-Christentum für die Masse, wo man Heilung erlebt und mehr Erfolg und seinen Traumpartner findet... alles gut und recht... aber man sollte nicht bei den Gaben Gottes stehen bleiben.

Ja, das ist genau meine Ansicht, J. Tanya! Gegen diesen Trend bin ich vehement. Es verzerrt die biblische Botschaft und das, was Jesus gesagt hat. Es stimmt nicht.
Es geht nicht um das, das ist "Fleischliches Leben" in christliches Getue verpackt. Ich kann das nicht ausstehen.

Ich beginne zu verstehen was Du für ein Bild von den Christen hast. Und es ist genau das Bild, das ich auch immer häufiger antreffe und mich bedrückt und bewegt. Es ist nicht das Christsein, wie ich es verstehe und was ich leben will.
Ich kann gut verstehen dass Dich das anödet und anekelt. Tut es mich auch. Als Christin habe ich es doppelt schwer mit solchen Ansichten. Ich werde oft kritisiert und es ist schwer, den Weg zu finden zwischen Einheit und sich abgrenzen am richtigen Ort.

Soweit meine Gedanken zu Deinem Post. Irgendwie sind wir dennoch mit unserem Denken nicht so weit auseinander wie ich mit manchem Christen, obwohl Du Jesus nicht als Erlöser siehst.

Liebe Grüsse von

Sandra73

PS: Sorry, ich muss noch lernen richtig zitieren.... :roll:
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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon J.Tanya » Do 2. Mär 2006, 17:38

Ich beginne zu verstehen was Du für ein Bild von den Christen hast. Und es ist genau das Bild, das ich auch immer häufiger antreffe und mich bedrückt und bewegt. Es ist nicht das Christsein, wie ich es verstehe und was ich leben will.



Ich möchte noch sagen, dass ich nicht einfach ein schlechtes Bild von den Christen habe, mit ihrem teils doch sehr materialistischen GEtue
und dann auf der anderen Seite stehe ich mit den Vaisnavis, die wir schon viel weiter sind.
(ich bin nicht besser, genauso noch stark materialist, ich elender Mensch...)

Ich anerkenne einen Franz von Assisi, oder Rudi Lack genauso wie einen Haridas Thakur, oder Sriman Krishna Chandra Prabhu (radhe.ch)

ich bin katholisch aufgewachsen und war in kapuziner Klöstern für mehrere Monate. Ich habe viel Respekt vor Christen. Grundsätzlich vor allen Christen. Ich bin eigentlich sehr froh dass es Christen gibt und hab ihnen shcon eine Menge zu verdanken.
Und jeder der nur in irgendeinem lebensbereich ein millimeter fortgeschrittener ist als ich, ist in gewisser weise mein "aktueller-alltags-Guru"
Ich selber bin nicht speziell fortgeschritten, ich bin ein Beobachter typ. Ich beobachte und erlebe verschiedene Religionen und bin grundsätzlich bei jedem Menschen daran interessiert, wie er glaubt, was er glaubt, wie es dazu kam und wie er das lebt oder nicht lebt...

So bin ich in den letzten Jahren ein bisschen ein praktischer Religionswissenschaftler geworden.
Nachwievor mehr oder weniger aktiv in der kath.Kirche und doch sehr stark sympathisierend mit den Vaisnavis.
(zwei Seelen sind in meiner Brust. die Christen-Seele - die Vaisnava seele. Theologisch widersprechen sich die beiden Lehren nicht. Was für dich vielleicht komisch erscheint. Es ist eher ein bisschen Schizophren weil ich in verschiedenen Gemeinden und Tempeln rumgeistere" und nirgends voll verbindlich dabei bin. Verbindlichkeit war noch nie meine Stärke, vielleicht die Lektion meines Lebens...

Was dich von anderen Dialogen mit Christen abhebt, ist dass du mir viel zustimmst. Oft ist es so dass man grundsätzlich einfach mal dagegen ist, einfach weil ich nicht auf der selben Linie bin.
Es ist angenehmer mit jemandem zu reden, der mal grundsätzlich würdigt,was man schreibt, egal ob man gleicher meinung ist.
Ich merk grad, dass dies "des anderen meinung nicht anerkennen und grad verteufeln" ist einfach etwas vom schlimmsten.
Alle die dies des öftern tun. (hier im forum viele)
sollten von Sandra lernen, wie man mit anderen Religionsvertretern kommuniziert....

Man könnte schon fast sagen, dass wenn ich mich bekehren würde zum christ, dann durch jemand der so redet wie sandra und nicht dieses von unbewusstem Zorn triefenden post-fights, wie es hier gang und gäbe ist.

Was mir auffällt, dass Frauen eigentlich klar die besseren Kommunikatoren sind.

Ob die Hexenverbrennungen (6-10millionen frauen) auch stattgefunden hätten, wenn Frauen an der kirchlichen Macht gewesen wären?
Ich will hier nicht grad die Frauen vergöttern, aber ich will doch mal ein grosses

RESPEKT hinstellen. :]
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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Sandra73 » Fr 3. Mär 2006, 00:58

Hoi J. Tanya,

ich dank Dir vielmals für Deinen Respekt. Du hast meinen auch. Es tut mir immer noch leid, dass ich Dir am Anfang "keulenmässig" gekommen bin. Du wolltest von Anfang an dialogisieren und nicht debattieren, wie ich zuerst automatisch angenommen habe, anstatt zuerst abzuspüren, was dran ist.
Im Nachhinein bin ich froh, dass Du etwas sauer reagiert hast.

Eigentlich möchte ich gerne ausführlicher auf Dein Post eingehen, aber ich starre hier auf den Bildschirm und mein Hirn schläft schon. Deshalb spare ich das auf morgen und wünsche Dir eine gute Nacht.

Lieber Gruss von

Sandra73
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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Nagarjuna » Fr 3. Mär 2006, 02:16

Original von Ulick Owen
Ich nehme an, dass buddha, in der Hölle ist, weil er in sienen Sünden gestorben ist und jesus nicht als sienen Herrn und Erlöser angenommen hat.

U.N.O.


Köstlich...Lang nich mehr so gelacht!!! :party: :jump:
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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Shakyamuni » Fr 3. Mär 2006, 10:35

Original von Nagarjuna
Original von Ulick Owen
Ich nehme an, dass buddha, in der Hölle ist, weil er in sienen Sünden gestorben ist und jesus nicht als sienen Herrn und Erlöser angenommen hat.

U.N.O.


Köstlich...Lang nich mehr so gelacht!!! :party: :jump:

hehe schon bezeichnend, dass er sich nicht mehr meldet seit dem post :D
dzu kommt, dass jesus 500 jahre später überhaupt erst geboren worde .... hehe einfach toll 8-)
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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Juda » Fr 3. Mär 2006, 10:48


Seid gegrüßt liebe Leser.

Ich bekenne mich zu Jesus Christus und nicht zu einer Religion, Konfession oder Denomination.
Im Chritentum gibt es viele Strömungen, wie auch in anderen Religionen. Die Verbindung Religion und Staat (Kirchenpolitik) finde ich für nicht passend. Es soll jeder selber entscheiden, was jemand übernehmen möchte in sein Weltbild. Jeder hat seinen Kopf, jeder hat seine Welt und sein Denkmodell. Ein Modell erhebt nicht den Anspruch die Wirklichkeit zu sein.

Bedauerlicherweise mauern sich viele Christen in ein steifes Lehrgebäude ein , dass mit Bibelstellen untermauert wird.

Bevor ich sage das jemand Jude, Moselm oder Christ ist, mache ich mir bewußt, dass die Person erst einmal Mensch ist.
Ich möchte gerne von anderen lernen, dennoch bleibe ich treu meiner Überzeugung als Christ.

Wichtig ist in der Liebe zu bleiben, die die stärkste Kraft im Universuim ist. Locker bleiben und nicht verkrampfen.

Liebe Grüsse JUDA
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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Shakyamuni » Fr 3. Mär 2006, 10:57

Original von Juda

Seid gegrüßt liebe Leser.

Ich bekenne mich zu
.
.
.

was passt das in dieses thema? was willst du diskutieren? oder auf welchen beitrag ist das die antwort?
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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Nagarjuna » Fr 3. Mär 2006, 16:50

hallo mein freund aus der sakya familie..:)

weisst du ich finde es bedenklich dass menschen überhaupt noch solche gedankengänge in ihren hirnwindungen zustande bringen im jahre 2006! aber ich denke bald dass es solange es noch religionen gibt die lehren dass alles andere aus der hölle kommt was nicht ihres gleichen ist, solange wird es auch noch solche gedanken geben auf dieser welt! traurig aber wahr!

hoffe es geht dir gut und wünsch dir viel spass bei allem..:)

LG Nagarjuna
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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Sandra73 » Fr 3. Mär 2006, 18:05

Hallo Nagarjuna,

hab grad reingelesen und komm nicht ganz mit, was sich da entwickelt.
Worum gehts? Um den Post von Juda oder wie der heisst? Hat doch eher offen geschrieben und nichts von Höllenandrohung oder sowas.
Darf man jetzt in einem christlichen Forum nicht mal mehr dazu stehen, Christ zu sein? Bei allem Respekt, aber da gehen dann schon merkwürdige Dinge vor....
Oder hab ich Dich falsch verstanden? Und ich bin ja auch nicht angesprochen. Reagiere nur grad etwas irritiert.

Gruss,

Sandra73
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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Nagarjuna » Fr 3. Mär 2006, 18:25

hallo sandra

nein da hast du was völlig missverstanden. erstens habe ich überhaupt nichts gegen christen (sovern sie nicht irgendwelches fundamentalistisch extrem - fanatisches gedankengut mit sich tragen). es gibt viele verschiedene religionen weil es einfach verschiedene menschen gibt und nicht jeder kann zu dieser religion dazugehören wo ich drin bin. soweit zu meiner offenheit der religionszugehörigkeit der menschen.
auf was ich mich bezogen habe ist der post ganz zuoberst auf dieser seite von ulick owen. das ist für mich fanatisch und total daneben. kann ich leider nicht anders formulieren sowas! egal ob christ, moslem, hindu oder buddhist! wenn man so denkt sollte man sich zu hause einschliessen und die wohnung für den rest seines lebens nicht mehr verlassen. höchstens noch für einen gang zum psychotherapeuten!

LG Nagarjuna
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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Sandra73 » Fr 3. Mär 2006, 18:38

Hallo Nagarjuna,

achso, aller klar! Da keine Anrede kam oder Bezug, dachte ich an das Post wo gefragt wurde was das nun dahinpasst.
Ja, das von Owen ist schon Provokation pur und überhaupt nicht hilfreich.
Es ist auch schon geschrieben worden, dass Buddha vor Jesus lebte und ihn deshalb gar nicht annehmen konnte, rein logisch gesehen.
Da kommt mir grad eine Frage:
Ich habe gelesen dass Buddha und auch Jesus eine Reinkarnation von Vishnu seien. Sowas hab ich noch nie gehört.
Also dann hinreinander zeitlich?
Und wieso hatten sie dann eine so unterschiedliche Aufgabe (Jesus ist der Erlöser, Buddha lenkt die Atheisten in eine Spiritualität ohne Gott ab, damit die Gläubigen nicht gestört werden) ?
Welche Rolle spielt denn Jesus als Reinkarnation von Vishnu, bezw. was hat er für eine Aufgabe?
Weisst Du dazu etwas?

Liebe Grüsse von

Sandra73

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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Nagarjuna » Fr 3. Mär 2006, 19:18

hallo sandra...:)

klar das ist pure provokation. solche aussagen fördern den frieden nicht. darum auch meine aussage. is also nich böse gemeint...;)

zu deiner anderen frage muss ich dir sagen dass ich keinen blassen schimmer habe von was j.tanya da spricht. ich habe das auch selber noch nie gehört. falls das stimmen sollte dann kann es nur aus der sicht der hare krishna oder hindu lehre kommen oder ist ein hirngespinnst von j.tanja selber. aber ich denke sie wird wohl schon authentische dinge hier reinschreiben die sie so gelehrt hatt.
buddha sieht sich keinesfalls als vishnu oder sonst was. buddha ist buddha und hatt eine eigenständige lehre entwickelt. buddha hatt ganz einfach einen weg aus dem leid gezeigt. in diesem sinne ist er auch erlöser da er seine weisheit und seine lehre weitergegeben hatt. als buddhist liegt es aber an einem selber diesen weg zu gehen und das leid zu beseitigen.
was jesu für eine rolle spelt bei den hindus oder hare krishnas habe ich erlichgesagt genau so wenig ahnung. muss ich leider passen. vieleicht gibt dir j.tanya ja antwort. :)

LG Nagarjuna

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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Nagarjuna » Fr 3. Mär 2006, 19:33

ach ja @j.tanya

lustig finde ich dass du mich aus deinem veden thread rausschmeissen wolltest weil ich shakyamuni auf einen fehler draufhingewiesen habe und ganz kurtz meine fahrprüfung angesprochen habe. mit der begründung dies dort sei ein reiner thread bei dems um die veden und krishna...usw geht...
hier ist ein jesus & buddha thread und du postest unmengen an material über vedische und hare krishna sichtweisen hier rein! wie kommt das, dass du deine prinzipien so schnell vergisst?? :D
lass dich aber nicht stören wegen meinem thread hier und schreib weiterhin wie dir danach ist...ich finde man sollte so frei sein um dem anderen seine freiheit auch zu lassen sich zu äussern wie er möchte auch wenns nicht ums thema geht. solange es niemandem schadet is doch ok...;)
ind iesem sinne,

LG Nagarjuna

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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon J.Tanya » Fr 3. Mär 2006, 19:45

Original von Nagarjuna


zu deiner anderen frage muss ich dir sagen dass ich keinen blassen schimmer habe von was j.tanya da spricht. ich habe das auch selber noch nie gehört. falls das stimmen sollte dann kann es nur aus der sicht der hare krishna oder hindu lehre kommen oder ist ein hirngespinnst von j.tanja selber. aber ich denke sie wird wohl schon authentische dinge hier reinschreiben die sie so gelehrt hatt.
buddha sieht sich keinesfalls als vishnu oder sonst was. buddha ist buddha und hatt eine eigenständige lehre entwickelt. buddha hatt ganz einfach einen weg aus dem leid gezeigt. in diesem sinne ist er auch erlöser da er seine weisheit und seine lehre weitergegeben hatt. als buddhist liegt es aber an einem selber diesen weg zu gehen und das leid zu beseitigen.
was jesu für eine rolle spelt bei den hindus oder hare krishnas habe ich erlichgesagt genau so wenig ahnung. muss ich leider passen. vieleicht gibt dir j.tanya ja antwort. :)

LG Nagarjuna





Bei den Hari :D Haris sieht man Buddha tatsächlich als Inkarnation Visnus. Seine Mission war vielfältig. Zum einen ging es darum, wieder klare spirituelle Prinzipien einzuführen. Buddha sagte nichts über Gott. Er liess dieses Thema (bewusst?) offen.

Natürlich wird wohl kaum ein Buddhist, von den Haris vereinnahmt werden.
So wie es unter den Bhaktis auch die Lehre gibt, dass Jesus
eine Inkarnation Brahmas ist. (Erstgeborene Sohn Visnus)
dies akzeptieren natürlich die Christen nicht....
denn das würde bedeuten, dass Krsna (Visnu) und Jesus nicht total unvereinbar wären, sondern VATER und SOHN.
Ich und der Vater sind eins....

Wie gesagt, so sehen gewisse Bhaktis Jeshua und Buddha.
(Hinduistischer Inklusivmus heisst das glaub)
Somit hätte ich alles inklusive.

Dies erklärt warum ich diese Spaltung zwischen Krsna und Jesus nicht sehe/habe. die ist aus meiner Sicht von den Christen gemacht, die sich gegen alle anderen Religionen abgrenzen wollen und alles, was ihnen fremd ist ausgrenzen.

(Christlicher Exklusivmus?)


Wie auch immer. So sehe ich das, ich weiss nicht ob Natarja, dies auch so unterschreiben würde?
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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Nagarjuna » Fr 3. Mär 2006, 19:53

@ j.tanya

wenn man aber buddhas lehren studiert und er sagt dass nichts aus sich selber entstehen kann dann verneint er ganz klar einen gott wie die christen ihn kennen! also hatt er das nicht bewusst offengelassen sondern es ist schlicht unmöglich dass sowas im buddhismus existieren würde!

LG Nagarjuna
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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon J.Tanya » Fr 3. Mär 2006, 19:57

Original von Nagarjuna
ach ja @j.tanya

lustig finde ich dass du mich aus deinem veden thread rausschmeissen wolltest weil ich shakyamuni auf einen fehler draufhingewiesen habe und ganz kurtz meine fahrprüfung angesprochen habe. mit der begründung dies dort sei ein reiner thread bei dems um die veden und krishna...usw geht...
hier ist ein jesus & buddha thread und du postest unmengen an material über vedische und hare krishna sichtweisen hier rein! wie kommt das, dass du deine prinzipien so schnell vergisst?? :D

lass dich aber nicht stören wegen meinem thread hier und schreib weiterhin wie dir danach ist...ich finde man sollte so frei sein um dem anderen seine freiheit auch zu lassen sich zu äussern wie er möchte auch wenns nicht ums thema geht. solange es niemandem schadet is doch ok...;)
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Ah du bist toleranter und mitgefühl-voller als ich und lässt mir hier in DEINEM (???)THREAD die Freiheit.

Dann lies mal, wer diesen Thread gegründet hat...

Wie kommst du plötzlich darauf, dass dies dein Thread ist?

Dieser Thread ist mein:Also RAUS HIER RAUS!!! :x :x :x :tongue: :D :D :D

Unmengen von Veden_Posts?

Ich habe Sandra das Varnasrma-Dharma-Konzept erklärt, dann noch was biografisches über mich. Das macht wohl grad 1Post über die Veden. klar das ist offtopic.

Das hauptthema hier war mal Jeshua und Buddha
Sind sie ähnlich unvereinbar? Feinde? Freunde?


Ich kann mich noch erinnern, dass Du und Shakya viele Seiten lang vorallem über Buddhistisches gesprochen habt. Oder habt ihr auch mal über Jeshua geschrieben?
aber ich werd den Thread nochmal von vorne lesen.
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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon J.Tanya » Fr 3. Mär 2006, 20:00

Original von Nagarjuna
@ j.tanya

wenn man aber buddhas lehren studiert und er sagt dass nichts aus sich selber entstehen kann dann verneint er ganz klar einen gott wie die christen ihn kennen! also hatt er das nicht bewusst offengelassen sondern es ist schlicht unmöglich dass sowas im buddhismus existieren würde!

LG Nagarjuna


nichts kann aus sich selber entstehen?

was bedeutet das?

Wieso ist damit bewiesen, dass es bei Buddha Gott nicht geben kann?


schreib mehr darüber bitte.

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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Nagarjuna » Fr 3. Mär 2006, 20:18

hallo J

hi hi den spass dass ich mitfühlender bin als du den spass wollt ich mir einfach mal gönnen...und offensichtlich hab ich die richtigen worte gewählt dass dies auch so rüberkommt...hi hi hi :)

du ich hab aber sicher nicht gesagt es wäre mein thread. hab nur gesagt es wäre ein jesus buddha thread. und ich hab eher selten hier geschrieen so wie ich mich erinnern kann. das mit shakya ist mir jedenfalls voll nich bewusst...:(

sicher gibt es gemeinsamkeiten zwichen jesus und buddha. z.b. die lehre über liebe und mitgefühl zu seinem nächsten würde ich sagen ist ziemlich ähnlich. feinde sind sie sicherlich keine. freunde? wer weiss? buddha hätte sichelrich gedacht: jesus ist voller verblendungen! und jesus hätte gedacht: schade er kennt meinen vater im himmel nicht da entgeht ihm aber mächtig was! :D jedenfalls hätten sie sich mitgefühl entgegengebracht weil jeder vom anderem denken würde dem fehlt was. hi hi

also so wie die christen ja denken dass gott die ursache für alles ist, also quasi der anfang von allem entstehen so muss dieser gott aus sich selber beschaffen sein. denn vor ihm war ja nichts. buddhisten wissen aber das nichts aus scih heraus entstehen kann. es gibt weder anfang noch ende. alles ist in abhängiger natur von umständen. alles ist zusammengsetzt! (was übrigens die wissenschaft auch so sieht)so kann es keinen gott geben der einfach mal so plötzlich aus dem nichts erschienen ist. und wenn du einen christ fragst woher dass gott den kommt dann ist die antwort dass man sich mit dieser frage nicht beschäftigen darf weil man gott nicht in frage stellen soll! und so wird dieser glaube noch lange zeit weitergeführt werden!

LG Nagarjuna



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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Nagarjuna » Fr 3. Mär 2006, 20:34

im übrigen hatt buddha auch das vorhandensein einer seele im menschen verneint! was also auch nicht mit der lehre jesu oder gott vereinbar wäre!
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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon J.Tanya » Fr 3. Mär 2006, 20:39

Original von Nagarjuna
hallo J

hi hi den spass dass ich mitfühlender bin als du den spass wollt ich mir einfach mal gönnen...und offensichtlich hab ich die richtigen worte gewählt dass dies auch so rüberkommt...hi hi hi :)

du ich hab aber sicher nicht gesagt es wäre mein thread. hab nur gesagt es wäre ein jesus buddha thread. und ich hab eher selten hier geschrieen so wie ich mich erinnern kann. das mit shakya ist mir jedenfalls voll nich bewusst...:(

sicher gibt es gemeinsamkeiten zwichen jesus und buddha. z.b. die lehre über liebe und mitgefühl zu seinem nächsten würde ich sagen ist ziemlich ähnlich. feinde sind sie sicherlich keine. freunde? wer weiss? buddha hätte sichelrich gedacht: jesus ist voller verblendungen! und jesus hätte gedacht: schade er kennt meinen vater im himmel nicht da entgeht ihm aber mächtig was! :D jedenfalls hätten sie sich mitgefühl entgegengebracht weil jeder vom anderem denken würde dem fehlt was. hi hi

also so wie die christen ja denken dass gott die ursache für alles ist, also quasi der anfang von allem entstehen so muss dieser gott aus sich selber beschaffen sein. denn vor ihm war ja nichts. buddhisten wissen aber das nichts aus scih heraus entstehen kann. es gibt weder anfang noch ende. alles ist in abhängiger natur von umständen. alles ist zusammengsetzt! (was übrigens die wissenschaft auch so sieht)so kann es keinen gott geben der einfach mal so plötzlich aus dem nichts erschienen ist. und wenn du einen christ fragst woher dass gott den kommt dann ist die antwort dass man sich mit dieser frage nicht beschäftigen darf weil man gott nicht in frage stellen soll! und so wird dieser glaube noch lange zeit weitergeführt werden!

LG Nagarjuna






Die heutige Wissenschaft ist ja atheistisch gesinnt, darum ist das kein beweis für mich.

Es gibt weder Anfang noch Ende´
So wird doch genau auch gott erklärt. Ohne Anfang und ohne Ende.

Es gibt kein Vor IHM. Es gibt keine Vor-Gott-Zeit.
Gott ist Ewig. EWIG ist zeit-los.
Gott gabs schon immer, Er hat sich nicht einfach mal aus dem Nichts heraus gegründet. ER IST!

Dieser Glaube wird nicht lange Zeit weitergeführt werden, sondern EWIG weiterleben. Denn Gott ist ewig und deswegen auch die Verehrung Gottes.

Du musst dich also ewig gedulden, wenn du hoffst, dass dieser Glaube mal aufhört.

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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Nagarjuna » Fr 3. Mär 2006, 20:50

die meinung ist aber dass es ohne gott garnichts gäbe. er ist der ursprung aller dinge. und genau dass kann nicht sein.
wenn es gott gibt und er durch ursache und wirkung (das ist jetzt nunmal ein naturgestz da kommt keiner drum rum. auch du nicht wenn du keine wissenschaft magst) entstanden ist dann kann er auch nicht der ursprung aller dinge sein. denn jemand hatt ihn dann erschaffen. oder gewisse umstände die zusammengekommen sind.
ich bin auch kein wissenschaftlerfan. aber komisch ists schon dass die wissenschaft nun dinge so interpretiert wie es der buddhismus schon ca. 2500 jahre tut!
na ja so lange muss ich auch wieder nicht warten. wenn man bedenkt dass es die welt schon ca. 6 milliarden jahre gibt und sie in ca. 1 milliarde jahre verglüht weil sie dann zu nahe an der sonne ist dann hatt die welt schon 5/6 ihrer zeit hinter sich...es geht also zügig vorwärts...hi hi! aber es wird sicher wieder irgendwo eine welt entstehen wo es wesen gibt die einen messias brauchen . so wird das noch lange weitergehen da hast du schon recht J!

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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon J.Tanya » Fr 3. Mär 2006, 20:51

Original von Nagarjuna
im übrigen hatt buddha auch das vorhandensein einer seele im menschen verneint! was also auch nicht mit der lehre jesu oder gott vereinbar wäre!



ich kann mit dir leider nicht auf buddhistischer Grundlage antworten, da ich die Buddha-Bibeln zuschlecht kenne.

Würde mich mal interessieren was mein Livenet-Meister" His divine Grace Natarja Maharaj 8-) dazu sagen würde.

kannst du dies mal zitieren wo das steht, mit der Seele?
gibt es auch buddhistische Richtungen die an die Existenz einer Seele glauben?

soll ich jetzt noch erwähnen, dass die Haris Buddha ja als Lehrer für spirituell interessierte Atheisten ansehen?
Dann kann Buddha dies so gesagt haben.
Jedem das seine sozusagen.

Es gibt aber auch die Gesichte, wo ein gläubiger zu Buddha kam und fragte: Buddha gibt es Gott?
Buddha sagte: Nein.
Dann kam ein Atheist und fragte: Buddha gibt es Gott?
Buddha sprach: JA!
Da kam ein Dritter der weder dogmatisch gläubig noch dogmatisch Atheist.
Auch er fragte Buddha: Buddha wies in an sich hinzusetzen und die Wahrheit zu erleben. (zu meditieren)

So irgendwie geht diese Story.
Seinem Anhänger erklärte Buddha, dass er jeweils dem Gläubigen und Atheist nicht einfach dessen Dogma bekräftigen wollte. sie kamen nur um bestätigung zu finden, von dem,was sie eh schon zu wissen glaubten.

Den Dritten wies er in Meditation an um selber zu erfahren, was sei.

Glaube niemanden, glaube keiner Schrift... erfahre du selbst!

ist doch auch so ein bekannter Buddha-spruch.

Das würde bedeuten, dass ein Buddhist seine Schriften gar nicht als Beweise für etwas benutzen kann.
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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon J.Tanya » Fr 3. Mär 2006, 20:56

Original von Nagarjuna
die meinung ist aber dass es ohne gott garnichts gäbe. er ist der ursprung aller dinge. und genau dass kann nicht sein.
wenn es gott gibt und er durch ursache und wirkung (das ist jetzt nunmal ein naturgestz da kommt keiner drum rum. auch du nicht wenn du keine wissenschaft magst) entstanden ist dann kann er auch nicht der ursprung aller dinge sein. denn jemand hatt ihn dann erschaffen. oder gewisse umstände die zusammengekommen sind.
ich bin auch kein wissenschaftlerfan. aber komisch ists schon dass die wissenschaft nun dinge so interpretiert wie es der buddhismus schon ca. 2500 jahre tut!
na ja so lange muss ich auch wieder nicht warten. wenn man bedenkt dass es die welt schon ca. 6 milliarden jahre gibt und sie in ca. 1 milliarde jahre verglüht weil sie dann zu nahe an der sonne ist dann hatt die welt schon 5/6 ihrer zeit hinter sich...es geht also zügig vorwärts...hi hi

LG Nagarjuna


Naturgesetze gelten für Gott aber nicht. Er hat die Naturgesetze (die nur in den Materiellen Universen gelten) geschaffen, ER untersteht ihnen selbst aber niemals.

Wie ein Präsident ein Gefängnis baut, in dem klare Gesetze und Ordnungen herrschen.
Der Präsident selber ist aber nicht im Gefängnis. Er hat sogar die Macht, jemanden zu begnadigen.
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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Shakyamuni » Fr 3. Mär 2006, 21:09

gut erstmal zu der verbindung vishnu/buddha:
ja es gibt diese vorstellung, aber sie ist nicht mehr als reine polemik. es wird so gesehen, dass vishnu als buddha inkarniert ist um die guten von den schlechten hindus zu trennen. die schlechten würden dann buddhisten werden.... ein relativ armseliger versuch den aufschwung des buddhismus in misskredit zu bringen ;)

Original von J.Tanya
kannst du dies mal zitieren wo das steht, mit der Seele?

es gibt unzählige stellen in den buddhistischen schriften, die das belegen. nur mal eine, die ich fast schon auswendig kenne, weil es keiner glauben will, dass es im buddhismus keine seele gibt ;) :
A 3, 137:
"Ob ein Vollendeter (Buddha) in der Welt erschienen ist oder nicht - die Naturgegebenheit, diese Naturgesetzlichkeit bleibt bestehen, nähmlich: Alle Gebilde sind vergänglich,... alle Gebilde sind leidhaft,... ale Gebilde sind ohne Seele."


gibt es auch buddhistische Richtungen die an die Existenz einer Seele glauben?

darin sind sich alle buddhisten einig, dass es eine seele nicht gibt.


Es gibt aber auch die Gesichte, wo ein gläubiger zu Buddha kam und fragte: Buddha gibt es Gott?
Buddha sagte: Nein.
Dann kam ein Atheist und fragte: Buddha gibt es Gott?
Buddha sprach: JA!
Da kam ein Dritter der weder dogmatisch gläubig noch dogmatisch Atheist.
Auch er fragte Buddha: Buddha wies in an sich hinzusetzen und die Wahrheit zu erleben. (zu meditieren)

wo steht das?



nur mal so am rande:
ich kann mich auch nicht auf ewig lange lehrvorträge erinnern, die ich zusammen mit dem ehrwürdigen nagarjuna gehalten haben soll ;)
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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Nagarjuna » Fr 3. Mär 2006, 21:18

also

ich bin auch kein sutrameister dass geb ich gerne zu.
ich habe nun gerade in einem buch einen text gesucht aber leider nicht mehr gefunden. gonsar rinpoche sagt darin dass buddha einem schüler beleherungen über eine existenz einer seele gegeben hätte wenn es für diesen von nutzen gewesen wäre. buddha hätte immer belehrungen gegeben die den wesen von nutzen gewesen wären. niemals umgekehrt. wenn also jemand an eine seele glauben möchte dann soll er das tun wenn er damit glücklich ist. wird er durch die meditation hörhere stuufen des bewusstseins erlangen wird er die absolute wahrheit erkennen. buddha hatt absolute und konventionelle wahrheiten gelehrt. dies darf man nicht vergessen.
die geschichte hab ich da im forum auch schon irgendwo gelesen. ich kenne sie nicht aber sie wird sicher ihren tieferen sinn haben der mir aber im moment verborgen bleibt. vieleicht aber ist es so wie ich oben schon sage und wer sich hinsetzt und meditiert der wird die wahrheit finden.
das mit den schriften stimmt so nicht ganz. hi hi das wäre zu einfach. klar sollte man keiner schrift und keinem lehrer einfach so etwas glauben. auch buddha sagte: glaubt mir nichts nur weil es ein buddha sagte. dies heisst aber nicht dass die ganzen lehren ***** wären. nein es heisst einfach dass wir die lehren hören oder lesen, sie dann studieren, und am schluss in der meditation unsere erfahrungen machen ob dies auch wirklich so ist wie es der buddha gesagt hatt. wenn es stimmt dann können wir diese lehre annehmen und als richtig erklären. im buddhismus wird alles mit kritischen augen hinterfragt und nicht einfach so hingenommen wie es z.b. die christentum oder im moslemischen der fall ist. dass wäre dogmatisch. es wird alles auseinandergenommen bis man die erfahrung hatt das es stimmt! wenn etwas nicht stimmt kanne s revidiert werden.
dass die naturgestze für gott nicht gelten für das bräuchtest du erstmal einen beweis für gott.

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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Shakyamuni » Fr 3. Mär 2006, 21:20

Original von J.Tanya
Glaube niemanden, glaube keiner Schrift... erfahre du selbst!

ist doch auch so ein bekannter Buddha-spruch.

Das würde bedeuten, dass ein Buddhist seine Schriften gar nicht als Beweise für etwas benutzen kann.

eben doch - du musst die rede an die kalamer weiter lesen:


"Geht, Kálámer, nicht nach Hörensagen, nicht nach Überlieferungen, nicht nach Tagesmeinungen, nicht nach der Autorität heiliger Schriften, nicht nach bloßen Vernunftgründen und logischen Schlüssen, nicht nach erdachten Theorien und bevorzugten Meinungen, nicht nach dem Eindruck persönlicher Vorzüge, nicht nach der Autorität eines Meisters !

Wenn ihr aber, Kálámer, selber erkennt : " Diese Dinge sind heilsam, sind untadelig, werden von Verständigen gepriesen, und, wenn ausgeführt und unternommen, führen sie zu Segen und Wohl " , dann o Kálámer, möget ihr sie zu eigen machen. Was ich so gesagt habe, wurde eben mit Bezug hierauf gesagt.

Derart von Begierde und Übelwollen befreit, unverwirrt, wissensklar und achtsam, durchdringt der edle Jünger mit einem vom Güte - von Mitleid - von Mitfreude - von Gleichmut erfüllten Geiste die eine Himmelsrichtung, ebenso die zweite, ebenso die dritte, ebenso die vierte. So durchdringt er oben, unten, quer inmitten, überall, allerwärts, die ganze Welt mit einem von Güte, Mitleid, Mitfreude oder Gleichmut erfüllten Geiste, einem weiten, umfassenden, unermeßlichen, von Haß und Übelwollen befreiten."


der text spricht also nicht davon, dass man generell keiner schrift glauben darf, sondern davon, dass man prüfen soll! da liegt ein gewaltiger unterschied zwischen, oder?
in bezug auf die seele heist das:
jeder mensch weis, dass alles, was ihn ausmacht vergänglich ist. "die seele" ist nicht wahrnehmbar und kann nur gedacht werden. dazu kommt, dass sie die illusion eines ewigen selbst gibt und somit die gier an ewige existenz fördert. sie ist also auch ohne kenntniss der buddhistischen schriften abzulehnen
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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon J.Tanya » Fr 3. Mär 2006, 21:22

Original von Shakyamuni
gut erstmal zu der verbindung vishnu/buddha:
ja es gibt diese vorstellung, aber sie ist nicht mehr als reine polemik. es wird so gesehen, dass vishnu als buddha inkarniert ist um die guten von den schlechten hindus zu trennen. die schlechten würden dann buddhisten werden.... ein relativ armseliger versuch den aufschwung des buddhismus in misskredit zu bringen ;)

Original von J.Tanya
kannst du dies mal zitieren wo das steht, mit der Seele?

es gibt unzählige stellen in den buddhistischen schriften, die das belegen. nur mal eine, die ich fast schon auswendig kenne, weil es keiner glauben will, dass es im buddhismus keine seele gibt ;) :
A 3, 137:
"Ob ein Vollendeter (Buddha) in der Welt erschienen ist oder nicht - die Naturgegebenheit, diese Naturgesetzlichkeit bleibt bestehen, nähmlich: Alle Gebilde sind vergänglich,... alle Gebilde sind leidhaft,... ale Gebilde sind ohne Seele."


gibt es auch buddhistische Richtungen die an die Existenz einer Seele glauben?

darin sind sich alle buddhisten einig, dass es eine seele nicht gibt.


Es gibt aber auch die Gesichte, wo ein gläubiger zu Buddha kam und fragte: Buddha gibt es Gott?
Buddha sagte: Nein.
Dann kam ein Atheist und fragte: Buddha gibt es Gott?
Buddha sprach: JA!
Da kam ein Dritter der weder dogmatisch gläubig noch dogmatisch Atheist.
Auch er fragte Buddha: Buddha wies in an sich hinzusetzen und die Wahrheit zu erleben. (zu meditieren)

wo steht das?



nur mal so am rande:
ich kann mich auch nicht auf ewig lange lehrvorträge erinnern, die ich zusammen mit dem ehrwürdigen nagarjuna gehalten haben soll ;)



Hi Shak

ist mit Seele eigentlich der ewige Atman gemeint
oder Seele im Sinne die Psyche Mind? Da sind ja unterschiedliche Definitionen am laufen...

Die Seele im Sinne von Psyche ist sehr wohl vergänglich.
Aber ist damit gesagt dass der eternal Atman inexistent ist.

Buddha weisst ja vor allem auf alles hin, was nicht ist, was vergänglich ist, was wenn er über den Atman gar nichts sagt?

Jesus hat zb. nicht über Reinkarnation gesagt (gemäss Bibelkanon) aber ist damit bewiesen, dass es keine Reinkarnation gibt?

klar das mit Visnu = Buddha gefällt euch sowenig wie Christen Brahma=Jesus (Hinduistischer Inklusivmus)

damit soll lediglich erklärt sein, warum ein Vaisnava auch an Jeshua und Buddha interessiert sein kann.
Zwar mit einer anderen Sicht...
eshat ja ehhhhjeder eine ANDERE Sicht...

wo dieses Buddha geschichte steht weiss ich nicht, werd ich aber versuchen zu finden.

es ginge da gar nicht um die Schlechten würden Buddhisten werden,
sondern trennung von spirituellen A-Theisten und Theisten. Das muss man nicht werten. Denn ein Buddhist kann, wenn er die Zutat Krsna hinzufügt sehr wohl auch zu einem Vaisnava werden, der schon viel Prinzipien verwirklicht hat (es fehlt ihm halt noch Gott, gut den will er ja nicht, aber vielleicht mal doch, wie es dieser Erbreich erlebt hatte)

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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Shakyamuni » Fr 3. Mär 2006, 21:28

Original von J.Tanya
ist mit Seele eigentlich der ewige Atman gemeint
oder Seele im Sinne die Psyche Mind? Da sind ja unterschiedliche Definitionen am laufen...

das bewusstsein erkennt ein buddhist auch an. der begriff in den buddhistischen schriften verrät, was gemeint ist: anatman (skr.) bzw. anatta (pali) meint, dass es kein vermeintlich ewiges atman gibt


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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Nagarjuna » Fr 3. Mär 2006, 21:31

wir sind uns widermal klar einig lieber gesandter aus der sakya familie...:D
wer über mitgefühl verfügt ist freundlich auch wenn er wütend ist! wer über kein mitgefühl verfügt, tötet auch wenn er lächelt!
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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon J.Tanya » Fr 3. Mär 2006, 21:33

Original von Shakyamuni

jeder mensch weis, dass alles, was ihn ausmacht vergänglich ist. "die seele" ist nicht wahrnehmbar und kann nur gedacht werden. dazu kommt, dass sie die illusion eines ewigen selbst gibt und somit die gier an ewige existenz fördert.



Gier an ewige Existenz ist gut.

Denn an irgendwas haftet jeder an.

von irgendwas ist jeder abhängig.

und der buddhist darf halt in die Illusion, von NICHTS abhängig zu sein.
Doch dieses Nichts hat auch Gott geschaffen, jawohl, SO IST ES! :D


Die ewige Seele ist sehr wohl wahrnehmbar. vielleicht nicht für den normal-materialhuman, aber sehr wohl für die verschiedensten yogis etc... klar,kein Atman, kein Param-atman, so eure logik.

Gut, so denken halt die spirituellen atheisten.

Warum wollt ihr eigentlich auf keinen Fall, dass es einen Gott gibt? was ist eigentlich so schlimm am Gedanken eines ewigen Schöpfers?
Bitte nicht mit der "bösen von Gewalt triefenden Bibel" kommen.

Warum darf es bei euch keinen ewigen liebenden glückseligen Gott geben, der nichts anderes will, als das, das wir leidenden wieder zurück zu IHM ins spirituelle Disneyland kommen. Was ist den so schlimm an dieser vorstellung für ewig immer in persönlichen austausch mit Gott und seinen Geweihten zu tanzen spielen, lieben, singen etc?

schnall ich aigentlich nicht. Wieso geht man lieber lebenslang auf einen harten strengen Pfad, der einem das Nichts, die Auslöschung verspricht?

Wollt ihr denn nicht ewig leben? (Sofern dieses Ewig eben auch Glückseligkeit ohne Ende beinhaltet?)
We are all beloved children of the all-attractive Supreme Person. And most importantly for us, we don´t have to struggle to attract His love. He loves us more than anyone else and is waiting in our own hearts for us to turn to Him and return His love.
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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Shakyamuni » Fr 3. Mär 2006, 21:35

Original von J.Tanya
es ginge da gar nicht um die Schlechten würden Buddhisten werden,
sondern trennung von spirituellen A-Theisten und Theisten. Das muss man nicht werten. Denn ein Buddhist kann, wenn er die Zutat Krsna hinzufügt sehr wohl auch zu einem Vaisnava werden, der schon viel Prinzipien verwirklicht hat (es fehlt ihm halt noch Gott, gut den will er ja nicht, aber vielleicht mal doch, wie es dieser Erbreich erlebt hatte)

" Vishnu is believed to have taken the form of the Buddha to encourage evil people to despise the Vedas, and reject the caste system and the deities. In this way they would effect their own destruction. This incarnation appeared in the Kali Yuga. "
(Quelle: http://www.gurjari.net/ico/Mystica/html/vishnu.htm )


soviel dazu ;)
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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Nagarjuna » Fr 3. Mär 2006, 21:36

warum wir keinen schöpfer wollen? ganz einfach: weil wir der wahrheit entsprechend leben sehen und wissen wollen! ;)
wer über mitgefühl verfügt ist freundlich auch wenn er wütend ist! wer über kein mitgefühl verfügt, tötet auch wenn er lächelt!
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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Shakyamuni » Fr 3. Mär 2006, 21:42

Original von Nagarjuna
wir sind uns widermal klar einig lieber gesandter aus der sakya familie...:D

hehe ja, nagarjuna :D lässt sich glücklicherweise kaum vermeiden ;)

Original von J.Tanya
Gier an ewige Existenz ist gut.

eben nicht - es ist einer der größten wurzeln des leidens und der enttäuschung. wenn du das erleben willst - bitte ;)

und zu deinen fragen

1) ich liebe den tod und die vergänglichkeit - so bin ich nunmal ;)
2) ich kann es nicht leiden glücklich zu sein
und
3) ich kann mich und andere nicht ausstehen und deswegen will ich nicht ewig leben

so willst du uns darstellen, oder? ;)
nee mal im ernst:

in keiner theistischen schrift wird dieser gott dargestellt, den du da an die wand malst. ewiges leben ist eine illusion und allein der buddhismus propagiert wirkliche gewaltlosigkeit
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Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon J.Tanya » Fr 3. Mär 2006, 21:51

Original von Shakyamuni
Original von Nagarjuna
wir sind uns widermal klar einig lieber gesandter aus der sakya familie...:D

hehe ja, nagarjuna :D lässt sich glücklicherweise kaum vermeiden ;)

Original von J.Tanya
Gier an ewige Existenz ist gut.

eben nicht - es ist einer der größten wurzeln des leidens und der enttäuschung. wenn du das erleben willst - bitte ;)

und zu deinen fragen

1) ich liebe den tod und die vergänglichkeit - so bin ich nunmal ;)
2) ich kann es nicht leiden glücklich zu sein
und
3) ich kann mich und andere nicht ausstehen und deswegen will ich nicht ewig leben

so willst du uns darstellen, oder? ;)
nee mal im ernst:

in keiner theistischen schrift wird dieser gott dargestellt, den du da an die wand malst. ewiges leben ist eine illusion und allein der buddhismus propagiert wirkliche gewaltlosigkeit


isst du Fleisch?

ja so will ich euch darstellen.

Es geht mir nicht in den Schädel rein, wie man gerne und mit grossem Aufwand auf die höchste Glückseligkeit in Person verzichtet?


Gier an die ewige spirituelle Existenz...
(du sprichst wohl von der materiellen, da will ich auch weg von...)
Anhaftung an den Höchsten ist /sollte mein Ziel sein.
Denn dann bin ich schon bald im Ewigen Glück.
Wo bitte ist dort noch leid? Das hat nichts mehr mit irgendeiner materiellen Schöpfung zu tun.
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