HomeWer ist Jesus?ForumChatNewsletterE-Mail SupportKontakt   

Jeshua und Buddha

Aus der Sicht und im Vergleich zum christlichen Glauben

Moderator: bigbird

Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon J.Tanya » Fr 3. Mär 2006, 21:54

Original von Nagarjuna
warum wir keinen schöpfer wollen? ganz einfach: weil wir der wahrheit entsprechend leben sehen und wissen wollen! ;)


der Wahrheit entsprechend... komm doch bitte nicht mit dem 1000x missbrauchten wort Wahrheit.

du redest einfach von DEINER Wahrheit.

Your Reality is not my reality...
We are all beloved children of the all-attractive Supreme Person. And most importantly for us, we don´t have to struggle to attract His love. He loves us more than anyone else and is waiting in our own hearts for us to turn to Him and return His love.
J.Tanya
Wohnt hier
 
Beiträge: 1525
Registriert: Sa 6. Mär 2004, 11:14

Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Nagarjuna » Fr 3. Mär 2006, 21:55

tja und wenn der höchste halt nich da ist dann bist du traurig und stehst alleine an der bushaltestelle und nimmst einfach den bus....:D
wer über mitgefühl verfügt ist freundlich auch wenn er wütend ist! wer über kein mitgefühl verfügt, tötet auch wenn er lächelt!
Benutzeravatar
Nagarjuna
Gesperrt
 
Beiträge: 350
Registriert: Mi 5. Okt 2005, 18:54

Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Nagarjuna » Fr 3. Mär 2006, 21:58

Original von J.Tanya
Original von Nagarjuna
warum wir keinen schöpfer wollen? ganz einfach: weil wir der wahrheit entsprechend leben sehen und wissen wollen! ;)


der Wahrheit entsprechend... komm doch bitte nicht mit dem 1000x missbrauchten wort Wahrheit.

du redest einfach von DEINER Wahrheit.

Your Reality is not my reality...


eben um dass gehts ja. meine welt ohne schöpfer ist auch meine wahrheit. warum muss ich deinen schöpfer annehemn? nur um illusorisch glücklich zu sein? nee danke...
wer über mitgefühl verfügt ist freundlich auch wenn er wütend ist! wer über kein mitgefühl verfügt, tötet auch wenn er lächelt!
Benutzeravatar
Nagarjuna
Gesperrt
 
Beiträge: 350
Registriert: Mi 5. Okt 2005, 18:54

Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon J.Tanya » Fr 3. Mär 2006, 22:00

Original von Shakyamuni
Original von J.Tanya
es ginge da gar nicht um die Schlechten würden Buddhisten werden,
sondern trennung von spirituellen A-Theisten und Theisten. Das muss man nicht werten. Denn ein Buddhist kann, wenn er die Zutat Krsna hinzufügt sehr wohl auch zu einem Vaisnava werden, der schon viel Prinzipien verwirklicht hat (es fehlt ihm halt noch Gott, gut den will er ja nicht, aber vielleicht mal doch, wie es dieser Erbreich erlebt hatte)

" Vishnu is believed to have taken the form of the Buddha to encourage evil people to despise the Vedas, and reject the caste system and the deities. In this way they would effect their own destruction. This incarnation appeared in the Kali Yuga. "
(Quelle: http://www.gurjari.net/ico/Mystica/html/vishnu.htm )


soviel dazu ;)


gut danke, ist mir auch recht.

Da wird von Leuten gesprochen, die die Vaisnavas stören und solche leute können von mir aus schon verschwinden, doch wie? Nicht durch Krieg sondern durch atheistic-spiritualistic Beschäftigungs-Therapie.
Ist Visnu/Buddha nicht brilliant??
da ist sogar noch eine gehörige Portion Ironie und Humor dabei, finde ich... das würde bedeuten, das Buddha euch Buddhisten an der Nase herumführt... :]
We are all beloved children of the all-attractive Supreme Person. And most importantly for us, we don´t have to struggle to attract His love. He loves us more than anyone else and is waiting in our own hearts for us to turn to Him and return His love.
J.Tanya
Wohnt hier
 
Beiträge: 1525
Registriert: Sa 6. Mär 2004, 11:14

Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon J.Tanya » Fr 3. Mär 2006, 22:04

Original von Nagarjuna


warum muss ich deinen schöpfer annehemn? nur um illusorisch glücklich zu sein? nee danke...


woher weisst du, dass es illusorisch ist?
es ist eternal reality nicht illusion.
We are all beloved children of the all-attractive Supreme Person. And most importantly for us, we don´t have to struggle to attract His love. He loves us more than anyone else and is waiting in our own hearts for us to turn to Him and return His love.
J.Tanya
Wohnt hier
 
Beiträge: 1525
Registriert: Sa 6. Mär 2004, 11:14

Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon J.Tanya » Fr 3. Mär 2006, 22:07

Original von Nagarjuna

dass die naturgestze für gott nicht gelten für das bräuchtest du erstmal einen beweis für gott.

LG Nagarjuna







Gott will nicht bewiesen werden.
Gott kann nicht bewiesen werden.
(denn sonst wäre der Freie Wille angetastet, dass man Gott auch ignorieren leugnen kann.)

Gott offenbart sich, ER-scheint wann es IHM beliebt.
We are all beloved children of the all-attractive Supreme Person. And most importantly for us, we don´t have to struggle to attract His love. He loves us more than anyone else and is waiting in our own hearts for us to turn to Him and return His love.
J.Tanya
Wohnt hier
 
Beiträge: 1525
Registriert: Sa 6. Mär 2004, 11:14

Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Nagarjuna » Fr 3. Mär 2006, 22:10

sorry j.tanja aber das was du von dir gibst von wegen eternal reality ist genau dass gleiche wie wenn ich von wahrheit rede! its the same!
wer über mitgefühl verfügt ist freundlich auch wenn er wütend ist! wer über kein mitgefühl verfügt, tötet auch wenn er lächelt!
Benutzeravatar
Nagarjuna
Gesperrt
 
Beiträge: 350
Registriert: Mi 5. Okt 2005, 18:54

Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon 19 » Fr 3. Mär 2006, 22:14

Original von J.Tanya


Warum darf es bei euch keinen ewigen liebenden glückseligen Gott geben, der nichts anderes will, als das, das wir leidenden wieder zurück zu IHM ins spirituelle Disneyland kommen.


Vielleicht weil er dann liebend und glückselig wäre und wollen würde... das würde ihn binden unter dasselbe Gesetz wie das Vergängliche.

Prepare to meet thy God
19
Member
 
Beiträge: 161
Registriert: Sa 18. Feb 2006, 02:16

Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Nagarjuna » Fr 3. Mär 2006, 22:17

glücklich wäre ja ok 19. aber eben das wollen stört....nich mal so üble antwort...;)


schade kaleko hab doch nun immer wider buddha und jesus ins spiel gebracht! :(
wer über mitgefühl verfügt ist freundlich auch wenn er wütend ist! wer über kein mitgefühl verfügt, tötet auch wenn er lächelt!
Benutzeravatar
Nagarjuna
Gesperrt
 
Beiträge: 350
Registriert: Mi 5. Okt 2005, 18:54

Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Kaleko » Fr 3. Mär 2006, 22:20

Eigendlich wollte ich hier schliessen. Es geht nicht um eine QUOTE Themen zu schliessen - sondern ums Thema den der Thread hier vorgibt.

Grüsse, Kaleko, zuständige Senior-Moderatorin
Kaleko
Administrator im Ruhestand
 
Beiträge: 1713
Registriert: So 29. Jun 2003, 12:01
Wohnort: Von dort wo die Haslizwerge wohnen.

Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Nagarjuna » Fr 3. Mär 2006, 22:21

j.tanya
ach so gott erscheint wenn es ihm beliebt....
entschuldigung dann musst du mir aber meine unterstellung der illusion auch recht geben.
denn jede wallung oder jeden dünnpfiff kann ich dann als eine offenbarung interpretieren oder?
wer über mitgefühl verfügt ist freundlich auch wenn er wütend ist! wer über kein mitgefühl verfügt, tötet auch wenn er lächelt!
Benutzeravatar
Nagarjuna
Gesperrt
 
Beiträge: 350
Registriert: Mi 5. Okt 2005, 18:54

Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Kaleko » Fr 3. Mär 2006, 22:30

Original von Nagarjuna
schade kaleko hab doch nun immer wider buddha und jesus ins spiel gebracht! :(
Mir scheint das wird eher "pro forma" betrachtet um sich über buddistische Inhalte zu unterhalten. Für heute Abend aber lass ich es stehen. Werde morgen weiter sehen wie ihr das Thema weiter gestaltet.

Grüessli, Kaleko
Kaleko
Administrator im Ruhestand
 
Beiträge: 1713
Registriert: So 29. Jun 2003, 12:01
Wohnort: Von dort wo die Haslizwerge wohnen.

Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Nagarjuna » Fr 3. Mär 2006, 22:35

hallo kaleko
im moment find ichs grad unheimlich spannend wie tanya mir weissmachen will dass ich nicht glücklich sein könnte ohne an einen gott zu glauben. und vor allem wie sie es begründet was illusion und was keine illusion ist. das nimmt mich brennend wunder! :)
weisst du kaleko irgendwo driftet doch jedes thema ein wenig ab oder nicht? wenn man mal alles durchgekaut hatt kommen neue ideen hinzu und schon ists passiert...der geist ist eben unbegrenzt wie man wieder mal sieht...;)
ausserdem komm ich grad so richtig in fahrt..:) hab shcon lange nich mehr viel geschrieben hier. und bei dem einfall vom dünnpfiff musste ich selber über mich lachen...hi hi. siehst du, du hast schon einen moment des glücklichseins und des humors zugelassen. is doch cool...:)

LG Nagarjuna
wer über mitgefühl verfügt ist freundlich auch wenn er wütend ist! wer über kein mitgefühl verfügt, tötet auch wenn er lächelt!
Benutzeravatar
Nagarjuna
Gesperrt
 
Beiträge: 350
Registriert: Mi 5. Okt 2005, 18:54

Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon J.Tanya » Fr 3. Mär 2006, 22:38

Original von Nagarjuna
glücklich wäre ja ok 19. aber eben das wollen stört....nich mal so üble antwort...;)


schade kaleko hab doch nun immer wider buddha und jesus ins spiel gebracht! :(



Darf Gott denn nicht wollen?

Gott will mich!!!

Gibt es einen schöneren Satz für jem., der weiss wie sich nicht gewollt werden anfühlt...
We are all beloved children of the all-attractive Supreme Person. And most importantly for us, we don´t have to struggle to attract His love. He loves us more than anyone else and is waiting in our own hearts for us to turn to Him and return His love.
J.Tanya
Wohnt hier
 
Beiträge: 1525
Registriert: Sa 6. Mär 2004, 11:14

Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon J.Tanya » Fr 3. Mär 2006, 22:41

Original von Nagarjuna
hallo kaleko
im moment find ichs grad unheimlich spannend wie tanya mir weissmachen will dass ich nicht glücklich sein könnte ohne an einen gott zu glauben. und vor allem wie sie es begründet was illusion und was keine illusion ist. das nimmt mich brennend wunder! :)
weisst du kaleko irgendwo driftet doch jedes thema ein wenig ab oder nicht? wenn man mal alles durchgekaut hatt kommen neue ideen hinzu und schon ists passiert...der geist ist eben unbegrenzt wie man wieder mal sieht...;)
ausserdem komm ich grad so richtig in fahrt..:) hab shcon lange nich mehr viel geschrieben hier. und bei dem einfall vom dünnpfiff musste ich selber über mich lachen...hi hi. siehst du, du hast schon einen moment des glücklichseins und des humors zugelassen. is doch cool...:)

LG Nagarjuna



das was du hier glücklich sein nennst, ist illusion.

Damit wär das grad praktisch erklärt.
We are all beloved children of the all-attractive Supreme Person. And most importantly for us, we don´t have to struggle to attract His love. He loves us more than anyone else and is waiting in our own hearts for us to turn to Him and return His love.
J.Tanya
Wohnt hier
 
Beiträge: 1525
Registriert: Sa 6. Mär 2004, 11:14

Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon 19 » Fr 3. Mär 2006, 22:46

Original von J.Tanya


Darf Gott denn nicht wollen?



Wollte er was, so wäre er bedürftig. Einfach gesagt: Es gäbe einen Grund, ein Gesetz über diesem Gott.

Prepare to meet thy God
19
Member
 
Beiträge: 161
Registriert: Sa 18. Feb 2006, 02:16

Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Nagarjuna » Fr 3. Mär 2006, 22:47

von mir aus darf gott alles...ausser seine anhänger zu krieg und unheil anstacheln!
und genau um das gehts J. du fühlst dich ungewollt! du hast etwas gefunden was dich wohlgesinnt aufnimmt. dir liebe schenkt. dich glücklich macht. dir selbstvertrauen gibt. usw! für dich ist es genau das richtige um glücklich zu sein. und weisst du was? ich freue mich in höchstem masse mit dir dass du glücklich bist. frage menschen wann sie das letzte mal glücklich waren? ein grosses schweigen wirst du finden. so bin ich glücklich mit dir dass du in den armen eines liebenden bist! um das gehts ja. dass du glücklich bist und die welt mit deinem froh und glücklichsein bereicherst!;)
ich aber bin glücklich einfach mit dem was geschieht. alles ist gut so wie es ist. alles ist zur richtigen zeit am richtigen ort! alles geschiet so wie es recht ist. ich muss weder was dazutun noch wegnehmen! mit oder ohne gott! ich bin als erleber hier. und zwar total wirklicher achtsamer erleber. das macht mir spass. udn wenn ich etwas zum glück anderer beitragen kann dann tue ich es mit freuden! :)

Nagarjuna

wer über mitgefühl verfügt ist freundlich auch wenn er wütend ist! wer über kein mitgefühl verfügt, tötet auch wenn er lächelt!
Benutzeravatar
Nagarjuna
Gesperrt
 
Beiträge: 350
Registriert: Mi 5. Okt 2005, 18:54

Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Nagarjuna » Fr 3. Mär 2006, 22:50

j.tanya

"das was du hier glücklich sein nennst, ist illusion.

Damit wär das grad praktisch erklärt."

man kann überall glücklich sein...;)
wer über mitgefühl verfügt ist freundlich auch wenn er wütend ist! wer über kein mitgefühl verfügt, tötet auch wenn er lächelt!
Benutzeravatar
Nagarjuna
Gesperrt
 
Beiträge: 350
Registriert: Mi 5. Okt 2005, 18:54

Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Shakyamuni » Fr 3. Mär 2006, 23:04

Original von J.Tanya
isst du Fleisch?

nein


das würde bedeuten, das Buddha euch Buddhisten an der Nase herumführt... :]

wieso das denn? das ist eine sehr späte polemik von seiten einiger hindus. willst du das etwa jetzt für wahr nehmen? nicht wirklich, oder? 8-)
Shakyamuni
Power Member
 
Beiträge: 799
Registriert: So 21. Sep 2003, 02:01

Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Nataraja » Sa 4. Mär 2006, 14:46

Moin zusammen,

der Divine Grace vom Livenet meldet sich mal :D

Gott, Seele und Buddhismus. Schon schwer. Sagte nicht der Buddha, dass man sein Selbst (atman) zur Leuchte nehmen soll? Wie geht denn das, wenn es das nicht gibt.
Und ja, diese Stelle mit: Gibt es Gott? Ja! Gibt es Gott? nein! Kenne ich auch.
Als das Rad des Dharmas zum zweiten mal angestoßen wurde kamen ja auch sinnvolle Erklärungen, die genau diese Thematik mit beinhalteten. Das Thema, ob es sowas wie eine Seele gibt, wurde ja erst durch den Mittelwegbuddhismus vernünftig gelöst. Vorher wüteten ja verschiedene Schulen des Abhidharma in jedes Extrem. Und ja, es gibt eine Schulrichtung die sowohl eine Seele als auch sowas wie ein tranzendentes Ewiges wie Gott anerkennen. Aber langsam mit die Pferde.
Grundsätzliches zum Buddhismus: Der Buddhismus ist genauso wie das Christentum gewachsen. Er war nicht plötzlich fertig da, ist nicht vom Himmel gefallen, sondern nahm seinen anfang in einer historischen Person. Im jüdischen Kontext wuchs da dieser Jesus, der erneuern wollte, der essentielles Beschreiben wollte, der vieles anders sah, der neu deutet, liebte, vergab.
Im hinduistischen Kontext war es ein Adliger. Er wuchs als Hindu auf! Ging zu hinduistischen Asketen, und erkannte in der ganzen Askese, die man damals so praktizierte wirklich eines: Käse! Schon hier wurde die Idee der Mitte formuliert. Nicht die Extreme sind es, die dich befreien, sondern der Weg der Mitte. Letztenendes war Buddha genauso wie Jesus Revolutionär, jedoch immer noch seiner Herkunft treu.
Schon die erste Generation an Schülern von beiden schafften es, sich zu zerstreiten. Es folgten nach den Streitigkeiten die ersten Schismen, Konzilien, Festschreibung der Lehre, wahre Lehre, falsche Lehre, Ostkirche, Theravadins, römische Kirche, arianische Ketzer, Neues Testament, Positionierung zum Judentum, Pali-Kanon, Kaiser Konstantin, Kaiser Ashoka...
In beiden Fällen hat man ein organisch gewachsenes Etwas vor sich, das viel gegensätzliches integriert hat, das fast schon wie die Borg aus Star Trek assimiliert haben, verändert, interpretiert, nutzbar gemacht haben.
Im Buddhismus merkt man dies an der Anatman-Lehre. Von der Idee, des Buddha, dass nichts von Bestand ist, kam man dann doch schnell zu der Frage, wie das denn zu denken sei. Da sind lauter Sachen, die nicht von Bestand sind, die von anderen (durch was bitte schön?) Sachen, die auch nicht von bestand sind, wahrgenommen und erlebt werden. Schon komisch. Man dachte sich dann die Welt, die ja eigentlich Illusion ist, als etwas, das Illusion bleiben muß, aber dennoch Bestand haben muß. Dharma! Dharma entstammt der Sanskritwurzel dhr., was tragen heißt. Im gesellschaftlichen Bereich ist dharma die Ordnung, als Schrift oder gesprochen die Lehre. Im metaphysischen bereich sowas wie Trägerpartikelchen, die man sich so vorstellen kann wie in der Disco das Stroboskoplicht. Sie blitzen auf, sind dadurch schaubar, sie vergehen wieder. Und wenn Welt sozusagen aus lauter Wirklichkeitsblitzen besteht, wie hängen die dann zusammen? Also wie entsteht sowas wie Dauerhaftigkeit des Erscheinungsbildes Welt? Die Lehrrrichtung, die sich mit diesen Trägerpartikelchen beschäftigt nennt man Abhidharma. Wichtig ist hier nur, dass es da drei große Schulen gibt, nämlich die sarvastivadas, also die Alles-Ist-Schule, die Pudgalavadins, die Schulrichtung des Personalismus und die Sautrantika, die vollender (anta) der Lehrschrift (Sutra).
Um was es hier geht ist die Formulierung und festschreibung dessen, was real ist, was im metaphysischen Sinne real ist, und somit zeitlos (nicht etwa ewig) und Seiend ist. Die Sautantrikas kannten quasi die Idee von: Es gibt Taten aber keine Täter, Es gibt keine Realität, aber sowas wie unendlich kleine Realitätsmomente, die aber so klein sind und so ausdehnungslos, dass sie nicht wahrgenommen werden können (Leibnitz´ Monaden lassen grüßen!). Widerspruch: Entweder real oder nicht. Entweder ausgedehnt und somit seiend oder nicht. Aber nicht so ein undefiniertes Mittelding sagen da die Pudgalavadins. Und was soll eine tat ohne Täter? Also Ausschlag in die Gegenrichtung: Es gibt Person, es gibt Seele, es gibt Realität im Seienden!
Im Mittelwegbuddhismus, die letztenendes die erben der Sautrantikas sind, wird dieser Streit nochmal aufgegriffen: Am logisch stringentesten macht das Nagarjuna und nach ihm Vasubandhu. Letztenendes zeigt ja Nagarjuna, dass alles empirische immer Paradox ist. Seine Logik überführt alles Empirische alles, was nicht Nirvana ist, in den Zustand des Paradoxons. Aber dann kommt ja der hammer, dass Nirvana und Samsara auch noch gleich sind. Leere ist das, was der geist bedenken soll. Nicht etwa nichts, sondern die Bilderlosigkeit. Da wo kein Bild mehr vor dem Bewußtsein steht, da ist Leerheit, da ist Nirvana. Ein solcher, der dies vermag, ist ein wirklich Entgeisteter, schreibt Vasubandhu. Und jetzt zur Anatma-Lehre: Ich argumentiere hier mit Chandrakirti: Der Atman ist nicht etwas, was ich beim Händler eben nicht kaufen kann. Der Atman kann nicht ausformuliert werden, sprachlich angedeutet werden. beschrieben werden kann er auch nicht. Der Atman ist eben diese Leerheit, denn er kann nie vor das betrachtende Bewußtsein gebracht werden. Er ist neti neti. Hier sind sich Hinduismus und Buddhismus einig, aber leider nur auf einer streng philosophischen Basis. Die Volksfrömmigkeit macht die Seele, den Atman natürlich zu etwasm was greifbar ist, was man "anfassen" kann. Doch genau diese Form des Atmans-gedankens meinte Buddha, wenn er sagte: na me so´atta oder atta na meti! Das ist nicht mein Selbst! n´eso ´ham asmi! Das bin ich nicht!
Ja, wir sind Seele, wir sind Atman. Nein, wir können darüber nichts sagen! Denn alles gesagte ist nichjt mehr leer, sondern Bezüglich, und somit bedingt.
Worüber man nichts sagen kann, darüber sollte man schweigen!
Streit geschlichtet??

Greez

Nataraja
"... denn die einzige Wahrheit heißt: lernen, sich von der krankhaften Leidenschaft für die Wahrheit zu befreien."
(Umberto Eco: Der Name der Rose; S. 624)
Benutzeravatar
Nataraja
Wohnt hier
 
Beiträge: 2450
Registriert: Mo 12. Aug 2002, 08:58
Wohnort: Bayern

Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Nagarjuna » Sa 4. Mär 2006, 14:57

ich staune imemr wieder wie viel du weisst natawikipedia....:)

schön dich zu lesen.

LG Nagarjuna
wer über mitgefühl verfügt ist freundlich auch wenn er wütend ist! wer über kein mitgefühl verfügt, tötet auch wenn er lächelt!
Benutzeravatar
Nagarjuna
Gesperrt
 
Beiträge: 350
Registriert: Mi 5. Okt 2005, 18:54

Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon J.Tanya » Sa 4. Mär 2006, 15:12

Original von Nagarjuna
ich staune imemr wieder wie viel du weisst natawikipedia....:)

schön dich zu lesen.

LG Nagarjuna

Eben...
His Divine Grace Bhaktivinoda Livenet Sadhu Maharaja, ...
We are all beloved children of the all-attractive Supreme Person. And most importantly for us, we don´t have to struggle to attract His love. He loves us more than anyone else and is waiting in our own hearts for us to turn to Him and return His love.
J.Tanya
Wohnt hier
 
Beiträge: 1525
Registriert: Sa 6. Mär 2004, 11:14

Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Nagarjuna » Sa 4. Mär 2006, 15:16

he he he tanya...hatt was:D
wer über mitgefühl verfügt ist freundlich auch wenn er wütend ist! wer über kein mitgefühl verfügt, tötet auch wenn er lächelt!
Benutzeravatar
Nagarjuna
Gesperrt
 
Beiträge: 350
Registriert: Mi 5. Okt 2005, 18:54

Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Shakyamuni » Sa 4. Mär 2006, 15:32

Original von Nataraja
Ja, wir sind Seele, wir sind Atman. Nein, wir können darüber nichts sagen! Denn alles gesagte ist nicht mehr leer, sondern Bezüglich, und somit bedingt.
Worüber man nichts sagen kann, darüber sollte man schweigen!
Streit geschlichtet??

nein - nenne mir eine textstelle in den buddhistischen sutren, die von einem atman - einem unabhängigen selbst - spricht. du wirst keine finden. die meinungen, die du aufgezählt hast sind schulmeinungen - keine sutren. nagarjuna hat, genauso wie alle anderen sutren, das selbst/einen wesenskern innerhalb der wesen verneint. es gibt kein "ich bin eine seele", die konstant in der vergänglichkeit existiert (zumindest gemäß den buddhistischen schriften nicht :P ;) )
Shakyamuni
Power Member
 
Beiträge: 799
Registriert: So 21. Sep 2003, 02:01

Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon J.Tanya » Sa 4. Mär 2006, 19:45

Original von Shakyamuni
Original von Nataraja
Ja, wir sind Seele, wir sind Atman. Nein, wir können darüber nichts sagen! Denn alles gesagte ist nicht mehr leer, sondern Bezüglich, und somit bedingt.
Worüber man nichts sagen kann, darüber sollte man schweigen!
Streit geschlichtet??

nein - nenne mir eine textstelle in den buddhistischen sutren, die von einem atman - einem unabhängigen selbst - spricht. du wirst keine finden. die meinungen, die du aufgezählt hast sind schulmeinungen - keine sutren. nagarjuna hat, genauso wie alle anderen sutren, das selbst/einen wesenskern innerhalb der wesen verneint. es gibt kein "ich bin eine seele", die konstant in der vergänglichkeit existiert (zumindest gemäß den buddhistischen schriften nicht :P ;) )


Worüber man nichts sagen kann, sollte man schweigen! ( Nataraja)

Wir können nicht darüber reden, so wie in der Geschichte, die ich erzählt habe, der 3. Fragende: war offen und nicht schon gefüllt mit seinen Dogmen, diesen leitete Buddha zur Meditation an, um es selber zu erfahren.



Gibt es halt für dich keinen Atman. Und tatsächlich in keiner Buddh.Schrift solchen Vers.
Du willst anscheinend unbedingt, dass es keinen Atman gibt, denn wo ein Atman ist, da ist auch ein ParamAtman (Gott) und das wäre ja soooo schlimm, wenn es einen Gott gäbe... :shock: :roll: :cry:
We are all beloved children of the all-attractive Supreme Person. And most importantly for us, we don´t have to struggle to attract His love. He loves us more than anyone else and is waiting in our own hearts for us to turn to Him and return His love.
J.Tanya
Wohnt hier
 
Beiträge: 1525
Registriert: Sa 6. Mär 2004, 11:14

Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon J.Tanya » Sa 4. Mär 2006, 19:55

Original von Nataraja

Gott, Seele und Buddhismus. Schon schwer.

Sagte nicht der Buddha, dass man sein Selbst (atman) zur Leuchte nehmen soll? Wie geht denn das, wenn es das nicht gibt?


Greez

Nataraja


Shakya nimm bitte Stellung zu Diesem Satz. Hat Buddha dies mal gesagt?
We are all beloved children of the all-attractive Supreme Person. And most importantly for us, we don´t have to struggle to attract His love. He loves us more than anyone else and is waiting in our own hearts for us to turn to Him and return His love.
J.Tanya
Wohnt hier
 
Beiträge: 1525
Registriert: Sa 6. Mär 2004, 11:14

Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Shakyamuni » Sa 4. Mär 2006, 23:18

Original von J.Tanya
Du willst anscheinend unbedingt, dass es keinen Atman gibt, denn wo ein Atman ist, da ist auch ein ParamAtman (Gott) und das wäre ja soooo schlimm, wenn es einen Gott gäbe... :shock: :roll: :cry:

ich versteife mich ja nicht darauf, dass ein atman nicht existiert, weil ich es nicht will, sondern dass die vorstellung eines atman zum einen nicht buddhistisch ist und zum anderen sowohl wiederlegbar ist als auch nicht bewiesen werden kann. es ist ein konstrukt, das m.E. nur dazu dient sein ego über den tod hinaus zu verlängern.


Original von J.Tanya
Original von Nataraja
Sagte nicht der Buddha, dass man sein Selbst (atman) zur Leuchte nehmen soll? Wie geht denn das, wenn es das nicht gibt?

Shakya nimm bitte Stellung zu Diesem Satz. Hat Buddha dies mal gesagt?

ich zitiere mal den renomierten buddhismusforscher hans wolfgang schumann zu dieser "problematik":

"Manche Unklarheit in der buddhistischen Sekundärliteratur wäre vermieden worden, hätten die Übersetzer für das wort attan/atman statt der undeutlichen Begriffe "Selbst" oder "Ich" das Äquivalent "Seele" verwendet. Unter "Seele" wird auch im christlichen Kontext eine ewige Entität verstanden. Just "Seele" ist daher der zu attan/atman kongruente Ausdruck.
Zur Verwirrung hat ferner beigetragen, dass attan/atman im Indischen auch als Reflexivpronomen verwendet wird. Zum Beispiel heißt es im Dhp 157:´Wer selber sich als lieb ansieht, der schütze selbst mit Eifer sich´; Für "Selber" steht im Pali-Text das Wort attan (im Akk.), ohne dass eine "Seele" gemeint ist. Bei jedem Vorkommen des Wortes im Text ist zu prüfen, ob es in seiner Grundbedeutung "Seele" oder als Reflexivpronomen zu verstehen ist. Buddhistische Texte sollten lehrgetreu übersetzt werden."

ich denke damit ist ein wenig klarheit geschaffen worden ;)

alles gute
Muni
Shakyamuni
Power Member
 
Beiträge: 799
Registriert: So 21. Sep 2003, 02:01

Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Nataraja » So 5. Mär 2006, 01:33

Hallo Shakyamuni,

das Problem mit der Anatma-Lehre ist ja schon mal das, dass in den Polemiken der Buddhisten gegen die Hindus an einen Atman gedacht wurde, den es so bei den Hindus gar nicht gibt. Wer die Upanishaden kennt, weiß, dass atman eben nicht einfach Seele ist, so wie es die Christen verstehen. Über den Atman kann ich upanishadisch nur eines sagen: neti neti! Ich kann darüber nichts sagen! Ebensowenig wie ich Leerheit beschreiben kann. Das, was ausserhalb der Dualität ist, kann nicht in Worte gefasst werden. Dass natürlich die Seele, welche die Volksfrömmiggkeit kennt niemals etwas sein kann, was irgendwie ewig ist oder so ist ja klar. Aber genau dagegen wehrt sich ja der Buddha. Es gibt kein Selbst, das Personal gedacht werden kann, was ich wäre usw.. Da wo ein Ich, muß auch ein gegenüber sein. Und schwupps ist schon wieder Zweiheit da. Ich verliert an Sinn, wenn es nichts weiteres gibt. Und hier geht der Weg lang. Innerhalb oder ausserhalb der Dualität, auch schon wieder zwei Gegensatzpaare. Was bleibt ist Leere! Studiere Nagarjuna!
Dass meine Aussagen Meinungen gewisser Schulrichtungen sind, ist doch auach klar. Oder gibt es irgendeine Tradition, die sich ausserhalb einer Schulrichtung aufhält? Wohl nicht. Und deshalb brauche ich auch keine Sutra-texte um mich zu werfen, denn damit beweise ich alles und nichts! Und nicht der text ist die Wahrheit an sich, sonmdern das nachdenken darüber und das Verweilen in ihm und durch ihn!
Vielleicht noch ein Hinweis: Der Buddhismus? was ist das? Das gibt es nicht. Ebenso wie es nicht das Christentum gibt!
Vielleicht noch eine Parallele zum Christentum:
Im letzten Post (das Quellenmäßig nicht von Wikipedia stammt, weil die Infos dort zu niveaulos sind!) habe ich die Schulrichtungen des Abhidharma aufgezählt. Genauso was findet man auch im Christentum. Die Philosophische Höchstleistung bei den neuplatinischen Christen wie etwa Evagrius, die eins zu eins mit den mittelwegbuddhistischen Ideen einherlaufen. Die Asketischen Traditionen, die Buddha noch erlebte sind das selbe wie bei den Wüstenvätern. Die Ost- und die Westkirche, als platter Abglanz dessen, was überhaupt denkerisch möglich ist wäre ein Äquivalent zu den Pudgalavadins. Zu kurz gedacht und auf halben Wege stehen geblieben. Wenn sich zwei Traditionen vom Beginn bis zur Manifestation fester Stzrukturen ähneln, dann der Buddhismus und das Christentum.

Gruß

Nataraja
"... denn die einzige Wahrheit heißt: lernen, sich von der krankhaften Leidenschaft für die Wahrheit zu befreien."
(Umberto Eco: Der Name der Rose; S. 624)
Benutzeravatar
Nataraja
Wohnt hier
 
Beiträge: 2450
Registriert: Mo 12. Aug 2002, 08:58
Wohnort: Bayern

Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Shakyamuni » So 5. Mär 2006, 13:03

Original von Nataraja
Wer die Upanishaden kennt, weiß, dass atman eben nicht einfach Seele ist, so wie es die Christen verstehen. Über den Atman kann ich upanishadisch nur eines sagen: neti neti! Ich kann darüber nichts sagen! Ebensowenig wie ich Leerheit beschreiben kann.

der begriff "leerheit" entstand aus den äußerungen des buddha, dass alle phänomene ´leer´ sind. das ist kein unfassbarer begriff, sondern bedeuted, dass alle phänomene keine seele besitzen (neben den beiden anderen merkmalen ´vergänglich´ und ´leidvoll´;). um das zu verstehen muss man eben auch die sutren kennen und nicht nur die shastras von nagarjuna. nagarjuna kannte die sutren des pali-kanon und verband sie mit der leerheitsphilosophie des mahayanischen prajnaparamita-sutra. der begriff der leerheit steht also in direkter verbindung mit der lehre im "hinayana" über die leeren phänomene.

zu dem atman in den upanishaden habe ich gefunden:
"Fürwahr, dieser große Atman ist ungeboren; nicht altert, nicht stirbt er. Er ist unsterblich und ohne Furcht" (BaU 4,5,25)
"... unvergänglich ist dieser Atman, unzerstörbaren Wesens." (BaU 4,5,14)
"Der Atman... ist ungreifbar, denn er wird nicht ergriffen; unzerstörbar, denn er wird nicht zerstört; unhaltbar, denn es haftet nichts in ihm; er ist nicht gebunden, er wankt nicht, er leidet keinen Schaden." (BaU 4,5,15)

deswegen konnte krishna auch arjuna erklären, dass die menschen, die er töten wird, eh nicht schaden nehmen, weil ihr atman unsterblich ist.
hier sieht man doch, dass zum einen aussagen über den atman gemacht werden und dass er schon der christlichen seele gleicht. zudem ist gerade hier der unterschied zum buddhismus sehr deutlich, weil im buddhismus gesagt wird, dass alles vergänglich ist. es gibt keine ausnahme wie den atman des einzelnen. dieser wiederspricht ganz klar der überall beobachtbaren vergänglichkeit aller existenz.

alles gute

muni :)

Shakyamuni
Power Member
 
Beiträge: 799
Registriert: So 21. Sep 2003, 02:01

Re: Jeshua und Buddha

Beitragvon Kaleko » So 5. Mär 2006, 14:23

Hallo zäme

Jetzt ist es doch soweit - hier wird der Thread geschlossen.

Es fand eine Diskussion zur Frage um Jeshua und Buddha zu anfangs statt - nun aber ensteht eine neue Diskussion.
Diese könnte durchaus in den Foren der betreffenden Webseiten über Buddhismus/Hinduismus geführt werden.

Grüsse, Kaleko
Kaleko
Administrator im Ruhestand
 
Beiträge: 1713
Registriert: So 29. Jun 2003, 12:01
Wohnort: Von dort wo die Haslizwerge wohnen.

Vorherige

Zurück zu Weltreligionen

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

Das Forum wird von Livenet.ch & Jesus.ch betrieben

Anzeigen - einfach & günstig! / Kontaktanzeigen - spannend & effektiv!

| Home | Sitemap | Forum | Chat | Newsletter | E-Mail | Dialin | Support | Kontakt | Wer ist Jesus? | Youthmag | Service |
| News | Magazin | Jesus | Ratgeber | Information | ERlebt | Meditation | Kreativgalerie | Member | Pixel4Jesus | Livenet.ch | Gott.info |