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Islam wirklich eine friedliche Religion?

Aus der Sicht und im Vergleich zum christlichen Glauben

Moderator: bigbird

Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon noah » So 4. Nov 2007, 21:51

Original von lionne

Wir reden hier nicht über die Fehler der Vergangenheit (im Christentum) und über die Zustände über Jahrhunderte in Europa und ob und wie das Christentum die Entwicklung des Humanismus oder die Aufklärung gefördert/behindert hat. Die Entwicklung des Christentums kann nicht mit der Entwicklung des Isalm verglichen werden. Es sind dies zwei paar Stiefel.
Nur so viel: Wenige Religionen der Welt waren in diesem Masse staatsbildend und kriegerisch wie der Islam. Mohammed war ein politischer Regligionsstifter, Prophet, Staatschef und (grausamer) Eroberer in einem.



Der fromme Christ w.bush,der Staatspresident ist hat vom heiligem Krieg gesprochen.Und gerade in diesem Jahrhundert, heute geht er mit seinem heiligem Krieg weiter und hat durch sein Kreuzzug hundert tausende Menschen getötet.

Prof:Muhammad hamidullah schrieb die Zahl in der Zeit, in der der Prophet lebte ,in den Kriegen(3 grosse Kriege und dei anderen)getötete menschen in seinem Buch :

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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Ashur » So 4. Nov 2007, 22:19

also Leute

ich bin in Iran (Staat mit islamische Regierung) groß geworden.
In Islam gibt es definitive keine Religionsfreiheit. Nur Christentum , Judentum und Islam sind Religionen von Gott (nach Islam).

Die anderen Menschen sind unrein. Ihre Religion ist verboten. Wenn die verhaftet werden, wird ihre hab und gut beschlagnahmt. Viele haben sogar die Todesstrafe nach islamischen recht bekommen (Bahais). Es ist Wahr.
Jetzt wird unser liebe Noah sagen das ist nicht Islam. Aber was ist Islam?
Ich habe Etliche Meinungen darüber gehört. (das von Noah hat mir am besten gefallen).
Ich muss aber auch Hier sagen dass Christen nicht in Iran verfolgt werden. (die sind aber weniger Wert als ein Moslem).
Bsp. wenn du mit dein Auto ein Unfall machst und ein Christ (unschuldig) stirbt, muss du weniger Blutgeld (Entschädigung) an seine Familie bezahlen als wenn der unschuldige Moslem wäre.
Und ab und zu gibt es auch mal eine Öffentliche Steinigung (selten in Iran). oder Öffentliches abhacken von Hände bei Diebstahl (aber nicht aus hunger als Motiv).
Offiziell ist Iran an 2. stelle was die zahl der öffentliche Hinrichtungen angeht direkt nach China).
Ich sehe da kein frieden in Islam.

Johannes 6,40
Denn das ist der Wille meines Vaters, dass, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, das ewige Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.

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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon lionne » So 4. Nov 2007, 22:22

@Naqual
@all

Man kann nicht der Fairness willen zugeben, dass es "zwei Arten" von Mehoammedanern gibt. Es gibt verschiedene Ausrichtungen im Islam, zweifellos, von denen der mystische Islam der Sufis die offenste, liberalste ist.

Vorherrschend ist jedoch noch immer - und sogar wieder mehr - die Auffassung des Islams als eine Gesellschafts- und Werteordnung unveränderlichen Charakters, deren Grund und Form die Scharia ist, das islamische Recht, wie es in den ersten beiden Jahrhunderten nach dem Tode Mohammeds von den Überlieferern und den Sakraljuristen (fuqaha´;) entwickelt worden ist, dieses Regelwerk von Verhaltensweisen, welches das Leben des Gläubigen von der Wiege bis zur Bahre regelt.

Wenn du, Naqual, meinst zwischen "zwei Arten" von Mohammedanern unterscheiden zu können, möchte ich mal deine Definition wissen!??

Der Anschlag vom 11. September 2001 widerspricht dem Koran nicht, wurde er doch von überzeugten Moslems verübt. Schon vergessen?? Es handelte sich um Menschen, die den islamischen Glauben absolut ernst nehmen und sich auf nichts anderes als auf ihre religiösen Quellen , d.h. auf den Koran und die Hadith stützen!

Wo sind die Erklärungen der islamischen Organisationen, die sich direkt und unverblümt und ausdrücklich von Terroranschlagen distanzieren??
Was unternehmen dieselben dagegen??
Ich sehe keine Resultate diesbezüglich (von isl. Seite). Hab´ ich da etwas verpasst??

Was soll deine Bemerkung, dass bei den Anschlägen auf die TwinTowers nur Zivilisten, Männer, Frauen, usw. starben?? Jeder einzelne Mensch, der dort oder bei anderen Terroranschlägen sein Leben lassen musste, ist ein Mensch zuviel, der vor seiner Zeit ins Jenseits befördert wurde, durch diese islmischen Mörder!

Ich verzichte hier auf meinen Kommentar bezüglich der Zeit der spanischen Okkupation, nur soviel, die arabische Kolonisation war umfassend und nachhaltig wie keine vor und nach ihr. Nicht weil sie besonders grausam oder intolerant gewesen wäre, sondern durch ihr homogene Wucht. Das wäre ein anderes Thema (OT).

Wer schaut mit Arroganz auf den Islam?? Niemand!
Es geht auch in diesem Thread nicht darum, von der Vergangenheit zu reden und Schuldzuweisungen zu machen. Niemand bestreitet, dass in der Vergangenheit im Namen der Religion (auch Christentum) Fehler begangen wurden.
Es geht auch nicht darum das Christentum und den Islam im Hinblick auf begangene Fehler zu analysieren und zu verurteilen.
Es geht um die aktuelle Situation in dieser Welt. Um die heutigen Zuständen, wie sich sich in dieser Welt im Hinblick auf den Islam präsentieren. Dazu ist m.E. festzustellen, dass der Islam ein inhärentes Problem mit Gewalt hat. Das kann nicht bestritten werden. Von daher ist die Frage, ob der Islam friedlich sei, ohne Zögern mit einem absoluten "NEIN" zu beantworten.

Gruss Lionne



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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon lionne » So 4. Nov 2007, 22:34

@all (OT) zur Info:

Seit Chomeini werden die Bahai im Iran verfolgt, weil der Islam friedlich und tolerant ist und Freiheit im Glauben praktisch anwendet. Ihre heiligen Stätte wurden zerstört, ihre Anhänger zu Tausenden verhaftet und 200 von ihnen sogar hingerichtet. Ihre kulturellen Wurzeln sollten vernichtet werden.

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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Lambert » So 4. Nov 2007, 22:57

Original von noah
Original von lionne

Wir reden hier nicht über die Fehler der Vergangenheit (im Christentum) und über die Zustände über Jahrhunderte in Europa und ob und wie das Christentum die Entwicklung des Humanismus oder die Aufklärung gefördert/behindert hat. Die Entwicklung des Christentums kann nicht mit der Entwicklung des Isalm verglichen werden. Es sind dies zwei paar Stiefel.
Nur so viel: Wenige Religionen der Welt waren in diesem Masse staatsbildend und kriegerisch wie der Islam. Mohammed war ein politischer Regligionsstifter, Prophet, Staatschef und (grausamer) Eroberer in einem.



Der fromme Christ w.bush,der Staatspresident ist hat vom heiligem Krieg gesprochen.Und gerade in diesem Jahrhundert, heute geht er mit seinem heiligem Krieg weiter und hat durch sein Kreuzzug hundert tausende Menschen getötet.

Prof:Muhammad hamidullah schrieb die Zahl in der Zeit, in der der Prophet lebte ,in den Kriegen(3 grosse Kriege und dei anderen)getötete menschen in seinem Buch :

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Nun Noha, was w.bush meint.ist einfach von der Schrift her nicht zu begründen, denn die Schrift die Bibel gibt es keinen Ausruf zum heiligen Krieg, eher im Gegenteil ist der Fall, schon alleine weil Jesus ja sagte, meine Welt ist nicht von dieser Welt.Nun gleich den allen Christen die Last zuzukommen lassen, ja ihr Christen...... verzerrt die Tasache, das es einfach ein Missbrauch des glaubens vorliegt, und von der Schrift keine Bestätigung vorliegt, was man vom Koran nicht gerade behaubten kann, das sie fiedlebend sei.

Sure 9,111: Allah hat von den Gläubigen ihr Leben erkauft und ihr Vermögen, damit ihnen das Paradies gehört. Sie kämpfen auf dem Weg Allahs und sie töten und werden getötet, entsprechend der Verheißungen in der Thorah, dem Evangelium und dem Koran.

Sure 5, 33: Die Vergeltung für diejenigen, die mit Allah und seinen
Gesandten Krieg führen und sich auf der Erde um Verderben bemühen, ist ja, dass sie getötet oder gekreuzigt werden oder ihre Hände und Füße wechselseitig abgeschlagen werden, oder sie aus dem Land verbannt werden. Dies ist für sie Vergeltung in dieser Welt, und für sie gibt es im Jenseits gewaltige Strafe.

Ja Noah, kann man wirglich behaubten, der Islam ist friedlebend sei? Kann ja sein das es welche es gibt die mit diesen Stellen missbräuchlich umgehen, aber alleine das solches im Koran auch wenn es dort und da aus dem Zusammenhang gerissen worden ist, so was dürfte trotz aller dem nicht geschrieben stehen wenn der Islam tatsächlich friedlebend sein soll, dem Neun Testament ist es fremd so einen Aufruf zur Gewalt.


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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon lionne » So 4. Nov 2007, 23:13

an alle, die es interessiert:
Hier die einschlägigen Suren im Koran, die aufrufen:
- zur Islamisierung der ganzen Welt
- zu bewaffnetem Kampf für Allah
- und Kampfbefehle Allahs an Muhammed und die Muslime

Sure 61,9
Sure 48,28
Sure 8,39
Sure 2,193
Sure 9,111
Sure 2,216
Sure 22,78
Sure 4,76
Sure 61,4
Sure 2,244
Sure 9,123
Sure 9,5
Sure 9,29
Sure 8,65
Sure 4,84
u.a.
Das ist schon ein umfassender Lesestoff! Bitte immer im Kontext lesen. "Islam ist Frieden" ist eine LÜGE.

Gruss Lionne

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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Ashur » So 4. Nov 2007, 23:19

An dieser Stelle möchte ich mich bei Noah bedanken das er hier mitmacht und sein Beiträge schriebt.
Ohne ihn (ein ein paar andere wenige) wäre diese Diskussion nicht so lebhaft. Weil es wäre einseitig.
Ich Glaube und muss auch betonen das nicht jeder Moslem radikale Einstellungen hat.

mfg
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon noah » So 4. Nov 2007, 23:53

Original von lionne
an alle, die es interessiert:
Hier die einschlägigen Suren im Koran, die aufrufen:
- zur Islamisierung der ganzen Welt
- zu bewaffnetem Kampf für Allah
- und Kampfbefehle Allahs an Muhammed und die Muslime

Sure 61,9
Sure 48,28
Sure 8,39
Sure 2,193
Sure 9,111
Sure 2,216
Sure 22,78
Sure 4,76
Sure 61,4
Sure 2,244
Sure 9,123
Sure 9,5
Sure 9,29
Sure 8,65
Sure 4,84
u.a.
Das ist schon ein umfassender Lesestoff! Bitte immer im Kontext lesen. "Islam ist Frieden" ist eine LÜGE.

Gruss Lionne




So ein Unsinn!

Was steht in erstem Vers:
61,9. Er ist es, Der Seinen Gesandten geschickt hat mit der Führung und der Religion der Wahrheit, auf daß Er sie obsiegen lasse über alle Religionen, auch wenn die Götzendiener es hassen.

Zweite:
48,28. Er ist es, Der Seinen Gesandten geschickt hat mit der Führung und der Religion der Wahrheit, daß Er sie siegreich mache über jede andere Religion. Und Allah genügt als Bezeuger.

Zuerst war Krieg den Muslimen gar nicht erlaubt:
22,39. Erlaubnis (sich zu verteidigen) ist denen gegeben, die bekämpft werden, weil ihnen Unrecht geschah - und Allah hat fürwahr die Macht, ihnen zu helfen -,

Und Kämpfen ist nur dann erlaubt:
2,190. Und kämpfet für Allahs Sache gegen jene, die euch bekämpfen, doch überschreitet das Maß nicht, denn Allah liebt nicht die Maßlosen .

Alle Verse sollten in dieser Zusammanhang gelesen werden.
auch der letze angegebener Vers 4,84:

4,71. O die ihr glaubt, seid auf eurer Hut, dann zieht entweder truppweise aus oder alle zusammen.
72. Unter euch ist wohl mancher, der zurückbleibt, und wenn euch ein Unglück trifft, sagt er: «Wahrlich, Allah ist gnädig zu mir gewesen, daß ich nicht bei ihnen zugegen war.»

73. Begegnet euch aber ein Glück von Allah, dann sagt er, als wäre keine Freundschaft zwischen euch und ihm: «Wäre ich doch bei ihnen gewesen, dann hätte ich einen großen Erfolg errungen!»

74. Laßt also solche für Allahs Sache kämpfen, die das irdische Leben hinzugeben gewillt sind für das zukünftige. Und wer für Allahs Sache ficht, ob er fällt oder siegt, Wir werden ihm bald großen Lohn gewähren.

75. Und was ist euch, daß ihr nicht kämpfet für Allahs Sache und für die der Schwachen - Männer, Frauen und Kinder -, die sprechen: «Unser Herr, führe uns heraus aus dieser Stadt, deren Bewohner Bedrücker sind, und gib uns von Dir einen Beschützer, und gib uns von Dir einen Helfer»?

76. Die da glauben, kämpfen für Allahs Sache, und die nicht glauben, kämpfen für die Sache des Bösen. Kämpft darum wider die Freunde Satans! Denn gewiß, Satans Feldherrnkunst ist schwach.

77. Hast du nicht Kunde von denen, welchen gesagt wurde: «Zügelt eure Hände, verrichtet das Gebet und zahlet die Zakat»? Doch wenn ihnen Kampf verordnet wurde, da fürchtete ein Teil von ihnen die Menschen, wie die Furcht vor Allah oder mit noch größerer Furcht; und sie sagten: «Unser Herr, warum hast Du uns Kampf verordnet? Möchtest Du uns nicht noch eine Weile Aufschub gewähren?» Sprich: «Der Vorteil dieser Welt ist gering und das Jenseits wird besser sein für den Gottesfürchtigen; und kein Quentchen Unrecht sollt ihr erleiden.»

78. Wo ihr auch sein mögt, der Tod ereilt euch doch, und wäret ihr in hohen Burgen. Und wenn ihnen Gutes begegnet, sagen sie: «Das ist von Allah»; und wenn ihnen Schlimmes begegnet, sagen sie: «Das ist von dir.» Sprich: «Alles ist von Allah.» Was ist diesem Volk widerfahren, daß sie so weit davon sind, etwas zu begreifen?

79. Was dich Gutes trifft, kommt von Allah, und was dich Schlimmes trifft, kommt von dir selbst. Und Wir haben dich als einen Gesandten zu den Menschen entsandt. Und Allah genügt als Zeuge.

80. Wer dem Gesandten gehorcht, der gehorcht in der Tat Allah; und wer sich abkehrt - wohlan, Wir haben dich nicht gesandt zum Hüter über sie.

81. Und sie sagen: «Gehorsam (ist unser Leitsatz)»; doch wenn sie von dir gehen, dann ersinnt ein Teil von ihnen Anschläge gegen das, was du gesagt. Allah aber zeichnet alles auf, was sie an Anschlägen ersinnen. So wende dich von ihnen ab und vertraue auf Allah. Und Allah genügt als Vertrauensperson.

82. Wollen sie denn nicht über den Koran nachsinnen? Wäre er von einem andern als Allah, sie würden gewiß manchen Widerspruch darin finden.

83. Und wenn etwas von Frieden oder Furcht zu ihnen dringt, verbreiten sie es; hätten sie es aber vor den Gesandten und vor jene gebracht, die unter ihnen Befehlsgewalt haben, dann würden sicherlich die unter ihnen, die es entschleiern können, es verstanden haben. Und wäre nicht Allahs Gnade über euch und Seine Barmherzigkeit, ihr wäret alle dem Satan gefolgt, bis auf einige wenige.

84. Kämpfe darum für Allahs Sache - du wirst für keinen verantwortlich gemacht als für dich selbst - und sporne die Gläubigen an. Vielleicht wird Allah den Krieg der Ungläubigen aufhalten; und Allah ist stärker im Krieg und strenger im Strafen.

85. Wer in gerechter Sache Fürsprache einlegt, dem soll ein Anteil daran werden, und wer in ungerechter Sache Fürsprache einlegt, dem soll ein gleicher Anteil daran werden; und Allah ist mächtig über alle Dinge.

86. Und wenn ihr mit einem Glückwunsch gegrüßt werdet, so grüßet mit einem schöneren wieder oder gebt ihn (wenigstens) zurück. Siehe, Allah führt Rechenschaft über alle Dinge.

u.s.w...

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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Lambert » Mo 5. Nov 2007, 00:58

Ja Noah, genau das meine ich: 84. Kämpfe darum für Allahs Sache - du wirst für keinen verantwortlich gemacht als für dich selbst - und sporne die Gläubigen an. Vielleicht wird Allah den Krieg der Ungläubigen aufhalten; und Allah ist stärker im Krieg und strenger im Strafen.

Nie und nimmer liest so was in der Bibel, denn diese Sure kann jeder Moslem zum Anlass geben einen Krieg zu führen, eine Rechtfertigung kann sich ja jeder dort finden, was meinst welche Suren da noch missbraucht werden für den Terror gegen jeglichen sogenannten Feind des Islam, da kann doch jeder zu einen Feind erklärt werden der nicht dem Koran folge leistet noah. Da werden Bomben gelegt in Libanon, in Pakistan, in Indonesien, aber alles im Sinne des Korans.


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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon lionne » Mo 5. Nov 2007, 03:47

Sure 61,9 Er (Allah) ist es, der seinem Gesandten (Mohammed) mit der rechten Leitung und der wahren Religion geschickt hat, um ihr zum Sieg über alle (anderen)
Religion(en) zu verhelfen, auch wenn es den Polytheisten (wörtl. denjenigen, die Allah andere Wesen als göttlich beigesellen) zuwider ist. (= Sure 48,28

Sure 48,28 Er (Allah) ist es, der seinen Gesandten (Mohammed) mit der rechten Leitung und der wahren Religion geschickt hat, um ihr zum Sieg über alle anderen
Religion(en)zu verhelfen, Allah genügt (dafür) als Zeuge. (= Sure 61,9)

Sure 8,39 Kämpft (mit der Waffe) gegen sie, bis es keine Versuchung (zum Abfall vom Islam) mehr gibt und die Religion überall (nur) Allahs ist. Wenn sie jedoch (mit ihrem gottlosen Treiben) aufhören (und sich bekehren, darf es keine Feinseligkeit mehr geben. (Wahrlich) Allah sieht, was sie tun. (= Sure 2,193)

Sure 2,193
Kämpft (mit der Waffe) gegen sie, bis es keine Versuchung (zum Abfall vom Islam) mehr gibt und die Religion (überall nur) Allahs ist. Wenn sie jedoch (mit ihrem gottlosen Treiben) aufhören (und sich bekehren), darf es keine Feindseligkeit (mehr) geben, es sei denn gegen die Frevler (= Sure 8,39)

Sure 2,216
Der Kampf (mit der Waffe) ist für euch (von Allah) vorgeschrieben worden, obwohl es euch zuwider ist. Vielleicht hasst ihr etwas, was gut für euch ist und liebt etwas, was schlecht für euch ist. Allah weiss (es) und ihr wisst nicht!

Sure 22,78 Führt den Jihad aus (d.h. leistet euren Gesamteinsatz) in Allah, wie es seinem Jihad gebührt! Er hat euch erwählt. Und er hat euch in der Religion nichts Unausführbares auferlegt. (Das ist) die Glaubensrichtung eures Vaters Abraham! Er hat euch Muslime genannt, (schon) früher und (nunmehr) in diesem (Koran), damit der Gesandte (Allahs, d.h. Mohammed) Zeuge über euch sei, und damit ihr über die Menschen Zeugen seid. Verrichtet nun das (islamische Pflicht-)Gebet, entrichtet die Religionssteuer und haltet an der Unfehlbarkeit Allahs fest! Er ist euer Schutzherr. Welch trefflicher Schutzherr (ist der doch) und wie gut verhilft er (doch) zum Sieg!

Sure 9,111 Allah hat von den Gläubigen (Muslimen) ihre Seelen und ihren Besitz abgekauft dafür, dass ihnen das Paradies gehört (bzw. gehören soll). (Darum müssen) sie für Allah (wörtl. im Weg Allahs) (mit Waffen) kämpfen. So töten sie und werden getötet entsprechend einer Verheissung in der Torah, im Evangelium und im Koran. Und wer ist treuer in der Erfüllung seines Bundes (mit den Menschen) als Allah? So verkündet euch selbst die frohe Botschaft, dass ihr das Paradies bekommt durch euren Verkauf, den ihr (mit Allah) abgeschlossen habt. Das ist der gewaltige Gewinn.

Sure 4,76 Diejenigen, die gläubig sind, kämpfen (mit Waffen) für Allah (wörtl. im Weg Allahs), diejenigen, die ungläubig sind, kämpfen (mit Waffen) für den Taghuut (d.h. ihren Teufel). So kämpft (mit Waffen) gegen die Schutzbefohlenen des Satans! (Wahrlich) die List des Satans ist schwach.

Sure 61,4 Wahrlich, Allah liebt diejenigen, die für ihn (wörtl. in seinem Weg) in Reih und Glied (mit Waffen) kämpfen (und) fest (stehen) wie eine Mauer.

Sure 2,244 Kämpft (mit der Waffe) für Allah (wörtl. in Allahs Weg)! Ihr müsst wissen, dass Allah der Hörende und Wissende ist.

Sure 9,123 O ihr Gläubigen! Kämpft (mit Waffen) gegen diejenigen von den Ungläubigen, die euch nahe sind. Sie sollen merken, dass ihr hart sein könnt. Und wisst, dass Allah mit den Frommen ist.

Sur 9,5 Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Polytheisten (wörtl. diejenigen, die Allah andere Wesen als göttlich beigesellen), wo (immer) ihr sie findet. Packt sie, umzingelt sie und stellt ihnen jede (nur erdenkliche) Falle! Wenn sie jedoch Busse tun, das (islamische Pflicht-)Gebet verrichten und die Religionssteuer bezahlen, dann lasst sie ihres Weges ziehen! Allah ist vergebend und barmherzig.

Sure 9,29 Kämpft (mit Waffen) gegen diejenigen, die nicht an Allah glauben noch an den jüngsten Tag glauben, und die nicht für unerlaubt erklären, was Allah und sein Gesandter (Mohammed) für unerlaubt erklärt haben , und die nicht nach der rechten Religion (des Islams) richten - von denen, die die Schrift erhalten haben (d.h. Juden und Christen) - (kämpft mit der Waffe gegen diese), bis sie die Minderheitensteuer aus (eigener) Hand abgeben als Erniedrigte!

Sure 4,84 So kämpfe (mit Waffen) für Allah (wörtl. im Weg Allahs)! Du hast (dereinst) nur deine (selbst veranlassten) Handlungen zu verantworten. Und feure die Gläubigen (zum Kampf) an! Vielleicht wird Allah die Gewalt derer, die ungläubig sind, (vor euch) zurückhalten. Allah übt mehr Gewalt aus und kann schrecklicher bestrafen (als irgend jemand anders).

Sure 8,65 O Prophet! Feure die Gläubigen zum Kampf (mit der Waffe) an! Wenn unter euch zwanzig sind, die Geduld (und Ausdauer) zeigen, werden sie über zweihundet, und wenn unter euch hundert sind, werden sie über tausend von den Ungläubigen siegen. (Das geschieht diesen) dafür, dass es Leute sind, die keinen Verstand haben.


Die deutsche Uebersetzung versucht, so nah wie möglich an den Wortlauf des arabischen Originals heranzukommen. Worte in Klammern kommen nicht explizit im Koran vor, sondern wurden zum genaueren Verständnis hinzugefügt.
Wenn du, Noah, etwas zu reklamieren hast, musst du dich an den wissenschaftichen Islamexperten Salam Falaki wenden.

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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Naqual » Mo 5. Nov 2007, 09:01

@Lambert
Nun Naqual, Du schreibst unteranderem: Der Spruch aus dem Johannes-Evangelium, aus dem man auf den ersten Blick einen unheimlichen, großen und aggressiven Anspruch ableiten könnte, findet sich in dieser Form auch nur ein einziges mal im NT.

Das stimmt zumal nicht was Du schreibst, es gibt noch andere Bibelstellen die diese Anspruch, Gott zu sein, einige Beispiele:

Im Johannesevangelium:

Ich bin das Brot des Lebens: Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten. 6,35

Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben. 8,12 ...


Du argumentierst ein wenig an dem was ich schrieb vorbei. Der unheimliche große aggressiv wirkende Anspruch kommt durch den zweiten Teilsatz, nicht den ersten.
„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, NIEMAND KOMMT ZUM VATER DENN DURCH MICH.“ Und diesen Ausschließlichkeitsanspruch fand ich bisher nicht woanders in der Bibel. Und dieser Teilsatz wird schnell interpretiert als „...alle anderen sind ver-dammt“. Aber das steht nicht da.

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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon SunFox » Mo 5. Nov 2007, 09:21

Original von Naqual

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, NIEMAND KOMMT ZUM VATER DENN DURCH MICH.“ Und diesen Ausschließlichkeitsanspruch fand ich bisher nicht woanders in der Bibel. Und dieser Teilsatz wird schnell interpretiert als „...alle anderen sind ver-dammt“. Aber das steht nicht da.


Lieber Naqual,

wer im Bewusstsein ist, das Jesu eine existente Person ist und seine Worte dann in Frage stellt, für den ist die Verdammnis eine Tatsache!

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Lambert » Mo 5. Nov 2007, 09:23

Original von Naqual
@Lambert
Nun Naqual, Du schreibst unteranderem: Der Spruch aus dem Johannes-Evangelium, aus dem man auf den ersten Blick einen unheimlichen, großen und aggressiven Anspruch ableiten könnte, findet sich in dieser Form auch nur ein einziges mal im NT.

Das stimmt zumal nicht was Du schreibst, es gibt noch andere Bibelstellen die diese Anspruch, Gott zu sein, einige Beispiele:

Im Johannesevangelium:

Ich bin das Brot des Lebens: Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten. 6,35

Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben. 8,12 ...


Du argumentierst ein wenig an dem was ich schrieb vorbei. Der unheimliche große aggressiv wirkende Anspruch kommt durch den zweiten Teilsatz, nicht den ersten.
„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, NIEMAND KOMMT ZUM VATER DENN DURCH MICH.“ Und diesen Ausschließlichkeitsanspruch fand ich bisher nicht woanders in der Bibel. Und dieser Teilsatz wird schnell interpretiert als „...alle anderen sind ver-dammt“. Aber das steht nicht da.




Nö Naqual, das stimmt nicht nicht ich sondern Du hast es nicht verstanden, denn wenn Jesus sagt "Ich bin" Bedeutet doch, es gibt nirgend wo anders zu finden, nur bei mir.

Denn in 2.Mose 3, 14 Wenn Gott sich vorstellt "2.Mose 3,13-15 " So drückt er sich so aus, es gibt keinen anderen, ich bin, das heist ja auch, alles Leben oder alles was im Dasein ist, ist von mir aus. Nun aber Jesus sagt ja das gleiche aus "Ich bin" Das heist, das er den Abzulutanspruch für sich erhebt. Ja warum haben sich die Hohenpriester den sich aufgeregt, und haben ihre Kleider zerissen?
Zum einen ist es wichtig zu wissen:

"Das Gesetz verbot dem Hohenpriester, sein Gewand bei privaten Streitigkeiten zu zerreißen

doch wenn er als Richter in Aktion trat, war er durch die Sitte verpflichtet, auf diese Weise seine Abscheu über jede Gotteslästerung, die in seiner Gegenwart geäußert wurde, zum Ausdruck zu bringen. Die Erleichterung des in Verlegenheit geratenen Richters ist offenkundig. Wenn kein glaubwürdiger Beweis dagegen aufzutreiben war, erübrigte sich die Notwendigkeit dafür jetzt. Der Gefangene hatte sich selbst belastet."

Henry Barclay Swete, The Gospel According to St. Mark, S. 339.

Ja dann schreibst Du ja:

Ausschließlichkeitsanspruch fand ich bisher nicht woanders in der Bibel. Und dieser Teilsatz wird schnell interpretiert als „...alle anderen sind ver-dammt“. Aber das steht nicht da. Ich würde auch nicht von Verdammnis schreiben, sondern eher von der Verlorenheit, oder Gericht, denn es steht ja geschrieben in Johannes 3:14-21

... also muß des Menschen Sohn erhöht werden auf daß jeder, der an ihn glaubt , nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. Denn Gott hat die Welt so geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe , sondern ewiges Leben habe. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.

Das heist ja letzten endlich, die nicht an Jesus glauben das er der Sohn Gottes ist, so ist er schon gerichtet, da braucht er ja nicht darauf zu warten.




Grüsse, Andreas




ps. Noch so ein Gedanke, ist den ein Richter groß aggressiv, wenn er das Recht zu geltung bringt? Er sorgt dafür das Verbrecher, wie Kinderschänder, Mörder, Meineidige und Diebe verurteilt werden, es ist doch gerecht? Oder sollen sie frei rumlaufen für neue Taten, diesen Drang muss man ja auch Einhalt gebieten damit die Ordnung gewahrt wie möglich bleibt. Ist doch kar, für einen uneinsichtigen Verbrecher wirgt ein Richter aggressiv, oder der was zu verbergen hat, sagt doch sche.... Bul.. . Es kommt immer darauf an auf welcher Seite steht.
Lambert
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Ashur » Mo 5. Nov 2007, 11:11

Original von Naqual

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, NIEMAND KOMMT ZUM VATER DENN DURCH MICH.“ Und diesen Ausschließlichkeitsanspruch fand ich bisher nicht woanders in der Bibel. Und dieser Teilsatz wird schnell interpretiert als „...alle anderen sind ver-dammt“. Aber das steht nicht da.




Die anderen (nicht Christen) werden gemäss ihre Taten gerichtet. Das steht auch in der Bibel.
Niemand wird bestraft das er Ein andere Glauben hat vor Gott. Jeder wird gemäss seiner Taten (Lüge, Haß, Neid, und andere Taten) bestraft. Sonnst wäre das auch ungerecht. Und Gott ist Gerecht. Und kennt jeder Sünde.

Außer die echte Christen:
Sie haben Jesus als Erlöser. Er ist für die die an ihn glauben geschlagen, und verurteilt wurden. Er trägt die Sünden der Christen. Diese werden frei von jeglicher Sünde sein vor Gott (gibt viele viele stellen die darauf deuten).

"So kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht der HERR. Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden." Jesaja 1, 18

Es gibt etliche andere Stellen, die darauf hinweisen, dass die Christen ohne Sünde vor Gott kommen können. Das ist der Unterschied.

Warum ist der Glaube an Jesus der einzige Weg zum Gott?
Weil alle Menschen Sünder sind. Niemand ist ohne Sünde.

mfg
Johannes 6,40
Denn das ist der Wille meines Vaters, dass, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, das ewige Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.

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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon noah » Mo 5. Nov 2007, 11:47

Original von Ashur

Warum ist der Glaube an Jesus der einzige Weg zum Gott?
Weil alle Menschen Sünder sind. Niemand ist ohne Sünde.

mfg



Stimmt nicht.
5. Zu der Zeit Herodes, des Königs Judäas, war ein Priester von der Ordnung Abia mit Namen Zacharias und sein Weib von den Töchtern Aarons, welche hieß Elisabeth.

6. Sie waren aber alle beide fromm vor GOtt und gingen in allen Geboten und Satzungen des HErrn untadelig. Lukas1


gruss
noah
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Naqual » Mo 5. Nov 2007, 13:05

@Lionne
Man kann nicht der Fairness willen zugeben, dass es "zwei Arten" von Mehoammedanern gibt. Es gibt verschiedene Ausrichtungen im Islam, zweifellos, von denen der mystische Islam der Sufis die offenste, liberalste ist. ...
Wenn du, Naqual, meinst zwischen "zwei Arten" von Mohammedanern unterscheiden zu können, möchte ich mal deine Definition wissen!??


Ganz einfach eigentlich, genauso, wie es im Mittelalter extrem gewaltbereite Christen gegeben hat, die ihre Gräuel auch verübt haben und Christen, die der Bibel eher eine Rolle der Gewaltfreiheit zubilligen: genauso gibt es Mörder, die Muslim sind und Muslim, die nie auf den Gedanken kämen, aufgrund ihres Glaubens Menschen zu morden.

Wenn Du auf religiöse Richtungen innerhalb des Islam abzielst, müsstest Du unterscheiden zwischen Muslime in einem pluralistischen Staat (nur die Türkei) und auf der anderen Seite der Skala, nur beispielhaft, der Wahabismus (Saudi-Arabien und auch der Mörder Osama Bin Laden sowie die Taliban in Afganistan) und der islamistische Staatsterror im Iran. Der mystische Islam und seine Richtungen auf der anderen Seite der Skala sind geographisch weniger zuzuordnen.


Der Anschlag vom 11. September 2001 widerspricht dem Koran nicht, wurde er doch von überzeugten Moslems verübt. Schon vergessen?? Es handelte sich um Menschen, die den islamischen Glauben absolut ernst nehmen und sich auf nichts anderes als auf ihre religiösen Quellen , d.h. auf den Koran und die Hadith stützen!


Dein Argument hingt ziemlich. Wenn ein Christ einen Menschen aus Habgier ermordet, folgerst Du ja auch nicht, dass die Religion dies erlaubt. Genausowenig ist das Argument zutreffend, dass 9-11 mit dem Koran vereinbar ist, weil das Attentat von Muslimen verübt wurde.
Ich hatte inhaltlich im übrigen begründet, wo speziell dieses Attentat dem Koran widerspricht aus der Sicht von Muslimen. Lies noch mal nach!


Wo sind die Erklärungen der islamischen Organisationen, die sich direkt und unverblümt und ausdrücklich von Terroranschlagen distanzieren?? Was unternehmen dieselben dagegen??
Ich sehe keine Resultate diesbezüglich (von isl. Seite). Hab´ ich da etwas verpasst??


Ich hatte damals bei den großen internationalen Organisationen des Islam auf den Internetseiten nachgeschaut. Es gab eindeutige und klare Distanzierungen. Das diese bei uns in den Medien nicht gebracht wurden war ein anderes Problem. Nebenbei bemerkt, mir persönlich ist der Islam alles andere als sympathisch, man sollte aber fair sein.


Was soll deine Bemerkung, dass bei den Anschlägen auf die TwinTowers nur Zivilisten, Männer, Frauen, usw. starben?? Jeder einzelne Mensch, der dort oder bei anderen Terroranschlägen sein Leben lassen musste, ist ein Mensch zuviel, der vor seiner Zeit ins Jenseits befördert wurde, durch diese islmischen Mörder!


Stimmt. Habe auch nichts anders gesagt. Allerdings habe ich auch klar begründet, warum – und hier war die Aufzählung und Unterscheidung der Personengruppen wichtig – das Attentat dem islamischen Glauben widerspricht. Warum fragst Du dann noch was das soll? Lies einfach den Beitrag ganz ruhig und sachlich.


Ich verzichte hier auf meinen Kommentar bezüglich der Zeit der spanischen Okkupation, nur soviel, die arabische Kolonisation war umfassend und nachhaltig wie keine vor und nach ihr. Nicht weil sie besonders grausam oder intolerant gewesen wäre, sondern durch ihr homogene Wucht. Das wäre ein anderes Thema (OT).


Oder kurz gesagt: Du bestätigst den wesentlichen Sachverhalt, dass zur Zeit der arabischen Okkupation Spaniens Religionsfreiheit zwischen Juden, Christen und Muslimen da war, nach der Rückeroberung durch Christen dann Nichtchristen ermordert und vertrieben wurden.

Wer schaut mit Arroganz auf den Islam?? Niemand!
Es geht auch in diesem Thread nicht darum, von der Vergangenheit zu reden und Schuldzuweisungen zu machen. Niemand bestreitet, dass in der Vergangenheit im Namen der Religion (auch Christentum) Fehler begangen wurden. Es geht auch nicht darum das Christentum und den Islam im Hinblick auf begangene Fehler zu analysieren und zu verurteilen.


Bei den Verbrechen, die einige Muslime gegen die westliche Welt richten, muss man auch den gedanklichen Sumpf beachten, der durch die christlichen Interventionen im arabischen Raum ermöglicht wurde – und zwar bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Es geht um die aktuelle Situation in dieser Welt. Um die heutigen Zuständen, wie sich sich in dieser Welt im Hinblick auf den Islam präsentieren. Dazu ist m.E. festzustellen, dass der Islam ein inhärentes Problem mit Gewalt hat. Das kann nicht bestritten werden. Von daher ist die Frage, ob der Islam friedlich sei, ohne Zögern mit einem absoluten "NEIN" zu beantworten.


Naja, der Thread fragt, ob der Islam als Religion aggressiv ist. Dann stellt man naturgemäß fest, dass der Koran sowohl der Gewalt das Wort redet als der Gewaltlosigkeit. Je nachdem wo man nachschaut. Kenne ich aber irgendwoher...nämlich von der Bibel. Im AT, was ja nicht aufgehoben wurde, gibt’s genügend ausreichend illustrierte Grausamkeiten, die im Namen Gottes verübt wurden. Im NT wird’s knapper, aber auch Sätze wie (Jesus: ) „Ich bin nicht gekommen Frieden zu bringen, sondern das Schwert!“ - gibt’s schon auch. Gebe Dir aber Recht, dass der Satz falsch interpretiert wird. Bei der Interpretation des Koran müsste man ebenfalls obachtgeben und nicht einfach isoliert Suren abspulen.

Analytisch sollte man auch folgendes beachten. Auf der politischen Ebene haben fast alle islamischen Staaten mehr oder weniger feudale Strukturen mit diktatorischer Macht, die nicht unberechtigt an Mitteleuropa bis zur Französischen Revolution erinnern.
Aus islamischer Sicht gibt es keine 2-Welten-Theorie, sondern auch die weltlichen Belange müssen selbstverständlich im Glauben behandelt werden. Im Westen wird zwischen Staat und Kirche im großen und ganzen säuberlich getrennt. Genau dieser Punkt hat im Westen zu erheblichen Verbesserungen geführt, die nicht den Kirchen zugeschrieben werden können. Der Frieden kam mit der Säkularisierung. Wenn ein unparteiischer Betrachter so vorgeht wie Du und die Gewalt auf der weltlichen, politischen Ebene den Muslimen vorhält, er würde gleichermaßen das Christentum – soweit in Bezug auf die weltliche Macht gleiche Voraussetzungen herrschen – als aggressiv empfinden.
Anders ausgedrückt: für mich sind die Muslime im Aggressionspotential heute auf dem Stand wie die christlichen Staaten vor der Säkularisierung. Und es wird Zeit dies zu ändern! Mit einem Schnellschuss ala der Koran ist aggressiv erreicht man nichts. Die politisch tatsächlich verübte Gewalt ist mit dem Glauben nicht ausreichend zu begründen (beim Islam heute genausowenig wie beim Christentum früher).

Feststeht, es gibt aggressive Christen und friedliche Christen, obwohl die christliche Religion m.E. für zweitere steht. Es gibt aggressive Muslime und friedliche Muslime. (Übrigens: Der Koran hat für mich in der Gewaltfrage mehr Ähnlichkeiten zum AT als zum NT. Ist auch folgerichtig: Moses und andere Größen des Judentums waren wie Mohammed nicht nur religiöse Führer sondern auch Eroberer. - Die haben damals ja nicht „Bitte!“ gesagt, als sie sich im gelobten Land ansiedelten)
Es sollte nun darum gehen, den Rücken der friedlichen Muslime zu stärken in der jetzigen Weltsituation (nicht deren Religion, das ist eine andere Ebene).
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Ashur » Mo 5. Nov 2007, 13:09

Das ist in der Bibel an mehrere Stellen ganz klar. Die Sünde ist durch Adam auf dieser Welt gekommen und wurde als Erbsünde weiter vererbt. Gott weis, dass wenn der Mensch sich noch so sehr anstrengt, er wird es nicht schaffen sündenfrei zu sein. Aus Liebe zum Menschen hat er uns durch Jesus Christus erlöst. Er trägt die Sünden derer die an ihn glauben. Das ist ein Geschenk für alle die es annehmen werden.
Jesus selbst war der einzige ohne eine Sünde. Als er verurteilt wurde hat er sich nicht verteidigt. Wir Lesen: er hat niemals behauptet das er unschuldig ist. Den der ganze schuld seiner Anhänger lag auf ihm.

Das hat Jesaja schon ca. 700 vor Christus geschrieben. (Jesaja wirkte im damaligen Südreich Juda zwischen 740 und 701 v. Chr. in der Zeit der Bedrohung durch die antike Großmacht Assyrien.)


Wir lesen in Jesaja 53

"er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. 5Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt . 6Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. Aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn. 7Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf . l 8Er ist aus Angst und Gericht hinweg genommen. Wer aber kann sein Geschick ermessen? Denn er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, da er für die Missetat meines Volks geplagt war. 9Und man gab ihm sein Grab bei Gottlosen und bei Übeltätern, als er gestorben war, wiewohl er niemand Unrecht getan hat und kein Betrug in seinem Munde gewesen ist. 10So wollte ihn der HERR zerschlagen mit Krankheit. Wenn er sein Leben zum Schuld opfer gegeben hat, wird er Nachkommen haben und in die Länge leben, und des HERRN Plan wird durch seine Hand gelingen. 11Weil seine Seele sich abgemüht hat, wird er das Licht schauen und die Fülle haben. Und durch seine Erkenntnis wird er, mein Knecht, der Gerechte, den Vielen Gerechtigkeit schaffen; denn er trägt ihre Sünden . 12Darum will ich ihm die Vielen zur Beute geben, und er soll die Starken zum Raube haben, dafür dass er sein Leben in den Tod gegeben hat und den Übeltätern gleichgerechnet ist und er die Sünde der Vielen getragen hat und für die Übeltäter gebeten." Jesaja 53



"Frieden mit Gott
Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus; 2durch ihn haben wir auch den Zugang im Glauben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung der zukünftigen Herrlichkeit, die Gott geben wird. 3Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der Bedrängnisse, weil wir wissen, dass Bedrängnis Geduld bringt, 4Geduld aber Bewährung, Bewährung aber Hoffnung, 5fHoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den heiligen Geist, der uns gegeben ist. 6Denn Christus ist schon zu der Zeit, als wir noch schwach waren, für uns Gottlose gestorben. 7Nun stirbt kaum jemand um eines Gerechten willen; um des Guten willen wagt er vielleicht sein Leben. 8Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. 9Um wie viel mehr werden wir nun durch ihn bewahrt werden vor dem Zorn, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerecht geworden sind! 10Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, um wie viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, nachdem wir nun versöhnt sind. 11Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unsern Herrn Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung empfangen haben.

Adam und Christus
12Deshalb, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie ALLE gesündigt haben. 13Denn die Sünde war wohl in der Welt, ehe das Gesetz kam (die 10 Gebote von Moses); aber wo kein Gesetz ist, da wird Sünde nicht angerechnet. 14Dennoch herrschte der Tod von Adam an bis Mose auch über die, die nicht gesündigt hatten durch die gleiche Übertretung wie Adam, welcher ist ein Bild dessen, der kommen sollte. 15Aber nicht verhält sich´s mit der Gabe wie mit der Sünde. Denn wenn durch die Sünde des Einen die Vielen gestorben sind, um wie viel mehr ist Gottes Gnade und Gabe den vielen überreich zuteil geworden durch die Gnade des einen Menschen Jesus Christus. 16Und nicht verhält es sich mit der Gabe wie mit dem, was durch den einen Sünder geschehen ist. Denn das Urteil hat von dem Einen her zur Verdammnis geführt, die Gnade aber hilft aus vielen Sünden zur Gerechtigkeit. 17Denn wenn wegen der Sünde des Einen der Tod geherrscht hat durch den Einen, um wie viel mehr werden die, welche die Fülle der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, herrschen im Leben durch den Einen, Jesus Christus. 18Wie nun durch die Sünde des Einen die Verdammnis über alle Menschen gekommen ist, so ist auch durch die Gerechtigkeit des Einen für alle Menschen die Rechtfertigung gekommen, die zum Leben führt. 19Denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen (Adam) die Vielen zu Sündern geworden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen (Jesus) die Vielen zu Gerechten.
a: 1. Mose 3,19 b: Kap 6,23; 1. Mose 2,17 c: Kap 4,15 d: 1. Kor 15,21-22 e: Kap 3,26; Jes 53,11

20aDas Gesetz aber ist dazwischen hinein gekommen, damit die Sünde mächtiger würde. Wo aber die Sünde mächtig geworden ist, da ist doch die Gnade noch viel mächtiger geworden, 21damit, wie die Sünde geherrscht hat zum Tode, so auch die Gnade herrsche durch die Gerechtigkeit zum ewigen Leben durch Jesus Christus, unsern Herrn. " Römer 5
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon lionne » Mo 5. Nov 2007, 16:04

Hier noch der Link zu Salam Falaki, wissenschaftlicher Islamexperte

http://www.csi-schweiz.ch/broschueren_salam_falaki.php

Gruss Lionne
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Grasy » Mo 5. Nov 2007, 19:28

Original von Naqual
Du argumentierst ein wenig an dem was ich schrieb vorbei. Der unheimliche große aggressiv wirkende Anspruch kommt durch den zweiten Teilsatz, nicht den ersten.
„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, NIEMAND KOMMT ZUM VATER DENN DURCH MICH.“ Und diesen Ausschließlichkeitsanspruch fand ich bisher nicht woanders in der Bibel. Und dieser Teilsatz wird schnell interpretiert als „...alle anderen sind ver-dammt“. Aber das steht nicht da.


Du musst auch den ersten Teil vom Satz lesen: "Ich bin der Weg" - Wenn du letzteres relativierst dann pass bloß auf daß es am Ende nicht etwa so klingt: "Ich bin ein möglicher Weg von vielen und zum Vater kommt man auch durch mich."

"Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm." (Joh 3:36 - Lut1912)

"Wer ist ein Lügner, wenn nicht, der da leugnet, daß Jesus der Christus sei? Das ist der Widerchrist, der den Vater und den Sohn leugnet. Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater." (1.Joh 2:22-23)

Da steht genau genommen nicht "Jesus" und "Gott" - da steht "Sohn" und "Vater". Es ist hier aber dennoch für die Christen keinen Auftrag Menschen umzubringen - noch sollten wir danach streben Richter zu sein.

"Da aber das seine Jünger Jakobus und Johannes sahen, sprachen sie: HERR, willst du, so wollen wir sagen, daß Feuer vom Himmel falle und verzehre sie, wie Elia tat. Jesus aber wandte sich um und bedrohte sie und sprach: Wisset ihr nicht, welches Geistes Kinder ihr seid? Des Menschen Sohn ist nicht gekommen, der Menschen Seelen zu verderben, sondern zu erhalten." (Luk 9:54-56 - Lut1912)
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Grasy » Mo 5. Nov 2007, 19:46

Original von lionne
Der Anschlag vom 11. September 2001 widerspricht dem Koran nicht, wurde er doch von überzeugten Moslems verübt. Schon vergessen?? Es handelte sich um Menschen, die den islamischen Glauben absolut ernst nehmen und sich auf nichts anderes als auf ihre religiösen Quellen , d.h. auf den Koran und die Hadith stützen!


Womit wir wieder beim Thema wären. Hab das in deinem Zitat rot hervorgehoben was mir als sehr relevant erscheint.
Danke für deinen Betirag lionne.

@noah: Nachdem du hier, so weit ich mich erinnere, schon ein paar mal den G.W.Busch angeführt hast (wenngleich das Thema hier nicht lautet "Christentum friedlich?";) solltest du schon auch bedenken daß nicht alles was ein Mensch tut der Christ ist automatisch schon das tut daß ein Christ tun soll. Das betrifft nicht nur Busch sondern ebenso andere - inkl. Grasy. An den Fürchten wird man die Menschen erkennen. Wenn ein Muslim hingeht und pflanzt sich sein Haus mit Hindugötzen zu (ohne hierzu einen Auftrag daraus aus seinen Schriften zu haben) dürfen wir dann hingehen und sagen im Islam verehrt man tausende Götzen? Ich denke nicht! Was geschrieben steht ist nicht automatisch das was die Menschen tun. Wenn aber die Menschen der Schrift (im Islam dem Koran nach) maßgebend übereinstimmend etwas ausüben ist die Sache etwas anders...


Mfg,
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Naqual » Mo 5. Nov 2007, 21:06

grasy:

Wenn aber die Menschen der Schrift (im Islam dem Koran nach) maßgebend übereinstimmend etwas ausüben ist die Sache etwas anders...


Hierzu ganz konkret folgendes. Man gehe auf die Homepage der größten islamischen Organisation auf der Welt überhaupt und gebe den Begriff "Terror" im dortigen Suchbefehl ein. Dann erscheinen STellungnahmen zum Thema. Gleich die erste, die ich gelesen hatte:

1- The Conference strongly condemned the brutal terror acts that befell the United States, caused huge losses in human lives from various nationalities and wreaked tremendous destruction and damage in New York and Washington. It further reaffirmed that these terror acts ran counter to the teachings of the divine religions as well as ethical and human values, stressed the necessity of tracking down the perpetrators of these acts in the light of the results of investigations and bringing them to justice to inflict on them the penalty they deserve, and underscored its support of this effort. In this respect, the Conference expressed its condolences to and sympathy with the people and government of the United States and the families of the victims in these mournful and tragic circumstances.


Noch deutlicher kann sich die islamische Welt vom Terror nicht absetzen.

http://www.oic-oci.org/ hat auch einen Englischen Sprachteil
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Lambert » Mo 5. Nov 2007, 21:23

Original von Naqual
grasy:

Wenn aber die Menschen der Schrift (im Islam dem Koran nach) maßgebend übereinstimmend etwas ausüben ist die Sache etwas anders...


Hierzu ganz konkret folgendes. Man gehe auf die Homepage der größten islamischen Organisation auf der Welt überhaupt und gebe den Begriff "Terror" im dortigen Suchbefehl ein. Dann erscheinen STellungnahmen zum Thema. Gleich die erste, die ich gelesen hatte:

1- The Conference strongly condemned the brutal terror acts that befell the United States, caused huge losses in human lives from various nationalities and wreaked tremendous destruction and damage in New York and Washington. It further reaffirmed that these terror acts ran counter to the teachings of the divine religions as well as ethical and human values, stressed the necessity of tracking down the perpetrators of these acts in the light of the results of investigations and bringing them to justice to inflict on them the penalty they deserve, and underscored its support of this effort. In this respect, the Conference expressed its condolences to and sympathy with the people and government of the United States and the families of the victims in these mournful and tragic circumstances.


Noch deutlicher kann sich die islamische Welt vom Terror nicht absetzen.

http://www.oic-oci.org/ hat auch einen Englischen Sprachteil


Mag ja sein das die Allgemeine islamische Welt sich vom Terror absetzt, aber die dabei umgekommen sind intresiert es wenig, diese die Terror ausüben rechtfertigen sich, der Koran sagt doch in diese Sure oder jene, ja sie meinen auch noch in den Himmel zu kommen, der Tod von Unschuldige, wie Kinder z.B. wird billigend in kauf genommen, schöner friedlicher Islam, wer das glaubt, kann ruhig weiter träumen. Wer weist es schon, die sich friedlich geben, in wirglichkeit Terror unterstützen, den der Islam duldet ja das Lügen.


Grüsse, Andreas


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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon noah » Mo 5. Nov 2007, 21:39

Original von Grasy
@noah: Nachdem du hier, so weit ich mich erinnere, schon ein paar mal den G.W.Busch angeführt hast (wenngleich das Thema hier nicht lautet "Christentum friedlich?";) solltest du schon auch bedenken daß nicht alles was ein Mensch tut der Christ ist automatisch schon das tut daß ein Christ tun soll. Das betrifft nicht nur Busch sondern ebenso andere - inkl. Grasy. An den Fürchten wird man die Menschen erkennen. Wenn ein Muslim hingeht und pflanzt sich sein Haus mit Hindugötzen zu (ohne hierzu einen Auftrag daraus aus seinen Schriften zu haben) dürfen wir dann hingehen und sagen im Islam verehrt man tausende Götzen? Ich denke nicht! Was geschrieben steht ist nicht automatisch das was die Menschen tun. Wenn aber die Menschen der Schrift (im Islam dem Koran nach) maßgebend übereinstimmend etwas ausüben ist die Sache etwas anders...


Mfg,
Grasy


Was für eine schöne Geschichte schreibst du denn hier?
Ja ja Christentum war im mittelalter schlimm.Die Kreuzzüger waren schlimm.Aber die waren keine echte Christen.Was soll das alles?

Ein Frommer Christ ,der Statspresident von USA ist von Crusade (Heiliger Krieg ) gesprochen. Und führt den letzten Kreuzug.Das hat er selber gesagt, nicht ich.
Wie im Mittelalter, auch heute.
Nichts ist geändert!





Ich habe die zugehörigen Verse von Koran geschrieben:

Zuerst war Krieg den Muslimen gar nicht erlaubt:

22,39. Erlaubnis (sich zu verteidigen) ist denen gegeben, die bekämpft werden, weil ihnen Unrecht geschah - und Allah hat fürwahr die Macht, ihnen zu helfen -,

Und Kämpfen ist nur dann erlaubt,wenn ein Angriff kommt:
2,190. Und kämpfet für Allahs Sache gegen jene, die euch bekämpfen , doch überschreitet das Maß nicht, denn Allah liebt nicht die Maßlosen .




Alle andere angegebene Verse sollten in dieser Zusammanhang gelesen werden.




Es wird sehr klar dass in diesen versen sich um die Verteidigung handelt.

gruss

ps:
Das Ereignis 11.9.
Nur ein Punkt.
Warum sind die Aktien angefangen schon vor zwei-drei Wochen zu fallen?
Wer wusste dass so etwas passieren würde.
Und diese Wissender sind diejenigen die in Finanswelt die Mächtigsten sind und was nach drei Wochen passieren wird haben sie zum eigenzweck ausgenuzt wie die menschen die dies ausgeübt haben.
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Naqual » Mo 5. Nov 2007, 21:42

@Lambert

Mag ja sein das die Allgemeine islamische Welt sich vom Terror absetzt, aber die dabei umgekommen sind intresiert es wenig, diese die Terror ausüben rechtfertigen sich, der Koran sagt doch in diese Sure oder jene, ja sie meinen auch noch in den Himmel zu kommen, der Tod von Unschuldige, wie Kinder z.B. wird billigend in kauf genommen, schöner friedlicher Islam, wer das glaubt, kann ruhig weiter träumen. Wer weist es schon, die sich friedlich geben, in wirglichkeit Terror unterstützen, den der Islam duldet ja das Lügen.



Nur kurz: es ist falsch, dass im Koran der Tod von Kindern billigend in Kauf genommen wird.
es ist falsch, dass im Islam das Lügen erlaubt ist (es gibt ein paar Ausnahmen, z.B. der Ehegatte darf seiner häßlichen Frau ihre körperlichen Vorzüge in den schillernsten Farben schildern)

In der offiziellen STellungnahme, die ich zitiert habe, wird ausdrücklich betont, dass die Terrorakte gegen die USA dem Glauben widersprechen!

Ansonsten arbeitest Du mit nicht belegten Vermutungen und nimmst einen falschen Bezug auf die Gefühle der Angehörigen. Ich empfinde das als empörend und ärgerlich.
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon noah » Mo 5. Nov 2007, 21:48

Original von Naqual
es gibt ein paar Ausnahmen, z.B. der Ehegatte darf seiner häßlichen Frau ihre körperlichen Vorzüge in den schillernsten Farben schildern)



Nie gehört .Von wo hast du das her?
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Grasy » Mo 5. Nov 2007, 23:21

Original von noah
Ja ja Christentum war im mittelalter schlimm.Die Kreuzzüger waren schlimm.Aber die waren keine echte Christen.Was soll das alles?


Ob das echte Christen waren oder nicht muss und will ich gar nicht beurteilen. Das aber will ich schreiben daß nicht alles was ein Christ tut automatisch der Schrift entspricht oder dem Gebot an das er sich halten soll.

Ich lehne sowohl die Kreuzzüge ab als auch was Busch im Irak abzieht - und ich meine beidem wird klar im NT widersprochen. z.B. (aber nicht nur) hier:

"Da sprach Jesus zu ihm; Stecke dein Schwert an seinen Ort! denn wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen. Oder meinst du, daß ich nicht könnte meinen Vater bitten, daß er mir zuschickte mehr denn zwölf Legionen Engel? Wie würde aber die Schrift erfüllet? Es muß also gehen. Zu der Stunde sprach Jesus zu den Scharen: Ihr seid ausgegangen wie zu einem Mörder, mit Schwertern und Stangen, mich zu fangen. Bin ich doch täglich gesessen bei euch und habe gelehrt im Tempel, und ihr habt mich nicht gegriffen. Aber das ist alles geschehen, daß erfüllet würden die Schriften der Propheten. Da verließen ihn die Jünger und flohen. " (Mt 26:52-56)

Mehr will ich dazu eigentlich nicht mehr schreiben da es hier auch nicht das Thema ist.


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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Naqual » Mo 5. Nov 2007, 23:30

@ Noah:

Hmm, muss beim Surfen gewesen sein, bei Büchern fällt mir sonst der Titel ein.
Es ging um folgendes in dem Artikel:
Lügen wird im Islam generell als verwerflich betrachtet. Ausnahmen:
Um sein Leben zu retten, als Kompliment gegenüber Ehepartnern (hier mein Beispiel), zur Streitschlichtung.

Weißt Du anderes vom Islam?
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Grasy » Mo 5. Nov 2007, 23:51

Original von noah
Es wird sehr klar dass in diesen versen sich um die Verteidigung handelt.


Ich finde das etwas problematisch. Denn wer legt denn fest was das richtige Maß ist? Und wer hält sich daran? Wann ist´s denn Maßlos und wann nicht? Auge um Auge? Oder was gilt denn da?
Hat nicht gerade der Busch unter dem Aufhänger der Verteidigung die Kriege in Afganistan und im Irak gerechtfertigt? "Die machen uns die Türme kaputt - da müssen wir uns verteidigen!" "Die bedrohen uns mit Terror - da müssen wir was tun!"
Wenn Gewalt erlaubt ist wie meint man dann daß hier nicht mit Gegengewalt zu rechnen wäre? Wie will man das denn richtig dosieren?

"Da sprach Jesus zu ihm; Stecke dein Schwert an seinen Ort! denn wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen." (Mt 26:52)

Ich meine es ist eine Tragödie wenn man nach Israel schaut. Wer sieht denn da ein Ende? Muslim bekommt nur wenig vom Jordan ab - rennt wo rein sprengt Leute in die Luft. Israel ist (verständlich) entsetzt und schlägt zurück. Die Muslims sind (verständlich) entsetzt (in Israel aber wohl vom Militär her unterlegen) und schicken wieder jemanden mit ´ner Bombe los oder ballern willkürlich mit Raketen auf Israel. Israel nimmt das wiederum nicht hin und schlägt zurück - aber auch nicht so daß die Täter allein getroffen werden, sondern ebenso normale Menschen, Kinder, ... In Folge werden Wunden und Zorn wiederum auf Seiten der Muslims aufgerissen (verständlich). Die Muslims schlagen zurück - aber wiederum sterben willkürlich viele Menschen. Dann kann man schon mal Gefühl bekommen es brodelt wieder ruhiger dahin oder aber beide Versuchen über andere Wege den Gegner zu besiegen - und dann krachts wieder wo, ...

´Ihr habt gehört, daß da gesagt ist: "Auge um Auge, Zahn um Zahn." Ich aber sage euch, daß ihr nicht widerstreben sollt dem Übel; sondern, so dir jemand einen Streich gibt auf deinen rechten Backen, dem biete den andern auch dar.´ (Mt 5:38-39)

Ja. Das ist nicht das was die Päpste mit den Kreuzzügen oder der Busch in der Gegenwart tut. Aber so steht´s im NT.


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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon lionne » Di 6. Nov 2007, 02:27

@Naqual
Hallo, bin noch eine Antwort schuldig auf dein heutiges Posting von 12.05 Uhr
-------------------------------------------------------

Gemäss deiner Auffassung sollte zwischen verschiedenen Muslimen unterschieden werden: sochen, die gewalttätig sind und Muslimen, die nie auf den Gedanken kämen, aufgrund ihres Glaubens Menschen zu morden (gemäss deinem Zitat). Hier muss ich dir vehement dagegensprechen. Du unterliegst einem grossen Irrtum, wenn du glaubst zwischen verschiedenen "Sorten" Islam unterscheiden zu können; es gibt keinen "radikalen"/"moderaten"/"modernen"/"Euro-Islam" u.ä. Die ist eine Utopie und ein folgenschwerer Irrtum.
Guckst du hier:
Erdogan: Es gibt keinen moderaten Islam
Wie Memri berichtet, haben diejenigen von uns, die unermüdlich predigen, dass es etwas wie einen "moderaten Islam" nicht gibt (wohingegen es selbstverständlich moderate Moslems gibt) Schützenhilfe von sehr unerwarteter Seite erhalten - und zwar vom türkischen Ministerpäsidenten Recep Tayyip Erdogan.

Erdogan sagte im Kanal D TV über den Begriff "moderater Islam", der im Westen oft zur Beschreibung seiner Partei AKP benutzt wird:
Diese Bezeichnungen sind sehr hässlich, es ist anstößig und eine Beleidigung unserer Religion. Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich.
Dass mit Erdogan nun ausgerechnet ein Vertreter der Richtung, die von Westlern mit dem schmeichelhaft gemeinten Begriff "moderat" bezeichnet wird, sich selber gegen diese künstliche Unterscheidung zur Wehr setzt, ist neu. Aber vermutlich täuscht sich Herr Erdogan bezüglich der Adressaten. Das ist nicht an Moslems wie ihn gerichtet, um diese zu beleidigen. Der Begriff richtet sich an die Bevölkerung der westlichen Staaten, um diese angesichts der Appeasementhaltung gegenüber der islamischen Welt, der großen Zahl islamischer Einwanderer in ihren Ländern und der Betreibung des Türkeibeitritts zur EU in trügerischer Beruhigung zu wiegen.
Es ist nachvollziehbar, dass es Moslems langsam zu bunt wird, von ahnungslosen oder sich ahnungslos stellenden Außenstehenden ständig ihre eigene Religion erklärt zu bekommen, wobei diese den Islam aus eigennützigen Gründen bis ins Unkenntliche verfälschen und zu einem etwas "exotisch angehauchten" Christentum umerklären. Wir hoffen sehr, dass diese Aussage von Herrn Erdogan an den zuständigen Stellen zur Kenntnis genommen wird, hegen aber starke Zweifel daran. Ehrliche Aussagen von Moslems sind im "Dialog" nicht erwünscht.
Erdogan ist nicht zum ersten Mal sehr offen. Am 6. Dezember 1997 zitierte er den türkischen Dichter Ziya Gökalp mit folgenden Zeilen:
"Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten."
-----------
Die türkische Presse jedenfalls berichtete am 14. Juni 2004 über eine kaum zweideutige Bemerkung Erdoðans, in der er eine Unterscheidung "Islamismus" – "moderater Islam" zurückwies – "es gibt nur den Islam"

Er ist übrigens nicht der einzige, der diesbezügliche so denkt! Wie gesagt, es gibt zweifellos verschiedene Ausrichtungen, wobei der mystische Islam der Sufis die offenste, liberalste ist.

Es ist unnötig die verschiedenen Richtungen des Islam (in der Türkei, die Wahabiten in Saudi-Arabien, die Taliban in Afghanistan, der Islam in den afrik. Staaten usw. hier zu analysieren. Der Islam versteht sich als eine einzige Ummah. Der islamische Begriff Ummah bezeichnet als Fremdwort in westlichen Sprachen die religiöse Gemeinschaft aller Muslime.

Auszug aus einem Flugblatt, das an Gläubige in der Moschee abgegeben wurde:
"Tatsache ist, dass wir Muslime weltweri eine einzige Ummah sind. Unsere leidenden Geschwister im Irak, Palästina oder Tschetschenien, sind ein fester Teil dieser Einheit. Diesen Bund zu brechen ist die Absicht der erklärten Islamgegner, denn nur so können die westlichen Staaten ihre abscheulichen Verbrechen in unseren Ländern begehen......"

9/11
Niemand wird die apokalyptischen Bilder wohl jemals vergessen können, die weltweit von den Fernsehsendern am 11. September 2001 übertragen werden. Fassungslos sitzt die Welt vor den Bildschirmen. Eine riesige Boing 767 bohrt sich wie ein Projektil in den nördlichen 411 Meter hohen Tower des World Trade Center in New York und explodiert, 18 Minuten später schlägt eine weitere Boing 767 in den südlichen Tower des WTC ein. Um 10.05 Uhr kollabiert der Südturm, um 10.28 Uhr sackt auch der Nordturm in sich zusammen. Diese Anschläge wurden von üerzeugten Moslems verübt, von Menschen, die den islamischen Glauben absolut ernst nehmen und sich auf nichts anderes als auf ihre religiösen Quellen, d.h. Koran und Hadith stützen. Die Täter wussten genau, was sie taten, absolut perfekt, professionell und mediengerecht umgesetzt. Die Symbole, die sie zerstörten, waren präzise ausgewählt: Das Weisse Haus und das Pentagon als Symbole der Macht, das World Trade Center als Symbol des Kapitals und der Wirtschaft.
Deine Argumentation kann ich nicht teilen. Im übrigen halte ich auf nichts von all´ den Verschwörungstheorien, die im Anschluss an die Anschläge kursierten. Diese Anschläge waren ganz eindeutig ein Schlag des Islam gegen den "grossen Satan" (die USA).

Du bist m.E. zu blauäugig. "All die grossen internationalen Organisationen des Islam haben sich eindeutig und klar distanziert", das hast du auf den Internetseiten nachgeschaut. Das bezweifelt ja auch niemand. Dem kann sicher so sein. Ich bin der Meinung, das die Ummah (um es mal so auszudrücken) nichts bzw. zuwenig unternimmt, um gegen die gewalttätigen Islamisten (ihre Glaubensbrüder) vorzugehen. Es ist nicht genug damit getan, sich "zu distanzieren", es müssen auch konkret Schritte unternommen werden. Und von solchen Massnahmen sehen wir keine......
Im Gegenteil wir sehen Kundgebungen, die die Terroranschläge noch glorifizieren...
Hier ein Beispiel:

http://www.youtube.com/watch?v=UufTBjgEE5Q

Das ist sehr bedenklich!

Fairness nützt im Kampf gegen den Islam nichts, aber auch gar nichts! Die Moslems haben nicht die gleiche Auffassung von "Fairness" wie wir hier im "zivilisierten" Westen! Du vergisst dabei auch das mohammedanische rhetorische Konzept der "Täuschung der Ungläubigen":cry:Taqyyia) im Islam! Im Christetum kennen wir diese Taktik der "erlaubten Lüge" nicht! Ich für meinen Teil weiss, wer der Vater der Lüge ist (Joh. 8,44)!

Die Mauren in Spanien und die Reconquista
Die arabische Kolonisation war umfassend und nachhaltig wie keine vor und nach ihr. Nicht weil sie besonders grausam oder intolerant gewesen wäre, sondern durch ihre homogene Wucht. Wie schon gesagt OT. Nein, ich bestätige den Sachverhalt, wie du ihn schilderst nicht, so einfach wie du es darstellt, ist die Sache nicht. Es ist ein sehr komplexes Thema, das nicht in 1-2 Sätzen abgekanzelt werden kann, jedoch OT.

Die urspüngliche Frage des Threads habe ich schon 2x beantwortet und zwar mit NEIN. Der Islam ist nicht friedlich. Du kannst den Islam nicht mit dem Christentum vergleichen. Die Botschaft des Islam ist der Botschaft des Christetums total entgegengesetzt: nicht der Friedfertige, sondern der Kriegsbereite kommt ins Paradies.
Gewiss ist alle Religion in gewissem Sinne "totalitär". Doch was den Islam sowohl in seiner Gründung als auch in seiner Geschichte auszeichnet, ist die beharrliche Negation jeder Unterscheidung zwischen geistigem und weltlichem Bereich, zwischen geistlichem und weltlichem Recht. Durch die Widerstände, die sich gegen den Propheten Mohammed erhoben, erfuhr seine Lehre - in volligem Gegensatz zum Christentum - von Anfang an eine starke Politisierung, ja Militarisierung.

Ich stelle hier nochmals das Video von Wafa Sultan ins Forum, das m.E. die Situation des Islam ganz treffend beschreibt:

http://www.youtube.com/watch?v=surlfEl0vwU

Deine Feststellung, dass es agressive und friedliche Christen gibt, kann ich nicht teilen. Wenn du Christen, die sich an das Wort Gottes halten, als aggressiv bezeichnest, kann ich das nicht gutheissen. Entweder ist man Christ und hält sich an die Bibel, das Wort Gottes, oder wenn man die Bibel nicht als Autorität anerkennt, ist man auch nicht ein Nachfolger Christi, d.h. man ist auch kein Christ, höchstens ein Namenschrist. Die Bibel kann nicht verwässert werden! Es soll nichts hinzugefügt und nichts weggenommen werden! Auf jeden Fall möchte ich es nicht unterlassen, dir zu sagen, dass ich noch nie davon gehört habe, dass Christen Hindutempels verwüsten, Andersgläubigen den Kopf abhauen, Menschen steinigen, Homosexuelle öffentlich aufhängen u.v.m. (wie es der Islam praktiziert).
Wir leben im Jahr 2007, im 21. Jh., wir leben nicht mehr im AT, sondern in der Zeit der Gnade.
Du kannst nicht Gottesmänner wie Moses, David, Daniel u.a. aus der Bibel mit Mohammed vergleichen! Du kennst m.E. die Geschichte der Bibel nicht gut, ansonsten könntest du nicht solchen Schmarrn schreiben!

Es sollte nun darum gehen, einserseits die WAHRHEIT über den Isalm zu entlarfen und andererseits die Botschaft der Liebe Gottes, die in Jesus Christus zu finden ist, allen Menschen zugänglich zu machen!

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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon lionne » Di 6. Nov 2007, 02:27

Es gibt nur EINE Ebene des Islam, und die sehen wir tagtäglich im real existierenden Islam:

Islamisten in Bayern - Beten und Sterben für Allah
Das mittelfränkische Pappenheim ist Stützpunkt einer islamistischen Organisation. Nach Recherchen des Bayerischen Rundfunks treffen sich dort rund 30 Anhänger der Tablighi Jamaat regelmäßig. Bürger und Sicherheitsbehörden beobachten das Treiben der radikalen Muslime mit Sorge, doch der Bürgermeister wiegelt ab. Offenbar ist ihm viel mehr daran gelegen, ein positives Bild seiner Stadt zu zeichnen

Malaysischer Muslim-Führer: Aufreizende Frauen mißbrauchen Männer sexuell
Ein über die Landesgrenzen hinaus bekannter malaysischer Muslim-Führer hat geschminkte und westlich-modern gekleidete Frauen des sexuellen Missbrauches von Männern bezichtigt. Er sagte, man höre immer nur von Fällen des Kindesmissbrauchs. Dabei gebe es auch viele Fälle des sexuellen Missbrauchs muslimischer Männer durch Frauen. Die anständigen Muslime könnten nachts einfach nicht mehr ruhig schlafen und am Morgen konzentriert beten, wenn sie zuvor eine aufreizend gekleidete Frau gesehen hätten. Das sei typischer sexueller Missbrauch von muslimischen Männern. Der Prediger hatte früher Frauen, die geschminkt und modern gekleidet sind, die Schuld daran gegeben, wenn sie vergewaltigt würden. Die muslimischen Vergewaltiger seien dann nicht schuld, weil sie einfach nicht anders könnten (Quelle: Herald Tribune 31. Oktober 2007). Es gibt viele islamische Führer, die diese Auffassung vertreten. Wir hatten mehrfach über solche Imame etwa in Dänemark und auch in Australien berichtet.

Schottland: Schriftliche Mordaufrufe gegen Apostaten in Moschee gefunden
Kein Zwang im Glauben. Das ist die Botschaft, die in der aufgeklärten Welt verbreitet wird. In einer schottischen Moschee (Islamisches Zentrum Edinburgh) hat man nun schriftliche Mordaufrufe gegen Muslime gefunden, die sich vom Islam abwenden. Die Moschee ist eine von Saudi-Arabien finanzierte Einrichtung. Muslime, die vom Glauben abfielen, könnten getötet werden, heißt es dort (Quelle: BBC 30. Oktober 2007). Wir weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der saudische König Abdullah in den nächsten Tagen zu einem Staatsbesuch nach Großbritannien reisen wird - dem ersten seit 20 Jahren. Und noch vor Antritt seiner Reise hat König Abdullah die britische Regierung beschuldigt, nicht genug gegen den islamistischen Terror zu unternehmen (Quelle: BBC 29. Oktober 2007). Man darf nun gespannt sein, ob es die britische Regierung wagen wird, die von Saudi-Arabien finanzierten Mordaufrufe beim Staatsbesuch des Königs anzusprechen. Die Chancen sind eher gering, denn Saudi-Arabien möchte einige Rüstungsaufträge im Umfang von mehr als einer Milliarde Dollar an London vergeben - wenn die Briten Wohlverhalten an den Tag legen.

Dänemark: Mordversuche an Islam-Kritikern
Am vergangenen Sonntag wollte die anti-islamistische dänische Organisation SIAD in Kopenhagen gegen die Islamisierung Europas demonstrieren. Noch bevor die Demonstration begann, wurden mehrere Teilnehmer in Tötungsabsícht angegriffen und schwer verletzet.
Inzwischen ermittelt die Polizei, denn es ist nicht der erste Vorfall dieser Art. Die Demonstranten, unter ihnen viele ältere Mitbürger, waren aus dem Nichts heraus grundlos mit Eisenstangen und mit abgeschlagenen Flaschenhälsen angegriffen worden. Dänische Medien berichten bislang - auch mehrere Tage nach den jüngsten Mordversuchen - nicht über die dokumentierten Angriffe (Quelle: SIAD 25. Oktober 2007).

und vieles mehr.....

Gut´ N8, Lionne
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon lionne » Di 6. Nov 2007, 02:49

Original von Naqual
@ Noah:

Hmm, muss beim Surfen gewesen sein, bei Büchern fällt mir sonst der Titel ein.
Es ging um folgendes in dem Artikel:
Lügen wird im Islam generell als verwerflich betrachtet. Ausnahmen:
Um sein Leben zu retten, als Kompliment gegenüber Ehepartnern (hier mein Beispiel), zur Streitschlichtung.

Weißt Du anderes vom Islam?


Sorry Naqual, wenn ich mich einmische, du bist falsch informiert über das "Lügen" im Islam. Verlass dich nicht auf Artikel, die du beim Surfen "aufgabelst".

Besser:
"Recherchieren, vergleichen, revidieren"!

Gruss Lionne

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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Ashur » Di 6. Nov 2007, 08:09

Original von noah

ps:
Das Ereignis 11.9.
Nur ein Punkt.
Warum sind die Aktien angefangen schon vor zwei-drei Wochen zu fallen?
Wer wusste dass so etwas passieren würde.
Und diese Wissender sind diejenigen die in Finanswelt die Mächtigsten sind und was nach drei Wochen passieren wird haben sie zum eigenzweck ausgenuzt wie die menschen die dies ausgeübt haben.


Ich antworte jetzt auf diene frage mit gefallene Aktien. Weil dich das so beschäftigt.
Ein Aktien-Kurs fällt, wenn mehr Aktien zum Verkauf angeboten werden, als es Kaufaufträge gibt. Irgendjemand muss vorher gewusst haben, dass so etwas passiert und hat viele Aktien verkauft.
Wer war dieser Verkäufer? Irgend ein Reicher der wusste was kommt. Passt sehr gut zu binladen. Er hat das Geld gehabt und die Info.
Es Könnte auch jemand anderes gewesen sein, der das Geld und die Info hatte. Es ist unwichtig.
Und Was der Busch gesagt hat über Krieg. Das hat nicht die Bohne mit Christentum zutun. Das habe ich dir schon mal gesagt.
Jesus ist das Symbol für Frieden überhaupt. Er Wurde geschlagen und hat nix gesagt. Am Kreuz hat er für die Leute die ihm am Kreuz genagelt haben gebetet. Das zeigt es war keine Spur von Hass in ihm. Nur Liebe. Als Echter Christ möchte man so werden wie Jesus. 100% mit Liebe erfüllt. Das ist unsere Ziel als Christ.
Jetzt kann niemand sich bei Gott beschweren. und Gott vorwerfen, dass er von uns zuviel abverlangt. Wie kann ich meinen Feind lieben? Das geht nicht als Mensch.
Gott hat die Antwort. Siehe Jesus. Er hat das Vorgemacht.
Denk darüber mal nach

Ich hab nochwas für dich liebe noah (und andere).
Da könntest du denken das ist nur Religionsteorie. Und das Islam Sagt was andere...
Ich habe einen Bericht gelesen . Da war Jemand 15 min Tod. Er hat eine Begegnung mit Gott gehabt.
Sein Bericht steht hier

http://www.ianmccormack.de/


mfg
Johannes 6,40
Denn das ist der Wille meines Vaters, dass, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, das ewige Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.

Jesus Christus
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon onThePath » Di 6. Nov 2007, 08:35

Original von Ashur
http://www.ianmccormack.de/



Kleine Anmerkung:
Er nimmt nie Geld für dieses sein erstaunliches Zeugnis, wodurch er dem Tod entrann und vom Atheist zum Gläubigen wurde.

Das klarste und umfangreichste Zeugnis dieser Art, das ich kenne.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon noah » Di 6. Nov 2007, 10:29

Original von Grasy
Original von noah
Es wird sehr klar dass in diesen versen sich um die Verteidigung handelt.


Ich finde das etwas problematisch. Denn wer legt denn fest was das richtige Maß ist? Und wer hält sich daran?


Die zwei Verse sind die Grundbegriffe.
Die anderen sind zur Verteidigung,was man so tun sollte.Ansonsten kannst du alle nicht zusammenbringen.
Sind aber für die geschrieben, die Verstand haben.


Wann ist´s denn Maßlos und wann nicht? Auge um Auge? Oder was gilt denn da?
Hat nicht gerade der Busch unter dem Aufhänger der Verteidigung die Kriege in Afganistan und im Irak gerechtfertigt? "Die machen uns die Türme kaputt - da müssen wir uns verteidigen!" "Die bedrohen uns mit Terror - da müssen wir was tun!"
Wenn Gewalt erlaubt ist wie meint man dann daß hier nicht mit Gegengewalt zu rechnen wäre? Wie will man das denn richtig dosieren?



Was der frommer Christ so behauptetet hat?
Was hat Irak mit den Türmen zu tun gehabt.


"Da sprach Jesus zu ihm; Stecke dein Schwert an seinen Ort! denn wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen." (Mt 26:52)


Nö,so einfach ist es nicht lies nochmal was Jesus so gesagt hat,die du wohl sicher kennst aber hier nicht schreiben willst.

So eine einseitige Schönmacherei ist nicht klug von dir!...



Ich meine es ist eine Tragödie wenn man nach Israel schaut. Wer sieht denn da ein Ende? Muslim bekommt nur wenig vom Jordan ab - rennt wo rein sprengt Leute in die Luft. Israel ist (verständlich) entsetzt und schlägt zurück. Die Muslims sind (verständlich) entsetzt (in Israel aber wohl vom Militär her unterlegen) und schicken wieder jemanden mit ´ner Bombe los oder ballern willkürlich mit Raketen auf Israel. Israel nimmt das wiederum nicht hin und schlägt zurück - aber auch nicht so daß die Täter allein getroffen werden, sondern ebenso normale Menschen, Kinder, ... In Folge werden Wunden und Zorn wiederum auf Seiten der Muslims aufgerissen (verständlich). Die Muslims schlagen zurück - aber wiederum sterben willkürlich viele Menschen. Dann kann man schon mal Gefühl bekommen es brodelt wieder ruhiger dahin oder aber beide Versuchen über andere Wege den Gegner zu besiegen - und dann krachts wieder wo, ...

´Ihr habt gehört, daß da gesagt ist: "Auge um Auge, Zahn um Zahn." Ich aber sage euch, daß ihr nicht widerstreben sollt dem Übel; sondern, so dir jemand einen Streich gibt auf deinen rechten Backen, dem biete den andern auch dar.´ (Mt 5:38-39)

Ja. Das ist nicht das was die Päpste mit den Kreuzzügen oder der Busch in der Gegenwart tut. Aber so steht´s im NT.


Mfg,
Grasy


Siehe oben.

gruss
noah
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon noah » Di 6. Nov 2007, 10:30

Original von Naqual
@ Noah:

Hmm, muss beim Surfen gewesen sein, bei Büchern fällt mir sonst der Titel ein.
Es ging um folgendes in dem Artikel:
Lügen wird im Islam generell als verwerflich betrachtet. Ausnahmen:
Um sein Leben zu retten, als Kompliment gegenüber Ehepartnern (hier mein Beispiel), zur Streitschlichtung.

Weißt Du anderes vom Islam?


Lügen ist im Islam nicht erlaubt ausser in einem Fall.Die Verse habe ich geschrieben.


gruss
noah
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon noah » Di 6. Nov 2007, 10:33

Original von lionne
Guckst du hier:
Erdogan: Es gibt keinen moderaten Islam
Wie Memri berichtet, haben diejenigen von uns, die unermüdlich predigen, dass es etwas wie einen "moderaten Islam" nicht gibt (wohingegen es selbstverständlich moderate Moslems gibt) Schützenhilfe von sehr unerwarteter Seite erhalten - und zwar vom türkischen Ministerpäsidenten Recep Tayyip Erdogan.

Erdogan sagte im Kanal D TV über den Begriff "moderater Islam", der im Westen oft zur Beschreibung seiner Partei AKP benutzt wird:
Diese Bezeichnungen sind sehr hässlich, es ist anstößig und eine Beleidigung unserer Religion....



Der Erdogan ist ein starker verbündeter von w.bush.
Er schickte eine nachricht zu dem bush dass herr bush ihn noch nützen kann.
Ja so eine nachricht.

Ohne Erlaubnis von USA kann der Erdogan selber nichts tun.
noah
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon noah » Di 6. Nov 2007, 10:40

Original von Ashur
Original von noah

ps:
Das Ereignis 11.9.
Nur ein Punkt.
Warum sind die Aktien angefangen schon vor zwei-drei Wochen zu fallen?
Wer wusste dass so etwas passieren würde.
Und diese Wissender sind diejenigen die in Finanswelt die Mächtigsten sind und was nach drei Wochen passieren wird haben sie zum eigenzweck ausgenuzt wie die menschen die dies ausgeübt haben.


Ich antworte jetzt auf diene frage mit gefallene Aktien. Weil dich das so beschäftigt.
Ein Aktien-Kurs fällt, wenn mehr Aktien zum Verkauf angeboten werden, als es Kaufaufträge gibt. Irgendjemand muss vorher gewusst haben, dass so etwas passiert und hat viele Aktien verkauft.
Wer war dieser Verkäufer? Irgend ein Reicher der wusste was kommt. Passt sehr gut zu binladen. Er hat das Geld gehabt und die Info.
Es Könnte auch jemand anderes gewesen sein, der das Geld und die Info hatte. Es ist unwichtig.



Was bin Laden so selber hat, ist sicher nicht so viel wie dies zwanzig prozent.(Oder auch nur ein Prozent)
Übrigens familie bin laden ist ein sStarker verbündeter von w.bush.Sie waren die einzige familei ,die nach dem Ereignis die Usa verlasen durften.Ansonsten niemand durfte geich nach dem Erignis die Usa zu verlassen.
gruss
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Naqual » Di 6. Nov 2007, 11:50

@lionne

Du vertrittst die Ansicht, dass es nicht zweckmäßig, gar schädlich sei, den Islam nicht als homogene Einheit zu betrachten und zwischen verschiedenen Muslimen zu unterscheiden.
Nun, es gibt verschiedene Fraktionen in der islamischen Welt, die sich gelinde gesagt überhaupt nicht riechen können und in ihrer Geschichte schon schreckliche „Bruderkriege“ geführt haben. Heute ist dies nicht anders. Und die Araber bedauern zutiefst, dass sie gegenüber der westlichen Welt nicht an einem Strick ziehen. Das ist Realität. Ob Du sie wahrhaben willst oder nicht. Die „Ummah“, die verbindlich für alle im Islam spricht, ist eine romantisch-verklärende Vorstellung in der islamischen Welt. Mehr nicht.

Zweifel habe ich, ob Du die politische Aussage Erdogans richtig einordnest. Die Türkei hat das Problem im eigenen Land zerissen zu sein und den brutalen, mörderischen Islamismus im eigenen Haus zu haben (mit den entsprechenden Anschlägen im eigenen Land). Erdogan und seine Partei stehen teilweise in der Türkei unter einem erheblichen Rechtfertigungsdruck, nicht ein trojanisches Pferd des Westens in der islamischen Welt zu sein. Er stellt mit seiner Aussage eigentlich klar, dass er sich nicht vom Islam separieren läßt. Die religiöse Grundlage ist die gleiche. Er meint aber sicher nicht damit, dass es nur radikale Moslems gibt. Dann wäre man auf der diplomatischen Ebene (die in diesen Sachen sehr gut ausgebildet ist) sicher auch anders auf Erdogan eingegangen. Aber Du verstehst Erdogan besser, weil Du mehr Informationen hier hast als die Diplomaten?

Du bist m.E. zu blauäugig. "All die grossen internationalen Organisationen des Islam haben sich eindeutig und klar distanziert", das hast du auf den Internetseiten nachgeschaut. Das bezweifelt ja auch niemand. Dem kann sicher so sein. Ich bin der Meinung, das die Ummah (um es mal so auszudrücken) nichts bzw. zuwenig unternimmt, um gegen die gewalttätigen Islamisten (ihre Glaubensbrüder) vorzugehen. Es ist nicht genug damit getan, sich "zu distanzieren", es müssen auch konkret Schritte unternommen werden. Und von solchen Massnahmen sehen wir keine......
Im Gegenteil wir sehen Kundgebungen, die die Terroranschläge noch glorifizieren...

Kundgebungen geben Meinungen von Gruppen wieder. Einen allgemeingültigen Anspruch aller kann man hier nicht ableiten. Dies wäre blauäugig.

Fairness nützt im Kampf gegen den Islam nichts, aber auch gar nichts! Die Moslems haben nicht die gleiche Auffassung von "Fairness" wie wir hier im "zivilisierten" Westen! Du vergisst dabei auch das mohammedanische rhetorische Konzept der "Täuschung der Ungläubigen":cry:Taqyyia) im Islam! Im Christetum kennen wir diese Taktik der "erlaubten Lüge" nicht! Ich für meinen Teil weiss, wer der Vater der Lüge ist (Joh. 8,44)!

Soll ich Dich jetzt so verstehen, dass wir als Kreuzritter des Glaubens die Moslems unfair behandeln sollen?
Die „Taqyyia“ solltest Du vielleicht genauer recherieren: Taqyyia bedeutet ein bewusstes Verschweigen der eigenen Absichten, wenn es dem Islam nützt. Direktes Lügen ist damit nicht gemeint. Mit Deiner eigenen Lesart über die Bedeutung von Tagyyia, die nicht stimmt, fällst Du dann auch über die klare Distanzierung der islamischen Großorganisationen vom Terror, her. „Die haben ja sowieso nur gelogen!“ Ne, so einfach ist es nicht.

Deine Feststellung, dass es agressive und friedliche Christen gibt, kann ich nicht teilen. Wenn du Christen, die sich an das Wort Gottes halten, als aggressiv bezeichnest, kann ich das nicht gutheissen.

Und doch gibt es aggressive und friedliche Christen. Das ist Realität. Auch wenn wir beide es nicht richtig finden.

Entweder ist man Christ und hält sich an die Bibel, das Wort Gottes, oder wenn man die Bibel nicht als Autorität anerkennt, ist man auch nicht ein Nachfolger Christi, d.h. man ist auch kein Christ, höchstens ein Namenschrist. Die Bibel kann nicht verwässert werden! Es soll nichts hinzugefügt und nichts weggenommen werden!

Ist Dir bewußt, dass Deine Lehre nicht in der Bibel fußt? Im NT wird uns in der Nachfolge Christi an sehr vielen Stellen der Heilige Geist versprochen. An keiner Stelle im NT wird das Neue Testament als Teil der Heiligen Schriften versprochen. Dieses gab es auch zur Zeit von Paulus, Petrus und anderen ja auch noch nicht. Trotzdem ist das NT natürlich mit dem gebotenen Respekt vor denen zu behandeln, die der Zeit Jesu näher waren als wir. Inwieweit das NT aber wörtlich Gottes Wort ist, da kann man verschiedene Ansichten vertreten. Und auch ohne gleich nur „Namenschrist“ zu sein.

Es sollte nun darum gehen, einserseits die WAHRHEIT über den Isalm zu entlarfen und andererseits die Botschaft der Liebe Gottes, die in Jesus Christus zu finden ist, allen Menschen zugänglich zu machen!

Dann handle mit Liebe im Namen Gottes und behandele die Muslims fair und objektiv und nicht mit der Leidenschaft eines Kreuzritters. Fair handeln bedeutet nicht hilflos zu sein.
Amen! :)
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Grasy » Di 6. Nov 2007, 21:10

Original von noah
Siehe oben.


Da oben sehe ich ausser Vorwürfen, zum Beispiel im Bezug zum Bibellesen, nicht viel. Noah: Das Thema hier behandelt den Islam. Ich habe versucht auf deine Worte zur "Verteidigung" einzugehen. Auch wenn du mit den von mir genannten Bibelstellen nicht einverstanden bist ändert oder erklärt das im Grunde nichts am Islam.


Grasy
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon lionne » Di 6. Nov 2007, 21:37

@Naqual
@all

Ja, ich bin der Ansicht, dass es ein grosser Irrtum mit fatalen Folgen ist, wenn zwischen "radikalem"/"friedfertigem"/"modernem"/"moderatem"/"Euro"-Islam u.ä. unterschieden wird.
Wie sagte Herr Erdogan: "Es gibt keinen gemässigten, moderaten Islam. Islam ist Islam!" Das ist m.E. eine klare Aussage! Dem ist nichts hinzuzufügen. Islam ist Islam. Punkt.

Immer wieder wird erzählt, es würden zwei Formen des Islam existieren, die eine gemässigt und friedliebend, die andere extremistisch und feindselig. Viele Politiker und auch viele Vertreter der Kirchen begrüssen den "moderaten Islam", während sie die von Muslimen begangenen Gewalttaten als "islamistisch" verurteilen. Was offenbar dabei nicht verstanden wird: DAS PROBLEM IST DER ISLAM AN SICH!
Ich möchte hier klarstellen und daran erinnern, dass so etwas wie ein "moderater Islam" nicht existiert. Ihn zu verteidigen wäre gleichbedeutend mit der Aussage, dass der Löwe im Käfig keine Menschen frisst. Natürlich tut er dies nicht - solange er in Gefangenschaft ist! Doch erweist diese Aussage den Muslimen den gebührenden Respekt? Stellen wir sie etwa mit wilden Tieren gleich? Selbstverständlich nicht. (Diese Erklärung nur prophylaktisch: nicht dass ein Schlaumeier noch meint, darauf reagieren zu müssen und sich unnötig darüber erhitzt.)
Frage: Was ist falsch daran, eine totalitäre Ideologie zu kritisieren, die dabei ist, unser Land zu übernehmen?
Wenn eine Person an "Allah”" glaubt, so müssen wir das akzeptieren, genau so wie wir akzeptieren müssen, dass einer die Hindugötter oder den Buddah anbetet. Aber - und das ist ein wichtiges "aber", das durch die gesamte europäische Geschichte hindurch verläuft - wir müssen seine Religion nicht respektieren! Das ist ein wesentlicher Unterschied.
Wir leben seit Jahrhunderten in diesem Teil der Erde. Im Laufe einer bewegten Geschichte mit vielen Katastrophen und Kriegen haben wir eine Zivilisation errichtet, die es zu verteidigen gilt. Der Islam hat das nicht geschafft. Er ist im Mittelalter stecken geblieben und tritt nach wie vor auf der Stelle.
Lest einfach den Koran, lest über die Unterschiede zwischen den mekkanischen und den medinensischen Suren. Ich habe schon in einem anderen Posting erklärt, dass der Koran, mit Ausnahme der 1. Sure, nach Länge der Suren aufgebaut ist, es ist kein zeitlicher Ablauf. Man muss verstehen, wie der Koran entstanden ist. Die vorgefundenen Widersprüche werden sehr oft nicht verstanden: In einigen Suren ist Allah ein "moderater Muslim", in anderen ruft er dazu auf, die Ungläubigen zu töten, wo immer man sie findet (Sure 9:5). Manche Suren sind moderater, insbesondere jene aus der Zeit in Mekka, als Mohammed und seine Komplizen noch in der Minderheit waren. Wenn man den Koran lesen und verstehen will, muss man das Konzept des "naskh" kennen - die Abrogation älterer Suren durch neuere. Kurz: immer wenn sich islamische "Gelehrte" darüber streiten, was "gemäss dem Koran zu tun sei", so gilt der JÜNGSTE Vers. Dies sind die Verse aus der Zeit in Medina, als der Diktator und Kinderschänder Mohammed an die Macht kam. Aus dieser Periode lesen wir all die unangenehmen Dinge, wie die richtige Behandlung von Ungläubigen. Wie Allah Terror unter ihnen verbreiten wird. Warum Muslime nicht den Juden und Christen trauen sollen etc.
Was hat es also mit den Löwen im Käfig auf sich? Im Islam gibt es die Unterteilung zwischen "Dar al Islam" und "Dar al Harb", also zwischen der von Allah beherrschten Welt (wo man sich der Scharia unterwirft) und der "Welt des Krieges" (wo Muslime um die Vorherrschaft kämpfen müssen). Es ist von grösster Wichtigkeit, zu verstehen, dass die Löwen im Käfig die Bewohner des "Dar al Harb" - die Muslime Europas - sind. Und dank der EU nehmen die Löwen nicht nur an Anzahl zu, vielmehr haben die Wärter nun auch die Käfige geöffnet. Unsere Kinder und Kindeskinder werden sich einer von der Scharia beherrschten Gesellschaft ausgesetzt sehen.

Soviel zum "moderaten" Islam.

Bezüglich der Türkei sage ich, dass die Weichen für die Errichtung des "Gottesstaates Türkei" bereits gelegt worden sind! Wer Augen hat, der sehe! Wer Ohren hat, der höre!

Gruss Lionne

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