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Islam wirklich eine friedliche Religion?

Aus der Sicht und im Vergleich zum christlichen Glauben

Moderator: bigbird

Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Grasy » Do 8. Nov 2007, 20:15

Original von Frau Katz
Schlimmer als Saul und David können sie kaum gewesen sein, von denen jeder mehrere hundert Menschen persönlich tötete.


Ich würde hier nicht so schreiben. Weder über Saul noch über David. Wer wird denn im NT als Sohn Davids bezeichnet (Mt 1:1)? Im AT wurde es auch vom Herrn geboten daß Menschen getötet werden sollten (z.B. von Saul).
Wenn das Saul geboten wurde wurde ihm das geboten. Damit ist es aber nicht uns geboten. Wir leben zudem im NT und da wurde uns Mt 5:43-48 geboten.



Original von Ashur
Und bitte als Antwort will ich nur Jesus und seine Junger als vergleich heran ziehen und nicht schon wieder J. W. Busch oder die Kreuzzuge (die mit Lehre Christi nix zu tun haben).


Natürlich haben die mit der Lehre Christi etwas zu tun, sogar sehr viel: sie berufen sich darauf. 8-)


Wenn man sich auch darauf beruft heißt das nicht daß man damit auch der Lehre entsprechend handelt.


Mfg,
Grasy
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Ashur » Do 8. Nov 2007, 21:24

Original von Frau Katz

Weisst du, ich meinerseits habe auch nicht die geringsten Zweifel daran, dass das, was ich vertrete und denke, das richtige ist. wer soll Schiedsrichter sein zwischen uns?

grüsse, barbara


Niemand soll Schiedsrichter sein. Es freut mich, dass du das selbe fühlst. Diese Gefühle für Jesus sind echt. Halte daran fest. Wir sind nicht die einzigen. Kannst du in Forum fragen. Die anderen echten Christen fühlen ebenfalls die Anwesenheit von Jesus. Das ist sehr sehr schön.

@noah

Der Jesus ist für die ganze Menschheit gestorben. Also auch für dich. Du musst ihn nur an dich heran lassen. Dann wirst du unglaubliche Veränderungen bei dir fühlen.

"Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir. 21Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden habe und mich gesetzt habe mit meinem Vater auf seinen Thron. 22Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!" off 3,20

Auf den ersten Blick sieht es so aus als ob das ein Zeichen von Schwäche wäre, wenn man Jesus annimmt.
Schaue ..
Jesus ist geschlagen worden, gekreuzigt, er war nicht reich, er ist in Stall geboren, als er gestorben ist, ist er in ein fremdes Grab gelegt worden, Alle seine Junger außer Johannes sind der Märtyrertods gestorben. Ist das schwach?
Ganz im Gegenteil
Jesus hat den Tod besiegt. und uns die Sünde abgenommen.
Danke Jesus.

mfg


Johannes 6,40
Denn das ist der Wille meines Vaters, dass, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, das ewige Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.

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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon noah » Do 8. Nov 2007, 21:48

Original von Ashur


@noah

Der Jesus ist für die ganze Menschheit gestorben. Also auch für dich. Du musst ihn nur an dich heran lassen. Dann wirst du unglaubliche Veränderungen bei dir fühlen.

"Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir. 21Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden habe und mich gesetzt habe mit meinem Vater auf seinen Thron . 22Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!" off 3,20




Stimmt nicht:

Galater 3. welcher, sintemal er ist der Glanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens und trägt alle Dinge mit seinem kräftigen Wort und hat gemacht die Reinigung unserer Sünden durch sich selbst, hat er sich gesetzt zu der Rechten der Majestät in der Höhe,


luk7,55. Als er aber voll Heiligen Geistes war, sah er auf gen Himmel und sah die Herrlichkeit GOttes und JEsum stehen zur Rechten GOttes und sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und des Menschen Sohn zur Rechten GOttes stehen.


petrus3,22 welcher ist zur Rechten GOttes in den Himmel gefahren, und sind ihm untertan die Engel und die Gewaltigen und die Kräfte.


gruss
noah
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Ashur » Do 8. Nov 2007, 22:02

Original von noah

Stimmt nicht:

Galater 3. welcher, sintemal er ist der Glanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens und trägt alle Dinge mit seinem kräftigen Wort und hat gemacht die Reinigung unserer Sünden durch sich selbst, hat er sich gesetzt zu der Rechten der Majestät in der Höhe,


luk7,55. Als er aber voll Heiligen Geistes war, sah er auf gen Himmel und sah die Herrlichkeit GOttes und JEsum stehen zur Rechten GOttes und sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und des Menschen Sohn zur Rechten GOttes stehen.


petrus3,22 welcher ist zur Rechten GOttes in den Himmel gefahren, und sind ihm untertan die Engel und die Gewaltigen und die Kräfte.


gruss



Was stimmt da nicht?
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Grasy » Do 8. Nov 2007, 23:46

Ich mach hier mal zu. Ich denke das meiste wurde gesagt und vieles wiederholt sich - oder aber es werden Themen aufgeworfen die eigentlich kaum/nichts damit zu tun haben. Wenn hier noch wer zum Thema schreiben will soll er mir bitte ´ne PN schicken.


Mfg,
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon lionne » Fr 29. Feb 2008, 10:30

Hurra - Nach der jüngsten Gallup-Studie gibt es "nur" 91 Millionen radikale Moslems auf der Welt !

Endlich haben wir Gewissheit. Und endlich dürfen all jene aufatmen, die noch einen Zweifel daran hatten, dass der Islam die Religion des Friedens ist. Denn das angesehene amerikanische Meinungsforschungsinstitut Gallup hat soeben eine seiner bislang grössten Studien veröffentlicht: Sechs Jahre lang befragten die Forscher Moslems auf drei Kontinenten nach ihrer Einstellung zum Terror. Das Ergebnis: Nur sieben Prozent unterstützen den radikalislamistischen Terror und sehen sich selbst als radikale Islamisten. Die Studie ist repräsentativ und soll alle Zweifler beruhigen. Nun gibt es auf der Welt mindestens 1,3 Milliarden Moslems - und sieben Prozent von 1,3 Milliarden sind 91 Millionen. In Deutschland leben mindestens 3,2 Millionen Moslems. Und sieben Prozent - das sind 224.000 gewaltbereite Moslems. In Großbritannien leben 1,6 Millionen Moslems - sieben Prozent von ihnen, das sind 112.000... In Frankreich leben mehr als fünf Millionen Moslems - sieben Prozent sind 350.000... Das ist wirklich beruhigend - "nur" 91 Millionen gewaltbereite Moslems in einer globalisierten Welt. In Europa leben mindestens 15 Millionen Moslems - sieben Prozent davon ergibt mehr als eine Millionen radikale Moslems. Das renommierte Gallup-Institut bestätigt damit endlich auf höchster Ebene, was Politiker uns schon seit langen politisch korrekt einreden möchten: es gibt nur ganz, ganz wenige radikale Moslems. Was sind schon eine Millionen radikale Moslems in Europa... Wir sollten uns also keine Gedanken mehr machen und beruhigt weiter schlafen (Quelle: Gallup 27. Februar 2008 ).


Gut´ Nacht Europa!
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon rotwang » Fr 29. Feb 2008, 21:01

Original von lionne
Nun gibt es auf der Welt mindestens 1,3 Milliarden Moslems - und sieben Prozent von 1,3 Milliarden sind 91 Millionen. In Deutschland leben mindestens 3,2 Millionen Moslems. Und sieben Prozent - das sind 224.000 gewaltbereite Moslems. In Großbritannien leben 1,6 Millionen Moslems - sieben Prozent von ihnen, das sind 112.000... In Frankreich leben mehr als fünf Millionen Moslems - sieben Prozent sind 350.000... Das ist wirklich beruhigend - "nur" 91 Millionen gewaltbereite Moslems in einer globalisierten Welt. In Europa leben mindestens 15 Millionen Moslems - sieben Prozent davon ergibt mehr als eine Millionen radikale Moslems.


Mit solchen Milchmädchen-Rechnungen wird Dir niemals jemand zuhören.. :roll:

Original von lionne Das renommierte Gallup-Institut bestätigt damit endlich auf höchster Ebene, was Politiker uns schon seit langen politisch korrekt einreden möchten: es gibt nur ganz, ganz wenige radikale Moslems.


Sieben Prozent sind tatsächlich wenig.

Original von lionne Was sind schon eine Millionen radikale Moslems in Europa...


Das beweise uns bitte - und nein, nicht mit einer Milchmädchenrechnung, sondern mit einer Aussage dieser Studie über radikale Moslems in Europa.
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon LordAlm » Fr 29. Feb 2008, 21:31

Hallo mein lieber Rotwang,
Eine Diskussion ist unmöglich mit jemanden, der vorgibt, die Wahrheit nicht zu suchen, sondern schon zu besitzen! LG LA
Nichts (Böses) sehen, nichts (Böses) hören, nichts (Böses) reden.
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon rotwang » Fr 29. Feb 2008, 22:32

Original von LordAlm
Hallo mein lieber Rotwang,
Eine Diskussion ist unmöglich mit jemanden, der vorgibt, die Wahrheit nicht zu suchen, sondern schon zu besitzen! LG LA


Also mit der Mehrheit dieses Forums. ;) :baby:
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Sanctus » Sa 1. Mär 2008, 10:15

Wikipedia
Der Islam (arabisch إسلام‎ islām, „Unterwerfung unter oder Hingabe an Gott“);


Islam bedeutet also nicht nur Unterwerfung, sondern auch gleichzeitig Hingabe (an Gott).
Wenn man das so betrachtet, dann kann man nicht zu hundert Prozent davon ausgehen, das der Islam gefährlich und gewalttätig ist, nur weil eine Übersetzung "Unterwerfung" bedeutet. Denn nimmt man beide Übersetzungen, also Unterwerfung und Hingabe (an Gott) zusammen, dann kann man auch zu dem Schluss kommen, das mit Unterwerfung nicht gemeint ist, andere Völker zu unterwerfen, sondern sich selbst Gott zu unterwerfen, was dann auch erklären würde, warum Moslems und Muslime sich zum Gebet auf den Boden werfen.

Ich bin mir sicher es gibt viele Gläubige des Islams die Friedlich sind und auch friedlich mit anderen Menschen leben wollen. Und Diejenigen, die Gewalt und Terror verbreiten, haben eventuell den Koran nicht richtig gelesen oder verstanden.

Ich werde mir demnächst einen Koran besorgen und mal durchlesen. Dann werde ich sehen, was da wirklich drin steht.

Gruß

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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Enggi » Sa 1. Mär 2008, 10:42

Original von Sanctus
Wikipedia
Der Islam (arabisch إسلام‎ islām, „Unterwerfung unter oder Hingabe an Gott“);
Damit der Islam verständlich wird, müsste geprüft werden, wem sich denn der Moslem unterwirft und hingibt. Wie ist Allah, welchen Gott hat Mohammed den Menschen gebracht?

Du schreibst, dass du demnächst einen Koran lesen wirst. Hoffentlich hältst du durch.
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Sanctus » Sa 1. Mär 2008, 10:57

Original von Enggi
Du schreibst, dass du demnächst einen Koran lesen wirst. Hoffentlich hältst du durch.


Wie meinst Du das?
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Enggi » Sa 1. Mär 2008, 11:09

Original von Sanctus
Original von Enggi
Du schreibst, dass du demnächst einen Koran lesen wirst. Hoffentlich hältst du durch.
Wie meinst Du das?
Ich habe versucht, den Koran zu lesen, und habe ihn etwa in der Mitte entnervt weggelegt. Ich hoffe, dass du mehr Nerven hast, ihn zu lesen, als ich seinerzeit.
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Frau Katz » Sa 1. Mär 2008, 11:25

Original von Enggi
Damit der Islam verständlich wird, müsste geprüft werden, wem sich denn der Moslem unterwirft und hingibt. Wie ist Allah, welchen Gott hat Mohammed den Menschen gebracht?


Den Gott Abrahams - denselben Gott, den auch Juden und Christen anbeten.

grüsse, barbara
Die Rolle der Propheten ist immer noch die gleiche - sie hält die Menschheit wach. (arno gruen)
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Enggi » Sa 1. Mär 2008, 11:35

Original von Frau Katz
Original von Enggi
Damit der Islam verständlich wird, müsste geprüft werden, wem sich denn der Moslem unterwirft und hingibt. Wie ist Allah, welchen Gott hat Mohammed den Menschen gebracht?
Den Gott Abrahams - denselben Gott, den auch Juden und Christen anbeten.

grüsse, barbara
Sagst du das vom Hörensagen, von einzelnen Aussagen aus dem Koran her oder hat es dir der Heilige Geist offenbart?
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon lionne » Sa 1. Mär 2008, 13:09

Der Gott der Juden/Christen ist nicht identisch mit dem Gott der Moslems. Das ist ein grosser Trugschluss.

Es würde mich wirklich interessieren, warum das Christentum heute noch in der islamischen Welt verfolgt wird, das neben dem Judentum als die grössten "Ungläubigen" und das "Uebel der Welt" gilt, wenn sie dann an den "selben" Gott glauben??? Macht das etwa Sinn? Dies nur mal so nebenbei....

Gruss Lionne
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Sanctus » Sa 1. Mär 2008, 13:18

Original von lionne
Der Gott der Juden/Christen ist nicht identisch mit dem Gott der Moslems. Das ist ein grosser Trugschluss.

Es würde mich wirklich interessieren, warum das Christentum heute noch in der islamischen Welt verfolgt wird, das neben dem Judentum als die grössten "Ungläubigen" und das "Uebel der Welt" gilt, wenn sie dann an den "selben" Gott glauben??? Macht das etwa Sinn? Dies nur mal so nebenbei....

Gruss Lionne



Was ich bis jetzt über den Islam in Bezug auf andere Religionen erfahren habe, ist, das Christen und Juden weiterhin ihre Religion praktizieren dürfen, jedoch müssen sie eine "Steuer" dafür bezahlen. Christen dürfen keine neuen Kirchen bauen, keine Kreuze auf den Kirchdächern haben, nicht missionieren usw. jedoch dürfen sie weiterhin ihre Religion und ihre Rituale praktizieren.
Es ist wirklich nicht schön, was man so erfährt aber verfolgt werden Juden und Christen nicht, da sie den selben Gott haben wie der Islam.
Anders sieht es da gegenüber anderen Religionen und Heiden aus.

Kann natürlich sein das es da wieder eine Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis gibt. Was ich bis jetzt gelesen habe, war nur Theorie.
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Sanctus » Sa 1. Mär 2008, 13:21

Original von Enggi
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Du schreibst, dass du demnächst einen Koran lesen wirst. Hoffentlich hältst du durch.
Wie meinst Du das?
Ich habe versucht, den Koran zu lesen, und habe ihn etwa in der Mitte entnervt weggelegt. Ich hoffe, dass du mehr Nerven hast, ihn zu lesen, als ich seinerzeit.


Ich habe mal kurz in einer Hörbuchversion hineingeschnuppert und die Texte sind ein wenig seltsam formuliert bzw. übersetzt. Weiß jetzt nicht ob es in der schriftlichen Version auch so ist aber das kann natürlich sein. Werde ja sehen wie weit ich komme. Habe mich ja ein wenig umgehört, welches Buch bis jetzt die beste Übersetzungsversion ist und hoffe das ich das schaffe. :D
Man soll ja auch ab und zu über den eigenen Tellerrand schauen und ich gehöre zu den Menschen die das gerne machen, da ich neugierig und wissensdurstig bin.
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon rotwang » Sa 1. Mär 2008, 13:32

Original von Sanctus
Original von lionne
Der Gott der Juden/Christen ist nicht identisch mit dem Gott der Moslems. Das ist ein grosser Trugschluss.

Es würde mich wirklich interessieren, warum das Christentum heute noch in der islamischen Welt verfolgt wird, das neben dem Judentum als die grössten "Ungläubigen" und das "Uebel der Welt" gilt, wenn sie dann an den "selben" Gott glauben??? Macht das etwa Sinn? Dies nur mal so nebenbei....

Gruss Lionne



Was ich bis jetzt über den Islam in Bezug auf andere Religionen erfahren habe, ist, das Christen und Juden weiterhin ihre Religion praktizieren dürfen, jedoch müssen sie eine "Steuer" dafür bezahlen. Christen dürfen keine neuen Kirchen bauen, keine Kreuze auf den Kirchdächern haben, nicht missionieren usw. jedoch dürfen sie weiterhin ihre Religion und ihre Rituale praktizieren.
Es ist wirklich nicht schön, was man so erfährt aber verfolgt werden Juden und Christen nicht, da sie den selben Gott haben wie der Islam.
Anders sieht es da gegenüber anderen Religionen und Heiden aus.

Kann natürlich sein das es da wieder eine Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis gibt. Was ich bis jetzt gelesen habe, war nur Theorie.


In diktatorischen und islamistischen Ländern werden sie schon durchaus verfolgt und das auch nicht gerade mit wenig Gewalt und Brutalität - dennoch lässt sich von Ländern mit diesen Zuständen eben nicht auf alle islamischen Länder schließen. Die Türkei ist nicht der Iran, Marokko ist nicht Afghanistan..
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon lionne » Sa 1. Mär 2008, 14:05

Der Gott der Juden/Christen ist nicht der gleiche wie der Gott der Moslems:

Daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen: ein jeglicher Geist, der da bekennt, dass Jesus Christus ist in das Fleisch gekommen, der ist von Gott; und ein jeglicher Geist, der da nicht bekennt, dass Jesus Christus ist in das Fleisch gekommen, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Widerchrists, von welchem ihr habt gehört, dass er kommen werde, und er ist jetzt schon in der Welt.

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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Savonlinna » Sa 1. Mär 2008, 14:13

Dass viele Christen glauben, dass sie allein die Wahrheit gepachtet haben, ist ja nichts Neues. Das würde dann heißen, dass das Christentum keine friedliche Religion ist.
Aber die Threadfrage ist, ob der Islam eine friedliche Religion ist.

Vermutlich ist die Antwort in beiden Fällen die gleiche: es gibt friedliche Christen, es gibt friedliche Moslems. Und es gibt unfriedliche Christen, es gibt unfriedliche Moslems.

Beide Seiten sind relativ leicht zu erkennen.
Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.

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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon rotwang » Sa 1. Mär 2008, 15:02

Original von lionne
Der Gott der Juden/Christen ist nicht der gleiche wie der Gott der Moslems:

Daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen: ein jeglicher Geist, der da bekennt, dass Jesus Christus ist in das Fleisch gekommen, der ist von Gott; und ein jeglicher Geist, der da nicht bekennt, dass Jesus Christus ist in das Fleisch gekommen, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Widerchrists, von welchem ihr habt gehört, dass er kommen werde, und er ist jetzt schon in der Welt.

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Ja, das sagtest Du bereits in dem anderen Thread..

Auf den Hinweis, dass das nicht weniger unfriedlich ist als der Islam, sei mal verzichtet..
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Enggi » Sa 1. Mär 2008, 17:25

Original von rotwang

Ja, das sagtest Du bereits in dem anderen Thread..

Auf den Hinweis, dass das nicht weniger unfriedlich ist als der Islam, sei mal verzichtet..
Rhetorischer Kunstgriff um etwas zu sagen, das man besser unterlassen würde.
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon rotwang » Sa 1. Mär 2008, 19:34

Original von Enggi
Original von rotwang

Ja, das sagtest Du bereits in dem anderen Thread..

Auf den Hinweis, dass das nicht weniger unfriedlich ist als der Islam, sei mal verzichtet..
Rhetorischer Kunstgriff um etwas zu sagen, das man besser unterlassen würde.


Und die Captain Obvious-Medaille des Tages geht an - Trommelwirbel - Enggi..

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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Naqual » Sa 1. Mär 2008, 21:27

@ Lionne
Hurra - Nach der jüngsten Gallup-Studie gibt es "nur" 91 Millionen radikale Moslems auf der Welt !

Endlich haben wir Gewissheit. Und endlich dürfen all jene aufatmen, die noch einen Zweifel daran hatten, dass der Islam die Religion des Friedens ist. Denn das angesehene amerikanische Meinungsforschungsinstitut Gallup hat soeben eine seiner bislang grössten Studien veröffentlicht: Sechs Jahre lang befragten die Forscher Moslems auf drei Kontinenten nach ihrer Einstellung zum Terror. Das Ergebnis: Nur sieben Prozent unterstützen den radikalislamistischen Terror und sehen sich selbst als radikale Islamisten. Die Studie ist repräsentativ und soll alle Zweifler beruhigen. Nun gibt es auf der Welt mindestens 1,3 Milliarden Moslems - und sieben Prozent von 1,3 Milliarden sind 91 Millionen. In Deutschland leben mindestens 3,2 Millionen Moslems. Und sieben Prozent - das sind 224.000 gewaltbereite Moslems. In Großbritannien leben 1,6 Millionen Moslems - sieben Prozent von ihnen, das sind 112.000... In Frankreich leben mehr als fünf Millionen Moslems - sieben Prozent sind 350.000... Das ist wirklich beruhigend - "nur" 91 Millionen gewaltbereite Moslems in einer globalisierten Welt. In Europa leben mindestens 15 Millionen Moslems - sieben Prozent davon ergibt mehr als eine Millionen radikale Moslems. Das renommierte Gallup-Institut bestätigt damit endlich auf höchster Ebene, was Politiker uns schon seit langen politisch korrekt einreden möchten: es gibt nur ganz, ganz wenige radikale Moslems. Was sind schon eine Millionen radikale Moslems in Europa... Wir sollten uns also keine Gedanken mehr machen und beruhigt weiter schlafen (Quelle: Gallup 27. Februar 2008 ).


Nun die Quelle ist nicth die Gallup-Studie sondern ein gehässiger Kommentar wortgleich unter:
http://fredalanmedforth.blogspot.com/2008/02/hurra-nach-der-jngsten-gallup-studie.html

Ein angenehmer und fairer Artikel zur gleichen Angelegenheit findet sich unter:
http://unwort.wordpress.com/2007/12/21/jetzt-ist-es-raus-muslime-sind-normal/

Persönliche Anmerkung: Zweiter Artikel ist sehr gut geschrieben und ein Genuß zu lesen!
Kernargument: Zum Vergleich der Gewaltbereitschaft bei Moslems muss man - ebenfalls der Gallup-Studie entnehmbar - die Gewaltbereitschaft von Deutschen nehmen. Ergebnis: Kein Unterschied.
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon lionne » Sa 1. Mär 2008, 21:58

Es ist die Quelle Gallup 27. Februar 2008



http://news.yahoo.com/s/afp/20080227/ts_alt_afp/usislamreligionethics

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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Samarra » So 2. Mär 2008, 05:57

Original von Savonlinna
Dass viele Christen glauben, dass sie allein die Wahrheit gepachtet haben, ist ja nichts Neues. Das würde dann heißen, dass das Christentum keine friedliche Religion ist.
Aber die Threadfrage ist, ob der Islam eine friedliche Religion ist.

Vermutlich ist die Antwort in beiden Fällen die gleiche: es gibt friedliche Christen, es gibt friedliche Moslems. Und es gibt unfriedliche Christen, es gibt unfriedliche Moslems.

Beide Seiten sind relativ leicht zu erkennen.

:jump: :respekt: :clap:


WHY ???
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Sanctus » So 2. Mär 2008, 08:35

Hallo,

ich habe ja an anderer Stelle geschrieben, das laut IGD Islam übersetzt Frieden bedeutet.

Von Usern dieses Forums habe ich erfahren, das Islam nicht Frieden, sondern Unterwerfung und Hingabe (zu Gott) bedeutet und auch durch Suchen im Internet habe ich dafür eine Bestätigung gefunden.

Allerdings bekam ich Gestern von jemanden in diesem Forum eine PN in der mir erklärt wurde, das Islam auch tatsächlich Frieden bedeutet. Insofern ist das doch nicht gelogen, was auf der Internetseite von IGD steht.
Da ich nicht weiß, ob der User, der mir die PN geschrieben hat genannt werden möchte oder nicht, lasse ich den Namen höfflicherweise weg.

Hier nun die Erklärung:

Das Wort Ýslam bedeutet wörtlich gesehen -Frieden-.
Die Wurzeln sind S L M.
Die Wörter SaLaM und SchaLoM haben gleiche Wurzeln.
So wie Salü..


Gruß

Sanctus
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Sanctus » So 2. Mär 2008, 08:43

Original von Savonlinna
Dass viele Christen glauben, dass sie allein die Wahrheit gepachtet haben, ist ja nichts Neues. Das würde dann heißen, dass das Christentum keine friedliche Religion ist.
Aber die Threadfrage ist, ob der Islam eine friedliche Religion ist.

Vermutlich ist die Antwort in beiden Fällen die gleiche: es gibt friedliche Christen, es gibt friedliche Moslems. Und es gibt unfriedliche Christen, es gibt unfriedliche Moslems.

Beide Seiten sind relativ leicht zu erkennen.


Da hast Du vollkommen Recht.
Es gibt auch LEIDER viele Christen, die nicht friedlich sind und Andersdenkende verurteilen usw. Das ist leider traurig aber wahr.

Nimmt man die zehn Gebote zum Beispiel, dann bedeutet das Gebot "Du sollst nicht töten" ursprüngllich nicht, das man nicht aus Notwehr töten darf, sondern nur das Morden - also die vorsätzliche Tötung eines Menschen.
Demzufolge dürfen wir Christen uns ebenso verteidigen und notfalls töten, so wie die Moslems.
Nimmt man seine Meinung, das der Islam gefährlich ist, daraus, das man im Islam auch Töten darf (zur Verteidigung), dann muss man auch erkennen, dass das Christentum dementsprechend auch nicht so friedlich ist und wir nicht nur wehrlose Lämmer vor der Schlachtbank sind.

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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Enggi » So 2. Mär 2008, 09:58

Original von Sanctus

Es gibt auch leider viele Christen, die nicht friedlich sind und Andersdenkende verurteilen usw. Das ist leider traurig aber wahr.
Ach weisst du, Sanctus, das beisst doch keinen, wenn er von einem angehörigen einer anderen Religion oder Konfession verurteilt wird, solange es nur verbal geschieht.

Gefährlich wird es erst, wenn eine Fatwa ausgesprochen wird. Das ist dann so schlimm, wie wenn im Mittelalter jemand exkommuniziert wurde.
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Enggi » So 2. Mär 2008, 11:08

Original von rotwang

scnr
Ja, kenne ich, diese veflixten Reflexe! :D
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Naqual » So 2. Mär 2008, 15:41

Ist der Islam eine friedliche Religion?

Aus meiner Sicht: nein. Genausowenig wie Christentum, Judentum u.a.

Grund: in ihren religiösen Büchern gibt es Formen von Gott legitimierter irdischer Gewalt, vorgenommen von Menschen.
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Sanctus » So 2. Mär 2008, 16:09

Jede Religion kann bis zu einem bestimmten Punkt friedlich sein und für das Wohl der Menschheit eintreten, was zum Beispiel das Christentum macht. Jedoch hört diese Friedlichkeit auf, wenn es darum geht, welche Religion die Wahrheit verkündet (sofern diese Religionen die Wahrheit für sich beanspruchen).

Ich habe irgendwie das Gefühl, das ein friedliches Nebeneinanderleben nur Heuchlerei ist. Man kann nicht neben einer anderen Religion leben, wenn man selber den Anspruch erhebt, die Wahrheit zu verkünden. Denn tut man dies, gibt man (wenn auch unbewusst) zu, das es eventuell auch eine andere Wahrheit, als die eigene, gibt.

Oder wie seht Ihr das?

Und was wäre die Lösung dieses Dilemmas?

Aufhebung der Beanspruchung, die EINE Wahrheit zu besitzen und zu verkünden? Glaubenskriege?

Gruß

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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Enggi » So 2. Mär 2008, 16:27

Original von Sanctus

Oder wie seht Ihr das?
Unterschiedliche Religionen können nur dann friedlich nebeneinander leben, wenn jede von ihnen auf die Anwendung von Gewalt verzichtet. Du meinst vielleicht, das Christentum tue dies. Die Geschichte zeigte aber, dass dem nicht so ist.

Das Dilemma wird erst gelöst, wenn alle Menschen ihre Knie vor Jesus beugen. Bis dann gibt es gegenseitige Verfolgung und Machtspiele.
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Savonlinna » So 2. Mär 2008, 16:51

Original von Sanctus
Ich habe irgendwie das Gefühl, das ein friedliches Nebeneinanderleben nur Heuchlerei ist. Man kann nicht neben einer anderen Religion leben, wenn man selber den Anspruch erhebt, die Wahrheit zu verkünden. Denn tut man dies, gibt man (wenn auch unbewusst) zu, das es eventuell auch eine andere Wahrheit, als die eigene, gibt.

Oder wie seht Ihr das?

Und was wäre die Lösung dieses Dilemmas?

Aufhebung der Beanspruchung, die EINE Wahrheit zu besitzen und zu verkünden? Glaubenskriege?

Gruß

Sanctus


Ich hab grad in einem anderen Thread einen langen Sermon geschrieben, wo eine gewisse Antwort auf Deine Fragen enthalten ist, eine, die für mich eine Lösung wäre (und die ich schon mal angedeutet habe):
http://www.forum.jesus.ch/thread.php?threadid=14659&boardid=51&page=6#79

Ich kann gar nicht zwischen Religionen oder Weltbildern an sich unterscheiden, sondern nur zwischen Menschen - quer durch alle Religionen und Weltansichten:
Menshen, die wirklich aus der Tiefe leben, und Menschen, die sich an Vorschriften und Worten kleben.

Erstere bilden eine Gemeinschaft, letztere auch. Wenn man von der Oberflächenstruktur mal wegkommt, stattdessen die Tiefenstruktur untersucht, sieht man, dass die Tiefenstrukturen in den beiden genannten Gruppen gleich sind. Und nur, wenn man sich an den Oberflächenstrukturen festbeißt und dort "Wahrheiten" behauptet, entstehen Glaubenskämpfe.
Die Gruppe der Menschen, die aus der Tiefe leben, nehmen die Oberflächenstrukturen nur als kulturelle Formulierungen wahr, als Hilfskonstruktionen, um die Wahrheit aus der Tiefe zu formuliern und weiterzugeben.

Diese letzteren können sich untereinander ohne Mühe verstehen, weil sie die äußeren Worte als diese Hilfskonstruktionen erkennen und die dahinterliegende "Wahrheit" oder Erkenntnis als die ihre identifizieren.

Für mich ist darum die Hauptfrage, warum so viele Menschen sich in diesen Oberflächenstrukturen festbeißen und nicht in den Bereich gelangen, wo die "Tiefe" ist und dort Mensch und Gott vorfinden, in sich und allen anderen Menschen dieser Erde.

Das friedliche Nebeneinanderleben in unserer Welt hängt für mich allein davon ab, wie stark die eine oder die andere Gruppe ist. Ob man Wortwahrheiten für das Entscheidende hält oder Wahrheiten aus der Tiefe. Allein letztere sind für mich "göttliche" Wahrheiten, alles andere ist menschlicher Egoismus oder menschliche Schwachheit.

Wie groß sind die Chancen, dass die überwiegen werden, die aus der Tiefe leben wollen und in jedem Menschen dieser Erde ihren Bruder und ihre Schwester erkennen, egal, welche kulturelle Prägung sie haben?

Meine Antwort: die Chance ist groß.

Wir leben zur Zeit in noch nie gehabten Herausforderungen. Unsere ganze Erde wird - seit es Technik, Flugzeuge, Internet gibt - immer mehr ein Schmezlztiegel, in dem Nationen und Religionen immer mehr gemischt werden werden. Das kann nicht ausbleiben, die Verkehrswege sind geschaffen worden.

Das weckt Ängste, die in diesem Ausmß vorher nicht existieren konnten. Denn es wird wirklich eine Vermischung geben, egal, wie sehr man versucht, dagegen anzubomben. Klar kann es sein, dass dabei der Globus in die Luft gesprengt wid, bevor wir diese neue Herausforderung gepackt haben.

Aber dennoch haben wir eine reelle Chance, dieses ungeheure Problem in den Griff zu kriegen (bevor Atombomben im fanatischen Hass uns alle auslöschen).

Diese reelle Chance sehe ich darin, dass zwei Überzeugungen schon zu lange in uns wurzeln:

a. Die eigene Vernunft und die eigene Liebesfähigkeit ist seit Jahrhunderten Teil unserer Kultur. Beide sagen uns, dass die Warhheit in der Tiefe des Menschen liegt, nicht in nur einem einzigen Traditionsbuch. Wenn es hart auf hart kommt, werden sich immer mehr Menschen darauf besinnen, dass wir vor allem eins sind: suchende, vernunftbegabte, liebende Menschen. In der Vergangenheit haben sich IMMER Menschen darauf besonnen.

b. Die Faszination durch die Jesus-Gestalt. Hier ist gelebte Gewaltfreiheit, und als Ideal wirkt dies weitaus intensiver als der Missbrauch durch solche, die ihn als Vorbild für Gewalt gegen andere Religionen küren.
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Samarra » So 2. Mär 2008, 17:05

Original von Enggi
Original von Sanctus

Es gibt auch leider viele Christen, die nicht friedlich sind und Andersdenkende verurteilen usw. Das ist leider traurig aber wahr.
Ach weisst du, Sanctus, das beisst doch keinen, wenn er von einem angehörigen einer anderen Religion oder Konfession verurteilt wird, solange es nur verbal geschieht.

Gefährlich wird es erst, wenn eine Fatwa ausgesprochen wird. Das ist dann so schlimm, wie wenn im Mittelalter jemand exkommuniziert wurde.

Du hast ja keine Ahnung.

Religions-Rassismus ist genauso schlimm wie jede andere Form von Rassismus!

Deiner Abwertung dieser Tatsache entnehme ich, dass du keine eigene Erfahrung auf diesem Gebiet hast.

Ich habe sie :x



WHY ???
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Savonlinna » So 2. Mär 2008, 17:43

Original von Enggi
Original von Sanctus

Oder wie seht Ihr das?
Unterschiedliche Religionen können nur dann friedlich nebeneinander leben, wenn jede von ihnen auf die Anwendung von Gewalt verzichtet. Du meinst vielleicht, das Christentum tue dies. Die Geschichte zeigte aber, dass dem nicht so ist.

Das Dilemma wird erst gelöst, wenn alle Menschen ihre Knie vor Jesus beugen. Bis dann gibt es gegenseitige Verfolgung und Machtspiele.

Das würde ja heißen, dass man erst mit Gewalt alle Völker zwingen muss, die Knie vor Jesus zu beugen. Dann hat man anschließend tatsächlich Frieden. Weil alle tot sind.
Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.

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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Naqual » So 2. Mär 2008, 18:39

Wir sollten uns zu folgender Meinung entschließen:

Welche Religion/Konfession/Meinung jemand hat, liegt in eigener freier Entscheidung des einzelnen Menschen. Denn auch Gott läßt uns diese freie Entscheidung und erzwingt sie nicht.

Entsprechend sollte sich jeder religiöse Mensch davor enthalten, Andersreligiöse mit Gewalt zu behandeln, zu bedrohen, oder auch nur "ein wenig sozial unter Druck zu setzen".

Die Personen im NT forderten ja auch dazu auf, mit "gutem Beispiel" voranzugehen und mit Taten der Liebe zu überzeugen.
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Grasy » So 2. Mär 2008, 19:01

Original von Sanctus
Man kann nicht neben einer anderen Religion leben, wenn man selber den Anspruch erhebt, die Wahrheit zu verkünden.


Ja doch ich denke Schafe können eine gewisse Zeit unter den Wölfen leben sofern sie vom Hirten dazu ausgesandt werden - sollten in der Zeit aber ja nicht selber zu Wölfen werden.


"Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." (Mt 28:19-20)

Eine Religion die nicht beansprucht die exklusive Wahrheit zu verkünden ist ja doch ein großer Witz?

Wie sollte das sonst aussehen? "Bekehrt euch vielleicht zum Herrn Jesus! Er ist vielleicht der Weg und vielleicht auch ein bisschen Wahrheit und womöglich auch das Leben aber ich bin mir nicht so sicher und vielleicht ist auch alles egal und das mit dem Sohn Gottes, wer weißt das schon so genau?"

So ein Wischi-Waschi ist doch großer Mist? Wir haben als Christen weder den auftrag Bomben zu werfen noch andere in ihrem Glauben ja nicht zu beunruhigen oder zu belassen. Wir sollen unsere Nächsten lieben - und was (wenn das Wort richtet sich an alle die Jesus vertrauen) wäre besser für die Nächsten als der Herr Jesus und daß sie Kinder Gottes werden? Ich denke aber die Richtung geht von den Regierungen dahin daß man hier dagegen kämpft. Da heißt alle Religionen sollen harmonieren und missionieren ist ein Übel Ding. Ja ich denke es sieht so aus als sei der Plan nicht nur die "Gender" zu "mainstreamen". Je eher hier dann Religionen zu einem Einheitsbrei zusammengemischt werden um so besser. Darum finde ich den Aufruf mit allen möglichen anderen Religionen für Weltfrieden zu beten für falsch - so sehr Weltfrieden auch richtig und gut ist! Wie sollte man es als Christ gut heißen wenn zu Götzen oder Dämonen gebetet wird um irgend einer Sache? Ist das unser Auftrag? Es uns hier mit den anderen Religionen schnucklig einzurichten? Warum sind wir dann überhaupt noch in dieser Welt?

"Denn Christus hat mich nicht gesandt, zu taufen, sondern das Evangelium zu predigen, nicht mit klugen Worten, auf daß nicht das Kreuz Christi zunichte werde" (1.Kor 1:17 - Lut1912)

"Und man wird euch vor Fürsten und Könige führen um meinetwillen, zum Zeugnis über sie und über die Heiden. Wenn sie euch nun überantworten werden, so sorget nicht, wie oder was ihr reden sollt; denn es soll euch zu der Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt. Denn ihr seid es nicht, die da reden, sondern eures Vaters Geist ist es, der durch euch redet. Es wird aber ein Bruder den andern zum Tod überantworten und der Vater den Sohn, und die Kinder werden sich empören wider die Eltern und ihnen zum Tode helfen. Und ihr müsset gehaßt werden von jedermann um meines Namens willen. Wer aber bis an das Ende beharrt, der wird selig." (Mt 10:18-22 - Lut1912)


Mfg,
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Grasy » So 2. Mär 2008, 19:05

Original von Naqual
Die Personen im NT forderten ja auch dazu auf, mit "gutem Beispiel" voranzugehen und mit Taten der Liebe zu überzeugen.


Und da hat Gewalt gegenüber anderen Religionen nichts zu suchen. Aber das heißt nicht daß der Missionsauftrag von Jesus aufgehoben wurde. Und ich kann mir denken daß dieser manchen ein Ärgernis ist.
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