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Islam wirklich eine friedliche Religion?

Aus der Sicht und im Vergleich zum christlichen Glauben

Moderator: bigbird

Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon lionne » Di 6. Nov 2007, 22:00

Bezüglich Umma:

Die Umma ist nicht eine Vorstellung aus 1001 Nacht. Da täuschst du dich gewaltig (vgl. Text aus dem Flugblatt der Moschee).

Muslime sind heute stolz darauf, dass der islamische Glaube die Grenzen von Nationen, Rassen und gesellschaftlichen Klassen überwindet.
Im Islam stehe jeder Mensch in der gleichen Stellung vor Gott.
Die weltweite Einheit aller Muslime kommt besonders in den geforderten religiösen Handlungen ("5 Säulen";) zum Ausdruck. Das für alle gleichlautende Bekenntnis, einheitlicher Gebetsritus oder die gleichen Pilgergewänder und die gleichen Zeremonien für jeden Mekkapilger fördern das Bewusstsein einer muslimischen Zusammengehörigkeit. Auch der verbindliche Gebrauch der arabischen Sprache bei allen religiösen Handlungen hat zur Einheit von Muslimen, ja zu einer gewissen "Vereinheitlichung" von Kulturen geführt.
Ein überzeugter Muslim wird der islamischen Umma gegenüber eine höhere Loyalität verspüren als dem eigenen Staat gegenüber.

Die Ausbreitung der Umma
Die Vorstellung von der Einheit der islamischen Gemeinschaft wirkt als Idealbild und Motivation weiter. Damit hängt auch der Gedanke zusammen, daß der Muslim zur Ausbreitung dieser Gemeinschaft verpflichtet sei. Die Gebiete dieser Erde, wo die islamische Ordnung herrscht, werden oft als "Haus des Islam" (Dar al Islam) bezeichnet. Länder, in denen die göttlichen Gesetze nicht anerkannt werden, gehören zum "Haus des Krieges".(Dar al Harb) Die islamische Umma ist dazu aufgerufen, den Herrschaftsbereich Gottes auszudehnen.

Gruss Lionne



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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon lionne » Di 6. Nov 2007, 22:08

Bezüglich Taqyyia:

Ich bin eher der Ansicht, dass du das Konzept der Taqyyia noch nicht richtig erfasst hast! Es bedeutet weit mehr als "ein bewusstes Verschweigen der eigenen Absichten, wenn es dem Islam nützt".

Gruss Lionne

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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon lionne » Di 6. Nov 2007, 22:44


Deine Aussage, dass es aggressive Christen und friedliche Christen gibt, finde ich nicht korrekt. Und es ist auch keine REALITÄT, wie du schreibst. Oder dann zeig uns diese Realität, die du zu kennen glaubst.
Aber bitte argumentiere jetzt nicht über die Abtreibungsgegner, dieses Cliché kennen wir zur Genüge und bitte komm´ auch nicht mit den Homosexuellen und Lesben, auch dieses Thema ist zur Genüge diskutiert worden...

Es trifft zu, dass es im Christentum viel Missbrauch gegeben hat und auch noch gibt. Aber wer Islam und Christentum gleichsetzt, hat weder das eine noch das andere wirklich verstanden.

Eine unumstössliche Grenze für die Feindesliebe besteht darin, wo durch sie der Macht des Bösen Raum gegeben wird. Gegenüber dem Teufel und seinen Mächten gibt es keine Liebe. Wenn man dem Bösen Raum gibt, so gibt man das Gute preis und würde aus Liebe gegenüber dem Bösen die Liebe gegenüber dem Guten fallen lassen.

Gruss Lionne






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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Frau Katz » Mi 7. Nov 2007, 09:14

Original von lionne
Eine unumstössliche Grenze für die Feindesliebe besteht darin, wo durch sie der Macht des Bösen Raum gegeben wird. Gegenüber dem Teufel und seinen Mächten gibt es keine Liebe. Wenn man dem Bösen Raum gibt, so gibt man das Gute preis und würde aus Liebe gegenüber dem Bösen die Liebe gegenüber dem Guten fallen lassen.


Hier entfernst du dich aber sehr weit von der Lehre, die Jesus gegeben hat...

Ausserdem, "lieben" bedeutet nicht "alles tun was der andere will" oder "alles gutheissen, was der andere tun.". Man kann sehr wohl einen Menschen lieben, und sein Verhalten missbilligen.

Ausserdem beten die Muslims zum gleichen Allah, zu dem auch die Christen und Juden beten - dem einen und einzigen Gott, dem Gott Abrahams.

grüsse, barbara
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Lambert » Mi 7. Nov 2007, 10:46

Original von Frau Katz
Original von lionne
Eine unumstössliche Grenze für die Feindesliebe besteht darin, wo durch sie der Macht des Bösen Raum gegeben wird. Gegenüber dem Teufel und seinen Mächten gibt es keine Liebe. Wenn man dem Bösen Raum gibt, so gibt man das Gute preis und würde aus Liebe gegenüber dem Bösen die Liebe gegenüber dem Guten fallen lassen.


Hier entfernst du dich aber sehr weit von der Lehre, die Jesus gegeben hat...

Ausserdem, "lieben" bedeutet nicht "alles tun was der andere will" oder "alles gutheissen, was der andere tun.". Man kann sehr wohl einen Menschen lieben, und sein Verhalten missbilligen.

Ausserdem beten die Muslims zum gleichen Allah, zu dem auch die Christen und Juden beten - dem einen und einzigen Gott, dem Gott Abrahams.

grüsse, barbara




Nun Frau Katz, das stimmt zumal nicht, die Moslems beten nicht zum gleichen Gott, den es sind unterschiedliche Botschaften, oder ist Gott etwar uneins oder gar wiedersprüchlich, die Juden lehnen Jesus ab als Sohn Gottes, bis auf kleinen Aussnahmen die Jesus angenommen haben. Im Koran ist zwar Jesus ein Gottes Gesanter, ein Prophet, aber als Sohn Gottes eben nicht, zumal ist ja ein anderer am Kreuz gestorben, dies ist ja die Zentrale Botschaft überhaubt in der Bibel für die Christen. Kein Kreuz, keine Auferstehung, und das bedeutet auch kein Hoffnung der Sünden Vergebung. :(



Grüsse, Andreas
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Naqual » Mi 7. Nov 2007, 12:09

@Lambert
Nun Frau Katz, das stimmt zumal nicht, die Moslems beten nicht zum gleichen Gott, den es sind unterschiedliche Botschaften, oder ist Gott etwar uneins oder gar wiedersprüchlich, die Juden lehnen Jesus ab als Sohn Gottes, bis auf kleinen Aussnahmen die Jesus angenommen haben. Im Koran ist zwar Jesus ein Gottes Gesanter, ein Prophet, aber als Sohn Gottes eben nicht, zumal ist ja ein anderer am Kreuz gestorben, dies ist ja die Zentrale Botschaft überhaubt in der Bibel für die Christen. Kein Kreuz, keine Auferstehung, und das bedeutet auch kein Hoffnung der Sünden Vergebung.


Eigentlich ist nicht Gott widersprüchlich, sondern Deine Aussagen hierzu.
Juden und Moslems sind in einer Sache gleicher Meinung: Jesus war nicht Gott und er ist nicht für die Sündenvergebung am Kreuz gestorben.
In genau dem, was Du als die Zentrale Botschaft aufführst, sind sich beide einig.
Also wenn Du den Juden zubilligst an den gleichen Gott zu glauben, müsstest Du es auch den Moslems einräumen, oder?
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Naqual » Mi 7. Nov 2007, 12:11

@Lionne

Deine Aussage, dass es aggressive Christen und friedliche Christen gibt, finde ich nicht korrekt. Und es ist auch keine REALITÄT, wie du schreibst. Oder dann zeig uns diese Realität, die du zu kennen glaubst.
Aber bitte argumentiere jetzt nicht über die Abtreibungsgegner, dieses Cliché kennen wir zur Genüge und bitte komm´ auch nicht mit den Homosexuellen und Lesben, auch dieses Thema ist zur Genüge diskutiert worden...


Nun, Deine Beispiele hatte ich nicht im Auge, sie gehen aber in die Richtung. Unabhängig davon, wie man Homosexualität religiös bewertet oder die Abtreibung, die Art und Weise wie manche Christen mit diesen umgehen und der fananatische Hass, der teilweise mit rein schwingt und so etliche Aktionen....naja.

Ich sehe es eigentlich so: auch Christen sind nicht perfekt. Und bei manchen äußert sich dies durch Aggressionen. Dies kann man in den Gemeinden durchaus genug beobachten. Okay, wenn Du keine Christen kennst, die AUCH aggressiv seien können, sei froh. Aber es dürfte doch eher selten sein. Ich sehe auch keine Lösung darin, diesen Leuten das Christsein einfach abzusprechen, weil sie glauben ja. Da kann ich mich nicht einfach zum Richter aufspulen und argumentieren, das Christentum ist perfekt, nur einzelne Vertreter gehören nur dem Namen nach dazu.
Ich persönlich finde Deine Art mit den Muslim umzugehen (zumindest in der Theorie) aggressiv. Du unterstellst ihnen von vornherein böse Absichten, sie sind alle verlogen. Es sind alle fanatische Kerle, die unserem Glauben nicht zugänglich sind. Und eigentlich ist das Christentum viel zu butterweich, weil es auf den heimlich geführten Angriffskrieg dieses Glaubens in Europa nicht hart genug geantwortet wird....

Im Umgang mit dem Islam zimmern sich jetzt wieder Leute ne schöne Doktrin der Gewalt....
Selbst wenn sie nicht direkt zur Gewalt aufrufen, schaffen sie die gedanklichen Grundlagen hierfür. Da gilt es aufzupassen, dass wir in der Liebe bleiben. Gott wird das Christentum nicht in Stich lassen, warum also Angst schüren? Aber die Widersacher der Liebe in den eigenen Reihen: die sollte man schon beachten.
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Lambert » Mi 7. Nov 2007, 12:26

Original von Naqual
@Lambert
Nun Frau Katz, das stimmt zumal nicht, die Moslems beten nicht zum gleichen Gott, den es sind unterschiedliche Botschaften, oder ist Gott etwar uneins oder gar wiedersprüchlich, die Juden lehnen Jesus ab als Sohn Gottes, bis auf kleinen Aussnahmen die Jesus angenommen haben. Im Koran ist zwar Jesus ein Gottes Gesanter, ein Prophet, aber als Sohn Gottes eben nicht, zumal ist ja ein anderer am Kreuz gestorben, dies ist ja die Zentrale Botschaft überhaubt in der Bibel für die Christen. Kein Kreuz, keine Auferstehung, und das bedeutet auch kein Hoffnung der Sünden Vergebung.


Eigentlich ist nicht Gott widersprüchlich, sondern Deine Aussagen hierzu.
Juden und Moslems sind in einer Sache gleicher Meinung: Jesus war nicht Gott und er ist nicht für die Sündenvergebung am Kreuz gestorben.
In genau dem, was Du als die Zentrale Botschaft aufführst, sind sich beide einig.
Also wenn Du den Juden zubilligst an den gleichen Gott zu glauben, müsstest Du es auch den Moslems einräumen, oder?


Wieso ist meine Aussage wiedersprüchlich, ich schreibe doch jeglich, der Islam lehnt auf grund des KORANS Christus ab, doch die Aussage der Bibel ist doch das Jesus der Grundstein ist, weil er sagt, ich bin der Weg, und in einen der Briefe im NeuenTestamet besagt es gibt keinen anderen Grundstein als der schon gelegt ist, der Koran wiederspricht ihn aber, also nach dem kann durch diese Unterschiedlichen Aussagen auch nicht der gleiche Gott sein, wiedersprüchlicher kann es ja auch nicht mehr sein. Das die Juden ihn nicht erkannt haben, ist ja durch ihre Verstockung geschehen, aber ist Laut der Aussage der Bibel nicht bleibend, sondern Jesus wird ihnen die Decke weg nehmen, und so mit den sehen den sie zerstochen haben, ja sie werden ihn erkennen, sehr bitter darüber weinen, und werden sie ihn annehmen als ihren Heiland



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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Frau Katz » Mi 7. Nov 2007, 12:53

Original von Lambert
Nun Frau Katz, das stimmt zumal nicht, die Moslems beten nicht zum gleichen Gott, den es sind unterschiedliche Botschaften


Die Botschaft, die alle drei Religionen teilen, ist: es gibt nur einen Gott. Nicht etwa mehrere. Und zu diesem einen Gott beten sowohl Juden, wie Christen, wie Moslems.


Original von Lambert
dies ist ja die Zentrale Botschaft überhaubt in der Bibel für die Christen. Kein Kreuz, keine Auferstehung, und das bedeutet auch kein Hoffnung der Sünden Vergebung. :(


Nach Aussage von Jesus ist das Zentralste, was man wissen muss: Liebe Gott von ganzem Herzen, liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Daran hängt das ganze Gesetz und die Propheten, und mir scheint nicht, dass sich das nach dem Tod von Jesus irgendwie verändert hätte. Ebenso sind sich die drei abrahamitischen Religionen, wie übrigens alle Weltreligionen, darin einig, welche Lebensführung aus dem Glauben entsteht, nämlich Mitgefühl, Barmherzigkeit und Aufrichtigkeit. An den Früchten kann man sie erkennen, nicht etwa daran, wer am lautesten die korrekten Formeln herunterbetet.

die ganzen theologischen Details - Muslims schätzen zB die Idee der Trinität nicht, die sie teilweise als Vielgötterei ablehnen - müssen kein Hindernis dabei sein, die grundsätzlichen Übereinstimmungen zu sehen und zu schätzen.

grüsse, barbara
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Naqual » Mi 7. Nov 2007, 13:11

Hi Lambert,

Frau Katz hat es für mich recht treffend wiedergegeben, vor allem die Zusammenfassung Jesu zum Glauben (Gott über alles lieben und seinen Nächsten wie auch sich selbst).

Ohne jetzt groß "Theologie" betreiben zu wollen: Mit einem Juden wie mit einem Moslem könnte ich zusammen beten!
Schwierigkeiten hätte ich da z.B. mit Hindus. Wenn der Hindu neben mir "Shiva" anbetet, ging es mir schon arg quer.
Weil da wüßte ich, das was er anbetet, ist in keinster Weise mein Gegenüber im Himmel, den ich anbete.
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Lambert » Mi 7. Nov 2007, 13:25

Ja Frau Katz, es stimmt schon, alle glauben an einen Gott, aber das ist auch alles, mehr nicht.

Sie schreiben: Nach Aussage von Jesus ist das Zentralste, was man wissen muss: Liebe Gott von ganzem Herzen, liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Daran hängt das ganze Gesetz und die Propheten, und mir scheint nicht, dass sich das nach dem Tod von Jesus irgendwie verändert hätte. Ebenso sind sich die drei abrahamitischen Religionen, wie übrigens alle Weltreligionen, darin einig, welche Lebensführung aus dem Glauben entsteht, nämlich Mitgefühl, Barmherzigkeit und Aufrichtigkeit. An den Früchten kann man sie erkennen, nicht etwa daran, wer am lautesten die korrekten Formeln herunterbetet.

Nun aber hier scheinen Sie etwas zu übersehen, wir sind Sünder, und endsprechend auch nicht lieben, können wir ja auch letzten endlich nur wie es uns selbst genehm ist. Es endspricht einfach nicht unsere sündhafte Natur. Solange wir Jesus nicht in unseren Herzen wohnt durch seinen Geist, so ist jegliche Liebesmühe für die Katz, nicht einen stück näher in sein Reich.

1.) Die frohe Botschaft ist wirklich wahr: Alle Schuld kann getilgt und vergeben werden. Denn der Tod ist die direkte Folge der Sünde:
Der Sünde Sold ist der Tod. Wenn aber durch Jesus Auferstehung der Tod besiegt ist, dann natürlich auch die Macht der Sünde, die den Tod erst verursacht hat.

2.) Wenn die Schuld im Leben eines Menschen durch Jesus getilgt ist, dann ist auch das Verhältnis zwischen Gott und Mensch wieder in Ordnung. Die Folge der Sünde war doch die, dass Menschen aus der Gemeinschaft mit Gott fielen. Jetzt heißt es mit Recht:

Wie viele ihn aber - Jesus - annahmen, denen gab er die Macht, Gottes Kinder zu werden. (Johannes 1,12)

Also Liebe Frau Katz, wir brauchen die Sündenvergebung, dies geht durch die Annahme JESUS CHRISTUS. Da reicht es einfach nicht aus den Nächsten zu lieben, wir sollen durch Jesus selbst lieben, wir sind nicht dazu fähig, den einen lieben, den anderen begegnen mit argwohnen, oder sind sauer weil er wieder mal einen enteuscht hat, es gibt ja viele Gründe einen nicht zu lieben, eben darum geht es ja letzten endlich, den zu lieben der für einen sehr unangenehm ist.

Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur. (2. Korinther 5,17)

Erst durch JESUS sind wir in einen neuen geistlichen Stand erhoben worden. Wir, die wir Jesus lieben, sind wiedergeboren durch den Heiligen Geist, der uns sogar erfüllt zu einem neuen Leben.


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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Frau Katz » Mi 7. Nov 2007, 14:11

Original von Lambert
Ja Frau Katz, es stimmt schon, alle glauben an einen Gott, aber das ist auch alles, mehr nicht.


Ich finde, das ist schon mehr als genug... ;)

Original von Lambert
Nun aber hier scheinen Sie etwas zu übersehen, wir sind Sünder, und endsprechend auch nicht lieben, können wir ja auch letzten endlich nur wie es uns selbst genehm ist.


Da war Jesus ganz offensichtlich anderer Meinung, der das Lieben einem Samariter ganz offensichtlich zutraute - ohne irgendwelche theologischen Bocksprünge. Einfach ein Mensch, der sieht, dass seine Hilfe benötigt wird, und der tut, was getan werden muss.

Auch im Weltgericht im 25 Kapitel von Matthäus gehts nicht um theologische Fragen, sondern um praktische Liebe: Du hast einen Hungrigen gesehen - hast du ihm zu essen gegeben? Hast du die Traurigen getröstet, hast du deine alte und etwas senile Tante im Spital besucht, warst du im Gefängnis, als dein Schwager wegen Betrugs einsass, hast du ihm was Kleines mitgebracht, vielleicht eine CD mit seiner Lieblingsmusik? Diese Handlungen sind absolut in menschlicher Reichweite. Und mehr hat Jesus nie gefordert.


Original von Lambert
Es endspricht einfach nicht unsere sündhafte Natur. Solange wir Jesus nicht in unseren Herzen wohnt durch seinen Geist, so ist jegliche Liebesmühe für die Katz, nicht einen stück näher in sein Reich.


"ihr sollt vollkommen sein, wie euer Vater vollkommen ist" - ganz offensichtlich hat auch hier Jesus deutlich mehr Vertrauen in die Menschheit als du.


Original von Lambert
1.) Die frohe Botschaft ist wirklich wahr: Alle Schuld kann getilgt und vergeben werden.


Richtig, und zwar funktioniert das so: "Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, wird euer himmlischer Vater euch auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, wird euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben." (Mat 6,14-15)

Auch hier wieder: es geht von menschlichem Tun und Denken aus. Du, als Mensch, vergib - das ist das Erste. Vergib jenen, die dich ärgern und triezen und dir Böses tun, und dann vergibt dir selbst dafür, dass du nicht immer vergeben kannst. Und tu das jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, immer wenn du feststellst, dass ein verurteilender Gedanke da ist, eine verurteilende Handlung. Schuld kann nur soweit vergeben werden, wie du selbst vergeben kannst.


Original von Lambert
Wenn aber durch Jesus Auferstehung der Tod besiegt ist, dann natürlich auch die Macht der Sünde, die den Tod erst verursacht hat.

Jesus hat eine Tür geöffnet, durchgehen musst du aber selbst - durch die oben beschriebenen Verhaltensweise, die aber ebenso in anderen Religionen, inkl. dem Islam, empfohlen werden.


Original von Lambert
Also Liebe Frau Katz, wir brauchen die Sündenvergebung, dies geht durch die Annahme JESUS CHRISTUS.


Jesus anzunehmen, bedeutet doch aber auch, das ernst zu nehmen und umzusetzen, was er sagte? Und beim Umsetzen, da sind Christen nicht notwendigerweise besser als andere Leute. Jesus wollte, dass man seine Botschaft hört - er wollte keinen Personenkult. "Ich helf dir bei den Hausaufgaben" ist da deutlich näher an der Botschaft von Jesus als "Nimm Jesus an, gelobt sei der Herr..." - bekanntlich gibt es viele, die göttliche Namen rufen. Was noch gar nichts heissen muss.


Original von Lambert
Da reicht es einfach nicht aus den Nächsten zu lieben


nein, auch Gott und sich selbst soll man lieben. Das ist es, was Jesus lehrte und wovon er sagte, es sei das Wesentliche.

Original von Lambert
wir sind nicht dazu fähig, den einen lieben, den anderen begegnen mit argwohnen, oder sind sauer weil er wieder mal einen enteuscht hat, es gibt ja viele Gründe einen nicht zu lieben, eben darum geht es ja letzten endlich, den zu lieben der für einen sehr unangenehm ist.


In erster Linie ist das Übungssache - und in zweiter Linie wird Gott kommen und uns bei diesen Übungen helfen. Aus dem emotionalen Drama rauszukommen, ist aber einfacher, wenn man es übt und die vielen Werkzeuge in Anspruch nimmt, die Religionen und Psychologie zur Verfügung stellen, als wenn man nur betet und sonst nichts macht.

Aber man muss sich in erster Linie entschliessen zu lieben, und es dann einfach tun. Immer und immer wieder. Aber eben, das steht auch anderen Religionen offen.

grüsse, barbara

edit: Zitate gebüschelt
Die Rolle der Propheten ist immer noch die gleiche - sie hält die Menschheit wach. (arno gruen)
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon lionne » Mi 7. Nov 2007, 15:05

Original von Frau Katz
Original von lionne
Eine unumstössliche Grenze für die Feindesliebe besteht darin, wo durch sie der Macht des Bösen Raum gegeben wird. Gegenüber dem Teufel und seinen Mächten gibt es keine Liebe. Wenn man dem Bösen Raum gibt, so gibt man das Gute preis und würde aus Liebe gegenüber dem Bösen die Liebe gegenüber dem Guten fallen lassen.


Hier entfernst du dich aber sehr weit von der Lehre, die Jesus gegeben hat...

Ausserdem, "lieben" bedeutet nicht "alles tun was der andere will" oder "alles gutheissen, was der andere tun.". Man kann sehr wohl einen Menschen lieben, und sein Verhalten missbilligen.

Ausserdem beten die Muslims zum gleichen Allah, zu dem auch die Christen und Juden beten - dem einen und einzigen Gott, dem Gott Abrahams.

grüsse, barbara


1. Nein, mit dieser Aussage entferne ich mich NICHT von der Lehre, die Jesus Christus uns gegeben hat. Das siehst DU falsch.


2. Das ist so. Dem kann ich beipflichten.

3. Nein, der Gott der Christen ist nicht der Gott des Islam. Das trifft nicht zu, das ist ein grosser Irrtum!

Gruss Lionne
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Lambert » Mi 7. Nov 2007, 15:08

Ja Frau Katz, alles in allen was Du über Jeus geschrieben hast, stimmt schon, nur das Du ausseracht gelassen hast, alle Reden war vor dem Sterben Jesus, er sprach nach meinen Wissens bevor er überhaubt geredet hat, das er sterbe müsse.

Insbesondere hast Du geschrieben: Jesus hat eine Tür geöffnet, durchgehen musst du aber selbst - durch die oben beschriebenen Verhaltensweise, die aber ebenso in anderen Religionen, inkl. dem Islam, empfohlen werden.

Da bemerke ich deutlichst, Du hast mich nicht verstanden, den der Koran lehnt den Tod Jesus grundsätzlich ab, aber die Bibel sagt doch aus in Johannes 1, 9:

Das war das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen. 10Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn gemacht; aber die Welt erkannte ihn nicht. 11Er kam ain sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. 12Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, 13die nicht aus dem Blut noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen eines Mannes, sondern dvon Gott geboren sind.

Also Liebe Frau Katz, nur durch die Annahme Jesus, Er das ware Licht haben Macht Gottes Kind zu werden, der Islam lehnt ihn doch ab, das Er das wahre Licht ist, sie nehmen ihn ja auch nicht an, weil sie ihn nicht erkannt haben, also ist die Gottes Kindschaft ihnen auch verwehrt.


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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon lionne » Mi 7. Nov 2007, 15:20

@Naqual
@all

Rabbi Kaduri: Jeschua wird der Messias sein
Rabbi Kaduri wies laut «Israel Heute» auf den Messias hin.
Jitzchak Kaduri starb Ende Januar 2006. Aber erst jetzt wurde eine brisante Notiz veröffentlicht: Ein Zettel mit dem Namen und Hinweisen auf die Wirkungsweise des zukünftigen Messias. Er heisse Jeschua (Jesus), erklärte Rabbi Kaduri, eine der angesehensten jüdischen Autoritäten der Gegenwart.

Über ein Jahr lang mussten diese ebenso überraschenden wie brisanten Hinweise geheimgehalten werden. Der Rabbi und Kabbalist Jitzchak Kaduri hatte es so bestimmt. Am 28. Januar 2006 war er im Alter von 108 Jahren verstorben. Die Zeitschrift «Israel Heute» veröffentlichte diese Hinweise nun vor wenigen Wochen.

Der Inhalt: Sechs hebräische Worte, mit denen Rabbi Kaduri den Messias umschreibt. Die Anfangsbuchstaben dieser Worte ergeben dessen Namen. Er lautet «Jeschua», die biblische Schreibweise für Jesus. Im Hebräischen Text schreibt der Rabbi: «Jarim Ha’Am Vejochiach Schedwaro Vetorato Omdim». Der Inhalt seiner Nachricht, gemäss «Israel heute»: «Er [der Messias] wird das Volk erheben und beweisen, dass sein Wort und Gesetz gültig sind. Dies habe ich im Monat des Erbarmens unterzeichnet. Jitzchak Kaduri.»

Eine «Nachricht erster Klasse»
Kurz vor seinem Tod schrieb der Rabbi diese Notiz nieder. Er war einer der berühmtesten Gelehrten des heutigen Israel. Angesichts des Einflusses, den er zu Lebzeiten hatte, ist es durchaus verständlich, dass er mit der Publikation zuwarten liess.

Verbreitet wurde diese Nachricht zunächst nur vom Nachrichtendienst «nfc» («News First Class») und auf der offiziellen Kaduri-Website. Erst ihre Erwähnung in der Zeitschrift «Israel Heute» machte einer breiten Öffentlichkeit bewusst. Zwei Nachfolger des Gelehrten hätten inzwischen die Echtheit des Zettels bestätigt.

Kommt der Messias nach Sharons Tod?
Ein weiteres Detail aus Kaduris Analyse: Der Messias werde nach dem Tod von Ariel Sharon erscheinen. Diese Ansicht vertreten zwar auch andere Rabbiner und Kabbalisten. Aber Kaduri hatte eine besondere Stellung. Er kannte noch viele jüdische Gelehrte und Berühmtheiten aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts; Rabbis, die noch vor der Staatsgründung den jüdischen Glauben stärkten. Oberrabbiner schauten zu ihm auf, Tausende Menschen suchten bei ihm Rat. Laut «Israel Heute» bildeten nicht weniger als 300´000 Menschen seinen Trauerzug, als er im vergangenen Jahr starb.

Kaduris Darstellung von Gottes Gesalbtem: «Für viele Menschen ist nur schwer akzeptierbar, dass ein Messias aus Fleisch und Blut ihr Führer sein wird. Und er wird auch in keinem Amt sitzen, sondern mitten unterm Volk sein und für seine Aufgabe die Massenmedien nutzen. Seine Herrschaft wird rein sein und ohne persönliche und politische Begierde. Während seiner Herrschaft werden nur Gerechtigkeit und Wahrheit regieren.»

* * * * * * *

Gruss Lionne

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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon lionne » Mi 7. Nov 2007, 16:09

Ist Mohammeds Allah der Gott der Bibel?
Nein, ist er nicht.

Um diese Frage zu beantworten, sollte m.E. erst einmal folgend Frage geklärt werden:
Wer war Mohammed? Mohammed ist als Begründer der Islam bekannt.. Wir müssen m.E. mal ganz grundsätzliche Fragen erörtern: Welchen Ursprungs waren Mohammeds Offenbarungen und sein Koran, was für ein Gottesbild hatte Mohammed?

Das Bild Allahs im Vergleich zum Bild Gottes in der Heiligen Schrift ist total entgegengesezt.
Der Gott Allah ist ein seelenloser Gott und Diktator. Der Gott der Bibel ist ein wahrer Vater. Die Heilige Schrift zeigt uns Gott als den Schöpfer Himmels und der Erde und als den Allmächtigen, den Richter aller Menschen. Wenn auch Mohammed seine Aussagen über Allah als den Allmächtigen, Schöpfer und Richter zum Teil aus den ihm überlieferten Berichten der Bibel nahm, ist dieses Bild Gottes dennoch ein völlig anderes als das Bild Allahs. "Gott ist Liebe" (1. Joh. 4,16 ) und "Also hat Gott die Welt geliebt" (Joh. 3,16), das ist das Zeugnis, das die Heilige Schrift durchzieht.
Unser Gott hat ein Herz, das Allah, dem Gott Mohammeds, fehlt.
Das ist nur ein Aspekt nebst vielen, die ich hier jetzt unmöglich alle aufzählen kann.

So long,
Lionne
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Naqual » Mi 7. Nov 2007, 16:53

@ Lionne

Das Bild Allahs im Vergleich zum Bild Gottes in der Heiligen Schrift ist total entgegengesezt.
Der Gott Allah ist ein seelenloser Gott und Diktator.


Fairnesshalber sollte man Mohammed selbst zu Wort kommen lassen im Koran:

Gott ist voller Verzeihung und Vergebung.
Sure 22,60

Denen, die glauben und das Gute tun,
wird der Barmherzige Liebe erweisen.
Sure 19,96

Er ist Gott, ein Einziger, Gott der Ewige! Er zeugt nicht, und er wurde nicht gezeugt! Und es gibt niemand, der ihm gleicht!“ Sure 112,1-4
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Lambert » Mi 7. Nov 2007, 17:03

Original von Naqual
@ Lionne

Das Bild Allahs im Vergleich zum Bild Gottes in der Heiligen Schrift ist total entgegengesezt.
Der Gott Allah ist ein seelenloser Gott und Diktator.


Fairnesshalber sollte man Mohammed selbst zu Wort kommen lassen im Koran:

Gott ist voller Verzeihung und Vergebung.
Sure 22,60

Denen, die glauben und das Gute tun,
wird der Barmherzige Liebe erweisen.
Sure 19,96

Er ist Gott, ein Einziger, Gott der Ewige! Er zeugt nicht, und er wurde nicht gezeugt! Und es gibt niemand, der ihm gleicht!“ Sure 112,1-4



Eben, das ist der Unterschied, und die Gnade alleine genügt, den das Opfer Jesus ist vollkommend, in der Bibel gibt es keine selbstgerichtigkeit, den nie kann einer durch das Gesetz gerecht werden.


Grüsse, Andreas
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Naqual » Mi 7. Nov 2007, 17:30

@Lambert:

„Der Gott Allah ist ein seelenloser Gott und Diktator!“ Hatte Lionne ohne jede Begründung einfach behauptet. Darauf habe ich mit dem Koran geantwortet und die Wahrheit entlarvt. Entlarvt hast Du Dich dann selbst als notorischer Haudrauf, egal ob wahr oder unwahr. Jemand der um keinen Millimeter nachgibt. Sonst hättest Du anders geantwortet. Und ich bedauere dies – für Dich selbst – zutiefst.
Die Vorstellung, dass eine große Religion (alle großen Religionen zielen auf das Gute, aber in unterschiedlichster Form) an einen Gott glaubt, der ein seelenloser Diktator ist, ist doch recht einfältig und ich würde eine solche Niveaulosigkeit keinem Muslim unterstellen. Auch wenn ich selbst nun wirklich nicht dem Islam nahestehe.


Du hast geantwortet: „Eben, das ist der Unterschied, und die Gnade alleine genügt, ...“

Die zitierte Koranstelle besagte: Denen, die glauben und das Gute tun,
wird der Barmherzige Liebe erweisen.

Soweit wieder eine Ähnlichkeit zwischen Bibel und Koran: Glauben und Gutes tun.
Denn das NT sagt auch in Jakobus 1,19 ff:
„19 Ihr sollt wissen, meine lieben Brüder: Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn. 20 Denn des Menschen Zorn tut nicht, was vor Gott recht ist. 21 Darum legt ab alle Unsauberkeit und alle Bosheit und nehmt das Wort an mit Sanftmut, das in euch gepflanzt ist und Kraft hat, eure Seelen selig zu machen.

22 Seid aber Täter des Worts und nicht Hörer allein; sonst betrügt ihr euch selbst.

23 Denn wenn jemand ein Hörer des Worts ist und nicht ein Täter, der gleicht einem Mann, der sein leibliches Angesicht im Spiegel beschaut; 24 denn nachdem er sich beschaut hat, geht er davon und vergisst von Stund an, wie er aussah. 25 Wer aber durchschaut in das vollkommene Gesetz der Freiheit und dabei beharrt und ist nicht ein vergesslicher Hörer,

sondern ein Täter, der wird selig sein in seiner Tat.

26 Wenn jemand meint, er diene Gott, und hält seine Zunge nicht im Zaum, sondern betrügt sein Herz, so ist sein Gottesdienst nichtig. 27 Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott, dem Vater, ist der: die Waisen und Witwen in ihrer Trübsal besuchen und sich selbst von der Welt unbefleckt halten.“


Die Paulus-Systematik „so werden wir denn nun nicht gerecht durch des Gesetzes Werke, sondern allein durch den Glauben“ ist keine einfache Komikbilder-Version religiösen Denkens. Die wechselseitige Verwiesenheit von Glauben und Werke wurde nicht aufgehoben. In folgendem Grund: Der Gläubige, der von der Gnade und Liebe Gottes erfüllt ist, kann gar nicht anders als Gutes zu tun nach seinem persönlichen Vermögen. Fehlen die guten Werke und er spricht Christ zu sein, ist er eine hohle, wenn vielleicht auch laut tönende Vase.

Der größte Unterschied zwischen Islam und Christentum besteht wohl in dem Verständnis, was zum Glauben zwingend gehört.
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon lionne » Mi 7. Nov 2007, 19:12

Original von Naqual
@ Lionne

Das Bild Allahs im Vergleich zum Bild Gottes in der Heiligen Schrift ist total entgegengesezt.
Der Gott Allah ist ein seelenloser Gott und Diktator.


Fairnesshalber sollte man Mohammed selbst zu Wort kommen lassen im Koran:

Gott ist voller Verzeihung und Vergebung.
Sure 22,60

Denen, die glauben und das Gute tun,
wird der Barmherzige Liebe erweisen.
Sure 19,96

Er ist Gott, ein Einziger, Gott der Ewige! Er zeugt nicht, und er wurde nicht gezeugt! Und es gibt niemand, der ihm gleicht!“ Sure 112,1-4



HALLO,

Ich habe schon in ZWEI anderen Postings erklärt, UND SAGE ES NOCHMALS:
Der der Koran ist, abgesehen von der 1. Sure nach Länge der Suren aufgebaut ist; es ist kein zeitlicher Ablauf. Man muss verstehen, wie der Koran entstanden ist, um ihn zu verstehen. Die Widersprüche, die vorgefunden werden, werden nicht verstanden: In einigen Suren ist Allah ein "moderater Muslim", in anderen ruft er dazu auf, die Ungläubigen zu töten, wo immer man sie findet (Sure 9:5). Manche Suren sind moderater, insbesondere jene aus der Zeit in Mekka, als Mohammed und seine Komplizen noch in der Minderheit waren. Wenn man den Koran lesen und verstehen will, muss man das Konzept des "naskh" kennen - die Abrogation älterer Suren durch neuere. Kurz: immer wenn sich islamische "Gelehrte" darüber streiten, was "gemäss dem Koran zu tun sei", so gilt der JÜNGSTE Vers. Dies sind die Verse aus der Zeit in Medina, als der Diktator und Kinderschänder Mohammed an die Macht kam. Aus dieser Periode lesen wir all die unangenehmen Dinge, wie die richtige Behandlung von Ungläubigen. Wie Allah Terror unter ihnen verbreiten wird. Warum Muslime nicht den Juden und Christen trauen sollen etc.

Sorry Naqual, hier geht es nicht um Fairness, hier geht es um die WAHRHEIT.

Es ist unnötig, die Suren der "moderaten" Zeit aufzuzählen, problemlos könnten hier jetzt auf alle "gewalttätigen" Suren ins Forum gestellt werden! Das bringt aber gar nichts! Deshalb verzichte ich auch ganz bewusst darauf (sind sind ja auch schon alle mehr oder weniger gepostet).

LG Lionne


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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon lionne » Mi 7. Nov 2007, 19:15

@Naqual

„Der Gott Allah ist ein seelenloser Gott und Diktator!“ Hatte Lionne ohne jede Begründung einfach behauptet.

Ich kann das schon noch weiter ausführen... kein Problem.

Gruss Lionne
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Lambert » Mi 7. Nov 2007, 19:21

Nun Naqual, ich möchte mal auf das Lezte näher eingehen, denn Du schreibst ja: Die Paulus-Systematik „so werden wir denn nun nicht gerecht durch des Gesetzes Werke, sondern allein durch den Glauben“ ist keine einfache Komikbilder-Version religiösen Denkens. Die wechselseitige Verwiesenheit von Glauben und Werke wurde nicht aufgehoben. In folgendem Grund: Der Gläubige, der von der Gnade und Liebe Gottes erfüllt ist, kann gar nicht anders als Gutes zu tun nach seinem persönlichen Vermögen. Fehlen die guten Werke und er spricht Christ zu sein, ist er eine hohle, wenn vielleicht auch laut tönende Vase.

Erstens, es ist keine Paulus-Systematik, denn das was er in den Briefen geschrieben hat, ist durch den Geist Gottes insperiert, er bestätigt letzten die Verbung durch das Blut Christi. Wir können einfach unsere Natur die ja sündhaft nicht wieder gut machen durch gute Werke. Jesus sagte es selbst, wer neun Gebote gehalten haben, aber im zehnten versagt, also gebrochen haben, so sind wie dem ganzen Gesetz schudig geworden, damit meint Jesus, das keiner durch Werke gerecht werden können.


Ich möchte nun zunächst Gal 2,16 aufführen:

“Weil wir wissen, dass der Mensch durch Werke des Gesetzes nicht gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, sind auch wir zum Glauben an Christus Jesus gekommen, damit wir gerecht werden durch den Glauben an Christus und nicht durch Werke des Gesetzes, denn durch Werke des Gesetzes wird kein Mensch gerecht.”

Und dann jetzt Jakobus 2,24:

“So seht ihr nun, dass der Mensch durch Werke gerecht wird nicht durch Glauben allein.”

Sicher, scheinbar wiedersprechen sich die Bibelstellen oberflächig gesehen Naqual, kann man ja auch nicht verdenken, wer aber die Botschaft über die Vergebung verstanden hat, so erkennt der jenige sofort, sie ergänzen sich.

Ja Naqual, siehe es einfach so, seit dem Gottesdienst des Kain ist es die größte Lust des religiösen

Menschen, Gott mit mit dem zu nahen, was er sich im Schweiße seines Angesichts abringt. Der religiöse Wahn will keine Gnade. Er will sich seine eigene Gerechtigkeit erwerben um mit dieser hart erarbeiteten “Heilspille” vor Gott erscheinen zu können. Das Kreuz Christi muss vergoldet werden, sonst kann es nicht zum Heil gereichen.

Letztens heißt es ja:

Christus und mein Bemühen - anders darf es nicht sein.

In diesen verqueren Geist hinein lehrt Paulus, dass durch das Gesetz nur Verurteilung und Tod kommt (Römer 7). Werke, die sich einen Platz im Himmel sichern wollen, verschmäht Gott - wie das Opfer Kains. Es muss das Blut eines Gerechten, Sündlosen fließen, um Gott zu versöhnen. Das ist Jesus Christus. Allein Glaube an ihn und sein Opfer macht den Menschen vor Gott gerecht. - Um hier religiösen Blüten zuvor zu kommen - Der Glaube ist nicht eine menschenmögliche Vorbedingung, um vor Gott gerecht zu werden, sondern er ist die Art und Weise, wie Gott uns sein Heil schenkt. Der Glaube kommt von Gott - durch sein Wort (Römer 10,17). Anders ist unerschütterliche Heilsgewissheit kaum möglich, ohne sich selbst zu belügen.

Worterklärung

Religion =

(lat:zurück(ver)setzen) meint das menschliche Bemühen, die Kluft zwischen Gott und Mensch von sich aus zu überwinden. - Darum ist das Christentum in wörtlichem Sinn keine Religion (woran eine Menge Christen dennoch arbeiten), denn Gott selbst hat die “Scheidung zwischen Gott und Mensch” durch Jesus Christus 100% überwunden. Selbst die Bekehrung ist Wunder der Schöpfertat Gottes

Ludwig Feuerbachs These (=Leitsatz) lautete,

alle Religion sei ein egoistisches, ein gerade nicht theozentrisches (=Gott in den Mittelpunkt stellend), sondern anthropozentrisches (=Den Menschen in den Mittelpunkt stellend) Unternehmen: Der Mensch suche sich seine Sehnsüchte (etwa das Verlangen nach einem Leben nach dem Tod) auf dem raffinierten Umweg über die „Gottesprojektion“ (=Abbild) zu erfüllen. Wohl diene er „Gott“, bete, opfere, aber nur, damit dieser „Gott“ ihm zu Willen sei. So sei der Mensch mit seinem Begehren, mit seinem Eudämonismus (=Glückseligkeit als treibende Kraft und Ziel des Lebens), Anfang, Mitte und Ende aller Frömmigkeit. „Gott“ sage man, aber man meine sich selbst! Das ist im philosophischen Gewand die alte Frage des Satans: „Meinst du, dass Hiob umsonst (d.h. ohne egoistische Berechnung) Gott fürchtet? (Hiob 1,9), dass er wirklich Gott meint, wahrhaft Gott GOTT sein lässt?“

Was sehr wichtig ist:

Zu erkennen, es ist streckenweise beschämend, mit welcher “Frömmigkeit” wir - Sie und ich - über das unsägliche Leid in dieser Welt hinwegleben - hinwegglauben - hinwegbeten! “Wenn ein Bruder oder eine Schwester Mangel hätte an Kleidung und an der täglichen Nahrung und jemand unter euch spräche zu ihnen: Geht hin in Frieden, wärmt euch und sättigt euch!, ihr gäbet ihnen aber nicht, was der Leib nötig hat - was könnte ihnen das helfen?” (Jak 2,15.16) Selbst wenn wir von unserem Reichtum gäben, was wir übrig haben (wenn wir es tun), was tun wir Besonderes? - Aber Not teilen , Bedrängnis teilen - das kostet mehr, als wir von Natur aus zu geben bereit sind - insbesondere für fremde Personen. Dazu bedarf es des Glaubens, den Gott schenkt.


Dieser Glaube wird in der Welt auffallen. Die Werke, die nur der Glaube in uns wirkt, bestätigt die Echtheit unseres Glaubens. Der Glaube kann nicht ohne Werke sein. Glaubens-Werke sind das Kennzeichen göttlichen, ewigen Lebens in uns. So, wie wir uns durch unseren Atem als leiblich lebendig erweisen, so erweist sich der Glaube als der von Gott geschenkte durch seine Werke. Denn “Gott ist es, der in uns wirkt, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.” (Phil 2,13) - Und das mit großer Macht und Schönheit.

Ronald Willems


“Mir liegen besonders Christen auf dem Herzen, die sich, durch welchen Umstand auch immer, aus der Gemeinschaft mit anderen Christen entfernt haben.

Ferner biete ich Predigthilfen zu versch. Themen an.

Daher richtet sich meine Homepage vornehmlich an Christen.

Ich beabsichtige, mit dieser Website geistliche Handreichungen darzubieten, die auf die Absolutheit der Gnade Gottes und den “Geschenkcharakter” des Evangeliums hinweisen.”


Ronald Willems


www.gottesweinberg.de/Lehre



Herzliche Grüsse, Andreas



ps. Im Islam gibt es keine Wiedergeburt, auch keine Reinigung durch das Blut Christi, nur durch diesen können wir uns Gott nahen, also den eintritt in das Allerheilgste.
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon lionne » Mi 7. Nov 2007, 19:25

@Naqual

Die Vorstellung, dass eine große Religion (alle großen Religionen zielen auf das Gute, aber in unterschiedlichster Form) an einen Gott glaubt, der ein seelenloser Diktator ist, ist doch recht einfältig und ich würde eine solche Niveaulosigkeit keinem Muslim unterstellen. Auch wenn ich selbst nun wirklich nicht dem Islam nahestehe.



Sorry Naqual, aber was du da kombinierst erscheint mir wirklich etwas verworren!

1. "alle grossen Religionen zielen auf das Gute, aber in unterschiedlicher Form": Allein die Grösse der Religion, dh. die Zahl der Anhänger, sagt absolut nichts über den Wahrheitsgehalt einer Religion aus.

2. Es ist absolut nicht einfältig, dass diese "grosse Religion" an einen seelenlosen Gott und Diktator (Originalzitat) glaubt; ich finde es eher traurig, denn ohne Jesus gehen diese Menschen verloren....

Bei Gott gibt es kein "Niveau": Alle Menschen sind gleich (wertvoll) vor Gott...

Liebe Grüsse
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Naqual » Mi 7. Nov 2007, 20:35

Lionne

Zusammenhang:
Du sagtest: Allah ist ein gnadeloser Diktator
Ich antwortete: mit Koran-Suren, die das Gegenteil belegen.
Du antwortest: Bei Widersprüchen gilt der jüngste Vers (naskh), und die sind alle grausamer


1. Du vergisst konkret die widersprüchlichen Suren zu benennen, die DIREKT in Bezug darauf, wie Allah sein soll, bezug nehmen und seine Grausamkeit herausstellen. Dabei Achtung: wenn Allah auf Ungläubige wütend ist – das ist auch der Gott der Bibel, der ein Gott der Liebe ist!

2. Du vergisst den „juristischen Verfahrensweg der Koraninterpretation“ zu beschreiben und nimmst ein Einzelelement heraus. Insbesondere unterschlägst Du die Möglichkeiten, die angewandt werden, bevor naskh gilt. Denn das ist die letzte Möglichkeit in der methodischen Abfolge! Erst wenn dann noch Widersprüche da sind, wird sie angewandt.

3. Du vergisst dass die naskh einen Grund hat: der Islam betrachtet sich selbst als in steter Weiterentwicklung und Regelungen, die in der Anfangszeit gegolten haben, brauchten später, nachdem der Glaube lokal stabilisiert war nicht mehr angewandt werden, bzw. andere mussten durch die äußeren Umstände hinzukommen. Deswegen gilt die jüngere Aussage bei Widersprüchen.

4. Daraus folgt in Kürze: die naskh-Regelung kann auf Allah selbst keine Anwendung finden. Jeder Moslem würde Dich ganz verduzt anschauen. Weil Allah ist ewig. Wer bist Du Wurm, dass Du ihn zeitbedingter Regelungen (Naskh) anpassen willst.

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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Naqual » Mi 7. Nov 2007, 20:40

Lambert:

Dein letzter Beitrag


Ich hatte die Systematik des Paulus dargelegt mit der wechselseitigen Verwiesenheit von Glaube und Werken.
Wenn es falsch ist so argumentiere geradlinig und mit klarer Bezugnahme.

Dein Text ist sehr lang und eine nette Grundlagenpredigt, aber warum erzählst Du das mir? Was sollen die Religionsdefinitionen? Ich könnte da auch noch tausend anhängen, und....?
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Naqual » Mi 7. Nov 2007, 20:46

Lionne

Sorry Naqual, aber was du da kombinierst erscheint mir wirklich etwas verworren!

1. "alle grossen Religionen zielen auf das Gute, aber in unterschiedlicher Form": Allein die Grösse der Religion, dh. die Zahl der Anhänger, sagt absolut nichts über den Wahrheitsgehalt einer Religion aus.

2. Es ist absolut nicht einfältig, dass diese "grosse Religion" an einen seelenlosen Gott und Diktator (Originalzitat) glaubt; ich finde es eher traurig, denn ohne Jesus gehen diese Menschen verloren....

Bei Gott gibt es kein "Niveau": Alle Menschen sind gleich (wertvoll) vor Gott...



Zur Verworrenheit von Gedanken:
1. Du korrigierst etwas von mir, was ich nie gesagt habe
2. Einer Bewertung von mir wird unbegründet widersprochen
3. Der Einwand ist ins Leere gesprochen, weil ich bin nicht Gott. Zudem auch wenn für Gott alle Menschen gleich wertvoll sind: es sind für ihn sicher nicht alle gleich an Verstand, Herz usw. Dafür ist er zu realistisch.
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Grasy » Mi 7. Nov 2007, 23:03

Leute, das Thema hier ist auch nicht: "Gott = Allah?"
Die letzten Beiträge waren zudem sogar oftmals schon eher in die Richtung: "Muslim, Jude, Christ? Ist doch völlig egal."
Da frag ich mich zu aller erst: Warum musste denn Jesus dann kommen? Nächstenliebe wurde bereits im Gesetz Mose geboten. Aber wiederum ebenso: Wie soll das nur irgend etwas zu "Islam wirklich eine friedliche Religion?" erklären?
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon lionne » Do 8. Nov 2007, 00:44


Okay, zurück zum Thema des Threads:
Der Islam, wirklich eine friedliche Religion?

Nein, nein und nochmals nein!
Der Koran ist für alle Muslime das Heilige Buch, die Heilige Schrift, die gemäss dem Glauben der Muslime Gottes wörtliche Offenbarungen an den Propheten Mohammed, vermittelt durch den Erzengel Gabriel, enthält. Der Koran ist für die Gläubigen das unverfälschte Wort Gottes, „unnachahmbar“, von „übermenschlicher Schönheit“ und die „Lösung aller Probleme“, einschliesslich „so manche(r) irdischen Befehle, Anordnungen über das tägliche Leben und über die staatliche Ordnung“.

Der Koran entstand in einem Zeitraum von etwas mehr als zwei Jahrzehnten. Nach dem Ort der Offenbarung wird zwischen mekkanischen und medinischen Suren unterschieden. Wie gesagt, gibt es Unterschiede zwischen den mekkanischen und medinischen Suren.
In einigen Suren ist Allah ein "moderater Muslim", in anderen ruft er dazu auf, die Ungläubigen zu töten, wo immer man sie findet (Sure 9:5). Manche Suren sind moderater, insbesondere jene aus der Zeit in Mekka, als Mohammed und seine Komplizen noch in der Minderheit waren. Wenn man den Koran lesen und verstehen will, muss man das Konzept des "naskh" kennen - die Abrogation älterer Suren durch neuere. Kurz: immer wenn sich islamische "Gelehrte" darüber streiten, was "gemäss dem Koran zu tun sei", so gilt der JÜNGSTE Vers. Dies sind die Verse aus der Zeit in Medina, als der Diktator und Kinderschänder Mohammed an die Macht kam. Aus dieser Periode lesen wir all die unangenehmen Dinge, wie die richtige Behandlung von Ungläubigen. Wie Allah Terror unter ihnen verbreiten wird. Warum Muslime nicht den Juden und Christen trauen sollen etc.

Naskh: (Begriffserklärung)
.."Aus diesem Grund mussten islamische Gelehrte entscheiden, welche Verse im Fall eines Widerspruchs zu befolgen seien. Erreicht wurde dies durch das Prinzip des Naskh.
Naskh basiert auf der Tatsache, dass der Koran Mohammeds zu verschiedenen Zeiten hinweg geoffenbart wurde. Manche Teile des Korans kamen später, manche früher. Um einen Widerspruch aufzulösen, beschloss man, dass neuere Offenbarungen die älteren Offenbarungen aufheben....
...Das Naskh-Prinzip ist sehr wirksam. Wenn ein Vers nasikh oder aufgehoben ist, dann existiert er praktisch nicht mehr...

Handlungen von Muslimen werden wesentlich von ihren Vorbildern bestimmt, allen voran von Mohammed selber. Überzeugte Muslime sind stolz auf ihren Propheten und die blutigen Schlachten unter seiner Führung, die geschichtlich verbürgt sind.
Die koranischen Verse, die einen friedlichen Islam propagieren, sind, wie gesagt, in der Frühphase von Mohammeds Wirken in Mekka entstanden, als er noch kein politischer Machtfaktor war. "Doch in Wahrheit sind die nach Mohammeds Übersiedlung nach Medina überlieferten militanten und feindseligen Verse massgeblich, welche die friedlichen alten Verse aufheben." Selbst diese friedlichen Verse des Koran beziehen sich niemals auf "Feindesliebe". Eine Lebenshaltung, denjenigen zu segnen, der einen verflucht, ist Muslimen vollständig fremd.

Natürlich sind nicht alle Moslems Terroristen, aber leider sind so gut wie alle Terroristen der letzten Zeit Moslems. Der Islam hat ein inhärentes Problem mit Gewalt. Wer das leugnet, nimmt das eigentliche Problem nicht zu Kenntnis.

Gruss Lionne
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Lambert » Do 8. Nov 2007, 01:13

Original von Naqual
Lambert:

Dein letzter Beitrag


Ich hatte die Systematik des Paulus dargelegt mit der wechselseitigen Verwiesenheit von Glaube und Werken.
Wenn es falsch ist so argumentiere geradlinig und mit klarer Bezugnahme.

Dein Text ist sehr lang und eine nette Grundlagenpredigt, aber warum erzählst Du das mir? Was sollen die Religionsdefinitionen? Ich könnte da auch noch tausend anhängen, und....?


Jesus = Leben

Religion = Tod

Islam = Religion = Tod



Grüsse, Andreas
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Vicconivs » Do 8. Nov 2007, 03:47

Das kann ich bestätigen. Nur Leichen heute. Lol und rofl!
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Naqual » Do 8. Nov 2007, 08:50

@Grasy
Leute, das Thema hier ist auch nicht: "Gott = Allah?"
Die letzten Beiträge waren zudem sogar oftmals schon eher in die Richtung: "Muslim, Jude, Christ? Ist doch völlig egal."
Da frag ich mich zu aller erst: Warum musste denn Jesus dann kommen? Nächstenliebe wurde bereits im Gesetz Mose geboten. Aber wiederum ebenso: Wie soll das nur irgend etwas zu "Islam wirklich eine friedliche Religion?" erklären?


Um zu beurteilen, ob der Islam wirklich eine friedliche Religion ist, kann m.E. schon das jeweilige Gottesbild herangezogen werden. Weil wenn Allah ein aggressiver Despot wäre, wie behauptet, würde das die Frage bereits beantworten.
Auf meine Suren, die eigentlich den aggressiven Despoten ausschließen wurde leider die nakh-Regelung angewandt, die hier aus moslemischer Sicht sicherlich nicht angewandt werden kann. Auf dieses Argument wurde leider nicht geantwortet, sondern fast wortgleich das eigene Verständnis der Regelung wiederholt. Nachdem hier Argumente nicht wirklich ausgetauscht werden, sondern nur bekannte Positionen behauptend wieder gegeben werden, werde ich mich hier im Thread verabschieden.

Muslim, Jude, Christ = völlig egal. Diese Aussage hat m. E. niemand gemacht. Nachdem alle drei Großreligionen sich aber auf den Gott Abrahams beziehen gibt es naturgemäß Ähnlichkeiten und Abweichungen im Gottesverständnis.
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon noah » Do 8. Nov 2007, 11:35

Original von Naqual
@Grasy
Leute, das Thema hier ist auch nicht: "Gott = Allah?"
Die letzten Beiträge waren zudem sogar oftmals schon eher in die Richtung: "Muslim, Jude, Christ? Ist doch völlig egal."
Da frag ich mich zu aller erst: Warum musste denn Jesus dann kommen? Nächstenliebe wurde bereits im Gesetz Mose geboten. Aber wiederum ebenso: Wie soll das nur irgend etwas zu "Islam wirklich eine friedliche Religion?" erklären?


Um zu beurteilen, ob der Islam wirklich eine friedliche Religion ist, kann m.E. schon das jeweilige Gottesbild herangezogen werden. Weil wenn Allah ein aggressiver Despot wäre, wie behauptet, würde das die Frage bereits beantworten.
Auf meine Suren, die eigentlich den aggressiven Despoten ausschließen wurde leider die nakh-Regelung angewandt, die hier aus moslemischer Sicht sicherlich nicht angewandt werden kann. Auf dieses Argument wurde leider nicht geantwortet, sondern fast wortgleich das eigene Verständnis der Regelung wiederholt. Nachdem hier Argumente nicht wirklich ausgetauscht werden, sondern nur bekannte Positionen behauptend wieder gegeben werden, werde ich mich hier im Thread verabschieden.

Muslim, Jude, Christ = völlig egal. Diese Aussage hat m. E. niemand gemacht. Nachdem alle drei Großreligionen sich aber auf den Gott Abrahams beziehen gibt es naturgemäß Ähnlichkeiten und Abweichungen im Gottesverständnis.




Wenn es um einen Gott geht, kann man dann nicht von dem Gott sprechen,der Abraham s Gott ist.
Das ist der Punkt.Da Abraham wohl der einzigste Mensch war sich selbst den einzigen Gott gefunden hat.
Das heist er hat nicht ein Gott gewählt, sondern gefunden dass es nur einen Gott gibt.
Deswegen nahm Gott Abraham als sein Freund an.
Deswegen wurde wohl der Abraham selbst ein Prophet ,und nicht von Gott beauftragt wurde.

In Koran gibst kein Vers dass der nicht mehr gilt.
Alle Verse gelten.

Das ist eine Erfindung der Menschen.
Die Menschen haben die früheren Schriften verfälscht.Da sie aber den Koran nicht verfälschen/einstecken konnten, haben sie dann erfunden dieser Vers nicht mehr gilt oder jener Vers nakh ist oder was weis ich...

Ich freue mich dass es welche Christen wie naqual oder frau katz gibt,die nah an Jesus lehre stehen.
Sie sind wenig, werden auch weniger...


grüsse
noah
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon lionne » Do 8. Nov 2007, 15:10


Nur zum allgemeinen Verständnis:

auf die "friedlichen" Suren, die Naqual gepostet hatte, hat er eine klare Antwort erhalten! Hier die Antwort:
Es ist unnötig, die Suren der "moderaten" Zeit aufzuzählen, problemlos könnten hier jetzt auf alle "gewalttätigen" Suren ins Forum gestellt werden! Das bringt aber gar nichts! Deshalb verzichte ich auch ganz bewusst darauf (sind sind ja auch schon alle mehr oder weniger gepostet).

Das Nakh-Prinzip ist keine Regelung, die besteht und nicht angwandt wird! Was ist das für eine Logik?

Selbstverständlich wird die Nakh angewandt: und zwar basiert Naskh auf der Tatsache, dass der Koran Mohammeds zu verschiedenen Zeiten hinweg geoffenbart wurde (der Koran aber, mit Ausnahme der 1. Sure, nach Länge der Suren geordnet ist, beginnend mit der längsten). Manche Teile des Korans kamen später, manche früher. Um einen Widerspruch aufzulösen, beschloss man, dass neuere Offenbarungen die älteren Offenbarungen aufheben....
...Das Naskh-Prinzip ist sehr wirksam. Wenn ein Vers nasikh oder aufgehoben ist, dann existiert er praktisch nicht mehr...
Das ist die Definition von Nakh, so gut wie möglich ausgedeutscht; mehr kann und will ich dazu nicht sagen. Ich bin der Ansicht, dass dies alles sehr verständlich dargestellt ist (in den verschiedenen vorangehenden Postings). Es kommt gezwungenermassen zu Wiederholungen, das ist unvermeidbar.

Ich muss einfach doch noch mal sagen, dass der Gott Allah nicht mit dem Gott der Bibel identisch ist (aber das ist ein anderes Thema und meines Wissens gibt es darüber auch einen Thread). Trotz Ahnlichkeiten.... diese Aenlichkeiten ergeben sich aus der Entstehungsgeschichte des Korans. Aus der Zeit Mohammeds in Mekka.

Grüsse Lionne

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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon noah » Do 8. Nov 2007, 18:18

Die Diener des Barmherzigen sind die,
die bescheiden auf der Erde umhergehen,
und wenn die unwissenden törichten Ungläubigen sie unbotmäßig ansprechen,
sagen: "Friede sei mit euch!"

25,63
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Ashur » Do 8. Nov 2007, 20:16

@noah

Falls Islam eine friedliche Religion ist,...
Wieso hat Mohammed Kriege geführt.
Du wirst doch nicht bestreiten, dass Mohamad Kriege geführt hat?

Mohammeds Nachfolger (Abubakr, Omar, Osman oder Ali) waren auch keine Friedenstauben.

Das Spricht doch für sich. Da brauchen wir nicht lange philosophieren.

Und bitte als Antwort will ich nur Jesus und seine Junger als vergleich heran ziehen und nicht schon wieder J. W. Busch oder die Kreuzzuge (die mit Lehre Christi nix zu tun haben).

Original von noah

Ich freue mich dass es welche Christen wie naqual oder frau katz gibt,die nah an Jesus lehre stehen.



@frau katz und naqual
Meine Meinung nach, habt ihr noch keine Begegnung mit Jesus gehabt. Sonnst würdet ihr die zusammenhänge in der Bibel besser verstehen. Der einzige der euch dabei helfen kann ist Jesus selbst. Betet mit ganzen Herz zu ihm. Er wird euch erhören.

mfg
Johannes 6,40
Denn das ist der Wille meines Vaters, dass, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, das ewige Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.

Jesus Christus
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Frau Katz » Do 8. Nov 2007, 20:25

Original von Ashur
Mohammeds Nachfolger (Abubakr, Omar, Osman oder Ali) waren auch keine Friedenstauben.

Das Spricht doch für sich. Da brauchen wir nicht lange philosophieren.


Schlimmer als Saul und David können sie kaum gewesen sein, von denen jeder mehrere hundert Menschen persönlich tötete.


Original von Ashur
Und bitte als Antwort will ich nur Jesus und seine Junger als vergleich heran ziehen und nicht schon wieder J. W. Busch oder die Kreuzzuge (die mit Lehre Christi nix zu tun haben).


Natürlich haben die mit der Lehre Christi etwas zu tun, sogar sehr viel: sie berufen sich darauf. 8-)


Original von Ashur
@frau katz und naqual
Meine Meinung nach, habt ihr noch keine Begegnung mit Jesus gehabt. Sonnst würdet ihr die zusammenhänge in der Bibel besser verstehen.


Das mag sein. Aber ich kann nicht mehr als mein Möglichstes tun, um zu verstehen.

Woher bist du dir eigentlich so sicher, dass du die Zusammenhänge so gut verstehst?

grüsse, barbara
Die Rolle der Propheten ist immer noch die gleiche - sie hält die Menschheit wach. (arno gruen)
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Ashur » Do 8. Nov 2007, 20:50

Original von Frau Katz

Das mag sein. Aber ich kann nicht mehr als mein Möglichstes tun, um zu verstehen.

Woher bist du dir eigentlich so sicher, dass du die Zusammenhänge so gut verstehst?

grüsse, barbara


Als echter Christ hat man eben eine Ruhe in sich und die Gewissheit, dass Heilige schrift von Gott ist. Ich habe nicht das geringste Zweifel daran.

Das verstehen von Zusammenhänge kommt nicht von einem persönlich sondern von Gott der in einem wohnt.
Ich kann dir nicht jede Antwort auf alle deine Fragen geben. Niemand versteht das Bibel ganz bis ins kleinste Detail. Aber je mehr man sich damit beschäftigt, desto mehr versteht man die Zusammenhänge. Es ist eine Entwicklung. Ein geistiges wachsen.
Bsp. Jesus
Du kannst in Bibel lesen Jesus hat dies und das getan dann ist er auferstanden. Schöne Geschichte.
Als Echter Christ Spürst du Jesus ist am Leben. Das ist was anderes.

mfg

Johannes 6,40
Denn das ist der Wille meines Vaters, dass, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, das ewige Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.

Jesus Christus
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Frau Katz » Do 8. Nov 2007, 20:53

Original von Ashur
Als echter Christ hat man eben eine Ruhe in sich und die Gewissheit, dass Heilige schrift von Gott ist. Ich habe nicht das geringste Zweifel daran.


Weisst du, ich meinerseits habe auch nicht die geringsten Zweifel daran, dass das, was ich vertrete und denke, das richtige ist. wer soll Schiedsrichter sein zwischen uns?


Original von Ashur
Aber je mehr man sich damit beschäftigt, desto mehr versteht man die Zusammenhänge. Es ist eine Entwicklung. Ein geistiges wachsen.


Stimmt, das erlebe ich auch so.


Original von Ashur
Als Echter Christ Spürst du Jesus ist am Leben. Das ist was anderes.


Das spüre ich doch auch.

Offenbar kann man Christus erfahren, auch wenn man in theologischen Details verschiedene Meinungen hat. Das ist doch schön, nicht?:)

grüsse, barbara
Die Rolle der Propheten ist immer noch die gleiche - sie hält die Menschheit wach. (arno gruen)
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon noah » Do 8. Nov 2007, 21:01

Original von Ashur
@noah

Falls Islam eine friedliche Religion ist,...
Wieso hat Mohammed Kriege geführt.
Du wirst doch nicht bestreiten, dass Mohamad Kriege geführt hat?

Mohammeds Nachfolger (Abubakr, Omar, Osman oder Ali) waren auch keine Friedenstauben.

Das Spricht doch für sich. Da brauchen wir nicht lange philosophieren.

Und bitte als Antwort will ich nur Jesus und seine Junger als vergleich heran ziehen und nicht schon wieder J. W. Busch oder die Kreuzzuge (die mit Lehre Christi nix zu tun haben).




Ich habe schon zweimal die zugehörigen verse geschrieben:

Zuerst war Krieg den Muslimen gar nicht erlaubt:

22,39. Erlaubnis (sich zu verteidigen) ist denen gegeben, die bekämpft werden, weil ihnen Unrecht geschah - und Allah hat fürwahr die Macht, ihnen zu helfen -,



Krieg ist nur in dem Fall erlaubt wenn ein Angriff kommt:

2,190. Und kämpfet für Allahs Sache gegen jene, die euch bekämpfen , doch überschreitet das Maß nicht, denn Allah liebt nicht die Maßlosen .



Ich habe auch die gesamte Zahl geschrieben:

Prof:Muhammad Hamidullah schrieb die Zahl in der Zeit, in der der Prophet lebte ,in den Kriegen(3 grosse Kriege und die anderen)getötete Menschen in seinem Buch :

Muslime:93
Feinde:102.

Abubakr, Omar, Osman oder Ali waren Nachfolger nach dem Prophet,die wie in Koran angegeben wurde ,durch Wahlen der muslime gewählt sind,.(das nennt man heute Demokratie).
Sie folgten nach dem Koran nach.

gruss
noah
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Re: Islam wirklich eine friedliche Religion?

Beitragvon Ashur » Do 8. Nov 2007, 21:09

Original von noah

Ich habe schon zweimal die zugehörigen verse geschrieben:

Zuerst war Krieg den Muslimen gar nicht erlaubt:

22,39. Erlaubnis (sich zu verteidigen) ist denen gegeben, die bekämpft werden, weil ihnen Unrecht geschah - und Allah hat fürwahr die Macht, ihnen zu helfen -,

Krieg ist nur in dem Fall erlaubt wenn ein Angriff kommt:

2,190. Und kämpfet für Allahs Sache gegen jene, die euch bekämpfen , doch überschreitet das Maß nicht, denn Allah liebt nicht die Maßlosen .

Ich habe auch die gesamte Zahl geschrieben:

Prof:Muhammad Hamidullah schrieb die Zahl in der Zeit, in der der Prophet lebte ,in den Kriegen(3 grosse Kriege und die anderen)getötete Menschen in seinem Buch :

Muslime:93
Feinde:102.

waren Nachfolger nach dem Prophet,die wie in Koran angegeben wurde ,durch Wahlen der muslime gewählt sind,.(das nennt man heute Demokratie).
Sie folgten nach dem Koran nach.

gruss

Ok und du bist sicher die haben sich nur verteidigt?
Wenn man sich verteidigt, dann wird aber das Gebiet in dem man ist, nicht grösser oder?
Wenn Das Gebiet grösser wird dann ist man irgendwo vorgedrungen. Islam ist am Anfang sehr Stark gewachsen. wie Erklärst du das?

und zu "Abubakr, Omar, Osman oder Ali2 die den koran nachfolgten...
Welche Kriege haben die geführt. Waren deren Kriege auch nur Selbstverteidigung?
Johannes 6,40
Denn das ist der Wille meines Vaters, dass, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, das ewige Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.

Jesus Christus
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