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Jenseitsvorstellung im Judentum

Themen im Zusammenhang mit dem jüdischen Glauben an G"tt

Moderator: Thelonious

Jenseitsvorstellung im Judentum

Beitragvon Lee » Mi 31. Mai 2017, 07:29

Hallo Ihr
Wie sieht die Jenseitsvorstellung im Judentum zur Zeit von Jesus und heute aus?
Ich gehe öfter zu einen Arzt der ist Jude daher wären für mich Infos zu diesen Thema schon sehr wichtig!
Gruß Lee
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Re: Jenseitsvorstellung im Judentum

Beitragvon lionne » Mi 31. Mai 2017, 08:03

Hallo Du
Jenseitsvorstellung im Judentum? Eine Frage, die ich (bei Gelegenheit) einmal ansprechen werde, wenn ich wieder mal mit meinen jüdischen Freunden zusammentreffe....
LG lionne
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Re: Jenseitsvorstellung im Judentum

Beitragvon Helmuth » Do 1. Jun 2017, 07:55

Frage:

Ist der Begriff Jenseitsvorstellung überhaupt biblisch?
Sollte es nicht eher heißen: Zukunftsvorstellung?

An sich haben hier Juden dieselbe Vorstellung wie Christen, ist doch das Heil aus den Juden, wie Jesus sagt.

Unterschied ist einzig, dass sie in Jesus einen falschen Messias sehen, aber sie würden an sich dieselben Vorstellungen über die Zukunft teilen.

Sie beten regelmäßig b'shana b'jrushalajim, nächstes Jahr in Jerusalem. Sie haben also dieselben Nah- bzw. Endzeiterwartungen anhand der prophetischen Schriften und warten auf ihren Erlöser aus Zion.

Was sie aber oft grotesk absondert, sind die Hunderten an Zusatzlehren aus Mishna und Talmud, ein Friedhof an irren Lehren. Dann wird's abartig.

Das ist aber dann auch nicht anders als der christliche Friedhof an Irrlehren. :mrgreen:
Herzliche Grüße
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Re: Jenseitsvorstellung im Judentum

Beitragvon Le Chef » Do 1. Jun 2017, 09:10

Lee hat geschrieben:Hallo Ihr
Wie sieht die Jenseitsvorstellung im Judentum zur Zeit von Jesus und heute aus?
Ich gehe öfter zu einen Arzt der ist Jude daher wären für mich Infos zu diesen Thema schon sehr wichtig!
Gruß Lee


Den Zusammenhang musst du mir mal erklären. Was macht das bei der Behandlung für einen Unterschied, welcher Konfession der Arzt angehört bzw. was er für Vorstellungen hat, wie es nach dem Tod weitergeht?
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Re: Jenseitsvorstellung im Judentum

Beitragvon Lee » Do 1. Jun 2017, 09:53

Le Chef hat geschrieben:
Lee hat geschrieben:Hallo Ihr
Wie sieht die Jenseitsvorstellung im Judentum zur Zeit von Jesus und heute aus?
Ich gehe öfter zu einen Arzt der ist Jude daher wären für mich Infos zu diesen Thema schon sehr wichtig!
Gruß Lee


Den Zusammenhang musst du mir mal erklären. Was macht das bei der Behandlung für einen Unterschied, welcher Konfession der Arzt angehört bzw. was er für Vorstellungen hat, wie es nach dem Tod weitergeht?

Ich habe mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt. Bei den Arzt habe ich in regelmäßigen Abständen Untersuchungen die sehr zeitaufwendig sind, bei diesen sind wir auf die verschiedensten Themen gekommen. Er hatte gehen das ich im Wartezimmer die Bibel gelesen habe und so sind wir auf Judentum im allgemeinen gekommen!
Gruß Lee
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Re: Jenseitsvorstellung im Judentum

Beitragvon Le Chef » Do 1. Jun 2017, 10:05

Lee hat geschrieben:Ich habe mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt. Bei den Arzt habe ich in regelmäßigen Abständen Untersuchungen die sehr zeitaufwendig sind, bei diesen sind wir auf die verschiedensten Themen gekommen. Er hatte gehen das ich im Wartezimmer die Bibel gelesen habe und so sind wir auf Judentum im allgemeinen gekommen!
Gruß Lee


Das ergibt mehr Sinn. :lol: :D
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Re: Jenseitsvorstellung im Judentum

Beitragvon Gnu » Do 1. Jun 2017, 16:39

Lee, gute Frage. Vielleicht kann mir Gerrit Nel darüber Auskunft geben, den ich hoffentlich im August in Seelisberg treffen werde. Wer auch noch gut über Juden Bescheid weiss, ist Roger Liebi, den du eventuell via seine Website erreichen kannst.
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Re: Jenseitsvorstellung im Judentum

Beitragvon onThePath » So 4. Jun 2017, 09:24

http://www.gottesbotschaft.de/?pg=2051

Hier sind Bibelstellen aufgelistet.

lg, otp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Jenseitsvorstellung im Judentum

Beitragvon rap » Fr 25. Aug 2017, 11:28

hab vor einiger Zeit auf einer islamischen Seite überraschenderweise gelesen dass die Juden heute an die Wiedergeburt, die Reinkarnation, glauben (genau wie übrigens die Nazis, das Hakenkreuz ist ja ein buddhistisches Symbol).
Heißt "Gilgul" (mal "suchen").

Gibt inzwischen ja quasi 3 religiöse Judentümer:

der Tanach ("fügt nichts hinzu und nehmt auch nichts weg", also 100% Mose oder Sünde, zB 5. Mose 4,2)

danach kam der Talmud (in dem stehen verschlüsselt auch ziemlich unangenehme Sachen über Jesus, ist noch eine Steigerung zu "Toledot Jeschu", siehe zB "Jesus im Talmud" von Peter Schäfer)

die Kabbala (zu 100% gegen 5. Mose 18,9-14)

Und so haben sie parallel Gott inzwischen ja schon 2 mal umgetauft:

JHWH, zB barmherzig, gnädig, langsam zum Zorn, 2. Mose 34,6+7

Adonai (steckt vokalmäßig in "Jehova", Konsonanten von JHWH + Vokale von Adonai, wird Adonai ausgesprochen, Jehova ist kein hebräisches Wort, ist also auch kein Name)

G´tt , ist eher ein gnostisches Prinzip oder schlimmer


Im Tanach ist imho alles klar, Daniel 12,13:
"Du aber geh hin auf das Ende zu! Und du wirst ruhen und wirst auferstehen zu deinem Los am Ende der Tage."

Tod, Totenreich (quasi ein Paralleluniversum, mit aktuell 100 Milliarden Menschen drin, "Himmel" in 1. Mose 1,1 ist ja Mehrzahl) -> 2 Auferstehungen.
Hesekiel 11,19
rap
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