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Die Zukunft Israels

Themen im Zusammenhang mit dem jüdischen Glauben an G"tt

Moderator: Thelonious

Gibt es eine Zukunft für Israel?

1.Es gibt eine Zukunft für Israel
7
54%
2. Es gibt keine Zukunft, mit Jesus hat es für Israel sein Ende gefunden
4
31%
3. Weis ich nicht
2
15%
 
Abstimmungen insgesamt : 13

Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon Pilgrim » Mo 8. Sep 2014, 15:06

SunFox hat geschrieben:…aber das ich die Bibel missverstanden habe, den Vorwurf nehme ich nicht hin, denn dieses ist eine getätigte Aussage aus einem anderen Verstännis heraus!

Sicherlich…darum diskutieren wir hier ja so schön friedlich, um der Wahrheit näher zu kommen. Ich sehe eben durch die Brille eines grammatisch-historischns Vorgehen die Versprechen die Gott Israel gegeben hat in der Apokalypse und meine, dass Gott in der Zukunft treu sein wird und Seine Versprechen an Israel erfüllen wird. Und du siehst durch eine eklektische Hermeneutik "keine" Bezüge zu Gottes Bunde und Versprechen mit Israel und meinst, dass die Gemeinde Israel ersetzt hat.

Die Frage ist, welch andere stichhaltig auslegende Argumente gibt es um die Bestimmungen in z.B. Offenbarung 7:4-8 in einer anderen als ihrer wörtlichen Bedeutung zu nehmen?

"Und ich hörte die Zahl der Versiegelten: 144 000 Versiegelte, aus allen Stämmen der Kinder Israels. Aus dem Stamm Juda 12 000 Versiegelte; aus dem Stamm Ruben 12 000 Versiegelte; aus dem Stamm Gad 12 000 Versiegelte; aus dem Stamm Asser 12 000 Versiegelte; aus dem Stamm Naphtali 12 000 Versiegelte; aus dem Stamm Manasse 12 000 Versiegelte; aus dem Stamm Simeon 12 000 Versiegelte; aus dem Stamm Levi 12 000 Versiegelte; aus dem Stamm Issaschar 12 000 Versiegelte; aus dem Stamm Sebulon 12 000 Versiegelte; aus dem Stamm Joseph 12 000 Versiegelte; aus dem Stamm Benjamin 12 000 Versiegelte." (Offenbarung 7:4-8)

Ohne jetzt alle Schwachheiten deiner Schlussfolgerung aufzuzählen, genügt es zu sagen, dass im Neuen Testament oder in den Alten Kirchenschriften bis AD 160 keine eindeutigen Beispiele existieren welche die Gemeinde "Israel" nennen.
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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon SunFox » Mo 8. Sep 2014, 16:44

Pilgrim hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:…aber das ich die Bibel missverstanden habe, den Vorwurf nehme ich nicht hin, denn dieses ist eine getätigte Aussage aus einem anderen Verstännis heraus!

Ich sehe ... Und du siehst durch eine eklektische Hermeneutik "keine" Bezüge zu Gottes Bunde und Versprechen mit Israel und meinst, dass die Gemeinde Israel ersetzt hat.


Das ist eben falsch gedacht von dir! Eigentlich dürfte dir so ein Lapsus (memoriae) garnicht unterlaufen, wenn du meine Ausführungen wirklich genau gelesen hättest! ;)

Mi 3. Sep 2014, 18:48

Gemäß:

Epheser 2,11-22: "Darum denkt daran, dass ihr, die ihr von Geburt einst Heiden wart und Unbeschnittene genannt wurdet von denen, die äußerlich beschnitten sind, dass ihr zu jener Zeit ohne Christus wart, ausgeschlossen vom Bürgerrecht Israels und Fremde außerhalb des Bundes der Verheißung; daher hattet ihr keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt. Jetzt aber in Christus Jesus seid ihr, die ihr einst Ferne wart, Nahe geworden durch das Blut Christi. Denn er ist unser Friede, der aus beiden "eines" gemacht hat und den Zaun abgebrochen hat, der dazwischen war, nämlich die Feindschaft. Durch das Opfer seines Leibes hat er abgetan das Gesetz mit seinen Geboten und Satzungen, damit er in sich selber aus den zweien einen neuen Menschen schaffe und Frieden mache und die beiden versöhne mit Gott in "einem" Leib durch das Kreuz, indem er die Feindschaft tötete durch sich selbst. Und er ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündigt euch, die ihr fern wart, und Frieden denen, die nahe waren. Denn durch ihn haben wir alle beide in "einem" Geist den Zugang zum Vater. So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist, auf welchem der ganze Bau ineinander gefügt wächst zu einem heiligen Tempel in dem Herrn. Durch ihn werdet auch ihr mit erbaut zu einer Wohnung Gottes im Geist."

Hier wird also in keinster Weise Israel durch die Christen ersetzt, sonden die bekehrten Heiden (Christen) werden in den Bund der Verheißung (Gottes Bund mit Abraham) mit aufgenommen!

Wenn man aber die Christen höher stellt in der Entrückung und Israel in eine seperate Trübsalszeit schickt, dann klammert man Israel von der Gnade aus und schickt sie erst in die Werksgerechtigkeit!

Römer 11,25-32: "Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist; und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob. Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.« Im Blick auf das Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; aber im Blick auf die Erwählung sind sie Geliebte um der Väter willen. Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen. Denn wie ihr zuvor Gott ungehorsam gewesen seid, nun aber Barmherzigkeit erlangt habt wegen ihres Ungehorsams, so sind auch jene jetzt ungehorsam geworden wegen der Barmherzigkeit, die euch widerfahren ist, damit auch sie jetzt Barmherzigkeit erlangen. Denn Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich aller erbarme."

Was ist denn eine seperate Trübsalszeit zur Läuterung für eine Barmherzigkeit?

"Im Blick auf das Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; aber im Blick auf die Erwählung sind sie Geliebte um der Väter willen."

Wenn die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist, dann wird zu diesem Zeitpunkt auch ganz Israel gerettet! Nicht durch eine nachfolgende Trübsalszeit, sondern weil sie die Geliebten Gottes sind um der Väter willen!

"Denn Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich aller erbarme."

Es ist also unbiblisch, wenn man den bekehrten Heiden trotz ihres Ungehorsams ein himmlisches Freilos gibt, aber Israel wegen ihres Ungehorsams in eine Drang- und Trübsalszeit schickt! Gott hat alle in sein Erbarmen eingeschlossen, nicht nur die Christen, sondern auch Israel!
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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon Lambert » Mi 10. Sep 2014, 09:23

Hallo SunFox!

Nun Lieber SunFox, zunächst ist es so, das was die Evangeliche Kirche bezüglich des 1000 jährigen Friedensreich lehrt, für mich nicht so massgeblich. Sondern was die Bibel lehrt.

Es ist doch in Bibel zu lesen, nach der Rückkehr von Jesus auf diese Erde am Ende der Drangsal richtet er seine 1'000 jährige Herrschaft auf dieser Erde auf. Jesus selbst wird in Jerusalem auf dem Zionsberg wohnen. Diese Aussage finde ich in Jesaja 2, 2-5

2 Und es wird geschehen am Ende der Tage, da wird der Berg des Hauses Jahwes feststehen auf dem Gipfel der Berge und erhaben sein über die Hügel; und alle Nationen werden zu ihm strömen.
3 Und viele Völker werden hingehen und sagen: Kommt und laßt uns hinaufziehen zum Berge Jahwes, zum Hause des Gottes Jakobs! Und er wird uns belehren aus seinen Wegen, und wir wollen wandeln in seinen Pfaden. Denn von Zion wird das Gesetz ausgehen, und das Wort Jahwes von Jerusalem;
4 und er wird richten zwischen den Nationen und Recht sprechen vielen Völkern. Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugmessern schmieden, und ihre Speere zu Winzermessern; nicht wird Nation wider Nation das Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr lernen.

5 Kommt, Haus Jakob, und laßt uns wandeln im Lichte Jahwes!


Wenn ich doch Jesaja 9, 6 lese:

6 Die Mehrung der Herrschaft und der Friede werden kein Ende haben auf dem Throne Davids und über sein Königreich, um es zu befestigen und zu stützen durch Gericht und durch Gerechtigkeit, von nun an bis in Ewigkeit. Der Eifer Jahwes der Heerscharen wird dieses tun.

Zwar hast du ja dieses geschrieben:
Statt dessen spricht Jesus (Joh. 18, 36): „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ Und dieses Wort Jesu behält Gültigkeit! Es schließt ein zukünftiges tausendjähriges Reich Christi auf Erden aus.


Ich möchte es nicht in Abrede stellen, das hatte ja Jesus gesagt, das sein Reich nicht von dieser Welt, ja stimmt schon Lieber SunFox. Aber wenn ich in Jesaja 32,15-18

15 bis der Geist über uns ausgegossen wird aus der Höhe, und die Wüste zum Fruchtgefilde wird, und das Fruchtgefilde dem Walde gleichgeachtet wird.
16 Und das Recht wird sich niederlassen in der Wüste, und die Gerechtigkeit auf dem Fruchtgefilde wohnen;
17 und das Werk der Gerechtigkeit wird Friede sein, und der Ertrag der Gerechtigkeit Ruhe und Sicherheit ewiglich.
18 Und mein Volk wird wohnen an einer Wohnstätte des Friedens und in sicheren Wohnungen und an stillen Ruhestätten.


Nun wenn noch Jesaja 65, 18-25

18 Sondern freuet euch und frohlocket für und für über das, was ich schaffe. Denn siehe, ich wandle Jerusalem in Frohlocken um und sein Volk in Freude.
19 Und ich werde über Jerusalem frohlocken und über mein Volk mich freuen; und die Stimme des Weinens und die Stimme des Wehgeschreis wird nicht mehr darin gehört werden.
20 Und dort wird kein Säugling von einigen Tagen und kein Greis mehr sein, der seine Tage nicht erfüllte; denn der Jüngling wird als Hundertjähriger sterben, und der Sünder als Hundertjähriger verflucht werden.
21 Und sie werden Häuser bauen und bewohnen, und Weinberge pflanzen und ihre Frucht essen.
22 Sie werden nicht bauen und ein anderer es bewohnen, sie werden nicht pflanzen und ein anderer essen; denn gleich den Tagen der Bäume sollen die Tage meines Volkes sein, und meine Auserwählten werden das Werk ihrer Hände verbrauchen.
23 Nicht vergeblich werden sie sich mühen, und nicht zum jähen Untergang werden sie zeugen; denn sie sind der Same der Gesegneten Jahwes, und ihre Sprößlinge werden bei ihnen sein.
24 Und es wird geschehen: Ehe sie rufen, werde ich antworten; während sie noch reden, werde ich hören.
25 Wolf und Lamm werden beisammen weiden; und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind; und die Schlange: Staub wird ihre Speise sein. Man wird nicht übeltun noch verderbt handeln auf meinem ganzen heiligen Gebirge, spricht Jahwe.


und Sacharja 8, 1-6


1 Und es geschah das Wort Jahwes der Heerscharen also:
2 So spricht Jahwe der Heerscharen: Ich eifere für Zion mit großem Eifer, und mit großem Grimme eifere ich für dasselbe.
3 So spricht Jahwe: Ich kehre nach Zion zurück und will inmitten Jerusalems wohnen; und Jerusalem wird genannt werden "Stadt der Wahrheit", und der Berg Jahwes der Heerscharen "der heilige Berg".
4 So spricht Jahwe der Heerscharen: Es werden noch Greise und Greisinnen in den Straßen von Jerusalem sitzen, ein jeder mit seinem Stabe in seiner Hand vor Menge der Tage.
5 Und die Straßen der Stadt werden voll sein von Knaben und Mädchen, die auf seinen Straßen spielen.
6 So spricht Jahwe der Heerscharen: Wenn es wunderbar ist in den Augen des Überrestes dieses Volkes in jenen Tagen, wird es auch in meinen Augen wunderbar sein? spricht Jahwe der Heerscharen.



Wenn ich all die Verse lese, kann man da noch von diese Welt sprechen? Wenn das Böse gebannt ist, das so ganze Fülle der Liebe Gottes sich voll und ganz sich entfallten kann, wo keine Krankheit, keine Kriege, und die Sündhaftigkeit beseitigt ist und nicht mehr herrscht, bis die 1000 Jahre vollendet ist. Dann werden die Ketten für kurze Zeit gelöst werden, um die Menschen noch einmal das letzte Mal zu verführen.

Da hat die Lehre der Evangelische Kirche so kein bestand für mich, ja es gibt schon dort und da Symbolig in der Bibel, aber alls so zu begründen wie sie gerne es auch tun, entspricht nicht immer das was Gott vor hat. Da verlass ich mich schon auf das was Gott sich vornimmt, was man ja auch in der Schrift lesen kann


Herzliche grüsse, Andreas :praisegod:


ps. Hier sehe ich die gross Gefahr der Kirchen, ab Ev. oder die Kath. Kirche das die Bibel verwässert wird siehe hier: http://www.youtube.com/watch?v=PjLn3zHq2es
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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon SunFox » Mi 10. Sep 2014, 11:29

Lambert hat geschrieben:Hallo SunFox!

Nun Lieber SunFox, zunächst ist es so, das was die Evangeliche Kirche bezüglich des 1000 jährigen Friedensreich lehrt, für mich nicht so massgeblich. Sondern was die Bibel lehrt.


ja lieber Lambert, was die Bibel lehrt! ;)

Lambert hat geschrieben:Es ist doch in Bibel zu lesen, nach der Rückkehr von Jesus auf diese Erde am Ende der Drangsal richtet er seine 1'000 jährige Herrschaft auf dieser Erde auf. Jesus selbst wird in Jerusalem auf dem Zionsberg wohnen. Diese Aussage finde ich in Jesaja 2, 2-5 ff


Und genau das ist in deinem angeführten Bibelabschnitt und auch in den nachfolgenden nicht zu lesen!

Nirgends steht da geschrieben, das Jesus ein 1000-jähriges Reich auf dieser Erde aufrichtet, dieses am Ende einer Drangsal, weil die Gemeinde zuvor heimlich (?) entrückt wurde!

Das ist einer Zuordnung deinerseits auf Offenbarung 20,1-6, wird aber in keinster Weise neutestamentlich getragen!

Jesus sagte klar und unmissverständlich, das sein Reich nicht von dieser Welt ist und gleichzeitig verwies er immer auf seines Vaters Reich (und natürlich auch Seines), welches im Himmel ist!

Hebräer 10,1-18: "Denn das Gesetz hat nur einen Schatten von den zukünftigen Gütern, nicht das Wesen der Güter selbst. Deshalb kann es die, die opfern, nicht für immer vollkommen machen, da man alle Jahre die gleichen Opfer bringen muss. Hätte nicht sonst das Opfern aufgehört, wenn die, die den Gottesdienst ausrichten, ein für alle Mal rein geworden wären und sich kein Gewissen mehr gemacht hätten über ihre Sünden? Vielmehr geschieht dadurch alle Jahre nur eine Erinnerung an die Sünden. Denn es ist unmöglich, durch das Blut von Stieren und Böcken Sünden wegzunehmen. Darum spricht er, wenn er in die Welt kommt (Psalm 40,7-9): »Opfer und Gaben hast du nicht gewollt; einen Leib aber hast du mir geschaffen. Brandopfer und Sündopfer gefallen dir nicht. Da sprach ich: Siehe, ich komme - im Buch steht von mir geschrieben -, dass ich tue, Gott, deinen Willen.« Zuerst hatte er gesagt: »Opfer und Gaben, Brandopfer und Sündopfer hast du nicht gewollt, sie gefallen dir auch nicht«, obwohl sie doch nach dem Gesetz geopfert werden. Dann aber sprach er: »Siehe, ich komme, zu tun deinen Willen.« Da hebt er das Erste auf, damit er das Zweite einsetze. Nach diesem Willen sind wir geheiligt ein für alle Mal durch das Opfer des Leibes Jesu Christi. Und jeder Priester steht Tag für Tag da und versieht seinen Dienst und bringt oftmals die gleichen Opfer dar, die doch niemals die Sünden wegnehmen können. Dieser aber hat "ein" Opfer für die Sünden dargebracht und sitzt nun für immer zur Rechten Gottes und wartet hinfort, bis seine Feinde zum Schemel seiner Füße gemacht werden. Denn mit "einem" Opfer hat er für immer die vollendet, die geheiligt werden. Das bezeugt uns aber auch der Heilige Geist. Denn nachdem der Herr gesagt hat (Jeremia 31,33-34): »Das ist der Bund, den ich mit ihnen schließen will nach diesen Tagen«, spricht er: »Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben, und in ihren Sinn will ich es schreiben, und ihrer Sünden und ihrer Ungerechtigkeit will ich nicht mehr gedenken.« Wo aber Vergebung der Sünden ist, da geschieht kein Opfer mehr für die Sünde."

Dieser Text widerspricht klar deiner Auslegung, denn hier wird deutlichst ausgesagt, das Jesus für immer zu Rechten seines Vaters sitzt, bis das alle Feinde zu seinen Füßen liegen! Also kann es kein 1000-jähriges Friedensreich auf dieser Erde geben, in dem Jesus auf dieser Erde regiert und dann danach seine Feinde ihm zu Füßen liegen werden, sprich vernichtet werden!

Der Text unterstützt also in vollem Umfang meine bisherigen Ausführungen und verwirft die deinigen! Jesus hat mit seinem Opfer für immer die vollendet, die geheiligt werden und das gilt auch für Israel!

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon Lambert » Mi 10. Sep 2014, 18:35

Hallo Lieber SunFox!

Du verweist uns auf Hebräer 10,12, wo Jesus zu Rechten Gottes für immer sitzt, es ist sein Ehrenplatz, der seine Macht, und die Zuneigung, die Gott für ihn hegt eben zeigt. Ich möchte doch hier einwenden, dass er nicht immer sitzen kann, weil er sich eines Tages zum Gericht erheben wird Lieber SunFox. Denn siehe Offenbarung 19, 11

11 Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, [genannt] Treu und Wahrhaftig, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit.
12 Seine Augen aber sind eine Feuerflamme, und auf seinem Haupte sind viele Diademe, und er trägt einen Namen geschrieben, den niemand kennt, als nur er selbst;
13 und er ist bekleidet mit einem in Blut getauchten Gewande, und sein Name heißt: Das Wort Gottes.


und:

Sacharja 14, 2-5

2 Und ich werde alle Nationen nach Jerusalem zum Kriege versammeln; und die Stadt wird eingenommen und die Häuser werden geplündert und die Weiber geschändet werden; und die Hälfte der Stadt wird in die Gefangenschaft ausziehen, aber das übrige Volk wird nicht aus der Stadt ausgerottet werden.

3 Und Jahwe wird ausziehen und wider jene Nationen streiten, wie an dem Tage, da er streitet, an dem Tage der Schlacht.
4 Und seine Füße werden an jenem Tage auf dem Ölberge stehen, der vor Jerusalem gegen Osten liegt; und der Ölberg wird sich in der Mitte spalten nach Osten und nach Westen hin, zu einem sehr großen Tale, und die Hälfte des Berges wird nach Norden und seine andere Hälfte nach Süden weichen.
5 Und ihr werdet in das Tal meiner Berge fliehen, und das Tal der Berge wird bis Azel reichen; und ihr werdet fliehen, wie ihr vor dem Erdbeben geflohen seid in den Tagen Ussijas, des Königs von Juda. Und kommen wird Jahwe, mein Gott, und alle Heiligen mit dir.


Nun Lieber SunFox, es ist doch kein Widerspruch, soweit es um ein Sündopfer geht, sitzt er für immer.

Du kannst ja auch nicht so einfach die Prophetien nicht einfach wegwischen, denn Micha 4, 7 steht ja geschrieben:

Und ich werde das Hinkende zu einem Überrest und das Weitentfernte zu einer gewaltigen Nation machen; und Jahwe wird König über sie sein auf dem Berge Zion, von nun an bis in Ewigkeit.
8 Und du Herdenturm, du Hügel der Tochter Zion, zu dir wird gelangen und zu dir wird kommen die frühere Herrschaft, das Königtum der Tochter Jerusalem.


Nun werde ich mal den Neuen Testament hinwenden:

Lukas 1, 33

33 und er wird über das Haus Jakobs herrschen ewiglich, und seines Reiches wird kein Ende sein.

Matthäus 23, 37, 39

37 Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küchlein versammelt unter ihre Flügel, und ihr habt nicht gewollt!
38 Siehe, euer Haus wird euch öde gelassen;
39 denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprechet: "Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn!"


Matthäus 24, 30

30 Und dann wird das Zeichen des Sohnes des Menschen in dem Himmel erscheinen; und dann werden wehklagen alle Stämme des Landes, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit Macht und großer Herrlichkeit.

Apostelgeschichte 1, 11

10 Und wie sie unverwandt gen Himmel schauten, als er auffuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißem Kleide bei ihnen, welche auch sprachen:
11 Männer von Galiläa, was stehet ihr und sehet hinauf gen Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird also kommen, wie ihr ihn habt hingehen sehen in den Himmel.


Du siehst ja selbst, so einfach wie du uns erklären willst, ist es nicht so Lieber Sunfox, denn so eindeutig ist es nicht immer in der Bibel


Herzliche grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon Johelia » Mi 10. Sep 2014, 20:21

SunFox hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben:Nun Lieber SunFox, zunächst ist es so, das was die Evangeliche Kirche bezüglich des 1000 jährigen Friedensreich lehrt, für mich nicht so massgeblich. Sondern was die Bibel lehrt.


ja lieber Lambert, was die Bibel lehrt! ;)

Da stimme ich Lambert zu:
Den antisemitischen Lehren des Luthers und den daraus erwachsenen Lehren kann ich auch nicht zustimmen. Deshalb habe ich vor 30 Jahren die Evangelische Kirche verlassen.

(Seid vorsichtig auf welches Pferd ihr setzt, sonst landet ihr plötzlich in der Ökumene mit der RKK und müsstet am Sonntag feiern :lol: )

SunFox hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben:Es ist doch in Bibel zu lesen, nach der Rückkehr von Jesus auf diese Erde am Ende der Drangsal richtet er seine 1'000 jährige Herrschaft auf dieser Erde auf. Jesus selbst wird in Jerusalem auf dem Zionsberg wohnen. Diese Aussage finde ich in Jesaja 2, 2-5 ff


Und genau das ist in deinem angeführten Bibelabschnitt und auch in den nachfolgenden nicht zu lesen!

Es geht nicht um ein oder zwei Bibelstellen sondern um den Kontext des Wort Gottes und VIELE Stellen die das Bild ergeben. Die Stichhaltigkeit Deiner Lehre in Bezug auf das ganze Wort Gottes konntest Du bisher nicht aufzeigen.

Pilgrim, Lambert und Kingschild, haben Dir mit einer Engelsruhe aus dem gesamten Kontext der Bibel die Lehre des sog. "1000-jahrigen Friedensreiches auf der Erde" klar dargelegt. Eine wirklich stichhaltige Wiederlegung ihrer Lehre hast Du bisher nie gebracht.

SunFox hat geschrieben:Jesus sagte klar und unmissverständlich, das sein Reich nicht von dieser Welt ist und gleichzeitig verwies er immer auf seines Vaters Reich (und natürlich auch Seines), welches im Himmel ist!

Bitte baue hier doch keinen Strohmann. auf, denn es bestreitet ja niemand, dass Jesus sagte, dass sein Reich nicht von dieser Welt ist.
Das Reich Gottes umspannt das gesamte Universum. Nur die Erde wurde durch die Sünde Adams temporär an Satan übergeben. Reich Gottes ist nicht nur im Himmel.

Der Plan Gottes besteht ja gerade daraus seine Menschen für sich zu retten und das bedarf halt einer mehrstufigen Reinigung um auch die verbrgenste Sünde im Herzen der Menschen auzumerzen.

Das Endziel ist jedoch immer der neue Himmel und die neue Erde. Aber solange noch nicht alle Feinde vernichtet sind spielt sich die Reinigung ganz klar mehrstufig auf dieser Erde ab.

SunFox hat geschrieben:.....Dieser aber hat "ein" Opfer für die Sünden dargebracht und sitzt nun für immer zur Rechten Gottes und wartet hinfort, bis seine Feinde zum Schemel seiner Füße gemacht werden.Denn mit "einem" Opfer hat er für immer die vollendet, die geheiligt werden......

Dieser Text widerspricht klar deiner Auslegung, denn hier wird deutlichst ausgesagt, das Jesus für immer zu Rechten seines Vaters sitzt, bis das alle Feinde zu seinen Füßen liegen! Also kann es kein 1000-jähriges Friedensreich auf dieser Erde geben, in dem Jesus auf dieser Erde regiert und dann danach seine Feinde ihm zu Füßen liegen werden, sprich vernichtet werden!


Tja, soooooo klar wiederspricht das unserer Auslegung nicht, deine Argumentation ist an den Haaren herbei gezogen und wiederspricht sogar eurer einenen Lehre. (siehe unten)

Nachdem nun Jesus in den Himmel aufgefahren ist, hat er sich zur Rechten Gottes gesetzt. Es steht im Text nicht wie Du meinst dass Jesus für immer auf dem Thron wie angeklebt ist und es NIEMALS dort weg darf/kann/ tut.

(Ein anderes Beispiel zur Veranschaulichung: Wenn ich ein Haus kaufe werde ich zwar immer dort wohnen aber zwischendurch gehe ich auch noch mal Arbeiten und sitze nich angeklebt vor dem Fernseher)

Schaut man den Griechischen Text etwas genauer an, dann zeigt m.E die Schlachter 2000 die genauere Übersetzung.
12 Er aber hat sich, nachdem er ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht hat, das für immer gilt, zur Rechten Gottes gesetzt, 13 und ER wartet hinfort, bis seine Feinde als Schemel für seine Füße hingelegt werden.

Diese Schlachter Übersetzung wird in der King James Version; English Standard Version; New International Version; New Int. Readers Version klar bestätigt. In all diesen Bibeln bezieht sich das "immer“ auf das Opfer und nicht auf den Sitzplatz.
Die Platzierung des immer ist demnach eine Übersetzungsfrage und kann für Deinen Beweis so nicht vorgebracht werden.

SunFox hat geschrieben:Der Text unterstützt also in vollem Umfang meine bisherigen Ausführungen und verwirft die deinigen! Jesus hat mit seinem Opfer für immer die vollendet, die geheiligt werden und das gilt auch für Israel!

Sehr liebevoll formuliert. ;) (Du sagst "Ich habe Recht alle andern sind falsch, super Christlich :baby: ")

Abgesehen davon:
Ähmmmm...... Du vergisst leider, dass Du mit dem ankleben von Jesus auf dem Thron sogar eurer eigenen Irrlehre vom „Himmlischen Heiligtum“ verunmöglichst und klar wiederlegst. Wenn Jesus den Thron niemals verlässt, wie konnte ER dann 1844 in Heiligtum gehen. :o

lg
:praise:
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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon Lambert » Mi 10. Sep 2014, 20:51

Johelia hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben:Nun Lieber SunFox, zunächst ist es so, das was die Evangeliche Kirche bezüglich des 1000 jährigen Friedensreich lehrt, für mich nicht so massgeblich. Sondern was die Bibel lehrt.


ja lieber Lambert, was die Bibel lehrt! ;)

Da stimme ich Lambert zu:
Den antisemitischen Lehren des Luthers und den daraus erwachsenen Lehren kann ich auch nicht zustimmen. Deshalb habe ich vor 30 Jahren die Evangelische Kirche verlassen.

(Seid vorsichtig auf welches Pferd ihr setzt, sonst landet ihr plötzlich in der Ökumene mit der RKK und müsstet am Sonntag feiern :lol: )

SunFox hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben:Es ist doch in Bibel zu lesen, nach der Rückkehr von Jesus auf diese Erde am Ende der Drangsal richtet er seine 1'000 jährige Herrschaft auf dieser Erde auf. Jesus selbst wird in Jerusalem auf dem Zionsberg wohnen. Diese Aussage finde ich in Jesaja 2, 2-5 ff


Und genau das ist in deinem angeführten Bibelabschnitt und auch in den nachfolgenden nicht zu lesen!

Es geht nicht um ein oder zwei Bibelstellen sondern um den Kontext des Wort Gottes und VIELE Stellen die das Bild ergeben. Die Stichhaltigkeit Deiner Lehre in Bezug auf das ganze Wort Gottes konntest Du bisher nicht aufzeigen.

Pilgrim, Lambert und Kingschild, haben Dir mit einer Engelsruhe aus dem gesamten Kontext der Bibel die Lehre des sog. "1000-jahrigen Friedensreiches auf der Erde" klar dargelegt. Eine wirklich stichhaltige Wiederlegung ihrer Lehre hast Du bisher nie gebracht.

SunFox hat geschrieben:Jesus sagte klar und unmissverständlich, das sein Reich nicht von dieser Welt ist und gleichzeitig verwies er immer auf seines Vaters Reich (und natürlich auch Seines), welches im Himmel ist!

Bitte baue hier doch keinen Strohmann. auf, denn es bestreitet ja niemand, dass Jesus sagte, dass sein Reich nicht von dieser Welt ist.
Das Reich Gottes umspannt das gesamte Universum. Nur die Erde wurde durch die Sünde Adams temporär an Satan übergeben. Reich Gottes ist nicht nur im Himmel.

Der Plan Gottes besteht ja gerade daraus seine Menschen für sich zu retten und das bedarf halt einer mehrstufigen Reinigung um auch die verbrgenste Sünde im Herzen der Menschen auzumerzen.

Das Endziel ist jedoch immer der neue Himmel und die neue Erde. Aber solange noch nicht alle Feinde vernichtet sind spielt sich die Reinigung ganz klar mehrstufig auf dieser Erde ab.

SunFox hat geschrieben:.....Dieser aber hat "ein" Opfer für die Sünden dargebracht und sitzt nun für immer zur Rechten Gottes und wartet hinfort, bis seine Feinde zum Schemel seiner Füße gemacht werden.Denn mit "einem" Opfer hat er für immer die vollendet, die geheiligt werden......

Dieser Text widerspricht klar deiner Auslegung, denn hier wird deutlichst ausgesagt, das Jesus für immer zu Rechten seines Vaters sitzt, bis das alle Feinde zu seinen Füßen liegen! Also kann es kein 1000-jähriges Friedensreich auf dieser Erde geben, in dem Jesus auf dieser Erde regiert und dann danach seine Feinde ihm zu Füßen liegen werden, sprich vernichtet werden!


Tja, soooooo klar wiederspricht das unserer Auslegung nicht, deine Argumentation ist an den Haaren herbei gezogen und wiederspricht sogar eurer einenen Lehre. (siehe unten)

Nachdem nun Jesus in den Himmel aufgefahren ist, hat er sich zur Rechten Gottes gesetzt. Es steht im Text nicht wie Du meinst dass Jesus für immer auf dem Thron wie angeklebt ist und es NIEMALS dort weg darf/kann/ tut.

(Ein anderes Beispiel zur Veranschaulichung: Wenn ich ein Haus kaufe werde ich zwar immer dort wohnen aber zwischendurch gehe ich auch noch mal Arbeiten und sitze nich angeklebt vor dem Fernseher)

Schaut man den Griechischen Text etwas genauer an, dann zeigt m.E die Schlachter 2000 die genauere Übersetzung.
12 Er aber hat sich, nachdem er ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht hat, das für immer gilt, zur Rechten Gottes gesetzt, 13 und ER wartet hinfort, bis seine Feinde als Schemel für seine Füße hingelegt werden.

Diese Schlachter Übersetzung wird in der King James Version; English Standard Version; New International Version; New Int. Readers Version klar bestätigt. In all diesen Bibeln bezieht sich das "immer“ auf das Opfer und nicht auf den Sitzplatz.
Die Platzierung des immer ist demnach eine Übersetzungsfrage und kann für Deinen Beweis so nicht vorgebracht werden.

SunFox hat geschrieben:Der Text unterstützt also in vollem Umfang meine bisherigen Ausführungen und verwirft die deinigen! Jesus hat mit seinem Opfer für immer die vollendet, die geheiligt werden und das gilt auch für Israel!

Sehr liebevoll formuliert. ;) (Du sagst "Ich habe Recht alle andern sind falsch, super Christlich :baby: ")

Abgesehen davon:
Ähmmmm...... Du vergisst leider, dass Du mit dem ankleben von Jesus auf dem Thron sogar eurer eigenen Irrlehre vom „Himmlischen Heiligtum“ verunmöglichst und klar wiederlegst. Wenn Jesus den Thron niemals verlässt, wie konnte ER dann 1844 in Heiligtum gehen. :o

lg
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:umarm: :respekt: besser konnte ich nicht schreiben, Lieber Johelia


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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon SunFox » Do 11. Sep 2014, 07:20

Johelia hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben:Nun Lieber SunFox, zunächst ist es so, das was die Evangeliche Kirche bezüglich des 1000 jährigen Friedensreich lehrt, für mich nicht so massgeblich. Sondern was die Bibel lehrt.


ja lieber Lambert, was die Bibel lehrt! ;)

Da stimme ich Lambert zu:
Den antisemitischen Lehren des Luthers und den daraus erwachsenen Lehren kann ich auch nicht zustimmen. Deshalb habe ich vor 30 Jahren die Evangelische Kirche verlassen.


Dir sollte eigentlich das Sprichwort: "Gut Ding will Weile haben!", bekannt sein!

Und das ein Mensch wie Luther als katholischer Geistlicher, festsitzend im dunkelsten Mittelalter, mit dazu auch einer praktisch allmächtigen katholischen Kirche, nicht eine plötzliche 180° Wende machen konnte, das sollte einleuchten!

Trotz einer Judenfeindlichkeit Luthers (wie sie zu seiner Zeit bei den meisten bestand), hat Luther unheimlich viel auf den Weg gebracht! Er entdeckte die Gnadenzusagen Gottes im NT und das Evangelium Jesu! Und ein Luther hatte den Mut dazu, das auch publik zu machen und das unter Einsatz des eigenen Lebens! Wer zu damaliger Zeit gegen die RKK sprach, der war nämlich schon so gut wie tot! Ja Luther hatte im Ansatz sogar die Sabbatwahrheit erkannt, dann damit aber in letzter Konsequenz nicht die Kurve hinbekommen!

Johelia hat geschrieben:(Seid vorsichtig auf welches Pferd ihr setzt, sonst landet ihr plötzlich in der Ökumene mit der RKK und müsstet am Sonntag feiern :lol: )


Die müßten sich schon nach uns richten! :mrgreen:

Keine Sorge, es läuft alles nach Gottes Plan!
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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon SunFox » Do 11. Sep 2014, 07:29

Johelia hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben:Es ist doch in Bibel zu lesen, nach der Rückkehr von Jesus auf diese Erde am Ende der Drangsal richtet er seine 1'000 jährige Herrschaft auf dieser Erde auf. Jesus selbst wird in Jerusalem auf dem Zionsberg wohnen. Diese Aussage finde ich in Jesaja 2, 2-5 ff


Und genau das ist in deinem angeführten Bibelabschnitt und auch in den nachfolgenden nicht zu lesen!

Es geht nicht um ein oder zwei Bibelstellen sondern um den Kontext des Wort Gottes und VIELE Stellen die das Bild ergeben. Die Stichhaltigkeit Deiner Lehre in Bezug auf das ganze Wort Gottes konntest Du bisher nicht aufzeigen.


Also meine Ausführungen haben ein besseres Fundament, als wie das was mir bisher vorgesetzt wurde!

Johelia hat geschrieben:Pilgrim, Lambert und Kingschild, haben Dir mit einer Engelsruhe aus dem gesamten Kontext der Bibel die Lehre des sog. "1000-jahrigen Friedensreiches auf der Erde" klar dargelegt. Eine wirklich stichhaltige Wiederlegung ihrer Lehre hast Du bisher nie gebracht.


Ja unheimlich klar war das ganze, was mir vorgesetzt wurde! Und mir mit stichhaltige Wiederlegung kommen, wo eigentlich nichts wirklich stichhaltig belegt wurde! Es wird nur auf Vermutungen etwas aufgebaut, aber letztendlich nicht wirklich bewiesen!

Und bezüglich Wiederlegen, das hat man bei meinen Ausführungen eigentlich auch nicht wirklich getan, man setzt immer nur althergebrachtes dagegen!
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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon SunFox » Do 11. Sep 2014, 08:08

Johelia hat geschrieben:rde ab.

SunFox hat geschrieben:.....Dieser aber hat "ein" Opfer für die Sünden dargebracht und sitzt nun für immer zur Rechten Gottes und wartet hinfort, bis seine Feinde zum Schemel seiner Füße gemacht werden.Denn mit "einem" Opfer hat er für immer die vollendet, die geheiligt werden......

Dieser Text widerspricht klar deiner Auslegung, denn hier wird deutlichst ausgesagt, das Jesus für immer zu Rechten seines Vaters sitzt, bis das alle Feinde zu seinen Füßen liegen! Also kann es kein 1000-jähriges Friedensreich auf dieser Erde geben, in dem Jesus auf dieser Erde regiert und dann danach seine Feinde ihm zu Füßen liegen werden, sprich vernichtet werden!


Tja, soooooo klar wiederspricht das unserer Auslegung nicht, deine Argumentation ist an den Haaren herbei gezogen und wiederspricht sogar eurer einenen Lehre. (siehe unten)

Nachdem nun Jesus in den Himmel aufgefahren ist, hat er sich zur Rechten Gottes gesetzt. Es steht im Text nicht wie Du meinst dass Jesus für immer auf dem Thron wie angeklebt ist und es NIEMALS dort weg darf/kann/ tut.


Davon war auch nie die Rede! ;)

Der Text zeigt aber auf, wo der Aufenthaltsort Jesu ist, nämlich im Himmel! Natürlich nicht starr und unbeweglich auf einen Thron festgebunden, aber dennoch in der Herrlichkeit Gottes!

Dieses schließt aber ein Verlassen dieser Herrlichkeit für 1000 Jahre aus, ja um dann anderen Orts ein Friedensreich aufzubauen, dort zu regieren und zu verweilen!

Johelia hat geschrieben:Schaut man den Griechischen Text etwas genauer an, dann zeigt m.E die Schlachter 2000 die genauere Übersetzung.
12 Er aber hat sich, nachdem er ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht hat, das für immer gilt, zur Rechten Gottes gesetzt, 13 und ER wartet hinfort, bis seine Feinde als Schemel für seine Füße hingelegt werden.


Ob nun deines Erachtens die Schlachter 2000 die genauere Übersetzung ist, das tut nichts zur Sache!

Und nach der Schlachter 1951 lautet der Text: "Dieser aber hat sich, nachdem er ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht hat, für immer zur Rechten Gottes Gott gesetzt und wartet hinfort, bis alle seine Feinde als Schemel seiner Füße hingelegt werden."

Nachdem das Opfer erbracht wurde am Kreuz, fuhr Jesus in den Himmel auf und hat sich für immer zur rechten Gottes gesetzt!

Das das Opfer für immer gilt, das muß nicht zusätzlich betont werden, so wie es die bearbeitete Schlachter 2000 tut! Aber dennoch geht auch richtig gelesen aus der Schlachter 2000 der Sinn nicht verloren: "... zur Rechten Gottes gesetzt, und ER wartet hinfort, bis ..."

Also Jesus wartet in göttlicher Herrlichkeit hinfort und zwar bis eben bestimmtes Ereignis zum Abschluss kommt! Das schließt ebenfalls gemäß der Wortwahl ein irdisches Friedensreich für 1000 Jahre aus!

Hinfort ist ein andauernder Zustand!
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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon Lambert » Do 11. Sep 2014, 08:41

Nun Lieber SunFox, ich habe doch dieses geschrieben:

Du verweist uns auf Hebräer 10,12, wo Jesus zu Rechten Gottes für immer sitzt, es ist sein Ehrenplatz, der seine Macht, und die Zuneigung, die Gott für ihn hegt eben zeigt. Ich möchte doch hier einwenden, dass er nicht immer sitzen kann, weil er sich eines Tages zum Gericht erheben wird Lieber SunFox.


Es ist doch keineswegs ein Widerspruch. Soweit es um den Sündopfer geht, sitzt er "für immer". Was jedoch das Gericht angeht, sitzt er noch nicht für immer Lieber SunFox. Ich weis ja auch nicht wie du Apostelgeschichte 1, 11 erklären willst, denn dort steht ja geschrieben:

11 Männer von Galiläa, was stehet ihr und sehet hinauf gen Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird also kommen, wie ihr ihn habt hingehen sehen in den Himmel.

oder :

Matthäus 24, 30

30 Und dann wird das Zeichen des Sohnes des Menschen in dem Himmel erscheinen; und dann werden wehklagen alle Stämme des Landes, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit Macht und großer Herrlichkeit.

Ist mir schon eine Rätzel, wie du es uns erklären willst, denn es sind schon Aussagen, die es nicht bestätigen was du bezüglich von Hebräer 10,12

Insbesondere auch von Sacharja 14, 2-5; Micha 4, 7, sind doch klare Aussagen. Oder es nur Symbolhaftig sehen?



Herzliche grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon SunFox » Do 11. Sep 2014, 08:53

Lambert hat geschrieben:Ist mir schon eine Rätsel, wie du es uns erklären willst, denn es sind schon Aussagen, die es nicht bestätigen was du bezüglich von Hebräer 10,12


Lieber Lambert, nicht was ich bezüglich Hebräer 10,12 sage, sondern was laut der Bibel in Hebräer 10,12 steht!

Das was dort steht ist eine klare Aussage, es ist ein Fakt!

Dein Rätsel löse ich später auf, habe jetzt keine Zeit dazu, aber die Antwort steht auch in Hebräer 10! ;)

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon Lambert » Do 11. Sep 2014, 09:21

SunFox hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben:Ist mir schon eine Rätsel, wie du es uns erklären willst, denn es sind schon Aussagen, die es nicht bestätigen was du bezüglich von Hebräer 10,12


Lieber Lambert, nicht was ich bezüglich Hebräer 10,12 sage, sondern was laut der Bibel in Hebräer 10,12 steht!

Das was dort steht ist eine klare Aussage, es ist ein Fakt!

Dein Rätsel löse ich später auf, habe jetzt keine Zeit dazu, aber die Antwort steht auch in Hebräer 10! ;)

Liebe Grüße von SunFox



Nun Lieber an Hand vieler Bibelstellen ist es doch ersichtlich, das Jesus von diesen Platz sich erheben muss! Denn ich schrieb doch dieses:

Es ist doch keineswegs ein Widerspruch. Soweit es um den Sündopfer geht, sitzt er "für immer". Was jedoch das Gericht angeht, sitzt er noch nicht für immer Lieber SunFox.


Es ist für mich doch zu stichhaltig, was die vielen prophetischen Zusagen im Alten Testament, insbesondere über das 1000 jährigen Friedensreich auf der Erde, Lieber SunFox!



Herzliche grüsse, Andreas :praisegod: :praise:


ps. Nun was für dich Fakt ist, so ist es für dich. Aber es gibt aber auch Fakten, die nicht von der Hand zu weisen sind Lieber SunFox
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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon Lambert » Do 11. Sep 2014, 13:16

SunFox hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben:Hallo Ihr Lieben!

Ich muss eine kleine Schreibpause einlegen, aber nur kurz. Denn heute werde ich in die Eifel fahren, denn am Montag haben wir einen Termin beim Notar wegen eines Hauskaufes. Ja wir wollen in unseren Alten Heimat ziehen, und das Umzugstermin wird so der 11 Oktober sein. Aber vorher werde ich so hier weiter schreiben, bis zum Umzugstermin


Viel Erfolg lieber Lambert bei deinem Vorhaben! ;)

Liebe Grüße von SunFox



Danke Lieber SunFox, denn wir haben unseren neuen Heim kaufen können. Unsere neue Heimat wird die Eifel sein, was auch unsere alte Heimat ist. Ich selbst komme aus Köln, meine Frau eben aus der Eifel wo ich auch lange gewohnt habe. Ein Rheinländer bleibt eben Rheinländer. Mit den Westfahlener bin ich irgenwie nie so richtig warm geworden. Um so mehr freue ich mich in die alte Heimat zurückkehre. :clap: :party:


Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon Lambert » Do 11. Sep 2014, 17:32

Nun Lieber SunFox, du willst ja wissen, warum die Drangsale.

Was mir selbst auffällt, die Drangsal fokussiert sich auf Israel. Wobei ich doch denke, das ich schon eimal geschrieben habe. Deswegen werde ich es gerne wiederholen zur Erinnerung Lieber SunFox. Es ist doch so, das die Bibel lehrt dass die Drangsal eine Zeit der Vorbereitung für die Wiederherstellung und Bekehrung Israels ist , denn siehe 5.Mose 4, 29-30

29 Aber ihr werdet von dort Jahwe, deinen Gott, suchen; und du wirst ihn finden, wenn du mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele nach ihm fragen wirst. 30 In deiner Bedrängnis, und wenn alle diese Dinge dich treffen werden am Ende der Tage, wirst du umkehren zu Jahwe, deinem Gott, und seiner Stimme gehorchen.

und:

Jeremia 30, 3-11

3 Denn siehe, Tage kommen, spricht Jahwe, da ich die Gefangenschaft meines Volkes Israel und Juda wenden werde, spricht Jahwe; und ich werde sie in das Land zurückbringen, welches ich ihren Vätern gegeben habe, damit sie es besitzen.

4 Und dies sind die Worte, welche Jahwe über Israel und über Juda geredet hat.
5 Denn so spricht Jahwe: Eine Stimme des Schreckens haben wir gehört; da ist Furcht und kein Friede.
6 Fraget doch und sehet, ob ein Mann gebiert? Warum sehe ich eines jeden Mannes Hände auf seinen Lenden, einer Gebärenden gleich, und jedes Angesicht in Blässe verwandelt?
7 Wehe! Denn groß ist jener Tag, ohnegleichen, und es ist eine Zeit der Drangsal für Jakob; doch wird er aus ihr gerettet werden. 8 Denn es wird geschehen an jenem Tage, spricht Jahwe der Heerscharen, daß ich sein Joch von deinem Halse zerbrechen und deine Fesseln zerreißen werde, und Fremde sollen ihn nicht mehr dienstbar machen;
9 sondern sie werden Jahwe, ihrem Gott, dienen und ihrem König David, den ich ihnen erwecken werde.
10 Und du, fürchte dich nicht, mein Knecht Jakob, spricht Jahwe, und erschrick nicht, Israel! Denn siehe, ich will dich retten aus der Ferne und deine Nachkommen aus dem Lande ihrer Gefangenschaft; und Jakob wird zurückkehren und ruhig und sicher sein, und niemand wird ihn aufschrecken.
11 Denn ich bin mit dir, spricht Jahwe, um dich zu retten. Denn ich werde den Garaus machen allen Nationen, wohin ich dich zerstreut habe; nur dir werde ich nicht den Garaus machen, sondern dich nach Gebühr züchtigen und dich keineswegs ungestraft lassen.


und:

Sacharja 12, 10

Und ich werde über das Haus Davids und über die Bewohner von Jerusalem den Geist der Gnade und des Flehens ausgießen; und sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben, und werden über ihn wehklagen gleich der Wehklage über den Eingeborenen, und bitterlich über ihn leidtragen, wie man bitterlich über den Erstgeborenen leidträgt.

Ich möchte doch darauf hinweisen, die Drangsal handelt überhaupt nicht von der Gemeinde, sondern von der Reinigung von Israel. Es ist nicht die „Zeit der Drangsal für die Gemeinde“, sondern die „Zeit der Drangsal für Jakob“. Der Schwerpunkt der Drangsal ist hauptsächlich jüdisch. Diese Tatsache wird vom Alten Testament getragen. Denn siehe doch hier und lese wenn es dich interesiert, in 5. Mose 4, 30; Jeremia 30, 7; Hesekiel 20, 37; Daniel 12,1; Sacharja 13, 8-9

Zu erwähnen ist ja von der Endzeitrede von Jesus Christus in Matthäus 24, 9-26



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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon SunFox » Fr 12. Sep 2014, 08:29

Lambert hat geschrieben:Ist mir schon eine Rätsel, wie du es uns erklären willst, denn es sind schon Aussagen, die es nicht bestätigen was du bezüglich von Hebräer 10,12


Lieber Lambert, bist du schon einmal auf die Idee gekommen, das biblische Aussagen deshalb nicht in das eigene Konzept passen, weil man selbst einem Irrtum unterliegt?

Man kann doch nicht einfach sagen, das von anderen gemachte Aussagen nicht stimmen, weil es mit dem eigenen Konzept nicht überein stimmt! Wenn man das macht, dann macht man sich selbst zur irrtumsfreien Wahrheit!

Lambert hat geschrieben:Insbesondere auch von Sacharja 14, 2-5; Micha 4, 7, sind doch klare Aussagen. Oder es nur Symbolhaftig sehen?


So wie eben die Offenbarung des Johannes, oder aber auch die Gleichnisse Jesu im übertragenen Sinne zu sehen sind, so sind auch die Aussagen der AT-Propheten im übertragenen Sinne zu sehen!

Daniel 12,7-9: "Und ich hörte den Mann in leinenen Kleidern, der über den Wassern des Stroms stand. Er hob seine rechte und linke Hand auf gen Himmel und schwor bei dem, der ewiglich lebt, dass es eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit währen soll; und wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat, soll dies alles geschehen. Und ich hörte es, aber ich verstand's nicht und sprach: Mein Herr, was wird das Letzte davon sein? Er aber sprach: Geh hin, Daniel; denn es ist verborgen und versiegelt bis auf die letzte Zeit."

Selbst der Prophet Daniel konnte es nicht deuten und verstehen, was ihm Gott übermittelte, es war ihm ein Rätsel! Gott hat es bewußt auf die letzte Zeit versiegelt, ins Verborgene gelegt!

Nach dem Text soll doch die Zerstreung des heiligen Volkes nach dreieinhalb Zeiten ein Ende haben, also müßte man das Datum doch genau berechnen können und kannst du das?

Vielleicht kommen wir ja dann mit unserer Diskussion weiter!

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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon Lambert » Fr 12. Sep 2014, 09:16

Hallo Lieber Sunfox!

Du hast ja vor einiger Zeit ja dieses geschrieben:

Nirgends steht da geschrieben, das Jesus ein 1000-jähriges Reich auf dieser Erde aufrichtet, dieses am Ende einer Drangsal, weil die Gemeinde zuvor heimlich (?) entrückt wurde!


Nun deine Aussage kann ich so nicht zustimmen, Lieber SunFox. Warum? Nicht das du meinst, das aus meinen Eigenden Gedanken, oder gar meinen Wunschgedanken gewachsen sie, es ist biblich zu begründen. Es soll auch dazu verhelfen, ein bessers Verstehen unsere christliche Hoffnung zu bekommen.

Aus meinen Verständnis muss die Entrückung vor der Drangsal stattfinden. Es gibt da für mich gewisse Überlegungen, die es schon deutlich machen. Natürlich kann ich nicht alle Punkte, denn es gibt da schon einige, aber alle würde es jetzt sprengen. Denn immerhin geht es ja um Israel und nicht die Gemeinde, aber da es du ansprichst, werde ich nur kurz auf deiner Behauptung eingehen

1. Die Gläubigen erwarten Christus jeden Tag, dass er aus dem Himmel wiederkommt und sie zu sich nimmt, denn siehe hier: 1. Thes 1,9-10; Phil 3, 10-11; Lk 12, 36. oder auf die Erfüllung anderer prophetischer Ereignisse. Wenn Christus erst nach (oder in) der Drangsalzeit käme, könnten wir nicht auf ihn warten und „Amen, komm Herr Jesus!" rufen. Denn gerade das auftreten des Antichristen, würden wir wissen wann die Endrückung stattfindet, aus diesen Gedanken wäre es ja demnach logisch SunFox.

Eine weitere Überlegung ist dieses, wenn tatsächlich die Gemeinde durch die Drangsale gehen müsste, stellt sich die Frage, warum wird kein Vers von Paulus, Petrus und Jakobus irgend was vorbereitenes erwähnt, dies wäre doch ein sträfliche Unterlassung, um die Gemeinde darauf auch vorzubereiten. Aber viele Verse geht es um christliches Leben, oder Gemeindeordung. Festzustellen ist ja das die Drangsal fokussiert eben sich auf Israel, und nicht die Gemeinde.


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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon Lambert » Fr 12. Sep 2014, 12:48

Hallo SunFox!

Du hast ja dieses geschrieben:

Lieber Lambert, bist du schon einmal auf die Idee gekommen, das biblische Aussagen deshalb nicht in das eigene Konzept passen, weil man selbst einem Irrtum unterliegt?


Du bist aber drollig :roll: Nun wenn ich doch diese geschrieben habe:

Es ist doch keineswegs ein Widerspruch. Soweit es um den Sündopfer geht, sitzt er "für immer". Was jedoch das Gericht angeht, sitzt er noch nicht für immer Lieber SunFox. Ich weis ja auch nicht wie du Apostelgeschichte 1, 11 erklären willst, denn dort steht ja geschrieben:


11 Männer von Galiläa, was stehet ihr und sehet hinauf gen Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird also kommen, wie ihr ihn habt hingehen sehen in den Himmel.


Nun Lieber an Hand vieler Bibelstellen ist es doch ersichtlich, das Jesus von diesen Platz sich erheben muss!


Du hast ja geschrieben es ist Fakt für dich, aber das ist ja nicht zwingend für mich gleich Lieber SunFox. Fraglich ist es schon für mich so eine Haltung einzunehmen, das nur deine Fakten gelten sollen. Diese Haltung ist doch sehr fragwürdig. Denn es gibt ja auch noch viele unterschiedliche Christen, die dort und da unterschiedliche Ansichten haben. Aber gleich als einen Irrtum darzustellen, lässt es doch vermuten, nur deine Wahrheit hat seine Gültigkeit, und alles andere ist eben ein Irrtum. Nicht, das ich was gegen hätte, aber bedenklich ist dieses schon. Ich möchte kein Ärgernis sein für dich, denn ich respektiere dich so wie du bist.



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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon Lambert » Fr 12. Sep 2014, 15:03

Nun SunFox, du hast ja diese Aussage geschrieben:

So wie eben die Offenbarung des Johannes, oder aber auch die Gleichnisse Jesu im übertragenen Sinne zu sehen sind, so sind auch die Aussagen der AT-Propheten im übertragenen Sinne zu sehen!


Wie darf ich dieses eigentlich verstehen :?:



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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon Lambert » Mo 15. Sep 2014, 09:47

Lambert hat geschrieben:Nun SunFox, du hast ja diese Aussage geschrieben:

So wie eben die Offenbarung des Johannes, oder aber auch die Gleichnisse Jesu im übertragenen Sinne zu sehen sind, so sind auch die Aussagen der AT-Propheten im übertragenen Sinne zu sehen!


Wie darf ich dieses eigentlich verstehen :?:




Hallo Lieber SunFox!

Finde ich schon schade das hier beendet wurde von deiner Seite her, obwohl du ja ein Verfechter deines Standpunktes bist. Aber hier einen Schlusspunkt zu finden ohne eine weitere Klärung zu finden, machst du dir doch zu einfach. Erst recht das ich dir eine Frage gestellt hab lieber Sunfox.


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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon SunFox » Mo 15. Sep 2014, 11:40

Lambert hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben:Nun SunFox, du hast ja diese Aussage geschrieben:

So wie eben die Offenbarung des Johannes, oder aber auch die Gleichnisse Jesu im übertragenen Sinne zu sehen sind, so sind auch die Aussagen der AT-Propheten im übertragenen Sinne zu sehen!


Wie darf ich dieses eigentlich verstehen :?:




Hallo Lieber SunFox!

Finde ich schon schade das hier beendet wurde von deiner Seite her, obwohl du ja ein Verfechter deines Standpunktes bist. Aber hier einen Schlusspunkt zu finden ohne eine weitere Klärung zu finden, machst du dir doch zu einfach. Erst recht das ich dir eine Frage gestellt hab lieber Sunfox.


Lieber Lambert, aufgeschoben ist nicht aufgehoben! ;)

Und wie das mit den Fragen stellen ist, weißt du wohl am besten, denn bisher hast du viele Fragen von mir einfach unbeantwortet gelassen!

Nun zu deiner direkten Frage:

Johannes 3,9-12: "Nikodemus antwortete und sprach zu ihm: Wie kann dies geschehen? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Bist du Israels Lehrer und weißt das nicht? Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und bezeugen, was wir gesehen haben; ihr aber nehmt unser Zeugnis nicht an. Glaubt ihr nicht, wenn ich euch von irdischen Dingen sage, wie werdet ihr glauben, wenn ich euch von himmlischen Dingen sage?"

Matthäus 13,10.11: "Und die Jünger traten zu ihm und sprachen: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen? Er antwortete und sprach zu ihnen: Euch ist's gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu verstehen, diesen aber ist's nicht gegeben."

Lukas 8,9.10: "Es fragten ihn aber seine Jünger, was dies Gleichnis bedeute. Er aber sprach: Euch ist's gegeben, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu verstehen, den andern aber in Gleichnissen, damit sie es nicht sehen, auch wenn sie es sehen, und nicht verstehen, auch wenn sie es hören."

Jesus spricht in seinen Gleichnissen immer vom Himmelreich, ein irdisches Friedensreich wie die Juden es damals erwarteten, es heute noch erwarten und wie es einige christliche Richtungen auch lehren ist der Bibel unbekannt!

Einigen ist es gegeben die Geheimisse des Reiches Gottes zu verstehen, aber den Vertretern eines irdischen Friedensreiches bringen auch die Gleichnisse Jesu nichts! Sie lesen zwar davon im Wort Gottes und erkennen es dennoch nicht (damit sie es nicht sehen, auch wenn sie es sehen,)! Und auch wenn es ihnen gepredigt wird, so werden sie es dennoch nicht erfassen können (und nicht verstehen, auch wenn sie es hören.)!

Mit Jesu Erdenzeit hat eine neue Ära begonnen!

Matthäus 10,7: "Geht aber und predigt und sprecht: Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen."

Du widersetzt dich dem Wort Jesu, denn du predigst nicht die Nähe des Himmelreichs, sondern die Nähe eines irdischen Friedensreichs!

Oder hat Jesus irgendwo die Anweisung gegeben, das man den Heiden Himmlisches verkünden soll und den Juden Irdisches?

Du ziehst ohne Ende Bibeltexte der Propheten des Alten Testaments heran, verknüpfst die eigenartig mit Aussagen des Neuen Testaments und versuchst so ein irdisches Friedensreich für Israel zu begründen! Das ist nicht zulässig, denn das ganze NT spricht immer nur vom Himmelreich!

Matthäus 6,33: "Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen."

Apostelgeschichte 13,46: "Paulus und Barnabas aber sprachen frei und offen: Euch musste das Wort Gottes zuerst gesagt werden; da ihr es aber von euch stoßt und haltet euch selbst nicht für würdig des ewigen Lebens, siehe, so wenden wir uns zu den Heiden."

Wie ich auf deine Fehldeutungen bezüglich der AT-Aussagen antworten soll, das weiß ich noch nicht so genau, aber ich arbeite daran! Gut Ding will Weile haben! ;)

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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon Lambert » Di 16. Sep 2014, 07:13

Hallo Lieber SunFox!

Du schreibst ja:

Jesus spricht in seinen Gleichnissen immer vom Himmelreich, ein irdisches Friedensreich wie die Juden es damals erwarteten, es heute noch erwarten und wie es einige christliche Richtungen auch lehren ist der Bibel unbekannt!


Wirklich unbekannt? Dann lese doch eimal Sacharja 8, 1-6

1 Und es geschah das Wort Jahwes der Heerscharen also:
2 So spricht Jahwe der Heerscharen: Ich eifere für Zion mit großem Eifer, und mit großem Grimme eifere ich für dasselbe.
3 So spricht Jahwe: Ich kehre nach Zion zurück und will inmitten Jerusalems wohnen; und Jerusalem wird genannt werden "Stadt der Wahrheit", und der Berg Jahwes der Heerscharen "der heilige Berg".
4 So spricht Jahwe der Heerscharen: Es werden noch Greise und Greisinnen in den Straßen von Jerusalem sitzen, ein jeder mit seinem Stabe in seiner Hand vor Menge der Tage.
5 Und die Straßen der Stadt werden voll sein von Knaben und Mädchen, die auf seinen Straßen spielen.
6 So spricht Jahwe der Heerscharen: Wenn es wunderbar ist in den Augen des Überrestes dieses Volkes in jenen Tagen, wird es auch in meinen Augen wunderbar sein? spricht Jahwe der Heerscharen.


Das ist die Zukunft, die die Juden zu erwarten hat, oder hat sich Gott geteucht?



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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon Lambert » Di 16. Sep 2014, 18:24

Hallo Lieber SunFox!

Wenn ich Jesaja 65, 17-25lese, so kann man doch erkennen an dieser Prophetie, eine herrliche Zukunft erwartet.

17 Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde; und der früheren wird man nicht mehr gedenken, und sie werden nicht mehr in den Sinn kommen.
18 Sondern freuet euch und frohlocket für und für über das, was ich schaffe. Denn siehe, ich wandle Jerusalem in Frohlocken um und sein Volk in Freude.
19 Und ich werde über Jerusalem frohlocken und über mein Volk mich freuen; und die Stimme des Weinens und die Stimme des Wehgeschreis wird nicht mehr darin gehört werden.
20 Und dort wird kein Säugling von einigen Tagen und kein Greis mehr sein, der seine Tage nicht erfüllte; denn der Jüngling wird als Hundertjähriger sterben, und der Sünder als Hundertjähriger verflucht werden.
21 Und sie werden Häuser bauen und bewohnen, und Weinberge pflanzen und ihre Frucht essen.
22 Sie werden nicht bauen und ein anderer es bewohnen, sie werden nicht pflanzen und ein anderer essen; denn gleich den Tagen der Bäume sollen die Tage meines Volkes sein, und meine Auserwählten werden das Werk ihrer Hände verbrauchen.
23 Nicht vergeblich werden sie sich mühen, und nicht zum jähen Untergang werden sie zeugen; denn sie sind der Same der Gesegneten Jahwes, und ihre Sprößlinge werden bei ihnen sein.
24 Und es wird geschehen: Ehe sie rufen, werde ich antworten; während sie noch reden, werde ich hören.
25 Wolf und Lamm werden beisammen weiden; und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind; und die Schlange: Staub wird ihre Speise sein. Man wird nicht übeltun noch verderbt handeln auf meinem ganzen heiligen Gebirge, spricht Jahwe.


Nun Lieber SunFox, diese abschliessene Vers von Kapitel 65 beschreiben doch hier die Zustände im Tausendjährigen Reich. Der neue Himmel und die neue Erde beziehen sich doch auf die Königsherrschaft Christi. Ja Lieben SunFox, diese Beschreibung dürfte uns ja nicht ganz so unbekannt, zu finden ist ja in Offenbarung 21 so lesen wir doch dieses:

1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr.

2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel herniederkommen von Gott, bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.
3 Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.
4 Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.
5 Und der auf dem Throne saß sprach: Siehe, ich mache alles neu. Und er spricht [zu mir]: Schreibe, denn diese Worte sind gewiß und wahrhaftig.
6 Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Ich will dem Dürstenden aus der Quelle des Wassers des Lebens geben umsonst.
7 Wer überwindet, wird dieses ererben, und ich werde ihm Gott sein, und er wird mir Sohn sein.
8 Den Feigen aber und Ungläubigen und mit Greueln Befleckten und Mördern und Hurern und Zauberern und Götzendienern und allen Lügnern, ihr Teil ist in dem See, der mit Feuer und Schwefel brennt, welches der zweite Tod ist.


Nun, wenn ich die Vers 18 lese besagt ja, wenn das Reich anbricht, wird sich der Herr über Jerusalem und über sein Volk freuen. Klagelaute und Wehgeschrei werden nicht mehr gehört werden. Ja Lieber SunFox es ist doch nicht überlesen, was in Jesaja 65 lese, ist doch in Offenbarung 21 eine wiederholung.

Also stimmt so nicht deine Argumentation, in du schreibst:

Jesus spricht in seinen Gleichnissen immer vom Himmelreich, ein irdisches Friedensreich wie die Juden es damals erwarteten, es heute noch erwarten und wie es einige christliche Richtungen auch lehren ist der Bibel unbekannt!


Also, so unbekannt ist der Bibel eben nicht, es gibt noch viele andere Vers in der Bibel, die man auch nachlesen kann, Lieber SunFox. Und Israel noch eine herrausragene bekommen.



Herzliche grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon Pilgrim » Mi 17. Sep 2014, 21:07

Lambert hat geschrieben:Aber wie sieht den die Zukunft Israels aus, oder gibt es keine, was wissen wir eigentlich von diese Zukunft…

Gleich bevor Jesus in den Himmel aufstieg fragten Ihn die Jünger ob Er jetzt das Königreich für Israel wiederherstellen würde. Im Kontext fragten die Jünger über das dem Israel verheissene Königreich, weil ja das Konzept von Israel "wiederherstellen" umfangreich durch das ganze Alte Testament in prophetischen Schlüseltexten wie Jesaja 49, 57, Jeremia 30, 31 und Joel 2 gefunden wird.

Die Antwort die Jesus Seinen Jüngern darauf gab bietet uns drei wichtige Einblicke:

• Erstens erwarteten die Jünger eine irdische Wiederherstellung, gerade so wie es im Alten Testament prophezeit wurde. Gewiss mussten sie solche AT Versprechen einer zukünftigen Restauration von Israel im Sinne gehabt haben wie in so Propheten wie Jesaja und Jermia gefunden werden.

• Zweitens erwarteten sie ein Königreich. Das würde ein nationales, geopolitisches Königreich sein, eines welches das Gleiche ist wie das von David und Salomon.

• Drittens erwarteten sie ein irdisches Königreich das der Nation Israel wieder hergestellt wird. Nicht ein geistlicher "Überrest" das "Gottes Israel" genannt wird, sondern ein ethnisches, Jüdisches Volk als Israel bekannt.

Die Reaktion von Jesus auf die Frage ist aufschlussreich, denn Er behauptet, "Es ist nicht eure Sache, die Zeiten oder Zeitpunkte zu kennen." (Apg 1:7) Mit anderen Worten mussten sich die Jünger selbst nicht um die genaue, göttlich vorgesehen Zeit der Wiederherstellung kümmern. Seine Antwort demonstriert weiterhin, dass das Verständnis der Jünger über ein wörtliches, irdisches Königreich dasselbe war, sonst hätte Jesus ihr Missverständnis korrigiert. Er hatte sie vierzig Tage lang ab und zu "über das Reich Gottes" unterrichtet, wie es in Vers 3 aufgezeichnet ist. Alle Jünger hatten betreffend das Königreich lediglich den Zeitpunkt falsch verstanden, nicht jedoch dessen Substanz.
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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon Lambert » Do 18. Sep 2014, 06:34

Hallo Lieber Pilgrim!

Es ist schon wahr, wir müssen zum Glauben kommen, wenn wir ewiges Leben haben wollen. Wir dürfen nicht vergessen, Gottes historische Zielsetzung und Sein Heilsplan für das Volk Israel hat ein abschliesseenden Höhepunkt eben die Errettung Israels. Wenn ich die gegenwärtige Liebe Gottes zu Israel betrachte, sehe ich doch etwas Einzigartiges: Das jüdische Volk ist bis heute in seiner nationalen Identität bewahrt worden. Wo sind die Babyloniener, wo die Assyrer, wo die Ägypter der antiker Zeit? Ja wo sind diese alle. Israel aber lebt! Es ist das einzige Volk trotz Vertreibung und Anpassungsdruck behalten hat, in sein ehemaliges Heimatland zurückgekehrt ist und eine Wiederbelebung seiner toten Sprache erlebt hat. Es das einzige Volk mit erneuten Unabhängigkeit nach zweitausend Jahren. Da scheint es doch, das es einige Christen zu geben, nicht vermögen es nicht diese Wahrheit zu erkennen! Und das ist so auch mein Anlass viel zu diesen Thema zu schreiben, und das seit Jahren Lieber Pilgrim.

Herzliche grüsse, Andreas :praise: :praisegod:
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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon SunFox » Do 18. Sep 2014, 10:09

Hallo meine lieben Mitdiskutierer, ich hätte da mal eine Bitte an euch! ;)

Schreibt mir einmal auf, in welcher chronologischen Reihenfolge ihr die Zukunft seht, die noch bevorsteht!

Folgende Punkte sollten in diesem chronoligschen Zeitablauf enthalten sein:

Entrückung, Wiederkunft, Drangsalszeit/Trübsalszeit, 1000 Jahre, Gericht(e) bzw. Endgericht, neuer Himmel/neue Erde, oder was sonst noch geschehen soll, welches ich in meiner Auflistung nicht bedacht habe!

Also Schritt für Schritt was aufeinder folgt im zeitlichen Ablauf, damit ich mir ein genaues Bild machen kann! Es geht mir halt darum, das ich eure Argumentaionen auf bevorstehende Ereignisse zeitlich zuordnen kann!

Danke für euer Bemühen!

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon Pilgrim » Do 18. Sep 2014, 16:09

Lambert hat geschrieben:Wenn ich die gegenwärtige Liebe Gottes zu Israel betrachte, sehe ich doch etwas Einzigartiges: Das jüdische Volk ist bis heute in seiner nationalen Identität bewahrt worden…Es ist das einzige Volk trotz Vertreibung und Anpassungsdruck behalten hat, in sein ehemaliges Heimatland zurückgekehrt ist und eine Wiederbelebung seiner toten Sprache erlebt hat. Es das einzige Volk mit erneuten Unabhängigkeit nach zweitausend Jahren.

Ja, du hast recht, das Geschehene ist fraglos und einzigartig. Die Schrift lehrt, dass Israel, Gottes Volk, eine zukünftige Herstellung in einem versprochenen Königreich erfahren wird; jedoch sind sie zur Zeit in einem Zustand der Apostasie. Paulus sagt soviel im Römer 11:7-10. Ich glaube eine anfängliche Erfüllung der Totengebeinen Prophezeiung von Hesekiel hat bei der Rückkehr der Juden in ihr versprochenes Land stattgefunden. Trotz dieser einzigartigen Geschichte bedeutet das nicht, dass sie zu diesem Zeitpunkt in einer gerechten Beziehung mit Gott sind. Das werden sie auch nicht sein bis Christus, ihr wahrer Messias zurückkehrt (Sacharja 12:10 ff)
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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon Pilgrim » Do 18. Sep 2014, 16:12

SunFox hat geschrieben:Schreibt mir einmal auf, in welcher chronologischen Reihenfolge ihr die Zukunft seht, die noch bevorsteht!

Das wurde anderseits in diesem Forum schon mehrmals getan…ein bisschen die "Suchfunktion" betätigen und du hast deine "Reihenfolge" nach der du fragst… :jump:
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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon SunFox » Do 18. Sep 2014, 16:21

Pilgrim hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Schreibt mir einmal auf, in welcher chronologischen Reihenfolge ihr die Zukunft seht, die noch bevorsteht!

Das wurde anderseits in diesem Forum schon mehrmals getan…ein bisschen die "Suchfunktion" betätigen und du hast deine "Reihenfolge" nach der du fragst… :jump:


Wenn man mir nicht antworten möchte, egal! Dann könnt ihr auch ohne mich weiter machen, falls andere der gleichen Meinung sind!
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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon pintalunas » Do 18. Sep 2014, 18:29

SunFox hat geschrieben:Hallo meine lieben Mitdiskutierer, ich hätte da mal eine Bitte an euch! ;)

Schreibt mir einmal auf, in welcher chronologischen Reihenfolge ihr die Zukunft seht, die noch bevorsteht!

Folgende Punkte sollten in diesem chronoligschen Zeitablauf enthalten sein:

Entrückung, Wiederkunft, Drangsalszeit/Trübsalszeit, 1000 Jahre, Gericht(e) bzw. Endgericht, neuer Himmel/neue Erde, oder was sonst noch geschehen soll, welches ich in meiner Auflistung nicht bedacht habe!

Liebe Grüße von SunFox


Hallo SunFox,
die Frage bleibt - Wieso sollte man dies tun?
Deine Ansichten dazu sind doch weitreichend bekannt.
-Im 1000 jährigen Reich alle tot.
-Im Endgericht alle verurteilt.

Die Bibel lehrt zuerst die Drangsal, dann die Wiederkunft, danach Entrückung, dann das 1000 jährige Reich und Lohnverteilung, im Anschluss das Endgericht und zum Schluss Neuer Himmel und neue Erde.

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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon SunFox » Do 18. Sep 2014, 18:38

pintalunas hat geschrieben:Die Bibel lehrt zuerst die Drangsal, dann die Wiederkunft, danach Entrückung, dann das 1000 jährige Reich und Lohnverteilung, im Anschluss das Endgericht und zum Schluss Neuer Himmel und neue Erde.


Das sehen aber mit Sicherheit einige hier ganz anders mit der Reihenfolge lieber pintalunas!

Ganz grob oberflächlich betrachtet, kann ich das sogar so akzeptieren! ;)

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon pintalunas » Do 18. Sep 2014, 18:44

Das macht gar nichts lieber SunFox,

jeder sei sich seiner Meinung gewiss und wenn etwas anders sein sollte wird Ihm Gott auch dies offenbaren (Mich mit inbegriffen) :)

Der Eckstein ist Christus und jeder schaue wie er baue.
Am Ende wird jedermanns Werk offenbar. Also wieso vorher streiten?
Seid Ihr dann nicht noch fleischlich?
Mit bedauern stelle ich bei deinen Beiträgen fest das du im ganzen mehr die adventistische Lehre verteidigst als wie den wahren Glauben an das Evangelium der mit Petrus in 1 Satz ausgedrückt wurde.
Tut Busse-lasst Euch taufen und empfangt den Heiligen Geist.
Denk auch du mal darüber nach.

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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon Thelonious » Do 18. Sep 2014, 19:47

'n Abend!

Was mich in diesem Zusammenhang noch interessieren würden: w a r u m wird hier immer und immer wieder so viel (in meinem Augen: maximal pseudo-) "aufrichtige" Mühe investiert, dem Volk des ersten Bundes den ganz besonderen und unvergleichlichen Stand im Vaterherz Gottes abzusprechen? Warum??? Was meint ihr?

Ich fände es jedenfalls viel angemessener den Blick auf eine eigene kritische "Inventur" zu richten, als immer und immer wieder dieses Stereotyp "aber die Juden...!" zu bringen.

VG
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Das Evangelium weiß: das Verstehen kommt erst nach dem Gehorsam, nicht vorher.
(Søren Aabye Kierkegaard)
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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon SunFox » Fr 19. Sep 2014, 00:46

Thelonious hat geschrieben:Was mich in diesem Zusammenhang noch interessieren würden: w a r u m wird hier immer und immer wieder so viel (in meinem Augen: maximal pseudo-) "aufrichtige" Mühe investiert, dem Volk des ersten Bundes den ganz besonderen und unvergleichlichen Stand im Vaterherz Gottes abzusprechen? Warum??? Was meint ihr?


Das lieber Thelo kann ich dir auch nicht sagen! Ich bin jedenfalls Felsenfest davon überzeugt, das wenn Jesus wiederkommt, das Israel die ganze Liebe, Güte und Gnade Gottes erfahren wird und sie mit den gläubigen Heiden zusammen in das Reich Gottes eingehen werden!

Römer 11,25-32: "Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist; und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob. Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.« Im Blick auf das Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; aber im Blick auf die Erwählung sind sie Geliebte um der Väter willen. Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen. Denn wie ihr zuvor Gott ungehorsam gewesen seid, nun aber Barmherzigkeit erlangt habt wegen ihres Ungehorsams, so sind auch jene jetzt ungehorsam geworden wegen der Barmherzigkeit, die euch widerfahren ist, damit auch sie jetzt Barmherzigkeit erlangen. Denn Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich aller erbarme."

"Im Blick auf die Erwählung sind sie Geliebte um der Väter willen!" Dieser Satz hat so eine enorme Tragweite bezüglich der Erlösung Israels, das man es kaum fassen kann: "Dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde!"

:praisegod:

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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon Lambert » Fr 19. Sep 2014, 08:59

Hallo Lieber SunFox!

Nun, du hast ja diese geschrieben:

Das lieber Thelo kann ich dir auch nicht sagen! Ich bin jedenfalls Felsenfest davon überzeugt, das wenn Jesus wiederkommt, das Israel die ganze Liebe, Güte und Gnade Gottes erfahren wird und sie mit den gläubigen Heiden zusammen in das Reich Gottes eingehen werden!


Mag ja sein, das du Felsenfest überzeugt bist, das so sei wie du es geschrieben hast, das Juden und Heiden gemeinsam in den Himmel kommen, das möcht ich auch nicht bezweifeln, denn immerhin waren es ja auch Juden in den ersten Gemeinden, ja auch heute kommen so einige Juden zum Glauben an Jesus, den messianische Juden. Diese werden gemeinsam mit der Gemeinde entrückt, aber viele lehnen Jesus als ihr Messias noch ab. Und diese gehen durch die grossen Drangsal gehen Lieber SunFox!

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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon Pilgrim » Fr 19. Sep 2014, 13:35

SunFox hat geschrieben:Wenn man aber die Christen höher stellt in der Entrückung und Israel in eine seperate Trübsalszeit schickt, dann klammert man Israel von der Gnade aus und schickt sie erst in die Werksgerechtigkeit!

Von "Werksgerechtigkeit" kann hier überhaupt keine Rede sein, ganz im Gegenteil, Gottes Schrift ist darin ziemlich ausdrücklich, dass die sieben Jahre Drangsal sich tatsächlich um die Nation und das Volk Israel zentriert. Diese schreckliche sieben Jahre Dauer wenn Gott richten wird und wenn Christus die Erde zurücknehmen wird, ist wesentlich Israels Zeit…die Zeit von Jakobs Beschwerden:

"Wehe! Denn gross ist dieser Tag, keine ist ihm gleich und eine Zeit der Drangsal ist es für Jakob; aber er wird aus ihr errettet werden!" (Jeremia 30:7)

"Wenn du aber von dort den HERRN, deinen Gott, suchen wirst, so wirst du ihn finden. Wenn du Ihn von ganzem Herzen und von ganzer Seele suchen wirst. Wenn du in der Drangsal bist und dich alle diese Dinge getroffen haben am Ende der Tage, so wirst du zu dem HERRN, deinem Gott, umkehren und Seiner Stimme gehorsam sein." (5.Mose 4:29)

Gott hat Israel versprochen, dass er ihren Ruf hören wird, wenn sie in der Drangsalzeit zu Ihm umkehren. Das macht darauf aufmerksam, dass in der Zukunft eine Zeit der Drangsal sein wird… "am Ende der Tage" für Israel. In Daniel 9:27 ist eine Beschreibung des Bundes den Israel während dieser Zeit der Drangsal machen wird, die 70ste Woche genannt.

Und das Versprechen von Jesus an diejenigen Jünger die Ihm auf dem Olivenberg zuhörten als Er sprach was im Matthäus 24 aufgezeichnet ist, war die Tatsache, dass Israel in der Drangsal sein wird und sie das ärgste davon sehen würden. Die Bibel zeigt ganz deutlich auf eine kommende Zeit bitterer Gerichtsentscheidungen und Israel in diesem hineingezogen sein wird. Betrachte nur mal die Drangsaleigenschaften die im Buch der Offenbarung beschrieben sind…sie beziehen wiederholt Israel ein.
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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon pintalunas » Fr 19. Sep 2014, 15:45

Pilgrim hat geschrieben:Gottes Schrift ist darin ziemlich ausdrücklich, dass die sieben Jahre Drangsal sich tatsächlich um die Nation und das Volk Israel zentriert. Diese schreckliche sieben Jahre Dauer wenn Gott richten wird und wenn Christus die Erde zurücknehmen wird, ist wesentlich Israels Zeit…die Zeit von Jakobs Beschwerden:

Hallo Pilgrim,
In diesem Fall ist es eine bekannte Deutung aus der Schrift die einige Glaubensrichtungen vertreten.

Doch meine ich das die Drangsal über den gesamten Erdkreis kommen wird weil das Tier welches dort wütet, wider die Heiligen, alle Macht bekommen hat.
Es wird eine böse Zeit werden für alle Gläubigen die sich weigern das Bild des Tieres anzubeten. Gläubige Juden oder Christen und auch Judenchristen.
Die große Schar aus allen Nationen besteht eben aus getöteten aller Nationen.

Es kann aber doch nicht sein, das Gott in der Gnadenzeit einem jedem der an Christus glaubt Erlösung verspricht und das ist ein Gnadengeschenk für jeden der es annehmen möchte, dann hinterher wenn die Türe zu ist hergeht und die Juden weil Sie nicht freiwillig glaubten durch eine Drangsal ins Reich hineinprügelt!

Jesus sagte u.a:
Lukas 13, 28
Da wird das Heulen und das Zähneknirschen sein, wenn ihr Abraham, Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes seht, euch selbst aber hinausgestoßen!

Was die Errettung Jakobs aus der Drangsal betrifft, so muss dies ja geschehen denn Gott hat verheissen immer einen kleinen Rest übrigzulassen.
Der Retter in diesem Fall ist der Herr Jesus.

Somit sind wir bei Fleisch und Geist.
Die im Geist erlösten sind beim Herrn allezeit und die im Fleisch ausharrenden werden bei seiner Rückkehr aus der Drangsal befreit werden. Dazu Sacharja 13:8-9 und 14:1-3.
Ich erlaube mir hier eine persönliche Meinung:
Übrigbleiben werden die orthodoxen weil Sie den Kriegsdienst verweigern und beten!

Dann gehen die Profezeiungen für Israel in Erfüllung und zwar so wie sie es schon immer glaubten.
Ihr König kommt vom Himmel, vertilgt Ihre Feinde und Sie haben Frieden unter seiner Herrschaft.

Grüße
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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon Lambert » Fr 19. Sep 2014, 15:53

Hallo Pilgrim!

Das Problem ist ja gegeben, viele Christen nicht verstehen die grosse Drangsal, warum eigendlich diesen Leid die auf uns so kommt. Ich habe in der Vergangenheit so einiges darüber geschrieben, darum auch hier eine Zusammfassung:


Wenn wir die Absicht und die Gründe für die Drangsal verstehen, dann verstehen wir auch, warum die Entrückung vor der Drangsal stattfinden muss. Es gibt zwei zentrale Gründe für die Drangsal. Erstens dient die Drangsal dazu, das Volk Israel zu reinigen. „Und es soll geschehen, spricht der HERR, dass im ganzen Lande zwei Drittel (der Juden) ausgerottet werden und umkommen, ein Drittel aber soll darin übrigbleiben. Aber dieses letzte Drittel will ich ins Feuer bringen und es läutern, wie man Silber läutert, und will es prüfen, wie man Gold prüft. Es wird meinen Namen anrufen, und ich will ihm antworten; ich will sagen: "Das ist mein Volk!" und es wird sagen: "Der HERR ist mein Gott!" (Sacharja 12, 8-9). Die Gemeinde muss nicht wie das jüdische Volk gereinigt werden, da sie durch das Blut von Jesus Christus bereits gereinigt wurde. Die Drangsal ist deshalb nicht für die Gemeinde bestimmt, sondern für das jüdische Volk: „Ja, das wird ein furchtbarer Tag sein, keinem anderen gleich, eine Zeit der Not für die Nachkommen Jakobs – doch sie werden aus dieser Not gerettet werden!“ (Jeremia 30, 7). Und weil die Drangsal nicht für die Gemeinde bestimmt ist, muss die Entrückung vor der Drangsal stattfinden.


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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon Hanspeter » Fr 19. Sep 2014, 16:56

Wie Pintalunas denke ich auch, dass die Drangsal auf der ganzen Erde sein wird, unbesehen davon, ob nun die Entrückung vor oder nach der Drangsal stattfindet. Wenn sie nur für Israel wäre, würden ja die verbleibenden Ungläubigen (wenn Entrückung vorher) oder die Gemeinde und die Ungläubigen (wenn Entrückung nachher) die Drangsal Israels "aus der Ferne" miterleben können. Sie würden sich dabei vermutlich ins Fäustchen lachen und den latenten oder virulenten Antisemitismus bestätigt sehen. Dass das Gottes Plan sein soll, kann ich mir einfach nicht vorstellen.

LG Hanspeter
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Re: Die Zukunft Israels

Beitragvon Lambert » Fr 19. Sep 2014, 17:04

Hanspeter hat geschrieben:Wie Pintalunas denke ich auch, dass die Drangsal auf der ganzen Erde sein wird, unbesehen davon, ob nun die Entrückung vor oder nach der Drangsal stattfindet. Wenn sie nur für Israel wäre, würden ja die verbleibenden Ungläubigen (wenn Entrückung vorher) oder die Gemeinde und die Ungläubigen (wenn Entrückung nachher) die Drangsal Israels "aus der Ferne" miterleben können. Sie würden sich dabei vermutlich ins Fäustchen lachen und den latenten oder virulenten Antisemitismus bestätigt sehen. Dass das Gottes Plan sein soll, kann ich mir einfach nicht vorstellen.

LG Hanspeter



Nun Lieber Hanspeter, es wird schon so sein, das die Drangsal nicht nur alleine Israel betrifft, sondern der ganzen Erde. Denn die Drangsal ist die Bestrafung einer sündigen, Christus ablehnenden Welt. Während der Drangsal wird der Zorn Gottes als Gericht über die Welt ausgegossen, um die Feinde Gottes zu Vernichten. Zu dem. wird die Gemeinde vor der Drangsal genommen werden, weil die Gemeinde nicht für das Gericht bestimmt, Lieber Hanspeter.


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