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Kommen Juden in den Himmel ???

Themen im Zusammenhang mit dem jüdischen Glauben an G"tt

Moderator: Thelonious

Kommen Juden in den Himmel ???

Beitragvon Ueli » Mo 27. Apr 2009, 23:52

Hallo Zusammen,

ich hatte am letzten Wochenende eine heftige Diskussion mit Mitchristen, die mit aller Kraft behaupten, dass nur Menschen ins Paradies kommen die ihr Leben Jesus Christus übergeben haben. Dies gilt insbesondere für alle Juden, welche den Jesus des NT verwerfen. Als Begründung wird Johannes 14,6 ins Feld geführt. Ich persönlich bin der festen Überzeugung, dass alle Juden zum Herrn kommen, die den Messias erwarten und nach ihren jüdischem Glauben leben.

Wer kann mir dazu Stellen aus dem AT und NT aufzeigen? Gruss Ueli
Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand!

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Re: Kommen Juden in den Himmel ???

Beitragvon Reginald 32 » Di 28. Apr 2009, 21:18

Der Weg zum Himmel.

Jesus ist der EINZIGE Weg zum Himmel. Im alten Testament gab es die Sündopfer, doch das Opfertier war keine "Bezahlung" für die Sünde des Einzelnen, sondern nur ein Symbol auf das eigentliche und wahre Opfer Christi. Wenn der Opfernde, der ja symbolisch seine Schuld auf das Tier legte, das dann stellvertretend für ihn starb, dies anerkannte, war ihm seine Schuld im Hinblick auf Christi Tod vergeben.

So war also auch schon im alten Testament Jesus der einzige Weg zum Himmel. Es gibt keinen anderen.

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Kommen Juden in den Himmel ???

Beitragvon Ueli » Di 28. Apr 2009, 23:36

Hallo Reginald 32,

da bin ich mit dir einig. Das Sündeopfer war immer ein Querverweis auf den Messias. Was ist aber mit den heutigen Juden, die auf das Kommen des Messias warten? G`tt selbst hat dem Volke Israel laut NT einen Schleier auferlegt, somit kann kein Jude den christlichen Jesus annehmen, nur den Messias des AT, was faktisch auf`s selbe hinaus läuft. Shalom Ueli
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Re: Kommen Juden in den Himmel ???

Beitragvon LordAlm » Mi 29. Apr 2009, 00:18

Das jüdische Volk wird erst dann wieder seine vorrangige, heilsgeschichtlich bedeutende Stellung einnehmen, wenn die Gemeinde Jesu – bestehend aus Juden und Griechen – als Heilsorgan von der Erde entrückt worden ist: "Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist" (Röm 11,25). Damit sei gesagt: Das Evangelium muss heute ausnahmslos allen Menschen verkündigt werden, weil es in diesem Heilszeitalter der Gnade keinen Unterschied zwischen Juden und Griechen gibt. Nur durch die Annahme Jesu, nachdem ein Mensch das Evangelium gehört und angenommen hat, wird er durch die Wiedergeburt des Heiligen Geistes ein Glied am Leib Christi. Wenn dann die Gemeinde entrückt ist, hat Israel in der Heilsgeschichte wieder eine andere Stellung, um gerettet zu werden. LG LA
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Re: Kommen Juden in den Himmel ???

Beitragvon Oli4 » Mi 29. Apr 2009, 08:08

Ueli hat geschrieben: Was ist aber mit den heutigen Juden, die auf das Kommen des Messias warten? G`tt selbst hat dem Volke Israel laut NT einen Schleier auferlegt, somit kann kein Jude den christlichen Jesus annehmen, nur den Messias des AT, was faktisch auf`s selbe hinaus läuft. Shalom Ueli

Hallo Ueli

Woher entnimmst Du, dass Gott den Juden eine Decke auf ihre Herzen legt ?

Kennst Du etwa einen Gott der alle Herzen kennt und diese erkannten offenen Herzen auch noch verstockt ? Ich nicht.

Nein Ueli, es gab, gibt und wird immer einzelne Juden geben die ihren Sinn nicht selbst verantwortlich verstockt lassen wollen und persönlich IHN suchen gehen um von IHM gefunden zu werden.
Dieser künftig einmal zusammengefasste Überrest Israels wird zu (s)einer speziellen Rolle kommen. Aber nicht eine einzige Seele wird
dabei je anders errettet werden als es schon immer war, ist und sein wird: durch Glauben. Glauben an einen barmherzigen Gott der Tote zum Leben erweckt bzw. seit Christus, Glauben an den Namen des Sohnes.

Was ist denn das für einen Glauben den sie haben, der einzig auf den Messias wartet wo er doch schon längst da IST !?

Sei gesegnet
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Re: Kommen Juden in den Himmel ???

Beitragvon Reginald 32 » Mi 29. Apr 2009, 23:03

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[b]Ueli schreibt:[/b]
Was ist aber mit den heutigen Juden, die auf das Kommen des Messias warten?

Lieber Ueli.

Wie mir die Rabbis in Israel bei meinem Besuch versicherten, benötigen sie keinen Messias, der ihnen die Sünden vergibt. Sie warten auf einen Messias, der sie zur Weltherrschaft führt.

Sündenvergebung erhalten sie dadurch, dass sie Gott einige festgelegte Seiten aus einem Gebetbuch vorlesen,. Diese Bestimmung gilt so lange, wie sie noch nicht auf dem Tempelplatz opfern können. Wenn sie aber die Araber/Palästinenser von dort vertrieben haben und den Tempel wieder aufbauen und opfern können, werden sie die alttestamentlichen Opfer als Bezahlung für ihre Sünden wieder aufnehmen. Sie sagten mir, das sei so in ihrer Bibel (AT) von Gott höchstpersönlich selbt festgelegt worden.

Nach meinem Verständnis haben die Juden ein völlig anderes Heilsverständnis als wir Christen. Mein Verständnis bezeichneten sie wörtlich als "hoch philosophisch".
Es gibt aber viele Juden, die weltweit sich christlichen Kirchen anschließen, besonders denen, die wie sie den Sabbat heilig halten, wie es im 4. Gebot steht und im Sinne Jesu ist.

Die Geschichte mit den zwei Hoffnungen oder zwei Reichen entstammt ja der Lehre Darbys, einem anglikanischen Priester und Rittergutsbesitzer des 19. Jahrhunderts. Er entwickelte die Lehre von den verschiedenen "Dispensationen", die bis dahin nur in Ansätzen hier und da mal vereinzelt bei Theologen auftauchte, und verband sie mit der katholischen Endzeitlehre, woraus dann besonders seine Nachfolger (Scofield u.a.) die heute weit verbreitete Lehre von den zwei Hoffnungen und den zwei Völkern Gottes machten. Ich kann mich für diese Ansicht aber überhaupt nicht erwärmen (sie ist ja ein teilweiser Rückfall in den Katholizismus/Gegenreformation), sondern halte am reformatorischen Lehransatz fest.

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Kommen Juden in den Himmel ???

Beitragvon Reginald 32 » Mi 29. Apr 2009, 23:29

LordAlm schreibt:
Das jüdische Volk wird erst dann wieder seine vorrangige, heilsgeschichtlich bedeutende Stellung einnehmen, wenn die Gemeinde Jesu – bestehend aus Juden und Griechen – als Heilsorgan von der Erde entrückt worden ist: "Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist" (Röm 11,25).


Lieber Lord, was Du hier schreibst, ist die typische dispensationalische Auslegung gemäß J.N. Darby. Du lässt aber im Röm. 11 (geflissentlich?) den 26. Vers weg. Denn der besagt, dass Juden und "die Fülle der Heiden" gemeinsam und keineswegs getrennt selig werden. Von Entrückung steht dort überhaupt nichts.
Diese Auslegungmethode wird gerne benutzt, wenn man einen geliebten außerbiblischen Gedanken der Bibel unterstellen möchte. Paulus referiert aber im gesamten Römerbrief über das Zusammengehen oder die Integration von Juden und Heiden (Das waren die beiden Gruppen in der Gemeinde zu Rom, die sich nicht immer "christlich" zueinander verhielten) und zeigt auf, wie aus beiden "Völkern" ein Gottesvolk werden kann.

Weiter schreibst Du:
Wenn dann die Gemeinde entrückt ist, hat Israel in der Heilsgeschichte wieder eine andere Stellung, um gerettet zu werden. LG LA


In meiner Lutherbibel, aber auch in allen anderen Bibeln, fällt die Entrückung mit der Wiederkunft Jesu zusammen. Darnach beginnt die Periode der "1000 Jahre", in denen die Erde so ist wie sie vor dem 1. Schöpfungstag war: ein abyssos, ein Abgrund. Wie in einem solchen Chaos ein Mensch leben kann, ist mir schleierhaft.

Genau habe ich das ja in meiner Erklärung der Offenbarung hier im Thread etwas weiter zurück erläutert. (Offb. 19+20)

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Kommen Juden in den Himmel ???

Beitragvon LordAlm » Do 30. Apr 2009, 00:22

Reginald 32 hat geschrieben:LordAlm schreibt:
Das jüdische Volk wird erst dann wieder seine vorrangige, heilsgeschichtlich bedeutende Stellung einnehmen, wenn die Gemeinde Jesu – bestehend aus Juden und Griechen – als Heilsorgan von der Erde entrückt worden ist: "Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist" (Röm 11,25).

Lieber Lord, was Du hier schreibst, ist die typische dispensationalische Auslegung gemäß J.N. Darby. Du lässt aber im Röm. 11 (geflissentlich?) den 26. Vers weg. Denn der besagt, dass Juden und "die Fülle der Heiden" gemeinsam und keineswegs getrennt selig werden. Von Entrückung steht dort überhaupt nichts.

Ich kenne J.N. Darby nicht. Zuletzt, wird ganz Israel gerettet.
Weiter schreibst Du:
Wenn dann die Gemeinde entrückt ist, hat Israel in der Heilsgeschichte wieder eine andere Stellung, um gerettet zu werden. LG LA

In meiner Lutherbibel, aber auch in allen anderen Bibeln, fällt die Entrückung mit der Wiederkunft Jesu zusammen. Darnach beginnt die Periode der "1000 Jahre", in denen die Erde so ist wie sie vor dem 1. Schöpfungstag war: ein abyssos, ein Abgrund. Wie in einem solchen Chaos ein Mensch leben kann, ist mir schleierhaft.

Genau habe ich das ja in meiner Erklärung der Offenbarung hier im Thread etwas weiter zurück erläutert. (Offb. 19+20)

Die letzte Posaune Gottes, die auch in 1. Thessalonicher 4 erwähnt ist, wird ertönen, wenn der Herr Sein himmlisches Volk, die Gemeinde Jesu, sammelt. Mit anderen Worten: Sie ertönt bei der Entrückung und leitet gleichzeitig den grossen schrecklichen Tag des Herrn ein. Das ist jene furchtbare, nie da gewesene Gerichtsperiode unter der Herrschaft des Antichristen. Die erste Posaune Gottes ertönte beim Sinai, als der Herr Sein irdisches Volk, Israel, um sich sammelte (2.Mo 19,16). Weder die erste noch die letzte Posaune hat also etwas mit den Posaunen zu tun, die in Offenbarung 8,9 und 11 geblasen werden. LG LA
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Re: Kommen Juden in den Himmel ???

Beitragvon Reginald 32 » Fr 1. Mai 2009, 19:11

LordAlm schreibt:

Das ist jene furchtbare, nie da gewesene Gerichtsperiode unter der Herrschaft des Antichristen. Die erste Posaune Gottes ertönte beim Sinai, als der Herr Sein irdisches Volk, Israel, um sich sammelte (2.Mo 19,16). Weder die erste noch die letzte Posaune hat also etwas mit den Posaunen zu tun, die in Offenbarung 8,9 und 11 geblasen werden. LG LA


Diese Schriftauslegung , lieber Lord, basiert u.a. auf der Auslegung von Francisco Ribeira, Jesuit, Professor der Theologie an der Universität von Salamanca, Spanien. Er erfand die Geschichte vom Antichristen, der in den letzten 7 Jahren der Weltgeschichte auf der Erde eine Schreckensherrschaft aufrichten soll. Damit versuchte er das Papsttum vom protestantischen Vorwurf rein zu waschen, der Antichrist zu sein.

Wie Du weißt, entstand der Jesuitenorden zum Zweck der Gegenreformation, d.h. also, um die Reformation aus zu löschen. Das gelang ihm auch in weiten Teilen Südeuropas und teilweise auch bei uns. Mich verwundert, dass Du als Protestant Dich für die Verbreitung gegenreformatorischer Inhalte hergibst. Aber es ist ja Deine Sache.

Bei dem Anglikanerpriester Darby, dessen Anglikanerbischof später (nach seinem Übertritt zur römischen Kirche) katholischer Erzbischof von England wurde, und dessen Ansichten und Lehren heute die Grundlage der sog. Brüderbewegung sind, erstaunt mich das allerdings weniger.

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Kommen Juden in den Himmel ???

Beitragvon LordAlm » Fr 1. Mai 2009, 19:22

Ich danke dir lieber Reginald,
Kehren wir doch zum Thema zurück, damit der Thread nicht zerpflückt wird. LG LA
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Re: Kommen Juden in den Himmel ???

Beitragvon parepidimos » Fr 1. Mai 2009, 20:30

LordAlm hat geschrieben:Ich kenne J. N. Darby nicht.

Vielleicht taetest du gut daran, dich ein wenig mit der Herkunft deiner Interpretation zu befassen? Mir erging es genauso wie dir, dass ich unkritisch mit der Idee aufwuchs, Dispensationalismus sei die einzig moegliche Sicht der Endzeit, welche von der Bibel gelehrt werde. Fuer mich war die Wahrnehmung der eigenen Herkunftsgeschichte und Existenz anderer Moeglichkeiten der erste Schritt zur Genesung. Praemillennialismus (bzw. Dispensationalismus) ist nicht nur die abenteuerlichste (und roman-traechtigste) Endzeittheorie, sondern auch eine sehr junge: Bis ca. 1830 wusste die Christenheit nichts von einer "Entrueckung".
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Re: Kommen Juden in den Himmel ???

Beitragvon LordAlm » Sa 2. Mai 2009, 02:47

parepidimos hat geschrieben:
LordAlm hat geschrieben:Ich kenne J. N. Darby nicht.

Vielleicht taetest du gut daran, dich ein wenig mit der Herkunft deiner Interpretation zu befassen? Mir erging es genauso wie dir, dass ich unkritisch mit der Idee aufwuchs, Dispensationalismus sei die einzig moegliche Sicht der Endzeit, welche von der Bibel gelehrt werde. Fuer mich war die Wahrnehmung der eigenen Herkunftsgeschichte und Existenz anderer Moeglichkeiten der erste Schritt zur Genesung. Praemillennialismus (bzw. Dispensationalismus) ist nicht nur die abenteuerlichste (und roman-traechtigste) Endzeittheorie, sondern auch eine sehr junge: Bis ca. 1830 wusste die Christenheit nichts von einer "Entrueckung".

Wen sprichst du da genau an, lieber pare? LG LA
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Re: Kommen Juden in den Himmel ???

Beitragvon parepidimos » Sa 2. Mai 2009, 06:41

LordAlm hat geschrieben:Wen sprichst du da genau an, lieber pare? LG LA

Den Dispensationalisten, der J. N. Darby nicht kennt, herzallerliebster Lordi :D
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Re: Kommen Juden in den Himmel ???

Beitragvon LordAlm » Sa 2. Mai 2009, 15:04

parepidimos hat geschrieben:
LordAlm hat geschrieben:Wen sprichst du da genau an, lieber pare? LG LA

Den Dispensationalisten, der J. N. Darby nicht kennt, herzallerliebster Lordi :D

Danke lieber pare, man hat eben nie ausgelernt, Wiki lässt grüssen:
"Andere religiöse Gemeinschaften in Deutschland, wie z. B. viele baptistische Gemeinden, die Freien Bibelforscher, die Laien-Heim-Missionsbewegung, die Siebenten-Tags-Adventisten und die Pietisten, vertreten ähnlich geartete Stufenmodelle der menschlichen Erlösungsgeschichte."
Reginalds Ansichten sind für mich schwer nachvollziehbar, aber ich habe die Weisheit auch nicht mit dem Löffel gegessen. http://de.wikipedia.org/wiki/Dispensationalismus LG LA

P.S. herzallerliebster Lordi :D war nicht immer so, aber gleich übertreiben, ich weiss wie du's meinst. :P
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Re: Kommen Juden in den Himmel ???

Beitragvon parepidimos » Sa 2. Mai 2009, 22:47

LordAlm hat geschrieben:"Andere religiöse Gemeinschaften in Deutschland, wie z. B. viele baptistische Gemeinden, die Freien Bibelforscher, die Laien-Heim-Missionsbewegung, die Siebenten-Tags-Adventisten und die Pietisten, vertreten ähnlich geartete Stufenmodelle der menschlichen Erlösungsgeschichte."

Dispensationalismus ist keine Gruppierung, sondern eine Interpretation, welche von vielen aufgenommen wurde. Man muss den geschichtlichen Hintergrund nicht wissen, um diese Ideen heute zu vertreten. Ich meine sogar, dass diese den Grossteil ihrer Popularitaet dem Umstand verdanken, dass sich die wenigsten Vertreter bewusst sind, dass sie im Prinzip dem Zeitgeist des 19.Jh. hinterherglauben, und nicht der Bibel.
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Re: Kommen Juden in den Himmel ???

Beitragvon Daniel2000 » Do 7. Mai 2009, 10:16

parepidimos hat geschrieben:Dispensationalismus ........


Ist aber doch ein Unsinn oder?

Schalom
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Re: Kommen Juden in den Himmel ???

Beitragvon SunFox » Do 7. Mai 2009, 12:05

Ich bin eigentlich garnicht richtig gewillt die Frage: "Kommen Juden in den Himmel?° so hinzunehmen!

Will man einzig und allein an einer namentlichen Benennung festmachen, wer in den Himmel kommt und wer nicht?

Wie soll das funktionieren? Einfach sagen du bist .... und kommst deswegen in den Himmel und du bist .... und kommst deswegen nicht in den Himmel?

Ist das nicht gerade das Prinzip, welches viele Gruppen anwenden, die eigentlich keine Botschaft mehr verkünden müßten, sondern nur noch sagen bräuchten: "Werde einer von uns und der Himmel gehört dir!".

Ich wehre mich ganz entschieden dagegen zu sagen, dass das erreichen des Himmelreiches an einer Gruppenzugehörigkeit festzumachen ist!

Mt 5,3 Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.

Mt 5,4 Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.

Mt 5,5 Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.

Mt 5,6 Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.

Mt 5,7 Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.

Mt 5,8 Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.

Mt 5,9 Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen.

Mt 5,10 Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich.

Geistliche Armut, ertragen von Leid, Sanftmut, Gerechtigkeitshunger, Barmherzigkeit, reines Herz, Friedfertigkeit, Verfolgung um der Gerechtigkeit willen sind Bestandteile eines Gläubigens, denn für diese gilt:

Römer 4,7: "Selig sind die, denen die Ungerechtigkeiten vergeben und denen die Sünden bedeckt sind!"

Ein weiterer Punkt:

Lukas 11,28: "Er aber sprach: Ja, selig sind, die das Wort Gottes hören und bewahren."

Was ist mit denen die Gottes Wort nie gehört haben, es also rein von der Botschaft her also garnicht bewahren konnten?

2.Petrus 2,20.21: "Denn wenn sie durch die Erkenntnis unseres Herrn und Heilands Jesus Christus entflohen sind dem Unrat der Welt, werden aber wiederum in diesen verstrickt und von ihm überwunden, dann ist's mit ihnen am Ende ärger geworden als vorher. Denn es wäre besser für sie gewesen, dass sie den Weg der Gerechtigkeit nicht erkannt hätten, als dass sie ihn kennen und sich abkehren von dem heiligen Gebot, das ihnen gegeben ist."

Die Bibel bezeugt uns mehrfach, das Gott das Herz anschaut und den Menschen danach beurteilt und auch in der Bergpredigt heißt es: "Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen."

Stellt sich die Frage, ob man ein reines Herz haben kann, ohne Gott jemals kennen gelernt zu haben?

Anders gefragt, hat man automatisch ein unreines Herz durch unverschuldetes Nichtwahrnehmen der in Worte fassbaren Botschaft?

Gott wird jeden Menschen nach seinem Tun und nach seiner Gesinnung beurteilen und die angesetzten Kriterien sind relativ hoch gesteckt wie uns die Bergpredigt zeigt, aber Gott ist nicht ungerecht: "Also hat Gott die Welt geliebt!"

Gott liebt alle Menschen, auch die die die Liebe Gottes nie kennen gelernt haben! Dieses bedeutet zwar nicht, das alle Nichterfahrer der Botschaft Gottes automatisch in den Himmel kommen, aber es sagt uns das Gott seinen eigenen Maßstab der Beurteilung hat!

Auch an den Menschen die die Frohe Botschaft nie gehört haben, legt Gott den Maßstab wie sie uns die Bergpredigt dalegt an und zwar insoweit dort festgestellte Kriterien anwendbar sind!

Ich will hier keinen Freibrief erstellen für die, die da sagen: "Ich muß nicht Christ sein, denn ich bin auch so ein guter Mensch!", denn diese haben ja von der Botschaft Gottes gehört und lehnen sie bewußt ab und sie machen sich praktisch selbst Gerecht, dieses funktioniert so nicht!

Lassen wir also den lieben Gott selbst entscheiden, wem er den himmlischen Frieden schenkt und lenken lieber unser Augenmerk auf die eigene Gerechtigkeit die vor Gott zählt!

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Re: Kommen Juden in den Himmel ???

Beitragvon parepidimos » Do 7. Mai 2009, 15:59

Daniel2000 hat geschrieben:
parepidimos hat geschrieben:Dispensationalismus ........


Ist aber doch ein Unsinn oder?

Mir geht es eigentlich weniger darum, ob Dispensationalismus jetzt "Unsinn" ist oder nicht, sondern darum, dass man sich bewusst ist wo er herkommt und was die Alternativen sind. Der wirkliche Unsinn ist es meiner Meinung nach, so zu tun als sei der Dispensationalismus das "einzig wahre" Verstaendnis der Apokalypse.
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Re: Kommen Juden in den Himmel ???

Beitragvon Jakow » Mo 11. Mai 2009, 16:57

SunFox hat geschrieben:Ich bin eigentlich garnicht richtig gewillt die Frage: "Kommen Juden in den Himmel?° so hinzunehmen!
Ich fand die Frage eigentlich ganz witzig. So zeigt sich dessen Irrsinn ja alleine schon darin, dass bei einer Verneinung, die Juden sich dann mit Mosche Rabbenu und Jesus in der Hölle treffen. Sollte dort also ganz lustig zugehen... :lol:
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Re: Kommen Juden in den Himmel ???

Beitragvon parepidimos » Mo 11. Mai 2009, 17:17

Du hast natuerlich recht, dass die Fragestellung peinlich einfaeltig ist. Aber Moses (aus dem Stamm Levi) als "Juden" zu bezeichnen ist auch nicht viel schlauer.
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Re: Kommen Juden in den Himmel ???

Beitragvon sugi » Mo 11. Mai 2009, 21:35

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, das er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben habe.

Jesus spricht: Niemand kommt zum Vater, denn durch mich!
(frei zitiert)
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Re: Kommen Juden in den Himmel ???

Beitragvon parepidimos » Mo 11. Mai 2009, 21:50

Die Frage muesste anders lauten, naemlich: Muessen die Juden Jesus annehmen, um gerettet zu werden, oder tut's ihr AT-Glaube ebenfalls? Aus der Sicht der Juden lautet die Antwort klar "nein", weil sie Jesus nicht als den Messias sehen. Fuer Christen gibt es meiner Meinung nach nur zwei Antworten, die Sinn machen, und beide lauten "ja" :mrgreen:

1. Ja, auch Juden muessen Jesus als ihren persoenlichen Retter anerkennen, um gerettet zu werden - Festhalten an der AT-Praxis genuegt nicht
2. Ja, der ganze AT-Ritus diente dazu, um die Suenden vorwaerts auf Jesus zu "delegieren" und auf ihn hinzuweisen. Ein AT-treuer Jude wird durch das Erloesungswerk von Jesus gerettet, ob er dies nun anerkennt oder nicht

So oder so: Ohne Jesus geht es nicht. Haette das Gesetz tatsaechlich genuegt, um die Menschen zu retten, dann haette Gott nicht seinen eigenen Sohn hergeben muessen.
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Re: Kommen Juden in den Himmel ???

Beitragvon sugi » Mo 11. Mai 2009, 22:24

parepidimos hat geschrieben:So oder so: Ohne Jesus geht es nicht. Haette das Gesetz tatsaechlich genuegt, um die Menschen zu retten, dann haette Gott nicht seinen eigenen Sohn hergeben muessen.


Yep, Jesus kam um das Gesetz zu Erfüllen.. :praisegod:
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Re: Kommen Juden in den Himmel ???

Beitragvon SunFox » Mo 11. Mai 2009, 23:10

sugi hat geschrieben:
parepidimos hat geschrieben:So oder so: Ohne Jesus geht es nicht. Haette das Gesetz tatsaechlich genuegt, um die Menschen zu retten, dann haette Gott nicht seinen eigenen Sohn hergeben muessen.


Yep, Jesus kam um das Gesetz zu Erfüllen.. :praisegod:


Um das Gesetz des schwachen Opfers zu erfüllen liebe sugi! ;)

Hebräer 9,9-15: "Dieses ist ein Gleichnis für die gegenwärtige Zeit, in welcher Gaben und Opfer dargebracht werden, die, was das Gewissen anbelangt, den nicht vollkommen machen können, der den Gottesdienst verrichtet, der nur aus Speisen und Getränken und verschiedenen Waschungen besteht und aus Verordnungen für das Fleisch, die bis zu der Zeit auferlegt sind, da eine bessere Ordnung eingeführt wird. Als aber der Christus kam als ein Hoherpriester der zukünftigen Güter, ist er durch das größere und vollkommenere Zelt, das nicht mit Händen gemacht, das heißt nicht von dieser Schöpfung ist, auch nicht mit dem Blut von Böcken und Kälbern, sondern mit seinem eigenen Blut ein für allemal in das Heiligtum eingegangen und hat eine ewige Erlösung erlangt. Denn wenn das Blut von Stieren und Böcken und die Besprengung mit der Asche der jungen Kuh die Verunreinigten heiligt zur Reinheit des Fleisches, wieviel mehr wird das Blut des Christus, der sich selbst durch den ewigen Geist als ein makelloses Opfer Gott dargebracht hat, euer Gewissen reinigen von toten Werken, damit ihr dem lebendigen Gott dienen könnt. Darum ist er auch der Mittler eines neuen Bundes, damit — da sein Tod geschehen ist zur Erlösung von den unter dem ersten Bund begangenen Übertretungen — die Berufenen das verheißene ewige Erbe empfangen."

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Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Kommen Juden in den Himmel ???

Beitragvon Meta » Di 12. Mai 2009, 01:00

Ueli hat geschrieben:Hallo Zusammen,

ich hatte am letzten Wochenende eine heftige Diskussion mit Mitchristen, die mit aller Kraft behaupten, dass nur Menschen ins Paradies kommen die ihr Leben Jesus Christus übergeben haben. Dies gilt insbesondere für alle Juden, welche den Jesus des NT verwerfen. Als Begründung wird Johannes 14,6 ins Feld geführt. Ich persönlich bin der festen Überzeugung, dass alle Juden zum Herrn kommen, die den Messias erwarten und nach ihren jüdischem Glauben leben.

Wer kann mir dazu Stellen aus dem AT und NT aufzeigen? Gruss Ueli


Deine Ansicht ist richtig. Jeschua sagte selber, dass er nur zu den verlorenen Schafen des jüdischen Volkes gesandt wurde.

Apg. 13. Scha-ul und Bar-Nabba gehen nach Antjochien und am Schabbat in die Synagoge, und Scha-ul sagt dies: Vers 26 Brüder! - Söhne Avrahams und die unter euch, die G-ttesfürchtige sind! An uns ist die Botschaft dieser Erlösung ergangen.

G-ttesfürchtige sind solche, die auf dem Weg ins Judentum waren.

Keiner, der Anwesenden wurde Christ.

Apg. 15, 21 Denn seit frühester Zeit hat Mosche in jeder Stadt solche gehabt, die ihn verkündigt haben, die seine Worte jeden Schabbat in den Synagogen lasen.

das heisst: jeder Gläubige, Jude und Heide, kann in den Synagogen fagen, wenn er etwas nicht weiss, und sich belehren lassen :lol:

Apg. 16, 20 Sie führten sie den Richtern vor und sagten: "Diese Menschen (Scha-ul und Sila) verursachen eine Menge Ärger in unserer Stadt, weil sie Juden sind. 21 Sie unterstützen Bräuche, die hinzunehmen oder zu praktizieren gegen unser Gesetz verstossen, da wir Römer sind."

Hier kann man lesen, dass Scha-ul nur das Judentum kannte, und seinen Glauben nie aufgegeben hat.

Dass er angeblich die christliche Lehre und Theologie erfunden haben soll, ist ein Märchen.
Man kann ja bekanntlich alle Bibeltexte so verdrehen, dass sie das christliche Verständnis bestätigen.

Apg.21, 20 Als sie das hörten, priesen sie Gott; doch sie sagten auch zu ihm: "Du siehst, Bruder, wie viele Tausende von Gläubigen es unter den Judäern gibt, und sie alle sind Eiferer für die Thora.

kein einziger Jude wurde Christ :lol:

und dann der Römerbrief. Der ist voll Lob über die Thora, und zeigt, dass sich auch Heiden daran halten können.

Römer 2, 13 Denn es sind nicht die blossen Hörer der Thora, die Gott für gerecht erachtet; es sind vielmehr die Täter dessen, was die Thora sagt, die in Gottes Augen gerecht sind. :lol:
Vers 17 Wenn aber du dich einen Juden nennst und auf die Thora stützest und dich Gottes rühmst 18 und seinen Willen kennst und billigst, was recht ist, weil du aus der Thora unterwiesen bist; 19 und wenn du überzeugt bist, dass du ein Führer der Blinden, ein Licht in der Finsternis, 20 ein Erzieher der geistlich Unwissenden und ein Lehrer der Kinder bist, weil du in der Thora die Verkörperung der Erkenntnis und der Wahrheit hast; du, der du andere lehrst .......

das ist ein Loblied auf die Thora :lol: und dass sie ewig gültig ist

Römer 3, 31 Folgt daraus, dass wir durch dieses Vertrauen die Thora aufheben? Das möge der Himmel verhüten! Im Gegenteil, wir bestätigen die Thora. :lol: :lol:

Römer 8, 6 Seinen Sinn der alten Natur zu unterstellen, ist gleichbedeutend mit dem Tod, doch seinen Sinn dem Geist zu unterstellen ist Leben und Schalom. 7 Denn der Sinn, der von der alten Natur beherrscht wird, steht Gott feindlich gegenüber, weil er sich nicht der Thora Gottes unterwirft - ja, er kann es gar nicht.

also: jeder Gläubige, Jude und Heide halten durch Jeschua und den Geist G-ttes die Thora ein, sie führen ein jüdisches Leben. :lol: :lol:

der jüdische Rabbi Scha-ul ist einfach genial :lol: :lol:
man muss ihn nur richtig verstehen
Römer 8,2 Denn die Tora der lebenschaffenden Geistkraft hat dich im Messias Jesus vom Gesetz der Sündenmacht und des Todes befreit.
8,7 Deshalb ist eine begrenzte menschliche Denkweise Gott gegenüber feindlich, weil sie sich nicht der Tora Gottes unterstellt und auch gar nicht in der Lage dazu ist
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Re: Kommen Juden in den Himmel ???

Beitragvon parepidimos » Di 12. Mai 2009, 01:26

Meta, du wirst scheinbar nie muede, diesen unhistorischen, unbiblischen, unchristlichen und unjuedischen Bloedsinn zu verzapfen. Aber gell, es steht jedem frei, womit er seine Gedankenwelt fuellen will. Mein Beileid ... Pare
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Re: Kommen Juden in den Himmel ???

Beitragvon SunFox » Di 12. Mai 2009, 06:55

Meta hat geschrieben:
Ueli hat geschrieben:Hallo Zusammen,

ich hatte am letzten Wochenende eine heftige Diskussion mit Mitchristen, die mit aller Kraft behaupten, dass nur Menschen ins Paradies kommen die ihr Leben Jesus Christus übergeben haben. Dies gilt insbesondere für alle Juden, welche den Jesus des NT verwerfen. Als Begründung wird Johannes 14,6 ins Feld geführt. Ich persönlich bin der festen Überzeugung, dass alle Juden zum Herrn kommen, die den Messias erwarten und nach ihren jüdischem Glauben leben.

Wer kann mir dazu Stellen aus dem AT und NT aufzeigen? Gruss Ueli


Deine Ansicht ist richtig. Jeschua sagte selber, dass er nur zu den verlorenen Schafen des jüdischen Volkes gesandt wurde.


Lieber Ueli,

die ganze Welt ist voller Radikale, nicht viele aber es gibt sie und Meta ist dieses für die jüdische Richtung!

Radikale äußern Kritik an andere, aber sie empfangen selbst keine mehr und daher ist die Kommunikation mit ihnen ist also stark eingeschränkt!

Der Tunnelblick macht sie halt erhaben über alles, was anders denkt!

Meta missbraucht biblische Aussagen für das eigene Denken und vorhandene andere Gesichtspunkte werden übersprungen!

Johannes 4,6-10: "Es war aber dort Jakobs Brunnen. Weil nun Jesus müde war von der Reise, setzte er sich am Brunnen nieder; es war um die sechste Stunde. Da kommt eine Frau aus Samarien, um Wasser zu schöpfen. Jesus spricht zu ihr: Gib mir zu trinken! Denn seine Jünger waren in die Stadt gegangen, um Essen zu kaufen. Da spricht die samaritische Frau zu ihm: Wie, du bittest mich um etwas zu trinken, der du ein Jude bist und ich eine samaritische Frau? Denn die Juden haben keine Gemeinschaft mit den Samaritern. Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wenn du erkenntest die Gabe Gottes und wer der ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, du bätest ihn und er gäbe dir lebendiges Wasser."

Jesus hat wenn sich die Gelegenheit bot auch zu Menschen gesprochen, die nicht zu den Juden gerechnet wurden!

Meta hat geschrieben:Apg. 13. Scha-ul und Bar-Nabba gehen nach Antjochien und am Schabbat in die Synagoge, und Scha-ul sagt dies: Vers 26 Brüder! - Söhne Avrahams und die unter euch, die G-ttesfürchtige sind! An uns ist die Botschaft dieser Erlösung ergangen.

G-ttesfürchtige sind solche, die auf dem Weg ins Judentum waren.


Nicht das Judentum ist der Weg zum Vater, sondern Jesus Christus ist der Weg zum Vater: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben und niemand kommt zum Vater denn durch mich!"

Christus ist der Vollender des Glaubens, die Erlösung ist in IHM begründet und so sind seine Nachfolger automatisch Christen!

Meta hat geschrieben:Keiner, der Anwesenden wurde Christ.

Apg. 15, 21 Denn seit frühester Zeit hat Mosche in jeder Stadt solche gehabt, die ihn verkündigt haben, die seine Worte jeden Schabbat in den Synagogen lasen.

das heisst: jeder Gläubige, Jude und Heide, kann in den Synagogen fagen, wenn er etwas nicht weiss, und sich belehren lassen :lol:


Das die Anwesenden erst einmal keine Christen waren ist in der Sache schon logisch und daher nichts neues! Wie soll Jesus und auch seine Nachfolger zu Christen gesprochen haben, wenn das Christentum gerade erst in seiner Entstehung war?

Somit ist die angeführte Behauptung unsinnig, es ging ja garnicht anders!

Keiner der Anwesenden war Christ, aber im Folgeverlauf wurden viele Christen und das übersieht Meta!

Meta hat geschrieben:Apg. 16, 20 Sie führten sie den Richtern vor und sagten: "Diese Menschen (Scha-ul und Sila) verursachen eine Menge Ärger in unserer Stadt, weil sie Juden sind. 21 Sie unterstützen Bräuche, die hinzunehmen oder zu praktizieren gegen unser Gesetz verstossen, da wir Römer sind."

Hier kann man lesen, dass Scha-ul nur das Judentum kannte, und seinen Glauben nie aufgegeben hat.


Man schmeißt mit Behauptungen um sich, überliest aber wichtige Aussagen! Tunnelblick!

Apostelgeschichte 20,17.20: "Die folgte Paulus und uns überall hin und schrie: Diese Menschen sind Knechte des allerhöchsten Gottes, die euch den Weg des Heils verkündigen. Das tat sie viele Tage lang. Paulus war darüber so aufgebracht, dass er sich umwandte und zu dem Geist sprach: Ich gebiete dir im Namen Jesu Christi, dass du von ihr ausfährst. Und er fuhr aus zu derselben Stunde."

Paulus handelte im Auftrag Jesu und nicht im Auftrag jüdischer Gelehrsamkeit!

Apostelgeschichte 4,4-13: "Aber viele von denen, die das Wort (von Christus) gehört hatten, wurden gläubig; und die Zahl der Männer stieg auf etwa fünftausend (Christen). Als nun der Morgen kam, versammelten sich ihre Oberen und Ältesten und Schriftgelehrten (der Juden) in Jerusalem, auch Hannas, der Hohepriester, und Kaiphas und Johannes und Alexander und alle, die vom Hohenpriestergeschlecht waren; und sie stellten sie vor sich und fragten sie: Aus welcher Kraft oder in welchem Namen habt ihr das getan? Petrus, voll des Heiligen Geistes, sprach zu ihnen: Ihr Oberen des Volkes und ihr Ältesten (der Juden)! Wenn wir (Nachfolger Jesu) heute verhört werden wegen dieser Wohltat an dem kranken Menschen, durch wen er gesund geworden ist, so sei euch und dem ganzen Volk Israel kundgetan: Im Namen Jesu Christi von Nazareth, den ihr (Juden) gekreuzigt habt, den Gott (der Vater) von den Toten auferweckt hat; durch ihn (Jesus Christus) steht dieser hier gesund vor euch. Das ist der Stein, von euch Bauleuten (jüdischen Lehrern der Thora) verworfen, der zum Eckstein geworden ist. Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden. Sie sahen aber den Freimut des Petrus und Johannes und wunderten sich; denn sie merkten, dass sie ungelehrte und einfache Leute waren, und wussten auch von ihnen, dass sie mit Jesus gewesen waren."

Meta hat geschrieben:Dass er angeblich die christliche Lehre und Theologie erfunden haben soll, ist ein Märchen.
Man kann ja bekanntlich alle Bibeltexte so verdrehen, dass sie das christliche Verständnis bestätigen.

Apg.21, 20 Als sie das hörten, priesen sie Gott; doch sie sagten auch zu ihm: "Du siehst, Bruder, wie viele Tausende von Gläubigen es unter den Judäern gibt, und sie alle sind Eiferer für die Thora. (Wort Gottes)"

kein einziger Jude wurde Christ :lol:


Meta führt hier Apostelgeschichte 21,20 an, ist aber nicht in der Lage zu lesen was da steht! ;)

Dazu muß man jetzt in direktem Zusammenhang Apostelgeschichte 4,4 lesen: "Aber viele von denen, die das Wort (von Christus) gehört hatten, wurden gläubig; und die Zahl der Männer stieg auf etwa fünftausend (Christen)."

Apostelgeschichte 21,20 sagt uns, das es unter den Juden viele Gläubige an Jesus gab und was ist mit dem Rest der Juden, die nicht an Jesus glaubten?

Scharf überlegen! ;)

Richtig, es sind Ungläubige!

Meta hat geschrieben:und dann der Römerbrief. Der ist voll Lob über die Thora, und zeigt, dass sich auch Heiden daran halten können.

Römer 2, 13 Denn es sind nicht die blossen Hörer der Thora, die Gott für gerecht erachtet; es sind vielmehr die Täter dessen, was die Thora sagt, die in Gottes Augen gerecht sind. :lol:
[b]Vers 17 Wenn aber du dich einen Juden nennst und auf die Thora stützest und dich Gottes rühmst 18 und seinen Willen kennst und billigst, was recht ist, weil du aus der Thora unterwiesen bist; 19 und wenn du überzeugt bist, dass du ein Führer der Blinden, ein Licht in der Finsternis, 20 ein Erzieher der geistlich Unwissenden und ein Lehrer der Kinder bist, weil du in der Thora die Verkörperung der Erkenntnis und der Wahrheit hast; du, der du andere lehrst .......

das ist ein Loblied auf die Thora :lol: und dass sie ewig gültig ist

Römer 3, 31 Folgt daraus, dass wir durch dieses Vertrauen die Thora aufheben? Das möge der Himmel verhüten! Im Gegenteil, wir bestätigen die Thora. :lol: :lol:

Römer 8, 6 Seinen Sinn der alten Natur zu unterstellen, ist gleichbedeutend mit dem Tod, doch seinen Sinn dem Geist zu unterstellen ist Leben und Schalom. 7 Denn der Sinn, der von der alten Natur beherrscht wird, steht Gott feindlich gegenüber, weil er sich nicht der Thora Gottes unterwirft - ja, er kann es gar nicht.

also: jeder Gläubige, Jude und Heide halten durch Jeschua und den Geist G-ttes die Thora ein, sie führen ein jüdisches Leben. :lol: :lol:

der jüdische Rabbi Scha-ul ist einfach genial :lol: :lol:
man muss ihn nur richtig verstehen


Juden sind also gemäß Meta zu reinen Thoraisten geworden, bei den denen das Denken bei Jesus Christus aufhört wie hier eindrucksvoll auch durch Meta bezeugt wird!

Man redet von Verstehen und redet im Unverstand!

Nicht die Thora ist der Weg, denn sie beschreibt einen Weg der Gesetzmäßigkeit, sondern Jesus ist der Weg und dieser beschreibt einen Weg der Liebe! :praisegod:

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Kommen Juden in den Himmel ???

Beitragvon Meta » Di 12. Mai 2009, 09:53

parepidimos hat geschrieben:Meta, du wirst scheinbar nie muede, diesen unhistorischen, unbiblischen, unchristlichen und unjuedischen Bloedsinn zu verzapfen. Aber gell, es steht jedem frei, womit er seine Gedankenwelt fuellen will. Mein Beileid ... Pare


ich finde es interessant, dass Du Texte aus dem NT, die Du anscheinend nicht verstehst, als Blödsinn bezeichnest.

Ich glaube nicht, dass HaSchem wegen den Christen seinen Willen, die Thora ändert.

Wenn Christen behaupten, Mitbürger im Volk G-ttes, dem jüdischen Volk zu sein dann gilt das:
4.Mose 15, 15 Die Volksschar, eine Satzung habe sie, für euch und für den Fremdling, der bei euch weilt, ein ewiges Gesetz für eure Geschlechter; wie ihr, so der Fremdling vor dem Ewigen. 16 Eine Weisung und ein Recht gelte für euch und für den Fremdling, der bei euch weilt.

dass HaSchem das genau so meint, wie es hier steht, weiss ich
Römer 8,2 Denn die Tora der lebenschaffenden Geistkraft hat dich im Messias Jesus vom Gesetz der Sündenmacht und des Todes befreit.
8,7 Deshalb ist eine begrenzte menschliche Denkweise Gott gegenüber feindlich, weil sie sich nicht der Tora Gottes unterstellt und auch gar nicht in der Lage dazu ist
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Re: Kommen Juden in den Himmel ???

Beitragvon Thelonious » Di 12. Mai 2009, 11:23

Wie Ihr wisst, bringt es die Beiträge des anderen jeweils simpel als "Blödsinn" zu verwerfen, in der Diskussion mit Sicherheit nicht weiter.

Gruß
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Re: Kommen Juden in den Himmel ???

Beitragvon Meta » Di 12. Mai 2009, 11:38

SunFox hat geschrieben:
Meta hat geschrieben:
Ueli hat geschrieben:
Lieber Ueli,

die ganze Welt ist voller Radikale, nicht viele aber es gibt sie und Meta ist dieses für die jüdische Richtung!

Radikale äußern Kritik an andere, aber sie empfangen selbst keine mehr und daher ist die Kommunikation mit ihnen ist also stark eingeschränkt!

Der Tunnelblick macht sie halt erhaben über alles, was anders denkt!

Meta missbraucht biblische Aussagen für das eigene Denken und vorhandene andere Gesichtspunkte werden übersprungen!

Johannes 4,6-10: "Es war aber dort Jakobs Brunnen. Weil nun Jesus müde war von der Reise, setzte er sich am Brunnen nieder; es war um die sechste Stunde. Da kommt eine Frau aus Samarien, um Wasser zu schöpfen. Jesus spricht zu ihr: Gib mir zu trinken! Denn seine Jünger waren in die Stadt gegangen, um Essen zu kaufen. Da spricht die samaritische Frau zu ihm: Wie, du bittest mich um etwas zu trinken, der du ein Jude bist und ich eine samaritische Frau? Denn die Juden haben keine Gemeinschaft mit den Samaritern. Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wenn du erkenntest die Gabe Gottes und wer der ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, du bätest ihn und er gäbe dir lebendiges Wasser."

Jesus hat wenn sich die Gelegenheit bot auch zu Menschen gesprochen, die nicht zu den Juden gerechnet wurden!


Nicht das Judentum ist der Weg zum Vater, sondern Jesus Christus ist der Weg zum Vater: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben und niemand kommt zum Vater denn durch mich!"

Christus ist der Vollender des Glaubens, die Erlösung ist in IHM begründet und so sind seine Nachfolger automatisch Christen!

Das die Anwesenden erst einmal keine Christen waren ist in der Sache schon logisch und daher nichts neues! Wie soll Jesus und auch seine Nachfolger zu Christen gesprochen haben, wenn das Christentum gerade erst in seiner Entstehung war?

Somit ist die angeführte Behauptung unsinnig, es ging ja garnicht anders!

Keiner der Anwesenden war Christ, aber im Folgeverlauf wurden viele Christen und das übersieht Meta!

Man schmeißt mit Behauptungen um sich, überliest aber wichtige Aussagen! Tunnelblick!

Apostelgeschichte 20,17.20: "Die folgte Paulus und uns überall hin und schrie: Diese Menschen sind Knechte des allerhöchsten Gottes, die euch den Weg des Heils verkündigen. Das tat sie viele Tage lang. Paulus war darüber so aufgebracht, dass er sich umwandte und zu dem Geist sprach: Ich gebiete dir im Namen Jesu Christi, dass du von ihr ausfährst. Und er fuhr aus zu derselben Stunde."

Paulus handelte im Auftrag Jesu und nicht im Auftrag jüdischer Gelehrsamkeit!

Apostelgeschichte 4,4-13: "Aber viele von denen, die das Wort (von Christus) gehört hatten, wurden gläubig; und die Zahl der Männer stieg auf etwa fünftausend (Christen). Als nun der Morgen kam, versammelten sich ihre Oberen und Ältesten und Schriftgelehrten (der Juden) in Jerusalem, auch Hannas, der Hohepriester, und Kaiphas und Johannes und Alexander und alle, die vom Hohenpriestergeschlecht waren; und sie stellten sie vor sich und fragten sie: Aus welcher Kraft oder in welchem Namen habt ihr das getan? Petrus, voll des Heiligen Geistes, sprach zu ihnen: Ihr Oberen des Volkes und ihr Ältesten (der Juden)! Wenn wir (Nachfolger Jesu) heute verhört werden wegen dieser Wohltat an dem kranken Menschen, durch wen er gesund geworden ist, so sei euch und dem ganzen Volk Israel kundgetan: Im Namen Jesu Christi von Nazareth, den ihr (Juden) gekreuzigt habt, den Gott (der Vater) von den Toten auferweckt hat; durch ihn (Jesus Christus) steht dieser hier gesund vor euch. Das ist der Stein, von euch Bauleuten (jüdischen Lehrern der Thora) verworfen, der zum Eckstein geworden ist. Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden. Sie sahen aber den Freimut des Petrus und Johannes und wunderten sich; denn sie merkten, dass sie ungelehrte und einfache Leute waren, und wussten auch von ihnen, dass sie mit Jesus gewesen waren."


Meta führt hier Apostelgeschichte 21,20 an, ist aber nicht in der Lage zu lesen was da steht! ;)

Dazu muß man jetzt in direktem Zusammenhang Apostelgeschichte 4,4 lesen: "Aber viele von denen, die das Wort (von Christus) gehört hatten, wurden gläubig; und die Zahl der Männer stieg auf etwa fünftausend (Christen)."

Apostelgeschichte 21,20 sagt uns, das es unter den Juden viele Gläubige an Jesus gab und was ist mit dem Rest der Juden, die nicht an Jesus glaubten?

Scharf überlegen! ;)

Richtig, es sind Ungläubige!

Juden sind also gemäß Meta zu reinen Thoraisten geworden, bei den denen das Denken bei Jesus Christus aufhört wie hier eindrucksvoll auch durch Meta bezeugt wird!

Man redet von Verstehen und redet im Unverstand!

Nicht die Thora ist der Weg, denn sie beschreibt einen Weg der Gesetzmäßigkeit, sondern Jesus ist der Weg und dieser beschreibt einen Weg der Liebe! :praisegod:

Liebe Grüße von SunFox


ich nehme den jüdischen Rabbi Jeschua sehr ernst.
Math. 5,17 Glaubt nicht, dass ich gekommen bin, die Thora oder die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen aufzuheben, sondern zu verfollständigen. 18 Ja wahrhaftig! Ich sage euch, dass bis Himmel und Erde vergehen, nicht ein Jud oder ein Strichelchen aus der Thora vergehen wird - nicht bis alles, was geschehen muss, geschehen ist. 19 So wird, wer immer die geringste dieser Mizvot (Gebote) missachtet und andere lehrt, sie zu missachten, der Geringste im Himmelreich (Himmel = G-tt) sein. Wer ihnen aber gehorcht und auch andere dazu anhält, wird gross genannt werden im Himmelreich (G-ttes Reich).

Jeschua spricht hier von von allen Weisungen aus den 5 Büchern Mose. Ich glaube Jeschua, weil er das gleiche sagt, wie G-tt. Die ganze Thora ist ewig gültig.

erstaunlich, dass Du nicht fähig bist, das zu verstehen.
Es sind doch genau die Christen, die fast alle dieser Weisungen G-ttes aufheben, und nur ein Minimum von 9 Weisungen einhalten wollen.

Für normal denkende Menschen, ist Dein Text der Beweis, wie christliche Theologie das Denken verwirrt. Andauernd erklärt Ihr, dass ein Text, wie man ihn lesen und verstehen kann, so nicht stimmen würde. Ihr glaubt Jeschua und Scha-ul nicht.

nochmals Römer 2, 17 [b]Wenn aber du dich einen Juden nennst und auf die Thora stützest und dich Gottes rühmst 18 und seinen Willen kennst und billigst, was recht ist, weil du aus der Thora unterwiesen bist; 19 und wenn du überzeugt bist, dass du ein Führer der Blinden, ein Licht in der Finsternis, 20 ein Erzieher der geistlich Unwissenden und ein Lehrer der Kinder bist, weil du in der Thora die Verkörperung der Erkenntnis und der Wahrheit hast;[/b]

hier bestätigt Scha-ul die Thora. Er bezeichnet sie, wie G-tt selber, als Verkörperung der Erkenntnis und der Wahrheit ......
Die Thora ist ein Führer der Blinden, ein Licht in der Finsternis .........
Die Heilige Schrift bestätigt das.

4. Mose 18, 4 Meine Rechtssatzungen sollt ihr üben und meine Gesetze wahren, in ihnen zu wandeln; ich bin der Ewige, euer Gott. 5 So wahrt meine Gesetze und meine Rechtssatzungen, die der Mensch üben soll, dass er durch sie lebe; ich bin der Ewige.
Römer 8,2 Denn die Tora der lebenschaffenden Geistkraft hat dich im Messias Jesus vom Gesetz der Sündenmacht und des Todes befreit.
8,7 Deshalb ist eine begrenzte menschliche Denkweise Gott gegenüber feindlich, weil sie sich nicht der Tora Gottes unterstellt und auch gar nicht in der Lage dazu ist
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Re: Kommen Juden in den Himmel ???

Beitragvon Meta » Di 12. Mai 2009, 13:11

parepidimos hat geschrieben:Meta, du wirst scheinbar nie muede, diesen unhistorischen, unbiblischen, unchristlichen und unjuedischen Bloedsinn zu verzapfen. Aber gell, es steht jedem frei, womit er seine Gedankenwelt fuellen will. Mein Beileid ... Pare


ich weiss, durch persönliche Erfahrung, dass HaSchem sich seine Anhänger immer noch selber aussucht.
Auch wenn Du christliche Theologie studiert hast, heisst das noch lange nicht, dass der G-tt des jüdischen Volkes Dich berufen hat. Deine antijüdische Einstellung kenne ich. Einen arroganten Pastor, wie Dich, in seiner Gemeinde zu haben ist reiner Horror.
Zuletzt geändert von Meta am Di 12. Mai 2009, 14:37, insgesamt 1-mal geändert.
Römer 8,2 Denn die Tora der lebenschaffenden Geistkraft hat dich im Messias Jesus vom Gesetz der Sündenmacht und des Todes befreit.
8,7 Deshalb ist eine begrenzte menschliche Denkweise Gott gegenüber feindlich, weil sie sich nicht der Tora Gottes unterstellt und auch gar nicht in der Lage dazu ist
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Re: Kommen Juden in den Himmel ???

Beitragvon Meta » Di 12. Mai 2009, 14:35

SunFox hat geschrieben:
Meta"

[quote="Meta hat geschrieben:
und dann der Römerbrief. Der ist voll Lob über die Thora, und zeigt, dass sich auch Heiden daran halten können.

Römer 2, 13 Denn es sind nicht die blossen Hörer der Thora, die Gott für gerecht erachtet; es sind vielmehr die Täter dessen, was die Thora sagt, die in Gottes Augen gerecht sind. :lol:
Vers 17 Wenn aber du dich einen Juden nennst und auf die Thora stützest und dich Gottes rühmst 18 und seinen Willen kennst und billigst, was recht ist, weil du aus der Thora unterwiesen bist; 19 und wenn du überzeugt bist, dass du ein Führer der Blinden, ein Licht in der Finsternis, 20 ein Erzieher der geistlich Unwissenden und ein Lehrer der Kinder bist, weil du in der Thora die Verkörperung der Erkenntnis und der Wahrheit hast; du, der du andere lehrst .......

das ist ein Loblied auf die Thora :lol: und dass sie ewig gültig ist

Römer 3, 31 Folgt daraus, dass wir durch dieses Vertrauen die Thora aufheben? Das möge der Himmel verhüten! Im Gegenteil, wir bestätigen die Thora. :lol: :lol:

Römer 8, 6 Seinen Sinn der alten Natur zu unterstellen, ist gleichbedeutend mit dem Tod, doch seinen Sinn dem Geist zu unterstellen ist Leben und Schalom. 7 Denn der Sinn, der von der alten Natur beherrscht wird, steht Gott feindlich gegenüber, weil er sich nicht der Thora Gottes unterwirft - ja, er kann es gar nicht.

also: jeder Gläubige, Jude und Heide halten durch Jeschua und den Geist G-ttes die Thora ein, sie führen ein jüdisches Leben. :lol: :lol:

der jüdische Rabbi Scha-ul ist einfach genial :lol: :lol:
man muss ihn nur richtig verstehen


Juden sind also gemäß Meta zu reinen Thoraisten geworden, bei den denen das Denken bei Jesus Christus aufhört wie hier eindrucksvoll auch durch Meta bezeugt wird!

Man redet von Verstehen und redet im Unverstand!

Nicht die Thora ist der Weg, denn sie beschreibt einen Weg der Gesetzmäßigkeit, sondern Jesus ist der Weg und dieser beschreibt einen Weg der Liebe! :praisegod:

Liebe Grüße von SunFox
[/quote]

da hast Du vieles nicht verstanden. Das sind Texte aus dem Römerbrief, die Scha-ul so geschrieben hat. Das NT kann nichts dafür, wenn Christen es nicht verstehen.

ich kann nichts dafür, wenn Christen nach der alten Natur leben, und sich nicht der Thora G-ttes unterwerfen können. Darüber solltest Du mal ziemlich lange nachdenken, und weniger ellenlange auswendig gelernte Texte runterleiern.

Das jüdische Volk ist mit seiner Thora Salz und Licht für die Welt.

Jeschua war die lebendige Thora.
5. Mose 11, 26 Sieh, ich lege heute vor euch hin Segen und Fluch: 27 Den Segen - wenn ihr hört auf die Gebote des ewigen, eures Gottes, die ich euch heute gebiete; 28 und den Fluch - wenn ihr nicht hört auf die Gebote des Ewigen, eures Gottes, und von dem Weg abgeht, den ich euch heute gebiete, anderen Göttern nachzuwandeln, die ihr nicht gekannt.

Kein einziger jüdischer Mensch braucht Christ zu werden, da er schon bei HaSchem ist. Christen versuchen immer wieder jüdische Menschen von ihrem G-tt und seinen Weisungen wegzubringen.

Was ist denn so schlimm daran, sich im Judentum zu integrieren?

SunFox, Deine antijüdische Einstellung habe ich schon längere Zeit bemerkt. Du bringst immer wieder den alten und falschen Vergleich: schlechtes Judentum - gutes Christentum. Es reicht!
Du bringst auch immer wieder falsche Erklärungen über die Weisungen, die so nicht in der Heiligen Schrift stehen.
Römer 8,2 Denn die Tora der lebenschaffenden Geistkraft hat dich im Messias Jesus vom Gesetz der Sündenmacht und des Todes befreit.
8,7 Deshalb ist eine begrenzte menschliche Denkweise Gott gegenüber feindlich, weil sie sich nicht der Tora Gottes unterstellt und auch gar nicht in der Lage dazu ist
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Re: Kommen Juden in den Himmel ???

Beitragvon Le Chef » Di 12. Mai 2009, 15:05

Le Chef meint:

Hallo Meta

Warum entdecke ich dich erst jetzt nachdem zu schon über 1000 Beiträge geschrieben hast? Die sind nämlich wirklich amüsant. Bin herzlich am lachen. An dir ist ein Komiker verloren gegangen! :lol:
Ihr denunziert
Ihr seid schlecht informiert
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Re: Kommen Juden in den Himmel ???

Beitragvon parepidimos » Di 12. Mai 2009, 15:38

Meta hat geschrieben:ich weiss, durch persönliche Erfahrung, dass HaSchem sich seine Anhänger immer noch selber aussucht.

Das kann jeder sagen: "Ich weiss mich persoenlich auserwaehlt, ergo bin ich im Recht." Das ist ein Zirkelschluss, wenn es je einen gab.

Auch wenn Du christliche Theologie studiert hast, heisst das noch lange nicht, dass der G-tt des jüdischen Volkes Dich berufen hat.

Das stimmt allerdings. Aber vielleicht haette es auch dir gut getan, dich etwas mehr in die Theologie der Bibel zu vertiefen. Nur weil du deinem Vokabular einen juedischen Anstrich gibst heisst noch lange nicht dass das, was du hier behauptest irgendetwas mit dem Gott des alten und neuen Bundes zu tun hat. Insofern stehen wir beide am Anfang. In dem Moment, wo du das zugibst und von deinem hohen Ross herunterkommst, schaffst du die Moeglichkeit einer Diskussion. Aber solange du ohne wirkliche Interaktion deine Leier herunterspulst erlaube ich mir, diese beim Namen zu nennen.
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Re: Kommen Juden in den Himmel ???

Beitragvon Thelonious » Di 12. Mai 2009, 16:53

Die Beiträge hier sind mir deutlich zu "emotional" geprägt, daher schließe ich hier (zumindest vorerst).

Gruß
Thelonious - Senior-Mod.
Wachet auf, ruft uns die Stimme!
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Thelonious
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