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Sabbat der STA jenseits der Polarkreise

Freikirchen, freie Gemeinden jeglicher Art, verschiedenste christliche Missionsgesellschaften und Hilfswerke

Moderator: bigbird

Sabbat der STA jenseits der Polarkreise

Beitragvon Oiner » Fr 20. Jul 2012, 08:06

Servus!

Bei den STA ist es so, daß vom Sonnenuntergang am Freitag bis zum Sonnenuntergang am Samstag der Sabbat gehalten wird.
Eine Zeit, an der der Mensch vom Alltag ausruht und sich Gott in besonderer Weise widmet.
So weit so gut.
Was aber machen sie, wenn sie jenseits der Polarkreise leben? Dann hätten sie im Sommer eine gewisse Zeit lang gar keinen Sabbat, weil die Sonne nicht mehr untergeht, im Winter hingegen wäre mehrere Tage hintereinander Sabbat, weil die Sonne nicht mehr aufgeht.
Die Sabbatregel kommt aus dem Nahen Osten, da gibt es das nicht - aber wie wird das bei den STA gehandhabt?

Gruß,

Oiner
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Re: Sabbat der STA jenseits der Polarkreise

Beitragvon Cool » Fr 20. Jul 2012, 12:01

Das einfachste wäre, wenn du eine Adventgemeinde jenseits des Polarkreises anschreiben würdest und dort nach der getätigten Verfahrensweise nachfragen würdest. ;)

Du könntest zum Beispiel auch nachfragem wie die Juden es tätigen, denn da gilt das gleiche mit Beginn und Ende des Sabbats.

Oder wie hält ein Muslim jenseits der Polarkreise den Ramadan ein?

Ich denke das es eigentlich ganz einfach ist, es wird festegelgt, so das man einen 24-Stundentag hat, der als Sabbat begangen wird. Nach welchen Kriterien aber, da müßtest du wie gesagt vor Ort nachfragen.

Aber warum tut sich diese Frage für dich überhaupt als Problem auf?

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Re: Sabbat der STA jenseits der Polarkreise

Beitragvon Oiner » Fr 20. Jul 2012, 15:56

Servus Cool!

Cool hat geschrieben:Das einfachste wäre, wenn du eine Adventgemeinde jenseits des Polarkreises anschreiben würdest und dort nach der getätigten Verfahrensweise nachfragen würdest. ;)

Ich hoffte, daß hier jemand wäre, der sich damit auskennt.

Cool hat geschrieben:Aber warum tut sich diese Frage für dich überhaupt als Problem auf?


Mir tut sich kein Problem auf (ich will nicht hinter den Polarkreis auswandern), ich habe nur manchmal etwas nicht ganz normale Gedankengänge. Hängt wohl mit meiner mathematischen Ausbildung zusammen :lesen: , da gibt es auch immer wieder Extremwertbetrachtungen.

Gruß,

Oiner
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Re: Sabbat der STA jenseits der Polarkreise

Beitragvon bigbird » Fr 20. Jul 2012, 16:18

Dies gelesen ...
Oiner hat geschrieben:Hängt wohl mit meiner mathematischen Ausbildung zusammen :lesen: , da gibt es auch immer wieder Extremwertbetrachtungen.



Und das gedacht:

Wenn man keine Probleme hat, erfindet man welche!

:lol:

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Re: Sabbat der STA jenseits der Polarkreise

Beitragvon Reginald 32 » Fr 20. Jul 2012, 18:38

Hallo Oiner.

Als wir in Norwegen waren, haben wir uns vor Ort erkundigt. Die Sache ist verhältnismäßig einfach und hat mich selbst verblüfft. Also:

Der Sabbat (und jeder andere Tag auch) beginnt laut biblischer Zählung mit Sonnenuntergang a, Freitag Abend und endet mit Sonnenuntergang am Samstag Abend. Nach diesem biblischen Grundsatz richtet sich z. B, die Adventgemeinde in Narvik.

Im Sommer wird es immer später dunkel. So verschiebt sich auch der Sabbat immer weiter nach hinten, bis es in den Hochsommer geht.

Irgend wann ist dann der Sabbat Beginn um 24 Uhr, und danach geht für einige Wochen die Sonne nicht mehr unter. Die Gemeinde bleibt dann bei 24 Uhr für Sabbat Beginn und -Ende so lange, bis die Sonne wieder unter geht und man sich nach der Sonne richten kann.

Nun wandert der Tagesbeginn gegen den Winter hin immer weiter nach vorne, bis die Sinne schon am Freitag Mittag um 12 Uhr unter geht. Und danach geht sie für einige Wochen nicht mehr auf.. Die Gemeinde lebt nun mit diesem Beginn (Freitag 12 Uhr) so lange, bis die Sonne wieder sichtbar wird und richtet sich dann wieder nach der Sonne.

Ich fand die Lösung des Problems (über das ich mir wie Du ja auch Gedanken gemacht hatte) verblüffend einfach und Praktikabel.

Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Sabbat der STA jenseits der Polarkreise

Beitragvon imhotep » Fr 20. Jul 2012, 22:21

Die Frage, wie die STA die Tage jenseits des Polarkreises zählen ist ja eigentlich irrelevant. Die Frage müsste vielmehr sein, wie Gott sie zählt. Wenn Gott nämlich die Dauersonne im Sommer nur als einen Tag zählt, dann verstossen die STA mit ihrem Pragmatismus gegen das vierte Gebot. Lästig wäre dann auch, wenn die Zählung nicht durch sieben teilbar ist, denn dann liegt der Sabbat im Herbst nicht mehr auf dem Samstag der Rest-Welt. Zu klären wäre überdies, was jetzt genau als Sonnenuntergang zählt: Wenn die Sonne den sichtbaren Horizont berührt? Oder den theoretischen? Oder wenn sie exakt halb darunter ist? Oder ganz? Oder ist es für einen STA überhaupt zu verantworten, in einer Gegend zu leben wo das Sabbatgebot derart unklar ist und der noahische Bund von Gen 8, 22 nicht zutrifft?
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Re: Sabbat der STA jenseits der Polarkreise

Beitragvon Reginald 32 » Fr 20. Jul 2012, 22:36

Ach, lieber Imhotep, man kann sich auch künstlich selbst oder anderen das Leben schwer machen. Du brauchst Dir ja keinen Kopf darüber zu machen. Lasse es, wie es ist.
Reginald.
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Re: Sabbat der STA jenseits der Polarkreise

Beitragvon Cool » Sa 21. Jul 2012, 01:47

imhotep hat geschrieben:Die Frage, wie die STA die Tage jenseits des Polarkreises zählen ist ja eigentlich irrelevant. Die Frage müsste vielmehr sein, wie Gott sie zählt.


Ja wie könnte Gott die Tage zählen, wenn er doch überall ist und garnicht an unsere Zeit gebunden ist?

Vielmehr kommt es darauf an, ob man gewillt ist den Geboten Gottes in bestmöglicher Form gerecht zu werden. Der Sabbat ist für den Menschen gemacht und nicht der Mensch für den Sabbat. Gott anerkennt, wenn ein Mensch dieses Geschenk annimmt und nutzt, wo auch immer auf dieser Welt.

imhotep hat geschrieben: Wenn Gott nämlich die Dauersonne im Sommer nur als einen Tag zählt, dann verstossen die STA mit ihrem Pragmatismus gegen das vierte Gebot.


Ja, du schreibst ganz richtig: "Wenn ..."

Und wer sagt, das er es tut?

imhotep hat geschrieben:Lästig wäre dann auch, wenn die Zählung nicht durch sieben teilbar ist, denn dann liegt der Sabbat im Herbst nicht mehr auf dem Samstag der Rest-Welt. Zu klären wäre überdies, was jetzt genau als Sonnenuntergang zählt: Wenn die Sonne den sichtbaren Horizont berührt? Oder den theoretischen? Oder wenn sie exakt halb darunter ist? Oder ganz?


In der Bibel heißt es nur, das aus Abend und Morgen ein neuer Tag wird, darum die Rechnung auch bei den Juden von Sonnenuntergang Freitags und dann bis zum nächsten Sonnenuntergang ist Sabbat und so ist es allgemein auch bei den Adventisten üblich.

Ich habe ein bisschen gegoogelt und wohl zwei der nördlichst gelegenden Adventgemeinden gefunden, eine in Canada und eine in Alaska und da ist dieses mit dem Sonnenuntergang auf jeden Fall in der Praxis möglich.

editiert

imhotep hat geschrieben:Oder ist es für einen STA überhaupt zu verantworten, in einer Gegend zu leben wo das Sabbatgebot derart unklar ist und der noahische Bund von Gen 8, 22 nicht zutrifft?


1.Mose 8,22. "Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht."

In deinem angeführten Vers steht auch etwas von Saat und Ernte, welche Vorwürfe willst du gegen Gott vorbringen, das dieses im Bereich der Polarkreise nicht gegeben ist?

1.Mose 3,17.18: "Und zum Mann sprach er: Weil du gehorcht hast der Stimme deiner Frau und gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen -, verflucht sei der Acker um deinetwillen! Mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang. Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Kraut auf dem Felde essen."

Also warum sollte der Mensch in unwirtschaftliche Gegenden ziehen?

Wenn wir uns von dem ernähren sollen, was das Feld hergibt, dann müßen die ortlichen Gegebenheiten dieses auch zulassen. ;)

Echt Cool

PS: Was wäre deine nächste Frage? Warum nicht jeder Adventist seinen eigenen Acker hat? :lol:
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Re: Sabbat der STA jenseits der Polarkreise

Beitragvon NEM » Sa 21. Jul 2012, 19:01

Oiner hat geschrieben:Was aber machen sie, wenn sie jenseits der Polarkreise leben? Dann hätten sie im Sommer eine gewisse Zeit lang gar keinen Sabbat, weil die Sonne nicht mehr untergeht, im Winter hingegen wäre mehrere Tage hintereinander Sabbat, weil die Sonne nicht mehr aufgeht.
Die Sabbatregel kommt aus dem Nahen Osten, da gibt es das nicht - aber wie wird das bei den STA gehandhabt?

Hi Oiner

Das finde ich nun eine höchst interessante Frage.

Schaue ich mir den Sabbat unter Beachtung der Gesetzes- Typologie an, so bestätigen die Lichtverhältnisse oberhalb des Polarkreises das vorprogrammierte Versagen, das im Gesetz enthalten ist. Dieses Bild überträgt sich auch auf den Sabbat zum gleichen Bild. In Jesus wurde das Gesetz erfüllt. Dadurch, dass wir Kinder Gottes geworden sind, wurde auch für uns an Jesus glaubende, das Gesetz erfüllt.

Wir leben in der Freiheit, die wir in Jesus erlangt haben. Keine Werksgerechtikeit kann mich erlösen, und ein kleben am Buchstaben des Sabbat – Gesetzes, genausowegig.

Röm 8,2 Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.
Röm 10,5 Denn Mose beschreibt die Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz ist: "Der Mensch, der diese Dinge getan hat, wird durch sie leben."
Gal 3,11 Dass aber durch Gesetz niemand vor Gott gerechtfertigt wird, ist offenbar, denn "der Gerechte wird aus Glauben leben".
Gal 3,12 Das Gesetz aber ist nicht aus Glauben, sondern: "Wer diese Dinge getan hat, wird durch sie leben."


Diese führt mich nun zu folgender Antwort auf Deine Fragen:
Ein Kind Gottes ehrt den Sabbat nicht nach Gesetz von Sonnenuntergang bis –Aufgang, sondern danach wie der Buchstabe in Jesus erfüllt wurde und nun Gottes Wille in unserer Herzen geschrieben ist am siebten Tag und ohne toraischer Verschriften.


Wenn ich ja gesetzlich Sabbat feiern möchte, müsste ich ja auch die jüdische Zeitrechnung und Zeiten beachten. Schon hier bin ich dann am Samstag nicht mehr im Wort Gottes. Nicht vergessen alles oder nichts.

Es spielt also keine Rolle an welchem Tag und von wann bis wann genau ich Gott die Ehre gebe und sein Geschenk eines Ruhetages ehre. Das geht auch am Sonntag wo die Auferstehung Gottes (Jesus) geehrt wird.

Es steht ja geschrieben:

1Mo 2,3 Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn; denn an ihm ruhte er von all seinem Werk, das Gott geschaffen hatte, indem er es machte.

Hier wird nicht vom Sabbat gesprochen sondern vom „siebten Tag“. Der Sabbat kam erst unter dem Gesetz dazu und ist also Teil des Gesetzes.

Wir haben also die Wahl Gesetzlichkeit oder Freiheit im Glauben an Jesus denn es steht geschrieben:
5Mo 27,26 Verflucht sei, wer die Worte dieses Gesetzes nicht aufrechterhält, sie zu tun! Und das ganze Volk sage: Amen!
Joh 7,49 Diese Volksmenge aber, die das Gesetz nicht kennt, sie ist verflucht!
Gal 3,10 Denn alle, die aus Gesetzeswerken sind, die sind unter dem Fluch; denn es steht geschrieben: "Verflucht ist jeder, der nicht bleibt in allem, was im Buch des Gesetzes geschrieben ist, um es zu tun!"
Gal 3,13 Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns geworden ist - denn es steht geschrieben: "Verflucht ist jeder, der am Holz hängt!" -,



Die Zeiten am Polarkreis sind demnach irrelevant, lobet den Herrn und nich die Buchstaben.


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Re: Sabbat der STA jenseits der Polarkreise

Beitragvon Cool » So 22. Jul 2012, 03:45

NEM hat geschrieben:
Oiner hat geschrieben:Was aber machen sie, wenn sie jenseits der Polarkreise leben? Dann hätten sie im Sommer eine gewisse Zeit lang gar keinen Sabbat, weil die Sonne nicht mehr untergeht, im Winter hingegen wäre mehrere Tage hintereinander Sabbat, weil die Sonne nicht mehr aufgeht.
Die Sabbatregel kommt aus dem Nahen Osten, da gibt es das nicht - aber wie wird das bei den STA gehandhabt?

Hi Oiner

Das finde ich nun eine höchst interessante Frage.


Eigentlich wurde die Frage schon beantwortet. ;)

NEM hat geschrieben:Schaue ich mir den Sabbat unter Beachtung der Gesetzes- Typologie an, so bestätigen die Lichtverhältnisse oberhalb des Polarkreises das vorprogrammierte Versagen, das im Gesetz enthalten ist.


Na prima, der liebe Gott hat ein Gesetz erlassen, welches an bestimmten irdischen Orten ein versagendes Gesetz ist. :o

NEM hat geschrieben: Dieses Bild überträgt sich auch auf den Sabbat zum gleichen Bild. In Jesus wurde das Gesetz erfüllt. Dadurch, dass wir Kinder Gottes geworden sind, wurde auch für uns an Jesus glaubende, das Gesetz erfüllt.


Überlege einmal ganz genau was Jesus getan hat. Hast du das wirklich verstanden?

NEM hat geschrieben:Wir leben in der Freiheit, die wir in Jesus erlangt haben. Keine Werksgerechtikeit kann mich erlösen, und ein kleben am Buchstaben des Sabbat – Gesetzes, genausowegig.


Noch nie hat eine Gerechtigkeit aus dem Werk heraus jemand erlöst, egal zu welcher Zeit, das geht nämlich garnicht. Wußtest du das nicht, das es absolut unmöglich ist?

Den lieben Gott mit guten Werken bezahlen für begangenes Unrecht? Nach welchem Verrechnungsprinzip sollte es gehen?

Man kann Sünde nicht durch gute Werke ausgleichen, denn Gott läßt nicht mit sich feilschen.

Selbst ein Abraham hatte seine Gerechtigkeit nicht aus dem Werk heraus.

Röm 4,2: "Wenn Abraham aufgrund von Werken Gerechtigkeit erlangt hat, dann hat er zwar Ruhm, aber nicht vor Gott."

Und es heißt auch:

Gal 3,6: "Von Abraham wird gesagt: Er glaubte Gott, und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet."

Und wie machte sich dieses Gott glauben bemerkbar?

1.Mose 26,4.5: "Ich mache deine Nachkommen zahlreich wie die Sterne am Himmel und gebe ihnen alle diese Länder. Mit deinen Nachkommen werden alle Völker der Erde sich segnen, weil Abraham auf meinen Ruf gehört und weil er auf meine Anordnungen, Gebote, Satzungen und Weisungen geachtet hat."

Es geht also um Achtung vor Gottes Wort, man glaubt ihm und das wird einem zur Gerechtigkeit gerechnet.

Joh 8,39: "Sie antworteten ihm: Unser Vater ist Abraham. Jesus sagte zu ihnen: Wenn ihr Kinder Abrahams wärt, würdet ihr so handeln wie Abraham."

NEM hat geschrieben:Röm 8,2 Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.
Röm 10,5 Denn Mose beschreibt die Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz ist: "Der Mensch, der diese Dinge getan hat, wird durch sie leben."
Gal 3,11 Dass aber durch Gesetz niemand vor Gott gerechtfertigt wird, ist offenbar, denn "der Gerechte wird aus Glauben leben".
Gal 3,12 Das Gesetz aber ist nicht aus Glauben, sondern: "Wer diese Dinge getan hat, wird durch sie leben."


Diese führt mich nun zu folgender Antwort auf Deine Fragen:
Ein Kind Gottes ehrt den Sabbat nicht nach Gesetz von Sonnenuntergang bis –Aufgang, sondern danach wie der Buchstabe in Jesus erfüllt wurde und nun Gottes Wille in unserer Herzen geschrieben ist am siebten Tag und ohne toraischer Verschriften.



Kennst du überhaupt das Gesetz der Sünde, welches dein Text aus Röm 8,2 erwähnt und das Gesetz des Geistes, welches dich von diesem Gesetz frei machen kann?

Willst du wirklich behaupten, dass das Sabbatgebot ein sündiges Gebot ist? Oder wie meintest du das?

Und wie setzt du das Sabbatgebot, welches nach deinen Worten ins Herz geschrieben steht, in die Tat um?

NEM hat geschrieben:Wenn ich ja gesetzlich Sabbat feiern möchte, müsste ich ja auch die jüdische Zeitrechnung und Zeiten beachten. Schon hier bin ich dann am Samstag nicht mehr im Wort Gottes. Nicht vergessen alles oder nichts.


Irrtum, der Sabbat hat im Ursprung mit den Juden garnichts zu tun. Gott selbst erklärt es dem Volk Israel in dem betreffenden Gebot, 2. Mose 20,11: "Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel, Erde und Meer gemacht und alles, was dazugehört; am siebten Tag ruhte er. Darum hat der Herr den Sabbattag gesegnet und ihn für heilig erklärt."

Gott selbst benennt hier den siebten Tag, welcher nach sechs Tagen folgte Sabbat.

Und schon vor der Gesetzgebung am Sinai war der Sabbat nicht unbekannt, sondern fand wöchentliche Beachtung.

NEM hat geschrieben:Es spielt also keine Rolle an welchem Tag und von wann bis wann genau ich Gott die Ehre gebe und sein Geschenk eines Ruhetages ehre. Das geht auch am Sonntag wo die Auferstehung Gottes (Jesus) geehrt wird.

Es steht ja geschrieben:

1Mo 2,3 Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn; denn an ihm ruhte er von all seinem Werk, das Gott geschaffen hatte, indem er es machte.

Hier wird nicht vom Sabbat gesprochen sondern vom „siebten Tag“. Der Sabbat kam erst unter dem Gesetz dazu und ist also Teil des Gesetzes.


Merkst du nicht, wie unlogisch du argumentierst? Wie vorher aufgezeigt, gibt Gott selbst am Sinai die Begründung, welches der siebte Tag ist und Gott nennt diesen siebten Tag nach der Schöpfung Sabbat.

NEM hat geschrieben:Wir haben also die Wahl Gesetzlichkeit oder Freiheit im Glauben an Jesus denn es steht geschrieben:
5Mo 27,26 Verflucht sei, wer die Worte dieses Gesetzes nicht aufrechterhält, sie zu tun! Und das ganze Volk sage: Amen!
Joh 7,49 Diese Volksmenge aber, die das Gesetz nicht kennt, sie ist verflucht!
Gal 3,10 Denn alle, die aus Gesetzeswerken sind, die sind unter dem Fluch; denn es steht geschrieben: "Verflucht ist jeder, der nicht bleibt in allem, was im Buch des Gesetzes geschrieben ist, um es zu tun!"
Gal 3,13 Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns geworden ist - denn es steht geschrieben: "Verflucht ist jeder, der am Holz hängt!" -,



Von welchem Fluch hat Jesus uns befreit? Jeder der gegen Gottes Gebote verstößt, der nimmt dadurch den Fluch auf sich, den Fluch das er sterben muß. Jesus hat uns durch sein Opfer von diesen Fluch befreit, Jesus hat dem Tod seinen Stachel genommen. Und macht das Opfer Jesu uns legitim zu Gesetzlose?

Mt 19,17: "Jesus aber sprach zu ihm: Was fragst du mich über das Gute? Einer ist der Gute. Wenn du aber ins Leben hineinkommen willst, so halte die Gebote!" = Joh 8,39: "Sie antworteten ihm: Unser Vater ist Abraham. Jesus sagte zu ihnen: Wenn ihr Kinder Abrahams wärt, würdet ihr so handeln wie Abraham."

Paulus sprach zu seinen römischen Brüdern im Glauben, welche das Gesetz kannten:

Röm 7,1: "Oder wisst ihr nicht, Brüder - denn ich rede zu denen, die das Gesetz kennen -, dass das Gesetz über den Menschen herrscht, solange er lebt?"

Also so lange der Mensch lebt, herrscht auch das Gesetz über ihn, es kommt nur darauf an, ob man in diesem Herrschen eine Verknechtung der eigenen Person sieht, oder ob die Liebe es in unserem Herzen verankert hat.

Joh 14,15: "Wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten;"

Joh 15,10: "Wenn ihr meine Gebote haltet, so werdet ihr in meiner Liebe bleiben, wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe."

NEM hat geschrieben:Die Zeiten am Polarkreis sind demnach irrelevant, lobet den Herrn und nich die Buchstaben.


Am Polarkreis ist es nicht so kalt, als das die Liebe einem im Herz absterben könnte, denn Gottes Wort ist ein wärmendes Feuer für jeden, der es recht anzuwenden weiß. Es ist also wirklich irrelevant, selbst wenn ich in einer Rakete um die Erde fliege, Gottes Wort bleibt beständig.

Offenbarung 14,12: "Hier ist das Ausharren der Heiligen, welche die Gebote Gottes und den Glauben Jesu bewahren."

:praisegod: :praisegod: :praisegod:

Echt Cool

PS: Probleme werden doch nur dann rekonstruiert, wenn man diese für die eigene Gewissensberuhigung als Rechtfertigung braucht. Aber niemals läßt sich das Gewissen eines anderen dadurch belasten. Warum? Weil er diese Rechtfertigung, welches aus einem künstlchen Problem aufgeworfen wird, garnicht benötigt. Gottes Wort gilt überall und macht vor den Polen nicht halt.

Aber um das was du geschrieben hast und worauf ich geantwortet habe, darum geht es in diesem Thread garnicht, sondern es ging darum wie die STA es handhabt, bzw. wie sie es handhaben würde mit dem Sabbat in Polnähe. Das denke ich wurde ausreichend beantwortet.
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Re: Sabbat der STA jenseits der Polarkreise

Beitragvon NEM » So 22. Jul 2012, 10:44

Cool hat geschrieben:Eigentlich wurde die Frage schon beantwortet. ;)

Eigentlich habe ich Oiner geantwortet und nicht Dir. ;)

M.A. nach wurde die Frage nur aus höchst einseitiger Betrachtung angegangen. Wenn Du nur eine Meinung möchtest, dann ist das hier nicht der richtige Ort.

Cool hat geschrieben:
NEM hat geschrieben:Schaue ich mir den Sabbat unter Beachtung der Gesetzes- Typologie an, so bestätigen die Lichtverhältnisse oberhalb des Polarkreises das vorprogrammierte Versagen, das im Gesetz enthalten ist.

Na prima, der liebe Gott hat ein Gesetz erlassen, welches an bestimmten irdischen Orten ein versagendes Gesetz ist. :o

Das habe ich ja auch nicht gesagt. Bitte liess genauer, danke.

Cool hat geschrieben:Überlege einmal ganz genau was Jesus getan hat. Hast du das wirklich verstanden?

Ja, das habe ich, hast Du?

Cool hat geschrieben:
NEM hat geschrieben:Wir leben in der Freiheit, die wir in Jesus erlangt haben. Keine Werksgerechtikeit kann mich erlösen, und ein kleben am Buchstaben des Sabbat – Gesetzes, genausowegig.

Noch nie hat eine Gerechtigkeit aus dem Werk heraus jemand erlöst, egal zu welcher Zeit, das geht nämlich gar nicht. Wußtest du das nicht, das es absolut unmöglich ist?

Deine Rhetorik empfinde ich als höchst unangenehm. Es scheint Dir Spass zu machen meine Worte umzudrehen und etwas hineinzulesen das ich nicht geschrieben habe. Bitte lass das.
Wenn Du mit dem Wort Gottes auch so umgehst, dann….

Cool hat geschrieben:
NEM hat geschrieben: Röm 8,2 Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.
Röm 10,5 Denn Mose beschreibt die Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz ist: "Der Mensch, der diese Dinge getan hat, wird durch sie leben."
Gal 3,11 Dass aber durch Gesetz niemand vor Gott gerechtfertigt wird, ist offenbar, denn "der Gerechte wird aus Glauben leben".
Gal 3,12 Das Gesetz aber ist nicht aus Glauben, sondern: "Wer diese Dinge getan hat, wird durch sie leben."


Diese führt mich nun zu folgender Antwort auf Deine Fragen:
Ein Kind Gottes ehrt den Sabbat nicht nach Gesetz von Sonnenuntergang bis –Aufgang, sondern danach wie der Buchstabe in Jesus erfüllt wurde und nun Gottes Wille in unserer Herzen geschrieben ist am siebten Tag und ohne toraischer Verschriften.

Kennst du überhaupt das Gesetz der Sünde, welches dein Text aus Röm 8,2 erwähnt und das Gesetz des Geistes, welches dich von diesem Gesetz frei machen kann?

Ja, kenne ich. Brauchst Du Hilfe bei etwelchen Defiziten?

Cool hat geschrieben:Willst du wirklich behaupten, dass das Sabbatgebot ein sündiges Gebot ist? Oder wie meintest du das?

Wo habe ich behauptet, dass das Sabbatgebot sündig ist? Sündig ist nur die Gesetzlichkeit die gewisse Kreise an den Tag legen.

Cool hat geschrieben:Und wie setzt du das Sabbatgebot, welches nach deinen Worten ins Herz geschrieben steht, in die Tat um?

Das habe ich bereits geschrieben, liess nochmals. Wichtig ist die Umsetzung nach Liebe und nicht als institutionelle Vorschrift.

Cool hat geschrieben:
NEM hat geschrieben:Wenn ich ja gesetzlich Sabbat feiern möchte, müsste ich ja auch die jüdische Zeitrechnung und Zeiten beachten. Schon hier bin ich dann am Samstag nicht mehr im Wort Gottes. Nicht vergessen alles oder nichts.

Irrtum, der Sabbat hat im Ursprung mit den Juden garnichts zu tun. Gott selbst erklärt es dem Volk Israel in dem betreffenden Gebot, 2. Mose 20,11: "Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel, Erde und Meer gemacht und alles, was dazugehört; am siebten Tag ruhte er. Darum hat der Herr den Sabbattag gesegnet und ihn für heilig erklärt."

Siehst Du, hier kommt man nur zu deinem Ergebnis, wenn man vorher eure Juden, Israel, Israeliten Theologie voraussetzt, welche von vielen Christen nicht nachvollzogen werden kann und daher abgelehnt wird.
Entscheidend für mich ist die Stellung und der Umfang des Gesetztes. Eine Rückkehr zum Gesetz ist für mich unbiblisch.

Cool hat geschrieben:
NEM hat geschrieben:Es spielt also keine Rolle an welchem Tag und von wann bis wann genau ich Gott die Ehre gebe und sein Geschenk eines Ruhetages ehre. Das geht auch am Sonntag wo die Auferstehung Gottes (Jesus) geehrt wird.

Es steht ja geschrieben:

1Mo 2,3 Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn; denn an ihm ruhte er von all seinem Werk, das Gott geschaffen hatte, indem er es machte.

Hier wird nicht vom Sabbat gesprochen sondern vom „siebten Tag“. Der Sabbat kam erst unter dem Gesetz dazu und ist also Teil des Gesetzes.


Merkst du nicht, wie unlogisch du argumentierst? Wie vorher aufgezeigt, gibt Gott selbst am Sinai die Begründung, welches der siebte Tag ist und Gott nennt diesen siebten Tag nach der Schöpfung Sabbat.

Ich sehe keine Unlogik in meiner Argumentation und werfe den Vorwurf zurück.
Merks Du nicht, dass weder in 2.Mos 20, 11 noch in 1Mo 2,3 der Sabbat relativ zu den andern Wochentagen definiert ist. Es heisst „am siebten Tag“. Um nun genau zu definieren welcher der erste Tag ist, braucht man die Jüdische Zeitrechnung, was Du ja ablehnst.

Wie nur könnt ihr diejenigen die am Sonntag feiern verurteilen, ohne selbst sicher zu sein welcher der erste Tag ist?

Cool hat geschrieben:
NEM hat geschrieben:Wir haben also die Wahl Gesetzlichkeit oder Freiheit im Glauben an Jesus denn es steht geschrieben:
5Mo 27,26 Verflucht sei, wer die Worte dieses Gesetzes nicht aufrechterhält, sie zu tun! Und das ganze Volk sage: Amen!
Joh 7,49 Diese Volksmenge aber, die das Gesetz nicht kennt, sie ist verflucht!
Gal 3,10 Denn alle, die aus Gesetzeswerken sind, die sind unter dem Fluch; denn es steht geschrieben: "Verflucht ist jeder, der nicht bleibt in allem, was im Buch des Gesetzes geschrieben ist, um es zu tun!"
Gal 3,13 Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns geworden ist - denn es steht geschrieben: "Verflucht ist jeder, der am Holz hängt!" -,


Von welchem Fluch hat Jesus uns befreit? Jeder der gegen Gottes Gebote verstößt, der nimmt dadurch den Fluch auf sich, den Fluch das er sterben muß. Jesus hat uns durch sein Opfer von diesen Fluch befreit, Jesus hat dem Tod seinen Stachel genommen. Und macht das Opfer Jesu uns legitim zu Gesetzlose?

Jesus hat uns vom Fluch der Sünde befreit. Das Gesetz quantifizierte diese Sünde Rö 5,20. Das Gesetz ist also erfüllt. Warum nur wollt ihr wieder zurück unter den Fluch?

Cool hat geschrieben:Paulus sprach zu seinen römischen Brüdern im Glauben, welche das Gesetz kannten:

Röm 7,1: "Oder wisst ihr nicht, Brüder - denn ich rede zu denen, die das Gesetz kennen -, dass das Gesetz über den Menschen herrscht, solange er lebt?"

Also so lange der Mensch lebt, herrscht auch das Gesetz über ihn, es kommt nur darauf an, ob man in diesem Herrschen eine Verknechtung der eigenen Person sieht, oder ob die Liebe es in unserem Herzen verankert hat.

Du gibst also zu, dass Du unter dem Gesetz leben möchtest.

Es kommt aber auch darauf an, ob eine Gruppe das Gesetz zur eigenen Doktrin macht oder ob der Einzelne das für sich wählt. Wenn Gott seinen Willen bekundet ist es eine Ehre. Wenn eine Gruppe selektiv Gesetze fordert, die eingehalten werden müssen, dann ist es Versklavung durch Menschenhand.

Rö3,19 Wir wissen aber, dass alles, was das Gesetz sagt, es denen sagt, die unter dem Gesetz sind, damit jeder Mund verstopft werde und die ganze Welt dem Gericht Gottes verfallen sei

Wie nur entscheidet Ihr welche Gesetze zu beachten sind und welche ignoriert werden können? Wer hat euch dazu befugt.

Cool hat geschrieben:Joh 14,15: "Wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten;"

Joh 15,10: "Wenn ihr meine Gebote haltet, so werdet ihr in meiner Liebe bleiben, wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe."


Jak 2,10 Denn wer das ganze Gesetz hält, aber in einem strauchelt, ist aller Gebote schuldig geworden.

Cool hat geschrieben:Offenbarung 14,12: "Hier ist das Ausharren der Heiligen, welche die Gebote Gottes und den Glauben Jesu bewahren."

Findest Du nicht, dass Du diese schöne Stelle etwas aus dem Kontext reisst?

Cool hat geschrieben:Aber um das was du geschrieben hast und worauf ich geantwortet habe, darum geht es in diesem Thread garnicht, sondern es ging darum wie die STA es handhabt, bzw. wie sie es handhaben würde mit dem Sabbat in Polnähe. Das denke ich wurde ausreichend beantwortet.

Das sehe ich anders. Wir befinden uns in einem non- denominationalen Forum im Bereich „Freikirchen“. Hier wird nicht nur Adventistisch argumentiert und die Sabbatfrage kann auch anders ausgelegt werden, denn eure ist eine Einzelmeinung.
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Re: Sabbat der STA jenseits der Polarkreise

Beitragvon Cool » So 22. Jul 2012, 12:03

Ich gehe auf deine Antwort nicht weiter ein, was zu sagen war, habe ich gesagt.

2.Kor 12,19: "Seit langem seid ihr der Meinung, dass wir uns vor euch verteidigen. Wir reden vor Gott in Christus, alles aber, Geliebte, zu eurer Erbauung."

Schönen Sonntag noch.

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Re: Sabbat der STA jenseits der Polarkreise

Beitragvon Gnu » So 22. Jul 2012, 12:23

Liest jemand so lange Beiträge? Ich jedenfalls nicht.
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Re: Sabbat der STA jenseits der Polarkreise

Beitragvon Oiner » So 22. Jul 2012, 13:40

Servus!

@Reginald32: Dir möchte ich danken, du hast den Kern meiner Frage kurz und klar beantwortet (Politiker könntest du nicht werden).
@BigBird: Ja, wir Mathematiker sind machmal ein seltsames Völkchen.

So, und nun können diejenigen, die sich angesprochen fühlen, den Beitrag als Feld für die Diskussion über das Halten des Sabbats im Allgemeinen verwenden. Viel Vergnügen dabei.

Gruß,

Oiner
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Re: Sabbat der STA jenseits der Polarkreise

Beitragvon bigbird » So 22. Jul 2012, 14:15

Oiner hat geschrieben:@BigBird: Ja, wir Mathematiker sind machmal ein seltsames Völkchen.
Wir Vögel auch :mrgreen:
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Re: Sabbat der STA jenseits der Polarkreise

Beitragvon Reginald 32 » So 22. Jul 2012, 15:33

NEM schreibt am 21.7., 19:01:
Schaue ich mir den Sabbat unter Beachtung der Gesetzes- Typologie an


Vielen Dank, lieber NEM, dass Du hier das Verdttändnis des Dispensationalismus und speziell des Darbysmus in Bezug auf das alttestamentliche Gesetzeswerk vorstellst.
Ob die moderne, dispensationalistische Auslegung allerdings richtig und werthaltig ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

Nach meinem historischen Verständnis fallen die 10 Gebote und einige andere Gesetze nicht unter den Begriff "Typologie", da sie nicht auf den Messias hinweisen (und damit erfüllt und nicht mehr relevant sind), sondern eine andere Bedeutung haben. Das hat aber nichts mit dem Polarkreis dieses Threads zu tun.

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Sabbat der STA jenseits der Polarkreise

Beitragvon Reginald 32 » So 22. Jul 2012, 16:15

Oiner schreibt:
@Reginald32: Dir möchte ich danken, du hast den Kern meiner Frage kurz und klar beantwortet (Politiker könntest du nicht werden).


Bitte, gern geschehen. Dike Antwort wurde mir vor etlichen Jahren von einem Adventisten aus Narvik gegeben.

Politiker ist auch nichts für mich. Ich bin von Beruf Bauhandwerker und Techniker. Da geht es um Zahlen und Fakten und nicht um Gefühle. LG v. Reginald
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Re: Sabbat der STA jenseits der Polarkreise

Beitragvon NEM » So 22. Jul 2012, 17:07

Reginald 32 hat geschrieben:Vielen Dank, lieber NEM, dass Du hier das Verdttändnis des Dispensationalismus und speziell des Darbysmus in Bezug auf das alttestamentliche Gesetzeswerk vorstellst.


Weisst Du eigentlich von was ich gesprochen habe? Anscheinend nicht, denn das hatte jetzt nichts mit Dispensationalismus oder Darbysmus zu tun. :roll:
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Re: Sabbat der STA jenseits der Polarkreise

Beitragvon Reginald 32 » So 22. Jul 2012, 21:43

NEM schreibt:

Weisst Du eigentlich von was ich gesprochen habe? Anscheinend nicht, denn das hatte jetzt nichts mit Dispensationalismus oder Darbysmus zu tun.

Doch, lieber NEM, hat es doch. Denn nur der Dispensationalisnus hat ein solches Verständnis von den Gesetzen im AT, wie Du das hier vorstellst.

Der göttliche Ruhetag "Sabbat", der ein Gedächtnistag und eine ewige Erinnerung an den Schöpfer des Universums ist und sogar auf der neuen Erde gefeiert werden wird, hat nichts mit Typologie auf Christus hin zu tun.. Das ist reine darbystische Sonderlehre. Dies wurde bisher hier im gesamten Forum in anderen Threads auch nur von Darbysten / Dispensationalisten so gesehen und mit allen Mitteln verteidigt.

LG v. Reginald.
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Re: Sabbat der STA jenseits der Polarkreise

Beitragvon NEM » So 22. Jul 2012, 22:34

Reginald 32 hat geschrieben:Das ist reine darbystische Sonderlehre. Dies wurde bisher hier im gesamten Forum in anderen Threads auch nur von Darbysten / Dispensationalisten so gesehen und mit allen Mitteln verteidigt.

LG v. Reginald.


Aber sonst hast Du keine Probleme? :(
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Re: Sabbat der STA jenseits der Polarkreise

Beitragvon Cool » Mo 23. Jul 2012, 16:43

Der moderne Dispensationalismus wurde eben vornehmlich von John Nelson Darby geprägt, wobei aber die Anfänge dafür in der katholischen Kirche zu finden sind. Inzwischen hat er sich zu einer meist allseitigen und beliebten Tradition entwickelt und zwar auch in evangelischen Kreisen.

Die Bibel selbst ist dabei nur schmückendes Beiwerk, denn Unterstützung findet man nicht wirklich im Wort Gottes dafür.

Irgendwie sind die ganzen Traditionstheorien immer ähnlich, viele Worte und wenig Schrift.

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Re: Sabbat der STA jenseits der Polarkreise

Beitragvon NEM » Di 24. Jul 2012, 21:18

Reginald 32 hat geschrieben:
NEM hat geschrieben:Weisst Du eigentlich von was ich gesprochen habe? Anscheinend nicht, denn das hatte jetzt nichts mit Dispensationalismus oder Darbysmus zu tun.

Doch, lieber NEM, hat es doch. Denn nur der Dispensationalisnus hat ein solches Verständnis von den Gesetzen im AT, wie Du das hier vorstellst.

Du scheinst von deiner Antiphatie dermassen eingenommen zu sein, dass Du alles auf deine Lieblingsfeinde extrapolierst.

In Wirklichkeit gibt es viele Gruppen die keine Dispensionalisten sind und Darby nicht einmal kennen und doch zu denselben Ergebnissen kommen wie ich.

Reginald 32 hat geschrieben:Der göttliche Ruhetag "Sabbat", der ein Gedächtnistag und eine ewige Erinnerung an den Schöpfer des Universums ist und sogar auf der neuen Erde gefeiert werden wird, hat nichts mit Typologie auf Christus hin zu tun.

Es bestreitet ja auch niemand den Sabbat. Wir weisen lediglich auf die unbiblische Gesetzlichkeit hin, die die Adventisten von ihren Nachfolgern fordern und sich damit als besonders richtig abheben wollen.
Hier liegt dann ja auch das Problem.

Was nun die Typologie anbelangt irrst Du. Typologie kann auf die Verschiedensten Themen angewendet werden, nicht nur darauf, was im AT auf Jesus hindeutet.

Reginald 32 hat geschrieben:Das ist reine darbystische Sonderlehre. Dies wurde bisher hier im gesamten Forum in anderen Threads auch nur von Darbysten / Dispensationalisten so gesehen und mit allen Mitteln verteidigt.

Na, wenn Du das als Sonderlehre bezeichnest, frage ich mich, wie ich dann Erfindungen wie das Adventistische „Himmlische Heiligtum“ bezeichnen soll. Vielleicht sollte ich den Judasbrief nochmals durchlesen.

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Re: Sabbat der STA jenseits der Polarkreise

Beitragvon NEM » Di 24. Jul 2012, 21:24

Cool hat geschrieben:Der moderne Dispensationalismus wurde eben vornehmlich von John Nelson Darby geprägt, wobei aber die Anfänge dafür in der katholischen Kirche zu finden sind.

Da versuchst Du absichtlich mit Halbwahrheiten zu polemisieren, mein lieber.

Das erste modernere System des Dispensationalismus entstand um 1830 in den Gemeinden der Brüderbewegung in England und Irland. Es wurde von John Nelson Darby entdeckt und weiter ausgearbeitet, verbreitete sich aber schnell in der gesamten Brüderbewegung. In Deutschland waren es vor allem Carl Brockhaus, Rudolf Brockhaus und Emil Dönges, die Darbys Modell übernahmen und in ihren Schriften vertraten. Eine modifizierte Form des Dispensationalismus entwickelte später Erich Sauer. (Quelle Wikipedia)

Cool hat geschrieben:Inzwischen hat er sich zu einer meist allseitigen und beliebten Tradition entwickelt und zwar auch in evangelischen Kreisen.

Und das ist auch gut so.
Es ist an der Zeit, dass die evangelische Kirche die Reformation abschliesst und sich von den Traditionen löst die Luther von der katholischen Kirche beibehalten hat.

Cool hat geschrieben:Die Bibel selbst ist dabei nur schmückendes Beiwerk, denn Unterstützung findet man nicht wirklich im Wort Gottes dafür.

Na, Na jetzt bist Du von Halbwahrheiten zu Unwahrheiten übergegangen.
Die Evangelikalen orientieren sich meist am sola scriptura Prinzip und viele nehmen die Chicago Erklärung sehr ernst. Ich kann Dir gerne jede meiner vertretenen Lehren genaustes in der Schrift nachweisen und das sogar ohne Allegorese.
Bitte lass solche taktische Spielchen einfach sein und bleib bei der Wahrheit.

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Re: Sabbat der STA jenseits der Polarkreise

Beitragvon alegna » Di 24. Jul 2012, 22:48

Sorry liebe Leute, dieser Thread braucht dringend eine Zwangspause.

Gruss
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