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Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Freikirchen, freie Gemeinden jeglicher Art, verschiedenste christliche Missionsgesellschaften und Hilfswerke

Moderator: bigbird

Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon wahrheit48 » Fr 21. Mai 2010, 21:29

Faith hat geschrieben:
sorry aber du scheinst keine Ahnung zu haben, sieht man mal wieder an deiner Aussage, warum ?

zum einem es ist nicht schwülstig, sondern diese Räume sind nach Farben und Symbolen die im Wort Gottes zu finden sind ausgestattet. Zum anderen sind diese Räume sehr einfach ausgestattet.

O.k., wer es mag :-P. Ich könnte dir einfacher ausgestattete Räume, von Versammlungen/Hauskirchen/Gemeinden des Christus zeigen, die genausowenig "e.V." sind, und auch keine mit Brief und Sigel ordinierten "Vorsteher" haben, erst recht keine Bischöffinnen kennen.

Eine Hauskirche muss kein e.v sein, will sie auch nicht wozu den ? eine Hauskirche ist KEINE Gemeinde wie wir sie heute kennen, es ist ein Vorbild dessen was die Urchristen gelebt haben, sich nähmlich in Häusern zu treffen und das wird heute genauso bzw.l wieder gemacht.

Allerhöchstens mag dies ein "Abbild" jener Versammlungen sein, die sich zu Beginn des Christentums zeigten, nicht aber deren "Vorbild"!

Also bevor du wieder so verächtlich und dass auch noch als Christ (bzw. sich auch noch Christ nennt) über sowas schreibst, solltest du dich ein bisschen informieren,

Sicher, lieber Freund, werde ich mich, wenn nötig weiter informieren. Für heute reichen mir und einigen anderen usern die "Informationen" schon!

aber ich glaub das ist bei einigen Christen zuviel verlangt, den selig ist der, der nicht denken muss und nur das nachplappert was andere sagen.

Entschuldige meine Härte, aber bei Manchen geht es nicht ohne diese:
Verlasse dich nicht auf Menschen ... ließ selbst, höre selbst, was der Geist Gottes spricht!
Du hast edle, here Absichten in Bezug auf Gottes Willen:
auch das wird Dir der Herr Jesus Christus schenken.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Gnu » Sa 22. Mai 2010, 20:19

Faith hat geschrieben:Den Geist dämpft nicht!- TORAH UND GEIST

http://www.kochministry-germany.de//weblager/download/apostolic/andere/bierman_geist.pdf

dem stimm ich absolut zu ohne wenn und aber!

Ich stimme ihm teilweise zu, ohne aber bisher alles gründlich gelesen zu haben.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon wahrheit48 » Sa 22. Mai 2010, 23:35

Gnu hat geschrieben:
Faith hat geschrieben:Den Geist dämpft nicht!- TORAH UND GEIST

http://www.kochministry-germany.de//weblager/download/apostolic/andere/bierman_geist.pdf

dem stimm ich absolut zu ohne wenn und aber!

Ich stimme ihm teilweise zu, ohne aber bisher alles gründlich gelesen zu haben.

Und selbst Lesen hilft nicht immer, da Papier bekanntlich geduldig ist ;)
Es ist eine Sache, die Autorität der Schrift vollumfänglich als irrtumsfrei zu Papier zu bringen, andererseits Schriftstücke einer Bischöffin Dominiquae Biermann in Umlauf zu bringen. Dies macht dem "Hirten" der "Simple Church Rangsdorf", lt. Impressum verantwortlich für "kochministry-germany.de", anscheinend kein Kopfzerbrechen bzgl. seiner eigenen Schrifttreue.
Ja Gnu sieh dir das alles in Ruhe an, was es da so gibt: von den "kochministries" über "Simple Church Rangsdorf", bis hin zum "Holy Place Berlin" und dann schreibe mir bitte eine PN.
Will speziell darüber jetzt nicht mehr öffentlich schreiben, es sei denn "Faith" besteht darauf ;)
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon jes_25913 » So 23. Mai 2010, 10:32

wahrheit48 hat geschrieben:
Es ist eine Sache, die Autorität der Schrift vollumfänglich als irrtumsfrei zu Papier zu bringen, anscheinend kein Kopfzerbrechen bzgl. seiner eigenen Schrifttreue.


Was ist denn das für Kauderwelsch? - Wer hat "die Autorität der Schrift vollumfänglich als irrtumsfrei zu Papier" gebracht? - Du?

Bist Du "schrifttreu"? - Wo Du gar nicht verstehen kannst, was die Schrift meint, da es Dir an Erkenntnis fehlt?
Meinst Du, dass die Schreiber der Schriften dasselbe unter dem Geschriebenen verstanden haben wie Du?
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon wahrheit48 » So 23. Mai 2010, 12:40

jes_25913 hat geschrieben:
wahrheit48 hat geschrieben:
Es ist eine Sache, die Autorität der Schrift vollumfänglich als irrtumsfrei zu Papier zu bringen, anscheinend kein Kopfzerbrechen bzgl. seiner eigenen Schrifttreue.


Was ist denn das für Kauderwelsch? - Wer hat "die Autorität der Schrift vollumfänglich als irrtumsfrei zu Papier" gebracht? - Du?

Nein so hat "wahrheit48" nicht geschrieben!
Wenn jemand natürlich so zitiert wie du, dann entsteht ein Kauderwelsch! Einfach mal nachlesen, was bei jener "Hauskirche" unter "Was wir glauben und lehren" so steht, über die Irrtumslosigkeit der hl.Schrift.
Das ist "zu Papier gebracht"!
Demgegenüber wird entgegen der hl.Schrift, die keine Bischöfinnen kennt, Schrifttum einer Bischöfin durch den "Hirten" jener "Hauskirche" verbreitet.
Bist Du "schrifttreu"? - Wo Du gar nicht verstehen kannst, was die Schrift meint, da es Dir an Erkenntnis fehlt?
Meinst Du, dass die Schreiber der Schriften dasselbe unter dem Geschriebenen verstanden haben wie Du?

Ich bin mir schon darüber im Klaren, daß ich deinen Kriterien für Schrifttreue nie werde genügen können, aber auf deine Kriterien kommt es im Reich Gottes nun wirklich nicht an.
Ich bitte dich, dies endlich mal als Fakt anzuerkennen.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon wahrheit48 » Mo 24. Mai 2010, 14:13

jes_25913 hat geschrieben:Bist Du "schrifttreu"? - Wo Du gar nicht verstehen kannst, was die Schrift meint, da es Dir an Erkenntnis fehlt?
Meinst Du, dass die Schreiber der Schriften dasselbe unter dem Geschriebenen verstanden haben wie Du?

Ein wenig zur Auflockerung:
Ich wundere mich auch immer wieder, wie jene Schriften viele Alltagssituationen aus meinem Leben treffend beschreiben, obwohl deren Schreiber mich doch gar nicht kannten ;)
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon wahrheit48 » Di 25. Mai 2010, 13:54

Die Zukunft "des Christentums" mag charismatisch sein, während die Gegenwart der Gemeinde Jesu nach der Schrift es bereits ist!
Nach der Schrift hat Gott in seine Gemeinde vielerlei Gaben gegeben, zur Erbauung, zur Zurechbringung des Leibes Christi, welchen die Gemeinde darstellt. Diese bereits gegebenen Gaben sind in einem ausgewogenen Maß gegeben.
Wenn gesagt wird, daß erst die Zukunft "charismatisch" sei, wird behauptet, daß es bisher keine Charismata, oder in nicht hinreichendem Maß gäbe. Es kann sich dann allerdings nicht um eine schrifttreue Verkündigung handeln.
Wenn eine solche Verkündigung Grundlage "des Christentums" wäre, könnte nicht mehr von einem "Christentum" nach der Schrift gesprochen werden.
Dies bitte ich zu bedenken.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Gnu » Sa 9. Okt 2010, 12:38

Ich bin der vorläufigen Meinung, dass vieles im Christentum, was sich „charismatisch” nennt, auf spiritistischer Täuschung beruht. Es geht ja schon seit Jahren die Rede um von einer weltweiten Erweckung. Wo aber lese ich in der Bibel von einer Erweckung in den letzten Tagen? Für die letzten Tage vor der Wiederkunft Jesu wird aber ein zunehmender Abfall vorhergesagt. Somit wird es eine Erweckung geben, aber eine gefälschte, als Vorbereitung auf das Erscheinen des falschen Messias, der in seinem eigenen Namen kommen wird. (vgl. Johannes 5:43)
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Sandra73- » Sa 9. Okt 2010, 13:46

Ja, Gnu, genau das meine ich eben auch!!
Denkt doch einmal nach, wie sehr dieses "Erweckungsgerufe und Geprophezeihe" der Bibel widerspricht!
So weh es tut udn so hart es klingen mag, aber hier ist wirklich sehr grosse Vorsicht geboten,bezüglich falschen Propheten und Täuschung.
Es mag ja sonst nicht so einfach zu unterscheiden sein, aber genu an diesem Punkt scheidet es sich sehr klar von der biblischen Botschaft und kann uns helfen, falsche Wege zu entlarven, so lieb sie uns auch geworden sein mögen.
"Werfet Euer Vertrauen nicht weg, welches eine grosse Belohnung hat."
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Taube » Sa 9. Okt 2010, 14:58

Gnu hat geschrieben:Ich bin der vorläufigen Meinung, dass vieles im Christentum, was sich „charismatisch” nennt, auf spiritistischer Täuschung beruht. ...

Warum spiritistisch?

Ich glaube, es ist einfach auch Freude dahinter, das Evangelium unter die Leute zu bringen und die Hoffnung, dass es viele hören. Dass dabei die notwendige Nüchternheit verloren geht, hat schon Paulus bemerkt. Er warnte die Korinther auch.

Aber hier jetzt gerade alles zu verurteilen, ist nicht angebracht.

Gruss Taube
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon onThePath » Sa 9. Okt 2010, 15:43

Gnu hat geschrieben:Ich bin der vorläufigen Meinung, dass vieles im Christentum, was sich „charismatisch” nennt, auf spiritistischer Täuschung beruht. Es geht ja schon seit Jahren die Rede um von einer weltweiten Erweckung. Wo aber lese ich in der Bibel von einer Erweckung in den letzten Tagen? Für die letzten Tage vor der Wiederkunft Jesu wird aber ein zunehmender Abfall vorhergesagt. Somit wird es eine Erweckung geben, aber eine gefälschte, als Vorbereitung auf das Erscheinen des falschen Messias, der in seinem eigenen Namen kommen wird. (vgl. Johannes 5:43)



Gnu, ich habe zur " Toronto-Zeit " auch verschiedene Zustände beobachtet, wo Leute für einige Zeit in einer Art Trance waren. Und Leute, die schrien oder Tierlaute von sich gaben auch.

Allerdings, manche der Leute, die in einem Trance-Zustand waren, erzählten beeindruckende Erlebnisse in dieser Zeit.

Gar nicht gefiel mir, wenn ein Prediger plötzlich so laut und lange unkontrolliert lachen mußte, dass er es nicht schaffte, weiter zu predigen.

Was soll ich also von all dem halten ?

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Pilgrim » Sa 9. Okt 2010, 15:53

onThePath hat geschrieben:Was soll ich also von all dem halten ?

Charismatische Irrationalität… :idea:
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Sandra73- » Sa 9. Okt 2010, 16:11

Wie oben beschrieben, gehen häufig dieses "Erweckungsprophetien" Hand in Hand mit dieser Art Charismatik. Und was davon biblisch gesehen zu halten ist - hier eben entlarvt sich der falsche Geist dann.

Was nicht heissen soll, dass alles "charismatische" von einem falschen Geist her kommt!! Das soollte uns aus den Paulusbriefen auch klar ersichtlich sein.
Aber es gibt eine heutzutage sehr häufig anzutreffende Art von "Charismatisch", die grosse Tendenzen aufweist in diese Richtung.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon wahrheit48 » Sa 9. Okt 2010, 22:20

Gnu hat geschrieben:Ich bin der vorläufigen Meinung, dass vieles im Christentum, was sich „charismatisch” nennt, auf spiritistischer Täuschung beruht. Es geht ja schon seit Jahren die Rede um von einer weltweiten Erweckung. Wo aber lese ich in der Bibel von einer Erweckung in den letzten Tagen? Für die letzten Tage vor der Wiederkunft Jesu wird aber ein zunehmender Abfall vorhergesagt. Somit wird es eine Erweckung geben, aber eine gefälschte, als Vorbereitung auf das Erscheinen des falschen Messias, der in seinem eigenen Namen kommen wird. (vgl. Johannes 5:43)

So ist es!
Wenn die Schrift von Abfall in den letzten Tagen spricht, - und dieser kann nur in der Versammlung der Heiligen stattfinden, weil ja die außerhalb gar nie dazugehört haben, folglich gar nicht "abfallen" können - würde das Wort Gottes Unwahrheit sein, wenn es zur Endzeit zu Erweckungen käme. Das Wort Gottes spricht bis auf eine einzige Ausnahme vom Niedergang des Glaubens!
Shalom
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Gnu » So 10. Okt 2010, 04:05

Taube hat geschrieben: Warum spiritistisch?

Ich glaube, es ist einfach auch Freude dahinter, das Evangelium unter die Leute zu bringen und die Hoffnung, dass es viele hören. Dass dabei die notwendige Nüchternheit verloren geht, hat schon Paulus bemerkt. Er warnte die Korinther auch.

Aber hier jetzt gerade alles zu verurteilen, ist nicht angebracht.

Gruss Taube

Ich schrieb deshalb auch „vieles” und nicht „alles”.

Ein falsches Evangelium bleibt falsch, auch wenn es mit Freude unter die Leute gebracht wird. In denjenigen charismatischen Gemeinden, die ich kenne, werden viele Anweisungen des Paulus nicht befolgt.

Spiritistisch ist die Täuschung dann, wenn Charismatiker nach Empfang der Geistestaufe für von Spiritisten in die Welt gebrachte Lehren offen werden und mit ihnen gemeinsame Sache machen. Ich beziehe mich dabei auf mir bekannte Büchertische und Buchempfehlungen charismatischer Gemeinden.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Pilgrim » So 10. Okt 2010, 13:48

Taube hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:Ich bin der vorläufigen Meinung, dass vieles im Christentum, was sich „charismatisch” nennt, auf spiritistischer Täuschung beruht. ...

Warum spiritistisch?

NB nur…"DAS Jahrhundert des Heiligen Geistes" (wie es die Zeitschrift "Christentum Heute" nennt) fängt mit der Azusa Straße "Erweckung" an. Davor – Heiliger Geist? Nicht gerade viel…neunzehn Jahrhunderte, nicht viel Heiliger Geist…bis zu den Pfingst und Charismatik Bewegungen. Jetzt allerlei Spiritus!
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon magdala » So 17. Okt 2010, 00:03

Taube hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:Ich bin der vorläufigen Meinung, dass vieles im Christentum, was sich „charismatisch” nennt, auf spiritistischer Täuschung beruht. ...

Warum spiritistisch?

Ich glaube, es ist einfach auch Freude dahinter, das Evangelium unter die Leute zu bringen und die Hoffnung, dass es viele hören. Dass dabei die notwendige Nüchternheit verloren geht, hat schon Paulus bemerkt. Er warnte die Korinther auch.

Aber hier jetzt gerade alles zu verurteilen, ist nicht angebracht.

Gruss Taube



Beim Evangelium unter die Leute zu bringen...kommt es aber schon darauf an, ob man das Herrkömmliche der Charismatiker, also hauptsächlich Freikirchendogmatikern aufdrängt oder sich an jenes hält, das Jesus als Evangelium bezeichnete und bekannte, gekommen zu sein, ES zu verbreiten.

Mt.4.23 Und Jesus zog umher in ganz Galiläa lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium von dem Reich Gottes, und heilte alle Krankheiten und alle Gebrechen im Volk. Desgleichen sagt Jesus nochmals gem. Mt.9.35/36

Gruss magdala
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon thery » So 17. Okt 2010, 18:32

Ich bin mir seit geraumer Zeit auch nicht mehr sicher ob die Zukunft des Christentums charismatisch ist. Oder vielleicht müsste ich sagen: Ich hoffe es nicht.
Ich hinterfrage gerade einige Praktiken die man so in charismatischen Gemeinden tut. So ist das halt wenn man anfängt die Bibel selber zu studieren und nicht mehr einfach alles glaubt was einem so erzählt wird.
Ich komme immer mehr und mehr zu der Entscheidung das es nicht mein Weg sein wird in Zukunft.


Liebe Grüsse von thery
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon onThePath » So 17. Okt 2010, 21:50

thery,

Die Zukunft des Christentums war sicher immer so gemeint,
dass die Christen eine gute persönliche Beziehung, eine enge Gemeinschaft mit Gott haben.
Schließlich sollten wir Christen eine besonders enge Beziehung zu Gott haben.

Wenn das nicht gelingt, dann wird man supercharismatisch werden oder übernimmt Meditationstechniken.

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Taube » Mo 18. Okt 2010, 15:49

magdala hat geschrieben:Beim Evangelium unter die Leute zu bringen...kommt es aber schon darauf an, ob man das Herrkömmliche der Charismatiker, also hauptsächlich Freikirchendogmatikern aufdrängt oder sich an jenes hält, das Jesus als Evangelium bezeichnete und bekannte, gekommen zu sein, ES zu verbreiten.

Was heisst da das Herkömmliche?

Wir haben in der katholischen Kirche charismatische Bewegungen und die "Geistliche Gemeindeerneuerung in der evangelischen Kirche" ist eine Bewegung innerhalb der evangelischen Landeskirche in Deutschland.

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Taube » Mo 18. Okt 2010, 16:05

thery hat geschrieben:Ich bin mir seit geraumer Zeit auch nicht mehr sicher ob die Zukunft des Christentums charismatisch ist. Oder vielleicht müsste ich sagen: Ich hoffe es nicht.
...

Das Christentum muss aber auch charismatisch sein und bleiben, sonst ist es keine Kirche! Das Pfingstwunder ist ein charismatisches Ereignis gewesen. Wo der Heilige Geist wirkt, ist Charismatik. Leider haben viele Freikirchen und Landeskirchen die Charismatik fast vergessen. Neben Gott dem Vater und seinem Sohn Jesus Christus geht der Heilige Geist als dritte Person manchmal fast verloren. Da sollte es eine Korrektur geben.

Zu warnen ist einzig dann, wenn der Heilige Geist auf Kosten der anderen 2 Personen der Trinität geht. Dann kann es tatsächlich zu kuriosen Sachen kommen. Der Toronto-Segen hat zum Beispiel vieles gemeinsam mit gewissen Techniken der östlichen Kundalini-Meditationen.

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon thery » Mo 18. Okt 2010, 16:23

Ich habe jetzt mal wieder nachgelesen was denn Charismatik eigentlich heisst. Ich meine dann wohl eher Praktiken die mich verwirren und nicht die Charismatik an und für sich.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon onThePath » Mo 18. Okt 2010, 17:20

Der Toronto-Segen hat zum Beispiel vieles gemeinsam mit gewissen Techniken der östlichen Kundalini-Meditationen.


Was denn, Taube ? Habe ich noch nichts von bemerkt.

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Johncom » Di 19. Okt 2010, 03:33

Taube hat geschrieben:Das Christentum muss aber auch charismatisch sein und bleiben, sonst ist es keine Kirche! Das Pfingstwunder ist ein charismatisches Ereignis gewesen. Wo der Heilige Geist wirkt, ist Charismatik. Leider haben viele Freikirchen und Landeskirchen die Charismatik fast vergessen. Neben Gott dem Vater und seinem Sohn Jesus Christus geht der Heilige Geist als dritte Person manchmal fast verloren.


Wenn das Christentum 'Kirche' sein will, geregelte und organisierte Kirche mit eingetragenen Mitgliedern, kann es lange auf neue belebende Pfingstwunder warten. ;) Der heilige Geist ist ist keine 'dritte Person', die sich sonntags brav neben Vater und Sohn in die gemeinschaftliche Vorstellung einreihen lässt. Er lässt sich auch nicht ansprechen, er kommt wenn ein 'jemand' ganz bereit ist, sich ohne Nebengedanken, Wünsche und Ängste Gott hinzugeben.

Taube hat geschrieben:Da sollte es eine Korrektur geben.


In einem Gremium, einem Aufsichtsrat ?
Die korrigieren doch ständig schon rum seit es diese Amtskirchen gibt.

Taube hat geschrieben:Zu warnen ist einzig dann, wenn der Heilige Geist auf Kosten der anderen 2 Personen der Trinität geht. Dann kann es tatsächlich zu kuriosen Sachen kommen. Der Toronto-Segen hat zum Beispiel vieles gemeinsam mit gewissen Techniken der östlichen Kundalini-Meditationen.


Dann ist natürlich die Geisteshaltung eines ständigen Gefahrenbewusstseins genau das, was ein 'charismatisches Ereignis' verhindert. Das ganze Überbesorgtsein über richtig und falsch kommt aus dem Verstand. Jeder Glaube, der im Kopf stecken bleibt verhindert das Ausfliessen des Herzens. Ein verkopfter Gläubiger hat immer Angst, etwas falsch zu machen. Und solange er den Verstand festhält, solange wird der Geist ( spirit ) nicht kommen und umwandeln.

Auch gewisse Techniken östlicher Meditationen erzwingen keine geistigen Fortschritte. Sie können höchstens ein Feld vorbereiten, welches bereiter ist, den Samen aufzunehmen. Dieser sogenannte Toronto-Segen zeigt die Wirkungen des Shaktipat, das ist eine Energie-Übertragung des Guru auf den Schüler. http://de.wikipedia.org/wiki/Torontoseg ... Einordnung

Kurios sieht das wohl für Aussenstehende aus, aber nur der so 'Gesegnete' kann sagen ob es wirkich eine erlösende Erfahrung für ihn war, die dann auch dauerhaft wirksam blieb.

Shakti ist Energie, und so wie das hebräische Wort Ruach, ein Wort weiblichen Geschlechts.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Taube » Di 19. Okt 2010, 10:25

onThePath hat geschrieben:
Der Toronto-Segen hat zum Beispiel vieles gemeinsam mit gewissen Techniken der östlichen Kundalini-Meditationen.
Was denn, Taube ? Habe ich noch nichts von bemerkt.

Dann gehe nach Indien und Toronto für ein paar Jahre, Du wirst dann sich ein Urteil abgeben können.

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Taube » Di 19. Okt 2010, 10:27

Johncom hat geschrieben:
Taube hat geschrieben:Das Christentum muss aber auch charismatisch sein und bleiben, sonst ist es keine Kirche! Das Pfingstwunder ist ein charismatisches Ereignis gewesen. Wo der Heilige Geist wirkt, ist Charismatik. Leider haben viele Freikirchen und Landeskirchen die Charismatik fast vergessen. Neben Gott dem Vater und seinem Sohn Jesus Christus geht der Heilige Geist als dritte Person manchmal fast verloren.

Wenn das Christentum 'Kirche' sein will, geregelte und organisierte Kirche mit eingetragenen Mitgliedern, kann es lange auf neue belebende Pfingstwunder warten. ;) .

Als ob die geregelte und organisierte Kirche das ganze Kirchensein ausmachen würde! Schlechte Erfahrungen mit Deinem Pfarrer oder den Kirchenglocken in der Nacht gemacht?

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Taube » Di 19. Okt 2010, 10:40

Johncom hat geschrieben:...
Dann ist natürlich die Geisteshaltung eines ständigen Gefahrenbewusstseins genau das, was ein 'charismatisches Ereignis' verhindert. Das ganze Überbesorgtsein über richtig und falsch kommt aus dem Verstand. Jeder Glaube, der im Kopf stecken bleibt verhindert das Ausfliessen des Herzens. Ein verkopfter Gläubiger hat immer Angst, etwas falsch zu machen. Und solange er den Verstand festhält, solange wird der Geist ( spirit ) nicht kommen und umwandeln.
...

Erstens ist auch der Verstand eine Energie, zweitens zeigen gerade die tantrischen Shakti oder Kundalini Energien, dass der Verstand sehr wohl dazu gehört, sogar in einer sehr umfassenden Art und Weise.

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon onThePath » Di 19. Okt 2010, 10:59

Taube hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:
Der Toronto-Segen hat zum Beispiel vieles gemeinsam mit gewissen Techniken der östlichen Kundalini-Meditationen.
Was denn, Taube ? Habe ich noch nichts von bemerkt.

Dann gehe nach Indien und Toronto für ein paar Jahre, Du wirst dann sich ein Urteil abgeben können.

Gruss Taube


Kundalini-Yoga ist eine spezielle Yoga-Praktik, um die Chackren zu aktivieren.

Da finde ich keinen Bezug zu Toronto.

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Taube » Di 19. Okt 2010, 11:10

onThePath hat geschrieben:...
Da finde ich keinen Bezug zu Toronto.

Ich habe nicht von Bezug finden gesprochen sondern von selber erleben, mein lieber oTp!

Gruss Taube
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon onThePath » Di 19. Okt 2010, 11:37

Taube hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:...
Da finde ich keinen Bezug zu Toronto.

Ich habe nicht von Bezug finden gesprochen sondern von selber erleben, mein lieber oTp!

Gruss Taube


Selber erleben ? Die Welt ist voll von esoterischen Erlebnissen, die erlebt werden können.

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon onThePath » Di 19. Okt 2010, 12:04

Im Herbst 1824 hatte Charles Finney ein Bekehrungserlebnis, als er alleine in einem Wäldchen spazieren war; wenige Tage später erfuhr er wieder ein intensives Erlebnis mit Gott, was er später als Geistestaufe beschrieb.


Es flossen Ströme lebendigen Wassers aus ihm. Das ist die Verheissung im Evangelium und die Zukunft der Christen.

Finney:
Wie kann man aber annehmen, dass Jesus Christus für uns starb, damit Gott uns dann die Freude des Lebens nimmt, wenn wir ihm vertrauen? Ist das logisch? Liegt das auf der Hand, dass Jesus Christus all das erlitt, damit Gott uns dann fertig macht, wenn wir an ihn glauben und ihm gehorchen wollen? Völliger Quatsch! Gott will uns mit Christus alles geben, was zum echten gesegneten & erfüllten Leben gehört!


Aber später am Abend hatte er in seinem Anwaltsbüro ein Erlebnis, das er als „mächtige Taufe des Heiligen Geistes“ beschrieb. „Der Heilige Geist kam auf mich herab, in einer Weise, die durch Leib und Seele hindurchzugehen schien. Ich hatte den Eindruck, als wenn eine elektrische Welle immerfort durch mich hindurchfloss.“


Finney erlebte Gott und wurde ein großer Prediger.

Aber:
Später schrieb Finney im Rückblick auf seine Zeit als Evangelist: „Ich war oft das Instrument, durch das Christen sehr stark überführt wurden und in einen zeitweiligen Zustand von Buße und Glauben gerieten ... (Aber) weil ich versäumte, darauf zu dringen, dass sie Christus so gut kennen lernten, dass sie bei Ihm blieben, pflegten sie natürlich alsbald in ihren früheren Status zurückzufallen.“


Warum erkaltet das Feuer immer wieder ( Auch in der frühen Kirchengeschichte) ?

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Gnu » Di 19. Okt 2010, 20:44

onThePath hat geschrieben:
Taube hat geschrieben: Der Toronto-Segen hat zum Beispiel vieles gemeinsam mit gewissen Techniken der östlichen Kundalini-Meditationen.
Was denn, Taube ? Habe ich noch nichts von bemerkt.


onThePath hat geschrieben: Warum erkaltet das Feuer immer wieder (Auch in der frühen Kirchengeschichte)?


Wenn du in YouTube ‘Kundalini Toronto-Segen’ eingibst, findest du eine mögliche Antwort in den ersten neun Videos. Offenbarung 13 Fremdes Feuer 1/9
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Johncom » Mi 20. Okt 2010, 14:27

Gnu hat geschrieben:Wenn du in YouTube ‘Kundalini Toronto-Segen’ eingibst, findest du eine mögliche Antwort in den ersten neun Videos. Offenbarung 13 Fremdes Feuer 1/9


Oh ja, dieser Walter Veith :-P
macht also diese Vorträge. Ist er Adventist ?
Ich überflog die Reihe Offenbarung 14 und finde da einiges wieder, was man auch an Glaubensbasis strenger Biblizisten kennt: das Böse in allem sehen. Herr Veith kommt mir kalt rüber. Die Bühnenausleuchtung, seine bunte Krawatte und das schöne Pflanzen Arrangement besänftigen das Gesammtbild nur ein bischen. Er mischt irgendwie alles, was aus seiner Sicht 'anders' ist: Katholische Kirche, Hare Krishna, Gnostiker, die Uno .... alles das gleiche. Wo hat der eigentlich seinen Professor gemacht ?

Dann reisst viele Themen an, aber absolut oberflächlich ... die Stichwörte auf den Schautafeln werden aus dem englischen zum Teil falsch oder 'lächerlich' übersetzt. Ironisches immer wenn er Frauen erwähnt als Personen der Religionsgeschichte.

Mein Eindruck ist, dass er wohl die Bibel gut kennt aber nichts von dem, worauf er sie bezieht. Seine Zuhörer scheinen das auch nicht zu erwarten.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Johncom » Mi 20. Okt 2010, 14:53

Taube hat geschrieben:Erstens ist auch der Verstand eine Energie, zweitens zeigen gerade die tantrischen Shakti oder Kundalini Energien, dass der Verstand sehr wohl dazu gehört, sogar in einer sehr umfassenden Art und Weise.


1) Der Verstand sei 'eine Energie' ?
2) Sicher gehört der Verstand 'dazu', nur eben wird er meist aus seiner dominanten Rolle zurückgewiesen. Stichwort: Verkopftheit.
Oder hab ich Dich falsch verstanden.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Taube » Mi 20. Okt 2010, 14:58

Das ist eben das grosse Problem. Die verschiedenen Energien müssen im Gleichgewicht sein. Verkopftheit und Kopflosigkeit haben eben beide nicht geringe Schwächen.

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Johncom » Mi 20. Okt 2010, 15:51

onThePath hat geschrieben:Kundalini-Yoga ist eine spezielle Yoga-Praktik, um die Chackren zu aktivieren.

Da finde ich keinen Bezug zu Toronto.


In diesem Filmausschnitt wird ein Bezug dargestellt:

http://www.youtube.com/watch?v=UWdpnApd ... re=related
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon onThePath » Mi 20. Okt 2010, 16:12

Johncom hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Kundalini-Yoga ist eine spezielle Yoga-Praktik, um die Chackren zu aktivieren.

Da finde ich keinen Bezug zu Toronto.


In diesem Filmausschnitt wird ein Bezug dargestellt:

http://www.youtube.com/watch?v=UWdpnApd ... re=related


Ich hatte in Yoga-Büchern von Kundalini-Yoga gelesen.

Im Film geht es um religiöse Trance, nicht um Kundalini-Meditation.

Übrigens weiß man, dass nicht alles falsch war am Toronto segen. Es gibt hingebungsvolle Christen, die damals vor ein paar Jahren in Toronto nach mehr von Gott hungerten und auch persönliche Durchbrüche erlebten.

Der Film ist interessant, und die Herkunft und Auswirkung dieser Kräfte beschäftigt mich immer noch.

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Taube » Mi 20. Okt 2010, 16:40

das was beim Torontosegen passiert, sind doch die genau gleichen Regungen und Gefühle, welche bei der Erweckung des unteren Chakras kommen und wenn dann die Kundalinienergie aufsteigt.

Hast Du das mal erlebt?

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon onThePath » Mi 20. Okt 2010, 16:44

Taube hat geschrieben:das was beim Torontosegen passiert, sind doch die genau gleichen Regungen und Gefühle, welche bei der Erweckung des unteren Chakras kommen und wenn dann die Kundalinienergie aufsteigt.

Hast Du das mal erlebt?

Gruss Taube


Was erlebt man denn dann ?

Ich war stets unter Kontrolle, auch wenn ich mich habe segnen lassen.
In mir lief nie ein Film ab, habe noch nie dabei gelacht.
Und schon lange verzichte ich auf Segnungen der Toronto-Art.

Das heißt aber nicht, dass alle Gebete und Segnungen mit Handauflegung falsch wären.

Und was hast Du erlebt, Taube ?

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon onThePath » Mi 20. Okt 2010, 17:27

http://distomos.blogspot.com/2009/09/zeugnis-eines-ehemaligen-new-age.html


Da schreibt einer, der beide Welten kennengelernt hat.

Er lehrte über die Bibel, wobei er im 1. Buch Mose begann, und er lehrte auch über Jesus. Ich kann mich nicht mehr an viel von seinen Lehren erinnern, außer an die Wunder, die dieser „Jesus“ tat. Ich interessierte mich für dieses besondere Seminar, denn „Jesus“ war mein Geist-Führer, und ich wollte mehr über ihn wissen. Am Ende dieser fünf Tage gab es einen "Heilungsgottesdienst" mit Handauflegung, wobei sich Goldfüllungen in den Zähnen der Anwesenden manifestierten. Ich bekam kein Gold, doch meine Zähne wurden strahlend weiß (dies hielt danach eine Woche an).

Diese Art von Kraft verblüffte mich, obwohl meine eigene Lehrerin, Eva, auch sehr erstaunliche Dinge tun konnte. Sie war eine Schamanin, Heilerin und auch ein Medium (Kanal für einen Geist, der die Zukunft vorhersagt und auch verborgene "Weisheiten" offenbart). Was ich bei Willard Fuller erlebte, hatte ich zuvor gesehen, und meine alte gefallene Natur hatte ein brennendes Verlangen: Diese Kraft „im Namen Jesu“ wollte ich unbedingt haben. Das Resultat war, dass ich mir eine Bibel kaufte, um diese für mich selbst zu studieren. Ich wollte mehr über diesen „Jesus“ herausfinden, weil ich genau wie er werden wollte und ebenso in derselben Kraft tätig werden wollte.

Einmal geschah es, dass sich ein Kristall vor meinen Augen zeigte, in der Luft schwebte und schließlich zu meinen Füßen auf den Boden fiel. Meine Lehrerin sagte mir, das sei ein Geschenk meines Geist-Führers "Jesus", und ich sollte den Kristall immer bei mir tragen als Kraftquelle.

Durch die wunderbare Gnade Gottes habe ich zur rechten Zeit den wahren Jesus alleine in meiner Wohnung kennen gelernt, während ich die Bibel studierte. Er errettete einen armen Sünder wie mich.



Ich schloss mich einer Vineyard-Gemeinde an. Als unser Pastor darauf drängte, dass wir nach Toronto gehen sollten, um dort den „Toronto-Segen“ zu empfangen, zögerte ich. Ich dachte, diese ganze Geschichte mit dem Lachen sei vorbei (aufgrund meiner Erfahrungen mit Joe Jordon); aber man begegnet diesen Dingen und denkt: "Wie können nur so viele Menschen verführt werden?“ Viele denken: „Ich möchte das haben, was andere erfahren haben… Ich möchte das Wirken Gottes nicht verpassen… Ich möchte echte Zeichen und Wunder sehen, usw…" Doch die Sünde des Götzen der Selbstanbetung, der Wunsch nach "Macht" und der Wunsch, so sein zu wollen wie Gott (1. Mose 3), ist so stark, dass viele blind werden. Als ich vom Goldstaub und den goldenen Zahnfüllungen hörte, kam nur ein flüchtiger Gedanke von Kritik in mir auf, denn ich war überzeugt, diese Manifestationen müssen schließlich von Gott sein, da es durch Christen in der Gemeinde Jesu gewirkt wurde.


Ich erkannte viele Ähnlichkeiten mit den New Age Seminaren, die ich besucht hatte (innere Heilung, körperliche Heilungen, Visualisation, Meditation, körperliche Manifestationen, schamanistische Rituale und Lehren, Wahrsagerei usw.), so dass ich zu dem Schluss kam, dass Jesus bald wiederkommen und es zu einem Zusammenschluss aller Religionen kommen werde.


Es ist eine traurige Sache, dass Jesus Christus, der Gekreuzigte - das Wunder seines Todes am Kreuz und seiner Auferstehung - nicht mehr genug ist! Es bedarf Glauben, um den schmalen Weg zu gehen. Und oftmals fühlt man sich bedrängt, und man wird manchmal leiden müssen. Seit Jahren reden die falschen Propheten von einer kommenden Erweckung und geistlichen Heimsuchung, in welcher "Kranke geheilt und Tote auferweckt werden". Langsam haben sich unsere Augen von Jesus und unserer Hoffnung auf die Zukunft abgewandt, hin zu: "Ich will jetzt etwas, das all das bestätigt, was die falschen Propheten gesagt haben." Es ist so ein Verlangen vorhanden, "eine Erfahrung zu machen, dass alles akzeptiert wird, Hauptsache es ist übernatürlich". Deshalb ist auch das meditative Gebet, das aus der östlichen Mystik kommt, in der Gemeinde so populär geworden.
Veränderung ist das einzig Bleibende.

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