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Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Oli4 » Di 18. Mai 2010, 18:33

jes_25913 hat geschrieben:Das habe ich mir schon gedacht.
Ich mir auch..


Aber die Aussagen der Bibel sind nicht für die Bibel geschrieben worden, sondern zur Veränderung des Menschen.
Meine Bibel kann nicht lesen :roll: und stell Dir vor mein Lieber genau der mitten ins Herz vermittelte Inhalt dieser Bibel, hat mich verändert und er verändert mich immer noch. :praise:
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon onThePath » Di 18. Mai 2010, 18:38

Jes, dort steht aber etwas von Bergmann
Der einst bekannte Evangelist Gerhard Bergmann schrieb im Vorwort seines Buches "...und es gibt doch ein Jenseits": "Der moderne Mensch möchte nicht nur glauben, sondern wissen... Denn ein Glaube ohne Wissen führt leicht in Aberglauben und Schwärmerei. Wissen ohne Glauben an Jesus Christus verleitet leicht zu Hochmut und Zweifel und treibt in Irrtum und zu Fehlurteilen."


Wissen ohne Glauben an Jesus Christus bewirkt tatsächlich das, was Bergmann sagt. Aber bitte nicht willkürlich diesen Mann vor den eigenen Karren spannen.
Übrigens habe ich schon Bücher von ihm gelesen.

lg, oTp
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon sugi » Di 18. Mai 2010, 22:24

Taube hat geschrieben:Ich denke, es ist schon etwas anmassend, charismatische Bewegungen allgemein abzulehnen, auch wenn sie das Zungenreden kennen.

Ja, so ist es halt..!

Es hat ja nichts mit dem Mensch zutun..

Diese Phänomene gab es zu Paulus Zeiten wie auch heute. ...und alles in eine Schublade stecken ist unfair und entspricht nicht christlichen Gepflogenheiten der Unterscheidung.

Der Schluss im Satz sieht nach einem schönen Mäntelchen aus.. ;)

Ich entnehme es vom 1.Kor.13!

Nicht das Zungenreden an sich hat Paulus beunruhigt, sondern vor allem zwei Sachen:

1. Es soll nicht als Beweis für rechten Glauben gelten.
2. Es darf nicht losgelöst sein in der Gemeinde, deshalb muss es auch übersetzt sein.

Ja, und da spaltet sich doch so einiges..

Jeder, der auch nur nach hinten fliegt..oder lallt, ohne zu wissen was..

Den pfingstlerischen Gemeinden wurden z.B. selten vorgeworfen, weil sie die Zungenrede kennen. Aber die Betonung, dass es zum Christsein gehört, ist fragwürdig und dies hat manchmal den Sektenvorwurf an gewisse Pfingstgemeinden zur Folge gehabt. Die Fairness gebietet es aber, hier nicht einfach alles zu verurteilen, sondern zu diffenrenzieren. Paulus hat das auch gemacht, obwohl im diese Gabe nicht ganz geheuer war. ...aber er liess es zu.

Geht es um Zulassen?

Du siehst ja bei jes selbst..er ist überzeugt von dem.. :?
Und ich oder auch die anderen können nichts dagegen tun..

Was wir können, ist beten.. :pray:
Und wenn das nur in deiner Kammer ist.. :)
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und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn,
dann ebnet er selbst deine Pfade!

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Enggi » Di 18. Mai 2010, 23:04

jes_25913 hat geschrieben:
Enggi hat geschrieben:Wenn deine Bruderschaft den gleichen Erkenntnisstand wie du hat, dann kann natürlich die Auslegung auch nur die Echtheit ergeben.

Falls es Dich beruhigt, die "Bruderschaft" waren alles Leute, wie sie hier im Forum - abgesehen vom Zungenreden, was nur ich konnte - gern gesehen sind. Nur die Bibel akzeptierend, nichts von früheren Erdenleben oder Nahtoderlebnissen oder gar Esoterik wissend (Du weist ja, in der DDR waren wir hinter dem Mond)! Sie haben teils an eine 7 Tage- Schöpfung buchstäblich geglaubt usw. usf.

Du hast also in Zungen geredet und einer hat ausgelegt? Oder wie ging das dann weiter damals?

(Ich habe ein Buch gelesen, in welchem der Autor beide Gaben hat, das Reden in Zungen und das Übersetzen in verständliche Umgangssprache. So wie er das beschreibt, ist es bibelkonform, aber eben, erlebt habe ich das weder an mir selbst, noch an anderen.)
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon jes_25913 » Mi 19. Mai 2010, 08:42

Enggi hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:
Enggi hat geschrieben:Wenn deine Bruderschaft den gleichen Erkenntnisstand wie du hat, dann kann natürlich die Auslegung auch nur die Echtheit ergeben.

Falls es Dich beruhigt, die "Bruderschaft" waren alles Leute, wie sie hier im Forum - abgesehen vom Zungenreden, was nur ich konnte - gern gesehen sind. Nur die Bibel akzeptierend, nichts von früheren Erdenleben oder Nahtoderlebnissen oder gar Esoterik wissend (Du weist ja, in der DDR waren wir hinter dem Mond)! Sie haben teils an eine 7 Tage- Schöpfung buchstäblich geglaubt usw. usf.

Du hast also in Zungen geredet und einer hat ausgelegt? Oder wie ging das dann weiter damals?


Ja, genau so.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon alegna » Mi 19. Mai 2010, 08:46

jes_25913 hat geschrieben:Ja, genau so.

Du sagst also, dass nur Du die Gabe des Zungenredens gehabt hast, aber einer der keine Erfahrung damit hat, konnte Auslegen was Du gesagt hast :?
Psalm 100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon jes_25913 » Mi 19. Mai 2010, 08:49

alegna hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Ja, genau so.

Du sagst also, dass nur Du die Gabe des Zungenredens gehabt hast, aber einer der keine Erfahrung damit hat, konnte Auslegen was Du gesagt hast :?

Ja, der braucht ja keine "Erfahrung" im Zungenreden zu haben. Er hatte eben eine andere Gabe, nämlich, die der Auslegung.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Taube » Mi 19. Mai 2010, 09:00

sugi hat geschrieben:...
Du siehst ja bei jes selbst..er ist überzeugt von dem.. :?
Und ich oder auch die anderen können nichts dagegen tun..


..,doch Du kannst etwas dafür tun! Lernen zu unterscheiden und nicht von einem auf alle anderen schliessen. Wenn Du dies nicht unterscheiden kannst, wird es sehr leicht zur Verallgemeinerung führen.

Gruss Taube
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Oli4 » Mi 19. Mai 2010, 09:04

Taube hat geschrieben:..,doch Du kannst etwas dafür tun! Lernen zu unterscheiden und nicht von einem auf alle anderen schliessen. Wenn Du dies nicht unterscheiden kannst, wird es sehr leicht zur Verallgemeinerung führen.

Und wo unterscheidet sugi nicht System vom Menschen, Mensch von Mensch, Menschengruppe von Menschen ?
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon onThePath » Mi 19. Mai 2010, 11:37

Nochmal etwas Grundsätzliches zur Zungensprache.

Zum ersten Pfingsten haben die Apostel in verständlichen Sprachen geredet, und damit redeten sie geziehlt Menschen mit fremden Sprachen an, die anwesend waren.
Wenn es sich so verhält mit der Zungensprache, dann war keine Auslegung nötig, nur das Verständnis in Form der Übersetzung.

In einer Gemeinde, wo keine Fremdsprachigen angeredet werden müssen, da ist die Anwendung einer Zungensprache eigentlich nicht nötig.
Geschieht es dennoch, dann braucht man eben einen Ausleger. Aber warum geschieht dann nicht das Reden dessen, was der Geist sagen will, in der Muttersprache ?

Und wenn der Zungenredende für sich allein redet, dann versteht er gar nichts, was er redet. Der ursprüngliche Zweck ist hier gar nicht mehr gegeben.

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Taube » Mi 19. Mai 2010, 12:04

onThePath hat geschrieben:... Aber warum geschieht dann nicht das Reden dessen, was der Geist sagen will, in der Muttersprache ?
...

Geht es um das Warum?

Paulus: " Denn wer in Zungen redet, der redet nicht für Menschen, sondern für Gott..." und "Ich wollte, dass ihr alle in Zungen reden könntet;..."

aber Paulus sagt auch: "Wer in Zungen redet, der erbaut sich selbst; wer aber prophetisch redet, der erbaut die Gemeinde." ...und viele andere Warnungen sind da. Wenn eine Gabe nicht für die Gemeinde nützlich ist, bringt sie nichts.

Es geht Paulus um das Wie:

Dass es eine der Gaben ist, sagt auch Paulus deutlich im 1. Kor 8: "In einem jeden offenbart sich der Geist zum Nutzen aller; 8 dem einen wird durch den Geist gegeben, von der Weisheit zu reden; dem andern wird gegeben, von der Erkenntnis zu reden, nach demselben Geist; 9 einem andern Glaube, in demselben Geist; einem andern die Gabe, gesund zu machen, in dem "einen" Geist; 10 einem andern die Kraft, Wunder zu tun; einem andern prophetische Rede; einem andern die Gabe, die Geister zu unterscheiden; einem andern mancherlei Zungenrede; einem andern die Gabe, sie auszulegen. 11 Dies alles aber wirkt derselbe "eine" Geist und teilt einem jeden das Seine zu, wie er will."

...und obwohl Paulus nicht selbst in Zungesprache gesprochen hat, ist er damit konfrontiert worden: Apg 19: "6 Und als Paulus die Hände auf sie legte, kam der Heilige Geist auf sie und sie redeten in Zungen und weissagten"

Paulus wusste also, wo die Gefahren sind, aber er wusste auch, dass es eine Gabe ist! Also nochmals kein "Warum", auch kein "Darf man das" sondern das "Wie" ist entscheidend. ...und ich meine es wäre wirklich besser, wenn einige Gemeinden vorsichtiger sein sollten, denn die Gabe der Unterscheidung ist auch nicht überall vorhanden. Die sollte nämlich auch da sein und zur Vorsicht rufen.


Gruss Taube
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon onThePath » Mi 19. Mai 2010, 12:15

einem andern mancherlei Zungenrede; einem andern die Gabe, sie auszulegen


Taube, ja, mir ist bekannt, dass die Bibel auch diesen Zweck und diese Nutzung der Zungensprachen nennt.

Allerdings

Wer in Zungen redet, der erbaut sich selbst

erbaut sich selber, selbst wenn er nicht versteht, was er sagt ? Ich kann nur sagen, dass es mich alles Andere als aufbaut, wenn ich Jemand zuhören muß, den ich gar nicht verstehe.

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Zuletzt geändert von onThePath am Mi 19. Mai 2010, 12:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Taube » Mi 19. Mai 2010, 12:25

...darum braucht es eben den Übersetzer! Dies ist auch eine Gabe! Nutzlos zwar, wenn niemand in Zungen redet, wogegen auch die Zungenrede nutzlos ist, wenn kein Übersetzer da ist. ...und nutzlos alle beiden Gaben, wenn keine Gabe da ist, welche der Unterscheidung mächtig ist.

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon onThePath » Mi 19. Mai 2010, 12:29

Taube hat geschrieben:...darum braucht es eben den Übersetzer! Dies ist auch eine Gabe! Nutzlos zwar, wenn niemand in Zungen redet, wogegen auch die Zungenrede nutzlos ist, wenn kein Übersetzer da ist. ...und nutzlos alle beiden Gaben, wenn keine Gabe da ist, welche der Unterscheidung mächtig ist.

Gruss Taube


Die Praxis unter "Geistgetauften", Pfingstlern und sonstigen Charismatikern ist aber oft, in Zungen zu beten und dadurch Segnungen zu erwarten.

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Taube » Mi 19. Mai 2010, 12:32

Ich weiss.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon onThePath » Mi 19. Mai 2010, 12:36

Oft ist ja Handauflegung, Segnung, der Beginn der Zungenrede.
Und bei den Pseudo-Charismatikern (egal jetzt, wer als solcher erkannt ist) weiß man eben nicht, was für einen Geist sie da übertragen.
Schon hier, bei der angeblichen Geistestaufe, ist also äußerste Vorsicht geboten. Man soll sich nicht von Jedem (den man nicht kennt) die Hände auflegen lassen.

Es wird ja vielstimmig gemutmaßt, dass auf solche Weise okkulte Geister Einlass in (Pseudo-) charismatische Gläubige und damit Gemeinden bekamen.
Das wäre eine herbe Unterwanderung der christlichen Gemeinde.

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Pilgrim » Mi 19. Mai 2010, 16:16

Enggi hat geschrieben:
(Ich habe ein Buch gelesen, in welchem der Autor beide Gaben hat, das Reden in Zungen und das Übersetzen in verständliche Umgangssprache. So wie er das beschreibt, ist es bibelkonform, aber eben, erlebt habe ich das weder an mir selbst, noch an anderen.)

(Ich habe mir gerade überlegt wie es denn sein könnte, daß Gnu Französisch reden und das sogar in unsere verständliche Umgangssprache übersetzen kann… :shock: )
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Pilgrim » Mi 19. Mai 2010, 16:23

jes_25913 hat geschrieben:
alegna hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Ja, genau so.

Du sagst also, dass nur Du die Gabe des Zungenredens gehabt hast, aber einer der keine Erfahrung damit hat, konnte Auslegen was Du gesagt hast :?

Ja, der braucht ja keine "Erfahrung" im Zungenreden zu haben. Er hatte eben eine andere Gabe, nämlich, die der Auslegung.

Äh…wie wussten denn der Plapperer und die Anwesenden was da übersetzt wurde auch dem Geplapperten entsprach…und warum erst in Zunge plappern wenn's ja dann übersetzt werden muss und es an erster Stelle ja schon in einer verständlichen Sprache ginge…und warum…naja warum halt nicht eben seinem Fleisch ein bisschen frönen… :roll:
Zuletzt geändert von Pilgrim am Mi 19. Mai 2010, 16:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Pilgrim » Mi 19. Mai 2010, 16:33

Taube hat geschrieben:Also nochmals kein "Warum", auch kein "Darf man das" sondern das "Wie" ist entscheidend[/b]. ...

Das "Wie" war aber nur für die Christen in der Apostolischen Zeit entscheidend…heute gibt es kein "Wie" mehr, da das "Wann" es entschieden hatte.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Faith » Mi 19. Mai 2010, 18:15

Pilgrim hat geschrieben:Du sagst also, dass nur Du die Gabe des Zungenredens gehabt hast, aber einer der keine Erfahrung damit hat, konnte Auslegen was Du gesagt hast :?

Ja, der braucht ja keine "Erfahrung" im Zungenreden zu haben. Er hatte eben eine andere Gabe, nämlich, die der Auslegung.[/quote]
Äh…wie wussten denn der Plapperer und die Anwesenden was da übersetzt wurde auch dem Geplapperten entsprach…und warum erst in Zunge plappern wenn's ja dann übersetzt werden muss und es an erster Stelle ja schon in einer verständlichen Sprache ginge…und warum…naja warum halt nicht eben seinem Fleisch ein bisschen frönen… :roll:[/quote]

1. ich plappere nicht, sondern mein Geist kommuniziert mit dem Heiligen Geist!

2. wie kann man nur so abfällig über eine Gabe Gottes reden, aber so tun, als ob man davon ahnung hätte ?! ...

3. geistliche Dinge können eben nur geistlich beurteilt werden

denkmal darüber nach!
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon jes_25913 » Mi 19. Mai 2010, 18:21

onThePath hat geschrieben:Jes, dort steht aber etwas von Bergmann
Der einst bekannte Evangelist Gerhard Bergmann schrieb im Vorwort seines Buches "...und es gibt doch ein Jenseits": "Der moderne Mensch möchte nicht nur glauben, sondern wissen... Denn ein Glaube ohne Wissen führt leicht in Aberglauben und Schwärmerei. Wissen ohne Glauben an Jesus Christus verleitet leicht zu Hochmut und Zweifel und treibt in Irrtum und zu Fehlurteilen."


Wissen ohne Glauben an Jesus Christus bewirkt tatsächlich das, was Bergmann sagt. Aber bitte nicht willkürlich diesen Mann vor den eigenen Karren spannen.
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Es liegt mir fern jemanden vor meinen Karren zu spannen. Was hätte ich davon? Mir geht es einzig um die Wahrheit, und nichts anderes.
Aber das Wunderbare ist, dass alle wahrheitsliebenden Menschen, insofern es ihr intellektuelles Vermögen und ihre genügende Informiertheit zulässt, alle zu übereinstimmenden Ergebnissen. Denn die Wahrheit ist eine.

Da aber der bekannte und beliebte Evangelist Gerhard Bergmann auch die Wahrheit höher schätzte als wissenschaftliche und religiöse Vorurteile, ist sein im Schriftenmissionsverlag erschienenes Buch “…und es gibt doch ein Jenseits” selbst zur Widerlegung bekannter christlicher Vorurteile geworden.
Was man ihm natürlich übel nahm. Besonders auch, die Darstellung eines Falles, der auf die Reinkarnation schließen ließ.
Er berichtet von einem Franzosen, der bei einem Verkehrsunfall 1938 eine schwere Kopfverletzung davontrug. Tagelang lag er im Dämmerzustand bis er endlich die Augen aufschlug mit der Frage: Wo bin ich denn hingeraten? Aber nicht in Französisch, sondern in Deutsch! Um es kurz zu machen: Der 28 Jährige Jean Charlier berichtete, “dass er Peter Nowakowsky heiße, am 13. März 1832 geboren sei und bislang al Tischler in Goldap (Ostpreußen) gelebt und gearbeitet habe…” Ein Psychiater reiste daraufhin nach Goldap wo an Hand der Kirchenbücher festgestellt wurde, dass dem Tischlermeister Jakob Nawakowsky am 13. März 1832 ein Sohn geboren wurde, der den Namen Peter erhielt. Dieser erlernte ebenfalls das Tischlerhandwerk, und heiratete am 18. Juni 1556 die Tochter des Schmiedemeisters, Maria Neureiter. Dieser Ehe entsprangen acht Kinder, und Peter starb schließlich am 7. Oktober 1903.
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon jes_25913 » Mi 19. Mai 2010, 18:24

Pilgrim hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Ja, der braucht ja keine "Erfahrung" im Zungenreden zu haben. Er hatte eben eine andere Gabe, nämlich, die der Auslegung.

Äh…wie wussten denn der Plapperer und die Anwesenden was da übersetzt wurde auch dem Geplapperten entsprach…und warum erst in Zunge plappern wenn's ja dann übersetzt werden muss und es an erster Stelle ja schon in einer verständlichen Sprache ginge…und warum…naja warum halt nicht eben seinem Fleisch ein bisschen frönen… :roll:


Lies mal die Bibel, dann wüsstest Du, dass Du Gott lästerst!
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon onThePath » Mi 19. Mai 2010, 20:41

Da aber der bekannte und beliebte Evangelist Gerhard Bergmann auch die Wahrheit höher schätzte als wissenschaftliche und religiöse Vorurteile, ist sein im Schriftenmissionsverlag erschienenes Buch “…und es gibt doch ein Jenseits” selbst zur Widerlegung bekannter christlicher Vorurteile geworden.


Ist schon lange her, dass ich dieses Buch von ihm las.

Ich nehme an, dass Bergmann genau über Dämonen bescheid wußte (die Du völlig bestreitest). Aber es ist Dein Vorurteil, dass es keine Dämonen gibt.

Dr. Gerhard Bergmann, der zur Zeit bekannteste Evangelist Deutschlands, befaßt sich in seinem Buch "Und es gibt doch ein Jenseits" auf den Seiten 258 und 264 mit den Engeln und Dämonen. Er sagt, daß die dämonische Behaftung nicht in das psychiatrische Bild der Depersonalisationszustände paßt. Er anerkennt also die Tatsache der Besessenheit.
(Zitat: Kurt Koch)

Welches Vorurteil in Deinem Sinne, nach Deinen Ansichten bleibt denn noch zu bekämpfen.? Um Deine Sicht der Dinge zu bestätigen ?

Dass er an die Reinkarnation glaubt ? Das ist mit diesem Zitat nicht ausgesagt. Und es wäre sehr seltsam, wenn ein gestandener Christ wie Bergmann wirklich daran glaubt.

Ich sage nochmal, dass auch Besessene in anderen Sprachen reden können. Und nicht nur deshsalb: Befreiungs-Seelsorger vermuten vielfach, bzw. sind sich sicher,
dass es Dämonen sind, die über detailiertes Wissen über bestimmte verstorbene Menschen verfügen.

Nun werden immer wieder einige Bibelstellen angeführt, um die Behauptung zu stützen, auch in der Bibel gebe es die Vorstellung von der Seelenwanderung. Da ist vor allem die Frage, ob der Prophet Elia wiedergekommen sei, bzw. die Aussage Jesu, der Täufer Johannes sei der wiedergekommene Elia (Mt 11,11-14). Dabei wird aber übersehen, dass gerade der Prophet Elia nach 2 Könige 2 gar nicht gestorben ist, sondern lebend in den Himmel entrückt wurde. Sein Wiederkommen wird als Vorzeichen des Weltendes gedeutet (Maleachi 3,23) - kein Gedanke also an eine allgemeine Seelenwanderung


Die andere Stelle, die oft herangezogen wird, ist die Heilung des blind Geborenen in Joh 9. Die Jünger fragen, ob er oder seine Eltern gesündigt hätten, dass er - als Strafe Gottes - nun blind geboren sei. Wer eine evangelische oder katholische Bibelauslegung (Wuppertaler Bibelkommentar) zur Hand nimmt, findet die Deutung des Christentums. Da behaupten nun manche, die kath. Kirche hätte die Stellen über Reinkarnation ausgemerzt und unterdrückt. Wer die drei Bibelsprachen beherrscht und moderne Bibelausgaben (Nestle-Aland, Biblia Hebraica Stuttgartensis) zur Hand nimmt, kann nur lächeln über solche Naivität, denn er findet die ältesten Textfragmente und Überlieferungen - und keine Spur von Seelenwanderung. Wohl aber findet er, dass die damalige Gnosis (Erlösung durch Erkennen und Wissen) mit ihrer Wiedergeburtslehre schon in biblischen Schriften bekämpft wird.

(http://www.theologisches.info)

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Taube » Do 20. Mai 2010, 11:59

Ich möchte nochmals darauf zurückkommen und einige Bemerkungen zu Beginn des Threads aufnehmen. Mir scheint es einfach, zu einseitig zu sein hier.

Charismatik ist breiter, als nur diese amerikanischen Hardcoreprediger. Charismatische Bewegungen gibt es in allen Kirchen, auch in der katholischen Kirche. ...und hat es auch immer gegeben. Die Sicht der pietistisch orientierten Protestanten ist eben auch nicht objektiv und stark geprägt von einem puritanischen Verständnis von Kirche. Calvin und Zwingli lassen grüssen! Dafür zeigt die Bibel auf, dass es immer wieder Charismatiker gab.

Wer mal Gottesdienst in afrikanischen oder südamerikanischen Ländern erlebt hat, weiss, dass dort das charismatische Kirchenleben viel verbreiteter ist als bei uns. ...unser europäisches Verständnis ist aber nicht das A und O. Anderswo ist es einfach anders. Kein Überraschung deshalb, wenn gerade die Pfingstmissionen in Südamerika grossen Zulauf haben.

...auch uns täte es gut, immer wieder mal mit einer gewissen emotionalen Leichtigkeit, das Christenleben zu feiern. Als ein Bekannter von mir eine Gemeinde suchte in einer Grossstadt, ist er einfach mal in viele Gemeinden schauen gegangen. Einmal kam er zum Gottesdienst einer neuen Gemeinde etwas knapp und war, da Velofahrer, etwas lockerer gekleidet, als es üblich war. Er setzte sich auf einen leeren Platz und wunderte sich, warum er so befremdlich angeschaut wurde und kaum beachtet wurde am Ende des Gottesdienstes. ...bis er realisierte, dass es der Gottesdienst einer Brüdergemeinde ist, wo noch Mann und Frau getrennt sitzen, die einen rechts und die anderen links. Der Bekannte sass auf der falschen Seite.
Diese "emotionale Überschwenglichkeit" im Gottesdienst dieser Brüder, veranlassten meinen Bekannten weiterzusuchen. ...ob das in einem anderen Gottesdienst charismatischer Ausprägung auch so gewesen wäre? ...wäre es wirklich nicht auch schön, etwas mehr Leichtigkeit zu leben?

Andererseits, was mir auf den Wecker geht, ist die teilweise sehr naive und unkritische Art mancher charismatischen Gruppierungen. Da passiert so viel in der Gemeinde an Wundern, bzw. in der Nachbargemeinde, denn es ist ja so, dass das meiste woanders passiert ist. Man kennt es nur vom Hörensagen: Amalganfüllungen sind plötzlich goldig, klar wenns draussen Goldstaub regnet, kommt doch das Zeugs auf auf die Zähne; da fallen plötzlich die Leute der Reihe nach um beim Gebet - klar wenn sie umgestossen werden; dafür stehen in Afrika die Toten auf, wenn Bonnke dort ist. Ich denke schon, ein bisschen Selbstkritik sollte schon noch da sein bei den Exponenten der Charismatiker. ...auch hier im Forum. Wenn einer von sich behauptet, er sei im Himmel gewesen und dann mit einem Bestseller viel Geld verdient, ist das noch kein Beweis, dass er dort gewesen ist. Es ist eher ein Beweis, dass der Schreiber weiss, wie unkritisch diese Leser sind.

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon sugi » Do 20. Mai 2010, 13:17

jes_25913 hat geschrieben:
alegna hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Ja, genau so.

Du sagst also, dass nur Du die Gabe des Zungenredens gehabt hast, aber einer der keine Erfahrung damit hat, konnte Auslegen was Du gesagt hast :?

Ja, der braucht ja keine "Erfahrung" im Zungenreden zu haben. Er hatte eben eine andere Gabe, nämlich, die der Auslegung.

..das hört sich ja alles so schön und einfach an.. :?
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon sugi » Do 20. Mai 2010, 13:19

Taube hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:...
Du siehst ja bei jes selbst..er ist überzeugt von dem.. :?
Und ich oder auch die anderen können nichts dagegen tun..


..,doch Du kannst etwas dafür tun!


Ja, und ich sagte es auch schon: beten!


Lernen zu unterscheiden und nicht von einem auf alle anderen schliessen. Wenn Du dies nicht unterscheiden kannst, wird es sehr leicht zur Verallgemeinerung führen.

..ich unterscheide es ja.. ;)
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon wahrheit48 » Do 20. Mai 2010, 13:21

Lieber "Taube",
vielen Dank für das "Zurückführen zu den Ursprüngen" dieses threats :clap: .
Deine soeben geäußerten Gedanken teile ich über weite Strecken. Auch meiner Meinung nach sollte der Umgang mit den Charismata, die ja nach der Schrift in die Gemeinde des Jesu Christus gegeben sind, wesentlich unverkrampfter sein. Aber wie es in "christlichen Kreisen" gar nicht selten der Fall ist: es gibt zwei Seiten vom Pferd zu fallen.
Wenn geäußert wird, daß "man" sich mit aller Kraft für die "Charismatische Bewegung" einsetzen wolle, dann frage ich mich ebenso, wo denn noch Kraft sein soll für den eigentlichen Auftrag der Jünger des Jesus Christus (Mt.28, 19 Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,
20 und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe!
), wie ich mich frage, ob es denn in den Gemeinden/Versammlungen der "Puristen der Schrift" keine Charismata gibt, und wie diese dann damit umgehen.
Ich habe den Eindruck, daß bei den Verfechtern der "Charistmatischen Bewegung" die Gefahr besteht, das Zentrum der Verkündung zu verschieben: der Hl. Geist ist alles, Jesus Christus und sein Opfer ist Beiwerk.
Auf der "anderen Seite des Pferdes" sitzen jene auf dem Allerwertesten, die in ihrer Abwehrstellung gegenüber der "Charismatischen Bewegung" den natürlichen Umgang mit den Charismata vernachlässigen.
Taube hat geschrieben:Wer mal Gottesdienst in afrikanischen oder südamerikanischen Ländern erlebt hat, weiss, dass dort das charismatische Kirchenleben viel verbreiteter ist als bei uns. ...unser europäisches Verständnis ist aber nicht das A und O. Anderswo ist es einfach anders. Kein Überraschung deshalb, wenn gerade die Pfingstmissionen in Südamerika grossen Zulauf haben.

Ich glaube allerdings nicht, daß es ein "regionales Verständnis" des charismatischen Kirchenlebens geben kann, da der hl. Geist in Bezug auf das Schriftverständnis auch keine "regionalen Unterschiede" macht. Wem die "Werke", die "Ausprägungen" der Charismata wichtiger sind, als das Opfer des Gottessohnes und dessen Auswirkung auf den Einzelnen in seiner Beziehung zum "Geber aller Gaben", der wird das Reich der Himmel nicht sehen! Die Grenzen zum "Wohlstandsevangelium" werden hier mit gefährlicher Leichtigkeit überschritten.

Taube hat geschrieben:...auch uns täte es gut, immer wieder mal mit einer gewissen emotionalen Leichtigkeit, das Christenleben zu feiern.

Ja, dies bedaure ich auch oft. Ich habe auch oft den Eindruck, daß eine "zwanzig nach acht" Stellung der Mundwinkel unbedingt zur "würdigen Gestaltung" eines Gottesdienstes gehört. Wobei dann (mit Recht?) darauf verwiesen wird, daß bei Mitteleuropäern "emotionale Leichtigkeit" allzuoft mit fehlender Ernsthaftigkeit ;) verwechselt wird.
Taube hat geschrieben:... . ...bis er realisierte, dass es der Gottesdienst einer Brüdergemeinde ist, wo noch Mann und Frau getrennt sitzen, die einen rechts und die anderen links. Der Bekannte sass auf der falschen Seite.

Ja Taube, auch ich versammle mich mit "den Brüdern" und muß auch gestehen, daß da viiieeeel Tradition ist, die in Teilen durch die Schrift nicht gedeckt ist. Auch darin kann man "auf der anderen Seite vom Pferd fallen" :roll: .
Taube hat geschrieben:Andererseits, was mir auf den Wecker geht, ist die teilweise sehr naive und unkritische Art mancher charismatischen Gruppierungen. Da passiert so viel in der Gemeinde an Wundern, bzw. in der Nachbargemeinde, denn es ist ja so, dass das meiste woanders passiert ist.

Und so verfährt man getreu 1.Ko.1, 22 Und weil denn Juden Zeichen fordern und Griechen Weisheit suchen, indem man glaubt, die "Gelüste" der Welt befriedigen zu müssen.

Was ich hier so gelesen habe, insbesondere von den Anhängern der "Charismatischen Bewgung", läßt mich daran zweifeln, daß die Zukunft des Christentums charismatisch sei. Nicht die Gaben garantieren den Christen eine Zukunft, sondern deren "Namensgeber" und seine Versöhnungstat auf Golgatha! Wer glaubt und verkündet, daß das (wirkliche) Christentum sich in Charismata beweise, ist vom Pferd gefallen.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon sugi » Do 20. Mai 2010, 13:27

jes_25913 hat geschrieben:
Pilgrim hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Ja, der braucht ja keine "Erfahrung" im Zungenreden zu haben. Er hatte eben eine andere Gabe, nämlich, die der Auslegung.

Äh…wie wussten denn der Plapperer und die Anwesenden was da übersetzt wurde auch dem Geplapperten entsprach…und warum erst in Zunge plappern wenn's ja dann übersetzt werden muss und es an erster Stelle ja schon in einer verständlichen Sprache ginge…und warum…naja warum halt nicht eben seinem Fleisch ein bisschen frönen… :roll:


Lies mal die Bibel, dann wüsstest Du, dass Du Gott lästerst!

Nein jes.. Geh doch auf Pilgrims Anregungen ein..!
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Pilgrim » Do 20. Mai 2010, 14:55

wahrheit48 hat geschrieben:Was ich hier so gelesen habe, insbesondere von den Anhängern der "Charismatischen Bewgung", läßt mich daran zweifeln, daß die Zukunft des Christentums charismatisch sei.

Wenn wir bedenken wie vor Jahren die Ebbe und Flut der Fimmel nach Fimmel und das "jeder Wind der Lehre"-Modebewußtsein in der evangelischen Bewegung eine treibende Kraft wurde. Erst scheinte es als ein gewisses Problem in der charismatischen Bewegeung zu sein, wie z.B. die "Kansas City Propheten" und James Ryle mit seinem lächerlichen Buch "Hyppo im Garten"; zwei Jahre später die "Toronto Segen"-Welle; zwei Jahre später die Pensacola Auferweckung mit der Goldstaub- und Goldzahnbesessenheit.

Seit den frühen 1990 herrscht da eine ziemlich bewegte Fimmelmentalität die auch die evangelikale Welt eingenommen hat, die dann die bizarre Promise Keepers Bewegung ins Leben rief; dann hatten wir die "Left Behind" Garnitur die mit WWJD und Jabez Klimbim überzogen wurde. Die Fimmel wurden plötzlich größer und größer, sahen aber je mehr wie billiger aus und der "Passion of Christ" Fimmel verlor Dampf bevor die DVD die Ablage erreichte.

Die evangelikale Bewegung ist mit Menschen besetzt die abgerichtet und aufbereitet und ermutigt sind auf jeden Wind der da bläst zu reagieren. Rick Warren z.B. denkt, daß es eine gute Sache ist und vergleicht es mit Wellenreiten. Man reitet Welle nach Welle, und das, sagt er, ist das Mittel das Gott gebraucht um Gemeindewachstum zu bringen. Und darum haben wir diese Proliferation der Fimmel. Evangelikale sind in den allerletzten Moden des Surfen so ausgebildet, daß Gott einfach mehr und mehr solche schickt…und jedesmal werden sie größer und größer.

Eine ziemlich gefährliche Haltung in die sich da die evangelikale Bewegung hineingesurft hat…denn in der Zwischenzeit bringen diese Fimmel uns weiter und weiter weg von unserem evangelischen Bekenntnis zu sola fide und sola Scriptura :cry:
Nicht die Gaben garantieren den Christen eine Zukunft, sondern deren "Namensgeber" und seine Versöhnungstat auf Golgatha! Wer glaubt und verkündet, daß das (wirkliche) Christentum sich in Charismata beweise, ist vom Pferd gefallen.

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon wahrheit48 » Do 20. Mai 2010, 17:18

Pilgrim hat geschrieben:
Eine ziemlich gefährliche Haltung in die sich da die evangelikale Bewegung hineingesurft hat…denn in der Zwischenzeit bringen diese Fimmel uns weiter und weiter weg von unserem evangelischen Bekenntnis zu sola fide und sola Scriptura :cry:

Ja liebe Pilgrim,
nachdem "christlich" bereits von einer "Währungsreform" hinweggespült wurde und nur noch im hintersten Winkel eines Dorfmuseums ihr Dasein fristet, droht dem "evangelikal" das gleiche Schicksal. Die Inflation nagt bereits auch an den "Evangelikalen" und es scheint nur eine Frage der Zeit, wann die nächste Währungsreform auch diesen den Garaus macht.
Da scheint "fundamental-biblisch-ausgerichtet", trotz aller Auswüchse die es auch da gibt, z.Zt. die einzig harte "Währung" zu sein. ;)

Vom Clydesdale:jump:

Ja ein solides Pferd und auch schön: einen Versuch wert, nicht herunter zu fallen ;)
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon wahrheit48 » Do 20. Mai 2010, 17:47

jes_25913 hat geschrieben:
Pilgrim hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Ja, der braucht ja keine "Erfahrung" im Zungenreden zu haben. Er hatte eben eine andere Gabe, nämlich, die der Auslegung.

Äh…wie wussten denn der Plapperer und die Anwesenden was da übersetzt wurde auch dem Geplapperten entsprach…und warum erst in Zunge plappern wenn's ja dann übersetzt werden muss und es an erster Stelle ja schon in einer verständlichen Sprache ginge…und warum…naja warum halt nicht eben seinem Fleisch ein bisschen frönen… :roll:


Lies mal die Bibel, dann wüsstest Du, dass Du Gott lästerst!

Und nun kümmere ich mich mal um meinen lieben Freund mit den vielen Ziffern im Nick:
Wer "Reinkarnation" als christliche Lehre bezeichnet haben möchte, scheint nicht gerade berufen, öffentlich mit dem Begriff "Gotteslästerung" zu hantieren.
Hätte er sich nämlich kundig gemacht, was "Gotteslästerung" ist, hätte er zunächst einmal "in der eigenen Nase gebohrt".
Wenn "dem Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach das Gericht", dann ist das Geschwafel von "Reinkarnation" Gotteslästerung, indem Gott dadurch der Lüge bezichtigt wird.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon kingschild » Do 20. Mai 2010, 20:20

Taube hat geschrieben:Ich möchte nochmals darauf zurückkommen und einige Bemerkungen zu Beginn des Threads aufnehmen. Mir scheint es einfach, zu einseitig zu sein hier.

Charismatik ist breiter, als nur diese amerikanischen Hardcoreprediger. Charismatische Bewegungen gibt es in allen Kirchen, auch in der katholischen Kirche. ...und hat es auch immer gegeben. Die Sicht der pietistisch orientierten Protestanten ist eben auch nicht objektiv und stark geprägt von einem puritanischen Verständnis von Kirche. Calvin und Zwingli lassen grüssen! Dafür zeigt die Bibel auf, dass es immer wieder Charismatiker gab.

Wer mal Gottesdienst in afrikanischen oder südamerikanischen Ländern erlebt hat, weiss, dass dort das charismatische Kirchenleben viel verbreiteter ist als bei uns. ...unser europäisches Verständnis ist aber nicht das A und O. Anderswo ist es einfach anders. Kein Überraschung deshalb, wenn gerade die Pfingstmissionen in Südamerika grossen Zulauf haben.

...auch uns täte es gut, immer wieder mal mit einer gewissen emotionalen Leichtigkeit, das Christenleben zu feiern. Als ein Bekannter von mir eine Gemeinde suchte in einer Grossstadt, ist er einfach mal in viele Gemeinden schauen gegangen. Einmal kam er zum Gottesdienst einer neuen Gemeinde etwas knapp und war, da Velofahrer, etwas lockerer gekleidet, als es üblich war. Er setzte sich auf einen leeren Platz und wunderte sich, warum er so befremdlich angeschaut wurde und kaum beachtet wurde am Ende des Gottesdienstes. ...bis er realisierte, dass es der Gottesdienst einer Brüdergemeinde ist, wo noch Mann und Frau getrennt sitzen, die einen rechts und die anderen links. Der Bekannte sass auf der falschen Seite.
Diese "emotionale Überschwenglichkeit" im Gottesdienst dieser Brüder, veranlassten meinen Bekannten weiterzusuchen. ...ob das in einem anderen Gottesdienst charismatischer Ausprägung auch so gewesen wäre? ...wäre es wirklich nicht auch schön, etwas mehr Leichtigkeit zu leben?

Andererseits, was mir auf den Wecker geht, ist die teilweise sehr naive und unkritische Art mancher charismatischen Gruppierungen. Da passiert so viel in der Gemeinde an Wundern, bzw. in der Nachbargemeinde, denn es ist ja so, dass das meiste woanders passiert ist. Man kennt es nur vom Hörensagen: Amalganfüllungen sind plötzlich goldig, klar wenns draussen Goldstaub regnet, kommt doch das Zeugs auf auf die Zähne; da fallen plötzlich die Leute der Reihe nach um beim Gebet - klar wenn sie umgestossen werden; dafür stehen in Afrika die Toten auf, wenn Bonnke dort ist. Ich denke schon, ein bisschen Selbstkritik sollte schon noch da sein bei den Exponenten der Charismatiker. ...auch hier im Forum. Wenn einer von sich behauptet, er sei im Himmel gewesen und dann mit einem Bestseller viel Geld verdient, ist das noch kein Beweis, dass er dort gewesen ist. Es ist eher ein Beweis, dass der Schreiber weiss, wie unkritisch diese Leser sind.

Gruss Taube



Bei allem Pro und Contra sollten wir folgendes nicht vergessen. Dies zu tun wäre genau so fatal wie diesen geistigen Verwirrungen hinter her rennen.

1Th 5:19 Den Geist dämpfet nicht!

Also ich denke wenn nichts mehr geprüft werden darf ist das genau so schädlich, wie wenn man jedes Wirken des Geistes einfach abwürgt weil man denkt oh es ist Gott unmöglich so zu wirken. Wenn ich Gott lobe und preise dann schenkt er mir zumindest keinen Dämon, denn dort wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind, ist er mitten unter Ihnen. Das ist was ich glaube und wenn das Wort es so sagt, so ist dies die Wahrheit. Wenn ich mich freue im Herrn Jesus Christus mit meinen Brüdern und Schwestern so ist er mitten unter uns.

Das bei Massenhypnose und in Trance versetzten Menschen dann der Goldstaub flunkert das ist nicht weiter verwunderlich, für alle die wissen was man mit solchen Methoden alles bewirken kann bei Menschen.

Wichtig ist ja das wir dann die Auswirkunngen und die Früchte aus diesem Wirken sachlich beurteilen. Rennen eben die Menschen nur noch den Wundern hinterher oder wird Ihre Beziehung mit Jesus Christus gestärkt (zu was für einem Christus ist auch wichtig zu erkennen) so das sie auch fähig sind in schwierigen Zeiten und Leiden den Weg mit Gott zu gehen. Kommt nach der Verzückung im Geist auch die gesunde Lehre die gerne angenommen wird, von Busse über Ermutigung. Ist das was der Geist wirkte eine gesunde Frucht oder ist es höchstens die Frucht eines getäuschten Menschlichen Geistes der auf Wunderglauben und Magie reinfiel.

Kommen dann aus den Weissagungen plötzlich so skurille Evangelien hervor die man schon mit ganz wenig Bibel Kenntnis erkennen kann das es nicht von Gott ist oder kommt da ein Wort das die Gemeinde wirklich weiter bringt und gesunde Frucht bringt.

Was wir nicht vergessen dürfen es braucht verschiedene Gaben und wenn ich Weisheit habe von Gott die Bibel auszulegen so sollte ich nicht verächtlich auf die Gaben schauen die andere bekommen. Dann sollte ich korrigieren wenn etwas Biblisch nicht korrekt ist aber ich sollte mich auch freuen das es andere Gaben gibt.

Ein Leib viele Glieder kennen wir alle und das dürfen wir nie vergessen, wenn wir in dieser Zeit dann wirklich gegen die falschen Christusse gemeinsam den Weg gehen wollen werden wir die ganze Fülle der Gaben brauchen und dazu gehört nicht nur die gesunde Auslegung der Schriften.

God bless
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Faith » Fr 21. Mai 2010, 03:35

Den Geist dämpft nicht!- TORAH UND GEIST

http://www.kochministry-germany.de//weblager/download/apostolic/andere/bierman_geist.pdf

dem stimm ich absolut zu ohne wenn und aber!
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon jes_25913 » Fr 21. Mai 2010, 10:12

wahrheit48 hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Ja, der braucht ja keine "Erfahrung" im Zungenreden zu haben. Er hatte eben eine andere Gabe, nämlich, die der Auslegung.


Lies mal die Bibel, dann wüsstest Du, dass Du Gott lästerst!

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Wer "Reinkarnation" als christliche Lehre bezeichnet haben möchte, scheint nicht gerade berufen, öffentlich mit dem Begriff "Gotteslästerung" zu hantieren.
Hätte er sich nämlich kundig gemacht, was "Gotteslästerung" ist, hätte er zunächst einmal "in der eigenen Nase gebohrt".
Wenn "dem Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach das Gericht", dann ist das Geschwafel von "Reinkarnation" Gotteslästerung, indem Gott dadurch der Lüge bezichtigt wird.
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Lieber W48,
ob Du allerdings berufen bist, so eine Aussage ins Form zu stellen ist eine andere Frage. editiert
Zuletzt geändert von Robby am Fr 21. Mai 2010, 10:15, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Werbung für Sonderlehre
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon onThePath » Fr 21. Mai 2010, 15:59

Die Reinkarnation kann nicht behauptet werden als "höheres Wissen".

Wo höheres Wissen behauptet wird, muß es ja eine Quelle geben, die das wahrscheinlich macht.
Wenn es dem menschlichen Intellekt wahrscheinlich vorkommt, dann kann es eine Täuschung sein.
Wenn Offenbarungen die Wiedergeburt behaupten als Tatsache, kann es bewußte Irreführung jenseitiger Geister sein.

Auf jeden Fall erhebt derjenige sich über die Bibel.

Ich kann nur betonen, dass die Wiedergeburt nicht erwiesen ist, und nie erwiesen sein wird.

Die Bibel warnt vor geistlicher Verwilderung durch geistliche Quellen, die laut Bibel von verführerischen Geistern stammen. Seltsamerweise, aber dazu passend, wird von Vertretern der Wiedergeburt die Existenz von Satan und Dämonen gern geleugnet. Und die Gefahr von okkulten Verbindungen sehr verharmlost.
Wenn Satan nicht existieren würde, stellt sich ja alles einfacher dar mit dem Jenseits, und auch die Gefahren okkulter Handlungen könnte man vergessen.

Kritik von christlicher seite ist völlig berechtigt.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon wahrheit48 » Fr 21. Mai 2010, 18:50

Faith hat geschrieben:Den Geist dämpft nicht!- TORAH UND GEIST

http://www.kochministry-germany.de//weblager/download/apostolic/andere/bierman_geist.pdf

dem stimm ich absolut zu ohne wenn und aber!

Das verwehrt dir gewiss niemand.
Allerdings habe ich mich mal ein wenig umgesehen bei dieser "Simple Church":
Wozu muss ein "Hirte" einer Hauskirche, die stolz ist kein e.V. zu sein, in Berlin in so einem "Holy Place Berlin" ordiniert werden, mit Zertifikaten aus Papier und anderen administrativen Zutaten, wie "Sigeln" irgenwelcher Organisationen?
Und die Räumlichkeiten jenes Berliner Centers "strotzen" nicht gerade von "simple" ... , ich würde sie eher schwülstig, aufgedonnert nennen.
Der interessierte user überzeuge sich selbst, ob ich die Wahrheit rede:
http://www.crazy-christians.de/index.php?site=p3&language=de
w48
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon wahrheit48 » Fr 21. Mai 2010, 19:09

wahrheit48 hat geschrieben:
Faith hat geschrieben:Den Geist dämpft nicht!- TORAH UND GEIST

http://www.kochministry-germany.de//weblager/download/apostolic/andere/bierman_geist.pdf

dem stimm ich absolut zu ohne wenn und aber!

Das verwehrt dir gewiss niemand.
Allerdings habe ich mich mal ein wenig umgesehen bei dieser "Simple Church":
Wozu muss ein "Hirte" einer Hauskirche, die stolz ist kein e.V. zu sein, in Berlin in so einem "Holy Place Berlin" ordiniert werden, mit Zertifikaten aus Papier und anderen administrativen Zutaten, wie "Sigeln" irgenwelcher Organisationen?
Und die Räumlichkeiten jenes Berliner Centers "strotzen" nicht gerade von "simple" ... , ich würde sie eher schwülstig, aufgedonnert nennen.
Der interessierte user überzeuge sich selbst, ob ich die Wahrheit rede:
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Nachtrag:
"Bischöfin Dominiquae und Rabbi Baruch Bierman", diese werden als Autoren des unter http://www.kochministry-germany.de//weblager/download/apostolic/andere/bierman_geist.pdf erreichbaren Schriftstückes genannt.
Ich stelle hierzu fest , daß die hl. Schrift keine Bischöffinnen kennt!
Doch diese Thema wurde an anderer Stelle schon seeeehhhhr breit ausgewalzt.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Faith » Fr 21. Mai 2010, 20:31

wahrheit48 hat geschrieben:
Faith hat geschrieben:Den Geist dämpft nicht!- TORAH UND GEIST

http://www.kochministry-germany.de//weblager/download/apostolic/andere/bierman_geist.pdf

dem stimm ich absolut zu ohne wenn und aber!

Das verwehrt dir gewiss niemand.
Allerdings habe ich mich mal ein wenig umgesehen bei dieser "Simple Church":
Wozu muss ein "Hirte" einer Hauskirche, die stolz ist kein e.V. zu sein, in Berlin in so einem "Holy Place Berlin" ordiniert werden, mit Zertifikaten aus Papier und anderen administrativen Zutaten, wie "Sigeln" irgenwelcher Organisationen?
Und die Räumlichkeiten jenes Berliner Centers "strotzen" nicht gerade von "simple" ... , ich würde sie eher schwülstig, aufgedonnert nennen.
Der interessierte user überzeuge sich selbst, ob ich die Wahrheit rede:
http://www.crazy-christians.de/index.php?site=p3&language=de
w48




zum einem es ist nicht schwülstig, sondern diese Räume sind nach Farben und Symbolen die im Wort Gottes zu finden sind ausgestattet. Zum anderen sind diese Räume sehr einfach ausgestattet.

Eine Hauskirche muss kein e.v sein, will sie auch nicht wozu den ? eine Hauskirche ist KEINE Gemeinde wie wir sie heute kennen, es ist ein Vorbild dessen was die Urchristen gelebt haben, sich nähmlich in Häusern zu treffen und das wird heute genauso bzw.l wieder gemacht.

Also bevor du wieder so verächtlich über sowas schreibst, solltest du dich ein bisschen informieren, aber ich glaub das ist bei einigen Christen zuviel verlangt, den selig ist der, der nicht denken muss und nur das nachplappert was andere sagen. :mrgreen:
Zuletzt geändert von Faith am Fr 21. Mai 2010, 21:24, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Faith » Fr 21. Mai 2010, 20:37

wahrheit48 hat geschrieben:
wahrheit48 hat geschrieben:
Faith hat geschrieben:Den Geist dämpft nicht!- TORAH UND GEIST

http://www.kochministry-germany.de//weblager/download/apostolic/andere/bierman_geist.pdf

dem stimm ich absolut zu ohne wenn und aber!

Das verwehrt dir gewiss niemand.
Allerdings habe ich mich mal ein wenig umgesehen bei dieser "Simple Church":
Wozu muss ein "Hirte" einer Hauskirche, die stolz ist kein e.V. zu sein, in Berlin in so einem "Holy Place Berlin" ordiniert werden, mit Zertifikaten aus Papier und anderen administrativen Zutaten, wie "Sigeln" irgenwelcher Organisationen?
Und die Räumlichkeiten jenes Berliner Centers "strotzen" nicht gerade von "simple" ... , ich würde sie eher schwülstig, aufgedonnert nennen.
Der interessierte user überzeuge sich selbst, ob ich die Wahrheit rede:
http://www.crazy-christians.de/index.php?site=p3&language=de
w48

Nachtrag:
"Bischöfin Dominiquae und Rabbi Baruch Bierman", diese werden als Autoren des unter http://www.kochministry-germany.de//weblager/download/apostolic/andere/bierman_geist.pdf erreichbaren Schriftstückes genannt.
Ich stelle hierzu fest , daß die hl. Schrift keine Bischöffinnen kennt!
Doch diese Thema wurde an anderer Stelle schon seeeehhhhr breit ausgewalzt.


ja genau sehr breit ausdiskutiert, du akzeptierst nur DEINE Biblische Auslegung und andere nicht und meinst sie wären verführte. Allerdings solltest du auch in deiner Bibel lesen können, dass Gott keinen Unterschied zwischen Mann und Frau macht und daher auch egal ist ob es nun Bischof oder Bischöffin heisst oder steht das in deiner Bibel nicht.

Und auch dir sei erklärt, dass die damaligen Begebenheiten es nicht zuliesen dass Frauen lehrten, dass was unter den Juden nicht erlaubt, aber dummerweise, waren es Frauen die Jesus als erstes nach seinem Tot gesehen haben und dummerweise hat er genau diesen den Auftrag gegeben, sie Jünger darüber zu lehren und bekannt zugeben.

Dummerweise findet man im ganzen Wort Gottes, dass Frauen geleitet, geführt, gelehrt, prophezeit etc. haben.

Und ganz schlimm auch noch dass Paulus hin und wieder mal gesagt und das selber, dass nicht alles was er sagte Wort Gottes sei, sondern seine eigene Meinung, diese aber trotzdem nützlich seien.

pps: Grossschreibung und auch noch fett wird als brüllen im Internet angesehen, muss also nicht sein, normale schrift reicht aus.
Zuletzt geändert von Faith am Fr 21. Mai 2010, 21:22, insgesamt 1-mal geändert.
Gott ist ein "Verb" gruss Papa
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon wahrheit48 » Fr 21. Mai 2010, 20:57

Faith hat geschrieben:pps: Grossschreibung und auch noch fett wird als brüllen im Internet angesehen, muss also nicht sein, normale schrift reicht aus.

Ich habe mir den "Löwen von Juda" auf den Bildern und Teppichen des "Holy Place Berlin" zum Vorbild genommen. Sorry, werde mich demnächst mit weniger "aufgerissenem" Maul präsentieren.
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