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Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Freikirchen, freie Gemeinden jeglicher Art, verschiedenste christliche Missionsgesellschaften und Hilfswerke

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Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Faith » Di 27. Apr 2010, 12:21

Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Die Zeitschrift „Zeitzeichen“ beschäftigt sich in ihrer aktuellen Ausgabe für den Monat Mai schwerpunktmäßig mit dem Thema „Charismatiker/Pfingstler. Mehrere Artikel beleuchten unterschiedliche Aspekte charismatischer Frömmigkeit, wie Sprachengebet, Prophetie, charismatisch geprägte Gemeinden und ein Buch über den Erfolg der charismatischen Bewegung. In einem theologischen Hintergrundartikel behandelt der Berliner Theologe und Leiter der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW), Dr. Reinhard Hempelmann die charismatische Bewegung und stellt sie ungewohnt positiv dar.Am Ende steht gar die Aussage, dass die charismatische Bewegung noch weit mehr verändern wird, als sie es schon getan hat. Die Bewegung würde die weltweite Christenheit noch weit mehr prägen als sie es bereits jetzt tut und für grundlegende Veränderungen sorgen.

Hempelmann schreibt: Die rasante Ausbreitung pfingstlich-charismatischer Bewegungen in aller Welt mache diese zu einer Art christlicher Trendreligion. Und weiter: „Das Bewusstsein, Teil einer weltweiten und rasant wachsenden Bewegung zu sein, ist für alle Pfingstler und Charismatiker fundamental.“ Sie verstünden die dramatische Ausbreitung ihrer Glaubenspraxis als sichtbares Zeichen göttlichen Segens.

Am Schuß schreibt Hempelmann: „Das Christentum der Zukunft wird eines sein, in dem Visionen, Wunder, exorzistische Praktiken und Ekstase eine wesentliche Rolle spielen. Und es wird sein Zentrum in der südlichen Hemisphäre haben. Rückblickend auf das 20. Jahrhundert wird man wohl konstatieren müssen, dass die Entstehung der Pfingstbewegung für die Christentumsgeschichte ein ähnlich folgenreiches Ereignis gewesen ist wie die ökumenische Bewegung, die Annäherung und Zusammenarbeit der verschiedenen Konfessionen. Ob und wie beide Bewegungen in ein sinnvolles und fruchtbares Verhältnis zueinander treten, ist bis heute eine offene Frage und eine Zukunftsaufgabe.
(gelesen in der Zeitschrift "COME-Holy Spirit" Mai 209)

Meine Meinung:

Ich gebe Herrn Hempelmann absolut Recht, die Charismatische Bewegung, wie aber auch die Pfingstbewegung, sind die grössten Bewegungen Weltweit und auch die schnellwachsenste Bewegung. Ich bin Gott sehr dankbar dafür dass es so ist. Andere Kirchen verzeichnen eher einen Rückgang, warum auch immer.

Ich kann das voll und ganz unterstützen und werde mich selber mehr und mehr darin engangieren, dass Menschen den Charismatischen Glauben kennenlernen und darin aufgehen. (das ist nur meine Meinung). Was mir persönlich noch auffällt ist, die Zukunft wird nicht nur Charismatisch sein, sondern meiner Meinung nach auch Charismatisch-Mystisch, dazu gehört mittlerweile meiner Meinung nach auch das Jahr der Stille 2010, was ich voll und ganz unterstützen kann und auch werde.

Was meint Ihr ?

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Taube » Di 27. Apr 2010, 12:26

Nein, das stimmt nicht!

...denn das Christentum war immer schon, auch in der Vergangenheit, charismatisch. Selbst die alttestamentlichen Propheten wurden schon als Charismatiker bezeichnet.

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Schoham » Di 27. Apr 2010, 12:34

Die Gegenwart des Christen ist Christus :praise:.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon alegna » Di 27. Apr 2010, 12:39

Ich denke, ohne wertend zu werden, das Wachstum macht noch nicht die absolute Wahrheit aus. Die Zukunft hat einen Namen, Jesus Christus :praise: :praisegod:
Psalm 100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon sugi » Di 27. Apr 2010, 14:10

Hi Faith!

Faith hat geschrieben:Ich kann das voll und ganz unterstützen und werde mich selber mehr und mehr darin engangieren, dass Menschen den Charismatischen Glauben kennenlernen und darin aufgehen. (das ist nur meine Meinung). Was mir persönlich noch auffällt ist, die Zukunft wird nicht nur Charismatisch sein, sondern meiner Meinung nach auch Charismatisch-Mystisch, dazu gehört mittlerweile meiner Meinung nach auch das Jahr der Stille 2010, was ich voll und ganz unterstützen kann und auch werde.

:? (Meine Haltung)

Was meint Ihr?


Am Schuß schreibt Hempelmann: „Das Christentum der Zukunft wird eines sein, in dem Visionen, Wunder, exorzistische Praktiken und Ekstase eine wesentliche Rolle spielen.

Wo steht das, dass es so sein soll??!!
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dann ebnet er selbst deine Pfade!

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Kalle » Di 27. Apr 2010, 14:23

Mit der „charismatischen“ (gemeint ist wohl eher die „pfingstliche“) Zukunft des Christentums ist eine Behauptung schon aus den 80er Jahren und hat sich nicht bewahrheitet.

Charismatische Christen (also Christen anderer Konfessionen, die pfingstliche Einflüsse annehmen) sind eine verhältnismäßig kleine Gruppe, die sich meist aus jungen Leuten rekrutiert und deren Mitglieder sich im gesetzteren Alter meist einer anderen Form der Frömmigkeit zuwenden. Sie verstehen sich als eine Erneuerungsbewegung, führen aber doch ihr Eigenleben und haben in den vergangenen Jahrzehnten kaum erneuert und haben auch keine führenden Positionen in den Kirchen eingenommen. Im Fall von Pastor Wolfram Kopfermann hat die Amtskirche diese Erneuerungsbewegung entsorgt.

Pfingstler im eigentlichen Sinne sind zwischenzeitlich eine vom Aussterben bedrohte Art. Viel dominierender sind Neo-Pfingstler der verschiedensten Art. Die „Wort des Glaubens Bewegung“ ist eine eigenständige Bewegung innerhalb der Pfingstbewegung.

Die Hauptverbreitung findet diese Art der „Pfingstbewegung“ heute in Brasilien und der afrikanischen Elfenbeinküste. In beiden Fällen dominiert hier die unselige „Wort des Glaubens Theologie“. Nichtchristen werden Christen, weil man ihnen einredet, dass Gott Wohlstand an seine Anhänger vergibt. Diese trügerische Verkündigung hat auf Dauer keine Chancen.
In beiden Gebieten findet zudem eine starke Vermischung des bestehenden Volksglaubens statt. Für viele Pfingstler hat dies nichts mehr pfingstlichen Christentums zu tun. Stattdessen entsteht hier eine neue Art von Religion, die man bestenfalls als Vodoo unter Einbeziehung des „Heiligen Geistes“ bezeichnen kann. In beiden Regionen (Brasilien und Elfenbeinküste) sieht man auch eine starke Abkehr von bisherigen Gemeindemodellen, da die dortigen „Gemeinden“ meist als Familienunternehmen geleitet werden. In Brasilien sind solche „Gemeinden“ bereits in das Visier von US und brasilianischen Geheimdiensten und Polizeidienststellen geraten, da unter dem Deckmantel des Christentums Waffen und Drogen verschoben werden. Dies ist ja nicht neu, weil auch die Iran-Contra-Affäre eine starke Einbeziehung lokaler Pfingstgemeinden in Lateinamerika hatte. Neu ist, dass nordamerikanische Missionsunternehmen anscheinend für die Geldwäsche zuständig sind. Nach der Zwangspause unter George W. Bush dürfen nun die Ermittlungen unter einem anderen Präsidenten endlich weiter geführt werden. Hoffentlich bringen sie auch Ergebnisse.

Hoffentlich ist die Zukunft des Christentums nicht „charismatisch“.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Taube » Di 27. Apr 2010, 14:41

Die Charismatik ist eben viel weiter zu fassen als nur Pfingstgemeinden und amerikanische Hardcorecharismatiker.

1 Sam 10,10: 10 Und als sie nach Gibea kamen, siehe, da kam ihm eine Prophetenschar entgegen, und der Geist Gottes geriet über ihn, dass er mit ihnen in Verzückung geriet.
Ez 11,5: 5 Und der Geist des HERRN fiel auf mich und er sprach zu mir: Sage: So spricht der HERR: ...

Das sind eben auch typisch charismatische Züge, die gehören eben auch dazu. In der Charismatik nur die Auswüchse zu sehen, ist auch nicht richtig.


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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon parepidimos » Di 27. Apr 2010, 19:07

Ich gehe mit der These einig, dass die Zukunft des Christentums charismatisch ist. Den Enthusiasmus des OP mag ich darüber allerdings nicht teilen. Charismatik hat sicher Stärken, aber eben auch Schwächen, und zuviel davon auf Kosten anderer Formen ist unter dem Strich ein Verlust für die Christenheit.

Interessant finde ich, dass der Autor des Artikels "charismatisch" mit "mystisch" verbindet. Für mich sind das so ziemliche Gegenpole - hier die Geschwätzigkeit, der Hang zur Oberflächlichkeit, geistliches Erfolgsdenken und die Forderung nach handfesten Manifestationen, dort die Unausgesprochenheit, die Tiefe und das glaubende Schauen, welches nicht auf sichtbare Beweise pocht.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Taube » Di 27. Apr 2010, 19:15

Ich denke, dass gerade die Verbindung von Mystik und Charismatik, die tiefe Bedeutung des Charismatischen zeigt. Eben "charismatisch" darf nicht geschwätzig werden, denn damit verliert man den Glaubensboden. Aber auch umgekehrt, wenn die Mystik in ihrer Vertiefung sich nicht mehr ausdrücken kann, verliert sie den Boden. Erst die beiden zusammen können zur Wirkung kommen.

so also eher:

Christen der Zukunft werden Mystiker und Charismatiker gleichzeitig sein?

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Leuchte » Di 27. Apr 2010, 21:17

Faith hat geschrieben:Hempelmann schreibt: Die rasante Ausbreitung pfingstlich-charismatischer Bewegungen in aller Welt mache diese zu einer Art christlicher Trendreligion. Und weiter: „Das Bewusstsein, Teil einer weltweiten und rasant wachsenden Bewegung zu sein, ist für alle Pfingstler und Charismatiker fundamental.“ Sie verstünden die dramatische Ausbreitung ihrer Glaubenspraxis als sichtbares Zeichen göttlichen Segens.

Ich verstehe die Offenbarung so, dass da ein großer Abfall kommen soll. Der Mensch der Gesetzlosigkeit soll insbesondere in der letzten Zeit viele verführen, indem er sogar das Feuer niederfallen läßt. Für mich zeichnen eine Gemeinde der letzten Zeit solche Zeichen aus wie geistiger Armut, Abfall vom Glauben, lauwarmer Zustand etc, also der Zustand der Laodizäa. Diese ist zwar im Begriff zu schlafen, trägt jedoch die Wahrheit in sich. Charismatische Bewegung passt eher in die erste Schublade. Allein die Tasache, was solche Charismaten wie Benny Hinn auf der Bühne vollbringen, lässt mich ungewollt und rasch von dieser Bewegung distanzieren. Soviel zu meiner Meinung.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Taube » Di 27. Apr 2010, 21:35

Leuchte hat geschrieben:...
Allein die Tasache, was solche Charismaten wie Benny Hinn auf der Bühne vollbringen, ...

Nochmals, es ist einfach irreführend, wenn man die ganze charismatische Bewegung mit den Hardcoreprediger à la Hinn, Bonnke, ect. identifieziert. Auch z.b. die römisch-katholische Kirche kennt eine charismatische Bewegung in ihrer Kirche: Die charismatische Erneuerung in der katholischen Kirche gibt es in Deutschland schon mehr als 40 Jahre. Auch in der Schweiz ist diese Erneuerung aktiv: http://www.erneuerung-online.ch/Wer_sin ... _wir_.html

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon doro » Di 27. Apr 2010, 23:43

@pare:
parepidimos hat geschrieben:Interessant finde ich, dass der Autor des Artikels "charismatisch" mit "mystisch" verbindet. Für mich sind das so ziemliche Gegenpole -

Trifft sich aber vielleicht in der Auffassung des Glaubens in erster Linie als "Erleben", die beiden gemeinsam ist. Was meinst du?

lg, doro
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon parepidimos » Di 27. Apr 2010, 23:51

Taube hat geschrieben:Nochmals, es ist einfach irreführend, wenn man die ganze charismatische Bewegung mit den Hardcoreprediger à la Hinn, Bonnke, ect. identifieziert.

"Identifizieren" ist sicher zu weit gegangen - aber mich deucht bisweilen schon, dass es der charismatischen Bewegung an einem gesunden Immunsystem mangelt, was diese Taschenspieler anbelangt. Es gibt ja auch im Fundi-Evangelikalismus diese TV-Prediger, aber die werden von der Bewegung selbst als unerfreuliche Randerscheinung betrachtet, und nicht als integraler Teil derselben.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon wahrheit48 » Mi 28. Apr 2010, 00:54

Faith hat geschrieben:Ich kann das voll und ganz unterstützen und werde mich selber mehr und mehr darin engangieren, dass Menschen den Charismatischen Glauben kennenlernen und darin aufgehen. (das ist nur meine Meinung). Was mir persönlich noch auffällt ist, die Zukunft wird nicht nur Charismatisch sein, sondern meiner Meinung nach auch Charismatisch-Mystisch, dazu gehört mittlerweile meiner Meinung nach auch das Jahr der Stille 2010, was ich voll und ganz unterstützen kann und auch werde.

Was meint Ihr ?

Mt.24,
1 Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird.
22 Und
wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt.
23 Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus!, oder: Da!, so sollt ihr's nicht glauben.
24 Denn es werden
falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, sodass sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten.
25 Siehe, ich habe es euch vorausgesagt.

Das meint das Wort Gottes hierzu!

Das heißt ganz einfach:
Im Wort Gottes findet sich in Bezug auf die Zukunft der Gemeinschaft der Glaubenden, auf "die letzten Tage", nirgends Wachsttum, sondern Niedergang und Abfall!
Wenn also in Bezug auf die Zukunft von Wachstum die Rede sein sollte, möchte ich auffordern, die Schrift etwas genauer zu beachten.
lg. w48
Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft.(1.Ko.1,18)
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Gnu » Mi 28. Apr 2010, 06:59

Die charismatische Verführung könnte einer der vier Winde von Offenbarung 7,1 sein.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Taube » Mi 28. Apr 2010, 07:33

parepidimos hat geschrieben:...
aber mich deucht bisweilen schon, dass es der charismatischen Bewegung an einem gesunden Immunsystem mangelt, was diese Taschenspieler anbelangt.
...

Das ist eben genau das, dass denen der geistige Boden fehlt. Einem Hinn, welcher privaten Golfplatz und Privatflugzeug hat, wird zugejubelt und geglaubt, dass der Heilige Geist wehe, wenn er die Klimaanlage voll aufdreht.

Da wäre eben eine Innerlichkeit und Ruhe, welche ihn Gott wieder hören lässt, schon sehr wichtig.

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Faith » Mi 28. Apr 2010, 10:00

Taube hat geschrieben:
parepidimos hat geschrieben:...
aber mich deucht bisweilen schon, dass es der charismatischen Bewegung an einem gesunden Immunsystem mangelt, was diese Taschenspieler anbelangt.
...

Das ist eben genau das, dass denen der geistige Boden fehlt. Einem Hinn, welcher privaten Golfplatz und Privatflugzeug hat, wird zugejubelt und geglaubt, dass der Heilige Geist wehe, wenn er die Klimaanlage voll aufdreht.

Da wäre eben eine Innerlichkeit und Ruhe, welche ihn Gott wieder hören lässt, schon sehr wichtig.

Gruss Taube


Moin Taube ....

bzgl. Klimaanlage .... das war nicht von Benny, er wusste auch nichts davon. Dafür war der Veranstalter verantwortlich, dessen Namen jetzt nicht mehr weiss, aber ich hatte mal Kontakt mit dieser Person gehabt, diese Person hatte von Benny auch die Rechte CD`s Bücher etc. von Benny Hinn Ministrys rauszubringen und wurde nach der Veranstaltung entzogen, weil diese Person noch krumme Geschäfte machte.

Zum Privatflugzeug .... viele Evangelikale Prediger haben Privatflugzeuge nicht nur Charismatiker. AUch ein Billy Graham hat es sich richtig gut gehen lassen und vieles mehr.

Und Amerikaner sind von der Mentalität ganz anders als wir Europäer .... dass sollten wir immer bedenken.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Taube » Mi 28. Apr 2010, 11:16

...und vielleicht sollte man auch bedenken, dass es noch lange nicht christlich ist, wenn es viele amerikanische Charismatiker so machen. Aber auch wenn der Veranstalter die Klimaanlage hoch gefahren hat, sollte wenigstens der liebe Benny merken, dass Klimaanlage und Heiliger Geist etwas Unterschiedliches ist.

Du siehst ja oben, dass ich gar nicht gegen Charismatik bin, aber Auswüchse sollte man doch verhindern, auch bei aller Zuneigung zur Charismatik.

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Reginald 32 » Mi 28. Apr 2010, 15:15

Hallo zusammen.

So weit ich weiß und wie ich in verschiedenen Gemeinden Charismatiker erlebt habe, gibt es D I E Charismatiker gar nicht. Sie haben aber in der Regel alle gemeinsam E I N Ziel: Sie wollen keine neuen Gemeinden gründen, sondern sich in etablierten Gemeinden oder Kirchen einnisten und sie von innen heraus charismatisch umkrempeln. So hat es Kopfermann in Hamburg vorgemacht und ist dabei auch nicht vor unlauteren Manipulationen zurück geschreckt.

Von der deutschen Billy-Graham- Gesellschaft erfuhr ich, dass der Schatzmeister Charismatiker wurde und als Erstes das gesamte Vermögen der Gesellschaft für charismatische Zwecke ausgab. Anschließend kehrte er in seine frühere katholische Kirche zurück und wurde ein glühender Marienverehrer.

Auch die katholischen Charismatiker treten nicht aus der Kirche aus. Allgemein erkennt man sie an der glühenden Marienverehrung. Dies wiederum kommt dem Papsttum in vielen Bereichen entgegen. Auch kardinäle zählen zu den katholischen Charismatikern.

Den Charismatikern kommt es nicht so sehr darauf an, dass der Einzelne ein vertieftes Verständnis der Bibel erhält und seinen Gott und Erlöser besser kennen lernt. Viel wichtiger sind emotionale Erlebnisse. Großveranstaltungen sind voll von emotionalen Erlebnissen, Heilungen, Umfallen usw.(bezeichnender Weise teuflisches Umfallen auf den Rücken und nicht anbetendes Niederfallen nach vorne). Wer eine Gefühlsauswallung erlebte, gilt als bekehrt. Ich habe aber erlebt, dass dann später der graue Alltag für viele ganz anders aussieht.

Charismatik hat nach meiner Meinung etwas mit den großen antichristlichen Verführungen der Endzeit zu tun, die unter der Anführung des Stellvertreters Gottes womöglich die ganze Welt und jeden einzelnen Menschen zu erfassen sucht. So wird es in Offb. 13 beschrieben. Und dannkommt Jesus wieder.

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Reginald 32 » Mi 28. Apr 2010, 15:16

Hallo zusammen.

So weit ich weiß und wie ich in verschiedenen Gemeinden Charismatiker erlebt habe, gibt es D I E Charismatiker gar nicht. Sie haben aber in der Regel alle gemeinsam E I N Ziel: Sie wollen keine neuen Gemeinden gründen, sondern sich in etablierten Gemeinden oder Kirchen einnisten und sie von innen heraus charismatisch umkrempeln. So hat es Kopfermann in Hamburg vorgemacht und ist dabei auch nicht vor unlauteren Manipulationen zurück geschreckt.

Von der deutschen Billy-Graham- Gesellschaft erfuhr ich, dass der Schatzmeister Charismatiker wurde und als Erstes das gesamte Vermögen der Gesellschaft für charismatische Zwecke ausgab. Anschließend kehrte er in seine frühere katholische Kirche zurück und wurde ein glühender Marienverehrer.

Auch die katholischen Charismatiker treten nicht aus der Kirche aus. Allgemein erkennt man sie an der glühenden Marienverehrung. Dies wiederum kommt dem Papsttum in vielen Bereichen entgegen. Auch kardinäle zählen zu den katholischen Charismatikern.

Den Charismatikern kommt es nicht so sehr darauf an, dass der Einzelne ein vertieftes Verständnis der Bibel erhält und seinen Gott und Erlöser besser kennen lernt. Viel wichtiger sind emotionale Erlebnisse. Großveranstaltungen sind voll von emotionalen Erlebnissen, Heilungen, Umfallen usw.(bezeichnender Weise teuflisches Umfallen auf den Rücken und nicht anbetendes Niederfallen nach vorne). Wer eine Gefühlsauswallung erlebte, gilt als bekehrt. Ich habe aber erlebt, dass dann später der graue Alltag für viele ganz anders aussieht.

Charismatik hat nach meiner Meinung etwas mit den großen antichristlichen Verführungen der Endzeit zu tun, die unter der Anführung des Stellvertreters Gottes womöglich die ganze Welt und jeden einzelnen Menschen zu erfassen sucht. So wird es in Offb. 13 beschrieben. Und dann kommt Jesus wieder.

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Taube » Mi 28. Apr 2010, 15:21

Reginald 32 hat geschrieben:...
Den Charismatikern kommt es nicht so sehr darauf an, dass der Einzelne ein vertieftes Verständnis der Bibel erhält und seinen Gott und Erlöser besser kennen lernt. Viel wichtiger sind emotionale Erlebnisse.
...

Das stimmt eben auch nicht, dazu ist die charismatische Bewegung zu vielschichtig. Meine Frau war in der charismatischen Bewegung der katholischen Kirche, bevor sie dort wegging. Sie hat vor allem dort ganz intensiv mit der Bibel auseinander gesetzt. Gebet und Bibelstudium gehörten als Schwerpunkt dazu.

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Pilgrim » Mi 28. Apr 2010, 15:33

Reginald 32 hat geschrieben:…Stellvertreters Gottes…

Was ist ein "Stellvertreter Gottes"…?
Be careful how you spend your time: Spend your time in nothing which you know must be repented of. —Richard Baxter
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon doro » Mi 28. Apr 2010, 17:22

Taube hat geschrieben:Das stimmt eben auch nicht, dazu ist die charismatische Bewegung zu vielschichtig. Meine Frau war in der charismatischen Bewegung der katholischen Kirche, bevor sie dort wegging. Sie hat vor allem dort ganz intensiv mit der Bibel auseinander gesetzt. Gebet und Bibelstudium gehörten als Schwerpunkt dazu.

Ja, in der charismatischen Erneuerung der katholischen Kirche ist das ein Punkt, der als charismatisch bezeichnet wird. - Was ein Evangelikaler nicht so sehen würde. Auch eine persönliche Beziehung zu Jesus und eine Lebensübergabe (Geistestaufe) wird als spezifisch charismatisch gesehen.
Also, in dem Sinne, dass das zwei Punkte sind, die in der charismatischen Erneuerung im Vergleich zu anderen katholischen Frömmigkeiten wichtiger sind und vielleicht deswegen als charismatisch gelten. Oder vielleicht gelten sie deswegen als charismatisch, weil sie von der Begegnung mit charismatischen Freikirchen inspiriert sind - auch wenn es das in anderen nicht charismatischen (Frei-)Kirchen auch gibt.

Daneben gibt es in der charismatischen Erneuerung der charismatischen Kirche selbstverständlich vielleicht eher allgemein als charismatisch geltendes Tun wie das Sprachengebet/Sprachengesang oder dieerhobenen Hände beim Lobpreis.

Aber ich kenne eigentlich vor allem eine Gemeinschaft dieser Erneuerung sehr gut. Andere nur ganz wenig.

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Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Faith » Mi 28. Apr 2010, 18:17

Reginald 32 hat geschrieben:Hallo zusammen.


Charismatik hat nach meiner Meinung etwas mit den großen antichristlichen Verführungen der Endzeit zu tun, die unter der Anführung des Stellvertreters Gottes womöglich die ganze Welt und jeden einzelnen Menschen zu erfassen sucht. So wird es in Offb. 13 beschrieben. Und dann kommt Jesus wieder.

Liebe Grüße von Reginald.


tja zuerst war es die RKK die angeblich in Offb. 13 beschrieben wurde und jetzt isses die Charismatische Bewegung. So schnell ändern sich die Meinungen von der Fraktion der Ablehner, sei es die RKK oder die der Charismatischen Bewegung. Ihr müsst euch schon entscheiden was ihr wollt.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon kingschild » Mi 28. Apr 2010, 19:49

Taube hat geschrieben:Die Charismatik ist eben viel weiter zu fassen als nur Pfingstgemeinden und amerikanische Hardcorecharismatiker.

1 Sam 10,10: 10 Und als sie nach Gibea kamen, siehe, da kam ihm eine Prophetenschar entgegen, und der Geist Gottes geriet über ihn, dass er mit ihnen in Verzückung geriet.
Ez 11,5: 5 Und der Geist des HERRN fiel auf mich und er sprach zu mir: Sage: So spricht der HERR: ...

Das sind eben auch typisch charismatische Züge, die gehören eben auch dazu. In der Charismatik nur die Auswüchse zu sehen, ist auch nicht richtig.


Gruss Taube


Amen da hoffe ich Doch das noch ein paar in Verzückung geraten. Jedoch ist schon wichtig das wir immer nah am Wort Gottes bleiben. Aber eines ist klar ein Christ der am Ender der Tage bestand haben will, der muss voll sein von dieser Kraft Gottes wie auch immer die dann sichtbar wird in den einzelnen Gemeindegliedern.

Apg 7:55 Als er aber voll Heiligen Geistes war, sah er auf gen Himmel und sah die Herrlichkeit GOttes und JEsum stehen zur Rechten GOttes

Wer diese Fülle nicht haben wird, der wird es schwer haben in den Zeiten die auf das Christentum zukommen. Obschon ich es selber bedaure die verschiedenen Auswüchse zu sehen in der Charismatischen Bewegung und vorallem die Auswüchse die weit ab vom Wort Gottes praktizieren umso mehr bin ich überzeugt das wir Christen nur mit der vollen Fülle klar durchblicken werden. Der Geist des Herrn wird aber trennen von Menschlicher Euphorie und die Fülle des Heiligen Geistes hat wenig zu tun mit Massenhysterie und so wird die Besonnenheit nicht ganz von der Verzückung getrennt sein. Wir werden mehr gebrauchen von der Besonnenheit bis zur Verzückung mehr vom Herrn Jesus Christus und von seinen Gaben.

God bless
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Reginald 32 » Mi 28. Apr 2010, 22:31

Pilgrim schreibt:
Was ist ein "Stellvertreter Gottes"…?


Hallo, Pilgrim. Tust Du nur so oder sollte es Dir wirklich unbekannt sein?
Reg.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
Reginald 32
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Faith » Do 29. Apr 2010, 01:40

kingschild hat geschrieben:
Taube hat geschrieben:Die Charismatik ist eben viel weiter zu fassen als nur Pfingstgemeinden und amerikanische Hardcorecharismatiker.

1 Sam 10,10: 10 Und als sie nach Gibea kamen, siehe, da kam ihm eine Prophetenschar entgegen, und der Geist Gottes geriet über ihn, dass er mit ihnen in Verzückung geriet.
Ez 11,5: 5 Und der Geist des HERRN fiel auf mich und er sprach zu mir: Sage: So spricht der HERR: ...

Das sind eben auch typisch charismatische Züge, die gehören eben auch dazu. In der Charismatik nur die Auswüchse zu sehen, ist auch nicht richtig.


Gruss Taube


Amen da hoffe ich Doch das noch ein paar in Verzückung geraten. Jedoch ist schon wichtig das wir immer nah am Wort Gottes bleiben. Aber eines ist klar ein Christ der am Ender der Tage bestand haben will, der muss voll sein von dieser Kraft Gottes wie auch immer die dann sichtbar wird in den einzelnen Gemeindegliedern.

Apg 7:55 Als er aber voll Heiligen Geistes war, sah er auf gen Himmel und sah die Herrlichkeit GOttes und JEsum stehen zur Rechten GOttes

Wer diese Fülle nicht haben wird, der wird es schwer haben in den Zeiten die auf das Christentum zukommen. Obschon ich es selber bedaure die verschiedenen Auswüchse zu sehen in der Charismatischen Bewegung und vorallem die Auswüchse die weit ab vom Wort Gottes praktizieren umso mehr bin ich überzeugt das wir Christen nur mit der vollen Fülle klar durchblicken werden. Der Geist des Herrn wird aber trennen von Menschlicher Euphorie und die Fülle des Heiligen Geistes hat wenig zu tun mit Massenhysterie und so wird die Besonnenheit nicht ganz von der Verzückung getrennt sein. Wir werden mehr gebrauchen von der Besonnenheit bis zur Verzückung mehr vom Herrn Jesus Christus und von seinen Gaben.

God bless
Kingschild


dazu kann ich nur Amen sagen!

Allerdings ... wegen den angeblichen Auswüchsen ... die gibt es überall .... die Auswüchse zeigen aber, dass die Menschen ein Verlangen nach Gott haben und es passieren auch Fehler dabei und ich denke dass ist vor Gott absolut in Ordnung. WIr sind schliesslich Menschen und da werden wir immer die angeblichen übertreibungen machen, ist ganz normal.

Ich lese gerade 3 Bücher von Patricia King, Todd Bentley und Larry Randolph, die Hunger nach mehr machen und aber auch aufzeigen, dass Fehler dabei gemacht werden, aber wir trotzdem nicht aufgeben sollen. Und die drei sagen immer und warnen, alle Erfahrungen die wir mit dem Heiligen Geist machen sich am Wort Gottes messen lassen müssen.

Gott ist mit uns weitaus gnädiger, als sein Boden Personal, dass schnell dabei ist zu urteilen oder verurteilen und vorallem ganz schnell dabei ist alles dem Teufel zuzuschreiben bloss weil es dieser Person nicht in deren Theologisches Weltbild passt oder dementsprechenden gelehrt worden ist.

Ich kann auch nur hoffen und beten dass Menschen grosse Erfahrungen mit Gott machen, verzückungen erleben, die Herrlichkeiten Gottes erleben, dass Vaterherz Gottes erleben, dass sie Engel sehen, in Trance geraten und vieles mehr, darauf haben wir als Christen ein anrecht, vorallem deswegen da wir laut Paulus schon in Himmlische Örtern versetzt worden sind bzw. auf dem Thron Gottes mit Jesus sitzen. Dass ist keine Verheissung in die Zukunft, sondern ins "Jetzt" ... und dafür haben wir den Heiligen Geist der uns an die Hand nimmt um die Herrlichkeiten Gottes zu erleben, aber eines dürfen wir dabei nicht .... stolz werden und vergessen, dass wir dabei auch eine Beziehung zu Jesus aufbauen sollen.

Gott ist so gut :praisegod:
Gott ist ein "Verb" gruss Papa
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Faith » Do 29. Apr 2010, 01:41

Reginald 32 hat geschrieben:
Pilgrim schreibt:
Was ist ein "Stellvertreter Gottes"…?


Hallo, Pilgrim. Tust Du nur so oder sollte es Dir wirklich unbekannt sein?
Reg.


jeder Christ sollte der Stellvertreter Gottes sein, wir als Christen sind der verlängerte Arm Gottes, Gott wirkt durch uns, da Jesus nicht mehr auf der Erde ist.!!!
Gott ist ein "Verb" gruss Papa
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon sugi » Do 29. Apr 2010, 08:30

Faith hat geschrieben:jeder Christ sollte der Stellvertreter Gottes sein, wir als Christen sind der verlängerte Arm Gottes, Gott wirkt durch uns, da Jesus nicht mehr auf der Erde ist.!!!

Das hört sich so an, als ob es Jesus nicht mehr möglich ist zu wirken, weil er ja nicht mehr auf der Erde ist..
Und nun sollen wir Menschen es tun.. Dabei können wir rein gar nichts!!
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und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Taube » Do 29. Apr 2010, 08:32

...der HERR gebraucht doch unsere Hände! ...und hat uns Aufgaben übergeben.
Denn erschienen ist die Gnade Gottes, allen Menschen zum Heil. (Titus 2,11)
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Zorro » Do 29. Apr 2010, 08:49

Faith hat geschrieben: jeder Christ sollte der Stellvertreter Gottes sein, wir als Christen sind der verlängerte Arm Gottes, Gott wirkt durch uns, da Jesus nicht mehr auf der Erde ist.!!!


Ich glaube Reginald meinte den Papst... Als Christ fühle ich mich nicht als Stellvertreter Gottes, das wäre zuviel des Guten. Ich zeuge von Gott aber sein Stellvertreter? Nein.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Pilgrim » Do 29. Apr 2010, 11:43

Reginald 32 hat geschrieben:
Pilgrim schreibt:
Was ist ein "Stellvertreter Gottes"…?

Hallo, Pilgrim. Tust Du nur so oder sollte es Dir wirklich unbekannt sein?
Reg.

Komm schon, Reginald, tust du nur so oder kannst du es doch nicht beantworten, was Gott an Seiner Stelle vertretet…?
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Savonlinna » Do 29. Apr 2010, 11:52

Pilgrim hat geschrieben:
Reginald 32 hat geschrieben:
Pilgrim schreibt:
Was ist ein "Stellvertreter Gottes"…?

Hallo, Pilgrim. Tust Du nur so oder sollte es Dir wirklich unbekannt sein?
Reg.

Komm schon, Reginald, tust du nur so oder kannst du es doch nicht beantworten,


Ich find das immer witzig, wenn zwei Christen über Monate miteinander diskutieren und sich ständig gegenseitig verdächtigen, dass der andere mogelt und betrügt.

Ich habe den Eindruck, dass niemand in diesem Ausmaß sich gegenseitig des Betruges verdächtigt wie evangelikale Christen.

Darum nehme ich das Zusammenleben dieser Art Christen wie eine Art Vorhölle wahr - denn es ist die Hölle, wenn man anderen nicht mehr vertrauen kann und immer annehmen muss, dass selbst der Glaubensbruder oder die Glaubensschwester vom Lügengeist durchdrungen ist.

Dass dies "der Leib Christi" sein soll, wird mir keiner einreden können, es sei denn, dieser Leib würde gerade von Maden zerfressen.
Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Gnu » Do 29. Apr 2010, 11:55

Es war Vollmond, deshalb sind alle so gut drauf. :idea:
Ich bin kein Freund langer Forenbeiträge, ich habe lieber lange Bärte.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon onThePath » Do 29. Apr 2010, 12:37

Die Zukunft des Christentums ist die echte Nachfolge.

Programme, Jubelchristentum, übersteigete Charismatik können dies ja nicht ersetzen.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Taube » Do 29. Apr 2010, 12:49

onThePath hat geschrieben:Die Zukunft des Christentums ist die echte Nachfolge.
...

Echte Nachfolge muss aber auch einen Ausdruck finden in der Gemeinde! ...sonst ist Nachfolge nur ein leeres Wort.

Lukas schreibt im Kapitel 15
23 und bringt das gemästete Kalb und schlachtet's; lasst uns essen und fröhlich sein!
24 Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein.
25 Aber der ältere Sohn war auf dem Feld. Und als er nahe zum Hause kam, hörte er Singen und Tanzen
Da wird doch gejubelt! Klar kein Jubelchristentum, aber Jubel gehört eben auch zur Nachfolge.

...und Paulus in 1. Kor 14
15 Wie soll es denn nun sein? Ich will beten mit dem Geist und will auch beten mit dem Verstand; ich will Psalmen singen mit dem Geist und will auch Psalmen singen mit dem Verstand.
Also Gesang mit Geist und Verstand!

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon sugi » Fr 30. Apr 2010, 17:17

Taube hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Die Zukunft des Christentums ist die echte Nachfolge.
...

Echte Nachfolge muss aber auch einen Ausdruck finden in der Gemeinde! ...sonst ist Nachfolge nur ein leeres Wort.

..wer bestimmt denn das wieder?!

Nachfolge IST Nachfolge.. ;)
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Taube » Fr 30. Apr 2010, 18:45

Du beweist jetzt, was ich gesagt habe. "Nachfolge ist Nachfolge" ist eine Tautologie und hat keinen Aussagewert.

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Taube » Fr 30. Apr 2010, 18:51

In Apostelgeschichte 2 heisst es:
37 Als sie aber das hörten, ging's ihnen durchs Herz und sie sprachen zu Petrus und den andern Aposteln: Ihr Männer, liebe Brüder, was sollen wir tun? 38 Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes. 39 Denn euch und euren Kindern gilt diese Verheißung und allen, die fern sind, so viele der Herr, unser Gott, herzurufen wird. 40 Auch mit vielen andern Worten bezeugte er das und ermahnte sie und sprach: Lasst euch erretten aus diesem verkehrten Geschlecht! 41 Die nun sein Wort annahmen, ließen sich taufen; und an diesem Tage wurden hinzugefügt etwa dreitausend Menschen. 42 Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.

Die erste Gemeinde: Die Menschen welche begannen Christus nachfolgen, liessen sich erstens taufen, blieben zweitens in der Lehre der Apostel und drittens blieben sie in der Gemeinschaft und feierten viertens zusammen das Abendmahl und beteten zusammen.

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Reginald 32 » Fr 30. Apr 2010, 20:12

Pilgrim schreibt:
Komm schon, Reginald, tust du nur so oder kannst du es doch nicht beantworten, was Gott an Seiner Stelle vertretet…?


Ja, wenn ich an den ersten Stellvertreter Gottes denke, dann war das so:
Gott schuf den Menschen und übertrug ihm die Aufgabe, den wunderbaren Garten Eden zu bauen und zu bewahren. Heute hieße das: nachhaltig zu bewirtschaften. Ausbeuten verboten.

Dann sollte er Fische, Vögel und Landtiere behüten oder "beherrschen", wie es Luther sagt. Wenn Gott nicht persönlich anwesend war, war der Mensch Gottes Stellvertreter.

Und als die wunderbare Schöpfung vollendet war, setzte Gott , gewissermaßen als Siegel, den siebten Tag als Sabbat beiseite. Das war der Tag der Ruhe, der Besinnung, des Atemholens, der Regeneration. Und damit Adam auch nur ja nicht auf eine andere Idee käme, steht geschrieben: Gott "heiligte" diesen Tag, er setzte ihn also beiseite, er sonderte ihn aus, er reklamierte ihn für sich und als sein ausschließliches Eigentum. Für Adam war er eine ständige Erinnerung daran, dass er nur Gottes Stellvertreter war, aber nicht Gott selbst.

Dann wollte der Mensch Gott werden und wissen, was gut und böse ist.. Er überhob sich und verlor sein Stellvertreteramt an einen anderen "Herrn", der auch "gleich sein wollte dem Allerhöchsten". Der brachte Gottes Erinnerungstag erst mal ins Vergessen, damit sich die Menschheit nur ja nicht an den Schöpfer erinnern sollte. Aber das gelang ihm nicht bei allen Menschen. Und später, bei Mose, wurde es den Gläubigen sogar auf steinerne Tafeln geschrieben. Der Bezug auf die Schöpfung steht ausdrücklich im 4. Gebot. Dann sagte Hesekiel voraus, dass es Gott den wahren Gläubigen ins Herz schreiben wollte, und so ist es bis heute.

In Mark. 2 weist Jesus ausdrücklich die Pharisäer darauf hin, dass sie ihre Finger von Gottes heiligem Tag lassen sollten. Er und nicht sie bestimmen,wie dieser Segenstag zu feiern ist. Nur er selbst ist der Herr des Sabbats. Und so liegt bis heute Gottes Segen auf diesem Tag.

Der neue Herr Adams aber setzte noch eins drauf. Er nahm den Menschen nicht nur die Erinnerung an Gottes ausdrücklichem Eigentum, sondern er verleitete schon vor langer Zeit die Menschen dazu, einen anderen Tag, nämlich seinen "heiligen" Tag, zu feiern. Aber darauf liegt natürlich nicht der echte und ursprüngliche Segen Gottes. Und er suchte sich auch einen sichtbaren Stellvertreter. Josef Ratzinger oder Carol Woytila oder Graf Eugenio Pacelli oder wen man sonst noch hier im Thread vermuten könnte, meine ich aber nicht.

Möge jeder persönlich mal nachdenken.

Liebe Grüße von Reginald.
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