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Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

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Moderator: bigbird

Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Taube » Do 9. Sep 2010, 13:23

Gnu hat geschrieben:...
Ich mache es so, wie immer: Ich werde mir die CD wiederholte Male anhören und nach dem Motto „der Glaube kommt aus der Predigt” wird dies und das hängen bleiben.

Vor allem wenn er praktische Beispiele bringt, wie man es machen kann, so setze ich sie meinen Möglichkeiten gemäss in die Tat um.

Ich bin immer noch nicht restlos überzeugt, dass ich zum Kreis der von ihm angesprochenen „Brautgemeinde” gehöre, aber solange er mich nicht hinausekelt, höre ich mir seine Vorträge gerne auch direkt an, als Gegengewicht zum Allianzevangelium.
...

Dich dachte bei meiner Frage, dass die Predigt erst angekündigt ist. Habe das Datum falsch gelesen.

... aber dann erzähle mal von der Predigt. Und wieso glaubst Du, dass Du nicht zur "Brautgemeinde" gehörst? Ist das nicht frustrierend?

Gruss Taube
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Gnu » Di 5. Okt 2010, 17:11

Taube hat geschrieben: ... aber dann erzähle mal von der Predigt. Und wieso glaubst Du, dass Du nicht zur "Brautgemeinde" gehörst? Ist das nicht frustrierend?

Die Vorträge sind zu lange zum Nacherzählen, auch ist es nicht meine Stärke, aus langen Reden die Struktur herauszudestillieren und in Form eines Inhaltsverzeichnisses wiederzugeben. — Zur Brautgemeinde zähle ich mich nicht, weil mein Leben nicht dem der neutestamentlichen Vorgaben entspricht. Frustrierend ist das Hören guter Predigten nie, denn noch ist Johannes 6,65-66 (sinngemäss auf meine Situation übertragen) nicht geschehen.

Der Anlass meines heutigen Beitrags ist der Vortrag Wasser aus dem Felsen vom letzten Sa, 3. Okt. 2010 in der Pflegi Muri. Das war jetzt der vierte Vortrag an einem Sabbat.

Die Bibelstellen, auf die er den Vortrag aufbaut, sind in 2. Mose 17 und 4. Mose 20 nachzulesen. Das Volk macht einen Aufstand gegen Mose, weil es kein Wasser hat. Zwei ähnliche Ereignisse mit einer Zeit von 40 Jahren dazwischen. Beim zweiten Mal besteht Mose die Prüfung nicht, weil er sich im Zorn auf seine Erfahrung vom ersten Mal verlässt, anstatt das zu tun, was ihm Jahwe auftrug.

Einen ganz ähnlichen Vortrag mit dem gleichen Titel hielt er schon vor zwei Jahren in Reutigen BE.
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Oli4 » Mi 6. Okt 2010, 07:57

Gnu hat geschrieben:Zur Brautgemeinde zähle ich mich nicht, weil mein Leben nicht dem der neutestamentlichen Vorgaben entspricht. Frustrierend ist das Hören guter Predigten nie, denn noch ist Johannes 6,65-66 (sinngemäss auf meine Situation übertragen) nicht geschehen.
Hallo Gnu
Hast Du 63b und 64a ausser acht gelassen oder bist Du von der Prädestination zum Himmel und zur Hölle aus dem alleinigen Willen und Tat Gottes überzeugt ?
Unterscheide einmal anhand dieser Stelle bei Johannes, welche Dinge hörbar gesprochen werden und welches Gedanken/Wissen des Schreibers bzw. Jesus sind. Sieh einmal nur die gesprochenen Stellen aneinandergereiht und überlege wer warum wohl denken konnte es sei ihm vom Vater gegeben und wem nicht.
Das Unausgesprochene dient hier nicht den damaligen Zuhörern sondern UNS; die nicht glaubenden Zuhörer wurden durch ihr Gewissen überführt nicht durch logisch-theologische weitergehende Gedanken anhand den schlichten (hörbaren) Worten (ver)führt. Darin hatten die Jünger es ein klitzekleines einfacher. Sie hörten nebst den hörbaren Worten auf ihr Gewissen, nicht auf Schriftgelehrten Worte. ;)


Beim zweiten Mal besteht Mose die Prüfung nicht, weil er sich im Zorn auf seine Erfahrung vom ersten Mal verlässt, anstatt das zu tun, was ihm Jahwe auftrug.
Ein anschauliches Beispiel WIE vertrauend auf WAS Gott uns als seine Kinder haben möchte. Der Zorn gegen seine Mitmenschen wendete sich 1:1 gegen Christus. Da kann ich noch viel lernen :oops:

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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Taube » Mi 6. Okt 2010, 09:10

Gnu hat geschrieben:...
Das Volk macht einen Aufstand gegen Mose, weil es kein Wasser hat. Zwei ähnliche Ereignisse mit einer Zeit von 40 Jahren dazwischen. Beim zweiten Mal besteht Mose die Prüfung nicht, weil er sich im Zorn auf seine Erfahrung vom ersten Mal verlässt, anstatt das zu tun, was ihm Jahwe auftrug.
...

Das heisst also im Prinzip, dass Mose nicht zur Brautgemeinde gehört?

Hast Du, Gnu, schon mal etwas von Gnade gehört? Denkst Du, dass überhaupt Oswald oder ein anderer aus dem Umfeld von Oswald zur Brautgemeinde gehört? Das wären dann Superheilige. ...und der Tod Jesu mit seiner Auferstehung wären unnötig gewesen.

Wenn das die Botschaft von Oswald ist, dann muss man höchst vorsichtig sein bei diesen Leuten. Sie bleiben am Schluss des Ersten Testament bei Maleachi stecken, allerdings lassen die sogar noch den letzten Vers des Ersten Testaments aus.

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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Gnu » Mi 6. Okt 2010, 18:02

Taube hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:...
Das Volk macht einen Aufstand gegen Mose, weil es kein Wasser hat. Zwei ähnliche Ereignisse mit einer Zeit von 40 Jahren dazwischen. Beim zweiten Mal besteht Mose die Prüfung nicht, weil er sich im Zorn auf seine Erfahrung vom ersten Mal verlässt, anstatt das zu tun, was ihm Jahwe auftrug.
...

Das heisst also im Prinzip, dass Mose nicht zur Brautgemeinde gehört?

Hast Du, Gnu, schon mal etwas von Gnade gehört? Denkst Du, dass überhaupt Oswald oder ein anderer aus dem Umfeld von Oswald zur Brautgemeinde gehört? Das wären dann Superheilige. ...und der Tod Jesu mit seiner Auferstehung wären unnötig gewesen.

Wenn das die Botschaft von Oswald ist, dann muss man höchst vorsichtig sein bei diesen Leuten. Sie bleiben am Schluss des Ersten Testament bei Maleachi stecken, allerdings lassen die sogar noch den letzten Vers des Ersten Testaments aus.

Nein, das ist nicht die Botschaft. (Mehr will ich darüber hier nicht schreiben.)

Noch zum Vorwurf der Superheiligen: Oswald lehrt allerdings, dass für die Brautgemeinde nur der reinstmögliche Lebenswandel in Frage kommt. Aber er weiss sehr wohl, dass Christen nach der Bekehrung nicht alles wissen können, was zu einem reinen Lebenswandel gehört, weil sie eben die Bibel dann noch nicht kennen. Sein Programm ist einfach: So wie er es erlebt hat und heute lebt, so lehrt er es. Die Errettung aus der Hölle ist gemäss seiner Lehre gratis, weil Jesus den Preis bezahlt hat; der Eintritt ins Himmelreich hingegen kostet alles, weil das ungebrochene fleischliche Ego davon ausschliesst. Diese Lehre ist 100% NT-kompatibel, du zeigest mir denn auf, dass Heiligung automatisch geschieht und der Wiedergeborene nichts dazu tun kann.
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Oli4 » Do 7. Okt 2010, 07:01

Gnu hat geschrieben: Oswald lehrt allerdings, dass für die Brautgemeinde nur der reinstmögliche Lebenswandel in Frage kommt. Aber er weiss sehr wohl, dass Christen nach der Bekehrung nicht alles wissen können, was zu einem reinen Lebenswandel gehört, weil sie eben die Bibel dann noch nicht kennen. Sein Programm ist einfach: So wie er es erlebt hat und heute lebt, so lehrt er es. Die Errettung aus der Hölle ist gemäss seiner Lehre gratis, weil Jesus den Preis bezahlt hat; der Eintritt ins Himmelreich hingegen kostet alles, weil das ungebrochene fleischliche Ego davon ausschliesst. Diese Lehre ist 100% NT-kompatibel, du zeigest mir denn auf, dass Heiligung automatisch geschieht und der Wiedergeborene nichts dazu tun kann.

Richtig, Heiligung geschieht nicht automatisch. Die 1:1 Verquickung mit dem Eintritt ins Himmellreich (zumindest das was Oswald darunter versteht) ist dasjenige was nicht NT-kompatibel ist, wenn CHRO auch ganz bestimmt 2-3 Stellen daraufhin verwendet.

Passen wir auf, dass wir das Werk Jesu nicht schmälern, wir es selber zu erreichen zu können meinen.

Unsere Heiligung will Christus in und durch unseren "toten" Leib verherrlichen, auch wenn wir im Geiste bereits vollständig wiedergeboren sind - der heilig wandelnde Leib ist der Weg die Ungläubigen Ohren (und Augen) zu erreichen, nicht die Königsherrschaft der Himmel. Das ist die Aufgabe des Kindes Gottes (nebst dem Verkünden des Evangeliums, unser geheiligtes Leben ist ja ein Teil dieser Verkündigung = götliche Methodik und nicht methode nach Menschenlogik des Tuns, Verdienens und Erreichens).
Die Königsherrschaft der Himmel zu erreichen, erreiche ich einzig darin, dass ich mich unter diese Herrschaft dieses Herrn beuge (Demut).
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Taube » Do 7. Okt 2010, 08:25

Gnu hat geschrieben:
Taube hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:... Das Volk macht einen Aufstand gegen Mose, weil es kein Wasser hat. .... Beim zweiten Mal besteht Mose die Prüfung nicht, weil er sich im Zorn auf seine Erfahrung vom ersten Mal verlässt, anstatt das zu tun, was ihm Jahwe auftrug. ...
Das heisst also im Prinzip, dass Mose nicht zur Brautgemeinde gehört?
Hast Du, Gnu, schon mal etwas von Gnade gehört?.
Nein, das ist nicht die Botschaft. (Mehr will ich darüber hier nicht schreiben.)
Noch zum Vorwurf der Superheiligen: Oswald lehrt allerdings, dass für die Brautgemeinde nur der reinstmögliche Lebenswandel in Frage kommt.
...
Diese Lehre ist 100% NT-kompatibel, du zeigest mir denn auf, dass Heiligung automatisch geschieht und der Wiedergeborene nichts dazu tun kann.

Ich weiss jetzt nicht ganz, ob Du hier nicht darüber schreiben willst, oder ob es vielleicht Oswald nicht genehm wäre?

Was heisst denn das schon wieder: höchstmöglicher Lebenswandel. Hier beginnt Oswald eine Wertung reinzubringen von nicht höschstmöglichem Lebenswandel und eben den höchstmöglichen. Der einzelne Christ wird dabei allein gelassen. Weder Heilsgewissheit noch Heilssicherheit bekommt man da bei Oswald geboten, sondern es ist die Angst der durch Oswald als verloren gegebenen Christen. Das ist nicht Evangelium. Da scheint mit Oswald eher zu den Sektierern gehören, welche abgeschieden von allen anderen Christen ihr Süppchen kochen?

Da wird das Werk Christi gering geachtet. Das was Christus getan hat, darf doch nicht aufgeteilt werden.

Nein, Heiligung geschieht nicht automatisch und schon gar nicht ist es so, dass der Wiedergeborene nichts zu tun hat damit. Die Heiligung kann aber nicht nur des Menschen Sache sein, sondern ist ein Wirken von Gottes Geist und des Menschen Antwort. Es darf nicht mehr ums Himmelsreich gehen, sondern der Auftrag lautet anders. Wir bleiben sonst im Bereich der griechischen und römischen Götter, wo die eigene Leistung ausschlaggebend ist für das Leben nach dem Leben. Wenn wir nur auf den Himmel starren, verlieren wir den Blick auf den Auftrag, der Himmel ist jetzt das Vertrauen auf den HERRN und den GEIST, nachher ist es das Schauen.

...und die Heiligung besteht darin, dass Christen glauben und vertrauen auf Gottes Wort, dass Christen sich verändern lassen durch Gottes Wort, und dass sie den Auftrag erfüllen nach Gottes Wort, so wie es ihnen möglich ist.

Aber sage mal, Gnu, hast Du Oswald wirklich richtig verstanden?

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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Gnu » Do 7. Okt 2010, 10:22

Ich bin ja mal froh, dass ich nicht der Pressesprecher von Christoph R. Oswald bin, sonst würde aus diesem Thread bald ein Ivo-Sasek-Thread.

Ich verteidige weder die Theologie Oswalds, noch lehne ich sie ab. Ich bin immer noch in der „prüfet alles und behaltet das beste” Phase.

Gegenwärtig höre ich mir die Vorträge an, und zwar dann, wenn er sie hält und zur Vertiefung noch von der CD, die pünktlich am Dienstag nach dem Vortrag in meinem Briefkasten ist.

Dabei ist mir im Moment wurschtegal, ob ich im neuen Jerusalem als Priester und König ein Zugangs- und Wohnrecht bekomme, oder ob ich es nur bis zur Auferweckung am jüngsten Tag schaffe. Ich kenne meine diesbezügliche Berufung schlicht nicht, weil ich Jesus noch nie persönlich begegnet bin und auch dem Heiligen Geist als Person nicht. Das bibel-theoretische Michselbstheiligsprechen aufgrund einiger aus dem Zusammenhang gerissener Pauluszitate und praktische ein Heidenleben führen weil es ja alle anderen auch tun geht mir aber je länger je mehr auf den Keks.
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Taube » Do 7. Okt 2010, 10:50

Wenn ich Oswald predigen höre über den Galaterbrief, dann geht es nicht nur um einzelne Bibelverse sondern um den ganzen Galaterbrief.

Dort gibt Christoph R. Oswald zu, dass er weder Theologie studiert hat noch habe er je eine Bibelschule besucht. Das spürt man, die geschichtliche Situation zu Paulus Zeiten scheint ihm nicht ganz klar zu sein. So kommt er zu einem nur verurteilendem Bild der Juden und der Judenchristen und sieht so die sehr komplexe Zusammenhänge nicht mehr zwischen Judenchristen und Heidenchristen.

Aber auch die Auslegung ist ziemlich eingeengt. Gesetz und Gnade, Gehorsam und Heiligung sind sehr schwammig. Was ist ich oben schon an Kritik geschrieben habe, kommt gerade in seiner Galaterpredigt zum Ausdruck, es geht nur noch um die Befolgung der Gebote, das Handeln Christi an uns wird fast ganz ausgeblendet.

Wenn er vom evangelikalem Evangelium spricht, dann scheint es auch nicht so, dass er die evangelikale Theologie richtig versteht. Er vereinfacht einfach alles. Oswald ist einfach ein Anti-Evangelikaler. Aber eben, wenn einer selbst zugeben muss, dass er keine Ausbildung hat....


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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Taube » Do 7. Okt 2010, 10:51

...hier findet man einige Predigten:

http://yah.ch/index.php


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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Gnu » Do 7. Okt 2010, 11:16

Taube hat geschrieben:...hier findet man einige Predigten:

http://yah.ch/index.php


Gruss Taube

Genau genommen sind die Predigten im Archiv, und das zu öffnen dauert seine Zeit.

http://yah.ch/index.php?section=media3& ... e3/Oswald/

Es sind mehrheitlich Vorträge aus der Zeit in Reutigen. Den Vortrag Wasser aus dem Felsen hat er am letzten Samstag noch einmal gehalten, selbstverständlich in einer überarbeiteten Fassung.

Wenn mich nicht alles täuscht, so hat sich der Bruder, welche die Website yah betreibt, aus dem Kreis der Zuhörer verabschiedet. Jedenfalls ist sein Archiv auf dem Stand von Anfangs 2009 geblieben.
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Taube » Do 7. Okt 2010, 11:16

Gerade bei Oswald wird wieder einmal eine grosse Gefahr ersichtlich. Gemeinden, welche abhängig sind von einem Prediger, der genau seine eigenen Auffassungen in den Mittelpunkt setzt, sind in Gefahr, dass sie in die Nähe von Sekten geraten. Wenn man auch in einem grösseren Gemeindeverband nicht mit allem einverstanden ist, gibt es doch eine gewisse Sicherheit, dass in der Diskussion vermieden wird, in eine einseitige, fragwürdige Theologie zu verfallen. Deshalb ist eben die Gemeinschaft so wichtig im Christentum. Gemeinschaft geht aber über die Hausgemeinde hinaus: Kirche ist die Gemeinschaft aller (a-l-l-e-r) Christen. Gemeinden, mögen sie noch so klein sein, welche dies nicht beachten, oder Gemeinden, welche nicht auch den Kontakt suchen zu anderen Gemeinden, verfehlen meines Erachtens einen wichtigen Punkt des Evangeliums.

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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Gnu » Do 7. Okt 2010, 11:31

Taube hat geschrieben: Wenn er vom evangelikalem Evangelium spricht, dann scheint es auch nicht so, dass er die evangelikale Theologie richtig versteht. Er vereinfacht einfach alles. Oswald ist einfach ein Anti-Evangelikaler. Aber eben, wenn einer selbst zugeben muss, dass er keine Ausbildung hat....

Es ist kein Geheimnis, dass er die evangelische Allianz als antichristliche Massenbewegung auf dem Weg des Abfalls betrachtet. Dies ist für mich kein Hinderungsgrund, auf seine Argumente zu hören, denn die Bibel lehrt für die Zeit vor der Wiederkunft Jesu Christi auch den grossen Abfall. CROs Ausbildung besteht darin, täglich in der stillen Zeit die Bibel von vorne nach hinten zu lesen, und dies immer wieder. Was ihm dabei klar wird, baut er in seine Bücher und Vorträge ein. So entsteht mit der Zeit eine traditionsunabhängige eigenständige Theologie. Der Vorteil von CRO ist, dass keine Denomination ihn finanziert. Er kann somit sagen, was er will, ohne befürchten zu müssen, dass ihm deswegen gekündigt wird.

Er hat übrigens den Genfer Theologen schon einige bewusste Lügen in der Neuen Genfer Übersetzung nachweisen können. Das könnte z.B unser Pfarrer nicht, der eine IGW-Ausbildung hat und immer noch aus der HfA zitiert.
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Gnu » Do 7. Okt 2010, 11:42

Taube hat geschrieben: Gerade bei Oswald wird wieder einmal eine grosse Gefahr ersichtlich. Gemeinden, welche abhängig sind von einem Prediger, der genau seine eigenen Auffassungen in den Mittelpunkt setzt, sind in Gefahr, dass sie in die Nähe von Sekten geraten.

Das ist auch meine Meinung. Ich schreibe schon seit 2004 gegen die Pastoralgemeinde und bin bisher kein Tüttel von meiner Ansicht abgerückt. Eine Pastoralgemeinde ist eine Sekte. Sie steht und fällt mit ihrem Pastor.
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Oli4 » Do 7. Okt 2010, 15:08

Gnu hat geschrieben: Das bibel-theoretische Michselbstheiligsprechen aufgrund einiger aus dem Zusammenhang gerissener Pauluszitate und


praktische ein Heidenleben führen weil es ja alle anderen auch tun geht mir aber je länger je mehr auf den Keks.


Nur weil es an manchen Stellen offen so gehandhabt wird, lieber Gnu, entspricht weder das eine noch das andere dem, was die Bibel uns lehrt bzw. auffordert.

Dass Du genug hast von einem unheiligen Heidenleben als Kind Gottes kann ich absolut verstehen!! Weshalb Du für die Änderung deiner Lebensweise aber nun die Massstäbe zu verändern suchst, anstatt schlicht und einfach dich alleine als Ursache dieses Lebens zu verändern (in und durch Christus) das ist dajenige, was mich so erstaunt und mein Antrieb dir hin und wieder die eine oder andere Bemerkung/Anregung zu schreiben.

CRO's Bussaufrufe sind in gewissen Dingen sicher nichts schlechtes. Für was aber braucht ein vom Heiligen Geist zur Busse getriebener Mensch einen neuen Masstab, eine neue Lehre ?? Wer keine Ohren zu hören hat dem nützt keinerlei erweiterter moralischer Masstab sondern geöffnete Herzensohren im kleinen und grossen.
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Gnu » Fr 8. Okt 2010, 14:51

@Taube

Wenn ich nicht auf alle deine Vorwürfe einzeln eingehe, so deshalb, weil Christoph Oswald sie bereits kennt. Er erhält Briefe von Brüdern und Schwestern, welche ihm das vorwerfen, was du auch schreibst. Ich denke, wenn du ihn korrigieren willst und kannst, dann nur, wenn du seine Vorträge besuchst und ihm im anschliessenden Gespräch deine Einwände persönlich sagst, oder wenn du als Reaktion auf seine Bücher und Vorträge ihm diese schriftlich sendest.

So wie ich ihn kenne, nimmt er biblisch begründete Kritik ernst und überlegt sich die Antwort gut. Ich vermute aber, dass er selbst seine allenfalls vorhandenen Irrtümer so gut biblisch begründen kann, dass du bei ihm an eine Mauer rennst.

Wie gut er die Zeit des Paulus studiert hat, weiss ich nicht. Ich denke jedenfalls, dass er nicht unbelesen ist, denn er bekämpft aktuelle christliche Irrtümer nicht nur mit Zitaten aus der Bibel, sondern auch aus der Kirchengeschichte.

Noch zum Schluss: Ich nehme an, dass es Energieverschwendung wäre, ihn anzugreifen, denn sein Einfluss ist dermassen klein, dass er es bisher noch nicht auf die einschlägigen Seiten relinfo und infosekta geschafft hat.
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Taube » Fr 8. Okt 2010, 16:05

Wenn ich ihn so in seinen Vorträgen höre, dann kommt mir sicher nicht ein verbohrter Sektierer entgegen. Es bemüht sich um Klarheit im besten Wissen und Gewissen. Obwohl er im Vortrag vor allem belehrend ist, scheint es doch noch den Kontakt mit dem Publikum zu haben.

Aber die Spitzen gegen die Evangelikalen kann ich nicht einordnen. Da kommt irgendwie ein grosser Schmerz entgegen. Wurde er mal so stark verletzt von der evangelikalen Bewegung? Warum nicht auch die Kritik gegen die Landeskirchen? Warum ist er so einseitig gegen die Evangelikalen? Beim Galaterbrief ist er eng in seiner (fragwürdigen) Auslegung, dass er bei allem etwas gegen die Evangelikalen sagen kann, dabei könnte gegen alle anderen Kirchen auch sein.

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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Gnu » Fr 8. Okt 2010, 17:16

Taube hat geschrieben:Wenn ich ihn so in seinen Vorträgen höre, dann kommt mir sicher nicht ein verbohrter Sektierer entgegen. Es bemüht sich um Klarheit im besten Wissen und Gewissen. Obwohl er im Vortrag vor allem belehrend ist, scheint es doch noch den Kontakt mit dem Publikum zu haben.

Aber die Spitzen gegen die Evangelikalen kann ich nicht einordnen. Da kommt irgendwie ein grosser Schmerz entgegen. Wurde er mal so stark verletzt von der evangelikalen Bewegung? Warum nicht auch die Kritik gegen die Landeskirchen? Warum ist er so einseitig gegen die Evangelikalen? Beim Galaterbrief ist er eng in seiner (fragwürdigen) Auslegung, dass er bei allem etwas gegen die Evangelikalen sagen kann, dabei könnte gegen alle anderen Kirchen auch sein.

Gruss Taube

Kritik gegen die Landeskirchen hat er sehr wohl, aber er ist so sehr auf Distanz zu ihnen, dass er sie kaum je erwähnt, ausser wenn Evangelikale mit ihnen gemeinsame Sache machen. Sein Werdegang führte ihn von Angehöriger der reformierten Kirche bis er 37 Jahre alt war, dann Bekehrung (vermutlich an einer Evangelisation von Wilhelm Pahls) mit einem sehr starken Erlebnis der Wiedergeburt, welches ihn von Anfang an auf den Weg der persönlichen Charakterheiligung brachte, danach evangelisierte er überall, auch in der reformierten Kirche. Nachdem er sich im Zürichsee hatte taufen lassen, redete der Pfarrer in der öffentlichen Predigt so sehr gegen ihn, dass er die Kirche sofort verliess (und danach wahrscheinlich den Austritt gab). Er hatte eine Firma mit 20 (?) Angestellten, denen er über Mittag das Evangelium verkündigte, was für sie als Arbeitszeit zählte. 14 (?) bekehrten sich. Als nach Verlauf von 4 (?) Jahren sich niemand mehr bekehrte, verkaufte er seine Firma und wollte mit dem Erlös eine christliche Schule gründen. Die zu diesem Zeck im Handelsregister eingetragene Firma Kreuzweg findest du im Internet, z.B. hier. Das ging aber in die Hosen (kann nachvollzogen werden anhand seiner Vorträge) und so ging er in die Mission nach Albanien. Von dort kehrte er nach 13 Jahren zurück und wohnte danach in Reutigen. (Höre den Anfang des Vortrags Abfall). In diesem Vortrag erzählt er einige Müsterchen, wie er evangelikale Gemeinden in der Schweiz erlebte.

Natürlich wurde er verletzt, aber er hat keine Bitterkeit. Einige Leute verfluchten ihn, was ihn früher erschreckte. Mittlerweile hat er sich daran gewöhnt.

Wenn du mehrere seiner Vorträge gehört hast, wirst du heraushören, weshalb er hauptsächlich diese als (aus seiner Sicht) Negativbeispiele zitiert. Sein Hörerkreis rekrutiert sich hauptsächlich aus Angehörigen von Freikirchen. Die schwierigsten Seelsorgefälle erlebt er bei Angehörigen von pfingstlichen oder charismatischen Freikirchen.
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Haimax » Do 14. Okt 2010, 11:23

Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Muss man den diesen Prediger kennen? Er wird auch nichts anderes predigen als alle andern. Wer einen Prediger kennt, kennt doch alle.

Gruss
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon onThePath » Do 14. Okt 2010, 11:34

Haimax hat geschrieben:Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Muss man den diesen Prediger kennen? Er wird auch nichts anderes predigen als alle andern. Wer einen Prediger kennt, kennt doch alle.

Gruss


Wer einen Haimax kennt ...na wie geht es weiter ? :mrgreen:

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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Haimax » Fr 15. Okt 2010, 11:17

onThePath hat geschrieben:
Haimax hat geschrieben:Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Muss man den diesen Prediger kennen? Er wird auch nichts anderes predigen als alle andern. Wer einen Prediger kennt, kennt doch alle.

Gruss


Wer einen Haimax kennt ...na wie geht es weiter ? :mrgreen:

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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon onThePath » Fr 15. Okt 2010, 13:24

Haimax hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:
Haimax hat geschrieben:Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Muss man den diesen Prediger kennen? Er wird auch nichts anderes predigen als alle andern. Wer einen Prediger kennt, kennt doch alle.

Gruss


Wer einen Haimax kennt ...na wie geht es weiter ? :mrgreen:

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Ich bin aber gläubig. :tongue:

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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Gnu » Mo 18. Okt 2010, 19:55

Oli4 hat geschrieben: Nur weil es an manchen Stellen offen so gehandhabt wird, lieber Gnu, entspricht weder das eine noch das andere dem, was die Bibel uns lehrt bzw. auffordert.

Dass es offen so gehandhabt wird, ist für mich eine relativ neue Erfahrung. Am Anfang meines Christenlebens vor 29 Jahren wurde es entweder nicht oder dann versteckt so gehandhabt. Was ich aber heute zum Teil vernehme von den Brüdern, welche ich früher kannte, so ist es bei ihnen nicht besser.

Oli4 hat geschrieben: Dass Du genug hast von einem unheiligen Heidenleben als Kind Gottes kann ich absolut verstehen!! Weshalb Du für die Änderung deiner Lebensweise aber nun die Massstäbe zu verändern suchst, anstatt schlicht und einfach dich alleine als Ursache dieses Lebens zu verändern (in und durch Christus) das ist dasjenige, was mich so erstaunt und mein Antrieb dir hin und wieder die eine oder andere Bemerkung/Anregung zu schreiben.

Ich bin dir dankbar für deine kritische Begleitung, so werde ich sicher nicht einseitig und muss mich immer wieder hinterfragen. — Der Glaube kommt aus der Verkündigung und die Verkündigung aus dem Wort Gottes, folglich kommt Unglaube aus falscher Verkündigung, und Blut ist dicker als Wasser. Natürlich will ich mich verändern und nicht den Masstab, aber wenn ich während 27 Jahren den Masstab vor der Nase hatte, ihn aber falsch oder nicht anwandte, so braucht es mit ziemlicher Sicherheit einen Tapetenwechsel, bevor Veränderung entstehen kann. Weg aus Ur, weg aus Haran, weg von Lot, weg aus Aegypten, das ist der rote Faden.

Oli4 hat geschrieben: CRO's Bussaufrufe sind in gewissen Dingen sicher nichts schlechtes. Für was aber braucht ein vom Heiligen Geist zur Busse getriebener Mensch einen neuen Masstab, eine neue Lehre ?? Wer keine Ohren zu hören hat dem nützt keinerlei erweiterter moralischer Masstab sondern geöffnete Herzensohren im kleinen und grossen.

Ich muss, wie schon weiter oben geschrieben, keinesfalls irgendwelche Irrtümer eines Busspredigers übernehmen, aber einige Tipps aus dem Leben eines Heiligen sind halt immer noch das Beste für einen Anfänger im Glauben. Und ein erfolgreicher Praktiker ist mir alleweil lieber als ein Versager mit Bibelschule. Und sollte sich der Heilige als Scheinheiliger entpuppen, so gehöre ich ja nicht zu ihm, sondern zur Braut Christi, so ich denn überhaupt dazu gehöre. 8-) ;)
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Gnu » So 31. Okt 2010, 20:30

Enggi hat geschrieben:… das Internet als „dämonisch aufgeladenes Medium“ …

Wie es aufgeladen ist, merkte ich soeben wieder an Google. Dort, wo normalerweise der Namenszug Google steht, hat es jetzt eine Bilderserie mit Halloween-Gespenstern, und wenn ich auf den Pfeil rechts des Bildes klicke, werde ich zu einem Haufen von Halloween-Beiträgen geführt, einer blöder als der andere.

Es grüsst das hallow Gnu. :lol:
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Savonlinna » So 31. Okt 2010, 20:37

Dem Reinen ist alles rein...
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Johncom » Mo 1. Nov 2010, 00:07

Savonlinna hat geschrieben:Dem Reinen ist alles rein...


Hallow Gnu,

zu Halloween fällt mir wenig ein.
Es kommt mir vor wie ein Import mit kommerziellen Absichten so wie Valentinstag oder Muttertag.
Solche saisonalen Graphiken zeigt Google auch vor Weihnachen, Ostern oder während der Fussball-WM.

'Dem Reinen ist alles rein' .....
wie auch die Gebetszeile
'Erlöse und von dem Bösen'
heisst doch eigentlich, dass Böses erst in uns ist, bevor wir es auch im Äusseren sehen. Für mich heisst das, ich ziehe das Böse gerade zu an wenn ich es erwarte. Und so auch im Internet.

Da gibts 'nen kleinen Witz drüber. Vor ein paar Jahren bekam Herr Maier seinen Internetanschluss und konnte zum ersten Mal surfen. 2 Tage später fragt ihn sein Kollege, wie es war. Herr Maier: 'Ich bin schockiert. Das Internet ist ja voller Sex !'

:mrgreen:
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Gnu » Mo 1. Nov 2010, 02:25

Savonlinna hat geschrieben: Dem Reinen ist alles rein...

Johncom hat geschrieben: … Da gibts 'nen kleinen Witz drüber. Vor ein paar Jahren bekam Herr Maier seinen Internetanschluss und konnte zum ersten Mal surfen. 2 Tage später fragt ihn sein Kollege, wie es war. Herr Maier: 'Ich bin schockiert. Das Internet ist ja voller Sex !' …

Das Internet ist überhaupt voll: http://www.feineis.de/das-internet-ist-voll.php
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Oli4 » Mo 1. Nov 2010, 07:43

Gnu hat geschrieben:
Oli4 hat geschrieben: Nur weil es an manchen Stellen offen so gehandhabt wird, lieber Gnu, entspricht weder das eine noch das andere dem, was die Bibel uns lehrt bzw. auffordert.

Dass es offen so gehandhabt wird, ist für mich eine relativ neue Erfahrung. Am Anfang meines Christenlebens vor 29 Jahren wurde es entweder nicht oder dann versteckt so gehandhabt. Was ich aber heute zum Teil vernehme von den Brüdern, welche ich früher kannte, so ist es bei ihnen nicht besser.

Oli4 hat geschrieben: Dass Du genug hast von einem unheiligen Heidenleben als Kind Gottes kann ich absolut verstehen!! Weshalb Du für die Änderung deiner Lebensweise aber nun die Massstäbe zu verändern suchst, anstatt schlicht und einfach dich alleine als Ursache dieses Lebens zu verändern (in und durch Christus) das ist dasjenige, was mich so erstaunt und mein Antrieb dir hin und wieder die eine oder andere Bemerkung/Anregung zu schreiben.

Ich bin dir dankbar für deine kritische Begleitung, so werde ich sicher nicht einseitig und muss mich immer wieder hinterfragen. — Der Glaube kommt aus der Verkündigung und die Verkündigung aus dem Wort Gottes, folglich kommt Unglaube aus falscher Verkündigung, und Blut ist dicker als Wasser. Natürlich will ich mich verändern und nicht den Masstab, aber wenn ich während 27 Jahren den Masstab vor der Nase hatte, ihn aber falsch oder nicht anwandte, so braucht es mit ziemlicher Sicherheit einen Tapetenwechsel, bevor Veränderung entstehen kann. Weg aus Ur, weg aus Haran, weg von Lot, weg aus Aegypten, das ist der rote Faden.

Oli4 hat geschrieben: CRO's Bussaufrufe sind in gewissen Dingen sicher nichts schlechtes. Für was aber braucht ein vom Heiligen Geist zur Busse getriebener Mensch einen neuen Masstab, eine neue Lehre ?? Wer keine Ohren zu hören hat dem nützt keinerlei erweiterter moralischer Masstab sondern geöffnete Herzensohren im kleinen und grossen.

Ich muss, wie schon weiter oben geschrieben, keinesfalls irgendwelche Irrtümer eines Busspredigers übernehmen, aber einige Tipps aus dem Leben eines Heiligen sind halt immer noch das Beste für einen Anfänger im Glauben. Und ein erfolgreicher Praktiker ist mir alleweil lieber als ein Versager mit Bibelschule. Und sollte sich der Heilige als Scheinheiliger entpuppen, so gehöre ich ja nicht zu ihm, sondern zur Braut Christi, so ich denn überhaupt dazu gehöre. 8-) ;)

Danke Gnu für dein 'offenes' Statement.
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Gnu » Di 9. Nov 2010, 16:58

Jakob am Jabbok

Den Vortrag hielt Christoph schon am vorletzten Sabbat, 30. Oktober 2010. Der Grund war, dass am Samstag, 6. November 2010 kein Saal mehr frei war, die Pflegi Muri brauchte ihn für den Basar.

Unterdessen erhielt ich die CD (am Mittwoch) und habe den ganzen Vortrag abgeschrieben. Wer ihn haben will, kann ihn bei mir via eMail bestellen. Es ist ein Word-Dokument, gut 10 A4-Seiten lang (29412 Buchstaben, 5160 Wörter), geschrieben in leserlichem Verdana 12.

Leider hat geschriebener gegenüber gesprochenem Text den Nachteil, dass man darin die drei weiteren Dimensionen Geschwindigkeit, Lautstärke und Tonhöhe nicht sieht, wodurch er schnell einmal langweilig werden könnte.
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Gnu » Fr 12. Nov 2010, 17:50

Puh, soeben fertig geworden: :lol:

Die Abschrift von Wasser aus dem Felsen vom Sa, 2. Okt 2010 ist soeben fertig geworden. Wer sie lesen will, soll mir bitte ein Mail senden.
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Gnu » Mi 24. Nov 2010, 16:45

Folgende zwei Vorträge sind auch noch zu haben:

So 10. Jan. 2010 Frohe Weihnachten?
So 07. Feb. 2010 Das Evangelium des Antichrists
.
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Gnu » Do 25. Nov 2010, 10:54

Ich habe gestern eine CD bekommen mit einer Predigt drauf. Meistens bezeichnet CRO seine Reden als Vorträge. Ich habe ihn am letzten Sabbat, den 20. Nov. 2010 nicht live gehört, denn es war eine Kurzversammlung, zu denen ich (noch) nicht gehe. Ich habe mir die Botschaft angehört und sie erinnert sehr an den alten Vortrag „Wiedergeboren” vom Sonntag, 24. Aug. 2008. Die Laufzeit der CD ist nur 40 Minuten, also rund die Hälfte seiner bisherigen Vortrags-CDs. Ich werde den Vortrag demnächst abschreiben und dann könnt ihr ihn bei mir beziehen. Nur soviel schon vorweg: Anhand Apostelgeschichte 8 und Apostelgeschichte 2 leitet er her, wie die Allianzchristen mit ihrem falschen Evangelium 99% der Leute in die Hölle befördern, indem sie ihnen vorlügen, Bekehrung genüge als Eintritt ins Himmelreich. Viel Spass dann mal beim Lesen!
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Oli4 » Do 25. Nov 2010, 11:04

Gnu hat geschrieben:Nur soviel schon vorweg: Anhand Apostelgeschichte 8 und Apostelgeschichte 2 leitet er her, wie die Allianzchristen mit ihrem falschen Evangelium 99% der Leute in die Hölle befördern, indem sie ihnen vorlügen, Bekehrung genüge als Eintritt ins Himmelreich.

Ein Schwein bleibt ein Schwein, auch wenn man’s weiss angestrichen und “Schaf” darauf notiert hat. Meint CRO das was Du als Signatur stehen hast ?

So bitte ich dich Gnu, sende mir deine Fleissarbeiten doch per Mail zu. :lesen: danke
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Gnu » Do 25. Nov 2010, 11:31

Oli4 hat geschrieben: So bitte ich dich Gnu, sende mir deine Fleissarbeiten doch per Mail zu. :lesen: danke

Ist soeben geschehen!

Oli4 hat geschrieben:Ein Schwein bleibt ein Schwein, auch wenn man’s weiss angestrichen und “Schaf” darauf notiert hat. Meint CRO das was Du als Signatur stehen hast ?

Diesen Satz äussert er im Vortrag „Das Evangelium des Antichrists” kurz vor dem Ende von Teil 3 der CD. Es folgt dann noch „Irret euch nicht: «Es trete ab von Ungerechtigkeit, wer den Namen des Herrn nennt.» (2. Timotheus 2 Vers 19).” Danach folgt Teil 4, der Exkurs über die Seele als Doppelgänger des Körpers. — Langsam wird er mir unheimlich, unser geliebter „Demagoge”. ;)
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Savonlinna » Do 25. Nov 2010, 20:24

Gnu hat geschrieben:Man merkt doch beim Zuhören eines Vortragenden schnell, ob er Selbsterlebtes zum Besten gibt, oder in einer Schule programmiert wurde, oder etwa nicht?


Ja, das merkt man wirkich schnell.

Danke, Gnu, für so manchen klaren Blick, den Du hier in diesem Thread gezeigt hast. Ich habe diesen Thread jetzt in den Kernpunkten durchgelesen. Und es freut mich, dass es auch inner-evangelikale Kritik gibt. Es freut mich unglaublich. Das bedeutet, dass da nicht alles seicht und tot ist, sondern lebendig, noch in der Entwicklung. Dass nicht alles geschluckt wird, dass es Meinungsvielfalt gibt. Und dass der Mut gezeigt wird, gegen Dinge anzugehen. Der Prediger Oswald scheint so ein mutiger Mann zu sein. Auch Luther ging gegen etwas an, er übte Kritik, und das ist immer wieder neu nötig. Immehrin nennt sich die Richtung "Protestantismus". Man muss immer wieder neu gegen festgefahrene Strukturen anprotestieren. Auch wenn, wie ich las, Kritik nicht gewünscht wird. Umso nötiger ist sie.
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Oli4 » Fr 26. Nov 2010, 08:38

Liebe Savonlinna

Dass hier im Forum Strömungen existieren ist nicht von der Hand zu weisen und was soll daran auch schlecht sein, dass aber Kritiklosigkeit innerhalb der Evangelikalen 'Szene' hier drinnen herrsche kann ich nicht nachvollziehen.
Wenn dem so wäre, was glaubst Du wie tot wäre dieses Forum ? Es ist doch hauptsächlich so populär, weil gerade hier die vielfältigen Meinungen kaum bzw. nur sehr weit draussen begrenzt werden (im offenen Teil); einzig ZJ, echte Pfingstler, Mormonen findet man nur wenige, aber sonst doch alle Couleur!?
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Gnu » So 5. Dez 2010, 17:15

Kurz eine Zwischeninformation

Gestern 4. Dez 2010 sprach er darüber, wie es mit Jakob nach dem Jabbok weiterging. Jakob wurde zunächst mal krass rückfällig und auch ungehorsam dem Ruf Gottes, endlich nach Bethel zu gehen um sein Gelübde einzulösen, Jahwe ein Haus zu bauen. Als eine Folge davon ging seine Tochter aus, die Töchter in Sichem zu besichtigen und wurde dabei vergewaltigt. Es folgte das Gemetzel seiner Söhne an den Einwohnern Sichems, die Flucht aus Sichem, der Tod seiner Lieblingsfrau und so weiter.

Krass, krass, was man bei Jakob alles lernen kann…

•••

Gegenwärtig schreibe ich den Vortrag Die Wiedergeburt vom 2. Mai 2010 ab, weil er darin mehr zum Thema sagte als an seiner Predigt vom 20. Nov. 2010.

Erkenntnis beim Abschreiben und wiederholten Anhören des Vortrags: Mein Wiedergeburtserlebnis von mitte Juni 1982 war höchstwahrscheinlich eine Täuschung, der ich danach jahrelang anhing, kräftig unterstützt von mangelhafter bis falscher Bibelauslegung in vielen Gemeinden und Büchern und natürlich auch von meiner eigenen Bosheit.
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon SunFox » So 5. Dez 2010, 18:54

Gnu hat geschrieben:Erkenntnis beim Abschreiben und wiederholten Anhören des Vortrags: Mein Wiedergeburtserlebnis von mitte Juni 1982 war höchstwahrscheinlich eine Täuschung, der ich danach jahrelang anhing, kräftig unterstützt von mangelhafter bis falscher Bibelauslegung in vielen Gemeinden und Büchern und natürlich auch von meiner eigenen Bosheit.


Lieber Gnu, bei der Wiedergeburt wird man nicht automatisch ein Heiliger, sondern ein Heiliger! ;)

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Oli4 » Mo 6. Dez 2010, 19:41

Gnu hat geschrieben:Erkenntnis beim Abschreiben und wiederholten Anhören des Vortrags: Mein Wiedergeburtserlebnis von mitte Juni 1982 war höchstwahrscheinlich eine Täuschung, der ich danach jahrelang anhing, kräftig unterstützt von mangelhafter bis falscher Bibelauslegung in vielen Gemeinden und Büchern und natürlich auch von meiner eigenen Bosheit.

Na dann Gnu, hast Du seit So, 17.15 sicherlich Busse getan und so die Voraussetzung zu deiner Wiedergeburt echten geschaffen ! :praise: :praisegod: :umarm:
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Gnu » Mo 6. Dez 2010, 21:20

Oli4 hat geschrieben: Na dann Gnu, hast Du seit So, 17.15 sicherlich Busse getan und so die Voraussetzung zu deiner Wiedergeburt echten geschaffen ! :praise: :praisegod: :umarm:


Ja, das habe ich, und heute konnte ich bereits eine Veränderung in meinem Leben feststellen, in der Richtung, wie Christoph sie für soeben Wiedergeborene lehrt, nämlich ausserordentliche Gnadenerweise und Reden Gottes durch äussere Ereignisse.

— • —

Dass man sich bekehren kann, ohne wiedergeboren zu werden, zeigt er auch auf in seiner (Kurz-) Predigt vom Sa, 20. Nov 2010 (Zwei Wege zur Ewigkeit, Apg. 2 und 8), welche ich soeben fertig abgeschrieben habe und morgen noch korrekturlesen werde.
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