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GvC Frau in Leitung

Freikirchen, freie Gemeinden jeglicher Art, verschiedenste christliche Missionsgesellschaften und Hilfswerke

Moderator: bigbird

GVC Frau in Leitung

Beitragvon Zorro » Mo 29. Okt 2007, 15:30

Die GVC Chile Hegi in Winterthur hat neulich erstmals eine Frau in das Leiterteam, sprich Ältestenteam gewählt.
GVC

Was denken die christlichen Frauen und Männer hier drin darüber? Wie kann man als christliche Gemeinde, welche sich auf das Wort Gottes abstützt eine Frau in den Ältestenrat wählen? Gibt es hier User, welche in die GVC gehen und wenn ja wie beurteilt ihr das?

In der gegenwärtigen Diskussion steht vor allem die Bedeutung von 1Tim 2,12 im Mittelpunkt[29] (LÜ: "Einer Frau gestatte ich nicht, dass sie lehre, auch nicht, dass sie über den Mann Herr sei , sondern sie sei still";).
Das grie. Verb "authentein" bedeutet "Herr sein" im Sinne von "Autorität ausüben".

ZORRO


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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon Seraphim » Mo 29. Okt 2007, 15:44

Hallo Zorro,
Vor einigen Tagen wurde dieses Thema auch an mich herangetragen - und ich habe dabei folgende Bibelstellen gefunden, die sich gegen ein Ältistinnen-Amt von Frauen aussprechen:

1.Tim 3, 1-7:
"Das ist gewißlich wahr: Wenn jemand ein Bischofsamt begehrt, der begehrt eine hohe Aufgabe. Ein Bischof aber soll untadelig sein, Mann einer einzigen Frau, nüchtern, maßvoll, würdig, gastfrei, geschickt im Lehren, kein Säufer, nicht gewalttätig, sondern gütig, nicht streitsüchtig, nicht geldgierig, einer, der seinem eigenen Haus gut vorsteht und gehorsame Kinder hat in aller Ehrbarkeit. Denn wenn jemand seinem eigenen Haus nicht vorzustehen weiß, wie soll er für die Gemeinde Gottes sorgen? Er soll kein Neugetaufter sein, damit er sich nicht aufblase und dem Urteil des Teufels verfalle. Er muß aber auch einen guten Ruf haben bei denen, die draußen sind, damit er nicht geschmäht werde und sich nicht fange in der Schlinge des Teufels. "

Tit 1, 6-9:
"wenn einer untadelig ist, Mann einer einzigen Frau, der gläubige Kinder hat, die nicht im Ruf stehen, liederlich oder ungehorsam zu sein. Denn ein Bischof soll untadelig sein als ein Haushalter Gottes, nicht eigensinnig, nicht jähzornig, kein Säufer, nicht streitsüchtig, nicht schändlichen Gewinn suchen; sondern gastfrei, gütig, besonnen, gerecht, fromm, enthaltsam; er halte sich an das Wort der Lehre, das gewiß ist, damit er die Kraft habe, zu ermahnen mit der heilsamen Lehre und zurechtzuweisen, die widersprechen."
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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon Seraphim » Mo 29. Okt 2007, 15:50

...die ergänzenden "Eigenschaften" sollten darauf hinweisen, dass auch der Leumund und der bisherige Lebenswandel entscheidend ist. Aber eben (nach meiner persönlichen Interpretation) auch das Geschlecht...

Gleichbedeutend zur Geschlechtszugehörigkeit stellt sich die Frage, ob denn ehemalige (geläuterte) drogenabhängige, alkoholkranke, geschiedene usw. für das Ältesten-Amt geeignet sind.

Anderseits sollte man nicht ausser Acht lassen, dass Gott seine Diener häufig aus den "unteren Schichten" rekrutiert hat - Leute, auf die zur damaligen Zeit (und wohl auch heute noch) sonst niemand gehört hat...
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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon Robby » Mo 29. Okt 2007, 16:08

Original von Seraphim
Aber eben (nach meiner persönlichen Interpretation) auch das Geschlecht...


Ich glaube auch, dass in der Bibel das Ältestenamt nicht für Frauen vorgesehen ist. Wenn man bedenkt, dass eine Ältestenfunktion mit Autoritätsausübung zu tun hat, so sehe ich hier in der Tat einen Konflikt.

Lieber Gruss
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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon bigbird » Mo 29. Okt 2007, 16:08

Hallo Zorro

hast du es schon mit der Suchfunktion probiert, es wurde schon viel dazu geschrieben. Es kann allerdings auch sein, dass viel davon beim forumcrash verloren ging ...
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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon Zorro » Mo 29. Okt 2007, 16:24

Original von bigbird
Hallo Zorro

hast du es schon mit der Suchfunktion probiert, es wurde schon viel dazu geschrieben. Es kann allerdings auch sein, dass viel davon beim forumcrash verloren ging ...


Hallo bigbird

Ja, leider sind aber keine über GVC vorhanden. Ausserdem sind die themenverwandten sehr alt. Ich habe den Eingangspost noch präzisiert auf GVC.

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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon Enggi » Mo 29. Okt 2007, 16:36

Original von Zorro
Die GVC Chile Hegi in Winterthur hat neulich erstmals eine Frau in das Leiterteam, sprich Ältestenteam gewählt.
GVC
Dass du den Mitarbeitern Leiter sagst, ginge ja noch, aber Älteste sind es nicht. Ich finde jedenfalls diesen Begriff nicht auf der URL. Und somit schützt sich die GvC Chile Hegi gegen einen Konflikt mit den eindeutigen Stellen in der Bibel.

Dass Paulus einer Frau das Lehren nicht gestattete, hat einen ganz spezifischen Hintergrund jener Kultur. Er wollte nämlich die Gemeinde vor dem Verdacht schützen, sie würde Hetären fördern.
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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon Zorro » Mo 29. Okt 2007, 17:15

Original von Enggi
Dass du den Mitarbeitern Leiter sagst, ginge ja noch, aber Älteste sind es nicht. Ich finde jedenfalls diesen Begriff nicht auf der URL. Und somit schützt sich die GvC Chile Hegi gegen einen Konflikt mit den eindeutigen Stellen in der Bibel.

Dass Paulus einer Frau das Lehren nicht gestattete, hat einen ganz spezifischen Hintergrund jener Kultur. Er wollte nämlich die Gemeinde vor dem Verdacht schützen, sie würde Hetären fördern.


Hallo Enggi

Die Ankündigung wurde im GVC-Nachrichtenblatt gemacht. So wie ich es in Erinnerung habe, wurde dort die Bezeichnung Älteste verwendet. Auf jeden Fall aber geistliche Leitung der GVC.

Zum Thema zeitbedingt zitiere ich Markus Liebelt:

Nicht selten findet man auch im evangelikalen Bezugsrahmen die Auffassung, die Aussagen des Paulus in 1Kor 14 und 1Tim 2,12 etc. seien zeitbedingt. Paulus sei beeinflusst vom Gedankengut der griechischen, römischen und vor allem jüdischen Kultur. Für seine Zeit seien diese Auffassungen das Normale gewesen. Heute könne man das aber nicht mehr so sehen, da sich die Zeiten und kulturellen Gegebenheiten geändert haben. Dieser Auffassung ist unter Hinweis auf schwerwiegende Fakten widersprochen worden:
@Aufzählungspunkt = Die antike heidnische Umwelt der urchristlichen Gemeinde war durchaus nicht generell frauenfeindlich. Für die frühe römische Kaiserzeit ist eine weitreichende Emanzipation der Frau im öffentlichen Leben bezeugt.[8] Die griechische Umwelt der Urgemeinde kannte in ihren heidnischen Kulten durchaus das Frauenpriestertum. Frauen spielten oftmals eine zentrale religiöse Rolle. Der Gedanke der geistlichen Unterordnung der Frau unter den Mann konnte folglich unmöglich aus der Umwelt abgeleitet worden sein. @Aufzählungspunkt = Das pharisäische Judentum stand der Frau indes ziemlich verachtend gegenüber. Zitate aus zeitgenössischen rabbinischen Schriften belegen eine diskriminierende Haltung gegenüber der Frau. Jesus prangert diesen Missbrauch des mosaischen Gesetzes durch das Pharisäertum scharf an. Sein Umgang mit Frauen unterschied sich deutlich von dem der religiösen Elite. Er wandte sich den Frauen zu, vermittelte ihnen die Botschaft vom Heil und rief sie in seine Nachfolge. Dieselbe Haltung ist auch bei Paulus festzustellen. Wenn wir die mannigfachen Aussagen des Paulus über vortreffliche Mitarbeiterinnen in den neuentstandenen Gemeinden sehen, kann von einer pharisäischen Beeinflussung keine Rede sein.


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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon parepidimos » Mo 29. Okt 2007, 17:16

Paulus verbietet der Frau zu lehren, und ueber den (Ehe-?)Mann zu herrschen. Die Frage waere doch, welche Aufgabe der Aeltestenrat in der GVC hat. Ist es wirklich "lehren" und "herrschen"? Weiss da jemand mehr?
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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon Zorro » Mo 29. Okt 2007, 17:48

Original von parepidimos
Paulus verbietet der Frau zu lehren, und ueber den (Ehe-?)Mann zu herrschen. Die Frage waere doch, welche Aufgabe der Aeltestenrat in der GVC hat. Ist es wirklich "lehren" und "herrschen"? Weiss da jemand mehr?


Hallo Parepidimos

Ich habe nochmals etwas geforscht und folgende Strukturerläuterung gefunden (Gemeindevision, GVC Familiy):

GVC Struktur

Geistlicher Organismus
Älteste leiten die Gemeinde (1.Timotheus 3,1-7 sowie Titus 1, 5-9)

Somit ist die Ältestenfunktion auch bei der GVC eine geistliche Leitung. Ich finde es nicht in Ordnung, dass diese Position mit einer Frau besetzt wird. Aus biblischen Gründen.

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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon Kamill » Mo 29. Okt 2007, 18:16

AMEN!
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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon Zorro » Mo 29. Okt 2007, 18:28

Original von Kamill
AMEN!


Genau, so sei es, so geschehe es!
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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon Kantate » Mo 29. Okt 2007, 18:49

Original von Zorro
Original von parepidimos
Paulus verbietet der Frau zu lehren, und ueber den (Ehe-?)Mann zu herrschen. Die Frage waere doch, welche Aufgabe der Aeltestenrat in der GVC hat. Ist es wirklich "lehren" und "herrschen"? Weiss da jemand mehr?


Hallo Parepidimos

Ich habe nochmals etwas geforscht und folgende Strukturerläuterung gefunden (Gemeindevision, GVC Familiy):

GVC Struktur

Geistlicher Organismus
Älteste leiten die Gemeinde (1.Timotheus 3,1-7 sowie Titus 1, 5-9)

Somit ist die Ältestenfunktion auch bei der GVC eine geistliche Leitung. Ich finde es nicht in Ordnung, dass diese Position mit einer Frau besetzt wird. Aus biblischen Gründen.

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Dann lies mal die Bibel richtig. Es gibt sogar weibliche Propheten. Dann staunste, wa!
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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon Zorro » Mo 29. Okt 2007, 19:15

Original von Kantate
Dann lies mal die Bibel richtig. Dann staunste, wa!


Hast nicht du, liebe Kantate, dem Marfygirl gratuliert, dass sie einen erfrischenden Umgang mit der Bibel habe? Sie hatte geschrieben, nicht alles in der Bibel sei inspiriert und entsprechend müsse sie gelesen werden:
Kantate/Marfygirl

Ich distanziere mich von allem Wohlfühlevangelium, welches die Aussagen Gottes relativiert. Die Bibel ist Gottes Wort, von Menschen geschrieben und vom Heiligen Geist inspiriert, jedes einzelne Wort.
Im NT ist es klar und deutlich geschrieben, dass Frauen weder lehren noch leiten sollen im geistlichen Bereich. Aber dies blendet man gerne aus.
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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon Zorro » Mo 29. Okt 2007, 19:25

Original von Kantate
Dann lies mal die Bibel richtig. Es gibt sogar weibliche Propheten. Dann staunste, wa!


Dann nenn mir bitte Beispiele, wo in der Bibel eine Frau im Neuen Bund (Gemeindezeitalter) eine Gemeinde geleitet hat (Ältestenamt), oder in der Gemeinde gepredigt hat?
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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon parepidimos » Mo 29. Okt 2007, 19:33

Original von Zorro
Ich finde es nicht in Ordnung, dass diese Position mit einer Frau besetzt wird. Aus biblischen Gründen.

Betrifft es dich denn ueberhaupt? Hat in der GVC eine Diskussion zu dem Thema stattgefunden? Wurde der Schritt irgendwie begruendet? Vielleicht liegt das Problem ja auch tiefer, sprich beim grundsaetzlichen Bibelverstaendnis. Wie werden die relevanten Bibelstellen in der GVC verstanden? Wurde hier einfach aus pragmatischen Gruenden eine Ausnahme gemacht, oder ist man nach reiflicher Ueberlegung zu dem Schluss gelangt? Ich finde, dass man das als Aussenstehender schlecht beurteilen kann.
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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon Zorro » Mo 29. Okt 2007, 19:38

Original von parepidimos
Betrifft es dich denn ueberhaupt?
Ich finde, dass man das als Aussenstehender schlecht beurteilen kann.


Mich betrifft es, wenn ich sehe dass immer mehr Gemeinden diesen Weg einschlagen, obwohl die Bibel klar Stellung bezieht. Beurteilen, ob eine Frau ein Ältestenamt bekleiden darf oder nicht, kann ich generell, dazu muss ich die einzelnen Personen nicht kennen. Es geht um das biblische Prinzip.
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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon parepidimos » Mo 29. Okt 2007, 20:04

Original von Zorro
Es geht um das biblische Prinzip.

Aber es ist doch gleichzeitig der Fall, dass "die Frau sei still" in 2000 Jahren Kirchengeschichte kaum je so strikt ausgelegt wurde, wie es auf den ersten Blick toent. Es gibt hier keine klare Grenze, ab wann das biblische Prinzip (welches ich nicht bestreite) verletzt wird. Fuer die einen ist es ok, wenn Frauen Kinder und Jugendliche lehren. Fuer andere ist es vertretbar, wenn Frauen leiten, solange sie das nicht autonom, sondern unter der Aufsicht eines Mannes tun. Und wieder andere verwerfen jedes Prinzip als "kulturell bedingt", sobald es ihren Wuenschen im Weg steht. Jede Gemeinde muss da ihren Weg finden.

Worum es mir mit meiner Fragerei nach einer GVClichen Begruendung geht: Es ist ein Ding, als Aussenstehender eine Meinung zu haben. Aber es ist ein ganz anderes Ding, ein Thema zum Dreh- und Angelpunkt des rechten Glaubens zu machen. Es gibt diese Dreh- und Angelpunkte. Die Haltung zur biblischen Autoritaet waere aus meiner Sicht ein solcher, aber nicht die Interpretation einer einzelnen (oder zweinzelnen) Bibelstelle. Und deshalb waere es fuer mich schon relevant, die Begruendung anzuhoeren. Gibt es hier GVCler, die diese evtl. beisteuern koennten?
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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon jeanne_d_arc » Mo 29. Okt 2007, 20:10

Original von Zorro
Original von Kantate
Dann lies mal die Bibel richtig. Es gibt sogar weibliche Propheten. Dann staunste, wa!


Dann nenn mir bitte Beispiele, wo in der Bibel eine Frau im Neuen Bund (Gemeindezeitalter) eine Gemeinde geleitet hat (Ältestenamt), oder in der Gemeinde gepredigt hat?
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@zorro,

ich glaube du hast ein frauenproblem! kann das sein? :)
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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon Kantate » Mo 29. Okt 2007, 20:15

Original von parepidimos
Original von Zorro
Es geht um das biblische Prinzip.

Aber es ist doch gleichzeitig der Fall, dass "die Frau sei still" in 2000 Jahren Kirchengeschichte kaum je so strikt ausgelegt wurde, wie es auf den ersten Blick toent. Es gibt hier keine klare Grenze, ab wann das biblische Prinzip (welches ich nicht bestreite) verletzt wird. Fuer die einen ist es ok, wenn Frauen Kinder und Jugendliche lehren. Fuer andere ist es vertretbar, wenn Frauen leiten, solange sie das nicht autonom, sondern unter der Aufsicht eines Mannes tun. Und wieder andere verwerfen jedes Prinzip als "kulturell bedingt", sobald es ihren Wuenschen im Weg steht. Jede Gemeinde muss da ihren Weg finden.

Worum es mir mit meiner Fragerei nach einer GVClichen Begruendung geht: Es ist ein Ding, als Aussenstehender eine Meinung zu haben. Aber es ist ein ganz anderes Ding, ein Thema zum Dreh- und Angelpunkt des rechten Glaubens zu machen. Es gibt diese Dreh- und Angelpunkte. Die Haltung zur biblischen Autoritaet waere aus meiner Sicht ein solcher, aber nicht die Interpretation einer einzelnen (oder zweinzelnen) Bibelstelle. Und deshalb waere es fuer mich schon relevant, die Begruendung anzuhoeren. Gibt es hier GVCler, die diese evtl. beisteuern koennten?


Der einzige Grund warum geschrieben steht dass die "Frau still sein soll" war der. Zu jener Zeit war das Sprachenreden gerade groß in Mode gekommen und es nahm überhand. Weil die Frauen nun ständig den Gottesdienst störten durch ihr Nachfragen was denn da nun eigentlich gesagt wird, wurde gesagt, dass die Frauen schweigen sollen.

Um Jesus herum waren immer Frauen und er hat niemals gesagt dass sie still sein sollten. Und das ist das Einzige was für mich zählt. Nämlich das was Jesus gesagt hat.

Und ich bin wirklich froh und dankbar dass mein "Boss" eine Bischöfin und eine Pröbstin sind. :D
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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon Scardanelli » Mo 29. Okt 2007, 20:24

Original von Zorro
Die antike heidnische Umwelt der urchristlichen Gemeinde war durchaus nicht generell frauenfeindlich.
Die Griechen waren nicht frauenfeindlich, weil sie die Frauen zu Wort kommen ließen.
Paulus lässt die Frauen nicht zu Wort kommen, also ist er frauenfeindlich.

Das ist der logische Schluss
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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon parepidimos » Mo 29. Okt 2007, 20:26

Original von Kantate
Und das ist das Einzige was für mich zählt. Nämlich das was Jesus gesagt hat.

Die Frage ist ja nicht, was "fuer dich zaehlt", sondern wie die Gemeinde zu organisieren ist. Die Haupttexte hierfuer sind nunmal die Pastoralbriefe. Oder frag doch deine "Bischoefin" mal, wo sich das Bischofsamt in den Worten Jesu finden laesst?
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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon jeanne_d_arc » Mo 29. Okt 2007, 20:34

Original von Kantate
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Original von Zorro
Es geht um das biblische Prinzip.

Aber es ist doch gleichzeitig der Fall, dass "die Frau sei still" in 2000 Jahren Kirchengeschichte kaum je so strikt ausgelegt wurde, wie es auf den ersten Blick toent. Es gibt hier keine klare Grenze, ab wann das biblische Prinzip (welches ich nicht bestreite) verletzt wird. Fuer die einen ist es ok, wenn Frauen Kinder und Jugendliche lehren. Fuer andere ist es vertretbar, wenn Frauen leiten, solange sie das nicht autonom, sondern unter der Aufsicht eines Mannes tun. Und wieder andere verwerfen jedes Prinzip als "kulturell bedingt", sobald es ihren Wuenschen im Weg steht. Jede Gemeinde muss da ihren Weg finden.

Worum es mir mit meiner Fragerei nach einer GVClichen Begruendung geht: Es ist ein Ding, als Aussenstehender eine Meinung zu haben. Aber es ist ein ganz anderes Ding, ein Thema zum Dreh- und Angelpunkt des rechten Glaubens zu machen. Es gibt diese Dreh- und Angelpunkte. Die Haltung zur biblischen Autoritaet waere aus meiner Sicht ein solcher, aber nicht die Interpretation einer einzelnen (oder zweinzelnen) Bibelstelle. Und deshalb waere es fuer mich schon relevant, die Begruendung anzuhoeren. Gibt es hier GVCler, die diese evtl. beisteuern koennten?


Der einzige Grund warum geschrieben steht dass die "Frau still sein soll" war der. Zu jener Zeit war das Sprachenreden gerade groß in Mode gekommen und es nahm überhand. Weil die Frauen nun ständig den Gottesdienst störten durch ihr Nachfragen was denn da nun eigentlich gesagt wird, wurde gesagt, dass die Frauen schweigen sollen.

Um Jesus herum waren immer Frauen und er hat niemals gesagt dass sie still sein sollten. Und das ist das Einzige was für mich zählt. Nämlich das was Jesus gesagt hat.

Und ich bin wirklich froh und dankbar dass mein "Boss" eine Bischöfin und eine Pröbstin sind. :D


glaube ich weniger das dass spracheproblem schuld sein soll, den die männer hatten diese sprache auch! :D

nein der grund ist der, das die frauen nicht das wort kannten, sie durften nicht in der torah lesen. geschweige etwas dazu sagen.
dann kam yahshuah und die frauen wurden aufeinmal für würdig befunden. er stellte die schöpfungsordnung wieder her.
danach kamen dann die gemeinden, und die frauen hatten fragen über fragen, desswegen wurde es dann zu unruhig in den gemeinden. yahshuah hat nie und nimmer gesagt die frau dürfe nicht lehren nur der paulus, weil eben timi ein problem in der gemeindeordnung hatte. es ist aber nicht so das desswegen eine frau nicht im leitungsrat sitzen darf das wäre absurd, den auch in der torah hatte es grosse frauen gegeben, es geht auch nicht um das problem das die frau über dem manne herrschen soll, das geht nur die ehe etwas an, sondern um ein gegenüber zu sein, auch in diesen positionen. ;)
Denn nun dürft ihr saugen und euch satt trinken an den Brüsten ihres Trostes, denn nun dürft ihr reichlich trinken und euch erfreuen an dem Reichtum ihrer Mutterbrust.
Ich will euch trösten, wie einen seine mutter tröstet.
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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon jeanne_d_arc » Mo 29. Okt 2007, 20:43

ich finde es auch gut wenn eine gemeinde eine frau in diese position stellt, den es kann dadurch eine bereicherung sein,
und muss desswegen keine gefahr sein! :roll:
aber wenn der mann immer noch wie der alte adam reagiert, dann ist es nicht verwunderlich das er so denkt!
den auch die frau hat den geist yahwehs, und kann unterscheiden, natürlich kommt auch wieder die argumentation die eva wurde verführt und nicht der adam.
da aber yahshuah diese schöpfungsordnung wieder hergestellt hat sollte dies ja nicht mehr der fall sein, und wenn es ja ein männlicher hauptleiter gibt, ist ja überhaupt nichts einzuwenden.
wichtiger ist es doch das man nicht bei diesem thema bleibt sondern bei der braut dabei ist, und öl sammelt! :D ;)
Denn nun dürft ihr saugen und euch satt trinken an den Brüsten ihres Trostes, denn nun dürft ihr reichlich trinken und euch erfreuen an dem Reichtum ihrer Mutterbrust.
Ich will euch trösten, wie einen seine mutter tröstet.
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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon Kantate » Mo 29. Okt 2007, 21:00

Original von jeanne_d_arc
ich finde es auch gut wenn eine gemeinde eine frau in diese position stellt, den es kann dadurch eine bereicherung sein,
und muss desswegen keine gefahr sein! :roll:
aber wenn der mann immer noch wie der alte adam reagiert, dann ist es nicht verwunderlich das er so denkt!
den auch die frau hat den geist yahwehs, und kann unterscheiden, natürlich kommt auch wieder die argumentation die eva wurde verführt und nicht der adam.
da aber yahshuah diese schöpfungsordnung wieder hergestellt hat sollte dies ja nicht mehr der fall sein, und wenn es ja ein männlicher hauptleiter gibt, ist ja überhaupt nichts einzuwenden.
wichtiger ist es doch das man nicht bei diesem thema bleibt sondern bei der braut dabei ist, und öl sammelt! :D ;)


LOL über das Argument dass die Frau verführt wurde, bzw. sich verführen ließ kann ich nur lachen. Armer, armer Adam. War der Knabe nicht Manns genug "nein" zu sagen? Nein, war er nicht. Er ließ sich brav verführen. Und so etwas möchte dann also heute über die Frau bestimmen? :cry:
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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon jeanne_d_arc » Mo 29. Okt 2007, 21:05

Original von Kantate
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ich finde es auch gut wenn eine gemeinde eine frau in diese position stellt, den es kann dadurch eine bereicherung sein,
und muss desswegen keine gefahr sein! :roll:
aber wenn der mann immer noch wie der alte adam reagiert, dann ist es nicht verwunderlich das er so denkt!
den auch die frau hat den geist yahwehs, und kann unterscheiden, natürlich kommt auch wieder die argumentation die eva wurde verführt und nicht der adam.
da aber yahshuah diese schöpfungsordnung wieder hergestellt hat sollte dies ja nicht mehr der fall sein, und wenn es ja ein männlicher hauptleiter gibt, ist ja überhaupt nichts einzuwenden.
wichtiger ist es doch das man nicht bei diesem thema bleibt sondern bei der braut dabei ist, und öl sammelt! :D ;)


LOL über das Argument dass die Frau verführt wurde, bzw. sich verführen ließ kann ich nur lachen. Armer, armer Adam. War der Knabe nicht Manns genug "nein" zu sagen? Nein, war er nicht. Er ließ sich brav verführen. Und so etwas möchte dann also heute über die Frau bestimmen? :cry:


und da ist der geschlächterkampf schon wieder vorprogramiert!? :cry:

wir sollten schon viel viel weiter sein als immer nur über dieses thema zu reden. den es bleibt nicht mehr viel zeit bis yahshuah kommt!
Denn nun dürft ihr saugen und euch satt trinken an den Brüsten ihres Trostes, denn nun dürft ihr reichlich trinken und euch erfreuen an dem Reichtum ihrer Mutterbrust.
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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon Kantate » Mo 29. Okt 2007, 21:15

Original von jeanne_d_arc
Original von Kantate
Original von jeanne_d_arc
ich finde es auch gut wenn eine gemeinde eine frau in diese position stellt, den es kann dadurch eine bereicherung sein,
und muss desswegen keine gefahr sein! :roll:
aber wenn der mann immer noch wie der alte adam reagiert, dann ist es nicht verwunderlich das er so denkt!
den auch die frau hat den geist yahwehs, und kann unterscheiden, natürlich kommt auch wieder die argumentation die eva wurde verführt und nicht der adam.
da aber yahshuah diese schöpfungsordnung wieder hergestellt hat sollte dies ja nicht mehr der fall sein, und wenn es ja ein männlicher hauptleiter gibt, ist ja überhaupt nichts einzuwenden.
wichtiger ist es doch das man nicht bei diesem thema bleibt sondern bei der braut dabei ist, und öl sammelt! :D ;)


LOL über das Argument dass die Frau verführt wurde, bzw. sich verführen ließ kann ich nur lachen. Armer, armer Adam. War der Knabe nicht Manns genug "nein" zu sagen? Nein, war er nicht. Er ließ sich brav verführen. Und so etwas möchte dann also heute über die Frau bestimmen? :cry:


und da ist der geschlächterkampf schon wieder vorprogramiert!? :cry:

wir sollten schon viel viel weiter sein als immer nur über dieses thema zu reden. den es bleibt nicht mehr viel zeit bis yahshuah kommt!


In meiner Kirche gibt es diesen Geschlechterkampf nicht. Wir Frauen haben die gleichen Rechte wie unsere Kollegen :D
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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon Enggi » Mo 29. Okt 2007, 21:48

Original von Kantate
Dann lies mal die Bibel richtig. Es gibt sogar weibliche Propheten. Dann staunste, wa!
Sicher gibt es das, aber diese waren nicht Älteste. Heute hält sich kaum noch eine Gemeinde an die Vorgaben des Neuen Testaments.

Es ist wie zur Zeit der Richter, jeder tut, was ihn recht dünkt.
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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon Kantate » Mo 29. Okt 2007, 22:03

Original von Enggi
Original von Kantate
Dann lies mal die Bibel richtig. Es gibt sogar weibliche Propheten. Dann staunste, wa!
Sicher gibt es das, aber diese waren nicht Älteste. Heute hält sich kaum noch eine Gemeinde an die Vorgaben des Neuen Testaments.

Es ist wie zur Zeit der Richter, jeder tut, was ihn recht dünkt.


Zeige mir bitte eine einzige Stelle in der Bibel wo Jesus sagt, dass Frauen nicht Pastorinnen sein dürfen, bzw. nicht der Gemeinde vorstehen dürfen.
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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon Enggi » Mo 29. Okt 2007, 22:28

Original von Zorro
Hallo Parepidimos

Ich habe nochmals etwas geforscht und folgende Strukturerläuterung gefunden (Gemeindevision, GVC Familiy):

GVC Struktur

Geistlicher Organismus
Älteste leiten die Gemeinde (1.Timotheus 3,1-7 sowie Titus 1, 5-9)

Somit ist die Ältestenfunktion auch bei der GVC eine geistliche Leitung. Ich finde es nicht in Ordnung, dass diese Position mit einer Frau besetzt wird. Aus biblischen Gründen.

ZORRO
Ich habe auf der von dir angegebenen Seite geschaut. Offensichtlich enthält die Liste unten auf der Seite unter "D Nützliche Adressen" nicht alle Ältesten, weil ich dort nur drei Männernamen finde.

Ich kann nicht sagen, wie ich urteilen würde, wenn ich in der GvC mitmachen würde. Aber wenn es möglich wäre, so hätte ich die Frau eher in ein Diakonie-Amt getan, als in ein Ältesten-Amt. Denn Älteste müssen Gott Rechenschaft über die Gemeinde ablegen, und ich kann mir nicht vorstellen, dass Gott Freude hat, wenn mensch die göttliche Hierarchie auf den Kopf stellt.

Handkehrum weiss ich nicht, wie bürokratisch Gott ist, und ob er sich nicht — gemäss Calvin — mit dem kleineren von zwei Übeln begnügt, d.h. lieber eine gute Leiterin, als gar kein Leiter.
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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon Enggi » Mo 29. Okt 2007, 22:31

Original von Kantate
Zeige mir bitte eine einzige Stelle in der Bibel wo Jesus sagt, dass Frauen nicht Pastorinnen sein dürfen, bzw. nicht der Gemeinde vorstehen dürfen.
Du weichst mir aus, denn Jesus hat die Organisation der heidnischen Gemeinde an Paulus delegiert. Was Paulus schreibt, ist ebenso bindend, wie wenn Jesus es gesagt hätte, sonst könnten wir gleich zusammenpacken.

Die Gemeinde Jesu ist dort, wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind. Da gibt es keine Pastoren und Gemeindevorsteher.
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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon Pilgrim » Di 30. Okt 2007, 00:01

Original von Seraphim
Gleichbedeutend zur Geschlechtszugehörigkeit stellt sich die Frage, ob denn ehemalige (geläuterte) drogenabhängige, alkoholkranke, geschiedene usw. für das Ältesten-Amt geeignet sind.

Wenn das alles vor der Wiedergeburt geschah und nicht seitdem, sehe ich kein Problem damit, wenn sie alle Bedingungen zum Ältestenamt erfüllen.
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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon Pilgrim » Di 30. Okt 2007, 00:12

Original von Kantate
Der einzige Grund warum geschrieben steht dass die "Frau still sein soll" war der. Zu jener Zeit war das Sprachenreden gerade groß in Mode gekommen und es nahm überhand. Weil die Frauen nun ständig den Gottesdienst störten durch ihr Nachfragen was denn da nun eigentlich gesagt wird, wurde gesagt, dass die Frauen schweigen sollen.

Worin siehst du im 1.Timotheus 2:12 einen Zusammenhang mit Sprachenreden?
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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon Pilgrim » Di 30. Okt 2007, 00:40

Original von Kantate
... über das Argument dass die Frau verführt wurde, bzw. sich verführen ließ kann ich nur lachen. Armer, armer Adam. War der Knabe nicht Manns genug "nein" zu sagen? Nein, war er nicht. Er ließ sich brav verführen. Und so etwas möchte dann also heute über die Frau bestimmen?

Du machst dich über Gott lustig :cry: Kein Wunder, dass Er die Frauen zum Schweigen bestimmt hat und gottesfürchtige Männer zum Ältestenamt verlangt. Gottes Schrift sagt uns, dass eine Frau nicht "lehren oder Authorität über den Mann ausüben" solle (1.Timotheus 2:12). Dazu folgt nun kein kulturelles Argument, sondern Er ging zurück bis zur Schöpfung um zu zeigen, dass Frauen nicht zum Männerdomiieren beabsichtigt waren "Denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva. Und Adam wurde nicht verführt, die Frau aber wurde verführt udn geriet in Übertretung" (Verse 13-14).

Warum sollte eine Frau nicht glücklich sein mit der Rolle zu der sie Gott bestimmt hat und die kein Mann je erfüllen kann (Sprüche 31:10-31; Titus 2:4-5).
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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon Pilgrim » Di 30. Okt 2007, 00:44

Original von Enggi
Handkehrum weiss ich nicht, wie bürokratisch Gott ist, und ob er sich nicht — gemäss Calvin — mit dem kleineren von zwei Übeln begnügt, d.h. lieber eine gute Leiterin, als gar kein Leiter.

Wo hat denn unser geliebter Calvin das behauptet :?
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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon LordAlm » Di 30. Okt 2007, 01:25

Ich hatte mal diesbezüglich ein Arbeitspapier gemacht.

Die Frau in Bibel u. Gesellschaft / Arbeitspapier

allgemeine Vorbetrachtungen!

Wir sind es gewohnt uns unsere “eigene Meinung” zu bilden. Aber oft übernehmen wir dabei unbewusst die gängige Einstellung. Als Christen sollten wir uns jedoch unter das Wort Gottes stellen und nicht die Bibel nach Gutdünken verbiegen! Darum werden wir viele Texte und Textabschnitte betrachten, um uns in die biblische Sichtweise hineinzufinden. Um ein klares Ergebnis erzielen zu können, brauchen wir konkrete Methoden und Fragen!

Grundsätzliches
Vorgehen: Von den einfachen, klaren Aussagen zu den schweren Texten!
Fragen an den Text:
• Was für eine Textgattung liegt vor? (Erzählung, Gedicht, Gleichnis...)
• Wer schreibt zu welcher Zeit? (Name + Zeit)
• Was war der Schreiber von Beruf bzw. welche Bildung hatte er?
• Welches gesellschaftliche Umfeld haben wir und der Schreiber? ( ! Achtung1 !)
• Was ist die Aussage des Textes in seiner Zeit? Kann die Aussage verallgemeinert werden? Wenn Ja: Wie lautet die Aussage? Ist das noch aktuell? Wie würden wir das für Heute formulieren?

Ergebnisse:
Am Ende sollen klare, zeitlose Aussagen zur Rolle der Frau stehen!
Beispiel Sklavenhaltung: Warum hat Paulus nicht zum Sklavenaufstand aufgerufen? Das biblische Christentum ist dennoch revolutionär! Welcher Art ist die christliche Revolution?2

Thematische Hintergrundfragen:
Welche Unterschiede existieren zwischen Mann und Frau nach der Bibel? In welchen Bereichen sind sie gültig? Warum werden diese Unterschiede gerade in diesen Bereichen / Texten gemacht?

1 Gesamtgesellschatliches Vorurteil der positiven Evolution ist grundsätzlich falsch! Wir sind das Ende einer sechs- bis achttausendjährigen Entwicklung unter der Sünde! Die Entwicklung ging abwärts (Dan. 2) und nicht aufwärts! Sind wir in der Lage dieses tief verwurzelte Vorurteil abzuschütteln?
2 Die Antwort auf diese Frage ist von elementarer Bedeutung für unser Thema. Warum hat Paulus nicht die Gleichberechtigung / Emanzipation ausgerufen?


Frauen in der Gesellschaft
Thomas von Aquin (1224-1274):
“Die Frau ist ein defektes Wesen. Eigentlich will die Natur nur Männer hervorbringen, aber durch widrige Umstände wird sie daran gehindert und es entstehen Frauen. Die Frau ist eine Ersatzbildung der Natur...”

Frauen in der Bibel / im AT
Schöpfung:
1. Mose 1,26—28; 2,18-25; 5,2; Was sagt Adam über den Unterschied zwischen Mann und Frau? Welchen Wert misst Gott Adam / Eva zu? Welchen Auftrag erhält Adam ohne Eva?

Sündenfall: 1. Mose 3; Welche Folgen hat das für Adam + Eva? (gemeinsam + einzeln) Welchen Sinn haben diese Anweisungen? Warum war das notwendig? Welche Sinn hat die Unterordnung Evas? Warum sagt Gott nicht zu Adam, er solle die Frau beherrschen?

Abram + Sarai: 1. Mose 17,5 + 15; (vergl. Dan. 1) Was bedeutet die Namensänderung? Wer hat das Recht den Namen eines Anderen zu ändern?

Sara: 1. Mose 21,8-13; Wessen Wunsch/Befehl wird von Gott bestätigt?

Hagar: 1. Mose 21,14-21; Wer ist Sippenführer?

Werbung um Rebekka: 1. Mose 24, 8+57f; Wer darf das Gelübde aufheben?

Mirijam: 2. Mose 15,20; 4. Mose 26,59; Micha 6,4; Neben wem wird Mirijam gleichberechtigt genannt?

Opfer/Wochenbett: 3. Mose 12; Wer sollte nach der Geburt opfern?

Sünde/Opfer: 2. Mose 32,33; 3. Mose 1,2; 3. Mose 1,1-5,26; Für wen gelten die genannten Opferbestimmungen? Wie oft lautet es “Wenn jemand sündigt...”?

Essen von Heiligem: 3. Mose 22,11-15; Wer darf Heiliges essen?

Gelübde: 4. Mose 30; Wer darf das Gelübde aufheben? Welche Äussere Ordnung wird hier berücksichtigt?

Erbtöchter: 4. Mose 27,1-8; Wie kam es zu diesem Gesetz? Wie wurde es bestätigt?

Rahab: Jos. 1,1-24; Welchen Beruf hatte Rahab? Jos. 6,17+23+25; Warum wurde sie verschont? Wer wurde durch sie vom Bann befreit?

Debora: Richter 4,14; 5,7+24-27; Welche Aufgabe hat Debora? Was tut sie im einzelnen?

3Damals galt: “nomen est omen”.

Kluge Frau: 2. Sam. 20,16-22; Was tut die Frau? Wie reagiert Joab? Was ist ihr Verdienst?

Hulda: 2. Chr. 34,22ff; Was ist Hulda?

Ruth: Woher kam Ruth? Was zeichnete sie aus? Warum steht das Buch Ruth in der Bibel? Was ist die Grundaussage des Buches?

Ester: Was tat Esther für ihr Volk? Wer hätte sie er¬setzen können? Was riskierte sie dabei?

Bedeutung: Spr. 11,16; 14,1; 19,14; 31,10-31; Was wird über die Aufgaben, Aufgabenbereiche und Fähigkeiten der Frau gesagt?

Hohelied: Warum ist das Hohelid in der Bibel? Welche Gefühle und Erinnerungen weckt diese Geschichte bei Dir? Wie können diese Gefühle zum geistlichen Verständnis beitragen? Was wird vordergründig berichtet und was ist hintergründig gemeint?

Ohola/Oholiba: Hes. 23; vergl. Off.12 / Hohelied; Warum wählt Gott dieses Bild? Was sind Ohola + Oholiba in Bezug auf Gott? Wie werden sie zu Huren? Was bedeutet das? Was will Gott damit veranschaulichen?

Frauen in der Bibel / Im NT
Geschlechtsregister:
Mt. 1,5f; Welche Frauen erscheinen im Geschlechtsregister Jesu? Wer waren sie, woher kamen sie? Wieso erscheinen sie hier?

Ansehen: Mt. 5,28; Welche Funktion hat dieses Gebot für die Frauen? Welche Funktion hat dieses Gebot für die Männer?

Scheidung: Mt. 5,31; Wer (oder was) soll hier geschützt werden und warum?

Kanaanäische Frau: Mt. 15,21-28; vergl. Mt. 8,5-13; Was zeigt diese Heidin? Warum handelt Jesus so?

Scheidung: Mt. 19,3-12; Worauf beruft sich Jesus in der Auseinandersetzung? Wie war die gängige Praxis? Wie reagieren die Jünger? Warum reagieren sie so?

Salbung der Füsse: Mt. 26,6-13; Welche Ehre prophezeit Jesus der Frau? Aus welchem Hintergrund hat sie das nach Jesu Aussage getan?

Pilatus Frau: Mt. 27,19; Welche Nachricht erreicht Pilatus? Warum spricht Gott durch seine Frau?

Hanna: Lk. 2,36-38; Was war Hanna? Was tat sie im Tempel (vor + nach der Begegnung)?

4Die Bücher Ruth, Esther und das Hohelied werden zu den drei grossen jüdischen Festen gelesen. Warum?

Jüngerinnen: Lk. 8,1-3; Begleiteten Jesus mehr Männer oder mehr Frauen? Waren es Männer oder Frauen, die Jesus mit ihrem Besitz unterstützten?5

Maria und Martha: Lk. 10,38-42; Wer war der “Hausherr”? Wo war Lazarus?

Frau erhebt Stimme: Lk. 11,27; Was bedeutet die Wendung “...erhob Ihre Stimme...”? Wie reagiert die Umgebung darauf? Was lässt sich daraus schliessen? Lukas 13,10-17; Wo befand sich diese Frau? Was tut Jesus genau? Welche Rückschlüsse lässt das über die Ordnung in der Synagoge zu?

Golgatha:Lukas 23,27; Wer war dabei?

Am Grab: Lukas 24,1-12+22; Wer war zuerst da? Wer glaubte und verkündigte?

Samariterin am Jakobsbrunnen: Joh. 4; Worüber wundert sich die Frau, worüber nicht? Was tut die Frau als sie in die Stadt geht? Welche Folgen hat das?

Im Obergemach: Apg. 1,14; Apg. 2,3; Wer war anwesend? Auf wen kam der Heilige Geist?

Lydia: Apg. 16,13-15; Wer kam an die Gebetsstätte? Wer war “Haushaltsvorstand”?

Vornehme Frauen: Apg. 17,4; War es etwas besonderes, dass diese Frauen gläubig wurden? Warum werden sie erwähnt? Wie wird das gemacht?

Damaris: Apg. 17,34; dito.

Die Frau unter dem Mann: Röm. 7,2 (versch. Übs6); Was bedeutet dieses unter dem Mann? Welche Umkehrung lässt das zu?

Phoebe: Röm. 16,1f7 ; Welche Aufgaben hat Phoebe in Kentchreä wahrgenommen? Warum empfiehlt Paulus Phoebe den Römern?8 Wieso war sie in Rom?

Prisca:9 Röm. 16,3f; Welche Auszeichnung erhalten die beiden? Wie oft wird die Frau / der Mann zuerst genannt? vergl. Apg. 18,2+18+26; Wen unterichteten sie? Was war in ihrem Haus? Welche Funktionen übten sie also aus? 1. Kor. 16,19; 2. Tim. 4,19;

5Im Grundtext: “viele andere” und “ihrer” in weiblicher Form!
6griech. Grundtext, Interlinear, Konkordantes NT, alte Luther: “Denn die Frau, die unter dem Mann ist...”
7Im Grundtext: “...Diakonin in K...“ vergl. Apg. 6,1-6 + 1.Tim. 3,8—13; Was war die Vorausset¬zung für diesen Dienst? Wie wurde er eingesetzt?
8Welche Funktion hatten die Schlussabschnitte der Briefe damals / heute?
9Chrysotomus hierzu: “Die Tugend der beiden be¬zeugt auch Lukas, und zwar einmal, wenn er sagt: ‚Bei ihnen blieb Paulus, sie waren nämlich ihres Handwerks Zeltmacher‘ und dann wenn er erzählt, daß diese Frau den Apollo aufgenommen und ihn den Weg des Herrn gelehrt habe...”


Forts. folgt:
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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon LordAlm » Di 30. Okt 2007, 01:26

Junia:10 Röm. 16,7; Welche Auszeichnung erhält die Junia? Was hat sie getan?

Ehescheidung: 1. Kor. 7,10-16; Welchen Unterschied macht Paulus hier?

In Versammlungen:11 1. Kor. 14,26-40; Welches Thema hat der vorausgehende Abschnitt? Welches grundlegende Problem der Gottesdienstordnung wird angesprochen? Welche Begründungen gibt Paulus für die Unterordnung und das Schweigen in den Versammlungen?

Vor Gott: Gal. 3,28; Welche Unteschiede macht Gott?

Ratschläge: Eph. 5,21-6,9; An wen gibt Paulus hier christlichen Rat? Was schreibt er wem (konkrete, komplette Liste)? Welcher Vergleich wird in allen Fällen gezogen?

Eurodia + Süntijche:12 Phil. 4,2f; Welches allgemeine Problem wird hier angesprochen?

Ratschläge: Kol. 3,184,1; An wen gibt Paulus hier christlichen Rat? Welcher Unterschied besteht zu Eph. 5,21ff?

Harte Worte: 1. Tim. 2,8-15; Welchen Grund gibt Paulus für die Vorschrift? Was bedeutet das “...was Frauen geziemt...” in Vers 10?

Ratschläge: Tit. 2,1-11; Welche Begründung gibt Paulus für die Ratschläge13? Welche Umwelteinflüsse werden hier deutlich?

Ratschläge: 1. Petr. 2,11-3,7; An wen gibt Petrus hier christlichen Rat? Welche Begründung gibt Petrus für die Ratschläge14? Was war offensichtlich ein Problem?

Herrin: 2. Job. 1; Von welcher Herrin spricht Johannes?

10Chrysotomus hierzu: “. . .Das ist wohl der schönste Ruhmeskranz, der höchste Lobpreis! Wo ist Paulus Gefangener gewesen, dass er sagt: ‚meine Mitgefangenen‘? Kriegsgefangener ist er zwar nicht gewesen, aber er hat mehr Übel der Gefangenschaft ausgestanden als ein Kriegsgefangener: er war nicht bloss fern von Heimat und Haus, sondern er hatte auch beständig zu kämpfen mit Hinge und Tod und unzähligen anderen ... Weil nun die Genannten wahrscheinlich seine Genossen in vielen dergleichen Gefahren gewesen waren, darum nennt er sie seine ‚Mitgefangenen‘; so sagt er auch an anderer Stelle: ‚Aristarchus, mein Mitgefangener‘. Dann folgt ein weiteres Lob: ‚Welche unter den Aposteln hervorragend sind‘. Es ist etwas Grosses, ein Apostel zu sein; aber erst unter den Aposteln hervorragend zu sein, bedenke was das für ein Lob ist! Hervorragend waren sie durch ihre Taten und guten Werke. Ach was muss das für eine erleuchtete Tugend dieser Frau gewesen sein, dass sie den Titel des Apostels würdig erachtet wurde!”
11Frauen und Bildung in Griechenland: Erst seit ca. zweihundert Jahren ist es einer Frau in Griechenland erlaubt eine Schule zu besuchen. Folglich war die Mehrheit der Frauen in Griechenland den Männern für Jahrtausende in der Bildung unterlegen. Gebildete Frauen hat es dennoch gegeben, aber sie stammten aus der Oberschicht und waren somit die Ausnahme.
Frauen und Bildung in Israel: In Israel war die Bildungssituation etwas anders gelagert. Allein durch das glaubensnotwendige Schriftstudium verfügten die meisten Juden über eine gewisse Grundbildung. Analphabeten wurden von den Pharisäern besonders verachtet, waren jedoch eine Minderheit. Der allgemeine Bildungsvorsprung der gläubigen Juden galt über das Mittelalter bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts auch bei uns (Schulpflicht)!
12Gerhard Friedrich zu Phil. 4,2f; in NTD 8 Seite 123: “... Zwischen zwei Frauen, die offensichtlich ein Amt in der Gemeinde hatten, ist Streit ausgebrochen. Worum es sich handelt, wird nicht gesagt... Die beiden Frauen liegen Paulus sehr am Herzen, da sie bei der Gründung der Gemeinde alle Gefahren auf sich genommen und dem Apostel geholfen haben...”
13Im Grundtext beginnt der Satz, der mit V5 endet bei V11. Die folgenden Anweisungen beziehen sich auf das zuerst Gesagte und in V10 wird die Begründung sinngemäss in verstärkter Form wiederholt!
14Der angegebene Text ist ein Sinnabschnitt. Kapitel- und Verseinteilungen sind viel später willkürlich eingefügt worden.


Die Braut: Off. 12,1; vergl. Hes. 23; Wer ist der Bräutigam?

Die Hure Babylon: Off. 17,3; vergl. Hes. 23; Was war die Hure ursprünglich?

LG LA
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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon Zorro » Di 30. Okt 2007, 08:59

Original von jeanne_d_arc

@zorro,

ich glaube du hast ein frauenproblem! kann das sein? :)


Wieso? Weil ich der Bibel treu bin? :P
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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon Zorro » Di 30. Okt 2007, 09:00

Original von Kantate
Um Jesus herum waren immer Frauen und er hat niemals gesagt dass sie still sein sollten. Und das ist das Einzige was für mich zählt. Nämlich das was Jesus gesagt hat.

Und ich bin wirklich froh und dankbar dass mein "Boss" eine Bischöfin und eine Pröbstin sind. :D

Ja? Warum akzeptierst du denn nicht auch die Taten Jesu´? Oder hat er auch Frauen als seine Apostel berufen? Nein.
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Re: GVC Frau in Leitung

Beitragvon Zorro » Di 30. Okt 2007, 09:04

Original von jeanne_d_arc
glaube ich weniger das dass spracheproblem schuld sein soll, den die männer hatten diese sprache auch! :D

nein der grund ist der, das die frauen nicht das wort kannten, sie durften nicht in der torah lesen. geschweige etwas dazu sagen.


Ich glaube weder noch. Auch hier ein Auszug aus der Arbeit von Markus Liebelt:

Die Frau schweige in der Gemeinde (1. Kor 14, 34 - 35)
In diesem Zusammenhang ist auch 1Kor 14, 34 zu verstehen. Das von Paulus angesprochene "Schweigen" der Frau im Gottesdienst bezieht sich nicht auf jegliche Art von verbalen Äußerungen.
Das Schweigegebot an die Frau bezieht sich auf die geistlich leitende Rede des Hirtendienstes.
Beiträge von Frauen gehörten selbstverständlich zum gottesdienstlichen und gemeindlichen Leben in den urchristlichen Gemeinden. Dies wird beispielsweise in 1Kor 11 sehr deutlich. Doch auch hier zeigt der Textzusammenhang eindeutig, dass gottesdienstliche Beiträge der Frau, wie auch des Mannes auf der Grundlage der Wahrung der Schöpfungsordnung geschehen sollen. Dass, wie Haubeck meint, in 1Kor 14, 34 an ein "Dazwischenreden" der Frauen zu denken sei,[36] ist theologisch und auch sozialgeschichtlich gänzlich abwegig. Es unterstellt den Frauen, plappernde, undisziplinierte gottesdienstliche Störenfriede gewesen zu sein. Diese Auffassung ist weder exegetisch aus den vorliegenden biblischen Texten, noch aus Texten der Zeitgeschichte des Neuen Testamentes zu begründen. Warum Frauen der neutestamentlichen Zeit weniger aufmerksam gewesen sein sollten als Männer, ist nicht begründbar. Die Methode, antiken gottesfürchtigen Frauen ein furioses Verhalten zu unterstellen, um auf diese Weise die bleibende Gültigkeit grundlegender biblischer Aussagen auszuschließen, ist theologisch und auch sozialgeschichtlich nicht redlich.
Schwer begründbar ist aber auch die Auffassung von W. Neuer, in 1Kor 11 handele es sich lediglich um Hauskreise oder Hausversammlungen, in 1Kor 14 dagegen um öffentliche Gemeindeversammlungen. [37] Ein allgemeines gottesdienstliches Schweigegebot für Frauen lässt sich ebenso wenig biblisch begründen, wie eine zeitliche oder zeitbedingte Eingrenzung des Nicht-Lehr-Gebotes für Frauen. Das Schweigegebot an die Frau nach 1Kor 14,34 bezieht sich ausschließlich auf die geistlich leitende Rede des Hirtendienstes. Diese Funktion soll offensichtlich nicht von einer Frau wahrgenommen werden.
Des weiteren weist derselbe Paulus in Tit 2,3 die älteren Frauen an, die jungen Frauen zu unterweisen. Der Inhalt dessen, was die älteren Frauen vermitteln sollen (Tit 2,3-5), steht dabei in völliger Übereinstimmung mit der Schöpfungsordnung und dem Sündenfallverdikt.


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