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Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Freikirchen, freie Gemeinden jeglicher Art, verschiedenste christliche Missionsgesellschaften und Hilfswerke

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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Oli4 » Fr 9. Apr 2010, 06:44

alegna hat geschrieben: Es geht nicht darum mehr oder weniger Öl (Heiligen Geist) zu haben, sondern, überhaupt zu haben. Es steht auch nicht dass die 5 törichten Jungfrauen nur wenig Öl dabei hatten, sie hatten gar keins dabei, weil sie es vergessen hatten. Es geht also allein darum, ob wir Öl haben oder nicht. Es gibt nicht ein wenig Heiligen Geist oder ganz viel Heiligen Geist, entweder hast Du Heiligen Geist oder eben nicht. Die Frage für uns ist, geben wir dem Heiligen Geist genügend Raum in uns, oder behalten wir Teile von uns zurück?
Es gibt auch nicht ein bisschen schwanger ;)

Im Grundsatz eines prophetischen Redens über nachpfingstliche Gläuubige an vorpfingstlich glaubende Juden, betreffend HeiligenGeist innewohnend haben/nicht innewohnend haben, gebe ich Dir recht nicht aber in Bezug auf das Gleichnis selbst:

-> 8b Denn unsere Lampen erlöschen.Sie brannten also vorher schon, was auch in Praxis so ist, denn die Lampen waren eine Art flache Schale mit einem Brenn-Docht und weil die Schalen schnell leer waren, braucht es Nachschub.

Die Klugen aber antworteten und sagten: Nein, damit es nicht etwa für uns und euch nicht ausreiche! Geht lieber hin zu den Verkäufern und kauft für euch selbst!
Ebenso interessant wäre herauszufinden, weshalbJungfrauen den HeiligenGeist in diesem Bildnis kaufen können?
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon jes_25913 » Fr 9. Apr 2010, 08:08

Oli4 hat geschrieben: Ebenso interessant wäre herauszufinden, weshalbJungfrauen den HeiligenGeist in diesem Bildnis kaufen können?


Weil es nichts ohne Bemühen um etwas gibt. Wer sich nicht um etwas bemüht, sich also etwas nichts kosten lässt, erhält auch nichts. das ist die andere Seite dessen, dass alles Geschenk (Gnade) ist. Und das löst auch den scheinbaren Widerspruch zwischen Gnade und eigenem Tun (wobei letzteres gern als Selbsterlösung verteufelt wird).
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon alegna » Fr 9. Apr 2010, 08:14

Oli4 hat geschrieben:Im Grundsatz eines prophetischen Redens über nachpfingstliche Gläubige an vorpfingstlich glaubende Juden, betreffend HeiligenGeist innewohnend haben/nicht innewohnend haben, gebe ich Dir recht nicht aber in Bezug auf das Gleichnis selbst:

-> 8b Denn unsere Lampen erlöschen.Sie brannten also vorher schon,

Hallo Oli4
Die törichten Jungfrauen sind keine wahren Gotteskinder, haben niemals eine wirkliche Wiedergeburt durch den Heiligen Geist erlebt. Darum haben sie kein Öl in den Gefäßen, d.h. eben nicht den Heiligen Geist empfangen, und von diesen heißt es in Römer 8, 9: "Wenn jemand Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein." Sie sind nur scheinbare Christen, Mitläufer, die zwar ein Bekenntnis - eine erlöschende Lampe, weil das Öl fehlt - haben, aber nie eine wahre Bekehrung durchgemacht haben, sie sind darum auch nicht bereit, wenn der Bräutigam kommt, ja, sehen und hören nichts von Ihm.

Dieses Gleichnis ist ganz unzweifelhaft für die Christenheit bestimmt. Der gläubige Überrest Israels wird gar nicht dem Messias entgegengehen, sondern er erwartet Ihn, gemäß Seiner Verheißung in seiner Mitte, im Lande der Väter, wo Er ihm das Königreich des Segens aufrichten wird. Für uns Christen gilt das Gebot: "Gehet aus, Ihm entgegen".
Er wird uns mit mächtigem Zuruf zu Sich rufen wird, und dass wir in der Luft mit Ihm zusammentreffen werden (1. Thes 4,13-17). Ferner gilt es der schläfrigen Christenheit, dass sie aus dem Schlaf aufgeweckt werden muss, nicht aber dem jüdischen gläubigen Überrest. Dieser wird vielmehr im Dunkel der größten Bedrängnis zu seinem Gott und seinem Messias um Befreiung aus der Hand seiner vielen Feinde rufen. In Sacharja 12 lesen wir auch, dass der Überrest dann den Messias unter tiefer Buße empfangen muss und bekehrt wird. Ganz anders aber, wenn der Herr uns Christen zu Sich ruft, dann wird keine Zelt mehr, weder zur Buße, noch zur Bekehrung sein; es wird dazu für immer zu spät sein. Wie furchtbar, zu den "törichten Jungfrauen" zu gehören und dann draußen bleiben zu müssen!
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Oli4 » Fr 9. Apr 2010, 08:26

jes_25913 hat geschrieben:
Oli4 hat geschrieben: Ebenso interessant wäre herauszufinden, weshalbJungfrauen den HeiligenGeist in diesem Bildnis kaufen können?


Weil es nichts ohne Bemühen um etwas gibt. Wer sich nicht um etwas bemüht, sich also etwas nichts kosten lässt, erhält auch nichts. das ist die andere Seite dessen, dass alles Geschenk (Gnade) ist. Und das löst auch den scheinbaren Widerspruch zwischen Gnade und eigenem Tun (wobei letzteres gern als Selbsterlösung verteufelt wird).

Nun, kaufen heisst ich gebe ein Entgelt für etwas. Was ist der Entgelt udn weshalb der Umweg? weshalb kaufen, nicht selber erarbeitet, das Oel selber gewinnen (vom Oelbaum).... wer sind die Händler ?
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Oli4 » Fr 9. Apr 2010, 08:29

alegna hat geschrieben:Dieses Gleichnis ist ganz unzweifelhaft für die Christenheit bestimmt. Der gläubige Überrest Israels wird gar nicht dem Messias entgegengehen, sondern er erwartet Ihn, gemäß Seiner Verheißung in seiner Mitte, im Lande der Väter, wo Er ihm das Königreich des Segens aufrichten wird. Für uns Christen gilt das Gebot: "Gehet aus, Ihm entgegen".

Das Herrn Küpfers Ansicht.

Der Denkfehler liegt eben darin, dass nicht die Jungfrauen den Bräutigam heiraten sondern die BRAUT !

Die Gemeinde IST aber bereits (inzwischen, nach Pfingsten) die Braut des Lammes; nur die Hochzeitsfeier fehlt noch.

Kann es sein, dass diese Gleichnis von etwas anderen Dingen udn Perspektiven spricht, als wir es in breiter Anwendung auf uns selbst beziehen ?
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon jes_25913 » Fr 9. Apr 2010, 09:26

Was würde denn die Alternative sein, wenn wir Pfingst- und charismatische Bewegung ablehnen? -
Wir würden doch zur Auffassung kommen, alles Übernatürliche ist gefährlich und deshalb zu meiden. Wir würden eine Lebenshaltung kultivieren, die keine Gotteserfahrungen mehr machen kann.
Das aber ist das Gegenteil von dem, was Gott will. Er will ja, dass das Sinnliche (das Fleisch) vom Übersinnlichen (Gott mit allen seinen Kräften) überwunden wird. Genau das wird aber verhindert, wenn wir alles Okkulte pauschal ablehnen.
Die Gefahren und Verirrungen innerhalb der Pfingst- und charismatischen Bewegung haben die gleichen Ursachen wie die Verirrungen aller nichtcharismatischen Christen: in der ungenügenden Kenntnis (also dem zu wenig) des Übersinnlichen. Wie aber will man Kenntnisse gewinnen, wenn man es meidet? - Das ist unmöglich. Also erst, indem wir uns in das Wagnis hineinbegeben können wir, wenn wir nüchtern alles betrachten, die Spreu vom Weizen trennen. Nicht vorher.
Aber der fleischliche Mensch hat eine “natürliche Furcht” vor dem Übersinnlichen, weil er sich selbst bewahren - und nicht sterben - will.
Ich weiß noch, wie manche Gemeindeglieder, die nicht charismatisch waren, buchstäblich zitterten, als plötzlich in der Gemeinde Menschen waren, die behaupteten, auch heute noch sei Gott mit seinen Gaben erlebbar! Oder auch ich war hin und hergeworfen in Bezug auf das Zungenreden.

Viel lernen kann man, wenn man Biografien von Charismatikern oder Bücher liest, die von Erlebnissen berichten.
Da stellt man fest, es ist das mangelnde menschliche Unterscheidungsvermögen und das mangelnde okkulte Wissen, dass zu falschen Schlussfolgerungen führt.
Zum Beispiel war in einem solchen Buch zu lesen, dass Gott jemanden eine Erfindung geschenkt habe. Als hätte Gott ein Interesse daran, dass irgendwelche Maschinen erfunden würden. In dem Sinne hat er natürlich recht, dass außerhalb Gottes nichts geschieht. Aber es ist natürlich klar, dass ein Mensch, der auf Grund der positiven Erlebnisse, die er hatte, vertrauensvoller wird sich mehr öffnet, und demzufolge der menschliche Geist zu schnelleren und besseren Lösungen kommt.

Ein anderer Fehler ist der, dass man alles von Außen erwartet. Man erwartet eine Erweckung von Außen, anstatt einfach selbst erweckt zu sein. Man erwartet Heilung von Außen (s. Lakeland), anstatt zu wissen, seit meiner Bekehrung wirken die heilsamen Kräfte in mir.

Das wahre Wachstum aber ist, dass das Göttliche mit allen Kräften in mir immer stärker wird.
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon jes_25913 » Fr 9. Apr 2010, 09:30

Oli4 hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:
Oli4 hat geschrieben: Ebenso interessant wäre herauszufinden, weshalbJungfrauen den HeiligenGeist in diesem Bildnis kaufen können?


Weil es nichts ohne Bemühen um etwas gibt. Wer sich nicht um etwas bemüht, sich also etwas nichts kosten lässt, erhält auch nichts. das ist die andere Seite dessen, dass alles Geschenk (Gnade) ist. Und das löst auch den scheinbaren Widerspruch zwischen Gnade und eigenem Tun (wobei letzteres gern als Selbsterlösung verteufelt wird).

Nun, kaufen heisst ich gebe ein Entgelt für etwas. Was ist der Entgelt udn weshalb der Umweg? weshalb kaufen, nicht selber erarbeitet, das Oel selber gewinnen (vom Oelbaum).... wer sind die Händler ?

Ja, Du opferst Deinen Eigenwillen, Deine Ansichten usw. , - und das ist doch für uns alle ein ganz schönes Opfer...Fällt uns nicht unbedingt leicht.
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon jes_25913 » Fr 9. Apr 2010, 09:33

alegna hat geschrieben:
Oli4 hat geschrieben:Im Grundsatz eines prophetischen Redens über nachpfingstliche Gläubige an vorpfingstlich glaubende Juden, betreffend HeiligenGeist innewohnend haben/nicht innewohnend haben, gebe ich Dir recht nicht aber in Bezug auf das Gleichnis selbst:

-> 8b Denn unsere Lampen erlöschen.Sie brannten also vorher schon,

Hallo Oli4
Die törichten Jungfrauen sind keine wahren Gotteskinder, haben niemals eine wirkliche Wiedergeburt durch den Heiligen Geist erlebt.


Nein, das sind solche, die einen guten Anfang gemacht haben und da stehen geblieben sind. Sie dachten es genügt sich zu bekehren und wiedergeboren zu sein (man kommt ja ohnehin nach dem Tod in den Himmel! )...
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Gnu » Fr 9. Apr 2010, 09:35

Ich habe auch Mühe mit dem Gedanken, Jesus heiraten zu müssen. Ich zählte mich deshalb nie, und auch jetzt noch nicht, zur Brautgemeinde, sondern eher zu den Hochzeitsgästen. (Die Jungfrauen sind auch nicht die Braut, da gebe ich Oli4 Recht, ich wusste das früher und habe es wieder vergessen.) Gäste aber bleiben nicht im Haus des Bräutigams, sondern gehen nach der Hochzeit wieder zur Arbeit. Wichtig ist aber, dass das Kleid stimmt, sonst fliege ich achtkant aus der Hochzeitsversammlung hinaus, gemäss einem anderen Hochzeitsgleichnis. Frage ist jetzt noch, muss ich das Kleid selbst mitbringen oder bekomme ich es in einer Eingangsschleuse, falls ich von der Arbeit verdreckt in letzter Sekunde ankomme?
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon alegna » Fr 9. Apr 2010, 09:55

jes_25913 hat geschrieben:Nein, das sind solche, die einen guten Anfang gemacht haben und da stehen geblieben sind. Sie dachten es genügt sich zu bekehren und wiedergeboren zu sein (man kommt ja ohnehin nach dem Tod in den Himmel! )...

Nein, sie sind nicht wiedergeboren, also nicht bekehrt.
Alle Jungfrauen machten sich auf den Weg zum Bräutigam (Jesus). Fünf von ihnen fehlte das Entscheidende, nämlich das Öl, das Leben aus Gott. Sie hatten den Heiligen Geist nicht empfangen, sie hatten das Neuwerden durch den Glauben an Gottes Sohn nicht erlebt. Sie waren keine Kinder Gottes, sondern lediglich Bekenner, Fassadenchristen. Sie meinten auch ohne den Heiligen Geist (Öl) zu genügen, sie betrogen sich selbst und andere, denn Religiösität ist noch kein Beweis für Leben. Nur wer die Erlösung und Vergebung Jesu Christi für sich annimmt und sein Leben der Herrschaft des Sohnes Gottes unterstellt, empfängt das Öl, das neue Leben aus Gott., die klugen Jungfrauen.

Römer8,
9 Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, so anders Gottes Geist in euch wohnt. Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein.

Jesus sagt in
Matthäus 25,
12 Er antwortete aber und sprach: Wahrlich ich sage euch: Ich kenne euch nicht.

Das heisst also, Jesus hat die fünf törichten Jungfrauen gar nie gekannt, sie können also somit nicht sein Eigentum gewesen sein.

Das Gleichnis mahnt uns, dass es Dinge gibt, für die es in letzter Minute zu spät ist. Die törichten Jungfrauen glaubten, sich Öl (Heiligen Geist) ausborgen zu können bei denen die das Leben hatten. Das aber ist nicht möglich.

Lampen sind da um Licht zu spenden, um Finsternis zu erhellen.
Mt 5,14 Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein.
Licht für die Welt können wir nur sein wenn wir das Öl (Heiligen Geist) haben, somit stehen die Lampen für das was wir sein sollen.
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon jes_25913 » Fr 9. Apr 2010, 09:59

Gnu hat geschrieben:Ich habe auch Mühe mit dem Gedanken, Jesus heiraten zu müssen. Ich zählte mich deshalb nie, und auch jetzt noch nicht, zur Brautgemeinde, sondern eher zu den Hochzeitsgästen. (Die Jungfrauen sind auch nicht die Braut, da gebe ich Oli4 Recht, ich wusste das früher und habe es wieder vergessen.) Gäste aber bleiben nicht im Haus des Bräutigams, sondern gehen nach der Hochzeit wieder zur Arbeit. Wichtig ist aber, dass das Kleid stimmt, sonst fliege ich achtkant aus der Hochzeitsversammlung hinaus, gemäss einem anderen Hochzeitsgleichnis. Frage ist jetzt noch, muss ich das Kleid selbst mitbringen oder bekomme ich es in einer Eingangsschleuse, falls ich von der Arbeit verdreckt in letzter Sekunde ankomme?


Kein Einzelchrist ist die Braut:Offb. 21,9 Und es kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, voll der sieben letzten Plagen, und redete mit mir und sprach: Komm her, ich will dir die Braut, das Weib des Lammes, zeigen. 10 Und er führte mich im Geiste hinweg auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt, Jerusalem, herniederkommend aus dem Himmel von Gott;

und die weißen Kleider erhälst Du so:

Offb. 3,5 Wer überwindet, der wird mit weißen Kleidern bekleidet werden, und ich werde seinen Namen nicht auslöschen aus dem Buche des Lebens und werde seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.

Offb. 3,18 Ich rate dir, Gold von mir zu kaufen, geläutert im Feuer, auf daß du reich werdest; und weiße Kleider, auf daß du bekleidet werdest, und die Schande deiner Blöße nicht offenbar werde;
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon jes_25913 » Fr 9. Apr 2010, 10:06

@ Alegna

Nein, Du irrst. Nur Bekehrte und Wiedergeborene hatten einmal das Licht.
Die Lampe der törichten Jungfrauen brannte nämlich einmal:
Mt. 25,8 Die Törichten aber sprachen zu den Klugen: Gebet uns von eurem Öl, denn unsere Lampen erlöschen.
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon alegna » Fr 9. Apr 2010, 10:49

Oli4 hat geschrieben:Der Denkfehler liegt eben darin, dass nicht die Jungfrauen den Bräutigam heiraten sondern die BRAUT !

Die Gemeinde IST aber bereits (inzwischen, nach Pfingsten) die Braut des Lammes; nur die Hochzeitsfeier fehlt noch.

Für mich kein Denkfehler Oli4, die Jungfrauen stehen für die Braut (also die Gemeinde Christi), Die Hochzeitsfeier kann auch erst dann beginnen, wenn der Bräutigam (Jesus) kommt.
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Gnu » Fr 9. Apr 2010, 11:07

Wir können das Gleichnis verschieden auslegen. Ich neige eher zur Ansicht von jes_25913, mit der Begründung, dass nicht Wiedergeborene kein Licht haben, gar keine Jungfrauen sind und nicht nach dem Bräutigam Ausschau halten, sondern ausschliesslich nach ihrem eigenen Wohlergehen trachten.

Die Trennung findet statt zwischen Wiedergeborenen, die den Weg des Fleisches gingen, und Wiedergeborenen, die den Überwinderweg des Geistes gingen.

Wobei jetzt wieder das Threadthema wichtig wird: Haben die Pfingstler den echten heiligen Geist oder einen Lügengeist? Man sollte das am moralischen Zustand der Gemeinden messen können. Wie sieht es da aus bezüglich Scheidungen, Hurerei, Zorn, Zwietracht etc.?
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Oli4 » Fr 9. Apr 2010, 11:30

alegna hat geschrieben:
Oli4 hat geschrieben:Der Denkfehler liegt eben darin, dass nicht die Jungfrauen den Bräutigam heiraten sondern die BRAUT !

Die Gemeinde IST aber bereits (inzwischen, nach Pfingsten) die Braut des Lammes; nur die Hochzeitsfeier fehlt noch.

Für mich kein Denkfehler Oli4, die Jungfrauen stehen für die Braut (also die Gemeinde Christi), Die Hochzeitsfeier kann auch erst dann beginnen, wenn der Bräutigam (Jesus) kommt.

Du berückschtigst dabei nicht die jüdische Art des Hochzeit feierns. Dort sind Braut und Brautjungfern nie dasselbe. Die Braut ist die bereits Verlobte (Versprochene), schmückt sie sich für den Bräutigam bis dieser (welcher erst später oft bis zu einem Jahr oder mehr) zur Braut kommt um mit ihr und der ganzen Gesellschaft Hochzeit zu feiern. Die Brautjungfern schmücken sich ebenso und warten auf den Bräutigam um ihn zu seiner Feier mit der Braut zu begleiten.

Es ist in Mat 25 ein Jude der anhand jüdischer Kultur zu Juden spricht. Wenn ER nicht anhand ihrer traditionellen Vorstellungen Bildnisse verwendet, wie sollen sie Ihn denn überhaupt verstehen können ??

Wir als Nichtjuden dürfen und sollen daran selbstverständlich Dinge lernen, auch praktische Anwendungen.
Ich behaupte auch nicht dass ich jedes Detail darin genau verstände, sehe aber offensichtlich gemachte und grundverlegende Widersprüche, die dennoch sehr schnell als NichtWidersprüche erklärt werden ;)

Direkt an uns gerichtet gibts ja auch eindeutige(re) Aussagen. Das Bildnis brauchten wir dazu nicht zwingend. ist dennoch sehr schön um eine göttliche Wahrheit zu vermitteln. :))


@Gnu: ich weiss dass dieses Bildnis von Pfingstlern gerne und als für sie wichtig besehen wird, deshalb scheint es mir als Haupt-Nebenast zu Thread schon wichtig, sich genauer dazu Gedanken zu machen.

Ob sie im Plural den echten Geist oder einen Lügengeist haben, fragt sich jede Denomination wohl am besten selbst. Es wird wie überall solche und andere Glieder geben. Ich sehe nicht in Herzen, mache mir dennoch Gedanken zu Lehren, Aussagen, Praktiken, Zielen, Verhalten; letzteres ist dann das mir auf Erden am wichtigsten scheinende im Umgang miteinander.
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon alegna » Fr 9. Apr 2010, 12:17

Oli4 hat geschrieben:Du berückschtigst dabei nicht die jüdische Art des Hochzeit feierns. Dort sind Braut und Brautjungfern nie dasselbe. Die Braut ist die bereits Verlobte (Versprochene), schmückt sie sich für den Bräutigam bis dieser (welcher erst später oft bis zu einem Jahr oder mehr) zur Braut kommt um mit ihr und der ganzen Gesellschaft Hochzeit zu feiern. Die Brautjungfern schmücken sich ebenso und warten auf den Bräutigam um ihn zu seiner Feier mit der Braut zu begleiten.

Du hast recht, die Braut ist schon versprochen, Denkfehler meinerseits.
Die Jungfrauen stehen für die Christenheit, darin sind die wiedergeborenen wie die Namenschristen beinhaltet, die Scheidung geschieht erst in dem Augenblick da Jesus wiederkommt, also der Bräutigam. (denke an Lolch/Weizen)
Dann wird sich zeigen ob Öl vorhanden ist oder nicht, doch vorbereiten ja schmücken tun sich die Klugen wie die Törichten.
Direkt an uns gerichtet gibts ja auch eindeutige(re) Aussagen. Das Bildnis brauchten wir dazu nicht zwingend. ist dennoch sehr schön um eine göttliche Wahrheit zu vermitteln. :))

Es ist viel mehr als einfach nur sehr schön Oli4, Gleichnisse haben auch heute noch eine unwahrscheinliche Aussagekraft, klar gibt es eindeutigere Aussagen an uns gerichtet, doch verstehen wir sie denn besser ;)

Liebe Grüsse :))
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon jes_25913 » Fr 9. Apr 2010, 12:59

alegna hat geschrieben:Du hast recht, die Braut ist schon versprochen, Denkfehler meinerseits.
Die Jungfrauen stehen für die Christenheit, darin sind die wiedergeborenen wie die Namenschristen beinhaltet, die Scheidung geschieht erst in dem Augenblick da Jesus wiederkommt, also der Bräutigam.


Schon wieder bist Du vorschnell. Erkennbar wird der Unterschied zwischen den Jungfrauen bereits vor der Wiederkunft, indem nämlich ein Teil der wiedergeborenen Christen (keinesfalls Namenschristen, denn die gehören nicht dazu) erkennt, dass sie den weg zum Ziel nicht sehen können (infolge mangelndem Lichts).
Wer Ohren hat zu hören, der höre!
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon alegna » Fr 9. Apr 2010, 13:06

jes_25913 hat geschrieben:Schon wieder bist Du vorschnell. Erkennbar wird der Unterschied zwischen den Jungfrauen bereits vor der Wiederkunft, indem nämlich ein Teil der wiedergeborenen Christen (keinesfalls Namenschristen, denn die gehören nicht dazu) erkennt, dass sie den weg zum Ziel nicht sehen können (infolge mangelndem Lichts).
Wer Ohren hat zu hören, der höre!

So, bin ich das, kann sein, doch verstehe ich nicht was Du genau sagen willst. Du sagst also, dass es wiedergeborene Christen gibt, die erkennen, dass sie das Ziel nicht erreichen? Wenn ja, woraus liest Du das? Wenn nein, hab ich Dich falsch verstanden?
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Oli4 » Fr 9. Apr 2010, 13:19

alegna hat geschrieben:Die Jungfrauen stehen für die Christenheit, darin sind die wiedergeborenen wie die Namenschristen beinhaltet, die Scheidung geschieht erst in dem Augenblick da Jesus wiederkommt, also der Bräutigam. (denke an Lolch/Weizen)

Ich bleib hartnäckig im Fragen stellen :]

Die Braut war schon bestimmt, ansonsten gäbe es keinen bestimmten Bräutigam.
Die Braut des Lammes (und die im Gleichnis) konten die Juden nicht kennen, die ist ein AT-Geheimnis das erst Paulus lüftet.
Passt nicht recht zum Bilde der Christenheit wie in Mat 13 dargestellt.

- Wer ist konkret die Braut ? Wer die Jungfrauen ?
- Weshalb 5 mit Öl, 5 ohne Öl ?
- Weshalb schlafen ALLE ein ?
- Weshalb kaufen ?


Wie reiht sich dieses Gleichniss in die weiteren Endzeitgleichnisse ab Kapitel 24 ein ?
Dann wird es mit der Königsherrschaft der Himmel sein.... -> WANN wird es so sein ?
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Gnu » Fr 9. Apr 2010, 13:46

Oli4 hat geschrieben:Ich bleib hartnäckig im Fragen stellen :]

Das gefällt mir! — Sag aber, hast du die Lösung schon, oder bist du am Suchen, wie ich?
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon alegna » Fr 9. Apr 2010, 13:48

Oli4 hat geschrieben:Ich bleib hartnäckig im Fragen stellen :]

Ist ja auch gut so, ich bin auch immer bereit mich selbst zu überdenken :))
- Wer ist konkret die Braut ?

Die Braut wird nicht genannt, weil es in dem Gleichnis nicht um die Hochzeit als solches geht, sondern um das Wachen, um das Bereit sein und darum die rechte Glaubenshaltung zu haben.
Wer die Jungfrauen ?

Hier gibt es verschiedene Ansichten, es kann Israel sein und glaubende Christen, oder wie ich denke, Christen und Namenschristen-bin mir aber nicht zu 100% darin sicher.
- Weshalb 5 mit Öl, 5 ohne Öl ?

5 bereiten sich bewusst auf die Hochzeit vor, die Klugen, und 5 nicht, die Törichten.
- Weshalb schlafen ALLE ein ?

Warum denn nicht, wirst Du nie müde :mrgreen:
Vielen Menschen ergeht es wie den törichten Jungfrauen. Die Wachsamkeit ist verloren gegangen zugunsten eines müden Christseins.
- Weshalb kaufen ?

Da es sich um ein Gleichnis handelt liegt der Schwerpunkt auf dem Warten und sich Vorbereiten mit Öl für die Lampen, soll heissen sie sind in Bereitschaft für die Hochzeit, jene die das Öl vergassen, vergassen auch in Bereitschaft zu leben, arglos und unbeschwert, ihre Glaubenshaltung stimmte nicht. Mit dem Kaufen wird nur klargemacht, dass niemand sich auf den Gluben eines anderen abstützen kann, so gesehen Glauben kann man nicht kaufen.

Gnu hat geschrieben:
Oli4 hat geschrieben:Ich bleib hartnäckig im Fragen stellen :]

Das gefällt mir! — Sag aber, hast du die Lösung schon, oder bist du am Suchen, wie ich?

So wie ich ihn kenne, hat er schon eine Lösung 8-)
Zuletzt geändert von alegna am Fr 9. Apr 2010, 13:56, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Zorro » Fr 9. Apr 2010, 13:48

Aus dem Thema "Bedingungen fürs Himmelreich"


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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Oli4 » Fr 9. Apr 2010, 13:59

alegna hat geschrieben:Die Braut wird nicht genannt, weil es in dem Gleichnis nicht um die Hochzeit als solches geht, sondern um das Wachen, um das Bereit sein und darum die rechte Glaubenshaltung zu haben.
Das Ganze IST ein Hochzeit.. bei Juden gehört das alles zusammen.

es kann Israel sein
Im Kontext der weiteren Endzeitgleichnisse sehr wahrscheinlich.

5 bereiten sich bewusst auf die Hochzeit vor, die Klugen, und 5 nicht, die Törichten.
Dachte eher an die Frage ob 50/50 etwas auszusagen hat, direkt oder geistlich. 50% Verlorene und 50% Gerettete ?

Warum denn nicht, wirst Du nie müde :mrgreen:
Doch, 15 Minuten nachdem ich morgens aufstehe :mrgreen:
Aber weshalb diese Aussage, könnte ja nach allgemein gesehener Auslegeung genausogut weggelassen werden..?


Weshalb kaufen ?

Da es sich um ein Gleichnis handelt liegt der Schwerpunkt auf dem Warten und sich Vorbereiten mit Öl für die Lampen, soll heissen sie sind in Bereitschaft für die Hochzeit, jene die das Öl vergassen, vergassen auch in Bereitschaft zu leben, arglos und unbeschwert, ihre Glaubenshaltung stimmte nicht. Mit dem Kaufen wird nur klargemacht, dass niemand sich auf den Gluben eines anderen abstützen kann, so gesehen Glauben kann man nicht kaufen.

Öl holen/besorgen gehen wäre dann aber logischer. Weshalb brauchte es um das zu veranschaulichen Kaufen/Händler ?

Das gefällt mir! — Sag aber, hast du die Lösung schon, oder bist du am Suchen, wie ich?
So wie ich ihn kenne, hat er schon eine Lösung 8-)

Nein steht keine fixfertig bereit, bin immer noch müde am suchen :baby:
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon alegna » Fr 9. Apr 2010, 14:14

Oli4 hat geschrieben:Im Kontext der weiteren Endzeitgleichnisse sehr wahrscheinlich.

So ,nur kurz schnell, muss weg :P
Wenn es sich um Israel handelt, warum sind es dann nur 10 Jungfrauen und nicht 12?
Gerade weil es nur 10 sind, denke ich nicht ausschliesslich an Israel, sondern schliesse alle Gläubigen ein, oder sogar nur die Gläubigen, dann wäre die Braut Israel.
So, kurze Gedanken und tschüss, bis später :comeon:
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Oli4 » Fr 9. Apr 2010, 14:43

alegna hat geschrieben:Wenn es sich um Israel handelt, warum sind es dann nur 10 Jungfrauen und nicht 12?

Vielleicht weil es sich gar nicht um den Aspekt der Stämme Israels geht ?

So ,nur kurz schnell, muss weg :P
Hoffentlich kommst Du schneller wieder als HP Kerkeling von Santiago del kikerikikii :tongue:
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Pilgrim » Fr 9. Apr 2010, 14:48

Oli4 hat geschrieben:
alegna hat geschrieben:es kann Israel sein
Im Kontext der weiteren Endzeitgleichnisse sehr wahrscheinlich.

Wenn ich mich beim "Rätseln" auch einklinken darf... :baby: ...so meine ich, daß es im Kontext, wie Alegna schreibt, bekennende Gläubige sind...bei der Wiederkunft Christi. Die Lampen bezeugen ihr Interesse. Sie alle deuten äusserliche Zeichen an...sie alle haben sich mit der gläubigen Gemeinde verbunden. Sie alle sind eben wie das Unkraut das nicht vom Weizen auseinandergehalten werden kann, wie der steinige oder der verunkrautete Boden...auf der Oberfläche erkennen wir den Unterschied nicht zwischen guten und schlechtem Boden.
Dachte eher an die Frage ob 50/50 etwas auszusagen hat, direkt oder geistlich. 50% Verlorene und 50% Gerettete ?

Hmmm...ist irgendwo in der Schrift "halb und halb" mit Bedeutung noch zu finden... :?
Öl holen/besorgen gehen wäre dann aber logischer. Weshalb brauchte es um das zu veranschaulichen Kaufen/Händler ?

Wie siehst du den Zusammenhang mit Kaufen/Händler?
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Oli4 » Fr 9. Apr 2010, 14:56

Pilgrim hat geschrieben:Hmmm...ist irgendwo in der Schrift "halb und halb" mit Bedeutung noch zu finden... :?
Ev. lau ?

Wie siehst du den Zusammenhang mit Kaufen/Händler?
Was fragst Du mich ? :baby:

Wie deutest Du dieses Gleichnis im jüdischen Kontext der Endzeitgleichnisse Kapitel 24/25 ? Eine (bestimmter) Teil aus den kommenden Ereignissen. Nach (persönlicher) moralischer Grundsatzlehre scheint es mir irgendwie gar nicht hier, in diesem Kontext und dem jüdischen Umfeld und Bilder.
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Gnu » Fr 9. Apr 2010, 15:09

Hier -> http://forum.livenet.ch/viewtopic.php?f=17&t=13128&p=336475#p336613 habe ich eine Auslegung von Jimi gefunden. Wir hatten die Diskussion nämlich schon einmal.

für jesus.ch viewtopic.php?f=17&t=13128&p=336475#p336613
für ref.ch http://forum.ref.ch/viewtopic.php?f=17& ... 75#p336613
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon alegna » Fr 9. Apr 2010, 15:43

Oli4 hat geschrieben:
So ,nur kurz schnell, muss weg :P
Hoffentlich kommst Du schneller wieder als HP Kerkeling von Santiago del kikerikikii :tongue:

Weiss zwar nicht um was es bei HP geht, aber ich habe schliesslich noch ein "Autoproblem" ;) zu Lösen
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Oli4 » Fr 9. Apr 2010, 15:52

alegna hat geschrieben:
Oli4 hat geschrieben:
So ,nur kurz schnell, muss weg :P
Hoffentlich kommst Du schneller wieder als HP Kerkeling von Santiago del kikerikikii :tongue:

Weiss zwar nicht um was es bei HP geht,

Um den: Hier

aber ich habe schliesslich noch ein "Autoproblem" ;) zu Lösen

ohh.. :(

:pray: :umarm:


@Gnu: danke für den Link, so kann ich schnell mal schauen was ich von mir heute noch stehen lassen würde und was nicht! :mrgreen:
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Pilgrim » Sa 10. Apr 2010, 01:29

alegna hat geschrieben:Gerade weil es nur 10 sind, denke ich nicht ausschliesslich an Israel, sondern schliesse alle Gläubigen ein, oder sogar nur die Gläubigen, dann wäre die Braut Israel.

Die Braut ist aber nicht Israel, sondern die Gemeinde...und es sind auch nicht alles "Gläubige", sondern darunter sind eben die 5 Lippenbekennenden, die 5 ohne Öl, die 5 Unkräuter, die 5 mit schlechtem Boden, die...usw. die welche Jahre in der Gemeinde mitmachen und gute Werke vollbringen und es gar nicht merken, daß sie nicht erlöst sind. Darum sollen wir doch immer wieder prüfen ob wir im Glauben sind, damit wir bei Jesus Wiederkunft nicht ohne Öl vorgefunden werden und zurückbleiben werden und die Trübsal mitmachen müßen... :idea:
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Pilgrim » Sa 10. Apr 2010, 01:52

Oli4 hat geschrieben:
Pilgrim hat geschrieben:Hmmm...ist irgendwo in der Schrift "halb und halb" mit Bedeutung noch zu finden... :?
Ev. lau ?

Dann wären es aber nicht 10, sondern 7... :baby:
Was fragst Du mich ? :baby:

Weil ich deine Antwort schätze... :umarm:
Wie deutest Du dieses Gleichnis im jüdischen Kontext der Endzeitgleichnisse Kapitel 24/25 ? Eine (bestimmter) Teil aus den kommenden Ereignissen. Nach (persönlicher) moralischer Grundsatzlehre scheint es mir irgendwie gar nicht hier, in diesem Kontext und dem jüdischen Umfeld und Bilder.

Geht es denn hier nicht um den Stand des Glauben jedes Einzelnen bei Jesu Wiederkunft... :? Jesus wird kommen um Seine Braut für Sich zu empfangen. So also sollen wir vorbereitet sein wenn das passiert und Er Seine Braut weg holt, da danach keine Gelegenheit mehr ist an die Hochzeit zu gehen...der Tag der Gelegenheit ist gekommen und für immer weggegangen.

Ich denke nicht, daß Jesus hier eine ausführliche Chronologie der Endzeitgeschehnisse gibt, spricht Er ja nicht über spezifische Dinge, keine Zeittabellen oder Geschehnisse. Er sagt doch ganz einfach, daß Er zurück kommen würde und wir vorbereitet sein sollen...weil der Tag der Gelegenheit geschlossen wird.
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Gnu » Sa 10. Apr 2010, 07:38

Mit allen drei Gleichnissen verbildlicht Jesus die Ernsthaftigkeit seines Auftrags, wachsam zu sein. Und beim Wachsam sein kann man sich eben dumm oder klug verhalten. Über dumm versus klug gibt die Bibel auch in den Sprüchen gute Hinweise. Sogar die apokryphe Schrift Jesus Sirach gibt hier wertvolle Tipps.
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Oli4 » Sa 10. Apr 2010, 09:06

Pilgrim hat geschrieben:Ich denke nicht, daß Jesus hier eine ausführliche Chronologie der Endzeitgeschehnisse gibt, spricht Er ja nicht über spezifische Dinge, keine Zeittabellen oder Geschehnisse. Er sagt doch ganz einfach, daß Er zurück kommen würde und wir vorbereitet sein sollen...weil der Tag der Gelegenheit geschlossen wird.

Lies mal als ein Bsp. den Übergang 24,14 zu 24.15.

Da geht es geographisch aber schon um ein bestimmtes Gebiet. Die Zeit (auch ohen Jahrgang) ist auch eine benannte. Das Ende von Vers 14 ist doch eigentlich die prophezeihte Erfüllung der Aussage in Römer 11.25b, oder nicht ?

Das zum Umfeld von Jesus Aussage. Für mich hat der Charakter dieser bildlichen Prophezeihungen eviel mehr ein gemeinsschaftlicher Charakter als ein individuell moralischer. Klar, eine nation ist immer die Summe des einzelnen, aber hier, nachdem Jesus die Seinen gelehrt hatte und kurz vor den letzten irdischen Dingen vor Golgatha steht, so glaube ich, geht es im Kern nicht um grundsätzliche, moralisch-individuelle, herzenverändernde Dinge des Menschen, hier geht es um Dinge der letzten Zeit vor Christi Wiederkunft (24.23-31), für Menschen irdisch sehr schwer zu tragende Ereignisse, geographisch (24.16) und kulturell (24.20) an spezifizierten Orten, welche schweren Dinge die Entrückten oder die bis dahin Entschlafenen, so nicht persönlich miterleben werden.

In diesem Kontext versuche ich das Gleichnis der Jungfrauen zu beleuchten.

Es gäbe da sicher noch viel zu erforschen udn zu diskutieren. Jedenfalls sehe ich hier keinstenfalls Aussagen die sich 'Charismatiker' irgendwie persönlicher, besser, eingehenden zu Herzen nehmen täten oder könnten oder sie darin irgendwie besser auszeichneten.

Wachsam Gnu, das ist sicher klar die Aussage und die allen (!) Gläubigen immer gilt, jedoch nicht 'bloss' aufgrund Mat 24+25. Dazu gibt es Aussagen die ein solches Bildnis mit einem Satz auslegen täten (wenn es um das ginge, wie ich eben nicht so vermute)
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Pilgrim » Sa 10. Apr 2010, 12:43

Oli4 hat geschrieben:Lies mal als ein Bsp. den Übergang 24,14 zu 24.15.

Da geht es geographisch aber schon um ein bestimmtes Gebiet. Die Zeit (auch ohen Jahrgang) ist auch eine benannte. Das Ende von Vers 14 ist doch eigentlich die prophezeihte Erfüllung der Aussage in Römer 11.25b, oder nicht ?

Oh, ich sehe was du meinst. Könnte auch sein auf was Jesus als die Geburtswehen bezieht, das Zeichen, das Signal. Hier dann ist es der Ruf und wenn wir anfangen diese Zeichen zu sehen, schau hinauf, Die Erlösung nähert sich, hier kommt der Bräutigam, geh hinaus und treffe mit Ihm zusammen.

Aber wie meinst du im Zusammenhang mit Römer 11:25b...wer ist dann im Gleichnis das Israel?
Das zum Umfeld von Jesus Aussage. Für mich hat der Charakter dieser bildlichen Prophezeihungen eviel mehr ein gemeinsschaftlicher Charakter als ein individuell moralischer. Klar, eine nation ist immer die Summe des einzelnen, aber hier, nachdem Jesus die Seinen gelehrt hatte und kurz vor den letzten irdischen Dingen vor Golgatha steht, so glaube ich, geht es im Kern nicht um grundsätzliche, moralisch-individuelle, herzenverändernde Dinge des Menschen, hier geht es um Dinge der letzten Zeit vor Christi Wiederkunft (24.23-31), für Menschen irdisch sehr schwer zu tragende Ereignisse, geographisch (24.16) und kulturell (24.20) an spezifizierten Orten, welche schweren Dinge die Entrückten oder die bis dahin Entschlafenen, so nicht persönlich miterleben werden.

Da in der Schrift beide, die Gemeinde und Israel, als die Braut für den Messias beschrieben werden, würde auch das irgendwie passen...die Frage ist dann, ist dieses Gleichnis die Wiederkehr Jesu Christi um die Gemeinde zu entrücken oder um am Ende der Trübsalzeit das TJR aufzurichten... :?: Aber...die Zeit der Aufrichtung des TJR ist ja "bekannt", die Zeit der Entrückung nicht...hmm...
In diesem Kontext versuche ich das Gleichnis der Jungfrauen zu beleuchten.

Eine interessante Beleuchtung, danke...dann sollten wir aber trotzdem auch unsere Fackeln jetzt schon füllen, damit wir bei Seiner Wiederkunft nicht "beim Händler" sind (Vers 10)... :idea:
Es gäbe da sicher noch viel zu erforschen udn zu diskutieren. Jedenfalls sehe ich hier keinstenfalls Aussagen die sich 'Charismatiker' irgendwie persönlicher, besser, eingehenden zu Herzen nehmen täten oder könnten oder sie darin irgendwie besser auszeichneten.

Verstehe nicht ganz...was hat das mit "Charismatiker" zu tun... :?
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Oli4 » Sa 10. Apr 2010, 14:06

Pilgrim hat geschrieben:Oh, ich sehe was du meinst. Könnte auch sein auf was Jesus als die Geburtswehen bezieht, das Zeichen, das Signal. Hier dann ist es der Ruf und wenn wir anfangen diese Zeichen zu sehen, schau hinauf, Die Erlösung nähert sich, hier kommt der Bräutigam, geh hinaus und treffe mit Ihm zusammen.

Die Frage stell sich (mir eigentlich nicht mehr weirklich) ob wir da nicht bereits entrückt sind (ab Vers 15)


Aber wie meinst du im Zusammenhang mit Römer 11:25b...wer ist dann im Gleichnis das Israel?

Wenn die Vollzahl eingegangen ist, werden die Weizen entrückt werden.

24.14 Und dieses Evangelium der Königsherrschaft wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen.

Was bleibt ist dann eine Zeit der Drangsal Jakobs, welche Jesus in Mat 24/25 im Blick hatte.

Ich gehe davon aus, dass hier, wie in den meisten prophetischen Aus-Sichten, die irdischen Zeiten meist unlinear extrem zusammengestaucht werden; oft innerhalb desselben Verses um hunderte oder gar tausende von Jahren !!

Klar kann man argumentieren, dass in Vers 15 die Zerstörung Jerusalems 70 Jahre später beschrieben sei, doch der darauf folgende Kontext lässt sich mir dies ganz und gar nicht zu.


Da in der Schrift beide, die Gemeinde und Israel, als die Braut für den Messias beschrieben werden, würde auch das irgendwie passen...die Frage ist dann, ist dieses Gleichnis die Wiederkehr Jesu Christi um die Gemeinde zu entrücken oder um am Ende der Trübsalzeit das TJR aufzurichten... :?: Aber...die Zeit der Aufrichtung des TJR ist ja "bekannt", die Zeit der Entrückung nicht...hmm...
Die Bezeichnung Braut Christi findet man nicht für die Gemeinde (wenn ich mich nicht irre..); die Braut des Lammes: Ja.
Braut wird oft verwendet, nicht aber immer eindeutig so oder anders. Ich vermute hier einen gewissen Unterschied, müsste das aber genauer untersuchen wenn ich Zeit habe.
-> Im Gleichnis sind es ja immer noch 5+5 Jungfrauen und eine hinter dem Tor wartende Braut (-> jüdische Hochzeitstradition), nicht Jungfern die plötzlich Bräute sind wenn die Braut rein physisch betrachtet auch eine Jungfrau ist. Die Schrift hat hier aber einen differenzierteren Begrauch von Jungfrau/Jungfrauschaft als wir es in Deutsch üblicherweise tun

Eine interessante Beleuchtung, danke...dann sollten wir aber trotzdem auch unsere Fackeln jetzt schon füllen, damit wir bei Seiner Wiederkunft nicht "beim Händler" sind (Vers 10)... :idea:
Klar Pilgrim! Das ist unsere Belehrung aus solchen Dingen. Die Kernaussage aber - die Lehre -, und da bin ich davon überzeugt, ist etwas anders gelagerte; an jemanden anderes addressiert. Mitlesen und daraus lernen sollen und können wir anhand jedem Worte Gottes. gefährlich wird es erst dnn, wenn man anhand solchen Gleichnissen eigene Lehrgebäude festmacht oder gar darauf aufbaut. ganz gefährlich..

Verstehe nicht ganz...was hat das mit "Charismatiker" zu tun... :?
Nur am Rande bzw. auslösend: Enggis Hinweis, dass Pfingstler gerne davon sprechen, genug Öl dabei zu haben...wobei sie dazu mir nicht gehäure Praktiken bedienen und den Geist Gottes als etwas von ihnen selbst bestimmbares sehen...
das Gleichnis dient ihnen geradezu in die Z...äh Arme :oops:
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Pilgrim » Sa 10. Apr 2010, 15:18

Oli4 hat geschrieben:Die Frage stell sich (mir eigentlich nicht mehr weirklich) ob wir da nicht bereits entrückt sind (ab Vers 15)

Eben, darum meine ich, daß Christus im Gleichnis der Jungfrauen nicht eigentlich in Einzelheiten zur Chronologie eingegangen ist, daß es offen ist ob vor oder nach der Entrückung. Ich glaube es könnte vor der Entrückung sein, da wir die Zeitspanne der Trübsalzeit ja kennen...Er aber ja auch dann wie ein Dieb in der Nacht kommen wird...hmm.
Klar kann man argumentieren, dass in Vers 15 die Zerstörung Jerusalems 70 Jahre später beschrieben sei, doch der darauf folgende Kontext lässt sich mir dies ganz und gar nicht zu.

Hoppla...ich bin wieder mal vom Heuwagen gefallen, kannst du das ein bisschen umphrasieren, damit ich wieder aufsteigen kann... :pray:
Die Bezeichnung Braut Christi findet man nicht für die Gemeinde (wenn ich mich nicht irre..); die Braut des Lammes: Ja.

Was aber in 2.Korinther 11:2 ist nicht die Braut von Christus..."...ich habe euch einem Mann verlobt, um euch als eine keusche Jungrau Christus zuzuführen"...? Und wer ist denn das Lamm wenn nicht Christus... :?
Braut wird oft verwendet, nicht aber immer eindeutig so oder anders. Ich vermute hier einen gewissen Unterschied, müsste das aber genauer untersuchen wenn ich Zeit habe.

Okay, ich warte geduldig auf deine geschätzte Beurteilung... :baby:
-> Im Gleichnis sind es ja immer noch 5+5 Jungfrauen und eine hinter dem Tor wartende Braut (-> jüdische Hochzeitstradition), nicht Jungfern die plötzlich Bräute sind wenn die Braut rein physisch betrachtet auch eine Jungfrau ist. Die Schrift hat hier aber einen differenzierteren Begrauch von Jungfrau/Jungfrauschaft als wir es in Deutsch üblicherweise tun

Ah sooooo...jetzt sehe ich den "Stolperstein"...wer ist Braut und wer sind die Junfrauen! Habe ich richtig gerätselt?
Die Kernaussage aber - die Lehre -, und da bin ich davon überzeugt, ist etwas anders gelagerte; an jemanden anderes addressiert.

Freue mich geduldig (eine Tugend... ;) ) auf weitere Erläuterungen... :comeon: :comeon:
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Reginald 32 » Sa 10. Apr 2010, 23:04

Hallo, ihr Lieben.
Ich will mal kurz aufschreiben, was mir zum Gleichnis von den 10 Jungfrauen einfällt.
Also: Der Zweck und der Sinn des Gleichnisses ist es, den Gedanken der Wachsamkeit und der genügenden Vorbereitung auf das grosse Ereignis aus Matth. 24:44 noch einmal zu betonen.

Jesus war am Nachmittag auf den Ölberg gestiegen. Er sass mit einigen seiner Jünger ungefähr an der Stelle, an der ich vor eine Reihe von Jahren mit meiner Frau auch sass, und Jerusalem und der prächtige Tempel lagen voll in seinem Blickfeld. Hier an dieser Stelle hatten sie das Gespräch über die Zeichen der Zeit und die Zeichen des Weltendes. Nun ging die Sonne unter und die Schatten der Dämmerung wurden immer länger. Es muss damals genau so gewesen sein wie zu meiner Zeit.
Unten in der Stadt gingen die Lichter an. Von oben sah man, wie sich ein e kleine Menschenmenge mit brennenden Lampen durch die Strassen bewegte, einem Hochzeitszug entgegen. Und in diesem Augenblick erzählt nun Jesus sein Gleichnis.

Wer die Braut ist, wen die Jungfrauen darstellen, wer der Bräutigam ist, das ist hier nicht das Thema. Hier geht es um die Wachsamkeit, und wie diese zu erreichen ist.
(So, und nun kommt meine Frau herein und ist überhaupt nicht erfreut, dass ich noch schreibe. Deshalb mache ich für heute Schluss. Morgen mehr.)

Liebe Grüsse von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Gnu » So 11. Apr 2010, 06:13

Reginald 32 hat geschrieben:(So, und nun kommt meine Frau herein und ist überhaupt nicht erfreut, dass ich noch schreibe. Deshalb mache ich für heute Schluss. Morgen mehr.)

Sprüche 18,22
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Faith » So 11. Apr 2010, 10:40

um wieder zum Thema zurück zu kehren .....

ich bin nun seit sehr vielen Jahren in der Charismatischen Bewegung, angefangen mit ner Pfingstgemeinde in Ravensburg. Und bin heute immer noch dabei, mit ein paar Abstecher in anderen Gewässer (darf ja mal erlaubt sein :tongue: )

Heute muss ich sagen dass ich Gott sehr dankbar bin für beide Bewegungen, sie hat ja erst richtig in den 50iger Angefangen mit der Heilungsbewegung. Vieles was verloren ging wie z.B Heilungen und Zungenrede hat Gott uns wieder durch die Verschiedenen Prediger die für Gott offen waren in Erinnerung gerufen. Wobei man aber auch sagen muss, dass es Jahunderte Jahre vorher schon diese Gaben ausgeübt wurden aber gerade in der Katholischen Kirche oder eher unter den Kath. Mystiker. Also warum wurden sie dann gerade unter den Protestanten nicht ausgeübt ? weil sie verloren gegangen sind, weil es nicht mehr gepredigt geschweige den ausgeübt wurde. Vieles durfte ich lernen, gerade von drei Prediger/innen... einmal Benny Hinn, Kathryn Kuhlman und Kenneth Hagin (ich will jetzt über die drei keine diskussion führen) und bin den dreien heute sehr dankbar.

Zum einen durfte ich den Heiligen Geist kennenlernen, dann über Heilung und die Geistesgaben und habe es auch praktiziert was ich heute noch mache.

Dann habe ich die Wort und Glaubens Bewegung kennengelernt (bitte auch da keine Diskussion) und da wurde ich gelehrt, dem Wort Gottes mehr zu vertrauen, Gott mehr zu vertrauen, dass er mein Versorger ist, dass er mein Heiler ist und soviel mehr. Und auch da durfte ich meine dementsprechende Erfahrungen machen. Anschliessend lernte ich die Bücher von E.W.Kenyon kennen und ab da hatte ich einen Aha Effekt, wie einfach es doch wirklich ist, Gott zu vertrauen und Er für einen nur das beste will. Aber nicht nur das, sondern ich lernte auch den Unterschied zwischen Geist Seele und Leib, wie Gott es sah und ihn sah, was erneuert wurde und was nicht und was durch das Wasserbad des Wortes verändert werden sollte und dann lernte ich und das war für mein Glaubensleben sehr wichtig, was Jesus für uns am Kreuz wirklich vollbrachte, was Jesus litt, dass er für uns die Hölle ging, seine Auferstehung und vieles mehr und das hat mein Glaubensleben revolutioniert. Ich bin E.W.Kenyon heute sehr dankbar, wie einfach man dem Wort Gottes vertrauen kann ohne sich abkrampfen zu müssen, wie gut Gott doch wirklich ist und vieles mehr. Heute lese ich wieder das Buch von E.W:Kenyon: Was geschah vom Kreuz bis zum Thron und das hat der Heilige Geist mir sehr ans Herz gelegt. Mir bewusst mache, was Jesus für uns tat, wie Er für uns gelitten hat etc. Dass das für uns Christen ein sehr wertvollen und kostbares Gut ist, klar sollen wir nicht am Kreuz stehen bleiben, sondern weiter gehen, aber sich immer wieder bewusst werden, was Jesus tat soll uns zeigen dass wir einen sehr guten und wunderbaren Gott haben der uns nicht vergessen hat oder uns abgelehnt hat, sondern seinen Sohn schickte, dass wir alle wieder Gemeinschaft mit unserem Papa haben können.

Klar hat die Charsimatische Bewegung auch fehler gemacht, aber wer oder welche Bewegung macht diese nicht ? .... aber Gott ist gut, Gott macht aus krummen Wege gerade Straßen. Ich hab der Charismatischen, wie auch der Wort und Glaubens Bewegung extrem viel zu verdanken, ich wüsste nicht, was heute aus mir wäre, wenn ich dort nicht gelandet wäre. Sie haben mir gezeigt was es heisst in Jesu Freiheit zu leben, klar muss ich noch vieles lernen, aber mit Gott bin ich auf dem besten Weg :)
Gott ist ein "Verb" gruss Papa
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