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Was macht einen glaubwürdigen Christen aus?

Wer ist Jesus? Was hat er zu sagen?

Moderator: kingschild

Was macht einen glaubwürdigen Christen aus?

Beitragvon John1955 » Mo 24. Aug 2020, 08:03

Zu und nach Jesus Christus Offenbarung wahrer Göttlichkeit bildeten seine Anhänger die von Paulus als "Gemeinde Gottes" bezeichneten christlichen Gemeinschaften.

Dort zählte noch das Füreinander da sein, also gelebte Nächstenliebe nebst in dem zu wachsen und zu bleiben was Jesus Christus seinen Jüngern und Aposteln ans Herz legte zu verbreiten um Reich Gottes so wachsen sich ausbreiten lassen zu können.

Wenn ich so lese und höre, was in einigen "christlichen Gemeinden" zu einem glaubwürdigen Christsein gehöre, stimmt es mich traurig. Denn im Endeffekt hilft es ja Gottsuchenden nichts, führt es ja nicht zum eigentlich Ziel Jesus Christus, Menschen eine innige Gottverbundenheit zu ermöglichen, Reich Gottes mitgestalten zu helfen.

Lehren, die weder von Jesus Christus noch von einem seinen Jünger als wichtig und richtig gelehrt wurden;

a) Man müsse die vorliegenden Bibeln als vollkommen, Wort für Wort als vom Heiligen Geist Gottes eingegeben glauben und bezeugen.

b) Tägliches Bibellesen also gemäss a) in Gottes Wort ständig zu lesen um mit Gott in Kontakt zu bleiben.

c) Jesus Christus müsse man als wahren Menschen und wahren Gott glauben und bezeugen.

d) Nur wer Jesus Kreuzigung als gottseits inszeniertes Sühneopfer glaube und bezeuge könne mit Gottes Vergebung von Sünden rechnen. (das beträfe dann die vergangenen als auch die künftigen Sünden)

Gerade d) hält nämlich einige so gewordenen Christen ab, von Jesus wahres Menschsein zu erlernen, nurmehr Gott zu dienen, aufzuhören jedwelcher Sündenknechtschaft zu erliegen.

Denn klar ist, dass nicht der Querbalken des Kreuzes an das Jesus nach Anraten des Hohepriesters Kaiphas genagelt wurde ermöglicht, eine eventuelle einstige Trennung von Gott -durch Sündigen, also Lieblosigkeiten aller Art im bisherigen Leben- rückgängig zu machen künftig in ständiger Gottverbundenheit leben zu können.

IN Wahrheit und auch biblisch mehrfach belegbar hilft aufrichtiges Bereuen derselben(also einstiges gottloses Handeln und das künftige allmählich bis gänzlich beherzte Einhalten der Lehren des Gekreuzigten zur vollkommenen Erlösung vom Einfluss Gottes Widersachers.

Die Wegweisungen Jesus Christus zu inniger bleibender Gottverbundenheit, gelingendem Leben unter Führung durch den Hl.Geist halfen schon den damals aktiven Zuhörern vollkommen damit aufzuhören der Sünde Knecht zu bleiben. Was damals galt gilt auch heute.

Mir gefiel deshalb dieser Link.Er teilt meine Überzeugung, was einen wahren Christen ausmacht. Sieg über die Sünde durch Verinnerlichen Jesus Christus Lehren, und so immer in IHM sein zu können, was Leben erst lebenswert macht.

https://aktiveschristentum.de/werde-ein-wahrer-christ

Wenn du betrübt bist weil du erkennst, dass du als Christ immer noch sündigst und noch nicht zu einem Leben mit Sieg über die Sünde gekommen bist, dann gibt es Hoffnung für dich. Wenn du dich wirklich danach sehnst die Sünde zu überwinden, dann bist du bereit dein Leben Gott völlig zu übergeben. Wenn du die Sünde leid bist, dann kannst du zu Jesus kommen, der dir helfen kann (Matth. 11,28).


Gruss John
So, was für Kriterien zählen den bei andern Forenteilnehmer für wahres Christsein? Hier der sinnvolle Rat von Jakobus
Jakobus 4,7 So seid nun Gott untertan. Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch. 8 Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch. Reinigt die Hände, ihr Sünder, und heiligt eure Herzen, ihr Wankelmütigen.

In der Liebe bleiben, nachdem man Gott um Vergebung für die Zeiten des Lebens ohne ihn (durch Bosheiten aller Art gegenüber Mitmenschen) bat, ist ein wirkungsvolles Rezept von Johannes um in Gott bleiben zu können und Gott in uns.
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
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Re: Was macht einen glaubwürdigen Christen aus?

Beitragvon Helmuth » Mo 24. Aug 2020, 08:31

John1955 hat geschrieben:So, was für Kriterien zählen den bei andern Forenteilnehmer für wahres Christsein?

Nach welchen Maßstäben? Nach deinen? Dann wäre ich wahrscheinlich schon durchgefallen. Also welcher Maßstab?

Was mich betrifft kann nur Jesu Maßstab zählen, denn er allein ist der letztendlich maßgebliche Richter. Und damit habe ich es schon gesagt, denn das macht meinen Glauben aus.

Den Maßstab auf die Werke allein zu legen verwarf Paulus. Echter Glaube bringt aber auch richtige Werke, wie Jakobis lehrt, nur sind sie immer noch nicht der Maßstab. Daher ist es irrelevant wie Menschen andere Menschen beurteilen.

Alles was ich hier schreibe zeigt keine Werke sondern nur das Denken. Also was zählt am Ende? Der wahre Glaube, wie es auch die Schrift sagt.
Herzliche Grüße
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Re: Was macht einen glaubwürdigen Christen aus?

Beitragvon onThePath » Mo 24. Aug 2020, 09:27

Hallo, John1955.

Da ich mich ziemlich umfassend mit allen Fragen des Glaubens beschäftigt habe, habe ich natürlich den Inhalt der Bibel oftmals in Frage gestellt, den christlichen Glauben und christliche Glaubensgemeinschaften.

Ich suchte auch umfassende Antworten. Aber selbst die Antworten der umfassendste Lehren mit Reinkarnation und Vergöttlichung sind nicht das, was sie zu sein scheinen.

Was bleibt da noch ?
Zunächst einmal die Autorität Jesu, der uns die Liebe lehrt, das Miteinander, und wie wir mit Gott in Einklang kommen können.

Streitigkeiten, Jesu und das Gottesbild des AT, vermeide ich lieber. Was Jesus über Gott sagt, ist nun mal für uns verbindlich.

Jesus ist für mich der einzige Sohn Gottes, die vielen Gotteslehrer der indischen Lehren nicht. Obwohl sie mitunter auch wichtige Wahrheiten lehren.

Der Glaube ist der Anfang, ein gottgefälliges Leben zu leben.

Aber auch ein aufrechter Mensch, der sich Gott in einem anderen Glauben anders vorstellt, muss nicht verloren gehen. Genauso ist ein Christ, dessen Verhalten seinem Glauben widerspricht, nicht gerade sicher.

Lg, otp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Was macht einen glaubwürdigen Christen aus?

Beitragvon John1955 » Mo 24. Aug 2020, 10:46

Helmuth hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:So, was für Kriterien zählen den bei andern Forenteilnehmer für wahres Christsein?

Nach welchen Maßstäben? Nach deinen? Dann wäre ich wahrscheinlich schon durchgefallen. Also welcher Maßstab?

Für wahres Christsein zählt ja einleuchtenderweise, Jesus Christus Masstab. Auch Paulus warb für die heilsamen Lehren Christi. Und auch er opferte sein Leben um diese verbreiten zu können, wie unser Erlöser aus jedwelcher Sündenknechtschaft zuvor.

Helmuth hat geschrieben:Was mich betrifft kann nur Jesu Maßstab zählen, denn er allein ist der letztendlich maßgebliche Richter. Und damit habe ich es schon gesagt, denn das macht meinen Glauben aus.

Ach, und setzt Jesus hier nicht voraus, dass man SEINE Gebote im Zusammenhang mit gelebter LIEBE, wenn man behauptet IHN zu lieben?
Joh 14,21 Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist's, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

Helmuth hat geschrieben:Den Maßstab auf die Werke allein zu legen verwarf Paulus. Echter Glaube bringt aber auch richtige Werke, wie Jakobis lehrt, nur sind sie immer noch nicht der Maßstab. Daher ist es irrelevant wie Menschen andere Menschen beurteilen.


Ich habe mit keiner Silbe was von Werken geschrieben, wenn es meines Erachtens um glaubwürdiges Christsein geht. Doch wer zu keinen boshaften Verhalten mehr.... sondern zu nurmehr GUTEN Werken fähig ist, zeigt doch dass er oder sei DIE geistliche Geburt aus Gott vollzogen hat. (Wer aus Gott geboren ist, ist unfähig geworden zu sündigen, das ist ja das Wunderbare in der Nachfolge Jesu Christi.

Helmuth hat geschrieben:Alles was ich hier schreibe zeigt keine Werke sondern nur das Denken. Also was zählt am Ende? Der wahre Glaube, wie es auch die Schrift sagt.


Ja, insbesondere das Denken, die Gesinnung zeigt ja klar wessen Geist in wem tätig ist herumgeistert ;) und bei den Werken alsdann, wessen Geist Oberhand hatte, wessen Werkzeug man dann in Wahrheit war oder ist.

Wessen Werke ihr tut, dessen Knecht seid Ihr. Das kommt auch von Paulus.

Gruss John
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Re: Was macht einen glaubwürdigen Christen aus?

Beitragvon Helmuth » Mo 24. Aug 2020, 11:24

John, du darfst gerne deine Werksgerechtigkeit weiter predigen, wenn dir danach ist. Was sagt sie denn schon aus? Und sie bringt einem nicht weiter.

Ich unterscheide so nicht, sondern arbeite mit für den Herrn möglichst viele aus dem bösen Weltlauf für sein Reich zu gewinnen. Perfektionieren darf er uns dann nachher. Nur wenn ich klare Merkmale an jemand sehe, dass man derart am Reich Gottes nicht miterben kann, dann erlaube ich mir eine Ermahnung.

Aber ich liefere hier keine Liste, damit man daraus noch einen Katalog erstellt, wonach man die guten und dir bösen einteilen sollte. Was das betrifft haben ihn die Propheten, Jesus und die Apostel schon zur Genüge zusammengestellt.

--> Nachlesen

Aber es ist gar nicht der Wille Jesu, die Brüder danach zu selektieren, sondern im Gegenteil, sie zusammenzuhalten, damit der Teufel nicht wieder welche entreißt.

Selektiert wird bei Gericht, dann kommen die guten ins Töpfchen des Reich Gottes und die schlechten ins Kröpfchen des Teufels.
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Re: Was macht einen glaubwürdigen Christen aus?

Beitragvon John1955 » Mo 24. Aug 2020, 19:18

onThePath hat geschrieben:Hallo, John1955.

Da ich mich ziemlich umfassend mit allen Fragen des Glaubens beschäftigt habe, habe ich natürlich den Inhalt der Bibel oftmals in Frage gestellt, den christlichen Glauben und christliche Glaubensgemeinschaften.

Ich suchte auch umfassende Antworten. Aber selbst die Antworten der umfassendste Lehren mit Reinkarnation und Vergöttlichung sind nicht das, was sie zu sein scheinen.

Was bleibt da noch ?
Zunächst einmal die Autorität Jesu, der uns die Liebe lehrt, das Miteinander, und wie wir mit Gott in Einklang kommen können.


Genau das ist doch vollkommen biblisch und christlich zugleich, otp was gemäss Deinen umfangreichen Erfahrungen noch bleibt.

Die Jünger und Apostel von Jesus haben ja schon vor 2000 Jahren von IHM gelernt, wie wahrhaftig gelebte Liebe uns in Einklang mit Gott bringt. Denn Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm.

Streitigkeiten, Jesu und das Gottesbild des AT, vermeide ich lieber. Was Jesus über Gott sagt, ist nun mal für uns verbindlich.

Unsereins findet es geradezu unfair, ja gar gotteslästerlich, das angebliche Gottesbild zw. 2. Und 5. Buch Mose mit dem wohl durch Jesus glaubwürdigst vermittelten Gottesglauben zu vermischen.

Doch wenn diejenigen die das noch immer zu tun pflegen, sich sonst zumindest von ganzem Herzen an Jesus Lehren zu wahrem gottgefälligem Leben in IHM orientieren, wird wohl der Vater im Himmel solchen deren ungerechtfertigten Anlastungen vergeben, denke ich.

Jesus ist für mich der einzige Sohn Gottes, die vielen Gotteslehrer der indischen Lehren nicht. Obwohl sie mitunter auch wichtige Wahrheiten lehren.

Der Glaube ist der Anfang, ein gottgefälliges Leben zu leben.


Wow, Du sprichst mir hier Wort für Wort aus dem Herzen. Danke dafür.

Gruss John
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Re: Was macht einen glaubwürdigen Christen aus?

Beitragvon firebird » Mo 31. Aug 2020, 14:29

Hallo zusammen,

Ob etwas für mich glaubwürdig ist oder nicht, das entscheide ich zunächst einmal selbst. Einen allseits als glaubwürdig anerkannter Christ, das gibt es wohl kaum und hat es auch nie gegeben. Selbst dann nicht, wenn es Christen gibt, die mich voll überzeugen. Es ist und bleibt die Einschätzung und der Entscheid jedes Einzelnen. Der Einzige der nicht schätzen muss, weil er es mit absoluter Sicherheit weiss, das ist Gott allein.

Für mich ist ein glaubwürdiger Christ, ein Mensch von dem ich überzeugt bin, dass er in einer intensiven Beziehung mit Gott lebt. Dies ist nur möglich, wenn Gott einem solchen Menschen die Sünden vergeben hat.

Dies wird daran erkenntlich:

1. Wenn ein Mensch sein Leben immer mehr an dem Bibelwort orientiert. Dabei halte ich nichts von einer Verbalinspiration.

2. Wenn er das Wesen Jesu Christi immer mehr auslebt. Nachzulesen in den Evangelien.

3. Wenn ihm die christlichen Zusammenkünfte immer mehr zum Verlangen werden.

4. Wenn sein Verhalten immer mehr zum motivierenden Vorbild wird.

Solche Menschen sind nicht vollkommen, aber es findet ein Veränderungsprozess hin zum Guten statt.

So weit einmal meine Einschätzungen über das was für mich ein glaubwürdiger Christ ausmacht.

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Re: Was macht einen glaubwürdigen Christen aus?

Beitragvon Helmuth » Mo 31. Aug 2020, 15:17

Firebird, dem stimme ich sehr zu mit einer Ausnahme:
firebird hat geschrieben:3. Wenn ihm die christlichen Zusammenkünfte immer mehr zum Verlangen werden.

An dem Punkt sollte wir noch arbeiten. Wenn du den Begriff "christliche Zusammenkünfte" in seiner idealisierten Form meinst, in der alle auch die Gemeinschaft des Heiligen Geistes pflegen stimme ich auch dem zu.

Nur gab es diese noch nie, auch nicht in den ersten Versammlungen unter den Aposteln, bestenfalls nur zeitweise. Ein Blick in einen Paulusbrief und neben viel Lob und Danksagung fällt unschwer auch die Ermahnung und der Tadel auf.

Eine reale Gemeinde ist also ein Gemisch aus Guten und Bösen. Man kann froh sein, wenn das Verhältnis passt und die Mehrheit auch wirklich bekehrt ist, so dass man das Böse auch wirklich bekämpfen kann.

Wie die Menschen wirklich sind erlebst du in der Regel nicht in der Gemeinde, sondern mehr im Alltag. Gott sieht das in der christlichen Zusammenkunft nicht anders, nur wir nehmen das dort anderes wahr.

Also würde ich das so formulieren: "Wenn ihm die Bruderliebe mit allen Geschwistern immer mehr zum Verlangen wird."
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Re: Was macht einen glaubwürdigen Christen aus?

Beitragvon John1955 » Mo 31. Aug 2020, 20:49

firebird hat geschrieben:Hallo zusammen,
Für mich ist ein glaubwürdiger Christ, ein Mensch von dem ich überzeugt bin, dass er in einer intensiven Beziehung mit Gott lebt. Dies ist nur möglich, wenn Gott einem solchen Menschen die Sünden vergeben hat.

Danke firebird für Deine Gedanken zum Thema. Jesus lehrte klar und unmissverständlich was Gott zur Vergebung der Sünden voraussetzt und vergoss für diese lebenswichtige Info an die Seinen sein Blut..

Sünden aber nur gottseits vergeben zu wissen, sollte ja eigentlich der 1. und beste Weg zur Besserung oder biblisch zur"Heiligung" sein. ;)


firebird hat geschrieben:Dies wird daran erkenntlich:
1. Wenn ein Mensch sein Leben immer mehr an dem Bibelwort orientiert. Dabei halte ich nichts von einer Verbalinspiration.


Das greift mir zu wenig, ist mir zu allgemein. Nicht alles was biblisch ist bekanntlich auch christlich. Schon in der Bibel wird das Dranbleiben an Christi Lehren allerhöchst gewichtet und davor gewarnt darüber hinauszugehen und auf dementsprechende nicht wünschenswerte Folgen verwiesen, so man NICHT darin bleibt.

2Joh 1,9 Wer darüber hinausgeht und bleibt nicht in der Lehre Christi, der hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, der hat beide, den Vater und den Sohn.


firebird hat geschrieben:2. Wenn er das Wesen Jesu Christi immer mehr auslebt. Nachzulesen in den Evangelien.

Volle Zustimmung meinerseits
firebird hat geschrieben:3. Wenn ihm die christlichen Zusammenkünfte immer mehr zum Verlangen werden.

ZUusammenkünfte mit Menschen christlicher Gesinnung ja, doch die findet man nicht zwingend in sogenannt christlichen Gemeinden.

firebird hat geschrieben:4. Wenn sein Verhalten immer mehr zum motivierenden Vorbild wird.

Hierbei wieder volle Zustimmung, denn glaubwürdige Christen haben nach meiner Erfahrung eine entsprechende Ausstrahlung

firebird hat geschrieben:Solche Menschen sind nicht vollkommen, aber es findet ein Veränderungsprozess hin zum Guten statt.

Das urprüngliche Wort "vollkommen" bedinge einem Folgewort, hörte ich mal. Weder Jesus noch seine Jünger forderten einen vollkommenen Perfektionismus, s

Ich verstehe darunter im biblisch/christlichen Sinn: vollkommen barmherzig, versöhnungsbereit, gnädig, liebevoll zu sein, wie der Vater im Himmel sich durch seinen Sohn Jesus zu erkennen gab.

firebird hat geschrieben:So weit einmal meine Einschätzungen über das was für mich ein glaubwürdiger Christ ausmacht.

Nochmals Danke, sehr eindrücklich und weitgehend mit meiner Einschätzung darüber, was seitens Jesus Christus vorausgesetzt wird, um in ihm seinen geistlichen Bruder oder in ihr seine geistliche Schwester zu erkennen.

Gruss John
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Re: Was macht einen glaubwürdigen Christen aus?

Beitragvon firebird » Di 1. Sep 2020, 11:22

Lieber Helmuth, Lieber John1955,

vielen Dank für eure Antworten. Im Sinne des Gesamtüberblicks, habe ich die einzelnen Punkte zusammenfassend geschrieben, was natürlich auf Kosten der Genauigkeit ging. Nun zum Punkt den ihr gemeinsam als verbesserungswürdig gesehen habt:

Helmuth hat geschrieben:
firebird hat geschrieben: 3. Wenn ihm die christlichen Zusammenkünfte immer mehr zum Verlangen werden.

An dem Punkt sollte wir noch arbeiten. Wenn du den Begriff "christliche Zusammenkünfte" in seiner idealisierten Form meinst, in der alle auch die Gemeinschaft des Heiligen Geistes pflegen stimme ich auch dem zu.


Wenn in einer christlichen Gemeinde oder in einem Hausbibelkreis wirklich alle die Gemeinschaft des Heiligen Geistes pflegen, dann wäre das eine perfekte Gemeinde oder ein perfekter Hausbibelkreis. Denn wenn jemand völlig in der Gemeinschaft des Heiligen Geistes lebt, dann kann er nicht sündigen. Tatsache ist aber, dass wir alle löchrige Gefässe für den Heiligen Geist sind, bei denen sich immer wieder das sündhafte Eigenleben bemerkbar macht. Folglich wird es erst in der Ewigkeit eine perfekte Gemeinde geben.

John1955 hat geschrieben:
firebird hat geschrieben:3. Wenn ihm die christlichen Zusammenkünfte immer mehr zum Verlangen werden.

Zusammenkünfte mit Menschen christlicher Gesinnung ja, doch die findet man nicht zwingend in sogenannt christlichen Gemeinden.


Für mein Verständnis ist der Ausdruck "christliche Gesinnung" einfach zu luftig. Es gibt viele Menschen die so mehr oder weniger das Gute wollen. Doch allein das Wollen, ist noch längst keine echte Tat. So lange wir nicht durch die christliche Wiedergeburt zu Kinder Gottes werden, ist alles noch so gute Wollen völlig in der Luft. Wir denken, dass wir das Gute wollen und das Gute tun. Doch es ist sehr fraglich, wie Gott unser Wollen und unsere Taten sieht.

Erst durch die christliche Wiedergeburt bekommt der auf Jesus Christus ausgerichtete Willen einen soliden Boden. Durch diese Wiedergeburt kommt das göttliche Leben durch den Heiligen Geist in uns hinein. Die Wiedergeburt ist Gottes Antwort auf eine aufrichtige Bekehrung.

Jedes Leben beinhaltet einen Code nach dem es sich entwickelt. Also wird man auf einer Eiche sicher keine Trauben finden. So ist es im Code des göttlichen Lebens enthalten, dass es Kinder Gottes antreibt, Gemeinschaft mit Gott und anderen Kinder Gottes zu suchen. Es gehört zum Wesen Gottes, dass er Gemeinschaft sucht. Ursprünglich hat Gott uns Menschen dazu erschaffen um Gemeinschaft mit ihm zu pflegen. Durch den Sündenfall wurde diese Gemeinschaft zerstört. Im alten Bund versuchte Gott diese Gemeinschaft mit dem Volk Israel wiederherzustellen. Im neuen Bund wurden durch die Ekklesia die Nationen dazu genommen. Eine solche Gemeinschaft wird für Kinder Gottes regelrecht zum Verlangen. Es ist Durst der gestillt werden muss. Allein aus dieser Gemeinschaft heraus entwickelt sich glaubwürdiges Christenleben.

Für den Moment einmal so viel.

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Re: Was macht einen glaubwürdigen Christen aus?

Beitragvon John1955 » Do 3. Sep 2020, 13:16

@firebird
Du scheinst aber in mancherlei Hinsicht anderslautende Vorstellung von glaubwürdigem Christsein, wahrhaft erfolgte Bekehrung, einer geistlichen Wiedergeburtzu haben , als es Jesus, Paulus, Petrus und Johannes gelehrt und ich von ihnen übernommen habe.

firebird hat geschrieben:Wenn in einer christlichen Gemeinde oder in einem Hausbibelkreis wirklich alle die Gemeinschaft des Heiligen Geistes pflegen, dann wäre das eine perfekte Gemeinde oder ein perfekter Hausbibelkreis. Denn wenn jemand völlig in der Gemeinschaft des Heiligen Geistes lebt, dann kann er nicht sündigen.


Soweit ist es noch bibelkonform, doch dann geht es weiter mit:
firebird hat geschrieben:Tatsache ist aber, dass wir alle löchrige Gefässe für den Heiligen Geist sind, bei denen sich immer wieder das sündhafte Eigenleben bemerkbar macht. Folglich wird es erst in der Ewigkeit eine perfekte Gemeinde geben.


Das geht nun gar nicht, firebird. Bei solchen hat weder eine wahrhafte Bekehrung= Abkehr von ALLER Bosheit stattgefunden, was ja einhergeht mit dem Ausziehen des alten noch zur Sünde fähig gewesenen Menschen, somit ganzu zu Schweigen eine geistliche Wiedergeburt.

firebird hat geschrieben:Denn wenn jemand völlig in der Gemeinschaft des Heiligen Geistes lebt, dann kann er nicht sündigen

So steht es ja folgerichtig in der Bibel, genau bei Johannes, der dies dann als aus Gott geboren bezeichnet:

1Joh 3,9 Wer aus Gott geboren ist, der tut keine Sünde; denn Gottes Same (Heiliger Geist)bleibt in ihm, und er kann nicht sündigen; denn er ist aus Gott geboren


1Joh 5,18 Wir wissen: Wer aus Gott geboren ist, der sündigt nicht, sondern wer aus Gott geboren ist, den bewahrt er und der Böse tastet ihn nicht an.


Nach einer wahrhaft erfolgten Wiedergeburt hat der Verführer zu sündigem gottfernen Verhalten null Chance mehr. Das sehe ich seltsamerweise mehr an aus Kirchen und Freikirchen ausgetretenen Christen, als an solchen, die regelmässig ihre angestammte Gemeinde besuchen, wo ihnen suggestiv eingeredet wird, es sei ein Ding der Unmöglichkeit künftig ein sündenfreies Leben beginnen zu können.

firebird hat geschrieben: Ursprünglich hat Gott uns Menschen dazu erschaffen um Gemeinschaft mit ihm zu pflegen. Durch den Sündenfall wurde diese Gemeinschaft zerstört.


Wennschon war die Gemeinschaft beim Sündenfall zwischen Adam/Eva und Gott gestört. Aber das heisst nicht, dass dies verallgemeinert werden soll. Sonst hätte dies Jesus sicher erwähnt. Wo gegen die Liebe verstossen wird dort liegt eine zwischenzeitliche Trennung zischen Gott und dem entsprechenden Menschen vor.

Der Himmel freut sich ja bekanntlich über einen bekehrten Sünder, der völlig aufgehört hat zu sündigen mehr als über 99 Gerechte, die eine Abkehr von aller Bosheit hinter sich haben oder zeitlebens schon nicht im Sinne der Gebote sündigten.

Bis hierhin, Gruss John
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Re: Was macht einen glaubwürdigen Christen aus?

Beitragvon Helmuth » Sa 5. Sep 2020, 17:30

firebird hat geschrieben:Im neuen Bund wurden durch die Ekklesia die Nationen dazu genommen. Eine solche Gemeinschaft wird für Kinder Gottes regelrecht zum Verlangen.

Ich beibe bei meiner Aussage. Diese Aussage klingt mir zu sehr nach Institution. Die Gemeinde Jesu ist in erster Linie ein lebendiger Organismus, und erst formt sie sich zu einer Organsiation. Nach dem lebendigen Leib habe ich natürlich das Verlangen.

So war schon der Tempel des Herrn im AT nur das Bauwerk, und man empfand es erhebend dort anwesend sein zu dürfen. Doch es sollte sich offenbaren, dass damit in erster Linie die Gläubigen gemeint waren und nicht die großen Steine bzw. die Tempelbesucher.

Fazit: Vor so manchen Gemeinschaften der Ekklesia würde ich flüchten wollen. Stichwort Liturige in der kath. Kirche oder eine Schwulensegnung in der EK. Wer sich danach seht, "aber bitte mit Sahne" :mrgreen:
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Re: Was macht einen glaubwürdigen Christen aus?

Beitragvon Zippo » Di 8. Sep 2020, 17:15

Hallo John,

"Der Gerechte wird aus seinen Glauben leben" Gal 3,11. Und der Glaube gilt dem gekreuzigten und auferstandenen Herrn Jesus Christus. Durch sein Blut haben wir die Erlösung von Schuld und durch seine Auferstehung haben wir Anteil an dem ewigen Leben. Das können wir uns nicht selbst verdienen. (Mt 26,28 und Joh 8,12)

Es geht aber bei einem glaubhaften Christenleben auch um unser Verhalten und Leben. Jakobus fordert dazu auf, seinen Glauben aus seinen Werken zu zeigen. (Jak 2,18)

Und da gefällt mir alles , was John sagt. Es geht auch um eine Jochgemeinschaft mit dem Herrn Jesus Mt 11,28-29. Er will mitbestimmen, was wir tun sollen. Der Heilige Geist schenkt die unterschiedlichsten Begabungen. Der Eine hat mehr praktische Begabung, Andere haben eine besondere Liebe zu dem Wort Gottes. Manche haben eine evangelistische Begabung. Am Besten natürlich, wenn in einer Gemeinde alles zusammenwirkt.

Wenn Gott in einem Menschen wirkt, kann es am Ende nicht verborgen bleiben und das ist vielleicht das wahre Christentum.

Gruß Zippo
Zuletzt geändert von firebird am Mi 9. Sep 2020, 12:46, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Nickname statt Vorname in der Grussformel. Text umformatiert zu Gunsten der Lesbarkeit.
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Re: Was macht einen glaubwürdigen Christen aus?

Beitragvon Hotte » Fr 25. Sep 2020, 20:27

Ein glaubwürdiger Christ ist, der wie Christus den "Tanz um das goldene Kalb" beenden will, für Geist-Gott-Gemeinschaft und Gemeinschaftseigentum, "wie im Himmel all so auf Erden", also OHNE die menschenUNwürdige Symptomatik des nun "freiheitlichen" Wettbewerbs.

Doch auch schon Moses versuchte den "Tanz um das goldene Kalb" zu beenden, zwar mit anderen Methoden als Christus, aber auch schon mit deutlichem Verstand von Vernunftbegabung zu gottgefälligem Verantwortungsbewusstsein!
Matthäus 22,37-40
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