HomeWer ist Jesus?ForumChatNewsletterE-Mail SupportKontakt   

Die zwei verlorenen Söhne

Wer ist Jesus? Was hat er zu sagen?

Moderator: kingschild

Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon Helmuth » Sa 8. Aug 2020, 08:25

In Lukas 15 sind uns 3 Erzählungen überliefert, die über die Freude berichten, die im Himmel herrscht, wenn auch nur eine Seele umkehrt. Aus der Perspektive Gottes ist es ein Wiederfinden, aus der Perspektive des Menschen eine Umkehr. Anlass zu den Erzählungen war dies:
Lukas 15:1-2 hat geschrieben:Es pflegten sich ihm aber alle Zöllner und Sünder zu nahen, um ihn zu hören.  Und die Pharisäer und die Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt Sünder an und isst mit ihnen!

Diese freuten sich nicht über die Annahme der Sünder durch Jesus, sondern sie murrten darüber. Ihr Herz empfand also keine Freude wie Jesu sie hatte. Besonders die dritte Erzählung über den verlorenen Sohn ist hier sehr bekannt und bildet Stoff vieler Predigten, was auch gut ist.

Es wird weniger erwähnt, dass Jesus auch über einen zweiten Sohn, den älteren Bruder des verlorenen und wiedergefundenen Sohnes, berichtet. Damit charakterisiert er die murrenden Pharisäer und Schriftgelehrten, die so nicht in das Reich Gottes eingehen werden. Jesus stellt das auch mit einem anderen Vergleich zweier Söhne dar und spricht dann in Klartext:
Matthäus 21:31 hat geschrieben:Da spricht Jesus zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Die Zöllner und die Huren kommen eher in das Reich Gottes als ihr!

In der Art sehe ich das auch unter Christen, die in derselben Selbstgerchtigkeit wie damals die Pharisäer und Schriftgelehrten, heute vielleicht als selbstgerechte Gemeindebesucher und Theologen, leben. Man erkennt sie daran, dass auch sie keine Freude empfinden, wenn Sünder umkehren und stattdessen auf sie von oben herab blicken, weil sie in Lehre und Bildung nicht so weit sind wie sie.

Immerfort werden sie kritisiert und verachtet, weil sie nicht z.B. aus einer "christlichen" Familie stammen, sondern vielleicht aus einem zwielichten Milieu und bestimmtes Verhalten dementsprechend vorerst gar nicht ablegen können. Aber sie lieben Jesus mit ganzem Herzen, und haben erkannt, woraus er sie errettet hat.

Matthäus 21:31 trifft hier gleichermaßen zu. Die einen werden errettet, weil sie die Notwendigkeit der Umkehr eingesehen haben und eine innere Beziehung zu Jesus aufbauen, die ihr Leben nachhaltig verändert, was aber auch Zeit braucht. Die anderen bilden sich jedoch ihren Status als gerecht nur ein und sehen nicht ein, dass sie ebenfalls erst umkehren müssten, um errettet zu werden.

Wir sollten uns immer auch selbst überprüfen, ob wir uns zurecht als "errettet" betrachten dürfen. Z.B: Teilen wir Freude mit anderen oder zerfrisst uns der Neid, wenn wir z.B. sehen, dass es anderen besser geht und murren über deren Fehler?
Herzliche Grüße
Helmuth
Benutzeravatar
Helmuth
Wohnt hier
 
Beiträge: 1732
Registriert: Di 27. Dez 2016, 17:50
Wohnort: Wien

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon Helmuth » So 16. Aug 2020, 03:51

"Push"
Ein zweier Versuch.
Herzliche Grüße
Helmuth
Benutzeravatar
Helmuth
Wohnt hier
 
Beiträge: 1732
Registriert: Di 27. Dez 2016, 17:50
Wohnort: Wien

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon Gnu » So 16. Aug 2020, 12:18

Helmuth hat geschrieben:"Push"
Ein zweier Versuch.

Ich springe mal auf den fahrenden Zug: Ich finde das Thema gut und die Auslegung von Helmuth richtig. Ich bin nämlich einer, der sich vor 39 Jahren bekehrt hat und noch immer ertappe ich mich bei Neidgedanken, wenn andere mehr haben als ich. Das vierzigste Jahr meiner Wüstenwanderung nähert sich dem Ende und es ist gleichzeitig mein siebzigstes Lebensjahr. Ich lerne immer mehr, mich über Dinge zu freuen, welche andere haben und ich nicht.

Eine andere Auslegung, welche in meinen Kreisen (Erweckung Israels) favorisiert wird ist auch noch diese: Der jüngere der zwei Söhne weist auf die Israeliten aus dem Nordreich (die 10 verschollenen Stämme) hin, welche noch immer im Begriff stehen, erweckt und gesammelt zu werden, während der ältere Sohn auf die Juden (die 2 Stämme des Südreichs) hin weist, welche (vermeintlich?) die Gebote aus dem Tanach bis heute gehalten haben und keinen Messias brauchen. Die Bibel aus diesem Gesichtswinkel zu lesen, ist jedenfalls nach meiner Erfahrung sehr ergiebig, besonders das für mich bis anhin sehr schwierige Buch Hesekiel.
Noch 3 :!: Beiträge bis zum Ende des Forums.
Benutzeravatar
Gnu
My home is my castle
 
Beiträge: 12270
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 17:19
Wohnort: Salorino

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon Helmuth » Mo 17. Aug 2020, 10:20

Gnu hat geschrieben:Das vierzigste Jahr meiner Wüstenwanderung nähert sich dem Ende und es ist gleichzeitig mein siebzigstes Lebensjahr. Ich lerne immer mehr, mich über Dinge zu freuen, welche andere haben und ich nicht.

Diese Formulierung gefällt mir! Sie zeigt auch Demut. :]
So bete ich für dich, dass du in die versprochene Sabbathruhe eingehen wirst.

Gnu hat geschrieben:Der jüngere der zwei Söhne weist auf die Israeliten aus dem Nordreich (die 10 verschollenen Stämme) hin, welche noch immer im Begriff stehen, erweckt und gesammelt zu werden, während der ältere Sohn auf die Juden (die 2 Stämme des Südreichs) hin weist, welche (vermeintlich?)

Ich denke das ist das übliche Werk von Theologen, auf das ich nichts gebe. Ich möchte es in diesem Threma bitte auch nicht weiter ausführen.

Wenn Jesus das je im Sinn gehabt hätte, dann müsste er dazu einen klaren Bezug lieferen. Der Bezug sind aber die Pharisäer auf der einen Seite und die Huren und Zöllner auf der anderen.

Es geht nicht um ethnische Vergleiche sondern um die Gegenüberstellung zweier Geister. Er machte das ja nicht nur mit dieser Erzählung, er erzählt uns auch das fromme Gebet eines selbstgerechten Pharisäers und das eines Zöllners, der sich zerknirscht und niedergeschlagen auf die Brust klopft: "Oh, mein Gott, kannst du je so einem A er es ce ha wie mir gnädig sein?"

Darauf die Antwort Jesu:
Lk 18:14 hat geschrieben: Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt in sein Haus hinab, im Gegensatz zu jenem. Denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; wer aber sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.

Gnu, du hast dich zuerst selbst erniedirgt, das war gut! D.h. du hast es damit auch erfasst! Ich lerne da noch, aber es wird, na ich hoffe. ;)
Herzliche Grüße
Helmuth
Benutzeravatar
Helmuth
Wohnt hier
 
Beiträge: 1732
Registriert: Di 27. Dez 2016, 17:50
Wohnort: Wien

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon kingschild » Mo 17. Aug 2020, 12:55

Helmuth hat geschrieben:In der Art sehe ich das auch unter Christen, die in derselben Selbstgerchtigkeit wie damals die Pharisäer und Schriftgelehrten, heute vielleicht als selbstgerechte Gemeindebesucher und Theologen, leben. Man erkennt sie daran, dass auch sie keine Freude empfinden, wenn Sünder umkehren und stattdessen auf sie von oben herab blicken, weil sie in Lehre und Bildung nicht so weit sind wie sie.



Hallo Helmuth

Vielleicht bin ich einer der nicht alles mitbekommt aber so in meinem Umfeld habe ich so eins zu eins noch nie jemanden kennen gelernt der keine Freude empfindet, wenn jemand das Leben findet. Da ich aber nicht in das Herz jeder Person sehen kann, ist es gut möglich das es solche Menschen gibt.

Das man aber eben vielleicht manchmal denkt man sei weiter obschon man es nicht ist, dass kann einem schon passieren aber eben gerade in diesem Momenten führt einem ja meist der Geist Gottes wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Ich denke so Fehltritte können passieren jedoch sollten sie eben bei einem Christen nicht als Dauerzustand verfestigen.

Die Selbsterlöser Fraktion, die glaubt ja als Glaubenslehre das sie definitiv immer 100 % perfekt sei. Dort habe ich diese Selbstüberheblichkeit als Dauerzustand eher zu Kenntnis nehmen müssen, als in Christlichen Kreisen.

God bless
Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 6617
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 11:23
Wohnort: Schweiz

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon Helmuth » Di 18. Aug 2020, 19:32

kingschild hat geschrieben:Die Selbsterlöser Fraktion, die glaubt ja als Glaubenslehre das sie definitiv immer 100 % perfekt sei. Dort habe ich diese Selbstüberheblichkeit als Dauerzustand eher zu Kenntnis nehmen müssen, als in Christlichen Kreisen.

Das ist auch die eine Gruppe, die Jesus anspricht. Waren es zu seiner Zeit Pharisäer, Schriftgelehrte und auch Sadduzäer, die meinten, ihre jeweilige Glaubensbasis sei zu 100% richtig und und ihr Leben wäre nahezu perfekt, so ist es heute eine von dir derart angesprochene Gruppe.

Wie sie über das einfache Volk dachten, die sich, aus welch anderen Schichten auch immer sie kamen, zu Jesus hingezogen fühlte, kommt hier zum Ausdruck:

Johannes 7:49 hat geschrieben:Aber dieser Pöbel, der das Gesetz nicht kennt, der ist unter dem Fluch!

Keine hohe Meinung denke ich, so über das Bundesvolk zu denken. Natürlich sind nicht alle kosher, aber der Maßstab liegt klar falsch.

Heute wird es nicht Jesus sein, der den Streit- und Angelpunkt bildet, denn das geht unter Christen nicht, aber z.B. eine sog. spezifische Gottesvorstellung. Ich bin z.B. kürzlich aufgefordert worden mich endlich zu bekehren und soll mich vom dem Götzen JHWH trennen.

Solange ich an dem hänge, wäre ich kein Nachfolger Jesu, der mit einem solchen Völkermörder nichts gemein haben kann. Der Geist, der mir vermittelt wurde war feindselig und das Gebet für mich pure Heucbelei, wir sehr er sich wünscht, dass ich den wahren Gott endlich erkenne.

Jetzt musst du dir nur vorstellen, diese Gruppe würde Macht und Einfluss erhalten, wie es der Hohe Rat damals auch hatte, dann kann ich nur sagen und beten, Gott, bitte bewahre uns vor denen.

So wie es falsche Jesusvorstellungen gibt, so gibt bzw. gab es auch immer schon falsche JHWH Vorstellungen. Im Grunde genommen gehen diese Fehlhaltungen ja Hand in Hand, da sich ja der Vater und der Sohn eins sind. Niemand kann sie gegeneinander ausspielen.

Ich weiß nicht welche Gruppe du konkret ansprichst, aber die von mir erwähnte kann extrem ungut sein.
Herzliche Grüße
Helmuth
Benutzeravatar
Helmuth
Wohnt hier
 
Beiträge: 1732
Registriert: Di 27. Dez 2016, 17:50
Wohnort: Wien

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon Lazar » Fr 21. Aug 2020, 20:42

Helmuth hat geschrieben:Heute wird es nicht Jesus sein, der den Streit- und Angelpunkt bildet, denn das geht unter Christen nicht, aber z.B. eine sog. spezifische Gottesvorstellung. Ich bin z.B. kürzlich aufgefordert worden mich endlich zu bekehren und soll mich vom dem Götzen JHWH trennen.

Das kommt darauf an, Helmut, mit wem man Christus vergleicht. Setzt man Ihn Jahwes Sohn oder sogar Jahwe selbst gleich, dann können wir Christen uns doch ständig streiten, der Beweis liegt hier ja sichtbar & in aufführlichster Weise im Forum vor! "Jeshu" ist schließlich "Eleazar". Also ich. Mittlerweile bin ich am meisten aktiv im "Corona-Thread"... :shock: Schande über mein Haupt, mich so vom Satan ablenken zu lassen.

Solange ich an dem hänge, wäre ich kein Nachfolger Jesu, der mit einem solchen Völkermörder nichts gemein haben kann. Der Geist, der mir vermittelt wurde war feindselig und das Gebet für mich pure Heucbelei, wir sehr er sich wünscht, dass ich den wahren Gott endlich erkenne.

...genauso denke ich auch, das weißt Du.

Jetzt musst du dir nur vorstellen, diese Gruppe würde Macht und Einfluss erhalten, wie es der Hohe Rat damals auch hatte, dann kann ich nur sagen und beten, Gott, bitte bewahre uns vor denen.

Der "Hohe Rat" entspricht für mich heutzutage eher dem Vatikan, aber aufhalten wird mich niemand - außer er tötet mich. So wie früher gerne praktiziert... ;)

So wie es falsche Jesusvorstellungen gibt, so gibt bzw. gab es auch immer schon falsche JHWH Vorstellungen. Im Grunde genommen gehen diese Fehlhaltungen ja Hand in Hand, da sich ja der Vater und der Sohn eins sind.
Niemand kann sie gegeneinander ausspielen.

Ich schon.. und zwar in diesem Forum bereits unzählige Male, weil für mich zu 100% Jahwe nicht der Vater von Christus ist. Und mein Hirte kein Lamm sein kann.

Hör zu, wir sind zwar beides "verlorene Söhne", Helmut, aber ein jeder von uns ist woanders hin umgekehrt! Eindeutig.

Herzliche Grüße
Eleazar
Seiet Gott unterwürfig - aber keinem Manne.
Benutzeravatar
Lazar
Wohnt hier
 
Beiträge: 1093
Registriert: So 24. Feb 2019, 13:39
Wohnort: Galiläa Bavaria

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon Helmuth » Sa 22. Aug 2020, 13:14

Lazar hat geschrieben:Hör zu, wir sind zwar beides "verlorene Söhne", Helmut, aber ein jeder von uns ist woanders hin umgekehrt! Eindeutig.

Wenn das für dich so eindeutig ist, dann wird aber nur einer von uns das Leben sehen. Ich werde das hier nicht weiter behandeln, da wir nicht "auf den Mann" spielen sollen.

Allerdings JHWH nicht als Jesu Vater zu sehen, ist eine harte Aussage. Es meinte der ältere Bruder auch, dass der jüngere auf dem völlig falschen Weg war, was eine Zeitlang auch der Fall war. Aber er wollte auch nach dessen Umkehr nichts mehr mit ihm zu tun haben.

Er teilte nicht das Herz seines Vaters. So hatte er eine völlig falsche Vorstellung von seinem Vater, denn er erwartete sich, dass dieser den jüngeren wie er von sich stößt.

Ja, auch er hatte damit nicht JHWH zum Vater. Ihre Vorstellung was JHWH ist und was er niht istz war Falsch. Und darum war es nur zu verständlich, dass diese auch Jesus falsch einschätzten und ablehnten. Das ist heute nicht anders.

Wie Jesu wdiese Geschichte erzählt, war der Vater gegenüber beiden Söhnen gnädig. Aber ich bin sicher: So der ältere Bruder nicht auch umkehrt, wird er ihn enterben und seinen Anteil dem jüngeren geben.

Und ebenso würde er nie Huren und geldgierigen Zöller in das Reich einlassen, die nur wegen des freundichen Wesens, das Jesu war, mit ihm gegessen und getrunken hatten, ihre Lebensweise aber nicht aufgeben wollten. Umkehr ist für alle Bedingung, die einen von Lieblosigkeit und andere von falschem Liberalismus.

Jesu sagte auch nicht Huren werden ins Reich gehen, so als wäre das sogar eine Bedingung, sondern sie werden "eher" ins Reich eingehen als die anderen. Er meinte damit, die Haltung der Pharisäer seit weit schlimmer, und stellt das anhand des älteren Bruders dar.

Die anderen hörten ihn zumindest an und setzte sich auch mit ihm zusammen und erfreuten sich an seiner Nächstenliebe oder wengen der spektakulären Wunder. Dass ihn viele wieder verließen, sobald er ein paar Klartextansagen machte, ist auch bezeugt.

Jesus ist uns wie der Vater gnädig und richtet nichts vor der Zeit. Jeder kann zu ihm kommen, aber er muss auch umkehren. Ansonsten wird er hinausgeworfen und darf von draußen zusehen:

Lk 13:28 hat geschrieben: Da wird das Heulen und das Zähneknirschen sein, wenn ihr Abraham, Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes seht, euch selbst aber hinausgestoßen!
Herzliche Grüße
Helmuth
Benutzeravatar
Helmuth
Wohnt hier
 
Beiträge: 1732
Registriert: Di 27. Dez 2016, 17:50
Wohnort: Wien

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon kingschild » Sa 22. Aug 2020, 14:17

Helmuth hat geschrieben:
Jetzt musst du dir nur vorstellen, diese Gruppe würde Macht und Einfluss erhalten, wie es der Hohe Rat damals auch hatte, dann kann ich nur sagen und beten, Gott, bitte bewahre uns vor denen.


Hallo Helmuth

Sagen wir so, sie gehen ja jetzt schon mit der Welt konform, betreffend Rettung dieser Welt und die Geschichte zeigt wenn Religion und Welt sich einen, so bedeutet das für die wahren Nachfolger nie etwas gutes.


So wie es falsche Jesusvorstellungen gibt, so gibt bzw. gab es auch immer schon falsche JHWH Vorstellungen. Im Grunde genommen gehen diese Fehlhaltungen ja Hand in Hand, da sich ja der Vater und der Sohn eins sind. Niemand kann sie gegeneinander ausspielen.


Wer diese Einheit bekämpft, der spaltet. Jesus hat die Einheit immer betont und auch danach gelebt.

Ich weiß nicht welche Gruppe du konkret ansprichst, aber die von mir erwähnte kann extrem ungut sein.


Die Fraktion wir retten die Welt und uns selbst, unter völliger Ignoration der Prophetien, da gibt es Religiöse Fanatiker aus fast allen Glaubensvorstellungen und ganz Weltliche Menschen die mit Religion nichts zu tun haben, bis eben hin zu ganz Okkulten Gemeinschaften.

Sie verbindet ein Ziel, die Vorstellung das das AT falsch ist inkl. Prophetien und Offenbarung. Sie verneinen nicht einen Weltlichen Jesus , den wahren Christus und seine Erlösungs Tat am Kreuz verachten, verleugnen und bekämpfen sie.

Das einzige was eben noch nicht geschehen ist, das diese Weltweit als Einheit auftreten und sich zusammen tun, gegen den wahren Christus und seine Nachfolger. Das Fatale ist, Selbsterlösung predigt also die ganze Welt und alle Religionen die Christus gem. Ihren Lehren und Glaubesvorstellungen verworfen haben.

God bless
Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 6617
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 11:23
Wohnort: Schweiz

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon John1955 » So 23. Aug 2020, 09:54

Helmuth hat geschrieben:Allerdings JHWH nicht als Jesu Vater zu sehen, ist eine harte Aussage.


Ach Helmuth, wo siehst Du denn vollkommen identische Wesensmerkmale zwischen Jesus und JHWH, so Du im AT Jahwe (nicht Geist sondern in Menschengestalt gesichtet) damit meinst und nicht EL wie Abraham den Gott Israels nennt?
1Mo 33,20 und errichtete dort einen Altar und nannte ihn »El, der Gott Israels«.


Helmuth hat geschrieben:Ja, auch er hatte damit nicht JHWH zum Vater. Ihre Vorstellung was JHWH ist und was er niht istz war Falsch. Und darum war es nur zu verständlich, dass diese auch Jesus falsch einschätzten und ablehnten. Das ist heute nicht anders.

Wer Jesus glaubt, dass niemand ausser ihm den kennt, der ihn gesandt hat zu veranschaulichen, wie versöhnungsbereit, barmherzig, heilend, friedliebend, geduldig Gott, der himmlische Vater in Wahrheit ist, also das pure Gegenteil dessen der nebst für dies und das zu töten, dies auch vom Volk Israel forderte, kann doch unmöglich dies auf JHWH als Vater von Jesus beziehen.

Helmuth hat geschrieben:Wie Jesu wdiese Geschichte erzählt, war der Vater gegenüber beiden Söhnen gnädig. Aber ich bin sicher: So der ältere Bruder nicht auch umkehrt, wird er ihn enterben und seinen Anteil dem jüngeren geben.


Ha, Du liegst auch hier wahrlich falsch mit Deiner Mutmassung, Helmuth.Der Vater sagte ja, nachdem sich der ältere Bruder beschwert hat, dass er ihm, der dem Vater stets treu ergeben war, nie ein Fest bescherte.
Lukas 15,31 Er aber sprach zu ihm: Mein Sohn, du bist allezeit bei mir und alles, was mein ist, das ist dein.,


Helmuth hat geschrieben:Und ebenso würde er nie Huren und geldgierigen Zöller in das Reich einlassen, die nur wegen des freundichen Wesens, das Jesu war, mit ihm gegessen und getrunken hatten, ihre Lebensweise aber nicht aufgeben wollten. Umkehr ist für alle Bedingung, die einen von Lieblosigkeit und andere von falschem Liberalismus.


Warum den Huren und Zöllner eher Einlass ins Himmelreich gewährt lag wohl daran, dass die Pharisäer sich von Johannes, demselben Gott gehorsam wie Jesus, nicht haben zur Vergebung bisheriger Sünden taufen lassen, damit einhergehend den Willen künftig vom bisher falschen Leben umzukerhen.
Lk 7,30 Aber die Pharisäer und die Lehrer des Gesetzes verwarfen für sich Gottes Ratschluss und ließen sich nicht von ihm taufen.

Helmuth hat geschrieben:Jesu sagte auch nicht Huren werden ins Reich gehen, so als wäre das sogar eine Bedingung, sondern sie werden "eher" ins Reich eingehen als die anderen. Er meinte damit, die Haltung der Pharisäer seit weit schlimmer, und stellt das anhand des älteren Bruders dar.


Also Jesus verband die unbussfertigen Pharisäer gewisslich nicht mit dem älteren Sohn aus dem Gleichnis "der Verlorene Sohn" Letzerer verschloss ja nicht den Himmel für die Israeliten wie Jesus den Pharisäern klar ins Gesicht sagte.
Warum kamen die Jünger Mose wohl nicht in den Himmel, Helmuth? Weil sie nicht dem gleichen Gott/Vater dienten wie Jesus und später gar auch Paulus, Nikodemus, die erkannten dass jener der Moses gegenüber behauptet hatte, er sei Gott Israel es gar nicht sein kann.

Helmuth hat geschrieben:Die anderen hörten ihn zumindest an und setzte sich auch mit ihm zusammen und erfreuten sich an seiner Nächstenliebe oder wengen der spektakulären Wunder. Dass ihn viele wieder verließen, sobald er ein paar Klartextansagen machte, ist auch bezeugt.
Zumindest hast Du erkannt, dass Jesus Nächstenliebe nicht nur lehrte sondern auch noch aufzeigte, dass es bei Gott nicht ausschlaggebend ist, zu welcher Religion man sich zugehörig zählt sondern wie man sich verhält wenn man mit der Not eines Mitmenschen konfrontiert wird. (Beim Barmherzigen Samariter schnitten ja der Priester und der Levit schlecht ab.

Helmuth hat geschrieben:Jesus ist uns wie der Vater gnädig und richtet nichts vor der Zeit. Jeder kann zu ihm kommen, aber er muss auch umkehren.



Jeder der eine neue Kreatur in Christus werden will, muss schon mal Umkehren von einem falschen Gottesglauben, der damals in Israel unter Führung durch Mose vorherrschte, den Jesus weiss Gott weder gelehrt noch "gezeigt" und natürlich den alten dereinst sündig handelnden Menschen ausziehen.

Wer Jesus sieht, sieht den Vater. JHWH verlangte, dass man Mitmenschen für dies und das hinrichten müsse, Bruder- und Völkermord standen bei ihm genauso auf dem Plan, wie das Diskriminieren von Nackömmlingen Aarons vom Priesterdienst, welche auch nur geringfügige Beeinträchtigungen aufwiesen?

Also JHWH als EINS, eines Sinnes mit Jesus zu glauben.......ist mir seit eh und je unbegreiflich. Es aber dann auch noch aufzudrängen zu glauben, macht ja den vom wahrahftigen Gott schon vor 2000 Jahren gefassten Heilsplan zunichte.

Du kennst zudem sicherlich auch das Gleichnis der ungleichen Brüder. Der eine schwor förmlich, in den Weinberg arbeiten zu gehen und ging nicht. Das sind aus meiner Sicht jene Gläubigen, welche nur mit den Lippen die Führung ihres Lebens Jesus Christus übergeben, aber nicht beginnen nurmehr zu tun was Jesus unter gottgefälligem Leben lehrte.

Lies selber, vielleicht geht Dir ein Licht auf, worin Du bislang glaubensmässig falsch lagst und Jeshu /Lazar und alle andern Christen die ihren Gottesglauben seit 2000 Jahren nurmehr nach jenem durch Jesus Christus vermittelten Gottesglauben ausrichten. Doch hier in diesem Forum scheinen wir in der Minderzahl sein.

Matthäus 21,28 Was meint ihr aber? Es hatte ein Mann zwei Söhne und ging zu dem ersten und sprach: Mein Sohn, geh hin und arbeite heute im Weinberg.

29 Er antwortete aber und sprach: Ich will nicht. Danach aber reute es ihn, und er ging hin.

30 Und der Vater ging zum andern Sohn und sagte dasselbe. Der aber antwortete und sprach: Ja, Herr!, und ging nicht hin.

31 Wer von den beiden hat des Vaters Willen getan? Sie sprachen: Der erste. Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Die Zöllner und Huren kommen eher ins Reich Gottes als ihr.

32 Denn Johannes kam zu euch und wies euch den Weg der Gerechtigkeit, und ihr glaubtet ihm nicht; aber die Zöllner und Huren glaubten ihm. Und obwohl ihr's saht, reute es euch nicht, sodass ihr ihm danach geglaubt hättet.

Na, es ist ja noch Zeit nurmehr Gott (nach Vorgaben Jesus Christus seinem ihn auf Erden vollkommen authentisch vertrenden Sohn!!) untertan zu sein, in der gebotenen Liebe fürs Reich Gottes zu bleiben, dem Teufel zu widerstehen um so wahre Errettung aus einstiger Finsternis zu erlangen.

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
John1955
Power Member
 
Beiträge: 637
Registriert: Fr 10. Nov 2017, 14:12

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon Helmuth » So 23. Aug 2020, 15:21

John1955 hat geschrieben:Also Jesus verband die unbussfertigen Pharisäer gewisslich nicht mit dem älteren Sohn aus dem Gleichnis "der Verlorene Sohn"

Mit Sicherheit tat er das, wie er auch das andere Gleichnis über die beiden Söhne erzählte und es mit ihnen verband.

Bei den beiden Söhnen im Weinberg stellt Jesu den Bezug selbst her, somit muss ich das nicht weiter beweisen, und in Lukas 15 gibt uns der Evangelist Lukas in der Einleitung die Erklärung, wie es dazu kam:

Lukas 15:1-3 hat geschrieben:Es pflegten sich ihm aber alle Zöllner und Sünder zu nahen, um ihn zu hören.  Und die Pharisäer und die Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt Sünder an und isst mit ihnen!  Er sagte aber zu ihnen dieses Gleichnis und sprach:

Dann erzählte er nicht nur das eine Gleichnis sondern ein weiteres und danach folgte die Erzählung über die beiden Söhne.

Allen drei Erzählungen ist die Freude über Wiederfinden gemeinsam. Jesus erklärt, dass Freude völlig normal ist, wenn man etwas wiederfindet. Das hatte er mit den ersten beiden Gleichnissen getan.

Dem hätten die Pharisäer wahrscheinlich auch zugestimmt, wenn es nur Materielles ginge. Und sie waren ja auch geldgierg, doch er setzt als Kontrapunkt, dass es um Sünder ginge.

Zu dessen Verdeutlichung, wenn es um Menschen geht, erzählt er die dritte Geschichte, aus der hervorgeht, dass sie keine Freude über die Umkehr eines Sünders haben, allerdings haben sie die Engel im Himmel.

Während der eine verlorene Sohn wiedergefunden wurde, blieb der andere weiter im Zustand seines Verlorenseins. Er hat bloß nicht erkannt, das auch er ein Sünder ist und Umkehr benötigt.

Das war der Vorwurf, den Jesus den Pharisäern und Schriftgelehrten nicht nur an dieser Stelle machte: Er hatte noch viel klarere Worte, die ihren Zustand charaktierisierten:

Mt 23:33 hat geschrieben: Ihr Schlangen! Ihr Otterngezücht! Wie wollt ihr dem Gericht der Hölle entgehen?


Noch eine Bitte: Ich ersuche um das Unterlassen der JHWH-Angriffe, denn das ist gar nicht Gegenstand meines Threads. Ihr läuft damit bei mir nun ins Leere.

Es geht darum zu verstehen, dass die Erzählung vielschichtiger ist und uns alle angeht, also auch Scheinchristen, die nicht weniger selbstgerecht wandeln. Jesus unterscheidet die Geister.
Herzliche Grüße
Helmuth
Benutzeravatar
Helmuth
Wohnt hier
 
Beiträge: 1732
Registriert: Di 27. Dez 2016, 17:50
Wohnort: Wien

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon Lazar » So 23. Aug 2020, 17:48

Helmuth hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Hör zu, wir sind zwar beides "verlorene Söhne", Helmut, aber ein jeder von uns ist woanders hin umgekehrt! Eindeutig.

Wenn das für dich so eindeutig ist, dann wird aber nur einer von uns das Leben sehen. Ich werde das hier nicht weiter behandeln, da wir nicht "auf den Mann" spielen sollen.

Das hat doch nichts mit "auf den Mann spielen" zu tun, Helmut! Ich will ja nicht, dass Du für immer stirbst! Denn leben wir nach unserem "Tod" nicht allesamt im Himmel - oder aber der Hölle - weiter? "Das ewige Leben" haben dabei doch alle?" :!:

Allerdings JHWH nicht als Jesu Vater zu sehen, ist eine harte Aussage

Das weiß ich, Helmut, deshalb habe ich sie seit vielen Jahren nachgeprüft!
Die wirkliche Bestätigung habe ich letztendlich in zwei der berühmtesten Sätze von Jesus Christus erhalten: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben" und
"Wer mich sieht, sieht den Vater". Das ist so eindeutig, dass ich nicht weiß, wie man es noch in Zweifel ziehen könnte.

Wenn ich Christus sehe - und oft auch am eigenen Leib verspüre - sehe und spüre ich auf keinen Fall Jahwe in seiner ganzen völlig widersinnigen Komplexität in der Thora, die bislang für viele Juden der einzige Weg, die Wahrheit und das Leben war.

Dazu müsste ich blind sein. Und genau dazu hat Jahwe die Israeliten gemäß der Schrift auch verdammt - und damit wohl gleichzeitig leider auch viele Christen?

Es meinte der ältere Bruder auch, dass der jüngere auf dem völlig falschen Weg war, was eine Zeitlang auch der Fall war. Aber er wollte auch nach dessen Umkehr nichts mehr mit ihm zu tun haben.
Er teilte nicht das Herz seines Vaters. So hatte er eine völlig falsche Vorstellung von seinem Vater, denn er erwartete sich, dass dieser den jüngeren wie er von sich stößt.

Genau. Er teite damit nicht den Geist Seines Vaters - den der GROSSEN VERGEBUNG.

Ja, auch er hatte damit nicht JHWH zum Vater. Ihre Vorstellung was JHWH ist und was er niht istz war Falsch. Und darum war es nur zu verständlich, dass diese auch Jesus falsch einschätzten und ablehnten. Das ist heute nicht anders.

:?: Jahwe vergibt aber nichts, jeder und alles in seinem Reich muss sterben.

Wie Jesu wdiese Geschichte erzählt, war der Vater gegenüber beiden Söhnen gnädig. Aber ich bin sicher: So der ältere Bruder nicht auch umkehrt, wird er ihn enterben und seinen Anteil dem jüngeren geben.

Dem älteren Bruder soll Gott also dann nicht gnädig sein? Warum nicht?
Hat Jakob, der "Lügner", das Erbe in Deinen Augen also auch mehr verdient als sein Älterer Bruder Esau? Wer von beiden vergibt denn letztendlich?

Und ebenso würde er nie Huren und geldgierigen Zöller in das Reich einlassen, die nur wegen des freundichen Wesens, das Jesu war, mit ihm gegessen und getrunken hatten, ihre Lebensweise aber nicht aufgeben wollten. Umkehr ist für alle Bedingung, die einen von Lieblosigkeit und andere von falschem Liberalismus.

Jesu sagte auch nicht Huren werden ins Reich gehen, so als wäre das sogar eine Bedingung, sondern sie werden "eher" ins Reich eingehen als die anderen. Er meinte damit, die Haltung der Pharisäer seit weit schlimmer, und stellt das anhand des älteren Bruders dar.

Das lass ich nun einmal so stehen.

Die anderen hörten ihn zumindest an und setzte sich auch mit ihm zusammen und erfreuten sich an seiner Nächstenliebe oder wengen der spektakulären Wunder. Dass ihn viele wieder verließen, sobald er ein paar Klartextansagen machte, ist auch bezeugt.

Natürlich. Ich denke, letztendlich zählt unser wahrer Wille, Helmut.
Wer mit Leib und Seele gerne Hure & Zuhälter ist, oder ständiger Betrüger auf Kosten anderer, als auch Reicher ohne jegliches Gewissen, Vergewaltiger, Schläger oder Mörder, der hat im Himmel nichts zu suchen. Was auch ... als nur ihre Opfer? Und jegliche Vergebung niemandem mehr helfen würde?

Herzliche Grüße
Eleazar
Seiet Gott unterwürfig - aber keinem Manne.
Benutzeravatar
Lazar
Wohnt hier
 
Beiträge: 1093
Registriert: So 24. Feb 2019, 13:39
Wohnort: Galiläa Bavaria

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon John1955 » So 23. Aug 2020, 19:33

Helmuth hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:Also Jesus verband die unbussfertigen Pharisäer gewisslich nicht mit dem älteren Sohn aus dem Gleichnis "der Verlorene Sohn"

Mit Sicherheit tat er das, wie er auch das andere Gleichnis über die beiden Söhne erzählte und es mit ihnen verband.

Bei den beiden Söhnen im Weinberg stellt Jesu den Bezug selbst her, somit muss ich das nicht weiter beweisen, und in Lukas 15 gibt uns der Evangelist Lukas in der Einleitung die Erklärung, wie es dazu kam:

Lukas 15:1-3 hat geschrieben:Es pflegten sich ihm aber alle Zöllner und Sünder zu nahen, um ihn zu hören.  Und die Pharisäer und die Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt Sünder an und isst mit ihnen!  Er sagte aber zu ihnen dieses Gleichnis und sprach:

Dann erzählte er nicht nur das eine Gleichnis sondern ein weiteres und danach folgte die Erzählung über die beiden Söhne.

Allen drei Erzählungen ist die Freude über Wiederfinden gemeinsam. Jesus erklärt, dass Freude völlig normal ist, wenn man etwas wiederfindet. Das hatte er mit den ersten beiden Gleichnissen getan.

Dem hätten die Pharisäer wahrscheinlich auch zugestimmt, wenn es nur Materielles ginge. Und sie waren ja auch geldgierg, doch er setzt als Kontrapunkt, dass es um Sünder ginge.



Während der eine verlorene Sohn wiedergefunden wurde, blieb der andere weiter im Zustand seines Verlorenseins. Er hat bloß nicht erkannt, das auch er ein Sünder ist und Umkehr benötigt.



Du dichtest offenbar in das Gleichnis vom Verlorenen Sohn hinein was weder da steht noch Sinn macht, Helmuth.
Bei allen drei Gleichnissen ging es um die Freude, etwas Verlorenes wiedergefunden zu haben. Das stimmt.

Der vollkommen barmherzige Umgang Gottes mit dem zurückgekehrten Sohn ist doch Hauptsinn des Gleichnisses. Und der Appell an den älteren Sohn, ebenso barmherzig gegenüber dem einstigen Sünder zu sein zeigt sich auch bei Jesus Worten an seine Jünger
:Lk 6,36 Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.


Der ältere Sohn war empört, dass der einstige Sünder so überschwenglich wieder ins Haus aufgenommen wurde, ja sogar ein grosses Fest veranstaltet wurde.

Der Vater wollte dann, dass sein älterer Sohn, der ihm immer treu ergeben war (also kein Sünder der nicht erkannt habe, dass er ein Sünder sei, ein Verlorener und Umkehr benötige) auch barmherzig reagiere.

Lukas 15, 28 Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen.
Da ging sein Vater heraus und bat ihn.

29 Er antwortete aber und sprach zu seinem Vater: Siehe, so viele Jahre diene ich dir und habe dein Gebot nie übertreten, und du hast mir nie einen Bock gegeben, dass ich mit meinen Freunden fröhlich wäre. 30 Nun aber, da dieser dein Sohn gekommen ist, der dein Hab und Gut mit Huren verprasst hat, hast du ihm das gemästete Kalb geschlachtet.

31 Er aber sprach zu ihm: Mein Sohn, du bist allezeit bei mir und alles, was mein ist, das ist dein.
32 Du solltest aber fröhlich und guten Mutes sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden, er war verloren und ist wiedergefunden.


Helmuth hat geschrieben:Zu dessen Verdeutlichung, wenn es um Menschen geht, erzählt er die dritte Geschichte, aus der hervorgeht, dass sie keine Freude über die Umkehr eines Sünders haben, allerdings haben sie die Engel im Himmel.

Sicher hatten die Schriftgelehrten und Pharisäer keine Freude um einen Sünder der aufhörte zu sündigen, davon womöglich vollkommen abkehrte. Denn nur Sünder konnten sie ja dazu verdonnern im Tempel das entsprechende Opfertier käuflich zu erwerben.

Jesus verband mit den 99 GERECHTEN, die ja nicht wie die Sünder einen entsprechenden Sinneswandel vollziehen mussten garantiert NICHT mit den Pharisäern, welchen Jesus ja klar sagte, was er von ihrem Gott/Vater hielt und warum.

Gruss John
Die Engel im Himmel freuen sich seit 2000 Jahren über einen jeden Sünder der sich von aller Bosheit bekehrt. So wie Paulus sich freute als einstige Knechte der Sünde sich zu nurmehr Dienern der Gerechtigkeit Gottes im Himmel bekehrten.
Röm 6,17 Gott sei aber gedankt: Ihr seid Knechte der Sünde gewesen, aber nun von Herzen gehorsam geworden der Gestalt der Lehre, an die ihr übergeben wurdet.18 Denn indem ihr nun frei geworden seid von der Sünde, seid ihr Knechte geworden der Gerechtigkeit.
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
John1955
Power Member
 
Beiträge: 637
Registriert: Fr 10. Nov 2017, 14:12

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon kingschild » Mo 24. Aug 2020, 19:52

Lazar hat geschrieben: :?: Jahwe vergibt aber nichts, jeder und alles in seinem Reich muss sterben.



Lazar bitte nicht wieder diese Jahwe Diskussion.

Jahwe hat Christus verheissen als Erlöser für diese Welt und jeder der an ihn glaubt wird nicht verloren gehen, also deine Aussage ist einfach schlicht falsch und eben wieder contra allem was in der Bibel auch im AT steht über Barmherzigkeit und Erlösung.

Ich habe bereits in mehreren Threads angemerkt, das Du das glauben darfst aber eben in diesem Forum nicht ständig solche Unterstellungen an JAHWE erwünscht sind.

Also zurück zu den verlorenen Söhne.

God bless
Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 6617
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 11:23
Wohnort: Schweiz

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon John1955 » Di 25. Aug 2020, 10:43

kingschild hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben: :?: Jahwe vergibt aber nichts, jeder und alles in seinem Reich muss sterben.



Lazar bitte nicht wieder diese Jahwe Diskussion.

Jahwe hat Christus verheissen als Erlöser für diese Welt und jeder der an ihn glaubt wird nicht verloren gehen, also deine Aussage ist einfach schlicht falsch und eben wieder contra allem was in der Bibel auch im AT steht über Barmherzigkeit und Erlösung.

Ich habe bereits in mehreren Threads angemerkt, das Du das glauben darfst aber eben in diesem Forum nicht ständig solche Unterstellungen an JAHWE erwünscht sind.

Also zurück zu den verlorenen Söhne.

God bless
Kingschild


Also wäre der in den Mosebüchern erstmals aufgetretene Jahwe ein liebender, gerechter, barmherziger Friedefürst gewesen, der weder getötet noch das Volk Israel dazu aufgefordert hätte, was er nachweislich mehrfach tat.

dann hätte der wahre Gott u.a.Israels, Schöpfer von Himmel und Erde, Vater des Lichts, seinen Sohn Jesus auch nicht eigens und ausnahmslos zu den Verlorenen Schafen, oder auch Verlorenen Söhnen des Hauses Israels senden müssen um sie über den Wahrhaftigen aufzuklären (wie ja Johannes wohl freudig erkannte) 1. Joh. 5,20

Mt 10,6 sondern geht hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel.

Mt 15,24 Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.

dann wären sie ja auch nicht zu unnützen Opferkult und der Verdammung Unschuldiger mittels Pharisäer und Schriftgelehrten, selbsternannter Kinder Jahwes gedrängt worden.
Mt 12,7 Wenn ihr aber wüsstet, was das heißt (Hosea 6,6): »Barmherzigkeit will ich und nicht Opfer«, dann hättet ihr die Unschuldigen nicht verdammt.

Joh,8.37 Ich weiß, dass ihr Abrahams Nachkommen seid; aber ihr sucht mich zu töten, weil mein Wort nicht Raum in euch findet. 38 Ich rede, was ich bei dem Vater gesehen habe; auch ihr nun tut, was ihr von eurem[7] Vater gehört habt.

41 Ihr tut die Werke eures Vaters. Sie sprachen nun zu ihm: Wir sind nicht durch Hurerei geboren; wir haben einen Vater, Gott. 42 Jesus sprach zu ihnen: Wenn Gott euer Vater wäre, so würdet ihr mich lieben, denn ich bin von Gott ausgegangen und gekommen; denn ich bin auch nicht von mir selbst gekommen, sondern er hat mich gesandt


Also waren es mehr als 2 Verlorene Söhne, sondern eine ganze Menge Verlorener Schafe denen der Gute Hirte Schutz anbot..


All jene Israeliten, welche im Herzen von Jesus Vater gezogen wurden und sich wohl aus Gewissensgründen NIE an Steinigungen und Verbrennungen, Ausrottungen von Mitmenschen beteiligten hörten und verstanden Jesus Worte und glaubten IHM.
Joh 6,44 Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zieht; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.


Wie ja Lazar, und viele mir bekannte Christen und ich selber, wir uns (wie auch die Jünger Jesu dann biblisch nachweisbar) in der Bibel einzig an dem durch Jesus Christus vermittelten Gottesglauben als solchen orientieren.
Wir GLAUBEN an IHN und insbesondere IHM, was ihn sicher freut.


Das Thema lautet zwar die 2 Verlorenen Söhne. aber wegen Jahwe gab es ja Unmengen von Verlorenen Söhnen/Schafen in Israel. ist also nicht vollkommen OT ;)

Somit ist auch für mich das Thema Jahwe zumindest in diesem Thread abgeschlossen.

So, bezüglich Helmuths Behauptung, Jesus habe beim Verlorenen Sohn den älteren der Brüder mit den Pharisäern verglichen, möchte ich gerne wissen, was Du davon hältst.

Danke und Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
John1955
Power Member
 
Beiträge: 637
Registriert: Fr 10. Nov 2017, 14:12

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon Helmuth » Di 25. Aug 2020, 15:23

John1955 hat geschrieben:Das Thema lautet zwar die 2 Verlorenen Söhne.

Korrekt.

John1955 hat geschrieben:aber wegen Jahwe gab es ja Unmengen von Verlorenen Söhnen/Schafen.

Ich lese nicht, dass Gott der Urheber für das Verlorengehen ist sondern, dass es die Sünde ist, die von Gott trennt. Und aus diesem Grund gehen die Menschen ihre eigenen Wege, die die Irre führen.
Jesaja 53:6 hat geschrieben:Wir alle gingen in die Irre wie Schafe, jeder wandte sich auf seinen Weg; aber der Herr warf unser aller Schuld auf ihn.

Der HG lehrt, dass ausnahmslos alle Menschen Sünder und vor Gott schuldig sind. Nun haben manche das erkannt und wenden sich dem zu, der ihnen diese Schuldenlast abnehmen kann. Die anderen hingegen lehnen es ab, ihre Schuld einzugestehen und infolgedessen sehen sie keine Notwendigkeit diese auf jemand anderen abzuladen.

Was also Jesaja Weissagung bedeutet bleibt ihnen verborgen, wiewohl etliche davon Schriftgelehrte waren. Hingegen kapierten es solche, die wahrscheinlich komplette theologische Laien waren.

Es ist ja auch keine Sache des Intellektes sondern eines sturen und harten Herzens, nicht zur Einsicht zu kommen. Das stellt Jesus auch dar. Einer kommt zu Einsicht, der andere nicht.
‭‭
John1955 hat geschrieben:So, bezüglich Helmuths Behauptung, Jesus habe beim Verlorenen Sohn den älteren der Brüder mit den Pharisäern verglichen, möchte ich gerne wissen, was Du davon hältst.

Sehr gute Entscheidung auch andere zu Wort kommen zu lassen.
Herzliche Grüße
Helmuth
Benutzeravatar
Helmuth
Wohnt hier
 
Beiträge: 1732
Registriert: Di 27. Dez 2016, 17:50
Wohnort: Wien

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon John1955 » Di 25. Aug 2020, 17:46

Helmuth hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:
Der HG lehrt, dass ausnahmslos alle Menschen Sünder und vor Gott schuldig sind. Nun haben manche das erkannt und wenden sich dem zu, der ihnen diese Schuldenlast abnehmen kann. Die anderen hingegen lehnen es ab, ihre Schuld einzugestehen und infolgedessen sehen sie keine Notwendigkeit diese auf jemand anderen abzuladen.


Ach ich war und bin immer der Ansicht, Helmuth, dass der HG Jesus Getreuen immer und überall daran erinnert, was Jesus schon damals seinen Jüngern als göttliche Lehre beigebracht hat. Und was Du oben schriebst, waren keine Worte Gottes aus dem Mund seines Sohnes.

Und dass alle Menschen schuldig seien, passt ja eh nicht zu folgender Aussage Jesus Christus, welche Dir Dein HG hoffentlich nicht vorenthält.
Mt 5,44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen, 45 auf dass ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.


Helmuth hat geschrieben:Was also Jesaja Weissagung bedeutet bleibt ihnen verborgen, wiewohl etliche davon Schriftgelehrte waren. Hingegen kapierten es solche, die wahrscheinlich komplette theologische Laien waren.


Jesus zitierte u.a. jedenfalls
Jesaja 61,1 Lk 4,18 »Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat und gesandt, zu verkündigen das Evangelium den Armen, zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen sollen, und die Zerschlagenen zu entlassen in die Freiheit
Und Herrn bezog Jesus auf den Höchsten, den er im Geiste mit Vater ansprach.
Helmuth hat geschrieben:Es ist ja auch keine Sache des Intellektes sondern eines sturen und harten Herzens, nicht zur Einsicht zu kommen. Das stellt Jesus auch dar. Einer kommt zu Einsicht, der andere nicht.

‭‭Das betrifft aber nur das Gleichnis der ungleichen Brüder, bezüglich Weinberg. Der eine sieht ein, dass es falsch war nicht hinzugehen, den andern reute es zugesagt zu haben und er ging nicht (Wer da weiss Gutes zu tun und tut es nicht dem ist es Sünde = Jakobus)

Im andern Gleichnis lag es am jüngeren Bruder, zur Einsicht zu gelangen. Denn der Vater sprach zu dem älteren Sohn, der dem Vater immer treu ergeben war, keins seiner Gebote je übertrat wohlverstanden, folgendes.

.Lk 15,32 Du solltest aber fröhlich und guten Mutes sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden, er war verloren und ist wiedergefunden.

Helmuth hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:So, bezüglich Helmuths Behauptung, Jesus habe beim Verlorenen Sohn den älteren der Brüder mit den Pharisäern verglichen, möchte ich gerne wissen, was Du davon hältst.

Sehr gute Entscheidung auch andere zu Wort kommen zu lassen.

[/quote]
Oh, die Einladung dazu habe ich geschrieben, ob und wer ihr folgt, werden wir ja sehen. ;)

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
John1955
Power Member
 
Beiträge: 637
Registriert: Fr 10. Nov 2017, 14:12

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon Helmuth » Di 25. Aug 2020, 19:24

Es ist müßig mit jemanden über Gottes Wort zu reden, der Jesajas Aussprüche getrieben vom Heiligen Geist nicht als Wort Gottes anerkennt, obwohl Jesus ihn unumstritten bestätigt. Und dann zitierst du ihn sogar noch an anderer Stelle.

John, ich bitte dich, beteilige dich an anderen Themen und behellige mich hier nicht weiter. Ich jedenfalls gehe auf dich hier nicht weiter ein. Ich müsste sonst persönlich werden, aber das wollen die Moderatoren nicht.

Gott sei mit dir.

Ich bringe einen weiteren Vergleich Jesu zwischen den selbstgerechten Pharisäern und den übrigen „Sündern“. Jeder bibelkundige kennt sicher den Vergleich der zwei Betenden, einem Zöllner und einem Pharisäer. Dazu nimmt Jesus wie folgt Stellung:

Lukas 18:14 hat geschrieben:Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt in sein Haus hinab, im Gegensatz zu jenem. Denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; wer aber sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.

Wir sehen damit auch, welches Problem die Pharisäer hatten. Sie erhöhten sich selbst, während sich solche, die echte Reue zeigen, erniedrigen können.
Herzliche Grüße
Helmuth
Benutzeravatar
Helmuth
Wohnt hier
 
Beiträge: 1732
Registriert: Di 27. Dez 2016, 17:50
Wohnort: Wien

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon Habatom » Di 25. Aug 2020, 21:42

Helmuth hat geschrieben:Ich lese nicht, dass Gott der Urheber für das Verlorengehen ist sondern, dass es die Sünde ist, die von Gott trennt. Und aus diesem Grund gehen die Menschen ihre eigenen Wege, die die Irre führen.

Jesaja 53:6
Wir alle gingen in die Irre wie Schafe, jeder wandte sich auf seinen Weg; aber der Herr warf unser aller Schuld auf ihn.



Zwei Punkte hier Helmuth,

nicht DIE SÜNDE ist es die von Gott trennt, sondern das sich als Sünder erkennen und sich dann darin wiederfindend. In den bösen Werken des alten Adams.


Der Mensch erkannte beim Essen (verinnerlichen) der Frucht (den Auswirkungen) des Baumes der Erkenntnis des Guten und des Bösen (in Eden - in der Kinderstube Gottes) das er ein Sünder ist.

Das er nicht in der Lage ist die Gebote Gottes zu befolgen, weil am Gebot und durch die erweckten - angestachelten Begierden - der Mensch nun betrogen wurde. Hier sich selbst suchen zu wollen. Und was findet er in sich selbst? Das er nackt und bloss und hilflos ist. Das er Schutz braucht. Das er Hilfe braucht. Doch nun nicht vor Gott - vor dem er sich versteckt - da die Schlange ja meinte, Gott wollte ihm etwas vorenthalten was sie selbst suchen/erkennen würden.


Der Mensch erkannte sich als Sünder - als Böse, dort wo er den Vorstellungen der Schlange - des Teufels - folgte. Und liebte dann das Böse mehr - in seinen Versuchen - hier zuerst seine dann ins maßlose ausufernden Begierden dann Herr zu werden.


Jesaja beschreibt nun den Zustand es "gefallenen " Menschen, der in seinen eigenen Wegen und Versuchen die verlorene Gemeinschaft mit Gott wieder zu finden, zurück nach Eden zu gelangen, irrte.

Nicht Eden ist das Ziel des Menschens - sondern das himmlische Jerusalem dann. Durch Jesus Christus dann diesen schmalen Weg zu finden und zu beschreiten. Der zu Gott führt.
Habatom
Wohnt hier
 
Beiträge: 1351
Registriert: Di 19. Aug 2008, 15:43

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon Habatom » Di 25. Aug 2020, 21:46

Helmuth hat geschrieben:Es ist müßig mit jemanden über Gottes Wort zu reden, der Jesajas Aussprüche getrieben vom Heiligen Geist nicht als Wort Gottes anerkennt, obwohl Jesus ihn unumstritten bestätigt. Und dann zitierst du ihn sogar noch an anderer Stelle.




Meinst du, das dieses auch die Worte von Philippus waren, als er dem Kämmerer (Verwalter) eines fremden Königs, die Schrift über Jesaja aufschloss?

Der auf den Weg nach Jerusalem war - den Gott der Juden ehren wollte. Verstehen wollte, was dort geschah. Wie der Prophet Jesaja diese Textstelle verstand.

Es geht nicht um Dogmen oder um eine Anerkennung dessen was ich sage - auf das ich etwas nur für wahr zu halten habe - um es dann erst auch verstehen zu können.

Es geht darum den anderen Gesprächsteilnehmer in seinen Gedanken und Fragen zu begleiten. Nicht vor den Kopf zu stoßen sondern ihm Verständnis zu seinen Fragen eröffnen.
Habatom
Wohnt hier
 
Beiträge: 1351
Registriert: Di 19. Aug 2008, 15:43

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon Habatom » Di 25. Aug 2020, 21:57

John1955 hat geschrieben:‭‭Das betrifft aber nur das Gleichnis der ungleichen Brüder, bezüglich Weinberg. Der eine sieht ein, dass es falsch war nicht hinzugehen, den andern reute es zugesagt zu haben und er ging nicht (Wer da weiss Gutes zu tun und tut es nicht dem ist es Sünde = Jakobus)

Im andern Gleichnis lag es am jüngeren Bruder, zur Einsicht zu gelangen. Denn der Vater sprach zu dem älteren Sohn, der dem Vater immer treu ergeben war, keins seiner Gebote je übertrat wohlverstanden, folgendes.


Gruss John



Reicht es denn aus, zu wissen was gut ist, auf das ich das Gute dann auch tun kann, vollbringen kann? Reicht es aus, einen richtigen, guten Maßstab zu haben, um diesen dann immer auch gleich umsetzen zu können? Wir sehen doch die Menschen immer wieder scheitern in ihren Versuchen Gutes zu tun. Und was ist denn gut? Wer sagt es mir? Wenn wir das Gute in uns hätten und uns jetzt nur für das Gute entscheiden müssten, dann würden die meisten an diesen Anforderungen zerbrechen. Fehler machen. Sich als weniger gut und erfolgreich erweisen. Es gäbe eine Hirachie von mehr oder weniger weit fortgeschritten und gut. Und dann also würde Gott nur die am weitesten fortgeschrittenen am Ende aufnehmen?

Das wäre wieder ein Leistungsprinzip und das Bestreben aus eigener Kraft zurück nach Eden zu gelangen, im Irrtum hier die Gemeinschaft zu Gott zu finden. In der eigenen Herkunft. Im guten Kern, im göttlichen Funken in uns.

Den wir jedoch nicht haben und nicht finden werden. Dort wo wir nicht neu geboren werden. Durch den heiligen Geist, den Gott uns erst dort geben kann, wo wir mit unsere eigenen Anstrengung zur Ruhe kommen. Diese aufgeben und Gott bitten, das er neu mit uns anfängt.

Der verlorenen Sohn war ja trotzdem Sohn - seine Bestimmung und Herkunft war bei Gott. Hier zeigt uns Gott, das es hier eine Erwählung gibt. Eine Vorausschau Gottes und ein Zeugungsakt Gottes, der hier dort stattfindet, wo ein Mensch sich als Sünder erkennt. Als verlorener Mensch - Sohn - und zu seinem Vater - den er mal verlassen hat... und es gibt auch Menschen die fromm aufwachsen ---- dann wiederfindet.

Der andere Sohn ist hier auch ein Sohn. Doch er weiß es nicht zu schätzen. So wie es heißt, wem viel vergeben ist, der liebt auch viel. Oft müssen wir erst verloren gehen, um dann zu erkennen, wie wir sind. Was es bedeutet ohne Gott leben zu wollen, sein eigener Herr sein zu wollen.
Habatom
Wohnt hier
 
Beiträge: 1351
Registriert: Di 19. Aug 2008, 15:43

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon John1955 » Mi 26. Aug 2020, 07:18

Habatom hat geschrieben:
Helmuth hat geschrieben:Es ist müßig mit jemanden über Gottes Wort zu reden, der Jesajas Aussprüche getrieben vom Heiligen Geist nicht als Wort Gottes anerkennt, obwohl Jesus ihn unumstritten bestätigt. Und dann zitierst du ihn sogar noch an anderer Stelle.



Meinst du, das dieses auch die Worte von Philippus waren, als er dem Kämmerer (Verwalter) eines fremden Königs, die Schrift über Jesaja aufschloss?

Es geht nicht um Dogmen oder um eine Anerkennung dessen was ich sage - auf das ich etwas nur für wahr zu halten habe - um es dann erst auch verstehen zu können.

Es geht darum den anderen Gesprächsteilnehmer in seinen Gedanken und Fragen zu begleiten. Nicht vor den Kopf zu stoßen sondern ihm Verständnis zu seinen Fragen eröffnen.


Als sich der Kämmerer mit ähnlichen Worten Jesajas aus 53 (7 und 8 stimmen nicht wirklich mit den eigentlichen Worten überein) fragend an Philippus wandte Habatom, sah dieser die Chance, auch hier die Frohe Botschaft Jesus über das Nahen Gottes Reiches zu verbreiten, was ja lebensgefährlich war, Jesus ja für 3 Tage das Leben kostete.

Apg 8,12 Als sie aber den Predigten des Philippus von dem Reich Gottes und von dem Namen Jesu Christi glaubten, ließen sich taufen Männer und Frauen.


14 Als aber die Apostel in Jerusalem hörten, dass Samarien das Wort Gottes (aus dem Mund seines Sohnes an die Jünger zur Verbreitung weitergegeben) angenommen hatte, sandten sie zu ihnen Petrus und Johannes.

Philippus, wie auch der Rest der Jünger lehrten niemals Jesus Kreuzigung als Evangelium /Frohe Botschaft, sondern das was Jesus damit verband = Reich Gottes, wo Liebe gelebt wird.

Wer dies behauptet irrt sich gewaltig und tut damit NIEMANDEM einen Gefallen sondern handelt wie Jesus den Pharisäern sagte, sie verschliessen sich und andern den Himmel.

Gruss John

Warum freut sich wohl der Himmel über einen jeden einzelnen Sünder, der allmählich bis gänzlich mit Sündigen aufgehört hat, zu den Gerechten -wie die 99 erwähnten- gezählt wurde, welche wie der ältere Sohn im Gleichnis vom Verlorenen Sohn sich stets an die Gebote des Hausherrn gehalten haben?

Weil jeder Sünder, der dem Machtbereich des Teufels entfliehen konnte und so zum nurmehr Gerechten wurde, ein weiterer Baustein bezüglich dem durch Jesus überall verbreiteten Evangelium Reiches Gottes wird.

Er herrscht nämlich ein ständiges Seilziehen zwischen Gott und dem Teufel. Wessen Werke man tut dessen Macht stärkt man.
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
John1955
Power Member
 
Beiträge: 637
Registriert: Fr 10. Nov 2017, 14:12

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon Habatom » Mi 26. Aug 2020, 07:36

Hallo "John1955",


John1955 hat geschrieben:
Als sich der Kämmerer mit ähnlichen Worten Jesajas aus 53 (7 und 8 stimmen nicht wirklich mit den eigentlichen Worten überein) fragend an Philippus wandte Habatom, sah dieser die Chance, auch hier die Frohe Botschaft Jesus über das Nahen Gottes Reiches zu verbreiten, was ja lebensgefährlich war, Jesus ja für 3 Tage das Leben kostete.



Gruss John



Deine Interpretation des Textes kann insofern nicht stimmen aus meiner Sicht, weil sich die Begegnung von Philippus mit dem Kämmerer bei genauer Betrachtung des Textes ganz anders darstellt.
Philippus wurde vom heiligen Geist zum Kämmerer herangeführt. Ging neben ihm, im Gefolge der Diener des Kämmerers und somit war nun die ganze Gemeinschaft auf dem Weg nach Jerusalem. Der Kämmerer las laut vor - was alle hören konnten in seinem Gefolge.

Philippus nun unterbrach ihn und stellte ihm eine Frage. Was übrigens auch unsere Diskussionskultur hier prägen sollte, - ein Frage zu stellen und nicht lediglich Behauptungen aufzustellen wie: "Da irrst du dich gewaltig" oder "Philippus lehrte niemals..."

"Verstehst du denn, was du dort liest?" . Der Kämmerer nun antwortete, "wie sollte ich, wenn mich nicht jemand lehrt" und fragte nun Philippus von wem der Prophet Jesaja sprach. Von sich selbst oder von jemand anderem.

Gruss,
habatom
Habatom
Wohnt hier
 
Beiträge: 1351
Registriert: Di 19. Aug 2008, 15:43

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon Habatom » Mi 26. Aug 2020, 07:39

John1955 hat geschrieben:Warum freut sich wohl der Himmel über einen jeden einzelnen Sünder, der allmählich bis gänzlich mit Sündigen aufgehört hat



...der sich von seinem bisherigem Weg in seiner Gottverlassenheit abgewandt hat (zur Buße/Umkehr gefunden hat) und sich nun suchend nach Gott ausstreckt. Ob er nicht durch die enge Pforte zum ewigen Leben eingehen kann...
Habatom
Wohnt hier
 
Beiträge: 1351
Registriert: Di 19. Aug 2008, 15:43

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon Habatom » Mi 26. Aug 2020, 07:46

John1955 hat geschrieben:
Weil jeder Sünder, der dem Machtbereich des Teufels entfliehen konnte und so zum nurmehr Gerechten wurde, ein weiterer Baustein bezüglich dem durch Jesus überall verbreiteten Evangelium Reiches Gottes wird.

Er herrscht nämlich ein ständiges Seilziehen zwischen Gott und dem Teufel. Wessen Werke man tut dessen Macht stärkt man.



Dem Machtbereich des Teufels - dem Beherrscher (Fürsten) dieser Welt konnte selbst Jesus nicht entfliehen. Denn der Teufel trat immer wieder an ihn heran. Versuchte ihn.

Gerecht ist man dort, wo man im Glauben und Vertrauen auf Gottes Zusagen und Gottes Hilfe lebt.
Gott muss nun nicht mit dem Teufel - einer seiner Engel, die sich von ihm abgewandt haben - Seilziehen. Gott ist ja viel mächtiger und auch Jesus wird - wenn er wiederkommt - mit dem Hauch seines Mundes - den Teufel weichen und binden lassen.

Wenn ein Mensch sich Gott, sich Jesus Christus ausgeliefert hat, dann wird dieser Mensch auch die Werke Gottes tun. Da Jesus Christus den Teufel besiegt hat, können auch wir in diesem Sieg leben.
Habatom
Wohnt hier
 
Beiträge: 1351
Registriert: Di 19. Aug 2008, 15:43

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon Helmuth » Mi 26. Aug 2020, 08:03

Habatom hat geschrieben:nicht DIE SÜNDE ist es die von Gott trennt, sondern das sich als Sünder erkennen und sich dann darin wiederfindend.

Das sind theologische Spitzfindigkeiten, denn dazu gibt es auch Aussagen Gottes. Bibelstellen-Ping-Pong ist aber nicht meine Absicht. Es ist fundamental wichtig zur Einsicht zu gelangen, denn am Ende nimmt Gott eine Trennung der Menschheit vor, Der Weizen kommt in die Scheune und das Unkraut wird verbrannt.

Habatom hat geschrieben:Jesaja beschreibt nun den Zustand es "gefallenen " Menschen, der in seinen eigenen Wegen und Versuchen die verlorene Gemeinschaft mit Gott wieder zu finden, zurück nach Eden zu gelangen, irrte.

Von Eden redet Jesaja nicht, sondern von der Tatsache, dass wir alle wie verlorene Schafe sind. Das ist, was Jes 53:6 aussagt, Man soll das herauslesen, was da steht und es in den Kontext setzen, der damit verbunden ist und nicht hineinlesen, was gar nicht steht.

Über das Wiederfinden erzählt uns dafür Jesus seine Gleichnisse. Einerseits die große Freude, die im Himmel darüber herrscht, aber auch über eine wesentliche Bedingung, welche die Erzählung ausmacht. Er kam zunächst zur Einsicht.

Doch selbst die Einsicht wäre noch nicht ausschlaggebend. Er könnte einsichtig werden, und dennoch weiter sie Schweine hüten. Er könnte ständig jammern, dass es allen einfachsten Knechten seines Vater besser ginge als ihm und immer wieder schimpfen über die ekelhaften Umstände unter denen er leben muss, nur ändert das nichts an seinem Zustand.

Mir sind solche Menschen in unserer Gesellschaft geläufig. Sie prangern an, was schlecht ist, und haben dabei de facto auch in vilene Dingen Recht, doch was nützt es? Erzählt man ihnen von Jesus, ist es entweder ein nettes G'schichterl oder der größte Blödsinn.

Den aktiven Schritt zur Umkehr macht man, wenn einem wirklich klar ist, wohin die Reise auf diesem Planten geht, nämlich geradewegs in die Hölle, und diese Erde ist schon so etwas wie der Vorhof, weil solche ja immerfort nur fluchen, was ein Inidkator dafür ist, dass sie so wie das "Unkraut" sind.

Buße ist also ein aktiver Schritt der Umkehr und nicht bloß das reine Erkennen des Zustandes. Man geht wieder auf den Vater zu, d.h. auf Gott, denn Jesus stellt ihn ja repräsentativ als den Vater im Himmel dar und wir alle sind seine verlorenen Geschöpfe.

Dazu erniedrigte sich der jüngere Sohn, indem er nicht nur seine Sünde eingestand sondern sich auch als den geringsten aller Knechte einstufte, der es nicht Wert sei noch "Sohn" genannt zu werden. Daran hatte der Vater die allergrößte Freude.

Alles das kennzeichnet aber nicht den älteren. Diesem war die Heimkehr seines Bruders alles andere als willkommen, sondern ein Übel. Wen charakterisiert er also?
Herzliche Grüße
Helmuth
Benutzeravatar
Helmuth
Wohnt hier
 
Beiträge: 1732
Registriert: Di 27. Dez 2016, 17:50
Wohnort: Wien

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon John1955 » Mi 26. Aug 2020, 08:13

Habatom hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:Reicht es denn aus, zu wissen was gut ist, auf das ich das Gute dann auch tun kann, vollbringen kann? Reicht es aus, einen richtigen, guten Maßstab zu haben, um diesen dann immer auch gleich umsetzen zu können? Wir sehen doch die Menschen immer wieder scheitern in ihren Versuchen Gutes zu tun. Und was ist denn gut? Wer sagt es mir?

Gerade von glaubwürdigen, vom Bösen erlösten Christen (nicht mehr fleischlich sondern nurmehr geistlich gesinnt) sollte doch Gott erwarten dürfen, dass sie seine Hilfe, zu Wollen und Vollbringen bezüglich nurmehr gottgefälligen Handlungen in Wort und Tat im Gebet in Anspruch nehmen.
Phil 2,13 Denn Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.

Habatom hat geschrieben:Wenn wir das Gute in uns hätten und uns jetzt nur für das Gute entscheiden müssten, dann würden die meisten an diesen Anforderungen zerbrechen. Fehler machen. Sich als weniger gut und erfolgreich erweisen.

Wo ein Wille ist ist auch ein Weg. Jesus ist der Weg zu wahrem Leben. Der Weg zu Gott führt somit über sich "Einverleiben" der Lehren/Wegweisungen Christi hierfür.

Nurmehr gottgefällig leben zu wollen ist doch befreiend sorgt für ein reines Herz. Wer dem Licht entgegengeht, lässt die Schatten der Vergangenheit, allfällig einst gottfernen= leiblosen Handlungen in Wort und Tat hinter sich.

Habatom hat geschrieben:Es gäbe eine Hirachie von mehr oder weniger weit fortgeschritten und gut. Und dann also würde Gott nur die am weitesten fortgeschrittenen am Ende aufnehmen? Das wäre wieder ein Leistungsprinzip und das Bestreben aus eigener Kraft zurück nach Eden zu gelangen, im Irrtum hier die Gemeinschaft zu Gott zu finden.


Hast Du denn das Gleichnis vom Weinberg vergessen? Bei Gott zählt nicht, wie lange jemand sich als irdischer Mitarbeiter unter seiner weisen Führung erweist, auch nicht wie intensiv sein Einsatz hierfür ist. Hauptsache er dient nurmehr Gott, also dessen Widersacher nicht mehr. Der Lohn ist für alle gleich = innige bleibende Gottverbundenheit. Was will man mehr? :)

Habatom hat geschrieben:In der eigenen Herkunft. Im guten Kern, im göttlichen Funken in uns.Den wir jedoch nicht haben und nicht finden werden. Dort wo wir nicht neu geboren werden.

Wer himmelseits zu den geistlich neu aus Gott geborenen zählt, zu den Erlösten aus dem Einflussbereich des Teufels steht in der Bibel klar, wird aber von einigen sich als bibeltreu bezeichnenden Christen nicht respektiert
1Joh 5,18 Wir wissen: Wer aus Gott geboren ist, der sündigt nicht, sondern wer aus Gott geboren ist, den bewahrt er und der Böse tastet ihn nicht an.

1Joh 3,6 Wer in ihm bleibt, der sündigt nicht; wer sündigt, der hat ihn nicht gesehen noch erkannt.


Es ist ein grosses Glücksgefühl, wenn man erkennt, dass man mit einer neuen nurmehr geistlichen Gesinnung begnadet ist, nurmehr Gott untertan, also der Teufel keinerlei Macht mehr hat zu gottlosem agieren/reagieren verführen, wie beim jüngeren Bruder im Gleichnis vom Verlorenen Sohn
Durch den heiligen Geist, den Gott uns erst dort geben kann, wo wir mit unsere eigenen Anstrengung zur Ruhe kommen. Diese aufgeben und Gott bitten, das er neu mit uns anfängt.


Also den alten sündigen Menschen ausziehen somit sich zu einer neuen Kreatur in Christus zu entwickeln, ist doch keine "Anstrengung" sondern eine wachsende grosse Erleichterung. Siehe nochmals den jüngeren Sohn. Der machte sich auf um den Vater um Aufnahme in seinem Haus zu bitten. Der Vater kam nicht zu ihm, sondern den Sohn zog es zum Vater, wo es ihm ja einst eigentlich sehr gut ging.
.


Warum freute sich der Vater also über die Heimkehr jenes Sohnes so sehr, der sich von Gottes Widersacher aus dem Hause des Vaters locken liess und diesen dann zu sündigem Verhalten bis zum geht nicht mehr verführte?

Weil dadurch eine Menschenseele mehr dem Feinde Gottes entrissen wurde, natürlich zum Wohle des Menschen, seinem Umfeld und zur Freude Gottes.

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
John1955
Power Member
 
Beiträge: 637
Registriert: Fr 10. Nov 2017, 14:12

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon John1955 » Mi 26. Aug 2020, 08:53

Helmuth hat geschrieben:Von Eden redet Jesaja nicht, sondern von der Tatsache, dass wir alle wie verlorene Schafe sind. Das ist, was Jes 53:6 aussagt, Man soll das herauslesen, was da steht und es in den Kontext setzen, der damit verbunden ist und nicht hineinlesen, was gar nicht steht.

Du scheinst auch hier den Fehler zu machen Worte die sich auf die damalige Zeit beschränken auf Dich und den Rest der Menschheit zu übertragen. Der ältere Sohn war kein Verlorener Sohn, kein Verlorenes Schaf. Nur wer sündigt zählt beim Sündigen als verlorren, tot. Lies doch nochmals das Gleichnis vom Verlorenen Sohn gut durch.


Helmuth hat geschrieben: Über das Wiederfinden erzählt uns dafür Jesus seine Gleichnisse. Einerseits die große Freude, die im Himmel darüber herrscht, aber auch über eine wesentliche Bedingung, welche die Erzählung ausmacht. Er kam zunächst zur Einsicht.

Doch selbst die Einsicht wäre noch nicht ausschlaggebend. Er könnte einsichtig werden, und dennoch weiter sie Schweine hüten. Er könnte ständig jammern, dass es allen einfachsten Knechten seines Vater besser ginge als ihm und immer wieder schimpfen über die ekelhaften Umstände unter denen er leben muss, nur ändert das nichts an seinem Zustand.

Es heisst ja nicht umsonst, Einsicht ist der erste und beste Weg zur Besserung. :)
Helmuth hat geschrieben:Mir sind solche Menschen in unserer Gesellschaft geläufig. Sie prangern an, was schlecht ist, und haben dabei de facto auch in vilene Dingen Recht, doch was nützt es?
Erzählt man ihnen von Jesus, ist es entweder ein nettes G'schichterl oder der größte Blödsinn.


Es kommt natürlich darauf an, was man von Jesus erzählt, sich also insbesondere an SEIN Evangelium, Reich Gottes hält, das gemäss Bibel nur eine reelle Chance hat zum Wohle der Menschheit zu wachsen, wenn Sünde, also Bosheit, Gottlosigkeit immer weniger wird, letztendlich verschwindet.

Jesus fing ja mit der Frohen Botschaft nicht von ungefähr bei den Verlorenen Schafen des Hauses Israel an.

Helmuth hat geschrieben:Buße ist also ein aktiver Schritt der Umkehr und nicht bloß das reine Erkennen des Zustandes. Man geht wieder auf den Vater zu, d.h. auf Gott, denn Jesus stellt ihn ja repräsentativ als den Vater im Himmel dar und wir alle sind seine verlorenen Geschöpfe.


Wenn Du Dich als verlorenes Geschöpf siehst ist das Deine Sache. Es gibt Sünder und Gerechte unter dem Himmelszelt,

Und wer erkennt, dass er noch immer zur Sünde fähig ist, und himmelseits noch nicht zu den 99 Gerechten gezählt werden kann, der sollte sich mal in der Bibel jene Stellen zu Herzen nehmen umzusetzen bereit sein, die solchen helfen, den erforderlichen Gesinnungswandel vorzunehmen.

Verloren war NUR der jüngere Sohn. Warum ignorierst Du immer, dass Jesus von GUTEN und BÖSEN, von GERECHTEN und UNGERECHTEN spricht. Auch Paulus unterscheidet ja zwischen GEISTLICH Gesinnten und FLEISCHLICH Gesinnten.

Wenn Du natürlich auf Menschen zugehst, und ihnen gleich ins Gesicht sagst sie seien so oder so elende Sünder vor Gott etc. und sie könnten gar nichts tun, um Gott zu gefallen, sondern müssten einfach bekennen....dass Gott seinen Sohn vor 2000 Jahren auch für die Vergebung deren vergangenen und künftigen Sünden habe ans Kreuz nageln lassen.... dann ist klar, dass sie mit dem grössten Recht Abwinken und von Dir weggehen.

Helmuth hat geschrieben:Dazu erniedrigte sich der jüngere Sohn, indem er nicht nur seine Sünde eingestand sondern sich auch als den geringsten aller Knechte einstufte, der es nicht Wert sei noch "Sohn" genannt zu werden. Daran hatte der Vater die allergrößte Freude.


Das stimmt wiederum überhaupt nicht. Die grösste Freude hatte der Vater an der Einsicht des Jüngeren, dass er nirgendwo besser aufgehoben ist als in des Vaters Haus.

Helmuth hat geschrieben:Alles das kennzeichnet aber nicht den älteren. Diesem war die Heimkehr seines Bruders alles andere als willkommen, sondern ein Übel. Wen charakterisiert er also?


Dass der stets dem Vater treu dienende Sohn im ersten Moment frustriert war, dass man dem einst Abtrünnigen sogar ein Fest beschert ist wohl begreiflich. Nur dies war im ein Übel, also die Bereitung eines Festes.

Der Vater beschwichtigte ihn und erklärte ja warum er diese grosse Freude hatte.
Lukas 15,31 Er aber sprach zu ihm: Mein Sohn, du bist allezeit bei mir und alles, was mein ist, das ist dein. 32 Du solltest aber fröhlich und guten Mutes sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden, er war verloren und ist wiedergefunden.


Dass im Gleichnis vom Verlorenen Sohn der eine ein Gerechter war und der anderer sich zum Sündigen verleiten liess, bis es ihm bewusst wurde, dass er falsch gehandelt hat und wieder ein Gerechter im Hause seines Vaters sein wollte, scheint Dir noch immer nicht einzuleuchten.

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
John1955
Power Member
 
Beiträge: 637
Registriert: Fr 10. Nov 2017, 14:12

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon Habatom » Mi 26. Aug 2020, 09:53

Und er, der Kämmerer, zog fröhlich seiner Straße ( nach Jerusalem um dort anzubeten), weil er befreit war von der Last Gott etwas opfern zu müssen, um seiner Sünden (und anderer Sünden - Fürbitte -) wegen, weil er erkannte, das nicht wir für unsere Sünden die Strafe tragen müssen, sondern das es ein Opferlamm gab, Gott seinen Sohn für uns gab, auf das wir selig werden können.
Es stand keine Schuld mehr zwischen dem Kämmerer (der ein Königtum/Volk vertrat) und Gott. Nichts hinderte ihn nun, sein altes selbstbestimmtes Leben in den Tod zu geben (aufzugeben ). Sodass er sich von Philippus dies zusprechen lassen konnte (Taufe). Im Wasserbad des Wortes Gottes, um ein reines Gewissen und Frieden mit Gott zu empfangen.

Sodass er nun auch anderen vergeben konnte, wie ihm vergeben war
Habatom
Wohnt hier
 
Beiträge: 1351
Registriert: Di 19. Aug 2008, 15:43

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon John1955 » Mi 26. Aug 2020, 16:17

Habatom hat geschrieben:Hallo "John1955",


John1955 hat geschrieben:
Als sich der Kämmerer mit ähnlichen Worten Jesajas aus 53 (7 und 8 stimmen nicht wirklich mit den eigentlichen Worten überein) fragend an Philippus wandte Habatom, sah dieser die Chance, auch hier die Frohe Botschaft Jesus über das Nahen Gottes Reiches zu verbreiten, was ja lebensgefährlich war, Jesus ja für 3 Tage das Leben kostete.



Gruss John



Deine Interpretation des Textes kann insofern nicht stimmen aus meiner Sicht, weil sich die Begegnung von Philippus mit dem Kämmerer bei genauer Betrachtung des Textes ganz anders darstellt.
Philippus wurde vom heiligen Geist zum Kämmerer herangeführt. Ging neben ihm, im Gefolge der Diener des Kämmerers und somit war nun die ganze Gemeinschaft auf dem Weg nach Jerusalem. Der Kämmerer las laut vor - was alle hören konnten in seinem Gefolge.

Philippus nun unterbrach ihn und stellte ihm eine Frage. Was übrigens auch unsere Diskussionskultur hier prägen sollte, - ein Frage zu stellen und nicht lediglich Behauptungen aufzustellen wie: "Da irrst du dich gewaltig" oder "Philippus lehrte niemals..."

"Verstehst du denn, was du dort liest?" . Der Kämmerer nun antwortete, "wie sollte ich, wenn mich nicht jemand lehrt" und fragte nun Philippus von wem der Prophet Jesaja sprach. Von sich selbst oder von jemand anderem.

Gruss,
habatom


Aufgrund Deiner Antwort Habatom, schliesse ich, dass Du meine Worte zum Sinn des Treffens des Kämmerers mit Philippus nicht wirklich gelesen hast. Nichts für ungut.

Es war kein Zufall, dass der Hl.Geist den Philippus genau dann zum Kämmerer sandte ,um auch ihmvon Jesus Christus und seinem Evangelium Reich Gottes zu erzählen, was er ja auch sonst überall tat und viele ihm Zuhörende taufen konnte.

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
John1955
Power Member
 
Beiträge: 637
Registriert: Fr 10. Nov 2017, 14:12

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon bigbird » Do 27. Aug 2020, 09:29

Wieso seid ihr jetzt beim "Kämmerer"?

bigbird, Admin
Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
Benutzeravatar
bigbird
Administrator
 
Beiträge: 46434
Registriert: Do 7. Mär 2002, 08:25
Wohnort: Raum Bern

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon Habatom » Do 27. Aug 2020, 11:47

John1955 hat geschrieben:
Es war kein Zufall


Gruss John


Hallo John,

ich habe deine Ausführungen erst überflogen und dann später mir auch genauer angeschaut und werde mir aber nun nicht die Mühe machen, auf alle Punkte einzugehen, um nicht wieder vom 100 sten ins 1000 ste zu kommen um wiederum alles, was uns im Verständnis trennt, im Raume stehen zu lassen.

Bezüglich des Kämmerers, wo ein Ziel hier eingeschlagen war und weiter verfolgt wurde -- um zu Gott zu finden. Bezüglich des verlorenen Sohnes um eine hier nötige Umkehr bei einem Weg, der von Gott wegführte, zu vollziehen.

Beides gilt es zu beleuchten, wenn wir in diesem Gleichnis die ganze Tiefe ausloten wollen, wie ein Mensch verloren gehen kann oder sich finden lassen kann.


Der Punkt, den ich jetzt aufgreife ist das Stichwort : "Es war kein Zufall..."

Heisst - ich formuliere es mit einer Fragestellung an John:

Alles ist vorherbestimmt?
Habatom
Wohnt hier
 
Beiträge: 1351
Registriert: Di 19. Aug 2008, 15:43

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon Habatom » Do 27. Aug 2020, 12:14

John1955 hat geschrieben:Verloren war NUR der jüngere Sohn. Warum ignorierst Du immer, dass Jesus von GUTEN und BÖSEN, von GERECHTEN und UNGERECHTEN spricht. Auch Paulus unterscheidet ja zwischen GEISTLICH Gesinnten und FLEISCHLICH Gesinnten.


Dass im Gleichnis vom Verlorenen Sohn der eine ein Gerechter war und der anderer sich zum Sündigen verleiten liess, bis es ihm bewusst wurde, dass er falsch gehandelt hat und wieder ein Gerechter im Hause seines Vaters sein wollte, scheint Dir noch immer nicht einzuleuchten.

Gruss John



Um dir aber nicht grundsätzlich eine Antwort schuldig bleiben zu wollen, auch wenn wir hier in einer für mich schon x-fach wiederholte Grundsatzdiskussion geraten über die biblische Lehre - wie man sie verstehen kann und wie man sie nur falsch verstehen kann.

Hier machst du den Fehler, John, bezüglich deiner Beschreibung von Gerechten und deren guten Taten, und Ungerechten und ihren bösen Taten, das du von vorneherein nicht differenzierst. Nicht den Weg siehst, warum einer Böses tut, warum einer Gutes tut. Nicht weil er nicht anders kann oder nicht anders will, sondern weil ihm entweder bestimmte "Laufbahnen" gegeben sind (von Gott) oder nicht gegeben sind (von Gott).

Du versuchst im Grunde genommen, dem Menschen den freien Willen abzusprechen, indem du alles in der Zeit und im Zufall (Glück) suchst. Lediglich eine Erkenntnis darüber bräuchte der Mensch - nach deiner Überzeugung - um sich von falschen Dogmen -Lehren - zu befreien.

Und auch ich kann hier zumindest auch nicht Helmuth beipflichten, da er wiederum nur ein anderes Dogma aufrichtet. Was du allerdings auch tuts, John, in deiner Argumentation.


Wenn wir in der Universumsgeschichte, in der wir Menschen entweder die Mitstreiter oder die Gegenstreiter Gottes sind keine Entwicklung sehen, die es dem Menschen ermöglicht, sich nicht nur über starre Regeln Gottgefällig zu verhalten, nach strenger Erfüllung des Gesetzes oder nach strikter Einhaltung und Umsetzung des eigenen Gottesbildes, dann kommen wir in unserer Diskussion nicht überein. Und auch im Text nicht weiter.
Habatom
Wohnt hier
 
Beiträge: 1351
Registriert: Di 19. Aug 2008, 15:43

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon Lazar » Fr 28. Aug 2020, 20:37

kingschild hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben: :?: Jahwe vergibt aber nichts, jeder und alles in seinem Reich muss sterben.

Lazar bitte nicht wieder diese Jahwe Diskussion.


Aber was stimmt denn nicht, was ich sage, Kingschild?

Du wirst hier auf Erden als Mensch zu 100% sterben, genauso wie ich -
als "zwei verlorene Söhne" im Endeffekt - oder nicht? Bloß willst Du nach Deinem Tod anscheinend zu Jahwe und ich nicht.
Das ist der einzig große Unterschied.

Doch nur einmal angenommen, ich habe Recht - und JHWH und GOTT, Jesus Christus Vater - IST NICHT EIN- UND DERSELBE? Weißt Du, was dann passiert und wo Du eventuell landest? Dann bist Du vielleicht tatsächlich verloren.
Christus ist jedenfalls Deine einzige Rettung, genau so wie Er es verkündet hat.
Er allein kann Dich zu unserem wahren Gott bringen. ER ist Dein Retter.

Der Name JHWH ist für mich einfach gefährlich. Nicht nur für "Nicht-Juden".
Ich bitte Dich nur, diesen Namen nicht zu verwenden, wenn Du um Hilfe rufst.

Herzliche Grüße
Eleazar
Seiet Gott unterwürfig - aber keinem Manne.
Benutzeravatar
Lazar
Wohnt hier
 
Beiträge: 1093
Registriert: So 24. Feb 2019, 13:39
Wohnort: Galiläa Bavaria

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon kingschild » Sa 29. Aug 2020, 11:22

Lazar hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben: :?: Jahwe vergibt aber nichts, jeder und alles in seinem Reich muss sterben.

Lazar bitte nicht wieder diese Jahwe Diskussion.


Aber was stimmt denn nicht, was ich sage, Kingschild?



Lazar wie schon zig mal erklärt: Ständige Sonderlehren, Hass und Unterstellungen an den Gott an den die Christen glauben, ist gem. Forenregel hier nicht erlaubt und auch nicht die öffentliche Diskussion über Moderationsmassnahmen. Ab und zu mal ein Ausrutscher kann jedem passieren, was darüber hinaus geht, geht Richtung Mission für Sonderlehren.

Meinen persönlichen Standpunkt habe ich mehr als genügend dargelegt auch als du noch unter deinem gesperrten Account geschrieben hast und ja auch USER hier haben das immer wieder getan.

Von daher sage ich als Moderator einfach: Forenregeln beachten und Schluss mit diesem ewigen Jahwe Bashing und ja das gilt für alle die sich dazu berufen sehen eine Spaltung zwischen Jesus und Jahwe her zu leiten.

Sen. Moderator
Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 6617
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 11:23
Wohnort: Schweiz

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon Helmuth » Sa 29. Aug 2020, 13:32

Danke Kingschild für die Ermahnung. Lass ihr auch Taten folgen, denn mir ist es schon leid immer solchen zum Sektierertum Neigenden Rede und Antwort zu stehen.

Sie bekommen ihr Finger kaum still vor lauter Schreiben. Ob das überhaupt wer liest? Ich nicht, denn ich kenne das meiste schon. Den Sinn und Zweck ihres Tuns dürften sie nur wenig hinterfragen, da sie sich zu sicher sind. Solche halten aber andere davon ab sich konstruktiv bzw. mit Fragen zu beteiligen.

Der Thread wäre für solche gedacht, die sich in ihrer Selbsicherheit nicht so wiegen, als könnten sie in ihrer Erkenntnis über den Glauben anderer etwas Konkretes sagen bloß über sich selbst nicht, bzw bilde sie sich das nur ein.

Ich erinnere, wie sehr sich die Pharisäöer selbst darstellten bzw. wie Jesu sie im Gegenzug darstellte. Die anderen waren die Sünder, die Verlorenen, die verflucht sind, oder die sie bloß heuchlerisch zur Umkehr aufrufen. Ich will mich lieber immer hinterfragen, wie sehr ich noch immer der ältere Sohn bin. Da finde ich immer wieder etwas.

Ich sage also, jeder kehre vor seiner Haustüre, denn was genau bringe ich ins Spiel: Der ältere erkannte seinen eigenen Zustand gar nicht, aber er stellt sich großspurig ins Zentrum der Lehre über Gott.

Ich möchte niemand "auf den Mann" spielen, wurde aber inspirert über die Erzählung der beiden verlorenenen Söhne zu schreiben weil mir Gott diese Offenbarung gegeben hatte, dass es nicht nur um den einen geht, der gefunden wurde, sondern auch um den anderen. Jesus erwähnt nicht umsonst beide Seiten.

Alle Menschen sind verloren, einfach alle, ohne Ausnahme, aber die meisten erkennen es nicht. Gott weiß es, Mose wusste es, Jesaja wusste davon, Jesus, Paulus, Petrus, Johannes, sie wussten alle davon Bescheid, nur viele Beroffene wissen es nicht. Das ist bedauerlich.
Herzliche Grüße
Helmuth
Benutzeravatar
Helmuth
Wohnt hier
 
Beiträge: 1732
Registriert: Di 27. Dez 2016, 17:50
Wohnort: Wien

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon Lazar » Sa 29. Aug 2020, 18:10

Helmuth hat geschrieben:Ich möchte niemand "auf den Mann" spielen, wurde aber inspirert über die Erzählung der beiden verlorenenen Söhne zu schreiben weil mir Gott diese Offenbarung gegeben hatte, dass es nicht nur um den einen geht, der gefunden wurde, sondern auch um den anderen. Jesus erwähnt nicht umsonst beide Seiten.

Ich mag dieses Gleichnis auch sehr gerne, Helmuth, weil es demonstriert, wie wichtig Jesus unsere eigene Erkenntnis über uns selbst - als die danach erfolgende Buße und Einsicht ist - und natürlich auch die Erfahrung, wie Gott, Sein Vater ist.

Gottes riesige Gnade und Vergebung ist für uns Menschen manchmal kaum nachvollziehbar, so wie auch hier nicht für den älteren Sohn. Er fühlt sich ungerecht von seinem Vater behandelt, denn er selbst gibt alles, damit sein Vater zufrieden ist und keine Sorge um ihn haben muss, aber mit der Liebe vom Vater überhäuft wird scheinbar eher der jüngere, fehlgegangene kleine Bruder. Für den Älteren ein enttäuschendes Ergebnis seiner ständigen Bemühungen!

Ist das nicht ähnlich bei dem Gleichnis mit dem schwarzen/sündigem Schaf, wo sich der Herr sogar selbst auf die Suche nach ihm macht und riesige Freude empfindet, wenn Er es gefunden hat und es wieder bei Ihm ist. Da könnten alle anderen weißen Schafe genauso eifersüchtig werden?

Alle Menschen sind verloren, einfach alle, ohne Ausnahme, aber die meisten erkennen es nicht. Gott weiß es, Mose wusste es, Jesaja wusste davon, Jesus, Paulus, Petrus, Johannes, sie wussten alle davon Bescheid, nur viele Beroffene wissen es nicht. Das ist bedauerlich.

Ich denke schon, dass ich es erkenne, Helmut. Denn es muss ja einen Grund geben, warum wir hier auf Erden sind - anstatt im Himmel?

In einer sicheren Wohlstands-Stadt wie München ist es für mich natürlich relativ einfach als Bürger nahezu "unbescholten" zu bleiben, aber damit in gewisser Weise auch vor Gott.
Wenn ich als Mensch jedoch in einem anderen Land/Umgebung aufwachsen oder leben hätte müssen, hätte ich nun vielleicht schon ein paar Menschen umgebracht? Niemand weiß es, aber ich ziehe es zumindest theoretisch in Betracht.

Deshalb sollen wir nie richten. Nur Gott/Christus weiß und versteht, warum wir etwas tun - noch viel besser als wir selbst - und deshalb kann Er uns auch vieles verzeihen.

Herzliche Grüße
Eleazar
Seiet Gott unterwürfig - aber keinem Manne.
Benutzeravatar
Lazar
Wohnt hier
 
Beiträge: 1093
Registriert: So 24. Feb 2019, 13:39
Wohnort: Galiläa Bavaria

Re: Die zwei verlorenen Söhne

Beitragvon John1955 » So 30. Aug 2020, 20:08

Helmuth hat geschrieben:Danke Kingschild für die Ermahnung. Lass ihr auch Taten folgen, denn mir ist es schon leid immer solchen zum Sektierertum Neigenden Rede und Antwort zu stehen.

Nur noch nebenbei erwähnt, Helmuth, Lazar und ich verteidigen offensichtlich als einer der Wenigen Christen hier die Ehre von Gott, also bezogen auf unsern Himmlischen Vater und Jesus Christus seinem prädestiniertest Erdenvertreter aller Zeiten.
Helmuth hat geschrieben:Ich möchte niemand "auf den Mann" spielen, wurde aber inspirert über die Erzählung der beiden verlorenenen Söhne zu schreiben weil mir Gott diese Offenbarung gegeben hatte, dass es nicht nur um den einen geht, der gefunden wurde, sondern auch um den anderen. Jesus erwähnt nicht umsonst beide Seiten.

Bist Du sicher, dass Gott Dir diese Offenbarung (Beschäftigung mit den beiden Gleichnissen) nicht genau deswegen gegeben hat, damit Du erkennen sollst, dass in jedem davon je einer gottgefällig handelte. Nur derjenige der NICHT in den Weinberg arbeiten ging und der Jüngere der dem Vaterhaus willentlich den Rücken kehrte galten als Sünder, Verlorene, handelten getrennt von Gott.
Helmuth hat geschrieben:Alle Menschen sind verloren, einfach alle, ohne Ausnahme, aber die meisten erkennen es nicht

Genau diese Deine Worte zeigen, dass Du den Sinn der beiden Gleichnisse überhaupt nicht verstanden hast. Ebenso kann man erkennen, wie wenig Dir diesbezügliche Worte Gottes aus dem Mund seines Sohnes zu bedeuten scheinen.

Jesus betonte zweifelsohne, dass er NUR zu den Verlorenen Schafen des Hauses Israels gesandt wurde und nicht dass alle Israeliten oder allgemein Menschen Verlorene seien.
Helmuth hat geschrieben:Gott weiß es, Mose wusste es, Jesaja wusste davon, Jesus, Paulus, Petrus, Johannes, sie wussten alle davon Bescheid, nur viele Beroffene wissen es nicht. Das ist bedauerlich.


Und schon wieder eine unhaltbare Behauptung Deinerseits... nebst Gott und andern von Dir Genannten habe Jesus Bescheid gewusst, dass alle Menschen "Verlorene" (Sünder) seien.

Ich bin nun überzeugt, dass Gott Dir wennschon das Studium der Beiden Gleichnisse aus dem von mir schon vorher erwähnten Grund zum Studium empfohlen hat.

Warum legte denn ausgerechnet Jesus seinen Jüngern ans Herz so barmherzig zu sein, wie unser Vater im Himmel, se wenn er überzeugt wäre, dass alle Menschen ausnahmslos Verlorene seien? Lies selber und präge Dir ein
Mt 5,45 auf das ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über BÖSE UND GUTE und lässt regnen über GERECHTE UND UNGRRECHTE


Und warum wohl differenziert Paulus zwichen geistlich Gesinnten und fleischlich Gesinnten? Letztere waren/sind wennschon VERLORENE aber keineswegs die geistlich Gesinnten.

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
John1955
Power Member
 
Beiträge: 637
Registriert: Fr 10. Nov 2017, 14:12


Zurück zu Jesus Christus

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste

Das Forum wird von Livenet.ch & Jesus.ch betrieben

Anzeigen - einfach & günstig! / Kontaktanzeigen - spannend & effektiv!

| Home | Sitemap | Forum | Chat | Newsletter | E-Mail | Dialin | Support | Kontakt | Wer ist Jesus? | Youthmag | Service |
| News | Magazin | Jesus | Ratgeber | Information | ERlebt | Meditation | Kreativgalerie | Member | Pixel4Jesus | Livenet.ch | Gott.info |