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Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Wer ist Jesus? Was hat er zu sagen?

Moderator: kingschild

Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon John1955 » So 23. Feb 2020, 14:23

Mir fällt immer wieder auf, dass viele Christen immens viel Zeit in allgemeines Bibelstudium zu investieren scheinen als mehr und mehr zu praktizieren was wir in der Bibel von Jesus und seinen Jüngern lernen bezüglich wahrem gottgefälligem Menschsein lernen können.

Was fällt euch zu diesem Thema ein?

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon Gnu » So 23. Feb 2020, 15:50

Ich betreibe meine Bibellektüre hauptsächlich deshalb, weil ich je länger desto mehr feststelle, dass mein Charakter diametral dem von Jesus (und auch dem von den Aposteln beschriebenen Ideal eines Lebens im Geist) entgegengesetzt ist. Daran hat auch mein jahrelanges Zuhören bei Heiligungspredigern nichts wesentlich verbessert. Noch vor der Jahrtausendwende konnte man in christlichen Buchhandlungen thematische Broschüren mit dem Titel „..., wie geht das?” von Campus für Christus kaufen. Seitdem der Leiter sich dem evangelikalen Abfall von der Reformation und der Ökumene angeschlossen hat, ist das nicht mehr möglich.

Ich versuche immer sofort einen Praxisbezug zum in der Bibel Gelesenen herzustellen und mein Unverständnis schwieriger Bibelstellen im Gebet vor dem Vater im Himmel und dem Herrn Jesus Christus zu bewegen. Dabei fällt mir auf, dass gewisse christliche Dogmen sich mit der Bibel belegen aber auch widerlegen lassen, so dass ich langsam an der Zuverlässigkeit der uns zur Verfügung stehenden Bibelübersetzungen zweifle.

Ich bin gespannt, ob von dir da noch hilfreiche Tipps zum praktischen Christsein kommen.
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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon onThePath » So 23. Feb 2020, 17:21

Ich sehe Jesus als den Sohn Gottes. Ich stelle Niemand neben ihn. Das ist mir wichtig, denn heutzutage ersetzt man Jesus gerne mit den Lehrern indischer Weisheit. Buddha und seine Lehre sind für mich kein Ersatz für Jesus

Jesus ist für mich ein Lehrmeister für ein gottgefälliges Leben. Er zeigt uns den Weg aus unserer Verlorenheit aus Sünde und Schuld heraus.

Wer an ihn glaubt, muss auch tun, was er uns sagt. Dann sind auch theologische Streitigkeiten nicht so wichtig. Da wird so viel vom rechten Glauben geredet. Wichtiger ist das Tun. Anstatt in der Bibel nach absolutem Verständnis zu suchen, kann man was besseres tun: An sich arbeiten. Und das ist dann meiner Meinung auch mehr im Sinne Jesus. Liebevoll, hilfsbereit und freundlich sein zu Jedermann.

Ich mache auch keinen absoluten Ausschluss für nichtchristliche gerechte Menschen. Kein Christ sollte sich überheben, nur weil er Christ ist. Es zählt sicher, was wir tun. Trotzdem ist noch viel Raum für die Gnade. Aber ein Sohn, der nichts tut, kann eben kein guter Sohn sein. Eigentlich lebt er nur auf Kosten des Vaters, wenn er alle dessen Privilegien in Anspruch nimmt und nichts Nützliches tut. Wahre Anbetung Gottes ist Gehorsam im Tun.

Lg, otp
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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon Thelonious » Mo 24. Feb 2020, 19:34

John1955 hat geschrieben:Mir fällt immer wieder auf, dass viele Christen immens viel Zeit in allgemeines Bibelstudium zu investieren scheinen als mehr und mehr zu praktizieren was wir in der Bibel von Jesus und seinen Jüngern lernen bezüglich wahrem gottgefälligem Menschsein lernen können.

Was fällt euch zu diesem Thema ein?

Gruss John


Für mein dafürhalten klingt von dir da eine gewisse Portion Eigeninterpretation (um nicht von -Lob zu sprechen) mit hinein, John. So à la "ich, John, mache das richtig". War das evtl. (ein Stück weit) so gemeint?

Zum Thema: man muss die Bibel in Gänze (AT und NT, inbesondere natürlich NT) studieren, um Jesus verstehen und "begreifen" zu können. Da spricht nichts, aber auch garnichts dagegen.

Gruß
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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon John1955 » Mo 24. Feb 2020, 20:45

Thelonious hat geschrieben:[

Für mein dafürhalten klingt von dir da eine gewisse Portion Eigeninterpretation (um nicht von -Lob zu sprechen) mit hinein, John. So à la "ich, John, mache das richtig". War das evtl. (ein Stück weit) so gemeint?

Zum Thema: man muss die Bibel in Gänze (AT und NT, inbesondere natürlich NT) studieren, um Jesus verstehen und "begreifen" zu können. Da spricht nichts, aber auch garnichts dagegen.

Gruß
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Kann es nicht eher sein, Thelonious,dass es egal ist was ich schreibe, du immer sowas hineininterpretierst, weil ich es schreibe? ;)

Um von Jesus wahres authentisches Christsein (gottgefälliges Menschsein) zu erlernen,muss man gewisslich NICHT die Bibel in Gänze also AT und NT studieren.

Die Anleitungen hierfür finden wir bei Jesus und den Aposteln, also in den Evangelien/Apostelgeschcihte/Briefen wie auch Gnu treffend erwähnte.

Gott wies ja vom Himmel darauf hin als Jesus Christus sich von Johannes taufen liess : Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich wohlgefallen habe auf ihn sollte ihr hören.

Mt 7,24 Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute.


Joh 8,31 Da sprach nun Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger 32 und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.


Mt 28,20 und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.


Wenn hingegen jemand die Geschichte Israels interessiert, dann ist es natürlich klar und eine Selbstverständlichkeit für solche Menschen,, dass diese sich sehr intensiv mit den Büchern des AT beschäftigen.Zum Thema ist es aber nicht erforderlich.

Dass Jesus Erscheinen im AT mehrfach erwähnt, vorausgesagt wurde steht ja dann im NT.

Gruss John
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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon John1955 » Mo 24. Feb 2020, 21:07

onThePath hat geschrieben:Ich sehe Jesus als den Sohn Gottes. Ich stelle Niemand neben ihn. Das ist mir wichtig, denn heutzutage ersetzt man Jesus gerne mit den Lehrern indischer Weisheit. Buddha und seine Lehre sind für mich kein Ersatz für Jesus

Jesus ist für mich ein Lehrmeister für ein gottgefälliges Leben. Er zeigt uns den Weg aus unserer Verlorenheit aus Sünde und Schuld heraus.

Wer an ihn glaubt, muss auch tun, was er uns sagt. Dann sind auch theologische Streitigkeiten nicht so wichtig. Da wird so viel vom rechten Glauben geredet. Wichtiger ist das Tun. Anstatt in der Bibel nach absolutem Verständnis zu suchen, kann man was besseres tun: An sich arbeiten. Und das ist dann meiner Meinung auch mehr im Sinne Jesus. Liebevoll, hilfsbereit und freundlich sein zu Jedermann.

Ich mache auch keinen absoluten Ausschluss für nichtchristliche gerechte Menschen. Kein Christ sollte sich überheben, nur weil er Christ ist. Es zählt sicher, was wir tun. Trotzdem ist noch viel Raum für die Gnade. Aber ein Sohn, der nichts tut, kann eben kein guter Sohn sein. Eigentlich lebt er nur auf Kosten des Vaters, wenn er alle dessen Privilegien in Anspruch nimmt und nichts Nützliches tut. Wahre Anbetung Gottes ist Gehorsam im Tun.

Lg, otp


Bei Deinen Worten hier, otp, wurde mir richtig warm ums Herz. Wort für Wort kann ich vollkommen bejahen, was Du schriebst. Es entspricht von Anfang bis Ende meiner Glaubensüberzeugung was Jesus wirklich erreichen wollte:

Liebevoll, hilfsbereit und freundlich sein zu jedermann. ohne Ansehen der Person, das zeigte Jesus doch auch beim Gespräch mit der Frau am Brunnen und beim Barmherzigen Samariter sehr konkret. Dieser handelte gottgefällig im Gegensatz zum Priester und Levit.

Ihr sollt barmherzig sein wie der Vater im Himmel barmherzig ist. Und auf Gewalt in Wort/Tat gegen uns sollen wir versuchen gelassen zu reagieren.

Buddha und seine Lehren im edlen achfachen Pfad sind den Verhaltenslehren Jesu schon recht ähnlich. Doch auch ich sehe darin keinen Ersatz für Jesus Anleitungen um eine ebensolche innige Gottverbundenheit eingehen zu können. https://de.wikipedia.org/wiki/Edler_Achtfacher_Pfad

Buddha ist nicht der Sohn Gottes, darin war Jesus Christus der Erstling unter vielen ihm wahrlich Nachfolgenden.

Gruss John
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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon Thelonious » Mo 24. Feb 2020, 21:26

John1955 hat geschrieben:Kann es nicht eher sein, Thelonious,dass es egal ist was ich schreibe, du immer sowas hineininterpretierst, weil ich es schreibe? ;)


Nein, natürlich nicht.

John1955 hat geschrieben:Um von Jesus wahres authentisches Christsein (gottgefälliges Menschsein) zu erlernen,muss man gewisslich NICHT die Bibel in Gänze also AT und NT studieren...


Warum negierst? Marginalisierst? Ingnoriest? du, die alttestamentlichen Hinweise und Vorschattierungen auf Jesus demnach nur so beharrlich?

Gruß
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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon Nachteule » Di 25. Feb 2020, 09:27

John1955 hat geschrieben:Mir fällt immer wieder auf, dass viele Christen immens viel Zeit in allgemeines Bibelstudium zu investieren scheinen als mehr und mehr zu praktizieren was wir in der Bibel von Jesus und seinen Jüngern lernen bezüglich wahrem gottgefälligem Menschsein lernen können.

Was fällt euch zu diesem Thema ein?

Gruss John


Da muss ich mich an meine eigene Nase fassen. Momentan lese ich mehr in der Bibel und auch in anderer christlicher Literatur oder höre Predigten, als dass ich das, was ich dort lese oder höre, selbst schon erlebt habe oder in die Tat umsetze. Das Predigen des Evangeliums z.B. liegt mir so gar nicht (habe ich daher auch noch nie gemacht), und mein soziales Engagement oder meine Spendenbereitschaft könnte auch größer sein. Ich verlasse mich noch viel zu sehr auf materielle (vermeintliche) Sicherheiten als dass ich auf die Versorgung durch Gott vertraue und mich völlig von ihm abhängig mache. Aber ich bitte ihn immer wieder darum und vertraue darauf, dass er mich dahinführen wird und mich Schritte gehen lässt, damit dieses Vertrauen zu ihm in mir wachsen kann. Auch muss ich wohl lernen, angesichts meiner Unzulänglichkeiten Nachsicht und Geduld mit mir selber zu haben, so wie auch Gott Nachsicht und Geduld mit uns hat, da er unsere Schwächen kennt. Ich denke, man soll sich zwar durchaus herausfordern lassen und es wagen, im Vertrauen auf Gott auch mal über seinen eigenen Schatten zu springen, aber man sollte sich dabei auch nicht selber unter Leistungsdruck setzen. In erster Linie geht es ja um eine Beziehung zu Gott und nicht um ein Arbeitsverhältnis.;) Daraus folgt alles Andere...
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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon Thelonious » Di 25. Feb 2020, 13:02

Für mich ist das sonneklar: beides hat seinen Platz. Bibelstudium (und dann auch bereits zu sein die Heilige Schrift als Korrektiv zu nehmen) und Jesusnachfolge schliessen sich noch nicht einmal ansatzweise aus bzw. relativieren sich absolut nicht.

Wie soll konkrete Jesusnachfolge ausschauen, wenn ich mir nicht das aneigne, was mir die Heilige Schrift über unseren Herrn und Gott sagt.

Aber bitte auch nicht so verstehen, dass die Erwählung einem Schriftstudium bedarf. Nein, keineswegs.

VG
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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon Gnu » Di 25. Feb 2020, 16:09

John1955 hat geschrieben:Um von Jesus wahres authentisches Christsein (gottgefälliges Menschsein) zu erlernen, muss man gewisslich NICHT die Bibel in Gänze also AT und NT studieren.

Die Anleitungen hierfür finden wir bei Jesus und den Aposteln, also in den Evangelien/Apostelgeschichte/Briefen wie auch Gnu treffend erwähnte.

Hier interpretierst du etwas, was ich nicht geschrieben habe. Ich kann Jesus nur dann richtig verstehen, wenn ich die Religion, in welcher er gelebt hat, verstanden habe. Meine Bibellektüre ging deshalb jahrelang immer von vorne nach hinten und umfasste alle Schriften, seit einigen Jahren sogar jene Teile, welche aus dem heutigen Kanon ausgeschlossen wurden, welche aber 1611 noch in der King James enthalten waren. Im Buch Henoch zum Beispiel wird erklärt, wie es zur Zeit Noahs war und wie die Dämonen entstanden, etwas, was uns die heutige Bibel verschweigt. Auch ist die Anzahl 66=6x11 der Schriften höchst eigenartig, wenn man biblische Zahlenkunde berücksichtigt (nicht Kabbalistik, sondern Gematrie).

Das Kennenlernen des Alten Testaments wird den nichtjüdischen Christen explizit empfohlen in Apostelgeschichte 15,21. „Denn Mose hat von langen Zeiten her in allen Städten, die ihn predigen, und wird alle Sabbattage in den Schulen gelesen.” Das Gesetz beschreibt den Charakter Gottes und den erwünschten Idealzustand des Menschen, welcher zur Braut des Messias berufen ist.
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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon Thelonious » Di 25. Feb 2020, 16:28

Weißt Du etwas profundes über Gematrie, Gnu? Einfach nur als mich interessierende Frage.

Gruß
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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon Gnu » Di 25. Feb 2020, 16:36

Zur Gematrie

Ich konsultiere mit Vorliebe die Bibelzahlen-Kunde von Willy Jack Pasedag, 2. Auflage 1974 Morgenland-Verlag.

Ich habe das Buch am 26.08.1992 gekauft. Damals kostete es in der Buchhandlung 15.-- Fr.
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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon Thelonious » Di 25. Feb 2020, 16:38

Gnu hat geschrieben:Zur Gematrie

Ich konsultiere mit Vorliebe die Bibelzahlen-Kunde von Willy Jack Pasedag, 2. Auflage 1974 Morgenland-Verlag.

Ich habe das Buch am 26.08.1992 gekauft. Damals kostete es in der Buchhandlung 15.-- Fr.


Ich schaue, ob ich es finde. Danke Gnu.

(Sorry for ot)

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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon John1955 » Mi 26. Feb 2020, 15:32

Gnu hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:Um von Jesus wahres authentisches Christsein (gottgefälliges Menschsein) zu erlernen, muss man gewisslich NICHT die Bibel in Gänze also AT und NT studieren.

Die Anleitungen hierfür finden wir bei Jesus und den Aposteln, also in den Evangelien/Apostelgeschichte/Briefen wie auch Gnu treffend erwähnte.

Hier interpretierst du etwas, was ich nicht geschrieben habe. Ich kann Jesus nur dann richtig verstehen, wenn ich die Religion, in welcher er gelebt hat, verstanden habe. .


Lies doch nochmal, woraus ich obige Schlüsse zog, Gnu, Also gerade so daneben, wie Du jetzt schilderst ist es wohl doch nicht. ;)

Gnu hat geschrieben:Ich betreibe meine Bibellektüre hauptsächlich deshalb, weil ich je länger desto mehr feststelle, dass mein Charakter diametral dem von Jesus (und auch dem von den Aposteln beschriebenen Ideal eines Lebens im Geist) entgegengesetzt ist. Daran hat auch mein jahrelanges Zuhören bei Heiligungspredigern nichts wesentlich verbessert


Wo stehen denn die für authentisches Christsein geschilderten Lehren Jesus und der Apostel, wenn nicht, in den Evangelien, der Apostelgeschichte und der Briefe Paulus und der Jünger Jesus...........

Klar ist doch, dass nebst Jesus Christus dann auch seine Nachfolger sich als christuskonforme Lehrmeister für nurmehr gottgefälliges Menschsein erwiesen.

Gruss John
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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon Urmilsch » Do 27. Feb 2020, 11:51

Zuerst einmal muss man sich eingestehen, dass wir bis auf die religiösen Überlieferungen nichts, aber auch gar nichts über Gott wissen. Es sind alles Vermutungen und Wahrscheinlichkeiten auf Grundlage der Schriften, welche man im besten Fall mit der uns bekannten Welt verknüpfen kann.

Jesus wird jedenfalls immer wieder mit einem Sohn im menschlichen Sinne verglichen, was zumindest gemäß der Schrift nicht haltbar ist.

Die religiösen Schriften beschreiben weltumspannend die EINE, unsichtbare Gottheit als vollkommen rein und unbewegt, welche das Potenzial für alles beinhaltet (Nennen wir Sie den Vater von Allem).

Jesus Christus wiederum entspricht in den religiösen Überlieferungen vielmehr dem Schöpfer von allem und war gemäß diesen Schriften letztlich die Inkarnation des Höchsten, welcher in sich selbst zum Zwecke der Schöpfung hineingeboren wurde, deshalb auch eingeborener Sohn (Das erste Wesen). Christus ist das Weltall, welches im Vater selbst entstand, indem sich der Vater selbst in sich verkörperte.

Die indischen Veden sind genau wie die abrahamitischen Schriften eine Lehre vom unteilbaren Ganzen und beschreiben letztlich die gleiche Gottheit, nur dass Jesus dort Brahma genannt wird.

Mahabharata Buch 12, Kap. 352:

So sagt man, dass es unzählige Wesen bezüglich ihrer Einordnung gibt. In Wahrheit ist es aber nur ein Wesen, der sogenannte Purusha. Er ist die Wohnstätte aller Gesetze im Universum. Er ist der höchste Gegenstand der Erkenntnis. Er ist sogleich der Erkennende und das Erkennbare. Er ist sogleich Denker und Gedanke. Er ist der Genießer und alles Genießbare. Er ist der Riechende und aller Geruch. Er ist der Fühlende und alles Fühlbare. Er ist der Sehende und alles Sichtbare. Er ist der Hörende und alles Hörbare. Er ist der Wahrnehmende und alles Wahrnehmbare. Er hat alle Eigenschaften und ist doch frei von ihnen. Er ist das, oh Sohn, was man Pradhana nennt (das Meer der Ursachen), dauerhaft, ewig und unvergänglich. Er ist es, der die grundlegenden Gesetze bezüglich der Welt erschafft. Gelehrte Brahmanen nennen Ihn auch Aniruddha. Was auch immer für verdienstvolle Taten voller Segen in der Welt aus den Veden fließen, alle haben ihre Ursache in Ihm. Alle Götter und Rishis mit stiller Seele opfern Ihm den ersten Anteil aller Opfergaben. Ich, Brahma, der uralte Schöpfer aller Wesen, bin aus Ihm geboren (Eingeborene Sohn) und du aus mir, (vgl. Sie bitte Joh 14, 20 sowie Kol 1; 15-16 sowie Kol 1, 15-17sowie Thomas Evangelium). Aus mir fließt das Weltall mit allen belebten und unbelebten Geschöpfen sowie alle Veden mit ihren Mysterien, oh Sohn.

Joh 14, 20: An dem Tage werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.

Kol 1, 15-16: Christus, welcher ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor allen Kreaturen. Denn durch ihn ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Obrigkeiten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.

Und was wünscht sich ein Schöpfer für seine Schöpfung, wenn er selbst daran teilnimmt? Liebt euch untereinander, vgl. Joh 13, 24 sowie Joh 15, 12
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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon onThePath » Do 27. Feb 2020, 12:34

Hallo, du kommst gerade richtig, weil die indische Spiritualität gerade stark zum Thema geworden ist.

Lg, otp
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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon Gnu » Do 27. Feb 2020, 13:10

John1955 hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:Um von Jesus wahres authentisches Christsein (gottgefälliges Menschsein) zu erlernen, muss man gewisslich NICHT die Bibel in Gänze also AT und NT studieren.

Die Anleitungen hierfür finden wir bei Jesus und den Aposteln, also in den Evangelien/Apostelgeschichte/Briefen wie auch Gnu treffend erwähnte.

Hier interpretierst du etwas, was ich nicht geschrieben habe. Ich kann Jesus nur dann richtig verstehen, wenn ich die Religion, in welcher er gelebt hat, verstanden habe. .

Lies doch nochmal, woraus ich obige Schlüsse zog, Gnu, Also gerade so daneben, wie Du jetzt schilderst ist es wohl doch nicht. ;)

Das habe ich getan und du hast Recht, es war von mir überinterpretiert.
Du kannst diesen Teil als von mir zurückgezogen betrachten.
Gnu hat geschrieben:Ich betreibe meine Bibellektüre hauptsächlich deshalb, weil ich je länger desto mehr feststelle, dass mein Charakter diametral dem von Jesus (und auch dem von den Aposteln beschriebenen Ideal eines Lebens im Geist) entgegengesetzt ist. Daran hat auch mein jahrelanges Zuhören bei Heiligungspredigern nichts wesentlich verbessert

Wo stehen denn die für authentisches Christsein geschilderten Lehren Jesus und der Apostel, wenn nicht, in den Evangelien, der Apostelgeschichte und der Briefe Paulus und der Jünger Jesus...........

Klar ist doch, dass nebst Jesus Christus dann auch seine Nachfolger sich als christuskonforme Lehrmeister für nurmehr gottgefälliges Menschsein erwiesen.

Du hast absolut Recht; das was ich ausdrücken wollte, kennst du evtl. gar nicht, denn ich bin schon seit Jahren mit der Wiederherstellung Israels beschäftigt, und dazu gehört nun mal auch, dass mir von Judenchristen gezeigt wurde, wie Israeliten Passah, Shavuot und Sukkot feiern. Von daher verstehe ich gewisse ntl. Bibelstellen inkl. Worte und Taten Jesu anders als andere Heidenchristen. Danke für dein Verständnis dieser Unterschiede zwischen unseren Meinungen.
:respekt: :)
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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon onThePath » Do 27. Feb 2020, 16:02

Hallo, John1955

Ich freue mich auch, wenn wir Gemeinsamkeiten haben.

Bei Buddha sind wir aber wieder voll in der indischen Spiritualität, die Vollkommenheit im Leib lehrt. Und andererseits volle Abwendung vom Diesseits, volle Zuwendung zum Jenseits durch Veränderung der Wahrnehmung durch Meditation. Das ganze ist auch nur möglich durch Reinkarnation. Was praktisch bedeuten würde, dass ein Mesch mindestens 1000 mal reinkarnieren müsste. Oder 100000 mal. Ausserdem wird die Allversöhnung, auch aller mächtigen Geister gelehrt, die gegen Gott arbeiten....................





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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon Zippo » Mi 8. Apr 2020, 12:55

John1955 hat geschrieben:Mir fällt immer wieder auf, dass viele Christen immens viel Zeit in allgemeines Bibelstudium zu investieren scheinen als mehr und mehr zu praktizieren was wir in der Bibel von Jesus und seinen Jüngern lernen bezüglich wahrem gottgefälligem Menschsein lernen können.

Was fällt euch zu diesem Thema ein?

Gruss John

John, hängt das nicht auch ein wenig von der Begabung ab ? In Rö 12 und 1 Kor 12 stehen ja viele Begabungen aufgelistet.
Der Heilige Geist möchte nicht in jedem Menschen das Gleiche wirken. Hier im Forum schreiben die Teilnehmer, weil sie ein Interesse an biblischer Lehre haben. Andere sind mehr praktisch begabt. Die lesen bestenfalls die Beiträge.
Du scheinst etwas von Beidem zu besitzen.

Es gab schon zu Jesu Zeiten die Martha , die sehr um das körperliche Wohl des Herrn besorgt war und es gab die Maria , die zu den Füßen Jesu saß und ihm zuhörte . Da beschwert sich die Martha lk 10,40
Aber was sagt ihr der Herr Jesus ?

" Maria hat das gute Teil erwählt" Lk 10,41-42

Und mir geht es eigentlich ähnlich. Ich habe alles mögliche probiert. Habe Menschen geholfen, weil Gott mich auf sie aufmerksam gemacht, habe Geld gespendet und fromme Schriften verteilt.
Aber immer hat der Heilige Geist mich gedrängt , ich sollte mich mit der Bibel beschäftigen. Mt 28,20.

Ich bewundere immer, wenn jemand sich in besonderer Weise für andere Menschen einsetzt und dann sage ich mir immer, daß ich dabei kaputt gehen würde. Aber das sind dann eben diejenigen Menschen, die der Heilige Geist für die praktische Arbeit einsetzt.

Es gibt viele Begabungen im Reich Gottes und der Leib Christi wird als Leib mit vielen Gliedern beschrieben,die sich gegenseitig auferbauen und helfen. Eph 4,15-16 Jeder mach sein Teil und dann ist es in Ordnung. Das ist Nachfolge, wie Gott sie haben will. Und gewöhnlich macht es den betreffenden sogar Freude ihren Dienst zu tun. Mt 11,28-29

Wenn sie etwas anderes täten , macht es sie vielleicht sogar unglücklich.

Liebe Grüsse Thomas
Zippo
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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon John1955 » Mi 15. Apr 2020, 01:47

Zippo hat geschrieben:
Ich bewundere immer, wenn jemand sich in besonderer Weise für andere Menschen einsetzt und dann sage ich mir immer, daß ich dabei kaputt gehen würde. Aber das sind dann eben diejenigen Menschen, die der Heilige Geist für die praktische Arbeit einsetzt.

Es gibt viele Begabungen im Reich Gottes und der Leib Christi wird als Leib mit vielen Gliedern beschrieben,die sich gegenseitig auferbauen und helfen. Eph 4,15-16 Jeder mach sein Teil und dann ist es in Ordnung. Das ist Nachfolge, wie Gott sie haben will. Und gewöhnlich macht es den betreffenden sogar Freude ihren Dienst zu tun. Mt 11,28-29

Wenn sie etwas anderes täten , macht es sie vielleicht sogar unglücklich.

Liebe Grüsse Thomas


Genau darin liegt doch der Sinn unseres Christenlebens, Thomas.. :clap: zu ergründen, wo Gott mich einsetzen will. Im Laufe der Zeit habe ich sehr schnell erkannt, was der himmlische Vater mir auferlegt hat und mich immer wieder von "Fall zu Fall" mit notwendigem Wissen konfrontiert hat.

Deine Worte haben mich sehr gefreut. Stell Dir mal vor, alle jene, welche sich Christen nennen würden das von Dir sehr treffend Beschriebene tun. Jeder nach seinen Begabungen, Möglichkeiten.

Genau das wollte Jesus Christus in Wahrheit erreichen. Denn im Reich Gottes, das durch Jesus Erscheinen und Lehrtätigkeit nahte und auf Erden längst Selbstverständlichkeit hätte werden können, herrscht Liebe, Barmherzigkeit.

Da haben Neid, Eifersucht und damit verbundene negativen Verhaltensweisen keinen Platz mehr, sind sie allenfalls Schnee von gestern.

Gruss John
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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon Zippo » Mi 15. Apr 2020, 10:04

John1955 hat geschrieben:
Zippo hat geschrieben:
Ich bewundere immer, wenn jemand sich in besonderer Weise für andere Menschen einsetzt und dann sage ich mir immer, daß ich dabei kaputt gehen würde. Aber das sind dann eben diejenigen Menschen, die der Heilige Geist für die praktische Arbeit einsetzt.

Es gibt viele Begabungen im Reich Gottes und der Leib Christi wird als Leib mit vielen Gliedern beschrieben,die sich gegenseitig auferbauen und helfen. Eph 4,15-16 Jeder mach sein Teil und dann ist es in Ordnung. Das ist Nachfolge, wie Gott sie haben will. Und gewöhnlich macht es den betreffenden sogar Freude ihren Dienst zu tun. Mt 11,28-29

Wenn sie etwas anderes täten , macht es sie vielleicht sogar unglücklich.

Liebe Grüsse Thomas


Genau darin liegt doch der Sinn unseres Christenlebens, Thomas.. :clap: zu ergründen, wo Gott mich einsetzen will. Im Laufe der Zeit habe ich sehr schnell erkannt, was der himmlische Vater mir auferlegt hat und mich immer wieder von "Fall zu Fall" mit notwendigem Wissen konfrontiert hat.

Das sehe ich genauso. Bei mir war es eben mehr die Lehre , mit der ich mich beschäftigen soll. Da gab es eine große Thompson Studienbibel, die mir nach meinem ersten kleinen Gebet überreicht wurde.
Ich kam ja in einer Bibelschule zu der Erkenntnis, daß der Herr Jesus auch für meine Schuld gestorben ist und dem Bibelstudenten war wohl klar, was ich jetzt als nächstes brauche.

Eine Gemeinde hat er mir auch empfohlen und irgendwie hat alles ganz gut zusammengepaßt. Dann fielen mir ein paar Bibelstellen auf, wo es um die Lehre ging. Und ich habe mich auch immer gern damit beschäftigt.

Es könnte ja jemand fragen, wie einem so eine Begabung auffällt.

Eigentlich sollte auch ein Glied in der Gemeinde das andere unterstützen , nach dem Maß der Kraft , die ihm gegeben ist. Eph 4,15-16
So wurde mir auch immer jemand zur Seite gestellt und da haben wir so allerhand erlebt. Das war nicht immer so leicht,aber wir wußten trotzdem , daß es Gottes Wille ist.
Da war ein Epilepsiekranker, der immer Bibelstellen aus dem AT bekam.
Da war mein Arbeitskollege, der mir anfangs ein Traktat in die Hand gedrückt hat und mich christliche Veranstaltungen begleitet hat. Plötzlich war er krank und ich mußte ihm helfen.
Da war die älte Dame, die sich einfach nur gefreut hat, wenn ich kam und dann haben wir einen Spaziergang gemacht.

Ich welchen Aufgaben bist du eigentlich so tätig, John ?

John:
Deine Worte haben mich sehr gefreut. Stell Dir mal vor, alle jene, welche sich Christen nennen würden das von Dir sehr treffend Beschriebene tun. Jeder nach seinen Begabungen, Möglichkeiten.

Genau das wollte Jesus Christus in Wahrheit erreichen. Denn im Reich Gottes, das durch Jesus Erscheinen und Lehrtätigkeit nahte und auf Erden längst Selbstverständlichkeit hätte werden können, herrscht Liebe, Barmherzigkeit.

Da haben Neid, Eifersucht und damit verbundene negativen Verhaltensweisen keinen Platz mehr, sind sie allenfalls Schnee von gestern.

Gruss John

Das wäre erfreulich und sehr effektiv. Denn Gott weiss am besten, wo Menschen etwas leisten können. Aber Satan mischt sich dann auch ein. Und dann kann das Leben ganz beschwerlich sein. Aber die Begabung bleibt meistens und die Freude, sich in dieser Begabung zu betätigen.

Liebe Grüsse Zippo
Zippo
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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon Meta » Sa 9. Mai 2020, 20:09

Gnu hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:Um von Jesus wahres authentisches Christsein (gottgefälliges Menschsein) zu erlernen, muss man gewisslich NICHT die Bibel in Gänze also AT und NT studieren.

Die Anleitungen hierfür finden wir bei Jesus und den Aposteln, also in den Evangelien/Apostelgeschichte/Briefen wie auch Gnu treffend erwähnte.

Hier interpretierst du etwas, was ich nicht geschrieben habe. Ich kann Jesus nur dann richtig verstehen, wenn ich die Religion, in welcher er gelebt hat, verstanden habe. Meine Bibellektüre ging deshalb jahrelang immer von vorne nach hinten und umfasste alle Schriften, seit einigen Jahren sogar jene Teile, welche aus dem heutigen Kanon ausgeschlossen wurden, welche aber 1611 noch in der King James enthalten waren. Im Buch Henoch zum Beispiel wird erklärt, wie es zur Zeit Noahs war und wie die Dämonen entstanden, etwas, was uns die heutige Bibel verschweigt. Auch ist die Anzahl 66=6x11 der Schriften höchst eigenartig, wenn man biblische Zahlenkunde berücksichtigt (nicht Kabbalistik, sondern Gematrie).

Das Kennenlernen des Alten Testaments wird den nichtjüdischen Christen explizit empfohlen in Apostelgeschichte 15,21. „Denn Mose hat von langen Zeiten her in allen Städten, die ihn predigen, und wird alle Sabbattage in den Schulen gelesen.” Das Gesetz beschreibt den Charakter Gottes und den erwünschten Idealzustand des Menschen, welcher zur Braut des Messias berufen ist.


Apg. 15, 21 Denn Mose hat von alten Zeiten her in allen Städten solche, die ihn predigen, und wird alle Sabbatttage in den Synagogen gelesen. :praise:

Das tun sie noch Heute :praise:

hier eine Anleitung zur Verbesserung des eigenen Charakters:

https://www.juedische-allgemeine.de/rel ... imperativ/

Die Frage, wie Menschen miteinander umgehen, ist zentral im Judentum.


Ich gehe davon aus, dass das auch Jesus so gelehrt hat.
Römer 8,2 Denn die Tora der lebenschaffenden Geistkraft hat dich im Messias Jesus vom Gesetz der Sündenmacht und des Todes befreit.
8,7 Deshalb ist eine begrenzte menschliche Denkweise Gott gegenüber feindlich, weil sie sich nicht der Tora Gottes unterstellt und auch gar nicht in der Lage dazu ist
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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon John1955 » So 10. Mai 2020, 07:46

Thelonious hat geschrieben:Für mich ist das sonneklar: beides hat seinen Platz. Bibelstudium (und dann auch bereits zu sein die Heilige Schrift als Korrektiv zu nehmen) und Jesusnachfolge schliessen sich noch nicht einmal ansatzweise aus bzw. relativieren sich absolut nicht.

Wie soll konkrete Jesusnachfolge ausschauen, wenn ich mir nicht das aneigne, was mir die Heilige Schrift über unseren Herrn und Gott sagt.

Aber bitte auch nicht so verstehen, dass die Erwählung einem Schriftstudium bedarf. Nein, keineswegs.

VG
Thelonious


Wenn man wirklich gewillt ist, Thelonious, sich zum gottgefälligen Menschen nach den Vorgaben Jesus Christus, (dem einzigen von Gott gesandten Lehrmeister hierfür.und betreffend Infos, über das wahre, barmherzige Wesen seines Vaters im Himmel) zu verändern, dann benötigt man doch dazu weder Schriften, die über kaltblütige Intrigen oder Aufrufen zum Töten für dies und das oder weiteren Kriegsgräuelgeschichten.

Sich das aneignen, was Jesus Christus ans Herz legte künftig zu tun respektive zu lassen, das ist im Grunde DER Weg zum wahren, gottgefälligem Menschsein. Wenn man dies unterlässt, bleibt doch jegliches Bibelstudium fruchtlos.
und dazu braucht es doch noch jahre- ja jahrzehntelanges teils tägliches Bibelstudium)

Nur was in den alten Schriften (insbesondere Psalmen/Sprüche/ Jesus Sirach /Weisheiten, oder sonstwo) zur Erziehung dient, die Heiligung unterstützt, fördert, ist von Gott eingegeben. Dies ist die Bedeutung von 2. Tim 3,16, (Denn nicht ALLE Schrift dient ja dazu, siehe oben)
2. Tim 3,16 Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, 17 dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt.

Gegenteilig Forderndes ist nichtsnütziges Menschwerk und führt ja nicht dazu, dass ein wahrer Mensch Gottes nurmehr gottgefällig lebt und so vom Vater im Himmel zu nurmehr wohltätigen Taten eingesetzt werden kann.

Unter "Gottesdienst" verstehe ich nicht sonntäglichen Kirchenbesuch, Predigten hören nachhause gehen und dann aber statt in den mir von Gott zugewiesenen zu wandeln (Epheser 2:10) erst mal zu schauen, ob mir die zugewiesene Person, der meine Begabung helfen könnten auch genehm ist oder nicht.

Petrus erkannte ja, dass bei Gott nicht zählt ob und was für einer Glaubensgemeinschaft jemand angehört, sondern der Charakter von ihm gewichtet wird.

Jeder Mensch aus jedem Volk der Recht tut und ehrfürchtig ist vor Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus ist im Weinberg, Reich Gottes willkommener irdischer Mitarbeiter

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon John1955 » So 10. Mai 2020, 08:40

Meta hat geschrieben:quote="John1955"]
Um von Jesus wahres authentisches Christsein (gottgefälliges Menschsein) zu erlernen, muss man gewisslich NICHT die Bibel in Gänze also AT und NT studieren.



Apg. 15, 21 Denn Mose hat von alten Zeiten her in allen Städten solche, die ihn predigen, und wird alle Sabbatttage in den Synagogen gelesen. :praise:

Das tun sie noch Heute :praise:

hier eine Anleitung zur Verbesserung des eigenen Charakters:

https://www.juedische-allgemeine.de/rel ... imperativ/

Die Frage, wie Menschen miteinander umgehen, ist zentral im Judentum.

Ich gehe davon aus, dass das auch Jesus so gelehrt hat.[/quote]

Du kannst doch um Himmels Willen, das damalige Judentum nicht mit dem heutigen Judentum gleichstellen Meta. Schon Paulus stellte fest, dass man mit manch Erfüllen mosaisch angeordneter Gesetzeswerke vor Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus unmöglich als Gerechter anerkannt wird.

2. Kor 3,12 Weil wir nun solche Hoffnung haben, sind wir voller Freimut 13 und nicht wie Mose, der eine Decke über sein Angesicht legte, damit die Israeliten nicht sahen das Ende dessen, was da vergeht.

14 Aber ihr Sinn wurde verstockt. Denn bis auf den heutigen Tag bleibt diese Decke über dem alten Bund, wenn daraus gelesen wird; sie wird nicht aufgedeckt, weil sie in Christus abgetan wird.

15 Aber bis auf den heutigen Tag, wenn Mose gelesen wird, liegt die Decke auf ihrem Herzen. 16 Wenn es aber umkehrt zu dem Herrn, so wird die Decke abgetan.


Wer sich damals nach Jesus Christus Vorgaben verändern wollte, also glaubensmässig zu der dann entstandenen "Gemeinge Gottes"wechseln wollte, wurde ja klar aus Synagogen gejagt, vefolgt, getötet. Warum, weil die Jünger Mose den allein wahren Gott den Vater unseres Herrn Jesus weder kannten noch ihm gehorchten.

Johannes 16,1 Das habe ich zu euch geredet, dass ihr nicht zu Fall kommt. 2 Sie werden euch aus der Synagoge ausstoßen. Es kommt aber die Zeit, dass, wer euch tötet, meinen wird, er tue Gott einen Dienst.
Und das werden sie (die Vertreter Moses Gottesglauben, die meinten, Jesus Christus auf Grund all seiner Lehren über Gott und wahrhaftig gottgefälliges Leben für immer zum Schweigen bringen zu müssen, damit das Volk glaubensmässig nicht vom damaligen Judentum zum neu entstandenen Christentum wechselte, was der Hohepriester als Verderben derselben glaubte) tun, weil sie weder meinen Vater noch mich erkennen.


Im heutigen Judentum gilt ja schon lange nicht mehr, dass man jemandem,der beispielsweise einem Mitmenschen den Arm bricht, oder sonstwie verletzt ihm genau dasselbe tun soll, wie das im damaligen Judentum klar gefordert wurde.
3Mo 24,20 Schaden um Schaden, Auge um Auge, Zahn um Zahn; wie er einen Menschen verletzt hat, so soll man ihm auch tun.


Da wird doch meines Wissens schon seit sehr langer Zeit die Höhe einer Schadenersatzforderung eines Geschädigten am Ausmass der Verletzung errechnet und vom Schädigenden gefordert.

Es gibt noch weiter Beispiele, wie stark sich das heutige Judentum vom Damaligen entfernte wo sogar für angebliche Gottestreue Mitmenschen nach Mose Geheiss abgeschlachtet werden mussten.

Wie wertest Du denn Paulus Worte hier im 2. Korintherbrief Kapitel 3 (das ganze Kapitel sehr aufschlussreich, empfehlenswert) :
Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.

7 Wenn aber der Dienst, der den Tod bringt und der mit Buchstaben in Stein gehauen war, Herrlichkeit hatte, sodass die Israeliten das Angesicht des Mose nicht ansehen konnten wegen der Herrlichkeit auf seinem Angesicht, die doch aufhörte,
wie sollte nicht der Dienst, der den Geist gibt, viel mehr Herrlichkeit haben?

Denn wenn der Dienst, der zur Verdammnis führt, Herrlichkeit hatte, wie viel mehr hat der Dienst, der zur Gerechtigkeit führt, überschwängliche Herrlichkeit

Im Zusammenhang mit Tod und Verdammnis bringt hier Paulus doch Mose und nicht Adam in Zusammenhang.

Letztgenannter hat nicht die Vielen zu Sündern werden lassen, die aufgrund mosaischer Tötungsgesetze, das Gebot du sollst nicht töten übertreten mussten.

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon Lazar » So 10. Mai 2020, 22:24

John1955 hat geschrieben:Um von Jesus wahres authentisches Christsein (gottgefälliges Menschsein) zu erlernen, muss man gewisslich NICHT die Bibel in Gänze also AT und NT studieren.
....

Gnu hat geschrieben:.....Ich kann Jesus nur dann richtig verstehen, wenn ich die Religion, in welcher er gelebt hat, verstanden habe.
....
Das Kennenlernen des Alten Testaments wird den nichtjüdischen Christen explizit empfohlen in Apostelgeschichte 15,21. „Denn Mose hat von langen Zeiten her in allen Städten, die ihn predigen, und wird alle Sabbattage in den Schulen gelesen.Das Gesetz beschreibt den Charakter Gottes und den erwünschten Idealzustand des Menschen, welcher zur Braut des Messias berufen ist.


Meta hat geschrieben:Apg. 15, 21 Denn Mose hat von alten Zeiten her in allen Städten solche, die ihn predigen, und wird alle Sabbatttage in den Synagogen gelesen. :praise:

Das tun sie noch Heute
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Die Frage, wie Menschen miteinander umgehen, ist zentral im Judentum.

Ich gehe davon aus, dass das auch Jesus so gelehrt hat.


Hi beisammen,
Jeschua ist wohl innerhalb des Judentums in Israel aufgewachsen - ich selbst vermute sogar, dass der berühmte Rabbi Hillel einmal sein Lehrer in Galiläa war - zumindest solange er innerhalb der Diskussionen um die Torah Jeschua standhalten konnte, aber dies war dem äußerst pazifistisch eingestellten Rabbi ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr möglich. Danach wurde Jeschua selbst oberster Lehrer - doch nicht mehr nur in Synagogen, sondern überall - weltweit. Wohlgemerkt nicht, weil Rabbi Hillel im Geist Gottes versagt hat, aber die Torah. Doch nicht nur das.

Jeschua war absolut einzigartig - ein Mensch, den Gott selbst berufen hat: nämlich zu seinem "Menschensohn" - und damit Seinem vollkommenen Abbild.

Innerhalb des Judentums gibt es aber keinen (einzigen) "Sohn Gottes".
Doch einen "Messias", der seinen "Ursprung" in Jahwe und laut den Judenchristen in König David hat - und dementsprechend genau so agiert: äußerst kriegerisch.
So wie auch Mose im AT agierte.

Ich behaupte also nach wie vor, dass die meisten Juden Mose gar nicht folgen (außer in puren Ritualen), sondern in Wahrheit schon lange Gottes Sohn.

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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon onThePath » Mo 11. Mai 2020, 11:46

Jesus als Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein ist sicher in allen Religionen anerkannt.
Und seine Lehre hat ja auch leicht erkennbar Gegensätze zur Lehre des AT. Wenn wir uns orientieren, dann sicherlich zuallererst nach Jesu.


lg, oTp
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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon Gnu » Mo 11. Mai 2020, 12:38

Betrieb Jesus auch flirty fishing?
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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon John1955 » Mi 13. Mai 2020, 08:03

Gnu hat geschrieben:Betrieb Jesus auch flirty fishing?


Was immer Dich dazu bewogen hat, diese Worte zu schreiben, Gnu, ich fand es himmeltraurig, :shock: als ich via google die Bedeutung dieses Begriffs las.

Du weisst ja sicher auch, zu was für lieblosen=gottlosen Gräueltaten das jüdische Volk genötigt wurde, bevor Jesus kam und ihnen erklärte was in Wahrheit gottgefälliges Verhalten beinhaltet und was ab sofort gemieden werden sollte (z.B.was Mose ihnen als gottgefällige Gesetzeswerke aufgehalst hat)

Statt bei den ersten Drohungen und Verfolgungen seitens der auf Moses zu Tod und Verdammnis führenden Gesetzeswerken fixierten Schriftgelehrten aufzugeben, unterrichtete Jesus Christus überall, was für Verhaltensweisen zu wahrem Leben in Gott führt.

Denn DAFÜR sah er sich von seinem Vater im Himmel zu den Verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt
Lk 4,43 Er sprach aber zu ihnen: Ich muss auch den andern Städten das Evangelium predigen vom Reich Gottes; denn dazu bin ich gesandt.


Gelebte tätige Liebe (Agape), Nächstenliebe verhilft sich so zu verhalten, dass es dem Willen des Vaters im Himmel entspricht, um so das Erdenleben gerechter, liebevoller, fried- und freudvoller gestalten zu können, Wo die Liebe, also der wahre Gott regiert, die innere Führung übernehmen kann = Reich Gottes, wie im Himmel so auf Erden.

Wer liebt tötet/mordet nicht. Wer sich der "Gemeinde Gottes" anschloss, zu der all jene einstigen Juden und später auch Heiden zugehörig er- und bekannten, die Jesus glaubten und sich auf seine Lehren einliessen, verzichteten klar auf ALLES was mit dem Gebot der gelebten Liebe unvereinbar war. Denn aufgrund dem durch Jesus vermittelten Gottesglauben ist die LIEBE das höchste und wichtigste Gebot, denn Gott ist LIebe und..
Mt 22:36 Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz? 37 Jesus aber sprach zu ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt« . 38 Dies ist das höchste und erste Gebot. 39 Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« . 40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.


Dazu gehört insbesondere zu Tot und Verdammnis führende mosaische Gesetze zu ignorieren, so auch Böses mit Bösem zu vergelten, was zuvor so gehandhabt werden musste.

Gruss John
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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon Gnu » Mi 13. Mai 2020, 09:07

John1955 hat geschrieben:Was immer Dich dazu bewogen hat, diese Worte zu schreiben, Gnu, ich fand es himmeltraurig, :shock: als ich via google die Bedeutung dieses Begriffs las.

Ich kannte den Begriff auch nur vom Hörensagen. Vorgestern hatte ich diese→Warnung gesehen und wollte nur sicher gehen, dass du nicht in dieser Sekte bist.
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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon Helmuth » Mi 13. Mai 2020, 10:58

John1955 hat geschrieben:Was fällt euch zu diesem Thema ein?

Dass es immer wieder dasslebe ist. Man betrachtet nur eine Seite der Münze. Und ich habe diese Art Themen in den christlichen Foren allmählich satt, die nicht den ganzen Ratschluss Gottes beherzigen.

Paulus gibt dazu dazu eine recht gute Erkklärung:
1.Tim 6:3-4 hat geschrieben:Wenn jemand fremde Lehren verbreitet und nicht die gesunden Worte unseres Herrn Jesus Christus annimmt und die Lehre, die der Gottesfurcht entspricht,  so ist er aufgeblasen und versteht doch nichts, sondern krankt an Streitfragen und Wortgefechten, woraus Neid, Zwietracht, Lästerung, böse Verdächtigungen entstehen.

Er erklärt nicht nur die Ursache sonder auch die üblichen Konsequenzen die mit einseitigen Lehren einhergehen. Es werden hier zwei Dinge maßgeblich betont:

1) Das Annehmen der gesunden Worte Jesu
2) Die Lehre, die der Gottesfurcht enstspricht

Themen wie diese konzentriere sich nur auf 2) und negieren elementare Worte Jesu. Wer aber 1) nicht annimmt, der erfüllt nicht die Voraussetzung für 2), denn nur aus 1) wird erst 2). Ansonsten entstehen fremde Lehren.
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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon John1955 » Do 14. Mai 2020, 19:14

Helmuth hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:Was fällt euch zu diesem Thema ein?

Dass es immer wieder dasslebe ist. Man betrachtet nur eine Seite der Münze. Und ich habe diese Art Themen in den christlichen Foren allmählich satt, die nicht den ganzen Ratschluss Gottes beherzigen.

Ich verstehe echt nicht, Helmuth, was Du damit meinst, dass wenn man den Sohn Gottes als DEN Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein bezeugt, dies nur die Eine Seite einer Münze sei.
Was fehlt denn nach Deinem Ermessen um zustimmen zu können?

Joh 7,29 Und alles Volk, das ihn hörte, und die Zöllner gaben Gott recht und ließen sich taufen mit der Taufe des Johannes. 30 Aber die Pharisäer und die Lehrer des Gesetzes verwarfen für sich Gottes Ratschluss und ließen sich nicht von ihm taufen. =zur Vergebung der Sünden!!!


Unser Vater im Himmel "sprach" ja gewissermassen durch Jesus Christus Mund und 2 mal direkt vom Himmel. Und was sagte er dort? Man soll auf Jesus hören, denn DIESER sei sein geliebter Sohn, an dem er Wohlgefallen habe.

Und kluge Männer wissen gemäss Jesus Christus Worten auf wen allein man sein Glaubenshaus bauen sollte, damit es stabil ist.
Mt 7,24 Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute.

Helmuth hat geschrieben:Paulus gibt dazu dazu eine recht gute Erkklärung:
1.Tim 6:3-4 hat geschrieben:Wenn jemand fremde Lehren verbreitet und nicht die gesunden Worte unseres Herrn Jesus Christus annimmt und die Lehre, die der Gottesfurcht entspricht,  so ist er aufgeblasen und versteht doch nichts, sondern krankt an Streitfragen und Wortgefechten, woraus Neid, Zwietracht, Lästerung, böse Verdächtigungen entstehen.

Er erklärt nicht nur die Ursache sonder auch die üblichen Konsequenzen die mit einseitigen Lehren einhergehen. Es werden hier zwei Dinge maßgeblich betont:

1) Das Annehmen der gesunden Worte Jesu
2) Die Lehre, die der Gottesfurcht enstspricht

Themen wie diese konzentriere sich nur auf 2) und negieren elementare Worte Jesu. Wer aber 1) nicht annimmt, der erfüllt nicht die Voraussetzung für 2), denn nur aus 1) wird erst 2). Ansonsten entstehen fremde Lehren.

Sorry Helmuth, aber mit dem 1) Annehmen der gesunden Worte ist es nicht getan, so sie fruchtlos bleiben.

Wer sich als gelehriger Schüler von Jesus erweist, hat die gesunden zur Heiligung führende Lehre Jesus angenommen 1), was ja Ehrfurcht vor Gott 2) inkludiert. Oder verstehst Du unter Gottesfurcht, Gott fürchten in Form von Angst haben? :?:

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon onThePath » Do 14. Mai 2020, 21:42

Ich bringe Gottesfurcht immer in Zusammenhang mit Ehrfurcht. Das ist für mich die richtige Einstellung der Gotteserkenntnis. Das Staunen vor der absoluten Großartigkeit Gottes.

Lg, otp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon Lazar » Fr 15. Mai 2020, 16:13

onThePath hat geschrieben:Ich bringe Gottesfurcht immer in Zusammenhang mit Ehrfurcht. Das ist für mich die richtige Einstellung der Gotteserkenntnis. Das Staunen vor der absoluten Großartigkeit Gottes.

Lg, otp


Hi oTP,
ich denke ähnlich. Es wäre im Fall von unserem Herrn auch verkehrt vor Ihm Angst zu haben, denn wie oft hat Er zu uns gesagt "Fürchtet Euch nicht!" Denn wir sind in Seiner göttlich-liebenden Hand.

John1955 hat geschrieben:
Helmut hat geschrieben:Dass es immer wieder dasslebe ist. Man betrachtet nur eine Seite der Münze. Und ich habe diese Art Themen in den christlichen Foren allmählich satt, die nicht den ganzen Ratschluss Gottes beherzigen.

Ich verstehe echt nicht, Helmuth, was Du damit meinst, dass wenn man den Sohn Gottes als DEN Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein bezeugt, dies nur die Eine Seite einer Münze sei.
Was fehlt denn nach Deinem Ermessen um zustimmen zu können?


Wer stark Jahwe-gläubig ist, für den bedeutet der eher furchterregende Gott im AT in Verbindung mit dem Sohn immer eine Art "andere Seite der Medaille" - auch im christlichen Glauben. Bei uns beiden entfällt diese Seite natürlich.

Herzliche Grüße
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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon Urmilsch » Fr 15. Mai 2020, 20:13

Helmuth hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:Was fällt euch zu diesem Thema ein?

Dass es immer wieder dasslebe ist. Man betrachtet nur eine Seite der Münze. Und ich habe diese Art Themen in den christlichen Foren allmählich satt, die nicht den ganzen Ratschluss Gottes beherzigen.

Paulus gibt dazu dazu eine recht gute Erkklärung:
1.Tim 6:3-4 hat geschrieben:Wenn jemand fremde Lehren verbreitet und nicht die gesunden Worte unseres Herrn Jesus Christus annimmt und die Lehre, die der Gottesfurcht entspricht,  so ist er aufgeblasen und versteht doch nichts, sondern krankt an Streitfragen und Wortgefechten, woraus Neid, Zwietracht, Lästerung, böse Verdächtigungen entstehen.

Er erklärt nicht nur die Ursache sonder auch die üblichen Konsequenzen die mit einseitigen Lehren einhergehen. Es werden hier zwei Dinge maßgeblich betont:

1) Das Annehmen der gesunden Worte Jesu
2) Die Lehre, die der Gottesfurcht enstspricht

Themen wie diese konzentriere sich nur auf 2) und negieren elementare Worte Jesu. Wer aber 1) nicht annimmt, der erfüllt nicht die Voraussetzung für 2), denn nur aus 1) wird erst 2). Ansonsten entstehen fremde Lehren.


Meiner Meinung nach sind die Menschen noch von der Art und Weise der Anbetung Gottes aus Urzeiten versaut, welche ausnahmslos fleischlicher, will heißen materieller Natur gewesen ist. Der Fokus war und ist immer noch falsch gesetzt.

Ich gab hier in diesem Forum mehrmals zu bedenken, dass es geschichtlich erst Christus war, welcher Gott den Menschen offenbarte, indem er sein Wort sprach (angekündigt in Dtn 18, 18-19), dessen Wesen offenbarte (liebevoller und keineswegs zur Gewalt auffordernder Vater) und indem er den Menschen vor allem seinen Willen kund tat, welcher in einer einzigen Handlungsanweisung mündete.

Der in der Schrift dargestellte Jesus war nicht irgend wer, sondern er war geschichtlich die Inkarnation des den Menschen bis zu dessen Erscheinen unbekannten unsichtbaren Gottes. Dieser unsichtbare Gott verkörperte sich zum Zwecke der Schöpfung in sich selbst (eingeboren, deshalb auch eingeborener Sohn) . Der in der Schrift beschriebene Jesus war schlicht und ergreifend das ALL, denn: durch ihn ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Obrigkeiten; es ist alles durch ihn und zu ihm (für ihn) geschaffen. Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm. Kol 1, 15-17.

Was mich bei allen Gläubigen dieses Planeten tierisch stört ist die Tatsache, dass Sie fundamental Ihre übernommenen Dogmen Ihrer Vorfahren verteidigen, obwohl diese gar nicht haltbar sind und vor allem bei kritischer Überprüfung in einem gänzlich anderen Weltbild münden. Man könnte ja auf einen gemeinsamen Nenner stoßen und keinen Grund mehr haben sich abzusondern. :roll:

Ein Gläubiger Christ und somit ein Freund Jesu, also ein Freund des unsichtbaren Vaters kann in einem jeglichen Menschen dieses Planeten gefunden werden, auch wenn er sich gar nicht selbst Christ nennt oder von anderen so bezeichnet wird, denn das Wort Gottes auf welchen gemäß Thora, genauer Dtn 18, 18-19 abschließend zu hören ist sagte: Ein neu Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt Joh 13, 34.

Kurze Zeit später sagte das Wort Gottes nochmals: Das ist mein Gebot, dass und ich betone dies an dieser Stelle, dass ihr euch untereinander liebt, gleichwie ich euch liebe. Ihr seid meine Freunde, so ihr tut, was ich euch gebiete. Joh 15, 12
Damit es auch alle verstehen sagte er nochmals: Das gebiete ich euch, dass ihr euch untereinander liebt. Joh 15, 17

Jetzt kommt etwas, was viele nicht verstehen wollen oder verstehen können. Jesus forderte die Menschen dazu auf, vernünftig miteinander umzugehen und er bezeichnet denjenigen als seinen und somit Gottes Freund,der mit seinen Mitmenschen vernünftig umgeht. Ein Freund Gottes und somit ein Christ ist also nicht nur derjenige welcher sich selbst als Christ bezeichnet, weil er die übernommenen Rituale seiner Vorfahren praktiziert und sich so nennt, sondern ein Christ und Freund Gottes kann ein jeder Mensch dieses Planeten sein, welcher dieses Gebot Jesu an anderen Menschen lebt und das egal ob er sich als Muslim, Ungläubiger, Hindu, Buddhist oder sonst wie bezeichnet oder so genannt wird.

Deshalb gibt es auch einen Unterschied zwischen den Gläubigen und denjenigen Menschen welche an Jesus mit Worten glauben, siehe Joh 17, 20. Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, so durch ihr Wort an mich glauben werden (Wer glaubt denn mit Worten an Jesus?), auf dass sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; dass auch sie in uns eins seien

Untrennbar miteinander verbunden sind wir gemäß der Quantenphysik, untrennbar miteinander verbunden sind wir gemäß sämtlicher Religionen und genau aus diesem Grund sollen auch wir endlich in unseren Köpfen das werden was wir in Wahrheit längst sind, nämlich EINS. Hierzu bedarf es nichts weiter, als das Gebot Jesu zu beherzigen, welches das einzige Gebot des unsichtbaren Vaters war, denn lieben tut derjenige Gott unseren Vater, welcher das Gebot Jesu beherzigt und aktiv die Nächstenliebe lebt!
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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon Helmuth » Sa 16. Mai 2020, 05:45

John1955 hat geschrieben:Wer sich als gelehriger Schüler von Jesus erweist, hat die gesunden zur Heiligung führende Lehre Jesus angenommen 1), was ja Ehrfurcht vor Gott 2) inkludiert. Oder verstehst Du unter Gottesfurcht, Gott fürchten in Form von Angst haben? :?:

Nein, und immer wieder nein. :!:

Es scheint als erlaubt das Denken gar keine anderen Worte Jesu, die es aber gibt. Als wäre eine Gehirnhälfte ausradiert und man dort taub ist. So erfüllt sich aber auch Jesaja 6,9-10.

Es geht um diese lebensnotwendigen Worte Jesu, in denen er sagt, dass er sich für uns als Lösegeld dahingegeben hat. Es gab immer schon andere Evangelien, und diesbezüglich stelle ich mich ausnahmsweise mal hinter dieses Wort von Paulus:
Galater 1:9 hat geschrieben:Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wiederum: Wenn jemand euch etwas anderes als Evangelium verkündigt als das, welches ihr empfangen habt, der sei verflucht!
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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon John1955 » Sa 16. Mai 2020, 11:55

Urmilsch hat geschrieben:
Ein Gläubiger Christ und somit ein Freund Jesu, also ein Freund des unsichtbaren Vaters kann in einem jeglichen Menschen dieses Planeten gefunden werden, auch wenn er sich gar nicht selbst Christ nennt oder von anderen so bezeichnet wird, denn das Wort Gottes auf welchen gemäß Thora, genauer Dtn 18, 18-19 abschließend zu hören ist sagte: Ein neu Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt Joh 13, 34.

Genau so sehe ich es auch. :) Wer half denn dem Überfallenen in Jesus diesbezüglich aufschlussreichem Gleichnis vom Barmherzigen Samariter? Weder der Priester noch der Levit sondern ein von Juden gemiedener Samariter, also ein Andersgläubiger.

Auch bei den 10 geheilten Aussätzigen kam wohlweislich NUR der Samariter zurück,
15 Einer aber unter ihnen, als er sah, dass er gesund geworden war, kehrte er um und pries Gott mit lauter Stimme 16 und fiel nieder auf sein Angesicht zu Jesu Füßen und dankte ihm. Und das war ein Samariter. 17 Jesus aber antwortete und sprach: Sind nicht die zehn rein geworden? Wo sind aber die neun? 18 Hat sich sonst keiner gefunden, der wieder umkehrte, um Gott die Ehre zu geben, als nur dieser Fremde?

Urmilsch hat geschrieben:Kurze Zeit später sagte das Wort Gottes nochmals: Das ist mein Gebot, dass und ich betone dies an dieser Stelle, dass ihr euch untereinander liebt, gleichwie ich euch liebe. Ihr seid meine Freunde, so ihr tut, was ich euch gebiete. Joh 15, 12
Damit es auch alle verstehen sagte er nochmals: Das gebiete ich euch, dass ihr euch untereinander liebt. Joh 15, 17

Unsereins, die wir erkannt haben, dass Jesus -in göttlichem Auftrag- kam um seinem Volk beibringen zu wollen, dass der unsichtbare Gott ein liebender, barmherziger, gnadenvoller Vater ist und man gar seine Liebe in und aus sich fruchtbringend strömen lassen kann so man sich -damals auf Christi Willensoffenbarung Gottes umstellte.

Urmilsch hat geschrieben:...sondern ein Christ und Freund Gottes kann ein jeder Mensch dieses Planeten sein, welcher dieses Gebot Jesu an anderen Menschen lebt und das egal ob er sich als Muslim, Ungläubiger, Hindu, Buddhist oder sonst wie bezeichnet oder so genannt wird.

Mt 12,50 Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.
Mt 7,21 Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.

DER Wille des unsichtbaren wahrhaftigen Gottes, den Jesus als VATER anspricht und anreden lässt, der in und aus Jesus seinen Willen offenbart priorisiert auch die gelebte Liebe.
Urmilsch hat geschrieben:Deshalb gibt es auch einen Unterschied zwischen den Gläubigen und denjenigen Menschen welche an Jesus mit Worten glauben, siehe Joh 17, 20. Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, so durch ihr Wort an mich glauben werden (Wer glaubt denn mit Worten an Jesus?), auf dass sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; dass auch sie in uns eins seien

Hierzu bedarf es nichts weiter, als das Gebot Jesu zu beherzigen, welches das einzige Gebot des unsichtbaren Vaters war, denn lieben tut derjenige Gott unseren Vater, welcher das Gebot Jesu beherzigt und aktiv die Nächstenliebe lebt!

Wow, Urmilsch, :applause: mögen dies all jene diversen Kirchendogmen zum Opfer Gefallenen Gläubigen endlich auch zur Kenntnis nehmen, welche sich NICHT längst die durch Jesus offenbarten Hauptgebote Gottes der gelebten Liebe als Weg zum EINS werden mit Gott zu eigen machten.

Schon vor zweitausend Jahren zeigte Johannes in den 3 Briefen, dass er kapiert und weitergelehrt hatte, was für eine Lebenseinstellung durch Jesus Christus beigebracht wurde.
1Joh 4,7 Ihr Lieben, lasst uns einander lieb haben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebt, der ist aus Gott geboren und kennt Gott.8 Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist Liebe.

Wer wahrhaftig liebt, tut dem Nächsten nichts Böses, verhält sich also intuitiv gottgefällig. Das war natürlich den auf teils zu Lieblosigkeit auffordernden mosaischen Gesetzeswerken pochenden Schriftgelehrten mit ein Grund, Jesus als Volksverderber töten zu lassen.

Für sie war dies seitens Jesus und später seitens seiner Freunde klar, strafbare Aufforderung zu Verstössen gegen mosaische geforderte Gesetzeswerke.

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon John1955 » Sa 16. Mai 2020, 12:50

Helmuth hat geschrieben:
Es scheint als erlaubt das Denken gar keine anderen Worte Jesu, die es aber gibt. Als wäre eine Gehirnhälfte ausradiert und man dort taub ist. So erfüllt sich aber auch Jesaja 6,9-10.


Du scheinst den Hang zu haben, Helmuth, Zitate aus dem Zusammenhang zu reissen.und zu versäumen, Jesus Version zu lesen und verstehen
Jesaja 6,5 Da sprach ich: Weh mir, ich vergehe! Denn ich bin unreiner Lippen und wohne unter einem Volk von unreinen Lippen; denn ich habe den König, den HERRN Zebaoth, gesehen mit meinen Augen.

Wen auch immer Jesaja gesehen hat, der wahre unsichtbare Gott, der Geist ist und in uns wohnt so wir Jesus getreulich nachfolgen war es nicht.
6 Da flog einer der Serafim zu mir und hatte eine glühende Kohle in der Hand, die er mit der Zange vom Altar nahm, 7 und rührte meinen Mund an und sprach: Siehe, hiermit sind deine Lippen berührt, dass deine Schuld von dir genommen werde und deine Sünde gesühnt sei.
Schmerzhafte Art Sünden zu vergeben. Jesus lehrte, wie Gott wem Sünden vergibt.(
8 Und ich hörte die Stimme des Herrn, wie er sprach: Wen soll ich senden? Wer will unser Bote sein? Ich aber sprach: Hier bin ich, sende mich! 9 Und er sprach: Geh hin und sprich zu diesem Volk: Höret und verstehet's nicht; sehet und merket's nicht!

Seltsame Aufforderung, die Jesus ja klar anders formulierte.
10 Verfette das Herz dieses Volks und ihre Ohren verschließe und ihre Augen verklebe, dass sie nicht sehen mit ihren Augen noch hören mit ihren Ohren noch verstehen mit ihrem Herzen und sich nicht bekehren und genesen. 11 Ich aber sprach: Herr, wie lange? Er sprach: Bis die Städte wüst werden, ohne Einwohner, und die Häuser ohne Menschen und das Feld ganz wüst daliegt. 12 Denn der HERR wird die Menschen weit wegführen, sodass das Land sehr verlassen sein wird.


Ein Forderer von Herzverfettung, der ja selber mal das Herz des Pharaos, verhärtete, damit dieser ja nicht das Volk ziehen lassen würde und der HERR seine herzlosen Verwüstungswunder offenbaren konnte, war doch niemals der himmlische Vater unseres Herrn Jesus.

Hier die Version Jesus, DASS diesem Volk wohl das Herz verstockt wurde.
Mt 13,15 Denn das Herz dieses Volkes ist verstockt, / ihre Ohren hören schwer, / und ihre Augen sind zu. / Sie wollen mit ihren Augen nichts sehen, / mit ihren Ohren nichts hören / und mit ihrem Herzen nichts verstehen. / Sie wollen nicht umkehren, dass ich sie heile.'


Denen,welchen Jesus wahrhaftig gottgefälliges Menschsein beibringen wollte, sie zur erlösenden Umkehr bewegen wollte sagte ER deshalb.

16 Ihr aber seid glücklich zu preisen! Denn eure Augen sehen und eure Ohren hören. 17 Denn ich versichere euch: Viele Propheten und Gerechte hätten gern gesehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen; gern hätten sie gehört, was ihr hört, doch sie haben es nicht gehört. 18 Ich will euch nun das Gleichnis vom Säen erklären. 19 Wenn jemand die Botschaft von der Herrschaft des Himmels hört und nicht versteht, bei dem ist es wie mit der Saat, die auf den Weg fällt. Der Böse kommt und reißt weg, was in das Herz dieses Menschen gesät wurde.

Es geht um diese lebensnotwendigen Worte Jesu, in denen er sagt, dass er sich für uns als Lösegeld dahingegeben hat
Du scheinst allein die Kreuzigung Jesus als lebensnotwendig zu vertreten. Auch die Jünger und Apostel haben ihr Leben hingegeben, um die zu gottgefälligem Menschsein führenden Lehren Christi zu verbreiten.
Helmuth hat geschrieben:Es gab immer schon andere Evangelien,

Was für andere Evangelien? Lies mal in den Evangelien, was Jesus Christus als Evangelium lehrte und zum Weiterverbreiten aufforderte. Evangelium zu glauben
Mk 16,15 Und er sprach zu ihnen: Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung!

Mk1, 14 Nachdem aber Johannes überantwortet wurde, kam Jesus nach Galiläa und predigte das Evangelium Gottes 15 und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!

Helmuth hat geschrieben:und diesbezüglich stelle ich mich ausnahmsweise mal hinter dieses Wort von Paulus:
Galater 1:9 hat geschrieben:Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wiederum: Wenn jemand euch etwas anderes als Evangelium verkündigt als das, welches ihr empfangen habt, der sei verflucht!

Das Paulus sich an das Evangelium Jesus bezüglich Reich Gottes hielt, solltest auch Du längst erkannt haben. Wer erbt das Reich Gottes nicht? Die fleischlich Gesinnten. Geistlich Gesinnte sind am Reich Gottes anteilig.

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
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Re: Jesus, Lehrmeister für gottgefälliges Menschsein

Beitragvon Helmuth » Sa 16. Mai 2020, 14:08

John, zu viel Text, sorry das tu ich mir nicht an. Das ist ein Diskussionsoforum kein Theologie Hörsaal. :(

Greif bitte einen Aspekt heraus, an dem ich anknüpfen kann. Klar wird's manchmal länger, aber bei machen ist das eine lästige Dauer-Gewohnheit.

Für mich ist Jesu Sühneopfer klar. Es war und ist unerlässlich für das Heil. Das zu negieren führt zu einem falschen Evangelium.

Es steht weiter das Wort des Paulus aus Gal 1. So scharf wie er sich hier ausdrückt, sollte jedem zu Bedenken geben.
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