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Warum erkennen die Juden Jesus nicht als den Messias an?

Wer ist Jesus? Was hat er zu sagen?

Moderator: kingschild

Re: Warum erkennen die Juden Jesus nicht als den Messias an?

Beitragvon Helmuth » Sa 1. Feb 2020, 14:00

Gnu hat geschrieben:Mir ist eine 34seitige Broschüre in die Hand gekommen, welche ich soeben fertig gelesen habe. Von ihr gibt es ein PDF in einer überarbeiteten Version:

Die völlige Wiederherstellung Israels

Kurz überflogen und relativ rasch einen Unfug gefunden. Seite 6, rechte Spalte, zweiter Absatz. Er meint, die Heidenvölker würden sich alle als Nachkommen Israels herausbilden wörtlich „aus seinem Leib“. Dann gibt es ja gar keine Heidenvölker sondern ausschließlich Israeliten.

Das ist ein ausgesprochener Unfug und damit kann man alles weitere, was er auslegt bzgl. Ephraim vergessen.
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Re: Warum erkennen die Juden Jesus nicht als den Messias an?

Beitragvon Zippo » Sa 1. Feb 2020, 15:29

Lambert hat geschrieben:Nun, Ihr Lieben!

Etwas grundsätzliches,die Ersatztheologie ist schlichtweg biblisch einfach nicht zu halten, es ist ein Lüge! Ja, es gibt noch einige Christen (leider) die diese Lehre noch vertreten.

Das Land Israel muss es ja tatsächlich geben, denn es steht doch in der Bibel geschrieben: Gott nennt Israel "Sein Land" (Joel 4,1-2) und hat Abraham, Isaak und Jakob dieses Land als ewigen Besitz verheißen. Oder die Verheißung auf Israel hin. Psalm 105 8-11

Er gedenkt auf ewig an seinen Bund, an das Wort, das er tausend Geschlechtern befohlen hat; 9 des Bundes, den er mit Abraham geschlossen, seines Eides, den er Isaak geschworen hat. 10 Er stellte ihn auf für Jakob als Satzung, für Israel als ewigen Bund, 11 da er sprach: «Dir gebe ich das Land Kanaan als euer Erbteil», (

Nun, sollte Gott etwa lügen können? Nein bestimmt nicht, wie könnt er das tun. Er ist der vollkommend Gott, den er liebt die Wahrheit. Aber hier straffen die Theologen Gott als Lügner. Darum sehe ich keine zwei Lagern, denn diese sind im widerstreit, der Lüge gegen Wahrheit. Also schlichtweg Wiedergöttlich. Wenn nicht auch noch Antichristlich :shock:

Herzliche grüsse, Lambert :praisegod: :praise:

Hallo Gnu,

es ist mir jetzt zuviel , den ganzen Bericht zu lesen. Aber ich hoffe, daß ich den Begriff "Ersatztheologie " begriffen habe. Es geht um die Denkweise vieler Christen, daß ein geistiges Israel, das irdische Istael abgelöst hat.
Diese Theologie hat etwas wahres und Paulus hat es so zum Ausdruck gebracht, obwohl er das irdische Volk Israel nicht auf ewig verdammt. Einerseits können sie ja in ihren eigenen Ölbaum wieder eingepfropft werden, um an dem Segen Gottes teilzuhaben , der durch das Evangelium in die Welt gekommen ist.
Gott hat sein irdisches Volk nicht verworfen, aber es ist zu Fall gekommen, damit sich Gott aller Welt zuwenden kann und aus allen Völkern Menschen erwählen kann, die ihm angenehm sind.Rö 11,1 Rö 11,11, Apg 10,35
Juden und Heiden sollten einander annehmen, weil beide in einem geistigen Leib zusammengefügt sind und der trennende Zaun ist weggenomen. Eph 2,14-22 Das ist das geistige Israel, von dem Paulus in Rö 9,6-8 spricht. Es sind die Kinder der Verheißung, die den Segen Abrahams erhalten. Dem Heiligen Geist gefällt es, in diesen Menschen zu wohnen und sie zu einem geistigen Leib zu formen und das fleischliche Israel hat den Segen Gottes verloren, wenn es an den Messias Jesus nicht glauben will.
Aber sie bleiben weiterhin das irdische Volk Gottes. Das zeigen auch deine Bibelzitate auf, Lambert.

Es gibt auch keinen Grund das Volk Israel in irgendeiner Form anzufeinden oder zu verfolgen, wie das in der Verhangenheit vielfach geschehen ist. Die Rechtfertigung dafür gibt es nicht in der Bibel.
Und trotzdem hat Satan es geschafft Menschen zu anzuspitzen, Gräueltaten an diesem Volk zu verüben und Reformatoren wie Luther haben sogar den Nährbodem für solch eine antisemitische Haltung geschaffen.
Bei all den guten Schriften , die Luther herausgegeben hat , finden sich dann auf einmal Hetzschriften gegen Juden.

Seit 1948 unter der geistigen Vorarbeit von Theodor Herzl hat dann zionistische Bewegung begonnen und nach dem zweiten Weltkrieg hat man das irdische Israel wieder gegründet und viele Verheißungen des AT sind erfüllt worden. John N. Darby hat diese zionistische Bewegung als biblisch erkannt und gesagt, daß Gott nun wieder an Verheißungen für das irdische Volk anknüpft.
Gott arbeitet wieder an seinem irdischen Volk und schenkt ihm Segen. Sie haben sich gewissermaßen den Philistern auf die Schulter gesetzt und breiten sich nach Osten aus. Jes 11,11-14 Die Ausbreitung nach Osten passiert sogar gerade.
Ich sehe das immer mit Bedenken, denn die Palästinenser sind natürlich gar nicht damit zufrieden.

Die Worte in Joel 4 sprechen von einer Schlacht im Tal der Entscheidung . Das erinnert mich an die Schlacht, die in Sach 14 beschrieben wird. Gott richtet die Nationen, weil sie dem Volk Israel Unrecht getan haben.

Hes 36,36 spricht davon , daß der HERR den Übriggebliebenen aus dieser schweren Zeit verspricht, daß Israel wieder erbaut wird und sicher im Lande wohnen darf. Das sind doch Verheißungen für das irdische Volk Israel.

Gibt es eine Ersatztheologie ? So würde ich es nicht nennen. Es gibt ein geistiges Israel und ein Israel nach dem Fleische. Das fleischliche Israel wird oft Jakob genannt. Und auch über dieses irdische Volk Israel erbarmt sich der HERR. Das können wir ja seit einiger Zeit in Israel beobachten. Rö 11,25-32
Da muß keine Ersatztheologie überwunden werden. Wir müßen nur erkennen, daß Gott mit seinem irdischen Volk Israel noch andere Ziele verfolgt, als mit dem geistigen Volk Israel. Insofern sie mehr auf die Prophezeiungen schauen, die von einem irdischen Heil für Israel sprechen.

Liebe Grüsse Thomas
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Re: Warum erkennen die Juden Jesus nicht als den Messias an?

Beitragvon Lazar » Sa 1. Feb 2020, 22:38

Hi Thomas, Paulus sagte in Galater 6, 6-8:

"Der aber unterrichtet wird mit dem Wort, der teile mit allerlei Gutes dem, der ihn unterrichtet. Irrt euch nicht! Gott läßt sich nicht spotten.
Denn was der Mensch sät, das wird er ernten.
Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten."


Aber die Israeliten haben in ihren heiligen Schriften "beides gesät" - dazu gehörte leider ebenso der Gedanke der gnadenlosen Ausrottung von "Heiden", als in der Konsequenz auch die Idee der gerechtfertigten Herrschaft als Gottes Volk über die ganze Welt? Und diese Gedanken haben sich bei anderen "Gottgläubigen" dann wild fortgepflanzt.
Hätte die Torah besser in der Form niemals in Umlauf gebracht werden sollen?

Was ist danach Schreckliches passiert? All dies ist wieder erwacht und auf die Juden zurückgefallen - nämlich der Gedanke der Ausrottung eines Volkes - doch überall und in jeder Folge zumeist Unschuldige. Denn die Israeliten haben das Land Kanaan vermutlich nie kriegerisch eingenommen, sondern sie stammen selbst zum größten Teil von den Kanaaitern ab. Dieses Land "gehört" für mich ihnen, sie müssen nicht darum betteln oder dankbar sein, dass sie jetzt wieder dort leben dürfen, denn die meisten von ihnen besitzen und ehren es - und überlassen es auch vielen anderen.

Dennoch ist es so, dass in meinem rabiaten Glauben ALLES ALLEIN GOTT gehört, also Er der wahre Eigentümer ist - und Christus, Sein Höchster Sohn - ebenso:
Denn Er allein entscheidet, wer nach seinem Tod nun das "himmlische Israel" - und damit Gottes wahres Reich erreichen und bewohnen darf.

Da nützte also all den Juden ihr Glaube an einen dritten Tempel nichts, der Glaube vieler Gläubiger an der Berechtigung Israels und Jerusalems nichts - und auch die noch so akribischte, beste Torah-Auslegung nichts.
Die Menschen müssen doch die Wahrheit, die ihnen Yaschua bereits damals vor 2000 Jahren zu vermitteln versucht hat, endlich einmal begreifen?

Yaschua hat den Israeliten niemals diese Hoffnung gegeben auf ein ewiges irdisches Reich oder gar auf irdischen Wohlstand und darin ständige Unversehrtheit?
Im Gegenteil. Verfolgung, Armut und Tod wegen Seines Namens!
Warum wohl? Weil dies auf Erden sonst eine Lüge wäre und weil Gottes Sohn weiß, dass all das auf Erden im Himmel nichts mehr Wert ist, und das gilt für ausnahmslos jeden Menschen - auch für die christliche "Ecclesia" - die Kirche.

Ist dies also tatsächlich noch der letzte Halt von vielen Juden?
Nämlich die Torah und die anderen für sie heiligen Schriften für sich so positiv als noch möglich auszulegen?
Wo bleibt nun ihr lebendiger Gott und ihr Fels, der sie jeden Tag im realen Leben begleitet? Wo bleibt ihr Gott und auch Messias, der sie über all dies rein weltliche Denken und Geschehen hinaushebt - und zwar bis nach ihrem Tod, so wie es Yaschua für sie getan hat?


"Kann auch ein Blinder einem Blinden den Weg weisen? Werden sie nicht alle beide in die Grube fallen?" Lukas 6, 39

Da hat wohl unser Aller Herr damals schon gewusst, wie das einmal enden wird.
Aber es gibt noch Hoffnung zur Umkehr.

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Re: Warum erkennen die Juden Jesus nicht als den Messias an?

Beitragvon Gnu » So 2. Feb 2020, 11:17

Helmuth hat geschrieben:Kurz überflogen und relativ rasch einen Unfug gefunden. Seite 6, rechte Spalte, zweiter Absatz. Er meint, die Heidenvölker würden sich alle als Nachkommen Israels herausbilden wörtlich „aus seinem Leib“. Dann gibt es ja gar keine Heidenvölker sondern ausschließlich Israeliten.

Das ist ein ausgesprochener Unfug und damit kann man alles weitere, was er auslegt bzgl. Ephraim vergessen.


Ich muss das PDF zuerst noch lesen, weil es anders formatiert ist, als die mir vorliegende gedruckte Broschüre älteren Datums. Gestern war bei mir Sabbat.

Es ist auch nicht alles Unfug, was ich nicht auf Anhieb verstehe, sonst wäre die ganze Bibel mit flacher Erde auf Säulen und einem Glasgewölbe darüber an dem die Sonne, der Mond und die Sterne kreisen ein Unfug. :baby:
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Re: Warum erkennen die Juden Jesus nicht als den Messias an?

Beitragvon Helmuth » So 2. Feb 2020, 12:12

Gnu hat geschrieben:Es ist auch nicht alles Unfug, was ich nicht auf Anhieb verstehe, sonst wäre die ganze Bibel mit flacher Erde auf Säulen und einem Glasgewölbe darüber an dem die Sonne, der Mond und die Sterne kreisen ein Unfug. :baby:

Es ist die Ausgangslage falsch, und was man darauf aufbaut macht es zu Sand.

Man macht aus der Tatsache, dass die unter den Heiden assimlierten Nordstämme ihre Herkunft nicht mehr kennen nun allgemein "die Heiden". Ich bin froh, dass heute sogar die Wissenschaft mit DNA-Tests dazu beitragen kann, dass dem eben nicht so ist.

Aber wer bin dann ich? Wenn es neben Heiden noch die Heiden-Heiden gibt, wer sind diese dann und was ist mit ihnen? Hat sie Gott vergessen? Nein, nur dein Autor.

ich denke du wirst rasch nachvollziehen, was für einen Schmafu er auftischt. Bei aller Liebe zu unseren jüdischen Brüdern, sie veirren sich ebenso wie andere.

Was sind die Fakten: Jede Linie, die nicht über Noahs Sohn Sem geht ist automatisch eine heidnische Linie und unter den Semiten wurde nur das Israel, was der Linie Abraham, Isaak und Jakob folgt.

Ephraim ist demnach ein Stamm Israels. Ob ein Nachfahre seine Gene nun infolge seiner Assimillation nicht mehr nachweisen kann oder nicht, spielt dabei gar keine Rolle. Seine Assimillation zeigt nur eines: Er war dem Wort nicht treu.

Der Autor übergeht schon das grundlegende Wort, das zuallerst an Abram gerichtet wurde:
1 Mose 12,3 hat geschrieben:Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf der Erde!

Hier spricht Gott noch nicht einmal von einer spezifischen Gen-Linie. Er sagte einfach alle Geschlechter (mishpachot), alle Familien der Erde, sprich die gesamte Menscheit soll gesegnet werden.

Es wäre auch alles andere als logisch, warum Gott auf einmal nicht mehr alle Menschen retten will, sondern nur mehr noch Abraham und seine Nachkommen. Hier haben viele Juden ein falsches über ihre Erwählung, was ebenso einen Grund bildet, warum so viele Jesus ablehnen.
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Re: Warum erkennen die Juden Jesus nicht als den Messias an?

Beitragvon Zippo » Do 6. Feb 2020, 13:51

Lazar hat geschrieben:Hi Thomas, Paulus sagte in Galater 6, 6-8:

"Der aber unterrichtet wird mit dem Wort, der teile mit allerlei Gutes dem, der ihn unterrichtet. Irrt euch nicht! Gott läßt sich nicht spotten.
Denn was der Mensch sät, das wird er ernten.
Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten."


Aber die Israeliten haben in ihren heiligen Schriften "beides gesät" - dazu gehörte leider ebenso der Gedanke der gnadenlosen Ausrottung von "Heiden", als in der Konsequenz auch die Idee der gerechtfertigten Herrschaft als Gottes Volk über die ganze Welt? Und diese Gedanken haben sich bei anderen "Gottgläubigen" dann wild fortgepflanzt.
Hätte die Torah besser in der Form niemals in Umlauf gebracht werden sollen?

In welcher Situation war Paulus, als er den Galaterbrief schrieb ? Das gläubige Volk war im Begriff wieder in diesen alten mosaischen Glauben zurückzufallen und das wollte der Heilige Geist in jedem Fall vermeiden.
Es ging ja damals auch noch um die Frage der Beschneidung für Christen und was man ihnen noch so auferlegen wollte. Da haben sie ja während eines Apostelkonzils beraten. Apg 15

Diejenigen vom Volk Israel, es war auch mancher Pharisäer darunter, die auch als Christen weiterhin dem Gesetz des Mose folgen wollten, werden als fleischlich bezeichnet, diejenigen, die sich der Führung des Heiligen Geistes anvertrauen wollten, werden als geistlich bezeichnet.
Segen gab es nur, wenn man der Lehre der Apostel gefolgt ist und das Gesetz bekam unter Leitung der Apostel eben nur eine untergeordnete Rolle. Darüber kann man im Galaterbrief viel nachlesen.

Das gilt von dieser Zeit an, bis in die heutige Zeit. Die fleischlichen Bemühungen des Volkes Israel , das Gesetz des Mose einzuhalten , wird von Gott nicht gesegnet.
Aber erstaunlich ist doch, daß die jüdische Tradition darüber hinaus nicht ausgestorben ist.

Und wenn von einem Kampf gegen sogenannte Heiden die Rede ist, denen der HERR auf dem Ölberg stehend begegnen will, ist das ja eine Zeit, wo die Gemeindetore verschlossen werden und also eine ganz neue Zeit.
Im Augenblick hat das fleischliche Volk Israel keine Chance. Man sieht bloß, daß sie sich bestimmten prophetischen Vorhersagen gemäß in ihrem Land einfinden und ausbreiten.Hes 11,17-20 Das sie das Land zum Blühen gebracht haben und sich gegen Feinde erfolgreich zur Wehr setzen können.

Da kommt eben vielleicht noch eine Zeit, wo Gott das fleischliche Volk Israel gewähren läßt und ihm nach anfänglicher Bedrängnis sogar hilft.

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Da nützte also all den Juden ihr Glaube an einen dritten Tempel nichts, der Glaube vieler Gläubiger an der Berechtigung Israels und Jerusalems nichts - und auch die noch so akribischte, beste Torah-Auslegung nichts.
Die Menschen müssen doch die Wahrheit, die ihnen Yaschua bereits damals vor 2000 Jahren zu vermitteln versucht hat, endlich einmal begreifen?

Glaube versetzt Berge und wenn Gott den Israeliten die Gelegenheit gibt, dann bauen sie den Tempel. Der Tempel ist eine Wahrheit, die in Hes 40 aufwärts beschrieben wird. Die Angaben sind recht genau und das Modell dieses Tempels ist , wie gesagt , schon fertig. Und wenn das geschieht, wäre das ein Wunder, weil der Unfriede schon vorprogrammiert ist. Die ganze muslimische Welt würde sich dagegen verschwören.

Natürlich sollen die Juden die Wahrheit erkennen und jede Bestrebung in diese Richtung ist gut , aber manche Israeliten können eben bis zum Schluß nicht erkennen, daß der Herr Jesus ihr wahrer Messias ist. Das beweisst auch dieses Gleichnis mit den 10 Jungfrauen. Mt 25
Sie werden erst aufwachen, wenn sie das Zeichen des Menschensohnes am Himmel sehen Mt 24,30 , Off 1,7. Und dann soll Israel fliehen, wird aber beschützt und danach soll das fleischliche Israel in seinem irdischen Reich leben.
Yaschua hat den Israeliten niemals diese Hoffnung gegeben auf ein ewiges irdisches Reich oder gar auf irdischen Wohlstand und darin ständige Unversehrtheit?
Im Gegenteil. Verfolgung, Armut und Tod wegen Seines Namens!
Warum wohl? Weil dies auf Erden sonst eine Lüge wäre und weil Gottes Sohn weiß, dass all das auf Erden im Himmel nichts mehr Wert ist, und das gilt für ausnahmslos jeden Menschen - auch für die christliche "Ecclesia" - die Kirche.

Ist dies also tatsächlich noch der letzte Halt von vielen Juden?
Nämlich die Torah und die anderen für sie heiligen Schriften für sich so positiv als noch möglich auszulegen?
Wo bleibt nun ihr lebendiger Gott und ihr Fels, der sie jeden Tag im realen Leben begleitet? Wo bleibt ihr Gott und auch Messias, der sie über all dies rein weltliche Denken und Geschehen hinaushebt - und zwar bis nach ihrem Tod, so wie es Yaschua für sie getan hat?


"Kann auch ein Blinder einem Blinden den Weg weisen? Werden sie nicht alle beide in die Grube fallen?" Lukas 6, 39

Da hat wohl unser Aller Herr damals schon gewusst, wie das einmal enden wird.
Aber es gibt noch Hoffnung zur Umkehr.

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Doch, der HERR hat ihnen Hoffnungen auf irdisches Reich gegeben. Hes 28,26, Hes 34,28, Hes 38,8 Das ist die Hoffnung der Juden, die den Herrn Jesus Christus und das geistige Israel und das Himmelreich im Herzen des Menschen ablehnen. Das ist Theologie des NT. Die Juden können zwar auf ihre Schriftrollen verweisen , aber den Weg zu diesem Messias können sie uns nicht zeigen, da sind sie blind dafür.
Aber deswegen kann doch Gott mit ihnen etwas vorhaben, wenn die Zeit der Gemeinde vorbei ist ? Sie sehen dann ihren Messias bzw. sein Zeichen, sie glauben im Schauen. Und nach der Trübsal bekommen sie dann, was sie begehrt haben.

Ich finde diese Hoffnungen sind auch im Nt gut belegt und durchaus berechtigt. Aber wenn man so eine irdische Sicht der Dinge hat, wird man aber möglicherweise kein Interesse haben, einen geistlichen Messias zu suchen, obwohl er die Befreiung von Schuld verspricht und das ewige Leben, wenn man ihm nachfolgt.

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