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Gottes Wort als gute Saat

Wer ist Jesus? Was hat er zu sagen?

Moderator: kingschild

Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Mo 7. Sep 2020, 08:07

Der jüngere Sohn reiste weg in ein fernes Land, und dort vergeudete er sein Vermögen, indem er ausschweifend lebte. Als er aber alles verschwendet hatte, kam eine gewaltige Hungersnot über jenes Land, und er selbst fing an, Mangel zu leiden. … Als er aber zu sich selbst kam, sprach er: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben Überfluss an Brot, ich aber komme hier um vor Hunger. Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und will zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir, ich bin nicht mehr würdig, dein Sohn zu heißen; mache mich wie einen deiner Tagelöhner. Und er machte sich auf und ging zu seinem Vater. Als er aber noch fern war, sah ihn sein Vater und wurde innerlich bewegt und lief hin und fiel ihm um den Hals und küsste ihn sehr.
Lukas 15,13–20

Die Umarmung des Vaters

In seinem Gemälde „Die Rückkehr des verlorenen Sohnes“ interpretiert Rembrandt den Ausgang dieses Gleichnisses. Die Kleidung des zurückgekehrten Sohnes ist zerlumpt, die Sandalen fallen ihm von den Füßen, und seine Haare sind als Zeichen der Schande geschoren. Er sinkt vor dem Vater auf die Knie und birgt den Kopf in seinem Schoß. Und voller Liebe und Erbarmen umfasst der Vater mit beiden Händen die Schultern des Heimgekehrten.

Wer das Werk des alten Meisters betrachtet, hat unweigerlich den Eindruck, in die Umarmung des Vaters eingeschlossen zu werden. Und genau zu diesem Zweck hat Jesus Christus das Gleichnis ja erzählt: Es ist eine ergreifende Einladung an jeden, der sich nach einem Leben der Geborgenheit in Gemeinschaft mit Gott, dem Vater, sehnt. Wie in einem Spiegel erkennen wir in der Geschichte des verlorenen Sohnes: Gott wartet darauf, dass wir zu Ihm umkehren, dass wir unsere Schuld bekennen und uns - durch Jesus Christus - bei Ihm bergen. Aus www.gute-saat.de mit täglichen Ermutigungen
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Di 8. Sep 2020, 12:10

Jesus spricht zu ihnen: Ihr aber, wer sagt ihr, dass ich sei? Simon Petrus aber antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.
Matthäus 16,15.16

Simon Petrus und seine Antwort des Glaubens

Viele Menschen folgen Jesus nach, weil sie erfahren haben, dass Er ihnen in ihrer Lebenssituation hilft. Doch als Jesus von seinem Tod spricht und von ihrer persönlichen Verantwortung vor Gott, da sagen sie: „Diese Rede ist hart, wer kann sie hören?“ Und sie verlassen Ihn. Da fragt Jesus seine Jünger, ob sie auch weggehen wollen. Petrus antwortet für alle: „Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Heilige Gottes bist“ (Johannes 6,60.67–69).

Bei einer späteren Gelegenheit fragt Jesus: „Wer sagen die Menschen, dass ich, der Sohn des Menschen, sei?“ Und seine Jünger erzählen, wie hoch die Menschen von Ihm denken. Doch dann fragt Er sie ganz persönlich: „Ihr aber, wer sagt ihr, dass ich sei?“ Wieder ist es Petrus, der antwortet: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“ Es ist nicht seine eigene Schlussfolgerung - nein, Gott, der Vater, hat es ihm offenbart (Matthäus 16,13–17).

Und jetzt, als Petrus Ihn als „Christus, den Sohn des lebendigen Gottes“ bekennt, kommt Jesus noch einmal auf die Namensänderung von Simon zu Petrus zu sprechen. Er sagt: „Du bist Petrus [ein Stein]; und auf diesen Felsen [griechisch: petra] werde ich meine Versammlung bauen.“ Die Gemeinde ist also auf den Felsen gebaut - auf die Tatsache und das Bekenntnis, dass Jesus der Sohn des lebendigen Gottes ist.

Petrus selbst erklärt später, dass er und alle anderen Gläubigen zu Jesus Christus, dem „lebendigen Stein“, gekommen sind und gemeinsam als „lebendige Steine“ zu einem geistlichen Haus aufgebaut werden - das ist die Versammlung oder Gemeinde (1. Petrus 2,4.5). Aus www.gute-saat.de mit täglichen Ermutigungen
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Mi 9. Sep 2020, 16:11

Daniel nahm sich in seinem Herzen vor, sich nicht mit der Tafelkost des Königs und mit dem Wein, den er trank, zu verunreinigen.
Daniel 1,8

Manchmal wird darüber geklagt, dass es zu wenig Menschen gibt, die ohne Rücksicht auf ihre Position eine ethisch eindeutige Haltung einnehmen.

Daniel war ein junger jüdischer Gefangener in Babylon am Hof des mächtigsten Herrschers seiner Zeit. Er wurde dazu ausersehen, eine Sonderausbildung zu machen, damit man ihn später im Staatsdienst verwenden konnte. Als besondere Vergünstigung sollte er mit einigen anderen Studenten mit Speise und Wein vom Königshof versorgt werden. Doch was sich so positiv anhörte, stellte für den jungen Mann ein großes Problem dar; denn vieles von dem, was da geboten wurde, war in Verbindung mit Götzenopfern und heidnischen Ritualen zubereitet worden. Und solche Speisen kamen für einen Juden niemals in Frage; er hätte sich dadurch verunreinigt.

Jeder andere hätte sich mit dieser Zwangslage abgefunden, sich damit abfinden müssen, wie man meint. Ganz anders Daniel. Er erbat sich vom Ausbildungsleiter die Erlaubnis, es bei ihm mit Gemüse und Wasser zu versuchen. Für den Vorgesetzten war das durchaus keine leichte Entscheidung; schließlich stand sein eigenes Leben auf dem Spiel, wenn der Versuch misslang. Und doch ging dieser Mann auf Daniels Bitte ein. Mit Erfolg; denn Daniel war am Ende gesünder und stärker als alle, die die königlichen Speisen gegessen hatten.

Wie kam dieser junge Mann dazu, in einer so brisanten Situation festzubleiben? Daniel war fest gegründet im Glauben an den Gott seines Volkes, an den Gott der Bibel. Und Gott ließ ihn nicht ohne Hilfe.

Wie gut, wenn man diesen Gott kennt und mit Ihm lebt! Der Gott Daniels wird jedem, der seinen Lebensweg mit Ihm gehen möchte, in allen Konflikten ebenso beistehen. Aus www.gute-saat.de mit täglichen Ermutigungen
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Do 10. Sep 2020, 14:27

Auch beim Lachen hat das Herz Kummer, und das Ende der Freude ist Traurigkeit.
Sprüche 14,13

„Unerträglich!“

Dalida war eine berühmte Schlagersängerin und Schauspielerin, ihre Karriere war ein Riesenerfolg, und doch setzte sie im Alter von 54 Jahren ihrem Leben ein Ende. Als Abschiedsbrief hinterließ sie nur eine ganz kurze Notiz: „Das Leben ist mir unerträglich - vergebt mir.“

Das ist eines von vielen Beispielen dafür, dass Erfolg, Ruhm und Geld allein unser Leben noch nicht lebenswert machen können. Rein äußerliche Annehmlichkeiten und Freuden werden ihr Ende finden und mit ihnen alle Freundschaften, die sich in oberflächlicher Fröhlichkeit erschöpfen. Das hatte Dalida schmerzlich erfahren.

Deshalb richten die Worte aus dem Buch der Sprüche unsere Aufmerksamkeit darauf, wie es im Herzen des Menschen aussieht. Ohne Gott kann der Mensch nicht wirklich und dauerhaft glücklich sein. Das Glück des Menschen hängt von der Beziehung ab, die er mit seinem Schöpfer unterhält. Wenn ich Ihn nicht wirklich kenne und nicht weiß, dass Er mich liebt, wird mein Herz im tiefsten Grund leer und traurig bleiben, selbst wenn es mir äußerlich gut geht. Ich werde dem Glück nachjagen - aber es bleibt ein „Haschen nach Wind“, wie König Salomo es im Predigerbuch so treffend beschreibt.

Wenn ich aber Christus kennengelernt habe, zunächst als meinen Erretter, dann auch als täglichen Freund, tritt eine radikale Veränderung ein. Dann habe ich Grund und Ziel für mein Leben gefunden. Ich weiß mich von Gott geliebt und kenne ein tiefes Glück, das mir niemand nehmen kann.

In der Gemeinschaft mit Ihm wird das Leben nicht nur „erträglich“, sondern reich! Aus www.gute-saat.de mit täglichen Ermutigungen
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Sa 12. Sep 2020, 09:25

Gestern feierten wir unseren 38. Hochzeitstag allein durch Gottes Gnade als ein glückliches Ehepaar und weil wir nach Gottes Geboten leben wollen und Jesus allein nachfolgen.
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Sa 12. Sep 2020, 14:50

Das Licht ist in die Welt gekommen, und die Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren böse. Denn jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht bloßgestellt werden; wer aber die Wahrheit tut, kommt zu dem Licht, damit seine Werke offenbar werden, dass sie in Gott gewirkt sind.
Johannes 3,19–21

Lichtscheu?

In seiner Schrift „Zurückforderung der Denkfreiheit“ fordert der Philosoph Fichte die Fürsten Europas auf: „Hört willig auf die Stimme der Wahrheit. … Wollt ihr euch lichtscheu vor ihr verbergen? Was habt ihr sie zu fürchten, wenn ihr reinen Herzens seid?“

„Lichtscheu“ können nicht nur Fürsten sein. „Lichtscheu“ ist auch nicht nur das „Gesindel“. „Lichtscheu“ im weitesten Sinn sind alle Menschen, und zwar so lange, wie sie ihr Leben ohne Gott führen. Diese Tatsache trat unbestreitbar zutage, als Jesus Christus als das Licht in die Welt kam. Er sagt: „Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe“ (Johannes 12,46).

Sein Kommen stellt jeden vor die Entscheidung. Wollen wir in unseren Sünden weiterleben wie bisher, oder bekennen wir sie Gott, um davon befreit zu werden? - Gott hat „seinen Sohn gesandt als Sühnung für unsere Sünden“. Deshalb kann uns zugesichert werden: „Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit“ (1. Johannes 4,10; 1,9).

Auf diese Weise erhalten wir ein reines Herz und brauchen das Licht Gottes nicht mehr zu fürchten. - Von dem reinen Herzen und der Furchtlosigkeit hat auch Fichte gesprochen; aber empfangen können wir diese nicht durch die Philosophie, sondern nur durch den Glauben an Christus, den Sohn Gottes. Aus www.gute-saat.de mit täglichen Ermutigungen
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » So 13. Sep 2020, 09:24

Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst aus; der Vater aber, der in mir bleibt, er tut die Werke. Glaubt mir, dass ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist; wenn aber nicht, so glaubt mir um der Werke selbst willen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zum Vater gehe. Und um was irgend ihr bitten werdet in meinem Namen, das werde ich tun, damit der Vater verherrlicht werde in dem Sohn. Wenn ihr um etwas bitten werdet in meinem Namen, werde ich es tun.
Johannes 14,10–14

Gedanken zum Johannes-Evangelium

Die Worte Jesu sind tiefgründig. Sie zeigen, dass Er nicht nur vollkommen Mensch geworden ist, sondern dass Er zugleich Gott ist. Er ist Mensch und Gott in einer Person. Deshalb wundern wir uns nicht, dass die Leute damals sagten: „Niemals hat ein Mensch so geredet wie dieser Mensch“ (Kap. 7,46).

Wie entgegenkommend zeigt sich hier der Sohn Gottes! Obwohl schon seine Worte unmissverständlich klarmachen, dass Er der ewige Sohn ist, eins mit Gott, dem Vater, hat Er zusätzliche Beweise dafür geliefert: seine Werke. Diese sind einmalig, wie der Blindgeborene zu Recht bestätigte: „Von Ewigkeit her ist nicht gehört worden, dass jemand die Augen eines Blindgeborenen aufgetan hat“ (Kap. 9,32).

Der Herr kündigt an, dass die Glaubenden noch größere Werke tun würden, als Er selbst hier auf der Erde getan hat. Dies wurde buchstäblich erfüllt, nachdem der Herr in den Himmel aufgefahren war. Von den Aposteln lesen wir, dass ihr Schatten Kranke heilte und dass „Schweißtücher und Schürzen“ von ihrem Körper genommen wurden, um Kranke zu heilen. Oder denken wir an die 3000, die durch eine einzige Predigt zum Glauben kamen (Apostelgeschichte 5,15; 19,12; 2,41). Diese „größeren“ Werke entsprachen der „größeren“ Herrlichkeit, die Jesus jetzt im Himmel besitzt. Aus www.gute-saat.de mit täglichen Ermutigungen
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Mo 14. Sep 2020, 08:32

Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet.
2. Timotheus 4,7

Mit diesen Worten hält der Apostel Paulus kurz vor seinem Märtyrertod Rückschau. Sein Leben hatte sich gelohnt, seit er in Jesus, dem Sohn Gottes, Ziel und Sinn gefunden hatte. Schon vorher war er religiös gewesen, sogar fanatisch religiös. Er hatte die Christen systematisch aufgespürt und ins Gefängnis gebracht. Dann aber war die Kehrtwende gekommen, und Jesus Christus wurde für ihn zum Lebensinhalt und zum Thema der guten Botschaft, die er von nun an verkündigte.

Viele Menschen beneiden Glaubenszeugen wie Paulus um ihr erfülltes Leben. Sie spüren, dass im Vergleich dazu ihr eigenes Leben ohne klare Orientierung verläuft - sie sind innerlich leer und unbefriedigt geblieben.

In einer Abiturklasse fragten einmal die Schüler den Schulleiter: „Bitte sagen Sie uns, wann hat sich ein Leben gelohnt, und wann hat es sich nicht gelohnt? Sie haben doch Karriere gemacht!“ Der Schulleiter war Mathematiker und nicht etwa Religionslehrer. Er sagte: „Meine Damen und Herren, wenn Sie sich am lebendigen Gott verrechnet haben, hat sich Ihr Leben nicht gelohnt.“

Nicht jeder Rechenfehler macht auch alle anderen Teilergebnisse einer Aufgabe unbrauchbar. Und viele „Rechenfehler“ im Leben können korrigiert werden. Doch wer sich an Gott verrechnet, wer sich an Jesus Christus verrechnet, der enthält seinem Leben Fundament und Ziel vor: Die ganze „Lebensaufgabe“, das ganze Dasein, bleibt unbrauchbar, sinnlos und leer.

„Bei dir ist der Quell des Lebens,
in deinem Licht werden wir das Licht sehen.“
Psalm 36,10 Aus www.gute-saat.de mit täglichen Ermutigungen
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Mo 14. Sep 2020, 09:43

Weil Jesus Christus immer schon lebte, und in mir lebt, und in allen Menschen leben möchte, die ihn als Erlöser und Herr annehmen, habe ich die Seit jesuslebt.ch gemacht.
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Di 15. Sep 2020, 08:38

Du aber bist ein Gott der Vergebung, gnädig und barmherzig, langsam zum Zorn und groß an Güte.
Nehemia 9,17

Ein Gott der Vergebung

Ein junger Mann hielt einem erfahrenen Christen vor: „Wie kommen Sie dazu, das Christentum für die alleinige Wahrheit zu halten? Ich glaube, es ist dem Herrgott gleichgültig, ob man Ihn als Moslem, Buddhist oder Christ verehrt.“

Der alte Christ hörte geduldig zu und sagte dann: „Auf diese Frage hat schon vor fast 3000 Jahren der Prophet Micha geantwortet, als er sagte: ,Wer ist ein Gott wie du, der die Ungerechtigkeit vergibt? … Du wirst alle ihre Sünden in die Tiefen des Meeres werfen.‘ Wissen Sie, die Vergebung der Sünden wird uns nur in der Bibel verkündigt. Dort heißt es von Jesus Christus: ,Der uns liebt und uns von unseren Sünden gewaschen hat in seinem Blut.‘ Wenn Sie die Vergebung der Sünden nicht nötig haben, dann werden Sie getrost Moslem. Im anderen Fall würde ich Ihnen doch raten …“ (Micha 7,18.19; Offenbarung 1,5).

Er kam nicht zu Ende. Der junge Mann hatte es auf einmal sehr eilig wegzukommen. So blieb das Letzte, was der Alte sagte, gewissermaßen in der Luft stehen.

Niemand von uns sollte der Entscheidung ausweichen. Gehen Sie nicht weg! Fangen Sie an, im Gebet mit dem Herrn Jesus Christus zu reden! Er hört Sie. Bekennen Sie Ihm Ihre Sünden, und sagen Sie Ihm alles, was Sie bedrückt. Dann wird Er Ihnen die ganze Schuld vergeben und Ihnen ewiges Leben schenken. Glücklich jeder, der sagen kann: Auch ich habe die Barmherzigkeit Gottes erfahren.

„So steht geschrieben, dass der Christus leiden und am dritten Tag auferstehen sollte aus den Toten und in seinem Namen Buße und Vergebung der Sünden gepredigt werden sollten allen Nationen.“ Lukas 24,46.47 Aus www.gute-saat.de mit täglichen Ermutigungen
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Mi 16. Sep 2020, 08:22

Als sie aber völlig aufgewacht waren, sahen sie seine Herrlichkeit.
Lukas 9,32

Simon Petrus - ein Augenzeuge

Die Apostel hatten in Jesus den verheißenen Messias und Erlöser erkannt. Sie erwarteten von Ihm, dass Er sein Friedensreich auf der Erde errichten würde, wie es im Alten Testament angekündigt war. Dabei ließen sie aber solche Stellen außer Acht, die von den Leiden und dem Tod des Messias sprachen, zum Beispiel das 53. Kapitel im Buch des Propheten Jesaja.

Als Jesus seinen Jüngern nun sagte, „dass er nach Jerusalem hingehen müsse“, um dort „vieles zu leiden und getötet und am dritten Tag auferweckt“ zu werden, waren sie bestürzt. Das galt besonders für Petrus. Die Apostel wussten damals nicht, dass der Messias zuerst leiden und sterben musste, um sie und unzählige andere zu erlösen. Erst danach wird Er sein Reich auf dieser Erde in Herrlichkeit aufrichten (Matthäus 16,21–23; 1. Petrus 1,11).

Der Herr sieht die Verwirrung und Bestürzung in den Herzen seiner Jünger. Sie sollen erkennen: Auch wenn Christus zuerst leiden und sterben muss - die herrliche Aussicht auf sein Reich wird dadurch keineswegs ungewiss. Jesus nimmt Petrus und zwei andere Jünger mit auf einen Berg. Und dort sehen sie in einer Vorausschau die Herrlichkeit des Herrn Jesus Christus in seinem kommenden Friedensreich.

Und während die Führer des Volkes den Messias ablehnen und töten wollen, bekennt Gott selbst sich hier vor den Jüngern zu seinem Sohn und sagt: „Dieser ist mein geliebter Sohn, ihn hört“ (Lukas 9,28–35).

Viele Jahre später kommt Petrus auf diese Begebenheit zurück. Er hält daran fest, dass Jesus Christus wiederkommen und sein Reich in Macht und Herrlichkeit errichten wird. Er betont, dass er selbst „Augenzeuge seiner herrlichen Größe“ gewesen ist. Dieses Ereignis auf dem Berg bestätigt eindrücklich die prophetischen Aussagen der Bibel (2. Petrus 1,16–21). Aus www.gute-saat.de mit täglichen Ermutigungen
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Mi 16. Sep 2020, 21:10

Wir sahen gerade den Beitrag mit Arne Kopfermann an https://www.srf.ch/play/tv/fenster-zum- ... ef491eb1a8 an, der uns sehr berührt hat. Ich wünsche dir viel Freude und Gottes Segen beim Anschauen.
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Do 17. Sep 2020, 08:08

Was ist leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: Deine Sünden sind vergeben, oder zu sagen: Steh auf, nimm dein Bett auf und geh umher?
Markus 2,9

Der Herr Jesus Christus hat einem gelähmten Mann gesagt: „Deine Sünden sind vergeben“ (V. 5). Bei einigen Schriftgelehrten regt sich Widerspruch im Herzen: Sünden vergeben? Das kann doch nur Gott!

Auf diese Gedanken antwortet Jesus mit der Frage in unserem Bibelwort. Diese Frage kann man aus zwei Perspektiven beantworten. Aus der Sicht der Menschen ist es viel leichter, zu sagen: „Deine Sünden sind vergeben“, als einem Lahmen zu befehlen: „Steh auf.“ Schließlich können wir nicht überprüfen, ob die Sünden wirklich vergeben sind. Doch ob ein Gelähmter plötzlich laufen kann, das ist leicht zu beobachten. Und die Aufforderung dazu wird niemand leichtfertig aussprechen. Sonst würde man ihn schnell als Betrüger entlarven.

Jesus, der Sohn Gottes, zeigt nun, dass Er wirklich die Vollmacht hat, Sünden zu vergeben. Wie zeigt Er das? Er befiehlt dem Gelähmten, aufzustehen, sein Tragbett aufzunehmen und nach Hause zu gehen. Und tatsächlich - das Wunder geschieht: Der gelähmte Mann kann seine Beine wieder gebrauchen.

Als Jesus Christus auf der Erde war, gebrauchte Er seine göttliche Kraft, um Kranke zu heilen. Er tat das nie leichthin, sondern mit tiefem Mitempfinden. Angesichts des menschlichen Elends war Er stets „innerlich bewegt“ (z. B. Kap. 1,41; 6,34; 8,2).

Doch damit unsere Sünden gesühnt würden, genügte kein göttliches Machtwort. Dazu musste der Sohn Gottes das Gericht Gottes über unsere Sünden tragen und in den Tod gehen. Aus dieser Sicht war es für Jesus viel schwerer, zu sagen: „Deine Sünden sind vergeben“, als zu sagen: „Steh auf und geh umher.“ Doch aus unfassbarer Liebe zu uns ist der Sohn Gottes diesen schweren Weg gegangen. Nun darf jeder, der an Ihn glaubt, die Gewissheit haben:

„Deine Sünden sind vergeben.“ Aus www.gute-saat.de mit täglichen Ermutigungen
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Sa 19. Sep 2020, 11:13

Saulus aber sprach: Wer bist du, Herr? Er aber sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst.
Apostelgeschichte 9,5

Die Predigt auf der Zeche (1)

Einige Bergleute stehen zusammen und warten auf die wöchentliche Lohnauszahlung. Da sagt einer zu einem anderen: „Fred, ich habe gehört, du bist letzte Woche fromm geworden. Wir haben noch 5 Minuten Zeit - halte uns doch mal eine Predigt!“ Andere stimmen zu: „Ja, ja, eine richtige Predigt, mit einem Bibelwort am Anfang! Das wird ein Gaudi!“

Erst zögert Fred, dann beginnt er:

„Mein Predigttext ist das Wort, dass Jesus Saulus von Tarsus zuruft: ‚Ich bin Jesus, den du verfolgst.‘ - Jungs, vor zwei Wochen noch habe ich geflucht und geschworen, dass es keinen Gott gibt. Doch jetzt weiß ich, dass es Ihn gibt und dass Er mein Vater ist. Und ich weiß, dass es einen Retter gibt und dass Er mich gerettet hat. Ich will euch erzählen, wie das passiert ist:

Letzte Woche Mittwoch habe ich nach der Schicht den letzten Bus verpasst. So musste ich die 10 Kilometer nach Hause laufen. Es war kalt und stockdunkel, und der Weg war nur schlecht zu erkennen. Als ich mich mühsam durch das Dunkel kämpfte, fiel mir plötzlich ein Wort meiner Mutter ein. Sie hatte mir als Kind von zwei Lebenswegen erzählt: von einem, der zu Gott führt, und von einem anderen, der ins Verderben führt (Matthäus 7,13.14).

Auf einmal wusste ich, dass ich auf dem Weg zum Verderben war. In meinem Inneren schrie ich: ‚Gott, das ist wahr, das ist alles wahr, o Gott, rette mich!‘ Plötzlich fiel mir ein weiteres Bibelwort ein, das meine Mutter mir gesagt hatte, das Wort, das Saulus von Tarsus gehört hatte: ‚Ich bin Jesus, den du verfolgst.‘ Das Wort traf mich tief!“ Aus http://www.gute-saat.de mit täglichen Ermutigungen
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » So 20. Sep 2020, 09:41

Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.
Johannes 6,37

Die Predigt auf der Zeche (2)

Einige Bergleute warten auf die wöchentliche Lohnauszahlung. Um sich die Zeit zu vertreiben, haben sie Fred aufgefordert, ihnen eine kurze Predigt zu halten. Sie haben nämlich gehört, dass er fromm geworden sei.

Fred erzählt:

„Ich erinnerte mich an das Wort, das Jesus Christus zu Saulus von Tarsus sagt: ‚Ich bin Jesus, den du verfolgst.‘ Und ich merkte, dass Gott dadurch zu mir redete. Dann fielen mir noch zwei weitere Bibelworte aus dem Mund meiner Mutter ein: ‚Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben‘ (Matthäus 11,28); und der Satz: ‚Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.‘

Da wurde es Licht in meiner Seele. Denn auch ich hatte Jesus verfolgt, hatte seinen Namen missbraucht und verlacht. Doch dort auf dem Nachhauseweg kam ich zu Ihm und bekannte Ihm meine Sünden. Nun weiß ich, dass Er mich angenommen hat und dass ich gerettet bin.

Ich bin kein Prediger, Jungs, aber ich wünschte mir, ich könnte eure Herzen erreichen und euch mit diesem wunderbaren Heiland bekannt machen. Er hat mir geholfen, zu euch zu reden, und Er sagt auch euch: ‚Ich bin Jesus, den du verfolgst.‘ Jesus heißt Retter. Und so wie Er den Verfolger Saulus gerettet hat, so hat Er auch mich gerettet. Und mit euch will Er dasselbe tun.“

Freds Predigt ist zu Ende. In die eingetretene Stille hinein sagt einer der Bergleute: „Fred, du hast erwähnt, dass Jesus gesagt hat: ‚Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.‘ Ich sage es jetzt vor euch allen, dass ich auch zu Ihm kommen möchte …“ Aus www.gute-saat.de mit täglichen Ermutigungen
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Beitragvon Bernhard » So 20. Sep 2020, 20:46

Eben sahen wir den Beitrag von Fenster zum Sonntag https://www.srf.ch/play/tv/fenster-zum- ... 77aa0b7e44 den wir allen sehr gerne empfehlen auch zu schauen und dadurch ermutigt zu werden.
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Beitragvon Bernhard » Mo 21. Sep 2020, 07:22

Wie ein Vater sich über die Kinder erbarmt, so erbarmt sich der HERR über die, die ihn fürchten. Denn er kennt unser Gebilde, ist eingedenk, dass wir Staub sind.
Psalm 103,13.14

Die Naturwissenschaft hat teilweise für Ernüchterung gesorgt; sie lässt wenig Raum für Träumereien über unsere Wichtigkeit. Wie „unromantisch“ ist zum Beispiel der Gedanke, dass mit dem Erlöschen der Sonne kein Leben mehr auf der Erde möglich wäre! Wie ernüchternd die Einsicht, dass - in kosmischen Dimensionen gedacht - die Menschheit im Grunde nicht mehr ist als ein Bakterienhaufen!

Und doch hatte der Psalmdichter schon vor 3000 Jahren eine solche Einsicht. „Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren!“, so war er von Gott belehrt.

Was aber folgern wir nun aus unserer „Wertlosigkeit“? Hier kann uns die Wissenschaft nicht weiterhelfen. Sie kann Gott nicht erforschen und nichts über Ihn aussagen. Hier sind wir darauf angewiesen, dass sich der große Gott selbst offenbart. Und diese Offenbarung gibt es! Wir finden sie in der Bibel, der beglaubigten Urkunde seiner Offenbarung.

Lesen wir das Bibelwort noch einmal: Gott weiß also, dass wir „Staub“ sind. Dennoch kümmert Er sich um uns. Das ist erstaunlich und entspricht seiner Güte. Aber Er will noch mehr: Er will sich über uns erbarmen wie ein Vater über seine Kinder.

Dieses Erbarmen wendet Gott denen zu, „die ihn fürchten“. Das sind die, die sich seiner Autorität als Schöpfer unterwerfen. Sie erkennen an, dass Gott das Verfügungsrecht über ihr Leben hat. Aber sie müssen eingestehen, dass sie ihrer Verantwortung nicht entsprochen haben, sondern vor Ihm schuldig geworden sind. Deshalb nehmen sie dankbar die Vergebung an, die Gott uns in Christus anbietet, und stützen sich Tag für Tag auf sein Erbarmen. Aus www.gute-saat.de mit täglichen Ermutigungen
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Beitragvon Bernhard » Di 22. Sep 2020, 08:03

Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter.
Jakobus 1,17

Zurückgelassene Bibeln

Vor einigen Jahrzehnten erzählte der Evangelist Erino Dapozzo folgendes Erlebnis:

„Ich gab in einigen Zeitungen der französischen Schweiz Inserate auf, so in Genf, Montreux und Lausanne. In diesen Anzeigen suchte ich Bibeln, und zwar für die Missionsarbeit in Frankreich. Lange hörte ich nichts. Dann kam eine Nachricht von einem Gastwirt. Wohlgemerkt, eine Nachricht aus einem Restaurant, nicht aus einem Pfarrhaus. Der Gastwirt schrieb mir kurz: ‚Bitte kommen Sie vorbei! Ich habe viele Bibeln zu verschenken.‘ - Ich machte mich sofort auf den Weg. Der Wirt war sehr freundlich. ‚Ich habe einen ganzen Berg von Bibeln‘, sagte er.

Und dann erklärte er mir die Hintergründe: ‚Sehen Sie, dort steht die Kirche - hier mein Restaurant. Die Paare, die sich dort trauen lassen, erhalten eine Hochzeitsbibel vom Pastor. Vorn auf dem ersten Blatt sind Name und Vorname sorgfältig in Schönschrift eingetragen. Nach der Trauung kommt die Hochzeitsgesellschaft dann zu mir zum Mittagessen. Sie essen gut und viel und trinken noch mehr. Und wenn sie fortgehen, nehmen viele Paare das erste Blatt mit dem Namen aus der Bibel heraus, tun es in die Tasche und lassen die Bibel hier.‘

Dann führte mich der Wirt in einen Nebenraum. Da lagen 62 Hochzeitsbibeln auf dem Tisch. 62 neue Bibeln - fortgeworfen!“

Die Ehe ist eine göttliche Einrichtung; sie stammt noch aus dem Garten Eden (1. Mose 2,24). Und die innige Beziehung von Mann und Frau ist ein beglückendes Geschenk Gottes. Doch wenn dieses Glück Tiefgang und Bestand haben soll, dann geht es nicht ohne Gott und sein Wort. Die Bibel zeigt uns, wie wir alles Gute, was Gott uns schenkt, zu unserer Freude und zu seiner Ehre genießen können. Es ist ein Genuss ohne Reue, ein Genuss, der in die ewige Freude bei Gott übergeht. Aus www.gute-saat.de mit täglichen Ermutigungen
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Mi 23. Sep 2020, 07:42

Petrus spricht zu Jesus: Niemals sollst du mir die Füße waschen! Jesus antwortete ihm: Wenn ich dich nicht wasche, hast du kein Teil mit mir. Simon Petrus spricht zu ihm: Herr, nicht meine Füße allein, sondern auch die Hände und das Haupt! Jesus spricht zu ihm: Wer gebadet ist, hat nicht nötig, sich zu waschen, ausgenommen die Füße.
Johannes 13,8–10

Simon Petrus braucht Korrektur

Das Passahfest steht vor der Tür, und der Herr Jesus ist mit seinen Jüngern versammelt. In wenigen Stunden wird Er leiden und sterben. Doch Jesus denkt nicht an sich, sondern an seine Jünger. Und mit einer symbolischen Handlung bereitet Er sie auf die Zeit vor, wenn Er nicht mehr sichtbar bei ihnen ist.

Jesus steht vom Abendessen auf, legt die Oberkleider ab, nimmt ein leinenes Tuch, umgürtet sich, gießt Wasser in ein Waschbecken und beginnt, die Füße der Jünger zu waschen. Petrus protestiert. Für ihn kommt es nicht in Frage, dass sein Herr eine so niedrige Arbeit verrichtet und ihm die Füße wäscht.

Petrus redet offen und ehrlich, leidenschaftlich - aber auch voreilig. Doch Petrus muss sich die Füße von Jesus waschen lassen, damit er Gemeinschaft mit Ihm haben kann. Sofort ändert Petrus seine Meinung: „Nicht meine Füße allein, sondern auch die Hände und das Haupt!“ - Er möchte, dass nichts zwischen ihm und seinem Meister steht!

Doch der Herr korrigiert ihn: „Wer gebadet ist, hat nicht nötig, sich zu waschen, ausgenommen die Füße.“ Baden ist einmalig; es steht für die nur einmal geschehene neue Geburt, für den Anfang des Glaubenslebens: „Wir sind wiedergeboren … durch das lebendige und bleibende Wort Gottes“ (1. Petrus 1,23). Das Waschen der Füße, die durch Staub und Schmutz immer wieder dreckig werden, steht für eine tägliche Reinigung. Sie muss immer wieder geschehen und entspricht dem täglichen Sündenbekenntnis, das Jesus durch Gottes Wort bei uns bewirken will. Aus www.gute-saat.de mit täglichen Ermutigungen
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Do 24. Sep 2020, 07:23

Wenn wir, da wir Feinde waren, mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, so werden wir viel mehr, da wir versöhnt sind, durch sein Leben gerettet werden.
Römer 5,10
Wir bitten an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!
2. Korinther 5,20

Jeder Mensch ist von Natur aus ein Sünder. Sein Denken und Handeln entspricht nicht Gottes Maßstab. Die Bibel spricht in diesem Zusammenhang davon, dass der Mensch dem Leben Gottes entfremdet ist.

Erinnern wir uns daran, wie alles angefangen hat: Als Adam und Eva von der verbotenen Frucht gegessen und damit das Gebot Gottes übertreten hatten, versteckten sie sich vor Ihm, weil ihr Gewissen sie verurteilte. Schon bald zeigte sich die Feindschaft der ganzen Menschheit: Großtun gegenüber Gott und alles daransetzen, ohne Ihn auszukommen.

Aber Gott war nie der Feind des Menschen. Er hat ja die Welt so geliebt, dass Er seinen eingeborenen Sohn gab! Daher musste Gott nie mit Menschen versöhnt werden. Doch der Mensch muss mit Gott versöhnt werden. Seine Beziehung zu Gott, die durch die Sünde gestört war, musste wieder in Ordnung gebracht werden. Das ist die Bedeutung des biblischen Begriffs Versöhnung.

Für alle, die den Tod Christi glaubend für sich in Anspruch nehmen, ist diese Versöhnung eine vollendete Tatsache. Der auferstandene Herr ist für sie die Garantie ihrer Errettung. Allen anderen gilt noch die Botschaft Christi: „Lasst euch versöhnen mit Gott!“ Wer es versäumt, ist für ewig verloren.

Einmal werden alle Dinge auf der Erde und im Himmel mit Gott versöhnt sein. Sie werden dann in ungetrübter, gesegneter Beziehung zu Ihm stehen. Das gilt aber keineswegs für alle Menschen. Sie sind vernunftbegabte, verantwortliche Wesen. Deshalb müssen sie jetzt, in der Zeit der Gnade, den Schritt des Glaubens und der Umkehr zu Gott bewusst tun. Aus www.gute-saat.de mit täglichen Ermutigungen
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Fr 25. Sep 2020, 09:06

So weit der Osten ist vom Westen, hat er von uns entfernt unsere Übertretungen.
Psalm 103,12

Manche Christen sagen: „Niemand kann wissen, ob seine Sünden vergeben sind; das wird man erst in der Ewigkeit erfahren.“ - Aber warum sollten wir das nicht wissen können? Hat Gott denn in seinem Wort nicht klar genug darüber gesprochen? Immerhin wusste schon der Psalmdichter David, dass seine „Übertretungen“ unvorstellbar weit von ihm entfernt waren: Sie waren ihm völlig vergeben. Und mit diesem Wissen stand er nicht allein.

Welches Interesse könnte Gott daran haben, die Menschen, denen Er Gnade erweist, bis zuletzt im Unklaren zu lassen? Dass es nicht so ist, wird an mehreren Stellen des Neuen Testaments bezeugt. Eine davon steht im ersten Brief des Apostels Johannes: „Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes“ (Kap. 5,13). Mit seinem Brief wollte er den Gläubigen also vor allem versichern, dass ihre Sünden vergeben waren und sie „ewiges Leben“ besaßen - ein Leben, das für die Gegenwart Gottes passend ist.

Ähnlich deutliche Aussprüche finden wir auch an anderen Stellen des Wortes Gottes (vgl. Johannes 5,24; Römer 5,1; Hebräer 10,10.14.17.18). Und trotzdem trifft man immer wieder Menschen, die sich ihrer Schuld vor Gott bewusst geworden sind, die ihre Sünden bereut und Ihm bekannt haben, aber dennoch sagen: „Ich hoffe, in den Himmel zu kommen“, anstatt zu sprechen: „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt“ (Hiob 19,25).

Wir möchten solche besorgten Menschen daran erinnern, dass das Sühnopfer Jesu Christi vollkommen ist; es ist die alleinige Grundlage dafür, dass Sünden vergeben werden können. Und die Sicherheit für uns liegt in der bestimmten Zusage der Errettung, die Gott in seinem Wort gegeben hat. Aus www.gute-saat.de täglich Ermutigungen
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Sa 26. Sep 2020, 05:37

Mit Gottes Hilfe kann ich jedes Leid ertragen und deswegen nicht den Glauben verlieren, weil ich allein Jesus nachfolgen will.
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Sa 26. Sep 2020, 07:29

So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.
Johannes 1,12

Im letzten Sommer habe ich eine Segeltour gemacht. Dabei kam ich mit dem Skipper, dem Kapitän, ins Gespräch. Als wir über Anstand und fehlende Werte sprachen, fragte ich ihn, ob er glaube, dass er in den Himmel komme. Überrascht sah er mich an und sagte: „Ich denke schon!“

Nun wollte ich wissen, warum er davon überzeugt war. Er dachte kurz nach und antwortete dann: „Nun, ich denke, dass ich ein anständiger Kerl bin: Ich bin meiner Frau treu, ich kümmere mich um meine Kinder. Hin und wieder trinke ich einen über den Durst, aber das tun ja alle hier. Ich bin bei der Steuer ehrlich …“ Ich schaute ihn erwartungsvoll an: „Ist das alles?“ - „Nein, nein“, sagte er, „manchmal gehe ich sonntags in die Kirche, auf jeden Fall Weihnachten und Ostern. Ich habe keinen Streit mit meinen Nachbarn, helfe im Segelklub, und auch wenn mich jemand nachts braucht, bin ich für ihn da.“ Er sah mich an und sagte: „Ich denke, das genügt!“

Ich schüttelte den Kopf: „Nein, das reicht nicht aus, und das alles bringt Sie auch nicht in den Himmel!“ - Und dann erklärte ich ihm, dass Gott Menschen erretten will, dass Er dabei aber nicht von guten Werken gesprochen hat. Ich erzählte ihm von der Gnade Gottes und von dem Weg der Erlösung - und ich sah in seinem Gesicht, dass er davon noch nie etwas gehört hatte.

Viele glauben wie er, dass sie sich mit guten Taten den Himmel verdienen können. Doch den Himmel kann man sich nicht verdienen, man kann ihn nur geschenkt bekommen! Die Errettung ist ein Werk Gottes, ein Geschenk, und ein Geschenk kann man sich nicht verdienen oder erarbeiten. Man kann es nur annehmen - und dann Gott „Danke“ dafür sagen.

„Durch die Gnade seid ihr errettet, mittels des Glaubens; und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.“ Epheser 2,8.9 Aus www.gute-saat.de mit täglichen Ermutigungen
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Mo 28. Sep 2020, 06:28

Weil ich Jesus Christus als meinen Erlöser und Herr im Glauben angenommen habe, so ist er auch für meine Schuld am Kreuz gestorben und gab mir die Gewissheit des ewigen Lebens bei Gott.
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Mo 28. Sep 2020, 07:14

Unter https://nzd.beroea.ch/home.html kannst du täglich einen Bibelvers mit Auslegung oder Geschichten lesen. Gott segne dich dabei und schenke dir Weisheit seinen Willen für dein Leben zu erkennen.
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Mo 28. Sep 2020, 10:00

Er wird nicht streiten noch schreien, noch wird jemand seine Stimme auf den Straßen hören; ein geknicktes Rohr wird er nicht zerbrechen, und einen glimmenden Docht wird er nicht auslöschen, bis er das Gericht zum Sieg führt.
Matthäus 12,19.20

Diese Verse beschreiben das Wirken des Herrn Jesus Christus mit einem Zitat aus dem Propheten Jesaja. Schon Jesaja hatte im Voraus gesehen, dass der Messias ganz anders auftreten würde als die Großen dieser Welt. Und wie genau hat sich seine Prophezeiung erfüllt!
Jesus hat die Sache Gottes mit ganzer Hingabe vertreten, allerdings nicht in geräuschvoller Selbstdarstellung, sondern in ruhigem, beständigem Dienen. Er hat seine Botschaft nicht wie ein aufdringlicher Marktschreier verkündet, der nur am Verkauf seiner Waren, nicht aber an den Menschen interessiert ist. Nein, das Wirken Jesu war durch Liebe und Fürsorge, durch Sanftmut und Demut geprägt (Kap. 11,28-30).
Bald wird der Sohn Gottes erneut auf die Erde kommen und sein Friedensreich aufrichten. Dann werden Recht und Gerechtigkeit auf der Erde herrschen. Doch bis dahin gibt es - selbst in den Rechtsstaaten dieser Welt - vieles, was als Ungerechtigkeit und Bedrückung empfunden wird.
Wie gut ist es, dass Christus als Heiland und Erlöser auf alle zugeht, die sich schwach und zerschlagen fühlen! Er hat einen Blick für die Hilflosen, an denen andere achtlos vorübergehen. Das „geknickte Rohr“ und der „glimmende Docht“ finden bei Ihm Rettung und Hilfe. Diese bildlichen Ausdrücke beschreiben das Elend, das durch die Sünde in die Welt gekommen ist und die Menschen bedrückt. Allen, die unter dieser Last leiden, gilt die Einladung Jesu:
„Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben.“
Matthäus 11,28
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Mo 28. Sep 2020, 21:03

Das Zeugnis von Oli https://www.erf.de/erf-mediathek/sendun ... alt/67-659 hast uns sehr gefreut und berührt was Gott aus Menschen machen kann die ihm ihr Vertrauen schenken. Gott segne dich beim Anschauen.
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Di 29. Sep 2020, 07:29

Petrus aber sprach zu Jesus: Herr, mit dir bin ich bereit, auch ins Gefängnis und in den Tod zu gehen.
Lukas 22,33

Simon Petrus überschätzt sich

Gerade hat der Herr Jesus seine Jünger gewarnt, dass Satan sie auf die Probe stellen will, wie man Weizen durch ein Sieb schüttelt (V. 31). Das betrifft besonders Petrus, den Wortführer der Zwölf. Doch der ist von sich selbst überzeugt und fühlt sich nicht angesprochen. Die drei Worte „Ich bin bereit“ sind der Schlüssel zu der Erklärung, wie es zu der größten Krise in seinem Leben kommen kann.

Petrus meint, was er sagt. Und er liebt den Herrn wirklich. Doch er weiß nicht, dass er aus sich selbst heraus gar nichts kann. Er denkt, er schafft das - und weiß nicht, wie schwach er eigentlich ist. Er hat noch nicht gelernt, „dass in mir … nichts Gutes wohnt“, so wie Paulus es später schreibt. Was hätte Petrus geholfen, was hätte ihn bewahrt? Sicherlich das, was der Herr wenig später sagt: „Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt; der Geist zwar ist willig, das Fleisch aber schwach.“ Petrus muss lernen - schmerzlich lernen -, dass er versagt, wenn er auf sich und seine Fähigkeiten vertraut (Römer 7,18; Matthäus 26,41).

Petrus würde seinen Meister verleugnen. Doch der Herr hat für Petrus gebetet, damit sein Glaube nicht aufhört. Und wenn er umgekehrt, wenn er wieder zurechtgekommen sein wird - dann hat Er noch eine Aufgabe für Petrus: Er soll seine Brüder stärken (V. 32).

„Wer zu stehen meint, sehe zu, dass er nicht falle.“ - Wir sollen zu Gott beten, weil nur Er uns vor allem Straucheln bewahren und unbeschadet ans himmlische Ziel bringen kann. - Wenn wir aber wie Petrus versagt haben, dann sollen wir unsere Sünden bekennen und umkehren! Denn Gott ist „treu und gerecht, dass er … die Sünden vergibt und … uns reinigt von aller Ungerechtigkeit“ (1. Korinther 10,12; Judas 24; 1. Johannes 1,9). Aus www.gute-saat.de mit täglichen Ermutigungen
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Mi 30. Sep 2020, 12:26

Ein geknicktes Rohr wird er nicht zerbrechen, und einen glimmenden Docht wird er nicht auslöschen.
Matthäus 12,20

Es war bewegend, wie der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Barack Obama, am Pult des Weißen Hauses stand - und weinte. Weinte, weil 27 Menschen, davon allein 20 Kinder, bei einem der schlimmsten Amokläufe an Schulen getötet worden waren. Er sagte: „Unsere Herzen sind heute gebrochen. … Es gibt keine Worte, die den Schmerz lindern können.“ Ja, Situationen wie diese können Herzen zerreißen und zerbrechen.

Es mögen viele betroffen sein, wie damals Ende des Jahres 2012 - es mögen nur wenige betroffen sein wie Anfang 2019, als der zweijährige Julen in Spanien in ein 110 Meter tiefes Bohrloch fiel und nach fast zweiwöchigen Rettungsbohrungen nur noch tot geborgen werden konnte. Auch hier war die Hilflosigkeit greifbar und ließ zerbrochene Herzen zurück. Herzen, die riefen …, die schrien …, die sich sehnten, getröstet zu werden!

Auch die Bibel redet von zerbrochenen Herzen: Sie sagt, dass Gott „ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz … nicht verachten wird“. Er sieht auf solche Herzen nicht herab, sondern steht ihnen bei: „Nahe ist der HERR denen, die zerbrochenen Herzens sind, und die zerschlagenen Geistes sind, rettet er.“ Doch Er möchte diesen Herzen nicht nur nahe sein, sondern möchte „heilen, die zerbrochenen Herzens sind“. Er selbst möchte diese Herzen wieder gesund machen: „Er heilt, die zerbrochenen Herzen sind und verbindet ihre Wunden“ (Psalm 51,19; 34,19; 147,3; Jesaja 61,1).

Gott will helfen und heilen, wenn wir zerschlagen und ohnmächtig sind. Vielleicht hat uns ein Unglück von außen getroffen. Oder uns macht unsere Schuld vor Gott zu schaffen - das steht in den angeführten Bibelworten im Vordergrund. Gott ist immer bereit, zu verbinden und zu heilen. Auch heute noch. Auch in unserem Leben! Dazu müssen wir nur uns selbst und unsere Not Ihm ausliefern. Aus www.gute-saat.de mit täglichen Ermutigungen
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Do 1. Okt 2020, 08:04

Du bist eine Festung gewesen dem Geringen, eine Festung dem Armen in seiner Bedrängnis, eine Zuflucht vor dem Regensturm, ein Schatten vor der Glut.
Jesaja 25,4
Siehe, ein König wird regieren in Gerechtigkeit; und die Fürsten, sie werden nach Recht herrschen. Und ein Mann wird sein wie ein Bergungsort vor dem Wind und ein Schutz vor dem Unwetter, wie Wasserbäche in dürrer Gegend, wie der Schatten eines gewaltigen Felsens in lechzendem Land.
Jesaja 32,1.2

Der Wanderer im Gebirge weiß den Wert eines Zufluchtsortes sehr zu schätzen, wenn unerwartet ein Gewitter losbricht - und wäre es auch nur eine Baumgruppe oder die Hütte eines Hirten. Und wie ist es erst, wenn jemand eine Wüste durchquert und der heiße Wind dann ganze Sandstürme aufwirbelt! Die Bewohner des Orients waren genügend vertraut damit, so dass sie das Bild, das der Prophet gebraucht, verstehen konnten.

Unsere Bibelverse weisen prophetisch voraus auf die apokalyptischen Ereignisse der Endzeit. Doch auch jeder, der heute durch Leiden geht, weiß sie zu schätzen; die Verse trösten ihn. Er denkt an die persönliche Nähe des Herrn Jesus Christus und weiß, dass Er seinen Erlösten gern zur Seite steht, wenn sie durch Nöte gehen. Der 121. Psalm sagt wiederholt: „Dein Hüter schlummert nicht“ (V. 3).

Ein Zufluchtsort ist sehr nützlich, wenn der Sturm losbricht. Aber ein Schatten gegen die Hitze und Wasserbäche in einer dürren Gegend sind vielleicht noch wertvoller. Denn es gibt ja im Leben nicht nur große Stürme, sondern oft sind es die kleinen Probleme und Sorgen, die sich überlagern und dadurch drückender sein können als ein Unglück. Sie verursachen nicht so sehr Schmerz, sondern machen müde und mutlos. Doch Jesus ist auch dann für alle da, die Ihm vertrauen, um ihre Herzen aufzurichten.

„Der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand.“ Psalm 121,5 Aus www.gute-saat.de mit täglichen Ermutigungen
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Hotte » Do 1. Okt 2020, 10:30

Bernhard hat geschrieben:Unsere Bibelverse weisen prophetisch voraus auf die apokalyptischen Ereignisse der Endzeit. Doch auch jeder, der heute durch Leiden geht, weiß sie zu schätzen; die Verse trösten ihn.

Ein Zufluchtsort ist sehr nützlich, wenn der Sturm losbricht.


Offenbarung 14,1-5 - Wenn Mensch (also wir alle!) die Vorsehung nicht gottgefällig überwindet, dann sollte man unter den 144000 sein, denn kein Zufluchtsort wird vor Gottes Gnade (dem Tod nach dem Jüngsten Gericht!) bewahren.

Nur Luzifer (das ist eine Geschichte zur Deutung unserer Bewusstseinsentwicklung und dem Löschen der "Festplatten" und "Arbeitsspeicher" im Falle des Scheiterns) wird mit den 144000 für einen weiteren Versuch Seele Mensch dann noch gebraucht.
Matthäus 22,37-40
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Fr 2. Okt 2020, 16:57

Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel eingehen.
Matthäus 18,3
So tut nun Buße und bekehrt euch, damit eure Sünden ausgetilgt werden.
Apostelgeschichte 3,19

Manchmal hört man den Ausdruck: „Der hat seine Damaskus-Stunde erlebt.“ Damit ist gemeint, dass jemand seine Einstellung schlagartig geändert hat: Mit einem Mal bejaht er das, was er bisher abgelehnt oder sogar bekämpft hat, und gibt sich ihm ganz hin. Auf vielen Gebieten des Lebens kann man seine „Damaskus-Stunde“ erleben und eine totale Kehrtwendung machen. Auch Skiläufer sprechen von einer Kehre, wenn man sich auf der Stelle in die Gegenrichtung umwendet.

Der Erste, der im wortwörtlichen Sinn seine „Damaskus-Stunde“ erlebte, war Saulus von Tarsus. Er lebte im 1. Jahrhundert unserer Zeitrechnung und war ein erbitterter Gegner des christlichen Glaubens. Eines Tages war er auf dem Weg nach Damaskus, um auch dort die Christen zu verfolgen. Doch unterwegs hatte er eine plötzliche und unerwartete Begegnung, die sein ganzes Leben verändern sollte.

Dieser Jesus, den Saulus so heftig bekämpfte, indem er die Christen verfolgte, erschien ihm in einem Licht aus dem Himmel, „das den Glanz der Sonne übertraf“. Jesus gebot ihm Halt und fragte ihn: „Saul, Saul, was verfolgst du mich?“ Und auf die Frage: „Wer bist du, Herr?“, hörte Saulus die Antwort: „Ich bin Jesus, den du verfolgst“ (Apostelgeschichte 9,4.5; 26,13). Da wurde Saulus klar, dass er auf einem Irrweg war. Und von dem Tag an wurde er von einem unerbittlichen Verfolger zu einem feurigen Verkündiger Jesu Christi.

Wie damals Saulus so muss auch heute jeder seine „Damaskus-Stunde“ erleben und Jesus Christus begegnen. Wie auch das bisherige Leben war, bei Christus findet jeder Vergebung seiner Sünden und ein völlig neues Leben. Und je mehr wir uns der Leitung und dem Schutz des Herrn Jesus unterstellen, desto mehr wird sich das neue Leben entfalten und desto mehr Freude werden wir erfahren. Aus www.gute-saat.de mit täglichen Andachten.
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Sa 3. Okt 2020, 11:20

Geh von mir hinaus, denn ich bin ein sündiger Mensch, Herr.
Lukas 5,8

Er machte einen seriösen und verantwortungsbewussten Eindruck. Als ich ihm eine christliche Schrift anbot, schüttelte er mitleidig den Kopf: „Da sind Sie bei mir an der falschen Adresse. Ich wüsste nicht, was ich Gott bekennen müsste. Geben Sie das lieber jemand anderem.“

Da er jedoch stehen blieb, fragte ich ihn: „Haben Sie noch nie einen bösen Gedanken gehabt, noch nie ein Gesetz übertreten oder die Unwahrheit gesagt, noch nie hart oder unbarmherzig reagiert?“ - „Na ja“, sagte er, „wenn Sie mich so fragen: Natürlich!“ - „Nun“, sagte ich, „Gott sagt uns in seinem Wort, dass alle unsere Gedanken, Worte und Taten von der Sünde befleckt sind. Nichts ist so gut und rein, dass es vor Ihm Bestand haben könnte. Und für alles müssen wir einmal vor Ihm Rechenschaft ablegen - selbst für jedes unnütze Wort“ (vgl. 1. Mose 6,5; Römer 3,10–18; Matthäus 12,36).

Noch immer blieb der Mann stehen, und so fuhr ich fort: „Nehmen wir einmal an, Sie haben nur dreimal am Tag gesündigt. Das ist auf 24 Stunden gerechnet nicht viel. Macht zusammen 1 000 Sünden im Jahr - und bei Ihnen ungefähr 50 000 Sünden bisher in Ihrem Leben.“ Er sah mich an und sagte: „Wenn Sie diesen Maßstab anlegen, dann haben Sie recht. Was kann ich da tun?“

Nun, ein Mensch kann hier nichts tun. Aber wir sollen anerkennen, dass wir Sünder sind und schuldig vor Gott. Und wir dürfen und sollen uns an Jesus Christus wenden, der am Kreuz von Golgatha stellvertretend für Sünder gestorben ist. Dort hat Er die Sünden aller, die an Ihn glauben, gesühnt und dafür bezahlt. Wenn wir also Gott unsere Sünden bekennen und an den Retter Jesus Christus glauben, dann zeigt Gott uns, dass Jesus am Kreuz schon alles für uns getan hat.

Jede Verfehlung trennt von Gott, und zwar ganz unabhängig davon, ob ich in meinem Leben weniger oder mehr gesündigt habe. Und Gottes Rettungsangebot gilt allen - mir und dir! Aus www.gute-saat.de mit täglichen Ermutigungen
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Hotte » Sa 3. Okt 2020, 15:51

Bernhard hat geschrieben:Geh von mir hinaus, denn ich bin ein sündiger Mensch, Herr.
Lukas 5,8

[...]*Da er jedoch stehen blieb, fragte ich ihn: „Haben Sie noch nie einen bösen Gedanken gehabt, noch nie ein Gesetz übertreten oder die Unwahrheit gesagt, noch nie hart oder unbarmherzig reagiert?“

[...] **Wenn wir also Gott unsere Sünden bekennen und an den Retter Jesus Christus glauben, dann zeigt Gott uns, dass Jesus am Kreuz schon alles für uns getan hat.




"Der Fischzug des Petrus"
Lukas 5,8 "... hinaus, ..."???
In meiner Bibel steht: "[...] Herr, geh weg von mir! Ich bin ein sündiger Mensch.", und das passt, denn hinaus kann nur der Geist ...

*Es sollte auch (wegen Matthäus 7,5) eine Frage sein inwieweit man Kompromissbereitschaft zum Mammon gezeigt hat, und vom/im System profitiert und ... (System wettbewerbsbedingter Kreislauf des geistigen Stillstandes seit der "Vertreibung" aus dem Paradies")!?

**Denn SO einfach ist Jesus Sterben am Kreuz und Gott nun nicht zu interpretieren!!!
Matthäus 22,37-40
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » So 4. Okt 2020, 06:25

Alle Menschen lieben konnte ich nur mit der Liebe Gottes, die er mit durch den Heiligen Geists in mein Herz gegeben hat (Römer 5,5), als ich Jesus Christus als meinen Erlöser und Herrn angenommen habe.
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » So 4. Okt 2020, 18:13

Judas, nicht der Iskariot, spricht zu ihm: Herr, und was ist geschehen, dass du dich selbst uns offenbaren willst und nicht der Welt? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen. Wer mich nicht liebt, hält meine Worte nicht; und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein, sondern des Vaters, der mich gesandt hat.
Johannes 14,22–24

Gedanken zum Johannes-Evangelium

Die Veränderung, die sich für die Jünger anbahnte, war für sie schwer zu verstehen: Christus im Himmel und der Heilige Geist hier auf der Erde - das entsprach nicht der Erwartung, die sie als Juden hatten. Nein, sie erwarteten, dass ihr Messias sein Reich für alle sichtbar aufrichten würde.

Der verherrlichte Christus ist für die Welt jetzt unsichtbar. Nur die Glaubenden können Ihn durch die Kraft des Heiligen Geistes „sehen“ und erleben. Voraussetzung dafür ist, dass wir nicht eigensinnige Vorstellungen entwickeln und eigenwillige Wege gehen, sondern dass wir das Wort Jesu im Herzen bewahren und danach handeln. In dieser Haltung fragen wir nicht mehr nur, was wir dürfen oder nicht dürfen. Es ist wie bei einem gehorsamen Kind: Aus den Worten seiner Mutter hört es genau heraus, was sie von ihrem Kind erwartet, ohne dass sie es ausdrücklich aufgefordert hätte, dieses oder jenes zu tun.

Wer sich so dem Herrn unterordnet und damit zeigt, dass er Ihn liebt, wird die Liebe des himmlischen Vaters auf besondere Weise erfahren. Was für eine großartige Zusage: Die Personen der Gottheit - Vater und Sohn - werden bei einem gehorsamen Christen Wohnung machen! Sie fühlen sich in seinem Herzen gewissermaßen zu Hause.

Wie wertvoll ist es für Gott, wenn Menschen seinen Sohn lieben, während dieser von der Welt verworfen ist! Aus www.gute-saat.de mit täglichen Ermutigungen
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Mo 5. Okt 2020, 06:34

Jesus Christus als mein guter Hirte hat mich immer wunderbare Wege geführt - die ich leider manchmal erst im Nachhinein aber mit Dankbarkeit erkannt habe.
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Mo 5. Okt 2020, 09:44

… und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Matthäus 28,19

Die Dreieinheit Gottes

Während die heidnischen Völker meist eine Vielzahl von Göttern verehren, lehrt die Bibel im Alten wie im Neuen Testament den Glauben an den einen wahren Gott (5. Mose 6,4; 1. Timotheus 2,5).

In der Bibel zeigt uns Gott, dass Er eins ist im Wesen. Aber Er hat sich uns in drei Personen offenbart: als Vater, als Sohn und als Heiliger Geist. Als Christen sprechen wir daher von der „Dreieinheit“ Gottes. Dieser Ausdruck kommt zwar in der Bibel selbst nicht vor; auch das Wort „Person“ wird dort nicht für Gott gebraucht. Wir finden aber an sehr vielen Stellen der Bibel, dass sowohl Gott, der Vater, als auch der Sohn und der Heilige Geist bewusst denken, wollen, reden und handeln.

Im Alten Testament wird die Dreieinheit Gottes bereits angedeutet, aber noch nicht offenbart (z. B. 1. Mose 1,26; Psalm 110,1; Jesaja 9,5). Doch als Jesus Christus im Jordan getauft wurde, traten alle drei Personen der Gottheit zusammen in Erscheinung (Matthäus 3,16.17). Dem entspricht dann auch die Formulierung Jesu im Tauf-Auftrag an seine Jünger: „Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

Das Neue Testament teilt uns mit, dass der Vater den Sohn in die Welt gesandt hat und dass der Vater und der Sohn den Heiligen Geist gesandt haben (Johannes 3,17; 14,26; 15,26; 16,7). Hieraus dürfen wir allerdings nicht darauf schließen, dass es „Rangunterschiede“ in den Beziehungen innerhalb der Gottheit gäbe. Es sollte uns genügen, zu wissen, dass der Vater Gott ist, dass der Sohn Gott ist und dass der Heilige Geist Gott ist (siehe Johannes 1,1; 2. Korinther 3,18). Aus www.gute-saat.de mit täglichen Ermutigungen
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Mi 7. Okt 2020, 18:01

Petrus aber leugnete: Frau, ich kenne ihn nicht. … Mensch, ich bin es nicht. … Mensch, ich weiß nicht, was du sagst. … Und der Herr wandte sich um und blickte Petrus an … Und er ging hinaus und weinte bitterlich.
Lukas 22,57–62

Simon Petrus verleugnet Jesus

Jesus hat ihn gewarnt: „Ich sage dir, Petrus, der Hahn wird heute nicht krähen, ehe du dreimal geleugnet hast, mich zu kennen“ (V. 34). Dann geht der Herr mit seinen Jüngern zum Ölberg und betet sehr intensiv im Garten Gethsemane. Währenddessen schlafen die Jünger. Dann kommt Judas und verrät Ihn.

Der Herr wird gefangen genommen und zum Haus des Hohenpriesters gebracht. Petrus folgt der Menge, zuerst noch „von weitem“ (V. 54), doch dann wagt er sich in die Höhle des Löwen und setzt sich - sicher mit klopfendem Herzen - „mitten unter sie“. Plötzlich wird es gefährlich für ihn, denn man redet über ihn: „Auch dieser war mit ihm.“ Und man spricht ihn an: „Auch du bist einer von ihnen.“ Petrus fürchtet um sein Leben - und verleugnet seinen Herrn. Dreimal. Wie angekündigt.

Da wendet Jesus sich um und sieht Petrus an. Ob Petrus an den Blick denkt, wie der Herr ihn das erste Mal angeblickt hat, als er durch seinen Bruder Andreas zu Ihm kam? Der Herr sieht ihn an: vielleicht traurig, sicherlich aber liebevoll. Ja, da, wo Petrus sich von Jesus abwendet, wendet dieser sich ihm zu! Und dieser Blick erreicht das Herz von Petrus und lässt ihn Tränen der Reue über sein Versagen weinen.

Doch dieser Blick erinnert Petrus auch an das Wort des Herrn: „Und du, bist du einst umgekehrt …“ Er zeigt Petrus, dass er nicht verzweifeln muss …, dass es eine Umkehr gibt …, dass noch nicht alles zu Ende ist.

Vielleicht blickt der Heiland jetzt auch jemand an, bei dem es etwas zu bekennen und zu bereinigen gibt … Aus www.gute-saat.de mit täglichen Ermutigungen
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Do 8. Okt 2020, 14:52

Jesus betete, dass, wenn es möglich wäre, die Stunde an ihm vorübergehe. Und er sprach: Abba, Vater, alles ist dir möglich; nimm diesen Kelch von mir weg! Doch nicht, was ich will, sondern was du willst!
Markus 14,35.36

Unsere Bibelverse führen uns zu den letzten Stunden des Herrn Jesus vor dem Kreuz. Wir können kaum verstehen, was der Tod, der Ihm bevorstand, für Ihn bedeutete. Es würden unvorstellbare körperliche Schmerzen sein, denn man hatte für Ihn den qualvollen Tod am Kreuz vorgesehen. Ihm sollten die grausamsten Schmerzen zugefügt werden.

Doch nicht deshalb betete Jesus, „dass, wenn es möglich wäre, die Stunde an ihm vorübergehe“. Der tiefere Grund war: Er sollte „zur Sünde gemacht“ werden! Er würde Gottes Gericht stellvertretend für sündige Menschen erleiden, für solche, die es verdient hatten. Das würde für Ihn, der ohne Sünde war und „der Sünde nicht kannte“, die allergrößte Not bedeuten. Deshalb ruft Er hier - „mit starkem Schreien und Tränen“ - zu seinem Vater: „Alles ist dir möglich; nimm diesen Kelch von mir weg!“ (2. Korinther 5,21; Hebräer 5,7).

Ja, Gott ist alles möglich. Doch in dieser Frage handelt Gott nicht entsprechend seiner Macht. Und auch der Herr Jesus will seine eigene Macht nicht einsetzen. Stattdessen sagt Er: „Wenn dieser Kelch nicht vorübergehen kann, ohne dass ich ihn trinke, so geschehe dein Wille“ (Matthäus 26,42). Es gab keinen anderen Weg, denn Gott sah unsere Schuld; Gott sah, dass wir uns selbst nicht retten konnten. Nur dieser eine Weg konnte Menschen wieder in eine Beziehung zu Ihm bringen.

In seiner Macht hätte Gott „den Kelch von ihm wegnehmen“ können - aber nicht in seiner Liebe zu uns! Der Kelch konnte nicht an Jesus vorübergehen. So verließ der Herr Jesus Christus den Garten des Gebets und ging zum Kreuz. Dort gab Er sich selbst hin bis in den Tod, damit wir zu Gott kommen können. Aus www.gute-saat.de mit täglichen Ermutigungen
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