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die Geburt Jesu

Wer ist Jesus? Was hat er zu sagen?

Moderator: kingschild

die Geburt Jesu

Beitragvon Nudeleintopf » So 24. Sep 2017, 19:58

Ich bin kath. getauft und in dem Glauben aufgewachsen dass alle Worte Jesu authentische, selbst von ihm gesprochene Aussagen wären. Auch seine Geburt, seine Taten und die Geschichten sind authentisch, belegt durch Zeugen. So hat uns das der Herr Pfarrer in der Herrgottsstunde gelehrt. Und daran durfte niemand Zweifel aufkommen lassen.

Erst vor kurzem habe ich erfahren, dass weder der Tag noch das Jahr bekannt sind, an dem er das Licht der Welt erblickte. Auch hinter dem Geburtsort steht noch ein Fragezeichen.

Kann ich jetzt davon ausgehen, dass uns der Herr Pfarrer einen Bären aufgebunden hat und dass die Geschichten rund um Weihnachten und Bethlehem nur fromme Märchen sind, vergleichbar mit dem Wahrheitsgehalt der Geschichten vom Rumpelstilzchen, vom Weihnachtsmann oder vom Osterhasen.

Meine zweite Frage. Muss ich jetzt noch über weit mehr nachdenken und ggf. zweifeln, als nur über die Geschichten von seiner Geburt.
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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon Gnu » So 24. Sep 2017, 20:06

Es gibt aus meiner Erfahrung nur eine Antwort: Kauf dir eine Bibel und lies sie einmal durch. Danach komm wieder, wenn du dann noch Fragen hast.
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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon Nudeleintopf » So 24. Sep 2017, 20:08

Gnu hat geschrieben:Es gibt aus meiner Erfahrung nur eine Antwort: Kauf dir eine Bibel und lies sie einmal durch. Danach komm wieder, wenn du dann noch Fragen hast.


Also in der Bibel steht ja auch nicht geschrieben wann er geboren ist. Man vermutet ja ca. 4 vor Chr. Aber das sind auch nur Spekulationen. Und es gibt Hinweise in der Bibel, dass es nicht im Winter, also am 25.12. war.
Zuletzt geändert von Nudeleintopf am So 24. Sep 2017, 20:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon lionne » So 24. Sep 2017, 20:54

Nudeleintopf hat geschrieben:Also in der Bibel steht ja auch nicht geschrieben wann er geboren ist.

Ist das denn so wichtig? Müssen wir das genaue Datum wissen?
Gruss lionne
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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon Nudeleintopf » Mo 25. Sep 2017, 08:04

lionne hat geschrieben:
Nudeleintopf hat geschrieben:Also in der Bibel steht ja auch nicht geschrieben wann er geboren ist.

Ist das denn so wichtig? Müssen wir das genaue Datum wissen?
Gruss lionne


Oh ja, aus meiner Sicht schon. Denn da würde ich wissen, ob uns der Herr Pfarrer fromme Märchen erzählt hat oder eben nicht.
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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon Jure » Mo 25. Sep 2017, 08:59

Ich schließe mich Gnus Rat an und rate zusätzlich: Frag' mal Tante Google.
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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon Nudeleintopf » Mo 25. Sep 2017, 09:09

Jure hat geschrieben:Ich schließe mich Gnus Rat an und rate zusätzlich: Frag' mal Tante Google.

auch da gibt es keine gesicherte Antwort. Es gibt nur viel Spekulationen.
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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon Jure » Mo 25. Sep 2017, 09:13

Dann gibt es eben keine gesicherte Antwort und Du kannst Dich nicht mit dem Pastor zanken. Das ist Pech.
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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon toemu » Mo 25. Sep 2017, 09:36

Salü mitenand,

ich denke dass Dein Pfarrer euch keine Märchen erzählt hat sondern es auch nicht genau wusste.
Die Berechnung von Geburts- und Todesjahr von Jesus scheint nicht ganz einfach.
Basis für eine Berechnung ist die Prophezeiung über die 70 Jahrwochen in Daniel 9.
Wenn es Dich interessiert lies doch mal in http://data.kahal.de/pdf/311-HS-70W.pdf ab dem Kapitel
"3. Beginn und Verlauf der 70 Jahrwochen".

LG
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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon Nudeleintopf » Mo 25. Sep 2017, 10:15

Jure hat geschrieben:Dann gibt es eben keine gesicherte Antwort und Du kannst Dich nicht mit dem Pastor zanken. Das ist Pech.


Vielleicht könnte man ja auch darauf schließen, dass dieser Mensch Jesus gar nicht geboren wurde. Meine Recherchen haben ergeben, dass in der modernen Theologie ernsthaft darüber diskutiert wird, ob Jesus-Christus nicht mehr als eine Kunstfigur ist, welche lediglich die Botschaften der Evangelien vermitteln soll. Begründet darauf, dass es über den Menschen Jesus keine aussagekräftigen und zeitgenössischen Zeugnisse von Historikern bzw. Geschichtsschreibern gibt. Die Worte und Taten von Jesus Christus wurden ihm ja auch mehrheitlich, erst lang nach seinem Tode zugeschrieben. Und den Theologiestudenten an europäischen Universitäten wird diese Problematik inzwischen auch nicht mehr vorenthalten.
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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon lionne » Mo 25. Sep 2017, 11:02

...ein bisschen Lesestoff >>>> http://www.jesus.ch/information/feierta ... erein.html

Gruss lionne
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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon Gnu » Mo 25. Sep 2017, 11:09

Hallo Nudeleintopf,

Deine Einwände sind berechtigt. Dein Fehler, aus meiner Sicht, ist der, dass du aus dem Glauben eine Wissenschaft machen willst. Sobald es aber Wissen ist, ist der Glaube hinfällig geworden. Das mag schwer verständlich sein, ist aber so. Jedenfalls verstehe ich die Bibel so. Ich wurde diesen August belehrt, dass der Glaube jedes einzelnen Menschen auf individueller Offenbarung direkt aus der unsichtbaren Welt beruht, und dass deshalb Konstruktionen wie die katholische Kirche oder sonst eine Religion an der Wahrheit vorbeischrammen.

Ich jedenfalls wurde erst gläubig, als ich beim Lesen der Bibel eine Offenbarung hatte. Im Gegensatz zu dir komme ich aus der reformierten Landeskirche und habe das Christentum trotz Kindertaufe, Sonntagsschule, Konfirmandenunterricht und Konfirmation nicht verstanden. Auf dem Umweg über Atheismus und Studium des Hinduismus kam ich irgendwann auf die Idee, einmal selbständig in der Bibel nachzulesen, worum es denn da genau geht. Natürlich betete ich auch zu dem unbekannten Gott und forderte ihn heraus, sich mir zu offenbaren, aber ich denke, dass es ohne Firlefanz möglich ist, die Wahrheit zu erkennen, wenn man sie ernsthaft sucht.
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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon Nudeleintopf » Mo 25. Sep 2017, 11:31

lionne hat geschrieben:...ein bisschen Lesestoff >>>> http://www.jesus.ch/information/feierta ... erein.html

Gruss lionne


Ich brauche konstruktives und nichts spekulatives. In der Bibel sind auch Hinweise, dass sein Geburtstag nicht im Winter war.
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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon Nudeleintopf » Mo 25. Sep 2017, 11:41

Gnu hat geschrieben:Hallo Nudeleintopf,

Deine Einwände sind berechtigt. Dein Fehler, aus meiner Sicht, ist der, dass du aus dem Glauben eine Wissenschaft machen willst. Sobald es aber Wissen ist, ist der Glaube hinfällig geworden. Das mag schwer verständlich sein, ist aber so. Jedenfalls verstehe ich die Bibel so. Ich wurde diesen August belehrt, dass der Glaube jedes einzelnen Menschen auf individueller Offenbarung direkt aus der unsichtbaren Welt beruht, und dass deshalb Konstruktionen wie die katholische Kirche oder sonst eine Religion an der Wahrheit vorbeischrammen.

Ich jedenfalls wurde erst gläubig, als ich beim Lesen der Bibel eine Offenbarung hatte. Im Gegensatz zu dir komme ich aus der reformierten Landeskirche und habe das Christentum trotz Kindertaufe, Sonntagsschule, Konfirmandenunterricht und Konfirmation nicht verstanden. Auf dem Umweg über Atheismus und Studium des Hinduismus kam ich irgendwann auf die Idee, einmal selbständig in der Bibel nachzulesen, worum es denn da genau geht. Natürlich betete ich auch zu dem unbekannten Gott und forderte ihn heraus, sich mir zu offenbaren, aber ich denke, dass es ohne Firlefanz möglich ist, die Wahrheit zu erkennen, wenn man sie ernsthaft sucht.
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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon lionne » Mo 25. Sep 2017, 15:26

....wenn wir schon bei Einstein sind:

"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."
Albert Einstein


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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon onThePath » Mo 25. Sep 2017, 16:08

Noch so nen Spruch:
Religion ohne Vernunft ist so schlimm wie eine Wissenschaft die Gott verneint.

Aber ich würde nicht streiten. Ist der Geburtzeitpunkt Jesu nicht genau nachzuweisen, dann eben nicht.
Dann kann man aber dennoch die Geburt unseres Erlösers feiern. Wo ist das Problem ? Wenn man sich geeinigt hat, wann ?


LG otp
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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon Mariette M. » Mo 25. Sep 2017, 18:42

Nudeleintopf hat geschrieben:Meine Recherchen haben ergeben, dass in der modernen Theologie ernsthaft darüber diskutiert wird, ob Jesus-Christus nicht mehr als eine Kunstfigur ist,


Erstaunlicherweise gibt es sehr viele ausserbiblische Hinweise auf Jesus, den Christus...nachzulesen bsp. hier https://www.gotquestions.org/Deutsch/lebte-Jesus.html

Das muss ja ein Riesenkomplott gewesen sein ;)
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon Mariette M. » Mo 25. Sep 2017, 18:49

Nudeleintopf hat geschrieben:Ich bin kath. getauft
Prima :)
Nudeleintopf hat geschrieben:und in dem Glauben aufgewachsen dass alle Worte Jesu authentische, selbst von ihm gesprochene Aussagen wären. Auch seine Geburt, seine Taten und die Geschichten sind authentisch, belegt durch Zeugen. So hat uns das der Herr Pfarrer in der Herrgottsstunde gelehrt. Und daran durfte niemand Zweifel aufkommen lassen.

Erst vor kurzem habe ich erfahren, dass weder der Tag noch das Jahr bekannt sind, an dem er das Licht der Welt erblickte. Auch hinter dem Geburtsort steht noch ein Fragezeichen.

Hat denn der Pfarrer Deiner Kindheit wirklich gesagt, Jesus sei am 25. Dezember 0 in Bethlehem in Judäa zur Welt gekommen? Dann hat er das in Unkenntnis der modernen Forschung (evtl erst nach ihm??) gesagt.
(Übrigens gibt es gar kein Jahr Null... ist Dir das schom mal aufgefallen?)

Nudeleintopf hat geschrieben:Kann ich jetzt davon ausgehen, dass uns der Herr Pfarrer einen Bären aufgebunden hat und dass die Geschichten rund um Weihnachten und Bethlehem nur fromme Märchen sind, vergleichbar mit dem Wahrheitsgehalt der Geschichten vom Rumpelstilzchen, vom Weihnachtsmann oder vom Osterhasen.

Nein, kannst Du nicht.

Nudeleintopf hat geschrieben:Meine zweite Frage. Muss ich jetzt noch über weit mehr nachdenken und ggf. zweifeln, als nur über die Geschichten von seiner Geburt.

Nachdenken ist immer gut. Vor allem, wenn es zu einem vertieften Verständnis und Glauben führt.
(wie beispielsweise zur Erkenntnis, dass es piepegal ist, wann genau Jesus geboren wurde... er IST Mensch geworden, das ist der wichtige Teil.)
lg Mariette
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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon Nudeleintopf » Mo 25. Sep 2017, 20:11

Mariette M. hat geschrieben:
Nudeleintopf hat geschrieben:Meine Recherchen haben ergeben, dass in der modernen Theologie ernsthaft darüber diskutiert wird, ob Jesus-Christus nicht mehr als eine Kunstfigur ist,


Erstaunlicherweise gibt es sehr viele ausserbiblische Hinweise auf Jesus, den Christus...nachzulesen bsp. hier https://www.gotquestions.org/Deutsch/lebte-Jesus.html

Das muss ja ein Riesenkomplott gewesen sein ;)



Ich bitte um aussagekräftige ZEITGENÖSSISCHE Zeugnisse und nicht was erst lang nach seinem Tod geschrieben wurde.

Nun was das Riesenkomplott angeht, da stehen große Namen dahinter und unwahrscheinlich viele Theologen.

Moderne Theologen (also etwa ab M. Dibelius und R. Bultmann) bestreiten die Kunstfigur auch nicht. Daher nennen sie den biblischen Jesus, den der für die Botschaft steht, die durch die Evangelien vermittelt wird. Wer an einer europäischen Universität Theologie studiert, dem wird derlei auch nicht vorenthalten.

Der Theologe und Arzt Albert Schweitzer: "Der Jesus von Nazareth, der als Messias auftrat, die Sittlichkeit des Gottesreiches verkündete, das Himmelreich auf Erden gründete und starb, um seinem Werk die Weihe zu geben, hat nie existiert. Er ist eine Gestalt, die vom Rationalismus entworfen, vom Liberalismus belebt und von der modernen Theologie in ein geschichtliches Gewand gekleidet wurde."

Goethe "Das Märchen von Christus ist Ursache, dass die Welt noch 10000 Jahre stehen kann und niemand recht zu Verstande kommt, weil es ebenso viel Kraft des Wissens, des Verstandes, des Begriffes braucht, um es zu verteidigen, als es zu bestreiten."

der Theologe Heinz-Werner-Kubitza: "Der historische Jesus war ein Jude unter Juden,…. Das sein Leben herhalten musste, um seine jüdische Religion aus den Angeln zu heben, hätte er sicher nicht verwunden. Die Beförderung Jesu von einem frommen Juden zum ersten Christen war nicht weniger als eine geistesgeschichtliche Vergewaltigung. Nur gut, dass Jesus dies nicht mehr erleben musste."

Wie dürfen wir hoffen, auch nur mit annähernder Sicherheit herauszubekommen, was Jesus gemeint hat, wenn wir nicht einmal mit einiger Sicherheit wissen, was er tatsächlich gesagt hat?
Der engl.-jüd. Gelehrte
Claude G. Montefiore

Es wird der Tag kommen, an dem die mystische Entstehung Jesu im Leib einer Jungfrau und mit dem höchsten Wesen als Vater in die gleiche Kategorie eingeordnet wird wie die Fabel von der Geburt der Minerva aus dem Kopf Jupiters.

Der Staatstheoretiker und
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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon onThePath » Mo 25. Sep 2017, 20:29

Ja und ?

Ich glaube an Gott und das ist richtig so.
Ich glaube auch an Jesus und weiss dass viel geredet wird aus Unverstand.

Hilfreich wäre nur was du glaubst. Und wem du glaubst.
Das Universum besteht aus mehr und das ist das große Unwissen der Wissenschaft. Aber sie können ja Gott nicht finden eben weil sie Menschen sind und nicht hinter die Dinge schauen können. Keiner den du kanntest ist ein Experte in Bezug auf Gott. Es ist das übliche Menschengerede.



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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon lionne » Mo 25. Sep 2017, 20:32

Heute zweifeln auch extrem kritische Historiker nicht mehr daran, dass Jesus von Nazareth existiert hat. Und zwar selbst dann, wenn sie den Glauben und sämtliche christlichen Geschichtsquellen ganz ausser Acht lassen, um jeden Anschein auszuschliessen, sie wären voreingenommen.
Dass Jesu wirklich existiert hat, ist mindestens so gut bezeugt, wie es etwa bei Homer, Sokrates oder Perikles der Fall ist, um nur ein paar besonders bekannte Gestalten zu nennen. Mehr noch: In aller Regel besitzen wir über antike Personen erheblich weniger objektive und kritisch überprüfbare Daten als über Jesus. Und doch nehmen wir ihre Existenz als gesichert an.

Belegt ist aber nicht nur die blosse Existenz Jesu, sondern auch eine Reihe von konkreten Tatsachen aus seinem Leben:
- Jesus lebte in der ersten Hälfte des ersten Jahrhunderts.
- Er war Jude.
- Er verbrachte die meiste Zeit in Galiläa.
- Er scharte eine Gruppe von Jüngern um sich.
- Er verstand es, überzeugte Gefolgsleute zu gewinnen und grosse Hoffnungen zu wecken: seine Botschaft und seine Taten erregten grosses Aufsehen.
- Er war mindestens einmal in Judäa und in Jerusalem, und zwar aus Anlass des Osterfestes. Ein Teil des Sanhedrin (der obersten Instanz der Juden in politischen und religiösen Fragen) begegnete Jesus mit Misstrauen, die römischen Behörden mit Vorsicht. Dies führte schliesslich dazu, dass ihn der römische Statthalter von Judäa namens Pontius Pilatus zum Tod verurteilte.
- Er wurde an ein Kreuz genagelt und so hingerichtet. Sein Leichnam wurde in ein Grab gelegt. Doch ein paar Tage später war das Grab leer.

Zumindest diese Fakten kann man nach dem heutigen Stand der Forschung als gesichert ansehen. Das ist bemerkenswert viel für jemanden, der vor über 2000 Jahren gelebt hat.
Soweit, so gut..... schönen Abend,
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Zuletzt geändert von lionne am Mo 25. Sep 2017, 20:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon Jure » Mo 25. Sep 2017, 20:33

Nudelsuppe hat geschrieben:Ich bitte um aussagekräftige ZEITGENÖSSISCHE Zeugnisse und nicht was erst lang nach seinem Tod geschrieben wurde.
Bitte entschuldige meine Deutlichkeit, aber Du beginnst, ein wenig unverschämt zu wirken. Dir bieten sich alle Möglichkeiten des WWW, davon abgesehen gibt es eine Menge Bücher in vielen Bibliotheken in unserem Land, bestimmt auch in Deiner Umgebung. Warum tust Du Dich da nicht mal ein wenig um? Informationen, die man mundgerecht und ohne eigene Leistung serviert bekommt, sind üblicherweise nichts wert. Was man sich selbst erarbeitet hat, das ist, was im Kopf hängen bleibt. Dazu scheinst Du aber nicht so viel Lust zu haben, oder?
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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon Reginald 32 » Mo 25. Sep 2017, 20:35

Hallo Nudeleintopf.

Tag und Stunde der Geburt Jesu lassen sich tatsächlich nicht genau bestimmen. Aber es gibt genug antike Quellen, die bestätigen, dass es Jesus tatsächlich in der angegebenen Zeit gegeben hat.

Was man kann: Man kann den ungefähren Geburtstermin bestimmen, und zwar über Johannes den Täufer.

Die Bibel sagt, dass Johannes 6 Monate älter als Jesus war. Dann sagt sie, dass er noch unter Herodes Herrschaft geboren wurde. Der starb 4 v.Chr.(unser Kalender ist nicht genau am Anfang fest gelegt worden)

Zur Jahreszeit sagt die Bibel, dass Zacharias, der Vater von Johannes, ein Priester nach der Ordnung Abis war. Die Priester Ordnungen hat der König David fest gelegt, Es gab 24 Ordnungen, die jeweils in der erstemm und zweiten Jahreshälfte eine Woche Dienst hatten. Zu den 4 großen Festen hatten alle Ordnungen Dienst. So waren die 52 Jahreswochen abgedeckt.

Als der Engel dem Zacharias im Tempel erschien und die Geburt des Johannes ankündigte, hatte Zacharias also in der 8. Woche der ersten oder der zweiten Jahreshälfte Dienst.

Nun kann man rechnen: Das Jahr beginnt mit Nisan, dem ersten Monat. Der richtet sich nach dem Neumond im Frühjahr, also ungefähr unser April oder ein bisschen früher. Dort lagen auch die 2 Feste Passah und Pfingsten, Das macht 8+2 Wochen. Zacharias hatte also in der 10 Woche des Jahres Dienst Das wäre Anfang / Mitte Juni. Und damals betrug die Schwangerschaft der Elisabeth genau so wie heute 9 Monate. Johannes wäre also im nächsten Frühjahr, etwa im Märt, geboren und Jesus ein halbes Jahr später. Alternativ kann sich aber auch alles um ein halbes Jahr verschieben. Dann wäre Jesus im Frühjahr geboren.

Und in der Tat feierten die frühen Christen die Begurt Jesu im, Februar.

Weihnachten kommt von den alten Germanen, die die Winter-Sonnwende feierten. Der Papst erlaubte Bonifazius, bei den Germanen diesen ihren höchsten festtag als Festtag für die Geburt Christi zu benutzen. In Rom feierte man die Saturnalien mit Pomp und vielen Geschenken an diesem Tag. Nur die Christen machten da Anfangs nicht mit. Doch ab Mitte des 4. Jahrhunderts schenkten die römischen Bischöfe um und erlaubten die Feier,der Sonne, doch mit der Maßgabe, dass man Jesus als die Sonne der Christen feiern sollte..

Gestorben ist Jesus am 14. Nisan 31 n. Chr. Dieses Datum steht genau fest, denn nur in diesem Jahr war den Juden der Vollzug der Todes-Strafe durch den römischen Senat verboten gewesen, so wie es im Johannes Evangelium steht.

Liebe Grüße von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon onThePath » Mo 25. Sep 2017, 20:38

Aber bitte, Materie hat sich selber erschaffen und der chaotische Urknall hat ein wohlorganisiertes Weltall hervorgebracht. Und dann har das Chaos auch noch einen denken Menschen erschaffen. Nur denkt der dauernd aber ist nun mal völlig unfähig den denkenden Schöpfer von Allem zu erkennen. So ist es eher die Unwissenheit des Menschen dass er glaubt es gäbe Gott nicht.

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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon Nudeleintopf » Mo 25. Sep 2017, 21:06

lionne hat geschrieben:Heute zweifeln auch extrem kritische Historiker nicht mehr daran, dass Jesus von Nazareth existiert hat. Und zwar selbst dann, wenn sie den Glauben und sämtliche christlichen Geschichtsquellen ganz ausser Acht lassen, um jeden Anschein auszuschliessen, sie wären voreingenommen.
Dass Jesu wirklich existiert hat, ist mindestens so gut bezeugt, wie es etwa bei Homer, Sokrates oder Perikles der Fall ist, um nur ein paar besonders bekannte Gestalten zu nennen. Mehr noch: In aller Regel besitzen wir über antike Personen erheblich weniger objektive und kritisch überprüfbare Daten als über Jesus. Und doch nehmen wir ihre Existenz als gesichert an.

Belegt ist aber nicht nur die blosse Existenz Jesu, sondern auch eine Reihe von konkreten Tatsachen aus seinem Leben:
- Jesus lebte in der ersten Hälfte des ersten Jahrhunderts.
- Er war Jude.
- Er verbrachte die meiste Zeit in Galiläa.
- Er scharte eine Gruppe von Jüngern um sich.
- Er verstand es, überzeugte Gefolgsleute zu gewinnen und grosse Hoffnungen zu wecken: seine Botschaft und seine Taten erregten grosses Aufsehen.
- Er war mindestens einmal in Judäa und in Jerusalem, und zwar aus Anlass des Osterfestes. Ein Teil des Sanhedrin (der obersten Instanz der Juden in politischen und religiösen Fragen) begegnete Jesus mit Misstrauen, die römischen Behörden mit Vorsicht. Dies führte schliesslich dazu, dass ihn der römische Statthalter von Judäa namens Pontius Pilatus zum Tod verurteilte.
- Er wurde an ein Kreuz genagelt und so hingerichtet. Sein Leichnam wurde in ein Grab gelegt. Doch ein paar Tage später war das Grab leer.

Zumindest diese Fakten kann man nach dem heutigen Stand der Forschung als gesichert ansehen. Das ist bemerkenswert viel für jemanden, der vor über 2000 Jahren gelebt hat.
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Es geht doch bei der Kunstfigur nicht um den menschlichen Jesus. Damit ist der biblische Jesus alias Jesus-Christus gemeint. Der menschliche Jesus gilt aber in der modernen Theologie als der große Unbekannte des Christentums. Warum, weil über den menschlichen Jesus, wenn man mal von seiner Hinrichtung absieht, so gut wie keine zeitgenössischen Zeugnisse vorhanden sind.

Was seine Worte und Taten betreffen, die wurden ihm doch erst von den NT Schreibern, Abschreibern, Dichtern usw. lange nach seinem Tod in den Mund gelegt bzw. zugeschrieben. Und jetzt kommt es noch dicker. Diese Worte und Taten bzw. die christlichen Glaubensinhalte sind keine Originale. Da haben wohl weitestgehend oder allesamt ältere orientalische Kulturen und des griechisch-römisch geprägten Mittelmeerraums, als Vorlage gedient.
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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon Nudeleintopf » Mo 25. Sep 2017, 21:19

Jure hat geschrieben:
Nudelsuppe hat geschrieben:Ich bitte um aussagekräftige ZEITGENÖSSISCHE Zeugnisse und nicht was erst lang nach seinem Tod geschrieben wurde.
Bitte entschuldige meine Deutlichkeit, aber Du beginnst, ein wenig unverschämt zu wirken. Dir bieten sich alle Möglichkeiten des WWW, davon abgesehen gibt es eine Menge Bücher in vielen Bibliotheken in unserem Land, bestimmt auch in Deiner Umgebung. Warum tust Du Dich da nicht mal ein wenig um? Informationen, die man mundgerecht und ohne eigene Leistung serviert bekommt, sind üblicherweise nichts wert. Was man sich selbst erarbeitet hat, das ist, was im Kopf hängen bleibt. Dazu scheinst Du aber nicht so viel Lust zu haben, oder?



Glaub mir bitte, ich war einer der besten Kunden von 2 großen Büchereien. Jetzt bin ich es nicht mehr, weil es keine Bücher mehr gibt, die mich interessieren. Dafür gibt es jetzt das WWW. Und das ist auch gut so, denn sonst würde ich noch an die Märchen glauben, die uns der Herr Pfarrer erzählt hat.
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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon Jure » Mo 25. Sep 2017, 21:21

Hach liebe Güte ja - wenn Du schon alles weißt, dann verstehe ich den Sinn Deiner Frage nicht. Es sei denn, Du wolltest Die Frage nur zum Anlass nehmen, Trotteln wie mir mal so richtig zu zeigen, wo "der Hammer hängt". Du kannst schreiben, was willst Du - ich kenne Jesus persönlich, etliche andere hier auch. Du redest mit solchen Worten gegen eine Wand. Und Märchen glaubst Du noch immer, wie man lesen kann. Jetzt nur andere. :lol:

Aber ... wenn es Dir was gibt.......
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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon onThePath » Mo 25. Sep 2017, 21:34

Alles was du sagst ist auch nichts Neues. Die vergleichenden Religionswissenschaften machen sich dieses Zusammenreimen. Stufe ich als moderne Märchen ein die sich einbilden sie seien eine erkennende Wissenschaft.
Aber wer ein Atheist ist sollte man nichts über Gott fragen.



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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon Nudeleintopf » Mo 25. Sep 2017, 21:38

onThePath hat geschrieben:Aber bitte, Materie hat sich selber erschaffen und der chaotische Urknall hat ein wohlorganisiertes Weltall hervorgebracht. Und dann har das Chaos auch noch einen denken Menschen erschaffen. Nur denkt der dauernd aber ist nun mal völlig unfähig den denkenden Schöpfer von Allem zu erkennen. So ist es eher die Unwissenheit des Menschen dass er glaubt es gäbe Gott nicht.

LG otp


Nach der christlich (kreationistischen), Lehre erschuf Gott die Welt aus dem Nichts, denn für die Autoren der Bibel, war ein ewig leerer Raum die Definition von Nichts. Darum auch die eindressierten Parolen, die zu jeder Zeit und überall zum Besten gegeben werden: „ von Nichts kommt Nichts oder ohne einen intelligenten Verursacher, gibt es keine Ursache“. Aber wie konnte etwas entstehen, welche Energie steckt dahinter, denn lt. dieser Besserwisser, ist das ohne Ihn nicht möglich. Die Beweisführung folgt zugleich, mit der Begründung, dass die phys. Gesetze dies nicht zu lassen und darum kann das nur Einer! Recht haben sie mit der Physik, vielleicht, aber nur für vor dem Urknall, denn danach beginnt die Zeit, die phys. beschrieben werden kann. Was wissen wir über davor? Nichts! Daher dürfen wir noch annehmen, dass eigentlich alles offen ist, selbst für einen intelligenten Zünder. Aber was würde es für uns bedeuten, wenn tatsächlich solch einer am werkeln war? Auch Nichts!

Warum auch Nichts? Weil ab dem Urknall die Physik den Ton angibt. Also doch kein auferstehen und kein ewiges Leben? Nein, so etwas gehört in das Reich primitiver Legenden. So etwas lassen die physikalischen Gesetze auch nicht zu. Das einzige was sie da tatsächlich zulassen, ist zum einen der Glaube, Berge versetzen zu können und zum anderen die Nebenwirkungen des alljährlichen Himmelfahrtstages. Damit dem Volk erklärt werden konnte, wie aus dem Nichts überhaupt etwas entstehen kann, wurde der Glauben vor das Denken gesetzt; ein Schöpfer wurde erschaffen. Die Gelehrten in der Antike dagegen, waren ihrer Zeit voraus und sahen das anders. Allen voran Aristoteles, war man der Meinung, dass die Natur vor dem Nichts zurück schrecke. Ein echtes Vakuum gibt es nicht, denn für ihn würde der Kosmos aus den Fugen geraten, gäbe es einen echten Hohlraum. Seine ätherischen Gedankenexperimente füllten als reine und durchsichtige Wesenheit die himmlischen Sphären.

Nun die moderne Physik erklärt uns, dass es das absolute Nichts oder die echte Leere gar nicht gibt. Selbst das beste Vakuum ist nicht leer. Kein Äther, aber gefüllt mit Quanten, die Physik der kleinsten Teilchen. Manche beschreiben es als ein kochendes Gebräu aus virtuellen Partikeln, die erscheinen und wieder verschwinden, aber so rasch, dass man sie nicht direkt sehen kann. Physiker nennen solche zufälligen Energieschwankungen Quanten-Fluktuation (spontanes Entstehen eines Teilchens und seines Pendants, ein Antiteilchen). Im Normalfall löschen sich diese Teilchen gegenseitig, so dass das Energieerhaltungsgesetz gewahrt bleibt, denn es entsteht keine Energie aus dem Nichts. Denkbar wäre aber eine kleine Asymmetrie, die man als Moment der Schöpfung ansehen könnte, eine winzige Ungleichverteilung mit einem leichten Überschuss von Materie über Antimaterie. Das würde zu einem kleinen Mehr an Materie führen welche zu jener Substanz führen könnte, aus der Sterne und Galaxien bestehen.

Und nur jedes Milliardste Teilchen wäre dafür ausreichend. Natürlich ist es noch keine richtige Theorie, aber es ist mit Sicherheit keine der vielen ungereimten Fabeln, wie sie in bestimmten alten Schriften stehen. Denn, das „Nichts“ ist nicht beständig, das gilt als gesichert und Quanten-Fluktuationen sind messbar. Und obwohl das eine von Physikern hochkomplizierte Gedankenmathematik mit noch vielen offenen Fragen, die auch nicht bei allen anerkannt ist, erscheint es konstruktiv und es braucht keinen Regisseur. Unterstützend ist ja auch, dass man ohne solch einen, die Welt ab dem Urknall erklären kann. Schließlich können wir inzwischen richtig belegen dass wir mehr Affe und Reptil sind, als Adam und Eva, entstanden aus einer Laune der Evolution! Warum also könnte eine kleine Asymmetrie nicht auch eine kosmisch kausale Laune sein? Wozu ein Schöpfer, wenn es danach auch ohne geht? Das Schöpfertum ist doch nur die, durch ständiges wiederholen von Fiktionen, mit militanter Beharrlichkeit und repressiver Politik geschaffene Wahrheit.
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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon Mariette M. » Mo 25. Sep 2017, 22:15

Nudeleintopf hat geschrieben:Ich bitte um aussagekräftige ZEITGENÖSSISCHE Zeugnisse und nicht was erst lang nach seinem Tod geschrieben wurde.


Oha... wie dumm von mir. Klar, Goethe, Jefferson, Schweitzer und Deine anderen Zeugen sind natürlich viel näher dran am Geschehen :lol:
Da können meine Quellen aus dem ersten und zweiten Jahrhundert natürlich nicht mithalten.

Nicht wirklich Dein Ernst, oder?
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon onThePath » Mo 25. Sep 2017, 22:20

Klingt nicht gerade logisch für mich was du über Gott aussagt.
Die Existenz Gottes setzt sowieso eine nicht erfassbare Welt hinter unserer physischen Welt voraus. Diese Welt hinter der Welt ist nun mal nicht erfassbar.

Unter diesem Gesichtspunkt weiß die Wissenschaft nichts mehr als gar nichts wenn sie Gott als nicht vorhanden erklärt.

Dieser Ansatz ist einfach nicht ausschließbar. Zumal es zb Hinweise gibt dass der Geist des Menschen nicht nur Gehirn bedeutet das chemisch funktioniert.

LG otp
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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon Nudeleintopf » Mo 25. Sep 2017, 22:23

Mariette M. hat geschrieben:
Nudeleintopf hat geschrieben:Ich bitte um aussagekräftige ZEITGENÖSSISCHE Zeugnisse und nicht was erst lang nach seinem Tod geschrieben wurde.


Oha... wie dumm von mir. Klar, Goethe, Jefferson, Schweitzer und Deine anderen Zeugen sind natürlich viel näher dran am Geschehen :lol:
Da können meine Quellen aus dem ersten und zweiten Jahrhundert natürlich nicht mithalten.

Nicht wirklich Dein Ernst, oder?


Deine Quellen aus dem ersten und zweiten Jahrhundert sind nicht zeitgenössisch. Du solltest dich mal an so einer Uni wo die moderne Theologie gelehrt wird eintragen. Du brauchst das jetzt nicht über Jahre studieren. Die Unis bieten Kurzlehrgänge an. Sehr interessant, wenn man das mal macht.

Übrigens, Schweitzer hat die Schriften jahrelang akribisch studiert. Nach diesem Studium erst, ist er zu dieser Aussage gekommen.
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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon Nudeleintopf » Mo 25. Sep 2017, 22:50

onThePath hat geschrieben:Klingt nicht gerade logisch für mich was du über Gott aussagt.
Die Existenz Gottes setzt sowieso eine nicht erfassbare Welt hinter unserer physischen Welt voraus. Diese Welt hinter der Welt ist nun mal nicht erfassbar.

Unter diesem Gesichtspunkt weiß die Wissenschaft nichts mehr als gar nichts wenn sie Gott als nicht vorhanden erklärt.

Dieser Ansatz ist einfach nicht ausschließbar. Zumal es zb Hinweise gibt dass der Geist des Menschen nicht nur Gehirn bedeutet das chemisch funktioniert.

LG otp


Welcher seriöse Wissenschaftler erklärt denn öffentlich, dass es Gott nicht gibt. Für z.B. Einstein war Gott nichts weiter als die Natur, die sich selbst schaffende Natur. Das Wort Gott war für ihn seine Metapher für die Natur.

Hawking sagt doch nicht dass es keinen Gott gibt. Er sagt lediglich, dass es keinen für die Schöpfung braucht.

Die Wissenschaftler vom Teilchenbeschleuniger posaunen doch auch nicht, dass es keinen Gott gibt. Sie erklären uns nur, dass es ohne einen geht.
Der Physiker P.Higgs, wollte doch gar nicht dass sein von ihm entdecktes Teilchen, Gottesteilchen genannt wird. Er wollte ganz einfach nur dass es Higgs-Boson heißt. Aus Respekt vor den Gläubigen wollte er es selbst nie so nennen. Den Gottesteilchen Namen haben wir den Medien zu verdanken.

Die seriöse Wissenschaft ist doch nicht dafür da, einen Gott zu belegen oder zu widerlegen. Sie muss ihre Entdeckungen definieren, Zusammenhänge erklärbar machen usw. Aber Tatsache ist nun mal, dass bis jetzt noch kein einziger Nachweis für einen Himmelsgeist entdeckt wurde.

Und mit diesen vorher beschriebenen Quanten ist die Wissenschaft schon auf einer heißen Spur.

Vielleicht hat ja auch ein Alien den Urknall gezündet, aber das ist vom Wahrheitsgehalt vergleichbar mit dem vom himmlischem Geist.

Dummheit ist gefährlich, darum bin ich froh, dass es die Wissenschaft gibt. Man sieht ja immer wieder, wo die Dummheit regiert, werden Menschen vereinnahmt, da werden Bomben geworfen und anderen die Köpfe abgeschlagen.
Zuletzt geändert von Nudeleintopf am Di 26. Sep 2017, 00:10, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon Gnu » Mo 25. Sep 2017, 22:56

:P Hier mein Trollbeitrag, denn Spass muss sein.

Weiter oben hat jemand geschrieben, dass es in der Zeitrechnung kein Jahr Null gab. Offenbar rechnet man so, dass der Sprung von -1 direkt zu +1 geht. Ich habe diese Aussage bisher geglaubt, denn es waren ja immer gelehrte Doktoren und Professoren und Pastoren und so weiter, die uns das vorlaberten.

Propagandaminister Göbbels hat im dritten Reich glaublich das Wort geprägt, dass man eine Lüge nur genügend oft wiederholen müsse, bis das tumbe Volk sie für wahr halte. Nun mal ganz egal, wann vor der Zeitwende Jesus auf die Welt kam, ist es mathematisch unmöglich, dass es kein Jahr 0 gab. Das Jahr 0 ist das Jahr seiner Geburt. Von uns wurde ja auch niemand im Jahr 1 nach seiner eigenen Geburt geboren, oder? Also, wer behauptet, das Jahr 0 gab es nicht, ist in Mathematik eine Niete.

Ende der Trolldurchsage. :baby:

PS Nachtrag für mathematisch unbegabte Sprachgenies: Wenn die Zeitrechnung vom Jahr eins vor Christi Geburt direkt zum Jahr eins nach Christi Geburt gegangen wäre, dann hätte sich Christus sehr beeilen müssen, um in den Null Sekunden dazwischen geboren zu werden. Es hätte einen zerquetschten Heiland gegeben, und das will doch niemand, gäll.
:praisegod:
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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon Lepitoptera » Di 26. Sep 2017, 13:03

Hallo Nudeleintopf

Es zwingt dich doch niemand zum Glauben. Wenn du den christlichen Glauben als eine Torheit oder Humbug betrachten willst, dann ist das doch alleine deine Entscheidung. Wenn du glaubst alles wissenschaftlich belegt haben zu müssen, dann ist das deine Sache, deine Entscheidung. Ich brauche keine Wissenschaft. Ich brauche keine Beweise. Ich habe genügend "Beweise" in meinem Leben gefunden (erlebt), die mir bestätigen, dass es Gott gibt und dass Jesus derjenige ist, der die Bibel beschreibt. Ich glaube an sämtliche Verfasser der Bibel, dass sie die Wahrheit über Jesus gesagt haben. Ich glaube, dass die Heilige Schrift vom Heiligen Geist inspiriert worden ist und nicht einfach von Menschen geschrieben wurde. Ich erkenne Gott in meinem Leben. Ich sehe die Veränderung in meinem Leben seit ich Jesus Christus in mein Leben eingeladen, ihn zu meinem Herrn gemacht, ihm mein Leben übergeben, unter seine Herrschaft gestellt habe, ich sehe all die Veränderungen, wie weit ich Dank Jesus schon habe kommen dürfen. Auch wenn es in meinem Leben noch einiges aufzuräumen gibt, erkenne ich, wie weit ich aber schon Veränderung habe erleben dürfen. Im Vertrauen gehe ich täglich mit meinem Herrn weiter auf dem Weg, den er für mich vorgesehen hat. Ich bilde mir nichts auf meine Klugheit ein, ich setze nicht auf meine eigene Kraft, sondern ich bin mir meine Abhängigkeit zu Gott bewusst, dass ich ohne ihn einfach nur verloren wäre, er mich aber gerettet und erlöst hat. Wenn das alles für dich Torheit ist, dann ist das dein Weg, niemand kann dich zu etwas zwingen. Dein Herz muss bereit dazu sein, sonst bringt es nichts. Ich bin überzeugt, dass jeder, den Gott aufrichtig sucht, ihn finden wird. Aber Glauben ist keine Wissenschaft. Du musst bereit sein dich auf die Glaubensebene begeben zu wollen, auf welcher du vielleicht auch nie alle Antworten erhalten wirst. Auch ich habe noch offene Fragen, aber mein Vertrauen in Gott ist stark genug, dass ich damit zurechtkommen kann, nicht alle Antworten bekommen zu haben. Es ist mir einerlei, wann genau Jesus zur Welt gekommen ist. Ich glaube eher nicht, dass er am 24.12. zur Welt gekommen ist, aber es ist für mich schlichtweg irrelevant. Für mich ist nur wichtig, DASS er auf die Welt gekommen ist. Ich muss nicht alles wissen und bewiesen haben. Gott hat mir genügend Beweise gegeben, dass ich klar und eindeutig an ihn glauben kann. Vielleicht wagst du irgendwann einmal einen Schritt in Richtung Glauben, aber dann wirst du vermutlich von deinem gewohnten Denkmuster loslassen müssen. Ob du bereit dazu bist, bestimmst ausschliesslich du...

Liebe Grüsse
Lepitoptera
Barmherzigkeit ist es, etwas nicht zu bekommen, das wir verdient hätten (Tod). Gnade ist es, etwas zu bekommen, das wir nicht verdient hätten (Himmel). Danke Jesus!
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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon kingschild » Di 26. Sep 2017, 13:39

Nudeleintopf hat geschrieben:
Erst vor kurzem habe ich erfahren, dass weder der Tag noch das Jahr bekannt sind, an dem er das Licht der Welt erblickte. Auch hinter dem Geburtsort steht noch ein Fragezeichen.

Kann ich jetzt davon ausgehen, dass uns der Herr Pfarrer einen Bären aufgebunden hat und dass die Geschichten rund um Weihnachten und Bethlehem nur fromme Märchen sind, vergleichbar mit dem Wahrheitsgehalt der Geschichten vom Rumpelstilzchen, vom Weihnachtsmann oder vom Osterhasen.

Meine zweite Frage. Muss ich jetzt noch über weit mehr nachdenken und ggf. zweifeln, als nur über die Geschichten von seiner Geburt.


Hallo Nudeleintopf

Der Mensch kann im Hinblick auf das Wort Gottes eine Wahl treffen: Glauben oder Zweifeln.

Wenn man sich für das zweite entscheidet, steht dieses immer dem ersten im Weg. Man muss sich also entscheiden wohin man kommen möchte und was man ablegen möchte, den Glauben oder den Zweifel. Beides kannst Du tun aber nicht beides führt ans gleiche Ziel.

Einen Historischen Beleg zu erwarten, der die Geburtsurkunde mit Zeit und Datum aufführt, würde Dir also nicht weiter helfen in deinem Problem mit dem Zweifel und nicht erkennen von Gottes Reich. Der Beleg würde Dir am Ende auch nur ein Professor an der Uni bestätigen, also ein Mensch. Die Bibel sagt aber man solle sich nicht auf Menschen verlassen sondern auf Gott.

Es ist für den Glauben also nicht förderlich sich auf Menschen zu verlassen. Wichtig ist das man erkennt was die Person Christus oder das Wort sagte und ob man das versteht und bejahen kann oder eben ablehnt. Dies ist viel wichtiger, damit der Glauben wachsen kann.

Was den Ort der Geburt anbelangt der musste so stimmen. Sonst hätte dieser Jesus Christus keinen einzigen Nachfolger gefunden unter den Juden, denn diese kannten von den Schriften her in welchem Ort dieser Messias geboren werden muss.

Ob Jesus etwas sagte oder die Apostel das steht in der Bibel. Für den Glauben ist es aber nicht relevant wer es aufgeschrieben oder gesagt hat, relevant ist ob das was aufgeschrieben wurde, am Ende der Wahrheit entspricht. Wenn es der Wahrheit enspricht, dann kann man auch davon ausgehen das der Namen dessen stimmt, der es gesagt hat.

Wenn also, nehmen wir mal der angebliche Jesus sagte ich werde bei euch sein bis ans Ende der Tage, so muss dies ja erfahrbar sein. Wenn er schreibt man müsse von neuem geboren sein, sonst könne man das Reich Gottes nicht sehen, so muss es diese Möglichkeit geben von neuem geboren zu werden und eben auch den Umstand das alle die nicht von neuem geboren sind es nie, sehen können. Wenn nicht spielt es am Ende eben keine Rolle wer es aufgeschrieben hat. Der Inhalt als solches muss also in sich stimmig sein und wenn der in sich stimmig ist, dann wird man am Ende auch erkennen, das es eben kein Märchen ist und der Autor existent ist.

Lediglich die Frage, sind wir bereit so zu suchen wie es eben in dieser Schrift steht oder wollen wir diesen Weg gar nie beschreiten und einfach sagen, ich habe keine Geburtsurkunde und Todesanzeige, also Glaube ich nicht?

Dieses Wort Gottes sagt: Zweifel ablegen, von neuem geboren werden und dann wird einem diese Wahrheit der auferstandene Christus selbst offenbaren und frei machen, so wie es in diesem Wort (Bibel) steht.

Joh 8:36 Wird euch nun der Sohn frei machen, so seid ihr wirklich frei.

Also dieser Auferstandene kann frei machen, dazu gehört aufrichtig und demütig suchen und mit seinem Zweifel zu Ihm kommen und Ihn bitten, das er einem hilft diesen abzulegen. Wer so demütig ist, der wird das wahre Geburtsdatum vielleicht nie Historisch belegt bekommen aber er wird erfahren, das dieser gekreuzigte auferstanden ist und lebt, so wie es im Wort (Bibel) steht.

Wenn die Apostel und wir als Nachfolger Christi nie etwas erfahren hätten, von diesem Lebendigen Gott, dann würde Ihm niemand nachfolgen können. Wenn es aber diese Wiedergeburt gibt, dann wird man das Reich Gottes sehen, können.

Also um zu erkennen ob dieses Reich existent ist, wird Dir kein Historischer Beleg über das Geburtsdatum weiter helfen bei deinem Zweifel. Bist Du aber bereit vor Gott zu kommen mit deinem Zweifel und bist Du bereit Ihn abzulegen in Demut, dann wird Jesus Christus Dich persönlich von diesem Zweifel befreien (erlösen) können, so wie es geschrieben steht.

Ein Historischer Beleg wird Dir den Zweifel nicht nehmen können Nudeleintopf, eine Begegnung mit dem der Auferstanden ist, wird dir den Zweifel nehmen können, der dich ihm Moment plagt. Jesus Christus, wird Dich von diesem der dich plagt befreien können, auch ohne das Du einen Historischen Beleg in den Händen hälst.

Nicht dieser Beleg wird dir die Tür zum Reich Gottes öffnen, deine Demut aber mit dem Zweifel vor Gott zu kommen, der wird Dir die Türe öffnen und Dich von dem Zweifel befreien der Dich im Moment mit Erfolg vom Reich Gottes fern hält.

Du wählst aber den Weg. Das heisst Du kannst die Tür offen lassen für den der Dich plagt oder du kannst die Tür öffnen für den der Dich von den Plaggeistern befreien will und ja der Plagegeist "Zweifel" der kann einem so richtig fertig machen aber Christus kann Dich von diesem befreien. Deshalb mein Rat an Dich zur zweiten Frage, öffne nicht noch mehr dem Zweifel die Türe, den dieser wird Dich fertig machen, öffne Christus die Türe, der wird Dich davon befreien.

God bless
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off topic Jahr null

Beitragvon Mariette M. » Di 26. Sep 2017, 21:29

Gnu hat geschrieben::P Hier mein Trollbeitrag, denn Spass muss sein.

Weiter oben hat jemand geschrieben, dass es in der Zeitrechnung kein Jahr Null gab. Offenbar rechnet man so, dass der Sprung von -1 direkt zu +1 geht. Ich habe diese Aussage bisher geglaubt, denn es waren ja immer gelehrte Doktoren und Professoren und Pastoren und so weiter, die uns das vorlaberten.

Propagandaminister Göbbels hat im dritten Reich glaublich das Wort geprägt, dass man eine Lüge nur genügend oft wiederholen müsse, bis das tumbe Volk sie für wahr halte. Nun mal ganz egal, wann vor der Zeitwende Jesus auf die Welt kam, ist es mathematisch unmöglich, dass es kein Jahr 0 gab. Das Jahr 0 ist das Jahr seiner Geburt. Von uns wurde ja auch niemand im Jahr 1 nach seiner eigenen Geburt geboren, oder? Also, wer behauptet, das Jahr 0 gab es nicht, ist in Mathematik eine Niete.

Ende der Trolldurchsage. :baby:

PS Nachtrag für mathematisch unbegabte Sprachgenies: Wenn die Zeitrechnung vom Jahr eins vor Christi Geburt direkt zum Jahr eins nach Christi Geburt gegangen wäre, dann hätte sich Christus sehr beeilen müssen, um in den Null Sekunden dazwischen geboren zu werden. Es hätte einen zerquetschten Heiland gegeben, und das will doch niemand, gäll.
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Das Jahr vor meiner Geburt war das Jahr 1956... lang ists her.
Das Jahr meiner Geburt ist 1957. Nur weil ich in dem Jahr zur Welt kam, ist nicht plötzlich ein Zwischenjahr nötig geworden.
Das war bei Jesus auch nicht anders. Seine Geburt wird ganz ohne Zerquetschen so einige Stunden gedauert haben. Das Jahr davor war das letzte vor Christus, also 1. v.Chr. Das Jahr danach ist das erste Jahr nach Christi Geburt, also 1 n. Chr.
Mathematisch völlig logisch. :umarm:
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon Nudeleintopf » Mi 27. Sep 2017, 22:56

Glauben oder Zweifel.

Ich jedenfalls habe keinen Zweifel mehr, nicht mehr zu denen zu gehören, die noch an übernatürliche Wesen, Kräfte und Geschichten glauben. Ich brauche nicht solche Geschichten um mein Leben zu gestalten, zu meistern oder um irgendwelche Ängste zu besiegen.

Ich komme sehr gut ohne aus, bestens, ja ich bin regelrecht befreit von solchen Ängsten, die einem ja vorher in der Herrgottsstunde (Märchenstunde für die Kleinen), und der Christenlehre (Märchenstunde für die größeren), eingetrichtert wurden (Selektion nach dem gut und böse Prinzip, also wer gut in den Himmel und wer böse in die Hölle, mit all den dazu erfundenen bösartigen Figuren und anderen Geschichten).

Diese Figuren und Geschichten, sind ja nur dafür erfunden worden, damit diejenigen die diesem Mumpitz auf den Leim gehen, regelmäßig die Klingelbeutel derer füllen, die ihnen damit Hoffnung machen, einen Platz im Himmel zu bekommen.

Aber um noch einmal auf übernatürliche Wesen und Dinge zurück zu kommen. Eigentlich müsste man dann ja auch den vielfach tausenden glauben, die behaupten ein UFO gesehen zu haben. Das wurde auch niedergeschrieben und bezeugt. Und manch einer von denen glaubt ja noch einen Extraterrestrischen gesehen oder gar mit ihm gesprochen zu haben. Dann gibt es noch die, die behaupten, dass sogar eine Berührung stattgefunden hat.

Warum belächelt man solche Leute oder hält sie für nicht normal oder denkt sie können sich nur geirrt haben. Ich sehe da keinen Unterschied, ob ich nun dem Jesus, einem Alien oder einem von den vielen Göttern und Fabelwesen, wo und wann auch immer begegne.

Viele Grüße
Nudeleintopf
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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon Jure » Do 28. Sep 2017, 02:17

Deine Beiträge lesen sich wie das laute Pfeifen dessen, der im dunklen Wald unterwegs ist. Warum denkst Du, es würde mich interessieren, woran Du - und warum - glaubst oder nicht glaubst?
Jure
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Re: die Geburt Jesu

Beitragvon onThePath » Do 28. Sep 2017, 08:46

Nudeleintopf
Das menschliche Gehirn kommt auf seltsame Dinge
Da gibt es tatsächlich viel Lug und Trug.
Das wird ersichtlich in der Esoterik. Wo Menschen Geistführer haben die mit ihnen reden und die sie manchmal als herrliche Wesen sehen. Darunter dann auch Wesen, die sagen sie kämen von einem anderen Stern.
Die Ufo Geschichten sind wohl eine moderne Art von Lug und Trug neben den Geistführern. Da zeigt sich die Dimension der verführerischen Geister von denen das NT redet.

Das sind allerdings Fragen an die sich die Wissenschaft nicht ran traut und selbst die Psrapsychologie meist wissenschaftlich unwissenschaftlich daherplappert.
Da wären da noch staatliche PSI Experimente die immerhin die Möglichkeit unerklärlicher Kräfte aufzeigen.

Aber wer diesen ganzen Bereich des Übernatürlichen einfach ausblendet lässt sich ebenfalls blenden. Zumal man darüber Einiges wissen kann wenn man es erforscht.

Wenn für dich Ufos und Jesus der gleiche Blödsinn ist und wenn du alles Übernatürliche ablehnst als Quatsch weisst du gar nichts darüber.

LG otp
Zuletzt geändert von onThePath am Do 28. Sep 2017, 10:56, insgesamt 1-mal geändert.
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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