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Zeugnis für Jesus

Wer ist Jesus? Was hat er zu sagen?

Moderator: kingschild

Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon Adam » So 3. Jun 2012, 08:37

In der letzten Nacht fragte mich ein netter alter Kollege im laufe eines Gespräches unter vier Augen, warum Gott – wenn es denn einen gibt – Massen Vergewaltigungen zulässt.
Statt zu antworten stellte ich die Gegenfrage, ob er glauben würde, das diejenigen die Vergewaltigen Gott in ihrem Leben zulassen.
Nein, antwortete er. Die Leben nicht nach den 10 Geboten...oder so. (Er selbst sagt von sich, das er nicht an Gott glaubt)
Es kommt also immer darauf an, meinte ich, in wie weit der Mensch Gott in seinem Leben zu lässt. Da wo Gott komplett außen vor ist, da geschehen solche Verbrechen.

Einen Augenblick später fragte er dann, warum – wie jetzt aktuell bei einem Kollegen – drei Tage vor dem errechneten Geburtstermin das Kind stirbt. Dieser Mann habe nichts schlimmes getan.

Es folgte eine Dienstliche Unterbrechung des Gespräches, was mir Zeit verschaffte ins Gebet zu gehen.

Als das Gespräch wieder aufgenommen wurde, antwortete ich, das ich nicht wüsste, warum solches passiert.

Wir schwiegen kurz.

Es steht geschrieben von einem jüdischen Mann, fing ich an zu erzählen, der 30 Jahre gelähmt war...der Mann hat sicherlich oft darüber nachgedacht, was er oder seine Vorfahren getan hatten, um so gestraft zu sein...
Letztendlich war er zu Ehren Gottes gelähmt. Nicht, weil er Schuld hatte, sondern Gott selbst ihn geheilt hat.
(Er blähte die Backen auf, doch unbeirrt redete ich weiter)
Auch „wir“ meinen das es eine Schuld für solche Situationen geben muss, aber dem ist nicht so.
Manchmal kann man Rückblickend verstehen, warum Schicksalsschläge wie der Tot eines Kindes oder 30 Jahre Lähmung erduldet werden müssen.

Wieder schwiegen wir.

Dann erzählte er das er sich mit einem andern christlich gläubigen Kollegen darüber unterhalten hatte und dieser ihm ein von „Wiedersehen in der Ewigkeit“ erzählt hat. Es möge jeder glauben woran er will, aber seine Welt sei das nicht. Ihn würde das eher auf die Palme bringen.
Und dann fragte er mich, wie ich mit der Situation umgehen würde. Was ich machen würde, wenn eines meiner Kinder überfahren wird.

Ich würde schreien und klagen, ja, auch anklagen, antwortete ich. Aber letztendlich könnte ich irgendwann in Gottes Händen loslassen und Frieden finden. An der Situation ändern kann ich eh nichts.

Ich weiß nicht, ob er nur den letzten Satz kommentierte, jedoch sagte er abschließend das dass stimme.


Ehrlich gesagt, weiß ich nicht wo der Kollege steht. Trotz des Themas, war das Gespräch sehr angenehm und offen. Er hat das Gespäch regelrecht gesucht und viel erzählt. Hier ist es ja nur im "Zeitraffer" wiedergegeben.
Wer Hoffnung hat, der möge für ihn mitbeten.
Denn was ich dir jetzt offenbare, wird nicht sofort eintreffen, sondern erst zur festgesetzten Zeit. Es wird sich ganz bestimmt erfüllen, darauf kannst du dich verlassen. Warte geduldig, selbst wenn es noch eine Weile dauert!
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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon Adam » Mi 13. Jun 2012, 12:09

Der eine oder andere hat mich privat auf meinen letzten Beitrag angesprochen.
Vordergründig ging es darum, die Menschen darauf hinzuweisen das sie verloren sind, wenn sie nicht an Gott glauben. Warum – Fragen seien ein klassisches Zeichen von Gottesferne.
Ich möchte eine Gegenfrage stellen. Sind Angstmenschen offen um etwas anzunehmen? Was hat dich bewogen Gottes Liebe anzunehmen? Etwa die Panik, vor dem jüngsten Gericht, der ewigen Verdammnis oder nicht bei der Auferstehung dabei zu sein? Oder war es Gottes Liebe, die dich erkennen ließ? Kommt Liebe durch Angst, oder durch freundliche Worte und Taten?
Ich denke, das man Gottferne Menschen mit Verständnis und Ernstnahme ihrer Fragen eher zu Gott führen kann, als wenn man ihnen mit Biblischen Versen, Auslegungen oder Meinungen kommt, dessen Bedeutung sie nicht fassen können....zumal, ein Baby bedarf auch erst einmal der Milch, lange, bevor man Schwarzbrot gibt.
Denn was ich dir jetzt offenbare, wird nicht sofort eintreffen, sondern erst zur festgesetzten Zeit. Es wird sich ganz bestimmt erfüllen, darauf kannst du dich verlassen. Warte geduldig, selbst wenn es noch eine Weile dauert!
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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon jes_25913 » Mi 13. Jun 2012, 15:01

Adam hat geschrieben:Der eine oder andere hat mich privat auf meinen letzten Beitrag angesprochen.
Vordergründig ging es darum, die Menschen darauf hinzuweisen das sie verloren sind, wenn sie nicht an Gott glauben. Warum – Fragen seien ein klassisches Zeichen von Gottesferne.
Ich möchte eine Gegenfrage stellen. Sind Angstmenschen offen um etwas anzunehmen?
Angst verschließt eher. Wie soll man sich einem Gott anvertrauen, vor dem man Angst hat? Einen solchen Gott kann man doch niemals lieben. Ihm kann man sich höchstens unterwerfen, aber das Herz erreicht er nie.
Was hat dich bewogen Gottes Liebe anzunehmen?
Dass ich aus meiner profanen Liebe zu einem Mädchen erkannte, welche Macht die Liebe ist, nämlich, dass sie bereit ist, sich für den anderen zu opfern und in den Tod zu gehen.
Da wurde mir bewusst, dass genau das Jesus für mich getan hatte, und mir war auch sofort klar, dass eine solche Liebe den Tod überwindet.
Etwa die Panik, vor dem jüngsten Gericht, der ewigen Verdammnis oder nicht bei der Auferstehung dabei zu sein?
Ich denke, dass diese Dinge in dem Unverstand dessen was wirklich damit gemeint ist, nur diffuse Ängste erzeugen. Aber ich habe den Eindruck, dass es manche Menschen gibt - und vielleicht nicht wenige - die nur deshalb "Wiedergeborene" sind. Ihre Ängstlichkeit kommt überall zum Ausdruck. Schon wie sie mit der Schrift umgehen.
Aber eigentlich sind das doch gerade die Unerlösten...
Oder war es Gottes Liebe, die dich erkennen ließ? Kommt Liebe durch Angst, oder durch freundliche Worte und Taten?
Angst gebiert Angst, Liebe gebiert Liebe.
Ich denke, das man Gottferne Menschen mit Verständnis und Ernstnahme ihrer Fragen eher zu Gott führen kann, als wenn man ihnen mit Biblischen Versen, Auslegungen oder Meinungen kommt, dessen Bedeutung sie nicht fassen können....zumal, ein Baby bedarf auch erst einmal der Milch, lange, bevor man Schwarzbrot gibt.

Hier hast Du voll und ganz recht. Aber leider werden die gottfernen Menschen und ihre Fragen nicht ernst genommen. Man kann sie nicht ernst nehmen, da man selbst - auf Grund mangelnder Reifung, die ja zu Erkenntnissen führt - keine Antworten auf deren Fragen hat.
Meine Lebensgefährtin mit der ich nun 27 Jahre zusammen bin - naturwissenschaftlich gebildet, weltanschaulich Materialistin - konnte ich nur für den Glauben gewinnen (in dem sie mir jetzt noch treu zur Seite steht), indem ich ihr alle Argumente zerstreuen konnte. Einen anderen Menschen, ähnlich wie sie, konnte ich vor den Suizid bewahren und ebenfalls die Wahrheit aufzeigen.
Ich diskutiere viel mit einer solchen "Klientel", die so für sie befriedigende Antworten von mir bekommt oder eben argumentativ unterlegen ist.
Es geht also auch so. Nur gehört eben dazu wirkliches Vertrauen in Gott und seine Führung. Dann kann man auch heute noch der Welt Christus bringen.
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon Adam » Do 14. Jun 2012, 22:58

Ich bin der Überzeugung, das man bei den Fragenden bleiben muss.
Wie ernst man nun auch immer persönlich die Frage nehmen mag.
Das „Flüchten vor der Antwort, das weg gehen“ in die Geistliche Welt, wie es der andere Kollege tat und viele "Seelsorger" es tun, weil man selbst keine Antwort hat, empfinde ich als fatalen Fehler.

Beispiel: Wenn du eine Wunde versorgen willst, dann muss du dich ihr zuwenden.
Willst du einen Acker bestellen, so muss du dich der Erde zuwenden.
Und genau so sehe ich es auch bei den Fragenden.

Letztendlich steht hinter der warum Frage bei Gottfernen Menschen immer die Angst bzw. Meinung, das Gott nur darauf wartet erbarmungslos zu strafen, obwohl man, aus menschlicher / weltlicher Sicht, nichts schlimmes getan hat. Jedenfalls nichts, was diese Härte der Strafe verdient. Gott wird als ungerecht empfunden und wahrgenommen.

Gehst du nun her und versuchst den Gottfernen Menschen in die Göttlich Geistliche Welt zu zerren, dann kann er dir nicht folgen. Sinnbildlich gehst du weg und er bleibt stehen. Während Gott wieder einen Minuspunkt vom Gottfernen kassiert.
Jedenfalls ist das die Situation auf der Arbeit.

Da bleiben, ernst nehmen und mit Gottes Hilfe erklären. Auf der Ebene des Fragenden. Dabei jedoch nicht bedrängen und wie unter Zwang missionieren oder evangelisieren, sondern an – und ernst nehmen, was im Gespräch gegeben wurde.

Es ist schön zu lesen, das auch du die Ebenen finden durftest, auf denen deine Beispiele für den Glauben zugänglich waren.

LG
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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon jes_25913 » Fr 15. Jun 2012, 13:20

Adam hat geschrieben:


Hallo Adam,
ich stimme vollständig mit Deinen Ausführungen überein. Du hast es wirklich gut auf den Punkt gebracht.
Hervorheben möchte ich aber besonders diese Aussage:
Letztendlich steht hinter der warum Frage bei Gottfernen Menschen immer die Angst bzw. Meinung, das Gott nur darauf wartet erbarmungslos zu strafen, obwohl man, aus menschlicher / weltlicher Sicht, nichts schlimmes getan hat. Jedenfalls nichts, was diese Härte der Strafe verdient. Gott wird als ungerecht empfunden und wahrgenommen.


Wie soll ein normal empfindender Mensch begreifen, dass auf ihn die ewige Verdammnis (Hölle) wartet, die nicht im geringsten Verhältnis zu seinen Taten stehen kann? -
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Zuletzt geändert von kingschild am So 17. Jun 2012, 19:58, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon alegna » Fr 15. Jun 2012, 16:17

jes_25913 hat geschrieben:edit

Ähh nur weil es der Mensch nicht verstehen und noch weniger begreifen kann, heisst es ja nicht, dass es nicht doch so ist und die Bibel spricht da eine eindeutige Sprache.

lieber Gruss
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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon jes_25913 » Fr 15. Jun 2012, 16:54

alegna hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:edit

Ähh nur weil es der Mensch nicht verstehen und noch weniger begreifen kann, heisst es ja nicht, dass es nicht doch so ist und die Bibel spricht da eine eindeutige Sprache.

lieber Gruss
alegna


editiert
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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon onThePath » Fr 15. Jun 2012, 20:16

jes_25913 hat geschrieben:
Wie soll ein normal empfindender Mensch begreifen, dass auf ihn die ewige Verdammnis (Hölle) wartet, die nicht im geringsten Verhältnis zu seinen Taten stehen kann? -
edit


Tja, man sollte lieber versuchen, nicht begreifen zu wollen, was man nicht begreifen kann.
Die Bibel ist da eindeutig.

Und da Du begreifen möchtest nach Deinem Verstand, brauchst Du natürlich die Wiedergeburt.

Da versucht der Christ wenigstens, das Begreifen nicht erst zu versuchen, wenn es unmöglich ist, und er läßt auch Urteile wie Dein:
editiert


editiert

Ein einfacher Christ macht das schon besser, wenn er es nicht besser wissen will als die Bibel es erklärt.
Er läßt es stehen als nicht der Gänze nach begreifbar mit "menschlichen Mitteln" , dem Verstand.

Ist nun mal so :shock:

editiert

lg, oTp
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Grund: Musste einiges löschen was klar unwahr war und somit auch Nachfolge Beiträge.
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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon kingschild » So 17. Jun 2012, 19:32

Adam hat geschrieben:Der eine oder andere hat mich privat auf meinen letzten Beitrag angesprochen.
Vordergründig ging es darum, die Menschen darauf hinzuweisen das sie verloren sind, wenn sie nicht an Gott glauben. Warum – Fragen seien ein klassisches Zeichen von Gottesferne.
Ich möchte eine Gegenfrage stellen. Sind Angstmenschen offen um etwas anzunehmen? Was hat dich bewogen Gottes Liebe anzunehmen? Etwa die Panik, vor dem jüngsten Gericht, der ewigen Verdammnis oder nicht bei der Auferstehung dabei zu sein? Oder war es Gottes Liebe, die dich erkennen ließ? Kommt Liebe durch Angst, oder durch freundliche Worte und Taten?
Ich denke, das man Gottferne Menschen mit Verständnis und Ernstnahme ihrer Fragen eher zu Gott führen kann, als wenn man ihnen mit Biblischen Versen, Auslegungen oder Meinungen kommt, dessen Bedeutung sie nicht fassen können....zumal, ein Baby bedarf auch erst einmal der Milch, lange, bevor man Schwarzbrot gibt.


Adam, Gott führt und leitet ja die Gespräche und somit weiss er auch was das gegenüber nötig hat.

Das predigen von Umkehr und Erlösung ist das eine, taten sind etwas anderes. Christus hat sehr oft so gesprochen das es nur die Kinder Gottes verstanden und oft musste er es auch diesen noch auslegen. Diejenigen die offen sind, die wollen die Auslegung hören, die wollen wissen, wie sie etwas ansehen müssen.

Die welche nicht offen sind und festgefahren in Ihrer Meinung und denen muss man nicht jede Perle auslegen. Dort kann man ruhig auch in Worten sprechen, welche diese Welt nicht versteht. Die Welt wird es nicht verstehen aber derjenige der bereitet ist und suchend schon.

Ein Mensch muss aber wissen warum er umkehren sollte und warum er Erlösung dringend nötig hat, wenn er das nicht erfährt oder es ihm ja egal ist, dann wird das Wort woll nicht viel bringen. Dort können Taten zeugen.

Zu Deiner Frage, ich wusste ich muss umkehren aber ich wusste nicht wohin und so habe ich gefragt und nach Antworten gesucht. Gott hat mir dann ganz eindrücklich aufgezeigt, von was genau ich umkehren muss. Das war nicht unbedingt ein schöner Anblick aber ich wusste sofort, das ist der Weg und den will ich auch gehen.

Christus hat oft so gesprochen das nicht alle verstanden aber die welche aufrichtig suchten, denen hat er die Erklärung geben können, so das sie auch annehmen konnten.

Wie gesagt ein Mensch muss wissen von was er Erlösung braucht und dort kommt man oft nicht darum herum auch die wichtigen Dinge beim Namen zu nennen. Christus hat sich nicht gescheut das Wort Hölle in den Mund zu nehmen aber seine Predigten waren trotzdem viel weiser als das er es eben nur auf das fokussierte. Nicht darauf fokussieren aber auch nicht darüber schweigen beides ist wichtig und meist ergibt sich ja das aus dem Gespräche welche Themen das Gegenüber eben anspricht und genau darauf sollten wir eingehen und sowohl von der Erlösung sprechen und wegen was man sie braucht.

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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon kingschild » So 17. Jun 2012, 20:03

Ich habe einiges was mit dem Zeugnis für Jesus nicht zu tun hatte editiert. Einiges was persönlich war. Einiges was mit dem Thema nicht zu tun hatte. Einiges was ganz klar mit unwahrer Behauptung zu tun hatte usw. und so fort. Ich wäre froh wenn wir zum Zeugnis für Jesus zurückkommen könnten und zu der Frage die gestellt wurde.

Wenn es nicht klappen sollte, werde ich hier schliessen und das wäre eigentlich schade.

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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon kingschild » So 17. Jun 2012, 20:35

jes_25913 hat geschrieben:Wie soll ein normal empfindender Mensch begreifen, dass auf ihn die ewige Verdammnis (Hölle) wartet, die nicht im geringsten Verhältnis zu seinen Taten stehen kann? -


Indem Du ihm erklärst das ein Gericht nicht nach dem persönlichen empfinden entscheiden kann, sondern nur nach dem was im Gesetz steht.

Einem Gericht selbst auf dieser Welt, ist es völlig egal was der Mensch empfindet. Ob er ein Gesetz als Recht empfindet oder nicht interessiert einen gerrechten Richter nicht. Ein Gericht muss ein Urteil sprechen zwischen zwei Parteien und hat sich dabei klar ans Gesetz zu halten.

Es muss prüfen was ist die Tat, ist Schuld da oder nicht, ist der Mensch schuldfähig, ist er einsichtig oder nicht, was verlangt die Gegenpartei und was verlangt der Schuldige und aufgrund dessen muss er unter Einbezug des Gesetzes ein gerechtes Urteil fällen. Die Urteilsbegründung muss klar sein aber ob das der Schuldige begreift und er einsichtig ist das interessiert das Gericht nicht. Ihm Gegenteil, wenn ein Schuldner uneinsichtig ist, dann kann der Richter nicht noch mildernde Umstände geben.

Das aber Gott die Schuld bezahlt hat, das ist eine frohe Botschaft für jeden der weiss das er schuldig ist.

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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon Adam » Mo 18. Jun 2012, 08:17

Es gibt verschiedene Arten zu Angeln.
Du kannst einen Wurm am Hacken machen, die Montage auswerfen und darauf warten das ein Fisch anbeißt.
Du kannst aber auch aktiv fischen in dem du einen anderen Köder wählst und durchs Wasser gehst.
Beim Menschenfischen ist es nicht wesentlich anders.
Der eine läuft mit erhobenen Zeigefinger durch die Zeit und mahnt vor der ewigen Verdammnis, ein anderer versucht es mit Zerstreuung der Gottfernen Argumente. Und der dritte weist sanft durch Wort und Tat auf die Liebe Gottes hin...was meiner Art des Menschenfischens entspricht.
Alle Ansätze sind richtig.
Denn während der eine Fisch Würmer bevorzuget, bevorzugt der andre Fliegen.
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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon Laodicea » Mo 18. Jun 2012, 08:46

Adam hat geschrieben:Denn während der eine Fisch Würmer bevorzuget, bevorzugt der andre Fliegen.

fein gesagt :] und ein schöner Vergleich!
Wie unerschöpflich tief und reich ist das Wort Gottes! :praisegod:
Es geht immer um die Ehre des Herrn;
wo der Herr im Leben nicht zu Ehren kommt,
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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon Adam » Sa 16. Feb 2013, 23:33

Letzte Woche hatte ich Nachtdienst. Und dafür gesorgt, das ich trotz Platzgebundenheit wenigstens eine Stunde draußen mit rum laufen durfte. Das wiederum führte dazu, dass ich mit einer Kollegin lief, die mich sehr interessiert nach meinem Glauben fragte. Wie sich herausstellte, hatte sie bereits letztes Jahr begonnen in der Bibel zu lesen, war jedoch im 3 Mose stehen geblieben, da sie einiges nicht verstand bzw. sich als Frau etwas auf den Schlips getreten fühlte. Ab da redeten wir jede Nacht eine Stunde über das Wort Gottes. Sie fragte, ich antwortete, legte aus und erklärte. Sie sog auf und fing wieder an in der Bibel zu lesen. Es war, als ob in ihr die Glut für Gott einfach nur neu zu einem Feuer entfacht werden musste.

:praisegod:
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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon Adam » Sa 16. Feb 2013, 23:36

Vor mir ist vorhin (zur Zeit habe ich Spätdienst) ein Gefangener nach der medizinischen Versorgung, die unauffällig verlief, sitzend auf seinem Bett, weinend zusammengebrochen.
Auf mein Nachfragen hin, was los sei, antwortete er, das er sein Leben so sehr vor die Wand gefahren habe, dass er glaube, dass Gott ihm nicht verzeihen könnte. Immerhin wisse er doch was Gott gesagt und Jesus getan habe. Doch hören, wollte er nicht. Jetzt säße er zur Strafe im Knast und könne nicht mehr beten, geschweige denn glauben.
Ich legte meine Materialien aus der Hand, lehnte die Tür etwas an, hockte mich vor ihn hin und sagte ihm, dass ein Glaube, so groß wie ein Senfkorn ausreiche. Jesus würde den Rest auffüllen.
Er schaute zu Boden, schüttelte den Kopf und weinte weiter.
Also sprach ich weiter. Schauen Sie, meinte ich. Wir sind Menschen. Und wenn wir Menschen eines treffsicher können, dann die Fettnäpfchen in unserem Leben zu finden und rein zu steigen. Jesus ist genau für solche Menschen, wie sie und mich, am Kreuz gestorben. Und wissen Sie, wo man Gott am ehesten erlebt? In den Tiefen des Lebens. Sie sind nicht hier, weil Gott Sie betrafen möchte. Sie sind hier, damit Sie wieder zu Gott finden.
Er hörte auf zu weinen und eigentlich wollte ich schon gehen, blib dann jedoch in der Tür stehen und ich fragte ihn, ob er mit mir beten wolle. Das bejahrte er mit einem Tränen verschleierten Lächeln im Gesicht. Also beteten wir gemeinsam, er wie ich, in einer kleinen kragen Zelle.
Danach organisierte ich noch eine Bibel und verließ dann diesen Mann.

Ich möchte euch bitten, mit mir diesen Mann im Gebet durch sein Lebenstal zu tragen.
Danke
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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon Laodicea » So 17. Feb 2013, 13:52

Es gibt kaum einen besseren Ort als das Gefängnis um zu Jesus zu kommen! :praisegod:
Es geht immer um die Ehre des Herrn;
wo der Herr im Leben nicht zu Ehren kommt,
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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon Adam » Do 18. Apr 2013, 15:36

Heute musste ich einem Gef. Fäden ziehen.
Um ihn von dem ziepen des Ziehens an der empfindlichen Wunde ab zu lenken, scherzte ich etwas mit ihm.
Nach dem die Fäden raus und ein neuer Verband angelegt war, fragte er mich:
„Schwester, wie viele Jahre sind sie schon im Vollzug?“
„Oh…fast 1 ½ Jahrzehnte…warum?“
„Es muss ihnen doch schwer fallen, gewisse…Delikte zu versorgen. “
„Meinen Sie mit gewissen Delikten Vergewaltiger, Kinderschänder, Mörder und Co?“
„So direkt wollte ich das jetzt nicht ausdrücken…aber ja.“
„Ja, es fällt mir schwer, solche Delikte zu versorgen. Jedoch bin ich kein Richter.“
„Wie können Sie, nach all den Jahren, mit solchen Leuten, noch so fröhlich sein? Verraten Sie mir, wie man so wie Sie, die Zeit übersteht.“
„Die Kraft, die mich all das hier lachend überstehen lässt, heißt Jesus.“
„Sie sind Christin?“
„Ja“
„Danke. Das erklärt Ihr Verhalten.“
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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon Patch Adams » Mi 8. Mai 2013, 08:41

Adam
Verraten Sie mir, wie man so wie Sie, die Zeit übersteht.“


Die Frage, wie die Gefängnisinsassen die Zeit überstehen, ist in meinen Augen wesentlich angebrachter. Inhaftierte kehren nicht nach Dienstschluss in eine geordnete Welt zurück.

Gruß

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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon doro » Mi 8. Mai 2013, 08:56

Hoi Patch Adams

Patch Adams hat geschrieben:Inhaftierte kehren nicht nach Dienstschluss in eine geordnete Welt zurück.

Und doch gibt es Leute, vor denen ich sehr viel Respekt habe aufgrund des Jobs, den sie ausüben. Adam ist so eine Person. Offensichtlich war sie auch für diesen Gefangenen so eine Person. Dass er nachgefragt hat, ist doch schön. In seinen Augen war angebracht zu fragen, wie Adam diese Zeit übersteht. Das sollen wir doch respektieren.

Deine Aussage kam bei mir zynisch an.

lg, doro
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon Patch Adams » Mi 8. Mai 2013, 09:33

Doro
Deine Aussage kam bei mir zynisch an.


Mag sein, dass sie dir so vorkam. Das hat aber weniger mit meiner Aussage zu tun, sondern eher mit deiner Interpretation.


Gruß

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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon doro » Mi 8. Mai 2013, 09:38

Hoi Patch Adams

Patch Adams hat geschrieben:Mag sein, dass sie dir so vorkam. Das hat aber weniger mit meiner Aussage zu tun, sondern eher mit deiner Interpretation.

Genau deswegen habe ich es so formuliert. Gemeint war es in erster Linie als Feedback, wie deine Aussage ankommen kann.

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Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon Patch Adams » Mi 8. Mai 2013, 10:36

Doro
Gemeint war es in erster Linie als Feedback, wie deine Aussage ankommen kann.


Das wird wohl der jeweiligen autobiografischen Sichtweise zugrunde liegen. Und für diese Sichtweise, bin ich als Schreiber wohl kaum zuständig.

Gruß

Patch Adams
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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon doro » Mi 8. Mai 2013, 10:42

"Jein" würd ich da mal sagen... :D Aber grundsätzlich sehe ich es schon auch wie du. Ich sage mir immer, dass ich versuche möglichst so zu formulieren, dass man mich nicht missversteht. Diese Verantwortung kann ich nicht abschieben. Dass es dennoch auch mal anders ankommen kann, ist mir aber bewusst.
Von dem her: kein Problem!
Und auch: keine Sorge, eine grosse Geschichte möchte ich daraus nicht machen. ;)

lg, doro
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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon Adam » Mi 8. Mai 2013, 18:13

Patch Adams hat geschrieben:
Adam
Verraten Sie mir, wie man so wie Sie, die Zeit übersteht.“


Die Frage, wie die Gefängnisinsassen die Zeit überstehen, ist in meinen Augen wesentlich angebrachter.


a) Diese Frage stellt sich kein Inhaftierter, da er es weiß.
b) editiert
Denn was ich dir jetzt offenbare, wird nicht sofort eintreffen, sondern erst zur festgesetzten Zeit. Es wird sich ganz bestimmt erfüllen, darauf kannst du dich verlassen. Warte geduldig, selbst wenn es noch eine Weile dauert!
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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon Patch Adams » Do 9. Mai 2013, 14:08

a) Adam
Diese Frage stellt sich kein Inhaftierter, da er es weiß.


Unzählige Briefe an Hilfsorganisationen zeugen davon, dass diese Frage leider sehr häufig gestellt wird. Viele Inhaftierte kommen absolut nicht klar und wissen keineswegs, wie sie die Zeit überstehen sollen. Ich kann dir gerne einige von den vielen schriftlich fixierten Bitten um Hilfe zukommen lassen.

editiert


Diese Frage wird von sehr verantwortungsbewussten und qualifizierten Menschen gestellt, die sich aktiv für die Reformpolitik im Strafvollzug einsetzen. Suizide, Selbstverletzungen, Misshandlungen, Menschenrechtsverletzungen und Verfehlungen der Vollzugsziele nach § 2 und § 3 sprechen nämlich eine ganz andere und auch sehr erschütternde Sprache.


editiert


Gruß

Patch Adams
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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon Adam » Do 9. Mai 2013, 20:17

editiert

Ich werde dir via PN antworten.
Denn was ich dir jetzt offenbare, wird nicht sofort eintreffen, sondern erst zur festgesetzten Zeit. Es wird sich ganz bestimmt erfüllen, darauf kannst du dich verlassen. Warte geduldig, selbst wenn es noch eine Weile dauert!
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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon Patch Adams » Fr 10. Mai 2013, 14:04

onThePath
Ja, hört sich übel an, editiert



Hallo onThePath!

editiert
Darunter auch Literatur von Jack Canfield.
Canfield ist in Esoterikerkreisen eine ziemliche Größe. Er untermauert seine Lehren gerne mit einer Auswahl bestimmter Bibelpassagen. Anhand dieser bevorzugten Textauswahl zeigt er auf, dass die unsichtbare Welt nur darauf brennt, selbstsüchtige Wünsche zu erfüllen. Reichtum, Ruhm, Ansehen, Autos, Haus mit Garten im Grünen oder dem passenden Partner, der Kosmos regelt das schon. Dazu muss man allerdings bestimmte Techniken berücksichtigen und beherrschen, die er den Leuten beibringt.

Dass man dadurch den Schöpfergott auf einen manipulierbaren Betreiber einer kosmischen Versandzentrale reduziert, das spielt dabei keine nennenswerte Rolle. Es herrscht das Motto: Alles ist machbar!


Gruß

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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon onThePath » Fr 10. Mai 2013, 14:11

Patch Adams hat geschrieben: Jack Canfield.
Canfield ist in Esoterikerkreisen eine ziemliche Größe. ....
Dass man dadurch den Schöpfergott auf einen manipulierbaren Betreiber einer kosmischen Versandzentrale reduziert, das spielt dabei keine nennenswerte Rolle. Es herrscht das Motto: Alles ist machbar!


Solcherart kosmisches Wunscherfüllen ist wirklich völlig unchristlich und vermischt die Esoterik mit dem Christlichen.

Gerade Visualisierungs- und Suggestionstechniken haben im Christentum nichts zu suchen.
Solcherart "Motivationstrainer" bringen auch Führungskräften esoterische und schamanische Praktiken bei.

lg, oTp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon kingschild » Fr 10. Mai 2013, 19:46

Ich dachte eigentlich der Faden wird wieder von alleine gefunden.

Habe einige persönliche Dinge gelöscht die gegen die Forumsregel verstossen, sowie die Nachfolge Texte. Persönliche Dinge bitte per PN klären und nicht öffentlich hier.

Bitte kommt wieder zurück zum Zeugnis für Jesus.

God bless
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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon Adam » Do 20. Jun 2013, 09:05

Mein letzter Spätdienst hatte es in sich.
Da hat sich ein Gef. die Unterarme aufgeschnitten und hielt sich eine Rasierklinge an die Aorta (Halsschlagader), mit der Aussage, das er a) bereits vier Rasierklingen geschluckt habe und b) durchziehen würde, wenn er nicht noch mal mit seiner Freundin telefonieren dürfe. Ich ließ RTW und Notarzt rufen und fragten nach, warum er zum wiederholten male mit seiner Freundin Telefonieren wolle. Er fing an zu weinen und erzählte, das er vor dieser Inhaftierung seiner Freundin erzählt habe, das er einst Missbraucht wurde und er nun Angst habe, das sie ihn eklig finden könnte. Durch diese Erinnerung und den anschließend konsumierten Alkohol um zu vergessen, sei er so außersich gewesen, das er ihre Wohnungseinrichtung zertrümmert habe. Deswegen hätten die Nachbarn auch die Polizei gerufen. Aber wir würden nicht verstehen wovon er rede.
Man fing an sich zu beraten, mit den Vorgesetzten zu telefonieren und mit dem Inhaftierten zu verhandeln.
Da sich mir die Möglichkeit bot näher an ihn heran zu treten - im Schutz einiger Kollegen - tat ich dieses und meinte zu ihm, das ich durchaus wisse wo von er redet und verstehen könnte. Ich würde davon nicht gerne reden...aber auch ich sei ein Missbrauchsopfer.
Er schaute mich irritiert und ungläubig an.
Nach einer kurzen Pause sprach ich weiter: Wenn er diese Erinnerungen nicht los lässt, dann werden sie ihn immer weiter zerfressen und tiefer in den Sumpf ziehen, in dem er jetzt schon sei.

Die Verhandlungen mit ihm, zu unseren Konditionen, gingen weiter. Letzten endes legte er die Rasierklinge weg und stieg freiwillig vom oberen Bett herrunter.

Als er dann gefesselt auf dem Boden an der Wand gelegt saß und ich mich zu ihm hockte um seine Wunden zu versorgen, fragte er mich, ob ich das vorhin nur so gesagt hätte, oder ob das stimme...das mit dem Missbrauch. Ich schaute ihm in die Augen und sagte ihm, das ich damals 9 Jahre alt gewesen sei...
Er glaubte mir und stellte die Fragen, wie lange ich gebraucht hätte um das zu verarbeiten...wie ich das geschafft habe.
Fast 12 Jahre habe ich gebraucht und los lassen konnte ich erst durch Jesus antwortete ich leise, schloss meine med. Erstversorgung ab und half ihm auf die Beine.
Danke, murmelte der Gef., wieder den Tränen nahe, als er auch schon in ein Krankenhaus abgeführt wurde.
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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon Adam » Do 25. Jul 2013, 21:30

Patch Adams hat geschrieben:
Adam
Verraten Sie mir, wie man so wie Sie, die Zeit übersteht.“


Die Frage, wie die Gefängnisinsassen die Zeit überstehen, ist in meinen Augen wesentlich angebrachter. Inhaftierte kehren nicht nach Dienstschluss in eine geordnete Welt zurück.

Gruß

Patch Adams


Wenn ein Inhaftierter fragt, wie man etwas schaft, hat man dann das Recht zu sagen, das die Frage nicht angebracht ist?
Ich denke nein.
Denn was ich dir jetzt offenbare, wird nicht sofort eintreffen, sondern erst zur festgesetzten Zeit. Es wird sich ganz bestimmt erfüllen, darauf kannst du dich verlassen. Warte geduldig, selbst wenn es noch eine Weile dauert!
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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon Adam » Mi 2. Okt 2013, 10:58

Diese Begebenheit ist ein Zeugnis zur Bestätigung der Worte aus Off. 9,6.

Vor zwei Monaten wurde ein fast 90 Jähriger Mann zu uns gebracht.
Er und seine Frau hatten beschlossen gemeinschaftlich zu sterben, da es ihr gesundheitlich immer schlechter ging.
Man rief den gemeinsamen Sohn an um sich zu verabschieden.
Dann nahm der Mann eine Pistole und erschoss seine Frau, mit der er mehr als 60 Jahre zusammen war.
Danach wollte er sich erschießen, doch der Lauf klemmte.
Der Sohn hatte in der Zwischenzeit die Polizei verständigt.
Diese stürmte die Wohnung, fand die tote Frau und den Mann mit der Waffe.
Der Mann flüchtete ins Bad, in der Hoffnung, die Waffe dort repariert zu bekommen.
Doch daraus wurde nichts.
Deswegen dachte sich der Mann, das, wenn er mit der Waffe in der Hand aus dem Bad kommen würde, die Polizei ihn erschießen würde.
Diese schoss auch. Allerdings mit Pfefferspray.
Der Mann wurde verhaftet und kam wegen extrem hoher Suizidalität ins KH. Von dort aus wurde er am späten Nachmittag dem Haftrichter vorgestellt, bevor er für eine Nacht zu uns kam um am darauf folgenden Tag auf die Entsprechende Justizpsychiatrie verlegt zu werden.
Bei der med. Aufnahme erzählte der Mann gefasst seine Geschichte und erklärte, alle Möglichkeiten des Suizides, die sich ihm bieten würden aus zu nutzen.
So legten wir ihn in einen besonders gesicherten Haftraum. In diesem Raum befinden sich neben Kameras nur eine Matratze auf dem Boden und ein französisches WC.
Ca. eine Stunde später besuchte ich den Kollegen, der die Aufsicht über den besonders gesicherten Haftraum hatte. Wir schauten gemeinsam auf den Monitor und bekamen mit, wie der Mann zum Klo kroch und versucht sich im französischen Klo zu ertränken.
Natürlich verhinderten wir dieses.
Am Abend des Schichtwechsels konnte ich den Mann Lebend dem Nachtdienst übergeben.
Am kommenden Tag wurde er dann wie geplant verlegt. Von dort aus erreichte uns nun die Nachricht, dass der Mann sich erfolgreich erhängt hat.

Zu diesem Erlebnis kreist Off. 9,6 in meinem Kopf.
Sie werden begehren zu sterben, doch der Tod wird vor ihnen fliehen.
Drei Mal, an einem Tag, wollte dieser Mann nichts lieber als Sterben.
Er begehrte den Tod.
Doch dieser ist vor ihm geflohen.
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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon Adam » So 18. Mai 2014, 15:25

man oh man oh man…da habe oder hatte ich einen Neuapostolischen Kollegen.
Jahre lang haben wir immer und immer wieder, über die Legitimation des Apostelamtes der NAK diskutiert.
Er pro, ich contra.
Jetzt – gestern – hatten wir wieder zusammen Dienst.
Er fragte mich, ob ich wohl im Laufe des Tages mal Zeit für ihn hätte.
Hatte ich.
Und dann eröffnete mir mein vollblut und vorzeige NAK Kollege, dass er die NAK verlassen habe, da er – durch all die Gespräche, Diskussionen und angeführten so wie nachgelesenen Bibelverse – selbst die Legitimation des Apostelamtes in Frage stellen müsse bzw. wiederlegt sehe.
Er und seine Familie seien nun katholisch.

Ich war und bin immer noch leicht fassungslos.
Einerseits freue ich mich und danke Gott.
Andererseits weiß ich, welchen Weg mein Kollege nun vor sich hat...und welchen ich als Glaubensschwester begleitend noch mal mit gehe...

Bitte betet für diesen Glaubensbruder.
Danke.
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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon Johelia » So 18. Mai 2014, 20:57

Adam hat geschrieben:Zu diesem Erlebnis kreist Off. 9,6 in meinem Kopf.
Sie werden begehren zu sterben, doch der Tod wird vor ihnen fliehen.
Drei Mal, an einem Tag, wollte dieser Mann nichts lieber als Sterben.
Er begehrte den Tod.
Doch dieser ist vor ihm geflohen.


Im Leben eines jeden Menschen gibt es Momente in denen die Lebensmotivation eingeschränkt ist und alles zu viel wird. Speziell in unserer lauwarmen Gesellschaft fehlt die Liebe, was bei feinfühlligen Menschen zu grossen Schäden führen kann.
In Bezug auf Dein Beispiel kann ich aber den Zusammmenhang mit Off 9.6 so nicht sehen. Ich sperche 9.6 anderen Begebenheiten zu.

Als Christ ist die Situatuation aus dem Beispiel sogar etwas komplexer. Wir wissen wohin wir gehen und was wartet, da wäre es schön das Jammewrtal einfach zu umgehen. Andererseits ist da das Dillemma mit dem Gebot der LIebe, das uns auf die Herzen geschrieben hat "Du sollst nicht Töten". Meiner Meinung nach inkludiert das Selbsttötung.

Mich macht froh, dass die Bibel zeigt, dass sich auch Paulus mit dem Thema befasste:

2.Cor 5.1-9:
1 Denn wir wissen, dass, wenn unser irdisches Zelthaus zerstört wird, wir einen Bau von Gott haben, ein nicht mit Händen gemachtes, ewiges Haus in den Himmeln.
2 Denn in diesem freilich seufzen wir und sehnen uns danach, mit unserer Behausung aus dem Himmel überkleidet zu werden,
3 insofern wir ja bekleidet, nicht nackt befunden werden.
4 Denn wir freilich, die in dem Zelt sind, seufzen beschwert, weil wir nicht entkleidet, sondern überkleidet werden möchten, damit das Sterbliche verschlungen werde vom Leben.
5 Der uns aber eben hierzu bereitet hat, ist Gott, der uns die Anzahlung des Geistes gegeben hat.
6 So sind wir nun allezeit guten Mutes und wissen, dass wir, während 'einheimisch' im Leib, wir vom Herrn 'ausheimisch' sind
7 - denn wir wandeln durch Glauben, nicht durch Schauen -;
8 wir sind aber guten Mutes und möchten lieber 'ausheimisch' vom Leib und 'einheimisch' beim Herrn sein.
9 Deshalb setzen wir auch unsere Ehre darein, ob 'einheimisch' oder 'ausheimisch', ihm wohlgefällig zu sein.



lg
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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon firebird » Mo 19. Mai 2014, 16:04

Adam hat geschrieben:Ich war und bin immer noch leicht fassungslos.
Einerseits freue ich mich und danke Gott.
Andererseits weiß ich, welchen Weg mein Kollege nun vor sich hat...und welchen ich als Glaubensschwester begleitend noch mal mit gehe...


Liebe Adam,

Das Posting von gestern hat mich beeindruckt. Ein/e Zeuge/in Jesu Christi zu sein hat viele Aspekte. Bestimmt haben Deine Gespräche mit dem Arbeitskollegen mit dazu beigetragen, dass er sich vom Gefüge der NAK lösen konnte. Nur schade, dass er vom Regen in die Traufe gekommen ist. Aber Deine Zeilen machen Mut, daran zu bleiben, auch dann wenn (noch) keine Veränderungen sichtbar sind.


Adam hat geschrieben:Bitte betet für diesen Glaubensbruder.
Danke.


In diesem Forum gibt es einen speziellen Bereich für Gebetsanliegen. Dort stösst Deine Bitte auf offene Ohren von betenden Christen.

Freundliche Grüsse
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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon Adam » Mo 19. Mai 2014, 20:59

firebird hat geschrieben:
Nur schade, dass er vom Regen in die Traufe gekommen ist.

Freundliche Grüsse
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Als er mir erklärte, dass er nun katholisch sei, fragte ich ebenfalls leicht erstaunt nach.
Er antwortete mit zwei Antworten im Laufe des Gespräches.
a) Er wollte so nah wie möglich zum Ursprung der Christenheit zurück.
Die Anbetung oder Verehrung der Heiligen so wie Marias lehnt er jedoch ab.
b) Er bat mich darum, momentan keine Diskussion anzufangen, da er zurzeit einfach erst mal wieder innerlich zur Ruhe kommen müsse.
Ich akzeptierte seinen Wunsch…

Seine Entscheidung erkläre ich mir allerdings auch damit, dass die NAK ihren Ursprung im Katholizismus hat und diese ihm deswegen in manchen Bereichen vermutlich „vertraut“ vorkommt.
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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon Thelonious » Mo 19. Mai 2014, 22:01

Adam hat geschrieben:
firebird hat geschrieben:
Nur schade, dass er vom Regen in die Traufe gekommen ist.

Freundliche Grüsse
Firebird


Als er mir erklärte, dass er nun katholisch sei, fragte ich ebenfalls leicht erstaunt nach.
Er antwortete mit zwei Antworten im Laufe des Gespräches.
a) Er wollte so nah wie möglich zum Ursprung der Christenheit zurück.
Die Anbetung oder Verehrung der Heiligen so wie Marias lehnt er jedoch ab.
b) Er bat mich darum, momentan keine Diskussion anzufangen, da er zurzeit einfach erst mal wieder innerlich zur Ruhe kommen müsse.
Ich akzeptierte seinen Wunsch…

Seine Entscheidung erkläre ich mir allerdings auch damit, dass die NAK ihren Ursprung im Katholizismus hat und diese ihm deswegen in manchen Bereichen vermutlich „vertraut“ vorkommt.


Es könnte ja auch so sein, dass dieser Arbeitskollege noch auf der Suche, besser gesagt auf dem Weg ist.

VG
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(Offenbarung 21,6)
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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon Mariette M. » Di 20. Mai 2014, 09:06

Adam hat geschrieben:Als er mir erklärte, dass er nun katholisch sei, fragte ich ebenfalls leicht erstaunt nach.
Er antwortete mit zwei Antworten im Laufe des Gespräches.
a) Er wollte so nah wie möglich zum Ursprung der Christenheit zurück.

Da hat er nur die zweitbeste Möglichkeit gewählt... schade.
Adam hat geschrieben:Die Anbetung oder Verehrung der Heiligen so wie Marias lehnt er jedoch ab.

Und ist darin ganz katholisch.
Heilige und Maria werden nämlich nicht angebetet in der RKK.

lg Mary
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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon Mariette M. » Di 20. Mai 2014, 09:10

firebird hat geschrieben:Nur schade, dass er vom Regen in die Traufe gekommen ist.

Deiner Meinung nach ist also die NAK erstrebenswerter als die kath. Kirche?

übrigens ist natürlich der Weg aus der NAK, von den "neuen Aposteln" hin zu der einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche nur folgerichtig. Schade find ich nur, dass der Kollege in der abgetrennten Abteilung gelandet ist... :baby:
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Re: Zeugnis für Jesus

Beitragvon Mariette M. » Di 20. Mai 2014, 09:13

Adam hat geschrieben:Er und seine Familie seien nun katholisch.

Ich war und bin immer noch leicht fassungslos.

Herrliches Beispiel!

Der Mensch denkt und predigt.... und Gott lenkt und führt die Predigt zum richtigen Ziel. :praisegod:
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