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Die biblische Begründung der Marienverehrung

Diskussion und Fragen zur römisch-katholischen Kirche

Moderator: bigbird

Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon WeißesLicht » Do 29. Apr 2004, 12:47

Hallo

obwohl ich persönlich mit Marienverehrung reichlich wenig am Hut habe, möchte ich hier dazu anregen, dass nachfolgende Stelle einmal auch von evangelischen und evangelikalen Christen bedacht wird, ganz unabhängig davon, ob sie selbst Maria verehren wollen oder nicht. Es ist ja keiner gezwungen, das zu tun, auch kein katholischer Christ.

Lukas 1
39 Maria aber machte sich in diesen Tagen auf und ging mit Eile in das Gebirge, in eine Stadt Judas;
40 und sie kam in das Haus des Zacharias und begrüßte die Elisabeth.
41 Und es geschah, als Elisabeth den Gruß der Maria hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib; und Elisabeth wurde mit Heiligem Geist erfüllt
42 und rief mit lauter Stimme und sprach: Gesegnet [bist] du unter den Frauen, und gesegnet [ist] die Frucht deines Leibes!
43 Und woher [geschieht] mir dies, daß die Mutter meines Herrn zu mir kommt?
44 Denn siehe, wie die Stimme deines Grußes in meine Ohren drang, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib.
45 Und glückselig, die geglaubt hat, denn es wird zur Erfüllung kommen, was von dem Herrn zu ihr geredet ist!
46 Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den Herrn,
47 und mein Geist hat frohlockt in Gott, meinem Heiland.
48 Denn er hat hingeblickt auf die Niedrigkeit seiner Magd; denn siehe, von nun an werden mich glückselig preisen alle Geschlechter.
49 Denn Großes hat der Mächtige an mir getan, und heilig ist sein Name.
50 Und seine Barmherzigkeit ist von Geschlecht zu Geschlecht über die, welche ihn fürchten.
51 Er hat Macht geübt mit seinem Arm; er hat zerstreut, die in der Gesinnung ihres Herzens hochmütig sind.
52 Er hat Mächtige von Thronen hinabgestoßen und Niedrige erhöht.
53 Hungrige hat er mit Gütern erfüllt und Reiche leer fortgeschickt.
54 Er hat sich Israels, seines Knechtes, angenommen, daß er gedenke der Barmherzigkeit
55 - wie er zu unseren Vätern geredet hat - gegenüber Abraham und seinen Nachkommen in Ewigkeit. -


Fettmarkierung im Text von mir
Hier wird im Evangelium klar gesagt, dass Maria auch in Zukunft über ihren Tod hinaus (alle Geschlechter) glückselig gepriesen wird. Nichts anderes tut eine Marienverehrung, die im Einklang mit der Lehre der rk Kirche steht.

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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon Yehudit » Do 29. Apr 2004, 13:13

Dieses Thema hatten wir doch schon mehrmals. Habe jetzt leider nur einen Thread gefunden darüber, aber ich weiss, es gibt noch mehr davon. :roll:

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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon Joggeli » Do 29. Apr 2004, 13:43

Um nicht noch mehr Threads zum gleichen Thema offen zu halten, schliesse ich diesen hier gleich wieder.

Hier gehts weiter:

Erlebnis mit Mariaverehrung
Wir dürfen Maria preisen - Juhuiiii

und zur Info:

Maria
refomiert und katholisch, welcher unterschied??

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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon Joggeli » Do 29. Apr 2004, 23:18

Hallo zusammen

Auf speziellen Wunsch von Enggi habe ich den thread wieder geöffnet.

Da es nicht immer so leicht ist, einmal geschriebene Beiträge wieder zu orten, sollen in diesem Thread auch Wiederholungen erlaubt, bzw. sogar erwünscht sein.

Bin mal gespannt, wie eine Marienverehrung biblisch begründet werden wird.

Joggeli

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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon WeißesLicht » Do 29. Apr 2004, 23:55

Original von Joggeli


Bin mal gespannt, wie eine Marienverehrung biblisch begründet werden wird.

Joggeli




n´abend

hast du mein Eingangsposting nicht gelesen? DIe Begründung ist bereits geliefert:

"von nun an werden mich selig preisen alle Geschlechter"sagt Maria in ihrem Gotteslob von sich auf Elisabeths Begrüßung hin.

kurze Exegese:
Mit der Seligpreisung Mariens durch Elisabeth ist die Ehrung Mariens initiiert. Elisabeth erkennt in Maria die Mutter ihres Herrn. Wen meint hier wohl Elisabeth, wenn sie von ihrem Herrn spricht? Wenn wir den griechischen Text anschauen, stellen wir fest, dass für Herr in Vers 43 dasselbe griechische Wort verwendet ist wie in Vers 46. Es handelt sich also um Gott, den Herrn.
Damit ist nebenbei gesagt auch gleich klar,dass es keineswegs falsch ist, wenn Maria als Mutter Gottes bezeichnet wird. Ist sie nun mal laut biblischem Befund.
Wenn von allen Geschlechtern die Rede ist, dann heißt das, dass die Ehrung Mariens durch Elisabeth keine auf einen emotionalen Ausnahmezustand Elisabeths zurückzuführende einmalige Angelegenheit sein wird, sondern ab da (von nun an) wiederholt geschehen wird und zwar durch alle Zeiten (alle Geschlechter) hindurch. Folglich ist ein dem Verhalten Elisabeth analoges Verhalten bezüglich Maria biblisch begründet.
Zu beachten ist, dass in der katholischen Marienverehrung die im Lukasevangelium bezeugten Worte Elisabeths an Maria zitiert werden. Damit befindet sich die nach rk Lehre erlaubte Form der Marienverehrung auf biblischem Boden. Der Vowurf des Götzendienstes kann bestenfalls Auswüchse in der MArienfrömmigkeit betreffen, nicht aber die gut katholische Praxis der Marienverehrung.

Nochmal:
niemand muss Maria verehren, aber es ist auch nicht per se unbiblisch, wenn Maria verehrt wird.
Mir persönlich liegt die Marienverehrung nicht sonderlich, was aber mit meiner speziellen katholischen Sozialisation in meiner Kindheit und nicht mit dem biblischen Befund zu tun hat.


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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon Joggeli » Fr 30. Apr 2004, 06:28

Original von WeissesLicht
Original von Joggeli


Bin mal gespannt, wie eine Marienverehrung biblisch begründet werden wird.

Joggeli




n´abend

hast du mein Eingangsposting nicht gelesen? DIe Begründung ist bereits geliefert:

"von nun an werden mich selig preisen alle Geschlechter"sagt Maria in ihrem Gotteslob von sich auf Elisabeths Begrüßung hin.


Grundsätzlich stellt sich hier die Frage, was man unter "verehren" verstehen will, oder zu verstehen hat.

Gott gebietet uns, Mutter und Vater zu ehren. Aber es käme wohl niemandem in den Sinn, seine verstorbenen Eltern anzurufen und zu ihnen zu beten!

Hier noch ein Beitrag, welcher konkret Stellung nimmt:


Anbetung und Verehrung

In der Tat heißt es im ersten Gebot, dass wir Gott allein anbeten sollen, und Gott offenbarte sich uns in den drei Personen: Vater, Sohn und Heiliger Geist (und nicht, wie die Moslems auf Grund katholischer Praxis vermuten, als Vater, Maria und Jesus).

Manche Theologen ziehen einen Unterschied zwischen der "Anbetung" (von Gott) und der "Verehrung" (von Maria und den Heiligen). Das ist jedoch nur Augenwischerei, denn Anbetung bedeutet ja auch: "ich richte mein Gebet an ...". In der Praxis richten viele Menschen ihr Gebet durchaus an Maria ("Gegrüßt seist du Maria...";). Das ist biblisch ein klarer Verstoß gegen das 1. Gebot.


Was sagt die Bibel zur Verehrung Marias?

Als einzige Stelle zur biblischen Begründung der "Marienverehrung" wird oft auf den sogenannten "Lobgesang der Maria" verwiesen:

Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder.
Lukas 1,48


Nun liegt zwischen "selig preisen" (griechisch "makarizo" = "glücklich preisen";) und "anbeten" noch ein weiter Unterschied! Ein anderer Abschnitt aus dem "Gegrüßt seist du Maria" stammt aus der Begrüßung Marias durch Elisabeth im gleichen Kapitel des Lukasevangeliums:

Gepriesen bist du unter den Frauen, und gepriesen ist die Frucht deines Leibes!
Lukas 1,42


Manchmal wird behauptet, als Jesus am Kreuz zu Maria und Johannes sagte: "Frau, siehe, das ist dein Sohn!" und "Siehe, das ist deine Mutter!", wäre das die Geburtsstunde der Gemeinde gewesen. Jesus hätte zu diesem Zeitpunkt Maria praktisch als Haupt der Gemeinde eingesetzt.

Dagegen wird aus dem restlichen Neuen Testament, besonders aus den Briefen, ganz deutlich, dass Christus das Haupt der Gemeinde ist, und ihre "Geburtsstunde" das Kommen des von Jesus versprochenen Heiligen Geistes an Pfingsten. Die zitierten Worte von Jesus am Kreuz zeigen also lediglich, wie Jesus für seine Mutter sorgt, damit sie nach seinem Tod in guten Händen ist. Mit der neutestamentlichen Gemeinde hat dies nichts zu tun.

Die Verehrung Marias kommt in der frühen Gemeinde nicht vor. Wäre sie so wichtig gewesen, dann ist anzunehmen, dass Paulus und die anderen Apostel darüber ausführlich geschrieben hätten. Tatsächlich wird Maria ab dem 2. Kapitel der Apostelgeschichte nicht ein einziges Mal mehr erwähnt; nicht einmal beim Pfingstgeschehen wird sie erwähnt.


Warum wird Maria verehrt?

In Jeremia 7,18 und Jeremia 44,17 lesen wir von der Verehrung der sogenannten "Himmelskönigin". Gemeint ist an dieser Stelle der Kult um die Göttin Astharte oder Ascheroth [Astarot]. Diese wurde unter verschiedenen Namen in zahlreichen Völkern verehrt: bei den Griechen hieß sie Aphrodite, bei den Römern Venus, bei den Ägyptern Isis, usw.

In Ägypten war nun zum ersten Mal von der Verehrung Marias zu hören: Man hatte der Göttin Isis anscheinend nur einen neuen Namen verpasst und den ursprünglich heidnischen Kult nun unter christlichem Vorzeichen weitergeführt.

Dieses Aufgreifen und "Umwidmen" ursprünglich heidnischer Bräuche bei der Christianisierung Europas finden wir seit Ende des dritten Jahrhunderts. Feste wie die heidische Sonnenwendfeier wurden durch das christliche Weihnachten überlagert. Ebenso verfuhr man mit anderen Göttern oder Sagengestalten, denen man die Namen von "Heiligen" zuordnete. Dabei ist die eigentlich positive Absicht, einem Volk bei der Christianisierung nicht gleich die ganze Kultur zu rauben, leider oft mit einer daraus resultierenden Vermischung von heidnischer und christlicher Lehre ins Gegenteil umgeschlagen.

Fazit

Besonders die katholische Kirche ist hier anfällig, da viele katholische Sonderlehren ausdrücklich nicht aus der Bibel (wie es die Reformatoren forderten), sondern nur aus der Tradition abgeleitet sind - nach katholischer Auffassung eine ebenso gültige Legitimation wie die biblische Offenbarung.

Aus biblischer Sicht ist eine Praxis der Religionsvermischung ganz klar abzulehnen. Im Alten Testament führte die Religionsvermischung für Israel und Juda in die assyrische bzw. babylonische Gefangenschaft. Dort haben die Juden dessen Wesen erkannt und waren seitdem davon kuriert. Nie wieder wurden danach in Israel andere Götzen verehrt.

Deshalb ist die Verehrung oder gar Anbetung von Maria oder von "Heiligen" aus der Kirchengeschichte eine unbiblische Überhöhung von Menschen, die letztlich das erste Gebot relativieren.

Winfried Bittner (Quelle: www.nikodemus.net).


Soviel mal zu dem, was die Bibel auch noch sagt, bzw. eben nicht sagt.

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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon WeißesLicht » Fr 30. Apr 2004, 07:09

Guten Morgen Joggeli

ich denke, dass wir uns einig sind, dass anbeten etwas anderes als verehren ist. Die Verehrung ist aber laut biblischem Befund nicht verboten, und bei Maria definitiv eben auch nach ihrem Tod. Denn sonst könnte es nicht heißen "von nun an werden mich alle Geschlechter", sondern nur "von nun an wird mich mein Geschlecht".
Es geht also ´nur´ darum, dass zwischen anbeten und verehren zu unterscheiden ist. Wir können also festhalten, dass die mit dem römisch-katholischem Lehramt in Einklang stehende Marienfrömmigkeit Verehrung ist. Wir müssen aber leider auch festhalten, dass es in der katholischen Volksfrömmigkeit auch Formen von Marienfrömmigkeit gibt, die höchstwahrscheinlich über das Verehren hinausgehen und Maria anbeten. Ich persönlich sehe dies in manchen katholischen Regionen gegeben. Dies ist dann unbiblisch, ist allerdings auch nicht mehr im Einklang mit der römisch-katholischen Lehre. Das kann dann aber nicht mehr der Amtskirche als solcher angelastet werden, sondern muss den Katholiken, die das tun, angelastet werden. Es geht mir nur darum, das auseinanderzuhalten.


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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon Enggi » Fr 30. Apr 2004, 08:23

Am Enggi si Mainig:

Ich bin einverstanden mit Weisses Licht, sofern ihre Behauptungen stimmen, was die offizielle rk Lehre anbetrifft. Ich kann diese nicht prüfen, weil ich nicht rk bin.

Ich kann nur schreiben, was ich erlebt habe. Und da sträuben sich mir die Haare. Ich las während der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts irgend ein Pamphlet von römischen Superkatholiken, welche natürlich auf der Alleinseligmachung der vatikanisch-römischen Institution beharrten und die Christen weltweit aufforderten, die Marienfrömmigkeit zu befolgen. Ich habe das Flugblatt nicht mehr, und erwähne es hier nur der Vollständigkeit halber. Ich war damals noch Schüler am Gymnasium und war im Begriff, mich dem Atheismus zuzuwenden, deshalb fand ich die Schrift eher erheiternd als erbauend. Gott vergibt auch den Autoren dieser Schrift, wenn sie sich zu Jesus bekehren.

Mein nächstes Erlebnis hatte ich im Briefwechsel mit einer Leserbriefschreiberin, die vom reformierten zum katholischen Glauben konvertiert hatte, weil ihr in der reformierten Kirche die Marienverehrung fehlte. Bezeichnenderweise war sie aber einem rk Scharlatan auf den Leim gegangen, der geweihte Medaillen vertrieb und Herz-Jesu und Herz-Marien Sprüche am Laufmeter predigte und veröffentlichte.

Mein Vorwurf an die offizielle rk Kirche ist einfach folgender: Ihr habt einen Papst, der unfehlbar ist, und der die Lehre bestimmt. Aber ich stelle fest, dass euer Papst ein Marienverehrer ist (‹totus tuus sum›). Er weiht die Erde überall, wo er hinkommt, der "Miterlöserin" Maria. [Anmerkung: Der letzte Satz ist falsch und wird weiter unten korrigiert.] Er duldet in seiner Kirche auch solche Scharlatane, wie den oben erwähnten, verurteilt aber handkehrum die freien Gemeinden, die an Jesus und die Bibel glauben, und folglich nicht zu den "Heiligen" und zu Maria beten.

Wenn, wie Weisses Licht schreibt, die offizielle rk Lehre so extrem gegen Heiligenanbetung ist, weshalb unternimmt sie dann nichts gegen den Missstand in ihren eigenen Reihen und kapriziert sich darauf, die Welt zu Entkondomisieren und mit dem falschen Evangelium der rk Kirche zu erreichen? Ich hätte nichts gegen Kirchenzucht in den Reihen der Römisch-Katholiken einzuwenden, weil mich das dann schlicht nichts anginge, aber in ihren Reihen wird offenbar Sünde toleriert, während Gerechte zu Sündern gemacht werden, weil sie nicht Mitglied der rk Kirche sind.

Ich halte mich bezüglich Oekumene an den Herausgeber der Maranatha Schriften Paul-Gerhard Mink. Ich weiss nicht, ob dieses Missionswerk noch existiert, aber ich habe sämtliche Maranatha-Rufe von früher aufbewahrt und lese sie hin und wieder und stelle fest: Was er damals beobachtet hat, gelangt heute zur Reife. Die Saat des Bösen geht auf.
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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon WeißesLicht » Fr 30. Apr 2004, 09:03

hallo Enggi

Original von Enggi
Am Enggi si Mainig:

Ich bin einverstanden mit Weisses Licht, sofern ihre Behauptungen stimmen, was die offizielle rk Lehre anbetrifft. Ich kann diese nicht prüfen, weil ich nicht rk bin.



doch, kannst du schon. Allerdings kostet das etwas Zeit. In meiner kleinen Onlinebibliothek auf meiner Homepage findest du eine kleine Liste katholischer lehramtlicher Dokumente. Darunter auch einen Link zum ERwachsenenkatechismus.

Du schreibst über ein Erlebnis mit einer aus einer anderen christlichen Denomination konvertierten Katholikin. Da musste ich ein wenig schmunzeln, weil ich da sehr ähnliche Erfahrungen gemacht habe, nämlich, dass gerade aus einer anderen Denomination konvertierte Katholiken besonders intensiv die Marienfrömmigkeit pflegen. Mir fehlt da der Sensus dafür...

Mein Vorwurf an die offizielle rk Kirche ist einfach folgender: Ihr habt einen Papst, der unfehlbar ist, und der die Lehre bestimmt. Aber ich stelle fest, dass euer Papst ein Marienverehrer ist (‹totus tuus sum›). Er weiht die Erde überall, wo er hinkommt, der "Miterlöserin" Maria.


IDe Unfehlbarkeit bezieht sich nur auf bestimmte Situationen. Das ist die eine Sache. Richtig ist, dass der derzeitige Papst ein Marienverehrer ist, aber er ist kein Marienanbeter. Falsch ist deine Behauptung, dass er überall, wo er hinkomme, die Erde der "Miterlöserin" Maria weihe. Wo hast du denn das her? Zudem weise ich nochmals darauf hin, dass der Papst vor gar nicht allzu langer Zeit gerade dem Ansinnen marianischer Kreise, ein neues Dogma über Maria als Miterlöserin zu verkünden, eine deutliche Absage erteilt hat.

Er duldet in seiner Kirche auch solche Scharlatane, wie den oben erwähnten,


Das ist ein Vorwurf,den ich mit dir teile. Das hatte ich dieser Tage aber auch schon in der Diskussion um Redemptionis Sacramentum erwähnt.

verurteilt aber handkehrum die freien Gemeinden, die an Jesus und die Bibel glauben, und folglich nicht zu den "Heiligen" und zu Maria beten.


wie bitte?
Es wäre mir das Neueste, dass der Papst je die freien Gemeinden verurteilt hätte. Wo hast du das her? Ich halte das für Diffamierung und würde dich bitten, diese Behauptung zu belegen.

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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon Enggi » Fr 30. Apr 2004, 15:00

Ich werde die Quellen suchen und hier einbringen, oder allenfalls mich wegen übler Nachrede entschuldigen. Ich habe alles aus dem Gedächtnis zitiert.


Bitte Geduld!
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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon Enggi » Di 4. Mai 2004, 10:07

Zwischenbericht

Dass der Papst überall, wo er hinkommt, das Land der Maria weiht, habe ich falsch in Erinnerung gehabt und ich nehme die Behauptung zurück. Ich ersetze sie durch die korrekte Aussage, dass er vor Jahren die ganze Erde Maria geweiht hat, und zwar war es nach dem Attentat. Während er im Spital war, hatte er Offenbarungen von Maria, die ihm sagte, dass er die ganze Erde ihr weihen solle. Auf seinen Gehorsamsschritt hin fiel bald darauf der Ostblock zusammen, was er auf Maria (und auf die Weihe) zurückführt. Details über wann und wo er die Erde Maria weihte, kann ich bei Bedarf nachliefern, aber ich muss die Information immer aus Büchern zusammensuchen und dann abschreiben. Ich kenne keine Stelle im Internet, wo man sie abrufen könnte.

Hingegen habe ich folgendes Bijou gefunden, welches ich anfangs Jahr auch in shortnews.stern.de publik machte, und welches zeigt, dass der Papst selbst glaubt, Maria könne Dinge tun, die Gott allein vollbringen kann:

"Nur eine Menschheit, in der die Liebe siegt, wird fähig sein, sich eines echten und anhaltenden Friedens zu erfreuen", sagte der Papst. Dieses Geschenk erbitte er heute von Maria.

Dies ist der letzte Satz aus einer Nachricht in www.kath.net zu einer Neujahrsansprache des Papstes, nachzulesen unter kath.net

Was der Papst sonst noch so über Frieden sagte, ist vom Wortlaut her christlich, bis auf diesen zweitletzten Abschnitt aus der zitierten Nachricht:

Eine internationale Ordnung sei nötig, welche die Früchte der Erfahrung und der Ergebnisse der Arbeit der Vereinten Nationen reflektiere, forderte Johannes Paul II. Es sei eine Ordnung, die "fähig ist, für die Probleme von heute adäquate Lösungen zu finden, die auf der Würde des Menschen basieren sowie auf der gesamten Entwicklung der Gesellschaft, auf der Solidarität zwischen reichen und armen Ländern, auf dem Teilen von Ressourcen und Ergebnissen des wissenschaftlichen und technischen Fortschritts".

Hier vertraut er wieder auf die gottlosen Menschen, dass sie von sich aus Frieden machen können.

Ich bin jetzt ein wenig vom Thema abgekommen, aber ich kann Marienverehrung, insbesondere die falsche Form der Bitten an Maria, und Vatikan nicht getrennt betrachten.

Weiteres folgt ...
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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon raphael » Di 4. Mai 2004, 10:27

von nun an werden mich glückselig preisen alle Geschlechter.


jepp ich freue mich auch für sie... :D

dass ist nämlich das einzige, was ich hier heraus
lesen kann

greez
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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon SunFox » So 8. Mai 2005, 23:57

Hi @,

"Maria, die Mutter Jesu, ist himmlische Heerführerin! Alle Engel hören auf sie! Weil ihre Bedeutung so groß ist, wird Maria (zunächst ohne Namen) mit dem Titel FRAU gleich auf den ersten Seiten der Hl. Schrift genannt!"

Auf Kalvaria spricht Jesus nochmals mit letzter Kraft die entscheidenden Worte: "FRAU, siehe, dein Sohn!" Und mit
diesen göttlichen(!) Worten wird Maria unter dem Kreuz zur Miterlöserin und damit als solche
zur Mutter aller Völker! Hier wird ein weiteresmal verdeutlicht: Maria, die Mutter Jesu, ist diese biblische
FRAU! Die Muttergottes ist Miterlöserin!

"O Herr Jesus Christus, Sohn des Vaters, sende jetzt Deinen Geist über die Erde. Laß den Heiligen Geist wohnen in den Herzen aller Völker, damit sie bewahrt bleiben mögen vor Verfall, Unheil und Krieg. Möge die Frau aller Völker, die einst Maria war, unsere Fürsprecherin sein. Amen."
"Die einst Maria war" ist für manchen etwas schwer zu verstehen, deshalb gab Maria selbst die Erklärung dafür: "Die einst Maria war, bedeutet: Viele Menschen haben Maria als Maria gekannt .... Nun aber will ich in diesem neuen Zeitabschnitt, der anbricht, die Frau aller Völker sein, das versteht jeder." - Maria wurde also durch ihr treues Mitwirken und auch durch ihr Mitleiden mit ihrem göttlichen Sohn zur Mutter aller Völker und auch zur Miterlöserin. Maria verspricht sogar: "Auf dieses Gebet hin wird die Frau die Welt retten.... Ihr wißt nicht, wie mächtig und wie bedeutsam dieses Gebet bei Gott ist. Er wird seine Mutter erhören, weil sie eure Fürsprecherin sein will.... Sprecht dieses Gebet bei allem, was ihr tut." Daß dieses Bild der "Frau aller Völker" die bildliche Darstellung des neuen Dogmas "Maria Miterlöserin, Mittlerin und Fürsprecherin" ist...

Papst Johannes Paul II. sagte 1994: "Wenn der Sieg eintritt, wird er durch Maria gebracht werden. Christus wird ihn durch sie erringen, denn er will, daß die Siege der Kirche jetzt und in Zukunft mit ihr in Verbindung stehen." Maria sagt selbst: "Meine Füße habe ich fest auf den Erdball gesetzt, weil der Vater und der Sohn mich in diese Zeit, in diese Welt bringen wollen als Miterlöserin, Mittlerin und Fürsprecherin... Diese Zeit ist unsere Zeit" (Beachte: Maria nennt hier selbst den Titel des neuen Dogmas!

Für diejenigen, die noch an dem Sinn dieses neuen Dogmas zweifeln, sagt die Muttergottes selbst: "Unter diesem Titel werde ich die Welt retten. Unter diesem Titel ... werde ich sie von einer großen Weltkatastrophe erlösen!" - eine der schönsten Verheißungen überhaupt!

Maria aber ist in einem weiteren und nachfolgenden Sinn "Mittlerin beim einzigen Mittler Jesus Christus". "Alles, was der Sohn vom Vater erbittet, findet seine Erhörung. Alles was die Mutter vom Sohn erbittet, findet gleichfalls seine Erhörung."

"Man betritt ein Haus nicht, ohne mit dem Pförtner zu sprechen. Wohlan! Die Allerseligste Jungfrau ist die Pförtnerin des Himmels."

Keine Gnade kommt vom Himmel, ohne durch die Hände Mariens zu gehen."

"Die jungfräuliche Gottesmutter und ihre Beziehung zum dreifaltigen Gott:
Die Jungfrau Maria, die auf die Botschaft des Engels Gottes Wort in ihrem Herzen und in ihrem Leib empfing und der Welt das Leben brachte, wird als wahre Mutter Gottes und des Erlösers anerkannt und geehrt. Im Hinblick auf die Verdienste ihres Sohnes auf erhabenere Weise erlöst und mit ihm in enger und unauflöslicher Verbindung geeint, ist sie mit dieser höchsten Aufgabe und Würde beschenkt, die Mutter des Sohnes Gottes und daher die bevorzugt geliebte Tochter des Vaters und das Heiligtum des Heiligen Geistes zu sein. Durch dieses hervorragende Gnadengeschenk hat sie bei weitem den Vorrang vor allen anderen himmlischen und irdischen Kreaturen."
(Quelle: II. Vatikanisches Konzil, "Lumen Gentium" 52)

Die ohne Makel der Erbsünde empfangene Jungfrau, die zur Gottesmutter Auserwählte, die zur Mitwirkung an der Erlösung des Menschengeschlechtes berufen ist, steht bei ihrem Sohne in so großem Ansehen und besitzt eine so große Macht, daß weder Mensch noch Engel mit ihr verglichen werden, ja niemals gleichkommen kann.

Wer noch mehr "erbauliches" braucht, hier: http://www.adorare.de/maria.html

Johannes 14,6: "Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich."

Johannes 16,7: "Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden."

Johannes 14,16: "Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit:"


Johannes 14,26: "Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe."

Johannes 15,26: "Wenn aber der Tröster kommen wird, den ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird Zeugnis geben von mir."

Psalm 86,11: "Weise mir, HERR, deinen Weg, dass ich wandle in deiner Wahrheit; erhalte mein Herz bei dem einen, dass ich deinen Namen fürchte."

Psalm 119,30: "Ich habe erwählt den Weg der Wahrheit, deine Weisungen hab ich vor mich gestellt."

Viele Grüße von SunFox :praisegod:
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon marie-theres » Mo 9. Mai 2005, 00:26

liebe/r sunfox

Mir sträuben sich die Haare wenn ich so etwas lese. Aber es ist genau das Ziel der "Himmelskönigin" welche die Menschen in ihre Banne ziehen will und sie irreführt.

Geschickte Taktik um vom eigentlichen Weg abzulenken. Hinter solchen Schriften/Aussagen verbirg sich ein dämonisch, herrschsüchtiges Wesen.
liebe grüsse und gottes segen

krea und noch mehr krea
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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon Nemo » Mo 9. Mai 2005, 00:38

Au mann, es wird immer bekloppter !

Also bevor Jesus kommt, bereitet Maria die neue Erde, oder wie soll ich das jetzt verstehen ?

Das mündet doch im Totaldurcheinander. Nun ja, eigentlich finden wir das ja im biblischen Glauben auch vor ....
Auffällig ist, dass all die Götter und Göttinnen dieser Welt immer nur über Themen sprachen, die den Menschen zum Zeitpunkt ihres "Empfangs" intellektuell zugänglich waren.
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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon LordAlm » Mo 9. Mai 2005, 01:07

Original von SunFox
Hi @,


Maria aber ist in einem weiteren und nachfolgenden Sinn "Mittlerin beim einzigen Mittler Jesus Christus". "Alles, was der Sohn vom Vater erbittet, findet seine Erhörung. Alles was die Mutter vom Sohn erbittet, findet gleichfalls seine Erhörung."


Viele Grüße von SunFox :praisegod:


Hallo SunFox und alle anderen,

1.Timotheus 2,5:
"Denn ein Gott ist und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle hingegeben hat."

Wenn also ein solcher Mittler existiert, wie Gott es bestätigt, dass einer ist, kann niemals ein zweiter sein! Die RKK Bibel sagt: "Da ist nur einer" --- dieser eine ist Jesus Christus. Übrigens: Können Sünder für Sünder vermitteln? Wenn die Mittlerschaft des sündlosen Christus nicht genügen soll, wie sollten denn sündhafte Männer und Frauen helfen können?

Maria selbst sprach von Gott als "mein Heiland" (Lukas 1,47). Wenn sie nicht Sünderin gewesen wäre, hätte sie keinen Erlöser nötig gehabt!

In Lukas 11,27-28 stellt Jesus das Wort Gottes in bezug auf seine Mutter an die erste Stelle und tadelt diejenige, die Maria verehren. In Matthäus 12,46-50 übersieht er die Bitte seiner Mutter völlig. In Apostelgeschichte 1,14 ist Maria das letzte Mal erwähnt. Warum erlebte Paulus seine Bekehrung ohne Maria Vertretung? Warum sagt er den Gläubigen nirgends, dass sie ihre Vermittlerin sei? Warum sollte aber das NT sie ausschliessen? Ist es zu fassen, dass sie übersehen worden wäre, wenn sie wirklich einen Einfluss auf ihren auferstandenen Sohn gehabt hätte?

In 1. Johannes 2,1-2 lesen wir:
"Wenn jemand gesündigt hat, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesum Christum, den Gerechten, und dieser ist die Versöhnung für unsere Sünden."

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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon SunFox » Mo 9. Mai 2005, 01:16

Original von LordAlm
Original von SunFox
Hi @,


Maria aber ist in einem weiteren und nachfolgenden Sinn "Mittlerin beim einzigen Mittler Jesus Christus". "Alles, was der Sohn vom Vater erbittet, findet seine Erhörung. Alles was die Mutter vom Sohn erbittet, findet gleichfalls seine Erhörung."


Viele Grüße von SunFox :praisegod:





Hallo LordAlm,

so wie du mich zitiert hast, sieht es so aus als ob ich diese Meinung vertrete!

Bitte beachten, das genaue Gegenteil ist der Fall!!!

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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon LordAlm » Mo 9. Mai 2005, 01:53

Original von SunFox
Hi @,

Wer noch mehr "erbauliches" braucht, hier: http://www.adorare.de/maria.html

Viele Grüße von SunFox :praisegod:


Lieber SunFox,

Warum willst du uns mit solchem Schund zudröhnen? Findest du sowas erbaulich, oder willst du uns aufklären? Ich denke, dass es besser ist bei der Wahrheit zu bleiben.

P.S. Ich bitte dich in Zukunft auf solch erbauliche Links zu verzichten, denn es nützt zu nichts.

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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon jeremia » Mo 9. Mai 2005, 02:43

hilfe! die inquisition ist unterwegs!
was sucht ihr den lebenden bei den toten?
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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon LordAlm » Mo 9. Mai 2005, 03:43

Original von jeremia
hilfe! die inquisition ist unterwegs!


Hallo jeremia,

Kritische Beurteilung hat mit Inquisition (Verhör) nichts zu tun, oder willst du mir meine freie Meinungsäusserung verbieten? Gerade du als gläubiger Katholik solltest erst mal überlegen wie du mit solchen Wörter umzugehen gedenkst.

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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon WeißesLicht » Mo 9. Mai 2005, 08:18

Original von SunFox
Hi @,

"Maria, die Mutter Jesu, ist himmlische Heerführerin! Alle Engel hören auf sie! Weil ihre Bedeutung so groß ist, wird Maria (zunächst ohne Namen) mit dem Titel FRAU gleich auf den ersten Seiten der Hl. Schrift genannt!"

Auf Kalvaria spricht Jesus nochmals mit letzter Kraft die entscheidenden Worte: "FRAU, siehe, dein Sohn!" Und mit
diesen göttlichen(!) Worten wird Maria unter dem Kreuz zur Miterlöserin und damit als solche
zur Mutter aller Völker! Hier wird ein weiteresmal verdeutlicht: Maria, die Mutter Jesu, ist diese biblische
FRAU! Die Muttergottes ist Miterlöserin!

"O Herr Jesus Christus, Sohn des Vaters, sende jetzt Deinen Geist über die Erde. Laß den Heiligen Geist wohnen in den Herzen aller Völker, damit sie bewahrt bleiben mögen vor Verfall, Unheil und Krieg. Möge die Frau aller Völker, die einst Maria war, unsere Fürsprecherin sein. Amen."
"Die einst Maria war" ist für manchen etwas schwer zu verstehen, deshalb gab Maria selbst die Erklärung dafür: "Die einst Maria war, bedeutet: Viele Menschen haben Maria als Maria gekannt .... Nun aber will ich in diesem neuen Zeitabschnitt, der anbricht, die Frau aller Völker sein, das versteht jeder." - Maria wurde also durch ihr treues Mitwirken und auch durch ihr Mitleiden mit ihrem göttlichen Sohn zur Mutter aller Völker und auch zur Miterlöserin. Maria verspricht sogar: "Auf dieses Gebet hin wird die Frau die Welt retten.... Ihr wißt nicht, wie mächtig und wie bedeutsam dieses Gebet bei Gott ist. Er wird seine Mutter erhören, weil sie eure Fürsprecherin sein will.... Sprecht dieses Gebet bei allem, was ihr tut." Daß dieses Bild der "Frau aller Völker" die bildliche Darstellung des neuen Dogmas "Maria Miterlöserin, Mittlerin und Fürsprecherin" ist...

Papst Johannes Paul II. sagte 1994: "Wenn der Sieg eintritt, wird er durch Maria gebracht werden. Christus wird ihn durch sie erringen, denn er will, daß die Siege der Kirche jetzt und in Zukunft mit ihr in Verbindung stehen." Maria sagt selbst: "Meine Füße habe ich fest auf den Erdball gesetzt, weil der Vater und der Sohn mich in diese Zeit, in diese Welt bringen wollen als Miterlöserin, Mittlerin und Fürsprecherin... Diese Zeit ist unsere Zeit" (Beachte: Maria nennt hier selbst den Titel des neuen Dogmas!

Für diejenigen, die noch an dem Sinn dieses neuen Dogmas zweifeln, sagt die Muttergottes selbst: "Unter diesem Titel werde ich die Welt retten. Unter diesem Titel ... werde ich sie von einer großen Weltkatastrophe erlösen!" - eine der schönsten Verheißungen überhaupt!

Maria aber ist in einem weiteren und nachfolgenden Sinn "Mittlerin beim einzigen Mittler Jesus Christus". "Alles, was der Sohn vom Vater erbittet, findet seine Erhörung. Alles was die Mutter vom Sohn erbittet, findet gleichfalls seine Erhörung."

"Man betritt ein Haus nicht, ohne mit dem Pförtner zu sprechen. Wohlan! Die Allerseligste Jungfrau ist die Pförtnerin des Himmels."

Keine Gnade kommt vom Himmel, ohne durch die Hände Mariens zu gehen."

"Die jungfräuliche Gottesmutter und ihre Beziehung zum dreifaltigen Gott:
Die Jungfrau Maria, die auf die Botschaft des Engels Gottes Wort in ihrem Herzen und in ihrem Leib empfing und der Welt das Leben brachte, wird als wahre Mutter Gottes und des Erlösers anerkannt und geehrt. Im Hinblick auf die Verdienste ihres Sohnes auf erhabenere Weise erlöst und mit ihm in enger und unauflöslicher Verbindung geeint, ist sie mit dieser höchsten Aufgabe und Würde beschenkt, die Mutter des Sohnes Gottes und daher die bevorzugt geliebte Tochter des Vaters und das Heiligtum des Heiligen Geistes zu sein. Durch dieses hervorragende Gnadengeschenk hat sie bei weitem den Vorrang vor allen anderen himmlischen und irdischen Kreaturen."
(Quelle: II. Vatikanisches Konzil, "Lumen Gentium" 52)

Die ohne Makel der Erbsünde empfangene Jungfrau, die zur Gottesmutter Auserwählte, die zur Mitwirkung an der Erlösung des Menschengeschlechtes berufen ist, steht bei ihrem Sohne in so großem Ansehen und besitzt eine so große Macht, daß weder Mensch noch Engel mit ihr verglichen werden, ja niemals gleichkommen kann.

Wer noch mehr "erbauliches" braucht, hier: http://www.adorare.de/maria.html

Johannes 14,6: "Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich."

Johannes 16,7: "Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden."

Johannes 14,16: "Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit:"


Johannes 14,26: "Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe."

Johannes 15,26: "Wenn aber der Tröster kommen wird, den ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird Zeugnis geben von mir."

Psalm 86,11: "Weise mir, HERR, deinen Weg, dass ich wandle in deiner Wahrheit; erhalte mein Herz bei dem einen, dass ich deinen Namen fürchte."

Psalm 119,30: "Ich habe erwählt den Weg der Wahrheit, deine Weisungen hab ich vor mich gestellt."

Viele Grüße von SunFox :praisegod:


wo hast du denn das alles her? Sicher nicht von einer offiziellen rk Site....


gby

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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon WeißesLicht » Mo 9. Mai 2005, 08:22


Original von SunFox
Hi @,

Wer noch mehr "erbauliches" braucht, hier: http://www.adorare.de/maria.html

Viele Grüße von SunFox :praisegod:



fein...hast du das Impressum gelesen? Eigentlich hätte ich ja die dilletantische Seitengestaltung gleich stutzig machen müssen, dass es sich da sicher nicht um offizielle rk Theologie handelt...

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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon Scardanelli » Mo 9. Mai 2005, 09:53

Von evangelikaler Seite wird die Bedeutung Marias für das Glaubensleben von einer als katholisch eingestuften Sicht bestimmt, indem man sich dazu ablehnend stellt. Wo wird aus der von WL exponierten Stelle im Lk.ev, unabhängig von den Katholen eine evangelikale Marientradition gebildet? Wo und wie ist die Glückseligpreisung Marias von allen Geschlechtern bei den Evangelen in eine Form gebracht worden? Und was genau ist eine Glückseligpreisung, wie macht man das überhaupt?

Es scheint dagegen so, dass Maria von den Evangelen deshalb nicht beachtet wird, weil sie gerade von den Katholen so beachtet wird und ein solches Verhalten ist vorpubertär.

Allerdings ist es möglich, Maria als diese Person, nur als etwas Zufälliges einzuschätzen, wenn sie nämlich nur die zufällige Vermittlung einer Erbfolge darstellt, die Jesu wichtig sei und dieses Zufällige wäre auch dann gegeben, wenn Josef diese Erbfolge garantiere, denn Josef hat Maria zufällig gewählt. Dem bleibt aber gegenüberstehend die Behauptung des Hl. Geistes, dass eben Maria von allen Geschlechtern glückselig gepriesen werde. Die aber, die Maria nicht tatsächlich glückselig preisen, das können nur Heiden sein, denn Heiden sind diejenigen, die nicht vom Geist erfüllt sind, denn diese Erfüllten würden gleich dem
Geist, Maria glückselig preisen.

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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon SunFox » Mo 9. Mai 2005, 13:07

Original von LordAlm
Original von SunFox
Hi @,

Wer noch mehr "erbauliches" braucht, hier: http://www.adorare.de/maria.html

Viele Grüße von SunFox :praisegod:


Lieber SunFox,

Warum willst du uns mit solchem Schund zudröhnen? Findest du sowas erbaulich, oder willst du uns aufklären? Ich denke, dass es besser ist bei der Wahrheit zu bleiben.

P.S. Ich bitte dich in Zukunft auf solch erbauliche Links zu verzichten, denn es nützt zu nichts.

:praisegod:

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Hi @,


Maria aber ist in einem weiteren und nachfolgenden Sinn "Mittlerin beim einzigen Mittler Jesus Christus". "Alles, was der Sohn vom Vater erbittet, findet seine Erhörung. Alles was die Mutter vom Sohn erbittet, findet gleichfalls seine Erhörung."


Viele Grüße von SunFox :praisegod:





Hallo LordAlm,

so wie du mich zitiert hast, sieht es so aus als ob ich diese Meinung vertrete!

Bitte beachten, das genaue Gegenteil ist der Fall!!!
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Hallo LordAlm!

Als Lokal-Moderator sollte man in einem erstellten Beitrag von jemanden herauslesen können, was derjenige versucht zu vermitteln!!!

Habe auf deine erste Antwort meine Erklärung abgegeben!

Wurde wohl nicht verstanden!

Anschließend machst du dasselbe wieder!!!

Hast du nicht gesehn, das ´erbauliches´ in "" steht?

Was heißt das wohl???

Wollte ich wohl aufzeigen, was ich davon halte (Marienkult etc.)!!!

Der Threadtitel lautet: ´Die biblische Begründung der Marienverehrung´

Was habe ich gemacht???

Ich habe doch wohl in meinem Beitrag versucht darzulegen (anhand von Bibelstellen), das dieses nicht biblisch ist!!!

Also BITTE nicht in meine Beiträge etwas hineindeuten, was ich so nicht geschrieben habe!!!

Jeder weiß hier im Forum wie ich zu solchen unbiblischen Lehren stehe! Solltest du eigentlich auch wissen!!!

Lies dir meinen Beitrag noch mal in Ruhe durch und dann meine Begründung dazu, wem man die Ehre geben soll!

Jeder andere würde aus meinem Beitrag nämlich was anderes verstehen, als wie du es hineindeutest!!!

Man versucht eine biblische Begründung für den Marienkult zu geben, und ich habe das Gegenteil gemacht!


Viele Grüße von SunFox
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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon WeißesLicht » Mo 9. Mai 2005, 14:04

Original von Scardanelli
Von evangelikaler Seite wird die Bedeutung Marias für das Glaubensleben von einer als katholisch eingestuften Sicht bestimmt, indem man sich dazu ablehnend stellt. Wo wird aus der von WL exponierten Stelle im Lk.ev, unabhängig von den Katholen eine evangelikale Marientradition gebildet? Wo und wie ist die Glückseligpreisung Marias von allen Geschlechtern bei den Evangelen in eine Form gebracht worden? Und was genau ist eine Glückseligpreisung, wie macht man das überhaupt?

Es scheint dagegen so, dass Maria von den Evangelen deshalb nicht beachtet wird, weil sie gerade von den Katholen so beachtet wird und ein solches Verhalten ist vorpubertär.

Allerdings ist es möglich, Maria als diese Person, nur als etwas Zufälliges einzuschätzen, wenn sie nämlich nur die zufällige Vermittlung einer Erbfolge darstellt, die Jesu wichtig sei und dieses Zufällige wäre auch dann gegeben, wenn Josef diese Erbfolge garantiere, denn Josef hat Maria zufällig gewählt. Dem bleibt aber gegenüberstehend die Behauptung des Hl. Geistes, dass eben Maria von allen Geschlechtern glückselig gepriesen werde. Die aber, die Maria nicht tatsächlich glückselig preisen, das können nur Heiden sein, denn Heiden sind diejenigen, die nicht vom Geist erfüllt sind, denn diese Erfüllten würden gleich dem
Geist, Maria glückselig preisen.


;)

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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon LordAlm » Mo 9. Mai 2005, 14:19

Lieber SunFox,

Ich habe deine Ironie schon verstanden, doch finde ich es müssig, über solch komischen Lehren der Mariaverehrung, die ja überhaupt nichts mit dem christlichen Glauben zu tun haben, so ausführlich zu berichten.
[ALIGN=center]Unser Advokat ist weder Maria noch die Heiligen, sondern Jesus Christus![/ALIGN]
Ich wünsche dir einen schönen Tag und

Gottes Segen LA
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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon William Penn » Mo 9. Mai 2005, 14:36

Original von Scardanelli
Es scheint dagegen so, dass Maria von den Evangelen deshalb nicht beachtet wird, weil sie gerade von den Katholen so beachtet wird und ein solches Verhalten ist vorpubertär.
Da hast Du aber nicht genau genug hingeschaut: Gläubige Frauen, die sich wie Maria als Gottes Magd ansehen und auf kurzsichtigen Eigensinn zugunsten geistlicher Tiefe verzichten, preisen Maria durch ihr Leben und ihre wohltuend christliche Einstellung selig. Und welche Einstellung hatte Miriam? Antwort: "Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem Wort (Lukas 1:38 )!" Das ist wahre Größe! Solche Frauen sind ein Segen für die Menschheit.

Und frag Dich mal, was man aus Mariens Vorbildfunktion als Frau, Mutter, Gefährtin und Gläubige in der wohl heidnisch angehauchten Tradition der römischen Kirche gemacht hat? Faktisch eine Göttin! Wie kann sie da noch Vorbild sein, z. B. im Sinne von Epheser 5?

Da helfen auch keine theologischen Schadensbegrenzungen, um den apostaten Zustand katholischer Praxis abzumildern!

Nichts gegen die echte Maria, aber die biblische Maria und die katholische Maria haben nichts, aber auch gar nichts miteinander zu tun!

Höre Israel:
Jahwe, unser Gott,
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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon Kaleko » Mo 9. Mai 2005, 16:02

Maria selbst sagt von sich als sie mit Jesus schwanger ist; Lukas 1 Vers 48, "....denn siehe von nun an werden mich glückselig preisen alle Geschlechter." Und als in der Gegenwart des erwachsenen Jesus dies Jemand auch wirklich tut und Maria selig preist; Lukas 11 Vers 27 erwidert Jesus darauf; in Vers 28, "...Glückselig sind vielmehr die, die Gottes Wort hören und es bewahren!"

Einerseits ist Maria glückselig über ihre Schwangerschaft und meint alle Geschlechter werden sie darüber glückselig preisen, andererseits ist es Jesus wichtig, dass andere Menschen ebenso glückselig sein mögen, nähmlich darin, dass sie Gottes Wort hören und auch in ihren Herzen bewahren.

Maria stellt sich nicht dar zur Anbetung oder Verehrung als sündlose und unbefleckte Frau. Viel mehr ist Marias Sprache typisch von Jemanden, dessen einzige Hoffnung ausgerichtet ist auf Gottes Errettung und Gnade.

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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon Scardanelli » Mo 9. Mai 2005, 16:06

@William,
Seid nun Nachahmer Gottes als geliebte Kinder! Eph 5
Wenn ich Nachahmer sein will, dann brauche ich ein Vorbild und im Nachahmen mache ich mich mit diesem Bild gleich, bin dann im Nachahmen gleich dem Vorbild und wenn dieses Vorbild Gott ist, dann bin ich gottgleich.

Im Unterschied zum Vorbild, ist die Verehrung, mit dessen Träger ich mich nicht gleich mache, der also kein Vorbild ist oder sein kann.

Mit einem Vorbild mache ich mich gleich, aber mit Verehrung betone ich durch die Verehrung eine unüberwindliche Schranke. Eigentlich ist der formale Gegenstand der Verehrung genau diese Schranke. Vorbild bedingt Gleichheit und Verehrung Ungleichheit.

Ein Vorbild wird durch Verehrung negiert, wobei der Schein des Positiven hängen bleibt und an einer Person der Verehrung ist die Gleichstellung Anmaßung.

Maria ist entweder ein Vorbild oder ein Wesen der Verehrung. Man kann ein Wesen der Verehrung um seiner Attribute verehren, also müsste Maria solche zukommen, um sie zu einem verehrungswürdigen Wesen zu machen.

Aus Marias Schoß ist Gott geboren worden, nicht erschaffen, sondern gezeugt - worauf die kath. Kirche großen Wert legt. Was ist aber der Unterschied zwischen Zeugen und Erschaffen? Zeugen heißt, Jesus war schon vor seiner Geburt und wenn an ihm nichts Erschaffenes ist, dann war Jesus schon immer im Fleisch, oder das Fleisch Jesu gehört nicht zu Jesus. Wenn das Fleisch Jesu nicht zu dem gehört was gezeugt ist, dann ist das Fleisch Jesu das, was erschaffen wurde; aber wer hat es dann erschaffen, wenn nicht Gott selbst. Gott hat also das Fleisch Jesu geschaffen und den Geist Jesu nur bezeugt oder gezeugt. Hat Maria aber nicht das Fleisch Jesu geschaffen, dann hat Maria das Fleisch Jesu gezeugt oder sie ist der Zeuge des Fleisches Jesu.
Aber wie verehren wir dieses Fleisch; wir verehren es, weil es für uns gelitten hat, oder weil wir aus diesem Fleisch das Leben haben, leben aus dem Fleisch, welches Maria gezeugt hat, und das ist einmalig, nicht wiederholbar und darum ist es sachhaltig, Maria zu verehren. Maria ist der Zeuge des Fleisches Jesu, als ein ganz besonderes Fleisch. Wir aber sind nur dieser Zeuge als ein Zeugnis eines profanen Fleisches.
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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon jeremia » Mo 9. Mai 2005, 16:55

Original von LordAlm
Original von jeremia
hilfe! die inquisition ist unterwegs!


Hallo jeremia,

Kritische Beurteilung hat mit Inquisition (Verhör) nichts zu tun, oder willst du mir meine freie Meinungsäusserung verbieten? Gerade du als gläubiger Katholik solltest erst mal überlegen wie du mit solchen Wörter umzugehen gedenkst.

Gottes Segen LA


freie meinungsaeusserung ist schon ok, nur solltest auch du bedenken, wie du mit deinen woerterchen umgehst. oder findest du´s ok, wenn du die marienverehrung innerhalb der rkk als "schund" betitelst?
kritische beurteilung unterscheidet sich von polemischer verurteilung!
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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon John-Paul » Mo 9. Mai 2005, 17:14

Original von Kaleko
Maria stellt sich nicht dar zur Anbetung oder Verehrung als sündlose und unbefleckte Frau. Viel mehr ist Marias Sprache typisch von Jemanden, dessen einzige Hoffnung ausgerichtet ist auf Gottes Errettung und Gnade.

Eben. Und deshalb vereehren Katholiken, Orthodoxe und viele andere Christen die Mutter des Herrn auch und bitten Sie um ihre Fürbitte bei ihrem Sohn.

Gruß
JP
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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon WeißesLicht » Mo 9. Mai 2005, 17:45

Original von Scardanelli
@William,
Seid nun Nachahmer Gottes als geliebte Kinder! Eph 5
Wenn ich Nachahmer sein will, dann brauche ich ein Vorbild und im Nachahmen mache ich mich mit diesem Bild gleich, bin dann im Nachahmen gleich dem Vorbild und wenn dieses Vorbild Gott ist, dann bin ich gottgleich.


:D


Im Unterschied zum Vorbild, ist die Verehrung, mit dessen Träger ich mich nicht gleich mache, der also kein Vorbild ist oder sein kann.

Mit einem Vorbild mache ich mich gleich, aber mit Verehrung betone ich durch die Verehrung eine unüberwindliche Schranke. Eigentlich ist der formale Gegenstand der Verehrung genau diese Schranke. Vorbild bedingt Gleichheit und Verehrung Ungleichheit.


das kommt doch darauf an, was du unter Verehrung verstehst. Du kannst auch deine Frau verehren, Vater und Mutter sollst du gar verehren. Besteht deshalb zwischen ihnen und dir eine unüberwindbare SChranke?



Aus Marias Schoß ist Gott geboren worden, nicht erschaffen, sondern gezeugt - worauf die kath. Kirche großen Wert legt. Was ist aber der Unterschied zwischen Zeugen und Erschaffen? Zeugen heißt, Jesus war schon vor seiner Geburt und wenn an ihm nichts Erschaffenes ist, dann war Jesus schon immer im Fleisch, oder das Fleisch Jesu gehört nicht zu Jesus. Wenn das Fleisch Jesu nicht zu dem gehört was gezeugt ist, dann ist das Fleisch Jesu das, was erschaffen wurde; aber wer hat es dann erschaffen, wenn nicht Gott selbst. Gott hat also das Fleisch Jesu geschaffen und den Geist Jesu nur bezeugt oder gezeugt. Hat Maria aber nicht das Fleisch Jesu geschaffen, dann hat Maria das Fleisch Jesu gezeugt oder sie ist der Zeuge des Fleisches Jesu.
Aber wie verehren wir dieses Fleisch; wir verehren es, weil es für uns gelitten hat, oder weil wir aus diesem Fleisch das Leben haben, leben aus dem Fleisch, welches Maria gezeugt hat, und das ist einmalig, nicht wiederholbar und darum ist es sachhaltig, Maria zu verehren. Maria ist der Zeuge des Fleisches Jesu, als ein ganz besonderes Fleisch. Wir aber sind nur dieser Zeuge als ein Zeugnis eines profanen Fleisches.


deine Herleitung ist schon ein klein wenig abenteuerlich. Du spielst hier mit den verschiedenen Bedeutungsebenen des Verbs "zeugen". Ich denke aber, dass just das der springende Punkt ist, was Marienverehrung angeht...

Ach ja: darf ich diesen Beitrag von dir entführen? Du weißt schon, wo hin....

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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon William Penn » Mo 9. Mai 2005, 18:05

Original von John-Paul
Eben. Und deshalb vereehren Katholiken, Orthodoxe und viele andere Christen die Mutter des Herrn auch und bitten Sie um ihre Fürbitte bei ihrem Sohn.
... und wenn sie den Figurenkult sowie die Fürbitte an die falsche Adresse wegließen, wär´ nichts dagegen einzuwenden. Aber mit diesen so zweifelhaften Vorzeichen ist das für einen Anbeter Jahwe Gottes eine gravierende Abweichung vom biblisch Vertretbaren ...

Höre Israel:
Jahwe, unser Gott,
ist ein einziger Jahwe!


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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon jeremia » Mo 9. Mai 2005, 18:24

was ist an dem "figurenkult", wie du es ausdrueckst schlimm?
es werden ja keine figuren angebetet!
ausserdem muesstest du diesen kult ja auch moses vorwerfen......und im tempel von jerusalem gab es auch symbole des glaubens!
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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon Kaleko » Mo 9. Mai 2005, 18:32

Original von John-Paul
Original von Kaleko
Maria stellt sich nicht dar zur Anbetung oder Verehrung als sündlose und unbefleckte Frau. Viel mehr ist Marias Sprache typisch von Jemanden, dessen einzige Hoffnung ausgerichtet ist auf Gottes Errettung und Gnade.

Eben. Und deshalb vereehren Katholiken, Orthodoxe und viele andere Christen die Mutter des Herrn auch und bitten Sie um ihre Fürbitte bei ihrem Sohn.

Gruß
JP


Salü John-Paul

Maria hat ihre Aufgabe die Gott ihr zugedacht hatte erfüllt. Sie hat Jesus geboren und war ihm die Mutter. Und oft scheint mir wird dies nicht genügend geachtet, weder in der Bibel selbst noch tun wir (evangelische, reformierte Christen) es. Dieser Aspekt fehlt mir manchmal ... und dennoch geht das was ich in römisch katholischen Kirchen beobachte zu weit; so eben zu Maria beten und sie um Führsprache bitten.

Gott fordert uns auf direkt zu ihm zu Beten. Das ist ein grosses Vorrecht. In der Bibel gibt es zahlreiche Hinweise und auch Ermutigungen sich betend, vertrauensvoll direkt an Gott zu wenden. Die Gebete der Psalmisten können uns eine Gebetsschule sein; Gebete um Bitten, Bekenntnisse, Klage, Fürbitte für andere Menschen - das sollen wir selber tun! - Lob und Dank und Anbetung und auch Stille sein. Mit dem "Beten ohne Unterlass" ist das Gebet zu Gott auch als Lebenshaltung gemeint.

Jesus gab uns später auch die Beziehungsebene um zu beten; wie ein Kind zum Vater.

Ich finde das Weibliche fehlt total edit: und wenn, dann jedenfalls kommt es zu kurz, im christlichen Glauben und ich vermisse es sehr, deswegen würde ich dennoch nie Maria anbeten oder sie gar verehren. Wir Menschen ob weiblein oder männlein haben alle unsere Aufgabe die Gott uns zu gedacht hat - wie Maria.

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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon stranger » Mo 9. Mai 2005, 18:47

Original von Joggeli
Auf speziellen Wunsch von Enggi habe ich den thread wieder geöffnet.



Na klasse, Enngi. Super gemacht... :roll:


edit: *ironieoff*
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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon jeremia » Mo 9. Mai 2005, 18:50

ja enggi! super gemacht :D !
was sucht ihr den lebenden bei den toten?
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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon Perle » Mo 9. Mai 2005, 18:59

Hallo Kaleko,

Original von Kaleko
Ich finde das Weibliche fehlt total edit: und wenn, dann jedenfalls kommt es zu kurz, im christlichen Glauben und ich vermisse es sehr


Warum findest du, dass es zu kurz kommt?



JAHWE ist mein Licht und mein Heil,
vor wem sollte ich mich fürchten?
JAHWE ist meines Lebens Kraft,
vor wem sollte mir grauen?
Psalm 27,1
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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon Kaleko » Mo 9. Mai 2005, 19:24



Salü Perle

OT
Naja, es gibt so viele Aspekte in denen das Weibliche zu kurz kommt, eine Randerscheinung fristet oder ihr Gewicht, ihre Bedeutung leichter gewogen wird, als dies in männlichen Aspekten in der Bibel. Vieleicht wäre dies ein Thema für sich. :] OT-Ende

Es Grüessli vo de Kaleko
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Re: Die biblische Begründung der Marienverehrung

Beitragvon William Penn » Mo 9. Mai 2005, 19:48

Original von jeremia
was ist an dem "figurenkult", wie du es ausdrueckst schlimm?
es werden ja keine figuren angebetet!
Der Kult, jeremia. Nur der Kult.

Gegen bloße Illustrationen religiöser Zuammenhänge (wie z. B. im Zeltheiligtum) wäre dagegen nichts zu sagen.

Aber der Grat ist m. E. hier recht schmal ...

Höre Israel:
Jahwe, unser Gott,
ist ein einziger Jahwe!


5. Mose 6:4

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