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Die römisch katholische Kirche - Fels im Wandel der Zeiten

Diskussion und Fragen zur römisch-katholischen Kirche

Moderator: bigbird

Re: Die römisch katholische Kirche - Fels im Wandel der Zeit

Beitragvon Haimax » Fr 21. Jan 2011, 12:35

Petros hat geschrieben:Anscheinend konnten Christen vergangener Jahrhunderte ohne eine ausgefeilte Theologie glauben...


Na ja, wissen ist Macht, glauben ist eine unsichere Sache!

Früher waren die Menschen ungebildet und man konnte ihnen alles aufschwatzen, das geht heute zum Glück nicht mehr bei allen.
Alle Menschen sind gleich.
Rassen, Nationalität und Religion spielen keine Rolle, wichtig ist der gelebte Respekt, die Tolleranz, das Recht auf Glück und das Recht sich zu verwirklichen.
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Re: Die römisch katholische Kirche - Fels im Wandel der Zeit

Beitragvon Mariette M. » Fr 21. Jan 2011, 17:55

Bernhard hat geschrieben:Ich habe gestern im YouTube den Film "Die römisch katholische Kirche - Fels im Wandel der Zeiten" http://www.youtube.com/watch_popup?v=s3vwO3DZUIo gesehen.

Was haltet ihr davon?


Ich bin zwar nicht mehr katholisch, fühle mich aber dennoch angesprochen.

Ich halte nichts von dem Film. Ich halte ihn für ein Aufwärmen der immer gleichen (und teilweise falschen) Argumente. Die portraitierten Ausgetretenen haben teilweise die Lehre der Kirche garnicht verstanden. (So wurde beispielsweise NIE gelehrt, dass Kieselsteine im Schuh den Himmel bringen könnten und ähnlicher Blödsinn. Auch wird Gnade nicht "tröpfchenweise" gewährt... usw usf.) Ich verweise da auch gerne auf den Beitrag von Petros vom 20.1.2011 00:39.

Ich hoffe, dass kein wahrhaft gläubiger Katholik aufgrund eines solchen Machwerks verunsichert wird. (oder wenn, dann höchstens in dem Sinn, dass er die Lehre der Kirche anständig lernt)

Was ich mich auch immer wieder frage, ist dies: Was habt ihr, Bernhard und alle anderen, denn diesen Menschen, die ihr "retten" wollt aus den Klauen der Kirche, anderes anzubieten?

"Jesus das Herz zu öffnen"... "in eine neue Dimension zu kommen"... und ähnliche, wohlklingende, aber nichtssagende Sätze kommen da. Aber bitte, was sollen die bedeuten? WIE lässt man "Jesus ins Herz"??
Ihr bietet die "Reine biblische Lehre" an, und überseht dabei, dass es EURE Tradition der Bibelinterpretation ist, die ihr den Leuten überstülpen wollt. Warum, um alles in der Welt, bildet ihr euch ein, alle Menschen müssten eurem Kleingruppen-Spezialglauben folgen, wo ihr noch nicht mal untereinander einig seid?

Soviel von mir...
(nicht mehr römisch-katholisch, nein schlimmer, jetzt orthodox... aber weiss Gott, dazu brauchte es mehr, als ein paar Halbwahrheiten!)

Lg Maria


PS 1: Feige, lieber Bernhard, dass Du nicht von Anfang an dazu stehst, dass DU der Schweizergardist bist. Warum versteckst Du Dich?
Deine pseudodemütige Antwort befriedigt mich keineswegs!

PS 2: Wäre es nicht wenigsten möglich gewesen, authentische und aktuelle Bilder zu bringen?? Dass noch Papst Johannes Paul II gezeigt wird, mag ja angehen, angesichtst des Entstehungsjahrs des Films... aber, habt ihr euch nicht getraut, in aktuellen Gemeinden filmen zu gehen? Hab ihr eure eigenen alten Fotos rausgekramt und eure eigenen Vorstellungen nachgestellt? (das im Beichtstuhl, zum Beispiel, ich bitte euch, das ich doch Klischee vom Feinsten! So sieht das höchstens in schlechten Filmen aus!)
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Re: Die römisch katholische Kirche - Fels im Wandel der Zeit

Beitragvon Reginald 32 » Fr 21. Jan 2011, 20:00

Hallo zusammen.

Ich beobachte hier seit Längerem ein eigenartiges Spiel, wenn es um die Lehren der RKK geht. So auch wieder bei dem diskutierten Film.

Einerseits entsprechen die gezeigten Inhalte vollkommen dem, was ich in der Praxis der RKK gesehen und gelernt habe , und das sowohl in dem bekannten Wallfahrtsort, in dem ich aufwuchs, als auch heute hier in einer Gegend, die kirchentreuer und frömmer als der Vatikan selbst ist. Das ist die eine Seite.

Die andere Seite sind die Kommentare von Petros und Maria, die mich auch sehr interessiert haben. Sie widerlegen (zumindest theoretisch) das, was in der Praxis des Kirchenvolkes geglaubt und gelehrt wird.

Für die katholischen Lehraussagen des Filmes gibt es durchaus genügend von der Kirche genehmigtes Schriftgut. In diesem geht man teilweise noch erheblich weiter als die verhältnismäßig harmlosen Aussagen im Film.

Ich komme aus all dem zu dem Schluss, dass die RKK (über die Orthodoxen weiß ich zu wenig) heute so breit aufgestellt ist, dass man ohne Weiteres dem unwissenden Kirchenvolk das Eine sagen kann und dann, wenn das jemand von der Bibel her kritisiert, ganz schnell aus anderem Schrifttum genau das Gegenteil behauptet werden kann. Und wenn das immer noch nicht reicht, versteckt man sich hinter der Tradition und verschweigt dabei, dass es sich dabei um reines Menschenwerk handelt, das mit Gottes Wort nichts , aber auch gar nichts zu tun hat.

Man kann sich also ganz bequem der gerade vorherrschenden Windrichtung anpassen und hat immer Recht.

Liebe Grüße von Reginald
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Die römisch katholische Kirche - Fels im Wandel der Zeit

Beitragvon bigbird » Fr 21. Jan 2011, 23:27

Hallo Marietta

Bisher wurde hier recht sachlich argumentiert - aber du kommst irgendwie "wütend" rüber und greifst Bernhard an - zur Sache sagst du wenig Konkretes.

Du, und ein paar andere auch, kritisieren Bernhard, dass er nicht dazu steht, dass er der Schweizer Gardist war. So habe ich im ersten Moment auch gedacht - aber dann merkte ich: Hätte Bernhard von Anfang an gesagt, dass er der Schweizer Gardist ist - was wäre ihm dann vorgeworfen worden?

Liebe Marietta
Ich hoffe, dass du dich etwas beruhigen kannst. Du weist ja, persönliche Angriffe sind hier nicht gern gesehen, nicht erlaubt. Ich kann aber durchaus verstehen, dass man sich mal aufregt - aber bitte komm jetzt runter.

liebe Grüsse :umarm:

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Re: Die römisch katholische Kirche - Fels im Wandel der Zeit

Beitragvon Mariette M. » Sa 22. Jan 2011, 00:18

bigbird hat geschrieben:Hallo Marietta

Bisher wurde hier recht sachlich argumentiert - aber du kommst irgendwie "wütend" rüber und greifst Bernhard an - zur Sache sagst du wenig Konkretes.

....
Ich kann aber durchaus verstehen, dass man sich mal aufregt - aber bitte komm jetzt runter.

liebe Grüsse :umarm:

bigbird


Wütend bin ich kein bisschen, auch nicht aufgeregt.

Das würde nämlich der Sache viel zu viel Gewicht geben. Sie ist es kein bisschen wert.

Und was an Konkretem zu sagen ist,haben ich und Petros längst gesagt.

Gute Nacht
Maria
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Re: Die römisch katholische Kirche - Fels im Wandel der Zeit

Beitragvon Petros » Sa 22. Jan 2011, 01:57

SunFox hat geschrieben:Ja lieber Petros, das können wir so stehen lassen, das nach biblischer Traditon Maria wie alle anderen Menschen auch nicht sündlos war, da den Menschen mit dem Sündenfall dieses mit in die Wiege gelegt wurde und das die katholische Kirche nach ihrer Lehrtradition das Gegenteil behauptet!

Liebe Grüße von SunFox


Spätestens bei unserem Hinscheiden werden wir herausfinden, wer Recht hat, die Kirche oder die Reformatoren.
„Euer Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes“. (vgl. 1 Kor 6, 19)
Eigentlich suchen wir in allem nur Eines: Die Spur dieses göttlichen Geistes, dieses himmlischen Feuers, ohne die diese Welt für uns nur Finsternis wäre. (Charles de Montalenbert)
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Re: Die römisch katholische Kirche - Fels im Wandel der Zeit

Beitragvon SunFox » Sa 22. Jan 2011, 06:34

Petros hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Ja lieber Petros, das können wir so stehen lassen, das nach biblischer Traditon Maria wie alle anderen Menschen auch nicht sündlos war, da den Menschen mit dem Sündenfall dieses mit in die Wiege gelegt wurde und das die katholische Kirche nach ihrer Lehrtradition das Gegenteil behauptet!

Liebe Grüße von SunFox


Spätestens bei unserem Hinscheiden werden wir herausfinden, wer Recht hat, die Kirche oder die Reformatoren.


Gut lieber Petros, nach dem wir das nun geklärt haben, hätte ich da noch eine Frage dazu!

Bedurfte Maria Erlösung durch das Kreuzesgeschehen?

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Die römisch katholische Kirche - Fels im Wandel der Zeit

Beitragvon bigbird » Sa 22. Jan 2011, 12:26

Mariette M. hat geschrieben:Wütend bin ich kein bisschen, auch nicht aufgeregt.
auch gut! Aber was ist es dann? In dem Fall bitte ich allgemein darum, nicht auf persönliche Angriffe umzuschwenken.

Und was an Konkretem zu sagen ist,haben ich und Petros längst gesagt.
gut

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Re: Die römisch katholische Kirche - Fels im Wandel der Zeit

Beitragvon Columba » Sa 22. Jan 2011, 16:30

Petros hat geschrieben:Spätestens bei unserem Hinscheiden werden wir herausfinden, wer Recht hat, die Kirche oder die Reformatoren.


Solange müssen wir nicht warten: Beide werden recht behalten!

"ein" Herr, "ein" Glaube, "eine" Taufe" ...und das ist ja nicht umstritten! Vor allem weil ja auch die Taufe gegenseitig anerkannt wird.

Grüsse Columba
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Re: Die römisch katholische Kirche - Fels im Wandel der Zeit

Beitragvon kingschild » Sa 22. Jan 2011, 18:13

Columba hat geschrieben:
Petros hat geschrieben:Spätestens bei unserem Hinscheiden werden wir herausfinden, wer Recht hat, die Kirche oder die Reformatoren.


Solange müssen wir nicht warten: Beide werden recht behalten!

"ein" Herr, "ein" Glaube, "eine" Taufe" ...und das ist ja nicht umstritten! Vor allem weil ja auch die Taufe gegenseitig anerkannt wird.

Grüsse Columba


Einheit ist ja schön und es sagt ja niemand das es von der Kirche abhängt ob ein Mensch Christus folgt oder nicht. Was mir aber immer aufällt das Kritik die eine falsch eingeschlagene Richtung korrigieren könnte als unberechtigt zurück gewiesen wird.

Ich finde die Kath. Kirche stellt sich vielen Fragen recht gut und ich habe zum Beispiel auch zur Kenntnis genommen wie sich der Papst für Inquistion im Mittelalter entschuldigte. Warum sollte man in dieser Zeit also nicht wagen Themen an zu sprechen wo gerade die grossen Kirchen eben nicht fehlerlos sind. Warum muss man solche Kritik immer als Angriff auf das eigene Herrschafts Gebiet nehmen anstatt sich dieser zu stellen.

Die römische Katholische Kirche muss sich nämlich Fragen wie der Marien Verehrung genau gleich stellen wie sich auch die Freikirchlichen Kirchen den Auswüchsen im Bereich Heilig Geist Prediger und Wohlstands Evangelium Verkündiger stellen muss. Die Kirchen die hier nicht bereit sind sich dem zu stellen werden starr werden. Klar sind hier grosse Kirchen anfälliger da es längere Zeit braucht um gewisse Dinge anzugehen aber immer nur abwehren wird keine Veränderung bringen.

Taube an Dich habe ich die Frage wenn die Dinge wie die Ökumene kritisch hinterfragt werden was ist denn an solchem hochmütig? Oder was genau siehst Du als hochmütig und falsch an?

Petros an Dich habe ich folgende Frage als nicht Katholik. Wenn Du sagst das all diese Argumente falsch sind weil sie von den Ausgetretenen nicht richtig verstanden wurden dann mal die Frage was unternimmt den die Kath. Kirche gegen den Unglauben das sich Menschen von Maria Hilfe erwarten und nach irgendwelchen Pilgerorten gehen weil sie dort Hilfe erwarten oder von irgendwelche Toten Heiligen? Ich kann mir gute vorstellen das Du das richtige Verhältnis kennst zu diesen Dingen aber wie wird es eben gelehrt das man nicht das Bild anbetet und die Maria?

Wenn ich diese Marien Gebete so lese sehe ich einfach zuwenig das dagegen unternommen wird aber vielleicht kann ich es auch nicht beurteilen weil ich zuwenig davon höre.

Das mit den Steinen in den Schuhen ist für Dich kein muss aber es gibt ganze Klöster die solche Kasteiungen lehren, ja sorry sind denn die Menschen die aus solchem austeigen alles Lügner oder wird dies hinter dem Rücken des Paptes im Namen der Kirche so geführt? Was unternimmt den die Kirche eben dagegen?

Am Schluss wird höchstens Christus Recht behalten, weder ich noch die Kirche noch die Reformatoren denn alle bedürfen der Gnade Gottes.

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Re: Die römisch katholische Kirche - Fels im Wandel der Zeit

Beitragvon Columba » Sa 22. Jan 2011, 19:21

kingschild hat geschrieben:Taube an Dich habe ich die Frage wenn die Dinge wie die Ökumene kritisch hinterfragt werden was ist denn an solchem hochmütig? Oder was genau siehst Du als hochmütig und falsch an?

Ich habe ja auch nicht an Diskussion, ich selbst stehe auch ganz klar hinter meiner Herkunft aus der Tradition der Reformation. ...und habe keinen Grund das reformierte Kirchenverständnis abzulegen. Das Wort Ökumene habe ich hier aber nicht in den Mund genommen. Diskussionen zwischen Kirchen/Gemeinden sind nötig, aber Voraussetzung dazu ist auch Zuhören, die Gegenposition auch verstehen lernen, die eigene Position kennen und vertreten.

Wenn so ein Film kommt, der wiederum falsche Behauptungen bringt, welche schon x-mal durchgekaut worden ist, dann zeigen sich kaum mehr Diskussionsgrundlagen. Wenn ein Herr Bernhard Dura z.B. als christlicher Saubermann die katholische Kirche kritisiert, sollte er auch mal seine eigene Tätigkeit anschauen: die esoterischen Gesundheitslehren und die Nähe von Herrn Dura zu sektenähnlichen Organisationen, wie diejenigen von Walter Veith *

Ich habe oben auf "ein Herr, ein Glaube, eine Taufe" hingewiesen. An Dich Kingschild die Frage: Akzeptiert Deine Gemeinde die Taufe von anderen Kirchen/Gemeinden? Gestehst Du auch anderen Kirchen zu, wie den othodoxen, katholischen, altorientalischen, anglikanischen, reformierten, lutherischen, etc. Kirchen/Gemeinden zu, dass sie sich unter unser aller Herrn Christus stellen und den Glauben bezeugen, wie es z.B. auch die alten biblischen und kirchlichen Glaubensbekenntnisse steht? Ich weiss, jede Kirche hat auch ihre grossen Schwächen und muss immer wieder schauen, was sie macht und wo sie fehlt. Aber mit diesen Fehlern gehören wir trotzdem zur Gemeinde Christi.

Grüsse Columba


* Walter Veith war mit Amazing Discoveries sehr nahe bei den Sieben-Tags-Adventisten. Diese haben jedoch in Deutschland eine Einladungsverbot gegen Herrn Veith erlassen wegen verschiedener fragwürdigen Lehren und übermässigen Verschwörungstheorien (auch in Beziehung zu der katholischen Kirchen). Die Durchsicht von Herrn Duras Gesundheitsseiten mit Ihren Links zeigen einige interessante Details auf.
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Re: Die römisch katholische Kirche - Fels im Wandel der Zeit

Beitragvon kingschild » Sa 22. Jan 2011, 20:33

Columba hat geschrieben:Ich habe oben auf "ein Herr, ein Glaube, eine Taufe" hingewiesen. An Dich Kingschild die Frage: Akzeptiert Deine Gemeinde die Taufe von anderen Kirchen/Gemeinden? Gestehst Du auch anderen Kirchen zu, wie den othodoxen, katholischen, altorientalischen, anglikanischen, reformierten, lutherischen, etc. Kirchen/Gemeinden zu, dass sie sich unter unser aller Herrn Christus stellen und den Glauben bezeugen, wie es z.B. auch die alten biblischen und kirchlichen Glaubensbekenntnisse steht? Ich weiss, jede Kirche hat auch ihre grossen Schwächen und muss immer wieder schauen, was sie macht und wo sie fehlt. Aber mit diesen Fehlern gehören wir trotzdem zur Gemeinde Christi.



Ja das nehme ich mal an da ich nicht in dieser Gemeinde getauft wurde und mich nicht erneut der Taufe unterziehen musste und ich ja mit dem Herzen glaubte und mit dem Munde bekannte als ich getauft wurde.

Was mich persönlich anbelangt ist mir sowieso nicht wichtig wo jemand getauft wurde. Für mich ist wichtig das ein Mensch Jesus Christus nachfolgt und mit dem Herzen glaubt und mit dem Munde bekennt.

Jedoch scheint mir aber auch wichtig, was denn geglaubt wird. Wenn für mich ein Mensch oder Kirche die heilige Maria auf einen Platz rückt der Ihr nicht zusteht, dann wird meiner Meinung nach eben etwas ganz zentrales im Glauben verrückt. Wenn dann plötzlich neben dem Vater unser das Maria hilf auftaucht dann mache ich mir meine Gedanken darüber. Ich denke auch nicht das dies falsch ist.

Wenn Christen dann vor Statuen und Bildern nieder Knien und sie küssen dann kann man das rechtfertigen aber das ruft bei mir eben schon bedenken hervor ob da im Glauben an den einen Herrn nicht etwas verrückt wurde. Was nützt es wenn ich mich eben schriftlich immer auf etwas berufe und öffentlich anders handle oder nicht zur Korektur führe? Ich finde eben hier muss sich niemand schämen wenn er solche Dinge anspricht und seine bedenken äussert. Früher hat ein Paulus seinen Schäfchen mal geschrieben wenn sie quer liefen aber was ist dann wenn die obern die Schäfchen nicht mehr führen, sollten da die Schafe einfach schweigen und sagen wir sind ja eh nur Schafe und lassen wir die Hirten mal machen auch wenn sie nicht so tun, wie der Oberhirte? Wenn wir solches tun dann können wir gleich dem nächsten Oberguru an den Hals werfen und hoffen das dieser es schon richten wird. Aber genau so habe ich die Lehre Christi und das miteinander im Leib nicht verstanden.

Um jetzt nochmal auf die Ökumene im Film zu kommen, wenn wir hier eine Einheit sehen mit allem Kraut und Chabis durcheinander aber die Einheit zu den Gläubigen dabei drauf geht was wird dann eben geglaubt und gelehrt und befinden sich dann die Lehrer noch auf dem Weg des Lehrers? Der Weg, die Wahrheit, das Leben?

Wie ich ja bereits sagte, einer ist unfehlbar und das ist Christus aber die Kirchen sind es ganz bestimmt nicht. Gleich wie Ihre Mitglieder auch brauchen sie Gnade und Korrektur. Woher soll aber Korektur kommen wenn jegliches hinterfragen abgewürgt wird? Ich schätze sehr wie sich die Kath. Kirche sehr oft in dieser Zeit auch dem Zeitgeist wiedersetzt aber das hindert mich nicht daran auch zu sehen wo eben merkwürdige Dinge eingeschlichen haben. Hier geht es doch auch nicht darum sich in fremde Angelegenheiten ein zu mischen aber sollten wir denn als Kirchen einander nicht ermahnen? Sollten wir Ermahnung nie zulassen oder ist gar Reformation schädlich?

Ja gut wenn ja alles in Ordung ist im Leib Christi in den grossen Kirchen dann schweigen halt die Schafe besser und überlassen den Hirten das Tages Geschäft. Gerade eben so verstehe ich den Leib Christi nicht und ich verstand den Film auch nicht als überheblich sondern eher darauf hinweisend das man gewisse Dinge überdenken soll.

Als Beispiel ich fokussiere mich dabei nicht auf diese oder jene Kirche aber darauf das es eben dem Leib Christi und den einzelen Gliedern gut geht? Sollten wir denn nicht alle auf das auch bedacht sein wenn viele ihn der Heiligung voran gehen?

Kritik ist immer schwierig gerade, wenn sie für uns schon schwierig ist, wie viel schwierige für Machtvolle Organisationen? Wenn es aber um den Leib geht und die einzelnen Glieder dann dürfen wir uns nicht voll verschliessen.

Ich warte jetzt mal ab was Petros noch dazu meint wie die eigenen Verantwortlichen gewissen Kulten noch ein wenig mit dem Wort Gottes entgegen wirken. Ich kann als Aussenstehender nur sagen ich sehe Menschen die Ihn Kirchen vor Bilder nieder Knien und Maria hilf und zu Heiligen beten und das hat mir der Herr Jesus Christus nicht glehrt darum kommt es mir suspekt vor. Ein Schriftzug das dies o.k sei weil ja eigentlich der wahre Christus dahinter gemeint ist reicht mir hier eben nicht als o.k. Klar ist nur Gott der in die Herzen sieht und darum meinte ich das der demütig gläubige die Wahrheit finden wird.

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Re: Die römisch katholische Kirche - Fels im Wandel der Zeit

Beitragvon Columba » Sa 22. Jan 2011, 20:42

kingschild hat geschrieben:...
Ich warte jetzt mal ab was Petros noch dazu meint wie die eigenen Verantwortlichen gewissen Kulten noch ein wenig mit dem Wort Gottes entgegen wirken.

Ich möchte auch mal warten, was Petros zu meinen Fragen antwortet, denn diese gehen natürlicherweise an seine Kirche und an ihn.

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Re: Die römisch katholische Kirche - Fels im Wandel der Zeit

Beitragvon Columba » Sa 22. Jan 2011, 20:49

Hier noch eine ganz spezifische Frage an Petros:

http://www.zh.kath.ch/organisation/gv/archiv/oekumene

In diesem ökumenischen Hirtenbrief zwischen Kirchenratspräsident Ruedi Reich für die Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich und Weihbischof Peter Henrici, Römisch-katholischer Generalvikar für den Kanton Zürich für die katholische Kirche gewähren die beiden Kirchenverantwortlichen den einzelnen Gläubigen die Verantwortung nach ihrem Gewissen auch bei der Schwesterkirche das Mahl des Herrn zu nehmen.

Ist das für Dich auch ok, wenn ich bei Deiner Kirche zur Eucharastiefeier kommen? Ist das für Dich auch ok und katholisch, wenn Deine katholischen Glaubensgeschwister bei meiner Kirche das Abendmahl einnehmen? Gerade in dieser Frage sind entscheidende Punkte enthalten, ob man sich akzeptiert oder sich von anderen Christen trennen will. ...oder anders ausgedrückt, ob man ausschliessende Kirche sein und bleiben will.


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Re: Die römisch katholische Kirche - Fels im Wandel der Zeit

Beitragvon Petros » So 23. Jan 2011, 02:47

kingschild hat geschrieben:...
Petros an Dich habe ich folgende Frage als nicht Katholik. Wenn Du sagst das all diese Argumente falsch sind weil sie von den Ausgetretenen nicht richtig verstanden wurden dann mal die Frage was unternimmt den die Kath. Kirche gegen den Unglauben das sich Menschen von Maria Hilfe erwarten

Ich habe nie gesagt, dass Maria nicht helfen könnte.

...und nach irgendwelchen Pilgerorten gehen weil sie dort Hilfe erwarten

Es ist nicht ausgeschlossen, dass Pilgern gesund für Körper und Seele ist.
In Lourdes und anderen Wallfahrtorten wurden viele Gläubige geheilt.
Man kann aber genauso gut zuhause geheilt werden. Der Glaube heilt.

... oder von irgendwelche Toten Heiligen?

Die können auch helfen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass Du das richtige Verhältnis kennst zu diesen Dingen aber wie wird es eben gelehrt das man nicht das Bild anbetet und die Maria?

Man betet weder das Bild noch Maria an. Anbetung gebührt nach dem Glauben der alten Kirche nur dem dreieinigen Gott allein (Adoratio oder Latria).
Die abgebildeten Heiligen werden lediglich verehrt (Veneratio oder Dulia).

Wenn ich diese Marien Gebete so lese sehe ich einfach zuwenig das dagegen unternommen wird aber vielleicht kann ich es auch nicht beurteilen weil ich zuwenig davon höre.

Was sollte Deiner Meinung nach unternommen werden? Ich verstehe nicht, was Du meinst. Nur, weil Reformatoren die Heiligenverehrung "abgeschafft" haben, bedeutet das nicht, dass diese falsch ist. Alle alten Kirchen verehren ihre Heiligen und Maria.

Das mit den Steinen in den Schuhen ist für Dich kein muss aber es gibt ganze Klöster die solche Kasteiungen lehren,

Man kann auf verschiedene Arten Busse tun.
Als Mensch des 21. Jahrhunderts kommen mir solche Sachen befremdlich vor, das gebe ich zu. Wenn jemand jedoch auf diese Weise sich Christus, der für uns gelitten hat, näher fühlt, soll er das tun.
Die Frage ist immer: Ist das heilsnotwendig oder nicht?

ja sorry sind denn die Menschen die aus solchem austeigen alles Lügner

Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch in seinem Leben eigene Meinungen und einen eigenen Glauben entwickelt. Wenn eine Ordensschwester spürt, dass das Klosterleben sie nicht erfüllt, soll sie ruhig austreten.
Für sie war das Kloster nicht das Richtige. Dies bedeutet aber keineswegs, dass das Kloster per se schlecht/falsch ist.

... oder wird dies hinter dem Rücken des Paptes im Namen der Kirche so geführt? Was unternimmt den die Kirche eben dagegen?

Wenn ein Gläubiger denkt, er käme lediglich durch das Beten zu Maria, durch Selbstkasteiung etc. in den Himmel, dann irrt er sich.
Was kann die Kirche dagegen tun? Die Leute den rechten katholischen Glauben lehren und Informationen darüber veröffentlichen (vgl. http://www.vatican.va/phome_ge.htm)

Am Schluss wird höchstens Christus Recht behalten, weder ich noch die Kirche noch die Reformatoren denn alle bedürfen der Gnade Gottes.

Weiter oben ging's um die Sündlosigkeit Mariens. Wir werden, spätestens wenn auch wir vor den Vater treten, erfahren, ob und welche Lehren stimmen.
Dass wir alle der Gnade Gottes bedürfen, habe ich nie abgestritten.
„Euer Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes“. (vgl. 1 Kor 6, 19)
Eigentlich suchen wir in allem nur Eines: Die Spur dieses göttlichen Geistes, dieses himmlischen Feuers, ohne die diese Welt für uns nur Finsternis wäre. (Charles de Montalenbert)
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Re: Die römisch katholische Kirche - Fels im Wandel der Zeit

Beitragvon Petros » So 23. Jan 2011, 02:53

Columba hat geschrieben:...
Ist das für Dich auch ok, wenn ich bei Deiner Kirche zur Eucharastiefeier komme? Ist das für Dich auch ok und katholisch, wenn Deine katholischen Glaubensgeschwister bei meiner Kirche das Abendmahl einnehmen? Gerade in dieser Frage sind entscheidende Punkte enthalten, ob man sich akzeptiert oder sich von anderen Christen trennen will. ...oder anders ausgedrückt, ob man ausschliessende Kirche sein und bleiben will.

Es gibt in meiner Stadt auch ökumenische Gottesdienste.
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Re: Die römisch katholische Kirche - Fels im Wandel der Zeit

Beitragvon Gnu » So 23. Jan 2011, 05:31

Das Video zeigt beispielshaft, dass man das Brett vor dem Kopf verlieren kann, wenn man Jesus als Messias schriftgemäss direkt, d.h. ohne Filterung durch Tradition, aufnimmt.

Jesus lehrte: Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fliessen. (Joh. 7,38). Für den Glauben an ihn, wie die Tradition sagt, gibt es keine Verheissung in der Bibel, nur in der Tradition selbst, womit wir einen Schwanzbeisser vor uns haben, welcher der Bibel übergestülpt ist und somit nur für Traditionsgläubige wirksam wird.
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Re: Die römisch katholische Kirche - Fels im Wandel der Zeit

Beitragvon Leiurus » So 23. Jan 2011, 10:54

Columba hat geschrieben:Ist das für Dich auch ok, wenn ich bei Deiner Kirche zur Eucharastiefeier kommen? Ist das für Dich auch ok und katholisch, wenn Deine katholischen Glaubensgeschwister bei meiner Kirche das Abendmahl einnehmen? Gerade in dieser Frage sind entscheidende Punkte enthalten, ob man sich akzeptiert oder sich von anderen Christen trennen will. ...oder anders ausgedrückt, ob man ausschliessende Kirche sein und bleiben will.


Grüsse Columba

Die Frage ist zwar an Petros gerichtet, aber dennoch:
JederMensch kann die konsekrierte Hostie in der Eucharistiefeier empfangen, die Eucharistifeier aktiv mitfeiern, der glaubt das sie wirklich Jesus Christus ist.
Ansonsten sehe ich es als Beleidigung dieses Sakramentes an und man kann schlecht zusammen Eucharistie feiern wenn der Glaube hierüber gespalten ist und dies beim Kernpunkt der heiligen Messe, nämlich Gott selber.

Im Gegenzug sehe ich keine Probleme im gemeinsamen feiern des protestantischen Abendmals.
Beide Gruppen glauben hier in der Aussage und im Sinn dasselbe und es handelt sich tatsächlich nur um Brot und Traubensaft.

Gruss Sascha
JESUS ich vertraue auf DICH!
Maria mit dem Kinde lieb, uns allen deinen Segen gib!
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Re: Die römisch katholische Kirche - Fels im Wandel der Zeit

Beitragvon Columba » So 23. Jan 2011, 15:34

Petros hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:...
Ist das für Dich auch ok, wenn ich bei Deiner Kirche zur Eucharastiefeier komme? Ist das für Dich auch ok und katholisch, wenn Deine katholischen Glaubensgeschwister bei meiner Kirche das Abendmahl einnehmen? Gerade in dieser Frage sind entscheidende Punkte enthalten, ob man sich akzeptiert oder sich von anderen Christen trennen will. ...oder anders ausgedrückt, ob man ausschliessende Kirche sein und bleiben will.

Es gibt in meiner Stadt auch ökumenische Gottesdienste.

Das war aber gar nicht die Frage! War vielleicht auch sehr spät in der Nacht, als Du diesen Antwortversuch machtest.

Grüsse Columba
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Re: Die römisch katholische Kirche - Fels im Wandel der Zeit

Beitragvon Mariette M. » So 23. Jan 2011, 16:01

bigbird hat geschrieben:Liebe Marietta
Ich hoffe, dass du dich etwas beruhigen kannst. Du weist ja, persönliche Angriffe sind hier nicht gern gesehen, nicht erlaubt. Ich kann aber durchaus verstehen, dass man sich mal aufregt - aber bitte komm jetzt runter.


Hallo Bigbird, ich komme doch noch mal darauf zurück.

Ich nehme an, dein Vorwurf des persönlichen Angriffs bezieht sich auf diese Worte von mir:
Was ich mich auch immer wieder frage, ist dies: Was habt ihr, Bernhard und alle anderen, denn diesen Menschen, die ihr "retten" wollt aus den Klauen der Kirche, anderes anzubieten?

"Jesus das Herz zu öffnen"... "in eine neue Dimension zu kommen"... und ähnliche, wohlklingende, aber nichtssagende Sätze kommen da. Aber bitte, was sollen die bedeuten? WIE lässt man "Jesus ins Herz"??
Ihr bietet die "Reine biblische Lehre" an, und überseht dabei, dass es EURE Tradition der Bibelinterpretation ist, die ihr den Leuten überstülpen wollt. Warum, um alles in der Welt, bildet ihr euch ein, alle Menschen müssten eurem Kleingruppen-Spezialglauben folgen, wo ihr noch nicht mal untereinander einig seid?


Da ich auf diese Fragen leider noch keine Antwort bekommen habe, hier nochmal das gleiche in "nicht-ad-personam-Form":

Was ich mich auch immer wieder frage, ist dies: Was haben Freikirchen denn diesen Menschen, die sie "retten" wollen aus den Klauen der Kirche, anderes anzubieten?

"Jesus das Herz zu öffnen"... "in eine neue Dimension zu kommen"... und ähnliche, wohlklingende, aber nichtssagende Sätze kommen da. Aber bitte, was sollen die bedeuten? WIE lässt man "Jesus ins Herz"??
Sie bieten die "Reine biblische Lehre" an, und übersehen dabei, dass es IHRE Tradition der Bibelinterpretation ist, die sie den Leuten überstülpen wollen. Warum, um alles in der Welt, bildet sie euch ein, alle Menschen müssten ihrem Kleingruppen-Spezialglauben folgen, wo sie noch nicht mal untereinander einig sind?

Die Antwort interessiert mich wirklich.

Maria
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
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Sind Werke wirklich unwichtig?

Beitragvon Mariette M. » So 23. Jan 2011, 16:05

Mt 25,35
Wenn aber der Menschensohn kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er sitzen auf dem Thron seiner Herrlichkeit,
32 und alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet,
33 und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zur Linken.
34 Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt!
35 Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen.
36 Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen und ihr seid zu mir gekommen.
37 Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dir zu essen gegeben, oder durstig und haben dir zu trinken gegeben?
38 Wann haben wir dich als Fremden gesehen und haben dich aufgenommen, oder nackt und haben dich gekleidet?
39 Wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen?
40 Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.
41 Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!
42 Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir nicht zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir nicht zu trinken gegeben.
43 Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich nicht aufgenommen. Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich nicht gekleidet. Ich bin krank und im Gefängnis gewesen und ihr habt mich nicht besucht.
44 Dann werden sie ihm auch antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig gesehen oder als Fremden oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht gedient?
45 Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan.
46 Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben.


Ewige Strafe aufgrund des Unterlassens der guten Werke... des Unterlassens der Liebe zu Gott, die "inkarniert" wird in der Liebe zum Mitmenschen....

ich finde, das gibt schon zu denken!

Maria
(die an Errettung durch Gnade, aber nicht allein durch Glauben glaubt)
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Zum Film, eine Frage

Beitragvon Mariette M. » So 23. Jan 2011, 16:07

Mme Pasquiet sagt zu Beginn, sie hätte im Kloster "nicht Gott gefunden, aber den persönlichen Frieden mit Jesus Christus".

Ähm.... trennt sie da etwa zwischen Gott und Jesus? Ist Jesus Christus für sie nicht der Sohn Gottes, das Wort Gottes?
Zuletzt geändert von Mariette M. am So 23. Jan 2011, 16:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Wo der Film die Wahrheit verzerrt oder schlicht lügt

Beitragvon Mariette M. » So 23. Jan 2011, 16:23

Folgende Behauptungen sind FALSCH, werden aber immer wieder gebracht und wurden im Forum schon x-fach wiederlegt:

Der Film behauptet,
- der Priester verwandelt die Gaben
- Messe ist nicht Danksagung
- Das Opfer Christi wird wiederholt
- es sei ein Dogma "Corredemptoris" (richtig, wenn schon Corredemptrix) im werden
- Die Kirche habe das 2 Gebot gekippt
- Luther habe 95 Thesen angeschlagen, die sola scriptura und sola fide verkünden
- ein Ablass vergebe Sünden
- ein Ablass erfordere einen grösseren Geldbetrag zur Bezahlung
- Man könne laut kath. Kirche sein Heil durch Werke verdienen
- Man müsse, um in den Himmel zu kommen, Dogmatik studieren
- Die Kirche gebe immer nur "Tröpfchen" von Gnade

Richtig ist,
- Gott wandelt Brot und Wein in Leib und Blut seines Sohnes (wird auch in den Wandlungsworten so gesagt... z.z.z)
- Messe/Eucharistie ist natürlich, wie das Wort schon sagt, Danksagung
- Das Opfer Christi wird nicht wiederholt, sondern vergegenwärtigt
- das Dogma Corredemptrix ist bis heute 2010 nicht gekommen und wird auch nicht kommen, auch wenn einige Splittergrüppler das gerne hätten
- Die Nummerierung der Gebote stammt nicht aus der Bibel selbst und wird unterschiedlich vorgenommen. Natürlich sind die Gebote vollständig Lehre der Kirche.
- Luthers Thesen mal selber lesen... man wird evtl staunen!!
- nur das Bekenntnis der Sünde und die Reue darüber, verbunden mit dem Vertrauen in Gottes Handeln kann Sünden vergeben.
- Ablässe werden nicht bezahlt. Erklärt sind sie andernorts (Sinn und Zweck und so, dafür mache ich mich nicht stark, da nicht Lehre meiner Kirche). Ich kann allerdings nicht erkennen, was an Reisen zu heiligen Stätten, Gottesdienst, Anbetung, Gebet, Nächstenliebe und Almosen so grundverkehrt sein sollte.
- kein Mensch kann sein Heil verdienen
- Dogmatikstudium... kein Kommentar :lol:
- Taufe, Kommunion, Beichte, etc sind Wege, "Jesus/Gott persönlich zu begegnen". Die Gnade wird dabei nicht rationiert. Wäre ja noch schöner.

Soviel mal .. komme gleich wieder
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Re: Die römisch katholische Kirche - Fels im Wandel der Zeit

Beitragvon SunFox » So 23. Jan 2011, 16:25

Ich vermisse eine Antwort auf die hier von mir gestellte Frage! ;)

Ich wiederhole sie noch einmal: "Bedurfte Maria Erlösung durch das Kreuzesgeschehen?"

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Kieselsteine, Geisseln und ähnliches

Beitragvon Mariette M. » So 23. Jan 2011, 16:26

Sich den Himmel durch willkürliches Zufügen von Schmerzen verdienen zu wollen ist schwerer Missbrauch und NICHT von der Kirche gewollt.
Ich denke, hätte ein geistlicher Vater davon gewusst, hätte er den "Pönitenten" bestimmt die Ohren langgezogen.

Vielleicht hätte dieser Schmerz sie geheilt und so dem Himmel näher gebracht ;)
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Freikirchliche Lehren...

Beitragvon Mariette M. » So 23. Jan 2011, 16:30

... die ich problematisch finde, sind:

Ich werde gerettet durch Sündenbekenntnis und Lebensübergabe in einem "one-time-event".

a) ist das in meinen Augen Werksgerechtigkeit
b) ein gefährliches in vermeintlicher Sicherheit wiegen
c) kann es leicht zu Überheblichkeit führen (ich gerettet, du nicht)

Jesus/Gott trägt Sünden nach, es sei denn, ich bereue sie.

-> Was für ein Gottesbild! Gott ist doch der Liebende, der Überbrückende, der Suchende!
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Leben im Kloster

Beitragvon Mariette M. » So 23. Jan 2011, 16:34

@ Stundengebete

die Offices, die die Ex-Schwester da anprangert, sind doch nichts anderes als die Erfüllung des Gebots des Herrn: "Betet ohne Unterlass!"

und dazwischen muss halt auch gearbeitet werden. Ist ja wohl in den meisten Lebenssituationen so, wenn man nicht grad ein Scheich ist oder ein Prinz.

Hoffentlich ist es dann so (ich jedenfalls erlebe es so), dass ein Gedanke oder ein Vers im Kopf und Herzen hängenbleibt und während gedanklich nicht fesselnder Arbeit weiter bedacht wird: Betet ohne Unterlass!

Ps: Ist nicht die von Freikirchen empfohlene tägliche stille Zeit und das abendliche Tagbedenken und Sündenbekennen eine ähnliche Übung?
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Re: Die römisch katholische Kirche - Fels im Wandel der Zeit

Beitragvon Mariette M. » So 23. Jan 2011, 16:36

SunFox hat geschrieben:Ich vermisse eine Antwort auf die hier von mir gestellte Frage! ;)

Ich wiederhole sie noch einmal: "Bedurfte Maria Erlösung durch das Kreuzesgeschehen?"

Liebe Grüße von SunFox


Die Frage ging zwar nicht an mich...

aber mein Körnchen Senf dazu ist: Maria ist die erste der Erlösten. Natürlich kennt auch sie ihren Sohn als ihren Herrn und Erlöser.

(das ist jetzt die Orthodoxe Version)

Lg Maria
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Die römisch katholische Kirche - Fels im Wandel der Zeit

Beitragvon SunFox » So 23. Jan 2011, 16:42

Freikirchliche Lehren...

Mariette M. hat geschrieben:... die ich problematisch finde, sind:

Ich werde gerettet durch Sündenbekenntnis und Lebensübergabe in einem "one-time-event".


Liebe Mariette. in dem Moment wo ich Jesus mein Leben übergebe, gehöre ich IHM! :praisegod:

Mariette M. hat geschrieben:a) ist das in meinen Augen Werksgerechtigkeit


Man kann es natürlich als Werksgerechtigkeit bezeichnen, denn das Werk der Übergabe ist schlieslich auch ein Werk! ;)

Mariette M. hat geschrieben:b) ein gefährliches in vermeintlicher Sicherheit wiegen


Es ist aber in keinster Weise nur eine vermeintliche Sicherheit, denn der HERR steht zu den Seinen!

Mariette M. hat geschrieben:c) kann es leicht zu Überheblichkeit führen (ich gerettet, du nicht)


Dieses ist aber vornehmlich eine katholische Untugend!

Mariette M. hat geschrieben:Jesus/Gott trägt Sünden nach, es sei denn, ich bereue sie.


Richtig, unbereute Sünden sind nicht gesühnte Sünden!

Mariette M. hat geschrieben:-> Was für ein Gottesbild! Gott ist doch der Liebende, der Überbrückende, der Suchende!


Gott ist nicht der Suchende, sondern der, welcher sich finden läßt: "Rufe mich an in deiner Not, so will ich dich erhören!"

Gott hat uns zuerst geliebt, jetzt liegt es an uns, diese Liebe zu erwidern!

Liebe Grüße von SunFox
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Leib und Blut

Beitragvon Mariette M. » So 23. Jan 2011, 16:43

Wie Petros richtig bemerkte, lehrten ALLE Kirchen bis zur Reformation, dass die Heiligen Gaben "wahrhaft der Leib und das Blut des Herrn" sind.

Das ist also nicht eine "Sonderlehre" der römischen Katholiken, sondern die Lehre, dass es da NICHT sei, ist Sonderlehre der Kirchen von Calvin und Zwingli und ihrer Ableger.

Der Herr selbst hat es so gelehrt, indem er sagte; Dies ist mein Leib, dies ist mein Blut.

Und auch: Joh, 6,51
Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist. Wer von diesem Brot isst, der wird leben in Ewigkeit. Und dieses Brot ist mein Fleisch, das ich geben werde für das Leben der Welt.
52 Da stritten die Juden untereinander und sagten: Wie kann der uns sein Fleisch zu essen geben?
53 Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohns esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch.
54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben, und ich werde ihn am Jüngsten Tage auferwecken.
55 Denn mein Fleisch ist die wahre Speise, und mein Blut ist der wahre Trank.
56 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm.
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Gedächtnis

Beitragvon Mariette M. » So 23. Jan 2011, 16:45

Tut dies zu meinem Gedächtnis, heisst nicht:
"Erinnert euch alle Jahre zwei bis drei Mal an mich, beim Abendmahl"

Es heisst: Holt diese Wirklichkeit, dass ICH eure Nahrung, eure Lebensquelle bin, dass ich Leib und Blut bin für Euch, immer wieder in euere Gegenwart!

Ich denke, das spüren auch die Kirchen der Reformation. Warum sonst würde ich dort beim Abendmahl hören: "Christi Leib, für Dich gebrochen" ?
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Re: Die römisch katholische Kirche - Fels im Wandel der Zeit

Beitragvon SunFox » So 23. Jan 2011, 16:46

Mariette M. hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Ich vermisse eine Antwort auf die hier von mir gestellte Frage! ;)

Ich wiederhole sie noch einmal: "Bedurfte Maria Erlösung durch das Kreuzesgeschehen?"

Liebe Grüße von SunFox


Die Frage ging zwar nicht an mich...

aber mein Körnchen Senf dazu ist: Maria ist die erste der Erlösten. Natürlich kennt auch sie ihren Sohn als ihren Herrn und Erlöser.

(das ist jetzt die Orthodoxe Version)

Lg Maria


Hallo liebe Maria, danke für deine Antwort!

Möchte dazu zwei Anmerkungen machen:

1. Maria ist nicht die erste der Erlösten, denn Henoch, Moses und Elia kamen leibhaftig vor ihr in den Genuss der Erlösung!

2. Wenn Maria erlöst wurde, dann war sie vorher auch Sünderin, denn ansonsten bedurfte es keiner Erlösung! Also ist die katholische Lehrmeinung darüber falsch!

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Die römisch katholische Kirche - Fels im Wandel der Zeit

Beitragvon Mariette M. » So 23. Jan 2011, 16:51

SunFox hat geschrieben:Gott ist nicht der Suchende, sondern der, welcher sich finden läßt: "Rufe mich an in deiner Not, so will ich dich erhören!"

Gott hat uns zuerst geliebt, jetzt liegt es an uns, diese Liebe zu erwidern!

Liebe Grüße von SunFox


Nein, Sunfox!

Offb, 3,20 Ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich eintreten und wir werden Mahl halten, ich mit ihm und er mit mir.


Mk 12,1 Jesus begann zu ihnen (wieder) in Form von Gleichnissen zu reden. (Er sagte:) Ein Mann legte einen Weinberg an, zog ringsherum einen Zaun, hob eine Kelter aus und baute einen Turm. Dann verpachtete er den Weinberg an Winzer und reiste in ein anderes Land.
2 Als nun die Zeit dafür gekommen war, schickte er einen Knecht zu den Winzern, um bei ihnen seinen Anteil an den Früchten des Weinbergs holen zu lassen.
3 Sie aber packten und prügelten ihn und jagten ihn mit leeren Händen fort.
4 Darauf schickte er einen anderen Knecht zu ihnen; auch ihn misshandelten und beschimpften sie.
5 Als er einen dritten schickte, brachten sie ihn um. Ähnlich ging es vielen anderen; die einen wurden geprügelt, die andern umgebracht.
6 Schließlich blieb ihm nur noch einer: sein geliebter Sohn. Ihn sandte er als letzten zu ihnen, denn er dachte: Vor meinem Sohn werden sie Achtung haben.
7 Die Winzer aber sagten zueinander: Das ist der Erbe. Auf, wir wollen ihn töten, dann gehört sein Erbgut uns.
8 Und sie packten ihn und brachten ihn um und warfen ihn aus dem Weinberg hinaus.
9 Was wird nun der Besitzer des Weinbergs tun? Er wird kommen und die Winzer töten und den Weinberg anderen geben.


Lies die Prophetenbücher, die Psalmen...

voll von der suchenden Liebe Gottes!

Lg Maria
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Re: Die römisch katholische Kirche - Fels im Wandel der Zeit

Beitragvon Mariette M. » So 23. Jan 2011, 16:56

SunFox hat geschrieben:
1. Maria ist nicht die erste der Erlösten, denn Henoch, Moses und Elia kamen leibhaftig vor ihr in den Genuss der Erlösung!

2. Wenn Maria erlöst wurde, dann war sie vorher auch Sünderin, denn ansonsten bedurfte es keiner Erlösung! Also ist die katholische Lehrmeinung darüber falsch!

Liebe Grüße von SunFox


Da es in diesem thread um die katholische Lehre geht, die ich nicht in allen Punkten zu verteidigen gewillt bin, sage ich hier nichts weiter.

Orthodox ist aber:
Henoch, Moses und Elias kamen noch nicht in den Genuss der ganzen Herrlichkeit, aber das führt hier zu weit ;-)

Maria war persönlich sündlos. Als Orthodoxe kann ich das glauben, da ich das Konzept der ErbSCHULD, das die Kirchen der Reformation von der römischen Kirche übernommen und behalten haben, nicht glaube.

Lg Maria
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Re: Die römisch katholische Kirche - Fels im Wandel der Zeit

Beitragvon Petros » So 23. Jan 2011, 16:57

SunFox hat geschrieben:Ich vermisse eine Antwort auf die hier von mir gestellte Frage! ;)

Ich wiederhole sie noch einmal: "Bedurfte Maria Erlösung durch das Kreuzesgeschehen?"

Liebe Grüße von SunFox


Kennst Du die Suchfunktion? Diese Frage hast Du schon einmal gestellt. Such Dir den passenden Thread dazu. Ich bin es langsam leid, immer dasselbe erklären zu müssen, oder lies, was im KKK steht.
Mir glaubst Du ja eh nicht...
„Euer Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes“. (vgl. 1 Kor 6, 19)
Eigentlich suchen wir in allem nur Eines: Die Spur dieses göttlichen Geistes, dieses himmlischen Feuers, ohne die diese Welt für uns nur Finsternis wäre. (Charles de Montalenbert)
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Re: Die römisch katholische Kirche - Fels im Wandel der Zeit

Beitragvon Petros » So 23. Jan 2011, 17:05

Mariette M. hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:
1. Maria ist nicht die erste der Erlösten, denn Henoch, Moses und Elia kamen leibhaftig vor ihr in den Genuss der Erlösung!

2. Wenn Maria erlöst wurde, dann war sie vorher auch Sünderin, denn ansonsten bedurfte es keiner Erlösung! Also ist die katholische Lehrmeinung darüber falsch!

Liebe Grüße von SunFox


Da es in diesem thread um die katholische Lehre geht, die ich nicht in allen Punkten zu verteidigen gewillt bin, sage ich hier nichts weiter.

Orthodox ist aber:
Henoch, Moses und Elias kamen noch nicht in den Genuss der ganzen Herrlichkeit, aber das führt hier zu weit ;-)

Maria war persönlich sündlos. Als Orthodoxe kann ich das glauben, da ich das Konzept der ErbSCHULD, das die Kirchen der Reformation von der römischen Kirche übernommen und behalten haben, nicht glaube.

Lg Maria


Fakt ist aber, dass Maria persönlich sündlos war, egal ob mit oder ohne Erbsünde.
„Euer Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes“. (vgl. 1 Kor 6, 19)
Eigentlich suchen wir in allem nur Eines: Die Spur dieses göttlichen Geistes, dieses himmlischen Feuers, ohne die diese Welt für uns nur Finsternis wäre. (Charles de Montalenbert)
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Re: Leib und Blut

Beitragvon SunFox » So 23. Jan 2011, 17:06

Mariette M. hat geschrieben:Wie Petros richtig bemerkte, lehrten ALLE Kirchen bis zur Reformation, dass die Heiligen Gaben "wahrhaft der Leib und das Blut des Herrn" sind.


Liebe Mariette, wer sind alle diese Kirchen? ;)

Und es steht nichts darüber im Wort Gottes geschrieben, das bei jedem Abendmahl sich alles in eine Realverwandlung von Fleisch und Blut verwirklicht!

Das allererste Abendmahl mit Jesus und seinen Jüngern fand vor der Kreuzigung stand, also zu einem Zeitpunkt als noch garnicht das Opfer gegeben war!

1.Korinther 11,23-26: "Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich euch weitergegeben habe: Der Herr Jesus, in der Nacht, da er verraten ward, nahm er das Brot, dankte und brach's und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis. Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut; das tut, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis. Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt."

1. Beim ersten Abendmahl stand das Brot und der Wein für ein zukünftiges Ereignis und dennoch sagte Jesus: "Dies ist mein Leib ... dies ist mein Blut!" und wurde als etwas Sinnbildliches gegeben!

2. Somit ist bei korrekter Beachtung der Schrift auch in der Folgezeit Brot und Wein nur ein Sinnbild!

3. Das Sinnbild besteht im realen in der Verkündigung zum Zeugnis all denen, die diese Kreuzestat leugnen!

Es besteht also in keinster Weise ein gegebener Anlass, die Kreuzestat selbst bei jedem Abendmahl in der Tat zu wiederholen, denn Jesus ist einmal geopfert worden und dieses in Gültigkeit für alle Zeiten und darum heißt es auch: "Dieses tut zu meinem Gedächtnis!"

Wer im Abendmahl das Ritual der erneuten Kreuzigung wiederholt, der läßt Jesus immer wieder erneut sterben, sprich erneut sein Blut fliessen!

Das katholische Abendmahl ist eine Wiederholung der Kreuzigung und ich weiß nicht, ob man sich darüber im klaren ist, was man da tut!

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Die römisch katholische Kirche - Fels im Wandel der Zeit

Beitragvon Petros » So 23. Jan 2011, 17:10

Columba hat geschrieben:
Petros hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:...
Ist das für Dich auch ok, wenn ich bei Deiner Kirche zur Eucharastiefeier komme? Ist das für Dich auch ok und katholisch, wenn Deine katholischen Glaubensgeschwister bei meiner Kirche das Abendmahl einnehmen? Gerade in dieser Frage sind entscheidende Punkte enthalten, ob man sich akzeptiert oder sich von anderen Christen trennen will. ...oder anders ausgedrückt, ob man ausschliessende Kirche sein und bleiben will.

Es gibt in meiner Stadt auch ökumenische Gottesdienste.

Das war aber gar nicht die Frage! War vielleicht auch sehr spät in der Nacht, als Du diesen Antwortversuch machtest.

Grüsse Columba

Selbstverständlich ist das für mich ok. Ich bin sehr ökumenisch eingestellt.
Wichtig ist aber, dass alle Nichtkatholiken, die die Eucharistie mitfeiern, wissen, dass die konsekrierten Gaben Leib und Blut Christi sind und nicht nur Symbole.
Es gibt jedoch sicherlich auch Katholiken, die dies nicht wissen bzw. glauben wollen. Aber wie sagt man: Nur Gott sieht in die Herzen der Menschen!
„Euer Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes“. (vgl. 1 Kor 6, 19)
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Re: Die römisch katholische Kirche - Fels im Wandel der Zeit

Beitragvon SunFox » So 23. Jan 2011, 17:11

Petros hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Ich vermisse eine Antwort auf die hier von mir gestellte Frage! ;)

Ich wiederhole sie noch einmal: "Bedurfte Maria Erlösung durch das Kreuzesgeschehen?"

Liebe Grüße von SunFox


Kennst Du die Suchfunktion? Diese Frage hast Du schon einmal gestellt. Such Dir den passenden Thread dazu. Ich bin es langsam leid, immer dasselbe erklären zu müssen, oder lies, was im KKK steht.
Mir glaubst Du ja eh nicht...


Gib einfach eine Antwort lieber Petros! ;)

Petros hat geschrieben:Fakt ist aber, dass Maria persönlich sündlos war, egal ob mit oder ohne Erbsünde.


Ah, gefunden ohne Suchfunktion! :mrgreen:

Nun, das ist aber ein ziemlich unbiblischer Fakt! ;)

Es gibt keinen einzigen Menschen, der nicht auch gesündigt hat! Um Gnade finden zu können, muß es vorher etwas gegeben haben, was überhaupt Gnade zuläßt! Ich muß über keinen Gnädig sein, sprich Gnade walten lassen, der dazu keinen Anlass gibt!

Der Akt der Gnade bedeutet Vergebung und wenn Maria Gnade in den Augen des HERRN fand, dann deshalb, weil die Umstände diese Gnade rechtfertigten! Leuchtet dir das ein?

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Leib und Blut

Beitragvon Petros » So 23. Jan 2011, 17:23

SunFox hat geschrieben:1. Beim ersten Abendmahl stand das Brot und der Wein für ein zukünftiges Ereignis und dennoch sagte Jesus: "Dies ist mein Leib ... dies ist mein Blut!" und wurde als etwas Sinnbildliches gegeben!

Sagst Du...

2. Somit ist bei korrekter Beachtung der Schrift auch in der Folgezeit Brot und Wein nur ein Sinnbild!

Sagst du...

3. Das Sinnbild besteht im realen in der Verkündigung zum Zeugnis all denen, die diese Kreuzestat leugnen!

Wieder eine eigene Interpretation der SunFox-Religion.

Es besteht also in keinster Weise ein gegebener Anlass, die Kreuzestat selbst bei jedem Abendmahl in der Tat zu wiederholen, denn Jesus ist einmal geopfert worden und dieses in Gültigkeit für alle Zeiten und darum heißt es auch: "Dieses tut zu meinem Gedächtnis!"

Das Opfer Christ ist das Opfer, das Gott wohlgefällt, das "vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang" dargebracht wird. (vgl. bspw. Maleachi)

Wer im Abendmahl das Ritual der erneuten Kreuzigung wiederholt, der läßt Jesus immer wieder erneut sterben, sprich erneut sein Blut fliessen!

Es ist keine Wiederholung, sondern eine Vergegenwärtigung, sprich ein Nachfühlen der Passion und Auferstehung Christi.

Das katholische Abendmahl ist eine Wiederholung der Kreuzigung und ich weiß nicht, ob man sich darüber im klaren ist, was man da tut!

Das wird seit Jahrhunderten so praktiziert, von allen vorreformatorischen Kirchen und auch von der lutherischen und anglikanischen Kirche.
Nur weil Deine Tradition anderes lehrt, müssen die anderen nicht unbedingt Unrecht haben.
In dem Sinne schönen Sonntag und zerbrich Dir darüber nicht den Kopf.
Du bist ja weder katholisch, noch christlich-orthodox, noch altorientalisch, noch lutherisch, noch anglikanisch etc.
„Euer Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes“. (vgl. 1 Kor 6, 19)
Eigentlich suchen wir in allem nur Eines: Die Spur dieses göttlichen Geistes, dieses himmlischen Feuers, ohne die diese Welt für uns nur Finsternis wäre. (Charles de Montalenbert)
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