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Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Diskussion und Fragen zur römisch-katholischen Kirche

Moderator: bigbird

Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon Lambert » Mi 4. Aug 2010, 20:02

Eine Frage gibt es, insbesondere sind es Menschen die auf der Suche nacht Gott sind. Wir haben eine Kirche die sehr auffällig in Reichtümer geradezu schwimmt, natürlich wenn man von den Kosten der Zahlreichen Gebäude absieht, denn diese Kosten sind nicht unherheblich. Aber wenn man die ganzen Einahmen sieht wie z.B, Gold, Aktien, Konzerne, Ländereien und Immbomilien und im Lauf ihre Geschichte angesammelt haben, was ich jetzt so auch nicht vertiefen will.

Wenn ich Johannes 18, 33-36lese:

Pilatus ging nun wieder hinein in das Prätorium und rief Jesum und sprach zu ihm: Bist du der König der Juden?
34 Jesus antwortete [ihm]: Sagst du dies von dir selbst, oder haben dir andere von mir gesagt?
35 Pilatus antwortete: Bin ich etwa ein Jude? Deine Nation und die Hohenpriester haben dich mir überliefert; was hast du getan?
36 Jesus antwortete:
Mein Reich ist nicht von dieser Welt ; wenn mein Reich von dieser Welt wäre, so hätten meine Diener gekämpft, auf daß ich den Juden nicht überliefert würde; jetzt aber ist mein Reich nicht von hier.

Da ist es doch berechtigt, zu fragen, warum so viele Reichtümer anzusammeln, gar aus unredliche Quellen, einen weltlichen Throne, von aus die in der ganzen Welt beherrscht worden ist. Wenn doch Jesus von sich aus sagte in Matthäus 8, 20

20 Und Jesus spricht zu ihm: Die Füchse haben Höhlen, und die Vögel des Himmels Nester, aber der Sohn des Menschen hat nicht, wo er das Haupt hinlege.

Die Katholiche Kirche erhebt den Anspruch, Nachfolger Christi zu sein, wird sie diesen Anspruch denn gerecht? Ich habe doch sehr gerechtfertigte Zweifeln, schon der Spruch der Jesus sagte: ist denn der Schüler höher als der Meister?


Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise: :clap:
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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon Mariette M. » Mi 4. Aug 2010, 23:54

Lambert hat geschrieben:Ich habe doch sehr gerechtfertigte Zweifeln, schon der Spruch der Jesus sagte: ist denn der Schüler höher als der Meister?


Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise: :clap:


Warum plagst Du Dich weiter mit Zweifeln?

Hast doch für Dich längst die Konsequenz gezogen, oder hab ich was falsch verstanden? ;) ;)
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon SunFox » Do 5. Aug 2010, 00:26

Lambert hat geschrieben:Eine Frage gibt es, insbesondere sind es Menschen die auf der Suche nacht Gott sind. Wir haben eine Kirche ....


Lieber Andreas, was hat Das und das Restliche mit dem Threadthema zu tun?

Ich kann dir leider darin nicht folgen!

Lambert hat geschrieben:.... was ich jetzt so auch nicht vertiefen will.


Das hast du eigentlich schon getan!

Verallgemeinerte Pauschalierungen bringen nicht weiter, besonders wenn gewisse Dinge allgemein bekannt sind, es artet dann nur in ein Hacken aus!

"Mein Reich ist nicht von dieser Welt!" sagte der HERR, dann sollten wir bestrebt sein, unser Augenmerk auf dieses Reich zu richten und nicht andere zu richten!

Diverse katholische Lehren (und nicht nur ihre ;) ) sind auch nicht mein Fall, aber Gläubige auf dem Weg zum Himmel wirst du überall finden!

Wir sollen nicht Richter, sondern Gottesreichsverkünder Jesu sein!

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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon Lambert » Do 5. Aug 2010, 09:02

Mariette M. hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben:Ich habe doch sehr gerechtfertigte Zweifeln, schon der Spruch der Jesus sagte: ist denn der Schüler höher als der Meister?


Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise: :clap:


Warum plagst Du Dich weiter mit Zweifeln?

Hast doch für Dich längst die Konsequenz gezogen, oder hab ich was falsch verstanden? ;) ;)




Nun Mariette, wenn die Kirche den Anspruch erhebt, Jesus nach zu folgen, aber auf riesige Reichtümer zu sammeln, und zu setzen wie z. B. Schlössern, Palästen, riesenhaften Geldeinkünften, aber die Einfachhheit Jesus, Seiner Schlichtheit und die nähe Seines Volkes, den Schmerz, viele Ausgestoßende, den Kranken und Sündern Gemeinschaft plegte, und nicht etwas abgehobens, ja sogar seinen Jüngern diente, in dem Er ihre Füße wusch. Da fragt man sich doch, mit welchen Leitsatz sie ihren Glauben leben, und bemerken nicht das sie selbst in Herrlichkeit leben, lassen sie ihren Siegelring küssen, und lassen es zu sich als Vater ansprechen. Wobei Jesus sagt in aller Deutlichkeit in Matthäus 23, 9-12

Ihr sollt auch nicht jemanden auf der Erde euren Vater nennen; denn einer ist euer Vater, nämlich der im Himmel. Laßt euch auch nicht Meister nennen; denn einer ist euer Meister, der Christus. Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein. Wer sich aber selbst erhöhen wird, wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigen wird, wird erhöht werden.

Steht doch zum Widerspruch, das was die Kirche auslebt, ich will keinesfalls die Kirche herabsetzen, aber was Wahrheit ist, soll auch Wahrheit bleiben. Wenn einer mich auf einen Widerspruch hinweist, so denke ich doch nicht gleicht, er wollte was Böses von mir, in dem er meine Person herabsetzt in dem er mich angreift, und das Arge für mich sucht. Was er mich angreifen kann, das ist mein Stolz und Hochmut, da stehe ich nicht im Schutze des Herrn. Oder hat Jesus nicht gesagt, keine Irdischen Reichtümer zu trachten, sondern nach den Himmlischen Schätzen zu suchen? Ja auch für mich gilt es denn. Selbst Paulus erkannte diesen Kampf mit dem Fleische, erst später in seiner weitere Entwicklung konnte er frei bekennen, nicht ich herrsche mich selbst, sondern Christus in mir. Jeder Christ macht sehr ähnliche Entwicklung durch, das Jesus mehr und mehr im Raume des Herzens platz einnimmt. Leider sehe ich diese Entwicklung in der Kirche nicht. Denn wenn es so wäre, so hätten sie sich den Reichtum verschenkt an Bedürftigen. Millionen Menschen leiden an einer der größten Überschwemmung in Pakistan, wo ist da die Kirche, auch wenn Pakistan Islamisch ist, kann Gott Türen öffnen für eine Hilfe für die Leibliche Not und auch Seelische. Wann wachen die Kirchen denn endlich auf, wo ist die Retterliebe? Sicher es gibt einzelne Missionarsarbeiten, die sehr wertvoll ist, wo sie gar ihr leben lassen, bis hin zu Nonnen. Nein, so ungerecht oder einseitig möchte ich nicht sein, nur ich sehe an einiges an Widersprüche, wo ich nicht hinwegsehen kann.


Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon Mariette M. » Do 5. Aug 2010, 12:13

Lambert hat geschrieben:, ich will keinesfalls die Kirche herabsetzen,


Ach, nicht? :?

Lambert hat geschrieben:Millionen Menschen leiden an einer der größten Überschwemmung in Pakistan, wo ist da die Kirche, auch wenn Pakistan Islamisch ist, kann Gott Türen öffnen für eine Hilfe für die Leibliche Not und auch Seelische.


Lambert, die Idee, dass man irgendwo NICHT helfen sollte, weil es kein christlicher Staat ist, ist sowas von absurd und definitiv nicht eine katholische Idee. Wenn denn, dann schon eher aus "deiner Ecke" zu erwarten!

Lambert hat geschrieben:Wann wachen die Kirchen denn endlich auf, wo ist die Retterliebe? Sicher es gibt einzelne Missionarsarbeiten, die sehr wertvoll ist, wo sie gar ihr leben lassen, bis hin zu Nonnen. Nein, so ungerecht oder einseitig möchte ich nicht sein, nur ich sehe an einiges an Widersprüche, wo ich nicht hinwegsehen kann.


Meinst Du Dinge in der Art hier??

http://www.caritas.at/aktuell/news/news ... l/2981/89/

http://web.caritas.ch/page2.php

Hast DU schon gespendet für Pakistan?
Spendest Du auch weiter, dann wenn die "Tagesaktualität" längst anderswo ist??

und hier, noch etwas "Exotisches"

http://www.iocc.org/

Lg Maria
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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon Taube » Do 5. Aug 2010, 12:22

Lambert hat geschrieben:...Nun Mariette, wenn die Kirche den Anspruch erhebt, Jesus nach zu folgen, aber auf riesige Reichtümer zu sammeln, und zu setzen wie z. B. Schlössern, Palästen, riesenhaften Geldeinkünften,...
...

Ich glaube Du täuscht Dich da gewaltig. Im Grunde genommen sind der Vatikan und die römisch-katholische Kirche pleite. So pleite, dass sich sogar ein deutsches Bistum Gelder abschreiben musste, weil es für die Vatikanbank bürgen musste. Die Kunstgegenstände sind recht und gut. Auch die alten schönen Kirchen! ...aber wer würde diese alten Sachen überhaupt kaufen und unterhalten. ...wo doch überall der Heimatschutz mitreden, könnte man nicht mal die Kirchen abreissen und den Boden verkaufen.

Der Schein trügt eben.

Gruss Taube
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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon Lambert » Do 5. Aug 2010, 13:02

Mariette M. hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben:, ich will keinesfalls die Kirche herabsetzen,


Ach, nicht? :?

Lambert hat geschrieben:Millionen Menschen leiden an einer der größten Überschwemmung in Pakistan, wo ist da die Kirche, auch wenn Pakistan Islamisch ist, kann Gott Türen öffnen für eine Hilfe für die Leibliche Not und auch Seelische.


Lambert, die Idee, dass man irgendwo NICHT helfen sollte, weil es kein christlicher Staat ist, ist sowas von absurd und definitiv nicht eine katholische Idee. Wenn denn, dann schon eher aus "deiner Ecke" zu erwarten!

Lambert hat geschrieben:Wann wachen die Kirchen denn endlich auf, wo ist die Retterliebe? Sicher es gibt einzelne Missionarsarbeiten, die sehr wertvoll ist, wo sie gar ihr leben lassen, bis hin zu Nonnen. Nein, so ungerecht oder einseitig möchte ich nicht sein, nur ich sehe an einiges an Widersprüche, wo ich nicht hinwegsehen kann.


Meinst Du Dinge in der Art hier??

http://www.caritas.at/aktuell/news/news ... l/2981/89/

http://web.caritas.ch/page2.php


Hast DU schon gespendet für Pakistan?
Spendest Du auch weiter, dann wenn die "Tagesaktualität" längst anderswo ist??

und hier, noch etwas "Exotisches"

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Ist denn Kritik gleich zu setzen, mit sich auszulässtern?

Ich glaube nicht, dass ich diese Frage nicht beantworten muss, denn die linke Hand soll nicht wissen was die rechte Hand tut.

Sicherlich tut die Kirche schon etwas, aber was sie an Gold und Silber, all ihre Gebäuden, ihre riesenhaften Geldeinkünften durch Ländereien und Aktien, und nicht zu vergessen, die vielen Betrugsfällen die auf gedeck wurden, wo ich nicht im einzeln eingehen möcht. Betrug ist betrug, man kann nicht aus schwarz, weis machen. Gibt viele Untersuchungen im Vatikan, wo die Kirche mit der hiesigen Mafia verwickelt sind.

Jesus sagte doch in Markus 11, 17

17 Und er lehrte und sprach zu ihnen: Steht nicht geschrieben: "Mein Haus wird ein Bethaus genannt werden für alle Nationen"? "Ihr aber habt es zu einer Räuberhöhle gemacht".

Weist Du denn wie der Petersdom bezahlt worden ist? Schlichtweg durch Betrug, von den Ablasshandel, wo durch die Sünden erlassen werden. Man konnte sich frei kaufen, keine Räuberhöhle?




Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon SunFox » Do 5. Aug 2010, 13:37

Taube hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben:...Nun Mariette, wenn die Kirche den Anspruch erhebt, Jesus nach zu folgen, aber auf riesige Reichtümer zu sammeln, und zu setzen wie z. B. Schlössern, Palästen, riesenhaften Geldeinkünften,...
...

Ich glaube Du täuscht Dich da gewaltig. Im Grunde genommen sind der Vatikan und die römisch-katholische Kirche pleite.


Liebe Taube, ich weiß zwar nicht ganz genau in wie weit das stimmt, aber ich weiß aus direkter Quelle, das ein Pfarrbüro nur deshalb 2x für 3 Stunden die Woche geöffnet hat, weil der Angestellten nicht mehr Stunden die Woche bezahlt werden können! Begründung: Kein Geld!

In vielen Bereichen hofft man auf die ehrenamtliche Mitarbeit der eigenen Gläubigen, die sich aber aller Regel davon nichts annehmen! Man muß oftmals sogar bitte, bitte machen, damit eventuell mal jemand freiwillig etwas tut!

Selbst Ausgaben für einen Minijob müßen vorher beim Bistum beantragt und genehmigt werden! Ja man hat mir sogar gesagt, das man nicht weiß, wielange man die bestehende Kirche noch unterhalten kann!

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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon lionne » Do 5. Aug 2010, 14:56

Heute in diversen Zeitungen gelesen:

(Zitat) Bei der Reise von Papst Benedikt XVI. nach Grossbritannien im September müssen die Gläubigen für die Teilnahme an den Gottesdiensten und Konzerten Eintritt zahlen. Laut italienischen Medienberichten liegen die Preise für ein Ticket umgerechnet zwischen 16 und 40 Franken.
Die teuerste Messe findet demnach am 19. September in Birmingham statt, bei welcher der britische Kardinal John Henry Newman, der im 19. Jahrhundert zum Katholizismus übergetreten war, selig gesprochen werden soll.
Vatikan-Sprecher Federico Lombardi sagte der Zeitung "Corriere della Sera" vom Mittwoch, es handle sich dabei um "eine einfache Beteiligung an den allgemeinen Kosten". Gäubige ohne ausreichende finanzielle Mittel müssten den Eintrittspreis nicht bezahlen.
Welche Kriterien dabei angelegt würden, sagte Lombardi allerdings nicht. Der Vatikan wollte auf Nachfrage keine Stellungnahme abgeben und verwies auf die katholische Kirche in Grossbritannien.
Der Papst reist vom 16. bis zum 19. September nach Grossbritannien, wo 4,2 Millionen Katholiken leben. Britischen Medienberichten zufolge kostet der Besuch des Heiligen Vaters umgerechnet gut 27 Millionen Euro.
Davon soll die Regierung in London bis zu 14,5 Millionen Euro übernehmen, was in Grossbritannien für heftige Diskussionen sorgt. Noch nicht eingerechnet in dieser Summe sind die öffentlichen Ausgaben für die Sicherheit. (Zitat Ende)

Quellen: diverse
http://www.nzz.ch/nachrichten/internati ... 91951.html
http://www.landbote.ch/detail/article/g ... /99110044/
http://diepresse.com/home/panorama/reli ... /chrono.do

Was würde Paulus sagen????


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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon Mariette M. » Do 5. Aug 2010, 15:22

Mariette M. hat geschrieben:
Hast DU schon gespendet für Pakistan?
Spendest Du auch weiter, dann wenn die "Tagesaktualität" längst anderswo ist??



Lieber Lambert,

Du hast meine Frage noch nicht beantwortet.

So long
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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon Mariette M. » Do 5. Aug 2010, 15:24

Lambert hat geschrieben:Sicherlich tut die Kirche schon etwas, aber was sie an Gold und Silber, all ihre Gebäuden, ihre riesenhaften Geldeinkünften durch Ländereien und Aktien, und nicht zu vergessen, die vielen Betrugsfällen die auf gedeck wurden, wo ich nicht im einzeln eingehen möcht. Betrug ist betrug, man kann nicht aus schwarz, weis machen. Gibt viele Untersuchungen im Vatikan, wo die Kirche mit der hiesigen Mafia verwickelt sind.


Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.

Lieber Lambert, würde es Dir was ausmachen, mal offenzulegen, welcher Gemeinde Du Dich zugehörig zählst? Ich bitte darum.

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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon Lambert » Fr 6. Aug 2010, 09:39

Mariette M. hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben:Sicherlich tut die Kirche schon etwas, aber was sie an Gold und Silber, all ihre Gebäuden, ihre riesenhaften Geldeinkünften durch Ländereien und Aktien, und nicht zu vergessen, die vielen Betrugsfällen die auf gedeck wurden, wo ich nicht im einzeln eingehen möcht. Betrug ist betrug, man kann nicht aus schwarz, weis machen. Gibt viele Untersuchungen im Vatikan, wo die Kirche mit der hiesigen Mafia verwickelt sind.


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Lieber Lambert, würde es Dir was ausmachen, mal offenzulegen, welcher Gemeinde Du Dich zugehörig zählst? Ich bitte darum.

Lg maria




Habe ich doch seit langen geschrieben, warum sollte ich da daraus ein Geheimis machen? Da stehe ich doch zu meiner Gemeinde, sie ist eine Frei Evangelische Gemeinschaft, und sie hat den Namen Emmaus. Wie erleben die Kraft des Wortes, wo Jesus das Haubt ist unsere Gemeinde ist.:praisegod: :comeon:


Grüsse, Andreas :mrgreen:
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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon Taube » Fr 6. Aug 2010, 09:52

Gerade wenn Du in einer Gemeinde mit dem Namen Emmaus gehst, ist es doch naheliegend, dass man erkennt, dass jeder immer wieder mal blind des Weges geht und nicht den Christus neben sich erkennt, oder nicht? In diesem Weg der Jünger nach Emmaus liegt doch gerade die Erfahrung eines heilsamen Zweifels.

Die perfekte Gemeinde, Kirche oder Konfession gibt es nicht. Trotzdem klingen immer noch Worte nach wie "Euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, .... Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens." oder "Die Zeit ist erfüllt und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!"

Dieses Busse tun, meint übrigens alle und nicht nur die anderen!

Nein, dieser Geist des Friedens und der Ehre Gottes ist nicht von dieser Welt, welche heute soviel Unfrieden erlebt. Das ist keine gwöhnliche Welt mehr. Aber es ist auch nicht eine Welt nur im Jenseitigen. ...sondern diese andere Welt hat eben Jesus Christus hier beginnen lassen, FÜR ALLE. Ob Deine Gemeinde, Andreas, da soviel besser ist im Vergleich zu katholischen, orthodoxen oder protestantischen Gemeinden?

Gruss Taube
Zuletzt geändert von Taube am Fr 6. Aug 2010, 10:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon Mariette M. » Fr 6. Aug 2010, 10:15

Lambert hat geschrieben:Habe ich doch seit langen geschrieben, warum sollte ich da daraus ein Geheimis machen? Da stehe ich doch zu meiner Gemeinde, sie ist eine Frei Evangelische Gemeinschaft, und sie hat den Namen Emmaus. Wie erleben die Kraft des Wortes, wo Jesus das Haubt ist unsere Gemeinde ist.:praisegod: :comeon:

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Danke.
Ich habe mal nach "Emmausgemeinde" gegoogelt, bekomme dabei sehr unterschiedliche Ergebnisse.

Scheinen alle nicht am Hungertuch zu nagen, um es mal so zu sagen....

Welche dieser Gemeinden ist denn nun deine? Oder gehören alle zur gleichen Organisation?

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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon Lambert » Fr 6. Aug 2010, 10:16

Ja Liebe Mariette, in der Bergpredigt sagt Jesus von Nazareth: „Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln, die die Motten und der Rost fressen.“ Das ist doch ein deutlicher Widerspruch zu dem, was wir eben so über die Kirchenfinanzen erfahren kann. Ist das nicht sogar das Gegenteil dessen, was Christentum eigentlich, von Jesus von Nazareth ausgehend, sein sollte? Warum warum dieser offensichtlicher Widerspruch?

Es war für mich ein Haubtargument gewesen mich damals vom Christentum abstand zu haben, und nichts zu wissen von den Glauben. Denn schon früh lernte ich das die Kirche hat im Lauf ihrer langen Geschichte meist eher zu Protz und Prunk, als zu Bescheidenheit und Besitzverzicht neigte. Prächtige Dome wurden da gebaut und unglaubliche Kostbarkeiten angesammelt.

Aber ich durfte diesen Jesus in meinen Leben erfahren von einem Gott, der sich selbst erniedrigt und zu einem gewöhnlichen, leidenden Menschen wird. Insbesondere den ersten Christen zur Zeit von Paulus, lebten sie das aus, was Jesus vorlebte, viele aus den untersten Schichten haben diesen Ruf Jesus vernommen, und folgten ihn nach. Sie sammelten keine Irdische Reichtümer, sondern sehnten sich nach den Reich Gottes. Und so hat Jesus meine Augen geöffnet, und kam zu seiner Ruhe. Und erkannte es einfach, das ich nie genügent für das Reich Gottes tuen kann. Aber das Gott alles für mich gemacht hat.



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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon Lambert » Fr 6. Aug 2010, 10:20

Mariette M. hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben:Habe ich doch seit langen geschrieben, warum sollte ich da daraus ein Geheimis machen? Da stehe ich doch zu meiner Gemeinde, sie ist eine Frei Evangelische Gemeinschaft, und sie hat den Namen Emmaus. Wie erleben die Kraft des Wortes, wo Jesus das Haubt ist unsere Gemeinde ist.:praisegod: :comeon:

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Danke.
Ich habe mal nach "Emmausgemeinde" gegoogelt, bekomme dabei sehr unterschiedliche Ergebnisse.

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Bitte etwas konkreter werden! Denn da ist doch keiner in Deutschland am Hungertuch, also gibt da nicht viel her was du geschrieben hast. Denn die ersten Gemeinden hangen auch nicht am Hungertuch, aber sie teilten sich alles was sie hatten.


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Zuletzt geändert von Lambert am Fr 6. Aug 2010, 10:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon Taube » Fr 6. Aug 2010, 10:22

Lambert hat geschrieben:Und erkannte es einfach, das ich nie genügent für das Reich Gottes tuen kann. Aber das Gott alles für mich gemacht hat.


Als Ergänzung zu meinem Beitrag vor 5 Minuten: Eben dieses "nie genügend für das Reich Gottes tuen", ist doch die Demut der Erkenntnis, dass wir alle im gleichen undichten Boot sitzen. Um das Boot nicht absaufen zu lassen, haben wir doch einander zu helfen.

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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon Taube » Fr 6. Aug 2010, 10:24

Das Reich Gottes, das nicht in dieser Welt sein soll, zeigt doch auch auf, dass es nicht um ständige Kritik geht, wenn es ums Ausschöpfen vom eindringenden Wasser geht. Eine ständige Diskussion und Kritik hilft nichts. Wie in der Ehe, es kommt zur Scheidung, beide leiden ganz stark. ...und die Liebe ist sowieso im Eimer.

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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon Mariette M. » Fr 6. Aug 2010, 10:53

Lambert hat geschrieben:
Mariette M. hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben:Habe ich doch seit langen geschrieben, warum sollte ich da daraus ein Geheimis machen? Da stehe ich doch zu meiner Gemeinde, sie ist eine Frei Evangelische Gemeinschaft, und sie hat den Namen Emmaus. Wie erleben die Kraft des Wortes, wo Jesus das Haubt ist unsere Gemeinde ist.:praisegod: :comeon:

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Danke.
Ich habe mal nach "Emmausgemeinde" gegoogelt, bekomme dabei sehr unterschiedliche Ergebnisse.

Scheinen alle nicht am Hungertuch zu nagen, um es mal so zu sagen....

Welche dieser Gemeinden ist denn nun deine? Oder gehören alle zur gleichen Organisation?

Lg Maria



Bitte etwas konkreter werden! Denn da ist doch keiner in Deutschland am Hungertuch, also gibt da nicht viel her was du geschrieben hast. Denn die ersten Gemeinden hangen auch nicht am Hungertuch, aber sie teilten sich alles was sie hatten.


Grüsse, Andreas


Schöne Neubau-Gemeindezentren, beispielsweise.
Aber, ich kann ja nichts beurteilen, wenn ich nicht weiss, ob das nun wirklich deine Gemeinde(n) ist/sind. Deshalb hab ich nachgefragt. Bitte antworte mir.

Maria
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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon Lambert » Fr 6. Aug 2010, 11:32

Schöne Neubau-Gemeindezentren, beispielsweise.
Aber, ich kann ja nichts beurteilen, wenn ich nicht weiss, ob das nun wirklich deine Gemeinde(n) ist/sind. Deshalb hab ich nachgefragt. Bitte antworte mir.

Maria[/quote]


Nun mit Sicherheit nicht, denn unsere Gebäude ist 20 Jahre, und steht in Ahaus im Kreis Borken.


Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon alegna » Fr 6. Aug 2010, 12:54

Lambert hat geschrieben: im Kreis Borken.

Ahhhhhhh, von daher kommen also die Borkenkäfer *sorrybinwiederweg* :baby: :lol: :praisegod:
Psalm 100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon lionne » Fr 6. Aug 2010, 12:56

Ich finde, die Diskussion nimmt eine ungesunde Richtung an.....
Müessen sich Christen nun über ihre Gemeinde (Neubau?/Altbau?) definieren.
Klar definiere ich mich auch über die Gemeinde, der ich angehöre, aber das ist doch nun nicht das Kriterium im Vordergrund. Im Vordergrund steht: "Wie ist meine persönliche Beziehung mit Gott? (Lukas 1,28)

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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon alegna » Fr 6. Aug 2010, 12:57

lionne hat geschrieben:Im Vordergrund steht: "Wie ist meine persönliche Beziehung mit Gott? (Lukas 1,28)

:praise: :praise: :praisegod:
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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon Taube » Fr 6. Aug 2010, 13:30

lionne hat geschrieben:Ich finde, die Diskussion nimmt eine ungesunde Richtung an.....
Müessen sich Christen nun über ihre Gemeinde (Neubau?/Altbau?) definieren.
Klar definiere ich mich auch über die Gemeinde, der ich angehöre, aber das ist doch nun nicht das Kriterium im Vordergrund. Im Vordergrund steht: "Wie ist meine persönliche Beziehung mit Gott? (Lukas 1,28)

Hier geht es eben noch um etwas Anderes. Nicht nur Gemeinde und einzelner Christ ist angesprochen, sondern auch Kirche/Gemeinde als die Gemeinschaft aller Christen und Kirche/Gemeinde als konkrete Ausgestaltung in der Welt. ...und dies ist eben sehr wichtig hier im Zusammenhang. Deine Antwort darauf verfehlt aber teilweise das Thema.

Andreas nimmt ja Bezug auf den Reichtum gewisser Kirchen und verweist dann auf die die Nachfolge Christi dieser Kirche.

Die Gemeinde Christi ist eben mehr als nur die Summe aller Gläubigen. Man sieht dies auch bei Paulus, der die Gemeinde mit den vielen (verschiedenen) Gliedern vergleicht. Der Leib aber als Ganzen spiegelt eben mehr als die Glieder zusammen.

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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon Lambert » Fr 6. Aug 2010, 13:36

lionne hat geschrieben:Ich finde, die Diskussion nimmt eine ungesunde Richtung an.....
Müessen sich Christen nun über ihre Gemeinde (Neubau?/Altbau?) definieren.
Klar definiere ich mich auch über die Gemeinde, der ich angehöre, aber das ist doch nun nicht das Kriterium im Vordergrund. Im Vordergrund steht: "Wie ist meine persönliche Beziehung mit Gott? (Lukas 1,28)

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Da kann ich Dich gut verstehen, aber an den Hirten kann man schon erwarten, das was sie predigen, sich an das Wort zu halten. Wenn ich sehe das es Hirten gibt, die nicht das vorleben was geboten ist, steht eine Vertrausensfrage im Raum, ob man sie überhaubt ihren Lehren nachfolgen soll. Denn es gibt auch Hirten, die die Schafe auf falschen Weiden bringen, denn diese werden vom Herrn zur Verantwortung gestellt, da gehört auch das Leben, wie sie es vorgelebt haben dazu.


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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon lionne » Fr 6. Aug 2010, 13:52

Lambert hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:Ich finde, die Diskussion nimmt eine ungesunde Richtung an.....
Müessen sich Christen nun über ihre Gemeinde (Neubau?/Altbau?) definieren.
Klar definiere ich mich auch über die Gemeinde, der ich angehöre, aber das ist doch nun nicht das Kriterium im Vordergrund. Im Vordergrund steht: "Wie ist meine persönliche Beziehung mit Gott? (Lukas 1,28)

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Da kann ich Dich gut verstehen, aber an den Hirten kann man schon erwarten, das was sie predigen, sich an das Wort zu halten. Wenn ich sehe das es Hirten gibt, die nicht das vorleben was geboten ist, steht eine Vertrausensfrage im Raum, ob man sie überhaubt ihren Lehren nachfolgen soll. Denn es gibt auch Hirten, die die Schafe auf falschen Weiden bringen, denn diese werden vom Herrn zur Verantwortung gestellt, da gehört auch das Leben, wie sie es vorgelebt haben dazu.


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Wir haben das Wort Gottes, an das wir uns halten; das ist der Leitfaden.
Es sind viele Verführer/falsche Propheten unterwegs, um die Kinder Gottes vom Weg abzubringen. Daher: prüftet die Geister (1 Joh 4,1)! Seid wachsam, betet und wachet (1 Petrus 5,8).

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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon Taube » Fr 6. Aug 2010, 14:00

lionne hat geschrieben:Wir haben das Wort Gottes, an das wir uns halten; das ist der Leitfaden.
Es sind viele Verführer/falsche Propheten unterwegs, um die Kinder Gottes vom Weg abzubringen. Daher: prüftet die Geister (1 Joh 4,1)! Seid wachsam, betet und wachet (1 Petrus 5,8).

Ich kann da nur immer wieder an die sieben Sendschreiben hinweisen in den Offenbarungen. Da werden nicht einzelne Christen angesprochen, sondern die Gemeinden. Ein Vers herausgepickt (Off 2, 4): Dort heisst es: "Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlässt." Da wird auch nicht die Gesamtheit der Mitglieder der Kirche genannt, sondern mit "dich" ist die Gemeinde selbst angesprochen.

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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon Lambert » Fr 6. Aug 2010, 14:58

Taube hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:Wir haben das Wort Gottes, an das wir uns halten; das ist der Leitfaden.
Es sind viele Verführer/falsche Propheten unterwegs, um die Kinder Gottes vom Weg abzubringen. Daher: prüftet die Geister (1 Joh 4,1)! Seid wachsam, betet und wachet (1 Petrus 5,8).

Ich kann da nur immer wieder an die sieben Sendschreiben hinweisen in den Offenbarungen. Da werden nicht einzelne Christen angesprochen, sondern die Gemeinden. Ein Vers herausgepickt (Off 2, 4): Dort heisst es: "Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlässt." Da wird auch nicht die Gesamtheit der Mitglieder der Kirche genannt, sondern mit "dich" ist die Gemeinde selbst angesprochen.

Gruss Taube




Dazu habe ich eine interesanten Deutungsversuch gefunden, in http://kirchengeschichte.suite101.de/ar ... ffenbarung von dieser zitiere ich mal:

Vermutlich kein anderes der 66 biblischen Bücher erscheint selbst manchen Christen derart unverständlich wie „Die Offenbarung des Johannes“ als Schlussteil des Neuen Testaments mit seltsamen Bildgleichnissen und mystischen Aussagen. Nach biblischer Darstellung schrieb der Apostel Johannes göttliche Visionen der künftigen Religions- und Weltgeschichte nieder. Mit dem Wissensstand und Wortschatz seiner Zeit versuchte er, für ihn völlig fremdartige und unbegreifliche Sachverhalte durch abstruse Vergleiche wiederzugeben, welche dem Gesehenen noch am ehesten ähnelten.

Entsprechend ihrer jeweiligen Glaubensauffassung haben sich verschiedene christliche Konfessionen dennoch an die Deutung der Offenbarung gewagt und nutzten dazu Textanalysen sowie die Kenntnis der historischen Umstände. Zu den eher leichten Problemen dabei zählte die Enträtselung der sogenannten Sieben Sendschreiben.

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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon Taube » Fr 6. Aug 2010, 15:02

...was möchtest Du jetzt in diesem Zusammenhang mit diesem Link aussagen?

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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon Lambert » Fr 6. Aug 2010, 18:08

Taube hat geschrieben:...was möchtest Du jetzt in diesem Zusammenhang mit diesem Link aussagen?

Gruss Taube




Sag Du es doch, denn immerhin hast du ja die Sendschreiben aus der Offenbarung als erste erwähnt!


Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon Taube » Fr 6. Aug 2010, 18:10

Ich habe es doch eingehend begründet, warum ich die Sendschreiben erwähnt habe!

Gruss Taube
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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon Mariette M. » Fr 6. Aug 2010, 18:56

lionne hat geschrieben:
Wir haben das Wort Gottes, an das wir uns halten; das ist der Leitfaden.
Es sind viele Verführer/falsche Propheten unterwegs, um die Kinder Gottes vom Weg abzubringen. Daher: prüftet die Geister (1 Joh 4,1)! Seid wachsam, betet und wachet (1 Petrus 5,8).

LG, lionne


Liebe Lionne,

die Diskussion ging von Anfang an nicht um Einzelne, sondern um eine ganze Kirche, insofern kann ich nicht erkennen, dass die Thematik verfehlt wäre, wie Du weiter oben angemahnt hast.

Dir ist schon bewusst, dass sich deine genannten Stellen an Gemeinden gerichtet haben, nicht an "Solochristen"?

"Ich, meine Bibel und der Heilige Geist" - das ist ein gefährlicher (Irr-)weg, der sehr schnell in die Irrlehre führen kann.
Wohingegen: "Ich in meiner Gemeinde, die Tradition der Apostel inklusive Bibel und der Heilige Geist" - zumindest aus meiner Sicht - das gute Rezept ist, um treu in der Lehre zu bleiben.

Lg Maria
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon Lambert » Fr 6. Aug 2010, 20:03

Mariette M. hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:
Wir haben das Wort Gottes, an das wir uns halten; das ist der Leitfaden.
Es sind viele Verführer/falsche Propheten unterwegs, um die Kinder Gottes vom Weg abzubringen. Daher: prüftet die Geister (1 Joh 4,1)! Seid wachsam, betet und wachet (1 Petrus 5,8).

LG, lionne


Liebe Lionne,

die Diskussion ging von Anfang an nicht um Einzelne, sondern um eine ganze Kirche, insofern kann ich nicht erkennen, dass die Thematik verfehlt wäre, wie Du weiter oben angemahnt hast.

Dir ist schon bewusst, dass sich deine genannten Stellen an Gemeinden gerichtet haben, nicht an "Solochristen"?

"Ich, meine Bibel und der Heilige Geist" - das ist ein gefährlicher (Irr-)weg, der sehr schnell in die Irrlehre führen kann.
Wohingegen: "Ich in meiner Gemeinde, die Tradition der Apostel inklusive Bibel und der Heilige Geist" - zumindest aus meiner Sicht - das gute Rezept ist, um treu in der Lehre zu bleiben.

Lg Maria




Da wollte ich doch eine nähre Erklärung für Deine Aussage das die Bibel und der Heilige Geist in die Irre führen kann. Denn diese Aussage halte für sehr Fragwürdig ohne wirglichen. Denn ich verlass mich einzig alleine an das Wort Gottes.
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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon Mariette M. » Fr 6. Aug 2010, 20:59

Lambert hat geschrieben:Da wollte ich doch eine nähre Erklärung für Deine Aussage das die Bibel und der Heilige Geist in die Irre führen kann.


Ich habe nicht gesagt, dass der Heilige Geist in die Irre führe.
Sondern die Haltung "Ich, die Bibel und der Heilige Geist" (der wohlgemerkt, oft eingebildete Heilige Geist.)
Viele wiedersprechende Lehren sind Beweis genug, dass diese Haltung eben nicht hinhaut.

Lambert hat geschrieben:Denn ich verlass mich einzig alleine an das Wort Gottes.

Eben.

Maria
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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon Naqual » Fr 6. Aug 2010, 21:00

Lambert hat geschrieben:
Mariette M. hat geschrieben:"Ich, meine Bibel und der Heilige Geist" - das ist ein gefährlicher (Irr-)weg, der sehr schnell in die Irrlehre führen kann.
Wohingegen: "Ich in meiner Gemeinde, die Tradition der Apostel inklusive Bibel und der Heilige Geist" - zumindest aus meiner Sicht - das gute Rezept ist, um treu in der Lehre zu bleiben.



Da wollte ich doch eine nähre Erklärung für Deine Aussage das die Bibel und der Heilige Geist in die Irre führen kann. Denn diese Aussage halte für sehr Fragwürdig ohne wirglichen. Denn ich verlass mich einzig alleine an das Wort Gottes.


Denke, dass Du Marietta falsch verstanden hast. Sie baut ihre Brücke, die sie trägt auf MEHR Pfeiler, ohne dass sie einem Pfeiler die Existenz abgesprochen hätte.

Dass man sich allein auf die Bibel als Wort Gottes verlassen kann halte ich für unrealistisch. Und dass es hunderte von Konfessionen gibt, die alle meinen die Bibel im Zentrum zu haben und sie richtig zu verstehen ist eigentlich Beleg genug hierfür.

Sich auf die "apostolische Tradition" zu verlassen ist ähnlich kurz gegriffen. Es gibt ganz unterschiedliche Verständnisse von dem, was dies sein soll. Und die meisten Konfessionen sind wiederum bemüht, hier eine ununterbrochene Tradition zu haben bis runter zu den Aposteln. Nachdem zummindest für den Zeitraum von etwa 100 nach Christus bis 200 n.Chr. hier erheblichste Lücken sind (und die Papstfolge genaugenommen aufgefüllte Lücken sind, Vermutungen, wie es sein könnte), geht das auch nicht so recht auf. Zudem geht man hier von einer Einheit des Christentums bereits im 1. Jahrhundert aus, dass es in dieser Form bereits seit Paulus nicht mehr gegeben hatte (der streitet ja bereits mit anderen Fraktionen, die er mit namentlich genannten Vertretern benennt).
Und selbst die Lutheraner mit ihrem "sola scriptura" haben auf einmal ihre eigenen Luther-Verständnisse außerhalb der Scriptura, wenn auch auf diese bezogen (als eine mögliche Interpretationsform).

Die Gemeinden erlebt wohl jeder - wie auch sich selbst - als fehlbar. Das ändert sich auch nicht, wenn man romantisch verklärt in die Vergangenheit springt zu Kirchenoberen, die man nicht mehr selbst als fehlbar erleben kann.

Es gibt keine perfekte Möglichkeit mit absoluter Sicherheit. Aber eine breite Streuung ist sicher noch das Empfehlenswertere.
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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon Lambert » So 8. Aug 2010, 19:48

Naqual hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben:
Mariette M. hat geschrieben:"Ich, meine Bibel und der Heilige Geist" - das ist ein gefährlicher (Irr-)weg, der sehr schnell in die Irrlehre führen kann.
Wohingegen: "Ich in meiner Gemeinde, die Tradition der Apostel inklusive Bibel und der Heilige Geist" - zumindest aus meiner Sicht - das gute Rezept ist, um treu in der Lehre zu bleiben.



Da wollte ich doch eine nähre Erklärung für Deine Aussage das die Bibel und der Heilige Geist in die Irre führen kann. Denn diese Aussage halte für sehr Fragwürdig ohne wirglichen. Denn ich verlass mich einzig alleine an das Wort Gottes.


Denke, dass Du Marietta falsch verstanden hast. Sie baut ihre Brücke, die sie trägt auf MEHR Pfeiler, ohne dass sie einem Pfeiler die Existenz abgesprochen hätte.

Dass man sich allein auf die Bibel als Wort Gottes verlassen kann halte ich für unrealistisch. Und dass es hunderte von Konfessionen gibt, die alle meinen die Bibel im Zentrum zu haben und sie richtig zu verstehen ist eigentlich Beleg genug hierfür.

Sich auf die "apostolische Tradition" zu verlassen ist ähnlich kurz gegriffen. Es gibt ganz unterschiedliche Verständnisse von dem, was dies sein soll. Und die meisten Konfessionen sind wiederum bemüht, hier eine ununterbrochene Tradition zu haben bis runter zu den Aposteln. Nachdem zummindest für den Zeitraum von etwa 100 nach Christus bis 200 n.Chr. hier erheblichste Lücken sind (und die Papstfolge genaugenommen aufgefüllte Lücken sind, Vermutungen, wie es sein könnte), geht das auch nicht so recht auf. Zudem geht man hier von einer Einheit des Christentums bereits im 1. Jahrhundert aus, dass es in dieser Form bereits seit Paulus nicht mehr gegeben hatte (der streitet ja bereits mit anderen Fraktionen, die er mit namentlich genannten Vertretern benennt).
Und selbst die Lutheraner mit ihrem "sola scriptura" haben auf einmal ihre eigenen Luther-Verständnisse außerhalb der Scriptura, wenn auch auf diese bezogen (als eine mögliche Interpretationsform).

Die Gemeinden erlebt wohl jeder - wie auch sich selbst - als fehlbar. Das ändert sich auch nicht, wenn man romantisch verklärt in die Vergangenheit springt zu Kirchenoberen, die man nicht mehr selbst als fehlbar erleben kann.

Es gibt keine perfekte Möglichkeit mit absoluter Sicherheit. Aber eine breite Streuung ist sicher noch das Empfehlenswertere.




Wird denn Jesus schauen, welch ein Schild an meiner Brust hängt, ob ich katholisch, oder evangelisch, oder babtistisch sei? Glaube ich wohl kaum, das es sich so verhält, sondern wie viel Christus in meinen Leben sich offenbart hat.

Eins ist mir klar: Die Bibel als das geoffenbarte Wort Gottes ist auch die oberste, einzig
und völlig verbindliche Leitlinie für das Denken und Handeln
jedes wahren Gläubigen.


Da spielt es keine Rolle, welche Demonation, ihre Lehre in meinen Leben sagt, für mich gibt es nur die Bibel.


Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon Gnu » Do 2. Jan 2020, 09:56

Beitrag von lionne » Do 5. Aug 2010, 13:56

:arrow: viewtopic.php?f=198&t=19129&p=695121#p695121


Dieser Kardinal John Henry Newman wurde laut https://www.youtube.com/watch?v=IWqllKyUglo Minute 26:00 kürzlich heilig gesprochen. Dies fand in Rom statt und Prinz Charles und eine Zeugin, die zum Kardinal gebetet hatte und spontan geheilt wurde waren auch dabei.
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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon Lambert » Mi 8. Jan 2020, 16:01

Hallo Lieber Gnu!

Da kann ich nur Antworten: Apostelgeschichte 2

Sie blieben aber beständig in der Apostel Lehre und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. 43Es kam auch alle Seelen Furcht an, und geschahen viel Wunder und Zeichen durch die Apostel.…

Also lieber Gnu, wenn ich so alles lese bestätigt es sich doch letzend endlich, Jesus wollte kein Klerus. in keiner Weise. Ich bin kein Freund von unendlichen Debatten deren lieblosen enden. Einfach deswegen, vieles ist Fleisch.
Nicht das ich meine ich bin voll Geistlich und stehe über alles, nur das nicht. Mir ist es sehr bewusst, vieles ist von mir raus und lerne es zu unterscheiden.

Nun oft stelle ich mir die Frage, habe ich die Herrschaft Jesus wirklich ganz angenommen. Bei diese Frage ist mir klar geworden, durch meine Lebensübergabe an Jesus bin ich zwar eine neue Kreatur, ist das ein Prozess der im gang gesetzt wird durch den Geist Gottes bewirkt wird.

Da durch lerne ich mehr und mehr zu unterscheiden, was Fleisch oder Geistlich ist. Nun das ist die Schwierigkeit unterscheiden zu können, gerade in den Auseindersetzungen, die lieblos enden können.

Von denen ich mich fern halten will. Ich möchte aber nicht ein Schönwetter Christ sein. Sondern Christi Sinn, Er ist Löwe und Lam zugleich, und immer sein Kreuz von allen, die Gnade über alles.

Das ist so mein bestreben zukünftig im Forum teilzunehmen. Denn ich habe ja ein gewisse Zeit abstand genommen, mich heraus zu nehmen, einen Abstand zu haben. Es wurde doch zu lieblos (ich wohl auch), um auch selbst ins reine zu kommen. Denn auch ich habe so meine Fehler, wo ich mich entschuldige, wo ich dort und da verletzt habe. Eines dürfen wir nicht vergessen, wir alle sind Schüler und bedürfen eine korrektur. Wenn ich Jesus sehe, ist der den demütigen Weg gegangen. Das ist doch die entscheiden Frage für mich selbst, bin ich bereit dazu. Mit der folge, genau so am Kreuz zu hängen wie Jesus zu sterben. Es ist so die schwierigste Frage überhaubt. Rein menschlich gesehen, wer hängt so gerne am Kreuz. Es ist der schlimmste Tod überhaupt.

Nun ich mach mal ein ende hier, sonnst wird ja zu viel, alles weitere später mehr


Herzlichste Grüße, Lambert :praisegod:
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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon Thelonious » Mi 8. Jan 2020, 17:28

Hallo Lambert!

Schön hier wieder etwas von Dir zu lesen!

Gruß
Thelo
Wachet auf, ruft uns die Stimme!
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Re: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Beitragvon Lambert » Do 9. Jan 2020, 09:19

Thelonious hat geschrieben:Hallo Lambert!

Schön hier wieder etwas von Dir zu lesen!

Gruß
Thelo


Ja lieber, musste doch einen gewissen Abstand nehmen. Wurde mir doch etwas zu heftig mit einige Anschuldigungen. Mit andere Worten geschrieben, Es wurde schlichtweg Lieblos. Um den Frieden zu wahre, habe ich mich herausgenommen. Und dazu bekam ich zwei Hirnschläge innerhalb zwei Wochen. Den ersten vor neun Jahre, die letzten zwei vor drei Jahre. Um so mehr darf ich dankbar sein das ich noch leben darf und kein Pflegefall bin. Ich darf sein Güte und Gnade erleben.

Herzlichste Liebe grüße Lambert
Lambert
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