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Maria...

Diskussion und Fragen zur römisch-katholischen Kirche

Moderator: bigbird

Re: Maria...

Beitragvon Petros » Fr 18. Jun 2010, 16:32

alegna hat geschrieben:
Petros hat geschrieben:Maria Magdalena, Petrus, Johannes, David und Moses kann man auch um Fürsprache bitten, ohne dass sie ewig jungfräulich oder sonst was sind. Die Betonung ist auf "kann".

Kann, müssen und sollen wir aber nicht :mrgreen:


Was bringen solche Kommentare?
„Euer Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes“. (vgl. 1 Kor 6, 19)
Eigentlich suchen wir in allem nur Eines: Die Spur dieses göttlichen Geistes, dieses himmlischen Feuers, ohne die diese Welt für uns nur Finsternis wäre. (Charles de Montalenbert)
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Re: Maria...

Beitragvon Oli4 » Fr 18. Jun 2010, 16:33

Petros hat geschrieben:Die Bibel interpretiert sich in der Ost- und Westkirche nicht von selbst

In Nicht-Ost-/Westkirchlich organisierten Christen-Herzen auch nicht, aber lesen, eigene Herzen ansprechen lassen und interpretieren, das dürfen und sollen sie tun.
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Re: Maria...

Beitragvon alegna » Fr 18. Jun 2010, 16:42

Petros hat geschrieben:Was bringen solche Kommentare?

Du kannst Fürsprache erbitten, aber wir sollen und müssen das nicht, unser Fürsprecher ist und bleibt einzig Jesus Christus der Auferstandene sitzend zur Rechten Gottes!!! Er und nur Er alleine ist unser Fürsprecher, dies wollte ich andeuten mit meinem Komentar ;)
Psalm 100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
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Re: Maria...

Beitragvon Gnu » Fr 18. Jun 2010, 18:02

Das zweite Gebot macht den ganzen Tanz um die unbefleckte Empfängnis überflüssig.
Je kürzer dein Beitrag, desto eher lese ich ihn.

Noch 936 Beiträge bis zur „Strasse”
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Re: Maria...

Beitragvon Reginald 32 » Fr 18. Jun 2010, 19:05

Hallo zusammen.

In der Urkirche war die Frage der Maria gar keine Frage. Sie war die Mutter Jesu, die als arme Witwe ohne jede Versorgung dastand, weil sie keine Söhne hatte, die dazu verpflichtet waren. Ihr Einziger war tot. Aber der hatte noch in seiner letzten Stunde für sie gesorgt und sie seinem jüngsten Jünger Johannes anbefohlen. Der war sogar ein entfernter Verwandter von ihr. In Ephesus wird heute ihr Grab gezeigt, doch ob es authentisch ist, ist unbewiesen
.
Das war's um Maria.

Erst als die Kirche sich zur staatlich anerkannten und dann zur Staatskirche mauserte und viele heidnische Sitten und Gebräuche zusammen mit halb- oder kaum bekehrten Heiden in die Kirche Eingang fanden, kam neben anderem auch die orientalische Verehrung der Muttergottheit in die Kirche hinein. Isis mit dem Horusknaben auf dem Arm wurde zur Maria mit dem Jesusknaben. Und erst jetzt versuchten die machthungrigen Bischöfe, die auf den Zug aufsprangen, irgendwo biblische oder außerbiblische Gründe für die Marienverehrung zu finden. Wie oben dargestellt, wohl auch mit scheinbarem Erfolg.

Aber es bleibt letztlich jedem selbst überlassen, ob er allein zu Jesus geht oder erst noch Umwege einschlägt. Im Volksmund sagt man: Warum zu Schmidtchen gehen, wenn man gleich zu Schmidt kommen kann ? Wobei ich noch anmerken möchte, dass diese Umwege nur über die heidnische Lehre von einem Weiterleben unmittelbar nach dem Tod zu gehen sind. Nach biblischem Verständnis sind nämlich alle Heiligen und auch Maria im Grab und können gar keine Fürbitte einlegen. Der einzige Mittler zwischen Gott und den Menschen ist laut Bibel nur Jesus Christus und sonst niemand .

Aber der Umweg über Maria und die Heiligen bringt der Kirche auch guten finanziellen Gewinn.

Liebe Grüße von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Maria...

Beitragvon Sei_Wachsam » Fr 18. Jun 2010, 21:40

Reginald 32 hat geschrieben: Nach biblischem Verständnis sind nämlich alle Heiligen und auch Maria im Grab und können gar keine Fürbitte einlegen.


Die Seele liegt mit im Grab, oder?

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Re: Maria...

Beitragvon SunFox » Fr 18. Jun 2010, 22:31

Sei_Wachsam hat geschrieben:
Reginald 32 hat geschrieben: Nach biblischem Verständnis sind nämlich alle Heiligen und auch Maria im Grab und können gar keine Fürbitte einlegen.


Die Seele liegt mit im Grab, oder?

Sei_Wachsam


Lieber Sei_Wachsam, laut biblischer Aussagen wird der Mensch durch einen Hauch Gottes, durch seinen Geist zu einer lebendigen Seele, die zumal mehrfach biblisch bezeugt auch wieder sterblich ist und es ist auch biblisch bezeugt, das Verstorbene Wahrnehmungslos und Tätigungslos sind! Wenn der Mensch stirbt, dann geht der Geist zu Gott zurück und Jesus hat sogar dieses am Kreuz bestätigt, Lukas 23,46: "Und Jesus rief laut: Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände! Und als er das gesagt hatte, verschied er."

Es gibt keine einzige Stelle in der Bibel, die besagt das Seele in den Himmel geht, wenn etwas wieder nach oben zurück geht ist das immer Geist!

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Maria...

Beitragvon SunFox » Fr 18. Jun 2010, 22:34

Unter der Voraussetzung, das Seele nicht in den Himmel geht und dort weiterlebt, sind sämtliche Gebete zu den Heiligen Gebete in den Wind, sie haben keinen Adressaten den sie erreichen! ;)

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Maria...

Beitragvon Mariette M. » Sa 19. Jun 2010, 06:09

Reginald 32 hat geschrieben:Hallo zusammen.

In der Urkirche war ....


Lieber Reginald,

woher weisst Du so genau, wie es in der "Urkirche" war?

Lg Maria
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
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Re: Maria...

Beitragvon Richard3 » Sa 19. Jun 2010, 06:27

SunFox hat geschrieben:Unter der Voraussetzung, das Seele nicht in den Himmel geht und dort weiterlebt, sind sämtliche Gebete zu den Heiligen Gebete in den Wind, sie haben keinen Adressaten den sie erreichen! ;)

Liebe Grüße von SunFox


Da nicht mal sicher ist, dass Gedanken, also das Umleiten von paar Mikroampere von einer Neuronengruppe auf eine andere, ausserhalb des eigenen Gehirns mehr als nur minimale technisch-physikalische Wirkungen hat, dürfte die grösste Wirkung auf innerhalb des Gehirnes beschränkt sein.
Und da ist es entscheidend, mit welchen Charaktereigenschaften die angelesenen mythologischen Gestalten in der Literatur einem vermittelt wurden.
Der Effekt ist der gleiche, ob Maria, Jesus, JHWH, Allah oder Zeus.

Wäre dem nicht so, wäre der Marienkult, auf den die Mehrheit der Gläubigen der Welt geprägt ist, längst im Sande verlaufen.

Gruss Richard
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Re: Maria...

Beitragvon Rosenhauch » Sa 19. Jun 2010, 09:29

Petros hat geschrieben:Ehrlich gesagt haben die bisher genannten Mariendogmen nichts mit der Rolle Mariens als Fürsprecherin zu tun. Und darum ging's zu Beginn dieser Diskussion. Maria Magdalena, Petrus, Johannes, David und Moses kann man auch um Fürsprache bitten, ohne dass sie ewig jungfräulich oder sonst was sind. Die Betonung ist auf "kann".

LG Petros


Ich glaube nicht, dass Tote Fürsprache einlegen können, es ist vielmehr unser Auftrag Fürbitte füreinander zu tun.
Aus der Geschichte des armen Lazarus wissen wir, dass da keine Kommunikation zwischen den Menschen und dem Totenreich besteht.

Herzlich Rosenhauch
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Re: Maria...

Beitragvon Mariette M. » Sa 19. Jun 2010, 15:09

Rosenhauch hat geschrieben:
Petros hat geschrieben:Ehrlich gesagt haben die bisher genannten Mariendogmen nichts mit der Rolle Mariens als Fürsprecherin zu tun. Und darum ging's zu Beginn dieser Diskussion. Maria Magdalena, Petrus, Johannes, David und Moses kann man auch um Fürsprache bitten, ohne dass sie ewig jungfräulich oder sonst was sind. Die Betonung ist auf "kann".

LG Petros


Ich glaube nicht, dass Tote Fürsprache einlegen können, es ist vielmehr unser Auftrag Fürbitte füreinander zu tun.
Aus der Geschichte des armen Lazarus wissen wir, dass da keine Kommunikation zwischen den Menschen und dem Totenreich besteht.

Herzlich Rosenhauch


Oh Rosenhauch, was für ein schlecht gewähltes Beispiel!

Aus der Geschichte von Lazarus wissen wir:
- die Toten sind nicht einfach tot, sondern sie sind höchst lebendig und imstande zu leiden oder zu geniessen.
- die Geschichte sagt nur aus, dass Tote nicht einfach so zurück ins Leben können, um die Lebenden zu warnen.
That's it.

- Über Fürsprache sagt die Geschichte null und nichts. Wohl aber darüber, dass die Toten durchaus mitbekommen, wie es den Lebenden geht, und dass sie sich darum Gedanken machen. Da liegt es eigentlich nahe, dass sie auch ein Wort einlegen ...

Lg Maria
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Re: Maria...

Beitragvon Rosenhauch » Sa 19. Jun 2010, 18:09

Mariette M. hat geschrieben:
Oh Rosenhauch, was für ein schlecht gewähltes Beispiel!

Aus der Geschichte von Lazarus wissen wir:
- die Toten sind nicht einfach tot, sondern sie sind höchst lebendig und imstande zu leiden oder zu geniessen.
- die Geschichte sagt nur aus, dass Tote nicht einfach so zurück ins Leben können, um die Lebenden zu warnen.
That's it.
- Über Fürsprache sagt die Geschichte null und nichts. Wohl aber darüber, dass die Toten durchaus mitbekommen, wie es den Lebenden geht, und dass sie sich darum Gedanken machen. Da liegt es eigentlich nahe, dass sie auch ein Wort einlegen ...

Lg Maria


Nun ja der reiche Mann hat Fürsprache eingelegt für seine Brüder und es hat ihm nichts genützt. Beachte die Antwort in Vers 26, das erste Nein. Es war nicht möglich.
Beachte die Antwort: Sie haben Mose und die Propheten, das zweite Nein.
Und Vers 31 ist auch aussagekräftig, das dritte Nein:
Lukas 16, 26-31
26 Und über das alles ist zwischen uns und euch eine große Kluft befestigt, daß die wollten von hinnen hinabfahren zu euch, könnten nicht, und auch nicht von dannen zu uns herüberfahren.
27Da sprach er: So bitte ich dich, Vater, daß du ihn sendest in meines Vaters Haus;
28denn ich habe noch fünf Brüder, daß er ihnen bezeuge, auf daß sie nicht auch kommen an diesen Ort der Qual.
29Abraham sprach zu ihm: Sie haben Mose und die Propheten; laß sie dieselben hören.
30Er aber sprach: Nein, Vater Abraham! sondern wenn einer von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun.
31Er sprach zu ihm: Hören sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie auch nicht glauben, wenn jemand von den Toten aufstünde.



Ich meine wir haben auch direkten Zugang zu Jesus und müssen keinen Umweg über Maria machen. Warum auch. Ist nicht logisch. Es heisst auch, dass Jesus Fürsprecher für uns ist beim Vater und nicht Maria.
1. Joh. 2,1:
Meine Kindlein, solches schreibe ich euch, auf daß ihr nicht sündiget. Und ob jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesum Christum, der gerecht ist.



Herzlich Rosenhauch
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Re: Maria...

Beitragvon Mariette M. » Sa 19. Jun 2010, 18:31

Rosenhauch hat geschrieben:
Mariette M. hat geschrieben:
Oh Rosenhauch, was für ein schlecht gewähltes Beispiel!

Aus der Geschichte von Lazarus wissen wir:
- die Toten sind nicht einfach tot, sondern sie sind höchst lebendig und imstande zu leiden oder zu geniessen.
- die Geschichte sagt nur aus, dass Tote nicht einfach so zurück ins Leben können, um die Lebenden zu warnen.
That's it.
- Über Fürsprache sagt die Geschichte null und nichts. Wohl aber darüber, dass die Toten durchaus mitbekommen, wie es den Lebenden geht, und dass sie sich darum Gedanken machen. Da liegt es eigentlich nahe, dass sie auch ein Wort einlegen ...

Lg Maria


Nun ja der reiche Mann hat Fürsprache eingelegt für seine Brüder und es hat ihm nichts genützt. Beachte die Antwort in Vers 26, das erste Nein. Es war nicht möglich.
Beachte die Antwort: Sie haben Mose und die Propheten, das zweite Nein.
Und Vers 31 ist auch aussagekräftig, das dritte Nein:
Lukas 16, 26-31
26 Und über das alles ist zwischen uns und euch eine große Kluft befestigt, daß die wollten von hinnen hinabfahren zu euch, könnten nicht, und auch nicht von dannen zu uns herüberfahren.
27Da sprach er: So bitte ich dich, Vater, daß du ihn sendest in meines Vaters Haus;
28denn ich habe noch fünf Brüder, daß er ihnen bezeuge, auf daß sie nicht auch kommen an diesen Ort der Qual.
29Abraham sprach zu ihm: Sie haben Mose und die Propheten; laß sie dieselben hören.
30Er aber sprach: Nein, Vater Abraham! sondern wenn einer von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun.
31Er sprach zu ihm: Hören sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie auch nicht glauben, wenn jemand von den Toten aufstünde.



Ich meine wir haben auch direkten Zugang zu Jesus und müssen keinen Umweg über Maria machen. Warum auch. Ist nicht logisch. Es heisst auch, dass Jesus Fürsprecher für uns ist beim Vater und nicht Maria.
1. Joh. 2,1:
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Na, erstens erwarten wir auch nicht, dass alles, was wir uns erbitten, gleich genau so eintreffen müsste!
Der reiche Mann hat gebeten, dass die Brüder gewarnt würden... es wurde nicht gewährt. Na und?
Fürbitte war es allemal... aber Gott ist ja kein Wunsch-Erfüllungsautomat, auch nicht, wenn Verstorbene bitten.

Lg Maria
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Re: Maria...

Beitragvon Reginald 32 » Sa 19. Jun 2010, 18:44

Sei_Wachsam schreibt:
Die Seele liegt mit im Grab, oder?


Das kommt darauf an, an was man glaubt. Nach altgermanischer Vorstellung ging das "Leben" nach dem Tode in den See, daher die Bezeichnung "Seol", das, was im See ist.

Nach platonischer, griechisch-heidnischer Vorstellung, die auch von Sokrates und Aristoteles im Großen und Ganzen geteilt wurde, besteht der Mensch aus zwei Teilen, dem Körper und der Seele. Der Körper ist das Gefängnis der Seele. Diese wird beim Tod endlich aus dem Gefängnis frei und geht ins Land der Seligen.

Die Bibel, sowohl altes wie auch neues Testament kennen diese heidnischen Vorstellungen nicht. Nach der Bibel sind Leib und Leben zusammen die lebendige Seele, der Mensch. Beim Tod zerfällt also die "Seele" wieder. Der Mensch hat von Natur aus nichts Unsterbliches an sich. Das bekommt er erst bei der Auferstehung verliehen. Bis dahin, so sagt die Bibel, hat nur Gott allein Unsterblichkeit.
Der Mensch hat keine Seele, er ist eine Seele. Die griechische Lehre von der unsterblichen Seele fand erst mit der Verweltlichung des Christentums und dem Übergang zur Staatskirche Eingang ins Christentum. Das katholische Dogma gar stammt erst von 1517, soviel mir erinnerlich. Siehe dazu den betreffenden Thread hier im Forum.

Liebe Grüße von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Maria...

Beitragvon Reginald 32 » Sa 19. Jun 2010, 18:51

Marietta schreibt:
woher weisst Du so genau, wie es in der "Urkirche" war?


Das ist Allgemeinwissen. Dazu braucht man nicht einmal großer Bibelkenner zu sein. Ich habe zwar noch nicht im Internet gesucht, bin aber davon überzeugt (nach meinen bisherigen Erfahrungen) dass es sogar dort eine Menge Material darüber gibt. Habe aber jetzt keine Zeit, zu suchen.

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Re: Maria...

Beitragvon Reginald 32 » Sa 19. Jun 2010, 19:02

Marietta schreibt:
Aus der Geschichte von Lazarus wissen wir:
- die Toten sind nicht einfach tot, sondern sie sind höchst lebendig und imstande zu leiden oder zu geniessen.
- die Geschichte sagt nur aus, dass Tote nicht einfach so zurück ins Leben können, um die Lebenden zu warnen.
That's it.


Oh, Marietta, welch ein schlecht gewähltes Beispiel! Welch eine mangelhafte Bibelkenntnis !
Jesus sagt am Ende der Geschichte ausdrücklich, was er damit sagen will. Das hat Rosenhauch voll und richtig erkannt. Du aber saugst ganz anderen Honig aus der Geschichte. Das ist unstatthaft. Man sagt auch "Bibelverdrehung" dazu. Einzig das, was Jesus aus der Geschichte lehrt, ist statthaft, alles Andere reines Wunschdenken.
THAT'S it

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Re: Maria...

Beitragvon Rosenhauch » Sa 19. Jun 2010, 19:45

Mariette M. hat geschrieben:Na, erstens erwarten wir auch nicht, dass alles, was wir uns erbitten, gleich genau so eintreffen müsste!
Der reiche Mann hat gebeten, dass die Brüder gewarnt würden... es wurde nicht gewährt. Na und?
Fürbitte war es allemal... aber Gott ist ja kein Wunsch-Erfüllungsautomat, auch nicht, wenn Verstorbene bitten. Lg Maria


Die erwähnte Bibelstelle sagt ganz klar, dass da eine Kluft ist zwischen den Lebenden und Toten. Sag mal, wie soll denn da Kommunikation (Fürbitte) stattfinden? Es mag sein, dass sie uns vom Totenreich aus beobachten, aber da ist keine Kommunikation. Somit greift die Fürbitte nur dort, wo sie direkt an Jesus gerichtet wird, da wir durch den Kreuzestod und die Auferstehung Zugang haben, direkten Zugang zum Gnadenthron :clap:. Maria hört Dich nicht. Uebrigens ist auch den Menschen von Gott her untersagt, überhaupt Kontakt mit Verstorbenen aufzunehmen.

Herzlich Rosenhauch

5. Mose 18, 11-12:
11Wenn du in das Land kommst, das dir der HERR, dein Gott, geben wird, so sollst du nicht lernen tun die Greuel dieser Völker, 10daß nicht jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lasse, oder ein Weissager oder Tagewähler oder der auf Vogelgeschrei achte oder ein Zauberer oder die Toten befrage. 12Denn wer solches tut, der ist dem HERRN ein Greuel, und um solcher Greuel willen vertreibt sie der HERR, dein Gott, vor dir her.
Rosenhauch
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Re: Maria...

Beitragvon Mariette M. » Sa 19. Jun 2010, 23:31

Reginald 32 hat geschrieben:
Marietta schreibt:
Aus der Geschichte von Lazarus wissen wir:
- die Toten sind nicht einfach tot, sondern sie sind höchst lebendig und imstande zu leiden oder zu geniessen.
- die Geschichte sagt nur aus, dass Tote nicht einfach so zurück ins Leben können, um die Lebenden zu warnen.
That's it.


Oh, Marietta, welch ein schlecht gewähltes Beispiel! Welch eine mangelhafte Bibelkenntnis !
Jesus sagt am Ende der Geschichte ausdrücklich, was er damit sagen will. Das hat Rosenhauch voll und richtig erkannt. Du aber saugst ganz anderen Honig aus der Geschichte. Das ist unstatthaft. Man sagt auch "Bibelverdrehung" dazu. Einzig das, was Jesus aus der Geschichte lehrt, ist statthaft, alles Andere reines Wunschdenken.
THAT'S it

Liebe Grüße von Reginald.


Na hör mal... mangelhafte Bibelkenntnis muss ich mir von euch bestimmt nicht vorwerfen lassen! Wenn schon, ist es umgekehrt, denn...

Die Kluft, von der die Lehrgeschichte redet, ist nicht etwa eine Kluft zwischen Lebenden und Toten, sondern es ist die Kluft zwischen dem Ort, wo der reiche Prasser leidet und dem "Schoss Abrahams" in dem der arme Lazarus ruht.
Es wäre sehr wohl möglich, dass einer aus dem Totenreich zurückkehrt zu den Lebenden (hat ja auch der andere Lazarus getan, den Jesus auferweckt hat und auch der Sohn der Witwe, die Tochter des Jairus und auch die Menschen die von den Aposteln von den Toten erweckt wurden.) DAS ist nicht das Problem.
Das Problem ist, dass die Lebenden auch einem wiedergekehrten Toten nicht glauben würden, dass es also gar keinen Sinn macht, einen Toten zurückzuschicken!
Pikant finde ich übrigens in dem Zusammenhang, dass der Reiche NICHTS begriffen hat, denn immer noch kümmert ihn nicht das Schicksal der Armen, sondern er sorgt sich nur um seine Brüder. Und immer noch glaubt er, den Lazarus einfach herumkommandieren zu können. Lazarus soll seinen Finger benetzen, Lazarus soll die Brüder warnen gehen... und wundert sich, dass Abraham nicht sagt: "aber gern, stehts zu Diensten, Herr Prasser".

Aber ich schweife ab. Die Geschichte ist eine Prophetie der Auferstehung und der Tatsache, dass auch dem Auferstandenen längst nicht alle geglaubt haben!
Es ist die Lehre, dass die Menschen damals und heute aufgrund der Lehre von Moses und der Mahnungen der Propheten durchaus wissen können, was Gott von ihnen möchte.

Leute, ich kenne meine Bibel. Bloss weil ich sie nicht so lese, wie ihr es gewohnt seid und weil ich alles lese und nicht nur die "unterstrichenen Verse" von euch, gibt euch nicht das Recht, mir mangelnde Kenntnis zu unterschieben.

Trotzdem gute Nacht
Marietta
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Re: Maria...

Beitragvon Mariette M. » Sa 19. Jun 2010, 23:39

Rosenhauch hat geschrieben:
Mariette M. hat geschrieben:Na, erstens erwarten wir auch nicht, dass alles, was wir uns erbitten, gleich genau so eintreffen müsste!
Der reiche Mann hat gebeten, dass die Brüder gewarnt würden... es wurde nicht gewährt. Na und?
Fürbitte war es allemal... aber Gott ist ja kein Wunsch-Erfüllungsautomat, auch nicht, wenn Verstorbene bitten. Lg Maria


Die erwähnte Bibelstelle sagt ganz klar, dass da eine Kluft ist zwischen den Lebenden und Toten. Sag mal, wie soll denn da Kommunikation (Fürbitte) stattfinden? Es mag sein, dass sie uns vom Totenreich aus beobachten, aber da ist keine Kommunikation. Somit greift die Fürbitte nur dort, wo sie direkt an Jesus gerichtet wird, da wir durch den Kreuzestod und die Auferstehung Zugang haben, direkten Zugang zum Gnadenthron :clap:. Maria hört Dich nicht. Uebrigens ist auch den Menschen von Gott her untersagt, überhaupt Kontakt mit Verstorbenen aufzunehmen.

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11Wenn du in das Land kommst, das dir der HERR, dein Gott, geben wird, so sollst du nicht lernen tun die Greuel dieser Völker, 10daß nicht jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lasse, oder ein Weissager oder Tagewähler oder der auf Vogelgeschrei achte oder ein Zauberer oder die Toten befrage. 12Denn wer solches tut, der ist dem HERRN ein Greuel, und um solcher Greuel willen vertreibt sie der HERR, dein Gott, vor dir her.


Nein, lieber Rosenhauch,
die Kluft ist nicht zwischen Lebenden und Toten. Lazarus und der Prasser waren beide tot und die Kluft ist zwischen ihnen beiden. Sie wird nämlich schon erwähnt, bevor überhaupt vom Zurückkehren zu den Brüdern geredet wird.
Lies bitte genau.

Was die Mose-Stelle angeht: Sie trifft daneben. Denn es geht bei Fürbitte nicht um Totenbefragungs-Séancen. Das ist aber in der Bibelstelle gemeint: Totenbefragung, auf gleichem Level mit Weissagerei, Vogelorakel und Zauberei mit dem Ziel, die Zukunft zu erfahren. Ursache oder Grund dafür war: Mangelndes Gottvertrauen, mangelndes Vertrauen darauf, dass Gott für sein Volk sorgt. Das ist die Sünde, der Greuel.
Und nicht etwa die liebende Gemeinschaft der Glieder der Kirche Christi, die über den Tod hinaus besteht.

Lg Maria
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Re: Maria...

Beitragvon Mariette M. » Sa 19. Jun 2010, 23:43

Rosenhauch hat geschrieben:. Maria hört Dich nicht.


Nachtrag:

Ich habe erfahren, dass Maria hört und auf ihre Weise an meinem Leben teilnimmt.
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Re: Maria...

Beitragvon SunFox » So 20. Jun 2010, 00:57

Rosenhauch hat geschrieben:Es mag sein, dass sie uns vom Totenreich aus beobachten, aber da ist keine Kommunikation.


Hallo liebe(r) Rosenhauch, selbst das ist gemäß der Bibel nicht gegeben, zumindestens beoabachten keine verstorbenen Seelen etwas!

Prediger 9,3-6: "Das ist das Unglück bei allem, was unter der Sonne geschieht, dass es dem einen geht wie dem andern. Und dazu ist das Herz der Menschen voll Bosheit, und Torheit ist in ihrem Herzen, solange sie leben; danach müssen sie sterben. Denn wer noch bei den Lebenden weilt, der hat Hoffnung; denn ein lebender Hund ist besser als ein toter Löwe. Denn die Lebenden wissen, dass sie sterben werden, die Toten aber wissen nichts; sie haben auch keinen Lohn mehr, denn ihr Andenken ist vergessen. Ihr Lieben und ihr Hassen und ihr Eifern ist längst dahin; die Toten haben kein Teil mehr auf der Welt an allem, was unter der Sonne geschieht."

Und das trifft gemäß Vers 2 auf die Gerechten und Ungerechten gleichermaßen zu: "Es begegnet dasselbe dem einen wie dem andern: dem Gerechten wie dem Gottlosen, dem Guten und Reinen wie dem Unreinen; dem, der opfert, wie dem, der nicht opfert. Wie es dem Guten geht, so geht's auch dem Sünder!"

Im Tod sind also alle erst einmal gleich, man weiß nichts und man kann nichts mehr vollbringen, keine Liebe und kein Hass! Der Unterschied der Entschlafenen wird erst in der Auferstehung erkenntlich, die einen in der 1. Auferstehung zum ewigen Leben und die anderen in der 2. Auferstehung zum ewigen Tod! (Offenbarung 20)

Und zu Lazarus lese man sich hier unter Punkt 93 die Erklärung durch!

Und auch ein Daniel ist nicht in den Himmel gekommen, denn es heißt in Daniel 12,13: "Du aber, Daniel, geh hin, bis das Ende kommt, und ruhe, bis du auferstehst zu deinem Erbteil am Ende der Tage!"

Der HERR hat dem Daniel versprochen, das er Anteil an der 1. Auferstehung hat: "... bis du auferstehst zu deinem Erbteil ...!" = Ewiges Leben!

Und somit können wir im Gebet also keine Verstorbenen erreichen, auch eine Maria nicht, denn sie wartet genauso wie z.B. ein Daniel auf ihre Auferstehung, um dann ebenfalls ihr Erbteil (ewiges Leben) in Empfang zu nehmen!

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Maria...

Beitragvon alegna » So 20. Jun 2010, 07:20

Mariette M. hat geschrieben:Ich habe erfahren, dass Maria hört und auf ihre Weise an meinem Leben teilnimmt.

Von wo, oder von wem hast Du das erfahren?
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Re: Maria...

Beitragvon Mariette M. » So 20. Jun 2010, 11:10

alegna hat geschrieben:
Mariette M. hat geschrieben:Ich habe erfahren, dass Maria hört und auf ihre Weise an meinem Leben teilnimmt.

Von wo, oder von wem hast Du das erfahren?


Erfahren nicht im Sinne von gehört.. sondern im Sinne von die Erfahrung gemacht, erlebt.
Details gibts aber in diesem Rahmen keine.

LG Maria
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Re: Maria...

Beitragvon Mariette M. » So 20. Jun 2010, 11:13

SunFox hat geschrieben:
Rosenhauch hat geschrieben:Es mag sein, dass sie uns vom Totenreich aus beobachten, aber da ist keine Kommunikation.


Hallo liebe(r) Rosenhauch, selbst das ist gemäß der Bibel nicht gegeben, zumindestens beoabachten keine verstorbenen Seelen etwas!

Prediger 9,3-6: "Das ist das Unglück bei allem, was unter der Sonne geschieht, dass es dem einen geht wie dem andern. Und dazu ist das Herz der Menschen voll Bosheit, und Torheit ist in ihrem Herzen, solange sie leben; danach müssen sie sterben. Denn wer noch bei den Lebenden weilt, der hat Hoffnung; denn ein lebender Hund ist besser als ein toter Löwe. Denn die Lebenden wissen, dass sie sterben werden, die Toten aber wissen nichts; sie haben auch keinen Lohn mehr, denn ihr Andenken ist vergessen. Ihr Lieben und ihr Hassen und ihr Eifern ist längst dahin; die Toten haben kein Teil mehr auf der Welt an allem, was unter der Sonne geschieht."

Und das trifft gemäß Vers 2 auf die Gerechten und Ungerechten gleichermaßen zu: "Es begegnet dasselbe dem einen wie dem andern: dem Gerechten wie dem Gottlosen, dem Guten und Reinen wie dem Unreinen; dem, der opfert, wie dem, der nicht opfert. Wie es dem Guten geht, so geht's auch dem Sünder!"

Im Tod sind also alle erst einmal gleich, man weiß nichts und man kann nichts mehr vollbringen, keine Liebe und kein Hass! Der Unterschied der Entschlafenen wird erst in der Auferstehung erkenntlich, die einen in der 1. Auferstehung zum ewigen Leben und die anderen in der 2. Auferstehung zum ewigen Tod! (Offenbarung 20)

Und zu Lazarus lese man sich hier unter Punkt 93 die Erklärung durch!

Und auch ein Daniel ist nicht in den Himmel gekommen, denn es heißt in Daniel 12,13: "Du aber, Daniel, geh hin, bis das Ende kommt, und ruhe, bis du auferstehst zu deinem Erbteil am Ende der Tage!"

Der HERR hat dem Daniel versprochen, das er Anteil an der 1. Auferstehung hat: "... bis du auferstehst zu deinem Erbteil ...!" = Ewiges Leben!

Und somit können wir im Gebet also keine Verstorbenen erreichen, auch eine Maria nicht, denn sie wartet genauso wie z.B. ein Daniel auf ihre Auferstehung, um dann ebenfalls ihr Erbteil (ewiges Leben) in Empfang zu nehmen!

Liebe Grüße von SunFox



Dann erklär mit doch jetzt bitte mal, wo/wann du diese Erzählung vom Reichen und Lazarus ansiedelst...
... hat Jesus etwa gelogen, als er vom Bewusstsein des Reichen sprach, von seinem Leiden, seinem Durst? Oder von den Wonnen des Lazarus?
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Re: Maria...

Beitragvon alegna » So 20. Jun 2010, 11:24

Mariette M. hat geschrieben:
alegna hat geschrieben:
Mariette M. hat geschrieben:Ich habe erfahren, dass Maria hört und auf ihre Weise an meinem Leben teilnimmt.

Von wo, oder von wem hast Du das erfahren?


Erfahren nicht im Sinne von gehört.. sondern im Sinne von die Erfahrung gemacht, erlebt.
Details gibts aber in diesem Rahmen keine.

Das ist eine ehrliche Antwort, danke Dir.
So kannst Du also nur Annehmen, dass es Maria ist, weil Du das so glauben willst, auch wenn keine biblische Grundlage dafür besteht, aber konkret wissen tust Du es nicht, könnte es auch Jesus sein? Wenn ja, was würde es für Dich und Jesus bedeuten, wenn Du das was Er in Dir und für Dich tut, nicht Ihm sondern Maria zuordnest?
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Re: Maria...

Beitragvon Reginald 32 » So 20. Jun 2010, 11:32

Marietta schreibt:
Das Problem ist, dass die Lebenden auch einem wiedergekehrten Toten nicht glauben würden, dass es also gar keinen Sinn macht, einen Toten zurückzuschicken

Leute, ich kenne meine Bibel.


Hallo, liebe Maria.

Dass Du Deine Bibel kennst, wage ich nicht zu bezweifeln. Ob Du sie aber verstehst??_

Jesus erzählt hier eine Art von Gleichnis. Er verwendet dazu Elemente aus dem Bereich der griechischen Philosophie, die in dem damaligen Vielvölkerstaat Juda/Palästina wohl bekannt, von den Juden aber nicht geglaubt wurden. Und Jesus zieht daraus eine einzige Lehre, die Du oben im ersten Satz auch genau definierst.

Insofern kennst Du Deine Bibel tatsächlich.

Nun kommt der nächste Punkt: Du ziehst aus dem Gleichnis Schlüsse, die Jesus selbst nicht zieht. Du gehst also über Jesus hinaus. Das tun andere Christen zwar auch, ist aber im biblischen Sinne nicht statthaft. Sonst kannst Du nämlich in gerade passende Texte alles Mögliche hinein oder heraus lesen. Ein Gleichnis ist wie zwei sich überschneidende Kreise. Verglichen kann nur der Bereich der Überschneidung werden, sonst aber nichts. Ein einfaches Beispiel: Ein Junge ist schnell wie der Blitz. Verglichen wird die Schnelligkeit. Er hat aber nicht so viel Volt wie der Blitz und steckt mit seiner Schnelligkeit auch kein Haus an.

Das ist der Unterschied zwischen "Kennen" und "Verstehen".

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Maria...

Beitragvon Reginald 32 » So 20. Jun 2010, 11:45

Marietta schreibt:
Ich habe erfahren, dass Maria hört und auf ihre Weise an meinem Leben teilnimmt.


Ich glaube Dir, liebe Maria, dass Du dies erlebt hast. Da aber Maria real verstorben ist und nach der Bibel nichts Unsterbliches an oder in sich hatte (Gott ALLEIN ist ja unsterblich), und erst bei der Auferstehung der Toten wieder lebendig wird, kann sie Dich einfach nicht gehört haben.

Es gibt aber eine Macht im Universum, die sich unheimlich gut zu einem Engel des Lichts verstellen kann. Wer nun an eine "unsterbliche Seele" glaubt, dem kann diese Macht mit Leichtigkeit vorspielen, dass sie angeblich Maria, die Mutter Jesu sei. Sie kann jedem das vorspielen, was er sich wünscht, wie das Beispiel von Saul und Samuel in der Bibel zeigt.
Die Welt ist voll von Erscheinungen Marias oder anderer Verstorbener.
Die Bibel warnt uns in 2. Thess. 2:10+11 vor solchen Situationen.

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Maria...

Beitragvon Reginald 32 » So 20. Jun 2010, 12:07

Marietta bittet:
Dann erklär mit doch jetzt bitte mal, wo/wann du diese Erzählung vom Reichen und Lazarus ansiedelst...
... hat Jesus etwa gelogen, als er vom Bewusstsein des Reichen sprach, von seinem Leiden, seinem Durst? Oder von den Wonnen des Lazarus?


Es ist ganz einfach eine gleichnishafte Geschichte, die Jesus da erzählt. Hintergrund ist Luk. 16:14+15. Dort geht es um die geizigen Pharisäer. Denen und den anderen Zuhörern erzählt Jesus eine Geschichte, aus der alle die Lehre ziehen sollen, die Jesus daraus zieht.

Insofern stimmt das Gleichnis Jesu. Es stimmt auch mit der Bibelstelle in Prediger.

Da Du aber auf Grund Deiner Vorprägung Grundlagen für weitere nicht immer bibelgemäße Ansichten suchst, saugst Du aus dem Gleichnis Jesu weitere Lehren, die
E R nicht beabsichtigt hatte und die auch sonstigen Texten der Bibel widersprechen.

Die Bibel widerspricht also Deinen Ansichten. Aber Jesus widerspricht sich nicht selber. Das ist der feine Unterschied. Lass Deine Voreinstellungen fallen, akzeptiere, was Sunfox und die Bibel aussagen, und schon verschwinden alle Wiedersprüche.

Liebe Grüße von Reginald
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Re: Maria...

Beitragvon Mariette M. » So 20. Jun 2010, 14:37

Reginald 32 hat geschrieben:Lass Deine Voreinstellungen fallen, akzeptiere, was Sunfox .... aussagen, und schon verschwinden alle Wiedersprüche.

Liebe Grüße von Reginald


Ja, soweit kommts noch... entschuldige, aber darüber muss ich :lol:

Ich hab keine Widersprüche. Wie auch, wenn ich doch die Bibel so lese, wie sie gemeint ist von Anfang an. Seit ich sie "orthodox" lese, macht ALLES Sinn, kein Widerspruch mehr!

Auch liebe Grüsse, und sei mir nicht bös, aber dein Rat ist wirklich völlig unnütz für mich.
Maria
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Re: Maria...

Beitragvon Mariette M. » So 20. Jun 2010, 14:40

alegna hat geschrieben:Das ist eine ehrliche Antwort, danke Dir.
So kannst Du also nur Annehmen, dass es Maria ist, weil Du das so glauben willst, auch wenn keine biblische Grundlage dafür besteht, aber konkret wissen tust Du es nicht, könnte es auch Jesus sein? Wenn ja, was würde es für Dich und Jesus bedeuten, wenn Du das was Er in Dir und für Dich tut, nicht Ihm sondern Maria zuordnest?


Da ich nun nicht annehme, dass Jesus antwortet, wenn er mit "Maria, meine Mutter" angeredet wird... nein, es war definitiv nicht Jesus. Und auch - siehe oben - keine Erscheinung eines Dämons oder so. Genau gesagt, war es überhaupt keine Erscheinung. Es war SIE und sie hat mich zu einem gesunden Umgang mit SICH gezogen.
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Re: Maria...

Beitragvon Mariette M. » So 20. Jun 2010, 14:45

Reginald 32 hat geschrieben:
Marietta schreibt:
Ich habe erfahren, dass Maria hört und auf ihre Weise an meinem Leben teilnimmt.


Ich glaube Dir, liebe Maria, dass Du dies erlebt hast. Da aber Maria real verstorben ist und nach der Bibel nichts Unsterbliches an oder in sich hatte (Gott ALLEIN ist ja unsterblich), und erst bei der Auferstehung der Toten wieder lebendig wird, kann sie Dich einfach nicht gehört haben.


Du hast natürlich - nach Deinem Verständnis - absolut Recht, lieber Reginald.

Was aber, wenn Deine Grundannahmen schon falsch wären? Was, wenn nun doch die Kirche auf dem Fundament der Apostel Recht hätte? Was, wenn DEINE Lesart der Bibel falsch wäre?
Nach meinem Verständnis ist sie das nämlich.

Logo, ich bin hier fast allein als Orthodoxe unter vielen Freikirchlern. Logo, dass die Mehrheitsmeinung hier nicht orthodox ist. Fragwürdig im Sinne von hinterfragbar ist sie dennoch, die Mehrheitsmeinung.

schönen Nachmittag
Maria
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Wer englisch versteht...

Beitragvon Mariette M. » So 20. Jun 2010, 14:49

...dem empfehle ich sehr wärmstens die verlinkte Vortragsreihe!
Orthodoxe Theologie vom Feinsten.

Fr. Hopko hält hier eine Retraite für Frauen. Es ist das Beste, was ich je über die Gottesgebärerin gehört habe.

http://ancientfaith.com/specials/hopko_lectures

anklicken unter "Who is the Theotokos"

Grüessli
Maria
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Re: Maria...

Beitragvon SunFox » So 20. Jun 2010, 14:54

Mariette M. hat geschrieben:
Reginald 32 hat geschrieben:Lass Deine Voreinstellungen fallen, akzeptiere, was Sunfox .... aussagen, und schon verschwinden alle Wiedersprüche.

Liebe Grüße von Reginald


Ja, soweit kommts noch... entschuldige, aber darüber muss ich :lol:

Ich hab keine Widersprüche. Wie auch, wenn ich doch die Bibel so lese, wie sie gemeint ist von Anfang an. Seit ich sie "orthodox" lese, macht ALLES Sinn, kein Widerspruch mehr!

Auch liebe Grüsse, und sei mir nicht bös, aber dein Rat ist wirklich völlig unnütz für mich.
Maria


Liebe Maria, Reginald meinte sicherlich nicht das, so wie es jetzt von dir wiedergegeben wurde! ;)

Reginald schhrieb: "Lass Deine Voreinstellungen fallen, akzeptiere, was Sunfox und die Bibel aussagen, und schon verschwinden alle Wiedersprüche."

Im Grunde hast du eine Verdrehung der Aussage gemacht, indem du sie einseitig gestellt hast!

Es geht nicht um meine Aussagen, sondern um meine Aussagen bezüglich aufgezeigter biblischer Aussagen und daran gibts nun einmal nichts zu rütteln, denn es sind wörtliche Aussagen eines Istzustandes, sie bedürfen keiner eigenen Deutung!

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Maria...

Beitragvon Reginald 32 » So 20. Jun 2010, 15:00

Marietta fragte am 19.6.:
Lieber Reginald,

woher weisst Du so genau, wie es in der "Urkirche" war?

Lg Maria


Hallo, liebe Maria.
Ich habe zwar keine Lust, mir meinen Computer mit unendlich vielen Artikeln über die Herkunft der Marienverehrung verstopfen zu lassen, aber ein paar Angaben möchte ich Dir doch liefern. Doch Deinen Glauben will ich Dir nicht nehmen:


Marienverehrung
Im Neuen Testament lassen sich keinerlei Anfänge einer Marienverehrung finden und auch die Schriften der frühesten christlichen Lehrer nach dem Tod der Apostel, der sogenannten Apostolischen Väter, enthalten so gut wie keine Aussagen über Maria.[1] Die Legendenbildung um Maria geht dagegen hauptsächlich auf das apokryphe „Protevangelium des Jakobus“ zurück - eine Fälschung aus der Mitte des 2. Jahrhunderts -, das die Namen der Eltern Marias mit Anna und Joachim angibt und von ihrer „Jungfräulichkeit während der Geburt“ spricht. Über Tod oder Grab Marias war in der Frühzeit der Christenheit nichts bekannt, wie ein antiker Schreiber es beklagt [2] - geschweige denn über eine etwaige Himmelfahrt von ihr. Die heute gängige Vorstellung, Maria habe zuletzt in Ephesus gelebt und sei dort verschieden, entspringt in erster Linie den Visionen von zwei Frauen aus dem 19. Jh. (!), Rosalie Put und Anna Katharina Emmerick.[3]
Im 3. und vor allem 4. Jahrhundert beginnt in den verfolgungsfreien Zeiten in der Kirche allmählich eine gewisse Verehrung der Märtyrer und auch Marias aufzukeimen, insbesondere in der esoterisch beeinflussten Ostkirche. Origenes, ein früher, aber äußerst umstrittener Theologe, hatte Maria in einer seiner Schriften als theotokos, Gottesgebärerin, bezeichnet, was von einigen Christen enthusiastisch aufgegriffen wurde. Doch ansonsten sind Aussagen über Maria in den theologischen Schriften dieser Zeit immer noch äußerst dürftig. Auch gegen Ende des 4. / Anfang des 5. Jhs. gab es noch keine Marienfeste, offiziell keine an Maria gerichteten Gebete oder Lieder und keine Dogmen über ihre möglicherweise erhabene Stellung. Aber nach der letzten Beendigung der Christenverfolgung (313 n.Chr.) und der Erhebung des Christentums zur römischen Staatsreligion (391 n.Chr.) hatte sich unter der breiten Masse der wachsenden Kirche ein starker Wunsch nach der Verehrung Marias breit gemacht, da die zum Christentum konvertierten Heiden gewohnt waren, weiblichen Göttergestalten zu huldigen.Quelle: /www.betanien.de/Material/ermahnendes_Artikel/marienverehrung.htm

Marienverehrung hat heidnische Vorbilder
Auch die Marienverehrung geht auf heidnische Vorbilder zurück. Denn: Von einer "Verehrung" seiner Mutter findet sich bei Jesus nichts. Als Seine Mutter und Seine Brüder zu Jesus wollten, während Er gerade zu einer Gruppe von Menschen sprach, sagte Er zu dem, der Ihm dies gemeldet hatte: ,"Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder?" ...
Denn jeder, der den Willen meines Vaters im Himmel tut, ist mir Bruder, Schwester und Mutter (Mt. 12, 50). Ein anderes Mal rühmt eine Frau aus der Menge die Mutter Jesu: "Selig der Leib, der dich getragen hat." Jesus entgegnete: "Selig, die das Wort Gottes hören und es befolgen" (Lk. 11, 27-28). Mutterkult und Marienkult können sich demnach auf Jesus von Nazareth nicht berufen.
Auch im frühen Christentum ist eine Marienverehrung unbekannt. Vor dem dritten Jahrhundert kennt kein Kirchvater eine fortdauernde Jungfrauenschaft Marias. Bis zum sechsten Jahrhundert weiß niemand etwas von einer leiblichen Himmelfahrt.
Auf dem Konzil von Ephesus im Jahre 431 gab es jedoch ein entscheidendes Ereignis. Ephesus war ein bekanntes Heiligtum der heidnischen Muttergottheit Artemis bzw. Diana. Diana und Artemis sind Spielformen der antiken "Magna Mater", der Großen Mutter. In Ägypten ist es z. B. die Gestalt der Isis, die zur Zeit des Urchristentums auch im heidnischen Rom hoch im Kurs stand.
Diese Göttinnen treten regelmäßig mit einem Sohn auf, den sie dem Mythos nach "jungfräulich" geboren haben, und der häufig ihr Gatte wird: z. B. Semiramis und Nimrod, Astarte und Baal, Isis und Horus.
Auf dem Konzil von Ephesus wurde an die Stelle von Diana und Artemis Maria gesetzt. Viele Titel der alten Muttergottheiten gingen auf Maria, genauer auf die "Kultmana", über: "Himmelskönigin", "Gnadenspenderin", "Unbefleckte", "Gottesmutter" und "Gottesgebärerin". Das Dogma von Ephesus machte die leibliche Mutter Jesu zur "Gottesmutter". Mit diesem Begriff wird die Vorstellung erzeugt bzw. bewusst in Kauf genommen, dass Maria sozusagen über Gott steht.
Im Jahre 1854 verkündete dann Papst Pius IX. das Dogma von der "unbefleckten Empfängnis", wonach Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis, d.h. im Schoß ihrer Mutter Anna, von jedem Fehl der Erbsünde rein bewahrt geblieben sei.
Quelle: http://www.das-weisse-pferd.com/Kirchli ... maria.html

Das Christentum hatte zunächst nur einen männlichen Schöpfergott. Bei der Christianisierung stellte sich der römischen Kirche das Problem, daß die missionierte Bevölkerung immer wieder dazu zurückkehrte zu ihren heidnischen Göttinen wie Isis, Lilith, Kybele oder Diana zu beten. Nicht nur die feministische Theologie geht davon aus, daß dieser Umstand zur Einführung der Marienverehrung im Jahre 431 führte. Es gibt Stimmen die behaupten, erst die Einführung der Marienverehrung ermöglichte die endgültige Etablierung des Christentums.
Die freien Christen für den Christus der Bergpedigt äußern sich im römischen Jubeljahr 2000 kritisch zur Marienverehrung, und betrachten sie als babylonisches Heidentum. Für sie ist die Erfindung der Marienverehrung der Römischen Kirche als Ersatz für die antike Verehrung der Mutter-Gottheit, ein herausragendes Beispiel, wie sehr das babylonische Heidentum in unsere Tage hineinreicht. Die Tatsache, daß in heidnischen Religionen die Mutter genauso (oder noch mehr) angebetet wird wie ihr Sohn, ist vielleicht der größte Beweis dafür, daß sich Marienanbetung aus der früheren Anbetung der heidnischen Mutter-Gottheit heraus entwickelte!
Quelle: http://www.farbenundleben.de/kultur/sch ... donnen.htm

Allein für das Stichwort "Marienverehrung" liefert Dir Google 169 000 Artikel, zum Thema "Marienanbetung" weitere 2.139 Artikel. Aber wer sich so wie so festgelegt hat, für den ist das alles ohne Belang.

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Maria...

Beitragvon alegna » So 20. Jun 2010, 15:02

Mariette M. hat geschrieben:Da ich nun nicht annehme, dass Jesus antwortet, wenn er mit "Maria, meine Mutter" angeredet wird... nein, es war definitiv nicht Jesus. Und auch - siehe oben - keine Erscheinung eines Dämons oder so. Genau gesagt, war es überhaupt keine Erscheinung. Es war SIE und sie hat mich zu einem gesunden Umgang mit SICH gezogen.

Siehst Du, diese Antwort habe ich erwartet, deshalb meine Frage...denn auch nach meinem Verständnis der Bibel, gibt es keine Möglichkeit mit Maria in Kontakt zu treten, weil das Gott explizit untersagt, wie schon geschrieben wurde. Wir wissen aber dass Lichtwesen wie auch schon geschrieben wurde mit uns in Kontakt treten können
Reginald 32 hat geschrieben:Sie kann jedem das vorspielen, was er sich wünscht, wie das Beispiel von Saul und Samuel in der Bibel zeigt.
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Der einzige zu dem wir beten sollen ist der Dreieinige Gott, wer das nicht tut, sondern einen Umweg machen will, egal wie er das dann auch nennt, ob Fürbitten oder sonst was, geht auf einem gefährlichem Wege, nähmlich den Weg den Gott uns nicht gezeigt hat.
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Re: Maria...

Beitragvon alegna » So 20. Jun 2010, 15:20

SunFox hat geschrieben:Liebe Maria, Reginald meinte sicherlich nicht das, so wie es jetzt von dir wiedergegeben wurde! ;)

Reginald schhrieb: "Lass Deine Voreinstellungen fallen, akzeptiere, was Sunfox und die Bibel aussagen, und schon verschwinden alle Wiedersprüche."

Lieber SunFox
ich glaube unsere Maria hat schon richtig verstanden, ihr Lachen bezog sich sicher auf das fallen lassen der Voreinstellungen ;)

Liebe Grüsschen
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Re: Maria...

Beitragvon SunFox » So 20. Jun 2010, 15:40

Reginald 32 hat geschrieben:Auch die Marienverehrung geht auf heidnische Vorbilder zurück.


Liebe Maria, Reginald hat ja schon einiges dazu aufgeführt, in diesem Link wird auf das Thema noch vertieft eingegangen und auch gleichzeitig der bildliche Vergleich mitgeliefert! Unten auf der Seite immer auf '» Weiter' klicken, da die Thematik fortgesetzt wird! ;)

Wenn etwas in der Bibel selbst nicht zu finden ist, dann muß man sich eben fragen, wo das ganze seinen Ursprung hat!

Im Grunde ist der Marienglauben ein verchristlichter Aberglaube, da seine Ursprünge im Heidentum liegen! Aber warum hat man das gemacht? Zum einen haben viele (Teil)Bekehrte liebgewonnene Gepflogenheiten mit herüber getragen ins Christentum und zum zweiten war es leichter Heiden zu bekehren, wenn man ihnen eine gewisse Vertrautheit läßt, bzw. gibt, welches ihnen dann Unsicherheit nehmen sollte, da sie ja garnicht soviel von ihrem Exglauben aufgeben müßen! Es entstand also eine Christentum, welches auf die jeweiligen Bedürfnisse angepaßt wurde, sich aber dafür von der biblischen Wahrheit immer mehr entfernte!

Auf diesem Wege entstand dann in der katholischen Kirche die vielbesagte Tradition und da diese mit der Bibel nicht im Einklang zu bringen ist, hat man sie kurzerhand der Bibel gleichgestellt!

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Re: Maria...

Beitragvon alegna » So 20. Jun 2010, 16:09

Sei_Wachsam hat geschrieben:Und kleine Korrektur: Maria, Mutter Gottes, wird nicht angebetet.

Der neue Katechismus der katholischen Kirche erklärt mit einem Zitat vom 2. Vatikanum: „Schon seit ältester Zeit wird die selige Jungfrau unter dem Titel der ‚Gottesgebärerin‘ verehrt, unter deren Schutz die Gläubigen in allen Gefahren und Nöten bittend Zuflucht nehmen.“ Hier haben wir offizielle katholische Lehre von oberster Stelle, die Maria eine Autorität und Macht zuschreibt, welche allein Gott zusteht!

In der ganzen Bibel gibt es nicht ein Gebet an Maria, nicht einen Fall, daß sie jemandem auf wunderbare Weise geholfen hätte, und auch keine Verheißung, daß sie das könnte oder täte. Von Mose bis zur Offenbarung wird Schutz und Hilfe allein bei Gott bzw. Christus gesucht, allein von Gott bzw. Christus verheißen und allein bei Gott bzw. Christus gefunden. Das belegen Hunderte von Versen, von denen die folgenden nur eine kleine Zusammenstellung sind:

Eine Zuflucht ist der Gott der Urzeit, und unter dir sind ewige Arme (5. Mose 33,27).
Gott ist unsere Zuflucht und Stärke, als Beistand in Nöten reichlich gefunden (Psalm 46,2).
Auf Gott ruht mein Heil ... der Fels meines Schutzes, meine Zuflucht ist in Gott (Psalm 62,8).
Ich sage zum HERRN: Meine Zuflucht ... mein Gott, ich vertraue auf ihn (Psalm 91,2).
Fürchte dich nicht ... ich helfe dir, spricht der HERR, und dein Erlöser ist der Heilige Israels (Jesaja 41,14).
Herr [Jesus], rette mich! (Matthäus 14,30).
Herr [Jesus], hilf mir! (Matthäus 15,25). Laßt uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade [Gottes], damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe! (Hebräer 4,16).

Weshalb sollte dann jemand Maria anrufen? Ist sie vielleicht mächtiger als Gott oder hat sie mehr Mitleid oder ist sie verläßlicher oder antwortet sie schneller? Obwohl es die meisten Katholiken abstreiten würden, hat „Maria“ in heimtückischer Weise die christliche Dreieinigkeit ersetzt.
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Re: Maria...

Beitragvon Rosenhauch » So 20. Jun 2010, 16:30

SunFox hat geschrieben:
Rosenhauch hat geschrieben:Es mag sein, dass sie uns vom Totenreich aus beobachten, aber da ist keine Kommunikation.


Hallo liebe(r) Rosenhauch, selbst das ist gemäß der Bibel nicht gegeben, zumindestens beoabachten keine verstorbenen Seelen etwas!

Prediger 9,3-6: "Das ist das Unglück bei allem, was unter der Sonne geschieht, dass es dem einen geht wie dem andern. Und dazu ist das Herz der Menschen voll Bosheit, und Torheit ist in ihrem Herzen, solange sie leben; danach müssen sie sterben. Denn wer noch bei den Lebenden weilt, der hat Hoffnung; denn ein lebender Hund ist besser als ein toter Löwe. Denn die Lebenden wissen, dass sie sterben werden, die Toten aber wissen nichts; sie haben auch keinen Lohn mehr, denn ihr Andenken ist vergessen. Ihr Lieben und ihr Hassen und ihr Eifern ist längst dahin; die Toten haben kein Teil mehr auf der Welt an allem, was unter der Sonne geschieht."

Und das trifft gemäß Vers 2 auf die Gerechten und Ungerechten gleichermaßen zu: "Es begegnet dasselbe dem einen wie dem andern: dem Gerechten wie dem Gottlosen, dem Guten und Reinen wie dem Unreinen; dem, der opfert, wie dem, der nicht opfert. Wie es dem Guten geht, so geht's auch dem Sünder!"

Im Tod sind also alle erst einmal gleich, man weiß nichts und man kann nichts mehr vollbringen, keine Liebe und kein Hass! Der Unterschied der Entschlafenen wird erst in der Auferstehung erkenntlich, die einen in der 1. Auferstehung zum ewigen Leben und die anderen in der 2. Auferstehung zum ewigen Tod! (Offenbarung 20)

Und zu Lazarus lese man sich hier unter Punkt 93 die Erklärung durch!

Und auch ein Daniel ist nicht in den Himmel gekommen, denn es heißt in Daniel 12,13: "Du aber, Daniel, geh hin, bis das Ende kommt, und ruhe, bis du auferstehst zu deinem Erbteil am Ende der Tage!"

Der HERR hat dem Daniel versprochen, das er Anteil an der 1. Auferstehung hat: "... bis du auferstehst zu deinem Erbteil ...!" = Ewiges Leben!

Und somit können wir im Gebet also keine Verstorbenen erreichen, auch eine Maria nicht, denn sie wartet genauso wie z.B. ein Daniel auf ihre Auferstehung, um dann ebenfalls ihr Erbteil (ewiges Leben) in Empfang zu nehmen!

Liebe Grüße von SunFox



Danke SunFox für Deinen Hinweis, die Links und die Bibelstellen. Ich dachte auch in dieser Richtung, konnte das aber nicht belegen. :)

Herzlich Rosenhauch (übrigens bin weiblich)
Rosenhauch
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