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Einzigkeit und Einheit der Kirche

Diskussion und Fragen zur römisch-katholischen Kirche

Moderator: bigbird

Einzigkeit und Einheit der Kirche

Beitragvon SunFox » Mo 22. Jun 2009, 01:07

SunFox hat geschrieben:"Nur die Orthodoxe Kirche ist eine echte "Teilkirche", während allen protestantischen Kirchen - "die den gültigen Episkopat und die ... Wirklichkeit des eucharistischen Mysteriums nicht bewahrt haben" - bestenfalls der (mindere) Status "kirchlicher Gemeinschaften" zugebilligt wird. Folgerichtig weist Kardinal Ratzinger die Vorsitzenden aller katholischen Bischofskonferenzen in einem Schreiben vom 30. Juni 2000 ausdrücklich darauf hin, dass es nicht angemessen sei, "hinsichtlich der Anglikanischen Gemeinschaft sowie der nicht katholischen kirchlichen Gemeinschaften von ,Schwesterkirchen' zu sprechen. ... Es muss jederzeit klar sein ... dass die eine heilige katholische und apostolische universale Kirche nicht die ,Schwester', sondern die ,Mutter'" all dieser Kirchen und Gemeinschaften ist."


Aber ich kann nicht verstehen, wieso du dich über obiges Statement vom damaligen Kardinal Ratzinger (wenn es denn so überhaupt stimmt) derart aufregst, wenn du selber über seine Kirche auch nicht besser denkst (im Gegenteil!).


Nach dem Glauben der RKK ist sie die Kirche einzig und allein, die im Besitz der endgültigen Wahrheit ist! Man bezeichnet sich deshalb als Mutter aller anderen Kirchen, weil sie diese aus sich hervorgegangen sieht! Somit erhebt die katholische Kirche praktisch auch ein Mutterrecht über diese Kirchen und nur wenn diese in der Mutter Schoß zurückkehren, sind sie ein Teil der Kirche Gottes auf dieser Erde und nur dann!

"Das Zweite Vatikanische Konzil hat diese grundlegende Wahrheit dem Glaubensbewusstsein der Kirche erneut eingeschärft. In der Darlegung des Heilsplanes des Vater für die ganze Menschheit hat das Konzil das Mysterium Christi und das Mysterium des Geistes von Anfang an eng miteinander verbunden. Das ganze Werk der Auferbauung der Kirche (RKK, SF) durch das Haupt Jesus Christus im Laufe der Jahrhunderte wird als ein Werk gesehen, das er in Gemeinschaft mit seinem Geist vollbringt."

Somit sind nach Selbsteinschätzung der RKK alle anderen Kirchen nicht ein Werk des Heiligen Geistes, da die grundlegenden Wahrheiten nicht dem selben Geist entspringen können, da der Charakter der Unterschiedlichkeit dieses einfach nicht zuläßt, darum sieht sich die RKK auch als die eine heilige katholische und apostolische universale Kirche an!

"Das Lehramt anerkennt die heilsgeschichtliche Funktion des Geistes im ganzen Universum und in der ganzen Geschichte der Menschheit, bekräftigt jedoch zugleich: »Es ist derselbe Geist, der bei der Menschwerdung, im Leben, im Tode und bei der Auferstehung Jesu mitgewirkt hat und der in der Kirche (RKK, SF) wirkt."

Wer also in seiner Lehrmeinung nicht mit der RKK konform geht, kann also nicht in diesem selben Geist stehen!

"Der Herr Jesus, der einzige Erlöser, hat nicht eine bloße Gemeinschaft von Gläubigen gestiftet. Er hat die Kirche (RKK, SF) als Heilsmysterium gegründet: Er selbst ist in der Kirche und die Kirche ist in ihm ... Deshalb muss in Verbindung mit der Einzigkeit und der Universalität der Heilsmittlerschaft Jesu Christi die Einzigkeit der von ihm gestifteten Kirche als Wahrheit des katholischen Glaubens fest geglaubt werden. Wie es nur einen einzigen Christus gibt, so gibt es nur einen einzigen Leib Christi, eine einzige Braut Christi: »die eine alleinige katholische und apostolische Kirche«. ... Die Gläubigen sind angehalten zu bekennen, dass es eine geschichtliche, in der apostolischen Sukzession verwurzelte Kontinuität zwischen der von Christus gestifteten und der katholischen Kirche gibt: »Dies ist die einzige Kirche Christi ... Sie zu weiden, hat unser Erlöser nach seiner Auferstehung dem Petrus übertragen (vgl. Joh 21,17), ihm und den übrigen Aposteln hat er ihre Ausbreitung und Leitung anvertraut (vgl. Mt 28,18ff.), für immer hat er sie als ”die Säule und das Fundament der Wahrheit“ (1 Tim 3,15) errichtet."

Der Anspruch der RKK ist klar und unmissverständlich formuliert, wer nicht katholisch ist, der gehört nicht zur Braut Christi!

Und somit ist die nachfolgende Apologie aus der Quelle der obigen Zitate die reinste Polemik und nichts anderes als Augenwischerei, denn man hat seinen Anspruch im Vorfeld schon klar abgesteckt!

Man muß sich also als Nichtkatholik fragen, wenn man nicht zur Braut Christi (RKK im Eigenverständnis) gehört, ob man dann überhaupt Christ ist?

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Re: Einzigkeit und Einheit der Kirche

Beitragvon doro » Mo 22. Jun 2009, 01:12

Man muß sich also als Nichtkatholik fragen, wenn man nicht zur Braut Christi (RKK im Eigenverständnis) gehört, ob man dann überhaupt Christ ist?

Gleichzeitig bist du es aber, der auch die Meinung vertritt, dass man als Katholik aus der RKK hinaus zu Jesus hin gerettet werden müsse.

lg, doro
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Re: Einzigkeit und Einheit der Kirche

Beitragvon SunFox » Mo 22. Jun 2009, 01:16

doro hat geschrieben:
Man muß sich also als Nichtkatholik fragen, wenn man nicht zur Braut Christi (RKK im Eigenverständnis) gehört, ob man dann überhaupt Christ ist?

Gleichzeitig bist du es aber, der auch die Meinung vertritt, dass man als Katholik aus der RKK hinaus zu Jesus hin gerettet werden müsse.

lg, doro


Oder man muß wohl katholisch werden liebe doro! ;)

Es ist offizielle katholische Lehrmeinung und da ich diese nicht teilen kann, hat entweder die RKK Unrecht oder ich, ich kann es nun mal nicht ändern!

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Re: Einzigkeit und Einheit der Kirche

Beitragvon doro » Mo 22. Jun 2009, 01:26

Ich hab schon wieder meinen Punkt nicht rüberbringen können... Aber ich hatte sowieso deine Worte etwas anders in Erinnerung. Vielleicht lag es auch daran. Tut mir leid.
Du schreibst, dass die Gläubigen aus der RKK herausgerettet werden müssen: Link. Ich hatte das noch etwas krasser in Erinnerung. Aber dennoch: eigentlich ist deine Ansicht über die RKK doch nicht wirklich weniger schlimm als die Ansicht der RKK über aus der Reformation hervorgegangene Gemeinschaften.

Und sowieso würd ich dann da auch noch die Praxis mit einbeziehen: ich sehe leider, leider in Freikirchen (bzw. besser wäre vielleicht zu sagen: bei vielen Freikirchlern) einiges mehr Katholiken-Bashing als Protestanten-Bashing bei den Katholiken (das ich im Übrigen dann nicht weniger schlimm finde). Weiss nicht, ob das nur damit zu tun hat, dass ich mich im evangelischen Bereich mehr engagiere. Ich vermute, nicht.

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Re: Einzigkeit und Einheit der Kirche

Beitragvon SunFox » Mo 22. Jun 2009, 05:35

Liebe doro,

wenn eine Kirche den Standpunkt vertritt, das sie einzig und allein den Leib Christi ausmacht, das sie einzige und allein die Braut Christi ist, als was würdest du das bezeichnen?

Eine Kirche die die anderen christlichen Kirchen und Gemeinschaften sogar irgendwo mit den restlichen Religionen dieser Welt auf eine Stufe stellt, denn auch dieses wird wenn man genau liest mit diesem offiziellen Papier gesagt, wie würdest du das nennen?

Könnte man dieses als Protestanten-Bashing (offentliche Beschimpfung) bezeichnen?

Jetzt gehe mal Sonntags vor einer katholischen Kirche und frage die Menschen, ob sie wissen was in diesem Papier steht?

Das kannst du vor x-beliebigen anderen katholischen Kirchen wiederholen und welche Antwort wirst du aller Regel nach erhalten?

Kaum jemand kennt wirklich den Inhalt und so wird das allgemeine Katholikenvolk auch kein Protestanten-Bashing tätigen! Erst die Katholiken sich auskennen, die werden dann radikal in ihren Äußerungen und da fallen dann auch so Sätze wie: "Wenn du nicht katholisch bist, dann kommst du auch nicht im Himmel!"

Man kann es ihnen noch nicht einmal verübeln, denn sie werden es ja so gelehrt und da die RKK auch den Anspruch erhebt, einzig und allein die Wahrheit zu besitzen und so hat halt die Kirche immer recht!

Wenn nun protestantische Kirchen, aller Regel nach Freikirchen darauf verweisen wie die katholische Kirche sich selbst sieht, ist dieses dann Katholiken-Bashing?

Alle protestantischen Kirchen akzeptieren diese Wahrheit der katholischen Kirche nicht und andere katholische Wahrheiten werden gleichfalls nicht anerkannt als Wahrheit, ist dieses Katholiken-Bashing?

Und wenn dann einige Protestanten der Meinung sind, das man diese Menschen aus dieser katholischen Allmachtsumklammerung in die Freiheit Jesu bringen sollte, ist dieses dann Katholiken-Bashing?

Sind es wirklich öffentliche Beschimpfungen, wenn man dem alleinseligmachenden Anspruch der RKK widerspricht?

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Einzigkeit und Einheit der Kirche

Beitragvon doro » Mo 22. Jun 2009, 14:45

Hallo SunFox

Es tut mir leid, aber ich sehe den Sinn nicht, weshalb wir zwei jetzt hier darüber diskutieren sollten. Weshalb willst du das überhaupt hier diskutieren? Im Moment schreiben doch gar nicht so viele Katholiken mit, oder?

Ich sehe solche Äusserungen von katholischer Seite durchaus als problematisch! Aber einer muss den Anfang machen und offen auf die andere Seite zugehen: bist du bereit?
Dann such dir ein paar gläubige Katholiken in deinem Umfeld, gründet einen Hauskreis oder ähnliches. Fangt an, euch auszutauschen, gemeinsam zu beten und vor unseren Herrn zu kommen. Oder trinkt zumindest ab und an Kaffee zusammen.

Ganz ehrlich gesagt, glaube ich, dass das einen weiter bringt, als jetzt hier darüber unter Protestanten zu diskutieren. Ausser es kommt ein Katholik, der darüber diskutieren möchte.

lg, doro
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Re: Einzigkeit und Einheit der Kirche

Beitragvon Mariette M. » Di 23. Jun 2009, 13:04

SunFox hat geschrieben:
Es ist offizielle katholische Lehrmeinung und da ich diese nicht teilen kann, hat entweder die RKK Unrecht oder ich, ich kann es nun mal nicht ändern!

Liebe Grüße von SunFox


Ich setz mal noch einen drauf:
vielleicht habt ihrauch beide Unrecht. :lol:

(siehe meine Signatur, lach)
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
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Re: Einzigkeit und Einheit der Kirche

Beitragvon doro » Mi 24. Jun 2009, 00:46

Mariette M. hat geschrieben:Ich setz mal noch einen drauf:
vielleicht habt ihrauch beide Unrecht. :lol:

(siehe meine Signatur, lach)

Sorry, aber das ist OT, finde ich...

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Re: Einzigkeit und Einheit der Kirche

Beitragvon onThePath » Mi 24. Jun 2009, 00:56

Ich bin auch noch etwas katholisch, wenn auch seit meiner Jugend nicht mehr wirklich. ;)

Wenn man es schafft, soll man von allen Denominationen und Gemeinden nur das Beste nehmen.

Es gibt nur eine wahre Kirche......warum denn ? Dogmen und Lehren von Kirchen sind wohl nie irrtumsfrei.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Einzigkeit und Einheit der Kirche

Beitragvon Naqual » Di 30. Jun 2009, 11:16

onThePath hat geschrieben:Wenn man es schafft, soll man von allen Denominationen und Gemeinden nur das Beste nehmen.

Es gibt nur eine wahre Kirche......warum denn ? Dogmen und Lehren von Kirchen sind wohl nie irrtumsfrei.


Hi Otp,

vielleicht einmal ein Thema, wo sogar wir beide an einem Strang ziehen. :mrgreen:

Es gibt tatsächlich nur einen Leib Christi und nicht verschiedene Christüsse. Der Gedankenfehler ist eine Treppenstufe weiter hinten gedanklich: dass der Leib Christi überhaupt eine Organistion ist.
Paulus ist da durchaus hilfreich in seiner Betrachtung der Dinge. Und bekanntlich lehnte er jegliche Fraktionenbildung wie z.B. Pauliniker, etc. ab.
Paulus beschreibt den Leib Christi als die Gemeinschaft aller im Glauben Stehenden.
So denke ich, dass der Leib Christi konfessionsgrenzenunabhängig ist, er bezieht sich ja eben nicht auf Organistionen (die "lediglich" eine weltliche Ausdrucksform der Gläubigen sind), sondern auf die Gläubigen.

Dein Vorschlag, aus den Konfessionen stets das Beste herauszunehmen ist sehr gut. Es entspricht auch meiner Erfahrung. Ich finde zumindest in jeder Konfession Dinge, die mir dort einen deutlicheren Ausdruck erfahren als in anderen Konfessionen. Teils ist auch die ernsthafte (und nicht vorverurteilende) Beschäftigung mit anderen Konfessionen einem selbst sehr hilfreich.
"Prüfet aber alles und das Gute behaltet" ;)
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Re: Einzigkeit und Einheit der Kirche

Beitragvon bigbird » Di 30. Jun 2009, 11:33

Man muss die Menschen nicht "aus einer Kirche herausretten", sondern "zu Jesus hin führen", wo sie gerettet werden. :))

bb
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Re: Einzigkeit und Einheit der Kirche

Beitragvon Oli4 » Di 30. Jun 2009, 15:00

Naqual hat geschrieben:Der Gedankenfehler ist eine Treppenstufe weiter hinten gedanklich: dass der Leib Christi überhaupt eine Organistion ist.
Paulus ist da durchaus hilfreich in seiner Betrachtung der Dinge. Und bekanntlich lehnte er jegliche Fraktionenbildung wie z.B. Pauliniker, etc. ab.
Paulus beschreibt den Leib Christi als die Gemeinschaft aller im Glauben Stehenden.

Die Eklesia ist wie du bemerkst keine Organisation, doch so ein geistlicher Organismus.
Dieser Organismus lebt; er ist lebendig. Und alles was Leben hat braucht ein Umfeld in dem es vernünftig, nach Plan- und Massgabe des Schöpfers leben kann.
Da gibt es schon Umfelder, welche dieses neue Leben erdrücken, erstickem, behindern. BB gebe ich recht, dass nicht das Umfeld neues Leben hervorbringt, sondern dass der Lebensspender das tote Glied zum Glied im lebendigen Organismus hin beleben muss. Würden mehr solche Glieder im alten Umfeld lebendig, so würde das Umfeld sich von selbst reinigen und somit lebenserhaltend wirken.
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Re: Einzigkeit und Einheit der Kirche

Beitragvon SunFox » So 14. Jul 2013, 20:49

bigbird hat geschrieben:Man muss die Menschen nicht "aus einer Kirche herausretten", sondern "zu Jesus hin führen", wo sie gerettet werden. :))

bb


Wenn nun aber die katholische Kirche eine andere Vorstellung von Errettung hat liebe bb?

"Weil die Messe der opfernde, blutende, gnadenspendende Christus ist, sobald der Priester die Wandlungsworte gesprochen hat, kann man sagen: Alles Heil hängt von der Hl. Messe ab. Ohne die Messe versiegt der Gnadenstrom des Kreuzes. Ohne die Messe kein Fliessen des Kostbaren Blutes. Ohne die Messe keine Sündenvergebung. Ohne die Messe keine Gnade. Ohne die Messe keine Heiligkeit. Ohne die Messe keine ewige Seligkeit. Die Messe ist der grosse Gnadenkanal der Christenheit." Quelle

"Das Dekret des Zweiten Vatikanischen Konzils über den Ökumenismus erklärt:

"Nur durch die katholische Kirche Christi, die allgemeine Hilfe zum Heil ist, kann man die ganze Fülle der Heilsmittel erlangen. Denn einzig dem Apostelkollegium, dem Petrus vorsteht, hat der Herr, so glauben wir, alle Güter des Neuen Bundes anvertraut, um den einen Leib Christi auf Erden zu bilden, dem alle völlig einverleibt werden müssen, die schon auf irgendeine Weise zum Volke Gottes gehören" (UR 3)." Deutsche Vatikanseite

Was gilt für die anderen, die nicht der katholischen Kirche einverleibt sind?

Keine Sündenvergebung, keine Gnade, keine Heiligkeit, keine ewige Seligkeit!

Wie will man jene zu Jesus hinführen, wenn man doch praktisch ein Ungläubiger ist?

In dem ersten Link wird direkt oben Pater Pio mit folgenden Worten zitiert: "Eher kann die Welt ohne die Sonne existieren, als ohne die heilige Messe."

Damit wird die heilige Messe über die Schöpfung Gottes erhoben!

"Alles Heil hängt von der Hl. Messe ab. Ohne die Messe versiegt der Gnadenstrom des Kreuzes. Ohne die Messe kein Fliessen des Kostbaren Blutes."

Und damit wird die heilige Messe über die Zusagen Jesu erhoben!

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Re: Einzigkeit und Einheit der Kirche

Beitragvon Richard3 » Mo 15. Jul 2013, 07:41

SunFox hat geschrieben:"Das Dekret des Zweiten Vatikanischen Konzils über den Ökumenismus erklärt:

"Nur durch die katholische Kirche Christi, die allgemeine Hilfe zum Heil ist, kann man die ganze Fülle der Heilsmittel erlangen. Denn einzig dem Apostelkollegium, dem Petrus vorsteht, hat der Herr, so glauben wir, alle Güter des Neuen Bundes anvertraut, um den einen Leib Christi auf Erden zu bilden, dem alle völlig einverleibt werden müssen, die schon auf irgendeine Weise zum Volke Gottes gehören" (UR 3)." Deutsche Vatikanseite

Was gilt für die anderen, die nicht der katholischen Kirche einverleibt sind?

Keine Sündenvergebung, keine Gnade, keine Heiligkeit, keine ewige Seligkeit!


Dieses Selbstverständnis wurde vor kurzem eindrucksvoll von einer (älteren) bayerischen Fernsehansagerin im Deutschen Fernsehen illustriert.

Sie kam aus einem evangelischen Elternhaus und kam durch Umzug der Eltern in eine katholisch geprägte Gegend und dort in ein katholisches Internat.
"Ich zählte dort als Heidin", erzählte sie, und die Mitinsassen waren voller Mitleid.
Nach 2 Jahren nahm die Oberin sie beiseite und fragte sie: Sag mal Kind, was machst du, wenn du in die Situation kommst, dass du auf dem Sterbebett plötzlich merkst, du hattest den falschen Glauben?"
Schockstarre.
Nach wenigen Sekunden kam die Antwort in Form einer Gegenfrage:
"Was machen Sie denn, Frau Oberin, wenn Sie in diese Situation kommen?"
Tödliche Stille.
"Ich wurde nie mehr diesbezüglich belästigt", sagte sie.

Obwohl diese Geschichte hier genau zum Thema passt, drängte sie sich mir schon beim Überfliegen des ellenlangen, oft monologartigen Hin-und Her, im Thread "Entrückung und dann Wiederkunft" zwischen Sunfox und Lambert auf.

Gruß Richard
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Re: Einzigkeit und Einheit der Kirche

Beitragvon SunFox » Mo 15. Jul 2013, 09:44

Richard3 hat geschrieben:Obwohl diese Geschichte hier genau zum Thema passt, drängte sie sich mir schon beim Überfliegen des ellenlangen, oft monologartigen Hin-und Her, im Thread "Entrückung und dann Wiederkunft" zwischen Sunfox und Lambert auf.


Hallo lieber Richard, da liegt die Sache aber etwas anders!

Der gute Lambert braucht mich, aber ich brauche nicht ihn! ;)

Ich diskutiere mit Lambert doch nicht, weil ich von ihm Bestätigung für meine Ausführungen brauch, eher das passiert, wird er wohl vorher entrückt! :lol:

Oder brauchst du noch von jemanden Bestätigung, wenn du zu 100% weißt, das du Recht hast?

Für mich ist die Diskussion nur noch ein Art Fallstudie, wobei ich mal über die gewonnenen Erkenntnisse schweige!

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Re: Einzigkeit und Einheit der Kirche

Beitragvon bigbird » Mo 15. Jul 2013, 14:55

SunFox hat geschrieben:
bigbird hat geschrieben:Man muss die Menschen nicht "aus einer Kirche herausretten", sondern "zu Jesus hin führen", wo sie gerettet werden. :))

bb


Wenn nun aber die katholische Kirche eine andere Vorstellung von Errettung hat liebe bb?



Es geht doch nicht um eine Vorstellung von irgendwem, unser Auftrag ist, Jesus weiter bekannt zu machen.

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Re: Einzigkeit und Einheit der Kirche

Beitragvon SunFox » Mo 15. Jul 2013, 15:12

bigbird hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:
bigbird hat geschrieben:Man muss die Menschen nicht "aus einer Kirche herausretten", sondern "zu Jesus hin führen", wo sie gerettet werden. :))

bb


Wenn nun aber die katholische Kirche eine andere Vorstellung von Errettung hat liebe bb?



Es geht doch nicht um eine Vorstellung von irgendwem, unser Auftrag ist, Jesus weiter bekannt zu machen.

bb


Man kann aber einen falschen Jesus bekant machen und ebenso den rechten Jesus bekannt machen liebe bb!

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Re: Einzigkeit und Einheit der Kirche

Beitragvon bigbird » Mo 15. Jul 2013, 15:19

SunFox hat geschrieben:
Man kann aber einen falschen Jesus bekant machen und ebenso den rechten Jesus bekannt machen liebe bb!



"Man" kann noch viel, welchen machst du bekannt? Das ist deine Verantwortung, und ich, ich bin für mich allein verantwortlich - naja, und noch ein bisschen fürs Forum. ;)

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Re: Einzigkeit und Einheit der Kirche

Beitragvon SunFox » Mo 15. Jul 2013, 15:29

bigbird hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:
Man kann aber einen falschen Jesus bekant machen und ebenso den rechten Jesus bekannt machen liebe bb!



"Man" kann noch viel, welchen machst du bekannt?


Offenbarung 1,5-8: "Jesus Christus, der der treue Zeuge ist, der Erstgeborene der Toten und der Fürst der Könige der Erde! Dem, der uns liebt und uns von unseren Sünden erlöst hat durch sein Blut und uns gemacht hat zu einem Königtum, zu Priestern seinem Gott und Vater: Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, welche ihn durchstochen haben, und wehklagen werden seinetwegen alle Stämme der Erde. Ja, Amen. Ich bin das Alpha und das Omega, spricht der Herr, Gott, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige."

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Re: Einzigkeit und Einheit der Kirche

Beitragvon bigbird » Mo 15. Jul 2013, 15:35

SunFox hat geschrieben:
bigbird hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:
Man kann aber einen falschen Jesus bekant machen und ebenso den rechten Jesus bekannt machen liebe bb!



"Man" kann noch viel, welchen machst du bekannt?


Offenbarung 1,5-8: "Jesus Christus, der der treue Zeuge ist, der Erstgeborene der Toten und der Fürst der Könige der Erde! Dem, der uns liebt und uns von unseren Sünden erlöst hat durch sein Blut und uns gemacht hat zu einem Königtum, zu Priestern seinem Gott und Vater: Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, welche ihn durchstochen haben, und wehklagen werden seinetwegen alle Stämme der Erde. Ja, Amen. Ich bin das Alpha und das Omega, spricht der Herr, Gott, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige."

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Re: Einzigkeit und Einheit der Kirche

Beitragvon Trixi » Mo 15. Jul 2013, 16:09

SunFox hat geschrieben:
bigbird hat geschrieben:Man muss die Menschen nicht "aus einer Kirche herausretten", sondern "zu Jesus hin führen", wo sie gerettet werden. :))

bb


Wenn nun aber die katholische Kirche eine andere Vorstellung von Errettung hat liebe bb?


Die katholische Kirche hat eine andere Vorstellung als du. Du hast eine andere Vorstellung als die katholische Kirche. Wo ist da der Unterschied?

Es bringt rein garnichts, den Menschen irgendwelche Vorstellungen wegzunehmen, um die eigenen Vorstellungen ihnen nahe zu bringen.

Jesus ist den Menschen immer da begegnet wo sie standen - wo ihre Vorstellungen stattfanden. Er hat seine Botschaft in die Vorstellungen seiner jeweiligen Zuhörer oder Gesprächspartner hinein gepackt. Immer mit der Grundbotschaft, dass er etwas zu GEBEN hat.

Jesus hat nicht aufgefordert, den Menschen etwas zu nehmen, was wir für falsch halten, sondern ihnen die frohe Botschaft (von Jesus Christus) zu bringen.

Wenn es denn nötig ist, dass jemand etwas ablegen muss, dann wird das geschehen, wenn Menschen mit Jesus in Berührung kommen, weil sie von ihm etwas Besseres erhalten!
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Re: Einzigkeit und Einheit der Kirche

Beitragvon SunFox » Di 16. Jul 2013, 00:10

Trixi hat geschrieben:Jesus hat nicht aufgefordert, den Menschen etwas zu nehmen, was wir für falsch halten, sondern ihnen die frohe Botschaft (von Jesus Christus) zu bringen.


Folgende Worte Jesu sagen aber etwas anderes:

Offenbarung 3,2-6: "Ich kenne deine Werke und deine Mühsal und deine Geduld und weiß, dass du die Bösen nicht ertragen kannst; und du hast die geprüft, die sagen, sie seien Apostel und sind's nicht, und hast sie als Lügner befunden und hast Geduld und hast um meines Namens willen die Last getragen und bist nicht müde geworden. Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlässt. So denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! Wenn aber nicht, werde ich über dich kommen und deinen Leuchter wegstoßen von seiner Stätte - wenn du nicht Buße tust. Aber das hast du für dich, dass du die Werke der Nikolaïten hassest, die ich auch hasse."

Offenbarung 3,12-16: "Das sagt, der da hat das scharfe, zweischneidige Schwert: Ich weiß, wo du wohnst: da, wo der Thron des Satans ist; und du hältst an meinem Namen fest und hast den Glauben an mich nicht verleugnet, auch nicht in den Tagen, als Antipas, mein treuer Zeuge, bei euch getötet wurde, da, wo der Satan wohnt. Aber einiges habe ich gegen dich: Du hast Leute dort, die sich an die Lehre Bileams halten, der den Balak lehrte, die Israeliten zu verführen, vom Götzenopfer zu essen und Hurerei zu treiben. So hast du auch Leute, die sich in gleicher Weise an die Lehre der Nikolaïten halten. Tue Buße; wenn aber nicht, so werde ich bald über dich kommen und gegen sie streiten mit dem Schwert meines Mundes."

Offenbarung 3,19-23: "Ich kenne deine Werke und deine Liebe und deinen Glauben und deinen Dienst und deine Geduld und weiß, dass du je länger je mehr tust. Aber ich habe gegen dich, dass du Isebel duldest, diese Frau, die sagt, sie sei eine Prophetin, und lehrt und verführt meine Knechte, Hurerei zu treiben und Götzenopfer zu essen. Und ich habe ihr Zeit gegeben, Buße zu tun, und sie will sich nicht bekehren von ihrer Hurerei. Siehe, ich werfe sie aufs Bett und die mit ihr die Ehe gebrochen haben in große Trübsal, wenn sie sich nicht bekehren von ihren Werken, und ihre Kinder will ich mit dem Tode schlagen."

Offenbarung 4,1-5: "Das sagt, der die sieben Geister Gottes hat und die sieben Sterne: Ich kenne deine Werke: Du hast den Namen, dass du lebst, und bist tot. Werde wach und stärke das andre, das sterben will, denn ich habe deine Werke nicht als vollkommen befunden vor meinem Gott. So denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und halte es fest und tue Buße! Wenn du aber nicht wachen wirst, werde ich kommen wie ein Dieb und du wirst nicht wissen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde. Aber du hast einige in Sardes, die ihre Kleider nicht besudelt haben; die werden mit mir einhergehen in weißen Kleidern, denn sie sind's wert. Wer überwindet, der soll mit weißen Kleidern angetan werden, und ich werde seinen Namen nicht austilgen aus dem Buch des Lebens, und ich will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.

Offenbarung 4,14-20: "Das sagt, der Amen heißt, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes: Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist. Ach, dass du kalt oder warm wärest! Weil du aber lau bist und weder warm noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde. Du sprichst: Ich bin reich und habe genug und brauche nichts!, und weißt nicht, dass du elend und jämmerlich bist, arm, blind und bloß. Ich rate dir, dass du Gold von mir kaufst, das im Feuer geläutert ist, damit du reich werdest, und weiße Kleider, damit du sie anziehst und die Schande deiner Blöße nicht offenbar werde, und Augensalbe, deine Augen zu salben, damit du sehen mögest. Welche ich lieb habe, die weise ich zurecht und züchtige ich. So sei nun eifrig und tue Buße! Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir."

Jesus achtet also auch auf die Feinheiten und spricht hier und da deswegen auch Warnungen aus!

2.Korinther 11,10-15: "So gewiss die Wahrheit Christi in mir ist, so soll mir dieser Ruhm im Gebiet von Achaja nicht verwehrt werden. Warum das? Weil ich euch nicht lieb habe? Gott weiß es. Was ich aber tue, das will ich auch weiterhin tun und denen den Anlass nehmen, die einen Anlass suchen, sich zu rühmen, sie seien wie wir. Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter und verstellen sich als Apostel Christi. Und das ist auch kein Wunder; denn er selbst, der Satan, verstellt sich als Engel des Lichts. Darum ist es nichts Großes, wenn sich auch seine Diener verstellen als Diener der Gerechtigkeit; deren Ende wird sein nach ihren Werken."

Paulus hat sich aber sehr wohl gegen das gerichtet, was er als unrichtig einstufte! Gemäß deiner Aussage hätte er sich aber damit gegen das Ansinnen Jesu gerichtet!

Was würde die Anweisung für einen Sinn machen: "Prüfet aber alles und das Gute behaltet!", wenn wir alles hinnehmen, Hauptsache der Name Jesu wird dabei genannt?

Wir müßen halt aufpassen, das Gott nichts gegen uns hat!

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Einzigkeit und Einheit der Kirche

Beitragvon Trixi » Di 16. Jul 2013, 11:46

sunfox hat geschrieben:Was würde die Anweisung für einen Sinn machen: "Prüfet aber alles und das Gute behaltet!", wenn wir alles hinnehmen, Hauptsache der Name Jesu wird dabei genannt?

Wir müßen halt aufpassen, das Gott nichts gegen uns hat!


Solange das jeder für sich selbst prüft und danach handelt, ist dagegen ja nichts einzuwenden.

Hier geht es aber darum, dass du meintest, andere Menschen müssten sich ändern. Und du dich offensichtlich berufen fühlst, für andere Menschen zu urteilen, wie weit sie von Gott angenommen wären. Gott wird das den Menschen, die nach ihm fragen, schon selbst sagen und Gott hat seine Menschen in vielen verschiedenen Gruppierungen, damit diese ihm dort hineinbringen.

Unsere Aufgabe ist es nicht, zu beurteilen, wer nun richtig oder falsch sei. Das können wir Menschen nämlich garnicht. Wir sind beauftragt, die Botschaft von der Liebe Gottes weiterzusagen. Einer Liebe, welche die Menschen sucht und anspricht, da wo sie sind. Dazu muß ein Mensch nicht erst einmal in irgendeine fromme Gruppe kommen, die nichts falsch machen. Ganz davon abgesehen, dass es solche Gruppe nicht gibt. Denn Gott kommt auch da hinein, wo du ihn vielleicht nicht einmal vermutest.
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