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Ein Dach über alle: Reformierte und Freikirchen in der Schweiz sollen

Diskussion über Newsmeldungen, Leserbriefe

Moderator: kingschild

Ein Dach über alle: Reformierte und Freikirchen in der Schweiz sollen

Beitragvon Livenet.ch » Mi 3. Nov 2004, 22:59

Schreiben Sie hier Ihre Meinung zur Vision von Hans Corrodi

http://www.livenet.ch/www/index.php/D/article/189/19487/
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Re: Ein Dach über alle: Reformierte und Freikirchen in der Schweiz sol

Beitragvon marie-theres » Do 4. Nov 2004, 07:14

Sacharja 4,6
Da antwortete er und sprach zu mir: Dies ist das Wort des HERRN an Serubbabel: Nicht durch Macht und nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist, spricht der HERR der Heerscharen.

Mehr Worte dazu braucht es nicht, ist allumfassend.
liebe grüsse und gottes segen

krea und noch mehr krea
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Re: Ein Dach über alle: Reformierte und Freikirchen in der Schweiz sol

Beitragvon Taube » Do 4. Nov 2004, 08:05

zu bedenken das Zitat aus dem angegebenen Papier von Corrodi, S. 56.


Der Geist, in dem wir uns begegnen

Wir rufen unsere Mitglieder auf, sich in dem Geist zu treffen, der die Berner Synode von 1532 erfüllte und sich wie folgt ausdrückt:

„Doch ist sehr darauf zu achten, dass wir nicht bissig und jähzornig sind, auch nicht stur, nicht Leute, die ihre eigene vorgefasste Meinung verfechten und behaupten wollen. Denn wer bei einem andern etwas von Christus und seiner Gabe findet, der soll, und sei es noch so wenig, Gott dafür danken „Doch ist sehr darauf zu achten, dass wir nicht bissig und jähzornig sind, und behutsam vorgehen, um dieser Gabe ans Licht zu helfen und nicht die Geister auszulöschen. Durch solche Behutsamkeit kommt ein gelassenes Herz zu reicher Erfahrung göttlichen Wirkens
(Kapitel XXXVIII, Synodenakte)“.




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Re: Ein Dach über alle: Reformierte und Freikirchen in der Schweiz sol

Beitragvon luk7 » Do 4. Nov 2004, 21:16

Also ich finde diese Idee gut. Natürlich, ich glaube, dass man nie einer absolut einig wird. Aber ein gemeinsames Auftreten gegenüber der Öffentlichkeit wäre echt super. Dann wären die Freikirchen ihren ungerechtfertigten Titel als Sekte endlich mal los. Und die reformierte Landeskirche würde vielleicht mal ein klareres Wort sprechen. Wir sollten eigentlich solch eine Chanche wahrnehmen. Ich persönlich fände das cool. Denn schliesslcih sitzten wir alle im Boot von Jesus Christus.
Und unter einem Dach kann es immer noch verschiedene Richtungen geben. Das muss halt jeder für sich selber eintscheiden.

Gruss

Luk
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Re: Ein Dach über alle: Reformierte und Freikirchen in der Schweiz sol

Beitragvon Stufiman » Sa 6. Nov 2004, 23:56

Zusammenschliessen + Vereinheitlichen + Globalisieren = Weltfrieden?

Geht diese Formel auf? Niemals! Leider ist das die Vision von vielen, damit schlussendlich alle Religionen unter einem Dach sind. Was bringt das? Ich selber sehe das schon die Landeskirche sich von den Freikirchen massiv unterscheidet. Schlussendlich hat niemand mehr eine klare Richtlinie mehr. Und man kann glauben was man will. Dann wird man nicht nur die Bibel sondern auch jegliche andere Schriften von irrlehren unterstützen. Leider gibts einfach unterschiede. Die Landeskirche lässt Esoterik, Homöopathie uvm. zu - was wir Freikirchler absolut verabscheuen. Es kommt doch drauf an ob man Gottes Wort auch wirklich lebt oder eben nicht. Der Masstab sollte Gottes Wort (die Bibel) sein und bleiben. Und wenn man nicht die gleichen Ziele anstrebt funktioniert das auch nicht. Leider ist die Landeskirche vom guten Weg abgekommen und hat einen üblen Weg in den Abgrund gewählt. Wenn die Freikirchen so was mitmachen und sich mit der Landeskirche in dieser Lage zusammentun würden die Freikirchen mit in den Abgrund gezogen. Wir alle haben einen Geist angenommen der uns sagt: "Sei tolerant! Nimm es nicht zu ernst! Akzeptiere andere lehren in der Gemeinde!". Das Wort das ich hasse ist "Tolerant"! Wenn man die Bibel als Masstab nimmt, dann sieht man ganz klar was Gott will und was nicht.
Warum werden eigentlich noch falsche lehren in den Landeskirchen geduldet wie die Kindstaufe? Eine absolute irrlehre!! Wenn die Kirchen allesamt ihren Kompass wieder neu auf das Wort Gottes ausrichten würden und jegliche irrlehren abschaffen, dann würde man einsehen das man tief in einer Schuld steckt. Man würde Busse tun und die Fehler Gott ablegen. Und seine Gnade würde es zulassen das alle Kirchen mitteinander arbeiten dürften. Mit einem Ziel: Mit Liebe vorwärts, zu lehren das Wort Gottes, um zu leben wie Jesus.

Da braucht man keine Toleranz mehr. Weil die gleiche Richtlinie herrscht.: Das reine Wort Gottes (die Bibel)

Mit lieben Grüssen
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Re: Ein Dach über alle: Reformierte und Freikirchen in der Schweiz sol

Beitragvon Taube » Mi 1. Dez 2004, 12:30

Original von Gast

...

Für mich scheitert die Einheit an der Bibelhaltung. Ist die Bibel Wort Gottes, oder enthält sie es nur? Ist es gar einfach nur ein Erfahrungsbericht verschiedener Menschen, wie sie Gott erlebt haben - oder erlebt zu haben meinten...?
Unterschiede, die aus der Bibelhaltung resultieren, scheinen mir nicht vernachlässigbar zu sein. Dort, wo man sich aber in Demut auf das gemeinsame Hören auf das Wort Gottes und dem Handeln nach demselben Wort öffnet, dort, wo Jesus als Sohn Gottes für die Sünden der Menschen gestorben und zur Rechtfertigung auferstanden gelehrt und geglaubt wird - dort und nur dort habe ich Hoffung, dass eine solche Vision, wie sie Hans Corrodi vertritt, eine Zukunft hat. Aber ist das realistisch?

Reini


Genau diese Problematik spricht zum Beispiel der folgende Livenetartikel hier im Forum an.

Demut ist gefragt, es gibt verschiedene Zugänge zum Wort:

http://www.livenet.ch/www/index.php/D/article/108/11447/


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Re: Ein Dach über alle: Reformierte und Freikirchen in der Schweiz sol

Beitragvon Taube » Mo 6. Dez 2004, 06:57

Original von Gast
Ich trage einen Talar und predigte am Sonntag von der Kanzel. Noch dazu bin ich eine Frau. Ich habe in Zürich an der Theologischen Fakultät der Uni studiert und bin landeskirchlich ordiniert. Und ich bin immer wieder tief bewegt und erstaunt, von der geschwisterlichen Liebe und Annahme, die mir von freikirchlichen Christen entgegengebracht wird. Der Schlüssel ist, dass wir einander trotz aller sichtbaren äusseren Unterschiede in Jesus erkennen, sobald wir zusammen beten und kämpfen für sein Reich, sobald wir einander in die Augen sehen und die Herzen geöffnet sind. Das macht mir Mut, Hans Corrodi zu gratulieren. Was wir heute brauchen ist eine Theologie der Einheit. Ich bin froh über die schneidende Klarheit der Evangelikalen und die einfältige Subjektivität der Charismatiker, aber auch über die offene Haltung der Volkskirche. Ich bin überzeugt, dass Gottes Geist uns füreinander und aufeinander zu geschaffen hat, ohne dass wir deswegen uns vermischen sollen.

Sabine Aschmann


Schöner Beitrag, danke.

Ein Dach - verschiedene Räume darunter.


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Re: Ein Dach über alle: Reformierte und Freikirchen in der Schweiz sol

Beitragvon Taube » Mo 6. Dez 2004, 10:48

Wenn ich an den Christustag in Basel vom 13. Juni 2004 denke, wo folgende Trägerschaft war:

- VFG (Verband evangelischer Freikirchen und Gemeinden in der Schweiz)
- SEA (Schweizerische Evangelische Allianz)
- FREOE (La Fédération Romande des Eglises et Oeuvres Evangéliques)
- SEK (Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund),

dann ist da wahrlich ein breites Feld von christlichen Gemeinschaften versammelt gewesen und in diesem Rahmen sehe ich im Wesentlichen auch dieses von Corrodi angesprochene Dach.

Es gibt aber auch Zeiten, wo man genauer miteinander eine Grundlage ausarbeiten müsste: Wenn z.B. ein Bekenntnisfall vorliegt - wie im Nazitum in Deutschland. Dieser Bekenntnisfall wäre ein Notfall und soll nicht einfach überall ausgerufen werden, wo man mit etwas nicht einverstanden ist. Die alte Kirche hatte das z.B. mit dem Apostolicum nötig, in der Reformation war das der Fall (Augsburgische und Helvetische Bekenntnisse), und in der Neuzeit eben auch die Barmer Theologische Erklärung.


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