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Woran Beziehungen sterben

Diskussion über Newsmeldungen, Leserbriefe

Moderator: kingschild

Woran Beziehungen sterben

Beitragvon baglioni » Mi 24. Sep 2003, 04:26

Es kommt einfach vor, dass eine Beziehung irgendwann erlischt bzw. die Liebe erlischt. Das hat nicht zwingenderweise was mit Kommunikation oder Glaube zu tun. Beides kann noch funktionieren. Aber dieses tiefe Gefühl ist weg. Mir ist der Artikel zu weit hergeholt . Sucht zwanghaft nach Erklärung. Nach dem Motto, es kann nicht sein, was nicht sein darf. Natürlich sind die Gefühle nicht der alleinige Halt einer beziehung. Aber schon vergessen? Sie waren der Anfang einer Liebesbziehung. Alles andere baut sich darauf auf. Gerade Menschen mit Selbstwertgefühl sind in der Lage ihre Beziehung zu sehen. Leute ohne Selbstwertgefühl schwimmen nur noch blind u. orientierungslos mit. Dominanz laesst devotes Verhalten zu u. umgekehrt. Rekonstruktion ist ein rationales Verhalten. Man kommuniziert sachlich. Wo bleibt das verlorene Gefühl für den anderen. Natürlich kann man dann den Weg weitergehen,aber als Bruder u. Schwester. Vobei wir am Anfang wären. Es bleibt die Möglichkeit, einfach zu akzeptieren, dass nicht jede Ehe 50 Jahre hält. Dann doch lieber eine ehrliche Trennung, als ein unehrliches Zusammenbleiben bis zu Exzess, wie immer der auch aussehen mag. Manche werden den Kopf schütteln, aber manche Dinge kann man halt von verschiedenen seiten sehen.
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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon Taube » Mi 24. Sep 2003, 04:38

Du beziehst Dich wohl auf diesen Artikel:

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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon baglioni » Mi 24. Sep 2003, 06:50

Ja klar, musste sein.
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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon Yehudit » Mi 24. Sep 2003, 07:42

Hm, ich denke, Liebe ist nicht einfach nur ein Gefühl, sondern ein Willensakt, zu dem man jeden Tag neu ja sagen muss. In einer Ehe muss wohl jeder jeden Tag neu Ja sagen zum Partner, ansonsten bricht schnell viel zusammen, wenn mal der Eine in einer Krise steckt oder "schwierig" tut. Gerade hier liegt wohl das Problem, dass oft die Bedeutung Liebe falsch ausgelegt wird. Ist der Partner dann nicht so, wie man ihn sich wünscht, läuft man davon und sucht sich was neues.
Auch in der Beziehung zu Jesus ist es doch so. Er braucht jeden Tag ein neues Ja von mir. Wie oft war ich doch schon enttäuscht von Gott, weil er nicht so gehandelt und reagiert hat, wie ich es mir gewünscht habe? Trotzdem bin ich bei meinem Ja geblieben, aus Liebe.

Wenn eine Liebe zerbricht: Ja, ich hab es schon erleben müssen. Wenn der Partner nicht mehr genügend mithilft und den Anderen total überfordert. Wenn der Andere nur noch sein Ego sieht, wenn die Kommunikation nicht mehr stimmt, wenn sich der Eine nur noch fallen lässt und nichts mehr zurückgeben will, dann kann Liebe wirklich zerbrechen. Dann kann der Wille zum Ja-sagen zerbrechen.
Oder man muss den Willen zum Nein-sagen bekommen, wenn die Schmerzgrenze überschritten ist. Am Besten, bevor der Eine total zusammenbricht!

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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon Ainu Elfe » Mi 24. Sep 2003, 07:57

Ist ja alles schön und gut, aber:
ich finde es eine komplette Frechheit, dass hier gesagt wird, dass Menschen, die keine Christen sind, angeblich die "spirituelle Dimension des Menschseins" fehlt. Es gibt genügend Beziehungen unter Nichtchristen, die wunderbar bis der Tod sie scheidet funktionieren. Christen haben nicht das Monopol auf funktionierende Beziehungen und haltende Ehen.
Solche Dinge sind es, die mir eine unhaltbare Arroganz mancher Christen vor Augen führen.

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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon Taube » Mi 24. Sep 2003, 08:06

Original von Yehudit
...
Wenn eine Liebe zerbricht: Ja, ich hab es schon erleben müssen. Wenn der Partner nicht mehr genügend mithilft und den Anderen total überfordert. Wenn der Andere nur noch sein Ego sieht, wenn die Kommunikation nicht mehr stimmt, wenn sich der Eine nur noch fallen lässt und nichts mehr zurückgeben will, dann kann Liebe wirklich zerbrechen. Dann kann der Wille zum Ja-sagen zerbrechen.
Oder man muss den Willen zum Nein-sagen bekommen, wenn die Schmerzgrenze überschritten ist. Am Besten, bevor der Eine total zusammenbricht!
...


...wenn die Liebe zerbricht, und dabei in den Jahren des Zusammenseins soviel unausgesprochener Schutt aufgehäuft wurde, kann es wirklich schwer werden, das alles aufzuarbeiten. Nicht immer leicht, meist sehr schwer, soviele zerbrechen daran.

Aber der Schutt muss aufgearbeitet und weggeräumt werden; vergessen und darüber hinwegsteigen, ist meist ein hoffnungsloses Unterfangen.


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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon drucker » Mi 24. Sep 2003, 08:14

christen christen...
das kann nicht sein, ich hab ne beziehung und die leuft wunderbar. dabei bin ich kein christ, wie geht den das?

ich denke mal das viele beziehungen scheitern, weil viele nicht wissen was der wert der liebe ist. wobei muss ich den christen recht geben, dass echte christen wissen was liebe ist. aber auch nicht christen können wissen was liebe ist.
viele bezihungen gehen auseinander, weil man nicht brobiert sie zu erhalten.
ich denke was wirklich das problem ist, das wir nicht mehr wissen was ein herz ist.
materiellismus gibt auch freude, aber da ist nur schein-liebe.

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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon Yasha » Mi 24. Sep 2003, 08:56


Warum Beziehungen scheitern?

Meiner Meinung nach hängt das weder vom Glaube noch von sonstwas ab, sondern einfach ob und wie zwei Menschen zueinander passen. Menschen verändern sich mit der Zeit auch. Das ist Fakt. Man bleibt nicht ewig derselbe. Das es damit auch ein Willensakt ist, dass die Liebe erhalten bleibt ist mir klar. Eine Beziehung ist immer Arbeit. Aber wenn sich die zwei Liebenden voneinander wegentwickeln und schlussendlich nicht mehr zueinander passen, ist es besser man trennt sich.

Eine Beziehung ohne Liebe weiterzuführen bringt nichts, sie tut nur beiden weh. Aber wie man sich entwickelt kann man im Voraus ja nie wissen, daher sollte man sich nicht in seiner Beziehung durch sowas beirren lassen.

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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon Salzstreuer » Mi 24. Sep 2003, 09:10

Yasha,

Du stehst vor Deiner Hochzeit und rechnest schon damit, dass diese Ehe auch scheitern kann?

Oder verstehe ich Dich falsch?

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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon Salzstreuer » Mi 24. Sep 2003, 09:18

Original von Ainu Elfe
Ist ja alles schön und gut, aber:
ich finde es eine komplette Frechheit, dass hier gesagt wird, dass Menschen, die keine Christen sind, angeblich die "spirituelle Dimension des Menschseins" fehlt.



5. Beziehungen sterben, weil die Beziehung zu Gott tot ist
EHE = ein Egoist und noch ein Egoist und in der Mitte der Herr. So stellt Gott sich Beziehung vor. Menschen, die Gott nicht kennen, keine Beziehung zu Jesus Christus haben, müssen die spirituelle Dimension des Menschseins aus ihrer Beziehung ausklammern. Damit fehlt die wesentliche Kraftquelle und Korrekturmöglichkeit von aussen. Mit dem liebenden Gott in der Mitte können Beziehungen wachsen, die von Achtung und Liebe, Ehrlichkeit und Vergebung getragen sind.


Hallo Ainu

Ich verstehe Deine Erregung und zugegeben ist dieser Satz auch unglücklich gewählt. Wenn aber der Satz im Zusammenhang gelesen wird, dann relativiert sich das ganze schon gewaltig.


Es gibt genügend Beziehungen unter Nichtchristen, die wunderbar bis der Tod sie scheidet funktionieren. Christen haben nicht das Monopol auf funktionierende Beziehungen und haltende Ehen.
Solche Dinge sind es, die mir eine unhaltbare Arroganz mancher Christen vor Augen führen.


Es ist ein zweischneidiges Schwert. Zugegeben, ich bewundere jedes Paar, welches ein 50-jähriges Jubiläum feiert - und beide sind noch glücklich dabei. Es gibt aber auch viele Ehen, wo man sich einfach nicht trennt - aber trotzdem nicht glücklich ist. Und es gibt Paare, die zusammen bis in den Tod glücklich sind.

Ja, wir Christen haben nicht das Monopol. Das ist so. Aber unter dem Strich gesagt, haben wir die besseren Chancen darauf, einfach darum, weil wir noch jemanden haben, der sich um uns kümmert. Das vereinfacht die Sache, macht sie aber auch anstrengender.

Denn wenn wir Gott in unsere Beziehung lassen, dann kommt er auch und zeigt uns auf, was es an Korrekturen halt so zu geben hat. Und dann gilt es, diese auch anzugehen. Hätte ich das nicht, wäre meine Beziehung in den letzten Jahren auch einfacher verlaufen - ich weiss aber nicht, ob sie noch bestehen würde.

-salzstreuer
Der hofft, sich eingermassen verstänlich ausgedrückt zu haben.
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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon Salzstreuer » Mi 24. Sep 2003, 09:22


Eine Beziehung ohne Liebe weiterzuführen bringt nichts, sie tut nur beiden weh.


Da lese ich es ja schon wieder.

Liebe, in den Augen vieler, scheint etwas zu sein, was wir nicht im Griff haben.

Dem muss ich aber entschieden widersprechen. Liebe ist etwas, wofür ich mich entscheiden muss. Wenn ich meiner Frau sage: "Ich liebe Dich", so kann dies auch passieren, wenn ich Gefühlsmässig woanders bin - aber mein Verstand und mein Wille wissen, dass ich diese, meine Frau liebe und mein Leben mit ihr teilen will.

Ich liebe meine Frau auch, wenn sie mich verletzt, mich enttäuscht oder sie mich aufregt. Daran ändert sich einfach nichts.

Aber verliebt - dass kann ich nicht machen. Und zum Glück passiert mir dass immer wieder einmal, dass ich mich neu in meine Frau verliebe - ein wunderbares Gefühl ;)

-salzstreuer
Mitten im angeblich verflixten 7. Jahr.
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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon Taube » Mi 24. Sep 2003, 09:30

Original von Salzstreuer
...
Ja, wir Christen haben nicht das Monopol. Das ist so. Aber unter dem Strich gesagt, haben wir die besseren Chancen darauf, einfach darum, weil wir noch jemanden haben, der sich um uns kümmert. Das vereinfacht die Sache, macht sie aber auch anstrengender.
...


... für die besseren Chancen als Christ möchte ich doch mal Belege haben. ...nur die Scheidungsstatistik sagt nicht viel aus, eben, wie Du sagst, man kann auch einfach unglücklich zusammen bleiben.



Gruss

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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon Ainu Elfe » Mi 24. Sep 2003, 09:48

hallo salzstreuer


Ich verstehe Deine Erregung und zugegeben ist dieser Satz auch unglücklich gewählt. Wenn aber der Satz im Zusammenhang gelesen wird, dann relativiert sich das ganze schon gewaltig.

Der Satz ist mehr als nur unglücklich gewählt und auch im Zusammenhang nicht verständlich. Er läuft summa summarum darauf hinaus, dass alle anderen Menschen ausser Christen Schwierigkeiten haben, eine funktionierende Beziehung aufzubauen.

Aber unter dem Strich gesagt, haben wir die besseren Chancen darauf, einfach darum, weil wir noch jemanden haben, der sich um uns kümmert. Das vereinfacht die Sache, macht sie aber auch anstrengender.

Warum bessere Chancen? Das ist doch genausowenig haltbar, wie der Satz im Artikel. Nichtchristen haben vielleicht genauso eine spirituelle Mitte, die der Beziehung weiterhilft.

Unter dem Strich geht es um Kommunikation - und wenn die nicht klappt, dann kann man noch so auf Gott vertrauen, der wird das nicht richten. Mich nervt einfach die Art und Weise, wie hier propagiert wird von manchen, dass Christen die einzigen seien, die zu Kommunikation innerhalb einer Beziehung und Arbeit an sich selbst fähig wären. Fähigkeit zur Kommunikation und dem Arbeiten an sich selbst und einer Beziehung ist jedoch nicht Glaubens- sondern Charaktersache.

grüssle Ainu

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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon Salzstreuer » Mi 24. Sep 2003, 09:53

Belege zu finden kann schwierig sein - und meistens bringen Sie auch nicht viel. Vermutlich könnte man im Internet auch Statistiken über die Zufriedenheit finden - nur was bringts?

Ich selber kann nur aus meinem Umfeld sprechen - und diese spricht eine deutliche Sprache. Mit einer ganz lobenswerten Ausnahme in meiner Verwandtschaft finde ich (fast) nur Trennungen, Scheidungen und schwierige Ehen. Wenn ich im Bekanntenkreis mich umschaue, dann stelle ich massive Unterschiede zwischen Christen und Nichtchristen fest.

Meine Erfahrung zeigt einfach, dass christliche Paare eine Beziehung wesentlich ernsthafter pflegen und hegen. Klar, wie gesagt, ich kenne auch Ausnahmen und das freut mich sehr, aber es ist leider (!!) nicht die Regel.

Ich wünschte mir schon, dass es auch Nichtchristen besser haben könnten in ihren Beziehungen, denn einige unserer Gesellschaftsprobleme wären damit entschärft.

Und leider, grosses Leider, doppelseufzt, finden sich auch immer mehr bei christlichen Paaren Scheidungen und Trennungen - einfach, weil man sich nicht mehr bewusst ist, was es heisst, eine lebenslange Beziehung zu pflegen und auch, weil viele Gott halt nicht wirklich in ihre Beziehung hineinlassen.

Was auch noch sehr helfen kann, ist ein anderes Ehepaar, welches einen Begleitet. Ich habe von Brian Doerksen gelesen, dass sie ein Ehepaar zur Seite haben, denen sie zur vollkommenen Offenheit verpflichtet sind. Das Ehepaar darf sich überall hineinmischen (fragend) - und Doerksens geniessen das sehr. Vielleicht, hoffentlich, komme ich auch mal an den Punkt, ein solches Paar kennenzulernen und mich so anvertrauen zu können.

Gruss
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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon Salzstreuer » Mi 24. Sep 2003, 10:06


Warum bessere Chancen? Das ist doch genausowenig haltbar, wie der Satz im Artikel. Nichtchristen haben vielleicht genauso eine spirituelle Mitte, die der Beziehung weiterhilft.


Das Problem ist, es geht nicht einfach um eine spirituelle Mitte, irgend was unfassbar-esoterisch-gefühlsmässiges, sondern darum, dass der lebendige Gott tatsächlich und konkret zu uns sprechen kann.

Nehmen wir ein Nebenbeispiel ... Wenn ich mit mir und dem Kosmos im reinen bin, und mein Partner mit sich und dem Kosmos im reinen ist, dann kann das zwar helfen - aber deswegen heisst es nicht, dass wir gemeinsam an unserer Beziehung arbeiten und gemeinsam vorwärts gehen. Dann können wir auch ebensogut zwei nebeneinander lebende Personen sein.

Du wirst mir zustimmen, dass eine lebenslange Beziehung mehr braucht - sicher auch Kommunikation, aber auch die will gelernt sein und braucht als Basis Liebe - sehr sehr viel Liebe.


Wenn ich mit Gott unterwegs bin, nur mal ich, und wirklich seinen Willen suche und ihn bitte, mir zu helfen, dann wird er mich auch dort überführen, wo ich das vielleicht nicht so gerne haben. Dann wird er mir zeigen, dass noch offene Verletzungen sind, dass Vergebung gegenüber meiner Frau offen und notwendig ist, dass ich mir mehr Zeit nehmen müsste. Er wird mir auch dort die Liebe geben, wo ich nicht mehr kann und mag, weil ich die Kraft nicht mehr habe. Er wird den Finger auf die Wunden Punkte legen.

Solange eine Beziehung rund läuft, müssen wir darüber nicht diskutieren. Was aber, wenn es scherbelt. Wenn zum Beispiel tiefe Verletzungen auftreten (warum auch immer). Dort wird dieser Punkt "mit oder ohne Gott" ein sehr wesentlicher, zentraler.



Unter dem Strich geht es um Kommunikation - und wenn die nicht klappt, dann kann man noch so auf Gott vertrauen, der wird das nicht richten.

Doch - er wird es zum Beispiel richten können, dass wir dranbleiben und uns auch dem Thema Kommunikation annehmen... Er wird uns vielleicht Leute zur seite stellen, die uns helfen...


Mich nervt einfach die Art und Weise, wie hier propagiert wird von manchen, dass Christen die einzigen seien, die zu Kommunikation innerhalb einer Beziehung und Arbeit an sich selbst fähig wären. Fähigkeit zur Kommunikation und dem Arbeiten an sich selbst und einer Beziehung ist jedoch nicht Glaubens- sondern Charaktersache.


Ich sage nicht, wir seien die einzigen. Aber meine Erfahrung zeigt, dass es bei Christen wesentlich häufiger vorkommt als bei Nichtchristen - tut mir leid, aber es ist so. Meine persönliche Erfahrung, und die kann mir niemand nehmen.

Zum Thema Charakter. Auch auf die Gefahr hin, das Thema hier zu verzetteln (vielleicht brauchen wir einen neuen Thread): Charaktersache heisst nicht, dass dies fixiert werden muss. Oftmals brauchen wir doch unseren Chrakater als entschuldigung (ich bin nun mal so). Aber Gott kann an unserem Charakter arbeiten. Nicht, indem er uns was überstülpt, sondern indem er uns von Grund auf erneuert und uns einen neues Herz schenkt - eine intensive Arbeit auch von unserer Seite her...

Gruss
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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon drucker » Mi 24. Sep 2003, 10:10

ich schliss mich an ainu an, so wegen christen.

ich bedenke immerwider, dass es früher die beziehungen besser waren. was meint ihr?
fals es wirklich so ist, dan würde ich mal schauen wie das volk sich entwickeln ;)
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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon Ainu Elfe » Mi 24. Sep 2003, 10:21

jean, kleiner Einwand meinerseits: früher war es genauso gut oder schlecht wie heute. Es gibt die erschreckendsten Geschichten aus Beziehungen des 16./17./18. Jahrhunderts, genauso wie es Zeugnisse wunderbarer Beziehungen für die Zeiten gibt. Es ist genauso wie heute: die einen schaffen es, eine lebenslange Beziehung zu pflegen, die anderen nicht. Nur damals waren, vor allem für die Frauen, die Hürden, sich scheiden zu lassen, grösser.

grüssle Ainu, historisch klugscheissend
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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon drucker » Mi 24. Sep 2003, 10:27

Original von Salzstreuer
Nehmen wir ein Nebenbeispiel ... Wenn ich mit mir und dem Kosmos im reinen bin, und mein Partner mit sich und dem Kosmos im reinen ist, dann kann das zwar helfen - aber deswegen heisst es nicht, dass wir gemeinsam an unserer Beziehung arbeiten und gemeinsam vorwärts gehen. Dann können wir auch ebensogut zwei nebeneinander lebende Personen sein.

jaja schön gesagt; aber das heist noch lange nicht, dass nichtchristen nicht weiter an der beziehung arbeiten.


Wenn ich mit Gott unterwegs bin, nur mal ich, und wirklich seinen Willen suche und ihn bitte, mir zu helfen, dann wird er mich auch dort überführen, wo ich das vielleicht nicht so gerne haben. Dann wird er mir zeigen, dass noch offene Verletzungen sind, dass Vergebung gegenüber meiner Frau offen und notwendig ist, dass ich mir mehr Zeit nehmen müsste. Er wird mir auch dort die Liebe geben, wo ich nicht mehr kann und mag, weil ich die Kraft nicht mehr habe. Er wird den Finger auf die Wunden Punkte legen.

diese fackten können auch ohne christentum geregelt werden. offene verlezungen finde ich wenn ich gut beobachte und hiterfrage. vergeben ist wichtig, sonst gäbe es bei jedem fehler krig; aber auch das kann man ohne christ sein. zeit nehmen; darf ich mich totlachen :D wer hat den in der heutigen welt noch zeit? ja zeit das braucht eine beziehung.

kleine rücksprache vom grüssenden Janosch :))
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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon drucker » Mi 24. Sep 2003, 10:37

ainu, nochmals einwand :)
ich bin noch nicht lange in meinem körper, aber was ich sah verleugnet sich nicht. vor zhen jahren war, jede dritte verheiratetes paar, geschieden. heute ist es, dass jedes dritte paar, bleibt zusammen.
ja die hürden, dass verstehe ich schon. aber wenn ich in die welthinaus schaue, so weit wie meine augen reichten, sehe ich das beziehungen schlechter werden (übrigens die ganze motivation der menschheit, kommt mir vor als wäre sie "down";).

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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon Yasha » Mi 24. Sep 2003, 10:45

Original von Salzstreuer
Yasha,

Du stehst vor Deiner Hochzeit und rechnest schon damit, dass diese Ehe auch scheitern kann?

Oder verstehe ich Dich falsch?

-salzstreuer


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Natürlich wird sie scheitern KÖNNEN. Passieren kann viel, und ich bin nicht so blauäugig zu glauben dass alles ewig so sein wird wie jetzt.

Wir sind glücklich miteinander, und beide denken dass wir nie wieder einen solch wertvollen Partner finden können. Aus diesem Grund haben wir uns zur Heirat entschlossen. Wir sind beide gewillt auch weiterhin viel Kraft und Energie in die Liebe zu geben.

Aber wie schon gesagt: Dinge die wir jetzt noch nicht ahnen können können den Menschen verändern. Und das kann auch in einen Menschen sein, den ich nicht mehr liebe, oder nicht mehr lieben kann. Es kann so vieles geschehn. Ich glaube fest daran, dass das uns nicht auseinanderbringen wird, aber wissen kann ich es nicht.

Und in diesem Fall der Fälle zöge ich Scheidung einem Leben in Streit, weil man nicht mehr miteinander auskommt, vor.

P.S. ich meine nicht kurze Streitereien sondern wenn man sich monatelang nur ankeift.
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Denn das Leben ist am Grössten:
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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon Ainu Elfe » Mi 24. Sep 2003, 10:59

hallo salzstreuer,


Das Problem ist, es geht nicht einfach um eine spirituelle Mitte, irgend was unfassbar-esoterisch-gefühlsmässiges, sondern darum, dass der lebendige Gott tatsächlich und konkret zu uns sprechen kann.

Ääääh ja...soviel für den Respekt, den man einem nichtchristlichen Glauben zollt. Und genau da liegt der Hund begraben, nur weil man an etwas anderes glaubt, bedeutet das nicht, dass man dies nicht genauso in eine Beziehung hineinbringen kann, wie als Christ Gott. Und: dass ein anderer Glaube, wie auch immer geartet, nicht ebenfalls in einer Beziehung positiv wirken kann.

Wenn ich mit mir und dem Kosmos im reinen bin, und mein Partner mit sich und dem Kosmos im reinen ist, dann kann das zwar helfen - aber deswegen heisst es nicht, dass wir gemeinsam an unserer Beziehung arbeiten und gemeinsam vorwärts gehen. Dann können wir auch ebensogut zwei nebeneinander lebende Personen sein.

Es hat doch nichts mit dem Kosmos zu tun. Mit sich selbst im reinen sein, ja. Um eine Beziehung zu führen, muss man mit sich selbst ebenfalls eine "Beziehung" führen können.

Du wirst mir zustimmen, dass eine lebenslange Beziehung mehr braucht - sicher auch Kommunikation, aber auch die will gelernt sein und braucht als Basis Liebe - sehr sehr viel Liebe.

Natürlich Liebe - aber das ist auch keine Glaubensangelegenheit.

Solange eine Beziehung rund läuft, müssen wir darüber nicht diskutieren. Was aber, wenn es scherbelt. Wenn zum Beispiel tiefe Verletzungen auftreten (warum auch immer). Dort wird dieser Punkt "mit oder ohne Gott" ein sehr wesentlicher, zentraler.

warum? und wodurch unterscheidet sich hier eine Beziehung zwischen Christen, die kommunizieren können, und eine Beziehung zwischen Nichtchristen, die kommunizieren können?

Charaktersache heisst nicht, dass dies fixiert werden muss. Oftmals brauchen wir doch unseren Chrakater als entschuldigung (ich bin nun mal so). Aber Gott kann an unserem Charakter arbeiten. Nicht, indem er uns was überstülpt, sondern indem er uns von Grund auf erneuert und uns einen neues Herz schenkt - eine intensive Arbeit auch von unserer Seite her...

Da stimme ich teilweise zu. Aber warum sollte man nur mit Gott an sich arbeiten können? Genau das sehe ich eben nicht.

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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon Moordorf » Mi 24. Sep 2003, 11:27

Gemeinsam leben: als Gabe und Aufgabe:
Nach der Bibel ist die EHE der Ort und der Raum der Gemeinsamkeit und nicht der verdoppelten Einsamkeit:
"Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die um ihn sei", heißt es in der Schöpfungsgeschichte. Dabei ist es egal, wer nun wem hilft, denn auch in den Zeit des Patriarchats ging es oft nach dem Motto:
Er ist das Haupt und sie der Hals und dreht den Kopf!
Heute hat jeder Partner oft seinen [dem Partner im Detail unbekannten] Beruf und sein vom Partner nicht geteiltes Arbeitsfeld - und die gemeinsame Wohnung wird zur Tank- und Raststätte.
Jeder hat seine eigenen Sorgen und verbringt seine Hauptzeit und lässt seine Hauptkraft auf seinem Arbeitsfeld,
kommt abends müde und kaputt nach Haus und braucht Ruhe und Erholung und keinen Partner, der auch Ruhe und Erholung braucht!----- Und am Tage hat jeder seinen Gehilfen oder seine Gehilfin, die hoffentlich auch attraktiv sind und ihn versteht! Und wer Verantwortung trägt, weiß, dass man sich solche tüchtigen, qualifizierten und attraktiven Mitarbeiter[innen] warm halten muss!
Trost und Aufmunterung und Rat und ebenso Diskretion sind am
Arbeitsplatz gefragt - man kann nicht alle Emotionen aufbewahren und aufsparen bis zum Feierabend:Viel Verstehen und Verständnis bahnt sich an auf dem Hauptfelde des Lebens! ---------------------- Und viel Versuchung, den diffenrenzierten Deutungen "des Warmhaltens" Raum zu geben!
Ehe war früher eine gute Gabe --- und ist heute eine grosse
Aufgabe, die viel Kraft, Mut, Phantasie und auch eisenen Willen erfordert, um einander nicht auzugeben!
Und davon, wuenschen wir dir, lb. Yasha, ein geruettelt Mass
moordorf
Sage nicht alles, was Du weißt, aber wisse immer, was Du sagst
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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon drucker » Mi 24. Sep 2003, 11:35

-man kann auch von got geblendet werden-

salzstreuer, ich sehe das auch nicht so ein. weil alle fackten die du mit dem got verglichen hast, geht auch bei anderen wegen. viele wege führen nach rom, nicht nur christentum. aber achtung auch christen können den falschen weg gehn.

damit wollte ich nur sagen:
egal welcher weg du niehmst, einfach nach rom (rom=überbegriff) must kommen :))


auf deutsch noch :) :
egal ob du christ bist oder sonst was, die liebe muss stimmen.
"...jaja, das Herz kann nicht wissen,
darum lebe!"
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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon Moordorf » Mi 24. Sep 2003, 12:36

Wenn ich Eure Postings so lese, dann habe ich den Eindruck, hier läuft etwas falsch, nämlich die Vorstellung: Liebe sei mach- und handhabbar!
Für mich gehört die Liebe zum Leben! Leben kann man nicht machen sondern gehört zu den Gaben, die man in persönlicher
Zuwendung geschenkt erhält in entsprechenden Stufen der Begabung[en] körperlicher, seelischer und geistiger Quantität und Qualität!
Die Begabungen kann man nutzen, pflegen, zur Entfaltung bringen oder einfach verkümmern lassen - im schlimmsten Fall stören und zerstören.
So die Liebe! Sie partizipiert am Geschenk des Lebens. Ist also vom Geber her bestimmt. Und dieser Geber hat die Gebrauchsanweisung gleich mitgegeben - nicht nur (!) in Vorschriften, sondern im Bild der Liebe seines Sohnes:
Nehmet Euch an, wie Jesus Christus Euch angenommen hat zum Lob Gottes!
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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon Nabob » Mi 24. Sep 2003, 12:45

Hallo alle zusammen

Ich erlaube mir, mich auch noch kurz einzubringen. Es ist zwar schon von Salzstreuer und Moordorf alles gesagt, was gesagt sein soll..., aber trotzdem.

Salzstreuer, Dein Engagement und Deine Impulse sind auf dem richtigen Weg, mach weiter so..., viel Glück und vor allem Gottes Segen wünsche ich Dir und Deiner Partnerin auch weiterhin!
_________________________________________________________

-man kann auch von got geblendet werden-

_________________________________________________________

Dir Jean kann ich nur sagen, sei zuerst einmal 20 oder mehr Jahre VERHEIRATET, dann kannst Du Deine säkularen Sprüche weiter klopfen, dann wirst Du von Deinem "eigenen" Gott auch nicht mehr geblendet! Und Erfüllung gibt es schlussendlich nur beim Gott aus der Bibel, ob Du es glauben willst oder nicht.

Was ist denn eine weltliche Beziehung und was ist eine verbindliche Beziehung vor Gott und der Welt, wo man sich gemeinsam entscheidet eine feste Bindung für alle Zeiten einzugehen, vorausgesetzt Du glaubst an ein Leben nach dem Tode?
Ich weiss aus eigener Erfahrung warum uns die "Welt" und damit meine ich in erster Linie der Widersacher mit seinem unsittlichen Gefolge, sagt; hey das ist ja heute kein Problem mehr, wenn Du keine Lust mehr hast, dann kommunizieren wir ein bisschen friedlich, gleichberechtigt und nett, gehen auseinander und begegnen uns als Freunde wieder...., bla, bla, bla....!!! Und was ist mit den Verletzungen etc...???

In Beziehungen ist Kommunikation ein wichtiges Instrument, aber nicht nur!!! Sämtliche Sozialisationsprozesse mit all ihren Erfahrungen sind massgebend beteiligt. Ich kann also nicht nur ein netter "Quatscher" sein, sondern muss noch andere Lebensschubladen (Erfahrungen) ziehen, überprüfen und in die Ehe, oder wie Ihr sagt, Beziehung einbringen. Leider ist der Begriff Ehe etwas ausser Mode geraten.

Weisst Du, in dieser Welt kann man alles schlechte sehr schnell lernen und im Wandel der Jahrhunderte haben wir Menschen gelernt uns zu profilieren und schmeissen nun mit Wörtern wie Gleichberechtigung von Frau und Mann, eigener Verwirklichung, Freiheit etc., etc. .... herum...! Und das nur, weil wir es nie richtig lernen und machen konnten (wollten), meinen wir, wir seien auf dem richtigen Weg. Dies ist eine Scheinlegitimation unseres Tun´s, was mehr als gefährliche Auswirkungen haben wird. Die Statistiken über Partnerschaften beweisen es uns geradezu...

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salzstreuer, ich sehe das auch nicht so ein. weil alle fackten die du mit dem got verglichen hast, geht auch bei anderen wegen. viele wege führen nach rom, nicht nur christentum. aber achtung auch christen können den falschen weg gehn.

damit wollte ich nur sagen:
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auf deutsch noch :
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Ja Jean, ob wir da alle gleicher Meinung sind, was die richtigen Wege betreffen, wage ich zu bezweifeln! Wir werden es dann einmal sehen...!

Ich kann von mir auf jedenfall sagen, dass ich mit Gott zusammen, den ich bei meiner Heirat 1980 (ich war noch nicht wirklich gläubig)trotzdem mit in die Partnerschaft mit meiner Frau eingeladen habe, wunderbarste Momente und Wunder erleben durfte.
Als 68 er hatte ich ja damals schon die "Wassermänner" und Esoteriker um mich herum, die mir weismachen wollten, dass eine Ehe auch ohne Trauschein funktionieren kann, was auch nicht unmöglich gewesen wäre! Aber der Trauschein hat bei mir bewirkt, dass ich nicht einfach so, aus meinen ungewünschten Situationen davon laufen konnte. Auch Gott hat diese schwierigen Zeiten genutzt, um mich anzu-sprechen. Ich bin dankbar, dass er meine liebste Frau und mich wieder zusammengeführt hat und Wunden heilen durften, halleluja, gelobt sei Gott, gestern, heute und in alle Ewigkeit!

So und nun wünsche ich Euch allen eine gute Beziehung in Ehe und Partnerschaften...!!!

God bless you all... Nabob/ Mc





Der Weise rühme sich nicht seiner Weisheit,der Starke prahle nicht mit seiner Stärke,und der Reiche rede nicht von seinem Reichtum,sondern wer sich rühmen will,rühme sich dessen, dass er einsichtig geworden ist und erkennt, dass ich der HERR bin,der auf Erden Gnade, Recht und Gerechtigkeit übt.
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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon drucker » Mi 24. Sep 2003, 13:41

Original von Nabob ________________________________________________________

-man kann auch von got geblendet werden- blind werden

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Dir Jean kann ich nur sagen, sei zuerst einmal 20 oder mehr Jahre VERHEIRATET, dann kannst Du Deine säkularen Sprüche weiter klopfen, dann wirst Du von Deinem "eigenen" Gott auch nicht mehr geblendet! Und Erfüllung gibt es schlussendlich nur beim Gott aus der Bibel, ob Du es glauben willst oder nicht.
ok ich sage nichts mer viel zu disem thema, bin ja eh zu jung und unwissend. wobei ich gerade muss denken, was ich alles gelernt habe. aber egal; ich bin in einem christenforum und da hat der christ das sagen.

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salzstreuer, ich sehe das auch nicht so ein. weil alle fackten die du mit dem got verglichen hast, geht auch bei anderen wegen. viele wege führen nach rom, nicht nur christentum. aber achtung auch christen können den falschen weg gehn.

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Ja Jean, ob wir da alle gleicher Meinung sind, was die richtigen Wege betreffen, wage ich zu bezweifeln! Wir werden es dann einmal sehen...!
ok machen wir. komm dich dan mal besuchen =)

PS: wilst du damit sagen, das alle anderen glauben, quatsch ist?
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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon Salzstreuer » Mi 24. Sep 2003, 14:21

Original von bimbo
Ich frage mich ernsthaft, was hat dieser thread auf der Seite "Bibel" zu suchen. Die Admins und Mods, sonst so reaktionsschnell, könnten vielleicht die Spalte "Zusammenleben" damit auffüllen ...

meint bimbo


Gelesen und reagiert ;)

-salzstreuer
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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon baglioni » Mi 24. Sep 2003, 21:43

Hallo!

Prinzipiell hast Du ja garnicht unrecht. Und trotzdem kommt es vor, dass irgendwann dieses Gefühl, Hitze, Flattern, nenne es wie Du willst, weg ist. Und genau das kann man(frau) nicht immer rational erklären u. muss es auch nicht.

Grüsse von baglioni
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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon baglioni » Mi 24. Sep 2003, 21:49

Hallo Yasha!

Dein Beitrag ist o.k. u. Sonata Arctica macht "göttliche"
Musik.

ciao

baglioni
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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon Wolfi » Do 25. Sep 2003, 06:32

Ich stelle mich zu Ainu´s Ansicht: Die Kommunikation muss stimmen. Und leider ist eben genau die direkte persönliche Kommunikation das Ding, welches über die letzten Jahre enorm gelitten hat. Eigentlich paradox: Wir leben im Kommunikations-Zeitalter und haben aber vor lauter neuer technischer Möglichkeiten verlernt, wie man kommuniziert, resp. wie man in Liebe kommuniziert... Tja, es ist wohl wieder auf das übermässige Ego zurück zu führen, das sich durch den Wohlstand so richtig breit, fett und gefrässig entwickeln konnte.

und mal wieder an Dich, lieber Salzstreuer (bald bricht ja wieder Deine Zeit an ;) ): Möchte wissen, was geschieht, wenn es Jemand schaffen sollte, Dir Deinen Tunnelblick mal zu rauben. Das ist ja auch so ein Phänomen: Die Einen halten es nicht aus, wenn man ihren Horizont einschränkt und Andere scheinen Begrenzungen zu brauchen, um sich nicht völlig in der Freiheit zu verlieren... Ob dies mit mangelndem Selbstvertrauen zu tun haben könnte? ;)
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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon Yasha » Do 25. Sep 2003, 08:44


@Wolfi
ich denke Mann und Frau hatten schon immer etwas Kommunikationsschwierigkeiten... Es existieren Unterschiede, die man erst überwinden muss. Das ganze wird meiner Meinung nach auch noch durch die gesellschaftlichen Vorstellungen erschwert. Dinge, die "man" nicht tut, verheimlicht man dem Partner. Und schon hört die Kommunikation zu einem Teil auf.

Liebe bedeutet auch vertrauen. Mit dem Vertrauen, dass man dem Partner alles anvertrauen kann und mit dessen objektiven Rat und unterstützung rechnen kann fördert nach meiner Ansicht die Kommunikation, somit das zusammenleben und die Beziehung allgemein.

Damit Vertrauen entsteht braucht es wiederum Kommunikation und etwas Mut :roll: wie ein Kreislauf. :)

@Baglioni
mein Lieblingslied ist momentan "Letter to Dana" :)
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Ihr habt nicht zu viel Zeit!
Lasst Moder den Erlösten
Denn das Leben ist am Grössten:
Es steht nicht mehr bereit

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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon Salzstreuer » Do 25. Sep 2003, 09:10

Original von Wolfi
und mal wieder an Dich, lieber Salzstreuer (bald bricht ja wieder Deine Zeit an ;) ): Möchte wissen, was geschieht, wenn es Jemand schaffen sollte, Dir Deinen Tunnelblick mal zu rauben. Das ist ja auch so ein Phänomen: Die Einen halten es nicht aus, wenn man ihren Horizont einschränkt und Andere scheinen Begrenzungen zu brauchen, um sich nicht völlig in der Freiheit zu verlieren... Ob dies mit mangelndem Selbstvertrauen zu tun haben könnte? ;)


Na, da antworte ich doch mal mit Paulus, spezieller Freund von mir. Er hat den Philipern geschrieben:


Wir sind noch nicht am Ziel!

Ich meine nicht, daß ich schon vollkommen bin und das Ziel erreicht habe. Ich laufe aber auf das Ziel zu, um es zu ergreifen, nachdem Jesus Christus von mir Besitz ergriffen hat. Ich bilde mir nicht ein, Brüder und Schwestern, daß ich es schon geschafft habe. Aber die Entscheidung ist gefallen! Ich lasse alles hinter mir und sehe nur noch, was vor mir liegt. Ich halte geradewegs auf das Ziel zu, um den Siegespreis zu gewinnen. Dieser Preis ist das ewige Leben, zu dem Gott mich durch Jesus Christus berufen hat.

So wollen wir denken - wenn wir uns zu den ´Vollkommenen´ zählen. Wenn ihr in irgendeiner Einzelheit anderer Meinung seid, wird euch Gott auch das noch offenbaren. Aber laßt uns auf jeden Fall auf dem Weg bleiben, den wir als richtig erkannt haben. Haltet euch an mein Vorbild, Brüder und Schwestern, und nehmt euch ein Beispiel an denen, die so leben, wie ihr es an mir seht.

Ich habe euch schon oft gewarnt und wiederhole es jetzt unter Tränen: Es gibt viele, die die Botschaft vom gekreuzigten Christus bekämpfen. Ihr Ende ist die ewige Vernichtung. Sie dienen nicht Gott, sondern ihren rein menschlich-irdischen Neigungen. Statt der Herrlichkeit bei Gott warten auf sie Spott und Schande.

Wir dagegen haben schon jetzt Bürgerrecht im Himmel, bei Gott. Von dort her erwarten wir auch unseren Retter, Jesus Christus, den Herrn. Er wird unseren schwachen, vergänglichen Körper verwandeln, so daß er genauso herrlich und unvergänglich wird wie der Körper, den er selber seit seiner Auferstehung hat. Denn er hat die Macht, alles seiner Herrschaft zu unterwerfen.

(Übersetzung: Gute Nachricht.)


-salzstreuer
Provokativ, aber durchaus ernstmeinend.
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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon .sarah. » Do 25. Sep 2003, 14:29

Hallo @all :]

Als erstes möchte ich dem ursprünglichen Artikel und Salzi´s Beiträgen grundsätzlich zustimmen,

Aber:

Es stimmt auch, was Ainu sagt, dass nämlich viele nichtchristliche Beziehungen durchaus ein Leben lang halten - glücklich! - und viele christliche Ehen scheitern. Da kommt es jetzt auf das Umfeld an, Salzi, Du vertritts das, was Du in Deinem Umfeld erkennen kannst. In meinem Umfeld sind mehr christliche geschiedene Beziehungen zu finden als glückliche, dafür viele nichtchristliche glückliche (uff, komplizierter Satz, und um ihn vollständig zu machen: es gibt natürlich auch nichtchristliche gescheiterte Beziehungen ;)). Da können wir jetzt stundenlang darüber diskutieren, vor allem was denn jetzt eine christliche Ehe ist, denn in meinem bescheidenen Leben habe ich leider schon mehr ´unechte Christen´ erlebt als ´echte´... :(

Nun, wenn ich auf meine eigene Ehe schaue, dann trifft vieles aus dem Artikel zu. Vor allem wäre sie ohne Gott längst gescheitert. Doch ein weiterer wichtiger Punkt ist erwähnt: die Selbstannahme. Ich habe lange meinen Mann ändern wollen, hatte Mühe damit, ihn anzunehmen wie er ist. Durch seelsorgerliche Begleitung kam mein mangelndes Selbstbewusstsein zum Vorschein und dies war auch der Grund, warum ich meinen Mann nicht annehmen konnte: nur wer sich selbst lieben kann, kann auch andere Menschen lieben :] Ich finde deshalb den Tipp ganz wertvoll, dass wer noch nicht in einer Beziehung steht, mal herausfinden soll, wer er ist, was er will, gerne tut und was er nicht will. Denn dies ist eine ganz wichtige Grundlage für eine Beziehung, die ein Leben lang halten soll.

So, fertig gepredigt ;)

Gruss, Sarah
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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon Salzstreuer » Do 25. Sep 2003, 14:46

Salzi steht 100% dahinter und hat bisher nichts anderes behauptet - oder?
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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon .sarah. » Do 25. Sep 2003, 16:30

Original von Salzstreuer
Salzi steht 100% dahinter und hat bisher nichts anderes behauptet - oder?
Danke :] und ja, Du hast natürlich nirgens was anderes behauptet, jedoch habe ich bei Deinen Beiträgen das Gefühl, dass Du die Erfahrungen aus Deinem ´Bekanntenreis´ auf alle Christen überträgst, während ich dies wiederum ganz anders erlebt habe...

Ich möchte einfach ein wenig auf Pauschalisierungen sensibilisieren, denn Christ ist nicht gleich Christ und ins Herz sieht schlussendlich nur Gott :))

Grüsse, Sarah
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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon Nabob » Do 25. Sep 2003, 18:43

Ich stelle mich zu Ainu´s Ansicht: Die Kommunikation muss stimmen. Und leider ist eben genau die direkte persönliche Kommunikation das Ding, welches über die letzten Jahre enorm gelitten hat. Eigentlich paradox: Wir leben im Kommunikations-Zeitalter und haben aber vor lauter neuer technischer Möglichkeiten verlernt, wie man kommuniziert, resp. wie man in Liebe kommuniziert... Tja, es ist wohl wieder auf das übermässige Ego zurück zu führen, das sich durch den Wohlstand so richtig breit, fett und gefrässig entwickeln konnte.
_________________________________________________________


Hallo Wolfi, es stimmt, es ist die Kommunikation, aber lernen wir sie? Und wo hast Du sie gelernt, von wegen Röhren- und Tunnelblick von Salzstreuer..., frage mich wer hat den richtigen blick, scheinbar Du.

Es ist halt eben eine Sozialisationsfrage, Deine Eltern, Freunde etc. etc. etc.

Herzlich Nabob /Mc
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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon Salzstreuer » Fr 26. Sep 2003, 09:30

Original von .sarah.
...jedoch habe ich bei Deinen Beiträgen das Gefühl, dass Du die Erfahrungen aus Deinem ´Bekanntenreis´ auf alle Christen überträgst, während ich dies wiederum ganz anders erlebt habe...


Hmmm...

Ich selber kann nur aus meinem Umfeld sprechen - und diese spricht eine deutliche Sprache. Mit einer ganz lobenswerten Ausnahme in meiner Verwandtschaft finde ich (fast) nur Trennungen, Scheidungen und schwierige Ehen. Wenn ich im Bekanntenkreis mich umschaue, dann stelle ich massive Unterschiede zwischen Christen und Nichtchristen fest.


Ich meine, mit diese Aussage nicht zu pauschalisieren. Denn der hervorgehobene Satz zeigt zweifellos die Einschränkung meiner Sicht.


Mir macht es auch weh, wenn ich Christen sehe, welche die Fülle und Herrlichkeit und Macht Jesu einfach nicht erfahren. Sehr schade - und wenn sie auch gerettet werden, haben sie hier auf der Erde leider keine grossen Unterschiede zu Nichtchristen.

Was wünsche ich mir, dass ein Feuer Gottes diese Menschen erfasst, dass sie für den Herrn brennen ;)

Gruss
-salzstreuer
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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon .sarah. » Fr 26. Sep 2003, 10:09

Original von Salzstreuer
Hmmm...
Ich selber kann nur aus meinem Umfeld sprechen - und diese spricht eine deutliche Sprache. Mit einer ganz lobenswerten Ausnahme in meiner Verwandtschaft finde ich (fast) nur Trennungen, Scheidungen und schwierige Ehen. Wenn ich im Bekanntenkreis mich umschaue, dann stelle ich massive Unterschiede zwischen Christen und Nichtchristen fest.

Ich meine, mit diese Aussage nicht zu pauschalisieren. Denn der hervorgehobene Satz zeigt zweifellos die Einschränkung meiner Sicht.
o.k. überredet... ;)
Mir macht es auch weh, wenn ich Christen sehe, welche die Fülle und Herrlichkeit und Macht Jesu einfach nicht erfahren. Sehr schade - und wenn sie auch gerettet werden, haben sie hier auf der Erde leider keine grossen Unterschiede zu Nichtchristen.
Da bringst Du es auf den Punkt, danke!
Dennoch müssen wir verstehen, dass in der Gesellschaft genau diese ´Christen´ das Bild ´der Christen´ prägen und Erlebnisse mit ihnen oft auf alle und auch auf Gott übertragen werden - leider :cry:

Liebe Grüsse, Sarah
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Re: Woran Beziehungen sterben

Beitragvon Mensch » Fr 26. Sep 2003, 10:36

Woran Beziehungen sterben?

-Mangel an Nähe, Zuhören,
-Mangel an Freude am anderen.
-Sich selbst zu wenig zeigen.
-Bedürfnisse nicht angeben.
-Gleichgültigkeit.
-Desinteresse.
-Unverbindlichkeit.
-Mehr Eigenliebe als Nächstenliebe.
-Egozentrik.
-Egoismus.
-Herzenskälte.
-Zu wenig Sex.
-Zu viel Sex.
-Zu viele Gefühle.
-Zu wenig Gefühle.
-Zuviel los. (Unternehmen, Freizeit.)
-Zu wenig los. (Langeweile, Isolation.)
-TV!


Denn ich bin gewiß, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.

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