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Frauen reden - Männer schweigen

Diskussion über Newsmeldungen, Leserbriefe

Moderator: kingschild

Frauen reden - Männer schweigen

das ist so, Männer tun sich viel zu schwer für offene und tiefe Gespräche
12
50%
Nein, Frauen reden mehr als Männer!
2
8%
Ein Mann ein Wort, eine Frau ein Wörterbuch - das ist ok so.
10
42%
 
Abstimmungen insgesamt : 24

Frauen reden - Männer schweigen

Beitragvon klaus » So 10. Mär 2002, 22:06

Hallo allerseits

Daniel Schönenberger vom Männerforum Schweiz ist der Meinung, dass der Mann etwas langsam im Gespräch ist. Könnt ihr da beipflichten??? :?

Klaus


Dieser Artikel ist ein Auszug aus einem Seminar von Daniel Schönenberger, Männerforum Schweiz

Bild

Männer und Frauen sind grundlegend verschieden. Sie fühlen, kommunizieren, reagieren verschieden. Warum fällt es uns so schwer, dies zu verstehen, zu akzeptieren und uns entsprechend zu verhalten? Vorstellung, der andere müsse so sein und denken wie ich Wir kennen die Unterschiede nicht
Moderne Weltanschauung, die versucht, Frauen den Männern gleichzusetzen (positiv in bezug auf Wert, negativ in bezug auf Persönlichkeitsstruktur)

Was ist ein Mann?
Männlichkeit wird entwickelt durch: Vater, eigene Vaterschaft Identität in: etwas schaffen, hervorbringen, erobern, Ziele erreichen, Kompetenz beweisen Hauptinteresse in: Gegenstände und Dinge, d.h. Arbeit, Sport, Hobby, „Äusserlichkeiten“, Herausforderungen Orientiert sich an: Fakten, Tatsachen, Plänen, Projekten, Prinzipien, Logik Fürchtet: Blosslegung der inneren Gefühle (Gefühle = Sentimentalitäten = unmännlich) Eigenschaften: zukunftsorientiert, auf das Wesentliche ausgerichtet, logisch, emotional stabil, sexuell schnell stimuliert (Geschlechtsverkehr = physikalischer Akt), egoistisch, bestimmend, hat Angst vor dem Geben (Vernachlässigung von Partner/Kindern), denkt, dass er nicht gut genug ist Psychologische Falle: Gefühl der Mutlosigkeit

Was ist eine Frau?
Weiblichkeit wird entwickelt durch Mutterschaft, Wunsch Leben zu zeugen, erhalten, pflegen Identität durch: Lieben, erobern durch Liebe Hauptinteresse: familiäre Welt, Beziehungen, sich kreativ eigenes Reich schaffen Orientiert sich an: Gefühlen, persönliche Beziehungen, Individuum Eigenschaften: alltagsorientiert, beschäftigt sich mit „hier und jetzt“, auf Details ausgerichtet, intuitiv beruhend auf Instinkten und Emotionen, reagiert empfindlich auf Menschen und Umwelt, daher Stimmung abrupt veränderbar, romantisch, sexuell nicht so schnell erregbar, Geschlechtsverkehr = emotionales Erlebnis, hat Angst vor dem Nehmen (fühlt sich nicht wert, etwas zu bekommen) Schwäche: Nörgelei, will andere verändern
Psychologische Falle: Gefühl der Einsamkeit

Einander verstehen lernen

Ratschläge an die Frau:
aufhören, ungefragt Ratschläge zu erteilen nicht nach seinen Gefühlen fragen Mann Raum geben, um sich zurückziehen zu können Sein Bedürfnis nach Rückzug respektieren Nicht beleidigt sein, wenn er sich leicht ablenken lässt Sich keine Sorgen um ihn machen, ihm zutrauen, dass er mit der Situation fertig wird Selbst etwas unternehmen

Ratschläge an den Mann:
Lernen zuzuhören, um zu verstehen und zu respektieren, was sie gerade durchmacht Vermeiden sie Lösungsvorschläge Versuchen sie nicht, ihre Gefühle zu verändern Realisieren, dass sie sie nicht für die Probleme verantwortlich macht, sondern in erster Linie ihr Verständnis erwartet Nicht ungeduldig werden, wenn sie in alle Einzelheiten geht, nicht nach logischer Ordnung suchen


Quelle: www.Porno-Frei.ch
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Re: Frauen reden - Männer schweigen

Beitragvon Poincare » Mi 13. Mär 2002, 12:40

Männer und Frauen sind eben nicht "grundlegend" verschieden!
Zwar ergänzen sich männliches und weibliches Prinzip und harmonieren zum nutzen beider davon, aber eben nur dann, wenn beide auf der stabilen Plattform ihrer selbst stehen und sich frei von fremdbestimmten Rollenbilder über die Art ihrer "Zusammenarbeit" und deren Beschaffenheit einigen können.

Es mag stimmen, dass Männer und Frauen eine Idee unterschiedlich "ticken", was die Kommunikation oft verkompliziert. Aber zu diesen Komplikationen tragen in der Kindheit aufgepresste Rollenbilder und das dazugehörige, auf der Basis fremden Willens sozialverhalten wesentlich mehr bei.

Die christlich geprägte Gesellschaftsordung wurde in ihrer Entstehung und Manifestierung vom Mittelalters bis in die Neuzeit von der Unterdrückung und Zurücksetzung der Frau geprägt.

Sie solle dem Manne untertan sein, darf kein Priesteramt bekleiden, Dinge Frauenwahlrecht und Selbstbestimmung (... im Grunde sogar über den eigenen Körper ...) mussten erst hart erkämpft und durchgesetzt werden (Lady Astor war 1919 die erste Frau im britischen Parlament, Suffragettenbewegung, Emmeline Pankurst etc ....).

Dem propagierten Bild starker, kluger Mann/hingebungsvolle, unterwürfige Frau widerspricht die Natur des Menschen!
Frauen können grössere Schmerzen ertragen als Männer, ihre Physis arbeitet ökonomischer als die männliche, daher sind sie uns was Ausdauerleistungen und Durchhaltevermögen angeht oft überlegen.

Was eine Frau oder ein Mann wirklich sind, hängt von ihrer angeborgenen Persönlichkeit, von der Summe und der Art ihrer Erfahrungen und der Art diese Ausszuwerten ab (... jeder ist ein Produkt seines Lebens ....), nicht von ihrem Geschlecht.

Ich kenne brutale, rücksichtslose, gewissenlose und harte Frauen, denen ich zutraue über Leichen zu gehen, und ich kenne Männer die das Gegenteil davon sind.
Ich kenne männliche wie weibliche Genies sowie männliche und weibliche Idioten.

Was die Mutterschafts-Theorie angeht ist genau das eines der fremdoktrouieren Rollenklischees des Abendlandes, die ich oben angesprochen habe.
Es gibt Frauen, welche die weibliche Facette "Mutterschaft" ausleben wollen, aber es gibt eben auch welche, die das nicht wollen, weil sie ihre Erfüllung woanders sehen.

Mutterschaft mag ein Teil des weiblichen Prinzips sein, aber sie ist nicht gleichzusetzen mit der Intension einer jeden einzelnen Frau und mit ihrem Recht, ihren Willen auszuleben geschweige denn über eben diesen Willen und Entschluss hinweg!

In diesem Sinne ...
carpe noctem

Poincare

P.S.: D.I.V., Gruss an Vicconius ....

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Re: Frauen reden - Männer schweigen

Beitragvon Marita » Mi 13. Mär 2002, 15:55

Original von klaus

Daniel Schönenberger vom Männerforum Schweiz ist der Meinung, dass der Mann etwas langsam im Gespräch ist. Könnt ihr da beipflichten??? :?


Eigentlich nicht, siehe Forum... Wer hat hier die meisten, längsten und wortreichsten Beiträge eingesetzt? Auch sind die Fragen zur Umfrage nur "einseitig" gestellt, tippen die Waage also gezwungenerweise auf "ja,ja,ja". Ich denke, das ist vielleicht politisch bestimmt, denn bei einer Umfrage ist die Statistik auf die Art der Fragen zurück zu führen. Also kommt es eindeutig darauf an wer, wo und wie gefragt wird.

So long!

Marita
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Re: Frauen reden - Männer schweigen

Beitragvon Marita » Mi 13. Mär 2002, 17:59



Eigentlich war meine Antwort z.Z. zur Frage "dass der Mann etwas langsam im Gespräch ist. Könnt ihr da beipflichten???" statistisch durch das Forum hier unterstützt. Meine Antwort war auf keinen Fall "entwürdigend" gemeint, sondern im Gegenteil, ich finde jeden Beitrag hier (weiblich und männlich) grossartig und erfreue mich an jedem. Hätte ich meine Antwort mit "smilies" gepfeffert, hätte vielleicht das Heitere daran durchgeschaut.

Wie dem auch ist, meine Meinung, dass Männer grösseren Wortschatz brauchen um eine Idee auszudrücken, ist auch ausserhalb dieses Forum hier "bewiesen", siehe "Dumas", "Hemmingway", "Tolstoy", "Karl May" u.a. Auch in meiner persönlichen Umgebung sehe ich keine Beispiele die das Gegenteil beweisen würden.

Mein Kommentar zur Umfrage hat sich dadurch ergeben, dass ich meine Meinung nicht kundgeben und an der Umfrage nicht teilnehmen konnte. Auch hier habe ich nichts "Böses" beabsichtigt sondern nur auf den "Kurzschluss" aufmerksam gemacht.

Dass ich der Meinung bin, dass dieses Forum hier ganz wunderbar neu eingerichtet und treu, sauber und gerecht gepflegt wird und die Administration gute Arbeit leistet, will ich somit nochmals kundgeben.

Ups, wurde nun auch ein bisschen lang :) , also dann so long!


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Re: Frauen reden - Männer schweigen

Beitragvon yru » Mi 13. Mär 2002, 18:15

Marita, ich hab Dich auch noch nicht als Meckerziege erlebt... da war wohl jemand überempfindlich, soll vorkommen...
Wahrscheinlich ist die Mitteilungslust der Geschlechter ausgeglichen eben weil die Männer eher Scriptual die Frauen eher Verbal schlagkräftig sind...

Und die Ausnahmen:

Hitler , Goebbels ...................... -- Verbale Männer

Simone de Beauvoir, Agatha Christie .... -- Scripturale Frauen


Und alle anderen in Wirtshäusern und in Wasch- und Treppenhäusern wiegen sich gegenseitig auf...
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Re: Frauen reden - Männer schweigen

Beitragvon Marita » Mi 13. Mär 2002, 20:59

Hab mich nochmals ein bisschen umgeschaut und was sehe ich, die Männer sind beim Gespräch hier immer noch in der Mehrzahl, der Wortschatz steigt sogar, danke für die gütigen Worte, YRU und Vicconius, ist geschätzt :]

Also, wo sind nun die weiblichen Diskutanten? In der Waschküche, YRU, sind sie nicht denn da war ich ja soeben und im Treppenhaus fand ich auch niemand vor :? Ergo, müssen sie beim Windelnwechseln sein, was ja stereotypisch nicht Männersache ist ;) Vicconius, oder dann eben sitzen sie vor dem Apparat um ihre Aversion gegenüber der Technik unter Kontrolle zu bringen und durch die langen, von Männern geschriebenen Anweisungen, in eine technische Trance gefallen sind.

So long :))
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Re: Frauen reden - Männer schweigen

Beitragvon wudliwu » So 17. Mär 2002, 16:26

Original von Marita
Hab mich nochmals ein bisschen umgeschaut und was sehe ich, die Männer sind beim Gespräch hier immer noch in der Mehrzahl,



Genau das entspricht dem Stand der Forschung: Männer reden viel im öffentlichen Kontext, über "Dinge" - Frauen reden im persönlichen Kontext, über "Beziehung".
Dass uns Frauen das in der Gesellschaft nicht weiterbringt und in der Beziehuing mit Männern frustriert, wen wundert´s?

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Re: Frauen reden - Männer schweigen

Beitragvon Regina » Mo 18. Mär 2002, 18:32

:D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D

Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus. Beide Planeten haben ihre eigenen Rede-Regeln. *ggggg*

Regina ;)
«Forschen Sie jetzt nicht nach den Antworten, die Ihnen nicht gegeben werden können, weil Sie sie nicht leben könnten.Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antwort hinein.» R. M. Rilke
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Re: Frauen reden - Männer schweigen

Beitragvon Ni tram » Sa 30. Mär 2002, 19:26

Regina: Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus.
Ach so darum versthen sie sich so Schlecht kein wunder bei dieser distanz. :D Oder liegt es am Sünden fall!

Wenn Gott der mittel Punkt ist dann sollte es eigentlich klappen weil jeder auf den Herrn schaut.

Es grüsst Ni tram
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Re: Frauen reden - Männer schweigen

Beitragvon gritli » Mo 8. Apr 2002, 20:38

Meine lieben Damen Leidensgenossinnen, Ihr habt ja alle so recht:
Warum habe ich denn abends Zeit mit Euch zu diskutieren- warum??? Weil mein geliebter Göttergatte stumm und abengekrampft vor dem Fernseher sitzt und bestimmt in ca. 20 Minuten tief Fernschläft. Also, liebe Schwestern - plaudern wir doch ein wenig!!!
Euer frustriertes Gritli
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Re: Frauen reden - Männer schweigen

Beitragvon yru » Mo 8. Apr 2002, 21:41

LOL - toll das Bild des Fernschlafenden Mannes...

offenbar haben wir alle unser5e "Macken" hoffentlich können wir Verständnis aufbringen und (wie hier) mal lachen...
hoffentlich ist´s bei dir nicht zu oft so, gritli,
sonst wärs widerum nicht mehr zum lachen!...
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Re: Frauen reden - Männer schweigen

Beitragvon CorvusCordis » Fr 12. Apr 2002, 12:01

mal eine ganz andere Frage.....

sind Frauen und Männer wirklich anders oder haben sie sich nur anders entwickelt weil sie anders erzogen werden?

seht nur mal wie unterschiedlich Jungs und Mädels erzogen werden, der Junge sollte täglich mit verdreckten Hosen heimkommen damit man sieht, dass er ein wirklicher Junge ist und den Mädels ist dasselbe verboten.

oder die Sexualität, nehmen wir als Beispiel den Extremfall Italien. Ein guter Junge ist dort, wenn einer schon eine Reihe Frauen im Bett hatte. Wenn eine Frau dasselbe macht, ist sie eine Schlampe.

ich persönlich glaube, dass Männer und Frauen einander viel ähnlicher wären, aber in unserer Gesellschaft werden Verhaltensnormen erzwungen, Männer weinen nicht, Frauen fluchen nicht u.s.w.

vielleicht sind diese Unterschiede halt doch nur ein Produkt unserer Kultur/Gesellschaft?
[ALIGN=center]Nur indem religiös Gläubige darauf verzichten,
ihre Überzeugung vom Besitz der Wahrheit andern aufzuzwingen,
werden sie unter der Herrschaft der Menschenrechte frei,
eben dies zu glauben, ohne dabei bedroht zu werden.

(Hubert Markl, Max-Planck-Gesellschaft)[/ALIGN]
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Re: Frauen reden - Männer schweigen

Beitragvon yru » Fr 12. Apr 2002, 12:23

Stimmt schon, darum haben es Männer, die ihren Partnerinnen als gleichberechtigt begegnen schwer, sie gelten als verweichlicht, weil sie nicht d´reinschlagen und als Pantoffelhelden weil sie auch staubsaugen, abwäschen, tischen, Waschmaschinen aufsetzen, Wäsche hängen, glätten, Kinder hüten, Gutnacht Geschichten erzählen...

Der Macho hat´s da leichter (und geniesst den Respekt).
Er entscheidet allein ob Frau arbeitet, er kassiert beide Löhne, er hat alle Gewalt... und beruft sich auf die Bibel, (wobei er dann die Liebe auf seine Art definiert).

YRU - kein Macho und doch oho!
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Re: Frauen reden - Männer schweigen

Beitragvon gorg » Sa 11. Mai 2002, 04:31

Ich bin ja fast mit Dir Einverstanden yru.

Aber ist denn laut der Bibel nicht die Frau dem Manne Untertan?

Das hat Gott doch so gesagt als er die beiden aus dem Paradies geworfen hat.

Und ich Denke Gott wusste ganz Genau was er machte.

Hier sind Wir Menschen nun wieder am Werk, das Wort Gottes so zu verdrehen das wir die Frauen als Gleichberechtigte sehen wollen. Und dabei Gottes Wille ignorieren. Gott schuf doch das Weib um des Mannes willen und nicht umgekehrt?

gorg grusst
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Re: Frauen reden - Männer schweigen

Beitragvon gorg » Sa 11. Mai 2002, 04:33

Das Weib soll dem Manne untertan sein. ( Bibel)
Und nicht Gleichberechtigt
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Re: Frauen reden - Männer schweigen

Beitragvon immanuel » Sa 11. Mai 2002, 10:07

Hallo Zusammen!

In der Bibel steht, dass sich die Frau dem Mann unterordnen soll. Also ist die diese Annahme richtig.

In der Bibel steht aber an x Stellen, dass sich der Mann der Frau unternodnen soll. In Epheser 5, 21 steht: "Ordnet euch einander unter; so ehrt ihr Christus ".

Also das sind die Facts.

Grüssli
Manuel

"Ich möchte die Liebe und Hunger nach Gott immer behalten!"
IHN zu erkennen, ist wie eine Schatztruhe, die sich öffnet. faith.ch
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Re: Frauen reden - Männer schweigen

Beitragvon yru » Sa 11. Mai 2002, 23:26

Ja, untertan als gleichberechtigter Partner

untertan heisst dass im Falle verschiedener Meinungen der Mann den Stichentscheid fällt.

Untertan heisst nicht ich schlage Dich, bis Du vor mir kriechst.
Dieser Untertanenparagraph ist sowieso gepaart mit dem Liebesparagraph zu verstehen und gilt nicht für Egoisten...

NB Als Chef darf ich meinen Untertanen die Gleichberechtigte Mitbestimmung erlauben. Ich bleibe trotzdem Chef und die Untertanen bleiben Untertanen.
Mitbestimmung bedeutet dass mich ihre Meinung interesiert. Zunächst muss sich jeder angenommen, geliebt fühlen, danach ergibt sich der Rest von alleine und funktionniert dann auch.

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Re: Frauen reden - Männer schweigen

Beitragvon LordAlm » So 12. Mai 2002, 03:53

Hallo Manuel,

In der Bibel steht, dass sich die Frau dem Mann unterordnen soll. Also ist die diese Annahme richtig. JA

In der Bibel steht aber an x Stellen, dass sich der Mann der Frau unternodnen soll. In Epheser 5, 21 steht: "Ordnet euch einander unter; so ehrt ihr Christus ".

Ich bitte dich die x Stellen in der Bibel zu zitieren.

In der Bibel geht es ja grundsätzlich um die Frauen in der Gemeinde.
Die Gleichwertigkeit von Mann und Frauen in der Gemeinde steht nicht im Widerspruch zu den unterschiedlichen Aufgabenbereichen und der Tatsache, dass sich die Frau ihrem Mann in der Ehe unterordnen soll. Dies hat nun wirklich nichts mit minderwertig oder mit der Diskriminierung der Frau zu tun. In der NTen Gemeinde soll die Frau nie eine Stellung einnehmen, in der sie sich über Männer erhebt. Sie soll in der Gemeinde keine allgemeine lehrtätigkeit ausüben. Dies würde sie über den Mann stellen. Eine Frau soll jedoch Kinder und Frauen lehren. 1.Timotheus 2,12; Titus 2,4; 2.Timotheus 1,5; 3,15.
Eine Frau kann also nie das Ältestenamt in der Gemeinde einnehmen. Aufgabe der Ältesten sind zu lehren und über der Lehre zu wachen. Apg.20,28-31; 1.Thessalonicher 5,12-13; 1.Petrus 5,1-4 und zudem zu regieren und zu verwalten 1.Thessalonicher 5,1213 und 1.Timotheus 3,4-5.
Im AT gab es keine Priesterinnen und Levitinnen. Priester und Leviten waren zu ihrer Zeit Lehrer. Wie auch das Gesetz sagt, bezieht sich also offensichtlich auf die Unterordnung der Frau.
Die Bibel ist nicht frauenfeindlich. Sie gibt Mann und Frau erst die wirkliche Würde. Gruss LA
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Re: Frauen reden - Männer schweigen

Beitragvon yru » Mo 13. Mai 2002, 08:15

Untertan schliesst Gleichberechtigung nicht aus.

Auch ein König darf seine Untertanen nach ihrer Meinung befragen... und aus Einsicht den Untertanenwillen tun.
Dies degradiert ihn nicht zum Untertanendasein für immer.

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Re: Frauen reden - Männer schweigen

Beitragvon yru » Mo 13. Mai 2002, 18:40

Vereinfacht ja, so isses...

Die wenigsten Menschen haben gelernt ihre Gefühle auszudrücken und sich ihren Partnern (oder Mitmenschen) zu offenbaren.

Dies äussert sich bei Streitigkeiten so: Man wirft sich Vorwürfe an den Kopf etwa so: Du hast dies oder jenes falsch gemacht, Du hörst nicht zu, Du willst keinen Sex, bist kalt, nimmst mich nicht wahr... etc. meist dient ein Auslöserproblem geringer Wichtigkeit als Anlass...

Anstatt so: Ich fühle mich unglücklich, unverstanden, ich habe den Eindruck Du willst mich nicht mehr, Ich bin müde und vermute du merkst das nicht einmal... etc

So die eigene Stimmung beschreibend besteht eine grössere Chance einander wahrzunehmen und auf einander einzugehen...

Der Spruch, Die Frau solle dem Manne untertan sein ist doch nur ein faules Ausweichmanöver um nicht auf offene Fragen eingehen zu müssen... dies ist feige - genauso feige war Adam, als er Gott auf die Frage, habt ihr von der verbotenen Frucht gegessen? sagte .... ich nicht, es war das Weib das Du mir gegeben hast, womit er sagen will ich wurde genötigt...und sogar eigentlich bist Du schuld (weil Du mir das Weib gegeben hast). Adam hat nicht den Mut einfach zu sagen, Ja, wir haben gegessen, wir sind schuldig, sorry!
Diese Haltung lastet auch heute noch auf vielen Menschen, ich denke wir alle sind oft versucht nach "Schuldigen" zu suchen statt einfach aufzuräumen ohne zu Fragen oder zu gestehen und Busse zu tun...

Ist doch so oder?
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Re: Frauen reden - Männer schweigen

Beitragvon fly » Di 21. Mai 2002, 14:32

@georg

Na da hast du aber ein sehr falsches Bild !
Frauen haben vor Gott genau die gleichen Rechte wie Männer.

Jesus hat den Frauen ganz klar ihren Wert, denn die Männer missbräuchlich entzogen haben, zurück gegeben.
Schau mal in der Bibel, wie viele Male er mit Frauen redete und auf sie eingegangen ist.
Zudem hat er die Frauen für Ihren Glauben gelobt.
(Joh. 20,29: Weil du mich gesehen hast, hast du geglaubt. Glückselig , die nicht gesehen und geglaubt haben.)

Sie waren die treueren Jünger als mancher der 12 Apostel.

Sie haben nur nicht die gleichen Aufgaben wie wir und umgekehrt.

Der Wert vor Gott ist aber definitiv derselbe !
Die Kirche hat nicht den Auftrag, die Welt zu verändern.
Wenn sie aber ihren Auftrag erfüllt, verändert sich die Welt
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Re: Frauen reden - Männer schweigen

Beitragvon fly » Di 21. Mai 2002, 14:57

@tigerente

Das mit dem Lehren in der Gemeinde ist z.B. eine Aufgabensache, und hat nichts mit Wert zu tun.

Ich weiss, dass ich hier ein heisses Thema anschneide...

Die Frauen haben auch das Recht zu lehren...aber in dem vorgegebenen Rahmen.

Sie haben auch das Recht, Erlösung zu erlangen; ohne Einschränkung !

Sie haben das Recht auf Vergebung; mit allen Konsequenzen des Nicht-Vergebens.

Genau das mit dem Lehren ist ein Grund, wieso sich m & w immer wieder in die Haare geraten, weil sie es mit Wert, anstatt mit Aufgabenteilung in Zusammenhang bringen.
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Wenn sie aber ihren Auftrag erfüllt, verändert sich die Welt
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Re: Frauen reden - Männer schweigen

Beitragvon soleil » Mi 22. Mai 2002, 09:31

Hallo zäme!!

Ich frage mich wahrlich, warum diese Aufgabenteilung nach Geschlecht und nicht nach Fähigkeit zugesprochen wird?? :? :? :? :? :? :? :? :? :? :? :? :? :? :?

Vielleicht ist dieses "Patriarchat" auch einfach nur an die damalige Zeit gebunden???

Also ich würde mich keinem Mann unterordnen wollen. Da würde ich mich gefangen und minderwertig fühlen! Auch in den freikirchlichen Gemeinden stört mich diese "Hierarchie" gewaltig.

es grüsst die Sonne :)
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Re: Frauen reden - Männer schweigen

Beitragvon yru » Mi 22. Mai 2002, 10:12

Hallo Fly, Tigerente, Gabriel, Christian, ... u. A. es wird höchste Zeit, dass wir mal vor dem Gnadenthron Gottes vorsprechen und unseren Herrn auf die Qualitäten der Frau aufmerksam machen und eine neue Ordnung entwerfen in welcher beide gleichberechtigt sind und Gott den Stichentscheid fällt wo er nötig ist... wär das was, seid ihr dabei(und auch andere Bibel-Wort-treue.
Wir werden sicher was erreichen und er wird sich freuen über unseren Vorstoss, denn er liebt uns alle und wartet wohl schon lange auf solches. (Vielleicht wundert er sich dass nicht schon lange jemand die Courage hatte) Ich tu´s jedenfalls auch allein - auf zum Frauenbefreiungs Plädoyer!... YRU
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Re: Frauen reden - Männer schweigen

Beitragvon soleil » Sa 25. Mai 2002, 14:45


Bravo YRU :) :) :) :) :) :) :) :) :) :)

Gott lebt!! Also ist er auch nicht im Jahr 0 stehen geblieben!! :P

Es wäre besser, wenn wir uns alle an die Grundbotschaft Jesu halten würden, die da lautet:

Gott liebt Dich! Nimm diese Liebe an und gebe sie weiter!

"Liebe Gott und Deinen Nächsten wie Dich selbst!!!
Uebrigens macht er da keinen Unteschied zwischen Frauen und Männern!!

Im Geist der Liebe euch allen verbunden,

die strahlende Sonne ;)
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Re: Frauen reden - Männer schweigen

Beitragvon sabi » So 22. Sep 2002, 14:25

Hmm es ist doch so, dass wir nur schon körperlich anders sind, also uns ergänzen sollen.
Deshalb sollte man auch nicht einen Satz aus dem Zusammenhang reissen sondern das ganze anschauen:
Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch der Christus das Haupt der Gemeinde ist, er als der Heiland des Leibes. Wie aber die gemeinde sich dem Christus unterordnet, so auch die Frauen den Männern in allem. Ihr Männer, liebt eure Frauen! wie auch der Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat,.. Epheser 23-25
So sind auch auch die Männer schuldig, ihre Frauen zu lieben wie ihre eigenen Leiber. Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst. Denn niemand hat jemals sein eigenes Fleisch gehasst, sondern er nährt und pflegt es, wie auch der Christus die Gemeinde. Denn wir sind Glieder seines Leibes. "Deswegen wird ein Mensch vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhängen und die zwei werden ein Fleisch sein." Dieses Gehemins ist die gross, ich aber deute es auf Christus in der Gemeinde. Jedenfalls auch ihr - jeder von euch liebe se ine Frau so wie sich selbst; die Frau aber, dass sie Ehrfurcht vor dem Mann habe! Epheser 28-33

Christus ist für seine Gemeinde gestorben, und zwar für Mann und Frau, als gleichberechtigte Personen.

Da ist nicht Jude noch Grieche, da ist nicht Sklave noch Freier, da ist nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus. Galater 3, 28

Ist doch ganz schön zu wissen, dass Frau und Mann unterschiedlich sind und sich so ergänzen können und immer wieder neues an dem anderen Geschlecht entdecken dürfen. eine Familie/Ehe ist ja etwas wie eine Gemeinschaft/gruppe auf einer kleineren/intimeren/persönlicheren Ebene. Und schon in einer Gruppe braucht es meistens jemanden, der etwas der "Leiter" ist, der auch die Verantwortung auf sich nimmt, wenn es einen Fehlentscheid gab, aber er braucht auch die Gruppe hinter sich, die ihn unterstützt, ihn beobachtet, ihm rät und einfach hinter ihm steht, auch hinter seinen fehler. er kann sich so richtig entwickeln weil er sich sicher ist, dass seine Gruppe ihn richtig berät und ganz zu ihm steht. Die Gruppe kann sich aber so auch richtig entwickeln, weil sie weiss, dass ihr Gruppenleiter es gut mit ihnen meint, dass er mit ihnen verbunden ist und sie so diesen teil abgeben dürfen, sie wissen er sorgt so gut für uns wie er kann. Ich mein wenn man mal anschaut wie das früher bei den Königen war. Ein guter König war auch ein König, der auf seine Ratgeber hörte, der sein bestes tat, damit sich das Volk ohne Angst und Furcht richtig empfalten konnte, während er an der Front stand und versuchte r ichtig zu handeln, auf seine Ratgeber hörte usw......
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Re: Frauen reden - Männer schweigen

Beitragvon Taube » Fr 11. Okt 2002, 17:23

Regina

Und beide könnten mal auf der Erde Ferien machen und eine gemeinsame Sprache lernen.

In der Urzeit das Matriarchat, dann bis heute 5000 Jahre Patriarchat - und jetzt wäre ein Zeitalter der Partnerschaft fällig.

Gruss Taube
Denn erschienen ist die Gnade Gottes, allen Menschen zum Heil. (Titus 2,11)
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