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Fragen über Fragen in der Islam-Diskussion

Diskussion über Newsmeldungen, Leserbriefe

Moderator: kingschild

Fragen über Fragen in der Islam-Diskussion

Beitragvon Livenet.ch » Di 15. Jan 2008, 10:35

Auch 2008 wird uns ‚der Islam’ beschäftigen. Geraten dabei die Menschen islamischer Religion, die unter uns leben, aus dem Blick?

Die Muslime in der Schweiz, knapp 5 Prozent der Wohnbevölkerung, stammen aus über 100 Ländern. Nur ein kleiner Teil praktiziert die Religion, wie es die Väter taten. Viele fühlen sich leidenden und unterdrückten Mitgliedern ihrer Religionsgemeinschaft emotional verbunden.

Angesichts der vielschichtigen Zusammenhänge empfiehlt es sich, Fragen zu formulieren und als Fragen stehen zu lassen. Debatten müssen gewollt und zugelassen werden, Gespräche unter engagierten Christen, in der Öffentlichkeit, mit Muslimen. In der Hoffnung, zu einer Versachlichung beitragen zu können, sind hier einige Fragen zusammengestellt.

Was denken Sie dazu? Diskutieren Sie diese und weitere Fragen hier im Forum.
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Re: Fragen über Fragen in der Islam-Diskussion

Beitragvon lionne » Sa 9. Feb 2008, 21:29

Original von Gast
Wer das alte Testament kennt, weiss wie Gott mit anderst Gläubigen umgeht, welche fremde Tempel errichten wollen. Wer den Koran kennt, weiss, dass wir Christen und Juden in den Augen der (praktizierenden) Moslems ausgerottet werden sollen (müssen). Es geht nicht um die Menschen an sich, sondern darum, dass der Islam Gottes Land einnehmen will. Es ist total naiv zu glauben, es gehe hier nur um die Ausübung der Religionsfreiheit. Ich werde mich mit allen Mitteln dafür einsetzen, fremde Tempel (Moscheen) hier zu verhindern. Durch Gebet und durch Unterstützung der Minaret-Verbots-Initiative. Es ist ein Witz, dass sich hierfür nur die SVP und nicht die christlichen Parteien stark machen. Verwechselt bitte nicht Gottes Liebe und Gnade mit Toleranz allem gegenüber.






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Re: Fragen über Fragen in der Islam-Diskussion

Beitragvon Taube » Fr 7. Mär 2008, 09:42

Möchte für mich das zurückweisen, dass ich das im Herzen tragen sollte. Als Christ möchte ich einiges anderes im Herzen tragen.

Gruss Taube
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Re: Fragen über Fragen in der Islam-Diskussion

Beitragvon cori » Fr 7. Mär 2008, 10:19

Diese "Brut" sind auch Menschen. Deine Gedanken solltest du anders formulieren.
Wir freuen uns über unsere Enkelin

+++ Clara Sofia +++


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Re: Fragen über Fragen in der Islam-Diskussion

Beitragvon Taube » Fr 7. Mär 2008, 10:34

Original von Gast
Auch dir sollte daran gelegen sein, das unser schönes christliches Land nicht von dieser Brut unterwandert wird!


Das meinte ich, da ist das Falsche ins Herzen geraten. Da hoffe ich, dass ich als Christ Menschen als Menschen sehen kann, so wie unser HERR Jesus Christus uns zum Vorbild war.

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Re: Fragen über Fragen in der Islam-Diskussion

Beitragvon lionne » Fr 7. Mär 2008, 13:28

@Gast
Volle Zustimmung!

Aber: Ich würde die "Brut" auch nicht so nennen. Diese Menschen sind ja gefangen in dieser Ideologie, und wir sollten als Christen dafür beten, dass auch diese Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen..... (1 Tim 2,4), denn das Evangelium ist denen verdeckt, die verloren gehen, bei welchen der Gott dieser Welt die Sinne verblendet hat, damit die das Licht des Evangeliums nicht sehen können...... (2 Kor 4,3-4)

Gruss Lionne
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Re: Fragen über Fragen in der Islam-Diskussion

Beitragvon rotwang » Fr 7. Mär 2008, 13:41

Original von lionne
@Gast
Volle Zustimmung!


:roll:

Irgendwo war das klar. Merkst Du eigentlich nicht, dass Du - wenn Du ständig nur populistischen Phrasen zustimmst - deine Position hier im Forum beständig schwächst?

Alleine die Einteilung "christlich = gläubig, muslimisch = ungläubig" ist schon so peinlich platt [und zeugleich fast schon wieder fundamentalistisch überheblich], dass es schmerzt..
Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz.
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Re: Fragen über Fragen in der Islam-Diskussion

Beitragvon Taube » Fr 7. Mär 2008, 13:51

Original von Gast
Als Christ solltest du aber dein christliches Vaterland verteidigen und beschützen vor diesen Ungläubigen!


Christliches Vaterland: Mir scheint, dass dies die Philosophie des vorletzten Jahrhunderts ist, nämlich der Glorifizierung des Nationalstaates. Ob das Vaterland überhaupt christlich sein kann, ist eine weitere Frage. Überdies entstammt diese Denken, auf christlicher Seite, aus dem alten Menschen, meine ich.

Das Neue: 2Kor 5,17 Wenn also jemand in Christus ist, dann ist das neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.


Gruss Taube
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Re: Fragen über Fragen in der Islam-Diskussion

Beitragvon Savonlinna » Fr 7. Mär 2008, 13:52

Original von Gast
Als Christ solltest du aber dein christliches Vaterland verteidigen und beschützen vor diesen Ungläubigen!


Original von lionne
@Gast
Volle Zustimmung!

Um Himmels willen!
Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.

Rumi (1207-1273)
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Re: Fragen über Fragen in der Islam-Diskussion

Beitragvon lionne » Fr 7. Mär 2008, 14:00

Original von rotwang
Original von lionne
@Gast
Volle Zustimmung!


:roll:

Irgendwo war das klar. Merkst Du eigentlich nicht, dass Du - wenn Du ständig nur populistischen Phrasen zustimmst - deine Position hier im Forum beständig schwächst?

Alleine die Einteilung "christlich = gläubig, muslimisch = ungläubig" ist schon so peinlich platt [und zeugleich fast schon wieder fundamentalistisch überheblich], dass es schmerzt..


@Rotwang
Wo nimmst du das her, die Einteilung in christlich = gläubig, muslimisch = ungläubig????

So weit ich mich erinnere, habe ich über die Zweiteilung der Welt nach der Ideologie des Islams gesprochen, die da ist "Gläubige" = Moslems, "Unglaubige" = alle anderen, die sich nicht unter dem Willen Allahs beugen.




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Re: Fragen über Fragen in der Islam-Diskussion

Beitragvon rotwang » Fr 7. Mär 2008, 14:04

Original von lionne
@Rotwang
Wo nimmst du das her, die Einteilung in christlich = gläubig, muslimisch = ungläubig????


Wo ich das hernehme? Aus dem, was Du gesagt hast:

Original von Gast
Als Christ solltest du aber dein christliches Vaterland verteidigen und beschützen vor diesen Ungläubigen!


Original von lionne
@Gast
Volle Zustimmung!


Original von lionne So weit ich mich erinnere, habe ich über die Zweiteilung der Welt nach der Ideologie des Islams gesprochen, die da ist "Gläubige" = Moslems, "Unglaubige" = alle anderen, die sich nicht unter dem Willen Allahs beugen.


Entweder also erinnerst Du dich falsch oder Du hast versehentlich der Zweiteilung des gastes zugestimmt.

Ich lese deine Antwort jetzt mal als "die Moslems machen das auch so"..

Was ist das denn für eine Logik? Nur weil irgendwer irgendwem eine ins Gesicht schlägt darf ich doch nicht auch jemanden schlagen und dann mit der Begründung kommen "Der macht das aber auch". Das ist doch kindisch und völlig dämlich. Entweder kritisiere ich etwas und verhalte mich dann besser oder ich kopiere das Verhalten und nehme mir dadurch das Recht auf [glaubwürdige] Kritik.
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Re: Fragen über Fragen in der Islam-Diskussion

Beitragvon rotwang » Fr 7. Mär 2008, 14:52

Original von Gast
Wer nicht für uns ist, ist gegen uns!


Da es Dir ja offenbar nur um billige Provokation geht: Sei doch wenigstens mal kreativ.
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Re: Fragen über Fragen in der Islam-Diskussion

Beitragvon Krummi » Fr 7. Mär 2008, 15:43

Original von Gast
Als Christ solltest du aber dein christliches Vaterland verteidigen und beschützen vor diesen Ungläubigen!


Das ist heiliger Krieg und das ist BLÖDSINN!

Taufet sie im Namen des Vaters des Sohnes des heiligen Geistes - als ein Akt der Nächstenliebe: so ist es gemeint.

In der Bibel steht nichts davon, anderen mit Gewalt das Christentum einzutrichtern.

@Lionne: selbst wenn Du Dich gegen den Vorwurf der Ausländerfeindlichekeit zu recht wehrst - so musst Du doch zugeben, dass Du Dich hier in argumentativer Gesellschaft von relogiös motivierten Rassendiskriminieren befindest.
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Re: Fragen über Fragen in der Islam-Diskussion

Beitragvon rotwang » Fr 7. Mär 2008, 15:55

Original von Gast
Nur weil du blind durchs leben gehts, musst du mir nicht billige Provokation vorwerfen.


Auf einen Vorwurf mit einem Vorwurf parieren - nun ja..

Aber davon ab: Mehr als Provokation erkenne ich nicht. Wenn Du diskutieren willst, dann melde dich im Forum an, wenn Du nur Phrasen dreschen willst, dann bleib weiter anonym.

Original von Gast
Öffne lieber mal deine Augen und beginne zu sehen!


Oh, keine Sorge, ich trage weder Scheuklappen, noch sehe ich durch eine rosarote Brille, aber ich sehe auch nicht mit dem Tunnelblick. Das geht vielen Islamkritikern leider ab..
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Re: Fragen über Fragen in der Islam-Diskussion

Beitragvon Krummi » Fr 7. Mär 2008, 15:56

Nur weil du blind durchs leben gehts, musst du mir nicht billige Provokation vorwerfen. Öffne lieber mal deine Augen und beginne zu sehen!


Es ist kein Vorwurf, sondern es ist offensichtlich. Ich mache mal die Augen auf:

5% der CH-Bevölkerung sind Moslems. Nur ein Teil davon praktiziert den traditionellen Glauben

Es gibt viele antiarabische Propaganda. Diese hat zu einen unrechtsmässigen Krieg (von einem "christlichen Vaterland";) gegen den Irak geführt - basierend auf Lügen und bewusster Falschinformation (Verknüpfung von Al Kaida und Irak, Vorwurf wegen Massenvernichtungswaffen)

Die USA torpedieren jeden Versuch, Israel in seiner Siedlungspolitik wirksam in die Schranken zu weisen - ohne Angabe von Gründen.

Die Radikalisierung des Islam ist ein relativ neues Phänomen. Zur Zeit des Schahs von Persien gab es im Iran eine starke aufklärerische Tendenz. Die Mullahs wurden von BBC London/USA unterstützt - es kam zum islamischen Umsturz.

Der Grossteil der Attentate moslemischer Fanatiker findet in den arabischen Ländern statt.

- Gibt es einen gemässigten Islam, der die Menschenrechte und westliche Rechtssysteme akzeptiert, dabei auch das Hinterfragen islamischer Traditionen und Konzepte hinnimmt – oder gibt es bloss gemässigte Muslime, Einzelpersonen und Gruppen, die dies tun?


Das ist eine spannende Frage, die sich lohnen würde vertieft zu diskutieren.
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Re: Fragen über Fragen in der Islam-Diskussion

Beitragvon Nuraddin » Mo 31. Mär 2008, 23:59

Hallo Zusammen

Zufällig bin ich auf diesen Beitrag gestossen und habe mich entschlossen mich hier zu registrieren.

Kurz zu mir: Ich bin ein waschechter Schweizer und alhamdulillah Muslim.

Hier sind doch einige Äusserungen die ziemlich hart sind.

Original von Gast
Wer das alte Testament kennt, weiss wie Gott mit anderst Gläubigen umgeht, welche fremde Tempel errichten wollen. Wer den Koran kennt, weiss, dass wir Christen und Juden in den Augen der (praktizierenden) Moslems ausgerottet werden sollen (müssen). Es geht nicht um die Menschen an sich, sondern darum, dass der Islam Gottes Land einnehmen will. Es ist total naiv zu glauben, es gehe hier nur um die Ausübung der Religionsfreiheit. Ich werde mich mit allen Mitteln dafür einsetzen, fremde Tempel (Moscheen) hier zu verhindern. Durch Gebet und durch Unterstützung der Minaret-Verbots-Initiative. Es ist ein Witz, dass sich hierfür nur die SVP und nicht die christlichen Parteien stark machen. Verwechselt bitte nicht Gottes Liebe und Gnade mit Toleranz allem gegenüber.


Woher nimmst du die Behauptung das die Christen und Juden in unseren Augen ausgerottet werden sollen, wo doch du der bist der anti-islamische Stimmung macht? Mach mal die Geschichtsbücher auf, dann wirst du sehen das die Juden und Christen zu Zeiten der islamischen Kalifate stets Sonderrechte genossen hatten und sogar vom Militärdienst befreit wurden. Dies nur ein kleines Beispiel. Religöse Fanatiker gibt es wohl in jeder Religionsgemeinschaft.

Was bringt es dir die Minarett-Initiative zu unterstützen? Welches Problem löst sie? Trotzdem sind in diesem Land bald 400´000 Muslime, wenn man dem SVPler Lukas Reimann glauben schenken darf, daran wird sich auch nichts ändern...



Original von Gast
Ich seh das so, wie der Premier John Howard aus Australien!

In seiner Rede zum Jahrestag der Baliattentate, Februar, 2008:
....

„EINWANDERER, NICHT AUSTRALIER, MÜSSEN
SICH ANPASSEN“. Akzeptieren sie es, oder
verlassen sie das Land. .....


Demnach müsste John Howard ja schleunigst Australien verlassen. :roll: Alle nicht indigenen Australier sind Einwanderer. Gemäss Howards Logik müssten sie sich den Aborigines anpassen. Aber das ist ein anderes Thema...

Original von Gast
Auch dir sollte daran gelegen sein, das unser schönes christliches Land nicht von dieser Brut unterwandert wird!

Ich bin mir sicher, dass Jesus nie und nimmer andere Menschen "Brut" genannt hätte. Soviel zu DEINEN christlichen Werten.



Nun zum Thema. Ich denke der Islam wird in der Schweiz weiterhin ein Thema bleiben, unter anderem auch wegen dieser Initiative. Diese löst meiner Meinung nach keine Probleme, sondern schafft nur mehrere.
Wir Muslime sind anständige und fromme Leute, die wie ihr auch arbeiten gehen und Steuern bezahlen. Während man anderen Religionsgemeinschaften ohne weiteres Ihre Tempel (Thai-Buddhistentempel und Sikhtempel) erbauen lässt legt man den Muslimen oft Steine in den Weg. Trotzdem geht es uns hier besser als in anderen euopäischen Ländern.

Der durchschnitts Schweizerbürger weiss oft wenig über den Islam. Was ein Teil des Problems ist und auch wir Muslime dazu beitragen können das man mehr über uns weiss indem man sich miteinander unterhält. Denn so können Miss- und Unverständnisse geklärt werden. Besseres Verständnis und Kommunikation ist eine gute Grundlage um Probleme konstruktiv anzugehen und gemeinsam gute Lösungen zu finden.

Ich möchte hier sagen, dass die Minarette verbieten der falsche Weg ist. Man sollte den Islam als gleichwertige Religion anerkennen und auch die Imame in der Schweiz ausbilden lassen. Somit kann sich der Islam hier sicherlich positiv entwickeln.

Jetzt werden sicherlich einige massiv psovoziert sein. Doch was ich sagen will ist. Ein nicht kleiner Teil der Schweizer Bevölkerung ist muslimisch. Demnach auch ein Teil unserer Gesellschaft und hat auch das Recht und Pflicht am Leben in unserem Land teilzunehmen. Die Extremisten werden so sicher gebremst und an den Predigten wird deutsch gepredigt und nicht mehr arabisch, türkisch, albanisch, bosnisch, etc. Hier ausgebildete Imame können auch besser zwischen den verschiedenen Seiten vermitteln.

Ich denke momentan kann man noch einiges positiv beeinflussen.

Klar man kann den Islam weiterhin ins Abseits drängen. Dann hat man einen Islam der von der Türkei, arabischen Ländern etc. beeinflusst wird. Und das nützt hierzulande keinem.
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Re: Fragen über Fragen in der Islam-Diskussion

Beitragvon jeig » Di 1. Apr 2008, 00:15

Original von Nuraddin
Ich bin mir sicher, dass Jesus nie und nimmer andere Menschen "Brut" genannt hätte. Soviel zu DEINEN christlichen Werten.


Mat. 12.34 Schlangenbrut, wie könnt ihr Gutes reden, da ihr böse seid?

;)


Ist jemand in Christus , so ist er eine neue Kreatur , das Alte ist vergangen , siehe , Neues ist geworden .
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Re: Fragen über Fragen in der Islam-Diskussion

Beitragvon lionne » Di 1. Apr 2008, 08:35

Original von Nuraddin

Woher nimmst du die Behauptung das die Christen und Juden in unseren Augen ausgerottet werden sollen, wo doch du der bist der anti-islamische Stimmung macht? Mach mal die Geschichtsbücher auf, dann wirst du sehen das die Juden und Christen zu Zeiten der islamischen Kalifate stets Sonderrechte genossen hatten und sogar vom Militärdienst befreit wurden. Dies nur ein kleines Beispiel. Religöse Fanatiker gibt es wohl in jeder Religionsgemeinschaft.

Was bringt es dir die Minarett-Initiative zu unterstützen? Welches Problem löst sie? Trotzdem sind in diesem Land bald 400´000 Muslime, wenn man dem SVPler Lukas Reimann glauben schenken darf, daran wird sich auch nichts ändern...
-----------------------------------------------------

Hallo, guten Tag,
Es ist keine plumpe Behauptung, die hier ins Forum gestellt wird, dass die Christen und Juden in den Augen der Moslems ausgerottet werden sollen. Das hat nie jemand hier im Forum behauptet.
Es ist hingegen eine Tatsache, dass solche Aufrufe, d.h. dass Christen und Juden (und Andersgläubige) getötet werden müssen/sollen ganz deutlich, für jeden der lesen kann, im Koran stehen, und zudem werden solche barbarischen Aufrufe x-fach durch die islamischen Hassprediger verbreitet. Das sind Tatsachen und vor denen dürfen wir nicht die Augen verschliessen. Wenn jemand Hass schürt, dann sind es m.E. die Muslime....


Kleiner Abstecher in die Geschichte hinsichtlich Sonderrechte der Juden und Christen im Kalifat:

Der Dhimmi-Status - ein Beispiel für islamisches Verständnis von Toleranz

Oft wird in der Diskussion um den Islam erklärt, dass in den islamischen Staaten des Mittelalters in religiöser Hinsicht Toleranz geherrscht habe. Geradezu euphorisch wird dabei manchmal auf die Verhältnisse im maurischen Andalusien und auf die Stadt Sevilla verwiesen. Dort, so ist in vielen heutigen Reiseführern zu lesen, hätten Moslems, Christen und Juden einträchtig miteinander gelebt hätten. Meist wird dabei jedoch vergessen, dass Juden und Christen in islamischen Herrschaftsgebieten nur der Dhimmi-Status, der Status von "Schutzbefohlenen" gewährt worden ist. De facto waren Juden und Christen Bürger zweiter Klasse.

Ein wichtiges historisches Dokument zum Dhimmi-Status ist der Vertrag, der in der Regierungszeit des zweiten Kalifen Omar (634-644) zwischen den islamischen Herren und den Christen geschlossen worden ist. Dieser Vertrag wurde als Modell für den Status der Anhänger der "Buchreligionen" (Judentum und Christentum) im Herrschaftsgebiet des Islam verstanden.

Teurer Schutz
Der Dhimmi-Status als Form der Diskriminierung
Wenngleich der Islam als tolerant für Christen und Juden galt, spricht der Koran von beiden Glaubensweisen als „nichtigem Glauben“. Seine Anhänger waren als Vertreter der „Buchreligion“ Schutzbefohlene (dhimmi) mit Sonderstatus. Zu keiner Zeit jedoch waren Nichtmuslime unter islamischer Herrschaft gleichberechtigte Staatsbürger.

Geschichtlich wirkmächtig wurde der Vertrag des zweiten Kalifen Omar (Regierungszeit 634-644) - eher eine Selbstunterwerfung um existieren zu können, eingeschränkt im Leben und Glauben, - und teurer! In diesem "Vertrag" unterschrieben Christen etlicher von Muslimen unterworfener Städte etliche weitreichende Verpflichtungen. Dieser „Vertrag“ wurde als Modell für das Miteinander der Anhänger der Buchreligionen unter islamischer Herrschaft verstanden. Demgegenüber unterdrücken gegenwärtig die meisten islamischen Staaten ihre religiösen Minderheiten, besonders die Christen und missachten ihre Rechte. Der "Vertrag" hatte folgende Wortlaut:


"Wir [d. h. die Christen] würden persönlich und in demütigender Haltung Kopfsteuer bezahlen; keinen Muslim daran hindern, bei Tag oder Nacht in unseren Kirchen abzusteigen, ihn dort ehrenvoll drei Tage lang aufnehmen, ihm Speise geben und ihm ihre Tore öffnen; den Holzgong nur leicht anschlagen und beim Kirchgesang unsere Stimmen nicht erheben; ... wir würden (ferner) keine Kirche, Kloster, Einsiedelei oder Zelle bauen, noch auf solche (religiösen Gebäude), die verfallen sind, wieder herrichten; uns nicht in einem (solchen Gebäude) versammeln, wofern es sich in einem muslimischen Viertel befindet noch auch (überhaupt), wenn Muslime zugegen sind; unsere Vielgötterei nicht zur Schau tragen, nicht für sie Propaganda machen; kein Kreuz (aussen) an irgendeiner unserer Kirche aufrichten noch auch an irgendeiner Strasse oder irgendeinem Marktplatz der Muslime; den Koran weder lernen noch unseren Kindern lehren; keinen unserer Angehörigen an der Annahme des Islams hindern, falls er (den Übertritt) begehrt; ...den Muslimen in Tracht, Erscheinung und Sätteln nicht ähneln...; sie ehren und respektieren und uns vor ihnen erheben, wenn wir mit ihnen zusammentreffen; ...unsere Häuser nicht höher machen (als die ihren); keinerlei Waffen und Schwerter behalten und diese weder in einer muslimischen Stadt noch auf Reisen durch muslimisches Gebiet tragen; ...keinen Muslim schlagen; keinen Sklaven an uns nehmen, der Eigentum von Muslimen gewesen ist. Diese Bedingungen erlegen wir uns selbst und unseren Religionsgenossen auf; wer sie verwirft, geniesst keinen Schutz (dhimma)".


Betreffend Minarett-Initiative:
Man muss ganz klar sehen: Moschee, Minarett und Muezzin: diese drei gehören zusammen.
Aber es geht nicht um Gebäude, Türme und Personen, sondern um die Strategie des Islam, hier in Europa, im "Haus des Krieges", das Herrschaftsgebiet Allahs als Teil seines Anspruchs auf Weltherrschaft zu markieren. Man wolle nur ein „symbolisches“ Minarett, aber keinen Muezzin, der 5x pro Tag lautstark zum Gebet ruft. So versuchen Vertreter der islamischen Glaubensgemeinschaften die verunsicherte Bevölkerung zu beruhigen. Wer aber mit der Religionsfreiheit den Bau eines Minaretts legitimiert, wird sich früher oder später mit der Forderung konfrontiert sehen, auch einen Muezzin zur Ausübung der Religion gutheissen zu müssen. Ein Minarett ohne Muezzin wird zur Beleidigung Allahs....

Es ist ferner festzuhalten: Kein Grundrecht gilt uneingeschränkt. Auch für die Religionsfreiheit gibt es Grenzen: Wenn unter Berufung auf Religionsfreiheit Grundrechte Dritter, z.B. Andersgläubiger bestritten werden, kann der Gesetzgeber auf demokratischem Weg gesetzliche Grundlagen schaffen, welche den Schutz der Grundrechte für alle gewährleisten.

Diese Feststellung ist der Ausgangspunkt für das Vorhaben, mittels Volksinitiative in der Schweiz ein Minarettverbot durchzusetzen. Die Initiative richtet sich gegen das Minarett als religiös-politisches Machtsymbol, das der religiösen Toleranz eine Absage erteilt.

Die Schweizerische Bundesverfassung schützt die Religionsfreiheit und die Kultusfreiheit. Anhängern eines jeden Glaubens wird das Recht gewährleistet, sich zur gemeinsamen Glaubensausübung zusammenzufinden. Diese von der Bundesverfassung gewährleisteten Garantien sollen von der vorgesehenen Initiative in keiner Weise bestritten werden.
Die Bundesverfassung verpflichtet Bund und Kantone aber auch, den religiösen Frieden im Land zu wahren. Sie verpflichtet damit zu religiöser Toleranz: Niemand kann unter Anrufung von Religionsfreiheit Grundrechte anderer bestreiten oder einschränken oder sich gar der in der Schweiz geltenden Rechtsordnung entziehen.

Der Islam ist für den freiheitlichen Rechtsstaat insofern ein Problem, als er die Religion und davon abgeleitete religiöse Anweisungen über den Staat stellt. Damit gerät er – etwa bezüglich der Gleichheit aller vor dem Gesetz – in Widerspruch zur demokratisch geschaffenen Rechtsordnung, basierend auf der Bundesverfassung.

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Re: Fragen über Fragen in der Islam-Diskussion

Beitragvon lionne » Di 1. Apr 2008, 09:29

Original von Nuraddin

Nun zum Thema. Ich denke der Islam wird in der Schweiz weiterhin ein Thema bleiben, unter anderem auch wegen dieser Initiative. Diese löst meiner Meinung nach keine Probleme, sondern schafft nur mehrere.
Wir Muslime sind anständige und fromme Leute, die wie ihr auch arbeiten gehen und Steuern bezahlen. Während man anderen Religionsgemeinschaften ohne weiteres Ihre Tempel (Thai-Buddhistentempel und Sikhtempel) erbauen lässt legt man den Muslimen oft Steine in den Weg. Trotzdem geht es uns hier besser als in anderen euopäischen Ländern.

Der durchschnitts Schweizerbürger weiss oft wenig über den Islam. Was ein Teil des Problems ist und auch wir Muslime dazu beitragen können das man mehr über uns weiss indem man sich miteinander unterhält. Denn so können Miss- und Unverständnisse geklärt werden. Besseres Verständnis und Kommunikation ist eine gute Grundlage um Probleme konstruktiv anzugehen und gemeinsam gute Lösungen zu finden.

Ich möchte hier sagen, dass die Minarette verbieten der falsche Weg ist. Man sollte den Islam als gleichwertige Religion anerkennen und auch die Imame in der Schweiz ausbilden lassen. Somit kann sich der Islam hier sicherlich positiv entwickeln.

Jetzt werden sicherlich einige massiv psovoziert sein. Doch was ich sagen will ist. Ein nicht kleiner Teil der Schweizer Bevölkerung ist muslimisch. Demnach auch ein Teil unserer Gesellschaft und hat auch das Recht und Pflicht am Leben in unserem Land teilzunehmen. Die Extremisten werden so sicher gebremst und an den Predigten wird deutsch gepredigt und nicht mehr arabisch, türkisch, albanisch, bosnisch, etc. Hier ausgebildete Imame können auch besser zwischen den verschiedenen Seiten vermitteln.

Ich denke momentan kann man noch einiges positiv beeinflussen.

Klar man kann den Islam weiterhin ins Abseits drängen. Dann hat man einen Islam der von der Türkei, arabischen Ländern etc. beeinflusst wird. Und das nützt hierzulande keinem.



Guten Tag,
Der Islam wird und muss in der Schweiz weiterhin ein Thema bleiben.
Andere Religionsgemeinschaften mit den Moslems zu vergleichen ist m.E. kurzsichtig. Das kann nur jemand sagen, der den Islam und seine Ziele nicht kennt! Die Sikhs, die Thais kommen nicht in unser Land und wollen uns ihren Glauben "aufzwingen"; die Sikhtempel, die Thaitempel sind reine Sakralbauten.... Moscheen nach muslimischem Verständnis sind eben nicht reine Sakralbauten, sondern "Mulitfunktions-Häuser". So wie eben der Islam nicht nur ein "Religion" ist, kein reines Glaubensbekenntnis, so ist auch die Moschee mehr als nur ein Gebetshaus.

Wir hier in unserem Kulturkreis halten den Dialog für zentral bei der Konfiktbewältigung. Voraussetzung für den Dialog ist erst einmal die Definition darüber. Dort muss man ansetzen: was verstehen wir unter "Dialog"? Der Dialog mit den Moslems bzw. Moslemvereinigungen ist sehr schwierig. Mehr möchte ich im Moment nicht dazu sagen.

M.E. wird der Islam nicht ins Abseits gedrängt; ganz im Gegenteil:er drängt sich mehr und mehr auf. Gerade gestern hat eine junges Frau aus meiner Gruppe völlig aus dem Zusammenhang beim Weg durch unsere Stadt urplötzlich gesagt: "Diese Frauen sollten das Kopftuch nicht tragen, wenn sie hier sind." Im Grunde hat dieses junge Mädchen den Nagel genau auf den Kopf getroffen!

Gruss Lionne

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Re: Fragen über Fragen in der Islam-Diskussion

Beitragvon Humphrey » Do 3. Apr 2008, 10:52

Ich sehe hier viel Geschrei und was mir nicht gefelt ist das es zu Eigenhandlung kommt.

Hab ihr euch schon mal gefragt was Gott von eucht will ?
Ja bestimmt das habt ihr, aber woher wisst ihr was Gott wirklich will ?

mfg
Bitte überdenkt noch mal kurz meine Beiträge, da sie Irrlehre enthalten könnten.
Seit bitte forsichtig mit meinen Beiträgen !!!
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Re: Fragen über Fragen in der Islam-Diskussion

Beitragvon lionne » Fr 4. Apr 2008, 14:36

Original von Humphrey
Ich sehe hier viel Geschrei und was mir nicht gefelt ist das es zu Eigenhandlung kommt.

Hab ihr euch schon mal gefragt was Gott von eucht will ?
Ja bestimmt das habt ihr, aber woher wisst ihr was Gott wirklich will ?

mfg


Was für Eigenhandlung?? Was meinst du damit?

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Re: Fragen über Fragen in der Islam-Diskussion

Beitragvon lionne » Fr 4. Apr 2008, 14:56

Original von Krummi

@Lionne: selbst wenn Du Dich gegen den Vorwurf der Ausländerfeindlichekeit zu recht wehrst - so musst Du doch zugeben, dass Du Dich hier in argumentativer Gesellschaft von relogiös motivierten Rassendiskriminieren befindest.


Das siehst du falsch; meine Motivation ist der Kampf gegen jedwelche faschistoide Idelogie, gegen jedwelche totalitäre, menschenverachtende, frauenverachtende, Ideologie und als solche sehe ich den Islam an; eine falsche Doktrin islamischer Reinheit, eine totalitäre Ideologie der Macht und Dominierung. So erbarmungslos und mörderisch wie sie ihre Ziele verfolgt, erinnert sie an die Ideologien der Nazis und der Kommunisten. Es geht hier nicht um "Rasse" oder ist der "Islam" jetzt eine Rasse??

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Re: Fragen über Fragen in der Islam-Diskussion

Beitragvon Samarra » Sa 5. Apr 2008, 03:06

@ Lionne

M.E. wird der Islam nicht ins Abseits gedrängt; ganz im Gegenteil:er drängt sich mehr und mehr auf. Gerade gestern hat eine junges Frau aus meiner Gruppe völlig aus dem Zusammenhang beim Weg durch unsere Stadt urplötzlich gesagt: "Diese Frauen sollten das Kopftuch nicht tragen, wenn sie hier sind." Im Grunde hat dieses junge Mädchen den Nagel genau auf den Kopf getroffen!

Warum? Wenn dies ein freies Land sein soll, dann kann auch jeder so herumlaufen, wie es ihm passt.
Ich jedenfalls werde dich bestimmt nicht um Erlaubnis bitten, wie ich mich anziehen soll.... :D

Das siehst du falsch; meine Motivation ist der Kampf gegen jedwelche faschistoide Idelogie, gegen jedwelche totalitäre, menschenverachtende, frauenverachtende, Ideologie

Das passt ja wunderbar... gegen totalitäre Ideologien sein und dann anderen vorschreiben wollen, wie sie sich anziehen sollen.... :D

WHY ???
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Re: Fragen über Fragen in der Islam-Diskussion

Beitragvon lionne » Sa 5. Apr 2008, 04:40

Das passt ja wunderbar... gegen totalitäre Ideologien sein und dann anderen vorschreiben wollen, wie sie sich anziehen sollen.... :D



http://www.youtube.com/watch?v=wZwC-VH8OnI

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Re: Fragen über Fragen in der Islam-Diskussion

Beitragvon rotwang » Sa 5. Apr 2008, 13:30

"Diese Frauen sollten das Kopftuch nicht tragen, wenn sie hier sind." Im Grunde hat dieses junge Mädchen den Nagel genau auf den Kopf getroffen!


Eine Frau aber, die betet oder prophetisch redet mit unbedecktem Haupt, die schändet ihr Haupt; denn es ist gerade so, als wäre sie geschoren. 6 Will sie sich nicht bedecken, so soll sie sich doch das Haar abschneiden lassen! Weil es aber für die Frau eine Schande ist, dass sie das Haar abgeschnitten hat oder geschoren ist, soll sie das Haupt bedecken.

1. Korinther, 11:5-6
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Re: Fragen über Fragen in der Islam-Diskussion

Beitragvon jeig » Sa 5. Apr 2008, 13:58

Original von rotwang
"Diese Frauen sollten das Kopftuch nicht tragen, wenn sie hier sind." Im Grunde hat dieses junge Mädchen den Nagel genau auf den Kopf getroffen!


Eine Frau aber, die betet oder prophetisch redet .....




Ist jemand in Christus , so ist er eine neue Kreatur , das Alte ist vergangen , siehe , Neues ist geworden .
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Re: Fragen über Fragen in der Islam-Diskussion

Beitragvon rotwang » Sa 5. Apr 2008, 14:46

Original von jeig
Original von rotwang
"Diese Frauen sollten das Kopftuch nicht tragen, wenn sie hier sind." Im Grunde hat dieses junge Mädchen den Nagel genau auf den Kopf getroffen!


Eine Frau aber, die betet oder prophetisch redet .....



vulgo: Immer wenn man betet schön dat Kopftuch druff. Und soweit ich weiß betet der gewöhnliche Gläubige nicht nur in der Kirche, sondern auch zu einigen anderen Gelegenheiten.

Es ist schon klar, dass die Christen ihr Kopftuchgebot nicht so strikt auslegen, wie die Muslime, aber dennoch ist die oben genannte Forderung nach einer völligen Lossagung vom Kopftuch eben schon deshalb sachlich falsch, weil es in "unserem" Kulturkreis eben auch ein Kopftuchgebot gibt - bei uns ist es eben nur explizit auf das Beten beschränkt. Insofern müsste obige Forderung lauten "diese Frauen sollten das Kopftuch nur in der Moschee oder beim Gebet tragen, nicht aber auf der Straße, etc."
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Re: Fragen über Fragen in der Islam-Diskussion

Beitragvon Samarra » So 6. Apr 2008, 00:55

Lionne

Da du ja so ein Fan von youtube bist, habe ich auch mal was nettes für dich ausgesucht:

http://www.youtube.com/watch?v=UmSeUA-p_oE&NR=1

Vergiss nicht das Bild zu vergrössern, damit du den Anblick wirklich geniessen kannst :D

Und falls du auch mitmachen willst: der Tanzraum befindet sich in Konstanz :)

WHY ???
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Re: Fragen über Fragen in der Islam-Diskussion

Beitragvon lionne » So 6. Apr 2008, 14:12

Original von Samarra

Und falls du auch mitmachen willst: der Tanzraum befindet sich in Konstanz :)



nein, ich möchte dort nicht mitmachen, seit meiner Konvertierung 1994 habe ich mit Bauchtanz aufgehört....
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Re: Fragen über Fragen in der Islam-Diskussion

Beitragvon Samarra » So 6. Apr 2008, 18:18

Original von lionne

nein, ich möchte dort nicht mitmachen, seit meiner Konvertierung 1994 habe ich mit Bauchtanz aufgehört....
Lionne

:shock: Von was zu was bist du denn konvertiert ?!?

Und in welchem Zusammenhang steht orientalischer Tanz mit deiner Konvertierung? :?

WHY ???
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