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Argumente gegen Reinkarnation

Diskussion und Fragen zur Bibel

Moderator: Thelonious

Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon Gnu » Di 25. Feb 2020, 17:47

jes_25913 hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:Welche Bibelübersetzung liest du?

Die Juden lesen das A.T. im Original und länger als alle Christen und wissen doch nichts rechtes zu sagen. Nur wer die Bibel und in der Schöpfung mit Verstand liest, begreift etwas von der Realität.

LG,
jes

Danke, ich breche den Dialog lieber ab.
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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon Nachteule » Di 25. Feb 2020, 18:03

jes_25913 hat geschrieben:Nur wer die Bibel und in der Schöpfung mit Verstand liest, begreift etwas von der Realität.


Die Frage ist auch hier wieder: Ist das heilsentscheidend?
Oder etwas polemischer: Ist der Himmel nur für Schlaue? :D
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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon Lazar » Di 25. Feb 2020, 19:26

Gnu hat geschrieben:Ich bleibe bei meiner Meinung, dass Reinkarnation einfach verständlich wird, wenn man sie aus der Sicht der Geister betrachtet. Diese befallen immer wieder andere Seelen, und deshalb wissen sie auch alles von früheren Leben.


Interessante Betrachtungsweise, Gnu. Das würde bedeuten, die dämonischen Geister hängen sich einfach an verschiedene Menschen/Seelen in deren Leben an und "wohnen" dann in ihnen. Davon hat auch Jesus gesprochen in Matt. 12

43 Wenn der unsaubere Geist [= jüdisches Synonym für Dämon] von dem Menschen ausgefahren ist, so durchwandelt er dürre Stätten [Wüste = Heimat der Dämonen], sucht Ruhe, und findet sie nicht.
44 Da spricht er denn: Ich will wieder umkehren in mein Haus, daraus ich gegangen bin. Und wenn er kommt, so findet er's leer, gekehrt und geschmückt.
45 So geht er hin und nimmt zu sich sieben andere Geister, die ärger sind denn er selbst; und wenn sie hineinkommen, wohnen sie allda; und es wird mit demselben Menschen hernach ärger, denn es zuvor war..."


Aber so ganz überzeugt mich Dein Erklärungsmuster trotzdem nicht, denn warum sollten Dämonen irgendein Wissen von sich selbst weitergeben? Auch eine fremde Sprache zum Beispiel? Zudem träfe Dein Resumée:

Somit, wer an Reinkarnation glaubt, der vertraut einer Lehre der Dämonen.

dann teils auch auf das frühe Christentum zu, denn da gehörte der Glaube an die Reinkarnation durchaus noch dazu (z.B. Origines); der wurde erst später von der rechtgläubigen Kirche gewaltsam "weghäresiert".

Herzliche Grüße
Eleazar
Zuletzt geändert von Lazar am Di 25. Feb 2020, 19:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon Gnu » Di 25. Feb 2020, 19:36

Lazar hat geschrieben:Aber so ganz überzeugt mich Dein Erklärungsmuster trotzdem nicht, denn warum sollten Dämonen irgendein Wissen von sich selbst weitergeben? Auch eine fremde Sprache zum Beispiel? Zudem träfe Dein Resümee:

Somit, wer an Reinkarnation glaubt, der vertraut einer Lehre der Dämonen.

dann teils auch auf das frühe Christentum zu, denn da gehörte der Glaube an die Reinkarnation durchaus noch dazu (z.B. Origines); der wurde erst später von der rechtgläubigen Kirche gewaltsam "weghäresiert".

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Kann sein, nichts Genaues weiss man nicht. Wenn ungläubige Juden an die Reinkarnation glauben, und das tun sie, kann nichts Gutes daran sein.
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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon onThePath » Di 25. Feb 2020, 19:45

Hallo, Lazar

Ob wir die Frage einigermaßen klären können, wie Origenes zur Annahme der Wiedergeburt kam ? Weiss man Genaues über die Stellung des frühen Christentums dazu ?

Oder bildet sich das pro nur in einer Art Verschwörungstheorie aus, wie ein User hier bereits gesagt hat ? Was man nicht richtig versteht und was die Fantasie zu stark anregt, treibt dann seltsame Blüten. Es zählen also nur echte Fakten.

Lg, otp
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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon Lazar » Di 25. Feb 2020, 21:32

Hi oTP!
Beim christlichen Glauben ist es so, wie es bei den anderen Glaubensformen auch ist: Verschiedene Erfahrungen und Lehren der Menschen haben sich ineinander vermischt, denn dass es einen absolut reinen "religiösen Glauben" gibt, der sich in nichts mit anderen existierenden Glauben überschneidet, gibt es wohl nicht.

Wie Du bereits erwähnt hast, glauben die Hindus schon ewig lange an die Wiedergeburt, auch manche Juden taten/tun dies und deshalb auch manche Christen. Es gibt auch durchaus ein paar Bibelstellen, die zumindest die Möglichkeit eines Glaubens an die Reinkarnation in Betracht ziehen, sonst könnten die Juden von Jesus damals kaum annehmen, er wäre der bereits verstorbene und wiederauferstandene Täufer Johannes oder Elia? --> Markus 6, 14-16

Ich habe einmal ein spezielles Buch über dieses Thema gelesen:
"Wiedergeburt: Glaube der Urchristen - Tabu für Kirchenchristen" von Hermann Bauer, das ist recht interessant.

Origines hat z.B. geschrieben: "Aber wenn sie [die Körper] zum zweiten Mal nötig sein werden, wegen eines Falls der vernunftbegabten Geschöpfe, so werden sie nochmals ins Dasein treten. Denn Gott hat die Seelen dem Zustand von Kampf und Ringen überlassen, damit sie wissen, dass sie einen vollen und endgültigen Sieg nicht aus eigener Kraft, sondern aus Gottes Gnade erreicht haben."
....
Man muss auch wissen, dass viele Vernunftgeschöpfe bis zur zweiten, dritten und vierten Welt im Anfangszustand verharren und der Veränderung in sich keinen Raum geben; dass andere so wenig von ihrem alten Zustand absinken werden, dass sie fast nichts verloren zu haben scheinen; und dass einige in einem großen Fall in den untersten Abgrund stürzen werden.

Also manche Menschen mehr Bosheit während ihres Lebens in sich aufnehmen, anstatt allmählich zu Gott und ihrem ursprünglichen Wesen zurückzufinden.

Herzliche Grüße
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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon onThePath » Mi 26. Feb 2020, 04:51

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Origenes

Hier kann man schon mal einen gewissen Überblick bekommen über Origenes. So einfach ist das mir Origenes und seinem angeblichen Wiedergeburtsglaube jedenfalls nicht. Er unterscheidet sich wohl auch deutlich vom indischen Reinkarnationsglauben. Man sieht, je nach Einflüssen vermischen die Menschen Lehren ihrer Zeit.

Lg, otp
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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon Gnu » Mi 26. Feb 2020, 07:27

Bei zweifelhaften Lehren habe ich begonnen, nicht mehr die Experten zu befragen, sondern alle mir zur Verfügung stehenden Quellen anzuzapfen. Das wären im Moment Gebet und Bibel und Verstand. Wenn Gott mir etwas darüber hinaus zeigen will, hat er so seine Methoden, über die man Bücher verfassen könnte. Die Bibel selber aber rät ab vom vielen Bücher Schreiben und Studieren. Es ermüdet den Leib, Prediger 12,12

Ich las ja soeben ein Taschenbuch über das Erreichen des Wunschgewichts. Eigentlich hätte ich es weggeworfen oder in die Büchersammlung gegeben, aber der Geist liess es mir nicht zu, und so bin ich unterwegs zum vollkommenen Menschen. (Matthäus 5-7.) :]
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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon jes_25913 » Mi 26. Feb 2020, 18:04

Nachteule hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Nur wer die Bibel und in der Schöpfung mit Verstand liest, begreift etwas von der Realität.


Die Frage ist auch hier wieder: Ist das heilsentscheidend?
Oder etwas polemischer: Ist der Himmel nur für Schlaue? :D


Den Himmel besitzen nur die von der Anhaftung an die Welt losgelösten. Er ist also nicht etwas für nur Schlaue, sondern für "Täter des Worts".
Da aber nicht Losgelöste, sondern der Welt verhaftete Menschen andere Menschen belehren, muss gezeigt werden, was die Wahrheit ist, nämlich, dass sie nicht in einem Jenseits liegt, das verkündet wird.

Dazu einige Worte von Sadhu Sundar Singh, der ja hier immer einmal erwähnt wird: "Ich glaube nicht an eine Religion, die einen Himmel erst nach diesem Leben verheißt. Wenn wir uns Christus hingeben, finden wir, dass der Himmel schon auf dieser Erde beginnt."

"Diejenigen Christen, die darauf warten, in den Himmel zu kommen, aber nicht schon hier im Himmel zu Hause sind, werden, wenn sie einst in die himmlischen Wohnungen aufgenommen werden, sich fremd vorkommen. Sie werden es nicht genießen, an einem Ort und in einer Umgebung zu sein, die sie nicht gewohnt sind."


LG,
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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon onThePath » Mi 26. Feb 2020, 18:10

Klasse, Sundar Singh stimme ich da zu.
Aber ich denke nicht, er wird dir zustimmen, denn du glaubst anders als er, jes. Und er teilt nicht mit dir den Glauben an Reinkarnation. Er der Inder aus dem Geburtsland der Reinkarnation, der nie Christ werden wollte.

Lg, otp
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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon onThePath » Do 27. Feb 2020, 17:57

In diesem Zusammenhang nochmal eine Warnung sogar von esoterischer Seite:

Die Wesen beider Seiten verfügen über höherdimensionale Kräfte und esoterisches Wissen, und die uninformierten Menschen halten meistens die Vertreter beider Seiten für „göttlich“ (positiv).


https://armin-risi.ch/Artikel/Vedisch/D ... hp#Titel08

Aha, da fällt sofort die Warnung in der Bibel auf vor dämonischen Lehren. Wer sagt denn, die guten Lehren lehren die Reinkarnation ?
Und wer sagt, die Lügner gibts gar nicht ?
Jeder Esoteriker hat wohl seine eigenen Wahrheiten.

Lg, otp
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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon Gnu » Do 27. Feb 2020, 18:18

onThePath hat geschrieben:Und wer sagt, die Lügner gibts gar nicht ?
Jeder Esoteriker hat wohl seine eigenen Wahrheiten.

Und eine bekannte Lehre von „Christen”, also solchen, die sagen, sie seien es, aber bei genauem Hinsehen merkt jeder halbwegs Vernunftbegabte, dass sie die Gegenseite vertreten, besagt: „Der Zweck heiligt die Mittel” und „einen Häretiker darfst, ja sollst du belügen, vergiften, erwürgen, erschiessen, erschlagen und das ist ein gutes Werk vor unserem Gott.”

Ich schreibe nicht, wer so etwas lehrt, denn in diesem Forum weiss es jeder, der es wissen will, aber es gibt einige Gutmenschen, welche diese Schlangenbrut noch in Schutz nehmen, indem das ja heute nicht mehr so sei, wie es im Mittelalter war.
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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon onThePath » Do 27. Feb 2020, 18:36

Ja, Gnu

Ich warne auch vor Lehren, die behaupten wahrer zu sein als der Christus im NT lehrt. Und Jeder behauptet, er sei von der guten Seite.

Gibt sogar einen Sender über Sat. Der Christus und Reinkarnation lehrt. Der quackt auch im Brustton der Überzeugung.

Diese ganzen ständigen Belehrungsversuche versuchen einen dumm und dusselig zu quatschen. Ich spreche hier von meinem Empfinden und sage es mal umgangssprachlich.

Es liegt auch viel daran, dass der moderne Mensch diese Lehren attraktiver findet als das Christentum. Ich kann nur sagen, wozu braucht man esoterisches Wissen, wenn Jesus ausreichend für alle Menschen gelehrt hat, wie wir eins mit dem Vater werden können.

Nein, sie haben ein überlegenes Wissen gestützt von übersinnliche Erkenntnissen Anderer, behaupten sie. Und träumen den Traum von eigener gottgleicher Vollkommenheit. Versüßt von Erzählungen über Erlebtes, seliges Einssein mit Gott. Irgendwann mal, vielleicht so lange dass es am sanktnimmerleinstag ist. Aber man muss Geduld haben und möglichst schnell möglichst oft inkarnieren.

Lg, otp
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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon Dreieck » So 26. Jul 2020, 00:44

Bibel und "Re-Inkarnation", eine von diversen Sichtweisen:

[...]
Schon die Bibel wusste es

Dass die Lehre der Wiedergeburt der Bibel in ihrer heutigen Form widerspricht, ist leicht zu erklären. Im Anschluss an jedes Konzil musste in den kirchlichen Dokumenten alles entfernt werden, was gegen die neu beschlossenen Lehrsätze sprach. Doch glücklicherweise gibt es auch heute in der Bibel noch mehrere Stellen, die die Kirche bei der Zensur übersehen hat. Zwei Beispiele: Bei Math. 17; 10-13, bezeichnet Jesus Johannes den Täufer als den wieder gekommenen Elia. In Joh. 9; 1-3 fragen die Jünger anlässlich der Heilung des Blindgeborenen ihren Meister im Wissen um dessen Karma, ob hier denn der Blinde selbst oder seine Eltern gesündigt hätten.
Die «Beweislage» zugunsten der Wiedergeburt ist für einige fortschrittliche katholische Gelehrte derart erdrückend geworden, dass sie sogar bezweifeln, ob die Konzilsbeschlüsse von 553 überhaupt kirchenrechtliche Gültigkeit haben. 
Als kritisch denkender und 
[...]

https://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-e ... ellig.html
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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon Brudi » So 26. Jul 2020, 07:08

onThePath hat geschrieben:Und träumen den Traum von eigener gottgleicher Vollkommenheit.

Hi otp,
richtig, das ist das erklärte Ziel der Reinkarnationslehre.

Sollte es Reinkarnation tatsächlich geben, dann wäre sie logischerweise ein Naturgesetz, ein festes, unumstößliches Gesetz innerhalb des Kosmos.
Dies würde bedeuten, dass sich bis zum heutigen Tag jede einzelne Seele schon zigfach (unzählbar oft) reinkarniert und somit weiterentwickelt hat. Sie also im Lauf der Zeit schon um einiges gottgleicher (vollkommener) geworden ist. Wenn wir nun aber die Welt (und den Menschen, der diese maßgebend prägt) objektiv betrachten, was hat sich dann dadurch wirklich verbessert, ist der Mensch tatsächlich besser geworden, als er es vor 500, 1000 oder 5000 Jahren war?
Nach der Lehre der Reinkarnation müsste dies konsequenterweise so sein. Ist es aber leider nicht. Der äußere Rahmen und die Mittel, die dem Menschen durch die Technologisierung zur Verfügung stehen, haben sich zweifelsfrei verbessert, aber ist der Mensch an sich besser geworden, ist er also vollkommener geworden?
Führen wir heute weniger Kriege, gehen wir heute, als Menschheit, wirklich grundsätzlich liebevoller und gnädiger miteinander um? Mitnichten, die Kämpfe sind auch heute noch die selben wie vor tausenden von Jahren, nur eben mit anderen Mitteln.
Somit muss man leider, faktisch betrachtet, feststellen, dass das (angebliche) Gesetz der Reinkarnation, sofern es dieses geben sollte, definitiv versagt hat.
Und damit wäre es das erste Naturgesetz, welches grundlegend versagt. Was wiederum ein Widerspruch in sich selbst wäre, weil Naturgesetze eben dadurch gekennzeichnet sind, dass sie unumstößlich* sind!

LG Brudi

* was natürlich nicht für den Gesetzgeber gilt, denn er ist der einzige, der Gesetze kippen oder ändern kann. Im Falle der Naturgesetze ist dies einzig und allein Gott.
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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon jes_25913 » So 26. Jul 2020, 08:33

Brudi hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Und träumen den Traum von eigener gottgleicher Vollkommenheit.

Hi otp,
richtig, das ist das erklärte Ziel der Reinkarnationslehre.

Hallo Brudi,
nun, Buddhisten rechnen mit Reinkarnation und Karma. Sie wollen keinesfalls gottgleich werden. Sie wollen nur vom Leid frei werden. Wenn das "gottgleich" ist, gut. Jeder will ja vom Leiden frei werden.
Aber bereits vor dem Aufkommen des Buddhismus und Hinduismus war die Reinkarnation bereits bekannt. Zahlreiche Naturreligionen auf allen Kontinenten kannten sie bereits. Und sie verbanden sie nicht mit irgendwelchen Vollkommenheitsvorstellungen.

Sollte es Reinkarnation tatsächlich geben, dann wäre sie logischerweise ein Naturgesetz, ein festes, unumstößliches Gesetz innerhalb des Kosmos.
Das hast Du gut erkannt, und genau das ist sie. Deshalb ist ihr jeder Mensch unterworfen, ob er will oder nicht; auch jeder Christ!
Die Tatsache der Reinkarnation ist auch längst wissenschaftlich bewiesen.
Dies würde bedeuten, dass sich bis zum heutigen Tag jede einzelne Seele schon zigfach (unzählbar oft) reinkarniert und somit weiterentwickelt hat.
Das hängt von jedem selbst ab, ob er sich weiterentwickelt, oder eher absteigt. Bis in die vorchristliche Zeit wurde sie eher zum Abstieg "genutzt", nämlich man verstrickte sich mit jedem Erdenleben immer mehr in die sinnliche Welt. Das hält ja heute immer noch an. Denn heute gibt es ja zahllose Menschen, denen es unvorstellbar ist, dass es überhaupt mehr als das wissenschaftlich Meßbare gibt.
Sie also im Lauf der Zeit schon um einiges gottgleicher (vollkommener) geworden ist.
Das Phänomen der Heiligen wurde seitens der RKK mit besonderen Gnadenerweisen erklärt, die Gott den Heiligen im Unterschied zu allen anderen gewährte. Aber diese an den Haaren herbeigezogene Erklärung, wird der Sache nicht gerecht. Überzeugender ist, dass sie bereits in früheren Erdenleben an ihrer Vollkommenheit arbeiteten und da im Leben als Heiliger die Frucht ihrer Arbeit ernteten.
Eine Menge Material zum Weiterstudium kannst Du hier finden.

LG,
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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon jes_25913 » So 26. Jul 2020, 08:41

Dreieck hat geschrieben:Bibel und "Re-Inkarnation", eine von diversen Sichtweisen:

[...]
Schon die Bibel wusste es

Dass die Lehre der Wiedergeburt der Bibel in ihrer heutigen Form widerspricht, ist leicht zu erklären. Im Anschluss an jedes Konzil musste in den kirchlichen Dokumenten alles entfernt werden, was gegen die neu beschlossenen Lehrsätze sprach. Doch glücklicherweise gibt es auch heute in der Bibel noch mehrere Stellen, die die Kirche bei der Zensur übersehen hat. Zwei Beispiele: Bei Math. 17; 10-13, bezeichnet Jesus Johannes den Täufer als den wieder gekommenen Elia. In Joh. 9; 1-3 fragen die Jünger anlässlich der Heilung des Blindgeborenen ihren Meister im Wissen um dessen Karma, ob hier denn der Blinde selbst oder seine Eltern gesündigt hätten.
Die «Beweislage» zugunsten der Wiedergeburt ist für einige fortschrittliche katholische Gelehrte derart erdrückend geworden, dass sie sogar bezweifeln, ob die Konzilsbeschlüsse von 553 überhaupt kirchenrechtliche Gültigkeit haben. 
Als kritisch denkender und 
[...]

https://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-e ... ellig.html


Hallo Dreieck,
wie sehr sich die Vertreter der Kirche gewunden haben um die Reinkarnation zu verleugnen, kannst Du in der Schrift "Genetik - Reinkarnation - Kirche" sehr gut nachlesen.

LG,
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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon onThePath » So 26. Jul 2020, 10:40

Da sind wir wieder bei etwas, was wie eine Verschwörung aussieht, nämlich die Verschwörung der christlichen Religion gegen "die Wahrheit" Inkarnation.

Wie weist man etwas nach, das jenseits des Erfahrungshorizontes des menschlichen Verstandes liegt ?

Nach den Fakten dazu, die ich kenne, ist ein Nachweis überhaupt nicht möglich. Noch nicht mal der Umstand, dass sich vielleicht 10 Leute insgesamt angeblich an Erlebnisse in einem anderen Körper erinnern, beweist etwas

Der angebliche Nachweis durch hypnotische Rückführung ist völlig unglaubwürdig.

Auch die angeblich Erleuchteten bewegen sich, wenn überhaupt, in einer Anzahl von 10 Menschen. Das ist vernichtend für diese Annahme. Da ja inzwischen immer mehr Wiedergeborene die Erleuchtung erlangt haben sollten. Auch die Existenz der völligen Erleuchtung ist nicht nachweisbar. Jedenfalls überhaupt nicht als für alle Menschen erreichbar.

Angeboten werden "Beweise" und Menschen, die ganz fest glauben an die Wiedergeburt. Und Buddhismus und Hinduismus werden dann auch als Beweis benutzt.


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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon Lazar » So 26. Jul 2020, 11:53

onThePath hat geschrieben:Wie weist man etwas nach, das jenseits des Erfahrungshorizontes des menschlichen Verstandes liegt?


Hi oTP,
das ist wahrlich schwierig, denn um eindeutig erkennen zu können, ob es eine Reinkarnation gibt oder nicht, dazu müssten wir erst einmal mit Sicherheit wissen, warum wir "als Mensch" überhaupt in diese Welt gekommen sind?
Dann könnte man logische Rückschlüsse daraus ziehen.

Ist die Erde tatsächlich eine Art "Prüfungsgebiet" für unsere zuvor existierenden nicht-materiellen/himmlischen Seelen, dann würde eine von der Seele selbst und Gott gewollte Reinkarnation durchaus Sinn machen.
Denn sie müsste auf Erden eventuell etwas lernen und beweisen, was im Himmel nicht möglich ist. Und zwar, dass sie tatsächlich etwas Entscheidendes wirklich begreift und vor allem auch leben kann.
Diese irdische Erfahrung wird dann neu in unserer geistigen Seele wie "manifestiert" und bleibt nach dem Tod darin als eine Art "geistige Reifung"/Update erhalten.

Bloß wenn ich als Baby nun bei einer einzigen Geburt gestorben wäre - was fast der Fall war - dann wäre ich geistig nie soweit wie ich jetzt nach über 50 Jahren bin. Das wäre ja ungerecht und meine Seele müsste theoretisch dazu doch nochmal auf die Welt kommen dürfen?

jes_25913 hat geschrieben:Buddhisten rechnen mit Reinkarnation und Karma. Sie wollen keinesfalls gottgleich werden. Sie wollen nur vom Leid frei werden. Wenn das "gottgleich" ist, gut. Jeder will ja vom Leiden frei werden.
.
Auch nur um vom Leid frei zu werden sind wir wohl nicht auf der Welt!
Das ist für mich eher ein automatisch anfallendes "Nebenprodukt" der Erkenntnis.

Nur einmal angenommen manch unserer Seelen hier gehörten beim Himmelssturz zu den damaligen Verrätern von Gott, die lieber dem Satan gefolgt sind ... dann könnte man theoretisch hier auf der vom Satan (materiell) als auch Gott (geistig) regierten Erde erkennen, welchem Herrn diese Seelen nun weiterhin folgen wollen.

Ich persönlich habe zumindest oft das Gefühl bereits öfter auf Erden gelebt zu haben. Und auch, dass mir "von oben" sehr genau dabei zugesehen wird, wie ich gewisse - oft auch ähnlich wiederkehrende - Situationen in meinem Leben in den Griff bekomme und wie viel Liebe, Verständnis und Vergebung darin steckt. Denn vor allem dies muss ich lernen.
Christus wäre es dabei sicherlich lieber, ich würde die selben Fehler im Leben nicht immer wieder machen, aber wenn man innerlich noch nicht soweit ist, dann ist dies eben die Wahrheit über den eigenen seelisch-geistigen Zustand - dies wird beim Menschsein eben ganz offensichtlich.

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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon onThePath » So 26. Jul 2020, 12:19

Ach je, man könnte wirklich ewig darüber diskutieren.

Eine Seele im Jenseits, warum sollte sie erst da leben, aber damit sie geistig wachsen kann, hierhin kommen in diese unvollkommen Welt, in der die Welt Gottes völlig verborgen ist ?

Fragen über Fragen.....

Geistiges Wachstum, das ist ein Faktor des menschlichen Lebens, anscheinend zweifellos. Und das kann man nur in dieser eingeschränkten Schöpfung, die ganz anders ist als die unsichtbare Welt Gottes ?

Sinn macht es schon, wenn der Mensch bei der Geburt entsteht und sein Geist bei Null startet. Die Hoffnung ist erst mal, dass der Mensch mit seiner geistigen Existenz nach dem Tod weiter lebt. Sinnvoll ist, wenn dabei entscheidend ist, dass der Mensch lernt gottgemäß zu leben. Das macht schon mal Sinn. Also: Unser Geist gestaltet sich mittels des unvollkommenen Gehirns, kann aber auch ohne Gehirn existieren und funktionieren.



Wie unvollkommen allein das Gehirn ist für unseren Geist. Aber passt wohl zu unserem unvollkommenen Geist.
Wenn unser Gehirn nicht richtig funktioniert, ist unser Geist auch sehr behindert. Und das Gehirn bindet den Geist völlig an diese Welt der Materie. So ist der Geist auch gefangen in dieser Welt, in der wir alle leben Das Erleben der Wirklichkeit Gottes hebt diese Enge unseres Geistes etwas auf. Bisweilen auch alle Missgefühle in einer Art vollkommenen Seeligkeit. Leider sind zu viele Menschen anfällig für Flucht in Drogen, auch eine Art Seeligkeit. Die angestrebte Leidlosigkeit des Buddhismus hat auch etwas den Beigeschmack von Flucht. Sagt nicht der Buddhist: Leben ist Leiden ? Ja so ist es, und Leiden gehört nun mal zu unserem Leben. Und ein Trost: Der vollkommenste Mensch ertrug bewusst das schlimmste Leid der Todesfolter am Kreuz. Leben ist Leiden....



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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon jes_25913 » So 26. Jul 2020, 14:08

onThePath hat geschrieben:Da sind wir wieder bei etwas, was wie eine Verschwörung aussieht, nämlich die Verschwörung der christlichen Religion gegen "die Wahrheit" Inkarnation.

Hallo oTP,

hier könnte man tatsächlich von einer Verschwörung der Kirchenvertreter sprechen. Aber hier mischen sich eben unbewusste und bewusste Motive. Reinkarnation passte ihnen nicht in ihren Vorstellungskomplex und zum wirklichen Gedanken darüber machen, hatte man keine Lust. Da war es einfacher, die Sache lächerlich zu machen und zu verdammen.

Wie weist man etwas nach, das jenseits des Erfahrungshorizontes des menschlichen Verstandes liegt ?
Indem man sein Verstehen ausweitet.

Nach den Fakten dazu, die ich kenne, ist ein Nachweis überhaupt nicht möglich.
Dann kennst Du zu wenig Fakten, denn der Nachweis ist erbracht.
Noch nicht mal der Umstand, dass sich vielleicht 10 Leute insgesamt angeblich an Erlebnisse in einem anderen Körper erinnern, beweist etwas

Der angebliche Nachweis durch hypnotische Rückführung ist völlig unglaubwürdig.

Auch die angeblich Erleuchteten bewegen sich, wenn überhaupt, in einer Anzahl von 10 Menschen. Das ist vernichtend für diese Annahme. Da ja inzwischen immer mehr Wiedergeborene die Erleuchtung erlangt haben sollten. Auch die Existenz der völligen Erleuchtung ist nicht nachweisbar. Jedenfalls überhaupt nicht als für alle Menschen erreichbar.

Angeboten werden "Beweise" und Menschen, die ganz fest glauben an die Wiedergeburt. Und Buddhismus und Hinduismus werden dann auch als Beweis benutzt.


Lg, otp


Ich habe mich über Dich gefreut, wie Du mit den VTs umgegangen bist. An den VTs können wir sehen, wie schnell ein Mensch verführt werden kann, wenn er sich zu sehr von seinen eigenen Vorstellungen, ungenügender Kenntnisnahme von Fakten usw. leiten lässt.
Aber dieses besonnene Vorgehen lässt Du hier vermissen. Da kennst Du zu wenig Fakten, stellst unhaltbare Behauptungen auf (von wegen nur 10 Leute, als gäbe es nur Erinnerungen durch Hypnose, als würde es nur Beweise für entsprechend Gläubige geben) und stellst unhaltbare Schlussfolgerungen in den Raum. Schade, ich würde mir wünschen, dass Du auch hier mehr Vernunft walten lassen würdest.

LG,
jes
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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon Gnu » So 26. Jul 2020, 16:06

onThePath hat geschrieben:Ach je, man könnte wirklich ewig darüber diskutieren.

Richtig bemerkt; deshalb lasse ich es bleiben, denn die Wahrheit werde ich noch früh genug erfahren. Wozu die Dafürs und Dawiders aus abertausenden von Veröffentlichungen studieren, wenn ich noch nicht einmal alle Schriften kenne, welche schon einmal zum Kanon der Bibel gehörten und dann doch wieder entfernt wurden, weil ein "heiliges" Gremium das so bestimmt hat?
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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon onThePath » So 26. Jul 2020, 16:17

Jes, wenn du sagst, ich kenne zu wenig Fakten, dann ist das ebenso total oberflächlich, wie zu behaupten, der Nachweis sei vollbracht.

Und zu erforschen, was hinter dem Erfahrungshorizont liegt, finde ich auch leichtgläubig.

Eigentlich müsstest du mit Fakten deine Sicht beweisen können. Das glaube ich aber nicht.

Immerhin habe ich genügend Material gesichtet und genügend Gedanken-Analysen dazu gemacht.

Sowohl was sogenannte Fakten zur Wiedergeburt belangt, als auch die Möglichkeiten betrachtet, hinter den menschlichen Erlebnishorizont zu schauen.

Nenne mir mindestens 10 derzeit Erleuchtete und Beweise mir, dass sie völlig erleuchtet sind
Nenne mir unumstößliche Fakten, die Wiedergeburt beweisen. Denn ich weiss reichlich viel darüber und Niemand kann mich in die Ecke stellen, ich wisse zuwenig, was ich da rede.

Übrigens werte ich Rudolf Steiners Bücher nicht als 'wissenschaftliche Beweise". Das wäre absurd, weil anscheinend noch nicht mal ein Anthroposoph seine "Jenseitsforschungen" bestätigen kann. Man kann wirklich viel behaupten. Was Steiner weltweit alles zusammengetragen hat, weltweit aus der Esoterik, für den Entwurf seines Buches, ist mir auch nicht fremd.

Nächstes Beispiel: Jacob Lorbeer. Immerhin schätze ich die Lorbeerianer darin, dass sie ernsthaft viel Matrial zum Thema Besessenheit gesammelt haben.

Das Thema indische Gurus ist mir auch geläufig genug.
War selber in Rishikesh und Hardwar, war selber bei Sai Baba. Habe Bücher indischer Heiliger gelesen. Oberflächlichkeit und mangelnden Durchblick solltest du mir nicht vorwerfen, schon gar nicht, wenn du keine Beweise vorlegst.

Lg, otp
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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon onThePath » Mo 27. Jul 2020, 11:54

Die Überschrift ist ja schon die Aufforderung für Argumente zur Reinkarnation...

Argumente: macht einen Unterschied zu nur daran glauben.
Oder zu behaupten, man wisse eben mehr und könne es besser beurteilen.

Lg, otp
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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon Lazar » Di 28. Jul 2020, 00:48

onThePath hat geschrieben:
Eine Seele im Jenseits, warum sollte sie erst da leben, aber damit sie geistig wachsen kann, hierhin kommen in diese unvollkommen Welt, in der die Welt Gottes völlig verborgen ist ?


Gute Frage, oTP!
Ich denke, dass einige Seelen im Himmel vielleicht ihr äußerst ansprechendes Äußeres & Wesen, ihre vielen Talente, ihr unglaubliches Wissen, ihre Freiheit etc. - also den insgesamt gesehen "göttlichen Luxus", den ihnen Ihr Vater von Grund auf im Himmel beschert hat, wohl nicht genug zu schätzen wussten.
Schwerlich auch, wenn sie es überhaupt nicht anders kannten.
Also keinerlei Grenzen, keine Schmerzen, keine Mühsal, keine Angst, keine Armut, keinen Tod.

Nur wenn diese im Himmel dennoch ewig unzufriedenen Seelen gezwungen sind auf der Erde zu verweilen und sich dort quasi alles von null an erst selbst erarbeiten müssen - ohne jeden Bestand - dann haben sie plötzlich einen eklatanten Vergleich!

Wie es war zusammen mit Gott/Christus zu leben - oder nahezu ohne Ihm?

Für manch Seele wird dies ein kaum erträgliches Unterfangen - außer sie findet auch auf Erden zu Gott zurück - doch für manch machthungrige und gierige Seele wird das Menschenleben auch zum total irdischen "Hype". Sich dort endlich reich und mächtig fühlen zu können wie Gott. Zumindest solange sie auf Erden sind.

Doch ob Gott sich nichts als reich, unantastbar und mächtig fühlen will, stelle ich beim Kennenlernen von Seinem Sohn Jesus Christus mehr als stark in Frage.

Herzliche Grüße
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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon jes_25913 » Di 28. Jul 2020, 08:52

Lazar hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Eine Seele im Jenseits, warum sollte sie erst da leben, aber damit sie geistig wachsen kann, hierhin kommen in diese unvollkommen Welt, in der die Welt Gottes völlig verborgen ist ?


Gute Frage, oTP!
Ich denke, dass einige Seelen im Himmel


Hallo Lazar,
Hier beginnen schon die Ungenauigkeiten. OTP spricht vom Jenseits. Du, vom Himmel. Dabei ist doch "Jenseits" das bessere Wort, denn "Himmel" wird ja in der Regel als ein erwünschter, als eine Art Vollenundungszustand aufgefasst.

Man sollte bedenken, dass durch den Sündenfall sich der Mensch in die irdischen Verhältnisse einlebte. Die Seele aber ist ewig. Und nur indem er hier lernt, die Harmonie, den Frieden zu schätzen - das was er unbewusst im Paradies genoß - wird ihm dies zum Antrieb einen solchen zu erlangenden Zustand dauerhaft zu erhalten. Also muss der Mensch durch viele Erdenleben, um eben das Wertvolle als wertvoll ansehen zu können. Alles nach dem Motto:"Erst wenn Du in der Fremde bist, weißt Du wie schön die Heimat ist."

LG,
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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon onThePath » Di 28. Jul 2020, 10:16

Klar, daß man über den Sinn der Reinkarnation endlose Spekulationen machen kann.

Steiner hat darüber einen umfassenden Roman geschrieben. Wie die jenseitige Welt genau funktioniert. Man glaubt, was er weltweit zusammen getragen hat und zu einer Synthese machte, es sei alles von ihm selber erlebt als Wirklichkeit. Und Lorber hat Vieles auch "offenbart". Zumal mitwirkt, dass er Eingebungen in seinen Verstand niederschreibt. Sowas löst ehrfürchtig Staunen aus.



Das muss man genauso glauben wie Jesus. Es alles als wahr und logisch zu finden, ist zunächst nichts anderes, als Vertrauen zum eigenen Denkvermögen, Urteilsvermögen. Zu Hilfe nimmt man als Autorität östliche Meister, die angeblich ihr Bewusstsein so erweitert haben, dass sie das ganze indische Glaubensgebäude bestätigen können. Dabei helfen ihnen bisweilen übernatürliche Geschehnisse. Bei Sai Baba waren es Materialisationen. Aber übernatürliche Fähigkeiten sind auch kein Garant dafür, dass diese Religion als Gesamtes echt ist. Es zeigt zunächst nicht mehr, als dass man Übungen macht, die Fähigkeit zum Übernatürlichen entwickeln. Auch die werden als Beweis für ihre Autorität gewertet. Und bei sich selbst, wenn sie auftreten, man befinde sich mitten drin in der Höherentwicklung.



Lg, otp
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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon Lazar » Mi 29. Jul 2020, 19:42

jes_25913 hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Eine Seele im Jenseits, warum sollte sie erst da leben, aber damit sie geistig wachsen kann, hierhin kommen in diese unvollkommen Welt, in der die Welt Gottes völlig verborgen ist ?


Gute Frage, oTP!
Ich denke, dass einige Seelen im Himmel...


Hallo Lazar,
Hier beginnen schon die Ungenauigkeiten. OTP spricht vom Jenseits. Du, vom Himmel. Dabei ist doch "Jenseits" das bessere Wort, denn "Himmel" wird ja in der Regel als ein erwünschter, als eine Art Vollenundungszustand aufgefasst.

Hi Jes,
stimmt, das war der "Himmel" ursprünglich ja auch, also Gottes "eigenes Reich".
Ich denke, dass der "Himmel" zuerst da war und danach erst das allgemeine "Jenseits", denn das "Jenseits nach unserem Leben" beinhaltet für mich verschiedene uns fremde hierarchische Orte/Welten - also auch die Hölle.

Man sollte bedenken, dass durch den Sündenfall sich der Mensch in die irdischen Verhältnisse einlebte. Die Seele aber ist ewig. Und nur indem er hier lernt, die Harmonie, den Frieden zu schätzen - das was er unbewusst im Paradies genoß - wird ihm dies zum Antrieb einen solchen zu erlangenden Zustand dauerhaft zu erhalten. Also muss der Mensch durch viele Erdenleben, um eben das Wertvolle als wertvoll ansehen zu können. Alles nach dem Motto:"Erst wenn Du in der Fremde bist, weißt Du wie schön die Heimat ist."

LG,
jes


Ja. So in etwa.

Herzliche Grüße
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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon onThePath » Do 30. Jul 2020, 08:09

Jes, dann könnte ich sagen, die Erde ist eine Strafkolonie Gottes.

Eine Aussage scheint treffend zu sein:
Der Mensch wird durch sein Erdenleben geprägt. Wenn ein schlechter Mensch nach dem Tod merkt, dass er nicht im Himmel leben kann, weil sein Wesen es nicht zulässt, dann kann er das nicht mal so eben ändern. Er erntet, was er im Leben gesäht hat.

Deshalb spricht man von ewiger Verdammnis, von einem Reinigungszustand oder vom Eintritt in den Himmel. Auch von verschiedenen Reifezuständen aufgrund des Lebens, und von verschieden hohen Himmeln, wo der Mensch hingelangen kann. Dann ist die Frage, ob man sich im Jenseits noch weiter entwickeln kann, um höhere Orte zu erlangen.

Die Reinkarnation regelt das auf andere Art. Und Ziel ist es dann, diesen gnadenlosen Mechanismus der Wiedergeburten zu beenden. Man wendet sich völlig vom irdischen Leben ab, verhält sich so, dass alle inneren Keime für Wiedergeburten ausgemerzt werden. Im besten Fall beendet man alles individuelle Leben und Wollen und verweilt nur noch in der Anschauung Gottes. Man löscht sich als Individuum aus. Man will von sich aus nichts mehr und tut auch nichts mehr. Und ist man erst auf den Geschmack gekommen, dann sitzt man stundenlang taten- und bewegungslos rum und gibt sich ganz dem Genuss des rauschhaften Erlebens Gottes hin.
Man spricht von Sein, Bewusstsein, Seligkeit.

Angesichts Gottes spricht man durchaus dann von unaussprechlicher Freude. Die hat dann auch nichts Rauschhaftes
Dann wird man begreifen, dass nur die Anwesenheit Gottes erstrebenswert ist, weil allein erfüllend und freudvoll. Aber das funktioniert christlich gesehen etwas anders.

Jesus lehrt das nicht mal ansatzweise, diesen Reinkarnations- und Erleuchtungs-Mechanismus. Reinkarnations—Gläubige glauben, Jesus lehre nur einen Teil der Wahrheit. Und sie halten Christen für dumm. Zumindest für eingeschränkt und unwissend.

Ja, es ist mir bekannt, dass angeblich Gott der Seele die Freiheit gibt, sich eine passende Inkarnation aus zu suchen. Die Seele will es so, es ist keine Bestrafung. Die Seele wählt eine Inkarnation, von der sie denkt, sich am ehesten positiv weiter entwickeln zu können. Diese Übersicht hat sie, und so bald sie sich in einem Leib befindet, weiß sie kaum noch was. Und macht wieder alle Dummheiten, die sie auch schon etliche Male in vorherigen Inkarnationen gemacht hat.

Ja, ich weiß, ich sehe das wohl falsch, man müsse das anders sehen....
Beweise ? Hat der größte Durchblicker keine. Egal für wie klug er sich hält. Und nichts ändert seinen Glauben, er habe den wahren Durchblick.

LG, otp
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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon Dreieck » Do 30. Jul 2020, 11:54

onThePath hat geschrieben:[...]
Die Reinkarnation regelt das auf andere Art. Und Ziel ist es dann, diesen gnadenlosen Mechanismus der Wiedergeburten zu beenden. Man wendet sich völlig vom irdischen Leben ab, verhält sich so, dass alle inneren Keime für Wiedergeburten ausgemerzt werden. [...] Man löscht sich als Individuum aus. Man will von sich aus nichts mehr und tut auch nichts mehr. Und ist man erst auf den Geschmack gekommen, dann sitzt man stundenlang taten- und bewegungslos rum und gibt sich ganz dem Genuss des rauschhaften Erlebens Gottes hin.
Man spricht von Sein, Bewusstsein, Seligkeit.

Angesichts Gottes spricht man durchaus dann von unaussprechlicher Freude. Die hat dann auch nichts Rauschhaftes
Dann wird man begreifen, dass nur die Anwesenheit Gottes erstrebenswert ist, weil allein erfüllend und freudvoll. Aber das funktioniert christlich gesehen etwas anders.

(Von mir gekuerzt ("[...]") und gefettet.)

Klingt fast so, als haettest Du mehrere Inkarnationen bewusst durchgemacht. :D

Gleich einem Schachunkundigen, der zwei in einer Partie versunkenen Spielern erklaeren will, diese säßen stundenlang
taten- und bewegungslos an einem Brett rum. :mrgreen:


[...] Und nichts ändert seinen Glauben, er habe den wahren Durchblick.

So isses.
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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon onThePath » Do 30. Jul 2020, 17:41

Bei einem Berauschten tut sich ja auch irgendwas. Was kann man dabei den miterleben ?

Aber bei einer Partie Schach tut sich was. Das ist sichtbar. Ich spiele auch Schach.

LG, otp
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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon Gnu » Do 30. Jul 2020, 18:05

onThePath hat geschrieben:Bei einem Berauschten tut sich ja auch irgendwas. Was kann man dabei den miterleben ?

Aber bei einer Partie Schach tut sich was. Das ist sichtbar. Ich spiele auch Schach.

LG, otp

Wäh, dieses Freimaurerspiel? Das rassistische Spiel von Weiss gegen Schwarz? Von Trump gegen Obama? ;)
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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon Thelonious » Do 30. Jul 2020, 18:31

Bitte nicht überziehen, Gnu. Deine Ableitung "Schach = Rassismus" ist - so wie ich Dich einschätze - provokant gemeint.

Bitte komme, bitte kommt also zum tatsächlichen Threadthema zurück, danke.

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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon onThePath » Fr 31. Jul 2020, 11:37

Gnu, ehe ich mich in den Gedanken Reinkarnation hineindachte, spielte ich in meiner Jugend schon Schach. Ich weiss nicht, ob das beim Thema Reinkarnation hilfreich ist, aber Schach fördert das Denkvermögen. Das kann ich schwarz auf weiß bestätigen. :mrgreen:
Allein schon daran, wenn man nicht der schlechteste ist. Schach übt vorausschauendes Denken und Zusammenhänge zu erfassen und zu durchdenken.

Das muss man bei Wiedergeburt wieder von Anfang an.

Nächsten sagst du noch, die Gegensätze Yin und Yang seien rassistisch.

Lg, otp
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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon Dreieck » Sa 1. Aug 2020, 10:00

Gnu hat geschrieben:Bei zweifelhaften Lehren habe ich begonnen, nicht mehr die Experten zu befragen, sondern alle mir zur Verfügung stehenden Quellen anzuzapfen. Das wären im Moment Gebet und Bibel und Verstand. Wenn Gott mir etwas darüber hinaus zeigen will, hat er so seine Methoden, über die man Bücher verfassen könnte. Die Bibel selber aber rät ab vom vielen Bücher Schreiben und Studieren. Es ermüdet den Leib, Prediger 12,12
(...)


Von dem begnadeten Schreiber Jacob Böhme:
(...)
Also habe ich nun geschrieben, nicht von Menschen-Lehre oder Wissenschaft aus Bücher-Lernen, sondern aus meinem eigenen Buche, das in mir eröffnet ward. Denn das Buch der edlen Bildnis – das Ebenbild Gottes -ward mir vergönnet zu lesen. Mein Buch hat nur drei Blätter. Das sind die drei Principia der Ewigkeit. Darinnen kann ich alles finden. Ich kann der Welt Grund und alle Heimlichkeit darinnen finden. Ich bedarf kein ander Buch dazu. Dann das Buch, da alle Heimlichkeit innen lieget, ist der Mensch selber: Er ist selber das Buch des Wesens aller Wesen, dieweilen er die Gleichnis der Gottheit ist; das grosse Arcanum lieget in ihme, allein das Offenbaren gehöret dem Geiste Gottes. Gott hat meine Seele in eine wunderliche Schule geführet, und ich kann mir in Wahrheit nichts zumessen, dass meine Ichheit etwas wäre oder verstünde. eröffnet ward. Denn das Buch der edlen Bildnis – das Ebenbild Gottes - ward mir vergönnet zu lesen. Mein Buch hat nur drei Blätter. Das sind die drei Principia der Ewigkeit. Darinnen kann ich alles finden. Ich kann der Welt Grund und alle Heimlichkeit darinnen finden.[b]
Ich bedarf kein ander Buch dazu.
(...)

https://www.deutschlandfunkkultur.de/ei ... _id=473349
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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon onThePath » Sa 1. Aug 2020, 10:46

Was möchtest du damit sagen ? Dreieck.
Was erlebt Jacob Böhme ?

Ich nenne es ozeanischer Bewusstseinszustand.
Hat eine Entgrenzung der Psyche und anscheinend ein auch überwältigenden Wohlgefühl.

Dieser Zustand ist für die meisten Menschen aber nicht zugänglich. Auch nicht durch jahrelangen Yoga, vielleicht ansatzweise.

Genauso kann er spontan vorübergehend auftreten.
Jacob Böhme hat es "voll erwischt". Warum, weiss Keiner. Es sieht spontan auftretend aus.

Solange es aber nur ein Erleben ist, fehlt ja das Erleben geistiger Existenzebenen, auf denen es doch sehr lebhaft zugehen wird wie in unserer materiellen Welt auch.

Zunächst muss ich deshalb fragen, was dieser Zustand denn mehr ist, als eine nicht existierende ideale Rauschmitteldroge verursachen würde. Was also auf Veränderung der Gehirnchemie beruht.
"Entgrenzungen" mittels Drogen oder zu Trance führendem Singsang, oder Tanz praktizieren auch die Schamanen. Dann versuchen Sie in diesem Zustand verborgene Informationen zu erlangen.
Schamanen hoffen auf Geister. Sie würden ihnen helfen. Entgrenzung würde aber darüber hinaus bedeuten, man wisse alles, kenne die ganze Schöpfung und die ganze verborgene Welt Gottes. Im Idealfall vorkommen, alles erfassend.

Vollkommen, das sagt man Jesus und Buddha nach. Jedenfalls einer verschwindend geringen Anzahl von allen Menschen, die jemals gelebt haben oder gerade leben. Ein paar Entgrenzungsmerkmale beweisen überhaupt gar nichts, schon gar nicht absolute Vollkommenheit.

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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon Dreieck » Sa 1. Aug 2020, 11:48

Das zeigt mir, oTP, dass Du Jacob Boehme null verstanden hast.

Macht aber nichts, in Deinen weiteren "In-Karnationen" wirds Dir gele(e)hrt werden.
:mrgreen:
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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon onThePath » Sa 1. Aug 2020, 11:51

Für eine hochnäsig arrogante Bemerkung hats bei dir also gereicht.

Null Argumente. Ob du überhaupt eine Nasenspitze lang etwas kapiert hast ?Halt. Oder war das ironisch gemeint ?

Pauschal sagen ja die Wiedergeburtsgläubigen:
Wer nicht unserer Meinung ist, dem fehlen im Gehirn noch die Voraussetzungen vieler Wiedergeburten.

Das erinnert an des Kaiser neue Kleider. Wie herrlich die sind. Nur leider sinnlich unerfahrbar.

Wer nicht fähig ist, These und Antithese aus zu arbeiten, der faselt nur von karmischen Reife. Ist der Traum von absoluter Vollkommenheit durch Inkarnationen überhaupt real ?

lg, oTp
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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon bigbird » Sa 1. Aug 2020, 12:42

Bitte keine persönlichen Angriffe! Danke!

bigbird, Admin
Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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Re: Argumente gegen Reinkarnation

Beitragvon onThePath » Sa 1. Aug 2020, 15:06

Es geht ja immer darum, wie man etwas auffasst.
Da ist ein:
" Verstehst du erst nach einigen Inkarnationen"
Das Gleiche wie:
" Verstehst du erst, wenn du erwachsen bist ".

Sowas kann man sehr leichtfertig und auch leichtgläubig äußern.
Um unbequeme Kritik ab zu wimmeln.

Aber es geht ja um Gedankengebäude. Die infrage stellen ist immer äußerst lästig und belastend.

Das kann man auch gerade am Beispiel Corona sehen, wenn man gegen konstruierte "Wahrheiten" argumentiert. Und VT zu entkräften ist dabei immer noch einfacher, als psychische und jenseitige Zusammenhänge eindeutig als wahr zu erfassen. Argumente gegen VT sind logisch. Man kann diese Gedankenkonstrukte leicht entkräften. Vertreter der VT lehnen Argumente dagegen aber ab.

Das Ablehnen rationaler Argumente hat dann für sich gar keinen Wahrheitsanspruch.

Das Extrem ist der Atheist. Für ihn deutet nichts auf eine unerfahrbare Welt Gottes hin.
Der Agnostiker sagt, Gottes Existenz ist nicht nachweisbar.

Aber wenn Parapsychologen behaupten, alle unerklärlichen Vorkommnisse müssen durch lebende Personen ausgelöst werden. Man brauche nicht die Vorstellung, körperlose Intelligenz wirke in unsere materielle Welt.

Da bin ich nicht mehr einverstanden.
Es geht zb um Materialisationen oder sichtbare Verletzungen durch einen Dämon.

Mir braucht Niemand zu sagen, Gott existiert nicht. Ich glaube an eine gewaltige, unvorstellbar großartige jenseitige Welt.

Aber es muss nicht der Glaube an Inkarnation sein. Hat Jesus ihn vertreten? Hat der Christ deshalb einen jämmerlichen, naiven Glauben ? Das wollen Vertreter der Reinkarnation hier im Forum immer wieder behaupten. Reines für wahr halten der Reinkarnation halte ich für genauso naiv.

Sowieso ist das Verhalten des Menschen die Messlatte, wie sehr er die Wahrheit und Gott liebt und sich gottgefällig verhält. Gerede von Wiedergeburt und Erleuchtung ist dann eigentlich überflüssig.

Lg, otp
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