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Die Offenbarung des Johannes

Diskussion und Fragen zur Bibel

Moderator: Thelonious

Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Mi 5. Dez 2018, 08:27

Ich möchte heute einmal beginnen mit Gedanken zur Offenbarung des Johannes. Wer sich hier mit Fragen oder Ergänzungen einbringen mag, ist herzlich dazu eingeladen. Alle Leser, die nur mitlesen wollen, natürlich auch.


nach der Elberfelder Übersetzung - um möglichst zu vermeiden, dem uns vorliegendem griechischem Grundtext zu viel Deutungsspielraum zu verleihen..

Offenbarung 1

1 Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gab, um seinen Knechten zu zeigen, was bald geschehen muss; und indem er sie durch seinen Engel sandte, hat er sie seinem Knecht Johannes kundgetan,

2 der das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu Christi bezeugt hat, alles, was er sah.

3 Glückselig, der liest und die hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist! Denn die Zeit ist nahe.



Offenbart wird Jesus Christus selbst. Eine historische Persönlichkeit - der Mensch gewordene Gott, durch den heiligen Geist vom Vater im Himmel in Maria gezeugt.

In Jesus Christus erleben wir die Fülle Gottes. Sein Wesen, sein Willen, seine Macht, sein Bild, wie Gott sich den Menschen vorstellt. Den neuen Adam, in dem wir eines Tages befunden sein können. Oder jetzt schon befunden werden, dort wo wir uns Christ nennen. Wo wir Gottes Kinder sind.

An diese Kinder Gottes ist die Offenbarung des Johannes, niedergeschrieben (bzw. von denjenigen, die uns diese Gedanken überliefert haben zusammengefasst) in 22 Kapiteln. Die ich jetzt nur anreißen kann. In meinen Ausführungen.

Geschrieben mit dem Ziel die Kinder Gottes vorzubereiten - auf das was auf sie zukommen wird - zu allen Zeiten gültig für alle Jünger Jesu, die sich aufgemacht haben, hier Jesus nachzufolgen.

Was -BALD - was unweigerlich kommen muss.. nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung und dem was Gott tut, wo er immer wieder unaufhaltsam eingreift und lenkt im Streben der Menschen dann die Welt das Ziel finden wird, was schon jetzt für Gott nicht nur absehbar ist, sondern er auch so bestimmt hat. Um all diejenigen dorthin zu führen - sein Volk - seine Kinder - das sie seine Herrlichkeit sehen und preisen.

Durch Engel (Boten Gottes - in Visionen) dem Apostel Johannes auf der Insel Patmos wohl (wo er in Verbannung war) - der vor rund 1900 Jahren Jesus als Bruder des Jakobus erlebt hatte und zu dem Jesus ein besonderes Verhältnis hatte im Sinne dessen das das Hauptthema von Johannes die Liebe und die Wahrheit (Agape - die göttliche Liebe) ist. Hier wurde ihm nun ein allumfassende Prophetische Schau gegeben, die alles umfasst was je an Bedeutung für uns im Universum geschehen ist , geschieht und geschehen wird.


Johannes, der dies alles was er sah und erlebte und hier in dieser ihm gegebenen prophetischen Schau auch niederschrieb (schreiben ließ) mit seinem eigenen Leben verkörperte. Bezeugte. Es in seinem Leben als Wahr für andere erkannt wurde. Der darin ein glaubhafter Zeuge wurde und war. An dessen Leben das was er sagte und tat für andere ablesbar war, das dieses so stimmte.
Bezeugte - im Sinne das andere dies von ihm als bestätigt gefunden haben. Keiner kann dies ansonsten über sich selbst sagen. Keiner kann sich selbst bezeugen.

Glückselig der da liest - sich darin wiederfindet - und die da hören -- die darauf hören - als das sie es sich zu Herzen nehmen und darin getröstet und gestärkt werden und die Worte der Weissagung (dessen was Gott über sie selbst zu sagen weiß) bewahren (wie auch Maria die Worte Jesu bewahrte und in ihrem Herzen bewegte), was in ihr (was Gott uns darin sagen möchte) geschrieben steht.


Denn - die Zeit ist nahe - denn es wird uns immer etwas einholen können - damit auch erschrecken oder Angst und Sorge machen können - wenn wir nicht auf das schon vorbereitet sind...was geschehen wird...auf das wir dann wissen werden...das es so kommen muss.. und wir auch das Ende dann wissen werden... auf das wir getrost sein können. Sein werden. Sind.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » Mi 5. Dez 2018, 13:51

Habatom hat geschrieben:Ich möchte heute einmal beginnen mit Gedanken zur Offenbarung des Johannes. Offenbarung 1

1 Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gab,


Off1:1 Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gab,

Also halten wir die ersten 7 Woerter der Offenbarung mal fest:

GOTT gab JESUS CHRISTUS die Offenbarung ... Bemerkst du etwas Habatom?

Laut diesem Vers ist JESUS CHRISTUS nicht GOTT, sondern GOTT hat JESUS CHRISTUS die Offenbarung gegeben.

Es heisst nicht: "Der Vater hat dem Sohn" die Offenbarung gegegeben, nein, es heisst: "GOTT hat JESUS CHRISTUS" die Offenbarung gegeben.

Wie baut man das jetzt in die Dreifaltigkeit ein?
Wenn Ihr Land und das meinige aufgrund der Lehren zusammenkommen die von Christus in der Bergpredigt niedergelegt wurden, werden wir die Probleme gelöst haben, nicht nur diejenigen unserer Länder, sondern auch die der ganzen Welt. - Mahatma Gandhi
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Do 6. Dez 2018, 06:34

Lieber Pedro1,


erstmal herzlichen Dank für dein Interesse am Thema und ich sehe, das dich das Thema "Dreieinigkeit" sehr beschäftigt, und es wird sicherlich hier auch immer wieder einmal thematisiert werden.


Desweiteren zeigst du uns durch Deinen Beitrag sehr schön auf, wie man durch das Festhalten lediglich eines Bibelverses zu Fehlschlüssen kommen kann. Wenn ich mir nicht den Gesamtzusammenhang vor Augen halte. Um nur so zum richtigen Schluss gelangen zu können - wenn ich denn "vorbelastet" mit einer bestimmten Vorstellung - wer oder was Gott ist oder nicht ist - an das Lesen der Bibel herantrete..

Die Gott --- IHM --- meint in den folgenden Versen -- Johannes -- gab...

nicht Jesus Christus selbst.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Do 6. Dez 2018, 07:05

4 Johannes an die sieben Gemeinden in der Provinz Asia: Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron sind,

Johannes gibt nun diese prophetische Schau als Bote - Botschafter an Christi statt (sind wir grundsätzlich als Christen dann alle) weiter. An die Gemeinde - hier Gemeinden - 7 eine Vollzahl - die alle Probleme und Spielarten aller Gemeinden weltweit zur damaligen Zeit und in zu Zeiten die noch kommen werden dann abdeckt. 7 Tage - eine Vollendung eines Zeitlaufes. Hier dann in der Offenbarung die Vollendung des ganzen Zeitlaufes von Beginn des Universums bis zum neuen Universum (dem ewigen Universum -"Himmel" dann).

Gnade


nicht Gesetz oder Gericht -- hier für die Kinder Gottes, die Gemeinde Jesu Christi . die Braut des Lammes - als Grundbotschaft.

Gnade warum und wozu? Um zu erkennen was Gott tun will und um seine Stimme zu hören und Veränderung - wenn nötig - zu erfahren. Um gestärkt zu sein, in dem was man ist, und ermutigt zu sein, in dem was man sein wird.

Frieden von dem der da Kommt - Jesus Christus kommt wieder - in all seiner Macht und Kraft und Vollendung. Als Messias.
Zuvor aber muss der Antichrist - der Mensch der Gesetzlosigkeit noch kommen. Aber dazu später mehr.

Der da ist ---- Gott ist in Jesus Christus - der nun zur rechten Gottes (sitzt) - aber auch steht im Sinne von Gewalt und Herrschaft ausübend - immer schon präsent gewesen. Und Gott selbst wird es immer sein.

Gott ist nicht zerteilbar. Er wurde in Jesus Christus Mensch. Er ist durch seinen Geist er selbst, als derjenige, der durch seinen Geist - in all der Vielfalt (Vollendung 7) der Wirkungen des Geistes Gottes immer präsent ist. Ewig. Allgegenwärtig. Er selbst dann zeitlos. In jede Zeit der Erde, des Universums beliebig hineinwirkend.

Sich mal zurückhaltend, der Dinge ihren Lauf nehmend, und doch immer da. Alles sehend, hörend, fühlend.

7 Geistern - beschreibt seine allumfassende Macht und Kraft also.
Vers 4 behandelt also den Vater, den Schöpfer des Universums, in der Kraft seines Geistes.




5 und von Jesus Christus, welcher ist der treue Zeuge, der Erstgeborene von den Toten und Fürst der Könige auf Erden! Ihm, der uns liebt und uns erlöst hat von unsern Sünden mit seinem Blut


Vers 5 behandelt Jesus Christus. Der ebenfalls Gnade und Frieden hier spendet - seinem Volk. Seinen Knechten. - Vorerst.

6 und uns zu einem Königreich gemacht hat, zu Priestern vor Gott und seinem Vater, dem sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.


Vers 6 - behandelt die Gemeinde - die Braut. Uns. Jesus bezeichnet die Gemeinde auch als seine Mutter. Uns selbst als Bruder, als Schwester. Er das Haupt, wir die Glieder.


7 Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Stämme der Erde. Ja, Amen.

Er - ist Jesus. Die Braut - die zubereitet - geschmückt - geheiligt - wird. Die Gemeinde.


Sehen werden ihn alle Menschen - gleichzeitig dann. Wenn er kommt. Alle die ihn durchbohrt - die in ihm nur den Menschen gesehen haben wollen. Den sterblichen Menschen. Wie er da am Kreuz geblutet hat. Gestorben ist. Begraben sein möchte - und das immer wieder dort, wo Menschen sich lieber selbst gerne sehen, in ihrem Getue und Gehabe, als ob sie selbst etwas darstellen könnten, durch ihr Verhalten, ihre Werke, was Gott gefallen könnte.

Alle Stämme - all die der Abstammung - über Abraham - die Glaubensväter - sich hier schon für würdig allein halten. Weil sie halt dieses oder jenes meinen erfüllt zu haben. Doch schon darin geboren wurden.

Und weil - wenn Jesus wiederkommt - er halt keinen Glauben finden wird. Die Gemeinde wird dann schon bei ihm sein. Dazu dann aber später mehr.



8 Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.


Alpha und Omega. Der erste und der letzte Buchstabe im Griechischen Alphabet. Der Amtssprache der damaligen Zeit. Die man am besten dann auch kennen sollte, wenn man sich mit dem neuen Testament ausführlicher befasst - um nicht zu Fehlschlüssen zu kommen. Wenn es um Fragen der Grammatik geht, die wir im Deutschen gar nicht kennen.

Vers 8 hier ein Abschluss. Gott der Vater war am Anfang. Im Anfang hat er die Zeit, die unser Universum bestimmt seitdem, erschaffen. Sie läuft ab. Sie spitzt sich zu. Auch wenn wir die Sekunden immer gleich zählen. Aber alles was Gott geschaffen hat läuft auf eine Vollendung zu. ER war am Anfang. Er ist immer da in der Gegenwart. Aus seiner Sicht - ausserhalb des Universums und doch hier präsent - liegt alles Geschehen der Erde vor ihm. Geschehen dem er einen Lauf gibt. Zuschaut- und immer wieder eingreift.
Aber nicht im Sinne, als ob ihm irgendetwas entgleiten könnte. Es läuft so genau nach Plan, das nichts ihm unbekannt wäre und nichts geschehen könnte, was er selbst nicht so für gut heißt. Bestimmt hat. Bestimmen tut.

Ich Bin - ist als die allumfassende Personifizierung Gottes - in Jesus Christus (Jesus - der Mensch -- Christus -- der Heiland/Messias).

In Jesus Christus fasst sich Gott der Vater selbst zusammen. Auch wenn er Vater bleibt. In Jesus Christus hat er sich vollendet.

Das gibt uns als Christen Sicherheit und Zuversicht. Gelassenheit und Freude. Mut und Kraft all die Dinge anzugehen, die auch heute auf der Tagesordnung stehen. Seien es kleine Dinge oder große Dinge. Ob wir traurig sind - wir werden getröstet werden - oder freudig sind -unsere Freude wird keiner von uns nehmen können.

Gott ist gut und macht alles gut. Für seine Kinder.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » Do 6. Dez 2018, 08:33

Habatom hat geschrieben:Desweiteren zeigst du uns durch Deinen Beitrag sehr schön auf, wie man durch das Festhalten lediglich eines Bibelverses zu Fehlschlüssen kommen kann. Wenn ich mir nicht den Gesamtzusammenhang vor Augen halte. Um nur so zum richtigen Schluss gelangen zu können - wenn ich denn "vorbelastet" mit einer bestimmten Vorstellung - wer oder was Gott ist oder nicht ist - an das Lesen der Bibel herantrete..

Die Gott --- IHM --- meint in den folgenden Versen -- Johannes -- gab...


Ich glaube immer, du willst mich verarschen. Und ja, man sollte sehr genau lesen, um nicht zu falschen Schluessen zu gelangen. Das sind ganz einfache Saetze und ein ganz einfacher Satzbau! Also noch einmal:

Hier mal die Neue Leben Uebersetzung (sinngemaesse Uebersetzung):

Off1:1 Dies ist eine Offenbarung von Jesus Christus, die ihm (naemlich JESUS) Gott gegeben hat, um seinen Dienern die Ereignisse, die in Kürze eintreten, bekannt zu machen. Ein Engel wurde gesandt, der sie Johannes, dem Diener Gottes, verkündete.

GOTT gab JESUS CHRISTUS die Offenbarung. Ein Engel wurde gesandt, die die Offenbarung seinem Diener Johannes gegeben hat.


Hier die Uebersetzung der EBE rev:

Off1:1 EBE Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm (naemlich JESUS CHRISTUS) gab, um seinen Knechten zu zeigen, was bald geschehen muss; und indem er sie durch seinen Engel sandte, hat er sie seinem Knecht Johannes kundgetan,

Auch hier: GOTT hat JESUS CHRISTUS die Offenbarung gegeben. Der Engel CHRISTI ("sein Engel") hat sie seinem Knecht Johannes kundgetan.


Die Frage stellt sich jetzt natuerlich, wer von uns beiden jetzt mit einer bestimmten Vorstellung - wer oder was GOTT ist oder nicht ist - an das Lesen der Bibel herantritt.


Noch einmal:


GOTT gab JESUS CHRISTUS die Offenbarung!

Laut diesem Vers ist JESUS CHRISTUS nicht GOTT, sondern GOTT hat JESUS CHRISTUS die Offenbarung gegeben.

Es heisst nicht: "Der Vater hat dem Sohn" die Offenbarung gegegeben, nein, es heisst: "GOTT hat JESUS CHRISTUS" die Offenbarung gegeben.

Wie baut man das jetzt in die Heiligste Dreifaltigkeit ein, an die man glauben muss, um selig zu werden?


Warum verdrehst du absichtlich die Saetze der Bibel nach Belieben, so dass sich die Aussage eines Satzes veraendern? Warum tust du das? Glaubst du, dass das deinem JESUS egal ist?
Zuletzt geändert von PEDRO1 am Do 6. Dez 2018, 08:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Do 6. Dez 2018, 08:43

Du hast völlig recht Pedro1,

ich war selbst zu flüchtig im - mir selbst gemachten Zeitstress,


auch wenn ich eigentlich gerade nicht soviel Zeit habe hier zu schreiben..


- verarschen will ich keinen ... deswegen nehme ich auch alles hier geschriebene ernst und bin dankbar für korrektur..


muss selbst mir mehr zeit nehmen für so was..,


aber seis drum




Jesus Christus offenbart sich. Gott selbst, der Vater ist hier - und sowieso immer - ursächlich. Wenn auch Jesus Christus - eins ist mit dem Vater - und ebenso ursächlich ist.


Dem Johannes , der dieses an seinem Leben bezeugt und eine Vision erhielt... gibt dies dann weiter..



So aber zu deiner Entscheidenen Frage:

Man muss nicht an eine Dreifaltigkeit glauben....


Glauben ist von der Exitenz Gottes überzeugt sein und von Gott etwas zu erwarten...
.
DAs ist glaube... mehr nicht...


also du bist schon in Ordnung und auf den richtigem Weg..

aber lass uns hier weiter im Text dann kommen..


Nicht über das Thema Dreieinigkeit diskutieren
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Do 6. Dez 2018, 08:44

PEDRO1 hat geschrieben:Warum verdrehst du absichtlich die Saetze der Bibel nach Belieben, so dass sich die Aussage eines Satzes veraendern? Warum tust du das? Glaubst du, dass das deinem JESUS egal ist?




Jesus hat sehr viel Geduld mit mir.


Mit dir dann sogar noch mehr Geduld.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » Do 6. Dez 2018, 09:01

Habatom hat geschrieben:Jesus hat sehr viel Geduld mit mir.

Mit dir dann sogar noch mehr Geduld.

Ja, da hast du recht Habatom. Er ist langmuetig, demuetig und geduldig. Ausserdem ist er auch sanftmuetig und vergibt bedingungslos. Selbst am Kreuz bat JESUS seinen Vater: «Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.» JESUS war treu bis zum Ende ...

Habatom hat geschrieben:So aber zu deiner Entscheidenen Frage:

Man muss nicht an eine Dreifaltigkeit glauben....


Laut eurem athanasischen Glaubensbekenntnis eben schon:

... Wir verehren den einen Gott in der Dreifaltigkeit und die Dreifaltigkeit in der Einheit ohne Vermengung der Personen und ohne Trennung der Wesenheit. eine andere ist nämlich die Person des Vaters, eine andere die des Sohnes, eine andere die des Heiligen Geistes. Aber Vater und Sohn und Heilige Geist haben nur eine Gottheit, gleiche Herrlichkeit, gleiche ewige Majestät. Wer daher selig werden will muss dieses von der Heiligsten Dreifaltigkeit glauben.

Das ewige Leben wird bei euch Christen an den Glauben an eine "Heiligste Dreifaltigkeit" festgemacht. Und das glaube ich eben nicht, weil JESUS gesagt hat:

Joh17:3 Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.

JESUS CHRISTUS macht das ewige Leben an der Erkenntnis des Vaters und des Sohnes fest, nicht am Glauben an eine Heiligste Dreifaltigkeit. Warum sollte man dann an eine Heiligste Dreifaltigkeit glauben?

Und auch in diesem Vers wird GOTT im Gegensatz zu JESUS CHRISTUS gestellt:

... dass sie dich, den ALLEIN wahren GOTT, und den du gesandt hast, JESUS CHRISTUS ... erkennen

Auch laut diesem Vers ist JESUS CHRISTUS nicht GOTT, sondern der Gesandte GOTTES. Und laut Joh13:16 ist der Gesandte nicht groesser als der, der ihn gesandt hat. Auch dieser Vers laesst sich ueberhaupt nicht mit einer Dreifaltigkeit in Einklang bringen ...

Bei Gelegenheit kannst du mal ernsthaft darueber nachdenken.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Gnu » Do 6. Dez 2018, 10:41

PEDRO1: Wir sind nicht alle unter einem athanasischen Glaubensbekenntnis eingesperrt. Ich glaube zwar, dass Gott mindestens zwei sind (Vater und Sohn) aber ich habe so meine Bedenken, dass Konzile, wo solche Dogmen wie Dreifaltigkeit beschlossen werden, unter der Leitung des Heiligen Geistes abgehalten wurden. Ich kenne der Spur nach Kirchengeschichte.

Ich habe dir anhand Wasser in einem anderen Thread versucht, zu zeigen, wie man physikalisch Dreieinigkeit abbilden kann, aber du hast es anscheinend nicht begriffen.

Ich habe einmal gehört, dass es ungefähr 10 verschiedene Auffassungen von Dreieinigkeit gibt. Könnte dir aber nur zwei davon zeigen. Das Dreieckmodell und eben das Wassermodell. Das Dreieckmodell ist ein Götze und deshalb von mir verworfen. Es enthält auch eine logische Unstimmigkeit. Das Wassermodell ist reinste Physik und deshalb in sich stimmig.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » Do 6. Dez 2018, 13:13

Gnu hat geschrieben:Ich habe dir anhand Wasser in einem anderen Thread versucht, zu zeigen, wie man physikalisch Dreieinigkeit abbilden kann, aber du hast es anscheinend nicht begriffen. ... Das Wassermodell ist reinste Physik und deshalb in sich stimmig.


Es gab schon viele menschliche Versuche, die Dreieinigkeit zu illustrieren. Eine davon ist es, die Dreieinigkeit mit Wasser zu vergleichen. Bei einer gewissen Temperatur kann sich Wasser in Eis, Fluessigkeit oder Dampf verwandeln. Wasser kann also alle drei Formen ausmachen und trotzdem seine eigene Substanz behalten.

Dieses deiner Meinung nach stimmige Wassermodell (da reinste Physik?) scheitert klaeglich daran, dass Wasser nie gleichzeitig Eis, Fluessigkeit und Dampf sein kann.


Und warum wurden ueberhaupt schon so viele menschliche Versuche unternommen, die Dreieinigkeit zu illustrieren?

Ganz einfach: Sie findet sich nicht in der Bibel und kann daher nicht mit Bibelversen unterstuetzt, bzw. bewiesen werden!

Die einzige Analogie, die die Bibel beschreibt, ist das Vater-Sohn-Verhaeltnis.


Gnu hat geschrieben: Ich glaube zwar, dass Gott mindestens zwei sind (Vater und Sohn) aber ich habe so meine Bedenken, dass Konzile, wo solche Dogmen wie Dreifaltigkeit beschlossen werden, unter der Leitung des Heiligen Geistes abgehalten wurden.


Du glaubst zwar, dass GOTT mindestens zwei sind (Vater und Sohn), hast aber Bedenken, dass die Dreifaltigkeit wie auf dem Konzil damals beschlossen, vielleicht doch nicht richtig ist, aber ausserdem bist du dir ganz sicher, dass dein Wassermodell zum Beweis genau dieser Dreifaltigkeit von diesem Konzil stimmig ist? Ist dir klar, was du da schreibst? Das widerspricht sich alles selber ... An was glaubst du denn genau?
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Do 6. Dez 2018, 15:16

Ich verstehe eigentlich nicht wieso es überhaupt hier eine Diskussion über Gott Vater, Gott Sohn und seinem Heiligen Geist geben muss. Gehört hier auch nicht hin. Ich möchte euch bitten, wenn ihr Diskutieren wollt, dann hier Versbezogen.


Bezieht euch auf einen von den bislang betrachteten Bibelversen aus Offenbarung 1,1-8 und dann folgende...aber bitte keine sinnlosen Grundsatzdiskussion mehr...

Nächster Abschnitt handelt dann von Johannes und seinem Auftrag.

9 Ich, Johannes, euer Bruder und Mitgenosse an der Bedrängnis und am Reich und an der Geduld in Jesus, war auf der Insel, die Patmos heißt, um des Wortes Gottes und des Zeugnisses Jesu willen.
10 Ich wurde vom Geist ergriffen am Tag des Herrn und hörte hinter mir eine große Stimme wie von einer Posaune,
11 die sprach: Was du siehst, das schreibe in ein Buch und sende es an die sieben Gemeinden: nach Ephesus und nach Smyrna und nach Pergamon und nach Thyatira und nach Sardes und nach Philadelphia und nach Laodizea.


7 Gemeinden hier auf deren historische Bedeutung an anderen Stellen schon viel eingegangen wurde. Die in ihrer Kirchengeschichtlichen Zeit einen bestimmten Ablauf haben - wobei die 7. Gemeinde die Endzeitgemeinde von Laodizäer ist. Weder heiß noch kalt. Zwar Kirchenmitglied - aber Licht und Salz dann eher weniger. Verweltlicht in weiten Teilen. Zersplittert in viele Gemeinden, die hauptsächlich damit beschäftigt sind - wie mir scheint oft hier - sich von einander abzugrenzen...




12 Und ich wandte mich um, zu sehen nach der Stimme, die mit mir redete. Und als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter

Leuchten tut uns der heilige Geist -- vor allem durch sein Wort - durch Gottes Wort - dort wo er es uns aufschließt - lebendig macht.

Gold die Farbe der Liebe. Reinheit. Höchstes Gut der Christenheit.

Mitten unter dem was uns beleuchtet --erleuchtet --

Jesus Christus selbst. Für Johannes nun wie folgt erschienen/beschrieben.

13 und mitten unter den Leuchtern einen, der war einem Menschensohn gleich, der war angetan mit einem langen Gewand und gegürtet um die Brust mit einem goldenen Gürtel.

Jesus Christus - Gottes Sohn und doch hier gleich einem Menschensohn. So wie er in Maria auch Mensch wurde. Als Mensch befunden wurde.
Gewand ist in der Bibel immer die Liebe mit der wir andere ummanteln können. Einschließen. Langes Gewand - viel Liebe in Folge... uns gezeigt .. zu Lebzeiten

Gegürtet werden wir mit Wahrheit. Siehe Epheserbrief Kapitel 6 wo es um die Waffenrüstung geht. Umgürtet mit Wahrheit.
Jesus Christus ist Wahrhaftig. Ist die Wahrheit. Zeigt uns die Dinge so, wie sie wirklich sind. Ohne Trug. Ohne Falsch.

14 Sein Haupt aber und sein Haar war weiß wie weiße Wolle, wie Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme


Haupt - Kopf und alles was daraus hervorgeht - erwächst -- hier deswegen das Haar genannt .. auch wenn Haar sonst keine geistliche Bedeutung hat..

Rein. Unschuldig. Jesus war ohne Sünde. Weder in Gedanken noch in Worten.

Wolle verweist auf das Symbol vom Schaf - Lamm - unschuldigem Lamm, das für uns sich dahin gab.

Die Augen hier wie eine Feuerflamme - durchdringend zum Gericht -- Preisgericht für die einen, die gutes getan haben--- Strafgericht für die anderen...
Augen im Sinne auch hier einer Sicht - die durchdringt -- reinigt -- mit Feuer - Schlacken verbrennt ...

15 und seine Füße gleich Golderz, wie im Ofen durch Feuer gehärtet, und seine Stimme wie großes Wasserrauschen;

Seine Füße stehen fest... in Liebe (Gold) und Beständigkeit (Eisen/Erz).
Im Gegensatz zu Daniels Vision von den Weltreichen der Menschheitsgeschichte, wo das letzte Reich auf Erden - nach dem römischen Reich zuvor --- hier aus Füßen aus Eisen und Ton besteht. Aus starken und weniger starken Mitgliedstaaten.

Wasserrauschen als Bild für das überströmende Wasser des Lebens.. was alles erfüllt... reinigt.. belebt... durchträngt...

16 und er hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand, und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht leuchtete, wie die Sonne scheint in ihrer Macht.

Sieben Geister Gottes - die Vielfalt der Kraft und Macht Gottes auf Erden zu wirken und zu handeln. Durch das Wort Gottes - das zweischneidige Schwert - in der alles beleuchtenden und beherrschenden Macht des Tages (der Sonne) an dem er kommt - erscheint - wirkt.

17 Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie tot; und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte
18 und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.


19 Schreibe, was du gesehen hast und was ist und was geschehen soll danach.
20 Das Geheimnis der sieben Sterne, die du gesehen hast in meiner rechten Hand, und der sieben goldenen Leuchter ist dies: [i]Die sieben Sterne sind Engel der sieben Gemeinden, und die sieben Leuchter sind sieben Gemeinden.
[/i]


Jede Gemeinde die hier dann in den folgenden 2 Kapiteln näher beschrieben wird, ist auch eine Leuchte - im Sinne das Gemeinden in einer Umgebung von Menschen, die nicht zu einer Gemeinde Gottes gehören - ein positives Licht und Bild und Wirkkraft in die umgebende finstere ungläubige Welt ausstrahlen.
Engel sind hier Boten, die stellvertretend das Verkörpern, was die Gemeinde ausmacht - insofern das sie hier etwas widerspiegeln von der Gemeinde - für die sie auch mit Verantwortlich sind. Die sie geprägt haben. Die das widerspiegelt, was Gott durch sie mit in diese Gemeinde hineingelegt hat.
Eine etwas waghalsige Deutung von mir - insofern das man dann sagen müsste - so wie die Leiter einer Gemeinde auf die Gemeinde wirken --so ist die Gemeinde dann auch. Was allerdings in unserer heutigen Zeit nicht auf eine einzelne Kirche übertragen werden kann, aber auf Gemeinde in heutiger Zeit allgemein.

Das zu beleuchten und erklären wäre dann in Kapitel 2 und 3 Aufgabe. Worüber man dann recht viel sagen könnte.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Do 6. Dez 2018, 15:39

Bisschen Zeit hab ich noch heut:

Offenbarung 2,

1 Dem Engel der Gemeinde in Ephesus schreibe: Das sagt, der da hält die sieben Sterne in seiner Rechten, der da wandelt mitten unter den sieben goldenen Leuchtern:
2 Ich kenne deine Werke und deine Mühsal und deine Geduld und weiß, dass du die Bösen nicht ertragen kannst; und du hast die geprüft, die sagen, sie seien Apostel und sind's nicht, und hast sie als Lügner befunden
3 und hast Geduld und hast um meines Namens willen die Last getragen und bist nicht müde geworden.
4 Aber ich habe gegen dich, dass du deine erste Liebe verlassen hast.
5 Denke nun daran, aus welcher Höhe du gefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! Wenn aber nicht, werde ich über dich kommen und deinen Leuchter wegstoßen von seiner Stätte – wenn du nicht Buße tust.
6 Aber das hast du für dich, dass du die Werke der Nikolaïten hassest, die auch ich hasse.
7 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der im Paradies Gottes ist.



Sieben Verse zur ersten Gemeinde in Ephesus. Tempelkult. Diana. Verehrung der griechischen und römischen Gottheiten.
Hier geht es um Erkenntnis des Göttlichen. Passt hier ganz gut rein gerade. Wenn ich die vielen Diskussionen hier sehe im Umfeld.

Wir haben hier eine christliche Gemeinde - alle Gemeinden hier von den Aposteln gegründet - in der heutigen Türkei - die gute Werke hervorgebracht hat .. ein Zeugnis von Christus innehat --- stark bedrängt und verfolgt wurde --

die erste Christenheit nach Entstehung - Gründung der Gemeinde zu Pfingsten..

Nach Tod der Apostel (Johannes so im Jahre 100 n. Chr. der bisdahin letzte Augenzeuge Jesu) dann das auftauchen von falschen Lehrern und Propheten.. mit denen die Gemeinde zu tun hatte.

Christen die gereift sind, geduldig - in Bedrängnis - geworden sind.

ABER - die erste Liebe -verlassen hatten... sich mehr und mehr an Arbeit und Reichtum gewohnt hatten.. der Feuer und Elan der Anfangszeit am erlischen war...

Die erste Liebe - der jenige der uns zuerst geliebt hat - Jesus Christus selbst -- war nicht mehr Nummer eins... Traditionen begannen die Christenheit hier einzuholen, Gewohnheit zog ein...

Die ersten Werke waren die selbstlose Hingabe an den Nächsten... wo nicht Geld und Sorgen der Zeit dann später den Glauben zu ersticken suchten..

Diese Gemeinde - in der sich auch jeder Christ von heute wiederfinden kann - ist aufgerufen zur Buße. Umkehr. Stehen wir an einem Punkt - wo Christsein nur noch Sonntags in der Kirche stattfindet und wir ansonsten Gott einen guten Mann sein lassen? Ist das erste Feuer der Begeisterung für Jesus soweit abkühlt, das wir begonnen haben uns schön einzurichten im Leben. Jesus und unseren Auftrag mehr und mehr aus den Augen zu verlieren drohen?

Eins wird dieser Gemeinde hier zugute gehalten. Sie konnte noch unterscheiden, wer zu Gott gehört und hasste all diejenigen, die mit falscher Lehrer kamen.
Die sogenannten Erkenntnislehrer. Gnosis. Agnostiker.

Die u.a. behaupten. Gott sei in allem. Oder auch sagten, wenn wir sündigen, dann sündigt nur der Leib. Der Geist bleibt unversehrt.

Wir dürfen also tun und lassen was wir wollen, ohne dafür von Gott bestraft zu werden. Weil wir ja sowieso Kinder Gottes sind. Das Ewige in uns haben. Das geht dann auch in Richtung Allversöhnung. Bis dahin zur Leugnung vom Sühnewerk Jesus. Es liegt dann halt an uns, das wir durch christliches Verhalten unsere Erlösung verdienen.

Gefahren liegen hier, das die Gemeinde hier die Wegweisung Gottes gänzlich verliert - und dann dahingegeben... keine Hoffnung mehr in Ewigkeit findet. So ist jeder einzelnen persönlich gefragt wo er steht, und darin, falls er auf dem falschen Wege ist , umzukehren.

Verheißung hier für die Überwinder - die Buße getan haben, in Christus dann befunden werden..

Gespeist vom Baum des Lebens. Sie wird nicht mehr hungern noch dürsten in Ewigkeit. Sie werden direkt vom Wort Gottes gespeist. Können bestehen, auch wenn alle anderen weg sind. Gott bewahrt sie und speist sie selbst.

Eine herrliche Verheißung.
Habatom
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Do 6. Dez 2018, 21:10

Wir hatten die erste der sieben Gemeinden in Ephesus betrachtet. In neutestamentlicher Zeit die bedeutendste Metropole Kleinasiens. Den Geist der spätgriechischen internationalen Kultur atmend, mit Jerusalem und Athen eine der drei heiligsten Städte des Altertums. Mit dem Artemisium, dem Heiligtum der Artemis (oder Diana)., war Ephesus zum Mittelpunkt östlicher Mysterienkulte und asiatischer Religionsausübung geworden --- noch mal ein kleine Info aus einem Bibellexion....


Smyrna - Myrrhe - 55 km nördlich von Ephesus, das heutige Izmir, aufgrund ihre Lage als Hafenstadt bald eine der reichsten Handelsstädte Kleinasiens.

Konnte sich 26 n.Chr. in einem Wettbewerb gegen mehrere kleinasiatische Städte durchsetzen und durfte dem Kaiser Tiberius einen Tempel bauchen - entsprechend stark war der Kaiserkult in Smyrna ausgeprägt.
Juden hatten in Wirtschaft und Verwalten großen Einfluss sodass hier Christenverfolgung bis in die Zeit des Kaisers Konstantins (ca. 300 n.Chr.) ein Thema war.

8 Und dem Engel der Gemeinde in Smyrna schreibe: Das sagt der Erste und der Letzte, der tot war und ist lebendig geworden:

Keine Angst vor dem Tod. Jesus hat überwunden. War tot und ist lebendig geworden. Hier nicht nur die Vertröstung auf den Himmel. Vielmehr der Mut zum Leben. Nichts kann uns anhaben. Ewiges Leben in Christus ist mehr als alle Schätze dieser Welt. Wir können uns an dem genügen lassen, was wir haben.

9 Ich kenne deine Bedrängnis und deine Armut – du bist aber reich – und die Lästerung von denen, die sagen, sie seien Juden, und sind's nicht, sondern sind die Versammlung des Satans.

Wir werden als Christen immer wieder Bedrängnis erleiden. Dort wo wir keine Bedrängnis erleben, dort sollten wir uns mehr sorgen machen. Den dies wäre ein Zeichen dafür, das wir der Welt gleich geworden sind. Aber die Welt -mit ihrem Treiben nach Reichtum, ihrer Gier, ihrer Geltungssucht umgibt uns in all den Menschen, die sich davon bestimmen lassen. Bestimmt werden. Hier stehen wir aussen vor. Oft in der Zwickmühle, in Schuldzuweisungen. In Anklagen - dort wo wir immer wieder Fehler machen - was ganz normal ist -.-- aber von anderen oft als Anlass benutzt wird, um uns anzuprangern.

- Und du willst ein guter Christ sein..--- siehe doch selbst..wie unvollkommen du bist... immer wieder fehlst... Das ist dann nicht unbedingt die Bedrängnis der Welt - aber auch das...was uns umgibt ... hier Anforderungen anderen Menschen genügen zu wollen.... anstatt das wir doch frei wären...das tun und lassen zu können und zu dürfen...wozu wir eigentlich bestimmt sind.

Hier haben wir eine Gemeinde vor uns - die lebendig ist..das Zeugnis bewahrt hat... Verfolgung erleidet --wegen ihres Zeugnisses von Christus. Die Licht und Salz sind und nun von den Menschen, die ihre Macht und ihren Einfluss geltend machen wollen, als Bedrohung empfunden werden.


10 Fürchte dich nicht vor dem, was du leiden wirst! Siehe, der Teufel wird einige von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr versucht werdet, und ihr werdet in Bedrängnis sein zehn Tage. Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.

Wir haben aber auch den Jünger vor uns, den Jesus anfangs zu sich ruft - heraus ruft... während er noch bei seiner Arbeit ist.... bevor er Jesus richtig kennen gelernt hat -- Petrus-- fürchte dich nicht.. ich will dich zum Menschenfischer machen..

Noch gehst du dorthin, wo du hingehen möchtest ...aber am Ende wird man dich dorthin führen..wo du nicht hingehen möchtest...
Auch Petrus musste Demut lernen, war in dem treu dann befunden, worin er Gott am Ende verherrlichen sollte..

Gefängnis und Tod. All das kann uns nicht scheiden von der Liebe, die in Christus Jesus ist.


11 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem soll kein Leid geschehen von dem zweiten Tode.


Der zweite Tod - nach dem irdischen Ableben --als Christ - der uns direkt in Abrahams Schoß trägt ... dort wo wir im Glauben/Vertrauen auf Gott unserer Blick gerichtet haben...

und dann keine Angst mehr haben müssen vor dem Gericht ... vor dem zweiten Tod - dem ewigen Tod in der Trennung/Verbannung von Gott.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » Do 6. Dez 2018, 21:36

Habatom hat geschrieben:Ich verstehe eigentlich nicht wieso es überhaupt hier eine Diskussion über Gott Vater, Gott Sohn und seinem Heiligen Geist geben muss. Gehört hier auch nicht hin. Ich möchte euch bitten, wenn ihr Diskutieren wollt, dann hier Versbezogen.


Bezieht euch auf einen von den bislang betrachteten Bibelversen aus Offenbarung 1,1-8 und dann folgende...aber bitte keine sinnlosen Grundsatzdiskussion mehr...


Ok, nachdem wir in Vers 1 die unwesentliche Feststellung gemacht haben, dass der Sohn nicht GOTT ist, beziehe ich mich jetzt auf Vers 8, Kapitel 1:

Re 1:8 Ich bin das Alpha und das Omega, spricht der Herr, Gott, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.

In Kapitel 11 ist GOTT dann gekommen und hat seine Herrschaft angetreten:

Re 11:17 und sprachen: Wir danken dir, Herr, Gott, Allmächtiger, der ist und der war, dass du deine große Macht ergriffen und deine Herrschaft angetreten hast.


Wir halten also fest: GOTT, "der ist und der war und der kommt" (= Off1:8) ist dann im Kapitel 11 gekommen und hat seine "grosse Macht ergriffen und seine Herrschaft angetreten".


Frage:

Wie ist das denn moeglich? "Das Wort GOTTES" kaempft doch erst in Kapitel 19 um die Macht und erst nach dieser Schlacht ergreift GOTT logischerweise dann seine grosse Macht und tritt seine Herrschaft an:

Off19:19 Und ich sah das Tier und die Könige der Erde und ihre Truppen versammelt, um mit dem, der auf dem Pferd saß (bezieht sich auf "Das Wort GOTTES" Vers 13), und mit seinen Truppen Krieg zu führen.

GOTT kann ja seine Herrschaft nicht antreten, bevor er nicht alle Feinde besiegt hat und sie als Schemel zu Fuessen des Sohnes hingelegt hat (Heb1:13). Was tut der Sohn seitdem?

Heb 10:13 Fortan wartet er, bis seine Feinde hingelegt sind als Schemel seiner Füße.

Wie kann also GOTT schon in Kapitel 11, als seine Feinde noch lebten (sie wurden ja erst in Kapitel 19 besiegt), seine Herrschaft schon angetreten haben? Wie ist das moeglich? Hat GOTT seine Herrschaft schon angetreten, bevor seine Feinde besiegt waren?


P.S. Den "bibeltreuen" Dispensationalisten interessiert das ueberhaupt nicht, denn sie sind ja schon seit Kap 4 ganz still und heimlich mit ihrer Scofield Bibel unter der Hand "vorentrueckt" worden ... und in Kap 20 wird dann, wie vom Dispensationa-listen "Guru" John Nelson Darby die Bibel (natuerlich richtig) ausgelegt worden ist, Israel eeendlich wiederhergestellt werden und zur grossen Ueberraschung von JESUS CHRISTUS (Hohepriester nach der Ordnung Melchizedeks) das juedische System samt Tempel- und Opferdienst wiedereingefuehrt (Hes40 ff). Da laut Guru Darby Hesekiel 40ff konsequent wortwoertlich zu verstehen ist, gibt es natuerlich, wie in "Alten Zeiten", wieder Suendopfer und eine aaronitische Priesterschaft! Die Zionisten haben es endlich geschafft. Hurra!

Re 22:17 ... Komm! Und wer es hört, spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme! Wer da will, nehme das Wasser des Lebens umsonst!
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Gnu » Fr 7. Dez 2018, 06:25

@PEDRO1

Du hast mich gefragt, was ich glaube. Nun, darüber könnte ich einen eigenen Thread schreiben. Aber in Bezug auf den Zusammenhang der Frage, nämlich die Dreifaltigkeit bzw. Dreieinigkeit glaube ich an die Viel-Einigkeit. Es gibt Vater, Sohn, Heiligen Geist, sieben Geister Gottes, das ergibt total 10. Ob das aber schon alles ist, glaube ich eigentlich nicht. Und wenn du immer wieder posaunst, der Sohn sei nicht Gott, dann hast du die Bibel nicht verstanden. Ich zwar auch noch nicht ganz, aber ich bin am Lernen. :baby:
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » Fr 7. Dez 2018, 07:25

Gnu hat geschrieben: Und wenn du immer wieder posaunst, der Sohn sei nicht Gott, dann hast du die Bibel nicht verstanden.


Ich posaune das gar nicht aus - das steht so in der Bibel - das brauchst du mir nicht in die Schuhe schieben. Lese doch noch einmal ganz langsam in Off1 die ersten sieben Woerter. Und das weiss ich, dass ich die Bibel nicht verstanden habe. Wie auch? Ich lese ja nur die Bibel und nicht eure Auslegungen zur Bibel ...


Weiter mit der Offenbarung:

GOTT ist allwissend. Was sagte dein allwissender "GOTT" Sohn ueber sein zweites Kommen:

Mt 24:36 Von jenem Tag aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel in den Himmeln, auch nicht der Sohn, sondern der Vater allein.

Was ist denn jetzt schon wieder mit dem allwissenden "GOTT" Sohn los? Warum weiss der allwissende "GOTT" Sohn nicht, wann er ein zweites Mal wiederkommt? Er muss doch als allwissender GOTT alles wissen ... Nur der GOTT VATER weiss, wann der Sohn das zweite Mal wieder kommt ... so steht es geschrieben ... darueber wuerde ich mal nachdenken ...


P.S. Schau mal, was hier im Korintherbrief steht:

1Cor8:6 so ist doch für uns Ein Gott, der Vater, von dem alle Dinge sind und wir auf ihn hin, und Ein Herr, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.

In der Bibel (die dich anscheinend gar nicht interessiert) steht also:

"EIN GOTT, DER VATER" und "EIN HERR, JESUS CHRISTUS"

So steht es geschrieben!

Und du willst mir erzaehlen, dass der Sohn GOTT ist? Ich bin kein Christ, daher glaube ich, was in der Bibel steht: "Ein Gott, der Vater" ... wer euch Christen glaubt, der rennt in sein Verderben und ist hoffnungslos verloren ... Versuche es doch mal zur Abwechslung mit Bibel lesen und hoere mal zu, was JESUS sagt ...
Zuletzt geändert von PEDRO1 am Fr 7. Dez 2018, 08:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Fr 7. Dez 2018, 07:56

PEDRO1 hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben: Und wenn du immer wieder posaunst, der Sohn sei nicht Gott, dann hast du die Bibel nicht verstanden.


Ich posaune das gar nicht aus - das steht so in der Bibel - das brauchst du mir nicht in die Schuhe schieben. Lese doch noch einmal ganz langsam in Off1 die ersten sieben Woerter. Und das weiss ich, dass ich die Bibel nicht verstanden habe. Wie auch? Ich lese ja nur die Bibel und nicht eure Auslegungen zur Bibel ...






Sind wir hier im Kindergarten !??

Jesus sagt, wer mich sieht, sieht den Vater.


Wer ist also Sohn, wer ist Vater?

Worin unterscheiden sich denn Sohn und Vater?

Worin gleichen sie sich - im Falle von Jesus - gegenüber Gott, dem allmächtigen Schöpfer des ganzen Universums ---wozu der Mensch - der Mensch Jesus nun auch dazu gehört...


In Jesus Christus -- wurde Gott Mensch. Nachdem er zuvor den alten Adam erschuf. Zeugte er dann einen Sohn. Einen erstgeborenen Sohn.

Jesus Christus. In ihm erfüllt sich sein Wille. Für das ganze Universum und darüber hinaus. Auch wenn ich jetzt auch schon theatralisch zu werden drohe ..

Wo ist das Problem?

Vater - Sohn - heiliger Geist ....

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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Fr 7. Dez 2018, 08:06

Offenbarung 2


7 Sendschreiben - mehrdimensional zu deuten....

1. An den Boten/Überbringer/Verantwortlich sich Befindenen Menschen in

Ephesus: 1. Liebe verlassen - Werke sind das Maß aller Dinge geworden - worin sich der Mensch nun vergleicht --- wer ist der größte unter den Jüngern ..---

Jesus nahm ein Kind... stellte es in die Mitte... Demütigt euch.... glaubt ---der ersten Liebe .. erinnert euch..findet euch darin wieder ... der Grundlage , das Fundament des Glaubens --das Gott uns geliebt hat..vergeben hat..

darüber können wir uns alle freuen -- als Säuglinge, Kleinkinder, pubertierende Kinder --and so on..

Gnade ---


wer überwindet - der kriegt "Happi Happi"


vom Baum des Lebens der im EDEN - im Paradies liegt..

das man damit noch locken muss heutzutage... ich staune selbst..

Off., 2,7
...Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der im Paradies Gottes ist.


2. Smyrna

8 Und dem Engel der Gemeinde in Smyrna schreibe: Das sagt der Erste und der Letzte, der tot war und ist lebendig geworden:
9 Ich kenne deine Bedrängnis und deine Armut – du bist aber reich – und die Lästerung von denen, die sagen, sie seien Juden, und sind's nicht, sondern sind die Versammlung des Satans.
10 Fürchte dich nicht vor dem, was du leiden wirst! Siehe, der Teufel wird einige von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr versucht werdet, und ihr werdet in Bedrängnis sein zehn Tage. Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.


Erwachsen - volljährig --- der Leiden Christi teilhaftig geworden....
Verfolgung und Tod ausgesetzt..


doch wir überwinden weit -- schreibt Paulus...

der die Krone des Lebens empfangen hatte...dann...den Siegeskranz....


der auch für uns bestimmt ist ... wenn wir denn mal erwachsen werden...
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » Fr 7. Dez 2018, 08:34

Habatom hat geschrieben:Wo ist das Problem?
Vater - Sohn - heiliger Geist ....
Sind sich Eins.


Kein Problem, Habatom. Das freut mich sehr, dass sich Vater - Sohn - heiliger Geist ... sind sich Eins ... sind ... Steht zwar nirgends in der Bibel geschrieben ... aber Respekt und Hut ab: Du hast den Durchblick, den ein wahrer Christ haben muss!

Zurueck zur Offenbarung:

Leider bin ich nicht so schnell wie du und immer noch bei Off1:1:

Off1:1b ... und indem er sie durch seinen Engel sandte, hat er sie seinem Knecht Johannes kundgetan,

JESUS hat einen Engel und dieser Engel kommt noch einmal in Off22 vor:

Off22:16 Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, euch diese Dinge für die Gemeinden zu bezeugen.

Frage an dich Habatom, den Offenbarungsspezialisten:

Wer ist dieser Engel von JESUS? Wer koennte das sein?
Wenn Ihr Land und das meinige aufgrund der Lehren zusammenkommen die von Christus in der Bergpredigt niedergelegt wurden, werden wir die Probleme gelöst haben, nicht nur diejenigen unserer Länder, sondern auch die der ganzen Welt. - Mahatma Gandhi
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Fr 7. Dez 2018, 08:59

Offenbarung 2,

12 Und dem Engel der Gemeinde in Pergamon schreibe: Das sagt, der da hat das scharfe, zweischneidige Schwert:
13 Ich weiß, wo du wohnst: da, wo der Thron des Satans ist; und du hältst an meinem Namen fest und hast den Glauben an mich nicht verleugnet, auch nicht in den Tagen, als Antipas, mein treuer Zeuge, bei euch getötet wurde, da, wo der Satan wohnt.
14 Weniges aber habe ich gegen dich: Du hast Leute dort, die sich an die Lehre Bileams halten, der den Balak lehrte, ein Ärgernis aufzurichten vor den Israeliten, vom Götzenopfer zu essen und Hurerei zu treiben.
15 So hast du auch Leute, die sich in gleicher Weise an die Lehre der Nikolaïten halten.
16 Tue nun Buße; wenn aber nicht, so werde ich bald über dich kommen und gegen sie streiten mit dem Schwert meines Mundes.

5 neue Verse für heute. An die Gemeinde in Pergamon.



Pergamon - Stadt in Mysien, ca 135 km nördlich von Ephesus, heute Bergama.
Nach Plinius hat König Eumenes II. (197-159 vor. Chr.) hier die Herstellung des nach Pergamon benannten Pergaments gefördert.

Schreibe auf - Gebe weiter - Erwachsener - was du gesehen und gehört hast...

Ich geb mir heut mal Mühe darin...


König Eumenes II. errichtete auch den berühmten Zeusaltar auf der Akropolis (d.h. der hoch gelegenen Stadtburg), der sich heute in dem nach ihm benannten Pergamonmuseum in Berlin befindet.
Daneben besaß die Stadt ein Heiligtum des Asklepios Soter, des Gottes der Heilkunst.
Wir erinnern uns kurz an das Auftreten von Paulus und Barnabas in Athen, als die Athener die beiden Apostel als Zeus und Hermes verehren wollten:

Apg. 14:
9 Der hörte Paulus reden. Und als dieser ihn ansah und merkte, dass er glaubte, ihm könne geholfen werden,
10 sprach er mit lauter Stimme: Stell dich aufrecht auf deine Füße! Und er sprang auf und ging umher.
11 Da aber das Volk sah, was Paulus getan hatte, erhoben sie ihre Stimme und riefen auf Lykaonisch: Die Götter sind den Menschen gleich geworden und zu uns herabgestiegen.
12 Und sie nannten Barnabas Zeus und Paulus Hermes, weil er das Wort führte.
13 Und der Priester vom Tempel des Zeus vor der Stadt brachte Stiere und Kränze an die Stadttore und wollte mit dem Volk opfern.


133 v. Chr. wurden Stadt und Gebiet von Pergamon römisch. Später wurde Pergamon Mittelpunkt des Kaiserkultes und erhielt einen Tempel der Roma und des Augustus.
Welcher dieser Tempel oder Altäre mit dem Thron Satans (Off.,2,13) gemeint ist, bleibt unsicher. - so das Bibellexikon...


Eine Gemeinde - die von Gott aufgesucht wird --- mit Aufdeckung von all dem, worin sie sich befindet ..

sie wohnt - die Gemeinde hat hier festen Grund unter den Füßen...ist gegründet worden und besteht und hält sich (tapfer/wacker) unter der ihm umgebenen und übergeordneten Verwaltungsmacht Rom. Die hier die Götter der Griechen mal eben neu zu interpretieren wusste.

Nicht die Götter (wie bei den Griechen/Heiden - entsprechend der Vorstellung nach 1. Mose 6,
4 Es waren Riesen zu den Zeiten und auch danach noch auf Erden. zu den Töchtern der Menschen eingingen und sie ihnen Kinder gebaren, wurden daraus die Riesen. Das sind die Helden der Vorzeit, die hochberühmten.

Denn als die Gottessöhne (abgefallene Engel die ihren Herrschaftsbereich verlassen hat nach Judas 6, Auch die Engel, die ihren hohen Rang nicht bewahrten, sondern ihre Wohnstatt verließen, hat er für das Gericht des großen Tages aufbewahrt mit ewigen Banden in der Finsternis.

kamen in ihren Gottheiten (Engeln) nun zu den Menschen und schafften "Boten" Wegweisende Herrscher und Lehrer, in denen die Menschen dann Orientierung fanden... sich erhofften... hier Verantwortungsbereiche übertrugen/sahen .. darauf zurück führten..

Sondern - zur Zeit des Römischen Weltreiches - war es das Schicksal in den Sternen, was bestimmte über Rat und Tat. Den Planeten wurden Götternamen zugesprochen.

Zeus der Göttervater war nun der Riesenplanet Jupiter. Der an schnellsten um die Sonne kreisende Planet Merkur - war der Bote - Mittler. Aphrodite - die Göttin der "Liebe" - Lust - Leidenschaft - Erotik -- wurde in der Venus gesehen. Kriegsgott war der Mars. Der rote Planet. Als Schild nahe an der Erde - von Blut (Rot) befleckt... hier seine Bahn kreisend --- so war die Vorstellung der Römer..

abgeleitet und verfeinert dann von Astronomen/Astrologen in der Antike die in den Sternbildern und Planetenbewegungen sich Hilfe für Zeit und Tat erhofften.

Uns lediglich als feste Ordnung am Himmel gegeben, die wir erforschen können. Worin wir uns bewegen können. Gesetze Gottes drin wiederfinden können.


Hier spricht das (auf Pergament geschriebene und überlieferte Wort) Gottes:

12 Und dem Engel der Gemeinde in Pergamon schreibe: Das sagt, der da hat das scharfe, zweischneidige Schwert:

13 Ich weiß, wo du wohnst: da, wo der Thron des Satans ist; und du hältst an meinem Namen fest und hast den Glauben an mich nicht verleugnet, auch nicht in den Tagen, als Antipas, mein treuer Zeuge, bei euch getötet wurde, da, wo der Satan wohnt.


Ausharren ist hier nun angesagt. Festhalten. Darin stehen um dann darin befunden zu werden. Was man glaubt. Was man als richtig erkannt hat. Im Anblick der Märtyrer die hier schon gestorben waren.

14 Weniges aber habe ich gegen dich: Du hast Leute dort, die sich an die Lehre Bileams halten, der den Balak lehrte, ein Ärgernis aufzurichten vor den Israeliten, vom Götzenopfer zu essen und Hurerei zu treiben.

So nach dem Motto - lass es uns doch mal drauf ankommen ... beweise doch mal das Du Gottes Sohn bist und Gott dich bewahrt und schützt... stell dich doch mal da oben vor bei der Kirche - als der Teufel Jesus versuchte und auf die Spitze des Tempels stellte .. halte ihn doch mal alles vor Augen...was sie bislang gemeint haben sich errichtet zu haben.. bring es zum Einsturz - stürz dich hinunter ... und fang einfach von vorne an...

Puste die ganze Erde weg... und mach sie einfach neu... Gott wird dich ja tragen und schützen... in allem was du tust... mach dir ne eigene Gemeinde nach deinem Geschmack auf...

NEIN - du sollst den Herrn deinem Gott nicht versuchen - als ob Gott etwas nicht will, was er hat kommen und entstehen ließ...

Bileam sollte als damals weit bekannter Prophet und Mann Gottes Israel um seiner Schuld willen heimsuchen. Verfluchen. Erkennen, das da doch nicht alles Gold ist, was da glänzt. Für Geld ließ er sich also auf immer größere Höhen bringen um herabzuschauen auf Israel. Um es zu verfluchen. Dort wo es sich ausweitete, Land einnahm. Zug und Zug andere Völker aus ihren angestammten Gebieten vertrieb.

Das war den damaligen Fürsten (Kirchenfürsten heutzutage --- wenn ich auf die Reformatoren schauen...wie schwer es ein Luther hatte) ein Dorn im Auge.

So nach dem Motto - wenn sie schon da sind...dann sollen sie sich mal schön vermischen mit unseren Frauen ... die Freuden der Lust kennenlernen... den Reichtum liebgewinnen... sodass wir sie nicht mehr zu scheuen brauchen..


Nein - denn:

Jak 1,27 Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott, dem Vater, ist der: die Waisen und Witwen in ihrer Trübsal besuchen und sich selbst von der Welt unbefleckt halten.


15 So hast du auch Leute, die sich in gleicher Weise an die Lehre der Nikolaïten halten.

Also Weltlichkeit - ins Fleisch zurückfallen, dem alten Adam wieder Raum geben ...

Und reine Erkenntnislehre --- Es reicht zu wissen...was nötig ist... dann schaffen wir das schon...

16 Tue nun Buße; wenn aber nicht, so werde ich bald über dich kommen und gegen sie streiten mit dem Schwert meines Mundes.

Möglichkeit davon umzukehren. Ansonsten - Strafgerichte ... und es bleibt nicht viel mehr von dir über --- gerettet ... aber wie durchs Feuer hindurch..

dort wo wir auf den Grund des Evangeliums .. als Kinder Gottes ... dann nicht weiter im Glauben wachsen ...zwar gerettet/errettet sind.. aber eigene Werke .,,die Verbrennen werden ..darauf aufbauen..

17 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem will ich geben von dem verborgenen Manna und will ihm geben einen weißen Stein; und auf den Stein ist ein neuer Name geschrieben, den niemand kennt als der, der ihn empfängt

Mit diesem Vers will ich fürs erste heute hier enden.

Verborgenes Manna. Nicht Happi Happi vom Papa in der Gemeinde. Sondern Nahrung aus dem, was uns jetzt noch verborgen ist und erst offenbar werden wird.

Wir leben geistlich nicht mehr von der Hand in die Hand. Wir haben Glauben der trägt und wissen das Gott uns auch auf unserem Weg - wohin er auch führt - nähren und tragen wird. Wir werden neues entdecken. Neues erleben. Uns nicht mehr nur im Kreis drehen. Nicht immer nur Evangeliumsmilch bedürfen, sondern feste Speise zu uns nehmen können. Wir selbst. Von Gott geführt, zu Nahrung die im verborgenen - in den Tiefen des Wortes Gottes - zu finden ist.

Ein weißer Stein. Rein. Unbefleckt.Beständig. Fest. Ein Fundament, was bleibt. Eine Identität, in der wir um uns selbst wissen, weil wir uns selbst kennen.

1Kor 2,15 Der geistliche Mensch dagegen beurteilt zwar alles, er selbst jedoch wird von niemand beurteilt.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Fr 7. Dez 2018, 09:01

PEDRO1 hat geschrieben:
Habatom hat geschrieben:Wo ist das Problem?
Vater - Sohn - heiliger Geist ....
Sind sich Eins.


Kein Problem, Habatom. Das freut mich sehr, dass sich Vater - Sohn - heiliger Geist ... sind sich Eins ... sind ... Steht zwar nirgends in der Bibel geschrieben ... aber Respekt und Hut ab: Du hast den Durchblick, den ein wahrer Christ haben muss!



Wer ist dieser Engel von JESUS? Wer koennte das sein?


Grüße zurück ... :ugeek:

:angel:

Wer könnte das wohl sein .. hmm...


Johannes? :?: :]
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » Fr 7. Dez 2018, 09:16

Habatom hat geschrieben:Wer könnte das wohl sein .. hmm...

Johannes? :?: :]


Knapp daneben, Habatom - Nicht ganz, denn der Engel von JESUS hat ja Johannes die Offenbarung verkuendet.

Off1:1b Ein Engel wurde gesandt, der sie Johannes, dem Diener Gottes, verkündete.
Wenn Ihr Land und das meinige aufgrund der Lehren zusammenkommen die von Christus in der Bergpredigt niedergelegt wurden, werden wir die Probleme gelöst haben, nicht nur diejenigen unserer Länder, sondern auch die der ganzen Welt. - Mahatma Gandhi
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Fr 7. Dez 2018, 15:42

Ich freue mich ja, wenn so tief und lang schon der erste Vers der Offenbarung nachgedacht wird.
Wenn hier, du lieber Pedro1, die Bedeutung des "Engels" - Botens (Engel sind dienstbare Geister - treten selbst nicht in den Vordergrund) beleuchtet wissen möchtest.


Deine Frage, Pedro1, war: Wer ist dieser Engel ?--- Engel tauchen hier nun in zweifacher Bedeutung auf:

Mal mit Überschriften aus meiner Online Bibel erklärt:

Thema des Buches
1 Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gab, um seinen Knechten zu zeigen, was bald geschehen muss; und indem er sie durch seinen Engel sandte, hat er sie seinem Knecht Johannes kundgetan,


Ein Engel erschien Josef im Traum um ihn zu sagen, das er Maria heiraten sollte - sie vom heiligen Geist schwanger wäre .. später eine zweite Vision hier durch eine Engelserscheinung (im Traum in der Nacht) ... das er nach Ägypten vor Herodes fliehen sollte.


Verfasser, Widmung und Gruß
4 Johannes den sieben Gemeinden, die in Asien sind: Gnade euch und Friede von dem, der ist und der war und der kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron sind,


Hier ist Johannes dann der Engel - der Bote -- der das weitergibt, was er durch einen Engel Gottes in einer Vision empfangen hat...

Engel sind also Boten - Verkünder in diesem Falle - Wegweiser ...
die oft vorangehen...den Weg bereiten/freimachen...für uns ... eine Grundlage schaffen...
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon kingschild » Fr 7. Dez 2018, 17:00

PEDRO1 hat geschrieben:]


Kein Problem, Habatom. Das freut mich sehr, dass sich Vater - Sohn - heiliger Geist ... sind sich Eins ... sind ... Steht zwar nirgends in der Bibel geschrieben ... aber Respekt und Hut ab: Du hast den Durchblick, den ein wahrer Christ haben muss!

Hallo Pedro1 steht zwar nicht eins zu eins so aber was lehrte Christus uns:

Mr 3:24 Und wenn ein Reich in sich selbst uneinig ist, so kann ein solches Reich nicht bestehen.

Von daher gesehen, wäre echt schlimm für uns wenn sich Vater - Sohn - Heiliiger Geist nicht einig wären.

God bless
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » Fr 7. Dez 2018, 23:19

kingschild hat geschrieben:Kein Problem, Habatom. Das freut mich sehr, dass sich Vater - Sohn - heiliger Geist ... SIND SICH EINS ... sind ... Steht zwar nirgends in der Bibel geschrieben ...

Hallo Pedro1 steht zwar nicht eins zu eins so aber was lehrte Christus uns:

Mr 3:24 Und wenn ein Reich in sich selbst uneinig ist, so kann ein solches Reich nicht bestehen.

Von daher gesehen, wäre echt schlimm für uns wenn sich Vater - Sohn - Heiliiger Geist nicht EINIG wären.


Lieber kingschild,

"sich eins sind" ist etwas anderes als "sich einig sind".

Ihr Christen verfaelscht das Wort GOTTES wie es euch gefaellt, um eure unbiblischen Lehren, wie z.B. die Trinitaetslehre, in die Bibel hineinzuschreiben. Eines von vielen Beispielen ist 1.Joh. 5,7-8, das sogenannte Comma Johanneum:

Schlachter 2000: Denn drei sind es, die Zeugnis ablegen im Himmel: der Vater, das Wort und der Heilige Geist, und DIESE DREI SIND EINS;

Es ist heute unzweifelhaft belegt, dass diese Verfaelschung im Urtext nicht enthalten ist. Sie wurde erst spaeter in bestimmten Bibeln hinzugefuegt, um die unbiblische Trinitaetslehre damit zu begruenden. Uebersetzer, die an das Konzept der Trinitaet glaubten, jedoch keinen biblischen Beweis in der Bibel fanden, haben diese Stelle "einfach mal so" hinzugefuegt, um ihre Ansicht zu stuetzen (Ihr Christen tretet das Wort GOTTES mit den Fuessen und fuerchtet euren eigenen GOTT nicht! - allen voran Luther!!!). Diese Stelle wurde aus allen Bibeln entfernt.

Also noch einmal: Dass sich Vater-Sohn-Heiliger Geist eins sind, steht nicht in der Bibel geschrieben, sondern wurde von euch Christen dem Wort GOTTES hinzugefuegt und als Falschuebersetzung entlarvt! Es entstammt euren eigenen (unbiblischen) Gedanken!


Das die Trinitaetslehre eine unbiblische Lehre ist, kann man ganz einfach mit ca. hundert Bibelstellen BEWEISEN. Hier z.B. einmal 3 Bibelverse, die die Trinitaetslehre unzweifelhaft als unbiblisch entlarven:


Mt 24:36 Von jenem Tag aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel in den Himmeln, auch nicht der Sohn, sondern der Vater allein.

GOTT ist allwissend. Der Sohn ist es nicht. Daraus folgt: Der Sohn ist NICHT GOTT!


1Cor8:6 so ist doch für uns Ein Gott, der Vater, von dem alle Dinge sind und wir auf ihn hin, und Ein Herr, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.

"EIN GOTT, DER VATER" und "EIN HERR, JESUS CHRISTUS"

So steht es geschrieben! Der VATER ist der alleinige GOTT und das NT lehrt ausschliesslich JESUS CHRISTUS als HERRN!


Kol1:3+15 ... unseres Herrn Jesus Christus, ... Er (= Der Herr Jesus Christus) ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung.

Nach diesem Vers ist der HERR JESUS CHRISTUS der "Erstgeborene aller Schoepfung" und nicht der "ewige GOTT SOHN" ohne Anfang und Ende!


Da ihr Christen nicht den blassesten Schimmer davon habt, wie der VATER, der SOHN und der HEILIGE GEIST zusammenhaengen, waere ich auch an deiner Stelle, wenn du GOTT fuerchtest, sehr vorsichtig mit deiner Behauptung:

Von daher gesehen, wäre echt schlimm für uns wenn sich Vater - Sohn - Heiliger Geist nicht EINIG wären.

Denn auch das steht nirgends geschrieben! Vielleicht ist es ein guter Anfang einmal Jes34:4-6 mit Luk7:18-21 zu vergleichen!

Nur zur Info: Auch die Zeugen Jehovas haben ein voellig falsches GOTTES Bild! Ihr Christen schenkt euch da gar nichts!

Ich hoffe, dass wenigstens mal einer von euch Christen "aus dem Tiefschlaf" aufwacht:

Eph 5:14 ... "Wache auf, der du schläfst, und stehe auf von den Toten!, und der Christus wird dir aufleuchten!"
Zuletzt geändert von PEDRO1 am Sa 8. Dez 2018, 01:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » Sa 8. Dez 2018, 00:52

Habatom hat geschrieben:Hier ist Johannes dann der Engel - der Bote -- der das weitergibt, was er durch einen Engel Gottes in einer Vision empfangen hat...

Engel sind also Boten - Verkünder in diesem Falle - Wegweiser ...
die oft vorangehen...den Weg bereiten/freimachen...für uns ... eine Grundlage schaffen...


Habatom - ich kann dich echt gut leiden.

Du hast doch schon richtig angemerkt:

Habatom hat geschrieben:die Bedeutung des "Engels" - Botens (Engel sind dienstbare Geister


Heb 1:14 Sind sie (= die Engel) nicht alle dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die das Heil erben sollen?

Ist Johannes ein Geist oder ein Mensch?

Johannes ist ein Mensch! Er kann also kein Engel sein!


Also noch einmal:

Off22:16 Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt,


Die Bibel legt sich selbst aus, wenn sie nicht mal wieder von euch Christen verfaelscht worden ist!

Also an wen erinnert uns der Engel von JESUS?

Genau: An den Engel JAHWES aus dem AT! Z.B. wie er Moses im brennenden Dornbusch erschienen ist:

Ex 3:2 Da erschien ihm (= Moses) der Engel JAHWES in einer Feuerflamme mitten aus dem Dornbusch.


Vielleicht mein lieber Habatom, haengt ja der Engel JAHWES aus dem AT mit dem Engel von JESUS irgendwie zusammen ...


Offenbarung gr. apokalypsis bedeutet Enthuellung, Hinwegnahme der Huelle, Offenbarung von Verborgenem.

Vielleicht steckt ja schon im diesem ersten Satz der Offenbarung, eine ganz GROSSE Enthuellung, mein lieber Habatom und vielleicht sollte man deshalb ueber diesen Satz doch etwas laenger nachsinnen ...
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Sa 8. Dez 2018, 07:24

Offenbarung 2,

18 Und dem Engel der Gemeinde in Thyatira schreibe: Dies sagt der Sohn Gottes, der Augen hat wie eine Feuerflamme und Füße gleich glänzendem Erz:

Und dem - ENGEL - demjenigen... der euch dies dann enthüllen wird....

schreibe : - ach wer schreibt gerade noch mal - pedro? :praise: :jump:

Dies sagt der Sohn Gottes ---
-- wir haben plötzlich eine Person vor Augen - ein Bild -- einen Sohn --- etwas was vorher nur beschrieben war in einzelnen Funktionen --

1. Ephesus : sieben Sterne in der rechten Hand.. --- Absicht/Fähigkeit zu Handeln
2. Smyrna : der erste und der letzte ... der tod war und wieder lebendig wurde.. - in ewiger Existenz
3. Pergamon: durch das Wort Gottes --zweischneidiges ...schneidet klärend/aufteilend und (aus)richtend .. Schwert
4. Thyatira : Sohn Gottes - als Bild mit hier den Augen und den Füßen -- zu erkennen und beurteilen und zu gehen/laufen ... hier zu untermauernd im Bestand der goldenen Füße .- des Wandels und des Dienstes in der Liebe ---für die Knechte Gottes - für die die Offenbarung ja bestimmt ist..


19 Ich kenne deine Werke und deine Liebe und deinen Glauben und deinen Dienst und dein Ausharren und weiß, dass deine letzten Werke mehr sind als die ersten.


Nach den ersten drei Abschnitten über einzelnen Handlungsfunktionen - zu klärende Bereiche im Leib Christi (der Gemeinde aus allen Heiligen) nun eine gehobene Funktion mit neuen Dimensionen im Verlauf der Vollendung all dessen, was Gott an Gemeinde - an dem einzelnen Gläubigen - tun will - tun wird.

Wie bei der ersten Gemeinde in Ephesus auch hier die Werke genannt.
Nun nicht die erste Liebe (wie der Vater das neugeborene Kind (der Gemeinde) liebt zum Thema - das es zu vergessen hielte..

sondern die Werke die zunehmen in der Summe der Gewichtigung für die Welt - für die Heiligen - für Gott. Aber -


. 20 Aber ich habe gegen dich, dass du das Weib Isebel gewähren lässt, die sich eine Prophetin nennt und meine Knechte lehrt und verführt, Unzucht zu treiben und Götzenopfer zu essen.

hier auch die Bereitschaft in der neu gewonnenen Freiheit, diese sich zu nutzen machend, darin lebend ... dann auch die Bereitschaft zu haben, auch die Lebensweisen der Welt in ihrem Verständnis von der Bereitschaft sich auch allem hingeben zu dürfen, was dann Gefahr läuft, in Schaden für das Volk Gottes, für den Einzelnen zu enden. Dort wo ich mich in Lust und Begierde verliere. Nicht das Lust und Begierde schlecht wären - dort wo sie sich dem anderen verschenkt.

Aber dort wo sie lockt ---- hier musste ich persönlichen Text streichen wegen der Zeichenbegrenzung auf 10000...
Insofern - Isebell - Baalskult -Fruchtbarkeitskult --- lasst uns zwanglos einander körperlich hingeben... in einer Schicksalhaften Begegnung der kurzen lustvollen Art um einander zu finden, zu begegnen, zu befruchten ..

Kann zum Lebensinhalt dann werden --- und als Christ ist das für mich dann nicht der Weg... wenn ich an all das Beziehungscaos und die Beziehungsnöte anderer Menschen denke...

das Leid will ich mir, meiner Frau, meiner Familie ... möglichst ersparen..
sofern es an mir liegt.
War eine lange Nacht - aber Gott hat mir dadurch auch Dinge aufgezeigt. Wir lernen. Es werden Dinge offenbar.

Götzenopfer. Woran ich mich ergötze und es für göttlich halte...es zu tun... was aber im Sinne Gottes - dann nicht der Weg für uns ist... die wir Jesus folgen, in seinem Bild verwandelt werden wollen...

Jesus aß auch mit den Sündern..Sünderinnen.. ließ sich die Füßen trocknen mit Tränen...salben... wobei diese Frau Jesus als Wohltäter pries.. andere Frauen verfolgen andere Interessen..

So lesen wir dann auch von dieser Problematik im Apostelkonzil. Hinzugekommene Christen - die nicht schon von klein auf im heilen Christlichen Elternhaus hier nie mit solchen Hinreissungen bekannt gemacht wurden, waren hier angeraten, sich bestimmter Dinge zu enthalten - Auch wenn die Apostel hier als starke im Glauben alle Freiheiten hatten . es hier Verwirrung hätte geben können.. was dann sorgsam zu behüten war..


Hier in Thyatira - war ähnliches im vollen Gange...
unter Mose dann auch..da wehrte erst Miriam dann einen Flächenbrand ab...

so dass es hieß:



21 Und ich gab ihr Zeit, damit sie Buße tue, und sie will nicht Buße tun von ihrer Unzucht.

Sie will nicht --- wir kennen das alle mehr oder weniger ...vielleicht... - dort wo uns erst etwas gefangen/gefesselt hat... ist es dann schwer davon wieder zu lassen..
und manche wollen es lassen... die kämpfen dann noch gegen das, was noch nicht begraben ist .. den alten Adam... der aufbegehrt..
und hier aber wird/wurde dies dann gut geheißen..
Sie machten eine Lebensphilosophie daraus... alles gar nicht so wild...lasst uns das Leben in vollen Zügen hier auch geniessen.. wer weiß was morgen kommt...

Bin heute nicht so knapp wie gestern..wie ihr gerade merkt..

Wir kommen noch mal vorher zu historischen Bedeutung der Stadt Thyatira:
nördlich von Sardes, östlich von Pergamon.. - hier weder politische noch religiöse Stellung sondern war vielmehr ein Ort des Gewerbes ... Wollweber, Schneider, Gerber, Färber, Kupferschmiede -- auch der Ort wo sich die Purpurproduzentin Lydia aufhielt...die Paulus aufsuchte traf - dort wo sich Frauen zum Gebet versammelten (Apg, 16,14).

Hier nun weiter das Thema -- ältestes Gewerbe der Welt ... ich übrigens als Altenpfleger mehr und mehr ein Dienstleister.. der Kunden bedient .. -- nur am Rande noch erwähnt..

22 Siehe, ich werfe sie aufs Bett[/u] und die, welche Ehebruch mit ihr treiben, in große Bedrängnis, wenn sie nicht Buße tun von ihren Werken.

Bedrängnis .... die ganz natürlicher Weise auch allen Verheirateten bekannt ist... die sich hier entschieden haben...Liebe auch zu leben ganz praktisch.. und dadurch halt nicht nur für sich (sind) sondern auch wirtschaften ... und versuchen auch dem Partner zu gefallen... einander zu gefallen.. um die Dinge der Welt besorgt sind..

Deswegen bewertet Paulus den Stand der Ehelosigkeit höher, wenn es auch gut ist zu heiraten... besser so wie Jesus ganz für den Herrn da sein... aber nicht jeder kann, will das.. - ich hab da nach 40 Jahren erst eine Entscheidung für die Ehe --... treffen (wollen/können).... langes Thema..

23 Und ihre Kinder werde ich mit dem Tod töten, und alle Gemeinden werden erkennen, dass ich es bin, der Nieren und Herzen erforscht; und ich werde euch einem jeden nach euren Werken geben.

Kinder aus Beziehungen, die nicht in den Ordnungen Gottes dann leben können... erstmal.. werden am Ende ...es schwierig haben... müssen Tod/Trennung/Schmerz erleiden.... auch wenn sie Errettung erfahren können.. schmerzliche Erfahrungen (die zwar dann auch heilen können) bleiben erstmal nicht aus..

24 [u]Euch aber sage ich
, den Übrigen in Thyatira, allen, die diese Lehre nicht haben, welche die Tiefen des Satans, wie sie es nennen, nicht erkannt haben: Ich werfe keine andere Last auf euch.


Ich habe über das Fettgedruckte die ganze Nacht hindurch nachgedacht, gesonnen.. und bin hier in diese Tiefen gekommen..habe sie ergründet.. weil schon vorher lange mein Thema..

Insofern hier nur angeschnitten. Die Tiefen der Welt, die sich durch sich selbst - durch den Menschen - der sich hier selbst als sein eigener Gott beschreibt - erklärt in dem Verhalten, was derjenige dann zu rechtfertigen weiß.
Später wird hier noch in der Offenbarung vom Menschen der Gesetzlosigkeit (dem Antichristen - dann als System) berichtet... - in einem Dualistischem System, was am Ende nur sich selbst kennen wird...

25 Doch was ihr habt, haltet fest, bis ich komme!

Was wir davon an Gutem in Christus erkannt haben, mögen wir festhalten. Hier alle Tiefen aufzuzeigen würde meinen und euren Zeitrahmen sprengen..
Es geht hier dann auch um all die Themen, die uns im Bereich der Magie und Zauberei (auch in TV und Kino) immer stärker konfrontieren... Manipulation und Einflussnahme durch Denkschablonen... die hier gezielt auf Menschen übertragen werden..

26 Und wer überwindet und meine Werke bis ans Ende bewahrt, dem werde ich Macht über die Nationen geben;

27 und er wird sie hüten mit eisernem Stab, wie Töpfergefäße zerschmettert werden,
28 wie auch ich von meinem Vater empfangen habe; und ich werde ihm den Morgenstern geben.
29 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Gemeinden sagt



Hier haben wir wieder eine Verheißung die auch in Psalm 149 sich wiederfindet. Über die Frommen. Gottesfürchtigen.

Psalm 149
1 Halleluja! Singt dem HERRN ein neues Lied, sein Lob in der Gemeinde der Frommen!
2 Israel freue sich seines Schöpfers! Die Kinder Zions sollen jauchzen über ihren König!
3 Loben sollen sie seinen Namen beim Reigen, mit Tamburin und Zither sollen sie ihm spielen!
4 Denn der HERR hat Wohlgefallen an seinem Volk. Er schmückt die Demütigen mit Heil!
5 Die Frommen sollen jubeln in Herrlichkeit, jauchzen sollen sie auf ihren Lagern!
6 Lobpreis Gottes sei in ihrer Kehle und ein zweischneidiges Schwert in ihrer Hand,
7 um Rache zu vollziehen an den Nationen, Strafgerichte an den Völkerschaften,
8 um ihre Könige zu binden mit Ketten, ihre Edlen mit eisernen Fesseln,
9 um das schon aufgeschriebene Gericht an ihnen zu vollziehen! Das ist Ehre für alle seine Frommen. Halleluja!
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Sa 8. Dez 2018, 07:26

Ja - und das wäre dann ein weiteres Thema...

inwieweit sollten wir überhaupt die Offenbarung Jesu Christi für alle anderen zum Thema machen ?

Wäre es nicht besser, alles was wir erkannt haben und darin lesen -- für uns zu behalten?



denn - wie Pedro1 sehr richtig - ohne das er es vielleicht sagen wollte .. ergänzt..


es wird etwas enthüllt...

und wir sollen ja lesen und bewahren... wo macht es Sinn etwas zu enthüllen?
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Sa 8. Dez 2018, 07:42

Ich beantworte mal selbst und bin jetzt durch den ersten Kaffee und die fortgeschrittene Zeit etwas fitter.


Es macht Sinn.

Wir brauchen Verständnis.


5. Gemeinde - mach ich Morgen..vielleicht....

Sendschreiben an Sardes
1 Und dem Engel der Gemeinde in Sardes schreibe: Dies sagt der, der die sieben Geister Gottes und die sieben Sterne hat: Ich kenne deine Werke, dass du den Namen hast, dass du lebst, und bist tot.
2 Wach auf und stärke das Übrige, das im Begriff stand zu sterben! Denn ich habe vor meinem Gott deine Werke nicht als völlig befunden.
3 Denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und bewahre es und tue Buße! Wenn du nun nicht wachst, werde ich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht wissen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde.
4 Aber du hast einige wenige Namen in Sardes, die ihre Kleider nicht besudelt haben; und sie werden mit mir einhergehen in weißen Kleidern, denn sie sind es wert.
5 Wer überwindet, der wird so mit weißen Kleidern bekleidet werden, und ich werde seinen Namen aus dem Buch des Lebens nicht auslöschen und seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.
6 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Gemeinden sagt!
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » Sa 8. Dez 2018, 08:53

Habatom hat geschrieben:Offenbarung 2,

18 Und dem Engel der Gemeinde in Thyatira schreibe: Dies sagt der Sohn Gottes, der Augen hat wie eine Feuerflamme und Füße gleich glänzendem Erz:

Und dem - ENGEL - demjenigen... der euch dies dann enthüllen wird....

schreibe : - ach wer schreibt gerade noch mal - pedro?


Mein lieber Habatom, es tut mir leid, dir das so direkt zu sagen: Aber es fehlt dir an jeglichem Verstaendnis in der Offenbarung! Es steckt bei dem, was du schreibst, keine Substanz dahinter. Da ist nichts "Greifbares" dabei. Das ist einfach nur BlaBlaBla ...

Zurueck zu deinem Engel: Schreiben tut Johannes an den Engel der jeweiligen Gemeinde. Ich bezweifle sehr, dass du weisst, wer mit den Engeln der Gemeinde gemeint ist.

Also: Wer sind denn die ENGEL der Gemeinden deines Erachtens? Wer ist damit gemeint? Was hat denn das mit dem Engel von JESUS zu tun?


Und du hast Recht, in der Offenbarung wird etwas enthuellt:

Habatom hat geschrieben:denn - wie Pedro1 sehr richtig - ohne das er es vielleicht sagen wollte .. ergänzt..

es wird etwas enthüllt...

und wir sollen ja lesen und bewahren... wo macht es Sinn etwas zu enthüllen?



In der ganzen Offenbarung geht es unter anderem um die Enthuellung GOTTES. Es geht darum GOTT zu erkennen! Durch JESUS enthuellt sich GOTT, er zeigt sich uns! Das hat er bei seinem ersten Kommen angefangen und das setzt er bei seinem zweiten Kommen fort:

Off1:8b Ich bin das Alpha und das Omega, spricht der Herr, Gott, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.

... Ich bin das Alpha und das Omega: Warum ist er das Alpha und das Omega? "Alpha" ist der erste Buchstabe im griech. Alphabet und "Omega" der Letzte. Und warum setzt er sich mit diesen Buchstaben gleich? Weil somit sozusagen das Ganze Wort - alle Woerter, die man bilden kann, ist mit diesem Alphabet zusammengefasst --> unter anderem ein Hinweis darauf, dass er das Wort GOTTES ist (Joh1:1)!

... Der ist: Umschreibung des Namens JAHWE "der ich bin" (2Mo3:14)

... Der war: Das bezieht sich auf das erste Kommen von JESUS (Jes34:4-6)

... Der kommt: Das bezieht sich auf sein zweites Kommen, und das ist eben der GOTT, JAHWE, der sich in JESUS CHRISTUS durch sein erstes und zweites Kommen offenbart

... der Allmaechtige: Das ist El Shaddai, als solcher hat er sich Abraham offenbart 2Mo6:3


Der Auftakt, die Ouvertuere, die Eroeffnungskomposition Gottes zum groessten Werk aller Zeiten, dem AT und dem NT, startete mit 1 Moses 1.

Der Schluss Akkord, das "Grande Finale" dieser gigantischen Sinfonie GOTTES ist die Offenbarung, die "Enthuellung" GOTTES.

Und was habt ihr Christen aus dieser "Enthuellung" GOTTES gemacht? Eine Trinitaet ... Schaemt euch dafuer! ... Das ist einfach nur traurig ... Ihr wiegt euch in einer falschen Sicherheit ... und wenn ihr es wie in einem Mantra immer und immer wieder runterleiert, dass ihr Kinder GOTTES seid ... und euch gegenseitig rechtfertigt ... ihr habt die Rechnung ohne den Hausherren gemacht, denn:

Ro 8:33 Gott ist es, der rechtfertigt.

So steht es geschrieben!
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Sa 8. Dez 2018, 10:24

Sehr schön formuliert Pedro1,


:o


eine Geschichte des Universums, samt Menschheitsgeschichte und Offenbarung Gottes in

2 Akten.

Er sprach und es geschah - und es war vorbei. :geek:



und was haben wir daraus gemacht? Eine schöne Dreieinigkeit. Menschen aus Fleisch und Blut die etwas erleben auf dieser Welt und in denen Christus offenbar werden möchte. In dessen Bild wir in der Heiligung verwandelt werden soll. Die Braut - die Gemeinde - die zubereitet wird.


Am Ende gar doch 3 Akte?

1 Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus,
2 durch den wir im Glauben auch Zugang erhalten haben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns aufgrund der Hoffnung der Herrlichkeit Gottes.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » Sa 8. Dez 2018, 11:09

Habatom hat geschrieben:Am Ende gar doch 3 Akte?

1 Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus,


Mein lieber Habatom, ich wuensche dir nur das Allerbeste und natuerlich, dass du schon gerechtfertigt worden bist. Ich bin allerdings der festen Ueberzeugung, dass ihr Christen die Rechnung ohne den Hauswirt gemacht habt.

Paulus war sich da nicht so sicher wie du und alle anderen Christen. Er hat die Rechnung nicht ohne den Wirt gemacht:

1Co 4:4 Denn ich bin mir keiner Schuld bewusst, aber dadurch bin ich nicht gerechtfertigt. Der mich aber beurteilt, ist der Herr.

Paulus wurde vom Herrn beurteilt! Er war demuetig und es war ihm klar: Er ist noch nicht gerechtfertigt! Er wusste ganz genau:

Ro 8:33 Gott ist es, der rechtfertigt.


Habatom hat geschrieben:Die Braut - die Gemeinde - die zubereitet wird.


Off1:3 Glückselig, der liest und die hören die Worte der Weissagung und bewahren (halten), was in ihr geschrieben ist! Denn die Zeit ist nahe.

Johannes nennt jeden gluecklich, der sich »an das haelt, was geschrieben ist«. Diese einfuehrenden Worte weisen die Richtung für das Verstaendnis des Buches. Gott will uns mit der Offenbarung keinen endzeitlichen Fahrplan in die Haende druecken. Er will, dass die Gemeinde durch die Wirren der Geschichte hindurch, an seinem Wort festhaelt und so zu überwinden vermag.

Und ob ihr Christen tatsaechlich seine Gemeinde seid, seine Braut, die zubereitet wird, bezweifle ich nach 4 Jahren Bibel lesen sehr stark und wird sich noch zeigen ... denn ihr Christen glaubt einfach nicht das, was in der Bibel steht und JESUS gesagt hat, sondern euren "Maennern GOTTES" mit ihren unbiblischen Lehren ...
Zuletzt geändert von PEDRO1 am Sa 8. Dez 2018, 11:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Sa 8. Dez 2018, 11:35

PEDRO1 hat geschrieben:
Paulus war sich da nicht so sicher wie du und alle anderen Christen. Er hat die Rechnung nicht ohne den Wirt gemacht:

1Co 4:4 Denn ich bin mir keiner Schuld bewusst, aber dadurch bin ich nicht gerechtfertigt. Der mich aber beurteilt, ist der Herr.

Paulus wurde vom Herrn beurteilt! Er war demuetig und es war ihm klar: Er ist noch nicht gerechtfertigt! Er wusste ganz genau:

Ro 8:33 Gott ist es, der rechtfertigt.





1. Korinther 4
4 Denn ich bin mir keiner Schuld bewusst, aber dadurch bin ich nicht gerechtfertigt. Der mich aber beurteilt, ist der Herr.


5 So verurteilt nichts vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch das Verborgene der Finsternis ans Licht bringen und die Absichten der Herzen offenbaren wird! Und dann wird jedem sein Lob werden von Gott.



Er ist nicht dadurch gerechtfertigt, das er sich keiner Schuld bewusst ist. Aber in Christus dann schon gerechtfertigt worden. Versiegelt worden mit dem heiligen Geist. Dem Unterpfand für die Erlösung, deren er sich bewusst ist, und auf dessen Tag er hin lebt, um dann darin befunden zu werden, worin er gelebt hatte am Ende, sich dessen gewiss weiß, das nichts ihn trennen kann, von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist. Gott selbst bringt ans Ziel. Dessen sind wir uns als Kinder Gottes gewiss.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » Sa 8. Dez 2018, 11:49

Habatom hat geschrieben:1. Korinther 4
4 Denn ich bin mir keiner Schuld bewusst, aber dadurch bin ich nicht gerechtfertigt. Der mich aber beurteilt, ist der Herr.

Er ist nicht dadurch gerechtfertigt, das er sich keiner Schuld bewusst ist. Aber in Christus dann schon gerechtfertigt worden.


Ach wirklich? ... Wer euch Christen glaubt und folgt, folgt euch ins Verderben ...


Habatom hat geschrieben:Versiegelt worden mit dem heiligen Geist.


Ja, aber dazu muss man erst mal Heiligen Geist empfangen haben ... und das nicht nur in seiner eigenen Einbildung und Phantasie ...

Und dann vergesse nicht:

Heb6:4-6 Denn es ist unmöglich, diejenigen, die einmal erleuchtet worden sind und die himmlische Gabe geschmeckt haben und des Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind und das gute Wort Gottes und die Kräfte des zukünftigen Zeitalters geschmeckt haben und doch abgefallen sind, wieder zur Buße zu erneuern, da sie für sich den Sohn Gottes wieder kreuzigen und dem Spott aussetzen.

Ja, trotz der Versiegelung ist der Abfall moeglich. Paulus sagte dazu:

1Co 10:12 Daher, wer zu stehen meint, sehe zu, dass er nicht falle.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Sa 8. Dez 2018, 12:12

Wann der heilige Geist kommt - ?.. er kommt bald... so wie Jesus auch...

bald - ohne das ihn etwas aufhalten kann...

immer dort, wo Menschen unter eine Obhut geraten... die ihnen hier zuvor Freiheit schenken muss, von dem was mich sonst gebunden hat... - mir die Augen gehalten hat... die Wahrheit zu erkennen, die allein uns frei machen tut.

Ein großes wichtiges Thema in der Bibel. Aber nicht unser Thema hier.

Insofern, Pedro1, kehr zurück zum Thema, das in den Sendschreiben behandelt wird von mir, oder schweige ganz.

Sardes

1 Und dem Engel der Gemeinde in Sardes schreibe: Dies sagt der, der die sieben Geister Gottes und die sieben Sterne hat: Ich kenne deine Werke, dass du den Namen hast, dass du lebst, und bist tot.


Sardes bekannt in seiner Historie als reiche Stadt, Gold wurde im Fluss gefunden, Zentrum des Wollhandels und der Wollindustrie.


Schäfer, Hirten, die vorgeben, Erkenntnis von Gott zu besitzen, Lehren wollen, aber sich darin dann als Irrlehrer erweisen oft. Die Schafe hier zu ihren Zwecken im großen Stil verführen. Aufrühren wollen. Sich am Fett und der Wolle der Schafe bereichern wollen.

Auch immer wieder die Kinder Gottes anfechten wollen in ihrem Glauben.

Aber welchem Hirten folgen die Schafe Jesu nur?
Welche Stimme kennen sie nur?
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » Sa 8. Dez 2018, 13:01

Habatom hat geschrieben:Insofern, Pedro1, kehr zurück zum Thema, das in den Sendschreiben behandelt wird von mir, oder schweige ganz.

Sardes


Sardes

Off3:5 Wer überwindet, der wird so mit weißen KLEIDERN bekleidet werden, und ich werde seinen Namen aus dem Buch des Lebens nicht auslöschen und seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.

Was sind die Kleider?

Die reinen, unbesudelten Kleider symbolisieren sowohl, dass das Herz durch das Blut des Lammes von aller befleckten Schuld rein gemacht wurde:

Off7:14 Diese sind es, die aus der großen Bedrängnis kommen, und sie haben ihre Gewänder gewaschen und sie weiß gemacht im Blut des Lammes.

als auch die gerechten Taten / Werke, die daraus resultieren, dass der Glaeubige von der Knechtschaft der Suende befreit wurde:

Off19:8 Und ihr wurde gegeben, dass sie sich KLEIDE in feine Leinwand, glänzend, rein; denn die feine Leinwand sind die gerechten Taten der Heiligen.

Kleider sprechen von den Werken.Ein Kleid entsteht im geistlichen Bereich, indem man Werke TUT! Denn:

Jak 2:26 Denn wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot.

Die reinen Gewaender der Treuen in Sardis sind ein Vorschatten der weissen Gewaender, die sie bei der Hochzeitsfeier tragen werden. Die Verbindung zwischen gegenwaertiger Reinheit und kuenftigen weissen Gewaendern zeigt, dass ein von Hoffnung motiviertes Leben von dem Ziel gepraegt wird, das der Glaeubige erwartet.


Kurze Zwischenfrage Habatom, da du in den ersten 2 Kapiteln so schnell warst:

Off1:17 Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen nieder wie tot. Und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir:

Warum legte JESUS seine rechte Hand und nicht seine linke Hand auf Johannes?
Wenn Ihr Land und das meinige aufgrund der Lehren zusammenkommen die von Christus in der Bergpredigt niedergelegt wurden, werden wir die Probleme gelöst haben, nicht nur diejenigen unserer Länder, sondern auch die der ganzen Welt. - Mahatma Gandhi
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Sa 8. Dez 2018, 16:51

Pedro (ich nenne ihn jetzt mal Pistolero :baby: ) in der Wollverarbeitenden Industrie will sich immer noch selbst rechtfertigen für seine Arbeit.


Wir bleiben bei Offenbarung 3 in Sardes:

2 Wach auf und stärke das Übrige, das im Begriff stand zu sterben! Denn ich habe vor meinem Gott deine Werke nicht als völlig befunden.



Wach auf mein kleiner Pistolero die Schafe zählen und schlachten zu wollen um dir dein Hirtenhandwerk zu verdienen...


NEIN -- wir sind erstmal bei uns selbst gefragt -- das zu stärken, das im Begriff stand zu sterben.... das alte fromme sich selbst rechtfertigende Ich...was nicht Jesus die Führung über das eigene Leben übergeben möchte...

Das Biest kann schwimmen - denkt sich klein Pistolero - und ich werde es nicht totschießen ... sonder als Wasserskiläufer selber lenken - gemäß meinem heiligen Plan von der Erlösung...


3 Denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und bewahre es und tue Buße! Wenn du nun nicht wachst, werde ich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht wissen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde


Angefangen ... als kleines Kind oder auch später ... auf das zu hören was man dir bei brachte..sagte... Dich bemüht hast, dein Leben unter die Führung des Herrn Jesus zu bringen.... und nun merkst, das du immer wieder scheiterst ...

Angefangen im gutgläubigen Sinne es zu versuchen... mit der Nachfolge... und nun an die Grenzen deiner Fähigkeiten kommst, dich selbst zu kultivieren...dir Dein Weltbild nur noch mit Bibelversen fromm zumauerst.

Solche Menschen tauchen dann im Gewand der Selbstgerechtigkeit vor Jesus im Himmel auf, und werden hinausgeworfen werden....

][i4 Aber du hast einige wenige Namen in Sardes, die ihre Kleider nicht besudelt haben; und sie werden mit mir einhergehen in weißen Kleidern, denn sie sind es wert. [/i]


Die ihre Kleider ---IHRE KLEIDER ---die Kleider der Gerechtigkeit, die wir in Christus angezogen haben... den neuen Adam... der sich in den Früchten des Geistes ausdrückt....in Liebe seiner Umwelt begegnen ... sie nicht mit vermeintlicher Erkenntnis totzuschlagen sucht..


5 Wer überwindet, der wird so mit weißen Kleidern bekleidet werden, und ich werde seinen Namen aus dem Buch des Lebens nicht auslöschen und seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.
6 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Gemeinden sagt!
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Jimmy » Sa 8. Dez 2018, 22:24

PEDRO1 hat geschrieben:P.S. Den "bibeltreuen" Dispensationalisten interessiert das ueberhaupt nicht, denn sie sind ja schon seit Kap 4 ganz still und heimlich mit ihrer Scofield Bibel unter der Hand "vorentrueckt" worden ... und in Kap 20 wird dann, wie vom Dispensationa-listen "Guru" John Nelson Darby die Bibel (natuerlich richtig) ausgelegt worden ist, Israel eeendlich wiederhergestellt werden und zur grossen Ueberraschung von JESUS CHRISTUS (Hohepriester nach der Ordnung Melchizedeks) das juedische System samt Tempel- und Opferdienst wiedereingefuehrt (Hes40 ff). Da laut Guru Darby Hesekiel 40ff konsequent wortwoertlich zu verstehen ist, gibt es natuerlich, wie in "Alten Zeiten", wieder Suendopfer und eine aaronitische Priesterschaft! Die Zionisten haben es endlich geschafft. Hurra!


Was macht dich so sicher, dass es keine Vorentrückung gibt? Wie legst du Hes 40 ff aus?




PEDRO1 hat geschrieben:Re 1:8 Ich bin das Alpha und das Omega, spricht der Herr, Gott, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.

In Kapitel 11 ist GOTT dann gekommen und hat seine Herrschaft angetreten:

Re 11:17 und sprachen: Wir danken dir, Herr, Gott, Allmächtiger, der ist und der war, dass du deine große Macht ergriffen und deine Herrschaft angetreten hast.


Wir halten also fest: GOTT, "der ist und der war und der kommt" (= Off1:8) ist dann im Kapitel 11 gekommen und hat seine "grosse Macht ergriffen und seine Herrschaft angetreten".


Frage:

Wie ist das denn moeglich? "Das Wort GOTTES" kaempft doch erst in Kapitel 19 um die Macht und erst nach dieser Schlacht ergreift GOTT logischerweise dann seine grosse Macht und tritt seine Herrschaft an:

Off19:19 Und ich sah das Tier und die Könige der Erde und ihre Truppen versammelt, um mit dem, der auf dem Pferd saß (bezieht sich auf "Das Wort GOTTES" Vers 13), und mit seinen Truppen Krieg zu führen.

GOTT kann ja seine Herrschaft nicht antreten, bevor er nicht alle Feinde besiegt hat und sie als Schemel zu Fuessen des Sohnes hingelegt hat (Heb1:13). Was tut der Sohn seitdem?

Heb 10:13 Fortan wartet er, bis seine Feinde hingelegt sind als Schemel seiner Füße.


Wie kann also GOTT schon in Kapitel 11, als seine Feinde noch lebten (sie wurden ja erst in Kapitel 19 besiegt), seine Herrschaft schon angetreten haben? Wie ist das moeglich? Hat GOTT seine Herrschaft schon angetreten, bevor seine Feinde besiegt waren?


Kannst du deine eigene Frage auch beantworten?



PEDRO1 hat geschrieben:Also noch einmal:

Off22:16 Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt,


Die Bibel legt sich selbst aus, wenn sie nicht mal wieder von euch Christen verfaelscht worden ist!

Also an wen erinnert uns der Engel von JESUS?

Genau: An den Engel JAHWES aus dem AT! Z.B. wie er Moses im brennenden Dornbusch erschienen ist:

Ex 3:2 Da erschien ihm (= Moses) der Engel JAHWES in einer Feuerflamme mitten aus dem Dornbusch.

Vielleicht mein lieber Habatom, haengt ja der Engel JAHWES aus dem AT mit dem Engel von JESUS irgendwie zusammen ...


Wie hängt der Engel JAHWES mit dem Engel von Jesus denn zusammen? Wie kommst du überhaupt darauf, dass da ein Zusammenhang besteht?



PEDRO1 hat geschrieben:Also: Wer sind denn die ENGEL der Gemeinden deines Erachtens? Wer ist damit gemeint? Was hat denn das mit dem Engel von JESUS zu tun?


Mit wem identifizierst du denn die 7 Engel der Gemeinden, PEDRO1? Die gängigste Auslegung ist die, dass es sich um die jeweiligen Gemeindevorsteher handelt. Siehst du das anders?



Du solltest einen eigenen Thread über die Trinität aufmachen, das sind sehr interessante Gedanken.
Ps 119,130 "Im Leben eines Menschen wird es hell, wenn er anfängt, dein Wort zu verstehen. Wer bisher gedankenlos durchs Leben ging, der wird jetzt klug."
Jimmy
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » Sa 8. Dez 2018, 23:39

Habatom hat geschrieben:dir Dein Weltbild nur noch mit Bibelversen fromm zumauerst.


Zuerst beschwert ihr Christen euch, dass wir Nichtchristen NICHT in der Bibel lesen und keinen Plan von eurem GOTT haben. Wenn wir dann Hobbymaessig die Bibel lesen, dann beschimpft ihr uns, dass wir uns "unser Weltbild nur noch mit Bibelversen fromm zumauern". ??? Alles klar mit dir Habatom ??? ... Das sagen Atheisten normalerweise ueber Christen ...

Hast du psychische Probleme oder ein Alkoholproblem Habatom? Hast du eine geistige Behinderung?

Ich fasse es auf jeden Fall als Kompliment auf, denn zum einen ging es JESUS genauso (Mat11:18-19) und zum anderen ist:

2Ti 3:16 Alle Schrift von (eurem) Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit,


Habatom hat geschrieben:Pedro (ich nenne ihn jetzt mal Pistolero :baby: ) in der Wollverarbeitenden Industrie will sich immer noch selbst rechtfertigen für seine Arbeit.


Weisst du eigendlich, was du da schreibst Habatom?

Zum einen bin ich kein Christ, deswegen habe ich logischerweise nichts mit eurer Rechtfertigung und eurem GOTT zu tun. Daher will ich logischerweise gar nichts ...

Zum anderen solltest du mal den Unterschied zwischen Gesetzeswerken und Glaubenswerken (Jak2) herausarbeiten. Du wirst (leider) auch nach deinen Werken - und nicht nach deinem Glauben! - gerichtet ... vorrausgesetzt, dass du deinem GOTT glaubst! Dazu brauchst du nur einen Vers weiter, bis Vers 5 in Off2 lesen:

Rev2:5-8 Nach deiner Störrigkeit und deinem unbußfertigen Herzen aber häufst du dir selbst Zorn auf für den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes, der einem jeden vergelten wird nach seinen Werken:

vergleiche:

1Pet1:17 Und wenn ihr den als Vater anruft, der ohne Ansehen der Person nach eines jeden Werk richtet,

Ohne Ansehen der Person ... eurem GOTT ist es anscheinend egal, ob du dich als Kind GOTTES oder Christ oder Nichtchrist bezeichnest ... ach ja, habe ich ja vergessen: Duuu bist jaaa schon laengst ein Kind GOTTES und aus "Glauben allein" am Glaubensanfang gerechtfertigt worden (Werke - HaHaHa, dass ist nur fuer gesetzliche ...). ...


Habatom hat geschrieben:7 Sendschreiben - mehrdimensional zu deuten....

1. An den Boten/Überbringer/Verantwortlich sich Befindenen Menschen in

Ephesus: 1. Liebe verlassen - Werke sind das Maß aller Dinge geworden - worin sich der Mensch nun vergleicht --- wer ist der größte unter den Jüngern ..---

Jesus nahm ein Kind... stellte es in die Mitte... Demütigt euch.... glaubt ---der ersten Liebe .. erinnert euch..findet euch darin wieder ... der Grundlage , das Fundament des Glaubens --das Gott uns geliebt hat..vergeben hat..

darüber können wir uns alle freuen -- als Säuglinge, Kleinkinder, pubertierende Kinder --and so on..

Gnade ---


Habatom, hast du eigendlich jemals gelernt, einen kompletten Satz zu formulieren?

Warum laesst du die Bibel sich nicht selber auslegen und erfindest etwas?

Off2:4 Aber ich habe gegen dich, dass du deine erste Liebe verlassen hast.

Es geht um die Liebe zu JESUS CHRISTUS. Die "erste" Liebe ist die "beste, vorzueglichste" Liebe.


Wie ist nun laut GOTTES Wort diese Liebe zu JESUS CHRISTUS definiert?

1Jo 5:3 Denn dies ist die Liebe Gottes: dass wir seine Gebote halten;

Joh14:26 Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; ...

Mit dem Halten der Gebote von JESUS CHRISTUS ist also diese erste Liebe zu JESUS CHRISTUS definiert!

Die Gemeinde in Ephesus hat diese erste Liebe verlassen, das bedeutet: Sie befolgt nicht mehr die Gebote von JESUS CHRISTUS!


Was bedeutet das fuer die Gemeinde in Ephesus, Habatom?:

Joh 3:36 Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.

Alles klar JESUS. So steht es geschrieben: "Sie werden das Leben nicht sehen, da sie dir nicht gehorchen!".

JESUS, gibt es etwas, was die Gemeinde in Ephesus tun kann, um doch noch ins Leben einzugehen?

Off2:4 Denke nun daran, wovon du gefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke!

Ok sie sollen Busse tun (= Umdenken) lieber JESUS- aber warum sollen sie denn Werke tun, JESUS? Denn der liebe Habatom hat gesagt, dann rechtfertigt man sich selber ...
Zuletzt geändert von PEDRO1 am So 9. Dez 2018, 02:26, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » So 9. Dez 2018, 02:15

Jimmy hat geschrieben:Was macht dich so sicher, dass es keine Vorentrückung gibt? Wie legst du Hes 40 ff aus?


Jimmy hat geschrieben:Wie hängt der Engel JAHWES mit dem Engel von Jesus denn zusammen? Wie kommst du überhaupt darauf, dass da ein Zusammenhang besteht?


Jimmy hat geschrieben:Mit wem identifizierst du denn die 7 Engel der Gemeinden, PEDRO1? Die gängigste Auslegung ist die, dass es sich um die jeweiligen Gemeindevorsteher handelt. Siehst du das anders?


Wow, eine echte Raritaet. Ein Christ, der daran interessiert ist, was denn in der Bibel geschrieben steht!

Aber beschimpfe mich bitte nicht wie der liebe und schon laengst gerettete Koenigssohn Habatom, dass ich mir mein Weltbild nur noch "fromm" mit Bibelversen zumauere:

Habatom hat geschrieben: Habatom hat geschrieben:
dir Dein Weltbild nur noch mit Bibelversen fromm zumauerst.


Tut mir wirklich leid, dass ich unwuerdiger verdammter Nichtchrist eure Bibel lese (wie ihr Christen es den Nichtchristen ans Herz legt) und die Bibel (und im speziellen die Offenbarung) mit der Bibel auslege. Entschuldigung, mein lieber Jimmy im vorraus ...

Solltet ihr Christen nicht eigendlich an die Bibel glauben und EUER Weltbild mit Bibelversen zumauern?

Ich schreibe dir die Antworten eventuell als PN Jimmy ...
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