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Wie definierte Jesus Erfüllung der Gesetze/Propheten?

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Wie definierte Jesus Erfüllung der Gesetze/Propheten?

Beitragvon John1955 » Di 25. Aug 2020, 11:18

Eigentlich ist es ja eindeutig, was Jesus Christus und später dann auch seine Jünger und Apostel unter Erfüllung der Gesetze und Propheten verstand, die Jesus lehrte und erfüllte.

Mt 5,17 Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.
Mt 7,12 Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten.


Mt 22,40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

Lk 16,16 Das Gesetz und die Propheten reichen bis zu Johannes. Von da an wird das Evangelium vom Reich Gottes gepredigt, und jedermann drängt mit Gewalt hinein.


Auch Paulus appelliert an nurmehr gelebte Liebe, wie hier klar zu erkennen ist.
Römer 13, 8 Seid niemandem etwas schuldig, außer dass ihr euch untereinander liebt; denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt. 9 Denn was da gesagt ist : »Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht begehren«, und was da sonst an Geboten ist, das wird in diesem Wort zusammengefasst : »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.« 10 Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung.

Jakobus sieht ebenso in der künftig nurmehr gelebten Liebe die Erfüllung der Gesetze, denn er schrieb
Jak 2,8 Wenn ihr das königliche Gesetz erfüllt nach der Schrift : »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst«, so tut ihr recht;


Das einstige Christentum baute also auf die wachsende bis vollkommen gelebten Liebe auf, und natürlich damit verbunden, Barmherzigkeit.

Das ist hier wohl mehr als klar. Jesus lehrte ja als wichtigstes Gebot im Gesetz die gelebte Liebe zum Schöpfer-Gott, und das 2.wichtigste ist ihm gleich: Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.

Wäre wohl Zeit, dass die gesamte Christenheit wieder zurück zum Ursprung geht und sich vermehrt auf nurmehr gelebte Liebe einlässt. Jesus und auch der Vater im Himmel wären wohl sehr erfreut. Denn sonst hätte ja Gott seinen Sohn damals umsonst hingegeben/gesandt Joh 3,16 um zu künftig wachsende gelebte Liebe unter den Menschen zu lehren und zu erfüllen.

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
John1955
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Re: Wie definierte Jesus Erfüllung der Gesetze/Propheten?

Beitragvon Habatom » Do 27. Aug 2020, 12:18

John1955 hat geschrieben:Eigentlich ist es ja eindeutig, was Jesus Christus und später dann auch seine Jünger und Apostel unter Erfüllung der Gesetze und Propheten verstand, die Jesus lehrte und erfüllte.

Mt 5,17 Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.
Mt 7,12 Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten.


Mt 22,40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

Lk 16,16 Das Gesetz und die Propheten reichen bis zu Johannes. Von da an wird das Evangelium vom Reich Gottes gepredigt, und jedermann drängt mit Gewalt hinein.


Auch Paulus appelliert an nurmehr gelebte Liebe, wie hier klar zu erkennen ist.
Römer 13, 8 Seid niemandem etwas schuldig, außer dass ihr euch untereinander liebt; denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt. 9 Denn was da gesagt ist : »Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht begehren«, und was da sonst an Geboten ist, das wird in diesem Wort zusammengefasst : »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.« 10 Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung.

Jakobus sieht ebenso in der künftig nurmehr gelebten Liebe die Erfüllung der Gesetze, denn er schrieb
Jak 2,8 Wenn ihr das königliche Gesetz erfüllt nach der Schrift : »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst«, so tut ihr recht;


Das einstige Christentum baute also auf die wachsende bis vollkommen gelebten Liebe auf, und natürlich damit verbunden, Barmherzigkeit.

Das ist hier wohl mehr als klar. Jesus lehrte ja als wichtigstes Gebot im Gesetz die gelebte Liebe zum Schöpfer-Gott, und das 2.wichtigste ist ihm gleich: Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.

Wäre wohl Zeit, dass die gesamte Christenheit wieder zurück zum Ursprung geht und sich vermehrt auf nurmehr gelebte Liebe einlässt. Jesus und auch der Vater im Himmel wären wohl sehr erfreut. Denn sonst hätte ja Gott seinen Sohn damals umsonst hingegeben/gesandt Joh 3,16 um zu künftig wachsende gelebte Liebe unter den Menschen zu lehren und zu erfüllen.

Gruss John




Es gibt keine "gesamte Christenheit" -- es gibt nur unterschiedliche Verständnisse, über das was Gott ist.
Und um hier überhaupt Gott kennen lernen zu können, reicht es nicht, ein paar Bibelverse sich rauszupicken um zu sagen: So (könnte) und soll es wohl sein. Nun macht das endlich...
Damit ich auch daran glauben kann...
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Re: Wie definierte Jesus Erfüllung der Gesetze/Propheten?

Beitragvon Habatom » Do 27. Aug 2020, 12:20

John1955 hat geschrieben:Wäre wohl Zeit, dass die gesamte Christenheit wieder zurück zum Ursprung geht und sich vermehrt auf nurmehr gelebte Liebe einlässt.

Gruss John



Im Ursprung gab es keine "gelebte Liebe" ---

Allein deshalb, weil Liebe ein Wachstumsprozess ist....
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Re: Wie definierte Jesus Erfüllung der Gesetze/Propheten?

Beitragvon John1955 » Do 27. Aug 2020, 19:41

Habatom hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:Wäre wohl Zeit, dass die gesamte Christenheit wieder zurück zum Ursprung geht und sich vermehrt auf nurmehr gelebte Liebe einlässt.

Gruss John



Im Ursprung gab es keine "gelebte Liebe" ---

Allein deshalb, weil Liebe ein Wachstumsprozess ist....


Im Ursprung des Christentums, damals Sekte des Nazareners genannt von Paulus als Gemeinde Gottes bezeichnet, Habatom, wurde durch Jesus Christus der innere Weg zu nurmehr gelebter Liebe das Wichtigste, ja Voraussetzung für das Evangelium Reich Gottes.

Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm. Nebst Johannes unterwiesen auch Jakobus und Paulus deren Zuhörer in wachsender Liebe, was ja auch Petrus als Abkehr von ALLER bisherigen Bosheit ans Herz legte.
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
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Re: Wie definierte Jesus Erfüllung der Gesetze/Propheten?

Beitragvon Lazar » Fr 28. Aug 2020, 21:08

Habatom hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:
Wäre wohl Zeit, dass die gesamte Christenheit wieder zurück zum Ursprung geht und sich vermehrt auf nurmehr gelebte Liebe einlässt.

Gruss John

Im Ursprung gab es keine "gelebte Liebe" ---

Allein deshalb, weil Liebe ein Wachstumsprozess ist....


Versteh ich nicht, Habatom.
Welchen Ursprung meinst Du denn damit? Gar Christus selbst oder nur Seine ersten Anhänger/Jünger?
Denn sowohl Seine ersten Apostel, als auch danach der Herrenbruder Jakobus als auch Paulus versuchten doch ständig "im neuen Ursprung in Christus" in ihrem neuen Leben die "gelebte Liebe" zu verbreiten? Sie haben quasi das "Sozial-System" erfunden und auch sonst konsequent in der "Heilung der Welt" gelebt.
Bei ihnen hat sich mit Sicherheit niemand an einem anderen bereichert.

Die ersten Christen waren auch sonst im Vergleich zum streng gelebten Judentum äußerst tolerant. Weder das strenge Gesetz der Thora galt für sie noch, zudem konnte jeder Mensch auf Erden Christ werden. Auch eine Frau galt zumindest in den Anfängen genauso viel wie ein Mann, und selbst der schwerste Sünder konnte zu Gott umkehren. Hier hat doch bereits ein gewaltiger "Wachstums-Prozess" in der gelebten Liebe stattgefunden? Zum Glück, denn dieser herrscht bis heute noch vor!

Herzliche Grüße
Eleazar
Seiet Gott unterwürfig - aber keinem Manne.
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Re: Wie definierte Jesus Erfüllung der Gesetze/Propheten?

Beitragvon John1955 » Mo 31. Aug 2020, 07:59

Habatom hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:Wäre wohl Zeit, dass die gesamte Christenheit wieder zurück zum Ursprung geht und sich vermehrt auf nurmehr gelebte Liebe einlässt.

Gruss John



Im Ursprung gab es keine "gelebte Liebe" ---

Allein deshalb, weil Liebe ein Wachstumsprozess ist....


Oh, ich bin überzeugt, Habatom, dass es auch im damaligen Judentum viele Menschen in Israel gab, die ungeachtet der vielen zu lieblosem Handeln aufrufenden Gesetze des Mose den gerechten,schmalen Weg der gelebten Liebe gingen.

Und da die biblische Geschichte sich auf den erweiterten Mittelraum, Nahost beschränkt, ist es ja denkbar, dass da und dort die gelebte Liebe/Nächstenliebe längst zum sogenannten guten Ton gehörte.

1Thess 4,9 Von der brüderlichen Liebe aber ist es nicht nötig, euch zu schreiben. Denn ihr selbst seid von Gott gelehrt, euch untereinander zu lieben.


Jedenfalls kam Jesus Christus klar zu den Seinen, genauer zu den Verlorenen Schafen des Hauses Israel, den Sündern und nicht zu den Gerechten wohlverstanden, um sie von bislang gesetzlich geforderten Lieblosigkeiten abzubringen, sie davon zu erlösen, indem er lehrte, was zu tun und zu lassen sei um künftig wahrhaftig gottgefällig zu leben.

Seine gelehrigen Jünger und Apostel trugen dann Jesus Version von gottgefälliger Gesetzeserfüllung in die Welt hinaus.

1Joh 4,21 Und dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe.


Gal 5,14 Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort erfüllt (3. Mose 19,18): »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!«


Jak 2,8 Wenn ihr das königliche Gesetz erfüllt nach der Schrift (3. Mose 19,18): »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst«, so tut ihr recht;


Aufrufe des Mose zu todbringenden Gesetzeswerken oder Handeln nach Auge um Auge, Zahn um Zahn, also Vergeltung von Bösem durch selbige Bosheit widersprachen aber dem sinnigerweise ebenfalls bei Mose dereinst gepredigten, aber wohl nachher in den Hintergrund gedrängten Aufruf zur gelebten Liebe/Nächstenliebe.

Dies kam Jesus Christus zu ändern und holte dieses Gebot wieder hervor, obwohl ihm dies klar Verfolgung seitens der AT-Gesetzeslehrer einbrachte und wie wir wissen auch die Kreuzigung. (Aber Gott mit seiner unermesslichen Liebe und Schöpferkraft erweckte Jesus wieder zum Leben. :praisegod: )

Röm 12,17 Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann.

1Thess 5,15 Seht zu, dass keiner dem andern Böses mit Bösem vergelte, sondern jagt allezeit dem Guten nach, füreinander und für jedermann.

1Petr 3,9 Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, auf dass ihr Segen erbt.


Ich war in immens vielen sogenannt christlichen Gemeinden und vermisste in eigentlich ALLEN, die durch Jesus Christus all seinen Zuhörern/Anhängern ans Herz gelegte gelebte Liebe und Barmherzgikeit.

Abkehr von aller Bosheit wurde ja auch schon von Petrus gepredigt.
Euch zuvörderst hat Gott auferweckt seinen Knecht Jesus und hat ihn zu euch gesandt, euch zu segnen, daß ein jeglicher sich bekehre von seiner Bosheit. Apostelgeschichte 3,26


Warum tun sich denn gerade viele Christen damit schwer und verhalten sich argwöhnisch gegenüber Mitchristen, welche das jesuanisch gepredigte Hauptgesetz der gelebten Liebe längst als Selbstverständlichkeit leben und den daraus folgenden Nutzen der Gottverbundenheit zu schätzen wissen und so nurmehr Gott dienstbar sind?

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
John1955
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Re: Wie definierte Jesus Erfüllung der Gesetze/Propheten?

Beitragvon Zippo » Di 8. Sep 2020, 16:15

Hallo John,

du beziehst die Erfüllung von Gesetz und Propheten auf das Werk der Nächstenliebe. Hast du aber darüber nachgedacht, daß der Herr Jesus Christus an sein eigenes Werk dachte, als er von der Erfüllung des Gesetzes und der,Propheten sprach ?

Vielleicht hat man auch schon aufgegeben mit dir darüber zu sprechen. Aber ich meine du solltest auch auf diesem Boden einmal tiefer graben.
Der wahre Schatz ist doch, was der Herr Jesus für uns getan hat. Mt 13,44

Wir können doch das Gesetz und die Propheten nicht erfüllen. Das Gesetz war für Israel gedacht und es enthält einige sehr strenge Passagen. Wer den Sabbat brach wurde z. Bsp. mit dem Tode bestraft. Da können wir doch froh. sein , genau wie Paulus durch das Gesetz dem Gesetz gestorben zu sein und in der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes zu leben. Rö 8,21
Wir sind frei von dem Gesetz und zum glauben berufen sagt Paulus. Was müßten wir alles für Gebote beachten und Rituale , Festtage. Das ist ja alles nicht mehr nötig, weil es nur ein Schatten des Zukünftigen war.
Das Gesetz zeigt uns in manchen Punkten allerdings noch, was bei Gott erlaubt ist und was nicht. Damit müßen wir uns wohl noch beschäftigen.
Aber das wichtigste ist doch, daß wir im Glauben den Weg nehmen , den Gott für uns bereitet hat. Ein Gesetz müßen wir dafür nicht erfüllen.

Und die Propheten hat unser Herr Jesus Christus erfüllt und als er auferstanden war, hat er sich bemüht dies den Emmausjüngern und anderen Interessierten zu erklären. Lk 24,26-27 , Apg 8,34-35

Gruß Thomas
Zippo
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