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Lehrer des Evangeliums

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Lehrer des Evangeliums

Beitragvon jes_25913 » Di 10. Mär 2020, 11:33

Wie bereits meine Signatur deutlich macht, sprechen die Apostel davon, dass nicht jeder zum Lehren berufen sei. Diese Position wurde seit der Reformation aufgeweicht, indem man es mit dem "allgemeinen Priestertum" aller Gläubigen in einen Topf warf.
Indem sich also heute jeder berufen fühlt, zu sagen was angeblich die Bibel sagt, haben sich, wie zu Christi Zeiten zwei verführerische Fraktionen gebildet:
Die christlichen Pharisäer und die christlichen Sadduzäer. Beides sind nur Ideologen, die in keinem lebendigen Verhältnis zur Wahrheit stehen. Es sind aber die, die das religiöse Leben der Mehrheit bestimmen.
Echte christliche Lehre findet man da eher bei den sogenannten "Stillen im Lande", ein Begriff der zu Zeiten des Pietismus aufkam. Denn um wirklich lehren zu können, muss man selbst erst einmal die Lehre in sich richtig aufnehmen, d.h. verinnerlichen und durch innerseelische Kämpfe Klarheit erlangen.
Menschen, die also den Glauben leben und Glaubenserfahrung und -erkenntnis besitzen sind erst in der Lage das Evangelium wirklich zu lehren.
Nur leider werden sie oft nicht gehört, da "das Fleisch" also der natürliche Mensch bequem ist, und bequeme Antworten will.

Zu den wirklichen Lehrern zählen für mich u.a. Meister Eckhardt, Johannes Tauler, Seuse. Madame de la Mothe-Guyon, Gerhard Tersteegen, Michael Hahn, Johannes Gommel und Sadhu Sundar Singh.
Wer sich an ihnen orientiert findet zum Kern des praktischen christl. Glaubens.

LG,
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon onThePath » Di 10. Mär 2020, 12:24

Trifft sich gut, habe gerade gestern dazu etwas gefunden.

Seibel. Jes stöhnt sicher schon.

https://www.bbkr.ch/forum/showthread.php?t=7489

Gesichter und Geschichten der Reformation
von Roland Werner und Johannes Nehlsen. (Hg)

Stellungnahme von Alexander Seibel


Drei der obigen Namen habe ich darin schon gefunden.
Ist nicht ganz kurz, hilft aber der gesunden Kritikfähigkeit auf die Sprünge.

Lg, otp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon jes_25913 » Di 10. Mär 2020, 14:57

onThePath hat geschrieben:Trifft sich gut, habe gerade gestern dazu etwas gefunden.

Seibel. Jes stöhnt sicher schon.

https://www.bbkr.ch/forum/showthread.php?t=7489

Gesichter und Geschichten der Reformation
von Roland Werner und Johannes Nehlsen. (Hg)

Stellungnahme von Alexander Seibel


Drei der obigen Namen habe ich darin schon gefunden.
Ist nicht ganz kurz, hilft aber der gesunden Kritikfähigkeit auf die Sprünge.

Lg, otp


Von Seibel halte ich überhaupt nichts. Das ist ein Verführer.

LG,
jes
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon onThePath » Di 10. Mär 2020, 16:03

Eigentlich eher ein Miesmacher der christlichen Mystik ?
Bin ich auch. Einiges was Seibel sagt, macht wirklich nachdenklich. Allerdings nur, wenn man nicht völlig ahnungslos ist darüber, was bedenklich ist.

Lg, otp
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon jes_25913 » Di 10. Mär 2020, 17:20

onThePath hat geschrieben:Eigentlich eher ein Miesmacher der christlichen Mystik ?
Bin ich auch. Einiges was Seibel sagt, macht wirklich nachdenklich. Allerdings nur, wenn man nicht völlig ahnungslos ist darüber, was bedenklich ist.

Lg, otp

Einer, von denen geschrieben steht: "Aber wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr das Reich der Himmel vor den Menschen zuschließt! Ihr selbst geht nicht hinein, und die hinein wollen, die lasst ihr nicht hinein."Mt. 23,13

LG,
jes
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon onThePath » Di 10. Mär 2020, 17:46

Warte doch ab, ob die Christen hier zur richtigen Seite gehören.

Ich müsste wohl wieder markante Hinweise verdeutlichen, die Seibel nennt.

Lg, otp
Zuletzt geändert von onThePath am Di 10. Mär 2020, 19:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon onThePath » Di 10. Mär 2020, 17:53

In ihrer Autobiographie erklärt Madam Guyon: Ich schreibe nicht aus meinem Geiste, sondern durch den inneren Geist. Griff ich zur Feder, so wusste ich kein Wort von dem, was ich schreiben würde; und auch nachher nicht, was ich geschrieben hatte. Es floß – im Strömen des inneren Lichts – gleichsam aus der Tiefe hervor. Und nahm nicht den Weg über den Kopf. Die Geschwindigkeit,mit der ich schrieb, war so groß, daß mein Arm anschwoll und ganz steif wurde… Ich schrieb Tag und Nacht ununterbrochen, wobei die Hand kaum Schritt halten konnte mit dem diktierenden Geist. Während dieser Arbeit benutzte ich nie ein Buch. Ein Schreiber konnte in fünf Tagen kaum abschreiben, was ich in einer einzigen Nacht geschrieben hatte.“ „Während ich schrieb, sah ich, daß ich über Dinge schrieb, die ich nie gesehen hatte, und daß Schätze an Wissen und Erkenntnis in mir schlummerten, von denen ich nichts ahnte.“
Kurt Hutten, Seher Grübler Enthusiasten,
Quell Verlag Stuttgart, 1982, S. 620.

Trotz dieses so offensichtlich klassischen Phänomens des automatischen Schreibens, wie man es
im frommen Spiritismus und eben nicht in der Bibel kennt, hatte und hat sie noch immer großen
Einfluss auf das protestantische und pietistische Lager. 

Soweit Seibel.

Wer sich mit automatischen Schreiben auskennt, wird dieser "Zeugin Christi" nicht nacheifern. Sondern wieder mal merken, wie verführerisch manche Geister agieren.

Gibt es echte göttliche Mitteilungen mittels automatischem Schreiben ? Wer sind diese Geister, die angeblich das Evangelium lehren ?
Ich warte auf Erklärungen, am liebsten gute.
Lg, otp
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon onThePath » Di 10. Mär 2020, 22:49

Bei Eckhardt und Tauler sind wir bei der Vollmystik.
Wer möchte kann bei Seibel zu ihnen auch etwas lesen.

Lg, otp
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon Thelonious » Di 10. Mär 2020, 23:57

Jesus ist der Lehrer, der Lehrmeister selbstverständlich auch des Evangeliums, jes.

Mt 9,35 : Und Jesus zog umher in alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium von dem Reich und heilte alle Krankheiten und alle Gebrechen.

Mk 12,35 : Und Jesus fing an und sprach, als er im Tempel lehrte: Wieso sagen die Schriftgelehrten, der Christus sei Davids Sohn?

Joh 7,14 : Aber mitten im Fest ging Jesus hinauf in den Tempel und lehrte.

Joh 7,28 : Da rief Jesus im Tempel und lehrte: Ja, ihr kennt mich und wisst, woher ich bin. Aber nicht von mir selbst aus bin ich gekommen, sondern von dem, der wahrhaftig ist, der mich gesandt hat, den ihr nicht kennt.

Joh 8,2 : Frühmorgens aber kam Jesus wieder in den Tempel, und alles Volk kam zu ihm, und er setzte sich und lehrte sie.

Joh 8,20 : Diese Worte redete Jesus an dem Gotteskasten, als er lehrte im Tempel; und niemand ergriff ihn, denn seine Stunde war noch nicht gekommen.

Lehrt auch dich / euch heute, wenn du, wenn ihr dieses zulässt.

Warum suchst (brauchst?) du - jes - demnach trotzdem nur noch immer menschliche Lehrmeister?

Gruß
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon kingschild » Mi 11. Mär 2020, 01:38

onThePath hat geschrieben: Wer sind diese Geister, die angeblich das Evangelium lehren ?


Für Christen würde ja gelten:

Joh 6:45 Es steht geschrieben in den Propheten: "Sie werden alle von Gott gelehrt sein." Wer es nun hört vom Vater und lernt es, der kommt zu mir.

Und ob jemand bei Ihm war und gutes zu berichten hat oder bei einem anderen Geist war, das kann man dann anhand der Ausführungen herausfinden.

Besitz ergreifende Geister welche nicht Bibelkonforme Botschaften bringen, scheuen meist das Licht Christi und noch mehr das Wort Gottes.

God bless
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon onThePath » Mi 11. Mär 2020, 08:29

Ja, man muss sich genau anschauen, was richtig ist.

Dann gäbe es keine ZJ, Mormonen und andere Verwirrer. Auch die STA ist ja aus besonderen Lehrmeinungen und Offenbarungen heraus entstanden.

Im Trend der Zeit liegen natürlich mystische Lehren, wie Eckhardt und Tauler. Mit ihnen hat indische Spiritualität im christlichen Gewandt Einzug gehalten. Ziel ist das direkte Erleben einer vollständigen Einheit mit Gott ( oder dem Universum)

Ich würde den Zustand lieber ozeanische Selbstentgrenzung nennen, anstatt Vereinigung mit Gott. Ozeanische Selbstentgrenzung suggeriert nicht gleich, es wäre der letzte, endgültige Bewusstseinszustand der Gottverbundenheit.

Letztlich ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass dieser Zustand der Sellbstentgrenzung, so überwältigend und beeindruckend er auch wahrgenommen wird, was Anderes ist als absolutes Einssein mit Gott.

Weil in der Esoterik jeder feinstoffliche, beeindruckend lichtvolle angebliche Lehrmeister Einssein mit Gott anpreist. Und viele Esoteriker negative psychische Zustände entwickelten. In dieser esoterischen Praxis zeigt sich viel Negatives. Mögen Eckhardt und Tauler sich auch absolut positiv anhören.

Lg, otp
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon John1955 » Mi 11. Mär 2020, 08:56

Thelonious hat geschrieben:Jesus ist der Lehrer, der Lehrmeister selbstverständlich auch des Evangeliums, jes.

Mt 9,35 : Und Jesus zog umher in alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium von dem Reich und heilte alle Krankheiten und alle Gebrechen.

Joh 7,28 : Da rief Jesus im Tempel und lehrte: Ja, ihr kennt mich und wisst, woher ich bin. Aber nicht von mir selbst aus bin ich gekommen, sondern von dem, der wahrhaftig ist, der mich gesandt hat, den ihr nicht kennt.

Joh 8,2 : Frühmorgens aber kam Jesus wieder in den Tempel, und alles Volk kam zu ihm, und er setzte sich und lehrte sie.

Joh 8,20 : Diese Worte redete Jesus an dem Gotteskasten, als er lehrte im Tempel; und niemand ergriff ihn, denn seine Stunde war noch nicht gekommen.

Lehrt auch dich / euch heute, wenn du, wenn ihr dieses zulässt.

Warum suchst (brauchst?) du - jes - demnach trotzdem nur noch immer menschliche Lehrmeister?

Gruß
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Nur wer sich nach den Vorgaben Jesus Christus , unseres prädestiniertesten, da gottgesandten Lehrer für wahres vollkommen gottgefälliges Menschsein (Licht werden für andere Menschen, die noch in der Finsternis sind, auch wenn einige es nicht wahrhaben dass es so ist) entsprechend verändert hat, Thelonious, kann auch seine Erfahrungen entsprechend weitergeben.

Doch schon bezüglich Evangelium scheint man vielerorts, so auch hier in diesem Forum, vom eigentlichen segensreichen Evangelium Jesus Christus Reich Gottes betreffend abgekommen zu sein. Doch auch Paulus ruft immer und immer wieder auf, sich für das Reich Gottes entsprechend zu verändern (Legt ab, zieht an)

Wie wird man Christ im Sinne Jünger, Schüler, Nachfolger Jesu Christi?

Sicher nicht, indem man für den Rest des Lebens die Vorgaben hierfür in der Bibel übersieht, ignoriert oder noch schlimmer, andern einredet sie seien allesamt Sünder vor Gott und es sei eh unmöglich allmählich bis vollkommen ein nurmehr gottgefällige Leben einzugehen und beizubehalten.

Dies sei auch nicht nötig, durch die Kreuzigung Jesus Christus (DAS fleischgewordene WORT GOTTES auf das wir gemäss Vater im Himmel hören sollen!!!!) seien sie von der Herrschaft der Sünde befreit, erlöst, betrachte sie Gott als Gerechte/Gerechtfertigt vor ihm, im Geiste Wiedergeborene Christen. (Dies auch wenn sie immer wieder sündigen würden)

Dass Gott, der gandenvolle, barmherzige Vater unseres Herrn Jesus Menschen immer wieder vergibt solange sie noch der Vergebung bedürfen, ihn darum bitten sollte nicht missbraucht werden!!

Schliesslich hat Gott aus Liebe zu den Verlorenen Schafen seinen Sohn Jesus wie ein Lamm unter Wölfe gesandt, um sie mit der WAHRHEIT über IHN (ihnen Einsicht über den wahrhaftigen Gott) und seinen Willen vertraut zu machen.

Hier in diesem Forum wird ja solchen Christen wie mir, die sich aufgrund der ins Licht Gottes führenden Voraussetzungen für innige Gottverbundenheit in der Bibel entsprechend verändert haben, alles Mögliche unterstellt. (Jesus und seine Jünger und Apostel wiesen ja den Weg zur Selbsterlösung/Erlösung vom einst gottfernden Selbst = Egoismus/Egozentismus, Mangel an Empathie, Liebe, Barmherzigkeit) durch Berücksichtigung der biblisch klar dokumentierten Vorgaben hierfür.

Ich kenne mehrere Christen und Christinnen, die sich hier über die Jahre hinweg von ganzem Herzen, aus innerer Überzeugung, getrieben von Gottes Geist in ihnen, für die LEHREN JESU CHRISTI und deren segensreichen Auswirkungen im Alltag einsetzten und dann der Sonderlehrenverbreitung bezichtigt wurden und letztendlich vom Forum ausgerottet, ja teilweise sogar DAUERHAFT GESPERRT.

Gerade Moderatoren /Administratoren in einem CHRISTLICHEN Glaubensforum sollten sich doch als Vorbilder für wahrhaft gelebtes CHRISTSEIN erweisen, dazu anregen die Anleitungen dazu von JESUS CHRISTUS und seinen Jüngern und Apostel zu befolgen, und sich nicht als kirchendogmatisch belastete Vertreter eines EVANGELIUMS das Jesus NICHT gelehrt hat erweisen und allen einreden, das Gutheissen der Kreuzigung Jesus Christus würde sie mit Gott verbinden, allenfalls versöhnen.

Jesus Christus und seine Jünger und Apostel in der Bibel hätten es wahrlich verdient, dass man IHRE Anleitungen, für deren Verbreitung allesamt ihr Leben aufs Spiel setzten, befolgt. Das Resultat ist ein wahrhaftig und vollkommen aus dem Einfluss der Macht der Finsternis erlöstes Leben, eingebettet in der Liebe Gottes. Die nurmehr Guten Werke unter Führung durch den Hl.Geist sind dann eine liebgewordene Selbstverständlichkeit.

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon onThePath » Mi 11. Mär 2020, 09:15

Ozeanische Bewusstseinszustände lassen den Menschen verbunden sein mit dem ganzen All und der unsichtbaren Welt Gottes. Gleichzeitig scheint dieser Zustand von extatischer Glücklichkeit erfüllt zu sein.

Ich glaube nicht, das dieser Zustand nur ein Zustand des Gehirns ist. Zuviel deutet auf Übernatürliches Erleben hin. Zumal solche Mystiker auch erkennbar übernatürliche Fähigkeiten zeigen.

Aber rein gehirnmässig lassen sich solche Zustände auch mit Drogen erzeugen.

Ich Maße mir nicht an genau bestimmen zu können, was der mystische Zustand ist.

Und wie verlockend: Erkenne, das du ganz tief in dir Gott bist, absolut verbunden mit ihm.

Zugute halten muss man Mystikern ja ihr Verlangen nach Gott. Sie nehmen viele Strapazen auf sich, um gute Menschen voller Liebe zu sein, um menschliche Begierden und Egoismus zu bekämpfen in sich.

Was sie anstreben ist nichts Geringers, als voll am Bewusstsein Gottes angeschlossen zu sein. Das ist dann ihre absolute Form von Freiheit.

Automatisch führen die mystischen Übungwn auch zur Erweckung übernatürlicher Fähigkeiten.

Das kann ja schon jeder Schamane mittels Drogen. Eine Begabung gehört auch dazu. Auch für den mystischen Weg. Wohl auch, um keine negativen Erlebnisse zu haben mit zerstörerischen Mächten. Aber deshalb wirken Eckhardt und Tauler so positiv.

Lg, otp
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon John1955 » Mi 11. Mär 2020, 09:34

kingschild hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben: Wer sind diese Geister, die angeblich das Evangelium lehren ?


Für Christen würde ja gelten:

Joh 6:45 Es steht geschrieben in den Propheten: "Sie werden alle von Gott gelehrt sein." Wer es nun hört vom Vater und lernt es, der kommt zu mir.

Und ob jemand bei Ihm war und gutes zu berichten hat oder bei einem anderen Geist war, das kann man dann anhand der Ausführungen herausfinden.

Besitz ergreifende Geister welche nicht Bibelkonforme Botschaften bringen, scheuen meist das Licht Christi und noch mehr das Wort Gottes.

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In der Bibel wird klar darauf hingewiesen, dass das was Jesus Christus lehrte WORTE GOTTES sind. Wer alle Aussagen in der Bibel, besser in jeder der vielen teils sinnentfremdet wiedergegebenen Bibeln als von Gott inspiriert glaubt/predigt, auch wenn solche Dogmen wie Erbsünde etc.den Lehren Christi widersprechen, dann tappen jene noch in der Finsternis, und werden von Jesus Christus wohl als blinde Blindenführer geoutet.

Was also überall als bibelkonform gepredigt wird, weil einige Aussagen des Apostel Paulus antichristlichen Glaubendogmen der damaligen Kirchenoberen einseitig zitiert, fehlinterpretiert und mit aus dem Zusammenhang gerissenen Bibelzitaten dem Christentum aufdoktriniert wurden, verhindern nämlich deren Zuhörern den absolut segensreichen gangbaren Weg sich aufgrund der mannigfaltigen Lehren Jesus Christus und seinen Jüngern hierfür vollkommen aus der Herrschaft der Sünde zu befreien.

Von Gott (also nicht vom Kriegsgott der Hebräer, sondern vom Vater im Himmel der seinen Sohn gesandt hat ihn auf Erden zu verherrlichen)
17,4 Ich habe dich verherrlicht auf Erden und das Werk vollendet, das du mir gegeben hast, damit ich es tue.
gelehrt sein, heisst nicht Tag für Tag in der Bibel zu lesen, das über Jahre ja Jahrzehnte aber nicht einmal Jesus zu glauben, was für ein wunderbarer Gott ihn zu den Menschen geschickt hat um ihnen längst fällig gewesene Einsicht über den einzigen wahrhaftigen Gott zu geben. 1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.


Nur all jene, die sich im Sinne und nach Vorgaben Jesus Christi für Abkehr von aller bisherigen Bosheit entschieden wie es in der Bibel ans Herz gelegt wird, somit das Loslassen aller unrein machenden Gedanken entschieden haben, nurmehr in der Liebe bleiben, gelangen zu bleibender inniger Gottverbundenheit.

Also mit demjenigen EINEN glaubwürdigen Gott wohlverstanden, den Jesus Christus Vater im Himmel nannte und der Menschheit ein längst fällig gewesenes WAHRES Gottverständnis verschaffte. (der Vater ist wie der Sohn, wer nicht wie Jesus lehrte, wirkte kann also auch nicht derjenige Gott sein von dem Jesus gesandt wurde.)

Joh 17,3 Das ist aber das ewige Leben, dass [b]sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.
[/b]
Gruss John
(Der falsch vermittelte Glaube, dass alle Schreiber der kanonisierten Bücher, also die ganze Bibel, inklusive jegliche Bibelübersetzungen vollkommen von Gottes Geist eingehaucht seien diente ja dem Evangelium Jesus, Reiches Gottes bis heute in keinster Weise. Im Gegenteil)
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon John1955 » Mi 11. Mär 2020, 10:03

onThePath hat geschrieben:
Zugute halten muss man Mystikern ja ihr Verlangen nach Gott. Sie nehmen viele Strapazen auf sich, um gute Menschen voller Liebe zu sein, um menschliche Begierden und Egoismus zu bekämpfen in sich.

Was sie anstreben ist nichts Geringers, als voll am Bewusstsein Gottes angeschlossen zu sein. Das ist dann ihre absolute Form von Freiheit.

Automatisch führen die mystischen Übungwn auch zur Erweckung übernatürlicher Fähigkeiten.

Das kann ja schon jeder Schamane mittels Drogen. Eine Begabung gehört auch dazu. Auch für den mystischen Weg. Wohl auch, um keine negativen Erlebnisse zu haben mit zerstörerischen Mächten. Aber deshalb wirken Eckhardt und Tauler so positiv.

Lg, otp


Also ich kenne weder Eckhardt noch Tauler. Das heisst ich habe noch nie ein Buch von diesen gelesen höchstens Zitate von Eckhardt.

Ich bin kein Mystiker, sondern aus inniger Überzeugung Christ geworden und durch getreuliches Umsetzen der wirklich sehr hilfreichenn Wegweisungen Jesu Christi in der Bibel und den sinngleichen seiner Jünger und Apostel habe ich zu einer innigen bleibenden Gottbeziehung gefunden.

Genauer, Gott hat mich gefunden und zum Arbeiten in seinen Weinberg eingeladen und mich zuvor für viele Dienste darin zugerüstet. Dies bedingte das Ablegen von allem was eine Beziehung zu Gott der Liebe ist stört und dann naütlich folgendes anzugehen:
Kol 3,12 So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld;
Kol 3,14 Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit.


Was ich damit sagen will, was Du so treffend von den Mystikern schreibst, sollte für all jene, die sich Christen nennen eine Selbstverständlichkeit sein. Also natürlich der ersten beiden Abschnitte. ;)

Für von Dir erwähnte mystische Übungen für Erlangung von übernatürlichen Fähigkeiten habe ich weder Interesse noch Zeit. Der Plan Gottes für mein neu gewonnenes Leben in IHM sieht solcherlei keineswegs vor.

Wichtig finde ich für das Evangelium Reiches Gottes, die eigenen Fähigkeiten (Gott geschenkten Begabungen ) zu erkennen und Gott (im täglichen Morgengebet) zu bitten mir zu zeigen wo ich diese zu seiner Ehre und zum Wohle von Mitmenschen einsetzen kann.

Dann kann man sich aufgrund meiner vielfältigen Erfahrungen auf die innere Führung (Hl.Geist) verlassen, der liebend gern willige irdische Mitarbeiter dort einsetzt wo gerade Bedarf ist.
Mt 5,16 So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.


Hierfür wird natürlich bibelseits vorausgesetzt, dass man durch Nachfolge Jesus von ihm in sein Licht geführt werden konnte, Licht geworden ist.

Joh 8,12 Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.

Gruss John
Also nochmals, glaubwürdige Lehrer, das einzig wahre Evangeliums Jesus Christus Reich Gottes betreffend durch Umkehr der Sünder zu Dienern Gottes betreffend ) sollten sich absolut und uneingeschränkt an die Vorgaben für ein Leben, Mitwirken darin an die in der Bibel hierfür aufgeführten Voraussetzungen des Sohnes Gottes, Jesu Christi und seiner Jünger und Apostel halten.

Wer sich nicht daran hält dient dann ja nicht Gott sondern dem Fürsten dieser Welt, weil er Gottsuchende vom Weg mit Jesus ins Licht Gottes abhält.
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon jes_25913 » Mi 11. Mär 2020, 10:18

Thelonious hat geschrieben:Jesus ist der Lehrer, der Lehrmeister selbstverständlich auch des Evangeliums, jes.
Selbstverständlich!
Lehrt auch dich / euch heute, wenn du, wenn ihr dieses zulässt.
Richtig. Und Jesu wunderbare Lehren kannst Du lesen, wenn Du meine Texte hier liest"
Warum suchst (brauchst?) du - jes - demnach trotzdem nur noch immer menschliche Lehrmeister?

Gruß
Thelonious


Ich brauche sie nicht. Ebenso wenig, wie ich Dich oder Kingschild als Lehrmeister benötige, die sich aber als solche aufspielen.

Ja, und wenn wir alle keine Lehrmeister benötigen, weshalb gehen dann Menschen in Gottesdienste, hören sich Predigten an, lesen christl. Bücher?
Ja, und wenn wir wirklich keine christlichen Lehrer benötige, woher rührt dann das Chaos in der Christenheit? Wie kommt es dann, das Widersprüchliches gesagt wird? Ist etwa der Hl. Geist ein Geist des Chaos? - Das sei ferne!

Fazit: Wir haben zu wenig oder überhaupt keine berufenen Lehrer, sondern nur aufgeblasene Menschen, die ihre Meinung über Bibel und Welt als Richtschnur ausgeben.

Was sagte der heiligmäßige Sadhu Sundar Singh? - Ich schicke niemand zu den Theologen, weil sie oft ihren geistigen Sinn verloren haben. Sie können den Sinn der griechischen Worte erklären. Aber sie bringen ihr Zeit mit Büchern zu und nicht genug beim Herrn (…)
Nicht, dass ich allem Unterricht feindlich gesonnen wäre, aber der Unterricht ohne das Leben ist gewiss gefährlich. Nur bei einem harmonischen Zusammenleben zwischen Kopf und Herz werden wir große Ergebnisse für Gottes Ehre erzielen.“


und zu Bibel und Inspiration: "Der heilige Geist ist der wahre Verfasser der Heiligen Schrift; damit meine ich nicht, dass jedes hebräische oder griechische Wort aus göttlicher Eingebung stamme. So wie meine Kleider nicht ich selbst bin, so sind auch Schriftworte nur Menschenworte. Die Sprache des des täglichen Lebens kann geistige Dinge nicht wirklich erschöpfend ausdrücken. Daher die Schwierigkeit für uns, durch die Worte zur wirklichen Bedeutung hindurchzudringen, Denen aber, die mit dem Verfasser, d.h. mit dem heiligen Geist in Berührung stehen, ist alles offenbar."

"Wenn der heilige Geist zu Menschen redet, so spricht er nicht mit menschlichen Worten, sondern in jener Sprache des Herzens, jener unmittelbaren, wortlosen Sprache der geistigen Welt, die ich in der Ekstase vernehme.
Hernach aber versuchten die biblischen Verfasser, Worte zu finden, um das ausdrücken zu können, was ihnen geoffenbart worden war.
Oftmals vermochten sie wohl nicht die richtigen Worte zu finden, aber den Sinn, den sie auszudrücken versuchten, entstammte göttlicher Eingebung. Sie mussten die Schwierigkeiten den vollen Sinn von etwas auszudrücken, das sich oft nicht mit Worten sagen lässt, schmerzlich empfunden haben."


LG,
jes
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon onThePath » Mi 11. Mär 2020, 10:25

Um ozeanische Bewusstseinszustände zumindest etwas besser zu verstehen:
:shock:
Die statistische Auswertung ergab ein verblüffendes Resultat: völlig unabhängig davon, welche Methoden und Hilfsmittel eingesetzt wurden – die Probanden erlebten immer wieder drei klar voneinander unterscheidbare so genannte Kerndimensionen des veränderten Bewusstseins. Adolf Dittrich bezeichnet diese Dimensionen daher als die Hauptkoordinaten des inneren oder erweiterten Bewusstseinsraums. 

Die erste „Dimension“ ,die habe ich getauft „Ozeanische Selbstentgrenzung“ . Ich komme zu diesem Begriff, weil sich dort Merkmale zeigen, die vielleicht der Kern von mystischen Erlebnissen jenseits von Kultur und Zeit sind. Merkmale wie – bei extremer Ausprägung,-: absolute Glückseligkeit; eine Verschwimmung, Verschmelzung von Subjekt-Objekt-Schranken . Im normalen Wachbewusstsein ist die Umwelt von uns irgendwie getrennt , hier verschmilzt man, ja, vielleicht auch nur mit der Natur, oder, wenn man so will, mit einem wie auch immer gearteteten Urgrund. Als weiteres kommt hinzu eine Transzendenz von Raum und Zeit, d.h. die Zeit rast entweder oder steht still oder man ist in einem Zustand der Zeitlosigkeit. 

In ähnlicher Weise wird das normale Raumgefühl überwunden, d.h. die Testpersonen glauben, sich gleichzeitig überall zu befinden. Außerdem meinen sie im Zustand der Ozeanischen Selbstentgrenzung körperlos zu sein, oder sie haben das Gefühl, im Raum zu schweben oder zu fliegen. Dittrich nennt diese Dimension daher auch: den „Himmel“.

https://www.deutschlandfunk.de/entzaube ... _id=111289
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon jes_25913 » Mi 11. Mär 2020, 10:26

onThePath hat geschrieben:In ihrer Autobiographie erklärt Madam Guyon: Ich schreibe nicht aus meinem Geiste, sondern durch den inneren Geist. Griff ich zur Feder, so wusste ich kein Wort von dem, was ich schreiben würde; und auch nachher nicht, was ich geschrieben hatte. Es floß – im Strömen des inneren Lichts – gleichsam aus der Tiefe hervor. Und nahm nicht den Weg über den Kopf. Die Geschwindigkeit,mit der ich schrieb, war so groß, daß mein Arm anschwoll und ganz steif wurde… Ich schrieb Tag und Nacht ununterbrochen, wobei die Hand kaum Schritt halten konnte mit dem diktierenden Geist. Während dieser Arbeit benutzte ich nie ein Buch. Ein Schreiber konnte in fünf Tagen kaum abschreiben, was ich in einer einzigen Nacht geschrieben hatte.“ „Während ich schrieb, sah ich, daß ich über Dinge schrieb, die ich nie gesehen hatte, und daß Schätze an Wissen und Erkenntnis in mir schlummerten, von denen ich nichts ahnte.“
Kurt Hutten, Seher Grübler Enthusiasten,
Quell Verlag Stuttgart, 1982, S. 620.

Trotz dieses so offensichtlich klassischen Phänomens des automatischen Schreibens, wie man es
im frommen Spiritismus und eben nicht in der Bibel kennt, hatte und hat sie noch immer großen
Einfluss auf das protestantische und pietistische Lager. 

Soweit Seibel.

Wer sich mit automatischen Schreiben auskennt, wird dieser "Zeugin Christi" nicht nacheifern. Sondern wieder mal merken, wie verführerisch manche Geister agieren.

Gibt es echte göttliche Mitteilungen mittels automatischem Schreiben ? Wer sind diese Geister, die angeblich das Evangelium lehren ?
Ich warte auf Erklärungen, am liebsten gute.
Lg, otp


Was Seibel sagt, muss uns nicht interessieren, Aber so, wie Guyon ihre Mitteilungen empfing, stellen sich ja auch manche vor, wurden Texte der Bibel geschrieben bzw. redeten die biblischen Propheten.
Also auf die Art des Empfangens kann man nicht auf den Inhalt schließen. Auf den kommt es allein an. Und da kann man prüfen, ob der etwas zur Kräftigung im Glauben und zur Liebe Gottes sowie zur Klarheit beiträgt.
Beides ist bei der Guyon gegeben.

Andererseits kann auch die Fähigkeit zu automatischen Schreiben auf eine hohe Entwicklungsstufe des Individuums hindeuten, da es nicht einfach ist, seinen Geist von eigenen Gedanken und Empfindungen freizumachen.

Also, so einfach wie Du immer alles darstellen und in die negative Ecke stellen willst, ist es nicht.

LG,
jes
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon onThePath » Mi 11. Mär 2020, 10:32

Hallo jes:

Du bist doch gerade der der jede Fliege schluckt.
Deine esoterische Welt ist doch so problemlos, dass du alles rosarot positiv einfach siehst.

Deshalb ignorierst du ja Seibel und Koch.

Nix deutet bei automatischem Schreiben auf eine höhere Entwicklungsstufe.
Es ist simpel ein spiritistische Vorgang der keine hohe Bewusstseinsstufe erfordert.

Lg, otp
Zuletzt geändert von onThePath am Mi 11. Mär 2020, 10:47, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon onThePath » Mi 11. Mär 2020, 10:33

Der 2. Zustand:

Zum Himmel gehört immer die Hölle, und die zweite Dimension, die mit der ersten zusammenhängt, statistisch gesprochen ziemlich hoch korreliert, ist die Hölle: Diese habe ich getauft „Angstvolle Ich-Auflösung“. 

Im Zustand der angstvollen Ich-Auflösung wird der Betroffene von fürchterlichen Angstzuständen überwältigt: sein Ich zersplittert, die Gedanken reißen ab, zwischen ihm und der Umwelt existiert eine unüberwindbare Wand, es scheint keinen Halt mehr zu geben. Es ist, als stehe der Weltuntergang bevor. Im Drogenrausch kennt man diese Erlebnisse als „Horrortrip“. 
Im Unterschied zur Ozeanischen Selbstentgrenzung und der Angstvollen Ichauflösung, die beide eine Veränderung des Ich-Bewusstseins bewirken, bezieht sich die dritte Kerndimension veränderten Bewusstseins auf eine Transformation der wahrgenommenen Umwelt . Dittrich taufte sie „Visionäre Umstrukturierung“: 
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon onThePath » Mi 11. Mär 2020, 10:38

Der 3. Zustand:

Diese besteht aus Merkmalen wie ganz einfachen Halluzinationen oder Pseudohalluzinationen, dass man etwa mit geschlossenen Augen Helligkeiten, Lichtblitze , dass man Farben sieht, die sich dann zu Mustern strukturieren können. Also man sieht häufig Tunnel, kaleidoskopartige Muster, man sieht Spiralen, und aus dieser Zwischenstufe können sich dann ganze Szenen entwickeln, die wie ein Film ablaufen. Dazu kommen Synästhesien, d.h. Phänomene , dass sich Geräusche in Farben und Muster umsetzen und dass, etwa bei der Musik, diese Synästhesien dem Rhythmus der Musik folgen. 

Daneben hat Dittrich noch zwei Nebendimensionen außergewöhnlicher Bewusstseinszustände ausgemacht, die zwar auch sehr häufig , aber nicht immer auftreten. Die eine besteht darin, dass der Grad der Wachheit abnimmt, die Betroffenen also immer müder werden. Die zweite betrifft das Auftreten akustischer Halluzinationen: die Testpersonen hören Meeresrauschen oder Stimmen. 
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon onThePath » Mi 11. Mär 2020, 10:42

Adolf Dittrich ist Psychologieprofessor in Zürich. Der Statistik-Spezialist , der wie ein Alt- achtundsechziger aussieht und ständig eine Zigarette in den Fingern hält, hat die Ideen von Christian Scharfetter empirisch umgesetzt. Er verabreichte in jahrelangen kontrollierten Experimenten einer ersten Gruppe von Testpersonen halluzinogene Substanzen. Eine zweite Gruppe überflutete er mit Reizen und eine dritte setzte er in einen reizverschluckenden Dunkelraum. Danach befragte er die Testpersonen systematisch nach ihren Erlebnissen und verglich die Ergebnisse mit einer Kontrollgruppe. 

Die statistische Auswertung ergab ein verblüffendes Resultat: völlig unabhängig davon, welche Methoden und Hilfsmittel eingesetzt wurden – die Probanden erlebten immer wieder drei klar voneinander unterscheidbare so genannte Kerndimensionen des veränderten Bewusstseins. Adolf Dittrich bezeichnet diese Dimensionen daher als die Hauptkoordinaten des inneren oder erweiterten Bewusstseinsraums. 


Das entzaubert so ziemlich den gottgleichen Bewusstseinszustand.

Mystisches Erleben scheint eher ein im Menschen angelegter Bewusstseinszustand zu sein, der durch Manipulationen verschiedener Art erzeugt werden kann.

Es deutet darauf hin, dass dieser Zustand ein High mit oder ohne Drogen darstellt. Und keineswegs eine Vereinigung mit Gott ist.

Man kann es beliebig mit Spiritualität verknüpfen. Ob mit indischer oder christlicher.





Lg, otp
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon jes_25913 » Mi 11. Mär 2020, 10:51

onThePath hat geschrieben:
Adolf Dittrich ist Psychologieprofessor in Zürich. Der Statistik-Spezialist , der wie ein Alt- achtundsechziger aussieht und ständig eine Zigarette in den Fingern hält, hat die Ideen von Christian Scharfetter empirisch umgesetzt. Er verabreichte in jahrelangen kontrollierten Experimenten einer ersten Gruppe von Testpersonen halluzinogene Substanzen. Eine zweite Gruppe überflutete er mit Reizen und eine dritte setzte er in einen reizverschluckenden Dunkelraum. Danach befragte er die Testpersonen systematisch nach ihren Erlebnissen und verglich die Ergebnisse mit einer Kontrollgruppe. 

Die statistische Auswertung ergab ein verblüffendes Resultat: völlig unabhängig davon, welche Methoden und Hilfsmittel eingesetzt wurden – die Probanden erlebten immer wieder drei klar voneinander unterscheidbare so genannte Kerndimensionen des veränderten Bewusstseins. Adolf Dittrich bezeichnet diese Dimensionen daher als die Hauptkoordinaten des inneren oder erweiterten Bewusstseinsraums. 


Das entzaubert so ziemlich den gottgleichen Bewusstseinszustand.

Mystisches Erleben scheint eher ein im Menschen angelegter Bewusstseinszustand zu sein, der durch Manipulationen verschiedener Art erzeugt werden kann.
Ja selbstverständlich ist das Gottesbewusstsein im Menschen angelegt, sonst könnte er ja niemals dahin kommen.
Es deutet darauf hin, dass dieser Zustand ein High mit oder ohne Drogen darstellt. Und keineswegs eine Veteinigung mit Gott ist.
Die Schlussfolgerung ist falsch. Nur nützt es nichts, wenn dieser Zustand durch Drogen erreicht wird, denn dann ist er nicht dauerhaft. Dauerhaft wird er nur, wenn man sich heiligt.
Man kann es beliebig mit Spiritualität verknüpfen. Ob mit indischer oder christlicher.
Lg, otp


Richtig, da alle Menschen im Grunde gleich sind. Es gibt nur zwei Wege: der Weg in die Abhängigkeit von der Welt und den Weg der Loslösung von der Welt.

LG,
jes
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon jes_25913 » Mi 11. Mär 2020, 10:54

onThePath hat geschrieben:Der 2. Zustand:

Zum Himmel gehört immer die Hölle, und die zweite Dimension, die mit der ersten zusammenhängt, statistisch gesprochen ziemlich hoch korreliert, ist die Hölle: Diese habe ich getauft „Angstvolle Ich-Auflösung“. 

Im Zustand der angstvollen Ich-Auflösung wird der Betroffene von fürchterlichen Angstzuständen überwältigt: sein Ich zersplittert, die Gedanken reißen ab, zwischen ihm und der Umwelt existiert eine unüberwindbare Wand, es scheint keinen Halt mehr zu geben. Es ist, als stehe der Weltuntergang bevor. Im Drogenrausch kennt man diese Erlebnisse als „Horrortrip“. 
Im Unterschied zur Ozeanischen Selbstentgrenzung und der Angstvollen Ichauflösung, die beide eine Veränderung des Ich-Bewusstseins bewirken, bezieht sich die dritte Kerndimension veränderten Bewusstseins auf eine Transformation der wahrgenommenen Umwelt . Dittrich taufte sie „Visionäre Umstrukturierung“: 


Genau, und eine andere Hölle gibt es nicht!

LG,
jes
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon onThePath » Mi 11. Mär 2020, 11:03

Jes, übersieht doch nicht, dass es außer Psychologie mit ihrem horizontalen Verhaftetsein noch vertikale Dimensionen gibt.

Durchaus ist Beeinflussung von Gehirnvorgängen durch falsche höhere Geister und boshafte Geister möglich.

Wäre deine Ansicht hier echt, dann gäbe es auch keine transzendenten Bewusstseinszustände. Auch das wäre psychologisch.

Wie kann man an Engel und ihre Mitteilungen glauben, aber nicht an die Möglichkeiten satanischer Geister ? Du kannst nicht einfach für wahr halten, nur was dir gefällt.

Für uns Christen sind verführerische Geister die Wahrheit, genauso wie Engel. Auch Jesus bezeugt es eindrücklich. Er hat leider jes nicht gefragt, ob das korrekt ist.

Die christlichen Mystiker haben Mystik zu ihrer Ersatzreligion gemacht.

Der Artikel des Deutschlandfunks macht doch deutlich, dass ozeanische Bewusstseinszustände nichts mit religiösem Eifer zu tun haben, sondern durch Drogen, Reizüberflutung (wohl auch mit lauter Rockmusik oder Trancemusik) und innerem Stillesein ( und Isolierung von Reizen) erzeugt werden kann.

Lg otp
Zuletzt geändert von onThePath am Mi 11. Mär 2020, 11:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon jes_25913 » Mi 11. Mär 2020, 11:06

onThePath hat geschrieben:Die christlichen Mystiker haben Mystik zu ihrer Ersatzreligion gemacht.

Lg otp


Schon im A.T. heißt es, man solle Gott lieben von ganzem Herzen, ganzer Seele und ganzem Gemüt. Mystiker sind Menschen, die das getan haben und tun. Sie sind die Vorbilder für einen jeden Menschen.
Wer nicht Mystiker ist, kommt nicht zu Gott.

LG,
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon jes_25913 » Mi 11. Mär 2020, 11:10

Hier noch ein Zitat von Sadhu Sundar Singh, das deutlich macht, dass wir christliche Lebenslehrer (und nicht Bibellehrer) brauchen:
"Das Christentum umfasst viele Wahrheiten, die wir nicht verstehen, wenn wir sie bloß aus Büchern kennen lernen. Sie werden nur dadurch verständlich, dass wir sie erleben.
Das Christentum ist keine Buchreligion, sondern eine Religion des Lebens." (S. Sundar Singh)


LG,
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon onThePath » Mi 11. Mär 2020, 11:13

jes_25913 hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Die christlichen Mystiker haben Mystik zu ihrer Ersatzreligion gemacht.

Lg otp


Schon im A.T. heißt es, man solle Gott lieben von ganzem Herzen, ganzer Seele und ganzem Gemüt. Mystiker sind Menschen, die das getan haben und tun. Sie sind die Vorbilder für einen jeden Menschen.
Wer nicht Mystiker ist, kommt nicht zu Gott.

LG,
jes

Ich weise gerade darauf hin, dass das natürlich durch ozeanische Bewusstseinszustände unterstützt wird. Die sucht der Mystiker und erklärt mit ihrer Hilfe Gott. Was so verstanden Realitätsflucht ist. In andere Bewusstseinszustände.

Der Mystiker erzeugt in sich ein ozeanische Bewusstsein und erklärt das als absolute Gottverbundenheit.

Das braucht man nicht, um Gott zu gefallen.

Lg, otp
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon onThePath » Mi 11. Mär 2020, 11:26

jes_25913 hat geschrieben:Hier noch ein Zitat von Sadhu Sundar Singh, das deutlich macht, dass wir christliche Lebenslehrer (und nicht Bibellehrer) brauchen:
"Das Christentum umfasst viele Wahrheiten, die wir nicht verstehen, wenn wir sie bloß aus Büchern kennen lernen. Sie werden nur dadurch verständlich, dass wir sie erleben.
Das Christentum ist keine Buchreligion, sondern eine Religion des Lebens." (S. Sundar Singh)


LG,
jes


Sundar Singh ist eine absolute Ausnahme
Aber es gibt auch Kritikpunkte an ihm. Dass er Swedenborg mochte zb. Auch bei Sundar Singh scheinen Irrtümer möglich.

Natürlich erleben wir nicht alle Wahrheiten an transzendenten Orten. Wir werden deshalb die Wahrheiten des Christentums nicht erkennen können.

Ich sehe Sundar Singh nicht als Aufforderung, übersinnliche Erfahrungen zu machen.

Nanu, 13 Gäste auf einmal ? Was die wohl darüber denken ?

Lg, otp
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon jes_25913 » Mi 11. Mär 2020, 11:30

onThePath hat geschrieben:Das braucht man nicht, um Gott zu gefallen.

Lg, otp

Niemand muss Gott gefallen, aber wenn man dauerhaft glücklich werden, ins Himmelreich eingehen will, wird man Mystiker.
Für Tersteegen ist Mystik "keine besorgliche oder neue Sache. Es ist der uralte wahre Gottesdienst, das christliche Leben in seiner Schönheit und eigentlichen Gestalt" "

LG,
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon onThePath » Mi 11. Mär 2020, 11:33

Ja, ozeanische Bewusstseinszustände sind das Alternative Highsein, das geradezu süchtig macht. Man fühlt sich wunschlos glücklich und geborgen. Dazu völlig entgrenzt und möglicherweise noch omnipotent dazu. Passt ja alles zusammen mit Liebe, Verbundenheit und Paradies.

Ein selbsterzeugter Himmel.
Was will man mehr: Man fühlt sich wunschlos glücklich und man möchte nichts weiter als lieb und glücklich sein. Ließe man sich aus der Fassung bringen, weg von diesem Bewusstsein, dann würde man ja sofort von seinem Himmel herab fallen.

Lg, otp
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon jes_25913 » Mi 11. Mär 2020, 12:26

onThePath hat geschrieben:Ja, ozeanische Bewusstseinszustände sind das Alternative Highsein, das geradezu süchtig macht. Man fühlt sich wunschlos glücklich und geborgen. Dazu völlig entgrenzt und möglicherweise noch omnipotent dazu. Passt ja alles zusammen mit Liebe, Verbundenheit und Paradies.

Ein selbsterzeugter Himmel.
Was will man mehr: Man fühlt sich wunschlos glücklich und man möchte nichts weiter als lieb und glücklich sein. Ließe man sich aus der Fassung bringen, weg von diesem Bewusstsein, dann würde man ja sofort von seinem Himmel herab fallen.

Lg, otp


Gibts denn was Besseres? - Wohin willst Du? Gemeinschaft mit Dämonen, die Dich so faszinieren?

LG,
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon onThePath » Mi 11. Mär 2020, 12:48

Gottverbundenheit ohne Mystik.

Dämonen faszinieren mich nicht, sie sind mir nur ein Ärgernis.
Sowas wie die Dreckarbeit für Christen, die mehr wissen wollen darüber. Besonders, weil überall so viel Unsinn darüber geredet wird.

Man muss schon Einiges über sie wissen, um sie sich " vom Leib zu halten" und ihre Tricks zu durchschauen. Es ist auch schwierig, ihr Wirken abzugrenzen von rein psychologischen Vorgängen.
Meistens muss ich gar nicht über sie nachdenken oder an sie denken.
Man hält sie sich nur vom Leib, indem man keine Angst vor ihnen hat, nicht herumfantasiert und in allem vermutet, und sich vor Esoterik hütet und vor Sünden. Vor Esoterik wie dem automatischen Schreiben, wovon wir gerade redeten.

Für dich ist die Mystik faszinierend.
Gerne ersetzt du mit ihr den christlichen Glauben.

Vorsicht, das ist eine gute Möglichkeit der Gemeinschaft mit Dämonen. Die sind in der Esoterik sehr aktiv. Als Lichtengel verstehen sie es zu faszinieren.

So, kurze Pause, mein Denkapparat muss sich nach so vielen Aspekten erst mal wieder organisieren und verarbeiten. Da tut Abstand durch Ruhe gut und sich mit anderen Dingen zu beschäftigen.

Lg, otp
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon kingschild » Mi 11. Mär 2020, 14:28

John1955 hat geschrieben:
In der Bibel wird klar darauf hingewiesen, dass das was Jesus Christus lehrte WORTE GOTTES sind. Wer alle Aussagen in der Bibel, besser in jeder der vielen teils sinnentfremdet wiedergegebenen Bibeln als von Gott inspiriert glaubt/predigt, auch wenn solche Dogmen wie Erbsünde etc.den Lehren Christi widersprechen, dann tappen jene noch in der Finsternis, und werden von Jesus Christus wohl als blinde Blindenführer geoutet.

Was also überall als bibelkonform gepredigt wird, weil einige Aussagen des Apostel Paulus antichristlichen Glaubendogmen der damaligen Kirchenoberen einseitig zitiert, fehlinterpretiert und mit aus dem Zusammenhang gerissenen Bibelzitaten dem Christentum aufdoktriniert wurden, verhindern nämlich deren Zuhörern den absolut segensreichen gangbaren Weg sich aufgrund der mannigfaltigen Lehren Jesus Christus und seinen Jüngern hierfür vollkommen aus der Herrschaft der Sünde zu befreien.

Von Gott (also nicht vom Kriegsgott der Hebräer, sondern vom Vater im Himmel der seinen Sohn gesandt hat ihn auf Erden zu verherrlichen)


Nun Jesus sprach nie vom Kriegsott der Hebräer, solche Sünden, waren auf seiner Zunge nie zu finden.

Was die Sünden beladenen anbelangt sagte er:

Mt 11:28 Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.

Irgendwie brauchten, genau diese Heilung von der Erbsünde welche Du hier wieder einmal verleugnest. Jedoch weder Christus noch die Apostel verleugneten sie und gerade deswegen brauchten sie einen Erlöser, weil das Gesetz kannten sie schon längst vor Christus.

(Der falsch vermittelte Glaube, dass alle Schreiber der kanonisierten Bücher, also die ganze Bibel, inklusive jegliche Bibelübersetzungen vollkommen von Gottes Geist eingehaucht seien diente ja dem Evangelium Jesus, Reiches Gottes bis heute in keinster Weise. Im Gegenteil)


Sagen wir so, das Gesetz sagte, das die Erbsünde und Sünde existiert und das es einen Erlöser braucht, weil das Menschenwerk untauglich ist.

So gesehen dient das AT noch heute dem Evangelium aber eben nicht dem Sonderevangelium der Werksgerechten die das erste Gebot brechen und dabei noch sagen sie seien Gut und Vollkommen.

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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon John1955 » Mi 11. Mär 2020, 14:39

jes_25913 hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:
Es deutet darauf hin, dass dieser Zustand ein High mit oder ohne Drogen darstellt. Und keineswegs eine Veteinigung mit Gott ist.
Die Schlussfolgerung ist falsch. Nur nützt es nichts, wenn dieser Zustand durch Drogen erreicht wird, denn dann ist er nicht dauerhaft. Dauerhaft wird er nur, wenn man sich heiligt.
Man kann es beliebig mit Spiritualität verknüpfen. Ob mit indischer oder christlicher.
Lg, otp


Richtig, da alle Menschen im Grunde gleich sind. Es gibt nur zwei Wege: der Weg in die Abhängigkeit von der Welt und den Weg der Loslösung von der Welt.
LG,
jes


Mir scheint wirklich, jes, dass weder otp noch Kingschild, oder Thelonious wirklich verstanden haben worauf Du sie mit soviel Geduld und wahrhaft umfangreicher Bibelkenntnis bezüglich DER heilsrelevanten Aufforderungen zur Heiligung (wie und wozu) von Jesus Christus und seinen Getreuen in der Bibel aufmerksam machen willst.

Du hast wic ich auch immer und immer wieder, die hierfür erforderlichen biblischen Wahrheiten ihnen zum Lesen und hoffentlich verinnerlichen, umsetzen gegeben. Doch wie sagte schon Jesus dem Unglauben und Unverständnis seiner Lehren der Schriftgelehrten:

Sie können sehen aber nicht erkennen, hören aber nicht verstehen. Hier könnte man sagen, sie könnten es lesen aber irgendwer in ihnen hält sie davon ab. Der Hl.Geist kann es jedenfalls nicht sein. Der rät zur Veränderung nach Jesus Christus Vorgaben.

Gruss John
Ich kenne und erlebe den segensreichen Nutzen durch Befolgung der göttlichweisen Lehren Jesu zur christlichen Erleuchtung, Gottverbundenheit. Wir in IHM und er in UNS. Ich bin längst EINS mit der Macht die mich schuf. I
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon onThePath » Mi 11. Mär 2020, 14:44

John:
1. Wir verstehen Heiligung gut.
2. Wir verstehen nicht warum Jes außer der Bibel noch einen Rattenschwanz esoterischer Lehren hier verbreiten will.
3. Was dich seltsamer Weise gar nicht interessiert. Möglicherweise stehst du deshalb der indischen Spiritualität näher als der biblischen christlichen Lehre.

Dass du nämlich nichts gegen jes Spiritualität einzuwenden hast ist bedenklich.Dein Gebahren ist diesbezüglich schon befremdlich.

Du willst aufmerksam machen, wo du dies hier andauernd ignorierst ?
Du ignorierst auch, dass ich Heiligung, Umsetzen des Glaubens im täglichen Leben für wichtig halte.

Versuche deshalb, nicht ohne Nachdenken uns Christen in den selben Topf zu werfen.

lg, otp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon John1955 » Mi 11. Mär 2020, 14:58

kingschild hat geschrieben:[
Nun Jesus sprach nie vom Kriegsott der Hebräer, solche Sünden, waren auf seiner Zunge nie zu finden.

Was die Sünden beladenen anbelangt sagte er:

Mt 11:28 Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.

Irgendwie brauchten, genau diese Heilung von der Erbsünde welche Du hier wieder einmal verleugnest. Jedoch weder Christus noch die Apostel verleugneten sie und gerade deswegen brauchten sie einen Erlöser, weil das Gesetz kannten sie schon längst vor Christus.

(Der falsch vermittelte Glaube, dass alle Schreiber der kanonisierten Bücher, also die ganze Bibel, inklusive jegliche Bibelübersetzungen vollkommen von Gottes Geist eingehaucht seien diente ja dem Evangelium Jesus, Reiches Gottes bis heute in keinster Weise. Im Gegenteil)


Sagen wir so, das Gesetz sagte, das die Erbsünde und Sünde existiert und das es einen Erlöser braucht, weil das Menschenwerk untauglich ist.

So gesehen dient das AT noch heute dem Evangelium aber eben nicht dem Sonderevangelium der Werksgerechten die das erste Gebot brechen und dabei noch sagen sie seien Gut und Vollkommen.

Kingschild


Nein, Jesus sprach nie von Gesetzen Gottes durch Mose gegeben. Er sprach immer nur von Gesetzen Mose. Moses Gesetzgeber nannte sich ja selber HERR der Heerscharen. Weshalb Sünde, sündige Worte, Es entspricht der Wahrheit. Jener trieb das Volk Israel in die Wüste und dann von Krieg zu Krieg zu Völkermord und Brudermord.

Mühselig und beladen wurden die Israeliten dadurch, dass die Schriftgelehrten, Gesetzeslehrer ihnen ja eben u.a sinnlose Speise- und gottlose Tötungsgesetze aufbürdeten obwohl letztere mit dem Gebot Du sollst nicht töten/morden kollidieren. Davon kam der Sohn Gottes sie zu erlösen.

Das damals finanzträchtige Papstmärchen mit der Erbsünde hat ja Jesus Christus mit keinem Wort bestätigt. Auch nicht seine Jünger. Niemand ausser Paulus erwähnte überhaupt Adam.

Aber wie ich informiert worden bin, soll Paulus den Dienst der zum Tode führte und zur Verdammnis dem Mose zugeordnet haben.

Matthäus 11:25 Zu der Zeit fing Jesus an und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies Weisen und Klugen verborgen hast und hast es Unmündigen offenbart. 26 Ja, Vater; denn so hat es dir wohlgefallen. 27 Alles ist mir übergeben von meinem Vater, und niemand kennt den Sohn als nur der Vater; und niemand kennt den Vater als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will.

Der Vater im Himmel ist allein wahrer Gott, und vollkommen wesensUNGLEICH mit Moses HERRN gemessen an Jesus Christus seinem Sohn.

28 Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. 29 Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. 30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

Was meinst Du mit das Erste Gebot brechen Unsereiner die durch die getreue Jüngerschaft Jesu Christi reinen Herzens wurden und dadurch den allein wahren -durch Jesus Christus unmissverständlich glaubwürdig vermittelten- Gott erkennen?
Matthäus 22:35 Und einer von ihnen, ein Lehrer des Gesetzes, versuchte ihn und fragte: 36 Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz? 37 Jesus aber sprach zu ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt« .

38 Dies ist das höchste und erste Gebot.

39 Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« . 40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

Ich liebe jenen Herrn also meinen Gott den Vater im Himmel mit ganzem Herzen und aus voller innerer Überzeugung und glaube seinem Sohn Jesus, dass ER allein wahrer Gott in der Bibel und überhaupt ist.

Es bleibt natürlich dir überlassen, wessen Gottverständnis Du Dir zu eigen machst, das durch Mose oder das durch Jesus vermittelte. Ebenso mit wem Du EINS werden willst oder glaubst zu sein. Ich bevorzuge, wie die meisten Christen die durch Jesus Christus offenbarte Version von Gott. Das sollten insbesondere jene auch tun, die sagen Jesus SEI Gott.

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon Helmuth » Mi 11. Mär 2020, 15:16

Die ersten Lehrer im Leben jedes Menschen sollte immer die Eltern sein. Sie führen wirklich den Menschen vom Kleinkind hin ins Leben. Ich denke so hatte sich Gott das auch immer vorgestellt.

Nicht ein Priester oder ein Religionslehrer ist mein Lehrer des Lebens sondern mein Vater und meine Mutter. Ich jedenfalls versuchte das als gläubiger Vater umzusetzen. Mal sehen wie die Rechnung aufgehen wird.

ich wiederum hatte nicht den Segen gläubiger Eltern und daher waren gute Brüder und geschulte Pastoren im Glauben duchaus ein wichtige Grundlage, die mir das Evangelium vermittelten. Ich danke Gott für diese Gabe.
Herzliche Grüße
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon John1955 » Mi 11. Mär 2020, 15:23

onThePath hat geschrieben:John:
1. Wir verstehen Heiligung gut.
2. Wir verstehen nicht warum Jes außer der Bibel noch einen Rattenschwanz esoterischer Lehren hier verbreiten will.
3. Was dich seltsamer Weise gar nicht interessiert. Möglicherweise stehst du deshalb der indischen Spiritualität näher als der biblischen christlichen Lehre.

Dass du nämlich nichts gegen jes Spiritualität einzuwenden hast ist bedenklich.Dein Gebahren ist diesbezüglich schon befremdlich.

Du willst aufmerksam machen, wo du dies hier andauernd ignorierst ?
Du ignorierst auch, dass ich Heiligung, Umsetzen des Glaubens im täglichen Leben für wichtig halte.

Versuche deshalb, nicht ohne Nachdenken uns Christen in den selben Topf zu werfen.

lg, otp


Sorry otP der Einzige von dem ich die Worte esoterisch und ganze Abhandlungen davon, die mir eh nichts bedeuten immer wieder lese bist Du.

Du nimmst ja die biblisch mit Jes absolut im Einklang stehenden Aufrufe zur Heiligung, weil von nichts kommt nichts überhaupt nie wahr.

Du gehst niemals darauf ein. Immer und immer wieder lenkst Du vom Thema dann ab und dann schreibst Du wieder über esoterische Lehren, mit denen Du Dich offenbar sehr stark beschäftigt zu haben scheinst.

Wenn jemand etwas lehrt, was mit den Lehren Jesu Christ vollkommen vereinbar ist, dann ist es mir egal ob er früher ein Atheist, Buddhist oder von mir aus Moslem gewesen ist. Meine muslimischen Arbeitskollegen geben den Verhaltenslehren Jesu Christi den höheren Stellenwert als so manch gläubiger Christ hier wie man liest.

Gott interessiert es nicht, zu welcher Religion sich jemand zählt, sondern wie er sich im Umgang mit seinern Mitmenschen verhält. Denn Jesus sagte ja auch, jene zählt er zu seinen -geistlichen- Geschwister die den Willen des Vater im Himmel tun.

Es stimmt nicht, dass ich ignoriere, dass Du es mit der gelebten Heiligung und dem Umsetzen im täglichen Leben für wichtig hältst.

Doch Du hackst nachweislich immer auf jes herum, ohne zu beachten, dass DU dann derjenige bist der vollkommen ignoriert, dass jes es mit der gelebten Heiligung durch Umsetzen der dazu führenden Lehren Jesu offenbar schon längst ernst nimmt.

Du zählst zudem nicht zu jenen hier die durch den Gebrauch der Wörter "Selbsterlösung" und "Werksgerechtigkeit"
zeigen, wie wenig es sie interessiert, was für die Heiligung künftig zu tun und zu lassen sei um als neue Kreatur von Gott für nurmehr Gute Werke eingesetzt werden zu können.

Man könnte ihnen noch viele Anleitungen Jesus, Paulus, Petrus Johannes und Jakobus zu lesen geben. Doch auch mit grosser Schrift scheinen sie die zu ignorieren.

Ich stelle mir vor, Paulus sagt zu Kingschild Leg auch du ab und zieh an (analog Kolosser 3: 8-18: dieser antwortet: Das ist Lehre zu Selbsterlösung: Das habe ich nicht nötig ich bin aus Gnade errettet. ;)

Gruss John
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Re: Lehrer des Evangeliums

Beitragvon John1955 » Mi 11. Mär 2020, 15:36

onThePath hat geschrieben:John:
1. Wir verstehen Heiligung gut.
2. Wir verstehen nicht warum Jes außer der Bibel noch einen Rattenschwanz esoterischer Lehren hier verbreiten will.
3. Was dich seltsamer Weise gar nicht interessiert. Möglicherweise stehst du deshalb der indischen Spiritualität näher als der biblischen christlichen Lehre.

lg, otp


1. Mit dem Verstehen allein ist es nicht getan. Hat ja auch jes zur Genüge festgehalten. Heiligung ist in innerer Wandlungsprozess. Darum wohl auch Paulus Aufforderung WANDELT nurmehr im Geist, als die Kinder des Lichts.

2. Ich sehe immer nur in Deinen Beiträgen an jes haufenweise Hinweise auf alles mögliche an esoterischen Lehren

3. Also wie Du darauf kommst, dass ich der indischen Spiritualität möglicherweise näher stehen würde als der biblisch festgehaltenen christlichen Gottes- und Glaubens- Lehre, unseres Herrn Jesus, ist mir echt ein Rätsel. I

Wenn ich nach einem Gebet meditiere, dann nicht um irgendwohin abzudriften oder High zu werden oder was auch immer, sondern um einfach Still vor meinem Gott, also dem einzig richtigen dem Vater im Himmel zu sein.

Gruss John
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