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Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangelium"

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon onThePath » Do 24. Mai 2018, 13:07

Jeshu,
Ich selber finde nichts Neues. Aber Anderes darin.

Dass wir von Gott ausgehen ist jedenfalls auch ohne Thomas klar. Bei der Zeugung verbindet sich ein körperloser Geist mit dem irdischen Körper.

Die Frage ist dabei allerdings ob dieser unmaterielle menschliche Geist neu ist, also bei der Zeugung mit entsteht, oder ob der Geist eine Präexistenz hatte :
Das ist erst entscheidend. Mit der zweiten Deutung ist man jedenfalls der Gnostik näher und allen Erleuchtungsreligionen.

Das Christentum hat nichts mit Gnostik zu tun, erst die anderen, zusätzlichen Schriften biegen zur Gnostik ab.

Jesu Lehre gemäss der Evangelien ist vom normalen Mensch, der als Mensch ein gottesfürchtige Leben führt, ohne vorwitzig seine Nase jetzt schon in seine unsichtbare Welt stecken zu wollen. Wegen irgendwelcher Erleuchtungen und angeblicher Höhetentwicklung. Scharfe, unerträgliche Worte für Gnostiker und Esoteriker. Aber was soll ich vage andeuten gegen meine lange erarbeitete Überzeugung mit Umsicht. Da hinein habe ich meine Nase gesteckt. Dabei war ich am Anfang auch bisweilen naiv neugierig was bei diesem Erleben Wunderbares sich ereignen könne. Klar, Jeshu, auch Nahtoderlebnisse kenne ich. Würde sie aber niemals ideologisch anwenden oder deuten. Weder dies noch Geister des Spiritismus lehren uns wie Gott ist. Auch wenn Viele dies glauben. Übrigens auch nicht die Geister die sich als hoch aufgestiegene Meister aufspielen.

Ich vertraue voll auf das überlieferte Evangelium.
Dabei bin ich mir vielfältiger Möglichkeiten bewusst, Dinge des Jenseits zu erleben. Aber diese Kontakte sind meist negativer Art. Wir sind als lebender Mensch nicht dafür geschaffen, sehend in das uns verborgene Jenseits hinein zu schauen. Wozu dann Gnosis ?

Ich bin frei von Religiosität. Ich muss nicht mehr biegen und brechen um die Sinnlosigkeit von Jesu Tod zu beweisen, oder dass er nur ein aufgestiegene Meister war und wir alle es werden können. Daher muss ich nicht ständig an den Evangelien rummäkeln. Habe es ausgiebig hinterfragt und was ich sage ist mein Ergebnis. Der Weg den Jesus dort beschreibt, reicht völlig.

LG, otp
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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon Jeshu » Do 24. Mai 2018, 15:00

Columba hat geschrieben:Wer sind die Auserwählten im Thomas-Evangelium und wer die Nicht-Auserwählnten?

Logion 49
Jesus sprach: „Selig sind die Einsamen [μοναχός] und Auserwählten, denn ihr werdet das Königreich finden, da ihr daraus seid und dorthin zurückkehren werdet.“


Kommen die Nicht-Auserwählten nicht ursprünglich aus dem Königreich? Woher kommen diese?
Grüsse Columba


Hi Columba!
Hier meint Jesus für mich eindeutig das "hochgeistige" himmlische Königreich. Die Auserwählten gehören für mich zu den "Arbeitern" und "Schnittern" aus seinen Gleichnissen, die die bereits geistig gebrachte Frucht sehr vieler Menschen für sich abschneiden und verwenden, also geistige Ernte für den Himmel einfahren und gleichzeitig viel neue geistige Frucht daraus machen, die letztendlich zum echten göttlichen Geist führen soll.
So geschieht es in der Menschheit schon lange, die zu Gott finden will. Viele widmen ihr ganzes Leben hauptsächlich der Gottsuche und geben ihr Wissen an andere weiter.
Die Besten von ihnen werden sehr intensiv vom Heiligen Geist betreut und geleitet. Wenn sie nicht weiter wissen, lässt er sie ein Buch finden oder irgendwo aufschlagen und da steht plötzlich das, was ihnen zum Verständnis fehlt.

Die "Nicht-Auserwählten" haben andere Aufgaben auf Erden, sie können deshalb genauso in den Himmel kommen.
"Verbrannt" wird in dem Sinne nur alle schlechte menschliche geistige Frucht, sie hat im Himmel schlichtweg keinen Fortbestand mehr. In der Erkenntnis Gottes allerdings können viele schlimme vollbrachte Taten den Menschen im Himmel zur eigenen Qual werden, aber die gesamte Seele/Mensch wird von Gott nicht verbrannt.

LG
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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon Jeshu » Do 24. Mai 2018, 22:56

onThePath hat geschrieben:Jeshu,
....
Dass wir von Gott ausgehen ist jedenfalls auch ohne Thomas klar. Bei der Zeugung verbindet sich ein körperloser Geist mit dem irdischen Körper.

Die Frage ist dabei allerdings ob dieser unmaterielle menschliche Geist neu ist, also bei der Zeugung mit entsteht, oder ob der Geist eine Präexistenz hatte :
Das ist erst entscheidend.


Fakt ist für mich jedenfalls, oTP, dass sich in unserer "Welt" Himmel und Hölle begegnen. Das ist nicht nur in der Bibel, sondern auch jeden Tag in unseren allgegenwärtlichen "Nachrichten" offenbar - aber vor allem in unserem eigenen Leben.

Im Thomas-Evangelium gibt es jedenfalls Menschen, "die blind in ihrem Herzen sind und nicht sehen, dass sie leer in die Welt gekommen sind und sich leer wieder daraus zu entfernen suchen" (Logie 28) - aber auch Menschen, "die aus dem Licht gekommen sind, von dem Ort, wo das Licht aus sich selbst geworden ist." (Logie 50)

In Verbindung mit Logie (79) als Jesus sagte:
"Gesegnet sind die, die das Wort des Vaters gehört haben und die es wahrhaft bewahrt haben. Denn es werden Tage kommen, da ihr sagen werdet: Gesegnet der Schoß, der nicht empfangen hat, und die Brüste, die nicht Milch gegeben haben.“ Siehe parallel --> Lukas 23, 29

Hat Jesus dort unsere gefahrvolle Überbevölkerung prophezeit? Wo es aber doch immer hieß "Mehret euch!" - womöglich ohne Unterlass?

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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon Orpheus » Fr 25. Mai 2018, 07:23

Hallo onThePath,

onThePath hat geschrieben:
Wenn dich das Thomas Evangelium fasziniert, dann hast du konkrete Ansprüche gemäss deiner Bedürfnisse, wie Jesus zu deuten ist.


Faszinieren, von fascinare, "beschreien", "behexen" - nein. Genau das nicht.

Ansprüche, Bedürfnisse, Jesus deuten...

Eine Abhandlung, wie ich Jesus "deuten" oder ihn dogmatisch oder theologisch vermanschen sollte?
Sein Leben war ein Wunder, dein Leben ist es ebenso.

onThePath hat geschrieben:Du hast übrigens wieder nichts konkretes ausgesagt.


Also dein Examen wieder nicht bestanden...
Nun denn: Wer Ohren hat, der höre.


onThePath hat geschrieben: Du hast immerhin angedeutet, dass du die Gnosis gut findest. Dann wäre auch verständlich, warum du meiner Kritik anscheinend ausweicht.
Solltest du fest mit Gnosis oder Esoterk verbunden sein wären deine Antworten sogar ausgewähltes Taktieren. Wenn deine Reaktionen auf meine Darstellungen weltweiter, der Gnosis ähnlicher Strömungen nur aus ignorieren bestehen,
heisst das auch möglicherweise dass du nicht gut informiert bist.

Aber dann wäre das Thomas Evangelium dir eigentlich nicht wichtig. Oder analysieren ich etwas falsch ?


Du analysierst auf deine Weise,finde ich, mit kausalen wenn-dann-Vermutungen.
Aber ich habe bloss mein Gewissen.

Dass ich über gar Vieles nicht gut informiert bin, stimmt voll. Immer wird da etwas fehlen.
Ein Bescheidener hat sogar mal gesagt: Ich weiss, dass ich nichts weiss.

Kennst du den Unterschied zwischen Gott und dem Lehrer?
Gott weiss alles. Der Lehrer weiss alles besser.

Ideologien, Glaubenssysteme aller Art
(:aller Art, OnThePath), die vorgeben, die Wahrheit für sich allein gepachtet zu haben,
gehen mir auf den Zeiger.


onThePath hat geschrieben:Und wenn du über die Gnosis und ihre Ziele gut informiert wärest, könnte ich ja eventuell etwas von dir lernen. Sich mit der Wahrheit an sich unvoreingenommen zu beschäftigen ist eine hohe Absicht.


Ich komme mir nicht vor als Experte für "die" Gnosis. Du findest in zahlreichen Büchern Informationen.
Nur - was willst du damit? Du schreibst ja, dass du nicht glaubst, was Gnosis lehrt.
Dann wirst du dir bloss bestätigen, was du eh schon weisst.

Um Wahrheit geht es uns allen, denke und hoffe ich.


Gruss
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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon onThePath » Fr 25. Mai 2018, 09:33

Ja, jedenfalls ist das Christentum keine Ekenntnisreligion. Und hat deshalb auch nichts mit Gnosis zu tun. Die Gnosis wird ja automatisch weiterleiten zur Esoterik. Weil Wege gesucht werden um diese gesuchte Erkenntnis zu bekommen.
Und da wird es schon nötig, dass man sich auskennt welche Wege der Erkenntnissuchende dann findet. Denn wenn man sich unwissend durch die Wege bahnt, ist man schliesslich mitten drin in der Esoterik. Man sucht ja nach Erkenntnis durch Bewusstseinserweiterung.

Dafür sind die gnostischen Evangelien ein Anstoss.

Man sollte also unbedingt etwas Klarheit darin haben, was die Gnosis beabsichtigt.
Wo dieser Weg hinführt. Neugierig kann man auch nur Christen auf die Gnosis machen, die etwas suchen und auf diese Lehre "abfahren", weil sie glauben auf diesem Weg das zu finden wonach sie sich sehnen.

Gnosis ohne Argumente anpreisen bedeutet also versuchen, Christen Appetit auf Gedankeninhalte der Gnosis zu machen. Damit ist immer die Aussage verbunden, dass der eigene Glaube dann reicher würde. Und deshalb ist Werbung ohne Erklärung was die Wirkung der Gnosis ist, wie Werbung für Produkte. Man weckt nur latente Bedürfnisse nach etwas, dessen Wert oder Unwert man gar nicht einschätzen kann. Werbung weckt ja leider auch oft unnötige Bedürfnisse nach etwas...

LG otp
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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon Jeshu » Fr 25. Mai 2018, 15:31

oTP hat geschrieben:
Ja, jedenfalls ist das Christentum keine Erkenntnisreligion. Und hat deshalb auch nichts mit Gnosis zu tun. Die Gnosis wird ja automatisch weiterleiten zur Esoterik. Weil Wege gesucht werden um diese gesuchte Erkenntnis zu bekommen.
Und da wird es schon nötig, dass man sich auskennt welche Wege der Erkenntnissuchende dann findet. Denn wenn man sich unwissend durch die Wege bahnt, ist man schliesslich mitten drin in der Esoterik. Man sucht ja nach Erkenntnis durch Bewusstseinserweiterung.


Hi oTP!
Mag sein, dass das fundamentale "Christentum" keine Erkenntnisreligion ist. Aber stolz braucht es darauf nicht sein. Denn wer kann in einer größeren Erkenntnis Gottes sein, als unser oberster Lehrer Jesus Christus? Wer allein kann uns Menschen wohl sicherer zum Heil führen als der echte Sohn Gottes?
Denn es ist die Wahrheit: Der Sohn Gottes ist auf Erden gekommen vor 2000 Jahren.

Das glaube ich persönlich nicht wegen der Bibel oder der Kirche, sondern weil Jeschua mir Schrift eingibt, mir Visionen gibt und Träume und viele Seiner Gedanken. Also mir genau das passiert, was Johel zwar immer so euphorisch ankündigt, dass dies geschehen wird, aber mir dies keiner glaubt.

Ich war "unmündig" und kannte die Schrift nicht, ich war weder Christus-gläubig, noch wollte ich es jemals werden, bis Christus plötzlich völlig unvermutet in mein Leben getreten ist, so wie es vielen schon ergangen ist. Auch Paulus.
Der Sohn Gottes ist also real.

Worunter ordnest Du dann solche Erlebnisse ein? Unter purem "Wahnsinn"?

LG
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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon onThePath » Fr 25. Mai 2018, 18:26

Hallo Jeshu,
Wenn alles immer nur so einfach wäre.
Paulus hatte eine Begegnung mit Jesus. Konnte aber später den Geist nicht loswerden der ihn quälte. Genau können wir das aber nicht bestimmen.
Susanne Reddig, Esoterikerin, wurde auch durch Gottes Eingreifen Christin. Sie hatte einmal eine eindrückliche Vision von Jesus, die sich aber plötzlich in eine Vision von Satan verwandelte.
Es ist anzunehmen, dass Menschen mit Visionen nicht nur empfänglicher für Gottes Eingreifen sind, sondern gleichzeitig auch empfänglicher für Angriffe Satans. Die sich ja auch in religiösen Überzeugungen zeigen können. Dann trügen die Eindrücke und man muss ihnen etwas entgegen halten: einen gesunden, bibelverbundenen Glauben und am besten Glaubensgeschwister die einen zum Richtigen lenken können.

Mal wieder etwas Pater Pio: Er wurde nie die Geister los, die ihn nachts quälten. Er tat aber Vieles und wird deshalb verehrt. Anscheinend hatte er eine mediale Begabung wie man sagt, tat auch Übernatürliches, aber musste sogar körperliche Angriffe von Dämonen aushalten. Und er spürte ihren Einfluss in Form von Depressionen. Heutzutage gibt es Esoteriker die angeblich nur mit Jesus reden, sich für Christen halten und ihr eigener Jesus sehr anders ist als das Zeugnis der Bibel. Die leben tatsächlich in dem Bann, ihr unsichtbarer Kontakt sei der echte Jesus. Leute wie Sarah Young zum Beispiel.


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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon Jeshu » Fr 25. Mai 2018, 22:14

oTP hat geschrieben:
Es ist anzunehmen, dass Menschen mit Visionen nicht nur empfänglicher für Gottes Eingreifen sind, sondern gleichzeitig auch empfänglicher für Angriffe Satans.


Ja, das weiß ich, oTP, dass der Satan gerne dazwischen"funkt". Er wollte wohl schon nicht, dass ich überhaupt auf die Welt komme. Die Ärzte gaben meinen Eltern jedenfalls nicht viel Hoffnung. Nach meiner Frühgeburt habe ich mich allerdings bestens entwickelt, vielleicht hat mich der Herr da schon gerettet, wer weiß?

Seit ich jedenfalls mein Leben Jesus Christus hingegeben habe, wollen mich seine Dämonen im Schlaf vernichten oder zumindest stark einschüchtern. Einer ist sogar in mich gefahren und ich habe mit einer entsetzlich tiefen fremden Stimme gesprochen.
Aber die andererseits sehr positiven Erlebnisse überwiegen seitdem natürlich.
Erst heute Morgen habe ich Jesus im (Halb)Schlaf zwei verschiedene Fragen gestellt, und dann kam nur einen Bruchteil später ein ganz kurzer Traum, der beide jeweils sehr komplexen Fragen gleichzeitig beantwortet hat. Das geht eigentlich gar nicht. Auf so eine "Lösung" kann ein menschliches Gehirn in nicht "bewusstem Betrieb" m.E. nicht kommen.
Ich erzähl Euch das auch genau, wenn es Euch interessiert, weil Ihr Euch natürlich jetzt nichts darunter vorstellen könnt. Aber ich habe immer das Gefühl, um Christus wird nicht nur in der Bibel ein weiter Bogen gemacht.
Lieber behauptet man noch, Jesus wäre ganz einfach JHWH. Da kann man wohl nichts falsch machen... :?

LG
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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon Orpheus » Fr 25. Mai 2018, 23:31

Ja, Jeshu,
erzähle doch deine Träume.
Sie gehören auch zu unserem Erleben und zeigen oft ungewohnte,unerwartete Bilder oder Szenen.

Gruss
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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon onThePath » Fr 25. Mai 2018, 23:48

Jeshu hat geschrieben:Seit ich jedenfalls mein Leben Jesus Christus hingegeben habe, wollen mich seine Dämonen im Schlaf vernichten oder zumindest stark einschüchtern. Einer ist sogar in mich gefahren und ich habe mit einer entsetzlich tiefen fremden Stimme gesprochen.

LG
Jeshu


Zunächst eine schnelle Reaktion auf diese deine Zeilen:

Wird man Christ, kann es zum Kampf mit Satans Dämonen kommen. Das überrascht mich weder noch ist es für mich befremdlich. Und es ist auch kein blosser innerseelischer Kampf sondern mit echten Dämonen. Ich durfte ja sogar bei einigen solcher Kämpfe mitwirken. Darum scheue ich nicht vor diesem eigentlich unangenehmen oder beängstigendem Thema zurück. Aber ich bin ja auch kein katholischer Bischof, der zu ängstlich ist, sich dieser anderen Realität zu stellen. Und darüber sprechen ist zur Befreiung davon sehr notwendig.

Und woher weißt du von der tiefen Stimme aus dir ? Weil ja das Bewusstsein dabei völlig weg sein kann, völlig vom Dämon verdrängt.

Für Antworten auf deinen ganzen Beitrag muss ich mich erst mal ausschlafen, und in Ruhe über alle Fakten nachdenken.

lg, oTp
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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon onThePath » Sa 26. Mai 2018, 10:17

Deine Erlebnisse haben ja zwei Seiten.
Ich bin bewusst neugierig Genaues zu erfahren. Zwar ist es nun etwa 7 Jahre her dass ich aktiv Erfahrungen hatte. Aber ich gehe ihnen nicht aus dem Weg, weil ich mich immer von Jesus geschützt wusste. Zwar bemerkte ich komische Vorfälle die anscheinend Angriffe waren, aber besser mit Waffenrüstung aktiv Handeln als sich einsch0chtern lassen vom brüllenden Löwen. Etwas zum Guten wendet sich auch im normalen Leben nur mit der Bereitschaft, dafür zu kämpfen.

Ich halte es grundsätzlich nicht für ungefährlich, seinen Glauben zu nähren mit vielen direkten Antworten von Jesus. Das erfordert sogar grosse Glaubensreife, Festigkeit, Natürlich solide Bibelkenntnis.

Überlege dir mal, dass du mit dem Wunsch nach direkten Eingebungen von Jesus immer damit rechnen musst, dass täuschend echt dämonische Geister antworten können. Auf diese Art sich bei dir einschleichen und dich allmählich und für dich fast unbemerkt weglenken. Und wenn du ihnen Einfluss erlaubst, ist später ihre Macht über deine Gedanken und dein Gewissen noch stärker. Wird praktisch von ihnen konstruiert und gelenkt.

Dies zu vermeiden, dabei hilft nur konsequent, die Bibel zu benutzen und über sie nachzusinnen. Dann schulst du deinen Verstand, dein Gewissen und deine schützende Glaubensfestigkeit. Dann bist du bewaffnet gegen einschleimende Inspirationen von aussen und bekommst Kontrolle darüber. Erwartest du zu viel Inspirationen schwächste du deinen Willen und deinen Verstand.
Wir leben nun mal viel mehr im Glauben als im Schauen. Paulus könnte das gut begriffen haben weil er wenig von seinen übernatürlichen Erlebnissen mitteilt.

Ich rechne auch damit dass du eventuell nicht innerlich frei bist darüber zu reden. Das gehört jedenfalls auch zu ihren Taktiken. So wie sie mich versuchen werden davon abzuhalten dir zuzuhören, werden sie versuchen dich vom Antworten abzuhalten.

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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon Columba » Sa 26. Mai 2018, 21:00

Jeshu hat geschrieben:Hi Columba!
Hier meint Jesus für mich eindeutig das "hochgeistige" himmlische Königreich. Die Auserwählten gehören für mich zu den "Arbeitern" und "Schnittern" aus seinen Gleichnissen, die die bereits geistig gebrachte Frucht sehr vieler Menschen für sich abschneiden und verwenden, also geistige Ernte für den Himmel einfahren und gleichzeitig viel neue geistige Frucht daraus machen, die letztendlich zum echten göttlichen Geist führen soll.
So geschieht es in der Menschheit schon lange, die zu Gott finden will. Viele widmen ihr ganzes Leben hauptsächlich der Gottsuche und geben ihr Wissen an andere weiter.
Die Besten von ihnen werden sehr intensiv vom Heiligen Geist betreut und geleitet. Wenn sie nicht weiter wissen, lässt er sie ein Buch finden oder irgendwo aufschlagen und da steht plötzlich das, was ihnen zum Verständnis fehlt.

Die "Nicht-Auserwählten" haben andere Aufgaben auf Erden, sie können deshalb genauso in den Himmel kommen.
"Verbrannt" wird in dem Sinne nur alle schlechte menschliche geistige Frucht, sie hat im Himmel schlichtweg keinen Fortbestand mehr. In der Erkenntnis Gottes allerdings können viele schlimme vollbrachte Taten den Menschen im Himmel zur eigenen Qual werden, aber die gesamte Seele/Mensch wird von Gott nicht verbrannt.

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Mir scheint, dass Du hiermit gefährlich in die Nähe kommen könntest zu einem (gnostischen) Elitarismus. Dieser hat mit dem Christentum nichts gemeinsam. Das haben die Christen im Laufe der Christengeschichte immer wieder erkannt und betont die Gnosis abgelehnt

Was der Elitarismus für Elend auf die Erde brachte, sollte eigentlich den Menschen, die die Gräulel des 20. Jahrhundert überlebten, klar sein. Leider ist gerade Ende des 20. Jahrhunderts dieser Elitarismus in der neune Esoterik wieder aktiver geworden. Ich nenne nur den Themenkreis Rechtsextremismus und Esoterik. Das ist ja in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts genügend gut untersucht worden.

Diese Entwicklung sollten die heutigen Gnostiker beachten und hier nicht Jesus und Gott nicht missbrauchen mit einer eigenen subjektiven Interpretation der Bibel.


Grüsse Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon Jeshu » So 27. Mai 2018, 02:47

Wieso erzählst Du mir von "gefährlicher Nähe zum Elitarismus", Columba, den hat die "Kirche" selbst in ihren verschiedensten gnadenlosen "Inquisitionen" ausgekostet - bishin zur letzten Schande.
Es ist im Nachhinein betrachtet für mich immer wieder unfassbar, was im Namen Christi&Gott bereits alles in unserer Welt geschehen ist.
Ich schäme mich, mich vor Anderen "Christ" zu nennen als Folge.
Doch diesen unsäglichen Umstand hat weder die Esoterik, noch nicht einmal der Rechtsextremismus erreicht, sondern viele von denen, die sich "Stellvertreter Christi" nannten - und sich immer noch so nennen.

Grüße
Jeshu
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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon onThePath » So 27. Mai 2018, 11:03

Hallo, Jeshu

Ich brauche nicht mehr viel zu sagen. Dein Umgang mit der Bibel, das was du an ihr ablehnst, das was du mit Zusatz-Evangelien ergänzen möchtest, sagt mir etwas. Du kennst ja aus eigenem Erleben die Hoffnung die Jesus bei seiner Begegnung mit dir ausgelöst hat. Und auch wozu dämonische Geister fähig sind. Mögliche und wahrscheinliche Zusammenhänge deines Umgangs mit der Bibel in Bezug mit deinen Jenseitskontakten habe ich dir deutlich aufgezeigt.
Der Zusammenhang von jenseitigen Einflüssen auf den Umgang mit der Bibel und das eigene Bild von Jesus ist allerorten sichtbar. Ich vetzichte darauf, noch mehr Zusammenhänge zu analysieren, du wirst jedenfalls erkennen, dass ich genug Umsicht und Überblick habe zu schreiben was ich alles geschrieben habe.

Als ich vor langer Zeit Yoga als Mittel zu Gott erwägte, bekam ich Anzeichen von Hellsicht. Fand ich noch nicht mal als einen Anreiz weiter zu machen. Sondern ich wusste schon vage etwas von Gefahren. Wenn sich da also mir damals hilfreiche Geister einschleimen wollten, meine Weltanschauung konnten sie nicht am Ende bilden und lenken. Wäre ich bei der Esoterik gelandet, hätten diese Geister in mir ein weitetes Sprachrohr gefunden. Mich mittels Inspiration herangebildet. Es passierte aber dass ich mich nur umfangreich informierte weil so viele Fragen entstanden. Pech für diese Geister. Denn wer sich etwas auskennt kann dieses Wissen gegen sie verwenden.

Ich hoffe deshalb, dass du zumindest über meine Worte nachdenkst.

Lg otp
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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon Jeshu » So 27. Mai 2018, 14:13

onThePath hat geschrieben:Deine Erlebnisse haben ja zwei Seiten.
....
Ich halte es grundsätzlich nicht für ungefährlich, seinen Glauben zu nähren mit vielen direkten Antworten von Jesus. Das erfordert sogar grosse Glaubensreife, Festigkeit, Natürlich solide Bibelkenntnis.

Überlege dir mal, dass du mit dem Wunsch nach direkten Eingebungen von Jesus immer damit rechnen musst, dass täuschend echt dämonische Geister antworten können. Auf diese Art sich bei dir einschleichen und dich allmählich und für dich fast unbemerkt weglenken. Und wenn du ihnen Einfluss erlaubst, ist später ihre Macht über deine Gedanken und dein Gewissen noch stärker. Wird praktisch von ihnen konstruiert und gelenkt.

Hi oTP!
Ich habe mir schon oft darüber Gedanken gemacht, warum ausgerechnet Jesus mir plötzlich Seine Worte eingeben sollte. Denn dies sein Kommen ist bestimmt nicht aufgrund eines Wunsches oder einer Erwartung von mir entsprungen.
Im Gegenteil, wie Du weißt, habe ich mich lange Zeit geweigert die Bibel zu lesen, geschweige denn Christus als wahren Sohn Gottes anzuerkennen.
Soll das etwa "fruchtbare Erde" sein, worauf sein göttlich geistiger Same fällt? Ich bin also nicht wie Paulus.
Auch eine Suche nach Gott in der Esoterik habe ich so gut wie ausgelassen, war also ein "unbeschriebenes Blatt".

Ich glaube, dass ich somit dem "Kind" entspreche, von dem Jesus gesprochen hat. Was heißt, ich hatte eben genau keinen vorgefertigten oder festen Glauben an Gott so wie auch die Juden damals oder irgendeine Bibelkenntnis, sondern ich hatte dahingehend ein wie noch neu geborenes Gemüt. Aber ich war dafür durstig nach Gottes wahren Erkenntnis, und nach lebendigem Wasser und nicht bereits trunken von dem alten Wein, der seit ewig her gepredigt wird.

Dies zu vermeiden, dabei hilft nur konsequent, die Bibel zu benutzen und über sie nachzusinnen. Dann schulst du deinen Verstand, dein Gewissen und deine schützende Glaubensfestigkeit. Dann bist du bewaffnet gegen einschleimende Inspirationen von aussen und bekommst Kontrolle darüber. Erwartest du zu viel Inspirationen schwächste du deinen Willen und deinen Verstand.
Wir leben nun mal viel mehr im Glauben als im Schauen. Paulus könnte das gut begriffen haben weil er wenig von seinen übernatürlichen Erlebnissen mitteilt.

Ich rechne auch damit dass du eventuell nicht innerlich frei bist darüber zu reden. Das gehört jedenfalls auch zu ihren Taktiken. So wie sie mich versuchen werden davon abzuhalten dir zuzuhören, werden sie versuchen dich vom Antworten abzuhalten.

LG otp


Ich bin schon innerlich frei darüber zu reden, oTP, aber es will fast keiner hören - außer Dir und ein paar wenige vielleicht, oder welche, von denen ich nichts weiß.
Denn viele müssten daraufhin Ihr Glaubensgerüst und ihren sicheren "Tempel" danach komplett verlassen, einreißen und von neuem aufbauen. Aber das verursacht den meisten Gläubigen eine zu große Beklemmung, und das verstehe ich auch.
Die Einschüchterung Satans wirkt gut, und die Angst vor Gott ist immens.
Nur leider vor dem Satan nicht, der nicht nur unseren Leib, sondern auch unsere Seele töten kann.

Weißt Du, was Christus hingegen zu mir gesagt hat?
"Versprich mir, dass Du niemals Angst vor mir hast, als mir immer vertraust."
Wie das willige Schaf dem starken treuen Hirten.
Wie dem guten Vater, der seinem Sohn keinen Stein, keine Schlange, keinen Skorpion gibt, wenn er ihn um Brot, einen Fisch oder ein Ei bittet.
Oder der der beste Freund ist, der aus Liebe sogar für einen gestorben ist.

Wer gibt jemand auch Satans Lehre, wenn er ihn um Gottes Wort bittet?

LG
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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon onThePath » So 27. Mai 2018, 14:48

Hallo, Jeshu

Was werden wohl die bibelgewandten Christen hier zu Neuoffenbarungen angeblich durch Jesus Christus sagen ?
Könnte er nicht eine öffentliche Bekanntmachung am Tor des Petersdoms in Rom anbringen, anstatt weltweit eine Armee von Neuoffenbarern zu rekrutieren ? Oder warum hat er das nicht schon im 3. Jahrhundert gemacht ? Das ist mehr ironisch als ernst gemeint. Übrigens nimmt die Verwirrung zu weil Neuoffenenbarer verschiedene Varianten der angeblich einen Wahrheit verkünden. Klar dass das Gebiet interessant ist und ich auch einen Blick dahinein geworfen habe. Ich habe es also nicht aus Neugier sondern der Wahrheitsfindung wegen untersucht.

Wie ich die am Beispiel von Susanne Reddig deutlich machen wollte, ist es komplizierter als der Spruch mit der giftigen Schlange, die Jesus niemals einem Suchenden geben würde.

https://www.betanien.de/aufklaerende-re ... -ich-rief/
Hier schildert Alexander Seibel sehr ausführlich das Erlebnis von Susanne, die davor tief in Esoterik verstrickt war. Es zeigt für mich deutlich die Zwiespältigkeit vieler moderner Jesus-Erscheinungen. Und das macht hellwach wenn es um angebliche neue Lehren von Jesus geht.
Übrigens lehrte der Apostel Paulus ja nicht direkte Anweisungen von Jesus, kein eigenes Evangelium aufgrund eigener Schauungen, sondern lernte seine Lehre durch Kontakt mit den Aposteln kennen.

Welchem Jesus können wir vertrauen? Natürlich dem echten Jesus, der alle Macht an der Seite des Vaters ausübt. Bei ihm, in seiner Gegenwart fühlt man sich natürlich einfach unbeschreiblich wunderbar. Ein wunderbares Gefühl können aber auch religiöse Geister der Esoterik im Menschen erzeugen. Soll man sich deshalb auf sie verlassen und ihren esoterischen Lehren glauben ? Sie schaffen es, dass die von ihnen inspirierten Menschen sich als Auserwählte vorkommen, die die ganze Wahrheit über Jesus haben.

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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon Jeshu » So 27. Mai 2018, 17:28

Hi oTP,
bin ich für Dich etwa kein "bibelgewandter Christ", wenn ich Christus' Wort in der Heiligen Schrift in- und auswendig kenne?
Ich weiß hingegen nicht viel von "Esoterik", ich weiß mehr von Naturwissenschaft.
Das heißt, für mich kann ein Baum oder ein See Gott näher sein als jeder herrlichste Dom - doch dies innige Gefühl kann vom Schöpfer selbst kaum ferne sein?

Jesu Wort aus der Bibel kenne ich auch inzwischen nur deshalb so gut, weil ich es mit dem, was ich von Ihm empfangen habe, abgleiche. Ich will schließlich niemanden etwas Falsches verkünden, respektive dem, was Er damals gesagt hat, widerspricht.
Tut es aber bei der vielen "Zweideutigkeit" in der Bibel nicht. So muss ich mich eben für einen ganz klaren Weg entscheiden. Das muss letztendlich jeder Gläubige.

LG
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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon Jeshu » So 27. Mai 2018, 18:12

oTP hat geschrieben:
Wie ich dir am Beispiel von Susanne Reddig deutlich machen wollte, ist es komplizierter als der Spruch mit der giftigen Schlange, die Jesus niemals einem Suchenden geben würde.

https://www.betanien.de/aufklaerende-re%20...%20-ich-rief/
Hier schildert Alexander Seibel sehr ausführlich das Erlebnis von Susanne, die davor tief in Esoterik verstrickt war. Es zeigt für mich deutlich die Zwiespältigkeit vieler moderner Jesus-Erscheinungen. Und das macht hellwach wenn es um angebliche neue Lehren von Jesus geht.


Mir ist die erschreckende "Ähnlichkeit" zwischen Christus und dem Satan inzwischen auch mehr als deutlich bewusst - d.h. in mir läuten alle "Alarmglocken" bei dem Link, den Du mir oben geschickt hast.
Warum? Denn dies hat mir Christus diesbezüglich gesagt:

- Daran erkennt Ihr des Satans Thun und Rede -

Sie dem Gottes Wort in seiner Weise gleich ist
- Denn er kennt es -
So versucht er Euch - Ihm
derEuer Herz als Geist zu öffnen
Euch darin nur das Eigene einzupflanzen

So sehet zwar darauf
wie des Gottes Wort beginnt
aber auch in welchen Taten es endet
Und wer es ist - der Euch sogleich ersticken

- Wollte im gesunden Keim -

Weh dem - der Euch auf einen Weg leitet
auf dem er Euch dernach selbst
hinterrücks überfällt



Mir ist dabei aber auch bewusst, wen genau dieser Vers "hörnt".

LG
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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon onThePath » So 27. Mai 2018, 20:20

Jeshu,
Aber was sagen die Eingebungen dir mehr als eigene Gedanken ?

lg, otp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon Johelia » So 27. Mai 2018, 21:27

Hallo Jesu

Danke für deine Offenheit in diesem Strang, es ist gut wenn du ehrlich darüber berichtest was hinter deinen Aussagen und deinem Glauben steht.

Jeshu hat geschrieben:Mag sein, dass das fundamentale "Christentum" keine Erkenntnisreligion ist. Aber stolz braucht es darauf nicht sein. Denn wer kann in einer größeren Erkenntnis Gottes sein, als unser oberster Lehrer Jesus Christus? Wer allein kann uns Menschen wohl sicherer zum Heil führen als der echte Sohn Gottes?

Das „fundamentale“ Christentum ist in dem Sinne keine Erkenntnisreligion, dass wir keine zusätzlichen ausserbiblischen Quellen brauchen um zu Glauben. Unsere Erkenntnis herziehen wir aus der Bibel (66 Bücher). Ich glaube das was die Bibel sagt und ansonsten lehne ich alle Dogmen, Kirchentraditionen und sonstigen in den „christlichen“ Glauben eingeflossenen Menschenmüll ab.

Es ist schade, dass du dich nie mit alle 66 Büchern der Bibel befasst hast, sondern von Anfang an nur ein paar wenige Kapitel hier und da herauspickst und andererseits deinen Hass auf die Istutionelle Kirche, das Versagen der Menschen über die Jahrhunderte der Kirchengeschichte und das Versagen der Juden als Volk Gottes intensiv hegst und pflegst. Wer sich mit der Bibel intensiv befasst hat sieht in den 66 Büchern genau, wer wo was entgegen den Anweisungen von Jesus gemacht hat.

Heute hat sich das Wissen über den Plan Gottes soweit gemehrt und lässt sich mit den bestehenden 66 Büchern der Bibel so detailliert belegen, dass keine Neuoffenbarer nötig sind um den Menschen begreiflich zu machen was der Plan Gottes und was Jesus ist.

Jeshu hat geschrieben:Das glaube ich persönlich nicht wegen der Bibel oder der Kirche, sondern weil Jeschua mir Schrift eingibt, mir Visionen gibt und Träume und viele Seiner Gedanken. Also mir genau das passiert, was Johel zwar immer so euphorisch ankündigt, dass dies geschehen wird, aber mir dies keiner glaubt.


onThePath hat geschrieben:Was werden wohl die bibelgewandten Christen hier zu Neuoffenbarungen angeblich durch Jesus Christus sagen?

Wann du mich fragst warum ich dir nicht glauben kann und darf würde ich folgendes antworten:

Als erstes würde ich dir erklären dass das was ich, wie du sagst so euphorisch ankündige, an Pfingsten vor 2000 Jahren ja schon geschehen ist. Siehe dazu mein Beitrag : Betreff: Gesegnete Pfingsten.

Als zweites würde ich dir sagen, dass nach meiner Taufe im Heiligen Geist auch ich, wie von Jesus versprochen, mit den Heiligen Geist erfüllt wurde. Dieser redet seither mit einer sanften, lieblichen und völlig normalen Stimme in moderner Sprache, in mir drin, zu mir. Er lehrt mich und leitet mich an und warnt mich vor „fremden“ Geistern und Irrlehren.
Diese Gabe war hier im Forum schon oft extrem genau und nützlich. Die Bibel nennt das die Geistesgabe zur Unterscheidung von Geistern, wie sie Jesus versprochen hat.

Und als drittes würde ich dir meine obigen Sätze sagen, dann würde ich Jesus selbst zitieren der lehrte, dass ein Reich das mit sich entzwei ist zugrunde gehen wird und auch jene Stellen anfügen wo wir vor Irrlehrern gewarnt werden.

Da du nun leider entgegen Jesus das Volk Gottes verwirfst und ansonsten von Jesus berufene Apostel als Lügner bezeichnest bin ich und der Heilige Geist uns einig, dass du ein anderes Evangelium verkündest und einen anderen Jesus predigst.

Ich hoffe dass du nach so vielen Beiträgen hier im Forum nun endlich genug Anregungen gefunden hast um deine ganze Linie der du leider verfallen bist zu überdenken und nochmals vorurteilsfrei überlegst warum dein sog. „Jesus“ dir den Auftrag geben sollte der ganzen Welt beizubringen dass alle Christen falsch liegen und nur du die wahre Erkenntnis haben sollst.

Wer sollte dir das glauben und warum? Wie würdest du Deine Erkenntnis der ganzen Welt vermitteln? Was ist denn mit den Millionen Menschen die nicht in diesem Forum lesen und nie von dir hören werden. Ups, die sind dann halt verloren! Egal oder was?
Glaubst du wirklich dass Gott eine „Neuverkündigung“ auf so wackeligen Beinen aufstellen würde?
Was wärst du dann in diesem System? Der neue Messias? Heisst du darum „Jeshu“?

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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon Jeshu » Mo 28. Mai 2018, 08:51

Johelia hat geschrieben:Hallo Jesu

Danke für deine Offenheit in diesem Strang, es ist gut wenn du ehrlich darüber berichtest was hinter deinen Aussagen und deinem Glauben steht.

Das „fundamentale“ Christentum ist in dem Sinne keine Erkenntnisreligion, dass wir keine zusätzlichen ausserbiblischen Quellen brauchen um zu Glauben. Unsere Erkenntnis herziehen wir aus der Bibel (66 Bücher). Ich glaube das was die Bibel sagt und ansonsten lehne ich alle Dogmen, Kirchentraditionen und sonstigen in den „christlichen“ Glauben eingeflossenen Menschenmüll ab.
Es ist schade, dass du dich nie mit alle 66 Büchern der Bibel befasst hast, sondern von Anfang an nur ein paar wenige Kapitel hier und da herauspickst und andererseits deinen Hass auf die Istutionelle Kirche, das Versagen der Menschen über die Jahrhunderte der Kirchengeschichte und das Versagen der Juden als Volk Gottes intensiv hegst und pflegst. Wer sich mit der Bibel intensiv befasst hat sieht in den 66 Büchern genau, wer wo was entgegen den Anweisungen von Jesus gemacht hat.


Die gesamte Bibel ist ein Buch, lieber Joel, gleich ob 66 oder 73 Bücher und sie war es nicht, die mich erweckt hat, sondern der Sohn Gottes. Das ist für mich ein großer Unterschied, denn ansonsten hätte ich mich gar nicht damit befasst.

Heute hat sich das Wissen über den Plan Gottes soweit gemehrt und lässt sich mit den bestehenden 66 Büchern der Bibel so detailliert belegen, dass keine Neuoffenbarer nötig sind um den Menschen begreiflich zu machen was der Plan Gottes und was Jesus ist.


Da Jesus bezeugt hat, dass die Israeliten Gott, seinen Vater, nicht kennen, vertraue ich lieber darauf, dass sich Sein Sohn nur das aus den echten Propheten im AT "rausgepickt" hat, was für mich als sein Kind relevant ist. Nach Mose Gesetz hat Jesus zumindest nicht gelebt. Er war auch kein typischer Jude, sondern kam aus Galiläa, das von den Juden mehr als Ort der Heiden gesehen wurde und woher viele jüdische Aufstände kamen. Deswegen musste er auch am Kreuz der Römer sterben. Pilatus ließ damals zur Abschreckung tausende von rebellischen Juden kreuzigen.

onThePath hat geschrieben:Was werden wohl die bibelgewandten Christen hier zu Neuoffenbarungen angeblich durch Jesus Christus sagen?

Wann du mich fragst warum ich dir nicht glauben kann und darf würde ich folgendes antworten:

Als erstes würde ich dir erklären dass das was ich, wie du sagst so euphorisch ankündige, an Pfingsten vor 2000 Jahren ja schon geschehen ist. Siehe dazu mein Beitrag : Betreff: Gesegnete Pfingsten.

Als zweites würde ich dir sagen, dass nach meiner Taufe im Heiligen Geist auch ich, wie von Jesus versprochen, mit den Heiligen Geist erfüllt wurde. Dieser redet seither mit einer sanften, lieblichen und völlig normalen Stimme in moderner Sprache, in mir drin, zu mir. Er lehrt mich und leitet mich an und warnt mich vor „fremden“ Geistern und Irrlehren. Und als drittes würde ich dir meine obigen Sätze sagen, dann würde ich Jesus selbst zitieren der lehrte, dass ein Reich das mit sich entzwei ist zugrunde gehen wird und auch jene Stellen anfügen wo wir vor Irrlehrern gewarnt werden.


Vor der (Neu)-Offenbarung des Johannes hat Dich sein Geist aber nicht gewarnt?
Das ist ein klassisches Beispiel für einen "falschen Christus", denn es war ja nicht der fleischliche Christus, der dies gesprochen hat?
Diese Neu-Offenbarung, die lange nach dem Ur-Evangelium entstanden ist, und die Christus in einem völlig falschen Licht darstellt, hat im Neuen Testament schlichtweg nichts zu suchen, da haben die Syrer schon Recht und sie daraus verbannt. Sie war gerade gut dafür, die vielen Kreuzzüge der Kirche zu rechtfertigen.

Da du nun leider entgegen Jesus das Volk Gottes verwirfst und ansonsten von Jesus berufene Apostel als Lügner bezeichnest bin ich und der Heilige Geist uns einig, dass du ein anderes Evangelium verkündest und einen anderen Jesus predigst.


Bitte nochmal, nichts durcheinander bringen... ich verwerfe viel vom typischen Judentum als von Gott gegeben, aber weder die zehn Gebote, noch Israel. Schließlich haben die Juden das Christentum gegründet!
Israel ist deshalb für mich nicht das Volk Gottes, weil Mose das gesagt hat, sondern weil Gottes Sohn, der Gott gleich ist, es für Wert befunden hat, in einem Israeliten Wohnung zu nehmen, dass also in einem Israeliten Gott Fleisch wurde. Das muss man sich einmal vorstellen! Jesus war somit sogar über Adam!
Aber nein, anstattdessen kreisen viele Juden immer noch Mose-hörig um ihre jüdischen Traditionen herum und feiern sich selbst als Braut Gottes. Setzen sich also direkt neben den König an Gottes Hochzeitsstafel, wollen aber den König dazu gar nicht anerkennen. Wie sagte Jesus im Thomas-Evangelium (43):

Seine Jünger sagten zu ihm: "Wer bist du, dass du uns dies sagst?"
Jesus antwortete ihnen: "Aus dem, was ich sage, erkennt ihr nicht, wer ich bin? - Stattdessen seid ihr wie die Juden geworden. Sie lieben den Baum und hassen seine Früchte, und sie lieben die Früchte und hassen den Baum."

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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon Jeshu » Mo 28. Mai 2018, 09:08

Johel hat geschrieben:
Wer sollte dir das glauben und warum? Wie würdest du Deine Erkenntnis der ganzen Welt vermitteln? Was ist denn mit den Millionen Menschen die nicht in diesem Forum lesen und nie von dir hören werden. Ups, die sind dann halt verloren! Egal oder was? Glaubst du wirklich dass Gott eine „Neuverkündigung“ auf so wackeligen Beinen aufstellen würde?
Was wärst du dann in diesem System? Der neue Messias? Heisst du darum „Jeshu“?

Äs Grüessli
Johel :praise:


"Jeshu" nenne ich mich deshalb, Johel, weil Christus mir gesagt hat, dass seine Mutter Maria und die anderen ihn so gerufen haben. Erst später habe ich herausgefunden, dass dies sogar sehr wahrscheinlich ist, weil das eine westaramäische Form von Josua ist.
Mit mir selbst hat diese Namensgebung nur insoweit zu tun, weil Jesus mich zu Euch auf das Forum geschickt hat. Warum weiß ich bis heute nicht. Auch nicht, warum ich trotz erbitterten Widerstands bei Euch bleiben soll.

Aber keine Sorge, "meine eigene Offenbarung Christi" ist gar nicht für die ganze Welt bestimmt, sie versteht sowieso kaum jemand; sie dient mir allein als "Formelsammlung" zum besseren Bibelverständis - mehr nicht, sonst wäre ich ja selbst ein falscher Christus - das ist mir sehr bewusst.
Ich darf auch nur das Wort verkünden, das Gottes Menschensohn Christus damals in Wahrheit verkündet hat, dabei interessieren mich aber nicht die Vorgaben der Kirche.

Der Herr ist der Einzige, um den in mir alles kreist.

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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon onThePath » Mo 28. Mai 2018, 10:49

Jeshu, aufpassen muss man auch, wenn man auf die Stimme des Heiligen Geistes hinhört. Auf jeden Fall kann man es nur anhand der Bibel prüfen.

Von Jesus gelehrt zu werden erfordert noch mehr Vorsicht. Gerade wenn er sagt du sollest immer auf ihn vertrauen. Das erzeugt nur Kritiklosigkeit.

Ich mag zwar die Offenbarungen des Johannes nicht besonders, aber lasse sie stehen. Und wo das A T mir nicht richtig gefallen will, lasse ich es ruhen. Ich lasse keine Oposition gegen Teile der Bibel zu bei mir selber. Und das Wchtigste ist sowieso. Zu erkennen, was Gott von mir erwartet. So gesehen sind persönliche Offenbarungen unnütz. Ja, wenn es um eine dringende Korrektur und dringende Hilfe ist, warum nicht. Aber nicht oftmaliges Reden von einem Christus. Ich sage immer wieder, dass wir mit Verstand, Wille und Gewissen die Werkzeuge und Möglichkeiten und Werkzeuge haben, ein an Gott orientiertes Leben zu führen.

Dauernde Eingebungen von Gott sind jedenfalls ungewöhnlich und führen eigentlich nur dazu, dass man das innere Gleichgewicht verliert durch Öffnungen der Wahrnehmung für jenseitige Geister. Dabei fängt jeder klein an und endet etwa im automatischen Schreiben langer Botschaften. Und führt zu zunehmender Hörigkeit, alles zu glauben was diese Geister mitteilen.

So Mancher hat schliesslich erkannt, dass die Geister die er rief, Macht über sie bekommen hatte. Und ihr wahres Gesicht zeigten bei Widerspruch durch satanische Angriffe.

Nein, es macht keinen Sinn, sich immer mehr für Botschaften zu öffnen, um sich von Jesus leiten zu lassen. Das leitet vielmehr in die Esoterik.

Es ist nicht falsch, bei Botschaften um Gottes Schutz zu bitten und den mitteilenden Geist zu fragen, wer er sei. Jesus wird das auf jeden Fall verstehen. Aber verführerischen Geistern reisst es im besten Fall die nette Maske herunter.

Es macht absolut keinen Sinn wenn die Bibel einen sowieso alles lehrt, dass Jesus zusötzlich kommt und persönlich lehrt. Dann liegt schnell der Gedanke nahe, es sollen Sonderlehren verbreitet werden. Und was näher zu Jesus führen soll, diese Kontakte, entfremden von ihm.

Und klar sucht man nach anderen Evangelien um den lehrenden Geist zu bestötigen.

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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon Jeshu » Mo 28. Mai 2018, 12:58

oTP hat geschrieben:
Jeshu, aufpassen muss man auch, wenn man auf die Stimme des Heiligen Geistes hinhört. Auf jeden Fall kann man es nur anhand der Bibel prüfen.
Von Jesus gelehrt zu werden erfordert noch mehr Vorsicht. Gerade wenn er sagt du sollest immer auf ihn vertrauen. Das erzeugt nur Kritiklosigkeit.


Nicht vergessen, oTP, Alles, was ich hier sage, steht auch so von Gott in der Bibel. Auch mal im AT.
Weißt Du eigentlich, wie oft diesbezüglich in der Bibel steht "fürchtet euch nicht"? Oder "erschreckt nicht?"
Weil man auf seinen Gott harren soll und ihm vertrauen - oder nicht?
"Mein Jesus" hat mir nur genau daselbe gesagt. Vor wem wir uns aber fürchten sollen ist der:

"Ich sage euch aber, meinen Freunden: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, und darnach nichts mehr tun können. 5 Ich will euch aber zeigen, vor welchem ihr euch fürchten sollt: Fürchtet euch vor dem, der, nachdem er getötet hat, auch Macht hat, zu werfen in die Hölle. Ja, ich sage euch, vor dem fürchtet euch." Lukas 12, 4-5

Wer Dich lehrt, dass Du Dich vor Christus&Gott fürchten sollst, lehrt in Wahrheit, dass Du Dich vor dem Satan fürchten sollst. Denn ich fürchte inzwischen, eine Hölle und Satans Pein gibt es doch. Was ich lange Zeit nicht glauben wollte.

Es macht absolut keinen Sinn wenn die Bibel einen sowieso alles lehrt, dass Jesus zusötzlich kommt und persönlich lehrt. Dann liegt schnell der Gedanke nahe, es sollen Sonderlehren verbreitet werden. Und was näher zu Jesus führen soll, diese Kontakte, entfremden von ihm.


Es macht aber auch keinen Sinn, wenn die Kirche etwas anderes lehrt als wie Jesus es damals von sich gesagt hat, oTP, und dies dann sogar zwielichtig und verwirrend in der Bibel steht!

Wie sollen die Juden ihren wahren Herrn jemals begreifen und annehmen können, wenn der Sohn Gottes von der Kirche missverständlich gelehrt wird? Nämlich so, dass viele Juden Christus ablehnen oder sogar hassen müssen. Grundlos. Damit muss endlich Schluss sein.

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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon Lepitoptera » Mo 28. Mai 2018, 15:21

Lieber Jeshu

Meine Gedanken:
Gott redet durch die Heilige Schrift, welche inzwischen praktisch die ganze Welt lesen kann, weil sie in alle wichtigen Sprachen mittlerweile übersetzt worden ist. So redet Gott zu den Menschen. Durch sein Wort. Natürlich redet er auch zusätzlich noch individuell zu Menschen, aber dieses Reden muss mit der Heiligen Schrift überein stimmen, sonst kommt es nicht von Gott. Aber in erster Linie hat er uns das Wort gegeben, die Bibel. Wenn Gott etwas zu sagen hat, dann zur ganzen Welt und nicht einfach für den Eigengebrauch irgend eines Menschen. Wir haben ein wundervolles Geschenk von Gott bekommen - die Bibel, die für alle da ist, die jeder lesen kann. Für mich völlig unlogisch, warum er zu einem einzelnen Menschen mehr reden sollte als zur ganzen Menschheit. Nichts für ungut.

LG Lepitoptera
Barmherzigkeit ist es, etwas nicht zu bekommen, das wir verdient hätten (Tod). Gnade ist es, etwas zu bekommen, das wir nicht verdient hätten (Himmel). Danke Jesus!
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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon Thelonious » Mo 28. Mai 2018, 18:56

Hallo,

hier ist bitte allgemein zum tatsächlichen Threadthema zurückzukommen, danke.

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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon Johelia » Mo 28. Mai 2018, 18:58

Hallo Jesu

Jeshu hat geschrieben:Mit mir selbst hat diese Namensgebung nur insoweit zu tun, weil Jesus mich zu Euch auf das Forum geschickt hat. Warum weiß ich bis heute nicht. Auch nicht, warum ich trotz erbitterten Widerstands bei Euch bleiben soll.

Ich habe deine Antworten der letzten Zeit an OtP, Columba, Firebrid und mich angeschaut und festgestellt dass du noch immer an extremster Beratungsresistenz leidest und einer echten Diskussion geflissentlich ausweichst.

Wahrscheinlich hat dich Jesus, (wenn es denn mein HERR war und nicht ein Dämon) in dieses Forum geschickt um dich von deinen Irrwegen weg auf den richtigen Weg zu leiten.

Leider zeigt dein Verhalten dass du null Einsicht haben willst und heute nur eine Falle bist um rechtschaffenen Christen Zeit zu stehlen. Es scheint dein Ziel zu sein, künftig hier Suchende mit Irrlehren vom Weg zu Jesus abzubringen.

Ich werde dir dazu künftig keine Plattform mehr bieten.

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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon Lepitoptera » Mo 28. Mai 2018, 22:42

Die falsche Lehre des Thomasevangeliums:

Die Not des Menschen ist, dass er seinen Ursprung nicht kennt und blind ist für seine wahre Herkunft.
Gerettet wird der Mensch auf dem Weg der Erkenntnis.
Jesus ist der Offenbarer der geheimen Erkenntnis, die zur Rettung notwendig ist.
Das Geheimnis kann dem Mensch offenbart werden, weil er göttlichen Ursprungs ist.
Jesus offenbart vor allem, dass das Reich Gottes schon da ist, was die Menschen nicht selbst erkennen können.
Frauen können nicht errettet werden, es sei denn, dass Jesus vorher Männer aus ihnen macht.
Jeder kann noch individuell in weitere tiefere Erkenntnisse geführt werden, die über die Worte von Jesus hinausgehen.

https://bibelbund.de/2017/04/das-thomas ... alten-ist/
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Re: Pro- und contra "Thomas-Evangelium"

Beitragvon Jeshu » Mo 28. Mai 2018, 23:09

Um beim Thema zu bleiben ohne einer Diskussion auszuweichen:

Im Thomas-Evangelium steht (Logie 113):
"Seine Jünger sprachen zu ihm: „Das Königreich, wann wird es kommen?“
Jesus sprach: „Es wird nicht kommen, wenn es erwartet wird. Man wird
nicht sagen: Seht, hier, oder seht, dort. Sondern das Königreich des Vaters
ist ausgebreitet über die Erde, und die Menschen sehen es nicht.“


Im Lukas-Evangelium steht dazu bei Vers 17, 20-21:
Da er (Jesus) aber gefragt ward von den Pharisäern: Wann kommt das Reich Gottes? antwortete er ihnen und sprach: "Das Reich Gottes kommt nicht mit äußerlichen Gebärden; man wird auch nicht sagen: Siehe hier! oder: da ist es! Denn sehet, das Reich Gottes ist inwendig in euch."

Im Johannes-Evangelium steht
"Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden kämpfen, daß ich den Juden nicht überantwortet würde; aber nun ist mein Reich nicht von dannen."
Da sprach Pilatus zu ihm: So bist du dennoch ein König? Jesus antwortete:
"Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, daß ich für die Wahrheit zeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der höret meine Stimme."

Diese Aussagen in den Evangelien vertragen sich mit der "Offenbarung des Johannes" nur schlecht, finde ich, wenn die letzte Schlacht zwischen "Gut & Böse" äußerlich, dazu noch mit echten Schwertern und auf Erden stattfinden soll - vorallem, wenn Gott Geist ist.

Aber jeder muss selber wissen, was er glaubt und worauf er warten will.

LG
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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon Orpheus » Di 29. Mai 2018, 08:10

Jeder muss selber wissen, was er glaubt, schreibst du, Jeshu.

ich bin auf einen Text gestossen, der in diesem Zusammenhang steht.

"Denn Gott führet keinen neuen oder fremden Geist in uns, sondern er eröffnet mit seinem Geist unsern Geist als das Verborgene der Weisheit Gottes, welche in jedem Menschen lieget nach dem Mass und auf die Art seiner innerlichen verborgenen Konstellation."
Jakob Böhme, 12.Sendbrief, 26. Abschnitt.

Ich habe zudem den Eindruck, dass christliche Gnostiker und -Gnostikerinnen und z.B. der christliche Mystiker Böhme ihre Gedanken/Erfahrungen ähnlich beschrieben.

So lese ich im Evangelium nach Maria:
"... der Sohn des Menschen ist inwenig in euch." (Text aus Nag Hammadi)

Vielleicht führen uns diese Hinweise aufs ursprüngliche Thema dieses Strangs zurück?

Ich wünsche euch einen schönen Tag.
Gruss
Orpheus
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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon Jeshu » Di 29. Mai 2018, 08:59

Lepitoptera hat geschrieben:Lieber Jeshu

Meine Gedanken:
Gott redet durch die Heilige Schrift, welche inzwischen praktisch die ganze Welt lesen kann, weil sie in alle wichtigen Sprachen mittlerweile übersetzt worden ist. So redet Gott zu den Menschen. Durch sein Wort. Natürlich redet er auch zusätzlich noch individuell zu Menschen, aber dieses Reden muss mit der Heiligen Schrift überein stimmen, sonst kommt es nicht von Gott. Aber in erster Linie hat er uns das Wort gegeben, die Bibel. Wenn Gott etwas zu sagen hat, dann zur ganzen Welt und nicht einfach für den Eigengebrauch irgend eines Menschen. Wir haben ein wundervolles Geschenk von Gott bekommen - die Bibel, die für alle da ist, die jeder lesen kann. Für mich völlig unlogisch, warum er zu einem einzelnen Menschen mehr reden sollte als zur ganzen Menschheit. Nichts für ungut.

LG Lepitoptera


Liebe Lepitoptera,
ich bestreite gar nicht, dass die Bibel ein sehr wertvolles Buch ist, und grundsätzlich erschaffen wurde die "Heilige Schrift" von den Israeliten.

Dennoch ist für mich diese Schrift nicht "Gott", sondern Jesus Christus.*
Erst ab dem Erscheinen von Gottes Sohn aus dem Himmel, können wir Gott in der Bibel wahrlich erkennen. Ich erkenne den Sohn aber auch im Thomas-Evangelium.
Hier nicht als niederes Opfer einem Lamm gleich, sondern eher als "Gott", der uns vor dem Satan rettet.

Ich versuche dahingehend so viel wie möglich über den "Menschensohn" Jesus zu wissen. Wo er gelebt hat, wie Er gelebt hat, wie das Umfeld zu seiner Zeit war. Manchmal lese ich irgendwo einen Satz und mein "Glaubensgebäude" muss wieder etwas anders bestückt und neu umgebaut werden.
Mein Glaube ist also ständig in leichter Veränderung und dafür muss ich auch offen sein und bleiben. Vielleicht komme ich eines Tages sogar dahin, dass Jesus doch Gott selbst war und Thelonious Recht hatte, aber dann ist es auch gut; mir geht es im Prinzip nicht um's Recht haben, sondern nur darum die Wahrheit über Christus zu finden.
Und wer will, kann geistig an meiner Reise durch Jesus Welt teilnehmen. Ich zwinge niemandem meinen eigenen Glauben auf. Doch wie heißt es bei Matthäus 13, 52:

«Darum gleicht jeder Schriftgelehrte, der ein Jünger des Himmelreichs geworden ist, einem Hausvater, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt».

Also muss es zumindest "Neues" geben. Ohne ständiger Veränderung im Geist wäre auch die Bibel nie entstanden. Die Juden haben noch viel mehr Schriften zur Schrift, von denen wir keine Ahnung haben. Und die müssen es ja wissen.

LG
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* Es gibt übrigens ein Buch von einem evangelischen Theologen "Jesus, der Jude", das für mich sehr aufschlussreich ist (Guido Baltes)
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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon onThePath » Di 29. Mai 2018, 09:38

Orpheus hat geschrieben:Jeder muss selber wissen, was er glaubt, schreibst du, Jeshu.

ich bin auf einen Text gestossen, der in diesem Zusammenhang steht.

"Denn Gott führet keinen neuen oder fremden Geist in uns, sondern er eröffnet mit seinem Geist unsern Geist als das Verborgene der Weisheit Gottes, welche in jedem Menschen lieget nach dem Mass und auf die Art seiner innerlichen verborgenen Konstellation."
Jakob Böhme, 12.Sendbrief, 26. Abschnitt.

Ich habe zudem den Eindruck, dass christliche Gnostiker und -Gnostikerinnen und z.B. der christliche Mystiker Böhme ihre Gedanken/Erfahrungen ähnlich beschrieben.

So lese ich im Evangelium nach Maria:
"... der Sohn des Menschen ist inwenig in euch." (Text aus Nag Hammadi)

Vielleicht führen uns diese Hinweise aufs ursprüngliche Thema dieses Strangs zurück?

Ich wünsche euch einen schönen Tag.
Gruss
Orpheus


Womit wir bei der christlichen Mystik sind. Nach der man die Fülle Gottes in sich findet. Dieser Grundgedanke besteht ja im Yoga des Hinduismus, im Buddhismus und in vielen Zweigen moderner Esoterik.
Es ist eine Grenzüberschreitung der natürlichen Ordnung, die den Mensch vom Erleben der jenseitigen Welt trennt. Der Mystiker sucht in sich mit Techniken den Durchbruch zur übernatürlichen Welt. Dabei bemüht er sich um eine angebliche inner Höherentwicklung. Sein Ziel ist die Identifikation mit der Fülle der Eigenschaften Gottes.

Allerdings erlangen auch Schamanen mit Trance-Techniken eine Bewusstseinserweiterung. Und ganz deutlich die Sufis mit Drehtanz und Singsang. Solche Trance-Zustände sind verwandt mit der mystischen Trance. Bei Trance Techniken wie Schananismus und Spiritismus gelangt man in Kontakt mit der jenseitigen Welt der Dämonen. Das nur als kurzer Abriss. Noch ein wichtiger Gedanke. Die wunderbaren Gefühle die Leute bei Christuserscheinungen haben, haben andere beim Erscheinen von Geistern der Esoterik, die von Jesus weg weisen im Sinne der Esoterik. Solche unpassenden Zwiespälte tun sich auf beim überschreiten der Grenze zur jenseitigen Welt. Aber viele sehen da nur Friede, Freude, Eierkuchen.

Klar dass man in der Bibel keine Bekräftigung für diesen Glauben findet. Dann müssen dann die zusätzlichen Evangelien den Beweis liefern. Wenn man Gott in sich selbst sucht braucht man die Mystik. Ich weiss, dass ich mit meinen Einwänden nicht diesen Traum bei Jedem realistisch beeinflussen kann.

Lg otp
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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon jes_25913 » Di 29. Mai 2018, 10:47

Hallo in die Runde!

Obwohl ich bisher kaum Anlass fand, mich näher mit dem Thomas-Evangelium zu befassen, möchte ich doch etwas als gereifter Christ, wie ich mich ohne falsche Bescheidenheit nennen darf, dazu sagen.

Einen christlichen Glauben ohne Erkenntnis (Gnosis) kann es nicht geben. Aus der Bibel wissen wir, dass der natürliche Mensch geistfeindlich ist. Einem solchen ist es natürlich nur genehm, wenn er sich nicht zu einer Erkenntnisarbeit genötigt sieht, und er wird natürlich alles bekämpfen, was über das "geschriebene Bibelwort" hinausgeht. Eine solche Tendenz muss deshalb schon von Anfang der Kirchengeschichte aus wirksam und sogar dominant gewesen sein.
Aber der Hl. Geist, als der Geist der Wahrheit, ist damit der Geist der Erkenntnis. Denn nur durch diese erkennt man die Wahrheit immer mehr. Ohne fortschreitende Erkenntnis gibt es keine gelingende Heiligung. Aus diesem Grund sieht es so arg mit der heutigen Christenheit aus.

Für einen gereiften Christen ist es ganz selbstverständlich, dass sich Selbsterkenntnis und Gotteserkenntnis gegenseitig bedingen, und er wird dann auch dahin kommen, dass er erkennt, dass Mensch und Gott in Wahrheit EINS sind. Der Mensch ist ewig und nur dadurch kann er den alten Menschen überwinden.

Wie man aus dem Thomas-Evangelium ersieht, und auch aus der Bibel, geht es im Glauben nicht um ein Jenseits, sondern um das Kommen des Reiches Gottes im Diesseits. Jesu Lehre ist also Diesseitslehre. Hier muss alles Negative durch die Kraft Gottes, die in der Erkenntnis wirksam ist, überwunden werden.

LG,
jes
Zuletzt geändert von jes_25913 am Di 29. Mai 2018, 11:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon onThePath » Di 29. Mai 2018, 11:08

Hallo jes,

Ich dachte mir schon dass du sofort anspringst auf das Thema um Christsein enthusiastisch mit Esoterik zu verknüpfen.

Du bist für mich sowieso eher ein Esoteriker der hartnäckig dabei bleibt, er sei sogar christlicher als Christen. Und der Superchrist der normale Christen lehren kann.

Lg otp
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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon jes_25913 » Di 29. Mai 2018, 11:17

onThePath hat geschrieben:Hallo jes,

Ich dachte mir schon dass du sofort anspringst auf das Thema um Christsein enthusiastisch mit Esoterik zu verknüpfen.

Du bist für mich sowieso eher ein Esoteriker der hartnäckig dabei bleibt, er sei sogar christlicher als Christen. Und der Superchrist der normale Christen lehren kann.

Lg otp


Hallo otp,
es geht nicht darum, was Du denkst, sondern was vor Gott zählt.

LG,
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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon onThePath » Di 29. Mai 2018, 11:34

jes_25913 hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Hallo jes,

Ich dachte mir schon dass du sofort anspringst auf das Thema um Christsein enthusiastisch mit Esoterik zu verknüpfen.

Du bist für mich sowieso eher ein Esoteriker der hartnäckig dabei bleibt, er sei sogar christlicher als Christen. Und der Superchrist der normale Christen lehren kann.

Lg otp


Hallo otp,
es geht nicht darum, was Du denkst, sondern was vor Gott zählt.

LG,
jes


Du kennst Gott ja besser als Jeder hier - angeblich. Und deshalb bist du über jede Kritik erhaben. In deinem Esoterik Himmel, den du noch nicht mal annähernd voll erlangt hast. Mich verblüfft immer wieder wie völlig unangreifbar du hier auftrittst. Wen kannst du damit denn beeindrucken ?

Lass uns lieber Fakten sprechen lassen. Als ein Kompetenzgerangel zu veranstalten.

lg, otp
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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon Lepitoptera » Di 29. Mai 2018, 13:03

Lieber Jeshu

Gerettet zu werden auf dem Weg zur Erkenntnis widerspricht aber komplett der Heiligen Schrift, so wie es im Thomas Evangelium geschrieben steht. In dem Fall glaubst du Paulus nicht, der etwas ganz anderes sagt? Nämlich die Errettung aus Gnade? Ich finde es mehr als beängstigend, wenn jeder von Gott angeblich individuelle Eingebungen bekommen soll. Woran soll man diese denn noch prüfen können, wenn nicht mehr an der geschriebenen Schrift? Ich habe nichts gegen Charismatiker. Es gibt hier im Forum ein paar und zu denen habe ich auch Vertrauen. Aber wenn ich davon höre oder darüber lese, was Charismatiker alles behaupten, was sie angeblich vom Heiligen Geist eingegeben bekommen hätten, mache ich nur noch einen weiten Bogen um charismatische Gemeinden. Denn da würde sich der Heilige Geist ständig selbst widersprechen. So habe ich es zumindest aus Artikeln gelesen und dies macht mich sehr misstrauisch. Deshalb ist für mich in allererster Linie die Bibel, so wie sie geschrieben ist, massgebend als Wahrheit und nicht irgendwelche zusätzlichen Eingebungen. Wenn jeder nur durch persönliche Eingebungen gerettet werden könnte und jeder ständig neue Eingebungen bekäme, hätten wir wohl nur noch Chaos. Jeder würde etwas anderes behaupten, aber alle behaupten, es käme von Gott. Überprüfen könnte man es nicht mehr. Alles wäre ja plötzlich individuell. Sorry, aber an das glaube ich einfach nicht. Das Thomas Evangelium schreibt auch nichts über Jesus Tod und Auferstehung. Es hat keine Ordnung, keinen Zusammenhang, ist einfach durcheinander gewürfelt mit einzelnen Sätzen. Es berichtet nichts über die Sünden der Menschen, sondern behauptet, dass die Not der Menschen wäre, dass sie ihren Ursprung nicht kenne und blind für seine wahre Herkunft wäre. Das geschriebe Wort hingegen sagt, dass die Sünde das Problem der Menschheit wäre. Also glaubst du Paulus nicht? Also glaubst du nicht an den Garten Eden und den Sündenfall? Das Thomas Evangelium hat gewisse Übereinstimmungen mit den anderen vier Evangelien, ansonsten predigt es ein anderes Evangelium. Matthäus, Markus, Lukas und Johannes predigen in sich dasselbe. Thomas weicht völlig ab.

LG Lepitoptera
Barmherzigkeit ist es, etwas nicht zu bekommen, das wir verdient hätten (Tod). Gnade ist es, etwas zu bekommen, das wir nicht verdient hätten (Himmel). Danke Jesus!
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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon Jeshu » Di 29. Mai 2018, 13:10

@ Alle

Mir fiel heute in der Frühe das Hohelied der Liebe zu - von Paulus in 1. Korinther 13:

Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.
Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und meinen Leib dahingäbe, mich zu rühmen, und hätte der Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze. Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.
Die Liebe höret nimmer auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird. Denn unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk.
Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören.
Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war.
Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklen Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin.
Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.


Nichts ist wohl schwerer, als dass wir bei allem Tun und Reden in der Liebe Gottes bleiben. Diese lehrt uns Jesus bis zu seinem gnadenlosen, grausamsten Tod am Kreuz, in der Bitte um Vergebung für diese schwerste Sünde bei Gott, Seinem Vater.

Zumindest der Sohn Gottes hat ganz klar die Erkenntnis erlangt, dass Menschen nicht wirklich wissen, was sie tun.

LG
Jeshu
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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon onThePath » Di 29. Mai 2018, 13:50

Jeshu,
Der Liebe muss man ein Hohelied singen. Sie ist es wert. Jesus ist für mich die Verkörperung der Liebe. Und predigte vor allem ein Evangelium, dass mit der rechten Liebe zu Gott und den Menschen die Gebote Gottes erfüllt werden. Und die Liebe ist eine Eigenschaft Gottes. Die Liebe ist weit mehr in der Gegenwart Gottes, als hier.

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Re: Pro- und contra z. ausserbiblischen sog. "Thomas-Evangel

Beitragvon Lepitoptera » Di 29. Mai 2018, 15:11

Ich gehe noch weiter Otp. Liebe ist die Essenz Gottes und nicht nur eine Eigenschaft von ihm...
Barmherzigkeit ist es, etwas nicht zu bekommen, das wir verdient hätten (Tod). Gnade ist es, etwas zu bekommen, das wir nicht verdient hätten (Himmel). Danke Jesus!
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