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Hebräische Wurzeln

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: doro

Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon onThePath » So 1. Apr 2018, 12:51

Nach Allem was Jes von seinem Glauben gesagt hat ist es doch sehr wahrscheinlich dass er das Christentum nur von der esoterischen Seite erklärt. Man kann seine Aussagen nicht davon trennen, was er glaubt.
Aber das ist nicht immer klar zu erkennen. Sobald ich dies aber bemerke muss ich darauf reagieren. Denn es ist verführerisch und zersetzend, Esoterik mit dem christlichen Glauben zu vermischen.

Gerade wenn es um das AT geht; esoterisch denkende Menschen mögen es gar nicht. Und selbst wenn sie von Jesus reden ist es ein anderer Jesus.
Das fängt damit an, dass Jesus nicht der einzige Sohn Gottes ist. Andere erklären sie als gleichrangig. Obwohl alle anderen nicht von Gott selber ausgingen. Jesus Christus ist die einzige höchste (Selbst-) Offenbarung Gottes. Keiner kommt zum Vater als nur durch Jesus.

Das sind leider Vorgänge die recht häufig durch die gegenwärtigen Religionsvermischungen sind.
Jes hat in etwa gesagt, daß AT interessiert ihn nicht, Jesus ist ein Vorbild und leiten lässt er sich von seinem inneren göttlichen Kern.

Führt vom eigentlichen Thema weg ist aber wichtig.

LG otp
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon jes_25913 » So 1. Apr 2018, 14:15

Lepitoptera hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Hallo,

alles alttestamentarische muss einen Christen überhaupt nicht mehr interessieren. Er lebt aus dem Zentrum, und das Zentrum, nämlich Gott selbst/Christus erfüllt alle Gebote. Mit anderen Worten, ein Christ blickt nicht darauf, wie er sich verhalten soll, sondern auf Gott und so kommt das rechte Verhalten ganz zwanglos aus dem Inneren.

LG,
jes


Ich finde, dass Jes schon im Kern recht hat. Vielleicht hat er es etwas unglücklich formuliert? Ich verstehe es so, dass es nichts mit einem Desinteresse am AT und den Gesetzen zu tun hat, sondern mit der Erkenntnis, dass der Mensch ohne Christus das Gesetz aus eigener Kraft ohnehin nicht erfüllen kann. Deshalb den berühmten Satz, dass wir ohne ihn nichts tun können und nur wer in ihm und er in einem bleibt, Früchte hervorbringen könnte. Ich glaube dies so in Jes Posts zu erkennen. Hast du es so gemeint Jes? Dies löst meiner Meinung nach kein einziges Gebot auf, zeigt aber den Weg, wie wir das Gesetz einhalten können und zwar aus der Kraft Jesu.

Lg Lepitoptera


Liebe Lepitoptera,

da Du ein ernsthaft fragender Mensch bist, hast Du genau erfasst, was ich meine.
Ich wünsche Dir - aber auch allen anderen (auch denen, die aus den verschiedensten Gründen mir meinen widersprechen zu müssen) - ein gesegnetes Osterfest, und dass Du immer mehr die befreiende Kraft des Evangeliums erkennst!

LG,
jes
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon onThePath » So 1. Apr 2018, 14:35

Jes, dir Paroli zu bieten ist kein Muss aber eine Verpflichtung dem Christsein gegenüber.

Glaube ist nicht richtig nur weil man schöne Worte macht. Die noch dazu vieldeutig sind. Eindeutig hast du immer wieder den christlichen Glauben esoterisch interpretiert und gelehrt. Das setzt dich immer wieder der Gefahr von Doppelzüngigkeit aus.

Trotzdem auch dir frohe Ostern.

Und schön wenn ein Christ deine Worte nur rein christlich aufnimmt ohne deinen Hintergrund.

Christsein verlangt Bekenntnis, Poralisiert, deckt auf, bezieht Stellung.

LG otp
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon Lepitoptera » So 1. Apr 2018, 15:01

Euch auch ein besinnliches Osterfest! :praise:

Mit Esoterik habe ich nichts am Hut. Und Jes kenne ich nicht. Ich kann dies alles nicht beurteilen. Ich für mich halte nichts davon, mich irgendwie dem Göttlichen "hocharbeiten" oder "hochmeditieren" zu wollen oder zu müssen. Ob dies Jes tut, weiss ich nicht. Ist seine Sache. Ich kann nicht beurteilen, ob er es aus einer esoterischen Sicht geschrieben hat oder nicht. Aber die Sätze, die er geschrieben hat...... (wieso schreibe ich in der dritten Person?) ...... also, die Sätze, die du Jes geschrieben hast, fanden bei mir aber keinen Anstoss. Wenn es du aus einer esoterischen Sicht geschrieben hast, muss ich sagen, ist nicht mein Ding. Dennoch stimmen die Sätze in sich für mich. Täglich ertappe ich mich wieder darin, dass es mir nicht gelingt so zu leben, mich so zu verhalten, so zu reagieren, wie ich es mir gewünscht und "vorgenommen" hätte. Da realisiere ich einfach, dass ICH es nicht tun kann und bitte Jesus das zu tun, was ich selber nicht tun kann. Und dann passt für mich dein letzter Satz wieder Jes; die befreiende Kraft des Evangeliums zu erkennen. Ohne Jesus kann ich einpacken. Ich möchte zwar "gut" sein, nach dem Willen Gottes leben, zu lieben wie Jesus, aber ich selber SCHAFFE es nicht. Und deshalb brauche ich Jesus! Das Befreiende ist, DASS ich es gar nicht schaffen muss. Er sagt; kommt zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch Ruhe geben. Ich gebe Jesus mein Leben, damit ER mich verändern kann. Wenn jemand diese Veränderung durch Meditation erreichen will, ist es nicht meine Wahrheit. Ich glaube, dass dies kein Mensch von sich aus schaffen kann. Sondern, dass wir zu Jesus kommen müssen. Meiner Meinung nach aber nicht durch Esoterik und Meditation, sondern einfach indem wir offen unsere Schwächen, Fehlern und Versagen offen bekennen und ihm hinlegen.

Lg Lepitoptera
Barmherzigkeit ist es, etwas nicht zu bekommen, das wir verdient hätten (Tod). Gnade ist es, etwas zu bekommen, das wir nicht verdient hätten (Himmel). Danke Jesus!
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon firebird » Di 3. Apr 2018, 11:59

Hallo zusammen,

da ist eine Aussage gefallen, die unbedingt korrigiert werden muss:

jes_25913 hat geschrieben:
Hallo,

alles alttestamentarische muss einen Christen überhaupt nicht mehr interessieren. Er lebt aus dem Zentrum, und das Zentrum, nämlich Gott selbst/Christus erfüllt alle Gebote. Mit anderen Worten, ein Christ blickt nicht darauf, wie er sich verhalten soll, sondern auf Gott und so kommt das rechte Verhalten ganz zwanglos aus dem Inneren.

LG,
jes



All das "alttestamentarische" sind eben die hebräischen Wurzeln. Genau um diese geht es in diesem Thread. Es ist wichtig, dass wir Christen lernen die heilsgeschichtlichen Zusammenhänge zu verstehen. Die vielen Bücher des Alten Testaments helfen uns dabei. Ausserdem lernen wir anhand des alten Testaments auch das Wesen Gottes kennen. Gott als Vater und Helfer, der mit den Menschen viel Geduld hat. Aber auch den Gott der richtet und das Gericht vollzieht. Es ist auch im neuen Bund hilfreich, wenn wir auch jene Wesensart Gottes, die uns Menschen nicht so sehr gefällt, innerlich vor Augen haben. Dies hilft uns zu dem Respekt der Gott gebührt.

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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon Jeshu » Sa 7. Apr 2018, 13:38

firebird hat geschrieben:Hallo zusammen,

da ist eine Aussage gefallen, die unbedingt korrigiert werden muss:

jes_25913 hat geschrieben:
Hallo,

alles alttestamentarische muss einen Christen überhaupt nicht mehr interessieren. Er lebt aus dem Zentrum, und das Zentrum, nämlich Gott selbst/Christus erfüllt alle Gebote. Mit anderen Worten, ein Christ blickt nicht darauf, wie er sich verhalten soll, sondern auf Gott und so kommt das rechte Verhalten ganz zwanglos aus dem Inneren.

LG,
jes



All das "alttestamentarische" sind eben die hebräischen Wurzeln. Genau um diese geht es in diesem Thread. Es ist wichtig, dass wir Christen lernen die heilsgeschichtlichen Zusammenhänge zu verstehen. Die vielen Bücher des Alten Testaments helfen uns dabei. Ausserdem lernen wir anhand des alten Testaments auch das Wesen Gottes kennen. Gott als Vater und Helfer, der mit den Menschen viel Geduld hat. Aber auch den Gott der richtet und das Gericht vollzieht.
Es ist auch im neuen Bund hilfreich, wenn wir auch jene Wesensart Gottes, die uns Menschen nicht so sehr gefällt, innerlich vor Augen haben. Dies hilft uns zu dem Respekt der Gott gebührt.

Firebird


Den Fehler hat leider bereits Marcion gemacht, dass er sich völlig über das AT hinweggesetzt und es aus seinem eigens neu erstellten Evangelium (vermutlich vom AT "gesäubertes" Lukasevangelium + zehn Paulusbriefe) völlig ausgeschlossen hat. Darin wird nämlich nicht nur das Wesen Gottes, sondern auch das Wesen der Schlange/Satan deutlich und in welch kluger Weise ihre Verführung auf die Menschen wirkt, um sie letztendlich vom Willen Gottes abzubringen.

Die Katharer verfolgten dann eine ähnliche Linie wie die Marcionisten (es kann nur einen guten Gott im Licht geben, der Jesus Christus gleicht), und behielten die Einbeziehung des Fürsten der Finsternis - Satans - in ihrer Lehre bei.

Beide Religionsformen wurden erst von der "Alten Kirche", als dann später wegen ihrer großen Anhängerschaft von der Inquisition Roms weitgehend "ausgerottet".
JHWH bleibt uns also in der Kirche als Richter erhalten.

Ich selbst möchte nicht auf das Alte Testament verzichten, es beinhaltet hohe Lehre und sehr viel Trost - und war mitunter Grundlage für Jesus Christus.
Allerdings wage ich zu bezweifeln, dass die Menschheit diese Schrift tatsächlich in absolut der Weise versteht, wie Er es tat. Wir sind schließlich nicht Gott.

LG
Jeshu
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