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Segen oder Fluch, wir haben die Wahl

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: doro

Segen oder Fluch, wir haben die Wahl

Beitragvon Gnu » Do 4. Jan 2018, 00:00

Liebe Freunde

Letzte Woche hörte ich in Youtube eine Lehr-Predigt an, die mich beinahe umgehauen hat, und mir scheint, dieses Thema müssten wir einmal aufgreifen. Ich habe sie erst einmal angehört, und ich beschloss, das was gesagt wurde in mein Glaubensleben zu übernehmen, denn es passt nahtlos in das, was ich von Dr. Gerrit Nel auch zu hören bekomme, nämlich, dass wir als Söhne Gottes oder auch nur schon als Gottes Geschöpfe, die in seinem Bild erschaffen sind, täglich wählen dürfen, ob wir durch Gehorsam gegen Gottes Gebote gesegnet werden wollen, oder ob wir es lieber noch auf später verschieben.

Derek Prince geht in seiner Lehre noch einen Schritt weiter und er lehrt, wie die Flüche über unserem Leben durch das einmal gebrachte Opfer des Herrn Jesus ausser Kraft gesetzt werden können, wenn wir glauben und tun, was die Bibel zum Thema anbietet. Wenn wir es aber nicht tun, so nehmen wir uns selbst die Vollmacht zum Dienst am Evangelium. Diesen zweiten Absatz meines Beitrages habe ich aus der Erinnerung geschrieben und ich hoffe, dass meine Zusammenfassung bis hierher stimmt.

Derek Prince - Vom Fluch zum Segen
https://youtu.be/DHfXfIQj3xk
2:07:15


Den grössten Nutzen aus der Diskussion erhoffe ich mir, wenn der eine oder andere Bibelfreund sich die Predigt einmal anhört und dann berichtet, was ihm wichtig geworden ist, wo er Einwände hat, und wie er selbst es besser macht.
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Re: Segen oder Fluch, wir haben die Wahl

Beitragvon Lepitoptera » Do 4. Jan 2018, 00:50

Klar Gnu, vielleicht passt es am Freitag rein. Aber Gnu, wenn es wieder so etwas ist, wo ich mich anschliessend nur wieder als komplette Versagerin fühle und das Gefühl kriege als Christ sowieso nichts auf die Reihe zu kriegen und all diese Erwartungen nicht erfüllen zu können, dann warne mich bitte im Voraus. Denn mein Glaubensgerüst hat in letzter Zeit enorme Risse bekommen und ich frage mich beinahe täglich, ob ich Gott eigentlich gar nicht gefallen kann, weil ich all diese Forderungen von all den ach so geistlichen Super-Christen nicht schaffe zu erfüllen. Danke.

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Re: Segen oder Fluch, wir haben die Wahl

Beitragvon onThePath » Do 4. Jan 2018, 01:30

Segen oder Fluch. Ist das nicht auch ein Buchtitel von ihm ? Habe jedenfalls das eine oder andere Buch von ihm, vielleicht auch das.
Meine Tochter hat gerade das Buch Berufen zum Überwinden dabei.

Lepitoptera, würde mich intetessieren ob er dir Probleme macht. Sollte eigentlich nicht. Und wenn scheue dich eben nicht das auszusprechen.

LG otp
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Re: Segen oder Fluch, wir haben die Wahl

Beitragvon Gnu » Do 4. Jan 2018, 06:48

Lepitoptera, ich fühlte mich zu keiner Sekunde gestresst von der Predigt. Ich habe sie auch nicht in einem einzigen Durchgang angehört. YouTube merkt sich ja, bis wohin ich ein Video schon geschaut habe, und wenn ich es erneut öffne, fährt es dort weiter, wo ich aufgehört habe. Fühl dich also frei, den Anfang zu hören, bis du auf etwas stösst, wo du erkennst, dass es nicht für dich ist, und dann kannst du ja, wenn du magst, hier berichten, oder auch anderswo.

OnThePath, am Anfang stellt Derek Prince sein Buch vor, das damals (1991) in englisch, deutsch und ungarisch erschienen war. Du kannst das Video mal in einer ruhigen Stunde ganz anhören, weil es dein Fachgebiet Befreiungsdienst und Dämonenaustreibung beinhaltet. Ich hatte vor Jahren auch schon begonnen, Derek Prince Bücher zu lesen. Sie waren mir aber zu teuer, und damals war es für mich nicht die richtige Zeit. Heute lese ich kaum noch Bücher.

Es gibt auch Youtube-Kanäle, die die Predigt in kurze Abschnitte zerstückelt haben, weil das im Anfang von Youtube noch nicht anders ging. Mit der Youtube Lupe findet man sie ganz leicht.
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Re: Segen oder Fluch, wir haben die Wahl

Beitragvon jes_25913 » Do 4. Jan 2018, 09:25

Gnu hat geschrieben: dass wir als Söhne Gottes oder auch nur schon als Gottes Geschöpfe, die in seinem Bild erschaffen sind, täglich wählen dürfen, ob wir durch Gehorsam gegen Gottes Gebote gesegnet werden wollen, oder ob wir es lieber noch auf später verschieben.



Hallo Gnu,
naja, die Reife der Söhne Gottes haben wir ja noch nicht. Bestenfalls sind wir Kinder. Wahr ist aber, dass wir nur gesegnet sind, wenn wir richtig leben - und das heißt bei einem Christen aus dem Ewigen. Nur dann sind wir gesegnet. Wenn wir weiter nur aus dem Fleisch leben, erfahren wir natürlich nur die zerstörerischen Folgen dieses Lebens. Allles nach dem Prinzip: Wie die Ursache, so die Wirkung!
Das alles ist nichts Neues, sondern selbstverständlich.

LG,
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Re: Segen oder Fluch, wir haben die Wahl

Beitragvon Helmuth » Fr 5. Jan 2018, 12:19

Servus Gnu,

Die Predigt von Derek Prince arbeitet noch in mir. Ich deute es dahin, dass Gott jetzt mal sein Werk tut. Ich bin noch nicht in der Lage es verwertend umzusetzen.

Ich habe vorgestern ein Gespräch mit zwei meiner Kinder gehabt, in dem ich das Thema "Fluch über die Generationen in der Familie" angesprochen habe. Meine Tochter studiert heute Soziale Arbeit. Die Erlebnisse aus ihrer Kindheit haben sie von Gott geformt, dass sie heute im Sozialbereich ihre Berufung verspürt.

Meine Aufgabe als Vater muss ich noch überdenken. Aber als Jünger Jesu dachte ich immer schon, dass meine väterliche Autorität eine gewichtige Rolle spielt. jetzt muss ich Gott darum bitten, wie ich sie einsetzen kann oder soll.

Die Vorfahren meiner Ex-Frau sind bis zu den Urgroßeltern alle geschieden. Ich bin es heute auch. Und in meiner Linie existert bis zur Urgroßmutter kein Vater mit Namen, nur die Mütter kenne ich. Ich hatte meinen leiblichen Vater nie zu Gesicht bekommen.

Also da sitzt jetzt mal tief in mir was zum Nachdenken für das Gebet. Danke für den großartigen Thread. Mal sehen wohin er führt.
Herzliche Grüße
Helmuth
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Re: Segen oder Fluch, wir haben die Wahl

Beitragvon Gnu » Fr 5. Jan 2018, 15:32

Jes und Helmuth, danke einstweilen für eure Beiträge. Ich weiss noch keine Antwort, deshalb schweige ich vorläufig.
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Re: Segen oder Fluch, wir haben die Wahl

Beitragvon Lepitoptera » Sa 6. Jan 2018, 16:56

Lieber Gnu, lieber Helmuth

Ich habe mir die Predigt gestern zusammen mit meinem Mann angehört. Wir haben uns von 20:00h bis 03:00 damit auseinander gesetzt und beschäftigt. Nachdem wir die Predigt zu Ende gehört und das aufgeschrieben haben, was Derek Prince als Leitlinie und Gebet angegeben hat, haben wir die Predigt in Bezug auf mich angewendet. Ich habe vor Gott (und meinem Mann, er sass neben mir und hat meine Hände gehalten) zuerst meinen Glauben an Jesus Christus bekennt. Danach habe ich mich zur völligen Hingabe zu Gott verpflichtet und ihm zu gehorchen. Ich habe ihm all meine bekannten Sünden bekennt und darüber Busse getan. Zudem auch bekannte Sünden von meinen Vorfahren bekennt und Fürbitte getan. Dann habe ich jedem Menschen vergeben, der mir bewusst ist, dass er/sie sich mir gegenüber schuldig gemacht hat und dann auch allen, die mir nicht bewusst eingefallen sind, dass auch diese Personen sich mir gegenüber schuldig gemacht haben. Und ich habe alle Sünden gestanden, die irgendwie mit Okkultem in Berührung gestanden haben könnten (wie Horoskop, Pendeln, Kinesiologie (wobei ich mir hier nicht sicher bin, dass dies ins Okkulte gehen könnte)) und ich habe ihn gebeten, es mir zu offenbaren, falls es in meinem Leben noch zusätzliche Bereiche geben sollte, die mit Okkultismus zutun hätten, die mir jedoch jetzt nicht bewusst sind. Dies vorallem im Bezug auf die Therapie, die ich zurzeit mache. Und nach all dem habe ich das Befreiungsgebet gesprochen für jegliche Bereiche, die unter einem Fluch stehen könnten.

Ich schildere jetzt einfach, wie es bei mir zurzeit aussieht. Ich habe das Gebet bezüglich Schlafstörungen und Tagesmüdigkeit gesprochen. Ich habe das Gebet bezüglich Minderwert und Ängste gesprochen. Ich habe das Gebet bezüglich einer psychischen Störung gesprochen. Ich habe das Gebet bezüglich meiner Rückenschmerzen gesprochen. Und ich habe das Gebet in Bezug auf alles, was zwischen mir und Gott stünde und verhindere, dass ich ihn hören könnte, gesprochen. Während den Gebeten habe ich sehr negative, beklemmende Gefühle verspürt, die ich im Anschluss auch im Gebet von mir zu weisen versuchte. Mein ganzer Körper war etwas später von Angst durchflutet gewesen, deshalb hat mein Mann mir seine Hände aufgelegt und gebetet. Die Angst ging nicht weg. Da ich aber gebetet habe, dass der Fluch für meine Schlafstörungen nun im Namen Jesus gebrochen wäre, ging ich ohne Medikament zu Bett (ich konnte seit 2007 nie mehr ohne Medikament einschlafen...). Ich betete im Bett weiterhin zu Gott, suchte nach seinem Frieden und Entspannung (mein Bein war völlig verkrampft), ich behielt einigermassen die Ruhe, brach nicht in Panik aus, indem ich einfach alles von mir wegschob, aber von einschlafen keine Spur. Um 05:00h stand ich wieder auf, ging zu meinem Mann, der mir den Rücken massierte (auch bezüglich Rückenschmerzen erlebt ich keine Befreiung oder Heilung) und auf Rat meines Mannes nahm ich dann das Medikament, auch wenn ich es zuerst nicht tun wollte, weil ich auf keinen Fall aufgeben wollte. Nachdem ich das Medikament dann doch genommen hatte, konnte ich ca. 30 Minuten später einschlafen. Heute Mittag bin ich wie gewohnt übermüdet erwacht. Dies soweit mal meine persönliche Erfahrung.

Meine Gedanken dazu, was, wenn es sich bei mir um gar keine Flüche gehandelt hat? Sondern eben um Traumas? Wirkt dieses Gebet nur bei Flüchen nicht aber bei Traumas? Oder wirkt dieses Gebet nicht bei allen auf Anhieb? Wurde durch das Gebet einfach ein Prozess in Gange gesetzt, der mit der Zeit Heilung bringen könnte? Führt Gottes Weg eben doch über die Therapie (die ich zuerst absagen wollte, denn ich habe mich ja jetzt im Namen Jesus von jeglichen Flüchen und Krankheiten befreit, wozu brauche ich sie also noch...?)

Oder was ist es sonst? Was könnte "schief" gelaufen sein? Offen gesagt, versuche ich solche Gedanken gar nicht erst zuzulassen, denn dann kämen Gefühle und Gedanken bezüglich Minderwert, ich habe es nicht verdient, ich habe es falsch gemacht, ich habe nicht richtig gebetet, ich habe keine Autorität in meiner Stimme gehabt, deshalb hat es nicht funktioniert, ich habe versagt, wieder knallhart hoch. Dennoch kann ich nicht leugnen, dass ich im Moment einfach nur tiefe Traurigkeit verspüre und krampfhaft versuche sämtliche Gefühle von Minderwert, Verzweiflung und Angst fortzuschieben.

Dies ist nicht das erste Video von Derek Prince, welches ich gehört habe und genau seiner Anleitung gefolgt bin und dennoch bei mir nichts passierte. Und ich kann Gedanken über das Warum gar nicht erst zulassen, weil dann sehr negative Gefühle aufkommen würden. Ich weiss nicht mehr, was ich denken soll. Ich habe eine Trauer und einen Schmerz in mir drinnen, den ich gar nicht beschreiben kann.

Hier die Anleitung aus der Predigt für die, welches das Video nicht gesehen haben:
Wie kann ich von einem Fluch befreit werden? Das erste, was ich beachten muss, ist, dass es durch das Opfer Jesus geschieht, damit der Fluch gebrochen werden kann. Es gibt keine andere Basis zur Freisetzung. Nur die Tatsache, dass Jesus durch meinen Fluch zum Fluch wurde, und ich muss das glauben und muss darauf hin handeln. Und wenn ich freigesetzt worden bin, dann muss ich daran denken, dass ich, wenn frei bleiben will, Gott gehorchen muss. Die Wurzel zum Segen ist Gottes Wort zu hören und dann zu tun was er sagt. Und die Hauptursache für alle Flüche ist das Gegenteil, sich nicht an sein Wort zu halten. Gott nicht zu hören und nicht zu tun, was er sagt. Wenn ich frei bleiben will, muss ich mich dem hingeben (verpflichten) Gott zu hören und ihm zu gehorchen.

Die fünf Schritte:
Ich bekenne meinen Glauben an Jesus Christus. Er ist der Hohepriester meines Bekenntnisses. Wenn ich die richtigen Dinge mit meinem Mund sage, dann dient Jesus mir als mein Hohepriester und sorgt dafür, dass ich erhalte, worum ich gebeten habe.

Ich verpflichte mich der völligen Hingabe zu Gott und ihm zu gehorchen.
Ich muss alle meine mir bekannten Sünden bekennen. Ich darf mich auf den Heiligen Geist verlassen, dass er mir diese zeigen wird. Ich sollte nicht anfangen mich jetzt selber zu durchforschen, dann ich würde nie auf den Grund aller meiner Sünde gelangen. Aber der Heilige Geist überführt mich der Sünden, der Gerechtigkeit und des Gerichts. Vielleicht muss ich auch die Sünden meiner Vorfahren bekennen, sofern mir diese bekannt sind, da sie vielleicht Flüche bewirkt haben, die in meinem Leben noch Auswirkungen haben könnten.

Ich muss jedem anderen Menschen vergeben. Wenn ich da stehe und bete, dann muss ich zuerst jedem anderen vergeben, der sich mir gegenüber schuldig gemacht hat.

Ich muss mich jedem Kontakt von Okkultem entsagen. Wahrsager, Horoskope etc.

Jetzt muss ich mich nur noch im Namen Jesus freisetzen.

Gebet: Herr Jesus Christus, ich glaube dass du der Sohn Gottes bist. Ich glaube, dass du für meine Sünden am Kreuz gestorben bist. Ich glaube, dass du zum Fluch wurdest mit jeden Fluch der mich getroffen hat. Dass ich den Segen empfanden könnte. Vom heutigen Tag an will ich dir gehorchen und dir folgen. Und Herr nun bekenne ich alle Sünden, von denen du mich überführst. Ich bekenne auch die Sünden meiner Vorfahren, die diese Flüche über meine Familie gebracht haben. Und wegen all dieser Sünden tue ich Busse. Und durch meine Willensentscheidung vergebe ich jedem anderen Menschen. Und ich lege ab alle Bitterkeit, alle Ablehnung, allen Hass und jegliche Rebellion. Und ich entsage jedem okkulten Kontakt in irgend einer Form. Und Herr ich bestätige, dass du der einzige wahre Gott bist. Und Herr ich bringe dir meine Anbetung dar. Herr ich nehme dein Versprechen in Anspruch. In deinem Namen Herr Jesus Christus. Ich setze mich von jeglichem Fluch über meinem Leben und meiner Familie frei.

Wenn ich gesagt habe, dass ich nicht mehr leben möchte sondern besser tot wäre, dann spreche ich:
Ich werde nicht sterben sondern leben um die Werke des Herrn zu verkündigen. In Namen Jesus Christus Geist des Todes du musst mich freigeben. Ich preise dich Jesus mein Herr, ich werde ewig mit dir leben!

Gegen Krankheiten: Jesus hat selber meine Sünden auf seinen Leib genommen am Kreuz und durch seine Wunden bin ich geheilt! Jesus selbst hat meine Schmerzen auf sich genommen und hat meine Krankheiten getragen. Und durch seine Wunden bin ich geheilt. Jeder Geist der Krankheit muss jetzt weichen in Jesu Namen!


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Re: Segen oder Fluch, wir haben die Wahl

Beitragvon Gnu » So 7. Jan 2018, 00:52

Danke Lepitoptera

Ich habe das Video unterdessen ein zweites mal ganz angehört und bin prompt in der Mitte eingeschlafen. Als ich erwachte, kam schon ziemlich bald die Stelle, wo Derek Prince Jesus als allein wahren Gott bezeichnet. Aus Sicht der gesamten Bibel ist dies eine mindestens partielle Gotteslästerung und ist der Grund für Judenverfolgung durch die Kirche.

Ich sage nicht, dass Jesus nicht Gott ist, aber ihn als allein wahren Gott zu bezeichnen ist grenzwertig und unbiblisch. Viele werden mir widersprechen und ich kapituliere zerquetscht zwischen zwei theologischen Mühlsteinen.

Gekreuzigte Grüsse
Gnu

P.S. du hast Recht mit deiner Beobachtung, dass Traumas eine andere Baustelle sind als Flüche. Der Zusammenhang von Trauma und Dämonen und so weiter muss noch geklärt werden. Laut meiner eigenen Beobachtung fluchen wir täglich mehrmals und müssten deshalb vor dem Schlafengehen Busse tun, sonst entstehen schräge Träume.
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Re: Segen oder Fluch, wir haben die Wahl

Beitragvon onThePath » So 7. Jan 2018, 01:27

Wenn Flüche wirksam sind besagt das ja, dass dämonischer Einfluss wirkt. Wenn psychische Traumata wirken, dann besteht zerstörerischer Einfluss infolge von Erlebnissen und ihrer Verarbeitung.

Da beide psychisch negativ wirken kann man sie auch nicht ganz auseinander halten. Schon weil ihre Auswirkung gleichartig aussehen kann.


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Re: Segen oder Fluch, wir haben die Wahl

Beitragvon Gnu » So 7. Jan 2018, 07:52

onThePath hat geschrieben:Wenn Flüche wirksam sind besagt das ja, dass dämonischer Einfluss wirkt. Wenn psychische Traumata wirken, dann besteht zerstörerischer Einfluss infolge von Erlebnissen und ihrer Verarbeitung.

Da beide psychisch negativ wirken kann man sie auch nicht ganz auseinander halten. Schon weil ihre Auswirkung gleichartig aussehen kann.


LG otp

Es gibt meiner Meinung nach ein Heilmittel für beide. Man mag zwar anderer Ansicht sein und trennen zwischen Materie und Geist. Dann dürfte man gegen Missbrauch eine Tablette essen und gegen Flüche einen Exorzisten beanspruchen. Das macht für mich aber keinen Sinn. Wie siehst du das? Mein Heilmittel ist der Austausch am Kreuz von Golgatha, wie das Derek Prince lehrt.

Derek Prince lehrte übrigens auch, dass christlicher Glaube ein Puzzle sei, welche Lehre auch Gerrit Nel vertritt. Wenn ein Puzzleteil nicht passt, wartet man am besten, bis es anderswo ins entstehende Gesamtbild passt.
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Re: Segen oder Fluch, wir haben die Wahl

Beitragvon Lepitoptera » So 7. Jan 2018, 14:39

Ich habe gestern alle meine Gedanken zu Gott gesprochen, die aufgrund dieses Erlebnisses am Freitag bei mir entstanden sind. Insbesondere richtete ich auch die Frage an ihn, ob ich weiterhin mein Medikament zum schlafen nehmen oder ob ich es erneut ohne versuchen sollte. Ich bin äusserst vorsichtig mit der Behauptung "Gott hätte mir gesagt...", da ich es zu wenig einordnen kann, ob wirklich er durch Gedanken zu mir gesprochen haben könnte oder ob es mir von selber so eingefallen sein könnte. Da es aber Gedanken waren, die mir schon seit längerer Zeit immer wieder ins Gedächtnis kamen, nehme ich sie ernst und schliesse nicht aus, dass sie tatsächlich von Gott gekommen sein könnten. In diesem Fall hätte er Folgendes zu mir gesagt gestern:

"Es ist kein Fluch bei dir und es stimmt auch nicht, dass bei deinen Gebeten nichts passiert wäre. Bei dir handelt es sich um einen Prozess. Du hast etwas zu lernen und dadurch wird sich bei dir etwas verändern können und dadurch könne Heilung entstehen. Nimm dein Medikament wie bisher, bis du gelernt hast in meine Ruhe zu kommen. Dann brauchst du es nicht mehr, jetzt ist es aber noch zu früh."

Dass der Schlüssel für meine Schlafstörungen sein könnte in Gottes Ruhe kommen zu können, dieser Gedanke kam schon öfters bzw, dass ich lernen müsste generell in seine Ruhe zu kommen. Zudem der Gedanke, dass ich (bevor ich etwas anderes in deinem Dienst täte) meine Beziehung zu ihm vertiefen lernen sollte. Erst dann könnte ich mehr in seinem Dienst wirken. Es können jedes Mal meine Gedanken gewesen sein, aber ich halte es für möglich, dass sie von ihm kamen und deshalb nehme ich sie sehr ernst und arbeite jetzt an dieser Ruhe.
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Re: Segen oder Fluch, wir haben die Wahl

Beitragvon onThePath » So 7. Jan 2018, 14:55

Ach je,
ich versuche Worte zu finden.
Beides, der Fluch und das Trauma wirken ja hartnäckig als Grundstimmung depressiv, angstvoll, minderwertig,...
zusammen mit den dazugehörigen Gedanken. Es wirkt beeinträchtigend, herunterziehend, bestimmend, kontrollierend.
Man sagt, grosse Wut oder Angst kann, wenn man Pech hat einem Dämon ermöglichen sich einnisten. Und diesen Zustand verstärken und nähren.

Sünden sind auch eine Möglichkeit für sie.
Selbst wenn es um Gedanken geht. Haben sie sich in einen Atheisten eingenistet, wird er einen starken Widerstand gegen den Glauben haben.

Eine Form direkter Flüche ist natürlich eine Verfluchung. Dabei schickt der Verflucher dem zu Verfluchenden einen Dämon. Je nach psychischer Beschaffenheit kann er sich einnisten und zerstörend wirken.

Aber wie man nicht hypnotisiert werden kann wenn man es nicht will, so haben wir den Willen gegen diese Beeinflussungen. Zunächst trennen wir uns von sündhaften Vorstellungen und ernähren unser Denken mit den richtigen Gedanken. Das nennt man brechen der Flüche.
Die Psychologen sagen man müsse Traumata noch mal verarbeiten und das gelinge wenn man stark genug sei.

Stark wird man jedenfalls wenn man gottgemäss denkt und lebt. Muss man auch werden um dämonische Angriffe endgültig abzuwehren. Ein Prozess, seine Psyche in der Wahrheit zu üben und mit ihr sie neu zu strukturieren.

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