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Christen ohne Gemeinde

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon Lambert » Mi 22. Jan 2020, 19:25

Hallo Ihr Lieben!

Nun, ich schreibe so meine Erfahrung und meiner Ansicht. Kurz zu meine Vergangenheit, ich möchte mich nicht zu lange schreiben. Zu erst ist hier, denn ich war so ein Aussteiger, wollte mich ganz und gar nicht der Gesellschaft anpassen. Also ein Freak der 80. Jahre. Denn es war die Zeit, wo mich die Frage des Lebens bewegte, warum Lebe ich, wohin geht mein Leben. Das es einen Gott gibt, war mir von Kind auf schon dar. Nur Gott war ganz weit Entfernt von mir bis Jesus mich fand. Ich war zur dieser Zeit, wie einsamer Wolf in einer Steppe, wollte mich keiner Gruppe anschließen, denn die Gesellschaft war für mich eine einzige Lüge.

Nun ich wurde ein Christ und ich kam sofort in einer Gemeinde in der ich mich wohl fühlte. Es war doch auch eine sehr lebendige Gemeinde. Wie zuvor geschrieben habe, war ich so ein Aussteiger, der sich nirgens so richtig anpassen konnte. In vielen fühlte ich mich gar nicht verstanden. Denn für Außen stehende war so ein Aussteiger schon ein schwieriger Fall, und ich wohl auch. Sicher es ist schwierig mit Aussteiger um zu gehen. Meines er achtens ist der Fehler der Gemeinde den heiligen Geist zu spielen, da kann man viele damit vergraulen. Denn oft fehlt einfach die Geduld dazu, auch bei mir selbst. Den Raum für den Geist seines Wirkens. Irgend wann hat ich die Gemeinde verlassen, und so was sollte man nicht tun :roll: , Denn eine Gemeinde ist ein Schutzraum, denn man ist der Welt ausgeliefert, die Sünde lauert in jeder Ecke. Man steht nicht mehr unter dem Wort in der Predigt und was wichtig, ist man steht nicht mehr unter der Zucht, das heißt für mich, die Ermahnung ist nicht mehr da man wird einfach Wildwuchs . Mein Problem, war einfach mein Stolz, und das ist ein Hindernis zu Demut. Ein Christ der meint ohne Gemeinde leben zu können, da habe solche einige kennen gelernt, ständig war es die Gemeinde die nicht verstand. Genau wie Adam, wo er sagte, die Eva ist schuld die mich verführt hat. Also, immer die Anderen. Wie der Herr es mir so sagte, fing ich darüber nachzudenken, da erkannte ich, es liegt nicht immer an den Anderen, sondern Jesus will mich verändern. Was Jesus mit der Gemeinde tun will, ist Seine Sache und nicht meine. Ich soll nur einzig allein auf Ihm schauen, also aufhören die ständige Schuld zu Weisung, immer der Andere:

Jeden Christen kann ich zu rufen, verlasst eure Gemeinde nicht. Denn da kommt ihr unter den Rädern der Welt und es kommt zum unschönen Ende.


Herzliche grüsse, Lambert :praisegod:
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon firebird » Do 23. Jan 2020, 12:18

Hallo Lambert,

vielen Dank für deinen eindrücklichen Erlebnisbericht. Für mich ist es unabdingbar, dass Christen welche Jesus Christus persönlich kennen in eine christliche Gemeinde gehören. Dabei ist wichtig, dass diese Gemeinde an der Liebe und an einer gesunden Lehre festhält.

Freundlicher Gruss
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon lionne » Sa 25. Jan 2020, 20:42

Kurzer Input (14 Min.!) zum Thema >>> https://www.youtube.com/watch?v=S22yFGW4Pb4
Gruss lionne
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon Gnu » Sa 25. Jan 2020, 21:37

lionne hat geschrieben:Kurzer Input (14 Min.!) zum Thema >>> https://www.youtube.com/watch?v=S22yFGW4Pb4
Gruss lionne

:applause:
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon firebird » So 26. Jan 2020, 09:21

lionne hat geschrieben:Kurzer Input (14 Min.!) zum Thema >>> https://www.youtube.com/watch?v=S22yFGW4Pb4
Gruss lionne


Liebe Lionne,

vielen Dank für den guten Vortrag den du uns per Link vermittelt hast. Gehe ich richtig mit meiner Einschätzung, dass auch du eine "Indi-Christin" bist?

Der Ausdruck "Indi-Christ" ist keineswegs negativ, wie es ja aus dem Vortrag zu hören ist. Ich war über etwa 10 Jahre halbwegs ein Indi-Christ. Doch vor 2 Monaten haben wir die Gemeinde gewechselt. Nach dem Empfang bin ich ermutigt mich wieder mehr in ein Gemeindeleben zu investieren.

Freundlicher Gruss
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon lionne » Di 28. Jan 2020, 00:03

Wenn man so sagen will, bin ich also ein Indie-Christ (oder auch Solo-Christ), nach wie vor. Habe einige Male Gemeinde-Gottesdienste besucht, konnte mich aber aus den immer noch gleichen Gründen nicht entschliessen, dort regelmässig hinzugehen.
Menschen, die eine Kirche oder Freikirche verlassen, hören in den meisten Fällen nicht auf, an Gott zu glauben - so ist das auch bei mir!
Ich arbeite quasi auf Freelancer-Basis für das Reich Gottes. :D
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon firebird » Mi 29. Jan 2020, 14:35

Hallo Lionne,

du schreibst:
lionne hat geschrieben:Wenn man so sagen will, bin ich also ein Indie-Christ (oder auch Solo-Christ), nach wie vor.


Die Referentin hat gesagt, dass ein sogenannter "Indie-Christ" kein Solochrist ist. Nach dem ich mir das Referat zusammen mit Seabird das zweite Mal anghört habe, muss ich sagen, dass ich mir eine ausführlichere Erläuterung des Unterschieds wünschen würde.

Doch ich würde sagen, dass ein Solochrist völlig auf sich selbst gestellt Christ sein will. 1.Strophe vom Mundartlied vom Solochrist:

Warum gahts dänn nöd als Solochrischt,
warum chas elei nöd gah?
Wil d’eleige ganz verlore bisch
und der niemer hälfe cha.

En Chrischt brucht de ander,
der ander brucht mich,
so hälfed mir e-nander uf em Wäg i sys Rich.


Dagegen der sogenannte "Indie Christ" hat Kontakt und Austausch mit anderen Christen. Dies jedoch nicht im Verbund einer Gemeinde. Auch für mich ist Austausch und Kontakt mit anderen Christen wichtiger als die sonntägliche Predigt-Konsumation.

Doch gerade wegen dem "und der niemer hälfe cha" oder auch ich selbst jemandem anderen helfen, darum ist für mich ein verbindlicher Gemeindeanschluss wichtig. Für Solochristen oder auch für "Indie-Christen" fühlt sich niemand verantwortlich. Sie selbst übernehmen auch keine Verantwortung.

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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon Lazar » Mi 29. Jan 2020, 23:37

firebird hat geschrieben:Doch gerade wegen dem "und der niemer hälfe cha" oder auch ich selbst jemandem anderen helfen, darum ist für mich ein verbindlicher Gemeindeanschluss wichtig.

- Für Solochristen oder auch für "Indie-Christen" fühlt sich niemand verantwortlich [1]

- Sie selbst übernehmen auch keine Verantwortung [2]


Firebird


Hi Firebird!
Dies stimmt in der Realität zwar oft bei Punkt [1], aber nicht bei Punkt [2].
Viele Christen, die sich in einer trauten Gemeinde absolut wohl und sicher fühlen, übernehmen zwar Verantwortung - aber hauptsächlich unter und für sich selbst.

Während "Solochristen" tatsächlich allein mit Christus sind - und dann plötzlich geistig die Verantwortung für die ganze Welt übernehmen wollen.

Es hat eben nicht jeder Christ dieselbe Aufgabe. Am Besten ist es natürlich, wenn man beides könnte... :))

Herzliche Grüße
Eleazar
"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
Matthäus 18, 19-20
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon jesusjünger » Di 18. Feb 2020, 22:50

Gemeinde gefunden
Hallo @alle,

ich habe nach ca. 15 Jahren ohne Gemeinde vor ca. 10 Jahren eine Gemeinde gefunden, in der ich mich zuhause fühle. Es ist eine lutherische Gemeinde, die zur geistigen Gemeindeerneuerung gehört. Ich habe zeitweilig nicht mehr daran geglaubt, dass ich eine neue Gemeinde finden werde. Die alte Gemeinde, in der ich war, war mir zu evangelikal, biblizistisch. Es waren dort sehr verletzende Geschwister in der Gemeinde, weswegen ich dort ausgetreten bin. Dazwischen lagen ca. sieben gescheiterte Versuche, in eine Gemeinde zu finden. Die jetzige Gemeinde, in der ich bin, ist die Gemeinde meiner Eltern, was mir sehr half, dort hineinzufinden. Ich glaube, dass mir Jesus geholfen hat, dort hineinzufinden.


(Aus meinem eröffneten Thread hier hineinkopiert und ab hier erweitert.)

Je länger ich in dieser Gemeinde bin, merke ich wie wichtig eine Gemeinde für einen Christen ist. Der Austausch über Glaubensfragen hilft sehr weiter. Ohne Gemeinde kann ein Christ nicht geistlich wachsen, im Gegenteil, das Glaubensleben und die Gemeinschaft mit Christus verkümmert. Schleichend entfernt man/frau sich von der Schrift und der Bibel. Das ist meine geistliche Erfahrung. Auch die Erfahrung eines Christen, der ganz allein ohne Einrichtung missionierte, half mir zum Schluss nicht mehr weiter. Ich möchte Mut machen, weiter sich auf die Suche nach einer Gemeinde zu machen. Auch wenn es Konflikte mit Gemeindemitgliedern und Geschwistern gibt, würde ich diese Gemeinde nicht wieder verlassen. Wenn es Probleme gibt für mich in der Gemeinde, würde und werde ich Seelsorge suchen bei Geschwistern und Gemeindemitgliedern.

LG
jesusjünger
Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

Psalm 23, 1

Ab dem 18.11.2009 habe ich meinen Nicknamen
von "christosamaj" in "jesusjünger" geändert.

LG jesusjünger
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon John1955 » Mi 19. Feb 2020, 23:20

jesusjünger hat geschrieben:
. Schleichend entfernt man/frau sich von der Schrift und der Bibel. Das ist meine geistliche Erfahrung. Auch die Erfahrung eines Christen, der ganz allein ohne Einrichtung missionierte, half mir zum Schluss nicht mehr weiter. Ich möchte Mut machen, weiter sich auf die Suche nach einer Gemeinde zu machen. Auch wenn es Konflikte mit Gemeindemitgliedern und Geschwistern gibt, würde ich diese Gemeinde nicht wieder verlassen. Wenn es Probleme gibt für mich in der Gemeinde, würde und werde ich Seelsorge suchen bei Geschwistern und Gemeindemitgliedern.

LG
jesusjünger

Jesus Christus einstigen Jünger beschäftigten sich ganz und gar nicht mit den damals vorliegenden Schriften, jesusjünger.
Mir erging es wie du beschriebst mit allen je konaktierten vermeintlich christlichen Gemeinden. Zu biblizistisch, zu wenig auf das Umsetzen Jesu Lehren fokussiert, was ja Sinn und Zeck gelingender Nachfolge, Errettung, Erlösung sein sollte.

Da treffe ich mich weiterhin vorzugsweise mit solchen Solochristen, direkt oder per Mail odef Skype, mit denen mich Jesus Christus auf wunderbare Weise zusammengeführt hat. Dies weil auch sie zur kleinen Herde zählen, die wie Jesus sagte auf SEINE Stimme hören.

Gruss John
Zuletzt geändert von bigbird am Do 20. Feb 2020, 10:38, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Link geflickt
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon firebird » Do 20. Feb 2020, 16:23

Lieber John1955,

du schreibst:

John1955 hat geschrieben:Zu biblizistisch, zu wenig auf das Umsetzen Jesu Lehren fokussiert, was ja Sinn und Zeck gelingender Nachfolge, Errettung, Erlösung sein sollte.


Ich glaube, dass sich die 12 Apostel sehr wohl mit den Schriften beschäftigt haben. Lies einmal sorgfältig die Evangelien und du wirst hin und wieder darauf stossen, dass Jesus aus den Schriften des alten Testaments zitiert hat. Wenn du dann weiters das neue Testament liest, stösst du auf die Briefe von Paulus. Er hat sehr wohl seine Gelehrsamkeit in den Schriften des alten Testaments in den Dienst Jesu Christi gestellt, woraus dann seine Briefe entstanden sind.

Paulus schreibt im 2.Timotheus 3 vers 16:

Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit.

Sage mir:
- woher wollen wir wissen was Jesus gelehrt hat, wenn nicht aus der Bibel?
- woher wollen wir wissen was echte Nachfolge ist, wenn nicht aus der Bibel?
- wie kann ein Mensch errettet werden, wenn er Aussagen der Bibel auf die Seite legt?

Du schreibst:

John1955 hat geschrieben: Mir erging es wie du beschriebst mit allen je kontaktierten vermeintlich christlichen Gemeinden. Zu biblizistisch, zu wenig auf das Umsetzen Jesu Lehren fokussiert,


Woher weisst du eigentlich wie eine christliche Gemeinde sein sollte? Wie steht es eigentlich mit dir, wenn es ums Umsetzen von Jesu Lehren geht? Du scheinst ja sehr perfekt zu sein. Mit deinen ausgewählten Kontakten zu Solochristen hast du ja die Alternative gefunden zu den angeblich so gebrechlichen Gemeinden.

Es ist Zeit, selbst gebasteltetes Christsein über Bord zu werfen, denn so etwas ist trügerisch. So etwas hat überhaupt gar nichts mit der kleinen Herde zu tun, welche seine Stimme hört.


Freundlicher Gruss
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon John1955 » Sa 22. Feb 2020, 11:18

Ich erinnere Dich gerne daran, firebir, dass die Jünger, die Jesus in seine Gefolgschaft berief einfache Männer waren.

firebird hat geschrieben:Lieber John1955,
Ich glaube, dass sich die 12 Apostel sehr wohl mit den Schriften beschäftigt haben. Lies einmal sorgfältig die Evangelien und du wirst hin und wieder darauf stossen, dass Jesus aus den Schriften des alten Testaments zitiert hat.


Das hat Jesus nur im Zusammenhang mit Stellen, die sein Kommen vorausgesagt haben.

firebird hat geschrieben:Wenn du dann weiters das neue Testament liest, stösst du auf die Briefe von Paulus. Er hat sehr wohl seine Gelehrsamkeit in den Schriften des alten Testaments in den Dienst Jesu Christi gestellt, woraus dann seine Briefe entstanden sind.


Die Jünger um Jesus waren alles KEINE Schriftgelehrten (wie Paulus) SIE verbreiteten die Lehren Jesus noch unter lebensbedrohlichen Umständen, wie ihr Meister zuvor. Sie liessen ihr Leben auch, um den Israeliten zu helfen, ein künftig von Sünde befreites Leben führen zu können.

Paulus, einstiger Schriftgelehrter und Christenverfolger gestand ja, dass er früher, im einstigen Judentum glaubte zerstören zu müssen was er dann selber auch verbreitete

firebird hat geschrieben:Paulus schreibt im 2.Timotheus 3 vers 16:

Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit.


Das wurde Paulus kirchenseits angedichtet. Die einst richtige Schreibweise lässt erkennen, dass -nur- Schriftenstudium an denjenigen Stellen, die dazu führen, dass jemand sich vollkommen zu einem Menschen Gottes verändert, der von diesem zu allem GUTEN WERK geschickt werden kann sich in Wahrheit um von Gott eingegebene Schrift handeln kann.

Nur mit 2. Tim 3:17 wird der Sinn von 2.Tim 3:16 wahrhaftig verstanden.

firebird hat geschrieben:Sage mir:
- woher wollen wir wissen was Jesus gelehrt hat, wenn nicht aus der Bibel?
- woher wollen wir wissen was echte Nachfolge ist, wenn nicht aus der Bibel?
- wie kann ein Mensch errettet werden, wenn er Aussagen der Bibel auf die Seite legt?


Wir haben natürlich schon seit langer Zeit die Möglichkeit, was Jesus Christus gelehrt hat auch ausserhalb der Bibel nachzulesen. Dies von gottseits inspirierten Menschen, die sich offenbar eingehend mit den Lehren Jesu in der Bibel beschäftigten.

Mir ist aufgefallen, dass viele zu biblizistisch orientierte Pastoren es versäumen liessen, seinen Zuhörern ans Herz zu legen sich Jesus Christus Anleitungen zu einem vom Bösen erlösten Leben einzuverleiben um dadurch reale und nicht nur vermeintliche Errettung zu erfahren.


firebird hat geschrieben:Du schreibst:

John1955 hat geschrieben: Mir erging es wie du beschriebst mit allen je kontaktierten vermeintlich christlichen Gemeinden. Zu biblizistisch, zu wenig auf das Umsetzen Jesu Lehren fokussiert,


Woher weisst du eigentlich wie eine christliche Gemeinde sein sollte? Wie steht es eigentlich mit dir, wenn es ums Umsetzen von Jesu Lehren geht? Du scheinst ja sehr perfekt zu sein. Mit deinen ausgewählten Kontakten zu Solochristen hast du ja die Alternative gefunden zu den angeblich so gebrechlichen Gemeinden.


Was verstehst Du unter "perfekt" sein im Umsetzen Jesus Lehren? Sie sind seit zweitausend Jahren bekannt und wohl dafür gedacht, dass Mensch sie allmählich bis vollumfänglich in sein Leben integriert, also was Jesus und später seine direkten Jünger lehrten nebst zu lesen auch anzuwenden.
Es ist Zeit, selbst gebasteltetes Christsein über Bord zu werfen, denn so etwas ist trügerisch. So etwas hat überhaupt gar nichts mit der kleinen Herde zu tun, welche seine Stimme hört.
Freundlicher Gruss
Firebird
[/quote]

Ja, deren Meinung ist man dort schon lange, wo Christen den segensreichen Sinn der wahren Nachfolge Jesu Christi erkannten, als sie aufhörten auf solche Stimmen zu hören, die ihnen einreden wollten, was so auf entsprechenden Internetseiten und in Alphakursen als einzigen Weg zu Gott, Errettung, Erlösung etc. führen soll.

Jesus zählt zu SEINEN Schafen nur jene, die auf SEINE Stimme hören und nicht auf JENE STIMMEN von Wölfen in Schafspelz, wie die damaligen Schriftgelehrten und später wohl deren Nachkömmligen der Kirchenoberen in den frühen Jahrhunderten (zur Zeit der vielen jesusfeindlichen Konzilen)

Wie sich authentisches Christsein nach Jesus Vorgaben persönlich und im Alltag auswirken sollte, wird auch in vielen christuskonformen Büchern und natürlich auch im NT klar erklärt.

Dieses an den richtigen und wichtigen Stellen gelesen bietet eine wunderbare Anleitung/Ausgangslage dafür, was für Gesinnung sich hierfür abzugewöhnen, respektive anzugewöhnen, beizubehalten ist um als neue Kreatur in Christus nurmehr Gott zu dienen.

Wie siehst Du das? Selbst gebasteltes Christsein, das mit Christi Lehren hierfür unvereinbar ist begegnete mir vorwiegend in vielerlei sogenannt christlichen Gemeinden.

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon firebird » Sa 22. Feb 2020, 21:45

Hallo John1955,

da müssen wir schon etwas genauer hinschauen.

John1955 hat geschrieben:Ich erinnere Dich gerne daran, firebird, dass die Jünger, die Jesus in seine Gefolgschaft berief einfache Männer waren.


Ja, es waren einfache Männer. Doch auch einfache Männer können die Schriften verstehen, ganz sicher dann, wenn Jesus selbst ihnen denn Sinn eröffnet.

John1955 hat geschrieben:
firebird hat geschrieben:Ich glaube, dass sich die 12 Apostel sehr wohl mit den Schriften beschäftigt haben. Lies einmal sorgfältig die Evangelien und du wirst hin und wieder darauf stossen, dass Jesus aus den Schriften des alten Testaments zitiert hat.


Das hat Jesus nur im Zusammenhang mit Stellen, die sein Kommen vorausgesagt haben.


Nicht nur solche Schriftstellen. Lies einmal die Bergpredigt.


firebird hat geschrieben:
firebird hat geschrieben:Paulus schreibt im 2.Timotheus 3 vers 16:

Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit.


Das wurde Paulus kirchenseits angedichtet. Die einst richtige Schreibweise lässt erkennen, dass -nur- Schriftenstudium an denjenigen Stellen, die dazu führen, dass jemand sich vollkommen zu einem Menschen Gottes verändert, der von diesem zu allem GUTEN WERK geschickt werden kann sich in Wahrheit um von Gott eingegebene Schrift handeln kann.


Was soll Paulus kirchenseits angedichtet worden sein?

John1955 hat geschrieben:Nur mit 2. Tim 3:17 wird der Sinn von 2.Tim 3:16 wahrhaftig verstanden.


Dem ist so.

Was meinst du mit "an denjenigen Stellen"? Denkst du, dass nur bestimmte Stellen der Bibel von Gott eingegeben sind?

John1955 hat geschrieben:
firebird hat geschrieben:Sage mir:
- woher wollen wir wissen was Jesus gelehrt hat, wenn nicht aus der Bibel?
- woher wollen wir wissen was echte Nachfolge ist, wenn nicht aus der Bibel?
- wie kann ein Mensch errettet werden, wenn er Aussagen der Bibel auf die Seite legt?


Wir haben natürlich schon seit langer Zeit die Möglichkeit, was Jesus Christus gelehrt hat auch ausserhalb der Bibel nachzulesen. Dies von gottseits inspirierten Menschen, die sich offenbar eingehend mit den Lehren Jesu in der Bibel beschäftigten.


Meinst du damit die Sekundärliteratur?

John1955 hat geschrieben:Mir ist aufgefallen, dass viele zu biblizistisch orientierte Pastoren es versäumen liessen, seinen Zuhörern ans Herz zu legen sich Jesus Christus Anleitungen zu einem vom Bösen erlösten Leben einzuverleiben um dadurch reale und nicht nur vermeintliche Errettung zu erfahren.


Ich habe schon manchen Pastoren zugehört, welche auf die Bibel fundierte Predigten gehalten haben. Oftmals haben sie mir auch ins Gewissen geredet und mich dadurch wieder neu auf die Anleitungen Jesu Christi hin orientiert. Ich kann nicht verstehen, weshalb du mit biblizistisch orientierten Pastoren Mühe hast.

John1955 hat geschrieben:
firebird hat geschrieben:Du schreibst:

John1955 hat geschrieben: Mir erging es wie du beschriebst mit allen je kontaktierten vermeintlich christlichen Gemeinden. Zu biblizistisch, zu wenig auf das Umsetzen Jesu Lehren fokussiert,


Woher weisst du eigentlich wie eine christliche Gemeinde sein sollte? Wie steht es eigentlich mit dir, wenn es ums Umsetzen von Jesu Lehren geht? Du scheinst ja sehr perfekt zu sein. Mit deinen ausgewählten Kontakten zu Solochristen hast du ja die Alternative gefunden zu den angeblich so gebrechlichen Gemeinden.


Was verstehst Du unter "perfekt" sein im Umsetzen Jesus Lehren? Sie sind seit zweitausend Jahren bekannt und wohl dafür gedacht, dass Mensch sie allmählich bis vollumfänglich in sein Leben integriert, also was Jesus und später seine direkten Jünger lehrten nebst zu lesen auch anzuwenden.



Selbstverständlich geht es darum, dass wir das was uns die Bibel lehrt, im praktischen Leben auch umsetzen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass Leute welche immer und immer wieder etwas zu bemängeln haben, sich als perfekt wähnen. Wenn es anders wäre, so würden sie ihre eigenen Defizite erkennen und mit Gott daran arbeiten.

John1955 hat geschrieben:
Firebird hat geschrieben:Es ist Zeit, selbst gebasteltes Christsein über Bord zu werfen, denn so etwas ist trügerisch. So etwas hat überhaupt gar nichts mit der kleinen Herde zu tun, welche seine Stimme hört.


Ja, deren Meinung ist man dort schon lange, wo Christen den segensreichen Sinn der wahren Nachfolge Jesu Christi erkannten, als sie aufhörten auf solche Stimmen zu hören, die ihnen einreden wollten, was so auf entsprechenden Internetseiten und in Alphakursen als einzigen Weg zu Gott, Errettung, Erlösung etc. führen soll.


Dann denkst du also, dass es noch andere Wege zu Gott gibt, neben Jesus Christus und seiner Heilstat, was im Evangelium enthalten ist?? Meines Wissens geht es in Alphakursen ums Evangelium von Jesus Christus.

John1955 hat geschrieben:Jesus zählt zu SEINEN Schafen nur jene, die auf SEINE Stimme hören und nicht auf JENE STIMMEN von Wölfen in Schafspelz,


In der Tat, SEINE Stimme zu hören ist das A und das O. Was uns Jesus zu sagen hat, ist in der gesamten Bibel enthalten. Neues und Altes Testament ist eng miteinander verflochten, darin gilt es sich zu vertiefen. Wer redlich Gott sucht wird ihn auch finden und seine Stimme kennen lernen.

John1955 hat geschrieben:Wie siehst Du das? Selbst gebasteltes Christsein, das mit Christi Lehren hierfür unvereinbar ist begegnete mir vorwiegend in vielerlei sogenannt christlichen Gemeinden.


Also ich sehe es so, dass wir alle in Gefahr sind in ein selbst gebasteltes Christsein abzudriften. Dabei sehe ich Solochristen als solche, die am Meisten gefährdet sind. Wir brauchen die persönliche Beziehung zu Gott, wir brauchen Vertrautsein mit der Bibel UND wir brauchen auch einander, bzw andere Christen die uns korrigieren, wenn wir in Gefahr sind, abzudriften. Gute Predigten halten uns auf Kurs gleichzeitig auch persönliche Kontakte zu Christen. Solches und Vieles mehr ist in vertieften christlichen Gemeinden zu finden. Es ist nicht immer angenehm dort, man bekommt nicht immer das zu hören, was man gerne möchte. Aber es lohnt sich sehr, sich diesem Weg zu stellen und dann auch, diesen Weg zu gehen.

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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon John1955 » So 23. Feb 2020, 14:00

Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit.


Das wurde Paulus kirchenseits angedichtet. Die einst richtige Schreibweise lässt erkennen, dass -nur- Schriftenstudium an denjenigen Stellen, die dazu führen, dass jemand sich vollkommen zu einem Menschen Gottes verändert, der von diesem zu allem GUTEN WERK geschickt werden kann sich in Wahrheit um von Gott eingegebene Schrift handeln kann.


Was soll Paulus kirchenseits angedichtet worden sein?
John1955 hat geschrieben:Nur mit 2. Tim 3:17 wird der Sinn von 2.Tim 3:16 wahrhaftig verstanden.


Dem ist so.
Was meinst du mit "an denjenigen Stellen"? Denkst du, dass nur bestimmte Stellen der Bibel von Gott eingegeben sind?
[/quote]


Firebird
Sen. Moderator[/quote][/quote]
Darauf wies Paulus ja genaugenommen in 2. Tim 3:16 hin, lieber firebird :Alle Schrift von Gott eingegeben bewirkt was? (oder sollte zumindest?)
2Tim 3,17 dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt.

1. Tim 6:11 Aber du, Mensch Gottes, fliehe das! Jage aber nach der Gerechtigkeit, der Frömmigkeit, dem Glauben, der Liebe, der Geduld, der Sanftmut! 12 Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, wozu du berufen bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen. 13 Ich gebiete dir vor Gott, der alle Dinge lebendig macht, und vor Christus Jesus, der unter Pontius Pilatus bezeugt hat das gute Bekenntnis, 14 dass du das Gebot unbefleckt und untadelig bewahrst bis zur Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus, 15 welche uns zeigen wird zu seiner Zeit der Selige und allein Gewaltige, der König aller Könige und Herr aller Herren, 16 der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann. Dem sei Ehre und ewige Macht! Amen.

Wo findest Du denn überhaupt Jesus Christus Stimme im AT? Dem fleischgewordenen Wort Gottes, Jesus Christus begegneten sie ab seinem Auftauchen am Jordan und nicht vorher. Jesus Christus, Sohn Gottes kam damals und gab ihnen Einsicht über den wahrhaftigen Gott. (1. Johannes 5:20)

Matthäus 11:25 Zu der Zeit fing Jesus an und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies Weisen und Klugen verborgen hast und hast es Unmündigen offenbart. 26 Ja, Vater; denn so hat es dir wohlgefallen. 27 Alles ist mir übergeben von meinem Vater, und niemand kennt den Sohn als nur der Vater; und niemand kennt den Vater als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will.

28 Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. 29 Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. 30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.


Und was das Evangelium Jesus Christus angeht, worin er ja in Wahrheit und biblisch nachweisbar Sünder dazu aufruft, umzukehren von ihrem falschen gottfernen Denken und Handeln damit dann Gott, sein Vater im Himmel die Herrschaft vom Fürsten dieser Welt übernehmen > somit REICH GOTTES aufrichten kann, das fand unsreins weder in Alphakursen noch in Predigten.

In der Bibel geht es bezüglich dem EINEN Evangelium Jesus Christus, ausnahmslos um das Reich Gottes.


Mk 1,15 und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!
Lk 4,43 Er sprach aber zu ihnen: Ich muss auch den andern Städten das Evangelium predigen vom Reich Gottes; denn dazu bin ich gesandt.
Lk 8,1 Und es begab sich danach, dass er von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf zog und predigte und verkündigte das Evangelium vom Reich Gottes; und die Zwölf waren mit ihm,
Lk 16,16 Das Gesetz und die Propheten reichen bis zu Johannes. Von da an wird das Evangelium vom Reich Gottes gepredigt, und jedermann drängt mit Gewalt hinein.




Ein Senior Mod sollte doch in Wahrheit , sowie auch Pastoren und Pfarrer, Pastoralassistenten und wer sonst noch in Kirchen, Freikirchen zu den dort ihnen zuhörenden Menschen spricht, doch nichts Anderes weiterlehren, als Jesus Christus dies getan hat.

Sogar Paulus arbeitete auf das Evangelium Reich Gottes von Jesus, des Gekreuzigten hin, dessen Lehren dem Hohen Rat ein Gräuel waren den sie deshalbt meinten raschmöglichst für immer stoppen zu müssen, damit das Volk nicht durch seine Reden verdorben würde? . Ist Dir das noch nie aufgefallen?

Apg 14,15 Ihr Männer, was macht ihr da? Wir sind auch sterbliche Menschen wie ihr und predigen euch das Evangelium, dass ihr euch bekehren sollt von diesen nichtigen Göttern zu dem lebendigen Gott, der Himmel und Erde und das Meer und alles, was darin ist, gemacht hat.


Oder warum glaubst Du wurde nun Paulus von solchen einst ihm gleichgesinnten Pharisäer verfolgt als er lehrte was er ja eben früher meine zerstören zu müssen?
Gal 1,23 Sie hatten nur gehört: Der uns einst verfolgte, der predigt jetzt den Glauben, den er einst zu zerstören suchte.


Ich bin sicher, es gibt genau deshalb immer mehr Solochristen, weil sie genau das vermissten zu hören, was Jesus Christus voraussetzt um zu erkennen dass jemand ihn wahrhaftig liebt und erkannt hat wie himmlisch es ist zu seiner kleinen treuen Herde gehören zu dürfen.

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon John1955 » So 23. Feb 2020, 14:00

Alle Schrift sei von Gott eingegeben.....wurde Paulus kirchenseits angedichtet. Die einst richtige Schreibweise lässt erkennen, dass -nur- Schriftenstudium an denjenigen Stellen, die dazu führen, dass jemand sich vollkommen zu einem Menschen Gottes verändert, der von diesem zu allem GUTEN WERK geschickt werden kann sich in Wahrheit um von Gott eingegebene Schrift handeln kann.

firebird hat geschrieben:Was soll Paulus kirchenseits angedichtet worden sein?
John1955 hat geschrieben:Nur mit 2. Tim 3:17 wird der Sinn von 2.Tim 3:16 wahrhaftig verstanden.


Dem ist so.
Was meinst du mit "an denjenigen Stellen"? Denkst du, dass nur bestimmte Stellen der Bibel von Gott eingegeben sind?


Darauf wies Paulus ja genaugenommen in 2. Tim 3:16 hin, lieber firebird :Alle Schrift von Gott eingegeben bewirkt was? (oder sollte zumindest?)
2Tim 3,17 dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt.

1. Tim 6:11 Aber du, Mensch Gottes, fliehe das! Jage aber nach der Gerechtigkeit, der Frömmigkeit, dem Glauben, der Liebe, der Geduld, der Sanftmut! 12 Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, wozu du berufen bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen. 13 Ich gebiete dir vor Gott, der alle Dinge lebendig macht, und vor Christus Jesus, der unter Pontius Pilatus bezeugt hat das gute Bekenntnis, 14 dass du das Gebot unbefleckt und untadelig bewahrst bis zur Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus, 15 welche uns zeigen wird zu seiner Zeit der Selige und allein Gewaltige, der König aller Könige und Herr aller Herren, 16 der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann. Dem sei Ehre und ewige Macht! Amen.

Wo findest Du denn überhaupt Jesus Christus Stimme im AT? Dem fleischgewordenen Wort Gottes, Jesus Christus begegneten sie ab seinem Auftauchen am Jordan und nicht vorher. Jesus Christus, Sohn Gottes kam damals und gab ihnen Einsicht über den wahrhaftigen Gott. (1. Johannes 5:20)

Matthäus 11:25 Zu der Zeit fing Jesus an und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies Weisen und Klugen verborgen hast und hast es Unmündigen offenbart. 26 Ja, Vater; denn so hat es dir wohlgefallen. 27 Alles ist mir übergeben von meinem Vater, und niemand kennt den Sohn als nur der Vater; und niemand kennt den Vater als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will.

28 Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. 29 Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. 30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.


Und was das Evangelium Jesus Christus angeht, worin er ja in Wahrheit und biblisch nachweisbar Sünder dazu aufruft, umzukehren von ihrem falschen gottfernen Denken und Handeln damit dann Gott, sein Vater im Himmel die Herrschaft vom Fürsten dieser Welt übernehmen > somit REICH GOTTES aufrichten kann, das fand unsreins weder in Alphakursen noch in Predigten.

In der Bibel geht es bezüglich dem EINEN Evangelium Jesus Christus, ausnahmslos um das Reich Gottes.


Mk 1,15 und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!
Lk 4,43 Er sprach aber zu ihnen: Ich muss auch den andern Städten das Evangelium predigen vom Reich Gottes; denn dazu bin ich gesandt.
Lk 8,1 Und es begab sich danach, dass er von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf zog und predigte und verkündigte das Evangelium vom Reich Gottes; und die Zwölf waren mit ihm,
Lk 16,16 Das Gesetz und die Propheten reichen bis zu Johannes. Von da an wird das Evangelium vom Reich Gottes gepredigt, und jedermann drängt mit Gewalt hinein.




Ein Senior Mod sollte doch in Wahrheit , sowie auch Pastoren und Pfarrer, Pastoralassistenten und wer sonst noch in Kirchen, Freikirchen zu den dort ihnen zuhörenden Menschen spricht, doch nichts Anderes weiterlehren, als Jesus Christus dies getan hat.

Sogar Paulus arbeitete auf das Evangelium Reich Gottes von Jesus, des Gekreuzigten hin, dessen Lehren dem Hohen Rat ein Gräuel waren den sie deshalbt meinten raschmöglichst für immer stoppen zu müssen, damit das Volk nicht durch seine Reden verdorben würde? . Ist Dir das noch nie aufgefallen?

Apg 14,15 Ihr Männer, was macht ihr da? Wir sind auch sterbliche Menschen wie ihr und predigen euch das Evangelium, dass ihr euch bekehren sollt von diesen nichtigen Göttern zu dem lebendigen Gott, der Himmel und Erde und das Meer und alles, was darin ist, gemacht hat.


Oder warum glaubst Du wurde nun Paulus von solchen einst ihm gleichgesinnten Pharisäer verfolgt als er lehrte was er ja eben früher meine zerstören zu müssen?
Gal 1,23 Sie hatten nur gehört: Der uns einst verfolgte, der predigt jetzt den Glauben, den er einst zu zerstören suchte.


Ich bin sicher, es gibt genau deshalb immer mehr Solochristen, weil sie genau das vermissten zu hören, was Jesus Christus voraussetzt um zu erkennen dass jemand ihn wahrhaftig liebt und erkannt hat wie himmlisch es ist zu seiner kleinen treuen Herde gehören zu dürfen.

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon Philippus » So 23. Feb 2020, 21:08

Wo findest Du denn überhaupt Jesus Christus Stimme im AT?



Jesus taucht im AT doch an vielen Stellen schon auf, am ersten sogleich im 1.Mose 3,15.
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon jesusjünger » Mo 24. Feb 2020, 10:48

firebird hat geschrieben:
Also ich sehe es so, dass wir alle in Gefahr sind in ein selbst gebasteltes Christsein abzudriften. Dabei sehe ich Solochristen als solche, die am Meisten gefährdet sind. Wir brauchen die persönliche Beziehung zu Gott, wir brauchen Vertrautsein mit der Bibel UND wir brauchen auch einander, bzw andere Christen die uns korrigieren, wenn wir in Gefahr sind, abzudriften. Gute Predigten halten uns auf Kurs gleichzeitig auch persönliche Kontakte zu Christen. Solches und Vieles mehr ist in vertieften christlichen Gemeinden zu finden. Es ist nicht immer angenehm dort, man bekommt nicht immer das zu hören, was man gerne möchte. Aber es lohnt sich sehr, sich diesem Weg zu stellen und dann auch, diesen Weg zu gehen.


Hallo Firebird,

ich finde mich in deinen Ausführungen genau und sehr wieder. Dir ist die richtige Sicht der Wahrheit durch und mit Jesus Christus wie der indische Christ Sadhu Sundar Singh sagen würde.

Liebe Grüße
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Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

Psalm 23, 1

Ab dem 18.11.2009 habe ich meinen Nicknamen
von "christosamaj" in "jesusjünger" geändert.

LG jesusjünger
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon firebird » Mo 24. Feb 2020, 21:21

Hallo zusammen,

damit wir wieder zum Thema dieses Threads zurückkehren, hier einmal die Sicht, welche von Gott an Paulus offenbart wurde, über die Gemeinde. Entsprechend Epheser 1 Verse 22 und 23:

und er hat alles seinen Füßen unterworfen und ihn als Haupt über alles der Gemeinde gegeben, die sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt,

Christus wurde seiner Gemeinde als Haupt gegeben. Die Gemeinde ist Christi Leib, sie hat nichts weniger als jene Fülle, als die Fülle welche derjenige hat, der alles in allem erfüllt. Wenn wir auf die irdischen lokalen Gemeinden schauen, dann sind noch viele extreme Gebrechlichkeiten sichtbar. Doch derjenige welcher die Fülle hat, die alles in Allen erfüllt, wird mit allen noch so extremen Gebrechlichkeiten fertig werden.

Doch derjenige welcher sich durch konstantes Fernbleiben von der Gemeinde ausschliesst, steht ausserhalb. Er mag sich wohl Christ nennen, doch er ist nicht mit dem Haupt Jesus Christus verbunden. Er steht auch nicht unter dem Schutz des Hauptes, sondern er ist dort wo die Wölfe im Schafspelz lauern. Es muss auch einmal gesagt werden, dass wahres Christsein kein Wunschkonzert ist.

John1955 hat geschrieben:Ein Senior Mod sollte doch in Wahrheit , sowie auch Pastoren und Pfarrer, Pastoralassistenten und wer sonst noch in Kirchen, Freikirchen zu den dort ihnen zuhörenden Menschen spricht, doch nichts Anderes weiterlehren, als Jesus Christus dies getan hat.


Was immer du dir vorstellst von der Lehre Jesu Christi die nicht gelehrt werden soll, bzw. getan werden soll. Doch so pauschale Aussagen in Opposition zur Gemeinde, das sind keine harmlosen Sachen.

Wohlwollende Grüsse
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon lionne » Mo 24. Feb 2020, 23:42

firebird hat geschrieben:Doch derjenige welcher sich durch konstantes Fernbleiben von der Gemeinde ausschliesst, steht ausserhalb. Er mag sich wohl Christ nennen, doch er ist nicht mit dem Haupt Jesus Christus verbunden. Er steht auch nicht unter dem Schutz des Hauptes, sondern er ist dort wo die Wölfe im Schafspelz lauern. Es muss auch einmal gesagt werden, dass wahres Christsein kein Wunschkonzert ist.

...und damit, mit diesem Posting, hat sich der Kreis geschlossen und wir sind wieder beim Ausgangsposting vom 15. Feb 2016 dieses Threads gelandet!
Mit dem heutigen Posting ist also auch die Frage des Ausganspostings ("Sind solche Christen, weil sie in keine Gemeinde gehen, mehr den Attacken Satans ausgesetzt, sozusagen 'attackierbarer' als Christen, die regelmässig in die Gemeinde gehen?") beantwortet! :D
Nun gut: Ich bin immer noch 'on the path'... Ich spüre (nach wie vor) eine Inkongruenz zu dem was ich sehe, was ich in mir spüre und leider auch was ich erlebe... Z.B anlügen, ohne rot zu werden, von sog. Geschwistern, die jeden Sonntag in den GoDi gehen... :oops: Das passt einfach nicht zusammen. Selbstverständlich sind das (hoffentlich!) Ausnahmen, aber wer weiss da schon genau "Wer, wie, was?"
Gruss lionne
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon firebird » Di 25. Feb 2020, 10:56

lionne hat geschrieben: Nun gut: Ich bin immer noch 'on the path'... Ich spüre (nach wie vor) eine Inkongruenz zu dem was ich sehe, was ich in mir spüre und leider auch was ich erlebe... Z.B anlügen, ohne rot zu werden, von sog. Geschwistern, die jeden Sonntag in den GoDi gehen... :oops: Das passt einfach nicht zusammen. Selbstverständlich sind das (hoffentlich!) Ausnahmen, aber wer weiss da schon genau "Wer, wie, was?"


Hallo Lionne,

das mit der Inkongruenz die du beschreibst, das ist tatsächlich so. Dies habe ich auch ordentlich heftig erlebt. Dies kann man sogar auch bei Prediger oder Gemeindeleiter erleben. Aber wir orientieren uns doch nicht am schlechten Beispiel. Gehen wir doch jenen Weg der uns durch das Bibelwort vorgegeben ist und achten wir bei uns selbst doch sorgfältig auf Kongruenz.

Freundlicher Gruss
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon lionne » Di 25. Feb 2020, 12:52

Ich orientiere mich (natürlich) am Wort Gottes: >>> Matthäus 18,20

Das Leben (mein Leben?) ist zu kurz und ich habe noch viele "Pendenzen", muss noch viele Sachen 'erledigen' (mit Gottes Hilfe!). Da habe ich keine Zeit zu vergeuden mit Gemeindestreitereien, (unnötigen) Konflikten, die auch z.B. aus Neid, Missgunst und Eifersucht entstehen (Diese Eigenschaften habe ich mit Gottes Hilfe schon lange, lange abgelegt).
Ich bin ein harmoniebedürftiger Mensch und solche 'unschönen Sachen', wie sie in gewissen Gemeinden auflaufen, brauche ich einfach nicht und will ich einfach nicht.
Gruss lionne
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon Thelonious » Di 25. Feb 2020, 13:04

Ich kann nur jedem / jeder aus vollstem Herzen empfehlen, sich einer Gemeinde anzuschliessen. Sonst besteht die Gefahr, dass man bezüglich des Glaubenslebens zu sehr "im eigenen Saft kocht", es zu Irrwegen kommt.

Und natürlich: der Austausch, die Gemeinschaft mit anderen Christen.

Bitte lasst Euch hierzu nicht von Enttäuschungen entmutigen.

VG
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon lionne » Di 25. Feb 2020, 13:05

Mit deinem Posting (firebird) vom 24.2.2020 hast du ja die Frage aus dem Ausgangsposting des Threads beantwortet: Christen, die in keine Gemeinde gehen, sind sozusagen (schutzlos) den Wölfen, bzw. den Wölfen im Schafspelz ausgeliefert.
Ich gehe davon aus, dass es da schon noch andere Meinungen gibt. Aber eben: Dieser Thread hat auch wiederum die Tendenz, ins Unendliche auszuufern.
Ich lass es gut sein!
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon lionne » Di 25. Feb 2020, 13:14

Thelonious hat geschrieben:Ich kann nur jedem / jeder aus vollstem Herzen empfehlen, sich einer Gemeinde anzuschliessen. Sonst besteht die Gefahr, dass man bezüglich des Glaubenslebens zu sehr "im eigenen Saft kocht", es zu Irrwegen kommt.

Im Umkehrschluss heisst das also: Wer sich einer Gemeinde anschliesst, bannt sozusagen die Gefahr, auf Irrwege zu gelangen und sich quasi 'seinen eigenen Glauben zu basteln'.
Wenn das nur so simpel wäre! Ist es aber nicht >>> Da hat, glaube ich, jeder und jede selber genügend Beispiele (aus den verschiedenen Gemeinden), die das Gegenteil beweisen.
LG lionne
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon Thelonious » Di 25. Feb 2020, 16:24

lionne hat geschrieben:
Thelonious hat geschrieben:Ich kann nur jedem / jeder aus vollstem Herzen empfehlen, sich einer Gemeinde anzuschliessen. Sonst besteht die Gefahr, dass man bezüglich des Glaubenslebens zu sehr "im eigenen Saft kocht", es zu Irrwegen kommt.

Im Umkehrschluss heisst das also: Wer sich einer Gemeinde anschliesst, bannt sozusagen die Gefahr, auf Irrwege zu gelangen und sich quasi 'seinen eigenen Glauben zu basteln'.
Wenn das nur so simpel wäre! Ist es aber nicht >>> Da hat, glaube ich, jeder und jede selber genügend Beispiele (aus den verschiedenen Gemeinden), die das Gegenteil beweisen.
LG lionne


So simpel ist es natürlich wirklich nicht und so simpel wie Du, lionne, es herausliest, meinte ich es auch keinesfalls.

Die "Werthaltigkeit" von Gemeinden prüft man anhand der Schrift (das man da auch mal Kompromisse eingehen muss, weiß ich auch aus eigener Erfahrung. Und die optimale Gemeinde gibt es (vermutlich) sowieso nicht. Nur ein Solo-Christentum kann auf Dauer nichts werden, so sehe ich es. In könnte mir das jedenfalls nicht vorstellen. Die Gefahr ist zumindest sehr groß, dass man so auf Dauer entweder lau oder sektiererisch wird. Siehst Du, lionne, seht Ihr diese Gefahr so wirklich nicht?

Gruß
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon John1955 » Mi 26. Feb 2020, 09:18

lionne hat geschrieben:Ich orientiere mich (natürlich) am Wort Gottes: >>> Matthäus 18,20

Das Leben (mein Leben?) ist zu kurz und ich habe noch viele "Pendenzen", muss noch viele Sachen 'erledigen' (mit Gottes Hilfe!). Da habe ich keine Zeit zu vergeuden mit Gemeindestreitereien, (unnötigen) Konflikten, die auch z.B. aus Neid, Missgunst und Eifersucht entstehen (Diese Eigenschaften habe ich mit Gottes Hilfe schon lange, lange abgelegt).
Ich bin ein harmoniebedürftiger Mensch und solche 'unschönen Sachen', wie sie in gewissen Gemeinden auflaufen, brauche ich einfach nicht und will ich einfach nicht.
Gruss lionne


Deshalb, also haargenau aus den selben Gründen und Gedanken heraus lionne, geniesse auch ich das Leben als Christ ohne Gemeindezugehörigkeit. Denn ich erlebte überall genau das selbe wie Du beschrieben hast.

Ohne solch negativen Einflüssen, ist zumindest meine persönliche liebgewordene Erfahrung, kann ich mich viel besser auf das Wesentliche meiner Jüngerschaft Jesu Christi einlassen und erkennen wo Gott mich wie weshalb hinführt oder Mitmenschen zu mir.

Gruss John
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon John1955 » Mi 26. Feb 2020, 09:44

Thelonious hat geschrieben:Ich kann nur jedem / jeder aus vollstem Herzen empfehlen, sich einer Gemeinde anzuschliessen. Sonst besteht die Gefahr, dass man bezüglich des Glaubenslebens zu sehr "im eigenen Saft kocht", es zu Irrwegen kommt.

Und natürlich: der Austausch, die Gemeinschaft mit anderen Christen.
Bitte lasst Euch hierzu nicht von Enttäuschungen entmutigen.

VG
Thelonious


Also ausserhalb von jedwelchen Gemeinden Thelonious, bin ich befreit, erlöst von einstigen Enttäuschungen in solchen, die sich absolut nicht als Lichter erwiesen.

Auf Irrwegen respektive dem breiten Weg befinden sich doch solche Gemeindeglieder, die noch Neid oder Eifersucht in ihren Worten hinter dem Rücken einer Glaubensschwester oder Glaubensbruder erkennen lassen und nachweislich faule Ausreden hervorbringen, wenn dann solche um Hilfe ausserhalb der Gemeinde bitten.

Darum waren für mich diese Worte von Paulus hilfreich für meinen Entschluss nur noch mit solchen Christen zu kommunizieren, die auch aus dem selben Grund keiner Gemeinde mehr angehören wollen.

2. Tim2:21 Wenn nun jemand sich reinigt von solchen Leuten, der wird ein Gefäß sein zu ehrenvollem Gebrauch, geheiligt, für den Hausherrn brauchbar und zu allem guten Werk bereitet. 22 Flieh die Begierden der Jugend! Jage aber nach der Gerechtigkeit, dem Glauben, der Liebe, dem Frieden mit allen, die den Herrn anrufen aus reinem Herzen.

23 Aber die törichten und ungezogenen Fragen weise zurück; denn du weißt, dass sie nur Streit erzeugen. 24 Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streitsüchtig sein, sondern freundlich gegen jedermann, im Lehren geschickt, einer, der Böses ertragen kann 25 und mit Sanftmut die Widerspenstigen zurechtweist. Vielleicht hilft ihnen Gott zur Umkehr, die Wahrheit zu erkennen 26 und wieder nüchtern zu werden aus der Verstrickung des Teufels, von dem sie gefangen sind, zu tun seinen Willen.


Den letzen Satz baue ich immer mal wieder als Bitte in mein Abend-Gebet ein und denke dann bewusst an alle, die noch durch Neid und Unzufriedenheit zu teuflisch inspirierten boshaften Worten oder Blicken verführt werden können.

Gruss John
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon John1955 » Mi 26. Feb 2020, 10:02

Thelonious hat geschrieben: Nur ein Solo-Christentum kann auf Dauer nichts werden, so sehe ich es. In könnte mir das jedenfalls nicht vorstellen. Die Gefahr ist zumindest sehr groß, dass man so auf Dauer entweder lau oder sektiererisch wird. Siehst Du, lionne, seht Ihr diese Gefahr so wirklich nicht?

Gruß
Thelonious


Oftmals ist genau das Gegenteil der Fall Thelonious. Sektierirische Tendenzen zeigen sich doch nicht selten in solchen Gemeinden, in denen Machtmissbrauch geschieht.

https://www.geistlicher-missbrauch.ch/?10_Merkmale

Ich wurde von einem andern Solo-Christen auf diese sehr aufschlussreiche Seite hingewiesen. Solche Machenschaften haben er seine Frau und schon viele andern Christen erlebt. Wo solcherlei stattfindet hat der Geist Christi wahrhaft nichts zu melden.

Gruss John
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon Thelonious » Mi 26. Feb 2020, 17:10

Das ist leider völlig falsch. Du kannst jetzt nicht allen Ernstes sektiererische Gemeinden (die es zweifellos gibt) als diesbezüglichen Verhaltensmaßstab nehmen, John.

Noch mal : b i t t e sucht Euch p a s s e n d e Gemeinden. Und b i t t e wendet Euch diesbezüglich von dem ab, welches bibelkonträr ist. Die schlechteste aller Möglichkeiten ist eine Gemeinde-"Abstinenz". DIese (und allein diese) Verhaltensweise ist bibelkonform.

Lasst Euch dazu bitte motivieren. Danke!

VG
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon Thelonious » Mi 26. Feb 2020, 17:26

Hallo,

noch mal - sicherheitshalber - basics zur Thematik "Gemeinde".

Das biblische Verständnis dazu ist, dass dieses die Gesamtheit derer ist, die Jesus - wahrer Gott und wahrer Mensch - als den Christus (und damit als ihren Erlöser) anerkennen.

Dieses treffen sich regelmässig (u.a.) zum Gottesdienst und haben auch sonst Gemeinschaft untereinander. Zur Aufnahme in die Gemeinde gehört die Taufe. Das Bewusstsein dieser Einheit in Christus ist also ein besonderes Merkmal der Gemeinde.

Natürlich gibt es Übergangsphasen und ähnliches (man löst sich aus welchen Gründen auch immer von einer Gemeide, ist auf der Suche nach einer neuen Gemeinschaft etc.etc.). Aber dieser gemeindelose Zustand ist alles andere als die Normalität. Bitte macht Euch dessen bewusst.

Gruß
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon Philippus » Mi 26. Feb 2020, 23:07

Noch mal : b i t t e sucht Euch p a s s e n d e Gemeinden. Und b i t t e wendet Euch diesbezüglich von dem ab, welches bibelkonträr ist. Die schlechteste aller Möglichkeiten ist eine Gemeinde-"Abstinenz". DIese (und allein diese) Verhaltensweise ist bibelkonform.

Lasst Euch dazu bitte motivieren. Danke!

VG
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Da gibt es wohl leider viel Not in den Gemeinden. Wir hatten Bibelstunden angeboten, wo jemand, der schon länger als 12Jahre teilgenommen hatte, nach seinem Austritt sinngemäß bekundete: alles Blödsinn, was in der Bibel steht, ich glaube kein Wort davon, das hat sich irgendein Mensch so ausgedacht.
Er hatte immer noch nicht verstanden, dass die Bibel Offenbarung und nicht Märchen ist.
Dann hatten wir einen angeblich bei den Zeugen Jehovas ausgetretenen Mann in der Bibelstunde, der die nach ein paar Sitzungen wieder enttäuscht verlassen hatte, weil wir von der Hölle gesprochen hatten und von der Dreieinigkeit, die Existenz beider wird ja von den Zeugen Jehovas abgelehnt, er hatte sich also offensichtlich geistig noch lange nicht von den ZJ verabschiedet.
Zuletzt geändert von bigbird am Mi 26. Feb 2020, 23:56, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Quote geflickt, bitte sorgfältig zitieren!
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon Thelonious » Do 27. Feb 2020, 18:21

Philippus, wenn man will, findet man für wirklich alles Negativbeispiele. Aber das kann es doch nicht sein. Natürlich hat die Gemeinde auch mal "Flecken und Runzeln" und - wenn das alles dort nachweislich nicht auf biblischem Fundament steht, dann kann man sich nur individuell abwenden.

Aber nichtsdestotrotz ist das richtige Biotop ;) für einen Christenmenschen die Gemeinde.

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