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Christen ohne Gemeinde

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: doro

Christen ohne Gemeinde

Beitragvon lionne » Mo 15. Feb 2016, 20:44

Wie seht ihr diese Sache; es gibt ja viele Christen, die nicht in eine Gemeinde gehen (werden ab und an auch 'Solochristen' genannt). Sind solche Christen, weil sie in keine Gemeinde gehen, mehr den Attacken Satans ausgesetzt, sozusagen 'attackierbarer' als Christen, die regelmässig in die Gemeinde gehen.
Hier ein Artikel als Diskussionsgrundlage
>>> http://www.jesus.ch/information/glaube/ ... _sein.html
Was denkt ihr darüber?
LG lionne
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon Thelonious » Mo 15. Feb 2016, 21:01

Hallo Lionne,

Christsein und Gemeinde, dass gehört absolut zusammen.

Natürlich kann es mal (Übergangs-)Phasen geben, wo so ein gemeindeloser Zustand eine Zeit lang auch angebracht sein kann, dass sollte aber besser nur eine ganz kurze Weile so sein. Wir alle benötigen die Gemeinsschaft mit anderen Chstisten, den Austausch, ggf. das Korrektiv.

LG
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon Johelia » Mo 15. Feb 2016, 22:59

lionne hat geschrieben:Wie seht ihr diese Sache; es gibt ja viele Christen, die nicht in eine Gemeinde gehen (werden ab und an auch 'Solochristen' genannt). Sind solche Christen, weil sie in keine Gemeinde gehen, mehr den Attacken Satans ausgesetzt, sozusagen 'attackierbarer' als Christen, die regelmässig in die Gemeinde gehen.
Hier ein Artikel als Diskussionsgrundlage
>>> http://www.jesus.ch/information/glaube/ ... _sein.html
Was denkt ihr darüber?
LG lionne


Liebe Lionne,

Zugegebenermassen bin ich nach deiner Definition im Moment ein Solochrist. 8-)
Wir sind Umgezogen und unsere alte Gemeine wo wir fast 10 Jahre waren, ist nun mehrere Stunden weit weg. Seither haben wir verschiedene Gemeinden beschnuppert, haben uns aber noch nicht festgelegt.

Wir möchten in eine Gemeinde aber hauptsächlich wegen der Gemeinschaft und nicht unbedingt wegen der Predigt. Da haben wir genug tollen Zugang. Die Menschen sind uns in einer Gemeinde wichtig und die möchten wir uns wirklich gut anschauen, den wir hatten einige stark Laodiziöse Erfahrungen in der Schweiz.

Wir haben nun eine favorisierte Gemeinde und werden dort vermehrt reinschauen und die Menschen spühren.

Und nein, wir fühlen uns keineswegs von Satan stärker bedrängt. Er probiert's zwar immer wieder doch er hat ja nichts das er uns bieten könnte.

Liebe Grüsse
Johel
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon Lepitoptera » Mo 15. Feb 2016, 23:02

Thelonious hat geschrieben:Hallo Lionne,

Christsein und Gemeinde, dass gehört absolut zusammen.

Natürlich kann es mal (Übergangs-)Phasen geben, wo so ein gemeindeloser Zustand eine Zeit lang auch angebracht sein kann, dass sollte aber besser nur eine ganz kurze Weile so sein. Wir alle benötigen die Gemeinsschaft mit anderen Chstisten, den Austausch, ggf. das Korrektiv.

LG
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Natürlich ist es wunderschön, wenn man in eine Gemeinde gehen kann, in der man sich wohlfühlt und auf viele Gleichgesinnte trifft. Aber das können nicht alle! Ich gehöre leider auch zu, sagen wir mal, dieser "Randgruppe", die das nicht kann, aber die Einzige bin ich vermutlich nicht.

Aus beruflichen Gründen bin ich dann, wenn viele von euch in den Gottesdienst gehen können, nämlich am arbeiten! Und habe ich einmal frei an einem Sonntag, dann bin ich am Sonntagvormittag, wenn die Gottesdienste in der Regel hauptsächlich stattfinden, noch am schlafen, weil ich vom Dienst her erst in den frühen Morgenstunden ins Bett gekommen bin! Deshalb höre ich mir von meiner Lieblingsgemeinde die Gottesdienste auf der Homepage im Predigtarchiv an! Weil ich NICHT LIVE dabei sein kann!

Genau. (Matthäus 18,20) Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter euch. Also ist Jesus auch anwesend, wenn ich mit meinem Mann zusammen die Bibel studiere und über sein Wort rede. Und weil mir natürlich das Zusammensein mit anderen Christen fehlt, bin ich zum Beispiel hier im Forum! Und ich glaube nicht, dass Jesus mich jetzt verurteilt, weil ich nicht mit anderen den Gottesdienst besuchen kann, weil es aus beruflichen Gründen nun mal nicht anders geht...
Barmherzigkeit ist es, etwas nicht zu bekommen, das wir verdient hätten (Tod). Gnade ist es, etwas zu bekommen, das wir nicht verdient hätten (Himmel). Danke Jesus!
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon lionne » Di 16. Feb 2016, 11:34

Lepitoptera hat geschrieben:Und ich glaube nicht, dass Jesus mich jetzt verurteilt, weil ich nicht mit anderen den Gottesdienst besuchen kann, weil es aus beruflichen Gründen nun mal nicht anders geht...

Das glaube ich definitiv auch nicht. Der Herr kennt dein Herz und er weiss alles (wie, warum, wieso). Es ging mir bei meiner Frage vor allem darum, dass man 'als Solochrist' eben alleine dasteht und man hat mir gesagt, dass ich eben als 'Solochrist' durch diesen Umstand, (dass man keine Gemeinde im Rücken hat,) eine 'leichte Beute' für Satan ist...und entsprechend auch attackiert wird
(>>>der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, welchen er verschlinge, 1. Petrus 5,8). Quasi ist man alleine ohne die 'Herde' und wie wir auch in der Natur sehen: das Tier, das sich von der Herde entfernt, ist dann für das Raubtier eine leichte Beute). Das andere ist: Dass man Gott nicht gehorcht, dass man also ungehorsam ist, wenn man nicht in eine Gemeinde geht (nicht so wie du, Lepitoptera, sondern wenn man eben ganz locker in den Godi gehen könnte, aber trotzdem zu Hause bleibt und sich beispielsweise den Gottesdienst einer Gemeinde im livestream ansieht.
(Vor einigen Jahren war es mir beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich, den Godi zu besuchen und da habe ich die Möglichkeiten im Internet in Anspruch genommen.)
Danke für die bisherigen Antworten.
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon lionne » Mi 17. Feb 2016, 13:01

Ich werde jetzt das Buch "Der Schrei der Wildgänse", das ich in meiner Büchersammlung habe, (nochmals) lesen; ich erhoffe mir dadurch 'neue Erkenntnisse' im Hinblick auf die "Gemeinde".
http://www.koelnerstadtmission.de/index ... eturn=true
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon firebird » Mi 17. Feb 2016, 16:10

Liebe Lionne,

das Buch "Der Schrei der Wildgänse" habe ich auch gelesen. So wie ich dieses Buch in Erinnerung habe, werden Missstände in den allgemeingängigen und traditionellen Gemeindestrukturen aufgedekt. In Erinnerung habe ich auch, dass es auch darum geht den Horizont für das was eben auch Gemeindeleben ist zu erweitern. Dabei geht es vor allem darum, aufzuzeigen dass in einer gesunden Gemeinde ein Geben und Nehmen stattfindet.

---------------------

Viele Leute gehen in eine Gemeinde um sich bedienen zu lassen. Wenn man dann nicht das bekommt, was man erwartet oder sogar fordert, dann wird gemotzt. Früher oder später sucht man sich dann eine andere Gemeinde, wo dann das Spiel von Neuem beginnt. So ist das eben, es sind immer die Andern schuld, man hinterfrägt nie seine eigene Einstellung zur Gemeinde. Ich habe dies nicht auf Dich gezielt geschrieben, es ist einfach so meine allgemeine persönliche Feststellung.

Freundlicher Gruss
Firebird


lionne hat geschrieben:Ich werde jetzt das Buch "Der Schrei der Wildgänse", das ich in meiner Büchersammlung habe, (nochmals) lesen; ich erhoffe mir dadurch 'neue Erkenntnisse' im Hinblick auf die "Gemeinde".
http://www.koelnerstadtmission.de/index ... eturn=true
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon lionne » Mi 17. Feb 2016, 21:25

firebird hat geschrieben:Ich habe dies nicht auf Dich gezielt geschrieben, es ist einfach so meine allgemeine persönliche Feststellung.

Das habe ich auch nicht so empfunden; habe mich absolut nicht betroffen gefühlt. :)
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon Adam » Mi 2. Mär 2016, 07:23

Hallo lionne,

du hast eine sehr interessante Frage gestellt, über die ich mehrere Tage intensiv nachgedacht habe.
Ist ein Solochrist angreifbarer als ein Gemeindechrist?
Auf den ersten Blick würde man sagen: Aber ja, natürlich. Ein Schaf, das sich von der Herde entfernt hat, wird mit einer sehr viel höheren Wahrscheinlichkeit vom Wolf verschlungen, als ein Herdenschaf.
Aber was ist, wenn sich in die Gemeindeherde Wölfe im Schafspelz geschlichen haben? Siehe Diskussion Papstlehre.
Geht man nicht sonntags offen für die Predigt zur Kirche?
Sind Gemeindeschafe dann nicht offener für Irrlehren? Für die Verführung Satans, weil man einfach hin – und/oder aufnimmt, ohne zu hinterfragen? Hauptsache Gemeinschaft? Damit eröffnet sich die Frage, was wichtiger ist. Das Wort oder die Gemeinschaft?
Als Solochrist (was auch ich bin), weiß man, dass man alleine steht und sucht noch mehr die Nähe zu Christus.
Gemeindechristen hingegen, sehen meistens alles nicht ganz so eng…jedenfalls die, die ich kenne.
Wer ist also angreifbarer? Der Solochrist oder der Gemeindechrist der „nur“ die Gemeinschaft sucht?
Daraus resultiert dann die Frage, ob ein Gemeindeschaf in der Herde bleiben sollte, wenn es den Wolf erkannt hat, bzw. wie definiert sich Gemeinde 2016. Aber das würde jetzt den Ramen sprengen.

Meine Antwort auf deine Frage, ob der Solochrist angreifbarer ist, lautet so mit ganz klar Janein ;).

Frieden sei mit dir
Denn was ich dir jetzt offenbare, wird nicht sofort eintreffen, sondern erst zur festgesetzten Zeit. Es wird sich ganz bestimmt erfüllen, darauf kannst du dich verlassen. Warte geduldig, selbst wenn es noch eine Weile dauert!
Habakuk 2,3 (HFA)
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon lionne » Mi 2. Mär 2016, 11:01

Danke, Adam, für Deine Antwort. Das Wort Gottes sagt uns ja, dass wir Gemeinschaft haben sollen mit anderen Christen (Geschwistern)... das leuchtet mir ein. Was mir aber nicht einleuchtet, ist dass mir eine Gemeinschaft - wie ich sie kennengerlernt habe - nun auf meinem Weg mit Christus weiterhelfen kann. Manche Gemeinden sind (mit Verlaub) zu einem simplen 'Freizeitverein' mutiert. Ich wollte beispielsweise mal ein Gebetsanliegen in die Gebetskette 'eingeben' und da hat man mir gesagt, dass dann halt da sehr viel Persönliches mit hinein gegeben wird... - ich habe dann darauf verzichtet und stand dann halt (wieder mal) alleine vor Gott an seinem Gnadenthron. :|
Es ist mir schon klar: die perfekte Gemeinde gibt es (hier auf Erden) nicht. Trotzdem ist 'Gemeinde' für micht etwas anderes als das, was ich bisher erlebt habe...(jedoch kein Grund, nicht weiter auf dem Weg mit Christus zu gehen....>>> Du folge mir nach...)
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon firebird » Mi 2. Mär 2016, 11:52

Liebe Lionne, liebe Adam,

auch ich beschäftige mich schon seit Jahren mit Fragen der Gemeindezugehörigkeit. Bis vor etwa 6 Jahren war ich noch ein überzeugtes Gemeindemitglied. Jetzt gehöre ich noch zu jener Gemeinde, bewege mich allerdings bezüglich Gemeindeleben ziemlich an der Peripherie.

Dies ist mitunter auch dadurch gekommen, weil sich in jener Gemeinde Fehlentwicklungen immer mehr etabliert haben. Aus diesem Grund verstehe ich Eure Haltungen sehr gut.

Doch ich sehe auch für den "Solochrist" Gefahren:

Um die Gefahr mit einem Wort zu nennen: Subjektivismus

Man ist dadurch sehr in Gefahr sich in die eigene Gotteserkenntis zu verbohren. Die eigene Gotteserkenntnis wird zum Massstab gemacht mit dem man über alles misst. Unsere eigene Erkenntnis ist nur ein lückenhaftes Puzzle. Doch vielleicht hat eben der andere Glaubensbruder in der Gemeinde, jenes Puzzleteil das mir noch fehlt.

Freundlicher Gruss
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon Johelia » Mi 2. Mär 2016, 22:58

firebird hat geschrieben:auch ich beschäftige mich schon seit Jahren mit Fragen der Gemeindezugehörigkeit. Bis vor etwa 6 Jahren war ich noch ein überzeugtes Gemeindemitglied. Jetzt gehöre ich noch zu jener Gemeinde, bewege mich allerdings bezüglich Gemeindeleben ziemlich an der Peripherie.

So hat es in meiner Beziehung zu meiner alten Gemeinde auch angefangen, als ich feststellte, dass viel "Heiligkeit" bei vielen Gemeindemitgliedern hauptsächlich Eigennutz und nicht Glaube war. Es ging um Status, Gründerfamilien und Ansehen und nicht um Gott. :shock:

firebird hat geschrieben:Doch ich sehe auch für den "Solochrist" Gefahren:.....

Auch wenn ich wegen Kantonswechsel momentan "Solochrist" bin, sehe ich die Gefahren von verbohren in eigener Gotteserkenntnis überhaupt nicht, da ich seit Jahren meine Lehre schon aus Internationalen Quellen wie meiner früheren Bibelschule, und sehr guten renommierten Predigern erhalte. Das ist Korrektur genug um nicht in Eigenbrötelei oder Verbohrtheit zu verfallen. Diese Tiefe der Erkenntnis muss eine Gemeinde erstmals bieten können.

Ein paar Worte gegen den Begriff "Solochrist":
Als Christ ist man niemals solo! :pray:
Jesus Christus und der Heilige Geist sind jederzeit in und um uns. Ich bin in täglichem Kontakt mit meinem Vater und spüre täglich die grossen und kleinen Dinge die ER in meinem Leben bewirkt. ER führt und leitet und korrigiert mich mit einer Liebe, Geduld und Beharrlichkeit, wie das Menschen niemals könnten.
Ich gehöre zum Leibe Christi und bin auch ohne irdische Kirche niemals ohne Gemeinde!! :praise:

Liebe Grüsse Johel
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon Lepitoptera » Do 3. Mär 2016, 14:34

Johelia hat geschrieben:
firebird hat geschrieben:
Ein paar Worte gegen den Begriff "Solochrist":
Als Christ ist man niemals solo! :pray:
Jesus Christus und der Heilige Geist sind jederzeit in und um uns. Ich bin in täglichem Kontakt mit meinem Vater und spüre täglich die grossen und kleinen Dinge die ER in meinem Leben bewirkt. ER führt und leitet und korrigiert mich mit einer Liebe, Geduld und Beharrlichkeit, wie das Menschen niemals könnten.
Ich gehöre zum Leibe Christi und bin auch ohne irdische Kirche niemals ohne Gemeinde!! :praise:


Das finde ich sehr schön geschrieben! :umarm: Geht mir auch so. Ich höre mir zwar sehr gerne Predigten an, halt via Internet, da ich nicht live dabei sein kann, aber das Allerwichtigste ist für mich, direkt die Meinung von Jesus zu hören. Ich glaube daran, dass Jesus jeden einzelnen als Individuum behandelt und betrachtet und dass es gewisse Dinge gibt, die nur auf jemanden persönlich zutreffen...
Barmherzigkeit ist es, etwas nicht zu bekommen, das wir verdient hätten (Tod). Gnade ist es, etwas zu bekommen, das wir nicht verdient hätten (Himmel). Danke Jesus!
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon firebird » Do 3. Mär 2016, 18:37

Johelia hat geschrieben:Ein paar Worte gegen den Begriff "Solochrist":
Als Christ ist man niemals solo! :pray:
Jesus Christus und der Heilige Geist sind jederzeit in und um uns. Ich bin in täglichem Kontakt mit meinem Vater und spüre täglich die grossen und kleinen Dinge die ER in meinem Leben bewirkt. ER führt und leitet und korrigiert mich mit einer Liebe, Geduld und Beharrlichkeit, wie das Menschen niemals könnten.


Liebe Lepitoptera,

vorweg eine kleine Korrektur, die oben zitierten Worte gegen den Begriff "Solochrist" hat Johelia geschrieben, nicht der Firebird. Was Johelia schreibt ist in sich schon richtig. Doch diese Wahrheit darf nicht gegen ein Leben in einer christlichen Gemeinschaft ausgespielt werden.

Lepitoptera hat geschrieben: Ich höre mir zwar sehr gerne Predigten an, halt via Internet, da ich nicht live dabei sein kann


Ich sehe das als weitverbreiteter Irrtum, dass Gemeindezugehörigkeit heisst, dass man am Sonntag mehr oder weniger regelmässig in den Gottesdienst geht und sich eine Predigt anhört. Doch so ein kommen und wieder gehen, das auch anonym geschehen kann. In manchen weltlichen Vereinen hat man mehr Gemeinschaft, als bei einer so mageren Gemeindezugehörigkeit.

Ein Leben in einer christlichen Gemeinschaft sollte so persönlich wie möglich sein. Ideal wäre es, wenn in solchen Gemeinschaften Freundschaften wachsen könnten.Wo man
die grossen und kleinen Dinge die ER täglich in meinem Leben bewirkt,
mit anderen teilen könnte.

Heute betrachte ich den Einstieg in eine christliche Gemeinde über einen Hauskreis als der geeignetere Weg, als dass man an einem Sonntagmorgen gleich mit einer grösseren Menschenmange konfrontiert ist.

So weit einmal ein paar Worte aus meinem Fundus

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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon Lepitoptera » Do 3. Mär 2016, 19:52

Hey Firebird

Entschuldige bitte, habe demfall nicht alles korrekt aus Johelias Zitat ausgeschnitten und deshalb war dein Namen noch hängengeblieben...

Das was du sagst, macht alles Sinn, aber es ist nicht immer so einfach. Der Grund, warum ich nicht live in den Gottesdienst gehen kann am Sonntag morgen, habe ich ja schon geschildert.

Nun schreibst du von einer Hauszelle. Das ist sicher eine gute Sache. Ich war kurz auch einmal in einer gewesen. Mittlerweile wohne ich an einem völlig anderen Ort. Ich habe keine Beziehung mehr zum alten Ort. Es ist nicht so einfach, an einem neuen Ort wieder solch einen Anschluss zu finden. Gerade wenn man so ist wie ich, sehr schüchtern was neue Kontakte betrifft, sehr zurückgezogen, einzelgängerisch. Ich bin nicht der Typ, der einfach so auf neue Leute zugehen kann; hey das bin ich und dann gleich noch; glaubt ihr an Jesus? Wollen wir eine Hauszelle gründen? Wer sich das getraut, alle Achtung, ich gehöre nicht zu dieser Sorte Leute. Mir fällt es grundsätzlich schon genug schwer, auf fremde Leute zuzugehen und auch noch gleich auf den Glauben sprechen zu kommen, nein, bedauere. Das geht für mich nicht. Deshalb kenne ich praktisch gar keine bekennende Christen und somit ist meine Hauszelle mein Mann, Jesus und ich...
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon firebird » Fr 4. Mär 2016, 11:25

gerne tausche ich mit Euch über dieses sehr wichtige Thema weiters aus. Doch ich kann erst wieder ab Sonntag dabei sein.

Bis später
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon Reginald 32 » Mo 7. Mär 2016, 00:06

Zu diesem Thema gibt es eine Geschichte in den Evangelien.

Nach einem langen Arbeitstag sitzen die Jünger (alles erfahrene Seeleute) im Boot und versuchen, auf die andere Seite des Sees zu gelangen. Ein Sturm bricht los, sie kämpfen um ihr Leben. Jesus sieht das vom Ufer aus und geht ihnen auf dem Wasser nach. Und die Jünger: Sie schreien vor Furcht - ein Gespenst - der See Geist, der sie holen will !
Petrus fasst sich als Erster. Herr, wenn Du es bist, dann heiße mich aus dem Boot heraus zu Dir kommen. Und Jesus sagt: Komm. Und für mich sehr erstaunlich: Petrus geht - er geht auf dem Wasser! Er tritt aus dem Boot, der Gemeinde - heraus und geht ganz allein Jesus auf dem stürmischen Meer entgegen. So lange der den Blick fest und ausschließlich auf Jesus richtet, klappt das ganz hervorragend. Doch dann schaut er mal (vielleicht etwas stolz auf seinen Mut ? ) auf das Boot zurück und sieht dabei eine große Welle auf sich zu kommen. Er bekommt Panik - und versinkt.

Jesus streckt ihm die Hand entgegen, und nun gehen beide Hand in Hand auf dem aufgewühlten See. Und wohin führt dann Jesus den mutigen Einzelgänger ? Zurück ins Boot, zurück in die Gemeinde.

Wird es dem Solo-Christen besser ergehen als dem Petrus ?

Liebe Grüße von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon firebird » Mo 7. Mär 2016, 12:19

Liebe Lepitoptera,

Du schreibst:

Lepitoptera hat geschrieben: Nun schreibst du von einer Hauszelle. Das ist sicher eine gute Sache. Ich war kurz auch einmal in einer gewesen. Mittlerweile wohne ich an einem völlig anderen Ort. Ich habe keine Beziehung mehr zum alten Ort. Es ist nicht so einfach, an einem neuen Ort wieder solch einen Anschluss zu finden. Gerade wenn man so ist wie ich, sehr schüchtern was neue Kontakte betrifft, sehr zurückgezogen, einzelgängerisch. Ich bin nicht der Typ, der einfach so auf neue Leute zugehen kann


Ganz sicher ist es nicht leicht an einem neuen Ort schnell Anschluss zu anderen Christen zu finden. Aber vielleicht einmal eine andere Frage: Fühlst Du Dich in Deiner Schüchternheit, Zurückgezogenheit und in Deinem Einzelgängertum wohl? Wenn ja, fühlst Du Dich in Deinem jetzigen Gefüge auch dann wohl, wenn stärkere Lebenskrisen über Dich kommen?

Lepitoptera hat geschrieben:hey das bin ich und dann gleich noch; glaubt ihr an Jesus? Wollen wir eine Hauszelle gründen? Wer sich das getraut, alle Achtung, ich gehöre nicht zu dieser Sorte Leute. Mir fällt es grundsätzlich schon genug schwer, auf fremde Leute zuzugehen und auch noch gleich auf den Glauben sprechen zu kommen, nein, bedauere. Das geht für mich nicht.


Gleich eine Hauszelle zu gründen, das ist ja wirklich ein hoher Felsen. Überhaupt das was Du geschrieben hast, das wäre auch für mich eine grosse Herausforderung. Auch ich muss sagen, das geht für mich nicht ohne Weiteres. Doch niemand sagt uns, dass dieser hohe Fels die einzige Alternative zum Status quo ist. Da gibt es noch einige realistischere Zwischenstufen.

Lepitoptera hat geschrieben:Deshalb kenne ich praktisch gar keine bekennende Christen und somit ist meine Hauszelle mein Mann, Jesus und ich...


Ja, vorübergehend kann auch eine solche Hauszelle sinnvoll sein. Aber wenn man verheiratet ist, zieht die Lebenskrise des Einen auch den Andern in Mitleidenschaft. Da könnten Hilfen von anderen Christen für beide Ehepartner ein Segen sein.

Freundliche Grüsse
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon lionne » Mo 7. Mär 2016, 17:54

Ich sehe: dieses Thema (Christen ohne Gemeinde) beschäftigt nicht nur mich; es ist in der Tat ein vielschichtiges Thema. Leider bin ich - wegen anderweitigen, extremen persönlichen Herausforderungen - noch nicht weiter gekommen mit der Lektüre des Buche 'Der Schrei der Wildgänse', das ja gerade 'Die Gemeinde' zum Thema hat...
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon Lepitoptera » Mo 7. Mär 2016, 22:44

firebird hat geschrieben: Aber vielleicht einmal eine andere Frage: Fühlst Du Dich in Deiner Schüchternheit, Zurückgezogenheit und in Deinem Einzelgängertum wohl? Wenn ja, fühlst Du Dich in Deinem jetzigen Gefüge auch dann wohl, wenn stärkere Lebenskrisen über Dich kommen?


Ich bin nicht alleine. Ich habe meinen Mann. Das mögen einige hier vielleicht nicht nachvollziehen können, aber für mich ist mein Mann einfach alles! Wir können sinnbildlich 24h/Tag, 365 Tage/Jahr aneinanderkleben, ohne, dass der Eine von uns das Gefühl bekommt, er/ich bräuchte für sich mehr Freiraum. Wir haben das Bedürfnis, rund um die Uhr zusammen zu sein und wollen nichts anderes als uns! Das ist Gottes Geschenk an uns! Vorher waren wir beide in der Tat alleine gewesen. Aber Jesus hat Erbarmen mit uns gehabt und uns zusammen geführt, weil er wusste und weiss, wie sehr wir uns gegenseitig brauchen und alles füreinander geben würden. Solch eine Beziehung (Ehe) wie wir haben, ist sicherlich nicht durchschnittlich und genau WEIL wir solch etwas Spezielles haben dürfen, betrachten wir es auch um so mehr als Gottes Geschenk an uns! :praisegod:

Und wenn ich es auf die Reihe kriegen, ab und zu mal 10 Minuten mit jemand Fremden ins Gespräch zu kommen, dann bin ich wirklich stolz, dass ich es geschafft habe! Etwas, das ich früher kaum einmal zugelassen habe. Und ich vertraue Jesus! Er hat mir schon so sehr in meinem Leben geholfen, dass ich darauf vertraue, dass er mir auch weiterhin helfen wird. Ich habe solch grosse Fortschritte gegenüber von früher gemacht und mich positiv (Dank JESUS!) verändern können. Aber ich kann nicht gleich 10 Stufen auf einmal nehmen. Wenn es Jesus für mich vorgesehen hat, dass ich wieder eine Kleingruppe finden sollte, dann wird er mir helfen. Aber zu seinem Zeitpunkt. Vielleicht bin ich jetzt einfach noch nicht an diesem Ort...

firebird hat geschrieben:
Ja, vorübergehend kann auch eine solche Hauszelle sinnvoll sein. Aber wenn man verheiratet ist, zieht die Lebenskrise des Einen auch den Andern in Mitleidenschaft. Da könnten Hilfen von anderen Christen für beide Ehepartner ein Segen sein.

Freundliche Grüsse
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Wir sind eine Freude, ein Glück und ebenso ein Leid und eine Not. Wir sind eins. Es gibt für uns keine zwei verschiedenen Teile. Wir zusammen geben eins. Wenn der Eine von uns eine Not hat, fängt ihn der andere auf. Wir stehen alles gemeinsam durch.
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon firebird » Di 8. Mär 2016, 10:52

Liebe Lepitoptera,

in einer Situation die für Dich so stimmt, ist es nicht sinnvoll, Dich zu einer Veränderung zu ermutigen. Du darfst natürlich wissen, dass wenn das Bedürfnis nach Gemeinschaft mit anderen Christen sich einstellt, dass Du mit diesem Anliegen hier im Forum offene Türen hast.

Freundlicher Gruss
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon firebird » Di 8. Mär 2016, 11:06

Liebe Lionne,

vielen Dank für Deine ehrlichen Zeilen.

lionne hat geschrieben:Ich sehe: dieses Thema (Christen ohne Gemeinde) beschäftigt nicht nur mich; es ist in der Tat ein vielschichtiges Thema. Leider bin ich - wegen anderweitigen, extremen persönlichen Herausforderungen


Für Deine extremen persönlichen Herausforderungen wünsche ich Dir viel Gnade und Kraft unseres Herrn Jesus Christus. :pray:

noch nicht weiter gekommen mit der Lektüre des Buche 'Der Schrei der Wildgänse', das ja gerade 'Die Gemeinde' zum Thema hat...


Das Buch "Der Schrei der Wildgänse" finde ich ein ausgezeichnetes Buch wenn es um die Horizonterweiterung bezüglich christlicher Gemeinschaft geht. Es beinhaltet aber auch Potential um möglicherweise zu falschen Schlüssen zu kommen. Das Schöne an dem Buch: Es befreit von gesetzlicher Zwängerei in die Freiheit des echten Christseins. Ich habe das Buch vor 4 oder 5 Jahren gelesen. Irgendwann werde ich es nochmals lesen.

Freundlicher Gruss
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon Lepitoptera » Di 8. Mär 2016, 13:42

firebird hat geschrieben:Liebe Lepitoptera,

in einer Situation die für Dich so stimmt, ist es nicht sinnvoll, Dich zu einer Veränderung zu ermutigen. Du darfst natürlich wissen, dass wenn das Bedürfnis nach Gemeinschaft mit anderen Christen sich einstellt, dass Du mit diesem Anliegen hier im Forum offene Türen hast.

Freundlicher Gruss
Firebird


Vielen Dank Firebird! Darauf würde ich dann sicher gerne zurückkommen.... :jump:
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon lionne » Di 8. Mär 2016, 21:50

firebird hat geschrieben:Für Deine extremen persönlichen Herausforderungen wünsche ich Dir viel Gnade und Kraft unseres Herrn Jesus Christus. :pray:

Ganz lieben Dank, lieber Firebird, ich kann es gebrauchen. :umarm:
Ich richte meine Augen auf den Herrn, das einzige was ich in solchen (schier ausweglosen und heftigen) Situationen machen kann und bitte um (neue) Kraft (>>> Jesaja 40,31)
LG lionne
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon doro » Di 8. Mär 2016, 23:04

Liebe lionne

Es tut mir sehr leid, dass du in solch einer Extremsituation bist. :cry: Ich wünsche dir viel Trost, Kraft, Weisheit und Gottes Segen!

lg, doro
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon onThePath » Di 8. Mär 2016, 23:14

Ich schließe mich an, Lionne.

LG, otp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon firebird » Mi 9. Mär 2016, 12:00

Liebe Lionne, liebe Leser,

in einer gut funktionierenden christlichen Gemeinde leben die Christen ungezwungen unter dem Motto:

1. Wir kümmern uns umeinander.

2. Wir beten für einander.


Hier im Forum sind wir keine Gemeinde. Dieses Forum ist kein vollwertiger Gemeinde-Ersatz. Trotzdem können wir hier Wesenszüge christlicher Gemeinschaft leben. Unten angefügt ein aktuelles kleines Beispiel.

lionne hat geschrieben:Ich sehe: dieses Thema (Christen ohne Gemeinde) beschäftigt nicht nur mich; es ist in der Tat ein vielschichtiges Thema. Leider bin ich - wegen anderweitigen, extremen persönlichen Herausforderungen - noch nicht weiter gekommen.......


firebird hat geschrieben:Liebe Lionne,
vielen Dank für Deine ehrlichen Zeilen. .......
Für Deine extremen persönlichen Herausforderungen wünsche ich Dir viel Gnade und Kraft unseres Herrn Jesus Christus. :pray:


lionne hat geschrieben: Ganz lieben Dank, lieber Firebird, ich kann es gebrauchen. :umarm:
Ich richte meine Augen auf den Herrn, das einzige was ich in solchen (schier ausweglosen und heftigen) Situationen machen kann und bitte um (neue) Kraft (>>> Jesaja 40,31)


Doro hat geschrieben:Liebe lionne

Es tut mir sehr leid, dass du in solch einer Extremsituation bist. :cry: Ich wünsche dir viel Trost, Kraft, Weisheit und Gottes Segen!


onThePath hat geschrieben:Ich schließe mich an, Lionne.


Herzlicher Gruss
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Echt barmherzig sein kann ich nur, wenn ich weiss, dass ich selbst auf Barmherzigkeit angewiesen bin.

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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon lionne » Mi 9. Mär 2016, 21:50

Ich danke allen Geschwistern in Christus für Ihre Anteilnahme. :praise:
Das macht Freude und es sind Lichtblicke im derzeitig dunkeln Alltag.
>>> https://www.youtube.com/watch?v=-PNZl_i3GP4
(Ein Lied für alle, die z.Z. (auch) 'unter Druck' sind....)
LG lionne
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon firebird » Mi 9. Mär 2016, 22:06

Vielen Dank Lionne für das schöne Lied, das Du hier eingestellt hast.

Ja, Jesus Christus ist auch Dein Hirte. Er wird Dich in dieser schwierigen Zeit nicht vergessen. :umarm:

Herzlicher Gruss
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon Hanspeter » Mi 9. Mär 2016, 23:10

Auch ich bete für dich. lionne.

Liebe Grüsse
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon lionne » Mi 9. Mär 2016, 23:32

Hanspeter hat geschrieben:Auch ich bete für dich. lionne.

Liebe Grüsse

Ganz lieben Dank auch Dir und ein 'Gott vergelt's' :praisegod:
LG lionne
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon Lepitoptera » Fr 11. Mär 2016, 01:32

Liebe lionne

Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Gottes Segen!

Vielleicht magst du dir einmal unten stehende Predigt anhören. Sie hat mir und meinem Mann auch geholfen, Vertrauen zu Gott zu haben, dass er uns in einer bevorstehenden Krise helfen wird...

Alles Liebe
Lepitoptera

http://www.czb.ch/gottesdienste/predigtarchiv
Predigt vom 28. Februar 2016 09:00h Echt/Stark: Unerschütterlich! 41min Matthias Theis
Barmherzigkeit ist es, etwas nicht zu bekommen, das wir verdient hätten (Tod). Gnade ist es, etwas zu bekommen, das wir nicht verdient hätten (Himmel). Danke Jesus!
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon lionne » Fr 11. Mär 2016, 15:50

Liebe Lepitoptera,
ganz lieben Dank und auch für den LInk; da kann ich mich richtig 'satthören' und wachsen... :D
LG lionnre
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon Adam » Di 15. Mär 2016, 12:27

Gestern las ich diese Geschichte, und fand sie recht trefflich...zu vielen, aber auch zu diesem Thema, Christen ohne Gemeinde.

Die Mitternacht der Weltgeschichte

von Pfr. Wilhelm Busch (1897-1966)

Wenn ich manchmal abends nicht einschlafen kann, und die Uhr «zwölf» schlagen höre, bewegt es mich immer, dass unwiederbringlich ein Tag zu Ende gegangen ist.

So wird auch für die Weltgeschichte eine Mitternachtsstunde kommen.

Da wird es sehr dunkel sein

Der Herr Jesus hat uns sehr deutlich das Hereinbrechen der Nacht geschildert. Da werden politisches Chaos, wirtschaftliches Durcheinander und religiöse Verwirrung die Menschen ratlos machen. In dieser unheimlichen Welt werden die Menschen sich nur noch um sich selber kümmern, gierig nach Essen, Trinken und Erotik. Und die Knechte Gottes werden innerlich schläfrig werden. Ja, und dann kommt die Mitternachtsstunde heran. Da wird es unheimlich finster sein.

Der Herr Jesus sagt: «Sonne und Mond werden ihren Schein verlieren, und die Sterne werden vom Himmel fallen.»

Es kann sein, dass der Herr hier von großen Naturkatastrophen redet. Die festen Naturordnungen, mit denen die Menschen so sicher rechneten, verschwinden, und das völlige Chaos bricht heran wie eine Flut.

Es kann sein, dass Jesu Wort so zu verstehen ist. Aber nach meinem Verständnis der Bibel dürfen wir noch nach einem tieferen Sinn suchen. In der biblischen Bildersprache bedeutet die Sonne den Herrn Jesus Christus. «Die Sonne verlor ihren Schein.» Da hat die Welt Jesus völlig verworfen, und es wird eine Jesus-lose Welt sein. Da gibt es keinen Trost für die Sterbenden. Da weiß man nicht mehr, dass der Mensch ein Gedanke Gottes ist. Er ist nur noch «Material». Das ist dann eine Welt ganz ohne Liebe und Barmherzigkeit. Das ist die gnadenlose Welt - ähnlich dem heutigen Straßenverkehr: Jeder achtet nur auf sein eigenes Vorwärtskommen. Da wird nicht mehr gebetet, nur noch geflucht. Wenn die Sonne Jesus ihren Schein verloren hat, hört man nur noch das Gelächter Satans über einer entseelten Welt.

«Und der Mond verliert seinen Schein.» Der Mond empfängt sein Licht von der Sonne.

Er ist also ein Bild der Kirche. Diese Kirche wird noch da sein - aber ohne Schein. Da werden kraftlose Predigten gehalten, die kein Gewissen anrühren. Da werden Prediger sein, die selbst in Sünden leben, christliche Zeitschriften ohne Botschaft, Tröster ohne Trost, Helfer, die nicht helfen können, Vielgeschäftigkeit ohne Inhalt, Organisation ohne Leben: tote Kirche!

«Und die Sterne werden vom Himmel fallen.» In der biblischen Bildersprache sind die Sterne hervorragende Lehrer des Evangeliums. Sie fallen - sie fallen dem Zeitgeist anheim, sie fallen in Sünde und Schande.

Da werden in jener Mitternachtsstunde der Welt nur noch die als Christen übrig bleiben, die es gelernt haben, ganz selbständig zu stehen auf dem Felsen des Heils; deren Glaube nicht von Predigern und Kirchen abhängt. Es sind die, welche «in Christo» sind.

Das ist die dunkelste Stunde der Welt, wo der Antichrist regiert und der Mensch sich selbst überlassen ist von Gott. Doch dann schlägt es «zwölf» auf der Uhr Gottes.

Da wird es sehr hell werden

«Und alsdann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohnes am Himmel... und sie werden sehen kommen des Menschen Sohn in den Wolken des Himmels mit großer Macht und Herrlichkeit.»

Das wird ein Aufwachen geben um Mitternacht!

Unsere Gedanken bleiben hängen an dem seltsamen Wort «Zeichen des Menschensohnes».

Was ist das? Ich weiß es nicht. Der große Ausleger A. Bengel sagt dazu: «Es mag ein Kreuz sein. Ein Kreuz war zuvor ein 'Zeichen, dem widersprochen wird' (Lukas 2, 34), alsdann wird es ein öffentliches Zeichen sein. Es mag auch darin bestehen, dass man das himmlische Heer erblicken wird, ehe der Herr selbst wahrgenommen wird. Ein Monarch hat viele Wagen, aber einen Leibwagen, der vor andern prächtig ist.»

Das ist wichtig: Der Herr Jesus selbst kommt in großer Kraft und Herrlichkeit. Der Schleier der ewigen Welt zerreißt, die Kulissen der dreidimensionalen Welt kippen um. Mit einem Schlage wird offenbar: Es war keine Narrheit, wenn wir beten: «Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit.» Das Kind, das in der Herberge zu Bethlehem geboren wurde in Armut - das Kind ist der Herr. Der Gelästerte von Golgatha ist Gott! «Es werden heulen alle Geschlechter auf Erden.» Das wird ein Aufheulen sein! Und mit Recht! Alle Herren hat man geehrt, nur den Einen nicht, der allein Herr ist. Jedes Zukünftige hat man gefürchtet, nur die Zukunft dessen nicht, dem alle Zukunft gehört. Jeden Helfer hat man gesucht, nur den Einen nicht, der allein helfen kann. Jeden Unsinn hat man geglaubt, nur dem Einen glaubte man nicht, der die Wahrheit ist. Schauerlich hell wird es werden. In dem Licht wird man uns sehen, wie wir sind, töricht, böse und verloren. Und es «heulen alle Geschlechter auf Erden».

Da wird es sehr fröhlich werden

«Alle Geschlechter werden heulen?» Nein! Jetzt macht der Herr Jesus gleich eine Ausnahme: Es gibt ein Geschlecht der «Auserwählten». Das ist Gottes Geschlecht. O ja, es gibt eine Schar von Menschen, die durch Busse und Wiedergeburt Kinder Gottes wurden. Es sind die Leute, die das Wort aus Römer 8 begreifen: «Sein Geist gibt Zeugnis unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind.»

Diese freuen sich über das Kommen des Herrn Jesus mit unaussprechlicher und herrlicher Freude. Ihr Glauben und Hoffen war nicht vergeblich. Sie werden nun bei dem Herrn sein allezeit.

Ist das nicht auch eine Freudige Erwartung?
Denn was ich dir jetzt offenbare, wird nicht sofort eintreffen, sondern erst zur festgesetzten Zeit. Es wird sich ganz bestimmt erfüllen, darauf kannst du dich verlassen. Warte geduldig, selbst wenn es noch eine Weile dauert!
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon onThePath » Fr 18. Mär 2016, 15:42

Gerade ūberlegte ich, dass ich mich mit dem ritualen Gottesdienst meiner Katholiken nicht mehr arrangieren kann.
Und mit dem åhnlichen, noch längeren syrisch-orthodoxen meiner Frau natürlich auch nicht.

Was mir zu Gemeinde einfällt ist vor allem gegenseitige Beziehung und da denke ich an Hauszelle, Hausgemeinde.

Wir waren lange in einer freikirchlichen Gemeinde und dann lange ohne.

Bis unsere Tochter einen Bibelkreis machen wollte mit Freundinnen bei uns. Und dann kam alles ganz anders als ich es erwartete. Gegen meine Absichten begann ich daran teil zu nehmen. Vorher war ich fest überzeugt, das ist nicht mein Ding, eher fūhlte ich mich bis dahin in solchen Gruppen nicht wohl, dazu noch hauptsächlich junge Frauen. Aber Gott hatte etwas vor und kriegte mich auch hin dafūr. Es wuchs eine Gemeinschaft und zwei volle Autos fuhren mehr als zwei Jahre jede Woche mehr als 60 km zu uns.

Es ging mir ähnlich wie dir, Lepitoptera, ich konnte mir gar nicht vorstellen, zu solch einer Gemeinschaft zu gehören.
Und lernte was eine christliche Gemeinschaft mit gegenseitiger Verbundenheit überhaupt bedeutet. Es war eine schöne Aufgabe hauptsächlich mit Mitgliedern von drei Familien plus Freunde.

Und jetzt, wenige Jahre später, bin ich immer noch dankbar, dass ich auf die Lebensgestaltung einiger junger Leute Einfluss nehmen durfte, dass Viele von ihnen nun Christen sind und an Gemeinde teilnehmen.
Mich hat das auch grundlegend verändert.

Was ist Gemeinde ?
In der Urgemeinde war es doch auch sich treffen, Gemeinschaft zu haben, im Glauben gemeinsam sich zu erproben, zu wachsen. Und praktisch sich in der Lebensbewältigung bei zu stehen. Diese Erfahrung habe ich in der freikirchlichen Gemeinde wenig gemacht.

LG, otp
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon Lepitoptera » Fr 18. Mär 2016, 16:18

onThePath hat geschrieben:Es ging mir ähnlich wie dir, Lepitoptera, ich konnte mir gar nicht vorstellen, zu solch einer Gemeinschaft zu gehören.


Hallo otp

Bei mir ist es nicht so, dass ich mir nicht vorstellen könnte zu einer solchen Gemeinschaft zu gehören. Bei mir ist es mehr das Problem, dass sich in meinem Umkreis keine bekennenden Christen befinden. Als vor ein paar Tagen wieder zwei Freunde von uns bei uns zum Essen waren und ich von Gott und Jesus begann zu reden, stiess ich (wie so oft) auf Ablehnung. Deshalb lebe ich meinen Glauben halt vorallem mal alleine oder aber mit meinem Mann zusammen. Es ist schwierig, Leute zu finden, die wie ihr hier im Forum und ich an Jesus Christus und das Evangelium glauben. Für viele ist Jesus, Gott, Glaube leider wie ein rotes Tuch...

Lg Lepitoptera
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon onThePath » Fr 18. Mär 2016, 16:27

Ja, Lepitoptera

Gefunden hätte ich auch keine Leute für eine Hausgemeinde. Noch dazu diese jungen Leute in einer anderen Stadt, die mit Glauben nichts zu tun hatten. Da wäre es so ähnlich geblieben wie bei dir momentan.

Aber es lief eben umgekehrt ab: Sie haben uns gefunden. Wichtig ist, dass Gott manchmal deutlich selber handelt.
Viele Jahre vorher hatte ich Gott unser Haus praktisch angeboten. Hätte mir damals nicht vorstellen können, dass Gott viele Jahre später auf dieses Angebot zurückgreift. Und die Richtigen zusammen fügt.

Was scheinbar nicht klappt, nicht geht, da greift Gott zur gegebenen Zeit ein.

lg, oTp
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon Lepitoptera » Fr 18. Mär 2016, 17:52

[quote="Lepitoptera] Wenn es Jesus für mich vorgesehen hat, dass ich wieder eine Kleingruppe finden sollte, dann wird er mir helfen. Aber zu seinem Zeitpunkt. Vielleicht bin ich jetzt einfach noch nicht an diesem Ort...[/quote]

Genau otp. An das glaube ich eben auch, wie ich oben schon einmal geschrieben habe. Ich bin zuversichtlich, dass mir Jesus früher oder später den Weg dahin aufzeigen wird...
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon viva » Mo 21. Mär 2016, 09:27

lionne hat geschrieben:Wie seht ihr diese Sache; es gibt ja viele Christen, die nicht in eine Gemeinde gehen (werden ab und an auch 'Solochristen'
LG lionne


ich gehöre inzwischen auch zu den Solochristen, bin ebenfalls umgezogen, hab überall reingeschnuppert, aber irgendwie passt das einfach nicht mehr.
Christ, resp. Nachfolger Jesu kann man, meiner Meinung nach, auch ohne Gemeinde sein, weil das eine Herzangelegenheit ist.
Allerdings kann ich mir vorstellen, dass es für manche einfach besser ist in einer Gemeinde, weil sie vielleicht noch nicht gefestigt sind in ihrem Glauben und sich sonst in der Welt verlieren.
Psalm 32,8..Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen,
den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.
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Re: Christen ohne Gemeinde

Beitragvon Columba » Mo 21. Mär 2016, 12:21

viva hat geschrieben:...hab überall reingeschnuppert, aber irgendwie passt das einfach nicht mehr.


Ist es immer wichtig, dass man in eine Gemeinde hineinpasst? Vielleicht stellt mich Gott in eine Gemeinde rein, in der ich den Eindruck habe, ich passe noch nicht ganz hinein. Das Passendwerden kommt vielleicht errst später?


Grüsse Columba
Mein sind die Jahre nicht, die mir die Zeit genommen;
Mein sind die Jahre nicht, die etwa möchten kommen.
Der Augenblick ist mein, und nehm ich den in acht;
So ist der mein, der Jahr und Ewigkeit gemacht.

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