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Christsein und Rauchen

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Lazar » Mo 13. Mai 2019, 11:19

oTP hat geschrieben:
Ich habe acht Jahre lang geraucht und wehrte mich dann gegen die Unfreiheit, rauchen zu müssen. Wer wirklich frei sein will, soll auch mit dem Rauchen aufhören. Ich finde, Rauchen passt auch sowieso nicht zum Christen.

Lg, otp


Hi oTP!

Stimmt wohl, das war das Erste, das mir Jesus Christus abgewöhnt hat: Rauchen.
Ich hatte mich irgendwann auf 2 Schachteln! pro Tag hochgeschraubt. Zwar nur "Leichte" mit 0,1 Nikotin und 1 mg Teer, aber das macht es auch nicht besser.

Endlich war ich soweit, dass mich die eigene penetrante "Zwangsplanung" wann ich endlich irgendwo wieder "legitim" rauchen kann, richtig genervt hat.
Gleich, ob in der Arbeit oder wenn man zum Essen weggeht oder am Flughafen.
In der Türkei gab es dort einmal so einen Plexiglaskasten extra für Raucher, und ich kam mir darin vor wie im Zoo. Als wäre ich ein gar eigenartiges Tier zum hemmungslosen Angucken (natürlich nicht für Kinder).
Da hat es in meinem Kopf schon mal grob den Schalter umgelegt.

Sprich, ich habe mich zunehmend als Zumutung für die Gesellschaft gefühlt, bzw. als ständig fast schon bemitleidenswerter verzweifelter "Rauchort"-Suchender, der halt leider immer abseits stehen muss. Draußen statt drinnen.
Habe mir immer öfter gedacht, 'wo bleibt eigentlich dein Stolz'?

Summa summarum hat mich der wahnsinnige Gestank selber total angewidert, denn ich rieche sehr gut - und will eigentlich auch für andere Menschen gut riechen.

Bin jetzt Gott sei Dank! seit 6 Jahren free und immer wieder äußerst froh darüber! Ohne unserem Herrn hätte ich es aber vielleicht nicht geschafft, denn ich habe es zuvor einige Male vergeblich versucht... :angel:

Herzliche Grüße
Eleazar
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon lionne » Fr 31. Mai 2019, 17:23

Ernährungsmedizinerin erklärt: Rauchen macht dick, dumm und schwach: Na, wenn das kein Grund ist, mit dem Rauchen aufzuhören ;)
Neben den bekannten Erkrankungen wie Lungenkrebs und Herzinfarkt richtet Rauchen vielfältigen Schaden im Körper an. Der giftige Qualm beeinträchtigt unser Gehirn, den Muskelaufbau und die Nährstoffversorgung. Bei Kindern rauchender Eltern führt er oftmals zu Übergewicht.

Gelesen bei Focus.de/Gesundheit (Quelle)

LG lionne
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Lazar » Fr 31. Mai 2019, 22:43

Lionne hat geschrieben:
Ernährungsmedizinerin erklärt: Rauchen macht dick, dumm und schwach..

Hi Lionne,
sei mir nicht bös', aber was sollen solche Aussagen von Medizinern bewirken?
Oh, ich höre sofort das Rauchen auf?
Zudem klingt das für mich ähnlich wie eine andere kursierende Meinung, nämlich "dick & doof". Nichts von alldem stimmt.
Die meisten Raucher nehmen nachweislich zu, wenn sie aufhören zu rauchen - und gerade hochintelligente und hochsensible Menschen rauchen, trinken oder essen gern zu viel ... um wahrscheinlich ihre glasklare Wahrnehmung und ihr Begreifen über unsere Welt irgendwie zu betäuben.
Dumm und schwach sind sie dabei gewiss nicht, eher bewusst resigniert.

Sämtliche Süchte der "lebendigen" Menschen müssen auf einer ganz anderen Ebene geklärt werden. Ich denke einfach, ein "Süchtiger" weiß, dass er stirbt.
Dies verdrängen die "Gesunden" oft.

Liebe Grüße
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon onThePath » Fr 31. Mai 2019, 22:57

Hallo, Lazar

Bei mir waren es auch zwei Schachteln. Starke ohne Filter.

Da kann man viele Aspekte zu anwenden.
Sensibel sein muss nicht einen Hang zur Selbstzerstörung erzeugen.

Und Sucht ist aktive Selbstzerstörung, die dem Tod näher bringt. Da ist etwas stärker als der vernünftige Wille, Selbstzerstörung zu vermeiden.

Das sind auch wieder nur Aspekte. Aber hinter einer Sucht stehen letztlich psychische Probleme. Man kann auch kein vernünftiges Leben mehr leben. Mehr und mehr zerstört eine Sucht.

Da steht der Glaube dazu im Gegensatz. Sinnvolles Leben, vernünftiges und verantwortungsbewusstes Leben. Nur damit kann man der Hölle der Sucht entkommen.

Aber ich mache auch nur Worte. Aber mir hat es aus dem Rauchen herausgeholfen, sinnvoll und verantwortungsbewusst und an Gott orientiert leben zu wollen.

Wenn Gott dazu das Gelingen gibt, wenn man psychisch heil wird und so stabil, dass man das Rauschmittel nicht mehr braucht, dann ist es für mich wie ein Wunder.

Lg, otp
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon lionne » So 2. Jun 2019, 12:05

So bin ich halt nun mal! Meine Posting
"Ernährungsmedizinerin erklärt: Rauchen macht dick, dumm und schwach: Na, wenn das kein Grund ist, mit dem Rauchen aufzuhören ;) "
sollte ja auch mit einem Augenzwinkern zur Kenntnis genommen werden...
Was einfach als Faktum bleibt: Rauchen ist ungesund (um es mal so neutral wie möglich auszudrücken! 8-) ) Aufhören ist besser als weiterfahren!

Gruss lionne
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Lazar » So 2. Jun 2019, 13:46

lionne hat geschrieben:So bin ich halt nun mal! Meine Posting
"Ernährungsmedizinerin erklärt: Rauchen macht dick, dumm und schwach: Na, wenn das kein Grund ist, mit dem Rauchen aufzuhören ;) "
sollte ja auch mit einem Augenzwinkern zur Kenntnis genommen werden...
Was einfach als Faktum bleibt: Rauchen ist ungesund (um es mal so neutral wie möglich auszudrücken! 8-) ) Aufhören ist besser als weiterfahren!

Gruss lionne


Hi Lionne,
ich hab ja auch nicht Dein Resumée angezweifelt oder Dich selber angegriffen... 8-)
Ich frage mich bei solch einem "Beispiel" einfach grundsätzlich bei manchen Medizinern, ob sie überhaupt irgendwas in ihrer Materie begriffen haben - oder eher nicht. Ihre Statements sind teils schon recht oberflächlich, bzw. bewirken garantiert nicht viel bei ihren Patienten.

Mein früherer Hausarzt zum Beispiel wusste bestimmt selber am Besten, dass Rauchen schädlich ist, aber auch er hat zugegeben, dass er einmal so süchtig war, dass er am Liebsten zwei Zigaretten aufeinmal geraucht hätte. Bis er es endlich geschafft hat aufzuhören, aber dann über die Jahre total zugenommen hat.
Erst wieder einige Jahre später hat er endlich auch das zusätzliche Gewicht verloren und sich auf seinen "normalen gesunden Pegel" eingestellt.

Also wenn das sogar Ärzten passiert... dann weiss man, wie stark die Sucht in das Leben von Menschen eingreifen kann. Der Verstand allein hilft halt dabei nicht viel.
Jedenfalls hat diese Ehrlichkeit des Arztes mir gegenüber eher eine positive "Antirauch-Einstellung" bei mir bewirkt, als kluge richtige Ratschläge.

Liebe Grüße
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Lazar » So 2. Jun 2019, 14:29

onThePath hat geschrieben:Hallo, Lazar

Bei mir waren es auch zwei Schachteln. Starke ohne Filter.

Da kann man viele Aspekte zu anwenden.
Sensibel sein muss nicht einen Hang zur Selbstzerstörung erzeugen.
Und Sucht ist aktive Selbstzerstörung, die dem Tod näher bringt.
Da ist etwas stärker als der vernünftige Wille, Selbstzerstörung zu vermeiden.


Hi oTP!
Das ist schon ordentlich gesundheitsgefährdend, solch ein Rauch-Pensum hätte ich mit so krassen Zigaretten wohl nicht geschafft...
Aber ein normaler richtiger Raucher war ich eigentlich eh nicht. Ich konnte zwei Jahrzehnte lang mal rauchen (2-8 Zigaretten am Tag), dann wieder tage-/monate-jahrelang überhaupt nicht.
Ein richtiges Sucht-Verhalten kam bei mir erst mit so 40 Jahren auf, als ich seelisch sehr belastet war und dann auf "Leichte Zigaretten" umgestiegen bin; da war bestimmt ein anderer Stoff drin, der süchtig macht, das Nikotin war es bei mir eher nicht. Also Finger weg von diesen ach so harmlosen Dingern!
Insofern hast Du Recht:

Aber hinter einer Sucht stehen letztlich psychische Probleme. Man kann auch kein vernünftiges Leben mehr leben. Mehr und mehr zerstört eine Sucht.
Da steht der Glaube dazu im Gegensatz. Sinnvolles Leben, vernünftiges und verantwortungsbewusstes Leben. Nur damit kann man der Hölle der Sucht entkommen.
Aber ich mache auch nur Worte. Aber mir hat es aus dem Rauchen herausgeholfen, sinnvoll und verantwortungsbewusst und an Gott orientiert leben zu wollen.
Wenn Gott dazu das Gelingen gibt, wenn man psychisch heil wird und so stabil, dass man das Rauschmittel nicht mehr braucht, dann ist es für mich wie ein Wunder.


Lg, otp


Ja, das "Wunder" hat auch bei mir stattgefunden - gar ohne eigenes Dazutun - denn ich wollte zu der Zeit ja nicht an Jesus Christus glauben.

Eines Morgens jedenfalls, als ich gerade eine Zigarette anzünden wollte, sagte "Jemand" zu mir in "Gedanken" vier Worte und ich war befreit. Ad hoc.
Das heißt, mich blockierte danach etwas so stark zu rauchen, dass es einfach nicht mehr möglich war. Das war wirklich strange vor sechs Jahren.
Als hätte Christus das "Rauchprogramm" in meinem Kopf einfach gelöscht, denn es war für mich danach ja kein sonderlicher Verzicht, sondern es war einfach, als hätte ich zuvor überhaupt noch nie geraucht. Yeschua hat mir den "ungerichteten" Wunsch das Rauchen endlich sein lassen zu können, also tatsächlich erfüllt und sich auf diese Art und Weise mir eindeutig zum ersten Mal bewiesen.

Herzliche Grüße
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon lionne » So 2. Jun 2019, 14:33

Ja, so ist es! Wer mit dem Rauchen aufhört, nimmt zu! Wenn er einfach weiterisst wie bisher und/oder das Rauchen noch mit Essen (oder Trinken von Limonaden, Cola, Energy-Drinks) kompensiert, nimmt unweigerlich (extrem) zu.
>>> Raucher haben einen anderen Stoffwechsel als Nichtraucher.
Dadurch verbrauchen Raucher täglich etwa 200 bis 400 Kilokalorien mehr als Nichtraucher - abhängig von Körpergewicht, Grösse und Zigarettenkonsum.
Diese Kalorien müssen, wenn man aufhört zu rauchen, schon mal jeden Tag (zusätzlich) eingespart werden....
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Gnu » So 2. Jun 2019, 16:48

Filterzigaretten sind nicht gesünder als reine Tabakstängel. In den Filtern sind Glasfasern, die wie Asbest wirken. Rauchen hinterlässt einen grauenhaften Geschmack im Mund, der es einem leicht macht, mit dieser Sauerei aufzuhören.

Wenn man es könnte, so wäre das Gesündeste, reinen Hanf zu rauchen. Aber gesünder ist sowieso, zu sterben. Das schont das Klima und die Mitmenschen.
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon onThePath » So 2. Jun 2019, 19:56

Was ist denn an Cannabis rauchen gesund Gnu ?

Es ist psychowirksam.
Es besteht grundsätzlich die Gefahr einen psychotischen Störung.
Der eingeatmete Qualm ist sicher auch nicht gesund.

Gift wäre auch Gift wenn es Bio-Gift wäre....

Ich für mich halte psychowirksame Substanzen für besonders gefährlich, weil sie Kontrollverlust über die Psyche bewirken. Das schwächt die Psyche. So wie auf andere Art etwa die Hypnose.

Lg otp
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon bigbird » Mo 3. Jun 2019, 11:25

Gnu hat geschrieben:Filterzigaretten sind nicht gesünder als reine Tabakstängel. In den Filtern sind Glasfasern, die wie Asbest wirken. Rauchen hinterlässt einen grauenhaften Geschmack im Mund, der es einem leicht macht, mit dieser Sauerei aufzuhören.

Wenn man es könnte, so wäre das Gesündeste, reinen Hanf zu rauchen. Aber gesünder ist sowieso, zu sterben. Das schont das Klima und die Mitmenschen.


Ach ja, und Eichenholzsärge sind die gesündesten ... :tongue: :tongue: :tongue:
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Gnu » Mo 3. Jun 2019, 20:18

bigbird hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:Filterzigaretten sind nicht gesünder als reine Tabakstängel. In den Filtern sind Glasfasern, die wie Asbest wirken. Rauchen hinterlässt einen grauenhaften Geschmack im Mund, der es einem leicht macht, mit dieser Sauerei aufzuhören.

Wenn man es könnte, so wäre das Gesündeste, reinen Hanf zu rauchen. Aber gesünder ist sowieso, zu sterben. Das schont das Klima und die Mitmenschen.


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