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Christsein und Rauchen

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: doro

Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Hermann » So 5. Jul 2015, 18:45

Mariette, wenn Jesus in den Tempel ging, hat er sich doch nicht deswegen als "kirchenorientiert" gezeigt?! Was ist denn das für eine Logik? Er ist der Tradition gefolgt, zu der er erzogen wurde und das ist in Ordnung. Er hat aber doch ganz offensichtlich Inhalte gelehrt ("Ich aber sage Euch..."), mit denen er den Grundstein zu einer völlig neuen Lehre gelegt hat. Also ein Revolutionär und Umstürzler des alten jüdischen Tempelglaubens. Aber eine neue "Kirchengründung" hat er nicht vorgenommen, dazu hätte er sehr wohl Gelegenheit gehabt. Oder habe ich da biblisch was überlesen?
Das Gerede von der Notwendiigkeit von "Kirchen" scheint mir genauso auf Sand gebaut wie etwa die Behauptung, "Familie" sei im Sinne von Jesus. Sich "christlich" nennende Familienpolitik baut -im Mainstream- seither auf dieser Verdrehung auf....denn es ist doch allgemein bekannt, dass Jesus auf den Hinweis des Predigtbesuchers, seine Mutter sei gekommen, eine sehr niedrig einschätzende Bewertung der Familienbande vorgenommen hat.
Ich persönlich bin sicher, dass eine Gemeinschaft im Verborgenen, wo Eingeweihte in persönlicher jahrelanger Arbeit Menschen einweihen, zu Gott zu finden, dem Weg von Jesus sehr viel mehr entsprochen hätte. Die Gemeinde-Idee in aller Öffentlichkeit, den Aufbau eines Apparates mit Macht und Geld und einer Hierarchie, das kam von Paulus.
Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Daher ist sie bei vielen Menschen so unbeliebt.

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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Keili » So 5. Jul 2015, 19:07

Ich kann dir nur beiflichten Hermann.
Ich habe eine Chefin in meiner Lehrzeit gehabt, die war so eine erzkatholische Christin. Da war ich noch nicht wirklich groß an Gott interessiert. Die hat mein Denken ganz schön auf die Probe gespannt. Ich kann gut verstehen, warum einige oder viele Menschen nicht an Christus glauben, wenn sie solche "Christen" live erleben. Ich kann mich da mit vielen solidarisieren und rate denen auch nicht Jesus in der Kirche zu suchen bzw. Gott.
Ich bin durch und über viele Umwege zu Gott gekommen, habe ständig hinterfragt und tue es auch heute noch...
Viele Christin wissen nicht, dass viele ungläubig sind aufgrund dessen was sie von ihnen erleben und sehen. Von den Christen meine ich. Da mangelt es grundsätzlich an dem tun was Jesus gelehrt hat. Selbstverleugnung...Liebe...
Ich will mich hier nicht besser hinstellen, als ich bin, aber da tue ich es, weil ich meine, dass viele Christen keine echten Christen sind und viele Nichtchristen auch echte Christen sind, ohne es zu wissen.
Aber da muss jeder in sich selbst schauen und auf seinen Jesus. Von denen ich meine, sie sind es nicht, von denen hält mich Gott fern. Denn mit denen habe ich genug Lehre gemacht...
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Hermann » So 5. Jul 2015, 19:33

Keili, schön, dass wir wohl in Vielem übereinstimmen. Da wird -gerade von Leuten wie otp- von dem wunderbaren angeblichen Schutz gesprochen, der Menschen zuteil würde, die sich zu Jesus bekennen. Dass dieses Be-Kenntnis oft auf wenig Kenntnis beruht, scheint offensichtlich. Stattdessen flüchten viele in diesen Kreisen zu einem dumpfen Fundamentalismus, den ich für die Kinderkrankheit aller Religionen halte, im Islam ist er nur gerade besonders offenkundig. Da wirkt der Widersacher und kein Gerede, man sei doch biblisch, kann diese Menschen so leicht aus diesen Fängen befreien.
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon onThePath » So 5. Jul 2015, 19:41

Hermann hat geschrieben:Keili, schön, dass wir wohl in Vielem übereinstimmen. Da wird -gerade von Leuten wie otp- von dem wunderbaren angeblichen Schutz gesprochen, der Menschen zuteil würde, die sich zu Jesus bekennen. Dass dieses Be-Kenntnis oft auf wenig Kenntnis beruht, scheint offensichtlich. Stattdessen flüchten viele in diesen Kreisen zu einem dumpfen Fundamentalismus, den ich für die Kinderkrankheit aller Religionen halte, im Islam ist er nur gerade besonders offenkundig. Da wirkt der Widersacher und kein Gerede, man sei doch biblisch, kann diese Menschen so leicht aus diesen Fängen befreien.


Hermann, Du bist ganz einfach ein Angeber. Weil Du nach Belieben die Aussagen von Christen umbaust um sie negativ zu drehen und schwatzt statt dessen von Einweihungsreligionen. Das klingt für mich eher nach einer Teenierevolte, aber nicht reif und überlegt. Du machst etwas passend für Dich mit biegen und brechen.

Ich bin Deine seichten Angriffe dieser Art ziemlich satt. Warum zitierst Du mich von wegen Schutz, aber die ganze Aussage läßt Du weg ? Mehr wie Manipulation ist das nicht.

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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Keili » So 5. Jul 2015, 19:47

Hab überlegt was otp bedeutet?
Habe von otp eigentlich nicht so einen oberflächlichen Eindruck bisher. :)
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon onThePath » So 5. Jul 2015, 20:25

Ich bin durch und über viele Umwege zu Gott gekommen, habe ständig hinterfragt und tue es auch heute noch...


Das merke ich positiv, Keili.
Es ist erfrischend und gänzlich anders als Hermanns Pauschalansichten und ständigen Angriffen auf Christen.

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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Hermann » Mo 6. Jul 2015, 06:05

otp, Du merkst, wie relativ neue User Deine Bemerkungen empfinden: Oberflächlichkeit herrscht als Eindruck vor.
Noch einmal: Warum hast Du dich völlig einseitig auf die Freigeister asiatischer Prägung, auf die Reinkarnationsfreunde, Esoteriker, etc. eingeschossen und kehrst nicht einmal vor der (eigenen) Kirchentür: Fundamentalismus -kath. wie evangelikaler Prägung- was siehst Du darin? Ist das ein erfreuliches Phänomen, weil diese Kreise das "Fundament Jesu" gefunden zu haben scheinen oder siehst Du darin endlich einmal auch kritische, teilweise auf Satan zurückzuführende Elemente? Da wird Deinerseits höchstens mal huschhusch mit der oberflächlichen Billigformel operiert, na, das seien eben "falsche" Leute...über die Ursachen der Falschheit wird jedoch wenig tief reflektiert. Und dass diese voll unter der "Flagge Jesu" segeln, das zeigt doch, dass da kaum Schutzmechanismen vor schwersten Irrtümern greifen.
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Jeshu » Mo 6. Jul 2015, 09:30

Hermann hat geschrieben:Keili, schön, dass wir wohl in Vielem übereinstimmen. Da wird -gerade von Leuten wie otp- von dem wunderbaren angeblichen Schutz gesprochen, der Menschen zuteil würde, die sich zu Jesus bekennen. Dass dieses Be-Kenntnis oft auf wenig Kenntnis beruht, scheint offensichtlich. Stattdessen flüchten viele in diesen Kreisen zu einem dumpfen Fundamentalismus, den ich für die Kinderkrankheit aller Religionen halte, im Islam ist er nur gerade besonders offenkundig. Da wirkt der Widersacher und kein Gerede, man sei doch biblisch, kann diese Menschen so leicht aus diesen Fängen befreien.


Hi Hermann!
Ja, da empfinde ich ähnlich, nur würde ich an Deiner Stelle nicht immer versuchen, oTp in diesen "oberflächlichen" Fundamentalistensumpf mit hineinzuziehen, denn da gehört er meiner Meinung nach absolut nicht hin. Ehrlich gesagt, dieses ständige Hickhack zwischen Euch stresst mich sehr, denn Ihr vergeudet Euer Wissen und Eure Energie darin sie gegeneinander einzusetzen anstatt gegen den eigentlichen Widersacher von uns!

Da wir gerade eigentlich eher beim Thema "Sucht" sind, habe ich mich gefragt, inwieweit bei allen religiösen Fanatikern auch ihr Glaube zu einer Sucht, bzw. Lebensflucht wird. Denn ist es nicht so, dass sie sich in ihrer Selbstgerechtigkeit, die sie völlig unerlaubt an sich reißen, selbst für "kleine Götter" halten?
Und zwar in einer anderen "religiösen Welt", fern von unserer, die aber im normalen Leben gar nicht existiert.

Denn derzeit reißen "Gottes Krieger" die gleiche grausame, göttliche Vollstreckungsvollmacht wie sie im AT als auch im Koran vorherrscht an sich, die sie nicht besitzen.
So geschieht es aber auch im Geiste.

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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon onThePath » Mo 6. Jul 2015, 10:10

otp, Du merkst, wie relativ neue User Deine Bemerkungen empfinden: Oberflächlichkeit herrscht als Eindruck vor.


Hermann, du lügst unverschämt dreist.
Wer soll das gesagt haben ?

Meinst Du Keili ?
Hab überlegt was otp bedeutet?
Habe von otp eigentlich nicht so einen oberflächlichen Eindruck bisher.


Ich werde auch noch mal mein Geschriebenes über den Schutz durch Jesus wiederholen, das Du so völlig negativ entstellt hast.

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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon onThePath » Mo 6. Jul 2015, 11:21

Noch einmal: Warum hast Du dich völlig einseitig auf die Freigeister asiatischer Prägung, auf die Reinkarnationsfreunde, Esoteriker, etc. eingeschossen und kehrst nicht einmal vor der (eigenen) Kirchentür: Fundamentalismus -kath. wie evangelikaler Prägung- was siehst Du darin? Ist das ein erfreuliches Phänomen, weil diese Kreise das "Fundament Jesu" gefunden zu haben scheinen oder siehst Du darin endlich einmal auch kritische, teilweise auf Satan zurückzuführende Elemente? Da wird Deinerseits höchstens mal huschhusch mit der oberflächlichen Billigformel operiert, na, das seien eben "falsche" Leute...über die Ursachen der Falschheit wird jedoch wenig tief reflektiert.


Hermann
Was falsch ist an den Strukturen der verschiedenen Denominationen ist relativ klar.
Entscheidend ist, dass der einzelne Mensch sich zu Gott hin orientiert. Und da fehlt es auch in der katholischen Kirche nicht an Vorbildern. Wenn Du es schaffen würdest, diese Vorbilder als lebendige Kritik an falschen Strukturen zu würdigen, hätte ich weniger Probleme mit Dir. Aber Du suchst ja auch bei den christlichen Vorbildern nur Bestätigung für Deine unchristlichen Ansichten. Alles Andere ist für Dich uninteressant. Bei solcher Schmalspur und Einseitigkeit ist Ärger vorprogrammiert. Dir liegt absolut nicht im Sinn, das Christsein als den Mensch mit Gott versöhnend zu betrachten.

Es ist eine Art von Fanatismus: Er macht Blind für das Gute einer Sache oder eines Menschen.

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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon kingschild » Mo 6. Jul 2015, 12:30

Christsein und Rauchen wäre hier das Thema.

Bitte kommt wieder darauf zurück.

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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Keili » Mo 6. Jul 2015, 12:32

Jeshu hat geschrieben:
Hermann hat geschrieben:Keili, schön, dass wir wohl in Vielem übereinstimmen. Da wird -gerade von Leuten wie otp- von dem wunderbaren angeblichen Schutz gesprochen, der Menschen zuteil würde, die sich zu Jesus bekennen. Dass dieses Be-Kenntnis oft auf wenig Kenntnis beruht, scheint offensichtlich. Stattdessen flüchten viele in diesen Kreisen zu einem dumpfen Fundamentalismus, den ich für die Kinderkrankheit aller Religionen halte, im Islam ist er nur gerade besonders offenkundig. Da wirkt der Widersacher und kein Gerede, man sei doch biblisch, kann diese Menschen so leicht aus diesen Fängen befreien.


Hi Hermann!
Ja, da empfinde ich ähnlich, nur würde ich an Deiner Stelle nicht immer versuchen, oTp in diesen "oberflächlichen" Fundamentalistensumpf mit hineinzuziehen, denn da gehört er meiner Meinung nach absolut nicht hin. Ehrlich gesagt, dieses ständige Hickhack zwischen Euch stresst mich sehr, denn Ihr vergeudet Euer Wissen und Eure Energie darin sie gegeneinander einzusetzen anstatt gegen den eigentlichen Widersacher von uns!

Da wir gerade eigentlich eher beim Thema "Sucht" sind, habe ich mich gefragt, inwieweit bei allen religiösen Fanatikern auch ihr Glaube zu einer Sucht, bzw. Lebensflucht wird. Denn ist es nicht so, dass sie sich in ihrer Selbstgerechtigkeit, die sie völlig unerlaubt an sich reißen, selbst für "kleine Götter" halten?
Und zwar in einer anderen "religiösen Welt", fern von unserer, die aber im normalen Leben gar nicht existiert.

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Bei Lorber gibt es ein schönes Bild für Fanatismus.
Der Glaube, heißt es dort, ist wie eine Fackel in der Hand ihres Trägers. Bei einem Fanatiker wird sie zur Brandfackel...
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Jeshu » Mo 6. Jul 2015, 13:13

Keili hat geschrieben:
Bei Lorber gibt es ein schönes Bild für Fanatismus.
Der Glaube, heißt es dort, ist wie eine Fackel in der Hand ihres Trägers. Bei einem Fanatiker wird sie zur Brandfackel...


Hi Keili!
Ja, das ist leider wahr ... aber Kingschild hat auch Recht, insofern komme ich zurück zu "Deiner Brandfackel" alias Glimmstengel und Deinem Rauchfanatismus... :)

Wenn man das nun von Lorber daraufhin ableitet, bist Du eigentlich auch nur im falschen Glauben, denn Du glaubst, dass Du Deine Zigaretten brauchst, was ja nicht stimmt. Kein einziger Mensch braucht für sein Leben Zigaretten.
Aber solange Du daran glaubst, wird es auch so sein.

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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Hermann » Mo 6. Jul 2015, 16:36

Jeshu, einerseits gebe ich zu, dass das ein Dauerhickhack zwischen otp und mir ist, den ich durchaus mitverursache. Andrerseits finde ich es erhellend, wie jemand zu "dritten" Positionen, nämlich außer seiner und meiner, steht. Und da ist der Fundamentalismus eben ein guter Prüfstein. Diesen scheint er über Jahre hinweg kaum zu kritisieren, obwohl er doch leibhaftig hier im Forum herumgeistert. Namen muss ich wohl nicht nennen.
Da das Thema dieses threads jedoch ein anderes ist, überlege ich mir ggf., ob ich es anderswo nochmal aufgreife.

otp, evtl. habe ich eine Bemerkung von Keili falsch gedeutet; aber sein Satz konnte auch so gedeutet werden: "So oberflächlich, wie otp jetzt schreibt, ist er doch sonst nicht." Sollte Keili ihn anders gemeint haben, bitte ich um Entschuldigung.
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Mariette M. » Mo 6. Jul 2015, 17:22

Hermann hat geschrieben:otp, Du merkst, wie relativ neue User Deine Bemerkungen empfinden: Oberflächlichkeit herrscht als Eindruck vor.

Bitte lies doch genau, Hermann.

Der "relativ neue" User Keili hat ja geschrieben, dass es otp eben gerade NICHT als oberflächlich empfindet!
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Mariette M. » Mo 6. Jul 2015, 17:34

Hermann hat geschrieben:Mariette, wenn Jesus in den Tempel ging, hat er sich doch nicht deswegen als "kirchenorientiert" gezeigt?! Was ist denn das für eine Logik? Er ist der Tradition gefolgt, zu der er erzogen wurde und das ist in Ordnung.

Jesus hat als Jude in den Synagogen gelernt und gelehrt und er hat im Tempel die jüdischen Feste mitgefeiert, ganz seiner Herkunft als Jude gemäss. Die ersten Christen haben ebenfalls als Juden gelebt, sind ganz selbstverständlich auch in die Synagogen gegangen, sind zu Festen nach Jerusalem gereist, haben sich im Tempel zum Gebet eingefunden und waren dort einmütig beisammen (Nachzulesen in der Apostelgeschichte)
Dass Jesus den Tempel bejaht, lesen wir in seinen Aussagen selbst. Seinen Eltern sagte er, dass er "in dem sein müsse, was seinem Vater gehört", oder je nach Übersetzung auch im Haus seines Vaters. Damit meint er den Tempel. Auch bei seiner Tempelreinigung schmeisst er nur die Händler und Geldmacher hinaus, bestätigt aber den Tempel als Haus des Gebetes.
Bis in heutige Zeit sind die Kirchen nach dem Vorbild des jüdischen Tempels gebaut, ich mache gerne mal für Dich eine Führung, falls es dich interessiert.
Hermann hat geschrieben: Er hat aber doch ganz offensichtlich Inhalte gelehrt ("Ich aber sage Euch..."), mit denen er den Grundstein zu einer völlig neuen Lehre gelegt hat. Also ein Revolutionär und Umstürzler des alten jüdischen Tempelglaubens.

Nein, kein Umstürzler des Tempels. Wohl aber ein Abschaffer von knechtenden, kleinlichen Sondergesetzen und Geboten. Ein Aufdecker von Lieblosigkeit und Heuchelei.
Hermann hat geschrieben:Ich persönlich bin sicher, dass eine Gemeinschaft im Verborgenen, wo Eingeweihte in persönlicher jahrelanger Arbeit Menschen einweihen, zu Gott zu finden, dem Weg von Jesus sehr viel mehr entsprochen hätte. Die Gemeinde-Idee in aller Öffentlichkeit, den Aufbau eines Apparates mit Macht und Geld und einer Hierarchie, das kam von Paulus.
Und Du denkst also, weil Jesus eine Geheimreligion wollte, hat er öffentlich gepredigt? Seine Jünger in die ganze Welt hinausgeschickt? Durch seinen Heiligen Geist in allen Sprachen der Welt verständlich reden lassen?
Im Ernst jetzt?

(Die Irrlehre der Gnosis wurde schon im ersten Jahrhundert gelehrt und bekämpft, schon von Paulus!)
lg Mary
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Hermann » Mo 6. Jul 2015, 18:05

Mary, für die wahrscheinliche Fehldeutung -aber der Sprecher sollte selbst noch etwas dazu sagen- von Keillis Äußerung habe ich mich schon vor 40 Min, entschuldigt; das hast Du wohl überlesen. otp ist wohl weniger blind, er leidet aber wohl unter einer gewissen Einäugigkeit.
"Irrlehre der Gnosis?"- was ist denn falsch, wenn Glauben auch an Er-Kenntnis gekopppelt wird. Nicht nur stets an das billig zu habende Be-Kenntnis!! Wo steht eigentlich, dass sich immer "das Wahre" durchsetzt? Du glaubst wohl an das Mehrheitsprinzip?! Könnte es nicht sein, dass sich das durchsetzt, das den Machtinteressen einer Priesterkaste mit den dahinterstehenden Geldinteressen am ehesten entspricht? Hat vielleicht die Bibel doch recht, dass "die Masse" blind durch das "breite Tor" rennt, eine Minderheit aber zum Himmelreich auf schmalem Pfad gelangt?
Kein Satz von dir zu "Jesus als Familien-Herabsetzeter". Bitte dazu um eine Äußerung.
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Keili » Mo 6. Jul 2015, 18:38

Jeshu hat geschrieben:
Keili hat geschrieben:
Bei Lorber gibt es ein schönes Bild für Fanatismus.
Der Glaube, heißt es dort, ist wie eine Fackel in der Hand ihres Trägers. Bei einem Fanatiker wird sie zur Brandfackel...


Hi Keili!
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Für die Überleitung :clap:
Also mit dem Rauchen das ist etwas verteufelt bei mir.
Wenn es nicht gesundheitsschädlich wäre, würde ich mich manchmal nicht so schlecht fühlen. Ich rauche nämlich sehr gerne.
Ich habe vor 17 Jahren mal ein halbes Jahr aufgehört und dann vor 15 Jahren für 1,5 Jahre. Dann kam ich in die Psychiatrie und dort habe ich wieder angefangen und rauche bis jetzt. Der Rauchteufel in mir ist wirklich stark. Seine Stimme ist so überwältigend, wenn ich versuche es sein zu lassen. Ist bestimmt ein abgeschiedener Geist, der durch mich zu seinem Stoff kommt. Aber das weiß ich nicht genau, jedenfalls kann er sehr übellaunig werden. Darum füttere ich ihn immer wieder, da hab ich meine Ruhe...
Ob ich ans Rauchen glaube. Eigentlich nicht so, ich weiß dass es eine Illusion ist und ich meinem Tempel, dem Leib schade...
Ich habe den kleinen Teufel in mir bzw. das Rauchen zu sehr in meine Liebe aufgenommen und wie das bei Liebespaaren ist, trennen die sich nicht so schnell. Ich weiß diese Liebe ist nicht rein, aber ich beschmutz mich gerne mal wie kleine Kinder und freue mich dann, wenn Mami mich in den arm nimmt und sagt, alles nicht so schlimm. Das heilt schon wieder bzw machen wir wieder sauber.
Ich weiß, dass ich da ein kleines Sorgenkind bin. Aber man bekommt, dann immer etwas mehr Zuneigung, wenn man so arm und hilflos erscheint. Ob das recht und gut ist, diese Liebe sich so zu erstehlen. Natürlich nicht willentlich böse, aber ich weiß das es nicht in der rechten Ordnung ist. Doch aus mir selbst schaffe ich es leider nicht und kann auch nicht aus meiner so festverwachsenen Haut. :pray:
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Keili » Mo 6. Jul 2015, 18:43

Mariette M. hat geschrieben:Mary, für die wahrscheinliche Fehldeutung -aber der Sprecher sollte selbst noch etwas dazu sagen- von Keillis Äußerung habe ich mich schon vor 40 Min, entschuldigt; das hast Du wohl überlesen. otp ist wohl weniger blind, er leidet aber wohl unter einer gewissen Einäugigkeit.


Liebes Hermännchen,
ich weiß nicht wie man den Satz so weit auslegen kann, wie du es scheinbar getan hast. :D
Der Satz ist doch eineindeutig.
Nochmal. Ich halte otp bisher nicht für oberflächlich. So ist meine Wahrnehmung zur Zeit.
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon onThePath » Mo 6. Jul 2015, 20:31

Tja, was Hermann so alles behauptet.

Er meint, dass ich das bischen Weltreligion das er andeutet, nicht richtig würdige.
Warum auch. :roll: Was hat Hermann denn zu bieten außer das Versprechen von gotterfüllter Mystik ? Damit erzählt er mir absolut nichts Neues.


Keili, ich hoffe Du spielst nicht mit Gedanken über Verstorbene die nach Nikotin lechzen. :)


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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Hermann » Mo 6. Jul 2015, 20:50

keilli, du schriebst an dem besagten Abend: "Habe von otp eigentlich nicht so einen oberflächlichen Eindruck bisher."
Entschuldige, das ist durchaus schillernd ausgedrückt! Wenn man die Betonung auf "bisher" legt, dann könnte der Satz folgen: "Was er aber jetzt dem Hermann entgegnet, ist es doch."
otp: Ich bitte Dich nochmals, eine kurze Analyse des Fundamentalismus vorzulegen. Erkennst du die Gefahr -auch hier im Forum- und worin siehst Du die Ursachen für diese merkwürdige Mischreligion aus Spießertum und Christentum? Nebenbei noch: In allen Religionen...
Keilli, unsere Satz-Streitereien zeigen doch schön: Was lässt sich alles kunterbunt aus Geschriebenem, wie auch eben der Bibel herausholen?! Denn die Betonung eines Satzes ist dummerweise in den 2000 Jahren seither verlorengegangen. Vielleicht ist die persönliche Einweihung durch Gesprochenes doch der gottgemäßere Weg!?
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Keili » Mo 6. Jul 2015, 21:03

Hermann hat geschrieben:keilli, du schriebst an dem besagten Abend: "Habe von otp eigentlich nicht so einen oberflächlichen Eindruck bisher."
Entschuldige, das ist durchaus schillernd ausgedrückt! Wenn man die Betonung auf "bisher" legt, dann könnte der Satz folgen: "Was er aber jetzt dem Hermann entgegnet, ist es doch."
otp: Ich bitte Dich nochmals, eine kurze Analyse des Fundamentalismus vorzulegen. Erkennst du die Gefahr -auch hier im Forum- und worin siehst Du die Ursachen für diese merkwürdige Mischreligion aus Spießertum und Christentum? Nebenbei noch: In allen Religionen...
Keilli, unsere Satz-Streitereien zeigen doch schön: Was lässt sich alles kunterbunt aus Geschriebenem, wie auch eben der Bibel herausholen?! Denn die Betonung eines Satzes ist dummerweise in den 2000 Jahren seither verlorengegangen. Vielleicht ist die persönliche Einweihung durch Gesprochenes doch der gottgemäßere Weg!?


Stimmt. Jetzt sehe ich es auch. Das ist mit fast allem so, was man hören will, das hört man auch. Was man irgendwo sucht, findet man auch. Natürlich hat das gewisse Grenzen...
Die Bibel sagt, man soll es im Geiste lesen, in dem es geschrieben wurde.
Zu deinen Fragen: Da müssen wir einen neuen Thread aufmachen, sonst gibt es Anschiss. :jump:
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon onThePath » Mo 6. Jul 2015, 21:09

otp: Ich bitte Dich nochmals, eine kurze Analyse des Fundamentalismus vorzulegen.


Du lernst es nie, Hermann.
Ich denke auch in Kategorien besonders von Steiner und Yoga, aber begreife mal, dass man dann nicht wie ein Yogie oder Anthroposoph denken muß.

Wenn Du mir Engstirnigkeit vorwirfst, dann versuchst Du meine langwierigen Auseinandersetzungen als nix kapiert, vor allem meine Treue zu Christus, anzukreiden.

Du kannst Dir eben nicht vorstellen, dass man alle Religionen kennen kann und trotzdem zu Christus hält. Da kapierst Du nix.

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Zuletzt geändert von onThePath am Mo 6. Jul 2015, 22:04, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon kingschild » Mo 6. Jul 2015, 21:11

Keili hat geschrieben: Doch aus mir selbst schaffe ich es leider nicht und kann auch nicht aus meiner so festverwachsenen Haut. :pray:


Hallo Keili

Christus ist gekommen um frei zu machen.

Deine Aufgabe ist lediglich, die Absicht das Du Dich von deinem "Freund" wahrlich trennen willst. Solange Du an IHM festhält, wird Dich Christus auch nicht daraus befreien können.

Solange Du glaubst ohne diesen kleinen "Freund" werde Dir etwas fehlen, wird es so bleiben wie es ist. Sobald Du aber anfängst, zu glauben das Gott Dich so frei machen kann das Du IHN nicht mehr brauchst und fülltern musst, dann wirst Du bitten und Dir wird gegeben werden, wofür Du bittest.

Gott möchte Dich befreien. Fang Dir mal an vor zu stellen das Gott eben dies nicht nur möchte, sonder auch könnte und das diese Freiheit etwas ist das schöner ist als das, was Du im Moment hast.

Solange Du aber daran festhält das mit der Freiheit die Freude verloren geht, dann glaubst Du dem der Dich eben gefangen sehen möchte und nicht dem der Dir Freiheit schenken möchte.

Nicht Du musst es tun und es wird auch kein Chrampf sein in der Freiheit zu leben aber Du musst wissen ob Du diese Freiheit eben kennen lernen möchtest.

God bless
Kingschild
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Mariette M. » Di 7. Jul 2015, 00:39

Hermann hat geschrieben:Wo steht eigentlich, dass sich immer "das Wahre" durchsetzt?

Das hat mein Herr, Jesus Christus, selbst (zu-)gesagt.
Hermann hat geschrieben:Du glaubst wohl an das Mehrheitsprinzip?!

Nope.
Hermann hat geschrieben:Könnte es nicht sein, dass sich das durchsetzt, das den Machtinteressen einer Priesterkaste mit den dahinterstehenden Geldinteressen am ehesten entspricht?

Es ist schon etwas mühsam, dass Du auf Argumente und Sachinformationen so gar nicht eingehst und lieber deine (Vor-)Urteile weiter pflegst... deshalb
Hermann hat geschrieben: Kein Satz von dir zu "Jesus als Familien-Herabsetzeter". Bitte dazu um eine Äußerung.

Warum sollte ich? Erstens ist es WEIT neben dem Thema Christ und Rauchen, zweitens ebenfalls WEIT von unserem Nebenthema Kirche... und drittens bin ich mir schon fast sicher, dass Du wieder nicht auf Argumente eintreten wirst.

Wünsche eine gute Nacht
Mary


PS: Deine Eventualentschuldigung an otp wurde mir erst angezeigt, als ich meinen Beitrag veröffentlich habe.
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Jeshu » Do 9. Jul 2015, 09:12

Keili hat geschrieben:
Jeshu hat geschrieben:
Keili hat geschrieben:
Bei Lorber gibt es ein schönes Bild für Fanatismus.
Der Glaube, heißt es dort, ist wie eine Fackel in der Hand ihres Trägers. Bei einem Fanatiker wird sie zur Brandfackel...


Hi Keili!
Ja, das ist leider wahr ... aber Kingschild hat auch Recht, insofern komme ich zurück zu "Deiner Brandfackel" alias Glimmstengel und Deinem Rauchfanatismus... :)

Wenn man das nun von Lorber daraufhin ableitet, bist Du eigentlich auch nur im falschen Glauben, denn Du glaubst, dass Du Deine Zigaretten brauchst, was ja nicht stimmt. Kein einziger Mensch braucht für sein Leben Zigaretten.
Aber solange Du daran glaubst, wird es auch so sein.

LG
Jeshu


Für die Überleitung :clap:
Also mit dem Rauchen das ist etwas verteufelt bei mir.
Wenn es nicht gesundheitsschädlich wäre, würde ich mich manchmal nicht so schlecht fühlen. Ich rauche nämlich sehr gerne.
Ich habe vor 17 Jahren mal ein halbes Jahr aufgehört und dann vor 15 Jahren für 1,5 Jahre. Dann kam ich in die Psychiatrie und dort habe ich wieder angefangen und rauche bis jetzt. Der Rauchteufel in mir ist wirklich stark. Seine Stimme ist so überwältigend, wenn ich versuche es sein zu lassen. Ist bestimmt ein abgeschiedener Geist, der durch mich zu seinem Stoff kommt. Aber das weiß ich nicht genau, jedenfalls kann er sehr übellaunig werden. Darum füttere ich ihn immer wieder, da hab ich meine Ruhe...
Ob ich ans Rauchen glaube. Eigentlich nicht so, ich weiß dass es eine Illusion ist und ich meinem Tempel, dem Leib schade...
Ich habe den kleinen Teufel in mir bzw. das Rauchen zu sehr in meine Liebe aufgenommen und wie das bei Liebespaaren ist, trennen die sich nicht so schnell. Ich weiß diese Liebe ist nicht rein, aber ich beschmutz mich gerne mal wie kleine Kinder und freue mich dann, wenn Mami mich in den arm nimmt und sagt, alles nicht so schlimm. Das heilt schon wieder bzw machen wir wieder sauber.
Ich weiß, dass ich da ein kleines Sorgenkind bin. Aber man bekommt, dann immer etwas mehr Zuneigung, wenn man so arm und hilflos erscheint. Ob das recht und gut ist, diese Liebe sich so zu erstehlen. Natürlich nicht willentlich böse, aber ich weiß das es nicht in der rechten Ordnung ist. Doch aus mir selbst schaffe ich es leider nicht und kann auch nicht aus meiner so festverwachsenen Haut. :pray:


Hi Sorgenkind!
So jetzt wieder weg vom Thema "Jesus als Familienherabsetzer"... :)

Ich glaube festgestellt zu haben, dass viele Süchtige in ihrer Kindheit aus ihrer Sicht keine konstant zuverlässige Liebe erfahren haben. Das kann auch geschehen, wenn die Eltern sehr fürsorglich erscheinen, aber das Kind trotzdem nicht bekommt, was es eigentlich braucht: einen absolut stabilen souveränen Halt.
Ist er für das Kind nicht vorhanden, fühlt es sich schnell unbewusst am Leben bedroht.

Das heißt, die Kinder und späteren Erwachsenen suchen sich dann einen Ersatz, der sie ähnlich befriedigt/beruhigt und der aber für sie nun immer greifbar ist: Süßigkeiten (Essen allgemein), Zigaretten, Alkohol und - das klingt jetzt merkwürdig, auch Gewalt.
Wird der Zugang zu diesen "Lebensrettern" auch noch versperrt, geraten Süchtige fast wie in Panik, denn sie haben auf Dauer verlernt die wahre Liebe annehmen zu können. Was passiert: Sie vertrauen auf das Falsche: auf die dunkle Liebe des Teufels.
Wieso meinst Du, nur Liebe und Zuneigung zu bekommen, wenn Du arm und hilflos bist? Schau Jesus Christus an, Er wird um Seine unermessliche Stärke geliebt.
Er ist unser Fels in der Brandung, denn nichts kann Ihm etwas anhaben.

Wie soll Dein Licht in Ihm leuchten, wenn Du Dich künstlich schwach machst?
Oder Du meinst vielleicht, Ihm daran folgen zu müssen, weil Er sich künstlich auch schwach gemacht hat am Kreuz? Für uns. Aber das war Sein Part, es ist nicht der Deine! Schwach ist man nur im Vergleich zu Gott.
Und Du musst Dich auch vor Gott nicht schwach machen, damit Er Dir hilft.
Wenn Du stark bist, wird Er Dich nur noch stärker machen. Bist Du Ihm gleich wirst.

LG
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Keili » Do 9. Jul 2015, 09:41

Hallo Jeshu,

In deinen Worten steckt schon Weisheit.
Nur eins hast du nicht verstanden. Ich mache mich, m.E. nicht künstlich schwach. Es mag so erscheinen, weil ich die Einsicht etwas habe, aber ich bin nicht künstlich schwach, sondern wahrhaftig.
Dadurch das Jesus am Kreuz für mich sein Leben gegeben hat, versteht er mich in meiner Schwäche und nimmt mich in dieser an. Wenn ich bereit sein werde, wird er es wissen und mich davon frei machen. Bis dahin liebt er mich auch mit meinen Sünden, weil ich ihm mein Herz zur freien Verfügung gegeben habe und ich und er diesen Liebesbund immer wieder aufs neue stärkt und erneuert.
Er weiß das ich viele Schwächen habe und ich weiß es auch, aber mein Herz gehört ihm und er lässt es nicht mehr los, darum ist die Gefahr des Rauchens bei mir zwar nicht gut, aber nicht so gefährlich. Denn der Leib ist aus der Sünde und bleibt es auch. Vielleicht wird er noch teilweise nachgezogen, aber vergeistigt wird er nicht werde.
Ich glaube Jesus weiß, dass ich das Rauchen noch zu diesem Zeitpunkt brauche und er klagt mich deswegen nicht an. Ich weiß er kann mich befreien, aber zur Zeit bin ich dazu noch nicht reif genug.

Das stimmt, das Leben und die Liebe zu Menschen hat mir einige Liebeswunden geschlagen. Doch ich fühl mich von Jesus geliebt und getragen und alles braucht Zeit zum reifen.
:praisegod:

Danke für deine nachdenklichen, ernsthaft interessierten Worten. Ich merke sowas beim Menschen. Das war nicht oberflächlich. .. :umarm:
Nächstenliebe ist der Weg zur Gottesliebe.
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Jeshu » Fr 10. Jul 2015, 08:19

Keili hat geschrieben:
Hallo Jeshu,

In deinen Worten steckt schon Weisheit.
Nur eins hast du nicht verstanden. Ich mache mich, m.E. nicht künstlich schwach. Es mag so erscheinen, weil ich die Einsicht etwas habe, aber ich bin nicht künstlich schwach, sondern wahrhaftig.


Guten Morgen, Keili!
Weise ist ein schönes Kompliment... :)
doch dass Du Dich schwächer machst als Du bist, habe ich aus Deiner eigenen Aussage abgeleitet, nämlich aus der Art und Weise wie Du alles ausgedrückt hast:

Ich weiß, dass ich da ein kleines Sorgenkind bin. Aber man bekommt, dann immer etwas mehr Zuneigung, wenn man so arm und hilflos erscheint. Ob das recht und gut ist, diese Liebe sich so zu erstehlen. Natürlich nicht willentlich böse, aber ich weiß das es nicht in der rechten Ordnung ist.


Ich denke aus eigener Erfahrung, ein wenig gefährlich ist es immer, eine "Sünde" (hebräisch: Verfehlung des Ziels) bereits zu erkennen und sie dann aber weiterhin zu tun - und tausend Ausreden dafür zu erfinden, warum.
Hier ist nun wahrlich der Mensch ein Meister darin.
Aber Du hast Recht, Jesus liebt einen trotzdem, denn Er kennt jeden Deiner Gedanken und spürt Deine Liebe zu Ihm; als auch den Willen, es Ihm Recht zu tun.

Die Zeit muss für gewisse Dinge im Leben tatsächlich erst reif werden, um sich vollkommen zu Ihm zu drehen, das weiß Er wahrscheinlich am besten, denn Er hilft uns jeden Tag dabei.

Trotzdem, schau, dass Du Deinen Mitmenschen nicht mehr Sorgen machst als es unbedingt nötig ist, denn es ist nicht angenehm sich um jemand sorgen zu müssen, und am wenigsten für die, die Dich lieben.

LG :comeon:
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon onThePath » Fr 18. Mär 2016, 09:27

http://www.faz.net/aktuell/wissen/mediz ... 79-p4.html

Da das Thema Cannabis gerade gesperrt ist und hie davon geredet wurde.
Diesem Artikel über psychische Störungen durch Cannabis kann ich mich anschließen.


LG, otp
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon lionne » Mo 5. Mär 2018, 10:52

onThePath hat geschrieben:[Mitfühlen und Verständnis ist etwas ganz Anderes.

Würde ich auch meinen!
Gruss lionne
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon lionne » Mo 5. Mär 2018, 14:42

Ein Aspekt des Rauchens, an den ich bisher (noch) nicht gedacht hatte:
>>>> http://hauszellengemeinde.de/rauchen/
Gruss lionne

Man kann darüber denken wie man will....
Für mich ist das Rauchen in erster Linie eine Sucht.
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Gnu » Mo 5. Mär 2018, 15:39

lionne hat geschrieben:Ein Aspekt des Rauchens, an den ich bisher (noch) nicht gedacht hatte:
>>>> http://hauszellengemeinde.de/rauchen/
Gruss lionne

Man kann darüber denken wie man will....
Für mich ist das Rauchen in erster Linie eine Sucht.

Norbert Homuth schreibt in dem zitierten Beitrag, dass der Ursprung des Rauchens im Sonnenkult der Mayas, im Spiritismus und Totenkult der Indianer liege, und dass auch fromme Prediger mit ihrer Raucherei ein schlechtes Vorbild gegeben hätten. Dann ist ja Rauchen ebenso verwerflich, wie Weihnachten feiern und andere Sonnenkulte. Ich werde es mir merken und daran denken, wenn ich mir, um die Zeit beim Warten auf den Bus zu vertreiben, nächstes mal ein Heimat-Zigarettli anzünde. :shock:

Ich kann, als nicht süchtiger Gelegenheitsraucher, aber aus eigener Erfahrung bestätigen, dass Rauchen die unreinen Geister anzieht. Ich tue es deshalb nicht immer öfter, sondern immer seltener, genau wie ich es auch mit anderen Gewohnheiten halte, die suchterzeugend sind. 8-)
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon lionne » Mo 5. Mär 2018, 15:45

Gnu hat geschrieben:Ich werde es mir merken und daran denken, wenn ich mir, um die Zeit beim Warten auf den Bus zu vertreiben, nächstes mal ein Heimat-Zigarettli anzünde. :shock:
:lol: ;)
Betonung auf Heimat-Zigarettli >>> http://www.heimatzigaretten.ch/#


Gruss lionne
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon onThePath » Di 6. Mär 2018, 10:41

Tabakkonzerne die auf die E-Zigarette setzen.
Werbung für Cannabis Aktien.

Soll doch der Staat verdienen um später die Therapien für Geschädigte bezahlen zu können.

Und auch die Esoteriker bekommen mehr Zulauf wenn der Cannabis Konsum ausufert. Weil Rauschmittel auch ein guter Einstieg da hinein sein können. Wegen der Bewusstseins- verändernden Wirkung.

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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon lionne » Do 8. Mär 2018, 12:48

Rauchen fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu.

Rauchen führt zu Verstopfung der Blutgefässe und verursacht Herzinfarkte und Hirnschläge.

>>> Rauchstopplinie (CH): 0848 000 181

LG lionne
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Lepitoptera » Do 8. Mär 2018, 14:11

Ich wünsche mir von Nichtrauchern mehr Anteilnahme und Unterstützung Rauchern gegenüber. Der Grossteil von Rauchern möchte aufhören und fühlt sich schuldig. Dauernd noch auf ihnen herumzuhaken, ist kontraproduktiv. Dass es schädlich ist, wissen sie selber. Aber hinter Süchten steht oftmals eine tiefgründige Ursache. Mit der Sucht, in diesem Fall das Rauchen, wird kompensiert und verdrängt. Zigaretten werden zu Krücken, um im Alltag zurecht zu kommen. Wenn jemand ein gebrochenes Bein hat, nimmt man ihm auch nicht die Krücken weg, bevor das Bein verheilt ist. Auch bei Süchten muss an den Ursachen gearbeitet werden, sonst gibt es womöglich letztendlich eine Symptom Verschiebung. Man raucht zwar nicht mehr, dafür leer man den Kühlschrank oder trinkt Alkohol oder was auch immer. Ich sehe tagtäglich den Kampf, welcher der Mensch zu führen hat, der mir am allernächsten steht. Es zerbricht mir das Herz bei jeder Zigarette, die er anzündet und wünschte mir, ich könnte ihm seine Last abnehmen. Die unzähligen Gebete an Gott und doch dieses ständige scheitern. Es braucht Zeit und ich bin überzeugt, hätte es zur Zeit Jesu Nikotinabhängige gegeben, wäre er mit ihnen zusammen gesessen, so wie er es mit Huren, Zöllner und anderen Geächteten getan hatte. Raucher brauchen keine Moralprediger. Diskriminiert werden sie schon genug. Und wir haben das Gebot unseren Nächsten zu lieben und auch ein Raucher ist unser Nächster.

Lg Lepitoptera
Barmherzigkeit ist es, etwas nicht zu bekommen, das wir verdient hätten (Tod). Gnade ist es, etwas zu bekommen, das wir nicht verdient hätten (Himmel). Danke Jesus!
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon onThePath » Do 8. Mär 2018, 14:34

Klar, liebe Lepitoptera.

Sinnvoll ist es, unter die Arme zu greifen, wenn es nicht klappt. Ich habe ja selber 8 Jahre lang geraucht. Und nie gedacht, daß ich jemals den Willen aufbringen würde, damit aufzuhören. Geholfen hat mir nur, daß ich unbedingt aufhören wollte und dazu 1 Jahr lang an meiner Psyche arbeitete.

LG otp
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon lionne » Do 8. Mär 2018, 14:38

Ich sehe auch tagtäglich, wie Menschen aus meiner allernächsten Nähe mit dieser Sucht zu kämpfen haben! Ganz schlimm! Da nützt nichts reden und nichts argumentieren! Es muss (oben im Kopf) 'klick' machen, aber 'wie, wann, warum, wieso' - da habe ich kein (allgemein gültiges) Rezept!
Ich habe ja auch jahrzehntelang geraucht; jetzt rauche ich nur noch ab und an eine Zigarette, wenn ich auf den Bus oder auf den Zug warten muss! (Gnu: aber nicht ein Heimat-Zigarettli! ;) , sondern eine ganz gewöhnliche!)
Gruss lionne
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Gnu » Do 8. Mär 2018, 18:44

lionne hat geschrieben:Ich sehe auch tagtäglich, wie Menschen aus meiner allernächsten Nähe mit dieser Sucht zu kämpfen haben! Ganz schlimm! Da nützt nichts reden und nichts argumentieren! Es muss (oben im Kopf) 'klick' machen, aber 'wie, wann, warum, wieso' - da habe ich kein (allgemein gültiges) Rezept!
Ich habe ja auch jahrzehntelang geraucht; jetzt rauche ich nur noch ab und an eine Zigarette, wenn ich auf den Bus oder auf den Zug warten muss! (Gnu: aber nicht ein Heimat-Zigarettli! ;) , sondern eine ganz gewöhnliche!)
Gruss lionne

Heimat-Zigaretten sind aus einheimischem Tabak und mit legalem Cannabis angereichert. Von einem Ex-Dealer weiss ich, dass dieses gegenüber richtigem Cannabis praktisch wirkungslos ist. Ich liebe Tabak nicht, deshalb rauchte ich vorher stets Mentholzigaretten. Wenn ich daran denke, ziehe ich den Rauch auch nicht in die Lunge, sondern lasse ihn durch die Nase ins Freie. Die Heimatzigaretten sind so teuer, dass eine davon praktisch 1 Franken kostet. Im Tessin wurden sie noch nicht zugelassen, soll aber noch kommen. Bei Denner soll dann ein Paket Fr. 18.90 kosten verglichen mit dem Normalpreis von Fr. 19.90.

Übrigens ist Cannabis (Hanf) eine Nutzpflanze und nur deshalb unter dem Drogenbann, weil es den Kartellen nicht gefällt, dass man aus Hanf bessere Autos bauen könnte. Nach einem nuklearen oder chemischen Zerstörungskrieg wäre Cannabis die erste Pflanze, die man wieder anbauen könnte. Cannabis ist koscher, da eine grüne samentragende Pflanze. Man muss sie ja nicht rauchen.
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon palawan » So 18. Mär 2018, 15:27

Heute ist es doch so, das man weiß, dass Menschen die dem Qualm der Raucher ausgesetzt sind Schaden nehmen. Wer nun seinen Nächsten liebt müsste im Beisein von Nichtrauchern auf Rauchen verzichten.
Ohne Andere zu schädigen ist das Rauchen wie viel essen, man schädigt sich nur selber
darf aber nicht Gott die Schuld geben wenn man dadurch krank wird.
Zu glauben "Gott ist mein Zigarettenfilter" ist doof.
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