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Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: doro

Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon onThePath » Di 12. Mai 2015, 19:16

Hermann, das ist mir alles zu undifferenziert was Du da über Selbstfindung , Heilwerden und Gott finden sagst. Deshalb ist es richtig, dass ich Dir nicht zustimme.

Was soll mir denn schwerfallen zu glauben ? Bis jetzt berechtigterweise Deine unzureichende Erklärung.

lg, oTp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon Hermann » Di 12. Mai 2015, 21:15

onThePath hat geschrieben:Hermann, das ist mir alles zu undifferenziert was Du da über Selbstfindung , Heilwerden und Gott finden sagst. Deshalb ist es richtig, dass ich Dir nicht zustimme.

Was soll mir denn schwerfallen zu glauben ? Bis jetzt berechtigterweise Deine unzureichende Erklärung.

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Ja, die Bibel ist eben so: Wenig differenziert! Die halte ich Dir doch vor!
Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Daher ist sie bei vielen Menschen so unbeliebt.

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"Du hast recht, aber meine Meinung gefällt mir besser". - Links-spiritueller Satiresatz aus einem Gespräch zw. einem spirituellen Menschen und einem Normalchristen.
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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon onThePath » Di 12. Mai 2015, 21:51

Sackgasse.

Von was reden wir eigentlich ? BZW wie soll ich Deine Antworten verstehen ?

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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon onThePath » Di 12. Mai 2015, 23:16

Hermann hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Hermann, das ist mir alles zu undifferenziert was Du da über Selbstfindung , Heilwerden und Gott finden sagst. Deshalb ist es richtig, dass ich Dir nicht zustimme.

Was soll mir denn schwerfallen zu glauben ? Bis jetzt berechtigterweise Deine unzureichende Erklärung.

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Ja, die Bibel ist eben so: Wenig differenziert! Die halte ich Dir doch vor!


Mann, im realen Leben habe ich Umgang mit jungen Menschen die verschiedenste Probleme haben,
Darunter sexueller Mißbrauch, belastende Familiensituation, Süchte.
Die Beziehungen sind sehr freundschaftlich. Und da kommst Du, erzählst mir wie toll Josho terapierte, wie toll Bacchuskult ist, und meinst auch noch, das wäre alles so toll.

Die wahre Therapie ist der liebevolle Umgang miteinander. Nicht psychologische Spielchen a la Josho und auch nicht ein Dauerndes herumschweben in Mystizismus.

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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon Hermann » Mi 13. Mai 2015, 07:04

Das Niveau deiner Argumente nimmt weiter ab: Nie habe ich dem Bacchus-Kult das Wort geredet, lediglich aufgezeigt, dass die Extase in allen Formen an Gott heranführen kann, wenn das Herz stimmt, also das darunterliegende Motov. Ich schließe meinen Auftritt hier mit Aussagen aus dem Forum eines lebenden Mystikers:

"WER und WAS WIR in WIRKLICHKEIT sind, danach leben wir nicht, so nach leben wir scheinbar nach dem wer und was wir nicht sind. Wir gehen nicht Jesus Weg, die LIEBE GOTTES IN ALLEN unseren geistigen Brüdern und Schwestern zu sehen und in sich SELBST und die wundervolle Niederschrift "was ich getan habe, dass könnt ihr auch tun" ist für uns heute wie damals gedanklich unvorstellbar. Unser Ego leistet wirklich sehr gute Arbeit, nicht wahr otp?

LG Hermann, der versucht, das Ego mehr und mehr verschwinden zu lassen und das darunterliegende höher zu bringen. Ciao
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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon POW » Mi 13. Mai 2015, 08:16

Hermann hat geschrieben:Ja, zum Thema Wiedergeburt bringt otp nun seine lange etwas liegengelassene argumentative Wunderwaffe, die Geistwesen, huhuhu,...die uns doch alle hinterrücks täuschen können. Ich denke, das Gerede ist es nicht wert, kommentiert zu werden. Ich frage mich nur, wie man auf Dauer seelisch gesund mit dieser Art zu denken bleiben kann.
Zu Osho möchte ich gerne drei Zitate bringen; ich traue mich tatsächlich, den von der BILD-Zeitung als Sex-Guru diffamierten und lächerlich gemachten Mann hier zu zitieren (Wenn BILD eines dieser Zitate mal gebracht hätte, hätte der Vorgang dem Redakteuer vermutlich den Job gekostet "Fanatisierter Sektenkram, der heutigen IS-Propaganda vergleichbar. und das in einem CDU-nahen Blatt):

Freundschaft ist die reinste und höchste Form der Liebe. Es ist eine Form der Liebe ohne Bedingungen und Erwartungen, bei der man das Geben an sich genießt.

Lebe dein Leben auf alle möglichen Arten – gut-schlecht, bitter-süß, dunkel-hell, Sommer-Winter. Lebe alle Dualitäten. Habe keine Angst Erfahrungen zu machen, denn umso mehr Erfahrung du hast, umso reifer wirst du werden.

Wenn du dich selbst liebst, liebst du deine Mitmenschen. Wenn du dich selbst hasst, hasst du deine Mitmenschen. Deine Beziehung zu den anderen ist nur ein Spiegelbild von dir selbst.


"Ich erkläre hiermit, diese Sekten-Zitate ohne Einflussnahme von außerhalb des HG stehenden Geistern vorgebracht zu haben." Notarielle Beglaubigung liefere ich auf Wunsch nach.


Guter Hermann,

glaube mir, der Wahrheitsbegriff, als solcher, der ist weder von den Philosophen zu pachten, denn auch sie bieten nur Erklärungsmodelle, noch von irgendwelchen Gurus, denn gerade Oshos Vita ist mir mehr als seltsam (höflich gesagt), noch von den konfessionellen Generalstäblern, die die Wahrheit ersticken zwischen Dogmen, Lehrsätzen und einem bürokratisierten Christentum, das steriler nicht sein kann.

Und wie man an diesem Thread sieht, ist deine Wahrheit nicht die meine, OTP's Wahrheitsbegriff wieder nicht mit deinem und meinen wirklich kompatibel und so soll dann jeder Mensch bei seiner Wahrheit bleiben, sich dieser Wahrheit gewiss sein, wenn diese Wahrheit aus den Menschen einen guten, einen solidarischen, einen den Menschen dienenden, vielleicht auch aus diesen einen Menschen macht, der seine Mitmenschen liebt, im Idealfall, der wohl selten genug ist.

Wenn man die Wahrheit wirklich sucht, so wird man diese Wahrheit auch finden, so wird uns unser Weg auch immer zur Wahrheit führen, oft im Schmerz und im Leid, oft mit bitteren Erfahrungen verbunden, die eigentlich mehr ein Lehrgeld sind, aber wir werden die Wahrheit finden.
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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon onThePath » Mi 13. Mai 2015, 09:00

Das Niveau deiner Argumente nimmt weiter ab: Nie habe ich dem Bacchus-Kult das Wort geredet, lediglich aufgezeigt, dass die Extase in allen Formen an Gott heranführen kann, wenn das Herz stimmt, also das darunterliegende Motov. Ich schließe meinen Auftritt hier mit Aussagen aus dem Forum eines lebenden Mystikers:


Hermann, stets bleibst Du bei Halbheiten stehen, und zu "Extase in allen Formen" muss man einfach mehr sagen als Du andeutest. Und wenn Du irgendwann mal den Bacchus Kult sogar wohlwollend erwähnt hast, aber bisher nicht mal konkret erklärt hast, in welchem genauen Zusammenhang, braucht es Erklärungen. Und Josho als seltsamer Guru braucht auch viele Erklärungen. Und genauso sind Deine Kampfansagen und Unterstellungen stets Halbheiten. Wenn das stehen bleibt, ist eben nach kurzer Zeit eben keine Diskussion mehr möglich.

Viel mehr als etwas Aufmischen in diesem Forum, wie Du in einem anderen Thema gesagt hast, kommt da kaum heraus.

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Zuletzt geändert von onThePath am Mi 13. Mai 2015, 09:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon onThePath » Mi 13. Mai 2015, 09:02

POW hat geschrieben:......und so soll dann jeder Mensch bei seiner Wahrheit bleiben, sich dieser Wahrheit gewiss sein, wenn diese Wahrheit aus den Menschen einen guten, einen solidarischen, einen den Menschen dienenden, vielleicht auch aus diesen einen Menschen macht, der seine Mitmenschen liebt, im Idealfall, der wohl selten genug ist.

Wenn man die Wahrheit wirklich sucht, so wird man diese Wahrheit auch finden, so wird uns unser Weg auch immer zur Wahrheit führen, oft im Schmerz und im Leid, oft mit bitteren Erfahrungen verbunden, die eigentlich mehr ein Lehrgeld sind, aber wir werden die Wahrheit finden.


Das kann man beherzigen.
Und bei solche Aussagen kann man auch weiter diskutieren.

Gerade der Christ sollte allerdings die Liebe leben zu seinen Mitmenschen.
Manche Christen, besonders unter ihnen Mönche wie Franziskus machten es radikal, ihr Leben Gott ganz hinzugeben und in Liebe zu dienen. Manche folgten einer großen Berufung ohne Klostermauern.

Ich habe gerade nachgeschaut, wie das Hinduistische Bhakti-Yoga ausgerichtet ist und fand leider zuallererst nur die Liebe zu Gott.

Konfutius hat ja auch viel zum Zusammenleben der Menschen beigetragen.

Kann man sagen, die Liebe sei die oberste Wahrheit ?
Und somit des Menschen Pflicht ?

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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon POW » Mi 13. Mai 2015, 10:21

onThePath hat geschrieben:
POW hat geschrieben:......und so soll dann jeder Mensch bei seiner Wahrheit bleiben, sich dieser Wahrheit gewiss sein, wenn diese Wahrheit aus den Menschen einen guten, einen solidarischen, einen den Menschen dienenden, vielleicht auch aus diesen einen Menschen macht, der seine Mitmenschen liebt, im Idealfall, der wohl selten genug ist.

Wenn man die Wahrheit wirklich sucht, so wird man diese Wahrheit auch finden, so wird uns unser Weg auch immer zur Wahrheit führen, oft im Schmerz und im Leid, oft mit bitteren Erfahrungen verbunden, die eigentlich mehr ein Lehrgeld sind, aber wir werden die Wahrheit finden.


Das kann man beherzigen.
Und bei solche Aussagen kann man auch weiter diskutieren.

Gerade der Christ sollte allerdings die Liebe leben zu seinen Mitmenschen.
Manche Christen, besonders unter ihnen Mönche wie Franziskus machten es radikal, ihr Leben Gott ganz hinzugeben und in Liebe zu dienen. Manche folgten einer großen Berufung ohne Klostermauern.

Ich habe gerade nachgeschaut, wie das Hinduistische Bhakti-Yoga ausgerichtet ist und fand leider zuallererst nur die Liebe zu Gott.

Konfutius hat ja auch viel zum Zusammenleben der Menschen beigetragen.

Kann man sagen, die Liebe sei die oberste Wahrheit ?
Und somit des Menschen Pflicht ?

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Dem gibt es eigentlich nicht mehr viel hinzuzufügen, denn wenn der Mensch das ihm Mögliche und auch das ihm Möglichste tut, dann ist alles getan. Getan im Geist, getan im Glauben, getan in Gott und damit getan in der Wahrheit, denn vielleicht wurde nur dazu der Mensch in diese Welt gestellt.

An welchen Gott der Mensch auch immer glauben mag, die daraus erwachsenen Früchte sind's , die den Menschen als Menschen offenbaren, auch wenn wir keine Heiligen "Franzen" sind und wohl auch nicht sein können, Gott nimmt den Menschen trotzdem an um seines Willens zum Handeln und Tun in der Wahrheit und im und auf den Weg dorthin.

Sei es drum.
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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon Hanspeter » Mi 13. Mai 2015, 10:44

POW hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:
POW hat geschrieben:......und so soll dann jeder Mensch bei seiner Wahrheit bleiben, sich dieser Wahrheit gewiss sein, wenn diese Wahrheit aus den Menschen einen guten, einen solidarischen, einen den Menschen dienenden, vielleicht auch aus diesen einen Menschen macht, der seine Mitmenschen liebt, im Idealfall, der wohl selten genug ist.

Wenn man die Wahrheit wirklich sucht, so wird man diese Wahrheit auch finden, so wird uns unser Weg auch immer zur Wahrheit führen, oft im Schmerz und im Leid, oft mit bitteren Erfahrungen verbunden, die eigentlich mehr ein Lehrgeld sind, aber wir werden die Wahrheit finden.


Das kann man beherzigen.
Und bei solche Aussagen kann man auch weiter diskutieren.

Gerade der Christ sollte allerdings die Liebe leben zu seinen Mitmenschen.
Manche Christen, besonders unter ihnen Mönche wie Franziskus machten es radikal, ihr Leben Gott ganz hinzugeben und in Liebe zu dienen. Manche folgten einer großen Berufung ohne Klostermauern.

Ich habe gerade nachgeschaut, wie das Hinduistische Bhakti-Yoga ausgerichtet ist und fand leider zuallererst nur die Liebe zu Gott.

Konfutius hat ja auch viel zum Zusammenleben der Menschen beigetragen.

Kann man sagen, die Liebe sei die oberste Wahrheit ?
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lg, oTp


Dem gibt es eigentlich nicht mehr viel hinzuzufügen, denn wenn der Mensch das ihm Mögliche und auch das ihm Möglichste tut, dann ist alles getan. Getan im Geist, getan im Glauben, getan in Gott und damit getan in der Wahrheit, denn vielleicht wurde nur dazu der Mensch in diese Welt gestellt.

An welchen Gott der Mensch auch immer glauben mag, die daraus erwachsenen Früchte sind's , die den Menschen als Menschen offenbaren, auch wenn wir keine Heiligen "Franzen" sind und wohl auch nicht sein können, Gott nimmt den Menschen trotzdem an um seines Willens zum Handeln und Tun in der Wahrheit und im und auf den Weg dorthin.

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Diesen Beitrag sollte man liken können!

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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon kingschild » Mi 13. Mai 2015, 12:15

Hanspeter hat geschrieben:
Diesen Beitrag sollte man liken können!


Hallo Hanspeter

Den würde ich aber nich liken. Weil darin ganz bestimmt nicht, das erste Gebot erfüllt wäre. Wenn der Mensch einfach mal so Götzendienst betreiben würde, wie es im gerade passt und dabei noch sagen würde, er sei nett, zu seinem Nachbarn, wenn er diesen damit zum Abfall anleitet, so würde ich das als eine "falsche Frucht" bezeichnen und als gar nicht nett.

Gott möchte Umkehr und Busse, gerade auch vom Götzendienst. Wenn aus dem eigenen Handeln und Tun der Götzendienst erwächst, so ist das die falsche Frucht. Die wahre Frucht ist die Annahme und Erkenntnis, des einzig wahren Gott und nicht die Annahme der Lüge, das der Mensch gut sei, wenn er mal das tut, was er für Gut befindet.

Der Mensch wird Gut, wenn er denn annimmt der Gut ist. Nur daraus erwächst die Wahrheit und gute Frucht.

Was durch die Annahme von Götzen, schon alles falsch lief auf dieser Welt und durch die Ablehnung des einzig wahren Gottes, das lehrt die heutige Zeit und Vergangenheit. Der Götzendienst und die Abgötterei ist der Untergang der Menschheit und keine gute Frucht.

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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon Hanspeter » Mi 13. Mai 2015, 13:24

wenn der Mensch das ihm Mögliche und auch das ihm Möglichste tut, dann ist alles getan. Getan im Geist, getan im Glauben, getan in Gott und damit getan in der Wahrheit, denn vielleicht wurde nur dazu der Mensch in diese Welt gestellt.

An welchen Gott der Mensch auch immer glauben mag, die daraus erwachsenen Früchte sind's , die den Menschen als Menschen offenbaren, auch wenn wir keine Heiligen "Franzen" sind und wohl auch nicht sein können, Gott nimmt den Menschen trotzdem an um seines Willens zum Handeln und Tun in der Wahrheit und im und auf den Weg dorthin.


Für mich heisst das: Wenn dein Glaube in deinem Leben nicht sichtbar wird, ist dein Glaube nichts. Der Glaube soll an den daraus erwachsenen Früchten erkennbar sein. Der Glaube muss sich durch die Tat beweisen. (Jakobus 2,14-17)

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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon Hermann » Mi 13. Mai 2015, 15:21

POW schreibt sehr schön: wenn diese Wahrheit aus den Menschen einen guten, einen solidarischen, einen den Menschen dienenden, vielleicht auch aus diesen einen Menschen macht, der seine Mitmenschen liebt, im Idealfall, der wohl selten genug ist.

Nun, sind er, otp, Hans-Peter und ich auf der einen Seite, Kingschild offensichtlich auf der anderen. In einem Nachbar-Forum habe ich das Thema mal so formuliert: "Am Tage X wird der Herr nicht danach fragen "was" einer war (Hindu, Buddhist, konservativer, progressiver oder Geist-Christ,...) sondern wie er war: Liebevoll, tolerant, hilfsbereit, vorurteilsos, auf Menschen eingehend, dialogfähig und nicht nur mehr oder weniger ein verschleierter Monologisierer. Ja, die Früchte sind es, an denen man uns erkennen wird. So gesehen doch ein versöhnlicher Abschluss, wie ich meine.
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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon kingschild » Mi 13. Mai 2015, 22:09

Hanspeter hat geschrieben:
wenn der Mensch das ihm Mögliche und auch das ihm Möglichste tut, dann ist alles getan. Getan im Geist, getan im Glauben, getan in Gott und damit getan in der Wahrheit, denn vielleicht wurde nur dazu der Mensch in diese Welt gestellt.

An welchen Gott der Mensch auch immer glauben mag, die daraus erwachsenen Früchte sind's , die den Menschen als Menschen offenbaren, auch wenn wir keine Heiligen "Franzen" sind und wohl auch nicht sein können, Gott nimmt den Menschen trotzdem an um seines Willens zum Handeln und Tun in der Wahrheit und im und auf den Weg dorthin.


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Hallo Hanspeter

Wenn der Glaube Götzendienst hervorbringt, so sieht man seine Frucht, mehr als genug.

Lu 10:27 Er antwortete und sprach: « Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Vermögen und mit deinem ganzen Gemüte, und deinen Nächsten wie dich selbst! »

Ich habe nirgendwo gelesen, das eine Gute Tat sei, wenn man den ersten Part streicht. Ich habe auch nirgendwo gelesen das es eine Gute Tat wäre, wenn man Menschen zur Abgötterei verführt. Das hat weder mit Gottes Liebe noch mit Nächstenliebe zu tun.

2. Mose 20.3 Du sollst keine andern Götter neben mir haben!
4 Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder dessen, das oben im Himmel, noch dessen, das unten auf Erden, noch dessen, das in den Wassern, unterhalb der Erde ist.
5 Bete sie nicht an und diene ihnen nicht; denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen,

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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon Johelia » Mi 13. Mai 2015, 22:10

Hermann hat geschrieben:Johelia: Ich beziehe mich mit meiner Kritik am unphilosophischen Verständnis von Glauben auf die Begründung, mit der Küng rausgeworfen wurde. Kannst Du dazu bitte Stellung nehmen?

Nein kann ich nicht.

Welchen Zusammenhang möchtest du da sehen.

Hermann hat geschrieben:meiner Kritik am unphilosophischen Verständnis von Glauben

Übersetzung: Kritik an denen die die Bibel ernst nehmen und nicht in menschlichen Weisheiten schwelgen.

Mt 18,3 und (Jesus) sprach: Wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr keinesfalls in das Reich der Himmel hineinkommen.

Glaube und Liebe gehen einher und ergänzen sich. Die Einfachheit ist die wahre Stärke.
Dazu gehört klar ein System in dem Recht nicht relativ ist. Gott hat uns ein solches System gegeben.

Ihr wollt immer alles nach Gusto entscheiden, bis es euch selbst trifft; aber dann ist Heulen.
Es schmerzt Gott wenn ihr euch gegenseitig mit Weisheit übergiesst und eigene Götzen baut.

Huldigt nicht euch selbst sondern Gott.In allem muss ER der Erste sein, weil ER euch zuerst geliebt habt.

Gott kann nicht relativiert werden. :praisegod: :praise: :praise: ER IST :praise: :praise: :praisegod:


LG
Johel


P.S Unredlich es auf die Ausbildungsfrage zu reduzieren. :baby:
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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon kingschild » Mi 13. Mai 2015, 23:02

Hermann hat geschrieben:POW schreibt sehr schön: wenn diese Wahrheit aus den Menschen einen guten, einen solidarischen, einen den Menschen dienenden, vielleicht auch aus diesen einen Menschen macht, der seine Mitmenschen liebt, im Idealfall, der wohl selten genug ist.

Nun, sind er, otp, Hans-Peter und ich auf der einen Seite, Kingschild offensichtlich auf der anderen. In einem Nachbar-Forum habe ich das Thema mal so formuliert: "Am Tage X wird der Herr nicht danach fragen "was" einer war (Hindu, Buddhist, konservativer, progressiver oder Geist-Christ,...) sondern wie er war: Liebevoll, tolerant, hilfsbereit, vorurteilsos, auf Menschen eingehend, dialogfähig und nicht nur mehr oder weniger ein verschleierter Monologisierer. Ja, die Früchte sind es, an denen man uns erkennen wird. So gesehen doch ein versöhnlicher Abschluss, wie ich meine.


Hallo Hermann

Defintiv wirst Du mich nie auf der Seite finden, wo Abgötterei für Gut geheissen wird und ich solche als schön bezeichnen würde.

Gottes Gebote sprechen nicht von einer Toleranz für die Sünde, sondern von einer null Toleranz dafür. Gott spricht von der Erlösung aus der Sünde, von der Erfüllung der Gebote und nicht von der Abschaffung, derer.

Christus sagt deutlich:

Joh.3.5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen!

Liebevoll das falsche lehren, Tolerant die Sünde akzeptieren, Dialogfähig die die Sünde legitimieren und die Lüge umarmen, sind für mich weder Wahrheiten noch Werte. Das diese falschen Werte ganz friedlich daher kommen, ändert nichts an der Tatsache, das sie weder WAHRHEIT noch WERT sind.

Das es Menschen gibt, welchen der Monolog über Busse und wahre Umkehr und Erlösung hassen, das liegt im Trend der Zeit. Selbst wenn ich aber der einzige wäre, der solche Werte ablehnen würde und diesen "Hass" nicht teilen möchte, würde ich mich nicht darin hindern lassen, einen anderen Akzent zu setzen.

Nicht der breite Weg der Menschen führt ans Ziel, sondern der ganz schmale Weg Gottes, an dem diese ganz Welt, grossen Anstoss nimmt.

Abgötterei war noch nie eine gute Frucht aber sie scheint immer noch Trendy zu sein, wie zu Adams Zeiten. Adam wurde nicht gesagt: Sei Gut zu EVA und dem Frieden zuliebe, iss die Frucht der Lüge. Adam wurde gesagt: Höre auf Gott, dann kommt es Gut.

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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon Jeshu » Do 14. Mai 2015, 02:12

Hermann hat geschrieben:
Ja, zum Thema Wiedergeburt bringt otp nun seine lange etwas liegengelassene argumentative Wunderwaffe, die Geistwesen, huhuhu,...die uns doch alle hinterrücks täuschen können. Ich denke, das Gerede ist es nicht wert, kommentiert zu werden. Ich frage mich nur, wie man auf Dauer seelisch gesund mit dieser Art zu denken bleiben kann.
Zu Osho möchte ich gerne drei Zitate bringen; ich traue mich tatsächlich, den von der BILD-Zeitung als Sex-Guru diffamierten und lächerlich gemachten Mann hier zu zitieren (Wenn BILD eines dieser Zitate mal gebracht hätte, hätte der Vorgang dem Redakteuer vermutlich den Job gekostet "Fanatisierter Sektenkram, der heutigen IS-Propaganda vergleichbar. und das in einem CDU-nahen Blatt):

Freundschaft ist die reinste und höchste Form der Liebe. Es ist eine Form der Liebe ohne Bedingungen und Erwartungen, bei der man das Geben an sich genießt.

Lebe dein Leben auf alle möglichen Arten – gut-schlecht, bitter-süß, dunkel-hell, Sommer-Winter. Lebe alle Dualitäten. Habe keine Angst Erfahrungen zu machen, denn umso mehr Erfahrung du hast, umso reifer wirst du werden.

Wenn du dich selbst liebst, liebst du deine Mitmenschen. Wenn du dich selbst hasst, hasst du deine Mitmenschen. Deine Beziehung zu den anderen ist nur ein Spiegelbild von dir selbst.


"Ich erkläre hiermit, diese Sekten-Zitate ohne Einflussnahme von außerhalb des HG stehenden Geistern vorgebracht zu haben." Notarielle Beglaubigung liefere ich auf Wunsch nach.


Lieber Hermann!
Bei oTp's Geistwesen streike ich nicht, bei OSHO leider schon. Und zwar komplett.
"Der Messias von Amerika" mit seiner Rolls Royce Sammlung - röter könnte ein Tuch für mich gar nicht mehr sein, so entgegen von Jesus Christus Lehre geht das.

Bei den drei Sätzen oben stellt es mir allein schon die Haare auf. Was will er einem insgesamt lehren, dass sich das ganze Leben nur um einen selbst dreht?
Oder besser nur noch um ihn selbst? Obwohl Osho von sich genau das Gegenteil propagiert.
Auch wenn es für Dich vielleicht nicht so aussieht, Hermann ... doch da sage ich wie Du: "Ich frage mich nur, wie man auf Dauer seelisch gesund mit dieser Art zu denken bleiben kann".

Mich würde Osho geistig und körperlich völlig krank machen --> siehe Interview:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13513997.html

Welche "Wahrheiten" um Himmels Willen findest Du da? :shock:

LG
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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon Hermann » Do 14. Mai 2015, 07:57

Ja, Jeshu, da sind nun Deine Vor-Beeinflussungen zu stark, um über Osho klar diskutieren zu können. Ich vermute, du hast kein einziges Buch von ihm gelesen?
"Um sich selbst drehen" sollen seine Zitate oben? Ja, so systematisch ist die Persönlichkeit mancher Christen kleingeredet undkleingemacht worden, dass ein Satz wie: "Bemüht Euch, Euch Eures eigenen Verstandes zu bedienen" Dir auch schon als hochverdächtiger Satz eines, der nur an sich denkt, erscheinen muss.

Ich erzähle Dir, weil Du -mehr als otp- zu einigen Teilthemen meines Denkens (Systemisches Arbeiten z.B.) offener eingestellt scheinst, eine kurze Lehr-Erzählung von Osho: Ein Mann nimmt eine Anhalterin ein längeres Stück im Auto mit; sie gefällt ihm und er fragt sie nach einer halben Stunde, ob sie mit ihm in ein ruhige Waldlichtung geht (...); nach vollzogenem Tun gehen Sie zum Auto zurück. Da sagt sie: "Ich bin Dirne und bitte um 40€ dafür" Daraufhin er: "Ich bin privater Taxi-Fahrer und unsere Fahrstrecke macht etwa denselben Betrag aus."
Ich finde, er kritisiert treffend und mit einem Augenzwinkern den ungeheuren Materialismus unserer heutigen Zeit. Ich glaube kaum, dass ein Pfarrer von der Kanzel eine solche Geschichte erzählen würde. Oder auf andere Weise deutlich brandmarken würde, dass heute "Geld die Welt regiert". Vor 30 Jahren hätte er vielmehr genau die Wahl der Parteien empfohlen (antikommunistische nämlich), die das Geldsystem bewusst so weiterführen wollen.
Ach, und dass die Liebe zu sich selbst Voraussetzung ist, auch den Nächsten zu lieben, das hat sich doch sogar schon in kirchennahen Psychokreisen herumgesprochen. Anselm Grün sagte neulich auch in diesem Geist: "Wer nicht genießt, ist ungenießbar." Anselm also auch ein Nicht-Christ?
Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Daher ist sie bei vielen Menschen so unbeliebt.

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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon POW » Do 14. Mai 2015, 08:31

Johelia hat geschrieben:
Gott kann nicht relativiert werden. :praisegod: :praise: :praise: ER IST :praise: :praise: :praisegod:



Warum tatest du es dann, in deinem Beitrag?

Und wenn du jetzt auch noch fragst, wo, wie und was, dann kann ich dir nur antworten:

Setz dir Perücken auf von Millionen Locken.
Setz deinen Fuß auf ellenhohe Socken,
du bleibst doch immer was du bist.
(F, I)

Denn so lange du das Wort Gottes nur im Kopf und nicht im Herzen hast, so lange musst du dich immer wieder hinten anstellen, ganz weit hinten.
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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon Jeshu » Do 14. Mai 2015, 10:19

Hermann hat geschrieben:Ja, Jeshu, da sind nun Deine Vor-Beeinflussungen zu stark, um über Osho klar diskutieren zu können. Ich vermute, du hast kein einziges Buch von ihm gelesen?
"Um sich selbst drehen" sollen seine Zitate oben? Ja, so systematisch ist die Persönlichkeit mancher Christen kleingeredet undkleingemacht worden, dass ein Satz wie: "Bemüht Euch, Euch Eures eigenen Verstandes zu bedienen" Dir auch schon als hochverdächtiger Satz eines, der nur an sich denkt, erscheinen muss.


Lieber Hermann!
Das gebe ich zu, dass ich kein einziges Buch von Osho gelesen habe, mir reicht dieses Interview vollends aus, um mir ein Bild von diesem Menschen zu machen und damit zu wissen, ich habe für mich nichts versäumt. Nur mal ein Beispiel.
Osho sagt oben für mich völlig "durchschnittlich":
"Freundschaft ist die reinste und höchste Form der Liebe. Es ist eine Form der Liebe ohne Bedingungen und Erwartungen, bei der man das Geben an sich genießt".

Es geht also wieder um "Genuss", nämlich vom Geben, also wieder um einen selbst.
Welch riesiger Niveau-Unterschied in seiner Lehre herrscht, sieht man wenn Jesus Christus zu uns sagt:

"Niemand hat größere Liebe denn die, daß er sein Leben läßt für seine Freunde" und "verkauft, was Ihr habt und gebt es den Armen".
Und Er tut es auch noch, während Osho lieber Askese predigt und dabei riesige materialistische Reichtümer ansammelt, und dann solche Lehr-Erzählungen bringt:

Ich erzähle Dir, weil Du -mehr als otp- zu einigen Teilthemen meines Denkens (Systemisches Arbeiten z.B.) offener eingestellt scheinst, eine kurze Lehr-Erzählung von Osho:
Ein Mann nimmt eine Anhalterin ein längeres Stück im Auto mit; sie gefällt ihm und er fragt sie nach einer halben Stunde, ob sie mit ihm in ein ruhige Waldlichtung geht (...); nach vollzogenem Tun gehen Sie zum Auto zurück. Da sagt sie: "Ich bin Dirne und bitte um 40€ dafür" Daraufhin er: "Ich bin privater Taxi-Fahrer und unsere Fahrstrecke macht etwa denselben Betrag aus."
Ich finde, er kritisiert treffend und mit einem Augenzwinkern den ungeheuren Materialismus unserer heutigen Zeit. Ich glaube kaum, dass ein Pfarrer von der Kanzel eine solche Geschichte erzählen würde. Oder auf andere Weise deutlich brandmarken würde, dass heute "Geld die Welt regiert". Vor 30 Jahren hätte er vielmehr genau die Wahl der Parteien empfohlen (antikommunistische nämlich), die das Geldsystem bewusst so weiterführen wollen.

Ich finde eher treffend, dass Osho in erschreckender Weise von sich selbst ablenkt, denn wer ist im Endeffekt materialistischer eingestellt als er selbst?
Jesus sagt dazu:

"Sehet zu und hütet euch vor dem Geiz; denn niemand lebt davon, daß er viele Güter hat.... (und) wer sich Schätze sammelt und ist nicht reich in Gott".

Das bedeutet auch hierauf bezogen:

Ach, und dass die Liebe zu sich selbst Voraussetzung ist, auch den Nächsten zu lieben, das hat sich doch sogar schon in kirchennahen Psychokreisen herumgesprochen. Anselm Grün sagte neulich auch in diesem Geist: "Wer nicht genießt, ist ungenießbar." Anselm also auch ein Nicht-Christ?


Die Voraussetzung, den "Nächsten" tatsächlich zu lieben, ist es in der Liebe Gottes zu sein; so sollte es auch die Kirche lehren. Es gibt nichts höheres als von Gott und Jesus geliebt zu werden, und diese Kraft in diesem Bewusstsein und der Verbindung zu Ihnen weitergeben zu können.
Die pure Eigenliebe ist für mich immer ein gefährlich Ding.

Dann kannst Du auch Dein Leben genießen, da habe ich gar nichts dagegen einzuwenden. Dazu brauche ich aber keine künstliche menschliche Extase. Denn wie lange hält ein "Rausch" an? Was ist danach anders als vorher, wenn er vorbei ist?
Deswegen lehrt Jesus die allein "geistige Kost", nicht, weil Er nicht wollte, dass wir unser Leben genießen, sondern damit wir wissen, dass es uns letztendlich nicht hilft.

Für mich bedeutet Oshos Lehre dagegen in Wahrheit haltlos zu sein - im Getrenntsein von Gott.

Und da muss ich Dich jetzt fragen, Hermann, fühlst Du Dich in dieser völligen Verantwortungslosigkeit und der Unbarmherzigkeit von Osho denn wohl?
Ein "Meister", der sich null für Dich interessiert, weil ihm eigentlich alles egal ist.

Nur, weil Du Dich anscheinend so bei ihm von allem als "befreit" betrachten kannst?

LG
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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon Hermann » Do 14. Mai 2015, 10:54

Jeshu, wie siehst du nun den Reichtum der Kirche, gegen den Oshos 12 RRs ein Klacks sind? Kein Widerspruch?
"Genuss" - du vermutest egostische Motive, wenn einer diesen hat, propagierst aber gleichzeitig, nichts dagegen zu haben?!
Verkaufst du denn dein Hab und Gut, bzw. hast du es getan??
Osho spricht viel mehr davon, dass man nicht am Besitz hängen soll, als reicher so leben soll, als könnte man morgen, mit einem kurzen inneren Ruck, von Luft und Liebe leben.
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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon onThePath » Do 14. Mai 2015, 11:59

Wahrheit steht übrigens gerade eher in einer negativen Beziehung zur Philosophie und dem Anhäufen von Wissen.

Ich kann es noch nicht präzise formulieren, aber Mönche wissen, dass diese Bereiche des Denkens zu denen zählen, die nur ablenken davon, im und vom Wesentlichen zu leben. Das hängt mit Einfältigkeit zusammen im guten Sinne.
Das dient eben dazu, in Weisheit zu leben und sich nicht durch Wissen (und natürlich auch durch falsches Wollen) ablenken zu lassen.

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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon Johelia » Do 14. Mai 2015, 12:08

POW hat geschrieben:Und wenn du jetzt auch noch fragst, wo, wie und was...

Das frage ich dich sicher nicht,denn unsere Ansichten sind zu diametral um auf einen Punkt zu kommen.
...du bleibst doch immer was du bist...

Danke, das hoffe ich doch auch. Schande über mich wenn ich mich auf euer liberal weltliche Ebene herunter ziehen lasse!

Denn so lange du das Wort Gottes nur im Kopf und nicht im Herzen hast, so lange musst du dich immer wieder hinten anstellen, ganz weit hinten.


Anderseits sage ich Dir POW: Solange du das Wort Gottes nur mit deinem Kopf verstehen willst, wird dein Herz Gott nie erfahren.

Grüsse
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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon Jeshu » Do 14. Mai 2015, 12:09

Hi Hermann,
Tatsache ist, das Osho wohl einen Rolls Royce für jeden Tag haben wollte, also dreihuntertfünfundsechzig, was für mich ein völlig sinnloses Unterfangen ist, genauso seine Milliarden, die er (Osho behauptet ganz dreist, alles wären seine Jünger gewesen) gescheffelt hat. Scheinbar kann er eben nicht ohne Luxus leben, sonst würden ihn "Geschäfte" gar nicht interessieren. Und seine Jünger auch nicht.

Jesus konnte es sehr wohl, er hat Seine Lehre gelebt und ist damit glaubwürdig.

Was die Kirche natürlich genauso als riesiges "Wirtschaftsunternehmen" entlarvt.
Denn die Kirche lebt meist nicht nach Ihrem Meister, also Jesus Lehre. Seine Worte waren mit ihrem Tun ja noch nie miteinander vereinbar.
Vom neuen Papst herrscht da wieder ein etwas positiverer Wind, aber der wird kaum im Vatikan oder unter den Kardinälen etwas hinwegfegen. Zu sehr hat sich die Kirche und die Christen schon daran gewöhnt, dauernd "mitten im Fettnapf zu sitzen".

Was mich selbst betrifft, fängt mein "Besitz" mich zunehmend an "geistig" zu belasten, am Liebsten würde ich ihn von mir werfen, aber die unseren angelernten menschlichen Muster sich dadurch selbst in "Sicherheit" im Leben zu wiegen, sitzen auch bei mir sehr tief. Ich bin jetzt soweit, dass ich meinen Besitz zumindest nicht mehre, sondern mindestens gleich lasse, oder leicht abspecke, obwohl ich selber weiß, dass dies nicht genügt.

Was ist eigentlich so schwer daran, sich von Besitz zu trennen, meist fangen wir gar nichts groß damit an. Mir ist jedenfalls auch bewusst, ich muss zunehmend lernen darauf verzichten zu können und gegen diesen "Automatismus zu horten" angehen. Denn er ist so sinnlos wie ein Rolls Royce.

LG
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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon onThePath » Do 14. Mai 2015, 12:44

Hermann, soviel von mir zu Baghwan-Osho:

Vor meiner ersten Reise nach Indien las ich Vivekananda.
Bei meiner ersten Indienreise begegnete ich einem jungen weibliche Hippie in Kairo beim Umsteigen auf dem Weg nach Bombay. Sie erzählte mir zigarettenrauchend von Poona. Mir war das gleich nicht ganz geheuer. Die Gurus, nach denen ich forschte, benahmen sich anders, und ihre Anhänger auch. In den Folgejahren erfuhr man ja noch mehr über Baghwan und seine Anhänger.

Auf dieser ersten Indienreise sah ich auch in Rishikesh den Ashram vom Guru der Beatles, der ja auch so ein seltsamer Guru war. Da war mir die Anwesenheit des saraswati ashram rishikesh angenehmer.

In Auroville ( Aurobindo) machte ich Begegnungen mit Theosophen.

Bei meiner zweiten Indienreise nahm ich mir Zeit, Satya Sai Baba auszuloten. Ich war in Withefield bei Bombay und einige Tage in seinem Ashram in Puttaparthi.. Dabei lernte ich einen alten Anthroposophen und seine Frau Indra-Devi kennen, eine bekannte Yogalehrerin, die auch Yogabücher schrieb.

All diese Begegnungen überzeugten mich letztlich nicht.
Du siehst, ich weiß mindestens etwas, wovon ich spreche.

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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon Hermann » Do 14. Mai 2015, 13:46

otp, das Anhäufen von Wissen wird von dir also weniger als etwas gesehen, um von Schwarzweißdenken zu mehr Differenzierung zu kommen, sondern als Gefahr. Warum legen dann beide Kirchen, denen du offenbar näher stehst als ich, Wert darauf, dass Gemeindeleiter Abi und Uniexamen -fachgerecht natürlich- vorweisen?
Man kann vieles besuchen, kennenlernen, aber das Entscheidende ist doch das offene Herz; das hast Du offenbar in Indien nicht bis zu dem Grad gehabt, dass Du zu dem Satz vorstoßen kannst: Alle Religionen können zum Ziel der Gotteseinung führen, es kommt immer auf den Einzelnen an.
Johelia: Bei deiner Aversion gegen Menschen von weit her, die zu uns wollen, scheinst Du den Gesichtspunkt zu vergessen, dass das Teilen des Wohlstands auf unserer Seite des Planeten eine urchristliche Angelegenheit sein sollte. Siehst du nicht auch, dass wir Europäer den Wohlstand zum großen Teil auf den Ressourcen (Kolonialzeit!) dieser Länder mit fragwürdiger Ethik herausgeholt haben?

Hier noch zwei Skandalzitate vom Sexguru:
Nichts haben, alles besitzen‹, so läßt sich die Haltung von Weisen aus allen Religionen, zu allen Zeiten beschreiben. Nur wer sein Herz an nichts Geschaffenes hängt, wer loslassen kann, woran andere hängen, der ist wirklich frei.

Gelassen ist ein Mensch, der sein Ego losgelassen und sich in das Göttliche hinein ergeben hat, der ruhig geworden ist in seinem Herzen, weil er sich in den göttlichen Grund hinein hat fallen lassen.
Zuletzt geändert von Hermann am Do 14. Mai 2015, 13:56, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon POW » Do 14. Mai 2015, 13:54

Johelia hat geschrieben:
Anderseits sage ich Dir POW: Solange du das Wort Gottes nur mit deinem Kopf verstehen willst, wird dein Herz Gott nie erfahren.


Da hast du jetzt zwar mein Wort und Schriftgut nur bestätigt und damit deinen Gott der Relativität auch, aber die liebe Sonnte tanzt auf dem blauen Meer, Möwen in weißgrauen Mänteln segeln majestätisch im Wind, kleine Boot kämpfen sich lustig schaukelnd durch die schaumköpfigen Wellen und der Mensch, als solcher, der ruft frohen Mutes - Heißa, du auch, auch du...
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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon POW » Do 14. Mai 2015, 14:02

onThePath hat geschrieben:
Ich kann es noch nicht präzise formulieren, aber Mönche wissen, dass diese Bereiche des Denkens zu denen zählen, die nur ablenken davon, im und vom Wesentlichen zu leben. Das hängt mit Einfältigkeit zusammen im guten Sinne.
Das dient eben dazu, in Weisheit zu leben und sich nicht durch Wissen (und natürlich auch durch falsches Wollen) ablenken zu lassen.


Das ist absolut richtig, denn dieses - ora et labora mach unbedingt Sinn, allerdings für die Mönche, für den Menschen in der Welt, auch für den Mensch im Schaffens und Arbeitsprozess ist dieser spirituelle Weg nicht gangbar, soll es wohl auch nicht, muss es aus nicht, denn ein jeder Mensch erfüllt sein ihm von Gott auferlegtes Schicksal auf tausendfältige Weise.

Paulus hat dazu einige schöne Worte geschrieben, wie sich der Mensch, sei er wo er sei, sei er wer er sei, wie sich also der Mensch in und auf allen seinen Wegen zu Gott findet und befindet und so seinen Nutzen für Gott und damit die Menschen erfüllt.
Zuletzt geändert von POW am Do 14. Mai 2015, 14:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon onThePath » Do 14. Mai 2015, 14:03

Hermann hat geschrieben:otp, das Anhäufen von Wissen wird von dir also weniger als etwas gesehen, um von Schwarzweißdenken zu mehr Differenzierung zu kommen, sondern als Gefahr. Warum legen dann beide Kirchen, denen du offenbar näher stehst als ich, Wert darauf, dass Gemeindeleiter Abi und Uniexamen -fachgerecht natürlich- vorweisen?


Hermann, natürlich musst Du alles was ich sage und erlebt habe, möglichst negativ darstellen, weil es nicht Deinen Überzeugungen entspricht.

Der Idealfall ist für mich natürlich der spirituelle Inder Sundar Singh, der die Wirklichkeit des himmlischen Königs Jesus Christus erlebt hat und viel über seine Erlebnisse im Himmel schreibt.
Nur, er beschreibt sogar den Himmel so, dass es Dir auch nicht in den Kram passt.

Ich stimme auch ohne seine Himmelserlebnisse gehabt zu haben mit ihm überein, dass letztlich der Weg zu Gott auch der Weg zu Christus ist. Und Sundar erzählt dennoch, er habe einen verstorbenen Nichtchristen, "Götzendiener" sagt er glaub ich, aber ein guter, gerechter Mensch, gesehen, der im Himmel eine erste Begegnung mit Christus haben durfte. Das zeugt ja eindeutig nicht davon, dass diese Gerechte völlig verworfen und abgeurteilt worden wären von Gott.

Ich glaube daran, dass Gott auch noch Positives an ernsten Gottsuchern findet, selbst wenn sie Christus nicht kennengelernt haben in ihrem Leben
Du darfst das weiterhin abwehren, aber spekuliere dennoch nicht zu viel damit, wo meine Schwächen und Irrtümer liegen könnten.

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Zuletzt geändert von onThePath am Do 14. Mai 2015, 14:15, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon onThePath » Do 14. Mai 2015, 14:07

POW hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:
Ich kann es noch nicht präzise formulieren, aber Mönche wissen, dass diese Bereiche des Denkens zu denen zählen, die nur ablenken davon, im und vom Wesentlichen zu leben. Das hängt mit Einfältigkeit zusammen im guten Sinne.
Das dient eben dazu, in Weisheit zu leben und sich nicht durch Wissen (und natürlich auch durch falsches Wollen) ablenken zu lassen.


Das ist absolut richtig, denn dieses - ora et labora mach unbedingt Sinn, allerdings für die Mönche, für den Menschen in der Welt, auch für den Mensch im Schaffens und Arbeitsprozess ist dieser spirituelle Weg nicht gangbar, soll es wohl auch nicht, muss es aus nicht, denn ein jeder Mensch erfüllt sein ihm von Gott auferlegtes Schicksal auf tausendfältige Weise.

Paulus hat dazu einige schöne Worte geschrieben, wie sich der Mensch, sei er wo er sei, sei er wer er sei, wie sich also der Mensch in und auf allen seinen Wegen zu Gott findet und befindet und so seinen Nutzen für Gott und damit die Menschen erfüllt.



Allerdings sollte der Mensch sich nicht an die Welt verlieren und sich deshalb wie der Mönch darum kümmern, sein Leben gottzentriert zu gestalten. "Kümmert Euch zuerst um das Reich Gottes..". Etwas Konsequenz darin muß der in der Welt lebende Mensch auch verwirklichen.

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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon POW » Do 14. Mai 2015, 14:15

Hermann hat geschrieben:Jeshu, wie siehst du nun den Reichtum der Kirche, gegen den Oshos 12 RRs ein Klacks sind? Kein Widerspruch?
"Genuss" - du vermutest egostische Motive, wenn einer diesen hat, propagierst aber gleichzeitig, nichts dagegen zu haben?!
Verkaufst du denn dein Hab und Gut, bzw. hast du es getan??
Osho spricht viel mehr davon, dass man nicht am Besitz hängen soll, als reicher so leben soll, als könnte man morgen, mit einem kurzen inneren Ruck, von Luft und Liebe leben.


Guter Hermann, jeder Mensch soll glauben, was immer er mag und will, wenn es sein Leben bereichert und ihn zum guten, zum wertvollen und schließlich zum Liebenden in Sinne der Agape macht.

Allerdings, meinst du wirklich, das ausgerechnet Osho ein dir angemessener Vorreiter in Dingen der Weisheit ist? Kann Osho wirklich ein "Geistiger" Führer sein? Denn was er kündet und verkündet, in den religiösen Weisheits-Schriften dieser Welt stand es schon so oder so lange vor Osho geschrieben.

Aber es ist natürlich deine höchstpersönliche Meinung und die respektiere ich, wenn auch ich deine Verteidigungsschriften, zu Nietzsche hin, da weitaus besser nachvollziehen konnte.
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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon POW » Do 14. Mai 2015, 14:23

onThePath hat geschrieben:

Allerdings sollte der Mensch sich nicht an die Welt verlieren und sich deshalb wie der Mönch darum kümmern, sein Leben gottzentriert zu gestalten. "Kümmert Euch zuerst um das Reich Gottes..". Etwas Konsequenz darin muß der in der Welt lebende Mensch auch verwirklichen.

lg, oTp



Ich denke, das jeder glaubende Mensch sich früher oder später an den Punkt gestellt sieht, sich dem bunten, dem materiellen und allzu lauten Treiben dieser Welt zu entziehen, dieses zu sublimieren und sagen wir - zu metaphysizieren.

Und das macht der Mensch wohl nicht aus Zwang, sondern aus der Einsicht der Göttlichen Vernunft, ihm vorgelesen und vorgemacht, auch vorgewarnt aus dem Munde dessen, der dafür am Kreuz sein Leben ließ.
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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon Thelonious » Do 14. Mai 2015, 16:07

POW hat geschrieben:Ich denke, das jeder glaubende Mensch sich früher oder später an den Punkt gestellt sieht, sich dem bunten, dem materiellen und allzu lauten Treiben dieser Welt zu entziehen, dieses zu sublimieren und sagen wir - zu metaphysizieren.

Und das macht der Mensch wohl nicht aus Zwang, sondern aus der Einsicht der Göttlichen Vernunft, ihm vorgelesen und vorgemacht, auch vorgewarnt aus dem Munde dessen, der dafür am Kreuz sein Leben ließ.


Nein! Im Gegenteil! Weder aus (bitte entschuldige diesen Ausdruck!) Feigheit, aus Weltflucht, aus gnostischen Verirrungen - oder was auch immer!

Dieses ist (leider!) eine gefallenen Welt! (Menschenschuld, nicht Gottes-). Es ist aber unsere Welt im Hier&Jetzt. Jeder Fluchgedanke wäre das, was ich eingangs benannte.

Das "danach" gibt es einzig durch Jesusnachfolge hier! (ohne jedwede Fluchgedanken)!

Gruß
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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon POW » Do 14. Mai 2015, 16:30

Thelonious hat geschrieben:
POW hat geschrieben:Ich denke, das jeder glaubende Mensch sich früher oder später an den Punkt gestellt sieht, sich dem bunten, dem materiellen und allzu lauten Treiben dieser Welt zu entziehen, dieses zu sublimieren und sagen wir - zu metaphysizieren.

Und das macht der Mensch wohl nicht aus Zwang, sondern aus der Einsicht der Göttlichen Vernunft, ihm vorgelesen und vorgemacht, auch vorgewarnt aus dem Munde dessen, der dafür am Kreuz sein Leben ließ.


Nein! Im Gegenteil! Weder aus (bitte entschuldige diesen Ausdruck!) Feigheit, aus Weltflucht, aus gnostischen Verirrungen - oder was auch immer!

Dieses ist (leider!) eine gefallenen Welt! (Menschenschuld, nicht Gottes-). Es ist aber unsere Welt im Hier&Jetzt. Jeder Fluchgedanke wäre das, was ich eingangs benannte.

Das "danach" gibt es einzig durch Jesusnachfolge hier! (ohne jedwede Fluchgedanken)!

Gruß
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Das liest sich jetzt aber etwas zentralnervös, denn ich schrieb weder etwas von Feigheit, schon gar nicht von Weltflucht und diese gnostischen Verwirrungen, wie du es dann formulierst, das ist dann ein willkürlich subjektives Hineininterpretieren, mehr kann ich da nicht erkennen.

Unter anderem schrieb ich etwas vom sublimieren, außerdem lebt, webt und sieht kein Mensch diese Welt mit 17 Jahren wie mit 37, oder 67 Jahren, außer man befindet sich in gewissen, infantilen Stadien. Auch dein Leben unterliegt strikten Erfahrungs, Erkenntnis und Reifungsprozessen, außer du wärest einer von diesen Gesegneten, einer dieser von Gott Er und Auserwählten und damit natürlich Unfehlbaren, dann nehme ich natürlich alles zurück und behaupte das Gegenteil.
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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon Schoham » Do 14. Mai 2015, 19:40

Wenn ich anfange das auszuleben, was ich als wahr erkannt habe, ja.

Deine Beiträge sind recht erfreulich für mich zu lesen, lieber POW. Ob es wahr ist? Für mich ja. Es ist mein Empfinden, das was ich denke.
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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon onThePath » Do 14. Mai 2015, 19:51

Unter anderem schrieb ich etwas vom sublimieren, außerdem lebt, webt und sieht kein Mensch diese Welt mit 17 Jahren wie mit 37, oder 67 Jahren, außer man befindet sich in gewissen, infantilen Stadien. Auch dein Leben unterliegt strikten Erfahrungs, Erkenntnis und Reifungsprozessen,


Stimmt, Pow, dass der Mensch sich verändert im Laufe seines Lebens. Das sollte auch stattfinden in Richtung Weisheit, Liebe, Geduld, Vertrauen auf Gott und Hoffnung. Leid und Ent-Täuschung spielt dabei wohl eine wichtige Rolle.

Lustig finde ich den psychologischen Begriff sublimieren. Aber der Begriff passt schon: "Veredelungsprozess"

Von selbst kann es aber auch immer mehr in die Verzweiflung, Wut, Resignation und andere unschönen Richtungen gehen der Selbstzerstörung und Lebens-Müdigkeit.

Deshalb finde ich die Bibel als "Gebrauchsanweisung" wichtig, wo es lang gehen soll mit der Veredelung.
Ohne Anregungen die den Menschen strukturieren, geht es trotz Leidens kaum.
Ja, und es ergreifen, bevor man an Klippen zerschellt und das eigene Leben ein Trümmerhaufen geworden ist.
Nicht jeder Zerbrochene schafft den Neuanfang zu einem Leben, das wieder heil macht.

Beim Zerbruch merken Viele, welche Wahrheit wichtig ist, nämlich die, die zeigt, wo es lang geht in Richtung Heilsein in einer Beziehung mit Gott.

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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon Hermann » Do 14. Mai 2015, 20:54

POW, richtig ist, dass Osho sehr viel aus weisheitslehren gesammelt hat, wie eine Biene den Nektar aus vielen verschiedenen Blüten. Übrigens hat OSHO Nietzsche sehr oft zitiert, weil auch er den Nektar dort witterte. Krishnamurti schließlich war der, der nach seiner Ansicht als Lebender ihm selbst gleichwertig sein dürfte.
Ich finde es übrigens nicht schlimm, wenn man Nektar sammelt, sofern man ihn als solchen erkennt. Letzeres dürfte bei 96% aller Menschen weniger zutreffen.
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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon POW » Do 14. Mai 2015, 21:07

onThePath hat geschrieben:
Unter anderem schrieb ich etwas vom sublimieren, außerdem lebt, webt und sieht kein Mensch diese Welt mit 17 Jahren wie mit 37, oder 67 Jahren, außer man befindet sich in gewissen, infantilen Stadien. Auch dein Leben unterliegt strikten Erfahrungs, Erkenntnis und Reifungsprozessen,


Stimmt, Pow, dass der Mensch sich verändert im Laufe seines Lebens. Das sollte auch stattfinden in Richtung Weisheit, Liebe, Geduld, Vertrauen auf Gott und Hoffnung. Leid und Ent-Täuschung spielt dabei wohl eine wichtige Rolle.

Lustig finde ich den psychologischen Begriff sublimieren. Aber der Begriff passt schon: "Veredelungsprozess"



Du bist ein weiser Mann, OTP, denn du fandest das Wort, das ich suchte - Verwandlungsprozess!

Die Bibel, warum nicht, allein mit der Bergpredigt kann man durch das Leben gehen und darüber hinaus.
Die Worte Jesus kommen mir oft dann in den Sinn (buchstäblich), wenn ich einmal nicht mehr weiter weiß, oder gerade mal wieder einen Riesenbock geschossen habe, oder auch einfach so, im Alltag und zum Geleit. Vielleicht weil Gott einfach SO ist.
Nun denn, Jesus hat schon immer mehr an die Menschen geglaubt, als die Menschen an Ihn.

In diesem Sinne und Dank für deine interessanten Beiträge.
POW
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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon onThePath » Fr 15. Mai 2015, 00:18

Dank Dir ebenfalls, war interessant und gab der Diskussion eine bessere Richtung.

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Re: Ist Wahrheit ein Wert an sich...

Beitragvon Hermann » Mi 20. Mai 2015, 03:17

Ich möchte hier zum Thema "Wahrheit" bzw. skandalöse Verzerrung derselben, aber auch zum Aspekt, dass kluge philosophische Analysen nie von Glaubenskonzernen geschätzt wurden, nur eine Info schnell weitergeben -oder auch ggf. an sie erinnern-, über diese aber nicht groß weiterdiskutieren: Der heute weltweit hoch angesehene Philosoph Immanuel Kant wurde mit seinen großen Werken bis zum 2. Vatikan. Konzil den Gläubigen verboten zu lesen. (Sog. Index). 1935 hingegen wurde (auf Antrag linker Christen) der selben "Prüfstelle" Hitlers Machwerk Mein Kampf vorgelegt. Der Kommentar der geweihten Häupter: "Keine Einwände." Wahrscheinlich war die klare Ausländerfeindlichkeit (s.Lionne), der Antikommunismus das NaziGurus, sein Lob des Soldatenberufs, seine Sicht der Frau als Gebärapparat und seine Homophobie gar geeignet, in Lehrtexte der rkK einzugehen, zumindest im Geiste.
P.S.: Und da das nach arg einseitiger Kritik an den Katholen klingen könnte: Eine soziolog. Analyse des typischen NSDAP-Mitglieds in der Zeit des Dritten Reiches ergab dies: 40 Jahre, männlich, Protestant. Bei den Untersuchungen, wer jüdischen MitbürgerInnen besonders mutig Unterschlupf gewährte: Kath. Landfrauen.
Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Daher ist sie bei vielen Menschen so unbeliebt.

G. Weisenborn

"Du hast recht, aber meine Meinung gefällt mir besser". - Links-spiritueller Satiresatz aus einem Gespräch zw. einem spirituellen Menschen und einem Normalchristen.
Hermann
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