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Warum erschafft Gott das Böse?

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Re: Warum erschafft Gott das Böse?

Beitragvon Cool » Fr 20. Apr 2012, 05:32

kingschild hat geschrieben:
Cool hat geschrieben:Ich glaube nicht das Gott das Böse geschaffen hat. Gott hat die Engel geschaffen und er wußte bei dieser Schöpfung, das ein Engel sich gegen ihn auflehnen wird, weil eben auch die Engel ihren freien Willen bekommen haben. Gott wußte auch, das dieser Engel andere Engel verführen wird. Gott hatte im Grunde drei Möglichkeiten (wenigstens die mir logisch in den Sinn kommen).

1. Er schöpft garnicht, weil er weiß wohin es führen würde.

2. Er schöpft Wesen ohne freien Willen und legt von vorne herein fest, das sich bedingt dadurch nichts gegen ihn stellen kann.

3. Er schöpft Wesen mit freien Willen, welche in jeder Hinsicht freie Entscheidungsgewalt haben.

Gott hat sich für Punkt 3 entschieden und muß jetzt eben diese entscheidungsfreien Geschöpfe über einen Lernprozess dahin bringen, das sie ihren Schöpfer lieben und ihm die Ehre geben.

Wenn Gott aus dieser Sicht dem Menschen Gut und Böse vorlegt, so zeigt er ihm gleichzeitig das Für und das Wider auf. Entscheiden müßen seine Geschöpfe aber selbst.

Gottes Widersacher geht natürlich so vor, das er den Menschen den Glauben an einen allmächtigen Gott versucht zu nehmen und je größer der Unglaube, um so leichteres Spiel hat er.

Gott hat das Böse nicht erschaffen, aber dennoch kann man sagen, das er dem Menschen beides vorlegt. Es ist praktisch ein Aufzeigen beider Seiten, mit der Benennung der Folgen, je nach dem wie man sich entscheidet.

Echt Cool


Ich kann in vielem, Deinen Ausführungen zustimmen.

Was ich aber heute glaube ist, das Gott alles erschaffen hat. Die Engel und Menschen als freie Wesen die gleich wie Gott unberührt bleiben sollten vom Bösen und sehr gut waren unter dem ewigen Schutz Gottes.

Ich glaube das Problem mit dem Bösen fängt erst dort an, wo eben das Gute dem Bösen Raum gibt, ...


Entschuldige das ich an der Stelle mit den '...' deinen Satz abbreche. ;)

Man kann natürlich sagen, das Gott das Böse geschaffen hat, wenn man sich auf dieses 'alle' beruft, aber dann muß man auch die Ansicht vertreten, das Gott bewußt dem Luzifer das Böse ins Herz eingepflanzt hat und das ist der Punkt, den ich einfach nicht glauben mag.

Wenn Gott etwas schafft, dann ist das gezieltes und durchdachtes Handeln und da hat das Böse mit Sicherheit keinen Raum in Gottes Schöpfungsgedanken gehabt.

Es ist eine andere Sache, wenn man sich bewußt ist, dass das Böse eintreten wird und aus der Überlegung heraus dafür einen Plan hat, wie man dem begegnen will.

Gott hatte seinen Plan und so nahm er diesen zuvor gewußten Zustand der eintreten wird in Kauf.

Das Böse, also der Widerstand gegen Gott hat sich in dem Herzen von Luzifer dem Lichtengel entwickelt, er keimte in ihm auf, wurde aber mit Sicherheit nicht von Gott bewußt in sein Herz hinein gesetzt.

Gott hat gewußt, das Luzifer böse wird, aber es wurde nicht in ihm geschaffen.

Gott hat zuvor seinen erschaffenen Wesen den freien Willen eingepflanzt, so das jeder Eigenverantwortlich Entscheidungen treffen kann und muß: 'Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich.'

Freier Wille ist nur dann freier Wille, wenn dieser nicht beschnitten wird und somit ließ Gott es also auch zu, das Luzifer der zum Guten berufen war sich anders entschieden hat. Aber Verantwortung trägt nicht Gott dafür, sondern Luzifer selbst, so wie auch jeder andere Selbstverantwortung für seine Entscheidungen trägt.

Joh 15,9 'Bleibt in meiner Liebe!' und Luzifer blieb als erstes Geschöpf eben nicht in seiner Liebe.

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Re: Warum erschafft Gott das Böse?

Beitragvon Scardanelli » Fr 20. Apr 2012, 08:16

kingschild hat geschrieben: Das Böse mit gutem überwinden kannst Du auch nur dann wenn Du denn kennst der allein Gut ist. Wenn Du denn nicht kennst dann kannst Du nichts tun.

Das wollen wir beide. Wir wollen das Böse überwinden. Es fragt sich nur wie und dabei kommt es sehr darauf an, wer das ist, der das möchte.

Wenn der Mensch wie Gott die Erkenntnis von gut und böse ist, ist der Mensch gut und er ist böse, sonst könnte er es nicht erkennen.
Wenn du gut bist, dann stehst du auch in der Verantwortung des Guten, denn dann kann das Gute von dir verlangt werden.

Wie du also anfängst, du fängst so an, dass du selbst nicht in der Verantwortung des Guten stehst, sondern ein anderer, an den du dich anhängen willst. Du entziehst dich dadurch der Verantwortung des Guten.

Und dann haben wir den Jesajavers, dort ist auch Gott für das Böse verantwortlich. Ich kann mit Rücksicht auf diesen Vers sagen, wenn Gott gut ist, dann ist er auch böse.
Und so dann auch wir, die wir das Böse erkennen, sind wir eben nicht nur gut sondern auch böse und damit stehen wir in dieser Verantwortung.

Am Ende nennst du Gott alleine gut und den Teufel alleine böse und wir könnten uns nun entscheiden, wen wir toll fänden.

So funktioniert das aber nicht, denn wir stehen in der Verantwortung, weil wir selbst entweder das Gute tun, oder das Böse tun können.
Auch das verschleierst du, indem du meinst, wir könnten es wählen. Dabei meinst du nicht, was wir tun, sondern was wir im Denken gut finden.
Ich muss doch nicht Gott bewältigen, Gott ist gut und da ist nichts Böses in Ihm. Er ist im Gegensatz zum Menschen und teilen der Engel völlig unberührt davon und hat alles im Griff was er geschaffen hat.

Deshalb hat Jesaja nichts mit dem Christentum zu tun, denn hier erschafft Gott das Böse und das geht nur, wenn es in ihm ist, denn bei Gott sind wir schon ganz oben, heißt, Gott muss die Verantwortung tragen. Wenn nicht, bräuchten wir einen höherer Gott, denn etwas muss durch ein Inneres begründet werden. Gott kann das Böse nicht erschaffen, indem er es beim Teufel "einkauft".

Das Böse mit gutem überwinden kannst Du auch nur dann wenn Du denn kennst der allein Gut ist.

Gott ist nach Jesaja gut und böse. Das Böse kannst du nur damit überwinden, wenn du das tust, was der getan hat, der es überwunden hat.
Und wenn dein Gott von Sünde nichts weiß, dann weiß er auch nicht, dass er das Böse erschaffen hat.
Wer das Böse erschafft, der muss es auch in sich selbst überwinden. Es muss innerlich, nicht nur äußerlich wie bei den Christen überwunden werden und dann und nur dann hört das Sündigen auf.
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Re: Warum erschafft Gott das Böse?

Beitragvon Evangelium Paulus » Fr 20. Apr 2012, 10:06

Die griechischen Philosophen formulieren die Gesetze der Logik. Nichts scheint sich bis heute daran geändert zu haben...

1.Korinther 1:23 wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit;

... also nichts Neues unter den Himmeln!
Philipper 3:21der den Körper unserer Erniedrigung umwandlen wird, [um] dem Körper Seiner Herrlichkeit gleichgestaltet [zu werden], gemäß der Wirkungskraft, [die] ihn befähigt, auch sich das All unterzuordnen.
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Re: Warum erschafft Gott das Böse?

Beitragvon Scardanelli » Fr 20. Apr 2012, 13:06

kingschild hat geschrieben:Dem Widersacher wiederstehe ich der ist Böse und ein Lügner von Anfang an.

Du hast für Gut und Böse zwei Adressanten und damit meinst du, zwischen zwei Adressen wählen zu können.

Jesaja 45 Vers 7 sagt, es gibt nicht zwei Adressen, sondern eine.

Wenn du dem Bösen widerstehst, dann widerstehst du dem, der das Böse geschaffen hat.

Widerstand gegen Gott ist keine sinnvolle Wahl, denn an Gott wirst du dir die Zähne ausbeißen.

Das Böse ist Chefsache. Die kannst du nicht auf ein anderes Wesen projizieren.
Der Chef hat es gemacht und der Chef muss es bearbeiten.

Du aber meinst, du würdest dem Lügner widerstehen. Der Mensch ist der Lügner. Wie willst du dir selbst widerstehen?
Indem du mit dem Finger auf den Teufel zeigst, hast du von dir abgelenkt.
Menschen werden nicht vom Teufel belogen, sondern von ihren Mitmenschen und von sich selbst. Menschen belügen sich selbst.

Ich meine, Christen sind deshalb Menschen die mit dieser Botschaft von ihren eigenen Untaten ablenken wollen.
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Re: Warum erschafft Gott das Böse?

Beitragvon Scardanelli » Fr 20. Apr 2012, 13:13

onThePath hat geschrieben:Ist mir hier das Meiste zu spekulativ und wirklichkeitsfern.
Da wird nur jede Klarheit über das Böse vernebelt und in Abrede gestellt.
[...]
Denn die Bibel ist das richtige Konzept dafür. Andere Konzepte haben in der Bibel auch nichts zu suchen. Weil sie die Bibel statt "auszubessern" nur verschlechtern.

Das sind meine Worte. Die Bibel schafft Klarheit, keine Spekulationen über das Böse - bitte.

Die Bibel sagt, Gott erschafft das Böse Jesaja 45 Vers 7. Das ist klar, unmissverständlich ausgedrückt und nicht spekulativ.
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Re: Warum erschafft Gott das Böse?

Beitragvon Gnu » Fr 20. Apr 2012, 13:51

Scardanelli hat geschrieben: Die Bibel sagt, Gott erschafft das Böse Jesaja 45 Vers 7. Das ist klar, unmissverständlich ausgedrückt und nicht spekulativ.

Das stimmt und kann mit anderen Bibelstellen ebenfalls festgestellt werden. Mit deinen Beispielen für das Böse könntest du allerdings noch ein wenig mehr Bibelbezug herstellen. Was versteht Gott unter dem Bösen, das er da herstellt? Immerhin kann das Böse ja Gott nicht vernichten, was ist es also? (Eine Explosion im Labor kann den Experimentator vernichten.) Oder sollen wir anderswo drüber diskutieren?
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Re: Warum erschafft Gott das Böse?

Beitragvon kingschild » Fr 20. Apr 2012, 14:13

Fee hat geschrieben: Offen gesagt, ich weiß auch nicht, was es mit Wahlfreiheit zu tun hat, wenn man den Leuten erzählt, Du musst Gott gehorchen sonst kommst Du in eine ewige Folterkammer (Hölle). Solange wie Du gehorchst, bist Du nicht frei.


kingschild hat geschrieben: Du meintest wenn ein Mensch mit freiem Willen entschliesst jemanden nachzufolgen, dann sei das keine echte Freiheit mehr. Das ist Dein Verständnis von Freiheit, meines geht über solches denken hinaus.



Sorry Fee aber wenn ich Deine Texte lese, sehe ich nur Du hast ein völlig falsche Vorstellung vom Vater, von Christen und dem Weg Christi. Ich würde Dir gerne erklären aber ich lasse Dir mal Deine Vorstellung mit der Du ja glücklich bist.

Gehorchen heißt, den Willen eines anderen tun zu müssen, statt den eigenen Willen tun zu können. Freiheit heißt nunmal den eigenen Willen tun zu können.


Das Gute wählen müssen wir eben nicht, wir können auch das Böse wählen welches uns sofort versklavt und das Leben raubt.

Wenn ich das Gute wähle, so höre ich was das Gute sagt und folge dem Guten nach und bin dem Guten nicht ungehorsam. Wenn ich denn Guten nicht höre dann bin ich längst Sklave des Bösen.

Wenn ich dem Guten nicht folgen (gehorchen) kann, weil ich längst Böse bin, dann folge ich halt weiter dem Bösen nach und fühle mich frei dem Bösen zu dienen, obschon ich längst Leibeigener dessen bin.

Nur der welcher Macht hat über das Böse kann mich aus diesem Kerker wieder rausholen aber der Böse hört diesen nicht, er versteht diesen nicht und er ist auch nicht bereit diesem zu folgen. Der Gute und freie, hört, sieht und tut was der Gute sagt und findet denn Weg in die Freiheit durch den Guten.

Es gibt keinen größeren Zwang den man ausüben könnte, als einem ewige Folter anzutun, wenn derjenige nicht gehorcht. Das hat mit Freiheit nichts zu tun, sondern mit Diktatur.
Wenn Dein Denken darüber hinaus geht, dann setze hier an und argumentiere hierzu.


Wer das Böse wählt, der darf nicht erstaunt sein, wenn der dem völligen Diktat des Bösen untersteht in Ewigkeit.

Es ist billig mir zu unterstellen, dass Ungehorsam Freiheit bedeutet und mit der 68er Ideologie habe ich nichts zu schaffen.
Freiheit ist die Wahlfreiheit gehorsam oder nicht gehorsam zu sein, ohne dafür Strafe zu erhalten. Mit Strafe ist es Zwang. Unter Zwang hast Du keine Freiheit Dich frei zu entscheiden.


Siehst Du Fee Du bestätigst mein Wort. Strafe ist Zwang und was habe ich gesagt: "Der Böse ist nicht frei." Der Böse ist bestraft, indem er das Böse wählte und dem Guten nicht gehorsam ist, er ist nicht mehr frei, bestraft weil er falsch wählte. Christus ist gekommen um frei zu machen, von Strafe und was sagt der Böse: Nein danke das will ich nicht, ich will weiter unter dem Zwang/Diktat des Bösen bleiben das mich in seinen Klauen hält. Warum sagt er das weil er nicht frei ist, er kann nicht anders als Böse tun und glauben das sei Freihheit.

Nur der welcher frei ist, weiss was Freiheit ist und nur einer kann frei machen. Das will der Böse nicht frei sein, der Gute schon.

Begründe mal, warum Gott den vermeintlich für das Böse Verantwortlichen auf der Erde schickt oder dort belässt! Wenn der Teufel das Problem wäre und nicht der Mensch selbst, dann hätte Gott einen Teufel in die Schranken gewiesen. Oder er wäre ein Rabenvater.
Das ist von der Sachlage her so klar, dass man als einfacher Mensch schon sieht, wie seltsam bis abstrus manche Vorstellungen sind, wenn man sie näher betrachtet.


Erstens, ein göttliches Wesen ist nur dann vollkommen, wenn es aus freien Stücken dient. Darum kommen die Sklaven des Bösen (unfreien) dorthin wo keine Freiheit ist und dort sind Sie schon. Am Ende der Tage, kommt der Tag wo Sie und Ihr Lügen Vater dem Gericht vorlegen können, das sie es besser machten.

Dann kommen die Zeugen und Gegenzeugen, Anwälte und Staatsanwälte und das Gericht wird aufgrund der Fakten entscheiden. Vor einem gerechten Gericht kann aber ein Böser nur eines bekommen, ein gerechtes Urteil. Auch ein Böser hat eine Chance, vor Gericht seine Sache vor zu legen.

Die Freien kommen an den Ort wo Freiheit herrscht. Die welche einen Freispruch haben vom obersten Gericht kommen nicht mehr ins Gericht.

Zweitens zum Satan. Wenn ich einen Machtanspruch habe gegenüber dem Höchsten, dann kann der Höchste mich mit seiner Macht in den Kerker werfen lassen und sagen Du bist unfähig. Das ist das was Asaad mit seinen Kontrahenden in Syrien versucht...ein Gerrechter Herrscher tut aber solches nicht, sondern er lässt seinen Kontrahenden beweisen das er unfähig ist! Das ganze wird dann vor einem gerrechten Gericht geklärt.

Wieso weiss der Herrscher das der Kontrahend unfähig ist, erstens weil er das Böse kennt von Anfang an, zweitens weil er in seiner Allwissenheit sieht wie es vor Gericht enden wird mit dem Bösen.

Auch Satan hat seine Chance zu beweisen, das er es besser macht als Gott. Seine Werke werden alle geprüft und er wird seinen gerechten Lohn bekommen wie jedes Wesen das das Böse wählt.

Weiter...ich bin Doch kein Rabenvater wenn ich mein Kind in die Stadt gehen lasse und sage, dort musst Du aufpassen, es kann Dir dies und Das passieren, wenn Du nicht auf mich hörst und nicht glaubst wird es passieren! Ein Rabenvater wäre ich, wenn ich das meinem Kind nie zutrauen würde und es ewig irgendwo geschützt gefangen halte oder Ihm sein Hirn so umoperiere, das es nur als Roboter funktioniert. Das macht ein guter Vater nicht.

Ein Kind wenn es mal herrschen soll muss informiert sein, was nötig ist, um dem Guten zu dienen und es muss die Richtige Entscheidung treffen können. Wenn es sieht das der Vater ein Gutes Reich besitzt und das sehen alle Guten, dann lehrt das Kind von so einem Vater, denn es sieht ja das Reich des Vaters (Guten) und es lernt genau wie allein ein gutes Reich Bestand haben wird.

Angenommen ich sage meinem Kind gehe in die Stadt und Du darfst dort alles machen was Dir Freude bereitet aber pass auf zwei Dinge solltest Du nicht tun: 1. Dort sind Hütchenspieler die haben nicht auf mich gehört und wenn Du Dich auf die einlässt dann verlierst Du alles Geld. Dann gibt es 2. Dort noch die Drogenmafia und die haben auch nicht auf mich gehört und wenn Du Dich freiwillig mit denen einlässt, dann dann wirst Du sterben. Ein guter Vater gibt solche Hinweise und er vetraut das ein weises Kind die Richtige Entscheidung trifft. Wenn das Kind das nicht schafft, dann versucht ein guter Vater alles um es wieder raus zu holen und in seine Obhut und sein Reich zu bringen, weg vom Reich dieser Bösen die das Kind nur ausrauben und zerstören.

Nur Böse Kinder glauben das wenn man hier hört und gehorsam ist die Freiheit nicht hat. Nur Böse Kinder geben dann noch den Vater Schuld geben wenn sie am sterben sind und sind auch noch erstaunt wenn ein Vater einem solchen Kind unter diesen Umständen nie Verantwortung in seinem Reich übertragen kann oder geschweige den unter solchen Umständen in sein Reich zurücklassen kann.

Ein Guter Vater ebnet aber dann denn Weg zurück, aus ausweglosen Situationen weil er seine Kinder liebt.

Zuerst muss er die Mafia und die Hütchenspieler alle Schachmatt setzen, damit die Ihn vor Gericht nicht einklagen können wenn er sein Kind holen kommt. Dies macht er mit Gerrechten Methoden indem er alle Schuld bezahlt und das Kind auslöst aus der Sklaverei der Mafia und eben nicht mit Mafia Methoden, den er ist ja Gut.

Wenn der Weg geebnet ist kann er dem Kind sagen wenn Du willst kannst Du jetzt wieder zu mir kommen. Wenn das Kind dann sagt, das will ich gar nicht kann er es nicht einfach holen, denn das wäre vor Gericht Freiheitsberaubung. Somit ist der Vater auf den freien Willen des Kind angewiesen das es den Guten Weg sieht, den einzigen Weg denn des Vaters, zurück zum Reich des Vaters. Er sagt dem Kind, dein Herr (Mafia) in dessen Haus Du durch deinen freien Willen zum Sklaven wurdest, wird bald vor Gericht kommen und weil Du ihm dienst wirst Du mit Ihm dorthin gehen wohin er kommt. Du bist Leibeigner dieses Bösen und dieser entscheidet ob Du frei kommst oder nicht. Bist Du wirklich so blöd zu Glauben der Böse wird Dich hier frei geben?

Es gibt aber Kinder und das sind nicht wenige die wollen nicht zurück ins Reich des Vaters, denn sie sind weiter fasziniert und geblendet vom Bösen Ihrem Herrn und lieben den ungehorsam gegenüber dem Guten (Vater), weil sie meinen sie haben dadurch mehr Freiheit und sind erstaunt wenn der Vater sagt, wenn das gerechte Gericht kommt wirst Du genau dort enden, wo alles Böse enden wird.

Heute ist der Tag umzukehren, warum hörst Du nicht mein Kind? Weil du meinst die Bösen seien Gut und die Guten seien Böse? Weil der Böse (Lügner) es Dir so sagt und Du längst gepackt bist von aller Lüge? Warum glaubst Du dem Bösen mehr als dem Vater (Guten)? Warum willst Du nicht vom Tod zum Leben übergehen?

Der Gute kehrt um, denn er hört und glaubt. Der Böse hört nicht und glaubt nicht, was der Vater und Sohn sagt und bleibt weiter dem Guten ungehorsam.

Der Böse kann nicht anders als dem Bösen dienen, den er ist dessen Sklave und längst Blind und Taub und unfrei das Gute zu hören.

Christus sagt aber:

Joh. 8:36
So euch nun der Sohn freimacht, so
seid ihr recht frei.

Und Gott sagt:

Jes 29:18 Und an jenem Tage werden die Tauben die Worte des Buches hören, und aus Dunkel und Finsternis hervor werden die Augen der Blinden sehen.

Der Böse will nicht frei werden, er will weder sehen noch hören und er zieht es vor mit dem Bösen ins Gericht zu gehen, er zieht es vor bis zum Tage des Gerichts weiter dem Guten ungehorsam zu sein. Der Gute ist einsichtig, hört was der Vater im Gutes erzählt, kehrt um in das Haus seines Vaters (Guten) und tut von nun an das Gute was der den Vater auch sehen tut.

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Re: Warum erschafft Gott das Böse?

Beitragvon kingschild » Fr 20. Apr 2012, 15:18

Cool hat geschrieben:
Entschuldige das ich an der Stelle mit den '...' deinen Satz abbreche. ;)

Man kann natürlich sagen, das Gott das Böse geschaffen hat, wenn man sich auf dieses 'alle' beruft, aber dann muß man auch die Ansicht vertreten, das Gott bewußt dem Luzifer das Böse ins Herz eingepflanzt hat und das ist der Punkt, den ich einfach nicht glauben mag.

Wenn Gott etwas schafft, dann ist das gezieltes und durchdachtes Handeln und da hat das Böse mit Sicherheit keinen Raum in Gottes Schöpfungsgedanken gehabt.

Es ist eine andere Sache, wenn man sich bewußt ist, dass das Böse eintreten wird und aus der Überlegung heraus dafür einen Plan hat, wie man dem begegnen will.

Gott hatte seinen Plan und so nahm er diesen zuvor gewußten Zustand der eintreten wird in Kauf.

Das Böse, also der Widerstand gegen Gott hat sich in dem Herzen von Luzifer dem Lichtengel entwickelt, er keimte in ihm auf, wurde aber mit Sicherheit nicht von Gott bewußt in sein Herz hinein gesetzt.

Gott hat gewußt, das Luzifer böse wird, aber es wurde nicht in ihm geschaffen.

Gott hat zuvor seinen erschaffenen Wesen den freien Willen eingepflanzt, so das jeder Eigenverantwortlich Entscheidungen treffen kann und muß: 'Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich.'

Freier Wille ist nur dann freier Wille, wenn dieser nicht beschnitten wird und somit ließ Gott es also auch zu, das Luzifer der zum Guten berufen war sich anders entschieden hat. Aber Verantwortung trägt nicht Gott dafür, sondern Luzifer selbst, so wie auch jeder andere Selbstverantwortung für seine Entscheidungen trägt.

Joh 15,9 'Bleibt in meiner Liebe!' und Luzifer blieb als erstes Geschöpf eben nicht in seiner Liebe.

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Ich glaube Satan war frei zu bleiben und ich glaube auch nicht das da bewusst etwas eingeplanzt wurde. Er wusste sicher ganz genau das ohne Leben nichts geht. Der Macht Gedanke nahm ihn aber gefangen weil er ja auch um die Macht des Bösen wusste. Das es nur einer kontrollieren kann das glaubte er am Schluss eben nicht mehr.

Gott muss als Souveränder und Allwissender Herrscher aber auch mit dem Umstand klar kommen das der Freie Wilen missbraucht werden kann. Dies ist kein Problem für Ihn denn er wird ewig unberührt bleiben vom Bösen.

Das Böse erledigt sich selbst weil ein Reich das zerstritten ist keinen Bestand hat. Somit wird alles was Gut erschaffen wurde sich selbst auslöschen, wenn es vom Bösen ergriffen wird.

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Re: Warum erschafft Gott das Böse?

Beitragvon Scardanelli » Fr 20. Apr 2012, 15:50

Fee hat geschrieben:
Scardanelli hat geschrieben:Wer das Gute und das Böse wirkt, der muss wählen, was er je tut.


Rein praktisch gesehen :mrgreen: ... muss ich hier widersprechen.
In der Regel gibt es nur "Gut-und-Böse-Mischungen". Nie ist etwas mit Sicherheit nur böse oder nur gut.
Ich gebe einem Bettler Geld. Das ist gut. Damit ermögliche ich ihm Alkohol zu kaufen und das tut er auch. Weil ich weiß, dass er sich so entscheiden kann, ist es böse. ...

Aus einer Mischung hast du Gut und Böse als Lauheit. Die Lauheit ist das, was Gott ausspeien wird, oder die Lauheit ist Übler als alles Böse.

Wenn du etwas tust, dann verfolgst du einen Zweck und dieser Zweck besteht aus Teilhandlungen, das sind instrumentelle Handlungen.
Wenn du einem Bettler Geld gibst, was für ein Ziel verfolgst du?
Ist es dein Ziel, das Beste für diesen Bettler zu bekommen?

Wenn deine Absicht gut ist, dann wirst du dein Ziel mit höchster Aufmerksamkeit verfolgen und nicht nur einen Teil und dich dann abwenden.

Die meisten Menschen, die Gutes tun, die haben ein böses Herz und die tun es nur, um sich selbst ihr böses Herz zu beruhigen.

Wenn du wirklich das Gute tun willst, dann musst du bis zum Ende gehen und dieses Ende muss in deiner Absicht liegen.

Böse Menschen können Gutes tun, aber weil sie nicht bis zum Ende gut sind, ist ihre Gutheit Lauheit und das ist schlimmer als das Böse, weil laue Menschen nicht umkehren können.
Wer sich in seiner Lauheit eingerichtet hat, der ist verloren, weil er keinen Widerstand mehr spürt. Die letzten Zuckungen seines Widerstandes besänftigt er mit kleinen Spenden.
Menschen sterben an ihrer Lauheit.

Das Böse ist nicht so problematisch wie die Lauheit, denn das Böse kündigt sich mit Pauken und Trompeten an. Die Lauheit wirkt dagegen in aller Stille. Die Lauheit ist so still, dass sie nicht bemerkt wird.
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Re: Warum erschafft Gott das Böse?

Beitragvon kingschild » Fr 20. Apr 2012, 16:01

Scardanelli hat geschrieben:
Laut Jesaja erschafft Gott das Böse. Indem Gott das Böse erschafft, gibt er dem Bösen Raum.
Ich glaube nicht, dass Gott, der dem Bösen Raum gibt, sich dem Verderben Preis gibt.
Das funktioniert nicht so.
Du füllst in die alten chrisltichen Schläuche den neuen Wein des Jesaja und die werden dir dann platzen, denn Gott gibt dem Bösen Raum, weil er das Böse erschafft und dieser "Raum" braucht mehr Platz, als du es aus dem Christentum herleiten kannst.


Ein souveräner Herrscher kann allem und jedem das er erschafft seinen Ort nach klar definierten Gesetzen zuweisen. Sei das nun Stern oder Galaxie. Nun gibt es Geschöpfe in der Schöpfung welche diese definierten Grenzen missachten weil sie mit der Eigenschaft freier Wille ausgestattet sind aber auch solches ist für einen souveränen Herrscher kein Problem.

Für die Geschöpfe die es missachten für die wird es dann ein grosses Problem aber sicher nicht für den Schöpfer des Universum.

Sicher hat er kein Problem mit allem was er erschaffen hat.

Wenn wir von Raum geben sprechen, ist Raum nicht gleich Raum. Welcher Raum wieviel und wozu das ist wichtig. In sich Raum geben oder in einem vorbetimmten Raum einen Platz zuweisen oder zulassen, etwas anderes.

Du kannst noch lange meinen das nicht genug Platz für die Verwahrung des Bösen in der Hölle wäre, ich sage Dir dort wird genug Raum sein für alles Böse. Christus sagt es wird dort sogar Platz für den Tod und das Totenreich inkl. allem Bösen geben und das Totenreich hat bis heute schon einige aufnehmen können und platzt immer noch nicht aus allen Nähten, so das einige abgewiesen werden müssten.

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Re: Warum erschafft Gott das Böse?

Beitragvon Scardanelli » Fr 20. Apr 2012, 16:24

Fee hat geschrieben: Letztlich ist die Erkenntnis von Gut und Böse gar nicht absolut möglich. Denn ich müsste dann bilanzieren können am Ende der Zeit in Bezug auf das Ganze.

Die Erkenntnis von Gut und Böse ist nicht möglich, denn ohne Gut und Böse gibt es nichts zu erkennen. Ohne Gut und Böse ist die Erkenntnis nicht.

Jede Erkenntnis und ist sie noch so irrtümlich und falsch, basiert auf Gut und Böse.
Gut und Böse sind die beiden Enden, zwischen denen sich jede Erkenntnis ergibt.

Die Erkenntnis ist eine Funktion die auf Gut und Böse basiert.

Sobald du ein Wesen hast, das gut und böse ist, dann wird dieses Wesen erkennen. Nimmst du eins von beiden weg, dann ist dieses Wesen blind, oder ohne jede Erkenntnis.
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Re: Warum erschafft Gott das Böse?

Beitragvon kingschild » Fr 20. Apr 2012, 16:29

Scardanelli hat geschrieben:Du hast für Gut und Böse zwei Adressanten und damit meinst du, zwischen zwei Adressen wählen zu können.

Jesaja 45 Vers 7 sagt, es gibt nicht zwei Adressen, sondern eine.

Wenn du dem Bösen widerstehst, dann widerstehst du dem, der das Böse geschaffen hat.

Widerstand gegen Gott ist keine sinnvolle Wahl, denn an Gott wirst du dir die Zähne ausbeißen.



Jak. 4.7 So unterwerfet euch nun Gott! Widerstehet dem Teufel, so flieht er von euch;

Du willst aus dem Schöpfer etwas kreiren das Dir nicht gelingt und das machst Du weil Du nicht widerstanden hast oder nie wusstet wem Du wiederstehen sollst. Darum willst Du Dich selbst zum Schöpfer einer neuen Spezies emporheben. Na gut der Versuchte kann nicht anders als dem Versucher zu dienen.

Das Böse ist Chefsache. Die kannst du nicht auf ein anderes Wesen projizieren.
Der Chef hat es gemacht und der Chef muss es bearbeiten.


Ja und was hat der Chef gesagt:

Mt 6:13 Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

So kann der versuchte Hilfe finden damit er endlich wieder den bösen Kreationsgeist los wird der Ihn gepackt hat.


Du aber meinst, du würdest dem Lügner widerstehen. Der Mensch ist der Lügner. Wie willst du dir selbst widerstehen?


Vorerst muss ich dem Vater aller Lüge widerstehen und seinen Nachfolgern. ;)

Eph 6:12 denn unser Kampf richtet sich nicht wider Fleisch und Blut, sondern wider die Herrschaften, wider die Gewalten, wider die Weltbeherrscher dieser Finsternis, wider die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Regionen.


Indem du mit dem Finger auf den Teufel zeigst, hast du von dir abgelenkt.
Menschen werden nicht vom Teufel belogen, sondern von ihren Mitmenschen und von sich selbst. Menschen belügen sich selbst.

Ich meine, Christen sind deshalb Menschen die mit dieser Botschaft von ihren eigenen Untaten ablenken wollen.


Darum bin ich ja so froh das der welcher nie lügt mit dem Finger immer direkt auf den Teufel zeigt und wenn ich dem folge, dann werde ich auch nicht vom Teufel abgelenkt.

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Re: Warum erschafft Gott das Böse?

Beitragvon onThePath » Fr 20. Apr 2012, 17:16

Darum bin ich ja so froh das der welcher nie lügt mit dem Finger immer direkt auf den Teufel zeigt und wenn ich dem folge, dann werde ich auch nicht vom Teufel abgelenkt.


:lol: :lol:

Danke, kingschild

Lustig ausgedrückt.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Warum erschafft Gott das Böse?

Beitragvon Scardanelli » Fr 20. Apr 2012, 17:16

Jeffrey mc hat geschrieben: In Gott hab ich eine Antwort gefunden.

In dem, der von sich sagt, er erschaffe das Böse, in diesem hast du eine Antwort gefunden.

Das finde ich merkwürdig.
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Re: Warum erschafft Gott das Böse?

Beitragvon Scardanelli » Fr 20. Apr 2012, 17:19

alegna hat geschrieben:
Scardanelli hat geschrieben:Selbstverständlich glaube ich nicht, dass einer der von Sünde nichts weiß, das Böse bewältigen könnte.

Ach komm Scardi, denkst Du wirklich dass der Schöpfer des Universums nichts von der Sünde dieser Welt weiss, ja sie nicht kennt ..... :shock: :?

Wer von Sünde nichts weiß, der ist nicht der Schöpfer denn der Schöpfer hat, laut Jesaja, das Böse erschaffen.

Ich weiß nicht und das erschaffe ich dann.

Anscheinend kümmert das Christen nicht.
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Re: Warum erschafft Gott das Böse?

Beitragvon kingschild » Fr 20. Apr 2012, 17:29

Scardanelli hat geschrieben:Das wollen wir beide. Wir wollen das Böse überwinden. Es fragt sich nur wie und dabei kommt es sehr darauf an, wer das ist, der das möchte.

Wenn der Mensch wie Gott die Erkenntnis von gut und böse ist, ist der Mensch gut und er ist böse, sonst könnte er es nicht erkennen.
Wenn du gut bist, dann stehst du auch in der Verantwortung des Guten, denn dann kann das Gute von dir verlangt werden.

Wie du also anfängst, du fängst so an, dass du selbst nicht in der Verantwortung des Guten stehst, sondern ein anderer, an den du dich anhängen willst. Du entziehst dich dadurch der Verantwortung des Guten.


Scardi ich sehe wohin der Mensch kommt wenn er sich von dem einen Guten abhängt und deshalb hänge ich mich voll und ganz an Ihn.

Mar. 12.29 Jesus aber antwortete ihm: Das vornehmste aller Gebote ist: « Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist alleiniger Herr;
30 und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Gemüte und mit aller deiner Kraft! » Dies ist das vornehmste Gebot.

Jeder der sich hier nicht anhängt sondern abhängt der ist getrennt vom Leben. Es gibt solche die kennen dieses Leben nicht und Ihre Verwirrung wird nicht kleiner.

Und dann haben wir den Jesajavers, dort ist auch Gott für das Böse verantwortlich. Ich kann mit Rücksicht auf diesen Vers sagen, wenn Gott gut ist, dann ist er auch böse.
Und so dann auch wir, die wir das Böse erkennen, sind wir eben nicht nur gut sondern auch böse und damit stehen wir in dieser Verantwortung.

Am Ende nennst du Gott alleine gut und den Teufel alleine böse und wir könnten uns nun entscheiden, wen wir toll fänden.

So funktioniert das aber nicht, denn wir stehen in der Verantwortung, weil wir selbst entweder das Gute tun, oder das Böse tun können.


Oh ja wir können in Ihm bleiben und uns an Ihn hängen oder selber wollen und selber behaupten.

Joh 6:56 Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm.

Ja für den Bösen scheint Gott auch Böse zu sein. Es gibt aber Menschen die haben Frieden mit Gott und für die scheint Gott das Gegenteil zu sein vom Bösen.


Deshalb hat Jesaja nichts mit dem Christentum zu tun, denn hier erschafft Gott das Böse und das geht nur, wenn es in ihm ist, denn bei Gott sind wir schon ganz oben, heißt, Gott muss die Verantwortung tragen. Wenn nicht, bräuchten wir einen höherer Gott, denn etwas muss durch ein Inneres begründet werden. Gott kann das Böse nicht erschaffen, indem er es beim Teufel "einkauft".


Gott trägt doch nicht die Verantwortung dafür, wenn es Menschen gibt, die mit wilden Spekulationen, Behauptungen und Fantasien, Jesaia und Christus so auseinander reden, das am Schluss Gott Verantwortung haben soll, an solch wildem und dummen Geschwätz.

Wer sich löst bei dem wird es immer dunkler und darum ist es gut wenn man sich an den einen hängt der allein GUT ist. Dann wird man nicht abgeschitten, weg geworfen und verbrannt. Die welche eigene Weg gehen empfinden es sicher Böse, das sie abgeschnitten werden aber nur das Böse wird abgeschnitten.

Wenn Gott das nicht tun würde dann würde das Böse wirklich, noch mal zuviel Raum bekommen.

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Re: Warum erschafft Gott das Böse?

Beitragvon kingschild » Fr 20. Apr 2012, 17:37

onThePath hat geschrieben:
Darum bin ich ja so froh das der welcher nie lügt mit dem Finger immer direkt auf den Teufel zeigt und wenn ich dem folge, dann werde ich auch nicht vom Teufel abgelenkt.


:lol: :lol:

Danke, kingschild

Lustig ausgedrückt.

lg, oTp


Dank oTp bin froh hast Du die Tiefe ergriffen hast.

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Re: Warum erschafft Gott das Böse?

Beitragvon Scardanelli » Fr 20. Apr 2012, 17:51

Evangelium Paulus hat geschrieben:Die griechischen Philosophen formulieren die Gesetze der Logik. Nichts scheint sich bis heute daran geändert zu haben...
1.Korinther 1:23 wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit;
... also nichts Neues unter den Himmeln!

Rückschritte sind immer ärgerlich.
Da haben die Hebräer mit den Propheten versucht die Gebote zu überwinden aber die Pharisäer und die Christen packen sie wieder aus.
Da sagt Gott, er erschaffe das Böse und dann kommt ein Heiland der von der Sünde nichts weiß.

Sicher ist das ärgerlich.

Wenn du einen Schritt nach vorne willst und dann erkennen musst, dass es zwei zurück geht, dann ist das sicher ärgerlich. Aber so ist es eben.
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Re: Warum erschafft Gott das Böse?

Beitragvon Jeffrey mc » Fr 20. Apr 2012, 19:21

Gnu hat geschrieben:
Scardanelli hat geschrieben: Die Bibel sagt, Gott erschafft das Böse Jesaja 45 Vers 7. Das ist klar, unmissverständlich ausgedrückt und nicht spekulativ.

Immerhin kann das Böse ja Gott nicht vernichten, was ist es also?

Das Böse, das über Gott keine Macht hat (was es also ist)! Und Gott handelt nicht gegen sich, denn er ist, bleibt und war, wie er ist (naja: so meint ich das). Gott ist Leben und all seine Schöpfung liebt er. Wenn diese über Entscheidung "Gott ja" Gott nicht den Rücken zudreht, weil sie sich in dem Punkt widersprochen hätte, dann sind Gläubige wirklich in der Hand Gottes :praise: :pray: :praise:
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Re: Warum erschafft Gott das Böse?

Beitragvon Scardanelli » Fr 20. Apr 2012, 21:57

Gnu hat geschrieben:
Scardanelli hat geschrieben: Die Bibel sagt, Gott erschafft das Böse Jesaja 45 Vers 7. Das ist klar, unmissverständlich ausgedrückt und nicht spekulativ.

Das stimmt und kann mit anderen Bibelstellen ebenfalls festgestellt werden.

Mit Bibelstellen aus dem NT!? Das sind bestimmt sehr geheime Bibelstellen.
Mit deinen Beispielen für das Böse könntest du allerdings noch ein wenig mehr Bibelbezug herstellen.

Wie dem AT der Teufel unbekannt ist, so ist dem NT der Gott unbekannt, den Jesaja sagen lässt: Ich erschaffe das Böse.
Was versteht Gott unter dem Bösen, das er da herstellt?

Gott ist der, welcher das, was ist, in all seiner Tiefe herstellt. Gott legt für alles was ist den Grund und das gründlich. Gott ist die Tiefe des Guten und die Tiefe des Bösen.
Niemand erreicht Gott, nicht im Guten und nicht im Bösen.
Immerhin kann das Böse ja Gott nicht vernichten, was ist es also?
Das Böse kann das Gute nicht vernichten.
Oder sollen wir anderswo drüber diskutieren?

Du bist mir schon oft dadurch aufgefallen, dass du anderswo über etwas diskutieren willst. Ich will niemals anderswo diskutieren. Wenn du dorthin willst, anderswohin, dann geh dorthin, ich will es nicht.
Du brauchst mich nicht mehr zu fragen, ich diskutiere anderswo nicht.
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Re: Warum erschafft Gott das Böse?

Beitragvon xp » Fr 20. Apr 2012, 22:25

Je größer mir Christus wird, um so kleiner wird mir alles andere
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Re: Warum erschafft Gott das Böse?

Beitragvon Cool » Sa 21. Apr 2012, 08:36

Scardanelli hat geschrieben:
alegna hat geschrieben:
Scardanelli hat geschrieben:Selbstverständlich glaube ich nicht, dass einer der von Sünde nichts weiß, das Böse bewältigen könnte.

Ach komm Scardi, denkst Du wirklich dass der Schöpfer des Universums nichts von der Sünde dieser Welt weiss, ja sie nicht kennt ..... :shock: :?

Wer von Sünde nichts weiß, der ist nicht der Schöpfer denn der Schöpfer hat, laut Jesaja, das Böse erschaffen.


Hast du ein eigentlich nur einmal versucht in Betracht zu ziehen, das dieses so übersetzte Wort 'erschaffen' in der hier genutzten Form dem Ursinn des Textes nicht gerecht werden könnte?

Oder sind solche Gedanken für dich alles Unsinn?

So verbissen wie du auf nur eine einzige übersetzte Aussage (welche ja nicht unbedingt korrekt übersetzt sein muß, wenn womöglich schon die Übersetzungsquelle nicht ganz sauber war, oder andere Möglichkeiten zuließ) herum reitest, das ist doch schon nicht mehr normal und es kommt mir unweigerlich bei dem Gehabe 2Kor 3,6 in den Sinn: 'Der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.'

Jes 14,12-15 '"Wie bist du vom Himmel gefallen, du schöner Morgenstern (Lichtquell, Lichtträger, Luzifer)! Wie wurdest du (zuvor) zu Boden geschlagen, der du alle Völker (danach) niederschlugst! Du aber gedachtest (zuvor) in deinem Herzen: »Ich will in den Himmel steigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen (über alle Engel Gewalt haben), ich will mich setzen auf den Berg der Versammlung (auf dem Berg der Versammlung steht der Tempel Gottes) im fernsten Norden*. Ich will auffahren über die hohen Wolken* und gleich sein dem Allerhöchsten.« Ja, hinunter zu den Toten fuhrest du (danach), zur tiefsten Grube (Offb 12,9; Jud 6)!"

Genauso wie Jesus im NT viel in alltäglichen Vergleichen/Bildnissen/Gleichnissen geredet hat, in der gleichen Art und Weise hat er dieses auch im AT getan, aber wenn man mit Blindheit geschlagen ist, dann kann man dieses nicht erkennen.

Da steht in Jesaja: 'Du aber gedachtest in deinem Herzen ...'

Wer dachte von sich selbst aus in seinem Herzen?

Wer wollte gleich dem Allerhöchsten sein?

Wer ist deshalb aus dem Himmel, aus dem Reich Gottes gefallen, bzw. gestossen worden?

Es ist genau jener der uns heute das Leben schwer macht und Satan fragt den Menschen immer wieder: 'Sollte Gott gesagt haben?' und dieser gefallene Morgenstern fragt auch in der Formulierung: 'Sollte Gott gemeint haben?'

* Mit 'fernsten Norden' und 'höchsten Wolken' ist jeweils das gleiche gemeint, nämlich der äußerste Punkt wo Gott wohnt, etwas wo nichts mehr drüber hinaus geht.

Scardanelli hat geschrieben:Ich weiß nicht und das erschaffe ich dann.


1Mo 3,5 'sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esst, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.

Bist du wie Gott und das nur weil es da so steht: 'Ihr werdet sein wie Gott.'?

Oder willst du behaupten, das nur weil der Mensch durch Sünde zu der Erkenntnis gelangt ist über gut und böse, das Gott auch über die Sünde dahin gelangt sein muß, hin in seiner Erkenntnis über gut und böse?

Scardanelli hat geschrieben:Anscheinend kümmert das Christen nicht.


Du kümmerst dich um nichts und dazu steht passend eine Aussage Jesu im NT:

Mt 4,7 'Da sprach Jesus zu ihm: Wiederum steht es auch geschrieben (5.Mose 6,16): »Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.«'

Weißte was es heißt, wenn Jesus sagt, das etwas anderes aber auch geschrieben steht?

Es steht so vieles geschrieben, wer aber mit einem Rechthabergeist stur und eigensinnig auf etwas beharrt, der ist weit davon entfernt alles zu prüfen und das Gute zu behalten.

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Re: Warum erschafft Gott das Böse?

Beitragvon Scardanelli » Sa 21. Apr 2012, 09:32

kingschild hat geschrieben:Ein souveräner Herrscher kann allem und jedem das er erschafft seinen Ort nach klar definierten Gesetzen zuweisen.

Das ist schon immer, seit ich dich kenne, dein Wunsch gewesen.

Niemand kann Böses gut und Gutes böse machen.

Gott weist dem Bösen nicht mal diesen oder jenen Platz, denn das Böse ist aus sich selbst immer nur dies, es ist böse.
Auch ein souveräner Herrscher kann das Böse nicht in Gutes ummodeln.

Mir ist klar, dass du als Christ Jesaja 45 Vers 7 ummodeln musst, dass du diese Aussage in ihr Gegenteil verkehren musst, damit du sie in dein Christentum hineinpressen kannst.
Du gibst dich hier Cool widersprechend, dabei hegst du genau wie er die Absicht, deinen nur guten Gott zu erhalten.
Du modelst die Erschaffung des Bösen in einer geheinmisvollen Prozedur in Gutes um, weil das der Souverän eben könne. Du bist so souverän, dass du dir jede biblische Aussage so zurechtlegen kannst, dass sie deinen Bedürfnissen genügt.

Wenn Gott das Böse erschafft, dann ist es immer böse. Böses wird immer böse sein.
Sei das nun Stern oder Galaxie. Nun gibt es Geschöpfe in der Schöpfung welche diese definierten Grenzen missachten weil sie mit der Eigenschaft freier Wille ausgestattet sind aber auch solches ist für einen souveränen Herrscher kein Problem.

Wie soll ein Geschöpf missachten, wenn dein souveräner Herrscher die Seinsstände willkürlich wechselt? Heute so und morgen so. Dann müssten wir jeden Tag wie an der Börse beim Schöpfer erfragen, wie es denn heute mit dem Böse stände. Wie hat der Souverän heute über das Böse entschieden, welches er erschaffen habe?
Sicher hat er kein Problem mit allem was er erschaffen hat.

Wo eine Lösung ist, dort war ein Problem. Sicher hat Gott Probleme, denn er hat Lösungen.
Dein Problem liegt darin, dass deine Lösungen nur eine Dimension des Seins zulässt. Dein Gott hat Lösungen, aber keine Probleme. Dein Gott leidet, aber ohne Probleme. Du bist eben ein Gutmensch, du kannst aufgrund deiner Sündenbewältigung nur das Gute sehen und das Böse lehnst du ab. Weil ein Problem mit dem Bösen verquickt ist, hat dein Gott natürlich keine Probleme, denn der ist gut. Aber Lösungen hat er. Dein Gott hat Lösungen ohne Probleme.
Es geht hier nicht um Rechthaberei, sondern um deine merkwürdige Art zu argumentieren, mit der du eine ganze Dimension verloren hast.
Du kannst das Böse gar nicht argumentieren, weil du es nie begründest. Das Böse taucht bei dir immer plötzlich auf um gleich wieder zu verschwinden.
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Re: Warum erschafft Gott das Böse?

Beitragvon Scardanelli » Sa 21. Apr 2012, 09:51

kingschild hat geschrieben:
Scardanelli hat geschrieben:
Laut Jesaja erschafft Gott das Böse. Indem Gott das Böse erschafft, gibt er dem Bösen Raum.

Wenn wir von Raum geben sprechen, ist Raum nicht gleich Raum. Welcher Raum wieviel und wozu das ist wichtig. In sich Raum geben oder in einem vorbetimmten Raum einen Platz zuweisen oder zulassen, etwas anderes.

Das Christentum gibt Jesaja 45 Vers 7 gar keinen Raum.
Im Raum des Christentums ist Jesaja 45 Vers 7 nicht enthalten.

Gott ist Einer und daneben ist Nichts. Und Einer ist der Grund von allem. Gott erschafft das Gute und er erschafft das Böse.

Wenn du dem Bösen Raum gibst, dann tust du das, was der Schöpfer getan hat, denn bevor Gott das Böse erschaffen hat, war es nicht, auch in keinem Raum. Raum bekam das Böse, nachdem es Gott erschaffen hat.

Du tust aber so, als wenn Gott das Böse wohl erschaffe, dann aber nichts damit zu tun hätte.
Das ist aus dem Christentum klar, denn der Schöpfer, Christus weiß nichts von Sünde. Dein Christus erschafft etwas, was er nicht kennt. Das ist aber für dich kein Problem, denn ein souveräner Herrscher kann auch das erschaffen, was ihm unbekannt ist.
Du trennst die von Gott ab, die das Böse tun, obwohl Gott laut Jesaja das geschaffen hat, was sie tun.

Dein Urteil über böse Menschen mit Bezug zu Gott, mag mit dem NT übereinstimmen, aber nicht mit Jesaja. Menschen sind nicht von Gott getrennt, wenn sie tun, was Gott erschaffen hat.

Das ist aufgrund von Jesaja nicht die Lösung. Deine christliche Lösung ist nicht die, welche dir Jesaja 45 Vers 7 zur Aufgabe stellt.

Niemand kann gegen Gott sein, wenn er dem entspricht, was Gott geschaffen hat, aber genau das behauptest du hier.
Du kannst noch lange meinen das nicht genug Platz für die Verwahrung des Bösen in der Hölle wäre, ich sage Dir dort wird genug Raum sein für alles Böse. Christus sagt es wird dort sogar Platz für den Tod und das Totenreich inkl. allem Bösen geben und das Totenreich hat bis heute schon einige aufnehmen können und platzt immer noch nicht aus allen Nähten, so das einige abgewiesen werden müssten.

In der Hölle ist bestimmt genug Platz.
Hier geht es darum, dass Gott das Böse erschafft und wie der Mensch in Rücksicht auf den Schöpfer auf das reagiert, was Gott erschaffen hat.
Und entscheide selbst, ob alles, was Gott erschaffen habe, gut sei? Laut Jesaja hat Gott das Böse erschaffen und das ist garantiert nicht gut, sondern böse.

Wenn etwas ganz klar ist, dann ist es Gut und Böse, denn es ist nichts Gutes im Bösen und nichts Böses im Guten.
Nicht alles, was Gott geschaffen hat ist gut, denn das Böse ist es nicht.
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Re: Warum erschafft Gott das Böse?

Beitragvon Fee » Sa 21. Apr 2012, 09:57

@ Scardanelli

Wenn Gott gut und böse ist, gleichzeitig das Böse nicht dem Guten dient, sondern wirklich böse ist, dann wird ein Gott der Willkür vorgestellt
Vermute aber nicht, dass dies Deine Zielrichtung ist.
Oder es wird ein Gott vorgestellt, der sich erst entwickeln muss - zum Guten.
Wie fasst Du "böse" begrifflich?
"Gut" in Bezug auf das Erhalten und Verbessern eines umfassenden Ganzen.
"Böse" als den zerstörerischen Mechanismus, dass das Detail sich gegen das Ganze wendet für sich selbst, sich demnach isoliert.
Siehst Du es sooo?
Im bildlichen Vergleich, der Zahn eines Zahnrades kann sich in seiner Funktion für das Ganze, dem Zahnrad, verstehen oder der Zahn versucht, dass alles um sich dreht und der Mechanismus klemmt und kracht.
Umgekehrt kann das Zahnrad nicht ohne seine Zähne "gut" sein, funktionieren.
Gott entsprechend als gut und böse, der das Gute will (und entwickelt).

Wo ist der tiefere Sinn des Ganzen für Dich?
Geist trennt sich in zwei, da einer nicht lieben kann. Dann werden in der Liebe die zwei wieder zu eins. Bereits die Trennung bezeichnest Du als böse? Ist dem so?
Notwendigkeiten würde ich nicht gerade als böse bezeichnen. Es ist so wie es ist.
Gut und Böse wäre demnach die Art und Weise des Umgangs mit Notwendigkeiten.
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Re: Warum erschafft Gott das Böse?

Beitragvon bigbird » Sa 21. Apr 2012, 10:06

Hallo Scardi, Mitleser und Mitschreiber

Scardanelli hat geschrieben:Es geht hier nicht um Rechthaberei, sondern um deine merkwürdige Art zu argumentieren, mit der du eine ganze Dimension verloren hast.

Ich denke eher, es geht unterdessen um deine merkwürdige Art zu argumentieren! Du reitest auf einem einzelnen Vers der Bibel herum, ohne Zusammenhang, und vor allem ohne Bezug zum Neuen Testament, das in vielen Punkten das Alte Testament erklärt, ergänzt oder gar erneuert.

Jesus weiß nichts von Gott, der gut und böse erschafft. Jesus weiß nicht, das ein Mensch beides sein kann. Jesus kann sich nicht vorstellen, dass ein Mensch eben noch etwas böses tun kann und eine Stunde später etwas gutes.
Jesus hat als Mensch auf der Erde gelebt, er kennt sehr wohl des Menschen Herz, denn hat göttliches Wesen. Was du da behauptest, stimmt also nicht.

Ich stimmt otp zu, wenn er schreibt:
onThePath hat geschrieben:Da kann man noch so lange sich argumentatorisch im Kreis bewegen und sich dabei in den eigen Schwanz beissen.
(Wie ein sich drehender Hund; Im Kreis seiner liebgewordenen Vorstellungen)


Und bin der Meinung von Jeffrey mc :

Jeffrey mc hat geschrieben:Mehr kann ich dazu gar nichts sagen.


Ich finde auch, dass es hier nichts mehr zu sagen gibt. Ich hoffe sehr, dass nach 385 Beiträgen über "das Böse" nun 385'000 Beiträge über "das Gute" geschrieben werden.

Ich schliesse daher diesen Thread mit dem heutigen Lehrtext:

Wenn jemand meint, er habe etwas erkannt,
der hat noch nicht erkannt, wie man erkennen soll.
Wenn aber jemand Gott liebt, der ist von ihm erkannt.
(1.Korinther 8,2-3)


Darum geht es nämlich!

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Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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