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Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon onThePath » Di 13. Apr 2010, 14:26

Reginald 32 hat geschrieben:
Faith schreibt:
deine Aussage: "Dass mit dem Ausleger ist ja Quatsch. Sorry, der kann ja alles behaupten und niemand kann es überprüfen. Schwarzen Schafen ist Tür und Tor geöffnet. Deshalb lehne ich die Zungenrede ab, zumindest in der Gemeinde etc., "


sorry aber das ist in meinen Augen eine billige Ausrede und biblisch nicht nachvollziehbar, sie ist von Angst und Misstrauen gegenüber Menschen und vorallem Gott geprägt, den mit diesem Satz sagst du eindeutig aus, dass du Gott in dieser Sache nicht vertrauen kannst und auch nicht tust, da sie ausserhalb deiner Kontrolle liegt bzw. sich deiner Kontrolle entzieht.


Hallo Faith.
Deine Aussage ist definitiv falsch. Von Prüfern wurde ein und die selbe Zungenrede mehreren anerkannten Auslegern vorgelegt, und alle kamen zu unterschiedlichen Aussagen. Von wegen Misstrauien gegen Gott, wie Du behauptest. Es war gesundes, heilsames Misstrauen gegen Menschen und ihre angeblichen göttlichen Gaben
In unsere pfingstlichen Nachbargemeinde erzählte mir ihr Leiter, ein weithin bekannter und in "Zungen" sprechender Arzt, wie er in einer zweiten Pfingstgemeinde in unserer Grossstadt der dortigen, weithin bekannten eifrigsten Zungenrednerin der Geist des Zungenredens durch Gebet austrieb. Fortan konnte die Frau nicht mehr in Zungen reden. Nach Deine unmassgeblichen Meinung hat also hier Gott seinen eigenen Heilgen Geist aus einem Menschen ausgetrieben ! Eigenartiger Gott !.

hm ich übersetze das mal ins deutsche ... du kannst eine Gabe die defenetiv von Gott dem Heiligen Geist kommt nichts abgewinnen, obwohl Gott der geber aller guten Gaben ist, eine Gabe die Gott als wichtig ansieht den sonst würde sie nicht im Wort Gottes stehen und Paulus sagt selber dass er sich wünscht dass jeder in Zungen betet/redet, es ist eine wunderbare, auch selbstzweckdienliche, sehr gute Gabe von Gott die uns helfen soll zu beten, diese abzulehnen oder gar nicht abgewinnen ( was ablehnung bedeutet) bedeutet eigentlich den Heiligen Geist abzulehnen und zwar mit allem was er gutes zu bieten hat.


Eine blabla-Zungenrede, die keine gesprochene Sprache ist, ist definitiv n i c h t von Gott, sondern von seinem Widersacher nachgemacht
Die einzige Stelle in der Bibel, wo Sprachenrede genau beschrieben wird, ist Apg. 2. Und dort werde definitiv echte Sprachen gesprochen. Alle anderen Erwähnungen von "Zungenrede" in der Bibel beziehen sich auf diese Stelle.

Paulus sagt, dass er lieber10 verständliche Worte rede statt 1000 unverständliche. Zungenrede betrachtet er als die kleinste Gabe, Weissagung als die höchste.

[
Nein damit ist nichts gut, den wie kann man eine Gabe die Gott als Wertvoll und Gut erachtet so extremst ablehnen und auch missachten ? den damit missachte ich Gott selber der doch ein Geber ist und dazu noch ein guter. Wie kann ein Mensch so stolz sein und sagen er/sie wolle ein Geschenk Gottes ablehnen ? WIe arrogant und stolz ist das den


Eine gute Gabe wird kein Christ missachten und ablehnen, sondern gerne empfangen und zur Ehre Gottes anwenden. Aber die Behauptung, das moderne "Zungereden" sei eine Gabe Gottes ist noch kein Beweis
Ich finde es zumindest nicht weniger arrogant, wenn Du Deine Meinung hier als allein massgeblich hinstellst, wo Du doch auch ein irrender Mensch bist.

hat der Heilige Geist dir das gesagt oder wohl eher dein Verstand der Angst hat die Kontrolle zu verlieren ?


Mir hat der Heilige Geist gesagt und das Wort Gottes, dass ich meinen von Gott geschenkten Verstand einsetzen und alles am Wort Gottes,von dem Du ja nicht soviel hälst, prüfen soll.

Es kommt ja noch hinzu, dass auch moslemische Derwische und heidnische Schamanenpriester in Zungen reden können. Ausserdem gibt es Bücher auf dem Markt, in denen man nachlesen kann, wie man sich selbst (über den Verstand !) das Zungenreden beibringen kann. Übungsaufgaben werden gleich mitgeliefert.

Liebe grüsse von Reginald.



Was Du sagst, ist auch im Wesentlichen mit meinen Ansichten übereinstimmend.

Mir hat der Heilige Geist gesagt und das Wort Gottes, dass ich meinen von Gott geschenkten Verstand einsetzen und alles am Wort Gottes,von dem Du ja nicht soviel hälst, prüfen soll.

Das finde ich besonders wichtig, denn unser Verstand ist das Steuer, die Bibel die Route.

Deine Aussage ist definitiv falsch. Von Prüfern wurde ein und die selbe Zungenrede mehreren anerkannten Auslegern vorgelegt, und alle kamen zu unterschiedlichen Aussagen. Von wegen Misstrauien gegen Gott, wie Du behauptest. Es war gesundes, heilsames Misstrauen gegen Menschen und ihre angeblichen göttlichen Gaben

Ja, so wird es in der Praxis meist aussehen.

In unsere pfingstlichen Nachbargemeinde erzählte mir ihr Leiter, ein weithin bekannter und in "Zungen" sprechender Arzt, wie er in einer zweiten Pfingstgemeinde in unserer Grossstadt der dortigen, weithin bekannten eifrigsten Zungenrednerin der Geist des Zungenredens durch Gebet austrieb. Fortan konnte die Frau nicht mehr in Zungen reden. Nach Deine unmassgeblichen Meinung hat also hier Gott seinen eigenen Heilgen Geist aus einem Menschen ausgetrieben !


Eben, solche Vorgänge sind mehrfach beobachtet worden.

lg, oTp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Oli4 » Di 13. Apr 2010, 14:31

Hebräer 13,22 Ich bitte euch aber, Brüder, ertragt das Wort der Ermahnung! Denn ich habe euch ja kurz geschrieben.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Pilgrim » Di 13. Apr 2010, 14:40

jes_25913 hat geschrieben:Der Hl. Geist zieht sich zurück wenn sich ein Mensch, der diesen besitzt, von jemanden, der diesen nicht besitzt, der aber "beeindruckend" auftritt, beeindrucken lässt.

"Wie kann jemand in das Haus des Starken hineingehen und seinen Hausrat rauben, wenn er nicht zuerst den Starken bindet?"..und darum sagt Jesus "Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird den Menschen nicht vergeben werden" (Matthäus 12:22-32).
Zuletzt geändert von Pilgrim am Di 13. Apr 2010, 14:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Pilgrim » Di 13. Apr 2010, 14:43

Gnu hat geschrieben:All you need is love. :o

Wenn das wahr ist, liebes Gnu, dann ist die Frage um welche Liebe es sich da handelt...?
Zuletzt geändert von Pilgrim am Di 13. Apr 2010, 14:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Pilgrim » Di 13. Apr 2010, 14:47

Oli4 hat geschrieben:Hebräer 13,22 Ich bitte euch aber, Brüder, ertragt das Wort der Ermahnung! Denn ich habe euch ja kurz geschrieben.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Leuchte » Di 13. Apr 2010, 16:33

Also ich möchte mich noch mal äussern. Für mich muss etwas, woran ich glaube, verständlich und logisch sein. Die Sache mit Zungenrede möchte ich erstmal nicht bestreiten, diese wäre eine Lüge und käme von Dämonen, also Faith, du darfst ruhig bleiben. Aber die Kritik ist eine normale Sache, denn sie gehört zur Apologetik, welche Jesus selber ständig anwendete gegen Menschen, die zu Ihm mit Fragen kamen.

Was mir nicht verständlich ist, wozu ist die Zungenrede überhaupt nötig? Ist es ein Unterschied, ob ich in verständlicher Sprache rede oder in einer, die ich nicht verstehe? Warum soll die zweite erbauender sein als die erste? Gott gab uns die Möglichkeit zu beten. Die Bibelstellen, wo es um "Sprachen" geht, verstehe ich als solche, dass es um ganz normale menschliche Sprachen geht. Dies ist für mich nachvollziehbar, denn für eine Evangelisation außerhalb des Landes muss der Evangelist die Sprache sprechen können, und diese war in den ersten Jahrhunderten sehr notwendig gewesen. Deshalb auch die Gabe Gottes.

Übrigens, für einen Kleingläubigen wie mich klingt der Vorschlag, Auslegungen zweier verschiedener Menschen zu vergleichen, sehr sinnvoll. Denn dann würde sich herausstellen, ob sie nicht sich selber was im Kopf einreden, oder tatsächlich das gleiche Verständnis erhalten. Im zweiten Fall wäre noch zu klären, ob dieses Verständnis tatsächlich von Gott kommt.
Es ist etwas Großes: An Gräbern stehen und doch froh bleiben.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon jes_25913 » Di 13. Apr 2010, 16:47

kingschild hat geschrieben:
Leuchte hat geschrieben:Betrachten wir das ganze sehr praktisch. Angenommen, ich würde in unbekannten Sprachen sprechen, und von mir etwas ähnliches wie

"wlerjlöawjerlöjalerhtkaherkthkaerhaawirtawhtjöaesrjlötjhaerohtl"

ausgehen. Jetzt bitte ich Gott, dass Er mir erklärt, was ich gesagt habe. Wie würde Gottes Antwort aussehen, also ganz praktisch?

Für jene, die in Sprachen ständig sprechen, soll meine Frage gar kein Problem darstellen und leicht beantwortbar sein. Also?


Wie es aussehen könnte? Was weiss ich was Gott an dem einen Morgen in die Gemeinde hineinlegt. Es wird genau das beinhalten was der Geist Gottes an dem Morgen in die Gemeinde hineinlegen will. Meist sind es einige direkte Worte die genau den Kern und die Umstände treffen von der Gemeinde von einzelnen Gliedern der Gemeinde. Gott allein weiss was für welche Gemeinde wie, wann wo wichtig ist und das kommt hinein. Korrektur, Erbaung, Ermahnung, Führung usw.

Leuchte die Zungenrede ist nicht eine Geheimsprache die man wie eine andere Sprache aufschreibt. Du gehst von einem Menschlichen Denken aus wie es funktioniert, wenn es so wäre dann hätte Paulus die Sprache aufgeschrieben in einem Brief und die entsprechende Entschlüsselung gleich mit geliefert.

Gott legt etwas in Deinen Mund rein und durch das Gebet bekommst Du selber oder derjenige der die Gabe der Auslegung hat die Antwort von Gott welches Geheimnis in dem Moment gesprochen wurde. In dem Moment wenn Gott durch einem spricht weiss ja nicht einmal der Zungenredner welches Geheimniss er gesprochen hat wenn er das wüsste dann würde er wohl kaum in Zungen reden.

Angenommen du bildest etwas selber im Herzen dann gibt es auch nichts zum Auslegen. Weder Du selbst noch ein Ausleger könnte es je auslegen. Wenn Du etwas redest und Du weisst die Auslegung schon zum vornherein dann könnte es gut sein das es nur Deine Worte sind.

Ich war mal in einer Gemeinde da hat einer gesprochen und niemand verstand diese Sprache auch er selbst nicht und da war jemand in der Gemeinde zu Besuch, die kannte diese Sprache und konnte exakt sagen was gesprochen wurde. Wenn Du zum vornherein wüsstest was Du sprichst dann könntest Du gleich sagen was ausgesprochen wurde.

Ich verstehe Dich das dies sehr unverständlich ist für jemanden der noch nie so etwas erlebt hatte. Tatsache ist die Apostel sprechen von dieser Gabe und es steht nirgendwo das es die heute nicht mehr gibt. Wenn Gott direkt ins Herz von einzelnen oder in die Gemeinde hineinspricht da wirst Du wissen ob es aus der Luft gegriffen ist oder Menschliches reden, eine Predigt die kannst Du ignorieren eine Zungenrede die kannst Du nicht ignorieren. Du wirst aber auch wissen wenn sie missbraucht wurde. Wenn der Geist Gottes in Dir lebt wirst Du es wissen was von Gott kommt und was Menschenwerk ist. Das ist das genau gleiche wie wenn Du einem Prediger zuhörst der eine Auslegung der Schrift macht und Du weisst das dies seine Sicht ist aber sicherlich nicht Gottes Sicht der Dinge.

Angenommen Du hast ein schwere Sünde und niemand in der Gemeinde weiss das und die Gemeinde wird auch blockiert durch das und da kommt ein Zungenreder in die Gemeinde als Besucher und der bekommt die Rede und die Auslegung, dann könnte es unter anderem sein das die Auslegung genau in Dein Herz spricht, wenn Du dann hörst dann wirst Du erbaut und weisst was an der Reihe ist. Wenn jetzt jemand von deinem Problem weiss und es via Zungenrede missbrauchen würde dann wüsstest Du es ist keine Rede von Gott, den dein Problem war bereits vorher offenbar. Dies wäre dann Missbrauch und keine Zungenrede sondern Menschenwerk. Also diese Gabe kann missbraucht werden aber Missbrauch wird vor Gott nicht unbestraft bleiben und dort wo Gott am wirken ist kommt alles ans Licht.

God bless
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d´accord! :praisegod:
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon jes_25913 » Di 13. Apr 2010, 16:48

Pilgrim hat geschrieben:
Oli4 hat geschrieben:Hebräer 13,22 Ich bitte euch aber, Brüder, ertragt das Wort der Ermahnung! Denn ich habe euch ja kurz geschrieben.
25 Die Gnade sei mit euch allen!

Szeretet Testvérem az Urban... :umarm:

Bist Du Ungarin?
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon jes_25913 » Di 13. Apr 2010, 16:49

Pilgrim hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Der Hl. Geist zieht sich zurück wenn sich ein Mensch, der diesen besitzt, von jemanden, der diesen nicht besitzt, der aber "beeindruckend" auftritt, beeindrucken lässt.

"Wie kann jemand in das Haus des Starken hineingehen und seinen Hausrat rauben, wenn er nicht zuerst den Starken bindet?"..und darum sagt Jesus "Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird den Menschen nicht vergeben werden" (Matthäus 12:22-32).


Was willst Du damit sagen?
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon jes_25913 » Di 13. Apr 2010, 17:00

Leuchte hat geschrieben:
Was mir nicht verständlich ist, wozu ist die Zungenrede überhaupt nötig? Ist es ein Unterschied, ob ich in verständlicher Sprache rede oder in einer, die ich nicht verstehe? Warum soll die zweite erbauender sein als die erste?
Auferbauung, bedeutet, dass etwas im Menschen verändert wird, dass er stärker im Glauben wird.
Etwas Analoges zum Sprachengebet ist das freie Assoziieren in der Psychologie oder auch die Traumdeutung. Es geht also darum, dass im Menschen tiefere Blockaden beseitergeräumt werden, die ein gesundes Wachstum verhindern. Gerade auch das rationalisieren/intellektualisieren führt dazu, dass das Tiefere zugedeckt bleibt, und so keine Heilung erfolgen kann.

Übrigens, für einen Kleingläubigen wie mich klingt der Vorschlag, Auslegungen zweier verschiedener Menschen zu vergleichen, sehr sinnvoll. Denn dann würde sich herausstellen, ob sie nicht sich selber was im Kopf einreden, oder tatsächlich das gleiche Verständnis erhalten. Im zweiten Fall wäre noch zu klären, ob dieses Verständnis tatsächlich von Gott kommt.


Wer eine Auslegung des Sprachengebetes erlebt, weiß sehr genau, dass die Auslegung stimmt. Es ist wie das richtige Wort zur richtigen Zeit. Einfach treffend!
Und wie gesagt, es ist keine Sprache, von der man ein Wörterbuch anlegen könnte und wo dann jeder - ohne Auslegung - übersetzen könnte. Zu unterschiedlichen Zeiten und Situationen könnten die gleichen Laute etwas völlig anderes bedeuten. In dem Sinn ist es keine Sprache.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Oli4 » Di 13. Apr 2010, 17:04

Leuchte hat geschrieben:Was mir nicht verständlich ist, wozu ist die Zungenrede überhaupt nötig? Ist es ein Unterschied, ob ich in verständlicher Sprache rede oder in einer, die ich nicht verstehe? Warum soll die zweite erbauender sein als die erste? Gott gab uns die Möglichkeit zu beten. Die Bibelstellen, wo es um "Sprachen" geht, verstehe ich als solche, dass es um ganz normale menschliche Sprachen geht. Dies ist für mich nachvollziehbar, denn für eine Evangelisation außerhalb des Landes muss der Evangelist die Sprache sprechen können, und diese war in den ersten Jahrhunderten sehr notwendig gewesen. Deshalb auch die Gabe Gottes.

Der einzig richtige Ansatz wie Du es schreibst, Leuchte.

WO und auf welche Ereignisse hin findet man in der Schrift die Ankündigung (historisch) und WOZU ist es gegeben (Zweck, Zeitraum, biblisch belegter Sinn).
Bevor man sich darin nicht wirklich im Klaren ist, kann man noch lange über (egoistische) Selbstauferbauung diskutieren, man wird immer eine fürsprechende Schriftstelle dazu finden, das scheint auch leider oft Frucht in der Diskussion zu verhindern. Dass Zungenrede nur von Dämonen gewirkt ist, wäre ebenso vorschnell etwas unstudiertes festgelegt udn ist erstmals auch gar nicht das relevante Thema.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Oli4 » Di 13. Apr 2010, 17:15

kingschild hat geschrieben:Angenommen Du hast ein schwere Sünde und niemand in der Gemeinde weiss das und die Gemeinde wird auch blockiert durch das und da kommt ein Zungenreder in die Gemeinde als Besucher und der bekommt die Rede und die Auslegung, dann könnte es unter anderem sein das die Auslegung genau in Dein Herz spricht, wenn Du dann hörst dann wirst Du erbaut und weisst was an der Reihe ist.

Ich kenne solche Vorgänge des direkt ins Herzen sprechens aus eigener und aus mir beschriebener Erfahrung Anderer; äusserst eindrucksvoll. Der Redner spricht über Dinge die hammermässig ins Herzen gehen, einem fast den Atem rauben, einem den Teppich unter den Füssen wegreissen lassen, ohne dass der Prediger vorne sich auch nur ein bisschen bewusst ist, was er mit seiner Rede heute bewirkt. Und das nicht bloss einmal und auch nicht nur wegen Sünde sondern auch für die Tröstung, geistliche Erbauung, Belehrung, Erkenntniss etc.

Dazu brauchte es einmal vor langer Zeit die Hilfe eines angekündigten Mittels, das noch nicht vollständig vorhanden - noch nicht sehr weit verbreitet war - damals. Inzwischen ist es so, dass derselbe HeiligeGeist dieses Mittel entsprechend den ebenso erwachsen gewordenen Anwendern nun nutzbringend zur Verfügung hat und es individuell, situationsgerecht an- und verwenden kann und tut.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Leuchte » Di 13. Apr 2010, 17:30

jes_25913 hat geschrieben:Auferbauung, bedeutet, dass etwas im Menschen verändert wird, dass er stärker im Glauben wird.
Etwas Analoges zum Sprachengebet ist das freie Assoziieren in der Psychologie oder auch die Traumdeutung. Es geht also darum, dass im Menschen tiefere Blockaden beseitergeräumt werden, die ein gesundes Wachstum verhindern. Gerade auch das rationalisieren/intellektualisieren führt dazu, dass das Tiefere zugedeckt bleibt, und so keine Heilung erfolgen kann.

Man kann sehr viel über theologische Themen streiten, was richtig und falsch ist. Ich habe mir schon früh eine Regel zu Herzen genommen: nimm Jesus als Beispiel. In Allem, war Er tat, kann und muss ich Ihm ohne Bedenken nachfolgen. Was Er nicht tat, stelle ich in Frage. Jesus war unser Lehrer, und wünschte uns gerade nur das beste. Leider finde ich keine einzige Stelle, wo Jesus in unbekannten Sprachen gesprochen oder auf diese hingewiesen hätte. Und da Er dies nicht tat - und obwohl Er den Heiligen Geist inne hatte - folgere ich daraus, für das Tiefere bestehts gar keine Notwendigkeit, unbekanntes Zeug zu sprechen.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon jes_25913 » Di 13. Apr 2010, 17:36

Leuchte hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Auferbauung, bedeutet, dass etwas im Menschen verändert wird, dass er stärker im Glauben wird.
Etwas Analoges zum Sprachengebet ist das freie Assoziieren in der Psychologie oder auch die Traumdeutung. Es geht also darum, dass im Menschen tiefere Blockaden beseitergeräumt werden, die ein gesundes Wachstum verhindern. Gerade auch das rationalisieren/intellektualisieren führt dazu, dass das Tiefere zugedeckt bleibt, und so keine Heilung erfolgen kann.

Man kann sehr viel über theologische Themen streiten, was richtig und falsch ist. Ich habe mir schon früh eine Regel zu Herzen genommen: nimm Jesus als Beispiel. In Allem, war Er tat, kann und muss ich Ihm ohne Bedenken nachfolgen. Was Er nicht tat, stelle ich in Frage. Jesus war unser Lehrer, und wünschte uns gerade nur das beste. Leider finde ich keine einzige Stelle, wo Jesus in unbekannten Sprachen gesprochen oder auf diese hingewiesen hätte. Und da Er dies nicht tat - und obwohl Er den Heiligen Geist inne hatte - folgere ich daraus, für das Tiefere bestehts gar keine Notwendigkeit, unbekanntes Zeug zu sprechen.


Also lehnst Du ab, was Paulus sagte?
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon jes_25913 » Di 13. Apr 2010, 17:37

Oli4 hat geschrieben:
Dazu brauchte es einmal vor langer Zeit die Hilfe eines angekündigten Mittels, das noch nicht vollständig vorhanden - noch nicht sehr weit verbreitet war - damals. Inzwischen ist es so, dass derselbe HeiligeGeist dieses Mittel entsprechend den ebenso erwachsen gewordenen Anwendern nun nutzbringend zur Verfügung hat und es individuell, situationsgerecht an- und verwenden kann und tut.
:praise:


Wovon redest Du hier so schwammig und woher hast Du das "Wissen"?
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon kingschild » Di 13. Apr 2010, 18:31

Leuchte hat geschrieben:
Was mir nicht verständlich ist, wozu ist die Zungenrede überhaupt nötig?


Das direkte Reden Gottes ist nach wie vor nötig. Warum Gott diese Vielfalt bei den Gaben gegeben kann man wohl schlecht beantworten. Tatsache ist das er vielfältig ist und das wir Ihn manchmal nicht verstehen. Als Jesus dem Blinden den Brei auf die Augen schmierte dachte der nicht was will den der jetzt aber als aussenstehender hätte man vielleicht auch gedacht was soll den dies jetzt, er kann es doch einfach tun, in dem er die Hände auflegt. Hier ging es um vertrauen und glauben und vielleicht geht es gerade auch bei der Zungenrede um vertrauen und glauben. Das Scharlatane die Gaben Gottes auch missbrauchen ist auch bei der Gabe der Heilung möglich. Deswegen aber nicht nach den Gaben zu streben oder sich ganz davor zu trennen ist nicht Biblisch[/quote]

Ist es ein Unterschied, ob ich in verständlicher Sprache rede oder in einer, die ich nicht verstehe? Warum soll die zweite erbauender sein als die erste?


Ja bei der einen ist sofort offenbar das Gott gesprochen hat, bei der Zungenrede kommt vielleicht auch zuerst mal das Aha Erlebnis, da spricht jemand der nicht von dieser Welt ist und wenn Gott so spricht ist schon manches Herz berührt worden. (Natürlich eben nicht beim Missbrauch). Paulus sagte nirgendwo das das eine sei erbauender, im Gegenteil er sagte er wolle lieber 5 Worte klar reden als ein lange Zungenrede halten und trotzdem tat er es anscheinend oft. Ist es nicht gerade schön wenn ein Mensch das redet das er von Gott empfängt und ein zweiter legt es vielleicht aus, sehen wir nicht gerade hier die vielfalt wie Gott Menschen braucht? Wenn einer die Gabe der Heilung nicht hat und die der Weissagung auch nicht aber er hat die der Zungenrede, es wäre wohl falsch im diese zu verbieten.

Gott gab uns die Möglichkeit zu beten. Die Bibelstellen, wo es um "Sprachen" geht, verstehe ich als solche, dass es um ganz normale menschliche Sprachen geht. Dies ist für mich nachvollziehbar, denn für eine Evangelisation außerhalb des Landes muss der Evangelist die Sprache sprechen können, und diese war in den ersten Jahrhunderten sehr notwendig gewesen. Deshalb auch die Gabe Gottes.


Als die Jünger mit dem Heiligen Geist erfüllt wurden, dachten viele sie seien trunken aber sie waren klar im Kopf. Wenn es um das ginge was Du meinst Leuchte, dann wäre die Anweisung gekommen von Paulus das man es explizit dort anwenden sollte. Wir lesen aber das es für die Gemeinde ausgelegt werden sollte und um eine irdische Sprache zu übersetzen braucht man einen Dolmetscher und nicht jemand der die Worte Gottes auslegen kann.

Wir lesen weiter das dies zur eigenen Auferbauung dient. Wir lesen auch das es für ungläubige sei, als Zeugnis des reden Gottes. Wenn Gott in dich etwas hinein legt dann versteht man das eben oft nicht im ersten Anlauf und darum auch das man beten soll das meine eine Auslegung bekommt. Wenn aber ein Apostel kein Chinesisch konnte, eine wie Du meinst Chinesische Zungenrede erhielt und dann sollte er beten er solle die Chinesische Auslegung bekommen für was das, wenn die Chinesen es schon verstanden haben.

Übrigens, für einen Kleingläubigen wie mich klingt der Vorschlag, Auslegungen zweier verschiedener Menschen zu vergleichen, sehr sinnvoll. Denn dann würde sich herausstellen, ob sie nicht sich selber was im Kopf einreden, oder tatsächlich das gleiche Verständnis erhalten. Im zweiten Fall wäre noch zu klären, ob dieses Verständnis tatsächlich von Gott kommt.


Finde ich absolut ein falscher Weg um das zu prüfen. Wieso, jetzt bekommt jemand der eine Rede von Gott, die ist echt ist, gehen wir mal von diesem Beispiel aus und es kommen zwei die von sich sagen sie können Auslegen und kommen zu einem anderen Ergebnis dies heisst noch lange nicht das die Rede nicht von Gott war, vielleicht waren ja die Ausleger nicht von Gott befähigt oder zumindest einer nicht.

Die Juden haben die echten und falschen Propheten oft auch fast nicht trennen können aber die aufrichtigen vor Gott, die konnten es, weil Gott bei Ihnen war und genau so wird geprüft und mit dem Wort Gottes der Schrift. Hier sind alle in der Gemeinde gefordert zu prüfen ob da irgendwelche möchte gerne Redner und Ausleger am Werk sind und da wo der Geist des Herr ist wird dies offenbar. Hier haben die Ältesten eine grosse Verantwortung aber auch die Gemeindeglieder sind hier nicht aussen vor einfach zu übernehmen.

Wir sehen ihn vielen Gemeinden wird es sogar als unbiblisch abgetan und weil man es selber nicht versteht glaubt man dann plötzlich denen, die es selber auch nicht verstehen. Aber wenn keine Auslegung da ist dann ist die Zungenrede uninteressant für die Gemeinde aber Gott in Zungen zu loben ist trotzdem etwas das erbauend sein kann für diejenigen die es tun für die einzelne Glieder der Gemeinde und auch für die Gemeinde.

Gut wäre einfach wenn man sich dort noch mehr öffnen könnte und der Gottesdienst wieder die Formen annimmt wie sie mal von Gott geplant waren, sicher nicht ohne zu prüfen. Hier mal wie ein Gottesdienst war:

1Kor 14:26 Wie ist ihm denn nun, liebe Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat ein jeglicher Psalmen, er hat eine Lehre, er hat Zungen, er hat Offenbarung, er hat Auslegung. Lasset es alles geschehen zur Besserung!

Für was braucht es Zungen denn die Brüder von damals verstanden sich und konnte auch schon Übersetzen wenn einer aus Rom zu Besuch war.

Was wir heute vielfach haben ist das nur einer Predigt und alle anderen hören Sonntag für Sonntag. Anstatt das wir alles geschehen lassen zur Besserung, unterdrücken wir Gaben von denen ein Paulus und die ersten Apostel sprachen. Hier zu sagen es sei nicht Biblisch oder nicht mehr aktuell, wo es eins zu eins in der Schrift steht, passiert darum, weil wir nicht nach diesen Gaben streben und weil wir nicht bereit sind zu erkennen das vielleicht die Form der Gottesdienste wie wir sie heute haben überhaupt nicht mehr viel mit dem zu tun haben, was da oben in 1. Kor. 14.26 steht. Hier müsste Korrektur kommen aber sicherlich dann nicht ein wildes durcheinander, so wie wir dann in der Gegen Bewegung oft sehen und auch klar vom Wort und vom Geist wiederlegt wird. Es ist gut das es verschiedene Formen gibt aber so ganz von der Urform abweichen kann gefährlich sein und ich denke da würde so ein wenig Reformation zurück zum alt bewährten vieler Ort nicht schaden.

Genau wie wir die Irrlehre trennen müssen von der gesunden Lehre, so müssen wir auch die Scharlatane bein den Zungenrednern trennen von denen die tatsächlich die Rede von Gott erhalten. Scharlatan ist vielleicht heftig, es gibt auch Menschen die sich einfach in etwas verennen und die kann der Prediger beiseite nehmen und sagen so nicht und die Gemeinde aufklären wieso das unmöglich von Gott sein kann. Begründen müsste dies aber auch der Prediger vom Wort her und aufzeigen wie und was er tatsächlich prüfte. So würden die Gemeinden auf jeden Fall gesünder und die Gaben vielfalt würde zumindest wieder so sein wie zu Paulus Zeiten und nicht weniger.

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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Oli4 » Di 13. Apr 2010, 18:41

jes_25913 hat geschrieben:
Oli4 hat geschrieben:
Dazu brauchte es einmal vor langer Zeit die Hilfe eines angekündigten Mittels, das noch nicht vollständig vorhanden - noch nicht sehr weit verbreitet war - damals. Inzwischen ist es so, dass derselbe HeiligeGeist dieses Mittel entsprechend den ebenso erwachsen gewordenen Anwendern nun nutzbringend zur Verfügung hat und es individuell, situationsgerecht an- und verwenden kann und tut.
:praise:


Wovon redest Du hier so schwammig und woher hast Du das "Wissen"?

Ich dachte meine zusammengeraffte Paraphrasierung sei klar hörbar im Zusammenhang meines zugehörigen praktischen Beschriebes. :oops:

Ich rede von uneigennütziger, nicht 'das ihre selbst' suchende Liebe die gemeinsam das Andere mitauferbaut, Stückwerk das weggetan wird, aufhörende Sprachen und gekommenes vollkommenes Wort.


1. Kor 13,1 Wenn ich in den Sprachen der Menschen und der Engel rede, aber keine Liebe habe, so bin ich ein tönendes Erz geworden oder eine schallende Zimbel.
2 Und wenn ich Weissagung habe und alle Geheimnisse und alle Erkenntnis weiß, und wenn ich allen Glauben habe, so dass ich Berge versetze, aber keine Liebe habe, so bin ich nichts.
3 Und wenn ich alle meine Habe zur Speisung der Armen austeile und wenn ich meinen Leib hingebe, damit ich Ruhm gewinne, aber keine Liebe habe, so nützt es mir nichts.
4 Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig, sie neidet nicht, die Liebe tut nicht groß, sie bläht sich nicht auf,
5 sie benimmt sich nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet Böses nicht zu,
6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit; sondern sie freut sich mit der Wahrheit,
7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles.
8 Die Liebe vergeht niemals; seien es aber Weissagungen, sie werden weggetan werden; seien es Sprachen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden.
9 Denn wir erkennen stückweise, und wir weissagen stückweise;
10 wenn aber das Vollkommene kommt, wird das, was stückweise ist, weggetan werden.
11 Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind, urteilte wie ein Kind; als ich ein Mann wurde, tat ich weg, was kindlich war.
12 Denn wir sehen jetzt mittels eines Spiegels undeutlich, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, wie auch ich erkannt worden bin.
13 Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die Größte aber von diesen ist die Liebe.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon kingschild » Di 13. Apr 2010, 18:47

Oli4 hat geschrieben:
Dazu brauchte es einmal vor langer Zeit die Hilfe eines angekündigten Mittels, das noch nicht vollständig vorhanden - noch nicht sehr weit verbreitet war - damals. Inzwischen ist es so, dass derselbe HeiligeGeist dieses Mittel entsprechend den ebenso erwachsen gewordenen Anwendern nun nutzbringend zur Verfügung hat und es individuell, situationsgerecht an- und verwenden kann und tut.
:praise:


Jetzt gehst Du von denen aus die weit vorne sind. Wie ist es dann wenn jemand weit hinten ist oder sogar draussen?

21 ¶ Im Gesetz stehet geschrieben: Ich will mit andern Zungen und mit andern Lippen reden zu diesem Volk, und sie werden mich auch also nicht hören, spricht der HErr.
22 Darum so sind die Zungen zum Zeichen, nicht den Gläubigen, sondern den Ungläubigen; die Weissagung aber nicht den Ungläubigen, sondern den Gläubigen.

Wo steht geschrieben das die von heute es nicht mehr hören sollten?

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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon kingschild » Di 13. Apr 2010, 18:50

onThePath hat geschrieben:
Reginald 32 hat geschrieben:
Faith schreibt:
deine Aussage: "Dass mit dem Ausleger ist ja Quatsch. Sorry, der kann ja alles behaupten und niemand kann es überprüfen. Schwarzen Schafen ist Tür und Tor geöffnet. Deshalb lehne ich die Zungenrede ab, zumindest in der Gemeinde etc., "


sorry aber das ist in meinen Augen eine billige Ausrede und biblisch nicht nachvollziehbar, sie ist von Angst und Misstrauen gegenüber Menschen und vorallem Gott geprägt, den mit diesem Satz sagst du eindeutig aus, dass du Gott in dieser Sache nicht vertrauen kannst und auch nicht tust, da sie ausserhalb deiner Kontrolle liegt bzw. sich deiner Kontrolle entzieht.


Hallo Faith.
Deine Aussage ist definitiv falsch. Von Prüfern wurde ein und die selbe Zungenrede mehreren anerkannten Auslegern vorgelegt, und alle kamen zu unterschiedlichen Aussagen. Von wegen Misstrauien gegen Gott, wie Du behauptest. Es war gesundes, heilsames Misstrauen gegen Menschen und ihre angeblichen göttlichen Gaben
In unsere pfingstlichen Nachbargemeinde erzählte mir ihr Leiter, ein weithin bekannter und in "Zungen" sprechender Arzt, wie er in einer zweiten Pfingstgemeinde in unserer Grossstadt der dortigen, weithin bekannten eifrigsten Zungenrednerin der Geist des Zungenredens durch Gebet austrieb. Fortan konnte die Frau nicht mehr in Zungen reden. Nach Deine unmassgeblichen Meinung hat also hier Gott seinen eigenen Heilgen Geist aus einem Menschen ausgetrieben ! Eigenartiger Gott !.

hm ich übersetze das mal ins deutsche ... du kannst eine Gabe die defenetiv von Gott dem Heiligen Geist kommt nichts abgewinnen, obwohl Gott der geber aller guten Gaben ist, eine Gabe die Gott als wichtig ansieht den sonst würde sie nicht im Wort Gottes stehen und Paulus sagt selber dass er sich wünscht dass jeder in Zungen betet/redet, es ist eine wunderbare, auch selbstzweckdienliche, sehr gute Gabe von Gott die uns helfen soll zu beten, diese abzulehnen oder gar nicht abgewinnen ( was ablehnung bedeutet) bedeutet eigentlich den Heiligen Geist abzulehnen und zwar mit allem was er gutes zu bieten hat.


Eine blabla-Zungenrede, die keine gesprochene Sprache ist, ist definitiv n i c h t von Gott, sondern von seinem Widersacher nachgemacht
Die einzige Stelle in der Bibel, wo Sprachenrede genau beschrieben wird, ist Apg. 2. Und dort werde definitiv echte Sprachen gesprochen. Alle anderen Erwähnungen von "Zungenrede" in der Bibel beziehen sich auf diese Stelle.

Paulus sagt, dass er lieber10 verständliche Worte rede statt 1000 unverständliche. Zungenrede betrachtet er als die kleinste Gabe, Weissagung als die höchste.

[
Nein damit ist nichts gut, den wie kann man eine Gabe die Gott als Wertvoll und Gut erachtet so extremst ablehnen und auch missachten ? den damit missachte ich Gott selber der doch ein Geber ist und dazu noch ein guter. Wie kann ein Mensch so stolz sein und sagen er/sie wolle ein Geschenk Gottes ablehnen ? WIe arrogant und stolz ist das den


Eine gute Gabe wird kein Christ missachten und ablehnen, sondern gerne empfangen und zur Ehre Gottes anwenden. Aber die Behauptung, das moderne "Zungereden" sei eine Gabe Gottes ist noch kein Beweis
Ich finde es zumindest nicht weniger arrogant, wenn Du Deine Meinung hier als allein massgeblich hinstellst, wo Du doch auch ein irrender Mensch bist.

hat der Heilige Geist dir das gesagt oder wohl eher dein Verstand der Angst hat die Kontrolle zu verlieren ?


Mir hat der Heilige Geist gesagt und das Wort Gottes, dass ich meinen von Gott geschenkten Verstand einsetzen und alles am Wort Gottes,von dem Du ja nicht soviel hälst, prüfen soll.

Es kommt ja noch hinzu, dass auch moslemische Derwische und heidnische Schamanenpriester in Zungen reden können. Ausserdem gibt es Bücher auf dem Markt, in denen man nachlesen kann, wie man sich selbst (über den Verstand !) das Zungenreden beibringen kann. Übungsaufgaben werden gleich mitgeliefert.

Liebe grüsse von Reginald.



Was Du sagst, ist auch im Wesentlichen mit meinen Ansichten übereinstimmend.


lg, oTp



Das wäre aber dann auch schon fast Zungenrede hier :lol: oder vielleicht muss ich mir tatsächlich eine Brille kaufen ;)

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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Oli4 » Di 13. Apr 2010, 18:54

kingschild hat geschrieben:Für was braucht es Zungen denn die Brüder von damals verstanden sich und konnte auch schon Übersetzen wenn einer aus Rom zu Besuch war.

Nur ganz kurz:
Um den damals noch nicht vollkommenen oder zugänglichen Inhalt überhaupt zu kennen, die entsprechende Botschaft oder entsprechend ähnliche Botschaften nahe bringen zu können und/oder einem ev. anwesendem ungläubigen Juden ein Zeichen zu geben. Der wusste nämlich durch Schulung im Gesetz auf was dies hinweist.

Jetzt gehst Du von denen aus die weit vorne sind. Wie ist es dann wenn jemand weit hinten ist oder sogar draussen?

21 ¶ Im Gesetz stehet geschrieben: Ich will mit andern Zungen und mit andern Lippen reden zu diesem Volk, und sie werden mich auch also nicht hören, spricht der HErr.
22 Darum so sind die Zungen zum Zeichen, nicht den Gläubigen, sondern den Ungläubigen; die Weissagung aber nicht den Ungläubigen, sondern den Gläubigen.

Wo steht geschrieben das die von heute es nicht mehr hören sollten?


Alle diese, zu denen man heute in deren Sprache sprechen kann, redet man in ihrer Sprache an, lernt sie oder wenn es dem Geist Gottes gefällt, spricht er durch einen Gläubigen in dessen Sprache zu denen. Es gibt noch Sprachen in welche das Vollkommene noch nicht übersetzt ist.

Es ist und muss nicht in diesen Worten explizit so beschrieben sein, ist aber in anderer Form wohl so prophezeiht. Der Kontext des ganzen Wortes zeigt es auf.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon sugi » Di 13. Apr 2010, 19:03

Gnu hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:Würde nur jeder ein wenig mehr Liebe aus dem Mund hervorgehen lassen..

Leider können wir im Forum nicht sprechen, nur schreiben. So muss die Liebe halt aus den Fingern in die Tastatur gehen.

All you need is love. :o

Wie auch immer.. Alles spielt sich zuerst im Kopf ab!

Auch bei Gnu! Oder schreibst du nicht das, was du fühlst und denkst?! ;)
Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen
und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn,
dann ebnet er selbst deine Pfade!

Spr.3,5-6
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Gnu » Di 13. Apr 2010, 19:15

Leuchte hat geschrieben:Man kann sehr viel über theologische Themen streiten, was richtig und falsch ist. Ich habe mir schon früh eine Regel zu Herzen genommen: nimm Jesus als Beispiel. In Allem, war Er tat, kann und muss ich Ihm ohne Bedenken nachfolgen. Was Er nicht tat, stelle ich in Frage. Jesus war unser Lehrer, und wünschte uns gerade nur das beste. Leider finde ich keine einzige Stelle, wo Jesus in unbekannten Sprachen gesprochen oder auf diese hingewiesen hätte. Und da Er dies nicht tat - und obwohl Er den Heiligen Geist inne hatte - folgere ich daraus, für das Tiefere bestehts gar keine Notwendigkeit, unbekanntes Zeug zu sprechen.

Hallo Leuchte,

Du tust gut daran, so zu handeln, wie du es beschreibst, denn sogar ein Apostel hätte niemals die Gebote des Vaters und des Sohnes ändern dürfen, wenn er nicht unter einen Fluch kommen wollte. Ich lese nun in Markus 16.17,18: Die Zeichen aber, die folgen werden denen, die da glauben, sind diese: In meinem Namen werden sie böse Geister austreiben, in neuen Zungen reden, Schlangen mit den Händen hochheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird's ihnen nicht schaden; auf Kranke werden sie die Hände legen, so wird's besser mit ihnen werden.

Es gibt zwar die Meinung, der Markus-Epilog sei eine spätere Hinzufügung zum Markus-Evangelium. Nun ja, ich kann damit leben. Es gibt einige Stellen im NT, die fragwürdig und singulär sind und keine Bestätigung innerhalb der Bibel finden. Eigenartigerweise brauchen gerade die Dogmatiker diese Stellen zum Stützen ihrer Lehren.

Zum Markus-Epilog gibt es aber die Bestätigung durch Paulus in 1. Korinther 12-14 und die Berichte des Lukas in der Apostelgeschichte. Aus dreier Zeugen Mund wird eine Sache bestätigt.

Wer Mühe hat, sich einen praktischen Nutzen der Sprachengabe vorzustellen, der lese das Buch „Ich suchte stets das Abenteuer“ von Merlin Carothers. Er beschreibt darin, wie er die Gabe empfing und in seinem Dienst anwendete. Ich habe noch einige Exemplare dieses Buches vorrätig und würde es bei Interesse gratis abgeben.

Im Gegensatz zu mir hatte Merlin Carothers noch die Gabe, seine eigene Gebetssprache zu übersetzen. Solange ich dies nicht ebenfalls kann, werde ich nicht einfach drauflosplappern, wenn ich grad Lust darauf habe.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Pilgrim » Di 13. Apr 2010, 20:07

jes_25913 hat geschrieben:
Pilgrim hat geschrieben:
Oli4 hat geschrieben:Hebräer 13,22 Ich bitte euch aber, Brüder, ertragt das Wort der Ermahnung! Denn ich habe euch ja kurz geschrieben.
25 Die Gnade sei mit euch allen!

Szeretet Testvérem az Urban... :umarm:

Bist Du Ungarin?

Damit Oli4 es versteht mußt du es ihm noch interpr...äh übersetzen... :comeon:
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon jes_25913 » Mi 14. Apr 2010, 08:17

Pilgrim hat geschrieben:
Pilgrim hat geschrieben:
Oli4 hat geschrieben:
Hebräer 13,22 Ich bitte euch aber, Brüder, ertragt das Wort der Ermahnung! Denn ich habe euch ja kurz geschrieben.
25 Die Gnade sei mit euch allen!

Szeretet Testvérem az Urban... :umarm:


Damit Oli4 es versteht mußt du es ihm noch interpr...äh übersetzen... :comeon:


Brüder lieben das Geordnete.
Gemeint hast Du: Wir -also Oli4 und Du - als Angehörige der Brüdergemeinde, sind gegen die Zungenrede.
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Oli4 » Mi 14. Apr 2010, 08:31

jes_25913 hat geschrieben:Brüder lieben das Geordnete.
Gemeint hast Du: Wir -also Oli4 und Du - als Angehörige der Brüdergemeinde, sind gegen die Zungenrede.

Welcher Geist lässt dich heute anderen Dinge unterstellen die nicht weisst und die 0.00% stimmen ?
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon alegna » Mi 14. Apr 2010, 08:34

Oli4 hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Brüder lieben das Geordnete.
Gemeint hast Du: Wir -also Oli4 und Du - als Angehörige der Brüdergemeinde, sind gegen die Zungenrede.

Welcher Geist lässt dich heute anderen Dinge unterstellen die nicht weisst und die 0.00% stimmen ?

:lol: so schnell wirst Du eingeordnet und bekommst einen Stempel drauf 8-)
Ungarisch versteht halt nicht jeder ;)
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon jes_25913 » Mi 14. Apr 2010, 08:42

alegna hat geschrieben:
Oli4 hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Brüder lieben das Geordnete.
Gemeint hast Du: Wir -also Oli4 und Du - als Angehörige der Brüdergemeinde, sind gegen die Zungenrede.

Welcher Geist lässt dich heute anderen Dinge unterstellen die nicht weisst und die 0.00% stimmen ?

:lol: so schnell wirst Du eingeordnet und bekommst einen Stempel drauf 8-)
Ungarisch versteht halt nicht jeder ;)


Verstehst Du es denn ?
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Pilgrim » Mi 14. Apr 2010, 16:49

jes_25913 hat geschrieben:Verstehst Du es denn ?

Bingo!!! Das ist doch gerade der Punkt...was nützt einem eine Botschaft wenn man sie nicht versteht... :idea: Was helfen "Engelszungen" wenn man nicht weiß was man da in einer unbekannten "Sprache" plappert...ich habe immerhin eine bekannte Sprache gebraucht, aber ohne daß du sie kennst kannst du doch meine Botschaft nicht verstehen! Ohne Verständnis bist weder du noch irgendjemand anderes aufgebaut...verstehst du?

PS: Hast dich beim Übersetzen verfehlt, kannst dich also in Gottes Gemeinde nicht als "Interpretierer" bewerben... :baby:
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon jes_25913 » Mi 14. Apr 2010, 18:15

Pilgrim hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Verstehst Du es denn ?

Bingo!!! Das ist doch gerade der Punkt...was nützt einem eine Botschaft wenn man sie nicht versteht... :idea: Was helfen "Engelszungen" wenn man nicht weiß was man da in einer unbekannten "Sprache" plappert...ich habe immerhin eine bekannte Sprache gebraucht, aber ohne daß du sie kennst kannst du doch meine Botschaft nicht verstehen! Ohne Verständnis bist weder du noch irgendjemand anderes aufgebaut...verstehst du?

PS: Hast dich beim Übersetzen verfehlt, kannst dich also in Gottes Gemeinde nicht als "Interpretierer" bewerben... :baby:


Und damit meinst Du die "biblische" Gabe verstanden zu haben? - Welch´ein Hochmut!
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Pilgrim » Mi 14. Apr 2010, 18:46

jes_25913 hat geschrieben:Und damit meinst Du die "biblische" Gabe verstanden zu haben? - Welch´ein Hochmut!

Huch...wer nennt jetzt den Kessel schwarz... :roll:
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon kingschild » Mi 14. Apr 2010, 20:02

Kingschild hat geschrieben:21 ¶ Im Gesetz stehet geschrieben: Ich will mit andern Zungen und mit andern Lippen reden zu diesem Volk, und sie werden mich auch also nicht hören, spricht der HErr.

Wo steht geschrieben das die von heute es nicht mehr hören sollten?



Oli4 hat geschrieben:Alle diese, zu denen man heute in deren Sprache sprechen kann, redet man in ihrer Sprache an, lernt sie oder wenn es dem Geist Gottes gefällt, spricht er durch einen Gläubigen in dessen Sprache zu denen. Es gibt noch Sprachen in welche das Vollkommene noch nicht übersetzt ist.


Wenn der Geist Gottes in dessen Sprache zu Ihnen spricht dann würde da stehen und ich werde in Ihrer Sprache zu Ihnen sprechen und sie werden es trotzdem nicht verstehen.

Es ist und muss nicht in diesen Worten explizit so beschrieben sein, ist aber in anderer Form wohl so prophezeiht. Der Kontext des ganzen Wortes zeigt es auf.


Jetzt steh ich gerade auf dem Schlauch was meinst Du hier genau und was zeigt was auf?

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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Oli4 » Do 15. Apr 2010, 08:40

Lieber Kingschild

Wenn der Geist Gottes in dessen Sprache zu Ihnen spricht dann würde da stehen und ich werde in Ihrer Sprache zu Ihnen sprechen und sie werden es trotzdem nicht verstehen.

Eben darum ist es nicht dasselbe Handeln, nicht dasselbe Ereignis :!:

Paulus legt Jesaia aus.
Jesaia beschreibt was ihnen geschehen wird.

Jesaia und Paulus sprechen nicht vom selben Ereignis :!:

Jesaia
spricht vom Gericht das über die Juden kommt. Die Erfüllung ist später die Deportation durch die Assyrer nach Babylon, wo andere Lippen (andere Menschen, nicht Gottes Lippen durch die Propheten) mit anderen Zungen (Fremdsprachen) zu ihnen sprechen.
Sie hörten jahrhundertelang nicht auf Gott obwohl ER IMMER bei Ihnen war, sie alles hatten (Römer 9,4), Er immer zu Ihnen sprach (durch die Propheten die sie alle töteten) und nun, nun ist Gottes Zorn wirksam über sie geworden. [u]GERICHT[u]
Gott übt an ihnen deutlich prophezeites Gericht aus.

Jesaia 28,7 Und auch diese wanken vom Wein und taumeln vom Rauschtrank: Priester und Prophet wanken vom Rauschtrank, sind verwirrt vom Wein, taumeln vom Rauschtrank. Sie wanken beim Weissagen5, torkeln beim Rechtsprechen.
8 Denn alle Tische sind voll Unflat und Erbrochenem, dass kein Platz mehr da ist.
9 Wen will er Erkenntnis lehren und wem die Botschaft verständlich machen? Kindern, die von der Milch entwöhnt, die von den Brüsten abgesetzt sind?
10 Denn er sagt: Zaw la zaw, zaw la zaw, kaw la kaw, kaw la kaw6; hier ein wenig, da ein wenig!
11 Ja, durch stammelnde Lippen und durch eine fremde Sprache wird er zu diesem Volk reden,
12 ER, der zu ihnen sprach: Das ist die Ruhe! Schafft Ruhe dem Erschöpften! Und das ist die Erquickung! Aber sie wollten nicht hören.
13 Und das Wort des HERRN für sie wird sein: Zaw la zaw, zaw la zaw, kaw la kaw, kaw la kaw; hier ein wenig, da ein wenig; damit sie hingehen und rückwärts stürzen und zerschmettert werden, sich verstricken lassen und gefangen werden.


Jes 29,13 Und der Herr hat gesprochen: Weil dieses Volk mit seinem Mund sich naht und mit seinen Lippen mich ehrt, aber sein Herz fern von mir hält und ihre Furcht vor mir nur angelerntes Menschengebot ist;

Paulus
nimmt in 1. Ko3 14,21 auf dieses prophezeihte Gerichtszeichen jesaias Bezug. Er zitiert nicht den Wortlaut von Jesaia sondern zeigt die Bedeutung auf um so den Bogen zu den Sprachenreden nach Pfingsten Bezug zu nehmen.

1. Kor 14,20 Brüder, seid nicht Kinder am Verstand, sondern an der Bosheit seid Unmündige, am Verstand aber seid Erwachsene15!
21 Es steht im Gesetz geschrieben: "Ich will durch Leute mit fremder Sprache und durch Lippen Fremder zu diesem Volk reden, und auch so werden sie nicht auf mich hören, spricht der Herr."[/quote]
Es war ja gerade das absolut feste Siegel des Gerichtes Gottes, dass sie eben ganz und gar nicht auf Gott hören konnten !
Es ist doch kein Gnadenzeichen, ihre Deportation in die Fremde ! Sondern es ist unerschütterliches Gericht, dass sie nicht hören KÖNNEN !


Wie herrlich scheint in diesem Lichte das Gegenbild, welches Gottes Gnade und dadurch Gott verherrlicht, durch das geschehen an Pfingsten !! :praise:

22 Daher sind die Sprachen zu einem Zeichen, nicht für die Glaubenden, sondern für die Ungläubigen; die Weissagung aber nicht für die Ungläubigen, sondern für die Glaubenden.

und auch an Pfingsten hatte es solche die sehen könnten, aber die Decke immer noch auf dem Herzen lag.. :(

Die Sprachenrede an Pfingsten der zeichenhaft erschienenen Sprachenrede ist nun ein wunderbares, herrliches GEGENBILD des einmal gesetzten Gerichtszeichens Gottes, dass nun nach Pfingsten nach Christi Auffahrt Juden aus der ganzen Welt zusammengeführt werden, dieselbe Sprache Gottes wieder verstehen können um so endlich in die Ruhe Gotte eingehen zu können. Es ist nicht ein Zeichen für diejenigen die bereits glauben, die Christus als ihren Messias bereits erkannt und Ihm geglaubt hatten. Es ist ein Zeichen für die noch Ungläubigen Nebenstehenden; nicht aber ein Wunder um Glauben direkt bewirken, sondern ein Zeichen welches Thora geschulte Menschen eindeutig als Gottes Legitimationszeichen verstehen verstehen können.
Später, so denke ich, dürfen wie annehmen, dass nicht nur Juden die die Thora kennen diese Legitimationszeichen an Gotteswirkung nutzbar geworden sind sondern dass auch Menschen aus den Nationen, Gläubige udn Nichtgläubige durch den Nutzen der Weissagung und Lehre die in den Sprachenreden enthalten ist, überführt und gelehrt worden ist.


Auch die ganz am Anfang vorhergehende Paralelle beim Turmbau zu Babel, wo Gott schon mal gerichtet hatte, ist wichtig um Gottes handeln udn Gottes Gande tiefer zu verstehen.

1. Mose 11,6 Und der HERR sprach: Siehe, ein Volk sind sie, und eine Sprache haben sie alle, und dies ist erst der Anfang ihres Tuns. Jetzt wird ihnen nichts unmöglich sein, was sie zu tun ersinnen.
7 Auf, lasst uns herabfahren und dort ihre Sprache verwirren, dass sie einer des anderen Sprache nicht mehr verstehen!
8 Und der HERR zerstreute sie von dort über die ganze Erde; und sie hörten auf, die Stadt zu bauen.


Es ist sehr wichtig um zu erkennen, dass das zeichen der Sprachenrede ab Pfingsten das Gegenbild im Gerichtszeichen der Sprachenverwirrung hat, ansonsten es gesamtbiblisch gedeutet 'bloss' ein weiteres, anhaltend praktiziertes Gerichtshandeln Gottes ist. :o
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon jes_25913 » Do 15. Apr 2010, 10:05

Oli4 hat geschrieben:
Es ist sehr wichtig um zu erkennen, dass das zeichen der Sprachenrede ab Pfingsten das Gegenbild im Gerichtszeichen der Sprachenverwirrung hat, ansonsten es gesamtbiblisch gedeutet 'bloss' ein weiteres, anhaltend praktiziertes Gerichtshandeln Gottes ist. :o


Paulus sagt ausdrücklich, dass die Zungensprache, die in der Gemeinde praktiziert wird, eine den anderen Gemeindegliedern unverständliche Sprache ist.
Das würde nach Deiner "Theologie" bedeuten, sie reden der Gemeinde Gericht!
Aber nein, Paulus sagt, dass was da geredet wird, dient der Auferbauung.

Im Übrigen scheint mir der Aversion vieler gegen die Sprachengabe einfach darin zu liegen, dass eben einige dem "Teufel" mehr vertrauen als Gott.
Da ihre Kontrollsucht hier nicht gestillt wird, sondern Vertrauen muss, dass Gott eine gute Gabe schenkt, verwerfen sie lieber die Gabe.
Und da drängt sich ganz allgemein der Verdacht auf, dass gerade diejenigen, die das sogenannte "Wort" bis in jede buchstäbliche Ecke und Winkel verteidigen, nicht solche Menschen sind, die ein großes vertrauen zu Gott haben, sondern solche, die gerade ganz besonders - wenn Praxis "gefordert" wird - wenig Gott vertrauen.
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Oli4 » Do 15. Apr 2010, 10:44

Hallo jes_25913

Du zitierts meinen letzten theologisch folgelogischen, konjunktiven Satz.
Verstehst Du den Unterschied, die Nuancen zwischen einem Zeichen und der damit verbundenen realen Wirksamkeit ??

Eben gerade NICHT (mehr) ein Gerichtszeichen ist es, was mit der Sprachenrede erfolgt ist :!:
Ein Gegenbild ist doch nicht ein vorgeschattetes Bild !
Es ist das zeichenhafte Gegenbild, dasjenige was durch die Vermittlung des Inhaltes erst wirksam werden kann. Eine Wirksamkeit die zuerst die diejenigen in ihren eigenen Sprachen und Dialekten Angesprochenen sprachlich verstehen können und etwas ist, was diejenigen in diesen Sprachen Unkundigen, die weiteren Versammlungsteilnehmer, sprachlich nicht verstehen können (Fremdsprache) und deshalb die Übersetzung brauchen.
Auslegung brauchen wohl alle, je nach Inhalt des Vermittelten.

Auferbauen tut der INHALT der WEISSAGUNG durch das MITTEL eines dem Zielpublikum zugänglich gemachten INHALTES in Form und Erklärung.
Das ganze Kapitel 14 spricht vom Wert der Auferbauung durch Inhalte und nicht durch im Grunde genommen egoistische Auferbaunung die nur gerade EINEM zu Teil wird... Was nützt denn noch die gemeinschaft wenn die Auferbauung im Kämmerlein einem viel lieber ist?
Was hat Paulus ein Kapitel vorher noch gesagt:
1. Kor 13,4 Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig, sie neidet nicht, die Liebe tut nicht groß, sie bläht sich nicht auf, 5 sie benimmt sich nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet Böses nicht zu, 6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit; sondern sie freut sich mit der Wahrheit, 7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles.

1. Kor 14,16 Denn wenn du mit dem Geist preist, wie soll der, welcher die Stelle des Unkundigen einnimmt, das Amen sprechen zu deiner Danksagung, da er ja nicht weiß, was du sagst? 17 Denn du sagst wohl gut Dank, aber der andere wird nicht erbaut.



Im Übrigen scheint mir der Aversion vieler gegen die Sprachengabe einfach darin zu liegen,.......

Den Geist der da weht kenne ich nicht :(
Weisst Du jesxxx, es macht mich zutiefst traurig, wenn man sich nicht wenig Zeit und Mühe nimmt, in eigenen Worten versucht anhand den biblischen Dingen auf welche der Text selber hinweist, aufzuzeigen weshalb denn gewisse Dinge und Geschehnisse historisch und heilsgeschichtlich so geschehen sind wie sie uns beschriebn sind und das alles mit einem leider nur gerade polemischen Handrücken-Wegwischen in die Begründung von Teufel etc. abwürgt ohne die Schrift oder den diskreditierten dananch zu fragen, wo denn die Gute Gabe der Sache liegt.
Ich habe keinerlei unterstellte Aversionen gegen biblische Sprachenrede mir ist aber völlig klar wo das WOZU ihrer ist und wozu nicht, wo sie völlig quersprechend zu allen anderen biblischen Grundlehren verteidigt wird. Es ist meine leidvolle Feststellung, dass die Grundlagen von dem was man freudig in experience praktiziert, bei sehr vielen solchen Menschen, nicht durchgehend in der Grundlage der Ursache gelehrt wird, noch nur wenige selber darin weiter forschen als bis nach Pfingsten nach Golgatha.
Möge uns allen Gott Gnade wirken.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon jes_25913 » Do 15. Apr 2010, 11:25

@ Oli4,

Wer die Sprachengabe praktiziert und an ihren Auswirkungen - Auslegung (oder) und Auferbauung - ihren Segen erfährt, der muss nichts nachforschen.
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Oli4 » Do 15. Apr 2010, 11:39

jes_25913 hat geschrieben:Wer die Sprachengabe praktiziert und an ihren Auswirkungen - Auslegung (oder) und Auferbauung - ihren Segen erfährt, der muss nichts nachforschen.
Oh ja, das glaube ich Dir.

Dann können zumindest wir zwei dieses Thema in Diskussion beenden.

Machs gut.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Pilgrim » Do 15. Apr 2010, 14:53

jes_25913 hat geschrieben:Paulus sagt ausdrücklich, dass die Zungensprache, die in der Gemeinde praktiziert wird, eine den anderen Gemeindegliedern unverständliche Sprache ist.
Das würde nach Deiner "Theologie" bedeuten, sie reden der Gemeinde Gericht!
Aber nein, Paulus sagt, dass was da geredet wird, dient der Auferbauung.

Nur eben ist das Problem halt, wenn niemand die "Sprache" versteht und wir doch von Gott geboten sind das Gehörte an Seiner unfehlbaren Schrift zu prüfen (Apg)...und wie kann etwas das man nicht versteht "Auferbauung" sein...und wenn, naja halt..... :oops:
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon sugi » Do 15. Apr 2010, 14:59

jes_25913 hat geschrieben:@ Oli4,

Wer die Sprachengabe praktiziert und an ihren Auswirkungen - Auslegung (oder) und Auferbauung - ihren Segen erfährt, der muss nichts nachforschen.

Was heisst für dich: Segen?
Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen
und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn,
dann ebnet er selbst deine Pfade!

Spr.3,5-6
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon jes_25913 » Fr 16. Apr 2010, 08:19

Pilgrim hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Paulus sagt ausdrücklich, dass die Zungensprache, die in der Gemeinde praktiziert wird, eine den anderen Gemeindegliedern unverständliche Sprache ist.
Das würde nach Deiner "Theologie" bedeuten, sie reden der Gemeinde Gericht!
Aber nein, Paulus sagt, dass was da geredet wird, dient der Auferbauung.

Nur eben ist das Problem halt, wenn niemand die "Sprache" versteht und wir doch von Gott geboten sind das Gehörte an Seiner unfehlbaren Schrift zu prüfen (Apg)...und wie kann etwas das man nicht versteht "Auferbauung" sein...und wenn, naja halt..... :oops:


Was redest Du dann dauernd bezüglich der Sprachengabe gegen die "unfehlbare Schrift"? - Willst Du Paulus korrigieren ?
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon onThePath » Fr 16. Apr 2010, 09:02

jes_25913 hat geschrieben:
Im Übrigen scheint mir der Aversion vieler gegen die Sprachengabe einfach darin zu liegen, dass eben einige dem "Teufel" mehr vertrauen als Gott.
Da ihre Kontrollsucht hier nicht gestillt wird, sondern Vertrauen muss, dass Gott eine gute Gabe schenkt, verwerfen sie lieber die Gabe.
Und da drängt sich ganz allgemein der Verdacht auf, dass gerade diejenigen, die das sogenannte "Wort" bis in jede buchstäbliche Ecke und Winkel verteidigen, nicht solche Menschen sind, die ein großes vertrauen zu Gott haben, sondern solche, die gerade ganz besonders - wenn Praxis "gefordert" wird - wenig Gott vertrauen.


Eine andere Art Sucht ist, wenn man berechtigte Gegenargumente, beziehungsweise Hinweise darauf, dass Satan Gaben nachäffen kann, einfach vom Tisch wischt.
Wenn man sich auf etwas einläßt, muß man es auch überschauen können. Es gibt nun mal genug Menschen, die sich täuschen lassen.

Und das eine Extrem ist völlige Orientierungslosigkeit, dass man sich auf nachgemachte Geistesgaben einläßt, das andere die Unfähigkeit, echte Geistesgaben von nachgemachten dämonisch bewirkten zu unterscheiden, und alles als dämonisch anzusehen.

Und wenn man Satan auch noch ausklammert als existierende Wirklichkeit, dann weiß man noch nicht mal, dass da Jemand ist, der satanisch bewirkte "Wunder" und "Zeichen" inszenieren kann.

Gott wird einem Menschen nichts Schlechtes geben, wenn man Ihn um etwas Gutes bittet.
Ja, aber leider ist der Mensch oft ahnungs- und orientierungslos oder begehrt etwas aus unreinem Herzen. Dann sind Täuschungen vorprogrammiert.
Satan ist sowieso völlig unfair, denn er legt auch den Ahnungslosen rein, dessen Gottvertrauen falsch ist aus mangelndem Unterscheidungsvermögen. Der Mensch ist nun mal täuschbar.

lg, oTp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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