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Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: doro

Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon pintalunas » So 29. Apr 2012, 16:38

jes_25913 hat geschrieben:Was redest Du dann dauernd bezüglich der Sprachengabe gegen die "unfehlbare Schrift"? - Willst Du Paulus korrigieren ?

Ich picke mir das jetzt einfach mal heraus da ich in Kürze sicher so einiges zum reden in Sprachen oder Zungenreden schreiben werde. Hab dazu nur diesen Thread gefunden.
Ich kenne die Lehren diesbezüglich. Die der Pfingstler und auch die der Brüder.
Ich kann Euch nun schon versichern das es ziemlich spannend wird.
Als Vorgeschmack möchte ich mal folgenden Vers zum Nachdenken beifügen:
Mt. 26:73 wo es heißt: ...Wahrhaftig du bist auch einer von denen, denn deine Sprache verrät dich.
Gruß
Offenbarung 3, 8
Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine geöffnete Tür gegeben, und niemand kann sie schließen; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und meinen Namen nicht verleugnet.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon NEM » So 29. Apr 2012, 17:24

pintalunas hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Was redest Du dann dauernd bezüglich der Sprachengabe gegen die "unfehlbare Schrift"? - Willst Du Paulus korrigieren ?

Ich picke mir das jetzt einfach mal heraus da ich in Kürze sicher so einiges zum reden in Sprachen oder Zungenreden schreiben werde. Hab dazu nur diesen Thread gefunden.
Ich kenne die Lehren diesbezüglich. Die der Pfingstler und auch die der Brüder.
Ich kann Euch nun schon versichern das es ziemlich spannend wird.

Hmm... Interessant. :mrgreen:
Na dann lass mal hören, aber schiesse nicht nur gegen irgendwelche Gruppen, das ist viel zu einfach und jeder kann das. :baby:
Wichtig ist uns Deine Meinung und Auslegung, damit es eine gute Diskussion geben kann.
:comeon:
pintalunas hat geschrieben:Als Vorgeschmack möchte ich mal folgenden Vers zum Nachdenken beifügen:
Mt. 26:73 wo es heißt: ...Wahrhaftig du bist auch einer von denen, denn deine Sprache verrät dich.
Gruß

Aremäisch ist also verräterisch. :? ooo..o.k?

lg NEM

P.S: Im Bereich "Chistsein" wurde das Thema schon öfters erörtert. :idea:
NEM
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon pintalunas » Mo 30. Apr 2012, 09:48

NEM hat geschrieben:Aremäisch ist also verräterisch. :? ooo..o.k?
lg NEM

Hallo NEM, wie kommst du jetzt auf Aramäisch?
Glaubst du es hätte daran gelegen das man Petrus als Jünger Christi erkannte?
Demnach stand damals jeder der aramäisch sprach unter Generalverdacht ein Jünger zu sein.... :? Und wieso verfluchte sich Petrus deswegen im nachfolgenden Vers? Wegen dem Aramäisch? Nein lieber Bruder. Vielmehr erkannte man Ihn an seiner neuen Sprache die Jesus Ihm lehrte. Immerhin war er zu jenem Zeitpunkt bereits über 3 Jahre belehrt worden und damit erfüllte sich des Herrn Wort der da spricht:

Mk 16:17...Diese Zeichen aber werden die begleiten, die gläubig geworden sind: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden,

Daran erkannten Sie das Petrus zu Jesus gehörte! Immerhin ist Mk 16:17 ein Erkennungsmerkmal. Daran erkennt man die Gläubigen...
Gruß
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon pintalunas » Di 1. Mai 2012, 18:54

NEM hat geschrieben:Na dann lass mal hören, aber schiesse nicht nur gegen irgendwelche Gruppen, das ist viel zu einfach und jeder kann das. :baby:
Wichtig ist uns Deine Meinung und Auslegung, damit es eine gute Diskussion geben kann.

Es ist gar nicht nötig gegen irgendwelche Gruppen zu schießen denn wir als Kinder Gottes sind zum Zeugnis geben hier. Dann lass uns einfach mal anfangen mit der Diskussion. Ich schreibe nun einmal auf was ich so denke. Aber diese Bitte gilt dann auch andersherum. Ich wünsche eine sachliche Diskussion... :pray:

Zur Sache:

Einst, vor langer Zeit schuf Gott den Menschen nach seinem Ebenbild. Vollkommen. Im Fleisch, sowie im Geist. Rein und ehrbar. Der Mensch redete mit Gott in einer reinen Sprache und Gott wandelte mit Ihm. Keine bösen Worte gab es und auch sonst nichts Unreines.

Doch kam der Mensch zu Fall. Das Erschaffene Gottes wurde durch die Sünde verunreinigt und des Menschen Sprache veränderte sich. Die reine Sprache ging verloren. Ein Erlöser wurde angekündigt. Jesus, das vorherbestimmte Opferlamm welcher dann auch sprach: Mk 16:17,
Diese Zeichen aber werden die begleiten, die gläubig geworden sind: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden,

Bis das des Herrn Erlösungswerk nicht vollbracht war und der Vorhang zeriss gab es keinen Zugang zur Versöhnung. Diesen Zugang beschreib ich als das Osttor. Jesus ist der Weg, der Weg den die Cherubim bewachten. 1.Mose 3:24
Der Weg beginnt am Tor und führt bis zum Baum des Lebens. Oder so: Der Weg beginnt am Zelt der Stiftshütte und endet im Heiligtum. Oder im Tempel, den Salomo erbaute, an der Tür und im Allerheiligsten.

In 1.Mose 11:1 heißt es: Und die ganze Erde hatte eine Sprache und einerlei Worte.
Worte und Sprache. Verwirrt wurde die Sprache: 1.Mose 11:7: Wohlan, laßt uns herniederfahren und ihre Sprache daselbst verwirren, daß sie einer des anderen Sprache nicht verstehen!

Von welcher Sprache sprechen wir hier: Die Sprache einer Stimme ein gemeinsames Werk zu tun. (Turm bauen). Gott verwirrte diese Sprache und keiner verstand mehr den Anderen, denn der Eine ging lieber fischen als am Turm zu bauen, denn er sah darin keinen Sinn und der Andere lieber das Feld bestellen. Die Sprache war verwirrt. Man redete völlig aneinander vorbei. Man brach das Werk ab und zog hinfort. Man handelte jedoch noch mit Waren weil man ja noch gleiche Wörter sprach. Das tun wir heute auch.
Die Franzosen sprechen eine deutliche Sprache: Eine der Empörung. Die Deutschen hingegen eine der Gleichgültigkeit! Somit ist es wie es geschrieben steht: 1.Mose 11:9: Daher heißt ihr Name Babel, weil der Herr daselbst verwirrt hat aller Länder Sprache und sie von dort zerstreut hat in alle Länder.

Mit Fremdsprachen hat das nichts zu tun. Die entstanden im Laufe der Generationen. Ebenso wie auch die Lebenszeit des Menschen über Generationen auf nicht mehr als 120 Jahre erfolgte.

Was war aber nun zu Pfingsten? Ich fand folgendes dazu sehr erbauend: 2.Chronik 5:11-14
Und es geschah, als die Priester aus dem Heiligtum hinausgingen — denn alle Priester, die anwesend waren, hatten sich geheiligt, ohne Rücksicht auf die Abteilungen —, und als auch die Leviten, alle Sänger, Asaph, Heman, Jeduthun und ihre Söhne und ihre Brüder, in weißes Leinen gekleidet, dastanden mit Zimbeln, Harfen und Lauten östlich vom Altar, und bei ihnen 120 Priester, die auf Trompeten bliesen — da war es, wie wenn die, welche die Trompeten bliesen und sangen, nur eine Stimme hören ließen, um den Herrn zu loben und ihm zu danken. Und als sie die Stimme erhoben mit Trompeten, Zimbeln, ja, mit Musikinstrumenten und mit dem Lob des Herrn, daß er gütig ist und seine Gnade ewig währt, da wurde das Haus, das Haus des Herrn, mit einer Wolke erfüllt, so daß die Priester wegen der Wolke nicht hinzutreten konnten, um ihren Dienst zu verrichten, denn die Herrlichkeit des Herrn erfüllte das Haus Gottes.

Als man gemeinsam mit einer Stimme sprach. Auch heute redet man mit einer Stimme: Z.B für Europa, siehe Frankreich und Deutschland!
Damals sehen wir klar das die Herrlichkeit des Herrn erschien als das Volk eine Stimme sprach-oder ein und die Gleiche Sprache sprach. Zuvor bestand nämlich die Einheit der Sprache darin einen Turm zu bauen, hier jedoch darin das man dem Herrn dienen wollte. Man könnte auch sagen das man einer Meinung war. Es war unser Herr der sprach: Matthäus 12, 34
Schlangenbrut, wie könnt ihr Gutes reden, da ihr böse seid? Denn wovon das Herz voll ist, davon redet der Mund.
Wie wahr. Als ich noch nicht wiedergeboren war sprach ich wahrlich mit einer bösen Zunge. Ja ich sprach wie es Hiob so schön aufzeigt: Hiob 15, 5
Denn deine Missetat lehrt deinen Mund, und du wählst die Sprache der Listigen.

Schaut der Herr das Herz an? Gewiss. Denn von dorther kommt ja das was der Mund ausspricht.
Fluch oder Segen. Böses oder Gutes. Es ist der Ort an dem Gott und sein Sohn Wohnung in uns nehmen. Diese wird bekanntlich erst gereinigt. Dadurch wird natürlich auch die Sprache gereinigt. Denn nur dann ist es überhaupt möglich Gott wohlgefällig zu beten. Eben in neuen Sprachen die die Gläubigen sprechen. Die Sprache die Gott hört. Eine Sprache der Erkenntnis-der Weisheit-der Liebe-der Barmherzigkeit-der Vergebung-der Busse-u.v.m.
Die Anderen welche nach dem Fleische wandeln sprechen jedoch die Sprache der Sünde-der Bosheit-der Habgier-des Neides-des Betruges-der Lüge-der Lästerung. Diese sind Gott ein Greul.
Die Neue Kreatur spricht: Abba lieber Vater!

Ich verstehe nicht wie man darauf kommen kann das es sich bei den Sprachen um Fremdsprachen handeln könne? Zu Pfingsten gab Gott den Heiligen Geist und dieser verherrlicht sich eigens zum Ruhm und zur Ehre des Herrn. Er ist unser Lehrer! Er lehrt uns in neuen-Gott wohlgefälligen Sprachen zu sprechen und zu beten- drum reden wir für Gott und nicht für die Menschen!

Nachdem die Jünger den Heiligen Geist empfingen kamen Sie durch Ihn in die Gegenwart Gottes. Es heißt ja doch: 1.Korinther 12:3
Darum lasse ich euch wissen, daß niemand, der im Geist Gottes redet, Jesus verflucht nennt; es kann aber auch niemand Jesus Herrn nennen als nur im Heiligen Geist.
Die Gläubigen und die Neue Sprache!

Das Wunder geschah durch den Heiligen Geist der die Zuhörer die neuen Sprachen die Gott lobten verstehen lies. Er verherrlichte sich und bestätigte selbst die Profezeiung aus dem Buch Joel! Gott bedarf keines Auslegers. Es ist geschehen so wie es Gott zuvor sagte.
Niemand hätte gefragt was geschehen sei, so diese in Fremdsprachen gesprochen hätten. Niemand hätte sich bekehrt. Im Gegenteil. Hätte Petrus behauptet das diese Fremdsprachen vom Heiligen Geiste seien hätte man Ihn wohl gesteinigt. Nein, der Heilige Geist selbst rührte die Zuhörerschaft an und deshalb wollten Sie wissen was das war was geschehen ist. Dann stand Petrus auf und bezeugte das was in der Schrift steht. Joel. Dort steht aber nichts von in Fremdsprachen reden, sondern vom Weissagen!

Hier das Schattenbild zu Pfingsten: 1. Samuel 10, 11
Als aber alle die, welche ihn zuvor gekannt hatten, sahen, daß er mit den Propheten weissagte, sprach das Volk untereinander: Was ist denn mit dem Sohn des Kis geschehen? Ist Saul auch unter den Propheten? - >> Sind diese nicht voll süßen Weines?
Ein Anderes ist David der bei der Lade tantze. Auch dort sprach am Fenster Eine Dame in Ihrem Herzen...Es ist immer das Gleiche!

Wie schnell die Juden mit Steinen warfen wird mitunter bei Stefanus deutlich. Ja, als dieser sprach: Apostelgeschichte 7:51 Ihr Halsstarrigen und Unbeschnittenen an Herz und Ohren! Ihr widerstrebt allezeit dem Heiligen Geist; wie eure Väter, so auch ihr!

Ja, so sprach Gott zu seinem Volk und es erfüllte sich was geschrieben steht: Sie werden mich auch so nicht hören. Sprach Stefanus nun etwa so undeutlich oder gar in Fremdsprachen. Nein!

Als Petrus zu Kornelius kam. Hätten Sie gewußt was die Heiden da reden wenn diese nun auch gar noch in mehreren Fremdsprachen gesprochen hätten? Aber auch gar nichts hätten Sie verstanden! Was Sie aber verstanden und welshalb Sie wussten das Jene Heiden den Heilgen Geist empfingen, war daß jene Heiden als der Heilige Geist über Sie kam anfingen Gott in neuen Sprachen zu loben. Keine Sprache des Fleisches, sondern neue Sprachen des Heiligen Geistes die Er uns lehrt um Gott wohlgefällig anzubeten! Immerhin hörte es Petrus und wußte das es vom Heiligen Geist kam, weil es so wie bei Ihnen selbst geschah. Die Sprache der Arglist und der Ungeduld hatte sich verändert nachdem Sie den Heiligen Geist empfingen. Es wurde zum Lobpreis.

Man stelle sich einmal die Korinther Gemeinde vor die ja für nicht geistige Dinge bekannt war.
Welche Zustände dort herrschten kann man sich am besten vorstellen wenn man die Anweisung des Apostels Paulus zum Andendmahl betrachtet. Geistig? Weit gefehlt! Eine fleischliche Gemeinde! Geistige Dinge dort? Eher nicht. Somit was?
Paulus erklärte Ihnen das man selbst wenn man in Engelszungen spricht und der Liebe nicht hätte es nichts nütze und man töricht sei. Ich kann mir gut vorstellen wie jene Korinther am Gottesdienstag sich in feines Leinen warfen um dann in Engelszungen mit Ihren Brüdern zu sprechen. Etwa so: "Oh geliebter Bruder-hat dich der Herr bei deinem Geschäft gesegnet?"
Am Tag daruf jedoch spricht der selbe Mund: Dieser Blödmann und sein Geschäft!
Zuletzt geändert von pintalunas am Di 1. Mai 2012, 19:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon pintalunas » Di 1. Mai 2012, 18:56

Fortsetzung...

Aus einer Quelle kann nicht süßes und bitteres gleichzeitig kommen. Es ist nötig das der Mensch neugeboren wird, sonst kann er nicht ins Reich kommen und es auch nicht sehen. Daher kann er es auch nicht verstehen! Für die Welt sagte Jesus bleiben es Gleichnisse.
Markus 4, 34
Ohne Gleichnis aber redete er nicht zu ihnen; wenn sie aber alleine waren, legte er seinen Jüngern alles aus.
Johannes 10, 6
Dieses Gleichnis sagte ihnen Jesus. Sie verstanden aber nicht, wovon er zu ihnen redete.

Jesus sprach die Sprache der Liebe-der Barmherzigkeit und Vergebung. Doch sie verstanden Ihn nicht!

Daher glaube ich, daß wenn der Mensch zu einer Neuen Kreatur wird, dann wird die böse Zunge zur Engelszunge. Ein damaliges Gerichtszeiten aus Vorzeiten passt nicht wirklich dazu den Leib Christi im Heiligen Geist darzustellen.

So, die Diskussion ist eröffnet! :praisegod:
Gruß
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon linus » Di 1. Mai 2012, 22:54

An der Diskussion an sich mag ich mich nicht beteiligen. Dieses Thema wurde schon in allen Foren, Gruppen und Gemeinden der Welt viel zu viel diskutiert - selten mit gutem Ergebnis. Dein Satz:
pintalunas hat geschrieben:Daher glaube ich, daß wenn der Mensch zu einer Neuen Kreatur wird, dann wird die böse Zunge zur Engelszunge. Ein damaliges Gerichtszeiten aus Vorzeiten passt nicht wirklich dazu den Leib Christi im Heiligen Geist darzustellen.
scheint mir jedoch einen Aspekt der heutigen menschlichen Existenz vollkommen zu vernachlässigen. Wer wiedergeboren ist, birgt zwei Menschen in sich. Den geistlichen, welche ab dem Zeitpunkt der Wiedergeburt unverletzlich und unbeschmutzbar ist. Und den fleischlichen, welcher dem Einfluss des Weltenfürsten nach wie vor ausgesetzt ist und welcher mit dem geistlichen Menschen in Konflikten lebt - je weltlicher das Fleischliche, desto größer der Konflikt. Darum halte ich Deine Aussage:
pintalunas hat geschrieben:Daher glaube ich, daß wenn der Mensch zu einer Neuen Kreatur wird, dann wird die böse Zunge zur Engelszunge.
für unzutreffend.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Gnu » Mi 2. Mai 2012, 03:17

pintalunas hat geschrieben: Ich kenne die Lehren diesbezüglich. Die der Pfingstler und auch die der Brüder.
Ich kann Euch nun schon versichern das es ziemlich spannend wird.
Als Vorgeschmack möchte ich mal folgenden Vers zum Nachdenken beifügen:
Mt. 26:73 wo es heißt: ...Wahrhaftig du bist auch einer von denen, denn deine Sprache verrät dich.
Gruß

Ich kenne unterdessen auch beide Lehren diesbezüglich.

Bei der verräterischen Sprache des Petrus muss es sich um den Dialekt gehandelt haben, der in Galiäa üblich war, wo die Jünger beheimatet waren.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon imhotep » Mi 2. Mai 2012, 10:44

pintalunas hat geschrieben:So, die Diskussion ist eröffnet!

Von "eröffnen" kann wohl kaum die Rede sein. Denn erstens ist der Thread hier schon relativ alt, und zweitens recycelst du lediglich Posts, die bereits hier eingestellt wurden.
Selig sind die Trolle, denn ihnen gehört das Internet.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Gnu » Mi 2. Mai 2012, 11:35

imhotep hat geschrieben: … recycelst du lediglich Posts, die bereits hier eingestellt wurden.

Interessant! — Danke für das Nachforschen im „Netz der Spinne“. :D
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon pintalunas » Mi 2. Mai 2012, 11:44

Gnu hat geschrieben:Bei der verräterischen Sprache des Petrus muss es sich um den Dialekt gehandelt haben, der in Galiäa üblich war, wo die Jünger beheimatet waren.

Kannst du das auch biblisch beweisen oder ist es nur deine Vermutung?
Gruß
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon pintalunas » Mi 2. Mai 2012, 11:50

imhotep hat geschrieben:und zweitens recycelst du lediglich Posts, die bereits hier eingestellt wurden.

>>> ...Wahrhaftig du bist auch einer von denen, denn deine Sprache verrät dich.
Gruß
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Gnu » Mi 2. Mai 2012, 12:09

pintalunas hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:Bei der verräterischen Sprache des Petrus muss es sich um den Dialekt gehandelt haben, der in Galiäa üblich war, wo die Jünger beheimatet waren.

Kannst du das auch biblisch beweisen oder ist es nur deine Vermutung?
Gruß

Matthäus 26.69-74: Petrus aber saß draußen im Hof; und es trat zu ihm eine Magd und sprach: Und du warst auch mit dem Jesus aus Galiläa. Er leugnete aber vor ihnen allen und sprach: Ich weiß nicht, was du sagst. Als er aber zur Tür hinausging, sah ihn eine andere und sprach zu denen, die da waren: Dieser war auch mit dem Jesus von Nazareth. Und er leugnete abermals und schwur dazu: Ich kenne den Menschen nicht. Und über eine kleine Weile traten die hinzu, die dastanden, und sprachen zu Petrus: Wahrlich du bist auch einer von denen; denn deine Sprache verrät dich. Da hob er an sich zu verfluchen und zu schwören: Ich kenne diesen Menschen nicht.

|| Markus 14.70: Und nach einer kleinen Weile sprachen abermals zu Petrus, die dabeistanden: Wahrlich, du bist deren einer; denn du bist ein Galiläer, und deine Sprache lautet gleich also.

|| Lukas 22.59: Und über eine Weile, bei einer Stunde, bekräftigte es ein anderer und sprach: Wahrlich dieser war auch mit ihm; denn er ist ein Galiläer.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon linus » Mi 2. Mai 2012, 12:18

Ich finde es einmal mehr interessant, wie Anhänger einer bestimmten Lehre, oder ich sage mal lieber, Vertreter einer bestimmten Richtung, Worte, Sätze und Abschnitte in der Bibel mit Unlogik in ihre Richtung zu drehen suchen. Was hätte denn an Petrus Sprache so besonders sein sollen? Ausgerechnet bei Petrus, der gerade seinen Herrn verleugnet hatte, dem das Herz in die Hose gefallen war und der sprichwörtlich "die Buxen voll" hatte, als er seine Unversehrtheit oder gar sein Leben in Gefahr sah. Oder sprechen Wiedergeborene eine besonders "salbungsvolle" Sprache, wenn ihnen die Knie schlottern?

Ein wenig darf man beim Lesen der Bibel auch Verstand und Logik walten lassen...
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon pintalunas » Mi 2. Mai 2012, 12:37

Gnu hat geschrieben:|| Markus 14.70: Und nach einer kleinen Weile sprachen abermals zu Petrus, die dabeistanden: Wahrlich, du bist deren einer; denn du bist ein Galiläer, und deine Sprache lautet gleich also.
Die Luther 1912 übersetzt es so, stimmt. Man kann also davon ausgehen das man anhand seiner Herkunft vermutete das Petrus zu Jesus gehörte. Andere Übersetzungen-Elberfelder- bezeichnen nur den Ort Gliläa. Damit bleibt dieser Punkt umstritten, hebt aber nicht auf was zuvor durch die ganze Bibel bewiesen wurde, nämlich das wie Jesus sagte die Gläubigen in neuen Sprachen reden werden. Ich gehe davon aus das Petrus bereits in der neuen Sprache sprach, auch wenn er aus Galiläa kam und diese Sprache sprach. Danke Gnu. (Neue Sprache). Du Blödmann-musst du alles anzweifeln..(böse Sprache)...und doch beides mal Deutsch...
Gruß
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon pintalunas » Mi 2. Mai 2012, 13:34

linus hat geschrieben:Ein wenig darf man beim Lesen der Bibel auch Verstand und Logik walten lassen...

Ja das mach dann einmal.
Der Unterschied zum Verängstigten Petrus beim Verrat und Pfingsten bestand darin das er die Kraft aus der Höhe erhielt und dadurch Jesus, den er zuvor verleugnet hat, vor einer weit aus größeren Menschenmege bekannte. Das tat er ja auch in galiläischem Dialekt!
Gruß
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Schoham » Mi 2. Mai 2012, 20:54

linus hat geschrieben:Ein wenig darf man beim Lesen der Bibel auch Verstand und Logik walten lassen...


Es wäre fein gewesen Du hättest das in Deiner Antwort im nun geschlossenen Thread angewendet...
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Mariette M. » Mi 2. Mai 2012, 21:06

pintalunas hat geschrieben:
Ich verstehe nicht wie man darauf kommen kann
das es sich bei den Sprachen um Fremdsprachen handeln könne? Zu Pfingsten gab Gott den Heiligen Geist und dieser verherrlicht sich eigens zum Ruhm und zur Ehre des Herrn. Er ist unser Lehrer! Er lehrt uns in neuen-Gott wohlgefälligen Sprachen zu sprechen und zu beten- drum reden wir für Gott und nicht für die Menschen!


Oh, das lässt sich doch ganz leicht verstehen. Man muss dazu nur die Bibel aufschlagen. Voilà

Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen,
4 und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen,wie der Geist ihnen gab auszusprechen.
5 Es wohnten aber in Jerusalem Juden, die waren gottesfürchtige Männer aus allen Völkern unter dem Himmel.
6 Als nun dieses Brausen geschah, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt; denn ein jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden.
7 Sie entsetzten sich aber, verwunderten sich und sprachen: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, aus Galiläa?
8 Wie hören wir denn jeder seine eigene Muttersprache?
9 Parther und Meder und Elamiter und die wir wohnen in Mesopotamien und Judäa, Kappadozien, Pontus und der Provinz Asien,
10 Phrygien und Pamphylien, Ägypten und der Gegend von Kyrene in Libyen und Einwanderer aus Rom,
11 Juden und Judengenossen, Kreter und Araber
: wir hören sie in unsern Sprachen von den großen Taten Gottes reden.
Apg 2. 3-10

( PS.... was da von Neuer Sprache steht, hat natürlich schon auch seine Berechtigung. Aber im Pfingstbericht steht sehr klar, dass die Apostel in allen FREMDEN Sprachen verstanden wurden. Es gehört schon einiges an Dreistheit dazu, dieses Wunder einfach weg- und umdeuten zu wollen....)
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Mariette M. » Mi 2. Mai 2012, 21:12

und hier noch... extra für pintalunas :D

http://www.stickelberger.ch/db/daten/do ... urmbou.pdf
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon pintalunas » Do 3. Mai 2012, 10:14

Mariette M. hat geschrieben:( PS.... was da von Neuer Sprache steht, hat natürlich schon auch seine Berechtigung. Aber im Pfingstbericht steht sehr klar, dass die Apostel in allen FREMDEN Sprachen verstanden wurden. Es gehört schon einiges an Dreistheit dazu, dieses Wunder einfach weg- und umdeuten zu wollen....)

Hallo,
soso und du bist der Meinung das wäre sehr einfach zu verstehen?
Dann schau doch selbst und sieh: Du schreibst das die Apostel in allen fremden Sprachen verstanden wurden, ja!
Nun sage ich, des lesens mächtig, dies: >>>

1.Es waren 120 im Obersaal.
2.Alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt und alle fingen an in Sprachen zu sprechen. (Vers 4).

Da steht nichts das nur die Apostel in Sprachen sprachen.
Du schreibst das Sie in fremden Sprachen verstanden wurden. Also doch ehr ein Hörwunder, sag ich doch. Somit ist es ja doch der Heilige Geist gewesen der den Zuhörern die Ohren öffnete, so wie es auch im AT vorrausgesagt ist.
Du siehst das ich auch kein Wunder umdeute oder weg tue. Nein, es war ein Hörwunder, weil Gott der Herr durch den Heiligen Geist Ihnen die Ohren öffnete

Jesaja 35, 5
Dann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben geöffnet werden;

Wer sonst öffnet die Ohren? Das aber der Heilige Geist mit den 120 etwas machte was absolut nicht zur Schrift passt ist ausgeschlossen.
Weiter haben wir ja ebenso noch die Juden die dort sowieso zugegen waren und die spotteten über jene 120. Haben sie etwa nichts verstanden? Oh doch. Doch Sie haben es in galiläisch gehört. Ein Grund wieso die aus der Diaspora kamen sich wunderten und sprachen-die da reden aus Galiläa. (Vers 7).
Ein Schattenbild zu dem Ereignis Pfingsten haben wir auch. Nämlich Saul und David.
Aber ein Schattenbild auf Menschen die plötzlich fremde Sprachen sprechen sollten ohne zu wissen was sie da sagen haben wir nicht! Zumal der Erstgeborene unter allen Brüdern dies nicht tat. Im weiteren Verlauf, gerade zu Korinth wird sehr deutlich das es keine Fremdspachen sein konnten die gesprochen wurden. Es wird aber sehr deutlich das ein Hörwunder geschah.
Gruß
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon pintalunas » So 6. Mai 2012, 11:30

Es hat den Anschein als hat man alles notwendige und bedarf nichts mehr!
Ich möchte deshalb eine Frage stellen. Paulus gab im Korintherbrief 14:26 folgende Anweisung:

Was ist es nun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommet, so hat ein jeder von euch einen Psalm, hat eine Lehre, hat eine Sprache, hat eine Offenbarung, hat eine Auslegung; alles geschehe zur Erbauung.

-Einige Lehrer behaupten ja Sprachenreden hätte ganz aufgehört. Man könnte demnach diesen Text aus der Bibel streichen da er nicht mehr benötigt würde. Wozu also überhaupt irgendwelchen Anweisungen für die Zusammenkünfte folge leisten? Ist dieser Text nun nicht mehr gültig in der heutigen Zeit?

- Wären es Fremdsprachen die man selbst nicht verstanden hätte stellt sich ebenso die Frage wie man Sie hätte mitbringen können?

-Wären es Fremdsprachen deren Inhalt man verstanden hätte stellt sich die Frage wozu man Sie in die Gemeinde hätte mitbringen müssen? Vielleicht um den dort Anwesenden in einer fremden Sprache etwas zu sagen?

- Die dritte Variante einfallsreicher Lehren sagt das man erst gar nicht versteht was man da redet weil es eine göttliche Sprache ist. Wie will man der Anweisung des Paulus also nachkommen?

Das nur so am Rande und ich hoffe doch sehr das man darüber nachsinnt!
Gruß
Offenbarung 3, 8
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Mariette M. » So 6. Mai 2012, 14:12

pintalunas hat geschrieben:
Das nur so am Rande und ich hoffe doch sehr das man darüber nachsinnt!
Gruß


Ich sinne nicht nur nach, sondern werde auch schreiben, wenn die Zeit es zulässt.
Vorerst mal, schreib doch bitte noch dazu, aus welcher Bibelübersetzung du 1 Kor 14,26 zitiert hast, danke!
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon pintalunas » So 6. Mai 2012, 14:22

Der Text stammt aus der rev. Elberfelder Bibel.
Gruß
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon NEM » So 6. Mai 2012, 16:08

Hi pintalunas

Als erstes möchte ich Dir sagen, dass ich Dich zwischen den Zeilen gut verstehe und mit Dir fühle. Es ist nicht ganz einfach hier im Forum, die Freude am Herrn zum Ausdruck zu bringen. Sehr schnell werden einem hier die Worte gespiegelt und von einer anderen Glaubensrichtung her betrachtet auseinandergenommen.

Hier im Forum treffen die verschiedensten Glaubensrichtungen wie z.B. Evangelisch, Lutherisch, Calvinisten, Evangelikale, Orthodoxe, Siebentags Adventisten, Katholiken und Atheisten aufeinander. Sehr oft mangelt es an Toleranz. Schubladisierungen und unterschwellige Angriffe nehmen zuweilen soweit überhand bis die Rennleitung eingreifen muss.(Ich bin auch mitschuldig)

Für mich als „pretrib, premillenal Evangelical“ der daran glaubt dass noch alle Gaben vorhanden und wirksam sind, ist es oft nicht einfach. Andererseits hilft mir dieses Forum Fragen zu beantworten, die ich in einem „Feidefreudeeierkuchen Enviroment“ nie stellen würde. Es stärkt meinen Glauben und schärft meine Sinne.

pintalunas hat geschrieben:Es hat den Anschein als hat man alles notwendige und bedarf nichts mehr!

Willkommen in Laodicea. Wir sind reich und reichgeworden aber wissen nicht wie … wir sind.

pintalunas hat geschrieben:Ich möchte deshalb eine Frage stellen. Paulus gab im Korintherbrief 14:26 folgende Anweisung:

Was ist es nun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommet, so hat ein jeder von euch einen Psalm, hat eine Lehre, hat eine Sprache, hat eine Offenbarung, hat eine Auslegung; alles geschehe zur Erbauung.

Viele gute Christen haben das Forum wieder verlassen, weil Dies hier fehlt.

pintalunas hat geschrieben:-Einige Lehrer behaupten ja Sprachenreden hätte ganz aufgehört. Man könnte demnach diesen Text aus der Bibel streichen da er nicht mehr benötigt würde. Wozu also überhaupt irgendwelchen Anweisungen für die Zusammenkünfte folge leisten? Ist dieser Text nun nicht mehr gültig in der heutigen Zeit?

Für mich als Gläubigen der die Chicago-Erklärung schätzt tut es weh wenn etwas aus der Bibel gestrichen werden soll. Viele hier vertreten den Glauben, dass die Gaben des Heiligen Geistes mit dem Tod der Apostel aufgehört haben und sind der Meinung, dass jene Mensche die heute Gaben haben, Dies nur vortäuschen oder sogar einen Dämon haben.

pintalunas hat geschrieben:- Wären es Fremdsprachen die man selbst nicht verstanden hätte stellt sich ebenso die Frage wie man Sie hätte mitbringen können?

Diese Sprache ist in Rö 8,26 beschrieben und ist der Heilige Geist in uns, der direkt zum Vater spricht.

pintalunas hat geschrieben:-Wären es Fremdsprachen deren Inhalt man verstanden hätte stellt sich die Frage wozu man Sie in die Gemeinde hätte mitbringen müssen? Vielleicht um den dort Anwesenden in einer fremden Sprache etwas zu sagen?

Diese Sprache ist beim Pfingsereigniss beschrieben. Ich bin der Meinung, dass Gott hier in bekannten Dialekten sprechen liess damit die Zuhörer seine Herrlichkeit sehen sollten.

pintalunas hat geschrieben:- Die dritte Variante einfallsreicher Lehren sagt dass man erst gar nicht versteht was man da redet weil es eine göttliche Sprache ist. Wie will man der Anweisung des Paulus also nachkommen?

Wie in 1.Kor 14 beschrieben, indem man diese Sprache zur eigenen Erbauung benutzt aber in der Gemeinschaft darauf achtet, dass die Sprache auch ausgelegt wird. (Nur zum Verständnis: Auswüchse wie den Toronto Segen schätze ich nicht.)

Lg NEM
NEM
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Mariette M. » So 6. Mai 2012, 18:47

Hallo, pintalunas,

pintalunas hat geschrieben:Wer sonst öffnet die Ohren? Das aber der Heilige Geist mit den 120 etwas machte was absolut nicht zur Schrift passt ist ausgeschlossen.


Petrus selbst hat doch erklärt, was dort geschah, indem er auf den Propheten Joel verwies:
"Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, dass ich von meinem Geist ausgießen werde auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure jungen Männer werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden in Träumen Visionen haben;
18 und sogar auf meine Knechte8 und auf meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie werden weissagen.
Apg, 2, 17
Da ist ganz klar etwas mit den Aposteln geschehen, das mit Sprache zu tun hatte und sie habe darin erkannt, dass die Prophezeiung auf sie zutraf.

pintalunas hat geschrieben:Weiter haben wir ja ebenso noch die Juden die dort sowieso zugegen waren und die spotteten über jene 120. Haben sie etwa nichts verstanden? Oh doch. Doch Sie haben es in galiläisch gehört. Ein Grund wieso die aus der Diaspora kamen sich wunderten und sprachen-die da reden aus Galiläa. (Vers 7).

Muss nicht unbedingt so gehört werden. ;)
Die Juden in Jerusalem wussten doch, wer die Begleiter Jesu waren und dass sie aus Galiläa kamen. Sie verwunderten sich deshalb umso mehr, dass diese Galiläer plötzlich in fremden Sprachen redeten. Für einzelne klangen diese Sprachen so fremd, dass sie glaubten, die Apostel wären stockbesoffen! und lallten nur noch vor sich hin! Das klang definitiv nicht wie galiläisch.

pintalunas hat geschrieben: Im weiteren Verlauf, gerade zu Korinth wird sehr deutlich das es keine Fremdspachen sein konnten die gesprochen wurden. Es wird aber sehr deutlich das ein Hörwunder geschah.
Gruß

Ich bin überzeugt, dass man das Geschehen an Pfingsten in Jerusalem nicht allein mit dem rechten Hören erklären kann. Sicher aber war auch das rechte Hören vonnöten, damit ein Mensch die Botschaft annehmen konnte. Ich traue Gott diese beiden Wunder absolut zu und habe kein Problem damit, dass es ein "Erstereignis" war.

Lg Mariette
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Mariette M. » So 6. Mai 2012, 18:57

Hallo nochmals,
pintalunas hat geschrieben:Was ist es nun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommet, so hat ein jeder von euch einen Psalm, hat eine Lehre, hat eine Sprache, hat eine Offenbarung, hat eine Auslegung; alles geschehe zur Erbauung.

Danke für die Erklärung, welche Übersetzung es war... mein Suchprogramm hat es wohl wegen der Klammer Sprache(nrede) nicht gefunden.

pintalunas hat geschrieben:-Einige Lehrer behaupten ja Sprachenreden hätte ganz aufgehört. Man könnte demnach diesen Text aus der Bibel streichen da er nicht mehr benötigt würde. Wozu also überhaupt irgendwelchen Anweisungen für die Zusammenkünfte folge leisten? Ist dieser Text nun nicht mehr gültig in der heutigen Zeit?

Ich glaube nicht, dass es ganz aufgehört hat. Meine Kirche ist aber schon kritisch und prüfend dazu eingestellt. Nicht alles, was behauptet, Sprachenrede zu sein, ist es auch. Im Prinzip kann man sich fragen, was denn eine unverständliche Botschaft überhaupt soll?? Sprachenreden als Erbauung für den Beter - so wie von Paulus empfohlen - kann ich bejahen.

pintalunas hat geschrieben:- Wären es Fremdsprachen die man selbst nicht verstanden hätte stellt sich ebenso die Frage wie man Sie hätte mitbringen können?

Ich glaube nicht, dass man da etwas mitgebracht hat. In den Treffen selbst sind wohl einige vom Heiligen Geist ergriffen worden und haben in Sprachen geredet, vielleicht für anwesende anderer Sprache? Jedenfalls hat Paulus ja sehr darauf bestanden, dass es ausgelegt wird, damit jeder davon profitieren konnte.

pintalunas hat geschrieben:-Wären es Fremdsprachen deren Inhalt man verstanden hätte stellt sich die Frage wozu man Sie in die Gemeinde hätte mitbringen müssen? Vielleicht um den dort Anwesenden in einer fremden Sprache etwas zu sagen?
Siehe vorher

pintalunas hat geschrieben:- Die dritte Variante einfallsreicher Lehren sagt das man erst gar nicht versteht was man da redet weil es eine göttliche Sprache ist. Wie will man der Anweisung des Paulus also nachkommen?
Diese Lehre ist in meinen Augen Unsinn. Denn wie Du selbst sagst... wie sollte man das auslegen können?

Lg Mariette, recovering charismatic
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon linus » Mo 7. Mai 2012, 08:01

Schoham hat geschrieben:Es wäre fein gewesen Du hättest das in Deiner Antwort im nun geschlossenen Thread angewendet...
Fein, dass Du Dich mit Deiner OT-Gehässigkeit als mildgläubige Gläubige zu erkennen gibst, die Nachtreten für eine christliche Tugend zu halten scheint. Da gratuliere ich. Der Herr muss Dich sehr lieb haben.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Schoham » Mo 7. Mai 2012, 10:29

Ich bin dagegen dass Du mir für etwas das Du nicht gut empfindest gratulierst.
Man kann meine Worte so empfinden. Es tut mir leid und ich möchte mich bei Dir entschuldigen.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Magdalena61 » Mo 7. Mai 2012, 10:32

Mariette M hat geschrieben:Sprachenreden als Erbauung für den Beter - so wie von Paulus empfohlen - kann ich bejahen.
1 Kor. 14,4 sehe ich nicht als Empfehlung, sondern als Kritik. Denn laut 1 Kor. 12,7 sind die Gnadengaben dazu da, um die Gemeinde zu erbauen. In Vers 9 wird Paulus noch deutlicher:

So auch ihr, wenn ihr durch die Sprache nicht eine verständliche Rede gebt, wie kann man verstehen, was geredet wird? Denn ihr werdet in den Wind reden.

Er redet in den Wind-- umsonst-- nutzlos, da hat die Gemeinde nichts davon, es sei denn, er legt es auch noch aus, aber dazu muß er nicht zuerst eine unverständliche Sprache sprechen, das ist eigentlich überflüssig.
NEM hat geschrieben:Es ist nicht ganz einfach hier im Forum...Sehr schnell werden einem hier die Worte gespiegelt und von einer anderen Glaubensrichtung her betrachtet auseinandergenommen.
:) Das ist nicht nur hier so.
Es stärkt meinen Glauben und schärft meine Sinne.
Wenn das Fundament in Ordnung ist, dann kann man an Widerständen wachsen. Man wird dazu herausgefordert, zu überprüfen, was man glaubt und eventuell Korrekturen vorzunehmen.
Viele hier vertreten den Glauben, dass die Gaben des Heiligen Geistes mit dem Tod der Apostel aufgehört haben und sind der Meinung, dass jene Mensche die heute Gaben haben, Dies nur vortäuschen oder sogar einen Dämon haben.
Ich nicht.
Aber ich glaube, dass sehr vieles von dem, das heute als das "Wirken des Heiligen Geistes" verkauft wird nicht echt ist. (Gesamtsumme der Früchte). Man kann nicht pauschalisieren. Das macht es so schwierig, eine zutreffende, eine gerechte Beurteilung vorzunehmen.
Diese Sprache ist in Rö 8,26 beschrieben und ist der Heilige Geist in uns, der direkt zum Vater spricht.

Röm. 8,26: Ebenso kommt aber auch der Geist unseren Schwachheiten zu Hilfe. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern.

Röm. 8,26 ist doch keine "Legitimation" für die Ausübung der Zungenrede. Der Geist (Gottes) höchstpersönlich vertritt uns, als "Dolmetscher" und Verstärker sozusagen. Dazu braucht Er keine Worte, die wir selbst nicht verstehen. Er braucht überhaupt keine Worte von uns dafür. Er vertritt uns nach seinem Ermessen und völlig selbständig, so, wie Jesus auch nicht auf irgendwelche Aktivitäten der Jünger angewiesen war für das hohepriesterliche Gebet.
Wenn da steht :unaussprechlich ( e Seufzer), dann sind diese auch unaussprechlich. D.h., kein Mensch kann so etwas aussprechen, egal, in welcher Sprache.
Diese Sprache ist beim Pfingsereigniss beschrieben. Ich bin der Meinung, dass Gott hier in bekannten Dialekten sprechen liess damit die Zuhörer seine Herrlichkeit sehen sollten.
Das waren nicht nur Dialekte, sondern reale Fremdsprachen, die von den Juden aus den in in Apg. 2, 9-11 genannten Ländern verstanden wurden. Dieses Phänomen gibt es heute noch, wenn die Situation es erfordert. Ich bezweifele, dass die Voraussetzungen zu Hause oder in der Gemeinde gegeben sind, wenn keine Ausländer anwesend sind, welche die Zungenrede verstehen würden.
LG
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon linus » Mo 7. Mai 2012, 10:40

Schoham hat geschrieben:Es tut mir leid und ich möchte mich bei Dir entschuldigen.

Ist gerne angenommen, danke. Vielleicht hätte ich auch etwas weniger "bissig" reagieren sollen. *Die Hand reiche*
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon pintalunas » Mo 7. Mai 2012, 10:57

Hallo NEM, danke für die nette Einführung.
Du schreibst:
NEM hat geschrieben:
Diese Sprache ist in Rö 8,26 beschrieben und ist der Heilige Geist in uns, der direkt zum Vater spricht.

Selbstgespräche also?...Da stellt sich doch wohl die Frage wieso der Heilige Geist zum Vater sprechen sollte und das noch in einer mir unbekannten Sprache. Was habe ich davon zumal ich gar nicht weiß was erbeten wird. Heißt es nicht vielmehr:

Markus 13, 11
Wenn sie euch aber wegführen und ausliefern werden, so sorgt nicht im voraus, was ihr reden sollt und überlegt es nicht vorher, sondern was euch zu jener Stunde gegeben wird, das redet! Denn nicht ihr seid es, die reden, sondern der Heilige Geist.

Ich denke doch das dieses Beispiel sehr deutlich ist. Weiter möchte ich darauf bestehen das der Heilige Geist nur das verkündet was der Herr Jesus lehrte denn von Ihm nimmt Er es um es uns zu verkünden. Die Apostel fragten Jesus wie Sie beten sollten. Die Antwort gab Ihnen der Herr. Ein schönes Beispiel eines Gebetes (wie es sich gebührt) lesen wir beim Hohenpriesterlichen Gebet Jesu. Es kommt auf die Haltung an damit Gebete erhört werden und genau das lehrt uns der Heilige Geist denn wir wissen nicht wie es sich gebührt.

NEM hat geschrieben: Wie in 1.Kor 14 beschrieben, indem man diese Sprache zur eigenen Erbauung benutzt aber in der Gemeinschaft darauf achtet, dass die Sprache auch ausgelegt wird. (Nur zum Verständnis: Auswüchse wie den Toronto Segen schätze ich nicht.)
Lg NEM

Für eine reale existierende Sprache benötigen wir keinen Ausleger, sondern einen Übersetzer. Dies wurde z.B auch bei vielen Evangelisten angewendet die in fernen Ländern predigten.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon jes_25913 » Mo 7. Mai 2012, 11:24

Die menschlichen Sprachen leben von der Begrifflichkeit. Wie oft aber erlebt ein Mensch im Alltag etwas, was er nicht in Worte fassen kann. Das Erlebnis ist da, aber die Worte fehlen. Das hatte sicher jeder von uns schon einmal erlebt. Vielleicht könnte das jemand, der einen sehr differenzierten Sprachschatz hat, auch in Worten ausdrücken. Aber jemand der noch nicht so different fühlt, eben nicht.
Von daher können wir nun die Glossolalie begreifen: Die Seele des Redenden oder Singenden wird vom Geist bewegt und drückt sich aus - aber nun eben nicht in etwas, was verstanden wird (denn dann hätte es ja in verständliche Worte gefasst werden können). Das hat eine befreiende Wirkung. Und die Auslegung ist nicht einfach eine Übersetzung, sondern etwas, was erst durch das Reden und die so erfahrene Freiheit möglich wird.
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Schoham » Mo 7. Mai 2012, 12:15

Hoi linus

Ich hätte mich deutlich ausdrücken sollen anstatt eine solche Bemerkung zu machen.
Fühlte mich missverstanden. Zu unrecht angegriffen. Wollte ich doch mit meinen Worten
helfen, den Thread stehen zu lassen, weil ich das Thema interessant fand und wichtig
darüber zu reden.

:umarm:
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon pintalunas » Mo 7. Mai 2012, 12:39

jes_25913 hat geschrieben:Die Seele des Redenden oder Singenden wird vom Geist bewegt und drückt sich aus - aber nun eben nicht in etwas, was verstanden wird (denn dann hätte es ja in verständliche Worte gefasst werden können).

Hallo jes_25913,
und dies glaube ich z.B nicht auch wenn es sich ganz nett anhört. Zu Pfingsten zumindest hörten die Umherstehenden es deutlich in Ihrer Muttersprache. Das angeblich "Befreiende" geht schon mehr in die Richtung Esoterik und Wohlbefinden-Welnessevangelium... :shock:
Es ist gemäß der Schrift immer noch die Wahrheit die Befreit und in diese leitet uns der Heilige Geist.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon linus » Mo 7. Mai 2012, 12:59

Möglicherweise geht es hier um diese Worte?

Nach der Elberfelder Bibel:
Römer 8. Verse: hat geschrieben: 22 Denn wir wissen, daß die ganze Schöpfung zusammen seufzt und zusammen in Geburtswehen liegt bis jetzt. 23 Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlinge des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst, erwartend die Sohnschaft: die Erlösung unseres Leibes. 24 Denn in Hoffnung sind wir errettet worden. Eine Hoffnung aber, die gesehen wird, ist keine Hoffnung; denn was einer sieht, was hofft er es auch? 25 Wenn wir aber das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir mit Ausharren. 26 Desgleichen aber nimmt auch der Geist sich unserer Schwachheit an; denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie sich's gebührt, aber der Geist selbst verwendet sich für uns in unaussprechliche Seufzern.

Sicher nicht ganz so, wie von jes_25913 formuliert, aber wohl dennoch verständlich und begreiflich. Es gibt nun einmal Situationen im Leben, in denen uns Worte der Trauer, der Feude oder auch des Flehens fehlen. Da ist es gut zu wissen, dass der Heilige Geist uns Wiedergborene in solchen Fällen mit unaussprechlichen Seufzern vetrtritt. Ob er das nun hörbar oder nicht hörbar tut, spielt m.E. nur eine untergeordnete Rolle. Allerdings habe ich selbst erfahren, dass es im Rahmen des Biblischen zwar vieles für uns unmöglich Scheinende geben mag, nicht aber für Gott. "Wellnessevangelium" und "Esoterik", mag ich dennoch nicht als beschreibende Attribute gebrauchen.

@Schoham, hätte ich das Thema nicht auch für wichtig gehalten, hätte ich es nicht eröffnet. Die Argumentation der Moderation schien mir hyperfromm, bigott und nicht logisch nachvollziehbar. Niemand, auch der Betroffene selbst, hätte anhand dieser Beschreibung die Person und das wirklich Umfeld erkennen können. Aber seis drum.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Schoham » Mo 7. Mai 2012, 13:35

linus hat geschrieben:uns Wiedergborene

Was gibt Dir die Sicherheit Dich dazugehörig zu wissen?
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon jes_25913 » Mo 7. Mai 2012, 15:25

pintalunas hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Die Seele des Redenden oder Singenden wird vom Geist bewegt und drückt sich aus - aber nun eben nicht in etwas, was verstanden wird (denn dann hätte es ja in verständliche Worte gefasst werden können).

Hallo jes_25913,
und dies glaube ich z.B nicht auch wenn es sich ganz nett anhört. Zu Pfingsten zumindest hörten die Umherstehenden es deutlich in Ihrer Muttersprache.
Das muss dem, was ich schrieb, nicht widersprechen. Wie uns in der Apg. dargestellt, herrschte eine enthusiastische Atmosphäre. Diese macht Menschen innerlich aufgeschlossen. So dass sie den Inhalt in ihrer Seele selbst vernehmen konnten, ohne dass die äußeren Laute in ihrer Sprache sein mussten.
Das angeblich "Befreiende" geht schon mehr in die Richtung Esoterik und Wohlbefinden-Welnessevangelium... :shock:
Es ist gemäß der Schrift immer noch die Wahrheit die Befreit und in diese leitet uns der Heilige Geist.
Gruß

Wie Du jetzt auf Esoterik und Wellness kommst, ist mir schleierhaft. Natürlich befreit nur die Wahrheit, und da sie so wenig gekannt wird, sieht man weit und breit nur unfreie Menschen.
Es gibt aber auch augenblickliche Freiheit, sogenannte Erleichterungen, wie eben ein Seufzen, der Ausbruch eines Jubels, der Freude etc.

Sprichst Du in Sprachen oder redest Du nur theoretisch?
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon linus » Mo 7. Mai 2012, 15:28

Schoham hat geschrieben:Was gibt Dir die Sicherheit Dich dazugehörig zu wissen?

Gottes Wort, auch "Bibel" geheißen.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon pintalunas » Mo 7. Mai 2012, 17:37

jes_25913 hat geschrieben:Das muss dem, was ich schrieb, nicht widersprechen. Wie uns in der Apg. dargestellt, herrschte eine enthusiastische Atmosphäre. Diese macht Menschen innerlich aufgeschlossen. So dass sie den Inhalt in ihrer Seele selbst vernehmen konnten, ohne dass die äußeren Laute in ihrer Sprache sein mussten.
Naja.... :roll: Es gibt nunmal ja noch 3 weitere Beispiele in der Apg. Samaria-Kornelius und Ephesus. Keines davon lässt sich mit einer solchen Darstellung belegen.
jes_25913 hat geschrieben:Es gibt aber auch augenblickliche Freiheit, sogenannte Erleichterungen, wie eben ein Seufzen, der Ausbruch eines Jubels, der Freude etc.
Wie kann man ein unaussprechliches Seufzen denn aussprechen? Röm.8:26
jes_25913 hat geschrieben:Sprichst Du in Sprachen oder redest Du nur theoretisch?

Du Scherzkeks... :mrgreen:
Gruß
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Schoham » Di 8. Mai 2012, 11:33

linus hat geschrieben:Gottes Wort, auch "Bibel" geheißen.


Ich habe Deine Beiträge im andern Fred gelesen und finde gut wie Du es beschrieben hast. Mir kommt dazu noch in den Sinn: Erst durch die Geistestaufe glaubt der Mensch. Alle haben sie die Predigt des Petrus gehört. Nicht alle wurden zur Gemeinde hinzugetan. Der Mensch hört das Wort Gottes. Der Mensch liest die Bibel. Einige glauben. Viele glauben nicht. Diese zwei Seiten: Gott schenkt Glauben und der Mensch muss sich entscheiden, diese zwei Seiten werden wohl erst in der Ewigkeit erklärbar sein.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon linus » Di 8. Mai 2012, 12:20

Schoham hat geschrieben:Erst durch die Geistestaufe glaubt der Mensch.

Ja, diese geht mit der Wiedergeburt Hand in Hand. Mit der Wiedergeburt wird der Mensch Kind Gottes, er kommt gewissermaßen zur großen Familie. Dabei wird er mit dem Heiligen Geist versiegelt, das ist die Geistestaufe, welchen den Wiedergeborenen in den Leib Jesu eingliedert.
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