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Karfreitag und Ostern

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: doro

Karfreitag und Ostern

Beitragvon Bernhard » Fr 10. Apr 2009, 19:19

Karfreitag erinnert uns an Jesus Christus, und was er für uns auf Golgatha getan hat. Jesus lies sich in den Tagen vor Ostern gefangen nehmen, damit wir frei würden.

Er ließ sich schuldig sprechen, damit wir unschuldig würden.
Er litt für uns, damit wir Freude hätten.
Ja, er gab sich sogar in den Tod, damit wir ewig leben können.

Von uns aus könnten wir nur verloren gehen. Solche Rettung haben wir nicht verdient. Niemand hat sie verdient.

Jesus aber hat sich unserer Sünden erbarmt und ist deshalb für uns ans Kreuz gegangen. Daran denken wir heute ganz besonders. Davon leben wir. Darum rechnen wir jeden Tag mit der Gegenwart unseres Heilands Jesus Christus, der uns durch sein Sterben den Himmel geöffnet hat, wo alle Tränen abgewischt werden, und der Tod nicht mehr sein wird, noch Leid, Angst und Schmerzen. (Offenbarung 21,4).

Was kommen euch für Gedanken in den Sinn, wenn ihr an Karfreitag, und dann an das kommende Osterfest denkt?
Ich sehe mir gerne die mutmachenden Berichte von www.hofmithimmel.de an.
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Re: Karfreitag und Ostern

Beitragvon thery » Fr 10. Apr 2009, 19:34

Einfach Freude, eine unbändige Freude - und eine sooooo grosse Liebe für unseren Herr Jesus Christus. :clap:


Liebe Grüsse von thery
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Re: Karfreitag und Ostern

Beitragvon Thelonious » Fr 10. Apr 2009, 19:41

Hierzu fällt mir ein Ausspruch von Paul Deitenbeck ein:

Wir haben den Geist der Kindschaft und der Furchtlosigkeit, weil wir unter dem Kreuz Jesu und dem Tatsachengeschehen von Ostern stehen.

Gruß
Thelonious
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Re: Karfreitag und Ostern

Beitragvon kalypso » Fr 10. Apr 2009, 20:20

Bernhard hat geschrieben:Was kommen euch für Gedanken in den Sinn, wenn ihr an Karfreitag, und dann an das kommende Osterfest denkt?


Dass dazwischen Karsamstag liegt. Trauer, (Gott-)Verlassenheit, Hoffnungslosigkeit. Das dies ausgehalten werden muss, bevor das Licht, die Hoffnung von Ostern erscheint.
Und das Zitat Bonhoeffers, das Taube schon in einem anderen Karfreitagsthread hineingestellt hat:

Der Gott, der uns verlässt

Und wir können nicht redlich sein, ohne zu erkennen, dass wir in der Welt leben müssen – etsi deus non daretur (wie wenn es Gott nicht gäbe). Und eben dies erkennen wir – vor Gott! Gott selbst zwingt uns zu dieser Erkenntnis. So führt uns unser Mündigwerden zu einer wahrhaftigen Erkenntnis unserer Lage vor Gott. Gott gibt uns zu wissen, dass wir leben müssen, als solche, die mit dem Leben ohne Gott fertig werden. Der Gott, der mit uns ist, ist der Gott, der uns verlässt (Markus 15, 34)! Der Gott, der uns in der Welt leben lässt ohne die Arbeitshypothese Gott, ist der Gott, vor dem wir dauernd stehen. Vor und mit Gott leben wir ohne Gott. Gott lässt sich aus der Welt herausdrängen ans Kreuz, Gott ist ohnmächtig und schwach in der Welt und gerade und nur so ist er bei uns und hilft uns. Es ist in Matthäus 8,17 („Er hat unsere Schwachheit aus sich genommen und unsere Krankheit hat er getragen“) ganz deutlich, dass Christus nicht hilft kraft seiner Allmacht, sondern kraft seiner Schwachheit, seines Leidens!
Hier liegt der entscheidende Unterschied zu allen Religionen. Die Religiosität des Menschen weist ihn in seiner Not an die Macht Gottes in der Welt, Gott ist der, der für jede Verlegenheit herbeizitiert werden kann, Gott ist der deus ex machina. Die Bibel weist den Menschen an die Ohnmacht und das Leiden Gottes; nur der leidende Gott kann helfen.

Insofern kann man sagen, dass die beschriebene Entwicklung zur Mündigkeit der Welt, durch die mit einer falschen Gottesvorstellung aufgeräumt wird, den Blick freimacht für den Gott der Bibel, der durch seine Ohnmacht in der Welt Macht und Raum gewinnt.


Dietrich Bonhoeffer, aus "Widerstand und Ergebung"


(Ich weiss nicht, wie man Links zu anderen Threads setzt, sorry.)
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Re: Karfreitag und Ostern

Beitragvon Taube » Fr 10. Apr 2009, 20:57

kalypso hat geschrieben:...
Dass dazwischen Karsamstag liegt. Trauer, (Gott-)Verlassenheit, Hoffnungslosigkeit. Das dies ausgehalten werden muss, bevor das Licht, die Hoffnung von Ostern erscheint.
...


Da hast Du recht. Diese Todestag muss ausgehalten werden, sonst kann Ostern werden. Ich denke, wir können Ostern erst richtig feiern, wenn wir die Realität des Karfreitags für uns auch erkennen können: Jesus ist nicht einfach so gekreuzigt worden, sondern er ist von uns Menschen gekreuzigt worden. Jesus, der der Christus ist, er der die Liebe lebte, ihn haben die Menschen in seiner Liebe nicht ertragen und ihn gefoltert und gekillt.

Kann man sich eigentlich noch freuen, wenn wir uns schon freuen über Karfreitag. Überspielen wir dann nicht einfach diese unsere Schuld, wenn wir an Ostern den Karfreitag schon vorwegnehmen? Bleibt Ostern nicht nur eine billige Gnade, wenn wir unsere Schuld an Gott an Karfreitag nicht erkennen wollen und schon jetzt feiern?

Gruss Taube



PS
Danke kalypso fürs rüberkopieren des Bonhoeffer Textes. Ich habe diese Textstelle sehr gerne.
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Re: Karfreitag und Ostern

Beitragvon Thelonious » Fr 10. Apr 2009, 21:04

kalypso hat geschrieben:(Ich weiss nicht, wie man Links zu anderen Threads setzt, sorry.)


Dazu habe ich Dir eine PN geschrieben, Kalypso.

Gruß
Thelonious
Zuletzt geändert von Thelonious am Fr 10. Apr 2009, 21:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Karfreitag und Ostern

Beitragvon Pilgrim » Fr 10. Apr 2009, 21:10

Bernhard hat geschrieben:Was kommen euch für Gedanken in den Sinn, wenn ihr an Karfreitag, und dann an das kommende Osterfest denkt?

An diesem Tag in der Geschichte wurde die Sündenschuld der Welt beglichen. Das ist der Tag den "dem HERRN gefiel...seine Seele ein Schuldenopfer zu machen" (Jesaja 53:10). An diesem Tag "warf der HERR unsere Schuld auf ihn" (Vers 6).

An diesem Tag war viel Sorge und Schmerz. Die schrecklich physische Dunkelheit von der Mittagsstunde bis drei Uhr hindurch hat Jesus in äußester Seelenqual ausgerufen "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" (Matthäus 27:46). Die Erde selbst erbebte und rumpelte als die Schöpfung zerspaltet wurde in Erwiderung zum grauenhaften Richterspruch des Schöpfers für Sünde (Vers 51).

Aber dann kam der Siegesschrei "Es ist vollbracht" (Johannes 19:30) und "Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist!" (Lukas 23:46). Sein Leiden beendet, die Bezahlung vollbracht, ewige Versöhnung vollendet, legte Jesus Sein menschliches Leben nieder um auf die grosse Auferstehung zu harren damit Gott "allen Menschen Gewissheit, indem er ihn von den Toten auferweckt hat" (Apg 17:31), geben möge.
Zuletzt geändert von Pilgrim am Fr 10. Apr 2009, 21:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Karfreitag und Ostern

Beitragvon Taube » Fr 10. Apr 2009, 21:12

Bernhard hat geschrieben:Jesus aber hat sich unserer Sünden erbarmt und ist deshalb für uns ans Kreuz gegangen. Daran denken wir heute ganz besonders.


Nein, Bernhard, er ist nicht einfach ans Kreuz gegangen. Lies mal die Berichte. Er wurde zum Kreuz gestossen, zum Kreuz gepeitscht, bespuckt. Es waren die Menschen, die ihn verurteilt haben. Dass Gott das auf sich genommen hat, das ist das grosse Wunder, das sich aber erst an Ostern auflöst. Es ist also nicht so kitschitg, dass da ein Gott sich erbarmt und ans Kreuz geht für unsere Schuld, sondern die Menschen waren so barbarisch, dass sie Jesus, Gottes Sohn, der ohne Fehler war, ermordet haben. In dieser Dunkelheit ging es weiter dann mit der Auferstehung und Versöhnung.

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Re: Karfreitag und Ostern

Beitragvon Pilgrim » Fr 10. Apr 2009, 21:30

Bernhard hat geschrieben:Jesus aber hat sich unserer Sünden erbarmt und ist deshalb für uns ans Kreuz gegangen. Daran denken wir heute ganz besonders.

Du hast recht, niemand hat Jesus das Leben genommen, darin war Er kein Opfer. In Seiner Souveränität hat Gott freiwillig Sein Leben für uns hingegeben. Jesus sagte "Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe....Ich lasse Mein Leben für die Schafe.....darum liebt mich der Vater, weil Ich Mein Leben lasse, damit Ich es wieder nehme" (Johannes 10:11,15,17).
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Re: Karfreitag und Ostern

Beitragvon kalypso » Sa 11. Apr 2009, 11:03

Taube hat geschrieben:
kalypso hat geschrieben:...
Dass dazwischen Karsamstag liegt. Trauer, (Gott-)Verlassenheit, Hoffnungslosigkeit. Das dies ausgehalten werden muss, bevor das Licht, die Hoffnung von Ostern erscheint.
...


Da hast Du recht. Diese Todestag muss ausgehalten werden, sonst kann Ostern werden. Ich denke, wir können Ostern erst richtig feiern, wenn wir die Realität des Karfreitags für uns auch erkennen können: Jesus ist nicht einfach so gekreuzigt worden, sondern er ist von uns Menschen gekreuzigt worden. Jesus, der der Christus ist, er der die Liebe lebte, ihn haben die Menschen in seiner Liebe nicht ertragen und ihn gefoltert und gekillt.

Kann man sich eigentlich noch freuen, wenn wir uns schon freuen über Karfreitag. Überspielen wir dann nicht einfach diese unsere Schuld, wenn wir an Ostern den Karfreitag schon vorwegnehmen? Bleibt Ostern nicht nur eine billige Gnade, wenn wir unsere Schuld an Gott an Karfreitag nicht erkennen wollen und schon jetzt feiern?

Gruss Taube



PS
Danke kalypso fürs rüberkopieren des Bonhoeffer Textes. Ich habe diese Textstelle sehr gerne.


Das Hervorgehobene von mir: du meinst es umgekehrt (an Karfreitag Ostern schon vorwegnehmen), oder? Da stimme ich von ganzem Herzen zu.

"Mensch bewein dein Sünden gross" heisst es in einem alten Kirchenlied. Die Unfähigkeit das Grauen und die Trauer des Karfreitags zu erfassen, erstaunt mich doch ein wenig. Schliesslich gibt es nicht nur das Johannesevangelium mit dem "es ist vollbracht", sondern da ist auch Markus mit "mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?"
Gottes Sohn wird brutal ermordert und dann wird das ästhetisiert und sich darüber gefreut? Ich weiss schon, dass die nachösterliche Gemeinde, die Verlassenheit der Frauen, die beim Kreuz standen, und der Jünger am Tag nach der Kreuzigung nicht mehr ganz erfassen kann, aber ein wenig der Trauer und Betroffenheit (wenn nicht über den Tod Gottes, dann halt über den Grund desselben) fände ich angebracht. Nur so kann es wirklich Ostern werden, wie Taube es schon gesagt hat.
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Re: Karfreitag und Ostern

Beitragvon Taube » Sa 11. Apr 2009, 12:14

kalypso hat geschrieben:Das Hervorgehobene von mir: du meinst es umgekehrt (an Karfreitag Ostern schon vorwegnehmen), oder? Da stimme ich von ganzem Herzen zu.

Genau, war ein Fehler von mir. danke.

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Re: Karfreitag und Ostern

Beitragvon Pilgrim » Sa 11. Apr 2009, 15:05

kalypso hat geschrieben:Gottes Sohn wird brutal ermordert und dann wird das ästhetisiert und sich darüber gefreut?

Jesus Christus wurde geboren um zu sterben. Gottes Wort erklärt uns ganz deutlich, Jesus Christus war nie gefangen, Er war nie getäuscht, Er war nie überrascht, Er war nie ein Mordopfer, Er ging ans Kreuz aus eigener Planung, aus Seinem eigenen Willen weil Er zu dieser ausdrücklichen Bestimmung geboren war.

In Johannes 12:27 und folgend sagt Jesus “Jetzt ist meine Seele erschüttert und was soll Ich sagen? Vater, hilf mir aus dieser Stunde! Doch darum bin Ich in diese Stunde gekommen” und dann sagt Er in Vers 32 “und Ich, wenn Ich von der Erde erhöht bin, werde alle zu Mir ziehen. Das sagte Er aber, um anzudeuten, durch welchen Tod Er sterben würde”. Das war der Zweck zu welchem Er geboren war und wir müssen das verstehen.

Lies auch die grosse Predigt von Petrus im zweiten Kapitel der Apostelgeschichte am Pfingsttag. Es war Menschenschuld jedoch Gottes Plan. Jesus war nicht über das Kreuz schockiert und auch nicht irregeführt, Er führte Sich Selbst zum Kreuz. Das war der Entwurf Seiner Existenz in der Inkarnation.

Lies über den Höhepunkt im Johannesevangelium….angefangen im Kapitel 18 – der Aufstieg zum Kreuz……das ist die Bergspitze der Geschichte und jeder Mensch der je erlöst ist schaut auf diesen Gipfelpunkt.
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Re: Karfreitag und Ostern

Beitragvon Taube » Sa 11. Apr 2009, 15:41

Pilgrim, mir scheint Du bist noch einen Tag zu früh. Morgen kannst Du viel mehr sagen, das gestehe ich Dir zu. Morgen ist nämlich Ostern. Auf was Du oben hinweist in der Bibel, ist nachösterlich, es ist Gemeinde nach Pfingsten. Kalypso hat meines Erachtens recht, wenn sie Karfreitag wirklich als der Tag der Kreuzigung ansieht: sonst ist Karfreitag nur und nur Schönfärberei.

Ich bin zwar absolut kein Freund von Gibson mit seinem "Passion of Christ". aber ich halte ihm zugute, dass er es gewagt hat, sich praktisch ganz auf den Karfreitag einzulassen. Da hatte er recht, Karfreitag muss ganz geschehen, bis sich alles verdunkelt hat und gleichzeitig die letzen Vorhänge zerrissen sind. Erst dann aus der Sicht von Ostern und auch von Pfingsten, wird sich das Neue um so eindrucksvoller zeigen.

Es ist wie beim Feuerwerk. Man muss warten bis es dunkel ist, dass man es sieht. Sonst kommt nur der Sketch von Karl Valentin über das Feuerwerk heraus. Zwar recht erheiternd und erfreuend, aber der tiefe Eindruck, der die Welt verändert ist es nicht.

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Re: Karfreitag und Ostern

Beitragvon Pilgrim » Sa 11. Apr 2009, 16:36

Taube hat geschrieben:Pilgrim, mir scheint Du bist noch einen Tag zu früh. Morgen kannst Du viel mehr sagen, das gestehe ich Dir zu. Morgen ist nämlich Ostern. Auf was Du oben hinweist in der Bibel, ist nachösterlich, es ist Gemeinde nach Pfingsten. Kalypso hat meines Erachtens recht, wenn sie Karfreitag wirklich als der Tag der Kreuzigung ansieht: sonst ist Karfreitag nur und nur Schönfärberei.

Mir scheint, daß du da was ziemlich missverstanden hast…..auf was habe ich dann hingewiesen, wenn nicht aufs Kreuz….? Ihr beide stellt Jesus Christus dar wie Er in “Jesus Christ, Superstar” oder im Buch “Passover Plot” vorgeschlagen wurde. Aber Jesus Christus war nie ein Victim!

Kannst du vielleicht sagen was morgen besser zu sagen ist….. :?
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Re: Karfreitag und Ostern

Beitragvon Taube » Sa 11. Apr 2009, 16:51

Pilgrim hat geschrieben: Ihr beide stellt Jesus Christus dar wie Er in “Jesus Christ, Superstar”...


Eben nicht! ...sondern der leidende Gottesknecht!
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Re: Karfreitag und Ostern

Beitragvon Pilgrim » Sa 11. Apr 2009, 17:28

Taube hat geschrieben:
Pilgrim hat geschrieben: Ihr beide stellt Jesus Christus dar wie Er in “Jesus Christ, Superstar”...

Eben nicht! ...sondern der leidende Gottesknecht!

Dann gut, wenn du darin auch das Supremat von Jesus Christus siehst.
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Re: Karfreitag und Ostern

Beitragvon kalypso » Sa 11. Apr 2009, 19:44

Pilgrim hat geschrieben:
kalypso hat geschrieben:Gottes Sohn wird brutal ermordert und dann wird das ästhetisiert und sich darüber gefreut?

Jesus Christus wurde geboren um zu sterben. Gottes Wort erklärt uns ganz deutlich, Jesus Christus war nie gefangen, Er war nie getäuscht, Er war nie überrascht, Er war nie ein Mordopfer, Er ging ans Kreuz aus eigener Planung, aus Seinem eigenen Willen weil Er zu dieser ausdrücklichen Bestimmung geboren war.

In Johannes 12:27 und folgend sagt Jesus “Jetzt ist meine Seele erschüttert und was soll Ich sagen? Vater, hilf mir aus dieser Stunde! Doch darum bin Ich in diese Stunde gekommen” und dann sagt Er in Vers 32 “und Ich, wenn Ich von der Erde erhöht bin, werde alle zu Mir ziehen. Das sagte Er aber, um anzudeuten, durch welchen Tod Er sterben würde”. Das war der Zweck zu welchem Er geboren war und wir müssen das verstehen.

Lies auch die grosse Predigt von Petrus im zweiten Kapitel der Apostelgeschichte am Pfingsttag. Es war Menschenschuld jedoch Gottes Plan. Jesus war nicht über das Kreuz schockiert und auch nicht irregeführt, Er führte Sich Selbst zum Kreuz. Das war der Entwurf Seiner Existenz in der Inkarnation.

Lies über den Höhepunkt im Johannesevangelium….angefangen im Kapitel 18 – der Aufstieg zum Kreuz……das ist die Bergspitze der Geschichte und jeder Mensch der je erlöst ist schaut auf diesen Gipfelpunkt.


Ich stimme eigentlich mit dir überrein, dass seine Festnahme und sein Tod Jesus nicht überraschte (gefangen genommen wurde er dennoch, nur weil er keinen Widerstand leistete, heisst dass nicht, dass er nicht gefangen war, so stehts zumindest in meiner Bibel). Es ist die letzte Konsequenz seines Lebens und seiner Predigt. Aber dennoch ist er nicht einfach freudig ans Kreuz gehüpft. Lies das Gebet in Getsemani bei den Synoptikern und lege mal das Johannesevanglelium zur Seite (nicht für immer, nicht ganz, nur nimm auch die anderen Evanglien wahr). Da fürchtet sich Jesus, er schwitzt Blut. Er betet: nicht mein Wille, sondern DEIN Wille. Das Kreuz ist nichts Schönes. Es war ein qualvoller, schrecklicher Tod, den Christus erleiden musste. Wer überrascht war, waren seine AnhängerInnen. Für sie ist eine Welt zusammengebrochen. Sie konnten erst nach Ostern verstehen. Darum ging es mir oben. Das Kreuz wurde mir trivialisiert. Es klang für mich nach billiger Gnade. Judihui, da springt er mal schnell ans Kreuz und erlöst die Menschheit. Aber ich sah da kein Bewusstsein, was die Rettung ihn kostete.
Kreuz bedeutet für mich halt auch, dass Gottes Sohn selbst Leid, Angst, Gottverlassenheit und schliesslich Tod kennt. Und manchmal ist dieses Wissen mir mehr Trost als der johanneische "Aufstieg zum Kreuz".

Edit: Im übrigen wird jeder Mensch geboren um zu sterben. Ich wüsste von keinem, der sein Leben überlebte...
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Re: Karfreitag und Ostern

Beitragvon Bernhard » So 12. Apr 2009, 07:52

Heute denken wir, die wir Jesus nachfolgen, an seine tatsächliche Auferstehen und dass auch wir nach unserem Tod, wie Jesus, auch auferstehen werden um ewig bei Gott zu sein. Was gibt es Schöneres!

Vor der Auferstehung glaubten die Jünger nicht mehr an Jesus. Sie waren wie zerstreute Schafe. Sogar als Jesus ihnen nach der Auferstehung erschien, glauben sie zunächst nicht, und hatten Furcht und Zweifel. Nur die tatsächliche Auferstehung Jesu konnte der Glaube der Jünger neu wecken und sie zu ihrem missionarischen Eifer und ihrer Opferbereitschaft anspornen.

Die Jünger Jesu scheuten weder Hunger noch Verfolgung noch Gefängnis noch Tod, um ihren auferstandenen Herrn, den sie erlebt hatten, zu bezeugen.
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Ostern: Ecce Homo - seht welch ein Mensch

Beitragvon Taube » Mo 13. Apr 2009, 10:14

Ecce homo - seht welch ein Mensch! In Ihm geschah die Versöhnung der Welt mit Gott. Nicht durch Zertrümmerung, sondern durch Versöhnung wird die Welt überwunden. Nicht Ideale, Programme, nicht Gewissen, Pflicht, Verantwortung, Tugend, sondern ganz allein die vollkommene Liebe Gottes vermag der Wirklichkeit zu begegnen und sie zu überwinden. Diese Liebe Gottes zur Welt zieht sich nicht aus der Wirklichkeit zurück in weltentrückte edle Seelen, sondern sie erfährt und erleidet die Wirklichkeit der Welt aufs härteste. Am Leibe Jesu Christi tobt sich die Welt aus. Der Gemarterte aber vergibt der Welt ihre Sünde. So geschieht die Versöhnung. Ecce homo.
Die Gestalt des Versöhners, des Gottmenschen Jesus Christus, tritt in die Mitte zwischen Gott und Welt, tritt in den Mittelpunkt alles Geschehens. An ihr enthüllt sich das Geheimnis der Welt, wie sich in ihr das Geheimnis Gottes offenbart. Kein Abgrund des Bösen kann dem, durch den die Welt mit Gott versöhnt wird, verborgen bleiben. Aber der Abgrund der Liebe Gottes umfasst auch noch die abgründigste Gottlosigkeit der Welt. In unbegreiflicher Umkehrung alles gerechten und frommen Denkens erklärt Gott sich selbst für schuldig an der Welt und löscht damit die Schuld der Welt aus; tritt Gott selbst den demütigenden Versöhnungsgang an und spricht damit die Welt frei; will Gott schuld sein an unserer Schuld, nimmt er die Strafe und Leiden, die die Schuld über uns gebracht hat, auf sich. Gott steht ein für die Gottlosigkeit, die Liebe für den Hass, der Heilige für den Sünder. Nun gibt es keine Gottlosigkeit, keinen Hass, keine Sünde mehr, die Gott nicht auf sich selbst genommen, erlitten und abgebüßt hätte. Nun gibt es keine Wirklichkeit, keine Welt mehr, die nicht mit Gott versöhnt und in Frieden wäre. Das tat Gott in seinem lieben Sohn Jesus Christus. Ecce homo!

"Bonhoeffer Brevier", zusammengestellt und herausgegeben von Otto Dudzus, 1991
Zuletzt geändert von Taube am Mo 13. Apr 2009, 10:49, insgesamt 2-mal geändert.
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Ostern: Ecce Homo - sehet den Auferstandenen!

Beitragvon Taube » Mo 13. Apr 2009, 10:29

Ecce Homo - sehet den Auferstandenen! Gottes Ja zum Menschen hat sein Ziel gefunden durch Gericht und Tod hindurch. Gottes Liebe zum Menschen war stärker als der Tod. Ein neuer Mensch, ein neues Leben, eine neue Kreatur ist durch Gottes Wunder geschaffen. "Das Leben behielt den Sieg, es hat den Tod bezwungen." die Liebe Gottes wurde des Todes Tod und des Menschen Leben. In Jesus Christus, dem Gekreuzigten und Auferstandenen, ist die Menschheit neu geworden. Was an Christus geschah, ist an allen geschehen, denn er war der Mensch. Der neue Mensch ist geschaffen.

Die Wunder der Auferstehung Christi hebt die Vergötzung des Todes, wie sie unter uns herrscht, aus den Angeln. Wo der Tod das Letzte ist, dort verbindet sich die Furcht vor ihm mit dem Trotz. Wo der Tod das Letzte ist, dort ist das irdische Leben alles oder nichts. Das Trotzen auf irdische Ewigkeiten gehört dann zusammen mit einem leichtfertigen Spiel mit dem Leben, krampfhafte Lebensbejahung mit gleichgültiger Lebensverachtung. Nichts verrät die Vergötzung des Todes deutlicher, als wenn eine Zeit für die Ewigkeit zu bauen beansprucht und doch in ihr nichts gilt, wenn man grosse Worte spricht über einen neuen Menschen, eine neue Welt, eine neue Gesellschaft, die herausgeführt werden soll, und wenn dieses Neue alles nur in einer Vernichtung dieses vorhandenen Lebens besteht. Aber alles erraffen oder alles wegwerfen, das ist die Haltung dessen, der fanatisch an den Tod glaubt.

Wo aber erkannt wird, dass die Macht des Todes gebrochen ist, wo das Wunder der Auferstehung und des neuen Lebens mitten in die Todeswelt hineinleuchtet, da verlangt man vom Leben keine Ewigkeiten, dort nimmt man vom Leben, was es gibt, nicht Alles oder Nichts, sondern Gutes und Böses, Wichtiges und Unwichtiges, Freude und Schmerz, dort hält man das Leben nicht krampfhaft fest, aber man wirft es auch nicht leichtsinnig fort, dort begnügt man sich mit der bemessenen Zeit und spricht nicht irdischen Dingen Ewigkeit zu, dort lässt man dem Tod das begrenzte Recht, das er noch hat. Den neuen Menschen und die neue Welt erwartet man allein von jenseits des Todes her, von der Macht, die den Tod überwunden hat.

Der auferstandene Christus trägt die neue Menschheit in sich, das letzte herrliche Ja Gottes zum neuen Menschen. Zwar lebt die Menschheit noch im Alten, aber sie ist schon über das Alte hinaus, zwar lebt sie noch in einer Welt des Todes, aber sie ist schon über den Tod hinaus, zwar lebt sie noch in eine Welt der Sünde, aber sie ist schon über die Sünde hinaus. Die Nacht ist noch nicht vorüber, aber es tagt schon."

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Zuletzt geändert von Taube am Mo 13. Apr 2009, 10:53, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: Karfreitag und Ostern

Beitragvon jes_25913 » Mo 13. Apr 2009, 10:33

Ja, und nun sind alle Probleme für den Glaubenden gelöst. Ist das nicht herrlich?!
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
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Re: Karfreitag und Ostern

Beitragvon Taube » Mo 13. Apr 2009, 11:03

Pilgrim hat geschrieben:...
Kannst du vielleicht sagen was morgen besser zu sagen ist….. :?


Die obigen zwei weiteren Bonhoeffer Texte zeigen die Schritte auf - vom Karfreitag zu Ostern. Von der Katastrophe, wie die Jünger Karfreitag erleben mussten, von der Scham der Jünger, von der Flucht der Jünger weg vom Kreuz. von erstmaligen Erkennen des Hauptmannes in Markus 16, dass da etwas ganz Anderes ist, vom Schock des leeren Grabes zur Wahrhaftigkeit der Auferstehung.

Gruss Taube
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Re: Karfreitag und Ostern

Beitragvon Taube » Di 14. Apr 2009, 16:47

jes_25913 hat geschrieben:Ja, und nun sind alle Probleme für den Glaubenden gelöst. Ist das nicht herrlich?!


Ich glaube nicht, dass das die Aussage von Ostern ist. Die Auferstehung ist weder Zaubermittel noch Esoterikhappening mit Räucherstäbchen.
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Re: Karfreitag und Ostern

Beitragvon jes_25913 » Mi 15. Apr 2009, 09:11

Taube hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Ja, und nun sind alle Probleme für den Glaubenden gelöst. Ist das nicht herrlich?!


Ich glaube nicht, dass das die Aussage von Ostern ist. Die Auferstehung ist weder Zaubermittel noch Esoterikhappening mit Räucherstäbchen.


Bin erstaunt! Dann lass Dir das mal von bigbird erklären, der den thread auf den mein link verwies zumachte, weil das allgemein bekannt sei.
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
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Re: Karfreitag und Ostern

Beitragvon Schoham » Do 1. Apr 2010, 10:40

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Re: Karfreitag und Ostern

Beitragvon Schoham » Fr 2. Apr 2010, 18:42

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Re: Karfreitag und Ostern

Beitragvon Schoham » Fr 2. Apr 2010, 22:13

Habe ich auch nur den geringsten Anteil am Tode Jesu? Will ich mit seinem Tode identifiziert sein? Bin ich bereit, dem Hang zur Sünde, zur Weltlichkeit, zur Selbsterfüllung vollständig abzusterben, bereit mit Jesus so identifiziert zu sein, dass ich für alles ausser für Ihn gestorben bin?
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Kreuz

Beitragvon Schoham » Sa 3. Apr 2010, 21:44

Worin besteht das Problem, das Jesus Christus zu lösen hat, wenn Er mir zur Wiedergeburt verhelfen soll? Ich habe ein Erbe mitbekommen, über das ich nicht selbst zu bestimmen hatte; ich bin nicht heilig, und es hat auch nicht den Anschein, dass ich es je werde; und wenn Jesus Christus nichts anderes tun kann, als mir zu sagen, ich müsse heilig sein, dann führt mich Seine Lehre zur Verzweiflung. Doch wenn Jesus Christus ein Regenerator ist, Einer, Der Sein eigenes Erbe der Heiligkeit in mich pflanzen kann, dann fange ich an zu begreifen, worauf Er hinaus will, wenn Er sagt, ich müsse heilig sein. Die Bedeutung der Erlösung besteht in der Tatsache, dass Jesus Christus jedem Menschen die erbliche Veranlagung einpflanzen kann, die in Ihm Selbst war. Alle Richtlinien, die Er gibt, sind auf dieser Veranlagung begründet: Seine Lehre bezieht sich auf das Leben, das Er uns verleiht. Die innere Tat meinerseits besteht in der Einwilligung in Gottes Urteilsspruch über die Sünde durch das Kreuz Jesu Christi.
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Ostern

Beitragvon Schoham » Sa 3. Apr 2010, 21:59

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Re: Karfreitag und Ostern

Beitragvon alegna » So 4. Apr 2010, 20:00

Er ist Herr, Er ist Herr
Er ist Herr, Er ist Herr
Er ist Auferstanden und Er ist Herr
Jedes Knie muss sich beugen
jede Zunge muss bekennen,
dass Jesus ist der Herr
:praise: :praisegod: :praise:
Psalm 100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
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Re: Karfreitag und Ostern

Beitragvon Thelonious » So 4. Apr 2010, 20:02

Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!
Es gibt einfach keine wichtigere Erkenntnis.

Gruß
Thelo
Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst
(Offenbarung 21,6)
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Re: Karfreitag und Ostern

Beitragvon Bernhard » Sa 23. Apr 2011, 19:35

Begnadigt zum neuen Leben

Jedes Unrecht fordert Sühnung. Karfreitag bedeutet Begnadigt. Jesus ist durch seinen Tod zum Sühneopfer für unsere Sünden geworden. Er, der ohne jede Sünde war, hat Gott für uns zur Sünde gemacht, damit wir durch die Verbindung mit ihm die Gerechtigkeit bekommen, mit der wir vor Gott bestehen können.

Ostern bedeutet neues Leben. Gott Vater hat seinen Sohn nach drei Tagen von den Toten auferweckt und damit sein stellvertretendes Opfer für die Menschen bestätigt. Nun gibt es keine Verdammnis für die, die ihr Vertrauen auf Jesus setzen. Alle sind zur Versöhnung mit Gott gerufen, den das Sühneopfer seines Sohnes gilt für die Sünden der ganzen Welt.
Ich sehe mir gerne die mutmachenden Berichte von www.hofmithimmel.de an.
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Re: Karfreitag und Ostern

Beitragvon xp » Sa 23. Apr 2011, 22:45

In Römer 5,18 wird das Wort 'Gerechtigkeit' verwendet um den Tod Christi zu beschreiben.

Dadurch, dass Adam Gottes Gebot übertrat, wurden alle Menschen zu Sündern. Der Gehorsam Christi hingegen macht uns gerecht. Um angenommen zu sein, haben alle Gläubigen Christi Gerechtigkeit als Frucht seines vollkommenen Gehorsams geschenkt bekommen. Man muss Gott nicht mehr gehorsam sein, um angenommen zu sein, sondern ist gehorsam, weil man glaubt.

Jesu Tod ist es, der es Gott möglich macht, uns gerecht zu sprechen.

Wir denken oft an 'Gnade' wenn wir daran denken, wie wir durch den Glauben an Jesus Christus gerettet werden. Aber es ist auch gerecht! Wenn heute jemand begnadigt wird, ist das immer auf Kosten der Gerechtigkeit, aber nicht bei Gott, denn Gott ist gerecht, und so war das die einzige Moeglichkeit, uns zu retten.

Durch sein Blut (seinen Tod) sind wir gerechtfertigt. Durch sein Leben (sein Auferstehen) sind wir gerettet.
Je größer mir Christus wird, um so kleiner wird mir alles andere
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Re: Karfreitag und Ostern

Beitragvon Thelonious » So 24. Apr 2011, 08:55

Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden!
Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst
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Re: Karfreitag und Ostern

Beitragvon Columba » So 24. Apr 2011, 08:57

danke, Herr!

der Tod ist gescheitert.
Mein sind die Jahre nicht, die mir die Zeit genommen;
Mein sind die Jahre nicht, die etwa möchten kommen.
Der Augenblick ist mein, und nehm ich den in acht;
So ist der mein, der Jahr und Ewigkeit gemacht.

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Re: Karfreitag und Ostern

Beitragvon Thelonious » So 24. Apr 2011, 09:00

Jesus ist der Sieger über Sünde, Tod und Teufel!
Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst
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Re: Karfreitag und Ostern

Beitragvon Columba » So 24. Apr 2011, 12:39

...wieder ein jahr, in dem die ganze christenheit ostern gleichzetig feiert! die orthodoxen christen feiern auch heute ostern!
Mein sind die Jahre nicht, die mir die Zeit genommen;
Mein sind die Jahre nicht, die etwa möchten kommen.
Der Augenblick ist mein, und nehm ich den in acht;
So ist der mein, der Jahr und Ewigkeit gemacht.

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Re: Karfreitag und Ostern

Beitragvon Bernhard » Mo 25. Apr 2011, 08:43

Weil Jesus lebt, lebe ich auch morgen,
weil Jesus lebt, fürchte ich mich nicht.
Jesus ich weiss, du kennst die Zukunft,
mein Leben hat nur Wert, weil du mein Jesus lebst.
Ich sehe mir gerne die mutmachenden Berichte von www.hofmithimmel.de an.
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Re: Karfreitag und Ostern

Beitragvon Mariette M. » Mo 25. Apr 2011, 21:38

Columba hat geschrieben:...wieder ein jahr, in dem die ganze christenheit ostern gleichzetig feiert! die orthodoxen christen feiern auch heute ostern!


Ja :praisegod:

Christos voskrese!

Christos anesti!

Christus ist auferstanden!
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
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Re: Karfreitag und Ostern

Beitragvon veritas » Do 5. Apr 2012, 19:16

Ich habe Heute in Ilanz wo ich in der Nähe wohne Menschen gefragt was sie über Ostern wissen und was Ostern für sie bedeutet. Das war auf der Strasse, in der Post und im Migros Zentrum Mundaun. Ich habe keine einzige biblische Antwort erhalten, sie wissen es nicht. Hauptsache sie haben frei und feiern mit Schoggihasen und Eier.
Ich war danach echt traurig, erfahren zu müssen wie breit der Weg der immer breiter wird ins Verderbliche führt.
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