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Warten bis zur Ehe ...?

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Moderator: bigbird

Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon Lindy de Mer » Do 6. Mär 2003, 08:39

Guten Morgen, Scardi, :))

ich habe gerade noch ein paar Gedanken, die ich schreiben möchte:

Irgendwie widersprichst Du Dir mit der Aussage über die
Form und Nicht-Form = Heirat und Nicht-Heirat,
wenn Du sagst, Liebende, die heiraten sollten nur fein
hoffen, das ihre Liebe stark genug ist, die Form der
Heirat zu tragen.

Weisst Du, da versteckt sich in dieser Aussage doch eine
Menge Angst vor einer Form, obwohl wir doch beide wissen,
das Liebe stets frei ist und frei bleibt= Du gibst nicht
der Liebe eine Form, sondern lediglich einer Beziehung
einen Namen. Ich weiss nicht, wo Du da in einer Heirat
Steine siehst, die in einer Nicht-Verheirateten Beziehung
fehlen würden und denke, Deine Sichtweise hängt schon
eng damit zusammen, das Du die Heirat eben als Zwangsjacke
empfindest und das Gefühl hast, sie könnte Deine Liebe
einengen.
Aber, Scardi, sei doch mal ehrlich:
kann man denn Liebe einengen und ihr die Freiheit nehmen...?
Ich denke, nein.
Liebe ist immer frei, Du kannst ihr weder durch ein
öffentliches Zeichen wie eine Heirat noch sonstwie
diese Freiheit nehmen.
Und das, was sie fähig ist zu schenken, die Treue,
wird weder bei Unverheirateten wertvoll,
noch bei Verheirateten weniger wertvoll,
weil sowohl die unverheirateten, als auch die verheirateten
gleich frei sind, sofern sie lieben, weil die Liebe immer
frei ist.
Das ist eine Wechselwirkung:
Liebe=Freiheit
Nun aber zu sagen, bloss weil ein Paar nun die Beziehung
in eine Ehe verändert, würde sich Unfreiheit=Nicht-Liebe
einstellen,halte ich für eine schlichte Lüge.

Entweder, Du liebst, dann bist Du immer frei,
und egal, was Du nun tust, Du bleibst es auch,
oder
Du liebst nicht, dann bist Du nie frei
und egal, was Du auch tust, Du bleibst es auch.

Hier wird in ein Zeichen ein bischen zuviel hineingelegt
und das scheint mir da wohl eher das Problem zu sein,
warum eine Beziehung, die Du vor der Heirat als frei und
schön bezeichnest, sich plötzlich verändert, nur weil
ein öffentliches Versprechen dazukam. Scardi, das kann
ich nicht nachvollziehen, Liebe ändert sich nicht aufgrund
von einem äusseren Zeichen, das Du gibst oder nicht gibst!

LIEBE IST FREI

Wenn Menschen nun meinen, nur weil sie einer Beziehung
kein öffentliches Zeichen geben, sei ihre Liebe freier,
als die der anderen, ist das nicht die Wahrheit.

Heirat ist keine Form an sich in diesem Bild, denn Liebe
kennt keine Form, weder noch (!), darum kann sie auch
weder in eine Form gezwungen werden, noch diese überwinden,
denn, es gibt schlicht und einfach KEINE FORM FÜR DIE
LIEBE. Weil sie frei ist.
Kann die Heirat die Liebe verstärken oder verringern...?
NEIN.
Weder noch.
WEIL DIE LIEBE STETS FREI IST.

Zu heiraten bedeutet nichts weiter, als der Liebe einen
Namen zu geben, mehr nicht, denn Du sagst doch selbst
ganz richtig, die Beziehung, die Liebe bestand schon vor
diesem öffentlichen Zeichen.
Und weder dadurch, das man dies Zeichen nun gibt, noch dadurch, das man es nicht gibt,
verstärkt oder verringert sich die Liebe.
So etwas zu denken,ist ein echter Trugschluss!

Das öffentliche Zeichen, das Du als so negativ und
einengend empfindest, ist nichts weiter als ein Wort der Sehnsucht, das man laut öffentlich ausspricht.
Die Sehnsucht spricht: ich liebe dich und möchte mein
Leben mit Dir verbringen.
Wo ist hier die Zwangsjacke?
Ich sehe nur Liebe und Sehnsucht, die sich entfalten
und keine Angst vor einem solchen Zeichen haben und
genau diese fehlende Angst zeigt, die Liebe hat ihr
Wesen entfaltet in ihrem Sein, welches Stärke und
Wachstum bedeutet und das Wissen um die eigene Freiheit,
die durch rein gar nichts irgendwie begrenzt, eingeengt
werden kann.

Was ich eigentlich traurig finde, ist, das Du die Liebe
bewertest, indem Du sagst, Du und alle unverheirateten
Paare seien einzig frei und demzufolge wahrhaft treu.
Scardi, Deine Sichtweise enttäuscht mich doch,
denn,
wer die Liebe kennt, bewertet sie nicht, weder bei sich
selbst als höherwertig, noch bei anderen als minderwertig
und genau hier bin ich von Dir enttäuscht.
Aber, genaugenommen bin ich es von allen Menschen,
die darangehen und sich hinstellen und die Liebe (und
Treue) Anderer meinen bewerten zu können und zu dürfen.
Strahlt dann noch Liebe in ihren Herzen...?
Oder ist es nicht mehr Finsternis eines Denkens von:
ich allein bin frei und wahrhaft liebend und alle, die
anders leben, als ich, sind es nicht.
Das ist sowohl bei Trauschein-als auch bei Nicht-Trauschein-
Paaren nicht mehr als eine feines kleines Lügenkrönchen,
die sie ihrem Ich aufsetzen um sich über ander zu erheben.
Von der Liebe aber sind sie dann noch weit entfernt.
Denn, Liebe hat ein solches Verhalten des sich selbst
über andere setzen, nicht nötig.
Denn, sie ist frei.
Auch in dieser Hinsicht FREI vom
Sich-selbst-hoch-und-die-andern-niedrig-Einstufens.

So verstehe ich jedenfalls die Liebe und nun schliesse
ich diesen Com für mich.
Seid alle lieb gegrüsst
Lindy
Gott ist Liebe und Jeder, der liebt, gehört zur Familie Gottes

bitte beachten:worte in grossbuchstaben bedeuten bei mir nur ernste betonung
Lindy de Mer
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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon Scardanelli » Do 6. Mär 2003, 11:43

Liebe Lindy,
auf deine Schreiben hin, werde ich mich nun wieder in die andere Richtung bewegen. Eine Heirat kann in der Tat die Liebe verstärken, denn mit diesem Schwur bindet man sich an sein Wort und so kann der andere Teil der Beziehung daraus sehen, wie erst man es selbst meint. In diesem Sinne ist es auch durchaus schön, jungfräulich in die Ehe zu gehen, weil man damit den Wert des anderen verstärkt, dem man ihm zubilligt.
Beides setzt aber eine hohe Reife voraus, denn sowohl die Heirat als auch die Jungfräulichkeit dürfen nicht aus Angst vor Strafe erfolgen, bzw. eingehalten werden. Der Wert der Jungfräulichkeit ist dann gestorben, wenn man nur aus Angst die Defloration vermieden hat.
Eine Heirat hat in diesem Sinne auch nur dann einen Wert zur Liebe hin, wenn neben der Heirat auch ein Zusammenleben ohne Heirat für möglicherweise wertvoll angesehen wird, denn nur dort, wo man sich frei entscheiden kann, wird etwas Schönes sein.
Ist aber die Heirat für jemanden die einzig mögliche Wahl eines Zusammenlebens, dann beginnt der Zwang schon vor der Heirat und dann ist diese Form zu dem Paar tyrannisch.
Und wenn dies so ist, dann muss die Liebe stärker sein als dieser Zwang, denn sie muss ihn überbieten können, soll es gut ausgehen.
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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon Wolfi » Do 6. Mär 2003, 13:29

@Scardanelli:
auf deine Schreiben hin, werde ich mich nun wieder in die andere Richtung bewegen. Eine Heirat kann in der Tat die Liebe verstärken, denn mit diesem Schwur bindet man sich an sein Wort und so kann der andere Teil der Beziehung daraus sehen, wie erst man es selbst meint. In diesem Sinne ist es auch durchaus schön, jungfräulich in die Ehe zu gehen, weil man damit den Wert des anderen verstärkt, dem man ihm zubilligt.

Wenn nicht gar schon etwas übertrieben?! :D

Eine Heirat hat in diesem Sinne auch nur dann einen Wert zur Liebe hin, wenn neben der Heirat auch ein Zusammenleben ohne Heirat für möglicherweise wertvoll angesehen wird, denn nur dort, wo man sich frei entscheiden kann, wird etwas Schönes sein.

So absolut würde ich das nicht sagen! Es gibt Regionen, wo Paare einander zugeführt werden; ob sie wollen oder nicht spielt dabei keine Rolle. Trotzdem gibt es auch dort Paare, welche es fertig bringen, zu einer tragfähigen Liebe hindurch zu finden...
Ist aber die Heirat für jemanden die einzig mögliche Wahl eines Zusammenlebens, dann beginnt der Zwang schon vor der Heirat und dann ist diese Form zu dem Paar tyrannisch.

Ach was! Vielleicht wird dies vom Aussen schlicht so verlangt, um ein Zusammenleben eben zu ermöglichen?! ;)

Und wenn dies so ist, dann muss die Liebe stärker sein als dieser Zwang, denn sie muss ihn überbieten können, soll es gut ausgehen.

Schön, dass Du zumindest am Schluss einräumst, dass es auch gut gehen könnte... :)
Ich sag da bloss: Wer nichts wagt, der nichts gewinnt... ;)
Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon Wiligut » So 9. Mär 2003, 06:16

Joggeli geht´s dir noch gut, Frauen mit Apfeln zu vergleichen? :x

Es ist absolut verfehlt und dämlich sich bis zur Ehe aufzusparen.
Wenn man sich dann im Bett überhaupt nicht versteht hält auch die Ehe nicht mehr lange.
Ausser man(s) ist impotent...
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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon Scardanelli » So 9. Mär 2003, 09:56

Mir ist es völlig schleierhaft, wie sich zwei Menschen, die sich lieben, im Bett nicht verstehen könnten. Wenn sie sich im Bett nicht verstehen, dann ist ihre Liebe eine Täuschung gewesen und dann wäre der mangelnde Spaß die Strafe für ihre Bewusstlosigkeit.
Wenn sich zwei Menschen lieben, dann gerät ihnen einfach alles zu ihrem Glück, denn die Liebe bewegt sich aufeinander zu und überwindet jede, jede Hürde.
Wer einem anderen sagt, er liebe ihn und dann, nach der Heirat feststellt, dass der Orgasmus beim Wichsen besser war als mit dem Partner zusammen und er sich darüber grämt, der soll zurecht in dieser Hölle der Enttäuschung schmoren, denn er weis nicht im Geringsten was Liebe ist, er weis eben nicht, wie er Probleme durch die Liebe mit Leichtigkeit überwindet.

Was soll das denn überhaupt heißen, es klappt im Bett nicht? Was soll denn da klappen? Es geht bei dieser Vorstellung nur darum, auf seine eigenen Kosten zu kommen; es geht hier nur um den phantastischen Orgasmus, also nur um das eigene Verlangen.
Wenn ein Mann eine Frau liebt und sei sie nun einmal Gefühlsarm, wie er in der Hochzeitsnacht feststellt, dann soll er zum Teufel gehen, wenn er sie dann nicht mehr liebt. Er müsse da gar nicht mehr hingehen, denn dort ist er dann bereits immer schon gewesen.
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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon Wiligut » So 9. Mär 2003, 14:30

Dachte ichs mir doch dass ihr zu dämlich seid das zu begreifen.
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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon hammer » So 9. Mär 2003, 15:22

@wiligut: ich finde es vollkommen daneben in einer offenen diskussion andere teilnehmer als dämlich zu bezeichnen, möglicherweise bist du es ja, der an der ganzen story irgendetwas nicht kapiert. möchte dich nicht persönlich angreifen, aber dieser ton ist absolut ineffizient in einer diskussion und trägt nicht gerade zu einem guten klima bei. aber nun zu einer aussage:
du sagst, es lohnt sich nicht, auf eine einzige partnerin zu warten und dir dein intimstes aufzusparen. du begründest dies indem du sagst man müsse doch erfahrungen sammeln um später möglichst gut im bett zu sein. für mich zeigt dies einzig, dass du einen extremen druck auf dir hast und ich kann dir eins sagen, ich kenne niemanden der sagt, ich suche mir denjenigen oder diejenige partner/in aus, die schon mit vielen menschen geschlafen hat und somit eben, erfahren ist in diesen dingen. es ist eine riesen lüge des teufels, dass du nicht bis zur ehe warten darfst, weil du es sonst nicht bringst.
welcher mann, welche frau wünscht sich nicht einen partner der "rein" ist, der noch mit niemandem geschlafen hat, der sich in diesem bereich alles für den einen partner/in aufgespart hat?
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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon Wiligut » So 9. Mär 2003, 15:27

Es lohnt sich aus dem Grunde nicht zu warten weil man dabei garantiert den Partner verpasst der am besten zu einem passt.

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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon kruemi » So 9. Mär 2003, 15:51

@wiligut
willst du es nicht begreifen, oder tust du wirklich nicht nur so?

Ich weiss ja nicht, wie du das siehst. Ist für dich "Erfahrung" sowas wichtiges? ECHT? Wieviel Erfahrung hast du denn? Waren die gut?
Gott hat uns die Sexualität geschenkt, ganz klar. Das ist ein grosses Geschenk. Etwas SEHR Wertvolles und Tiefgehendes.
Ich teile etwas so Wertvolles und Intimes wie die Sexualität nicht mit jedem oder jeder, sondern mit jemandem, bei dem ich sicher sein kann, dass es in guten Händen ist. D.h. nicht missbraucht oder entwertet wird. Diese Sicherheit kann nur eine stabile Beziehung geben.
Die Reihenfolge ist demnach glasklar. ZUERST muss die gute Beziehung da sein, was für mich im mindesten bedeutet, dass man weiss, dass man heiraten will, DANN kommt der Sex.
Alles andere kommt nicht gut. Beispiele dafür gibt es genug, aber man kann ja auch die Augen einfach davor verschliessen, und darauf bestehen, dass Erfahrung wichtig ist, auch wenn einem die Beobachtung, genauso wie der Erfahrung anderer das Gegenteil beweisen müsste.

Wenn man von Erfahrung redet, dann sollte man wenigstens auch konsequent sein!
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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon Ainu Elfe » So 9. Mär 2003, 15:52

hallo hammer,

das Wort "rein" finde ich fehl am Platz. Man ist nicht unrein, wenn man nicht nur mit einer Person geschlafen hat, ausserdem hat dieses Wort in diesem Kontext eine derart negative Konnotation, dass ich es nicht gebrauchen würde.
Nicht miteinander schlafen vor der Ehe ist nichts körperliche, sondern etwas gedankliches/geistiges, ein gesellschaftliches, ideeles Produkt. Dem Körper ist es egal, mit wievielen Menschen er schläft, er trägt keinen Schaden davon (es sei denn, man liest sich eine Syphillis oder schlimmer Aids auf).

grüsse Ainu
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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon kruemi » So 9. Mär 2003, 16:05

Das mag für Männer durchaus gelten. Bei Frauen ist das schon etwas anders.
Aber du hast in dem Sinne recht, als dass sexualität sich zum grossten Teil im Kopf abspielt, und so auch der "Schaden" von vorehelichem Sex im geistgen bzw. geistlichen bereich.
Das heisst noch lange nicht, dass dieser dadurch weniger gravierend ist! Nur medizinisch halt nicht so leicht nachweisbar!
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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon Ainu Elfe » Mo 10. Mär 2003, 14:24

Kruemi, Tigerente:

genau mit solchen Statements wurde die Unterdrückung der Frau durch Männer und Frauen gerechtfertigt. Es reicht. Wir sollten endlich aufhören, die "Ehre" der Frauen an ihrer Sexualität festzumachen.
Die Frau ist biologisch anders als der Mann, aber sonst nicht, sie wird nur als anders konnotiert von der Gesellschaft, das nennt man dann Gender. Für Männer und Frauen gilt Sexuell genau das selbe, es sollte nicht von der Frau erwartet werden, dass sie als Jungfrau in eine Ehe geht, während der Mann sich durch die Welt **** kann. So nicht! Und ich als Frau lasse mir das auch nicht gefallen, viel zu lange schon haben Frauen durch christliche Sexualmoral gelitten, nur weil Männer irgendwelche abstrusen Ideen von Reinheit entwickelten.
Da kommt einem schon der Gedanke, dass der einzige Grund für keinen Geschlechtsverkehr ausserhalb und vor der Ehe, war derjenige, dass der Mann sicherstellen konnte, dass die Kinder, die die Frau gebar, auch von ihm waren. (oder er versuchte es sicherzustellen). Glücklicherweise/oder auch nicht gibts heute ja Vaterschaftstests.
Ich bin ja keine Superfrauenrechtlerin, aber hallo, wir haben das Jahr 2003 nicht 203, und Männer und Frauen sollten in allen Punkten gleich behandelt werden.

grüsse Ainu
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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon Shadow » Mo 10. Mär 2003, 14:31

Ainu: Na gut, dann ab in die Armee ;).


tigerente: Ich trinke sehr oft aus der gleichen Cola Flasche wie mehrere von meinen Kumpels. Es hat mir bisher nicht geschadet, geschmeckt hat´s immer und eklig sah´s auch nicht aus. Dein Vergleich hinkt also :).
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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon Ainu Elfe » Mo 10. Mär 2003, 14:45

Original von Shadow
Ainu: Na gut, dann ab in die Armee ;).

*lol* da könnt man eh drüber diskutieren ob man sowas noch braucht ;)

grüessli Ainu OT
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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon Shadow » Mo 10. Mär 2003, 14:47

Ainu: Deshalb war ich ja auch nur zwei Wochen da ;).
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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon kruemi » Mo 10. Mär 2003, 14:57

hallo ainu

oh da fühlt sich wohl jemand auf die zehen getreten...

ich will dir nur sagen, dass männer und frauen tatsächlich unterschiedlich sind. und dass , wenn wir nach den grundsätzen der bibel leben, diese unterschiede genauso sichtbar sind, aber statt ein nachteil nur zum vorteil für uns menschen sind.

ja ainu...wir sind gleichwertig...aber nicht gleichartig.das ist ein grosser unterschied. wo habe ich denn geschrieben, dass die sache mit der reinheit nur für die frauen gilt? das gilt für die männer genauso.

und denke jetzt bitte nicht, dass ich frauenfeindlich oder gar sexfeindlich bin: im gegenteil!

aber: ich bin gott sehr sehr dankbar dafür, dass ich rein in die ehe ( mit tigerente...) gehen konnte. ich vermisse nichts, im gegenteil. glaubst du, dass christen weniger sex oder minderwertigen sex haben :-0...oder WO ist dein problem?


ich glaube, ja, ich bin davon überzeugt, dass man die wahre sexualität nur im rahmen der ehe geniessen und erleben kann. dass, was du erlebst, mag für dich schön sein.ich streite das nicht ab. ich bin aber davon überzeugt, dass das, was ich mit meiner frau erlebe, noch 1000 mal schöner ist.
weisst du wieso?

nimm mal einen fallschirm. wow cool,,wollte ich schon immer mal ausprobieren. du springst jeden tag von kirchturm mit deinem fallschirm und findest es toll!
unddas ist auch gut so.
aber...der fallschirm ist dazu da, im richtigen ort eingesetzt zu werden. spring einmal aus dem heli....und du weisst, dass das, was du vorher als so toll beschrieben hast, nix ist gegen den sprung aus der *richtigen* höhe!

ja, der vergleich hinkt. denn wenn du jahrelang den kirchturmsprung gemacht hast, kannst du anschliessend noch immer auf den helisprung umsteigen.
mit dem sex ist das etwas anders...

warten lohnt sich !



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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon Taube » Mo 10. Mär 2003, 15:35

@ kruemi

Ja, kruemi, schon etwas eigenartige Vergleiche: Fallschirmspringen vom Kirchturm mit der Sexualität in Verbindung zu bringen. Wenn solche Vergleiche hinhalten müssen, um sexualfeindliches, christliches "Warten bis zur Ehe" zu begründen, dann muss wirklich mal die Sexualmoral der Kirchen und Gemeinden hinterfragt werden.

Wir können dem HERRN danken, dass er im Hohelied der Liebe ein Beispiel zeigt, wie junge Leute, die nicht mal verheiratet sind, Sinnlichkeit, Erotik und Sexualität erfahren, nämlich in Liebe, wo Körper und Geist zusammen gehören.


@ ainu

Ainu, du hast recht, in mutterorientierten Gesellschaften war die Frage der Sexualität und Nachkommenschaft einfacher gestaltet, da die Mutter meist wusste, von wem das Kind ist. Erst in patriarchalen Gesellschaften musste der Mann die Frauen unter Kontrolle bringen, damit er sicher sein konnte, dass die Kinder von ihm sind.


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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon Ainu Elfe » Mo 10. Mär 2003, 17:57

hallo kruemi


oh da fühlt sich wohl jemand auf die zehen getreten...

ich hab einfach dieses ewige Machogetue von gewissen Männern und das Tun von Frauen, die sie auch noch unterstützen, satt.

ich will dir nur sagen, dass männer und frauen tatsächlich unterschiedlich sind. und dass , wenn wir nach den grundsätzen der bibel leben, diese unterschiede genauso sichtbar sind, aber statt ein nachteil nur zum vorteil für uns menschen sind.

Vorteil mehrheitlich für denjenigen Teil, der die Machtposition inne hatte - sprich Vorteile für den Mann. Schau Dir die Geschichte an.

ja ainu...wir sind gleichwertig...aber nicht gleichartig.das ist ein grosser unterschied. wo habe ich denn geschrieben, dass die sache mit der reinheit nur für die frauen gilt? das gilt für die männer genauso.

Als Antwort auf mein Vorletztes Post hast Du geschrieben, dass "es für den Mann gelte, für die Frau aber doch etwas anders sei". Gleichwertig, gleichartig...blabla...der Unterschied, abgesehen vom biologischen, liegt genau da, wo wir ihn sehen wollen.

aber: ich bin gott sehr sehr dankbar dafür, dass ich rein in die ehe ( mit tigerente...) gehen konnte. ich vermisse nichts, im gegenteil. glaubst du, dass christen weniger sex oder minderwertigen sex haben :-0...oder WO ist dein problem?

Ich finde es ja schön, wenn es für Dich und Tigerente so gestimmt hat, aber ich habe Probleme damit, wenn jemand annimmt, das könnte für alle Menschen so stimmen. UND ich habe Probleme damit, dass gewisse Menschen das Gefühl haben, dass weibliche "Ehre" über ihre Sexualität und ihren Umgang damit definiert wird.
Niemals aber habe ich behauptet, Christen hätten weniger oder minderwertigen Sex.

ich glaube, ja, ich bin davon überzeugt, dass man die wahre sexualität nur im rahmen der ehe geniessen und erleben kann. dass, was du erlebst, mag für dich schön sein.ich streite das nicht ab. ich bin aber davon überzeugt, dass das, was ich mit meiner frau erlebe, noch 1000 mal schöner ist.
weisst du wieso?
...
ja, der vergleich hinkt. denn wenn du jahrelang den kirchturmsprung gemacht hast, kannst du anschliessend noch immer auf den helisprung umsteigen.
mit dem sex ist das etwas anders...

Der Vergleich hinkt ziemlich. Man stellt sich doch auf jeden Partner neu ein, jeder Partner ist was anderes. Nicht dass ich hier wild in der Gegend rumschlafe, aber jede sexuelle Erfahrung mit einem Partner war was anderes, sogar das Küssen war bei jedem anders

grüsse Ainu



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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon Matia » Mo 10. Mär 2003, 18:26

Ich würde mich hier zu einem "gerade das Küssen war anderst" hinreissen lassen.

Eure Familie (also Tigerente und ihr Mann) kommt einfach nicht von der abstrusen Idee weg, zu wissen was in anderen Sexualleben abgeht.

Oder wie könnt ihr euch sonst zu der Frechheit hinreissen lassen, zu sagen euer Sexualleben sei 1000mal schöner?

Mich als Christ bringt sowas auf die Palme!!!
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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon FLU » Di 11. Mär 2003, 11:39

Hey zämä
Widr mau ä altbekannti Disskussion. Eigäntläch hani mi eigeti Meinig zu däm Thema. Für mi gits kei Sex vor dr Ehe. Aber was mi hie mau wunder nimmt. Dir redet immer vo d Bibu sägi klar mä söu ke Sex vor dr Ehe ha. Igendwie dünkt mi das no spezieu, wüu i ha ehrlächgseit no nie ä Bibusteu gfunge wo das steit...chöit dir mir so öppis biete?

Grüässli vor Flu
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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon hammer » Di 11. Mär 2003, 12:22

hier ein zitat aus den festigungsunterlagen meiner church, hoffe es klärt ein paar fragen:

A. Warte mit Sex bis zur Ehe

Es ist Gottes Plan für deine Sexualität, dass du mit Sex bis zur Ehe wartest. Dies ist
ohne Zweifel eine grosse Herausforderung, vielleicht sogar unvorstellbar für dich.
Doch es heisst als 7. Gebot in der Bibel:
«Du sollst nicht die Ehe brechen!» (2. Mose 20, 14)
Entgegen weitläufiger Meinung bedeutet dieses Gebot nicht nur, dass du nicht mit
einem verheirateten Mann oder einer verheirateten Frau schlafen darfst. Viele
Bibelübersetzungen sind ungenau. Denn in der ursprünglichen Sprache der Bibel,
dem Hebräischen, steht anstelle von Ehebruch «naàp». Dies bedeutet, dass du
keinen Sex ausserhalb eines vollzogenen Ehebundes haben sollst.
In der heutigen Zeit gilt es als normal, bereits vor der Hochzeit, wenn man überhaupt
heiratet, miteinander zu schlafen und zusammenzuziehen. Doch bei Gott gibt es eine
andere Reihenfolge. Er möchte, dass sich ein Paar zuerst vor ihm ein Ja gibt, dann vor
dem Staat und erst als Letztes zusammenzieht und miteinander schläft. Manche
Leute, auch einige Christen, halten die Bibel im Bereich der Sexualität für veraltet
und halten sich nicht mehr an Gottes Weisung.
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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon Taube » Di 11. Mär 2003, 13:35

Hallo hammer

Viele Bibelübersetzungen sind ungenau. Denn in der ursprünglichen Sprache der Bibel, dem Hebräischen, steht ....
Das sind auch wieder so schöne theologische Redesarten, die immer wieder gehört werden, aber doch meist nichts beweisen. Vielmehr ist es doch eher so, dass einfach verschiedene Verständnisweisen existieren, und deshalb auch verschiedene Auslegungen. Auch nur rudimentäres Wissen über die Probleme des Sprachverständnisses und der Übersetzungsproblematiken würden dies aufzeigen.

Wäre es nicht ehrlicher zu sagen, wir verstehen und übersetzen diese Stelle so oder so, können aber andere richtige Lesarten nicht ausschliessen?

So ist die Frage von FLU, meiner Meinung nach, noch nicht beantwortet. Es wird nur eine neue Behauptung aufgestellt.

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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon Pumi » Di 11. Mär 2003, 13:48

Original von hammer
Viele Bibelübersetzungen sind ungenau. Denn in der ursprünglichen Sprache der Bibel, dem Hebräischen,...
In der ursprünglichen Sprache der Bibel (und in allen Übersetzungen) steht auch, dass Abraham und auch Jakob Sex mit mehreren Frauen hatten. Abraham mit einer Magd, weil Sarai keine Kinder bekommen konnte und Jakob mit Lea und Rahel, weil er bei der ersten Heirat über´s Ohr gehauen wurde.

Nur zwei Beispiele die mir spontan eingefallen sind (war zu faul um mehr Beispiele zu suchen...)

Was nun?
Gott hat uns tüchtig gemacht zu Dienern des neuen Bundes,
nicht des Buchstabens, sondern des Geistes.
Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig
2.Korinther 3,6
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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon Ainu Elfe » Di 11. Mär 2003, 16:08

hammer, Du sagst es ja schon selbst: Festigungsunterlagen. Das bedeutet, dass es die Auslegungen Deiner Kirche sind, eine andere Kirche legt diese Passage wahrscheinlich wieder anders aus. Ich kann mich meinen Vorgängern nur anschliessen. Letztendlich ist alles Interpretationssache.
Ausserdem finde ich die Begründung der Ablehnung des ausserehelichen Sexes darin zu suchen, dass man seinen Partner ja auch sonst betrügen würde, ziemlichen blödsinn. Eine Ehe brechen kann man erst, wenn sie existiert, was vorher läuft, hat nichts mit der zukünftigen Ehe zu tun.

grüsse Ainu
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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon hammer » Di 11. Mär 2003, 17:12

ich habe nur zitiert, ganz einfach. mag sein dass dies einige von euch nicht anspricht, aber für mich ist es ziemlich klar.
schade finde ich nur, dass niemand etwas weiteres konstruktives hinzufügen konnte, denn ausser kritik sehe ich da nicht viel?!?
btw. sollten einige meinen beitrag nochmals genau durchlesen...
ps: ainu, festigungsunterlagen sind für menschen gedacht, die noch nicht lange an christus glauben. diese unterlagen verfolgen den zweck, sie in ihrem fundament weiter zu stärken und dabei werden versch. fragestellungen die einem "baby-christen" begegnen aufgegriffen.
diese unterlagen haben aber wohl kaum nur mit den "interpretationen meiner kirche" zu tun, da alles auf der bibel basiert, punkt.
wir könnten jetzt hier stundenlang fachsimpeln über interpretationen usw. aber das bringt es hier in diesem fall wohl nicht.
ich sage einfach, handelt nach 1. Thess 5,21, in dem ihr alles prüft und das gute behaltet, nicht mehr und nicht weniger.
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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon FLU » Do 13. Mär 2003, 18:00

Hey Hammer u aui andere

Ha übrigens die Predigt denn ou ghört wo du di ganzi Zit drvo schwärmsch. (Villech kenne mir üs sogar ???) Isch würkläch ä gueti Predigt gsi und i bi eigäntläch würkläch ganz dere Meinig. I bi sicher das Sex viu schöner isch weme cha warte bis zur Ehe. I weiss dases öppis bringt z warte u dases nid für nüt isch. Was mi nume chlei stört a dere Sach isch das aui Lüt immer meine das sig ä extrem chrischlächi Meinig u i nächär immer mues Antworte das ig ehrlächgseit nid cha behoupte das die Meinig vo mir, drus entspringt wüu i das ir Bibu ha gläsä. Logisch isches mini Church gsi womi überhoupt uf die Idee het bracht drüber ds nachedänkä u so. Aber äs isch ou mini Church gsi u di allgemeini chrischlächi Meinig gsi, wo mir so fasch chlei äs schlächts Gwüsse het igred, das ig as Chrischt ja ke Sex vor dr Ehe söu ha. U das isch das wo mi stört. I weiss eifach nid öb das schlächtä Gwüsse nume igred isch, oder öb das würkläch biblisch stimmt...!!!???!!!
Villech het mer ja no öpper si Sänf drzue?

Liebs Grüässli vor Flu
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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon Ainu Elfe » Do 13. Mär 2003, 22:26

Hoi Flu,

da komm ich jetzt ned ganz mit, wie hast das gemeint? Ob Dein schlechtes Gewissen eingeredet oder biblisch ist? Von wem sollte es eingeredet sein, von der Bibel, von Deiner Kirche, von Dir selbst?

grüsse Ainu
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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon hammer » Do 13. Mär 2003, 23:07

hoi flu,

es freut mich, dass es auch hier menschen gibt, die ab und zu mal einem link folgen :) ist schon möglich, dass wir uns kennen, wobei ich eher im icf zürich bin. kannst mir sonst mal pn.

nun aber noch zu was anderem. mir ist heute wieder einmal extrem bewusst geworden, wie wir menschen zum teil völlig andere ansichten haben als ein liebender gott. und oft haben wir menschen das gefühl, dass es da überall nur regeln gibt (kein sex vor der ehe...), aber warum sagt uns gott das? weil er das beste will, er will das beste für dich und mich, ob wir das jetzt verstehen oder nicht. und das ist liebe. liebe uns gegenüber und liebe von uns, ihm gegenüber.
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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon charlie b » Fr 14. Mär 2003, 08:39

Hallo zusammen,

ich wollte mal fragen wo und wie das in der Bibel steht, ich frage nur da die meinungen darüber so auseinandergehen.
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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon Taube » Fr 14. Mär 2003, 09:19

Hallo hammer


mir ist heute wieder einmal extrem bewusst geworden, wie wir menschen zum teil völlig andere ansichten haben als ein liebender gott.
Entspricht jetzt Deine Meinung oder die Meinung der andern eher der Ansicht Gottes?

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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon Scardanelli » Fr 14. Mär 2003, 09:28

Hi Taube,
ein Geheimnis des Glaubens liegt darin, dass der jeweilige Glaube für sich stets in Anspruch nimmt, mit dem Denken Gottes überein zu stimmen.
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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon hammer » Fr 14. Mär 2003, 13:53

lieber charlie b: blättere einfach mal eine seite zurück und du wirst sicher fündig ;)

liebe taube: wenn du meine beiträge, vorallem den auf der letzten seite liest, wird dir vermutlich klar werden, was gottes aussagen über dieses thema sind und nur das zählt.
es ist doch im grunde so egal was unsere persönliche meinung oder einstellung zu diesem thema ist, tatsache ist einfach, dass wir uns einmal alle selber verantworten müssen und dann kann niemand mehr mit ausreden kommen, ja das war jetzt halt meine meinung oder es ist ja eh nicht so schlimm. falsch. gott will, dass wir heilig leben, auch im bereich der sexualität. und wenn du mich fragst, für mich macht diese "oberreligiöse, theologische regel" (wie es einige wahrscheinlich bezeichnen würden ;)) auch sinn, weil ich weiss, dass gott nur mein bestes will.

lieber scardanelli: für dich hätte ich ein prima buch. wenn du zeit hast, lies doch mal "glaube im kreuzverhör" von lee strobel. ein super buch, welches ich dir nur empfehlen kann :)
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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon FLU » Fr 14. Mär 2003, 18:36

Hey ihr da alle

Naja ist ja schon fast chaotisch, diese Diskussion.
Hey Hammer. Wie gesagt habe ich meine eigene Meinung über dieses Thema und ich bin mir auch ganz sicher, dass es sich lohnt mit Sex zu warten. Ich bin der Meinung, dass Gott für mich das Beste will und dass er mich liebt. Aber meine eigentliche Frage geht nicht die Meinung an ob nun Sex vor der Ehe gut oder schlecht ist für mich. Meine erste Frage war ja ob das irgendwo in der Bibel steht. Darauf gab es ja keine Antworten und ich glaube es steht wirklich nirgends in der Bibel. Es iritiert mich einfach, dass die meistens christlichen Kirchen eine so knallharte Regel haben "kein Sex vor der Ehe"! Von wo nehmen sie sich das Recht diese Regel zu verallgemeinern? Logisch für mich muss ich sagen, ich habe mir meine Regel, was Sex anbelangt gemacht und ich weiss, dass dies auch Gottes Regel für MICH ist um MICH zu schützen. Es irritiert mich einfach, dass nichts darüber in der Bibel steht...das ist alles.

Und für die, die das mit dem schlechten Gewissen nicht verstanden haben. Also ein schlechtes Gewissen kommt meistens davon, wenn ich gegen eine Regel verstosst habe. Mir ging es nur darum zu hinterfragen, wer die Regel aufgestellt hat, dass Sex vor der Ehe schlecht ist. Denn ein schlechtes Gewissen muss nicht unbedingt immer sein, weil man gegen Gottes Willen verstossen hat, denke ich. Wenn du zum Beispiel eine Person hast, die dir immer wieder einredet, dass das was du tust schlecht ist, dann glaubst du dies mit der Zeit und bekommst ein schlechtes Gewissen wenn du dies tust, obwohl die ganze Sache vielleicht gar nicht so schlecht war. Deshalb habe ich mich gefragt, von wo nun das schlechte Gewissen wegen "kein Sex vor der Ehe" kommt....!!

Be blessed. Flu
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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon Pumi » Fr 14. Mär 2003, 19:20

Original von hammer
liebe taube: wenn du meine beiträge , vorallem den auf der letzten seite liest, wird dir vermutlich klar werden, was gottes aussagen über dieses thema sind und nur das zählt.
Wow, ich bin sprachlos!
So muss sich Mose im Angesicht des brennenden Busches gefühlt haben. Werfe mich vor dir auf den Boden.

Wenn du das oben geschriebene doch anders gemeint haben solltest (wovon ich ausgehe ;) ) dann bitte ich dich um eine kurze Erklärung, wie nachfolgende Bibelstelle im Rahmen dessen zu bewerten ist, was du als Aussagen Gottes zu diesem Thema bezeichnest.

Kolosser 2,20-23
20 Was laßt ihr euch dann Satzungen auferlegen, als lebtet ihr noch in der Welt: 21 Du sollst das nicht anfassen, du sollst das nicht kosten, du sollst das nicht anrühren? 22 Das alles soll doch verbraucht und verzehrt werden. Es sind Gebote und Lehren von Menschen, 23 die zwar einen Schein von Weisheit haben durch selbsterwählte Frömmigkeit und Demut und dadurch, daß sie den Leib nicht schonen; sie sind aber nichts wert und befriedigen nur das Fleisch.
Gott hat uns tüchtig gemacht zu Dienern des neuen Bundes,
nicht des Buchstabens, sondern des Geistes.
Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig
2.Korinther 3,6
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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon hammer » Sa 15. Mär 2003, 00:59

lieber pumi, schau, was ich in meinen beiträgen geschrieben habe ist nicht irgend eine eigenkreation, da nicht ich die bibel geschrieben habe. lies meinen beitrag mit dem zitat und du wirst feststellen, dass das was dort geschrieben steht aus der bibel ist. und wie ich bereits erklärt habe, es ist doch so egal, was ich denke, wichtig ist, was gott darüber sagt und das habe ich versucht euch verständlich darzulegen.

aber ich erkläre das ganze gerne (auch für alle) noch einmal :)

punkt eins: gott ist liebe und diese liebe will er mit dir teilen. gott liebt dich, er machte nicht auf ego und baute sich eine welt zusammen ohne menschen, nein, er machte dich und mich, ob du das jetzt glaubst oder nicht.

punkt zwei: gott will in einer liebesbeziehung mit dir leben. er will immer bei dir sein und immer an deiner ersten stelle sein.

nun, gott ist ein heiliger gott. es ist unmöglich, dass du in sünde lebst und gleichzeitig mit ihm eine liebesbeziehung hast. und desshalb will gott, dass wir heilig leben in jedem bereich unseres lebens.

nur was heisst, heilig leben? heilig leben bedeutet, dass du dass tust, was jesus auch tun würde (wwjd), ganz einfach.
für mich ist so klar, dass dies auch beinhaltet: keinen sex vor der ehe.

ich möchte auch gar nicht weiter auf deine textstelle eingehen, nicht aus ignoranz, sondern weil meine meinung egal ist. meine persönliche meinung bestimmt später einmal nicht ob du in der hölle schmorst oder nicht. es ist gott der dir sagt, was du tun sollst und was nicht und dies sagt er dir ganz klar durch sein wort und damit du nicht gleich alles vergisst schickt er dir sogar noch den heiligen geist. er sagt dies auch nicht, weil er dich schikanieren will, nein, sondern weil er dich unendlich liebt und nur das aller aller aller beste für dich will. gott will nicht, das du getrennt von ihm bist, es ist gottes grösster wunsch für immer mit dir zu sein.
gott weiss was gut für dich ist, denn er hat dich ja gemacht. versteh doch, gott will nur dein bestes.

und wenn dieses wort "naàp" jetzt halt nicht nur für ehebruch sondern auch für keinen sex ausserhalb eines vollzogenen ehebundes steht, dann akzeptiere ich dass und ich sage, ok gott, ich vertraue dir weil du weisst was gut für mich ist und ich befolge dies auch wenn ich es vielleicht nicht verstehe, weil ich dich liebe. punkt.

mehr gibt es für mich auch gar nicht zu diskutieren. warum? weil es später einmal nicht zählen wird, wenn du vor gott stehst und ihm sagen kannst, ja ich hatte ja damals im forum eh die besseren argumente gegen diese "kirchenmeinung" und überhaupt. es wird egal sein, es wird nur zählen, ob du gottes wille getan hast oder nicht.
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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon Joggeli » Sa 15. Mär 2003, 07:48

Im Kolosser ruft Paulus sicher nicht zur "unbegrenzten "Freiheit" in allen Dingen auf.

Wovon er genau spricht, sagt er in den vorhergehenden Versen:


Kolosser 2, 16ff
16 Darum ist es auch unsinnig, daß ihr euch Vorschriften machen laßt über eure Eß- und Trinkgewohnheiten oder bestimmte Feiertage, religiöse Feste und was man am Sabbat tun darf oder nicht.
17 Das alles sind nur schwache Abbilder, ein Schatten von dem, was in Christus Wirklichkeit geworden ist.
18 Laßt euch deshalb durch niemanden von euerm Ziel abbringen. Schon gar nicht von solchen Leuten, die sich in falsch verstandener Demut gefallen, zu Engeln beten und sich dabei stolz auf ihre Visionen berufen. Diese Menschen haben nicht den geringsten Grund, sich derart aufzuspielen.
19 Sie halten sich nicht mehr an Christus, der doch das Haupt der Gemeinde ist. Denn nur von ihm her kann die Gemeinde als sein Leib zusammengehalten werden und so wachsen und gedeihen, wie Gott es will.
20 Wenn ihr euch nun als Christen vom Wesen dieser Welt und ihren Mächten losgesagt habt, weshalb unterwerft ihr euch dann von neuem ihren Forderungen und lebt so, als wäre diese Welt für euch maßgebend?
21 Weshalb laßt ihr euch vorschreiben: "Du darfst dieses nicht anfassen, jenes nicht essen und ganz bestimmte Dinge
nicht berühren"?
22 Diese Gebote sind doch nichts anderes als von Menschen erdachte Verhaltensregeln.


Weiter im Text, sagt uns Paulus noch etwas klarer, wie wir leben sollen:

Kolosser 3
01 Wenn ihr nun mit Christus zu einem neuen Leben auferstanden seid, dann richtet euer ganzes Leben nach ihm aus. Seht dahin, wo Christus ist, auf dem Ehrenplatz an Gottes Seite.
02 Richtet eure Gedanken auf Gottes kommendes Reich und nicht auf das, was diese Welt zu bieten hat.
03 Denn für diese Welt seid ihr gestorben, aber Gott hat euch
mit Christus bereits ewiges Leben geschenkt, auch wenn das jetzt noch verborgen ist.
04 Doch wenn Christus, unser Leben, erscheinen wird, dann wird in Herrlichkeit sichtbar werden, daß ihr mit ihm lebt.
05 Also trennt euch ganz entschieden von allen selbstsüchtigen Wünschen, wie sie für diese Welt kennzeichnend sind! Trennt euch von Sittenlosigkeit und Unmoral, von Leidenschaften und Lastern, aber auch von der Habgier, die den Besitz für das Wichtigste im Leben hält und ihn zu ihrem Gott macht!
06 Wer diese Dinge in seinem Leben duldet, wird Gottes gerechten Zorn zu spüren bekommen.
07 Auch ihr habt früher so gelebt.
08 Doch das ist jetzt vorbei.


Was jetzt?
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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon Zio » Sa 15. Mär 2003, 15:52

Bei diesem Zitat wird mir beinahe schlecht.
Gottes Zorn soll ruhig kommen. Das nennt man Glaube durch Angst.


Ideologien haben dich infiziert,
siehst nur noch eine Sicht der Dinge
Hältst deinen Kopf bis zum senilen Ende
in der enger werdenden Schlinge.
Warum lebst du?


Die apokalyptischen Reiter
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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon Joggeli » Sa 15. Mär 2003, 17:26

Zio

Manchmal braucht Gott harte Worte, gleich wie ein Vater auch mal sehr streng sein muss mit seinen Kindern. Wir können ja beruhigt sein, die Vergebung ist uns sicher, weil Gott seinen Sohn als Mittler auf die Welt gesandt hat.

Aber Gott hat den Heiland nicht geschickt, dass wir gewissenlos weitersündigen, obwohl wir es besser wüssten. Sünden trennen uns von Gott, und wir haben immer wieder Vergebung nötig, ob die begangenen "Untaten" in unseren Augen nun gross oder klein sind - dies spielt schlussendlich keine Rolle.

Gott liebt uns, und er vergibt uns viele viele Male, immer wieder, aber kannst du dir nicht vorstellen, dass er dafür auch einen gewissen Respekt von uns Menschen erwartet?

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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon Wolfi » Fr 21. Mär 2003, 07:55

@Joggeli
Manchmal braucht Gott harte Worte, gleich wie ein Vater auch mal sehr streng sein muss mit seinen Kindern.

Hoffen wir, dass die Väter immer genau wissen, wann sie streng zu sein haben ;)

Wir können ja beruhigt sein, die Vergebung ist uns sicher, weil Gott seinen Sohn als Mittler auf die Welt gesandt hat.

Mann, Ihr Christen habt´s schon gut! Ihr könnt immer wieder "schwach" werden und die Vergebung wird Euch immer gewiss sein; ich werde schon ein wenig neidisch... :D

Aber Gott hat den Heiland nicht geschickt, dass wir gewissenlos weitersündigen, obwohl wir es besser wüssten.

Ja, wie denn nun?!? Dann sündigen wir halt gewissenvoll, wenn´s gewissenlos schon nicht mehr gehen soll...

Sünden trennen uns von Gott, und wir haben immer wieder Vergebung nötig, ob die begangenen "Untaten" in unseren Augen nun gross oder klein sind - dies spielt schlussendlich keine Rolle.

Also ob Du nun Jemanden anlügst, Sex vor der Ehe hast oder einen Kontrahenden um die Ecke bringst, ist also alles einerlei... Sünde ist Sünde... Bush ist wohl auch dieser Meinung und dachte sich nun halt mal wenn schon sündigen, dann gleich richtig happig. Es kommt ja im Endeffekt auf´s gleiche heraus und als Christ wird ja auch ihm alles vergeben werden... :roll:
Gott liebt uns, und er vergibt uns viele viele Male, immer wieder, aber kannst du dir nicht vorstellen, dass er dafür auch einen gewissen Respekt von uns Menschen erwartet?

Was für einen Respekt denn?- Respekt wäre doch, Sünden nicht mehr zu begehen! Dieses Bedürfnis erscheint mir aber bei Christen nur begrenzt vorhanden zu sein (was ja bei der "Sündenvergebung" auch kein Wunder ist...).
Aber von wegen "Warten bis zur Ehe": Dieses Gesetz geht zurück auf eine Zeit, wo von "Aufklärung" noch nicht die Rede war. Solche Gesetze hatten die Aufgabe, soziale Leitplanken für die damalige Gesellschaft zu bilden und waren bestimmt angebracht für jene Zeit! Im Hier und Heute jedoch noch damit die Keule schwingen zu wollen, deutet für mich darauf hin, dass solche Personen den Schritt in die Neuzeit (ins Heute) mit allen Mitteln zu verweigern versuchen... Leichtfertiger Umgang mit der Sexualität kann tiefe Wunden und Verletzungen von Menschen bewirken. Allein schon deshalb ist es ratsam, sich ernsthaft zu überlegen, wann, wie und mit wem man sich darauf einlassen möchte. Zudem kann die Tiefe gelebter Sexualität sich ja auch noch unterscheiden. Es kann durchaus mal (gerade jetzt wo´s wieder wärmer wird) um die Befriedigung der eigenen Lust gehen; es kann aber auch darum gehen, sich mit allem einem anderen Menschen hinzugeben, sich einer anderen Person voll zu öffnen und ihr zu dienen. Die Sexualität ist dann nicht nur vom eigenen Triebverhalten gesteuert, sondern es kommen dann menschliche Eigenschaften wie Demut, Respekt, Liebe mit zum Tragen, welche die Sexualität dann zu etwas ganz anderem werden lassen... Warum es hierfür das Gefäss der Ehe zwingend brauchen soll, ist für mich in der heutigen Zeit wirklich nicht mehr nachvollziehbar...
Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
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