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Warten bis zur Ehe ...?

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Moderator: doro

Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon tolerante_atheistin » Fr 20. Mär 2009, 22:34

Ich persönlich finde dass es gar Sex vor der Ehe braucht... wer weiss, was nachher auf einem zukommt?

Selbstverständlich ist es was sehr intimes, und man kann zu schaden kommen, aber das kann man auch in der Ehe.
Jeder Mensch hat andere sexuelle Vorlieben, man muss es ausprobieren und mit dem Partner den Dialog suchen.
Mir würde sonst bangen, dass es im Bett einfach nicht funktioniert. Wirklich.

Sexualität ist bestimmt nicht alles in einer Beziehung, aber es ist nunmal ein grosser Bestandteil.
In einer Beziehung, wo man sich liebt und verantwortungsvoll miteinander umgeht, kann man doch Sex haben, why not?
Wunderbarer Sex schweisst noch mehr zusammen.

Auch One-Night-Stands, was jetzt gar nicht mein Fall ist, sind doch oke, sofern beide Parteien einverstanden sind, man verantwortungsvoll mit sich und seinem Partner/In umgeht, d.h.: Sich schützt.
Vielleicht ist es nicht ganz einfach sich das vorzustellen, wenn man selber noch keine sexuellen Erfahrungen sammeln konnte, denn diese sollte man bitte wirklich in einer Beziehung machen.

Seht es mal aus dem Standpunkt: Noch vor etwas mehr als 30 Jahren war es in der Schweiz absolut verboten und undenkbar, dass Frau und Mann vor der Ehe zusammenwohnen. Es war gar VERBOTEN. Auch nächtlicher Hausbesuch wurde bestraft.
Mit der Emanzipation wurden auch diese Gesetze aufgelockert, heute ist es normal, dass junge Paare, oder unverheiratete Paare zusammenwohnen.

Ich mache keinen Hehl daraus, was ich über Paare denken, die plötzlich zusammenziehen, wenn sie heiraten, aber noch nie miteinander gelebt haben?
Schaut euch nur mal WG's an, wie schnell es da schief gehen kann.

Vergleicht man jetzt die Situation mit sexuellem Kontakt:
Ich kann nachvollziehen, dass man früher den sexuellen Kontakt vor der Ehe unterbinden wollte.
Warum? Es gab keine Verhütung und man konnte auch kaum was gegen Geschlechtskrankheiten unternehmen. Ausserdem war es einfacher so, man musste nicht erstnoch die Menschen aufklären.

Weiterhin, wurde früher wesentlich jünger geheiratet.
Schaut euch nur mal die Hochzeitsdaten eurer Gross- und Urgrossmütter an, oft mit 17, 18. Das ist heute undenkbar.
Viele dieser Frauen konnten nicht frei entscheiden, was sie eigentlich möchten, wussten nichts über Sexualität und wurden einfach in etwas "hineingepresst", verheiratet und manche von ihnen haben erst viele viele Jahre später ihren ersten Orgasmus erlebt, geschweige denn ihre Sexualität offen ausgelebt.

Heute kann man Verhüten, sich schützen, Ausprobieren und Versuchen sich in seiner Sexualität zurechtzufinden.
Wer davon keinen Gebraucht macht, der tut mir leid. Wer bis 30 warten will? Der arbeitet für mich gegen Körper und Geist.
Und der Körper gehört eben auch zu uns. (Und Geist, weil Seuxalität im Kopf beginnt!)
Wieder früher heiraten?
Ich brauch nicht zu erwähnen, was ich über jung geschlossene Heirat denke...

Wo ich euch aber gerne Recht gebe ist punkto Vorfreude. Aber die kann sehr schnell verflogen sein ;)

Andererseits freue ich mich auch, jedesmal, wenn ich mit meinem Freund, den ich über alles liebe, intim werde. Und ich weiss warum und wieso, in jedem Aspekt einer Beziehung, wir zusammengehören. :)

Was mich noch interessieren würde, wäre: Wieso genau denkt ihr, dass Gott keinen Sex vor der Ehe duldet?
Ich hab diese 10 Seiten überflogen und einiges näher gelesen wurde aber nicht wirklich schlau daraus.... ich wurde strengkatholisch erzogen, kann mir also schon ein wenig denken warum und wieso, nur würde ich es gerne von Gläubigen selber hören, bevor ich mir da was irgendwas "ausmale".
(Dabei hab ich Mühe damit, wenn man sich "nur" auf die Bibel bezieht, da diese viele Interpretationsmöglichkeiten offen lässt, ihren geschichtlichen Hintergrund hat und auch ihre Übersetzungsfehler hat, wie jede ältere Schrift, weswegen man meiner Meinung nach, bei gewissen Interpretationen vorsichtig sein soll.)
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon blakki » Sa 21. Mär 2009, 12:21

Hallo tolerante_atheistin,

deine Gedanken zu diesem Thema sind sehr interessant, sie decken sich weitgehend mit meinen Überlegungen.

Die sexuelle Betätigung sehe ich als menschliches Grundbedürfniss, genauso wie Essen und Trinken, wobei diese Bedürfnisse bei jeden Menschen unterschiedlich ausgeprägt sind.

Solange der Sex einvernehmlich zwischen den Beteiligten geschieht und niemand dadurch verletzt wird, ist es eine höchstpersönliche Angelegenheit, die fremde Dritte nichts anzugehen hat.

Ich bin nicht bibelfest, vermute aber, dass zum Thema Sex vor der Ehe in der Bibel so gut wie keine Aussagen zu finden sind.

In den Korintherbriefen wird zwar davon gesprochen, dass man heiraten soll, um Unzucht zu vermeiden, das beziehe ich aber auf die damals herrschende Tempelprostiution.

Falls Gott nur annähernd das gleiche Interesse daran hätte, was seine Schäfchen so miteinander treiben, wie manche Gläubigen, wäre das Thema Sex vor der Ehe mit Sicherheit ein zentraler Bestandteil der Bibel geworden.

(Wobei das Thema Sex in der Ehe für manche lang verheirateten Paare mit Sicherheit wichtiger wäre :mrgreen: ).

Das Thema Sex vor der Ehe ist von Menschen gemacht, wie ich schon anderer Stelle geschrieben habe, beinhaltet die Kontrolle über den Sexualtrieb die Kontrolle über den ganzen Menschen.
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Shaka » So 22. Mär 2009, 07:50

ich verstehe nicht, warum niemand zusehen darf.
manchen gefällt der gedanke...

porno ist nicht böse, aber in der regel langweilig.
das porno in unsere gesellschaft solch eine bedeutung hat, liegt meiner meinung nach daran, dass man über sexualität nicht so offen reden kann, wie zb. über das wetter oder das essen.
die sexualität wird unterdrückt und bricht dann in unkontrollierbarer form aus.

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Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon bigbird » Mo 23. Mär 2009, 10:09

Debbie hat geschrieben:Was hautet der dervo met em Sex zwarde bes zur Ehe?
Lont sech das wörcklech?
Grüessli Debbie


In diesem Thread geht es darum, ob ein Paar, das sich liebt, bis zur Ehe mit Sex warten soll, ob sich das lohne. Es geht nicht um Prostitution und nicht um Ehebruch.

Also bitte zum Thema zurück - dankeschön :]

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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon praisegod » Di 16. Jun 2009, 20:13

also ich finde es total wichtig, dass man bis zur ehe wartet. Selbst in der Bibel steht das deswegen ist das für mic hschon Grund genug zu warten. Außerdem macht Sex vor der Ehe so viel kaputt. Wie viele Jugendliche sind ungewollt schwanger und können damit nicht umgehen und treiben ab. ich denke dass vielen einiges erspart bleiben würde, wenn sie bis zur Ehe warten würden.
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon onThePath » Di 16. Jun 2009, 20:34

Shaka hat geschrieben:ich verstehe nicht, warum niemand zusehen darf.
manchen gefällt der gedanke...

porno ist nicht böse, aber in der regel langweilig.
das porno in unsere gesellschaft solch eine bedeutung hat, liegt meiner meinung nach daran, dass man über sexualität nicht so offen reden kann, wie zb. über das wetter oder das essen.
die sexualität wird unterdrückt und bricht dann in unkontrollierbarer form aus.

shaka


Och, wird sie vielleicht immer noch unterdrückt ? Nicht dass ich wüßte. :lol:
Sexualität wird doch eher auf Teufel komm raus angeturned.

lg, oTp
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Shaka » Do 18. Jun 2009, 07:00

onThePath hat geschrieben:Och, wird sie vielleicht immer noch unterdrückt ? Nicht dass ich wüßte. :lol:
Sexualität wird doch eher auf Teufel komm raus angeturned.


geh mal heute in den supermarkt und leg 10 schachteln pariser aufs band ;)

ich weiss nicht wie du damit umgehst, aber viele leute haben ein problem mit sich selber, das ist vielleicht auch ein grund für die pornofizierung der gesellschaft.
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon blakki » Do 18. Jun 2009, 09:59

praisegod hat geschrieben:also ich finde es total wichtig, dass man bis zur ehe wartet. Selbst in der Bibel steht das deswegen ist das für mic hschon Grund genug zu warten. Außerdem macht Sex vor der Ehe so viel kaputt. Wie viele Jugendliche sind ungewollt schwanger und können damit nicht umgehen und treiben ab. ich denke dass vielen einiges erspart bleiben würde, wenn sie bis zur Ehe warten würden.


In einer Gemeinde der NAK in meiner Nähe wolte vor kurzem ein sehr überzeugter Gläubiger eine Diskussionsreihe mit dem Thema "Sex vor der Ehe" veranstalten.

Als dann eine meiner Mitarbeiterinnen (auch MItglied der NAK) in die Stille recht laut bemerkte, besser wäre eine Diskussion über Sex in der Ehe, wurde das Thema unter Gelächter der Gemeinde begraben.

Ich selbst bin am 9.7. volle 20 Jahre verheiratet und liebe meine Frau immer noch, wenn auch die Ehe für mich (und für meine Frau mit Sicherheit auch) manchmal sehr schwer zu ertragen ist.

Jedenfalls möchte ich mit meiner Frau alt werden.

Selbst in der besten Ehe tauchen irgendwan massive Probleme auf, aber bin der Meinung, das muss jeder mit sich selbst ausmachen.
Absolut nicht hilfreich dabei finde ich wenn mir jemand Schuldgefühlen einreden will.

Mit fällt jedenfalls auf, dass auch christliche Ehen nicht stabiler sind als die von Nichtgläubigen.

Viele meiner Freunde und Bekannten von der NAK und den STA sind zum Teil schon zum zweiten oder dritten Mal verheiratet, also so sehr haben diese die Thesen von Paulus nicht verinnerlicht.

Das man diese Thesen für eine Ehe in der heutigen zeit überhaupt heranziehen bezweifle ich, erstens sind seitdem fast 2.000 Jahre vergangen, zweitens gehe ich davon aus, dass es sich hier um die Privatmeinung von Paulus gehandelt hat.

LG
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon doro » Do 18. Jun 2009, 12:51

Hallo blakki

Du bist hier im TeenTalk und das Thema lautet "Warten bis zur Ehe ...?".
Ist ja auch logisch, da das Thema für die allermeisten Teenies aktueller ist als das Thema "Sex in der Ehe". ;)

lg, doro - Admin
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon sugi » Do 18. Jun 2009, 14:20

Ich denke: Wenn man sich selbst, von Gott als Wertvoll sieht, so ändert das dass ganze innere..der Umgang auch in dem, was man tut. Die ganze Einstellung..
Man möchte Gott gefallen...und das ist auch gut so!!

Der Mensch versucht aber nur zu oft, aus eigener Anstrengung, Gott gefallen zu wollen...doch er wird versagen, weil er nicht die Kraft besitzt! Der Mensch muss lernen..wieder zu Gott zurückkehren, und auf Ihn hören.. Denn Er ist der Schöpfer..er weiss, was wir Menschen brauchen..

So ein Mensch weiss dann auch, dass Gott das beste für ihn will..er kann sich anlehnen..und vertrauen!

Alles andere sind Gelüste..das, was vom Fleisch kommt. Und jeder Mensch hat das..
Wir werden immer versucht werden..doch wir können es step by step besiegen!



Hi blakki!
Als dann eine meiner Mitarbeiterinnen (auch MItglied der NAK) in die Stille recht laut bemerkte, besser wäre eine Diskussion über Sex in der Ehe, wurde das Thema unter Gelächter der Gemeinde begraben.

Ja eben, ich verstehe...aber ich denke, würde der Mensch sein ganzes ich mal ein wenig zurück kurbeln, oder ein wenig mehr..und sich mehr zu Gott, dem Vater im Himmel kehren, so darf der Seinen Segen haben und spüren....

Ich kenne auch welche, um ein Beispiel zu nehmen, sie fühlt sich wertlos, hässlich, unbrauchbar, hat einen Mann (eckelt sich vor ihm, durch sich selbst) und Kinder, gehen jeden Sonntag in die Kirche, unter der Woche noch ein paar Gemeindeunterstützung, Hauskreis etc...! Nach aussen scheint alles "perfekt"..aber warum will so sehr der Christ nach aussen gut dastehen? Kommt es nicht mehr auf das innere an? Es ist ja eine innere Beschneidung..!!

Weisst du blakki, ich könnte nie ohne Gott mein Leben weiterführen, es hätte keinen Zweck..ich habe Ihn zu oft erlebt..und Seine Liebe gespürt..es ist enorm! Ich führe auch eine Ehe, bin bald 12 Jahre verheiratet..hatte aber schon mehrere sex. Beziehungen vor meinem Mann gehabt.. Aber ich möchte jetzt nicht ausholen..aber wenn ich nur schon höre, rein in die Ehe, oder ähnliches.. Wie haben diese Menschen eine Chance, rein zu sein, wenn z.Bsp. sex. Missbrauch im Kindsalter passiert? Wie will so ein Kind rein sein? Nein, es wird eher, sich irgendwie weiter entwickeln..doch es wurde auch was zerstört..das Kind kann sich nicht mehr "normal" entwickeln..wie auch!? Und die Welt ist übersäät, mit Unkraut..

Zum Threadtitel.. ja, wann beginnt denn die Ehe? Für Gott? Nicht etwa so, wie von den Menschen..sondern von Gott. Eine Ehe beginnt da, wo Mann und Frau ein Fleisch werden...alles andere ist Bürokram, und ein Fest!!
Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen
und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn,
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon blakki » Do 18. Jun 2009, 15:13

doro hat geschrieben:Hallo blakki

Du bist hier im TeenTalk und das Thema lautet "Warten bis zur Ehe ...?".
Ist ja auch logisch, da das Thema für die allermeisten Teenies aktueller ist als das Thema "Sex in der Ehe". ;)

lg, doro - Admin


Sorry, Asche auf mein Haupt, ich hätte doch den Titel lesen sollen :oops:
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon blakki » Do 18. Jun 2009, 15:33

sugi hat geschrieben:Weisst du blakki, ich könnte nie ohne Gott mein Leben weiterführen, es hätte keinen Zweck..ich habe Ihn zu oft erlebt..und Seine Liebe gespürt..es ist enorm!


Das freut mich ehrlich für dich, diese Erfahrungen habe ich (leider?) nie gemacht.

Ich führe auch eine Ehe, bin bald 12 Jahre verheiratet..hatte aber schon mehrere sex. Beziehungen vor meinem Mann gehabt.. Aber ich möchte jetzt nicht ausholen..aber wenn ich nur schon höre, rein in die Ehe, oder ähnliches..


Diese sexuellen Beziehungen hatte ich auch, ich sehe das auch als ganz nomal an. Ich möchte diese Erfahrungen auch gar nicht missen, allerdings stelle ich fest, dass Sex mit der richtigen Partnerin zwar sehr schön ist, es aber bedeutend Wichtigeres im Leben gibt.

Warum soll man keine sexuelle Beziehung mit einem geeigneten Partner vor der Ehe eingehen? Wenn man die Sexualität als ganz normalen menschlichen Trieb ansieht, kann man auch auseinandergehen, ohne dass hier ein Partner verletzt ist.

Die Verletzungen entstehen eher aus anderen Gründen.

Wie haben diese Menschen eine Chance, rein zu sein, wenn z.Bsp. sex. Missbrauch im Kindsalter passiert? Wie will so ein Kind rein sein? Nein, es wird eher, sich irgendwie weiter entwickeln..doch es wurde auch was zerstört..das Kind kann sich nicht mehr "normal" entwickeln..wie auch!? Und die Welt ist übersäät, mit Unkraut..


Das ist richtig, ich halte Missbrauch im Kindesalter auch für abscheulich, aber das ist doch nicht der Normalfall.

Wenn zwei junge Menschen sich kennenlernen und sich lieben, ist es für mich normal, dass sie auch sexuelle Beziehung haben werden.

Natürlich kann diese Beziehung - aus was für Gründen auch enden - für den verlassenen Partner ist dies sicher schwer, aber auch das gehört meiner Meinung nach zum Erwachsenwerden.

Ob es da vorher Sex gab oder nicht, wird für den verlassenen Partner in seinem Schmerz nicht so wichtig sen.
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon onThePath » Do 18. Jun 2009, 20:28

Zitat blakki
Diese sexuellen Beziehungen hatte ich auch, ich sehe das auch als ganz nomal an. Ich möchte diese Erfahrungen auch gar nicht missen, allerdings stelle ich fest, dass Sex mit der richtigen Partnerin zwar sehr schön ist, es aber bedeutend Wichtigeres im Leben gibt.


Wenn es um unsere menschlichen Gefühle und Vorstellungen geht, dann ist das ehrlich gemeint, natürlich und heutzutage völlig normal-
aber Gott möchte, dass wir anders mit der Sexualität umgehen.

lg, oTp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon blakki » Do 18. Jun 2009, 21:50

onThePath hat geschrieben:Zitat blakki
Diese sexuellen Beziehungen hatte ich auch, ich sehe das auch als ganz nomal an. Ich möchte diese Erfahrungen auch gar nicht missen, allerdings stelle ich fest, dass Sex mit der richtigen Partnerin zwar sehr schön ist, es aber bedeutend Wichtigeres im Leben gibt.


Wenn es um unsere menschlichen Gefühle und Vorstellungen geht, dann ist das ehrlich gemeint, natürlich und heutzutage völlig normal-
aber Gott möchte, dass wir anders mit der Sexualität umgehen.

lg, oTp


Hallo oTp,

ich bin mir da nicht so sicher, die Bibel gíbt zum Thema Sexualität m.E. sehr wenig her.

Jesus äußert sich hier nicht, und in den 10 Geboten, die ja eigentlich Kernpunkt des christlichen Glaubens sind, finde ich auch nichts zu dem Thema.

Ich bin nicht bibelfest, aber m.W. ist Paulus der einzigste, der hier etwas ins Detail geht.

Ich weiss, dein letzten Satz, dass Gott möchte, dass wir anders mit der Sexualität umgehen, ist ernst gemeint und ich respektiere das, weil es vom dir kommt.

Aber machmal habe ich den Eindruck, dass der Umgang mit Sexualität doch mehr von der Meinung der Menschen geprägt ist.

Die Oberhoheit über den Sexualtriebs kontrolliert den ganzen Menschen, ich erinnere mich gerne an die Zeit, als ich verliebt war, dieses Gefühl ist eine phantastische Erfahrung, die ich jedem Menschen wünsche.

Allerdings führt dieses Verliebtsein dazu, dass alles andere um einen herum nicht mehr so wichtig ist und dann bin ich der Kontrolle durch andere entglitten.

Als Nichtgläubiger stelle ich mir manchmal vor, dass sich Gott vielleicht doch mit seinen Schäfchen freut, wenn diese verbliebt und glücklich sind.

Und das Sex die einzigste Möglichkeit ist, ohne größere Umstände glücklich zu sein und für viele Menschen - besonders in der dritten Welt - die einzigste Möglichkeit, warum soll Gott da etwas dagegen haben?

LG bakki

Ich muss für ein paar Tage geschäftlich nach Kairo :jump: ich kann erst Mitte nächste Woche antworten.

Und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen,
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon valdes » Fr 19. Jun 2009, 08:53

zum thema sex und die bibel: bei paulus steht einiges drin. das erste testament äusserst sich nie explizit zu sex vor der ehe. es gibt regeln gegen ehebruch, aber nicht gegen sex vor der ehe.

an einer stelle lässt sich die «erlaubtheit» von vorehelichem sex ablesen: ich hab sie grad nicht zur hand, aber sie besagt, dass wenn man mit einer frau schläft, diese heiraten soll, wenn sie das wünscht; falls sie es nicht wünscht, soll man ihrem vater den brautpreis erstatten, den sie als jungfrau erzielt hätte. also eine regelung der finanziellen folgen, die sex damals gehabt hat, nicht eine moralische wertung oder gar ein verbot JHWHs, was sex vor der ehe anginge.

ich frage mich schon, warum etwas, das im alten bund offensichtlich erlaubt und so weit verbreitet war, dass man die zivilrechtlichen folgen in der tora regeln musste, im neuen bund völlig verboten sein soll.

edit: hab die stelle doch noch gefunden: 2. mose 22,15f

p.s. 3. mose 21,13 stellt die regel für die aaroniten auf, dass sie jüdische jungfrauen heiraten sollen. dass bedeutet für mich aus dem umkehrschluss, dass das eben nur für aaron und seine nachfahren gilt. jeder andere kann auch frauen heiraten, die schon sex hatten.
zu sagen: "hier herrscht freiheit" ist immer ein irrtum, oder auch eine lüge, denn freiheit herrscht nicht. erich fried
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon sugi » Fr 19. Jun 2009, 10:11

Hi blakki!

blakki hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:Weisst du blakki, ich könnte nie ohne Gott mein Leben weiterführen, es hätte keinen Zweck..ich habe Ihn zu oft erlebt..und Seine Liebe gespürt..es ist enorm!


Das freut mich ehrlich für dich, diese Erfahrungen habe ich (leider?) nie gemacht.


Leider?
Was hindert dich daran?

Ich führe auch eine Ehe, bin bald 12 Jahre verheiratet..hatte aber schon mehrere sex. Beziehungen vor meinem Mann gehabt.. Aber ich möchte jetzt nicht ausholen..aber wenn ich nur schon höre, rein in die Ehe, oder ähnliches..


Diese sexuellen Beziehungen hatte ich auch, ich sehe das auch als ganz nomal an.

blakkt, was heisst schon normal.. ;)

Ich jedenfalls bezeichne mich im Nachhinein keinesfalls als normal. Nach meinem Mass..

Ich möchte diese Erfahrungen auch gar nicht missen, allerdings stelle ich fest, dass Sex mit der richtigen Partnerin zwar sehr schön ist, es aber bedeutend Wichtigeres im Leben gibt.

Eine Ehe besteht eben nicht nur aus Sex..aber es gehört einfach dazu..!!

Wenn man jung ist, gehts mehr um den Sex...das knistern, das forschbare..das neue, weisst du was ich meine?
Ich würde nie tauschen wollen..meine Ehe gegen das knisternde, suchende, nach Liebe und Sex.. 8-)

Kurz: Man hätte sich die Vorgeschichten mit anderen Partner ersparen können..denn, die Ehe bietet viiiiiel mehr... :respekt:

Warum soll man keine sexuelle Beziehung mit einem geeigneten Partner vor der Ehe eingehen?

Warum, warum..! Ja, im Leben verbirgen sich viele Fragen :D

Ich kann nur von mir erzählen..und einige (alle?) Dinge hätte ich ruhig ersparen können, aber eben..!!
Hätte es schlicht und einfach nicht gebraucht. Lernen kann man erst danach daraus.

Aber einen knacks habe ich nicht deswegen, denn habe ich auch sonst :mrgreen:

Wenn man die Sexualität als ganz normalen menschlichen Trieb ansieht, kann man auch auseinandergehen, ohne dass hier ein Partner verletzt ist.

Ja sicher..

Die Verletzungen entstehen eher aus anderen Gründen.

Ich meine, es treffen zwei Menschen aufeinander, jedes mit einer anderen Vorgeschichte, jetzt egal was für Partner etc., sondern wie sie aufgewachsen sind..

Wie haben diese Menschen eine Chance, rein zu sein, wenn z.Bsp. sex. Missbrauch im Kindsalter passiert? Wie will so ein Kind rein sein? Nein, es wird eher, sich irgendwie weiter entwickeln..doch es wurde auch was zerstört..das Kind kann sich nicht mehr "normal" entwickeln..wie auch!? Und die Welt ist übersäät, mit Unkraut..

Das ist richtig, ich halte Missbrauch im Kindesalter auch für abscheulich, aber das ist doch nicht der Normalfall.

..hmm, weisst du, dadurch habe ich so ein ziehmliches knallhartes Urteil gegenüber den Menschen..denn, es ist übversät von Unkraut, was das ist, habe ich im Zitat geschrieben.

Röm 3,23 denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes

Es geht manchmal auch gar nicht darum, dass ich jetzt etwas vom Gesetz gebrochen habe.. Heute im christl. radiosender Livechannel, habe ich gehört, es heisst: Du sollst nicht töten! Wenn ich auf eine Schnecke trete, habe ich getötet, also habe ich das Gestez gebrochen..! Ich empfand das so unpassend, dieses Beispiel.. Vorallem, alle haben schon gesündigt! Daher ist es schön, im nächsten Vers:
24 und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist.

Er, Jesus Christus ist die Brücke, zu Gott, dem Vater im Himmel! Jesus hat das Gesetz erfüllt! Er hat alles auf sich genommen....

Wenn zwei junge Menschen sich kennenlernen und sich lieben, ist es für mich normal, dass sie auch sexuelle Beziehung haben werden.


Natürlich kann diese Beziehung - aus was für Gründen auch enden - für den verlassenen Partner ist dies sicher schwer, aber auch das gehört meiner Meinung nach zum Erwachsenwerden.

..Erwachsen werden, naja, was heisst das schon.. ;)

Diesen Satz z.Bsp. "werd Erwachsen", finde ich so doof..was heisst schon Erwachsen..

Ob es da vorher Sex gab oder nicht, wird für den verlassenen Partner in seinem Schmerz nicht so wichtig sen.

Oberflächlich und kurz betrachtet, nein! Aber es wird denoch eine Veränderung gegeben haben, denn sonst würdest du es ja nicht sagen, es gehört zum Erwachsen werden..also muss es doch zwingend "Spuren" hinterlassen.....

Weisst du wieviele Probleme haben mit: Vertrauen? Viele..
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon sugi » Fr 19. Jun 2009, 10:14

blakki hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Wenn es um unsere menschlichen Gefühle und Vorstellungen geht, dann ist das ehrlich gemeint, natürlich und heutzutage völlig normal- aber Gott möchte, dass wir anders mit der Sexualität umgehen.

ich bin mir da nicht so sicher, die Bibel gíbt zum Thema Sexualität m.E. sehr wenig her.

..Lies mal das Hohelied.. ;) 8-)


Ich muss für ein paar Tage geschäftlich nach Kairo :jump: ich kann erst Mitte nächste Woche antworten.

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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon onThePath » Fr 19. Jun 2009, 11:10

Ich stelle mal 2 Buchentdeckungen rein

Jede Frau - und das geheime Verlangen

Eine Rezension dazu:

Die Autorin Shannon Ethridge gibt mit diesem Buch eine Antwort zum Buch "Jeder Mann und seine Versuchung" von Stephen Arterburn. Oft ist es so, dass sich alle über die Männer beklagen, die immer nur an "das Eine" denken aber mit diesem Buch bringt die Autorin die Versuchungen von uns Frauen zur Sprache. Denn im Gegensatz zu Männern ist unser Kampf weniger offensichtlich und meist auf emotionaler Ebene. Nur dass die wenigsten Frauen sich bewusst sind, welche Maßstäbe uns von Gott gesetzt sind und wie verwischt unsere Grenzen sind. Dieses Buch bringt das alles auf den Punkt. Es ist ein sehr empfehlenswertes Werk, dass ein aktuelles Thema behandelt: Sexuelle Reinheit in der heutigen Zeit!



oder für Männer:
Jeder Mann - und die Versuchung

( Wie man Sieger wird im sexuellen Bereich)


Habe ich gerade entdeckt und werde ich mir mal ansehen. Ich glaube, dass Gott möchte, dass unser Umgang mit der Sexualität seiner Heiligkeit entspricht.
Und das Hohe Lied der Liebe, danke Sugi, zeigt ja, dass Gott Freude hat an der ehelichen Sexualität.

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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Shaka » Sa 20. Jun 2009, 06:58

Nur so zur Information; es gibt Leute, die diese Standpunkte überhaupt nicht nachvollziehen können - zum Beispiel mich. :lesen:
Wir neigen immer dazu, ein dickes Buch zu sehr zu loben, weil wir es gelesen haben.
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon onThePath » Sa 20. Jun 2009, 07:08

Shaka hat geschrieben:Nur so zur Information; es gibt Leute, die diese Standpunkte überhaupt nicht nachvollziehen können - zum Beispiel mich. :lesen:


Sicher. Ist auch eine Frage der Gottverbundenheit.
Und Handeln gegen die Absichten Gottes tut nicht immer weh. Das Gewissen regt sich auch nicht immer. In diesen Fällen wird es schwer, den Standpunkt für sich nachzuvollziehen.


aber viele leute haben ein problem mit sich selber, das ist vielleicht auch ein grund für die pornofizierung der gesellschaft.

Der einfachste Grund für die Pornofizierung ist die sexuelle Lust und Gier, und die kann man beliebig steigern, dass man sich selber immer mehr mit sexuellen Gedanken und Bildern beschäftigt.
Und davon bekommt man Probleme mit sich selber.

Ein Problem mit der eigenen Sexualität haben sicher viele. Aber der oben genannte Umgang damit kann nicht gut sein, zumal Jesus sagt, wer eine Frau lüstern ansieht, hat schon die Ehe mit ihr gebrochen. Das sagt doch, dass man mit seinen sexuellen Lüsten, Begierden, Gedanken und Bildern entsprechend vorsichtig umgehen soll.


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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Shaka » Sa 20. Jun 2009, 07:40

onThePath hat geschrieben:Ein Problem mit der eigenen Sexualität haben sicher viele. Aber der oben genannte Umgang damit kann nicht gut sein, zumal Jesus sagt, wer eine Frau lüstern ansieht, hat schon die Ehe mit ihr gebrochen. Das sagt doch, dass man mit seinen sexuellen Lüsten, Begierden, Gedanken und Bildern entsprechend vorsichtig umgehen soll.


Dass man mit der Sexualität nicht fahrlässig umgehen sollte, finde ich auch. Aber ich glaube unser Konsens geht nicht viel weiter. Ich hab nicht vor meine Anschauung hier an den Mann zu bringen, soll jeder damit umgehen wie er will - ich kann aber gewisse Sachen nicht nachvollziehen.

Es geht ja eigentlich nicht um Porno, aber da Porno besonders bei Jugendlichen eine hohe Aufmerksamkeit erfährt, spielt es in diesem Zusammenhang vielleicht doch eine Rolle.
Dass der Konsum von Porno der Auslöser von weiteren Problemen werden kann, ist gut möglich, aber dem Konsum geht bereits ein Problem voraus.
Sex und Porno ist ja schliesslich nicht das Selbe.
Porno ist ein oberflächlicher, langweiliger mechanischer Vorgang.
Wenn Jugendliche sich davon angezogen fühlen, dann vielleicht auch deswegen, weil ihnen keine bessere Alternative vermittelt wird.

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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Shaka » Sa 20. Jun 2009, 08:01

ps. Hab was vergessen;
onThePath hat geschrieben:Sicher. Ist auch eine Frage der Gottverbundenheit.


Nur so zur Info, ich bin kein Atheist, ich könnte genauso gut meine Anschauung durch eine Verbundenheit mit Gott rechtfertigen, aber ich fände das ein wenig anmassend.
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon onThePath » Sa 20. Jun 2009, 08:08

Von shaka

Wenn Jugendliche sich davon angezogen fühlen, dann vielleicht auch deswegen, weil ihnen keine bessere Alternative vermittelt wird.


Wo, wie was ?
Gerade unsere Gesellschaft macht es den Jugendlichen leicht, Sexualität zu leben ohne Selbstzucht.
Wer orientiert sich dabei denn noch an der Bibel ? Selbstzucht ist ja nicht so einfach und auch nicht beliebt als Anspruch.

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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Shaka » Sa 20. Jun 2009, 08:37

Ich meinte mit Alternative nicht den Umfang von sexueller Freiheit sondern den gesellschaftlichen Umgang mit Sexualität und die Vermittlung der Sexualität an die folgende Generation.

Ich bin nicht sicher, was Du mit Selbstzucht meinst. Jugendlichen die Enthaltsamkeit zu vermitteln, halte ich für unrealistisch, (abgesehen davon, denke ich, ist Enthaltsamkeit furchtbar ungesund.. ). Dieser Anspruch an junge Menschen führt m.E. zu einer Kompensation durch Formen der Sexualität, welcher der Entwicklung Jugendlicher weniger zuträglich sind.

Abgesehen davon ist Selbstzucht nicht das Monopol der Bibel, bereits in vorchristlicher Zeit gab es Gesellschaften, welche diese als Tugend betrachteten.

Muss gehen
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon onThePath » Sa 20. Jun 2009, 15:26

Zitat Shaka
abgesehen davon, denke ich, ist Enthaltsamkeit furchtbar ungesund
..

Danke für diese Behauptung, dass Enthaltsamkeit ungesund wäre :lol: Das wird Manche sicher davon abzuhalten, es auch nur ernsthaft zu versuchen.
Gibt es gesünderes Sexualverhalten ?

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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Shaka » Sa 20. Jun 2009, 18:29

onThePath hat geschrieben:Gibt es gesünderes Sexualverhalten ?


Es gibt gesundes Sexualverhalten, die einen orientieren sich bei der Definition desselben an der Bibel, die anderen an medizinischen Standpunkten.
Lassen wir es dabei bewenden, es geht schliesslich nicht darum.

shaka
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon onThePath » So 21. Jun 2009, 01:24

Shaka hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Gibt es gesünderes Sexualverhalten ?


Es gibt gesundes Sexualverhalten, die einen orientieren sich bei der Definition desselben an der Bibel, die anderen an medizinischen Standpunkten.
Lassen wir es dabei bewenden, es geht schliesslich nicht darum.

shaka


Es geht um das Warten bis zur Ehe, und ob es möglich und unschädlich ist :lol:

Und was behauptet denn "der medizinische Standpunkt". Gibt es denn einen ? Oder nur Ansichten von Psychologen dazu ?

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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Stevie Sunshine » So 21. Jun 2009, 04:35

Was übt man beim Warten?

In erster Linie übt einen das Warten ja in Geduld ein, in unendlicher Geduld (dieses Warten von dem hier die Rede ist zieht sich ja über 10 oder 20 oder manchmal 30 Jahre hin) - vielleicht ist das einfach der Aspekt: Der Mensch bereitet sich so auf die unendliche Geduld vor, die man für eine Ehe braucht um sie unbeschadet durchzustehen...



( :D )


Abgesehen davon mag ich den Aspekt, wie, auf welche Art und Weise, er im Threadtitel benannt wird, auf anderer Ebene nicht, aus folgendem Grund: Wenn man nicht heiraten wird, dann würde das Thema automatisch so heissen:
Warten bis zum Tod...?
Und das klingt nicht schön, so ausgedrückt...

Vielleicht sollte man es positiver ausdrücken.

Die Kraft und Freude und der Gewinn in der Enthaltsamkeit, die dann viele Jahrzehnte andauert.

Dazu kann mal jemand schreiben, das wär ein interessantes Thema.

Ich enthalte mich ab jetzt wieder des Themas. :angel:

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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon onThePath » So 21. Jun 2009, 12:24

Der Mensch bereitet sich so auf die unendliche Geduld vor, die man für eine Ehe braucht um sie unbeschadet durchzustehen.


:lol:
Danke für diesen und anderen Sonnenschein, Stevie.

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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon tiktak » So 21. Jun 2009, 13:49

OTP
Jesus sagt, wer eine Frau lüstern ansieht, hat schon die Ehe mit ihr gebrochen.

Jesus sagt nix von lüstern
Mt 5,28 Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen.

Sie zu begehren!
Für mich heisst das, wenn ich mit ihr was haben will, sie begehre! Oder eben eine Frau einen Mann begehrt im Gedanken!
Wenn man am Strand einige knackige Männer oder Frauen sieht, oder im Tv in einer Tanzaufführung, wo sie knapp bekleidet sind oder eben bei Heidis Models, sagt man ja auch mal: Uh is die knackig oder sexy anzusehn-ja und? Muss man sie deswegen begehren?
Warum hat Gott Menschen schön erschaffen?
Ein Po oder Brüste oder schöne Mukis sind genau so Organe, wie alle anderen, es ist einfach die Fantasie die verderblich ist, die zur Begierde führt!
Wenn du in freier Natur das Geschlechtsteil eines Tieres siehst(z. B. Pferd) oder den Po stört sich keiner dran oder starrt hin und sagt, ui sexy!
Oder die Zitzen/Euter eines Tieres!
Wer mal öfters Fkk macht, der sieht das mit der Zeit gar nicht mehr, für den sind nackte was ganz natürliches! Da keimt keine Begierde auf!
Das kommt alles vom Gehirn-man kann es steuern!
Wenn ich nicht will, können 20 nackte Männer oder Frauen vor mir herrennen oder was auch immer tun-berührt es nicht! :mrgreen:
LG
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Stevie Sunshine » So 21. Jun 2009, 14:15

Begehren (in diesem Zusammenhang):

Ich denke es bedeutet eine Frau unrechtmässig besitzen zu wollen.

Die Frau war Besitz des Mannes und ein Begehren bedeutete, dass man sie dem anderen wegnehmen wollte, wie seinen Esel, ein Besitz des anderen ergreifen wollen.

Ist eben die Frage, ob es um unverheiratete Männer und Frauen geht - wie könnte man dann die Ehe brechen, wenn es noch keine Ehe gibt.

Bei Unverheirateten geht es nicht um Ehebruch, sondern da kämen dann Themen wie Unzucht oder Hurerei(-gedanken) rein.

Was bedeutet begehren? Wenn man jemanden wirklich liebt - sieht man denjenigen dann als Freiwild an (auch wenn es ein Mädchen ist, das noch frei ist?)?
Und sind Geilheitsgedanken nicht eben in die Richtung, dass der andere ein Objekt wird - und nicht mehr Subjekt, das geliebt wird?

Eigentlich geht es bei dem ganzen Thema um ..... Liebe.

:)) :)) :))


Und um Besitz. ( :( ) Ich sag es nicht gerne, aber in dem Zusammenhang mit dem Gesetz des Mose kann man es nicht anders sagen.....ist eben die Frage, ob Jesus irgendwas von dem Gesetz ändern will - nach 2 Jahren in diesem Forum bin ich etwas eingebrochen in meiner ursprünglichen Ansicht. Ich sag es ziemlich ungern - dass es denkbar ist, dass auch gemäss Jesus die Frau Besitztum des Mannes ist (und nicht umgekehrt - daher kann auch nur der Mann Ehebruch begehen mit einer verheirateten Frau, nicht mit einer freien - da wär eben Hurerei höchstens noch Thema - und eine verheiratete Frau begeht immer Ehebruch, weil sie dem Mann gehört, er aber nicht ihr...so wurd es mir erklärt und ich sehe nichts anderes im Gesetz...fürcht ich).


Luv, Sunny.
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon livia » So 21. Jun 2009, 15:24

Stevie hat geschrieben:Ich sag es ziemlich ungern - dass es denkbar ist, dass auch gemäss Jesus die Frau Besitztum des Mannes ist (und nicht umgekehrt - daher kann auch nur der Mann Ehebruch begehen mit einer verheirateten Frau, nicht mit einer freien - da wär eben Hurerei höchstens noch Thema - und eine verheiratete Frau begeht immer Ehebruch, weil sie dem Mann gehört, er aber nicht ihr...so wurd es mir erklärt und ich sehe nichts anderes im Gesetz...fürcht ich).


Hmm. Hat Dich denn das Leben des Menschen, der Dir das "erklärte" oder "lehrte" überzeugt? Hast Du es (also das was dieser sagte und glaubte angesichts seines eigenen Lebens und das was Dir vor Augen war) als wahr empfunden? Empfindest Du es als wahr und richtig, wenn irgendwo bei Jesaja etwas davon steht, ein Mann dürfe bis zu 7 Frauen haben, dies zu einer (allgemeingültigen) Wahrheit zu erklären? Dann müsstest Du auch eine Steinigung für unartige Kinder als richtig empfinden, oder?

Die Frage ist, was Dir DEIN Herz sagt. Finde ich. Und nicht was man meint (aus den Gesetzen) befolgen zu müssen. Oder sich zurechtbiegen zu können, aus eigenem Interesse.

Warum überhaupt sollten das "Gesetz" der Juden oder Dogmen, die das Christentum (später) aufstellte wahrer sein, als das was Andere schon viel länger (auch von ganzem Herzen) glaubten? (Heiden haben ja auch an ihre Götter geglaubt.) Es kommt mir sogar eher viel un-glaub-würdiger vor, also wie sich das Christentum plötzlich (praktischerweise) zB heidnische Feste zu eigen machte und ein bissel umfunktionierte, damit es passt.

Die Frage, was wahr ist, kann einem wohl am besten das eigene Herz beantworten. Auch glaube ich nicht, dass es eine allgemeingültige Wahrheit, die auf alle Menschen und Lebenslagen passt, gibt. Ein paar mag es geben. Aber im Einzelfall entscheidet das (eigene) Herz. Auch, ob man etwas als wahr und richtig empfindet, das ein Anderer sagt, der meint, die Wahrheit gefunden zu haben. Für diesen mag es ja auch wahr sein. Würde es diesem nicht absprechen wollen. Was ich damit sagen möchte, ist, dass nicht alles wahr ist, was ein Christ (oder ein Mensch, der sich dafür hält oder für besonders gläubig, gerecht etc.) sagt oder glaubt. Es muss nicht zwangsläufig MEINEM Glauben entsprechen. Ebenso kann ich die Worte eines Buddhisten, Heiden, Moslem, Atheisten als wahr empfinden.
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Stevie Sunshine » So 21. Jun 2009, 15:39

Ja, klar, ich weiss, was Du meinst.

Ich hab ja nicht umsonst gesagt, dass ich es ungern sag - soll heissen, dass ich kein gutes Gefühl dabei hab. Sonst hätt ich es gern gesagt.

Warum ich es überhaupt gesagt hab: Weil ich verstehen will, was Jesus wohl gemeint hat. Das wär mir schon noch wichtig - einfach zu verstehen, was er gemeint hat im Gesamtzusammenhang.
Und da muss ich Deutungen in den Raum werfen, weil es nunmal leider im AT nach dem Gesetz so war mit dem Besitztum.

Innerhalb des Systems - versuch ich zu verstehen, was das alles soll mit dem Besitz etc.

Ob ich das System annehm, obwohl alles in mir sich sträubt, das ist doch eher fraglich.

Ausser wenn ich erkenn (mein Herz erkennt es jedenfalls nicht im Geringsten), dass das System tiefenbiologisch total wahr ist und man sich auf keinen Fall gegen Biologie wehren darf und dass das Gesetz Mose der Biologie genüge tut und man - tja, dann müsst man das Gesetz Mose aber irgendwie total befolgen. Ok, dann gibt es da die Deutungen, was nur für Israel ist und was irgendwie Schöpfungsordnung ist, aber das ist letztlich auch viel Deutung unterworfen...

Ich weiss es nicht, livia, ich versuch eher so in den Raum zu werfen, was in der Bibel recht offensichtlich ist (Frau als Besitz) - ob ich das toll find ist natürlich was völlig anderes.
Das System Bibel verstehen und, noch dringender, Jesus genau verstehen - darum geht es mir. Sonst bräucht ich nicht in diesem Forum sein, hier geht es ja recht zentral um Bibelverständnisse - und die interessieren mich immer noch sehr.

Aber am meisten geht es mir um Liebe.

:))

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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon livia » So 21. Jun 2009, 15:56

Liebe Stevie :)) Maus,

ich versteh Dich doch (glaub ich) - wir verstehen uns, denk ich ;) , hab nur mal provokativ etwas nachgefragt bzw. gebohrt, auch mir selbst diese Fragen nochmals gestellt oder mich diesen Fragen nochmals gestellt - haben sie mich doch auch lang beschäftigt - Du weißt. Hilft mir selbst, weißt Du....klarer zu sehen und so....

Ich kann das "System" als Ganzes nicht annehmen. Das hab ich für mich erstmal herausgefunden. Ich hab es als nicht wahr empfunden und gegen das Leben (und vorallem gegen das eigene Herz) gerichtet irgendwie. Denn die, die es verkündet haben, habe ich als leb-los empfunden, als nicht ehrlich oder nicht authentisch. Weiß nicht. Es hinkt irgendwie und ist unstimmig.

Einiges finde ich dennoch nicht schlecht.

Zum Besitz.

Ich glaube schon, dass eine Frau einem Mann gehören kann (und der Mann der Frau). Wenn Liebe da ist zwischen beiden. Wenn eine Frau sich von Herzen geliebt fühlt vom Mann, dann stelle ich es mir als etwas Schönes vor, dem Mann zu gehören - im Sinne davon sein "Besitz" zu sein. Denn er wird dann schon das "Richtige" tun und die Frau kann sich ganz fallenlassen und eine Erfüllung darin finden, dem Mann zu gehören. Es ist schwer auch für den Mann, verantwortlich mit seinem Besitz umzugehen, diesen zu bewahren und zu beschützen und zu pflegen und zu lieben. Wieviele Männer sind dazu imstande? Wieviele Männer gibt es, die es schaffen, dass die Frau sich von Herzen geliebt fühlt und von Herzen gern der Besitz des Mannes ist? Weiter glaube ich, dass man verheiratet sein kann (auf dem Papier) und dennoch nicht Mann und Frau ist. Auf das Herz kommt es an und ob man sich vom Herzen verbunden fühlt. Und nicht, weil es auf einem Stück Papier steht.

Irgendwie glaub ich schon (und nicht weil es in einer Bibel steht), dass es einen natürlichen Unterschied zwischen Mann und Frau gibt. Woher der auch immer kommt. Ich glaube tatsächlich an unterschiedliche "Rollen". Die gibts aber schon länger, als es eine Bibel gibt oder ein Gesetz. Ich nenne das Natur.
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Stevie Sunshine » So 21. Jun 2009, 16:20

Das mit dem Besitz - das es nicht gegenseitig ist - ist ja nunmal so manifestiert in den Gesetzen des Mose (was man überall manifestiert sieht in den Gesetzen zum Thema - Du weisst ja vielleicht was ich früher hier so gefragt hab, mit Schmerz im Herz, zu Gesetzen bei Fällen von Vergewaltigung).
Denkst Du, dass es so war, weil es eine patriarchalische Gesellschaft war und weil es irgendwie ein latenten Frauenhass gab und die Gesetze Mose sind von machthungrigen und grausamen und frauenverachtenden Despoten gegeben worden?

Ich hatte da so eine Tendenz dazu das zu denken, nicht gnostisch angehaucht, das gar nicht, eher weil ich mich mit Geschichte und Anthropologie beschäftigt hab und dann schien mir das so, ähm, sehr verkürzt und tendenziös hier natürlich ausgedrückt von meinereiner.

Ich versuch heut nur einfach auch die andere Sicht zu sehen, ich bin einfach ein offenes System und will alles verstehen - wie Menschen eben darauf kommen es alles nicht so zu sehen oder empfinden. Hey, das ist voll die Herausforderung - gegen das Gefühl im Herzen vom Kopf her es begreifen zu wollen, die andere Sichtweise. Und sie scheint mir auch wichtig - wegen Jesus, ich versuch es zu verstehen, wie er alles gemeint haben könnte, was er zum Gesetz sagte - eben hier zum Besitzen einer Frau (er sagt ja nirgendwo, dass es jetzt auf einmal doch gegenseitig ist). Ach - ich würd ihn gern persönlich fragen. Grad bei diesen Fragen. Aber da kommt keine Schrift an der Wand und kein klares Gefühl, wenn ich es tue.
Um ehrlich zu sein, ich versteh, was Du mit dem Herzen meinst, aber es ist mir nicht ein total treuer Ratgeber in jeder Lage. Einfach, weil ich in manchen Dingen ein klares Votum hab im Herzen, aber manchmal auch keine Antwort, auch dort nicht.
Manchmal kommt da nichts Klares.
Doch, eine Ahnung kommt dann immer, dass es um Liebe immer geht, aber die eigene Verbindung all der Puzzlestücke noch unvollständig ist und man eben - weiter intensiv suchen muss.
So such ich denn und versuch derweil zu lieben so gut es geht.

Ich glaub wir driften hier total ab vom Thema - also, lass ich es mal dabei.

Luv to you, Stevie.
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon tiktak » So 21. Jun 2009, 21:44

Gutes Stichwort:

Schöpfungsordnung

Könnte man auch allgemein geistige Gesetze nennen, die , wie ich mal denk, jedem normalen Menschen klar ist und auch in seiner Natur liegt
Also nicht töten
Nicht stehlen
Nicht des Nächsten Haus, Partner, Vieh, Eigentum begehren/haben wollen..zu deinem Eigentum nehmen wollen
Die Eltern ehren: sie respektieren, auf sie hören usw.
Im Prinzip möchte jeder Mensch respektiert werden
ehebrechen: ich denk, keiner, der verheiratet ist möchte, das sein Partner die Ehe bricht (fremd geht)
Egal ob du nun verheiratet bist oder nur eine Beziehung führst, es tut weh
Hurerei,jeder mit jedem ins Bett hüpft-auch nicht ok!
Wir sind doch keine Gebrauchsgegenstände :roll: zur Lustbefriedigung
Überhaupt sollte man andere Menschen nicht benützen/ausnützen!
Jesus Gebot beinhaltet eben diese geistlichen Gesetze:
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst

Sach 8,17 und keiner ersinne Arges in seinem Herzen gegen seinen Nächsten

Spr 25,9 Trage deine Sache mit deinem Nächsten aus, aber verrate nicht eines andern Geheimnis

Sprüche 26
17 Wer vorübergeht und sich mengt in fremden Streit, der ist wie einer, der den Hund bei den Ohren zwackt. 18 Wie ein Unsinniger, der mit Geschoss und Pfeilen schießt und tötet, 19 so ist ein Mensch, der seinen Nächsten betrügt und spricht: »Ich habe nur gescherzt.«

Misch dich nicht ein, in anderer Angelegenheiten,ausser man bittet dich um Rat!
Spr 14,21 Wer seinen Nächsten verachtet, versündigt sich; aber wohl dem, der sich der Elenden erbarmt!

Ich mein, jeder weiss das instinktiv,wenn er was falsches getan hat, dazu braucht er nicht mal gläubig sein!
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon tiktak » Mo 22. Jun 2009, 03:33

Zurück zum Thema Ehe!
Liebe Teenies-überlegt einfach genau!
Ich sag nur: Drum prüfe, wer sich bindet und geht nicht leichtfertig mit Liebe und Sex um!
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon onThePath » Mo 22. Jun 2009, 10:35

So, habe schon mal das eine Buch: Jeder Mann

Es vertritt sexuelle Reinheit und einige sexuellen "Schwerenöter" erzählen, wie sie bisweilen nach Jahren, sexuell rein wurden.
Vorehelicher Sex wird in dem Buch nicht als egal angesehen. Klar wird auch, dass sexuelle Reinheit für den Mann möglich ist.
Eine wichtige Sache, denn auch die Gemeine Christi hat viele Probleme mit sexueller Un-Reinheit und auch mit Ehescheidungen.

Heute, in der Gegenwart stellt man die Weichen. Junge Menschen bestimmen durch ihr Verhalten, was sich zu einem sexuellen Problem entwickelt. Und es steht fest, dass diese Probleme mit der Eheschließung dann nicht einfach verschwinden. Darum sei man vorsichtig und verwässere die Ratschläge und Gebote Gottes nicht.

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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Stevie Sunshine » Mo 22. Jun 2009, 10:45

Und ist nun die Frau Besitz des Mannes, aber der Mann hingegen nicht Besitz der Frau, oder nicht?
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Stevie Sunshine » Mo 22. Jun 2009, 10:58

Falls es nicht klar ist, warum ich denke, dass es nicht unwichtig ist - im AT ist es so mit den Besitzverhältnissen (inkl. auch Nebenfrauen etc. etc.) und wenn es jetzt so wäre, dass es seit Jesus anders ist, dann wäre die Schöpfungsordnung verändert und wenn es nicht so ist, dann sind die einseitigen "Besitzverhältnisse" nunmal jene Schöpfungsordnung.
Ich bekomm da einfach von der Logik her auch keinen Plan rein.
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