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Warten bis zur Ehe ...?

Let´s talk together...

Moderator: doro

Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon sugi » Mo 1. Nov 2010, 12:06

Hi Sandra!

Sandra73- hat geschrieben:Liebe sugi,

ich denke, dass wir eigentlich dasselbe meinen, aber ein grosses Verständigungsproblem haben durch das Schriftliche.

So quasi: "Richtigstellen"!


Abgesehen davon, wieviele sexuellen Kontakte vorher gelebt wurden..denn wieviele Menschen gibt es, die erst in einem "reiferen Alter" Gott in ihr Leben aufnehmen? Ist der dann immer noch belastet, mit seinen Sachen?


Ja, natürlich ist er immer noch mit all dem belastet. Nicht im Sinne der Sünde, aber im Sinne von den Folgen, also dass jemand dann innerlich noch Heilung bedarf weil er plötzlich erkennt weshalb z.B. sein Sexualleben so schwierig war all die Jahre oder warum er sich nie wirklich ganz gefühlt hat.

Und ich bin Felsenfest davon überzeugt, dass es "nur" der Glaube ist! Denn Gott vergibt, und zwar alles!
Es ist ein pauschaler ;)

Oder vergibt Gott nicht alles?! Eben, Gott vergibt alles..es ist der Mensch, der nicht (so gut) vergeben kann!! Der immer alles selbst sich erdenken muss. Gott aber tut es! Man muss NUR daran glauben.. Es ist wie Lot's Frau, die zurückschaut (und erstart)..wir aber sollen vorwärts gehen..Jetzt ist noch Zeit, um für Gott zu Leben!!


Es geht doch nicht darum dass Gott nicht vergeben würde!

Nein, eben nicht, sondern dass es der Mensch kann annehmen.
Gott vergibt, aber der Mensch denkt zu viel..
Eben unser "Hirni"..so würde es Pilgrim sagen :D und ich auch!
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Taube » Mo 1. Nov 2010, 12:13

sugi hat geschrieben:
Taube hat geschrieben:Einerseits bist Du sehr streng, wenn es um vorehelichen Sex geht. Bei der Taufe bist Du Dir gegenüber jedoch um einiges toleranter. Es wäre doch gut, wenn man dem HERRN in beiden Sachen gehorsam wäre?

Ich bin froh und glücklich darüber, dass Gott in das Herz schaut :]
Habe zwar das Beispiel gebracht, jedoch geht es nicht um das Thema. 8-)

Das ist doch genau das Thema. Das was mit Sexualität zu tun hat, bewertest Du als viel schlimmer.

...oder Du nimmst dieses Thema der vorehelichen Sexes nur als ethisches Problem, dann kannst Du Dich nicht mehr direkt auf die Bibel berufen.

Gruss Taube
Denn erschienen ist die Gnade Gottes, allen Menschen zum Heil. (Titus 2,11)
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon sugi » Mo 1. Nov 2010, 14:07

Nein Taube, du liegst falsch. Ich muss dich leider enttäuschen.




Nachhang: Und noch was, ich bewerte nicht etwas als schlimmer..

Kleiner Kieselstein (kleine Sünde), grosser Felsbrocken (grosse Sünde), beides sinkt im Wasser..
Ist nur zum Verständnis, für Gott ist Sünde Sünde..

Ist wie beim Ehebruch.. Jesus sagt in der Bergpredigt, was Ehebruch ist!

:arrow: :idea:
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon ImHermes » Mo 1. Nov 2010, 14:56

(gefühltes) Jedes Mal wenn ich hier reinschaue, diskutieren hier User, die meiner Meinung nach (anhand Schreibstil, Argumentsweise) definitiv nicht mehr u20 sind...

Und doch mache ich mir jedesmal Hoffnugn, noch ein Jugendlicher oder eine Jugendliche zu treffen, die hier sich mal austauschen will und sich eine gute, jugendliche Diskussion entwickeln kann. Wen ü20-Leute reinschauen habe ich kein Problem - aber wenn mehr als die Hälfte der neuen Beiträge ausmachen... :x

Gruss:
Hermes
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Taube » Mo 1. Nov 2010, 15:04

hast vollkommen recht.

Gerade jetzt wollte ich mich hinsetzen und schreiben, dass ich hier weg bin. Ich habe es nicht beachtet.

Gruss Taube
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon sugi » Mo 1. Nov 2010, 15:09

ImHermes hat geschrieben:(gefühltes) Jedes Mal wenn ich hier reinschaue, diskutieren hier User, die meiner Meinung nach (anhand Schreibstil, Argumentsweise) definitiv nicht mehr u20 sind...

Wie alt derjenige war, der diesen Thread eröffnete, weiss auch niemand. Und der zweite Beitrag ist auch schon jemand der ü20 war ;)

Aber wenn es dir so wichtig ist, dass es alles u20 sind, wobei, ein Teenie ist auch nicht 18,
du bist ja auch "Erwachsen" 8-)

Was ich sagen will, du kannst in einem Forum eh nicht nachprüfen, wie alt jemand ist..
Aber ich bin draussen, so etwas kann auch mal "ausgelutscht" sein!!
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon doro » Mo 1. Nov 2010, 16:13

Danke, Hermes, für deine Einschätzung. Und du hast Recht, wenn du selbst das kritisch anmerkst.
Das Problem ist, dass es recht wenige Jugendliche hier hat. Aber es für sie auch nicht attraktiver wird, wenn ihr Forenbereich von Alten ( :P ) besetzt wird, bzw. es so wirkt. Hmm... Falls du da einen Vorschlag hast, wie das besser zu handhaben wäre, bin ich offen dafür (--> PN oder in einem neuen Thread). :))

@sugi: ich denke, man kann als Teenager einen jungen Menschen so zwischen 13 und 19 betrachten.

lg, doro
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Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon ImHermes » Di 2. Nov 2010, 19:02

sugi hat geschrieben:[...]

Aber wenn es dir so wichtig ist, dass es alles u20 sind, wobei, ein Teenie ist auch nicht 18,
du bist ja auch "Erwachsen" 8-)

Was ich sagen will, du kannst in einem Forum eh nicht nachprüfen, wie alt jemand ist..
Aber ich bin draussen, so etwas kann auch mal "ausgelutscht" sein!!


Ich bin mit 18 erwachsen - da gebe ich dir Recht. Jedoch trotzdem noch ein Teenie, da 18 englisch ausgesprochen auf "teen" endet :P Wikipedia

Was man natürlich machen kann, ist:
Man verschiebt diesen Artikel nach "Gott, das Leben und die Welt" => "Lifestyle" => "Arbeit und Alltag".

Dann entfällt die Regel auf Teentalk und ich mache mir keine Hoffnung ;)

@doro:
Ich weiss, dass es hier eher weniger Jugendliche gibt - aber die Hofnung das sich ein paar anmelden besteht bei mir noch. (Bitte lasse sie mir auch :-P )

Gruss:
Hermes
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon doro » Di 2. Nov 2010, 19:50

ImHermes hat geschrieben:Was man natürlich machen kann, ist:
Man verschiebt diesen Artikel nach "Gott, das Leben und die Welt" => "Lifestyle" => "Arbeit und Alltag".

"Arbeit und Alltag"? :D

@doro:
Ich weiss, dass es hier eher weniger Jugendliche gibt - aber die Hofnung das sich ein paar anmelden besteht bei mir noch. (Bitte lasse sie mir auch :-P )

Ok, ich will einem Teeny doch seine Illusionen nicht nehmen. :tongue: Ja, das war jetzt frech von mir. :baby: :D

Nein, warum nicht? Ich hätte nichts dagegen, wenn ein paar Teens sich hier austauschen wollten. :))

lg, doro
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon ImHermes » Di 2. Nov 2010, 20:20

doro hat geschrieben:"Arbeit und Alltag"? :D

Nein, eher nicht... Sry, aber ein Nachtessen hebte meine Konzentration undnun sehe ich, was ich tat :oops: ;)

Ich denke an diese 2 Unterforen:
Zusammenleben => Beziehungen
Gesellschaft => Soziale Fragen

Wobei ich "Beziehungen" passender finde...

Ok, ich will einem Teeny doch seine Illusionen nicht nehmen. :tongue: Ja, das war jetzt frech von mir. :baby: :D

JA, das ist es :warn:


Schönen Abend oder bis später:
Hermes


PS: @doro:
Ich schätze deinen sozialen Umgang mit meinen Hoffnungen, oder wie du es sagst "Illusionen", und danke dir dafür, das du sie respektierst :D
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon doro » Di 2. Nov 2010, 22:43

Hey Hermes

ImHermes hat geschrieben:
doro hat geschrieben:"Arbeit und Alltag"? :D

Nein, eher nicht... Sry, aber ein Nachtessen hebte meine Konzentration undnun sehe ich, was ich tat :oops: ;)

Hehe, ja, gschäch nüt schlimmers, gäll... :D

Ich würd's gerne mal noch etwas hier lassen. Aber falls es irgendwie dann doch weiterhin gar keinen Sinn macht, verschiebe ich ev.

Ok, ich will einem Teeny doch seine Illusionen nicht nehmen. :tongue: Ja, das war jetzt frech von mir. :baby: :D

JA, das ist es :warn:

Joa, gschäch nüt schlimmers. :P

PS: @doro:
Ich schätze deinen sozialen Umgang mit meinen Hoffnungen, oder wie du es sagst "Illusionen", und danke dir dafür, das du sie respektierst :D

:D

So, bäck zum Thema. ;)

lg, doro
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon sugi » Di 2. Nov 2010, 23:32

doro hat geschrieben:So, bäck zum Thema. ;)

:mrgreen: :mrgreen:
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Argus Magnus » Do 4. Nov 2010, 23:19

Als, ich bin u20...

Robby hat geschrieben:
Argus Magnus hat geschrieben: Falls es also so ist, wie einige hier denken (ich tendiere auch in diese Richtung), dass die Ehe mit dem ersten Sex beginnt, wie kann man dann "Sex vor der Ehe" überhaupt praktizieren?


Sehr guter Punkt. Wenn Geschlechtsverkehr eine Ehe besiegeln würde, dann gäbe es keinen vorehelichen Geschlechtsverkehr! Denn mit jedem ersten Mal Sex wäre die Ehe ja geschlossen und somit nicht "vorehelich". Ich weiss nicht woher die Theorie des Startes der Ehe durch Sex kommt. Ich weiss aber, dass schon in Mose steht, dass es nicht so ist:
2.Moses.22,15 Wenn ein Mann eine Jungfrau verführt, die noch nicht verlobt ist, und er
liegt bei ihr, so muss er sie sich durch Bezahlung des Brautpreises zur Ehefrau nehmen.


Das heißt also, sollte es zu Unzucht zwischen zwei Unverheirateten gekommen sein, gab es
nur eine Möglichkeit, nämlich die baldige Eheschließung! Wie kann ich eine Ehe schliessen, die schon geschlossen ist? Nein, Sex bedeutet Eins zu werden. Aber es ist noch keine Ehe geschlossen. Wer ausserhalb der Ehe Eins wird mit jemandem, der begeht Unzucht (porneia).
Jede Hure wäre mit hunderten/tausenden von Männern verheiratet, da sie mit diesen ja Geschlechtsverkehr geübt hat.

Das Beispiel der Ehebrecherin am Tempel zeigt, dass sexueller Verkehr alleine nicht bedeutet, dass man mit dem Sexpartner verheiratet ist:

Johannes 4, 17-18 (Schlachter 2000):
Jesus spricht zu ihr: Du hast recht gesagt: Ich habe keinen Mann! Denn fünf Männer hast du gehabt, und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann. Da hast du die Wahrheit gesprochen!



Lieber Gruss
Robby


Hmm, meine These war wohl etwas zu voreilig und nicht wohlüberlegt^^ Es war niemals meine Absicht, eine Ehe auf Sex zu reduzieren.

Trotzdem bleibt die Notwendigkeit, zuerst den Start einer Ehe zu definieren, bevor man über Sex vor der Ehe sprechen kann.

Du hast das Thema Prostitution angesprochen. Prostituierte praktizieren notwendiger weise vorehelichen Sex (oder Ehebruch). Ich kenne nicht die ganze Bibel auswendig, aber vor allem im alten Testament habe ich den Eindruck, dass Prostitution sehr "geduldet" ist. Prostituierte sind irgendwie geächtet, aber wirklich schlimm scheint das nicht zu sein. Verschiedene Männer des AT, z.b. Juda und Simson, besuchen Huren und es macht, ehrlich gesagt, nicht den Eindruck, als ob das falsch wäre, was sie da tun (zumindest bei Simson). Ich habe das Gefühl, dass, wenn Sex vor der Ehe wirklich eine Sünde wäre, dass klar geregelt wäre, wie z.b. Ehebruch. Klar, die folgen davon sind klar: man muss heiraten, aber klar Sünde genannt wird es meiner Meinung nach nicht (Ich bin offen für Gegenvorschläge, brauche aber Bibelstellen, die mir ja noch keiner Posten wollte..)

Ich denke nicht, dass Sex vor der Ehe falsch ist. Ich denke aber, dass Sex etwas ist, was speziell für zwei Personen ist (zu Zeiten des AT, als sich Braut und Bräutigam häufig erst auf der Verlobungsfeier das erste mal sahen, gab es wahrscheinlich gar keine alternative Form des Zusammenlebens neben der Ehe) und nicht mit zich geteilt werden sollte. Ich setze also Sex vor der Ehe keinesfalls mit Hurerei gleich.

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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Gnu » Fr 5. Nov 2010, 00:22

Argus Magnus hat geschrieben: Ich setze also Sex vor der Ehe keinesfalls mit Hurerei gleich.

Mit was dann?
Ich bin kein Freund langer Forenbeiträge, ich habe lieber lange Bärte.
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Robby » Fr 5. Nov 2010, 10:18

Argus Magnus hat geschrieben: Du hast das Thema Prostitution angesprochen. Prostituierte praktizieren notwendiger weise vorehelichen Sex (oder Ehebruch). Ich kenne nicht die ganze Bibel auswendig, aber vor allem im alten Testament habe ich den Eindruck, dass Prostitution sehr "geduldet" ist. Prostituierte sind irgendwie geächtet, aber wirklich schlimm scheint das nicht zu sein.


Hi Argus Magnus

Unzucht und Ehebruch, beides begehen normalerweise Prostituierte, sind doch klar als Sünde gekennzeichnet.
1. Kor. 6,9 und folgende:
Wisset ihr nicht, daß die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden? Lasset euch nicht verführen! Weder die Hurer noch die Abgöttischen noch die Ehebrecher noch die Weichlinge noch die Knabenschänder die Diebe noch die Geizigen noch die Trunkenbolde noch die Lästerer noch die Räuber werden das Reich Gottes ererben. Wisset ihr nicht, daß eure Leiber Christi Glieder sind? Sollte ich nun die Glieder Christi nehmen und Hurenglieder daraus machen? Das sei ferne!
und:
Fliehet der Hurerei! Alle Sünden, die der Mensch tut, sind außer seinem Leibe; wer aber hurt, der sündigt an seinem eigenen Leibe.


Lieber Gruss
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Argus Magnus » Fr 5. Nov 2010, 18:42

Hallo

Ich weiss, was das NT darüber sagt ;)
Meine Äusserungen beziehen sich auf das AT. Ich habe die Stellen von Juda (1. Mose 28, 12ff) und Simson (Richter 16, 1-3) noch einmal nachgelesen. Ich verwundert etwas, mit welcher Neutralität die Hurenbesuche beschrieben werden. Ich habe das Gefühl, dass Männer in der Bibel, die "schlimme" Sünden begehen, relativ schnell darauf aufmerksam gemacht werden, und dies Konsequenzen nach sich zieht (z.b. Mose, der nicht ins Heilige Land durfte, oder David, nach dem Ehebruch mit Batseba). Darum bin ich überrascht, dass Hurenbesuche anscheinend einfach so zur Kenntnis genommen werden...
Natürlich ist für uns Christen das NT massgebend. Aber solche Sachen machen mich unsicher. Gott ist ja der selbe wie damals, aber auf mich macht es den Eindruck, als ob in Dinge wie Hurenbesuche, oder z.b. auch Polygamie, damals nicht gestört haben.

Aber b2t: Ich habe immer noch keine Antwort auf die Frage nach dem Beginn der Ehe und dem biblischen Fundament der Sex-vor-der-Ehe-ist-Sünde-Hypothese. Das würde mich nämlich wirklich brennend interessieren.

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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Oli4 » Fr 5. Nov 2010, 18:52

Hallo Argus Magnus
Argus Magnus hat geschrieben:keine Antwort auf die Frage nach dem Beginn der Ehe

Die Ehe ist genau dann geschlossen, wenn zwei Menschen öffentlich JA zueinander sagen; beide ihre Ehe vor Zeugen als gewollt und verbindlich erklären. Heute ist das in der CH durch das ZGB geregelt. Es ist immer ein öffentlich erklärter Akt.

Sex-vor-der-Ehe-ist-Sünde-Hypothese.

Keine Hypothese, sondern biblisch durchgehend als das gelehrt. At bis NT; unzählige Stellen zeigen das auf.

Gott kann und ist sehr wohl derselbe, und trotzdem mit dem einen oder anderen seinen guten oder weniger guten Taten individuell verfahren. Wenn Du Vater bist, bist du immer derselbe Vater auch wenn Du deine Kinder situativ und altersangepasst individuell, auf immer denselben Grundlagen erziehst.
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Argus Magnus » Fr 5. Nov 2010, 19:20

Oli4 hat geschrieben:Hallo Argus Magnus
Argus Magnus hat geschrieben:keine Antwort auf die Frage nach dem Beginn der Ehe

Die Ehe ist genau dann geschlossen, wenn zwei Menschen öffentlich JA zueinander sagen; beide ihre Ehe vor Zeugen als gewollt und verbindlich erklären. Heute ist das in der CH durch das ZGB geregelt. Es ist immer ein öffentlich erklärter Akt.


Wie kommst du zu diesem Verständnis von Eheschliessung? Und was meinst du mit "verbindlich" (ist unsere heutige "scheizer Ehe" verbindlich?)

Oli4 hat geschrieben:Hallo Argus Magnus
Sex-vor-der-Ehe-ist-Sünde-Hypothese.

Keine Hypothese, sondern biblisch durchgehend als das gelehrt. At bis NT; unzählige Stellen zeigen das auf.

Ich wollte niemanden verletzen, angreifen oder beleidigen mit dem Wort Hypothese, war wahrscheinlich nicht so klug gewählt. Das tut mir leid.
Ich persönlich habe noch keine dieser unzähligen Stellen gefunden. Ich bitte doch nur (jetzt schon das 3. oder 4. mal) mir solche Stellen zu zeigen...

Oli4 hat geschrieben:Gott kann und ist sehr wohl derselbe, und trotzdem mit dem einen oder anderen seinen guten oder weniger guten Taten individuell verfahren. Wenn Du Vater bist, bist du immer derselbe Vater auch wenn Du deine Kinder situativ und altersangepasst individuell, auf immer denselben Grundlagen erziehst.

Ich habe nie behauptet, dass er nicht derselbe ist wie damals. Ich habe nur gesagt, dass ich nicht weiss, was ich für mich, mit diesen Informationen Anfangen soll. Ich meine, Ehebruch war damals schon falsch, lügen war damals schon falsch, etc, etc. wieso trifft das auf Prostitution (Hier bin ich mir nicht sicher, beziehe mich auf die zwei von mir genannten Beispiele) und Polygamie nicht zu?

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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Robby » Sa 6. Nov 2010, 11:59

Argus Magnus hat geschrieben:Hallo

Ich weiss, was das NT darüber sagt ;)


Hi Argus Magnus

Das ist ja schon mal sehr wichtig. Ich habe als Teenager nicht mal erkannt, was im NT über vorehelichen Verkehr steht. Wirklich nicht. Entsprechend habe ich mich dann auch nicht so verhalten wie es das NT vorgibt.

Meine Äusserungen beziehen sich auf das AT.


Ich habe vorher ja die Mose-Stelle zitiert. Dort steht doch eindeutig, dass wenn zwei Unverheiratete Geschlechtsverkehr haben, der Mann die Frau danach unbedingt heiraten muss. Das bedeutet, dass Sexualität ausserhalb der Ehe, und damit auch vor der Ehe, von Gott so nicht geplant ist. Dafür hat Gott die Ehe, als verbindliche, öffentliche, feste Institution, nein sogar Bund, geschaffen. Aus meiner Erfahrung habe ich gelernt zu verstehen, welchen Sinn das macht. Aber diese Erfahrung brachte manch bitteres Leid mit sich.


Ich habe die Stellen von Juda (1. Mose 28, 12ff) und Simson (Richter 16, 1-3) noch einmal nachgelesen. Ich verwundert etwas, mit welcher Neutralität die Hurenbesuche beschrieben werden. Ich habe das Gefühl, dass Männer in der Bibel, die "schlimme" Sünden begehen, relativ schnell darauf aufmerksam gemacht werden, und dies Konsequenzen nach sich zieht (z.b. Mose, der nicht ins Heilige Land durfte, oder David, nach dem Ehebruch mit Batseba). Darum bin ich überrascht, dass Hurenbesuche anscheinend einfach so zur Kenntnis genommen werden...



Gerade im Alten Testament finden wir viele Berichte, die "einfach so" wiedergegeben werden. Das Buch Richter ist sicher ein Paradebeispiel dafür. Dort findet man Gewalt, Brutalität und Hass vor. Oftmals absolut unkommentiert, sprich ohne direkte Verurteilung Gottes. Ist es deswegen in Ordnung? Nein. Das erkennen wir ja im Kontext der Bibel, also in den 10 Geboten, im Doppelgebot im Neuen Testament (Gottesliebe, Nächstenliebe). Oder in den Gemeindebriefen, die eine Ordnung in der Versammlung der Christen definieren.

Natürlich ist für uns Christen das NT massgebend. Aber solche Sachen machen mich unsicher. Gott ist ja der selbe wie damals, aber auf mich macht es den Eindruck, als ob in Dinge wie Hurenbesuche, oder z.b. auch Polygamie, damals nicht gestört haben.


Das verstehe ich. Ich wäre komplett überheblich wenn ich sagen würde, dass ich auch alles verstehe und toll einordnen könnte. Das ist nicht so. Aber wenn ich anstehe, dann bitte ich Gott um Erkenntnis, um SEINE Weisheit zu verstehen. Nicht immer geht mir dann ein Licht auf, aber schon einige Male. Wir sollen bitten, gerade auch dort wo wir nicht verstehen.

Aber b2t: Ich habe immer noch keine Antwort auf die Frage nach dem Beginn der Ehe und dem biblischen Fundament der Sex-vor-der-Ehe-ist-Sünde-Hypothese. Das würde mich nämlich wirklich brennend interessieren.


Ich denke das wurde schon beschrieben, ist aber in der Tat nicht einfach zu verstehen. Vielleicht ist ein Ausschlussverfahren einfacher?
Die Ehe beginnt nach meinem Verständnis nicht mit der körperlichen Vereinigung zweier Geschlechter.
Die Ehe wurde und wird auch heute noch öffentlich geschlossen. Sprich vor Zeugen, heute vor der staatlichen Autorität, früher und heute vor der Kirche. Also kann man eine Eheschliessung zu Zweit im Bett ebenfalls ausschliessen. Man könnte einwenden, dass Gott eine Eheschliessung von Mann und Frau zu Hause im Kämmerlein auch "akzeptiert". Ja so kann man argumentieren. Aber dann frage ich mich, warum muss das zu Hause alleine Kämmerlein geschehen, wo es doch eine grosse Freude sein soll, an der auch Freunde, Gemeinde, Familie teilnehmen können? Vor der staatlichen Autorität muss man heute so oder so antraben, warum denn nicht auch noch vor Zeugen, vor der Öffentlichkeit? Und warum muss die vermeintliche Eheschliessung dann alleine zu Hause geschehen? Möglichst noch in einer Laune der körperlichen Lust, damit die körperliche Vereinigung und damit die Befriedigung erreicht werden kann? Ich unterstelle das niemandem, aber das ist mein Erfahrungsbericht und wenn ich ehrlich bin, war es genauso. Ich musste mir im Nachhinein schönreden, dass wir doch jetzt vor Gott verheiratet seien, bewusst, geplant und öffentlich war diese "Eheschliessung" nicht. Es war eine Rechtfertigung, christlichen Sex zu haben ausserhalb der Ehe. Bitte entschuldigt diese Forumulierung, aber so empfinde ich es heute.

Der am wohl meisten zitierte Vers aus Mose war mir immer suspekt. Was da die Christen alles hinein lasen:
"Darum wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen und an seinem Weibe hangen, und werden die zwei ein Fleisch sein"?
Heute verstehe ich den Vers, heute weiss ich, dass die Reihenfolge, die in diesem Vers steht, kein Zufall ist. Diese Stelle wird im Zusammenhang mit Ehe, Unzucht usw. häufig auch im Neuen Testament zitiert, u. A. Matthäus 19,5, Markus 10,7&8, 1.Kor.6,16, Eph 5,31. Es sind also nicht die heutigen Christen, die alles mögliche in diese Stelle hinein interpretierten, nein, die Bibel also Gottes Wort selbst verwendet diese tausende Jahre alte Stelle im Kontext der Ehe, der Eheschliessung aber auch der Warnung vor Unzucht (griech. porneia). Und warum ist Gott denn diese Unzucht und sexuellen Aktivitäten so wichtig? (Natürlich nebst der Sünde gegen Gott und der Reinheit des Christen). Weil der Mensch, also auch der Christ, der porneia betreibt sich selber schadet! Und Gott will nicht, dass wir deswegen leiden müssen.
1. Kor 6, 18: Fliehet der Hurerei! Alle Sünden, die der Mensch tut, sind außer seinem Leibe; wer aber hurt, der sündigt an seinem eigenen Leibe.
Du schadest dir selber, wenn du vor der Ehe sexuell aktiv bist. An deinem eigenen Leibe, deinem eigenen Herzen, deinem eigenen Geiste. Und es kann Konsequenzen haben, die dir dann viel Leid und Trauer bringen. Indem du vielleicht an eine Frau gebunden bist, die Gott gar nicht als deine Ehefrau vorgesehen hat, indem du dir damit den Weg verbauen kannst, den Gott eigentlich für dich geplant hat. Und was ist besser, als den Weg Gottes zu gehen?


Lieber Gruss
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Oli4 » So 7. Nov 2010, 11:40

Hallo Argus Magnus
Argus Magnus hat geschrieben:Wie kommst du zu diesem Verständnis von Eheschliessung?
Schau all die Beispiele in der Schrift und vergleiche sie auch mit wohl fast allen Staatsgesetzen der Weltenstaaten. Nirgends wird beschrieben dass jemand verheiratet worden ist durch seinen vorehelichen GV. Beachte das sehr genau.

Und was meinst du mit "verbindlich" (ist unsere heutige "scheizer Ehe" verbindlich?)
VerBINDlich. Ein Bund. Ein ernster, andauernder Bund, kein temporärer, keiner nach Laune, keiner aus Jux. Römer 7,2
Es ist auch keine SCHWEIZER Ehe, es ist die EHE zwischen ehewilligen und ehebezeugten Mann und Frau. Die Schweiz mag stvtretend durch den Zivilstandsbeamte der zeuge dieses Bundesschluss sein, die Schweiz macht abwr keineswegs eine Ehe aus.
Gott ist der Garant des Bundes. Er ist aber nie derjenige der bestimmt Wer mit Wem. Diese Verbindlichkeit ist die wohl höchste Verantwortlichkeit im Erdenleben, auch wenn das der Menschenheit im gesamten gesehen immer weniger bewusst ist.


Ich wollte niemanden verletzen, angreifen oder beleidigen mit dem Wort Hypothese, war wahrscheinlich nicht so klug gewählt. Das tut mir leid.
Das muss dir doch nicht leid tun, Du hast doch niemanden damit bewusst verletzt !


Ich persönlich habe noch keine dieser unzähligen Stellen gefunden. Ich bitte doch nur (jetzt schon das 3. oder 4. mal) mir solche Stellen zu zeigen...

Rebeka und Isaak
Maria und Josef
Abraham und Hagar (wenn auch polygamisch)
und viele mehr. Ich habe das AT nicht auswendig im Kopf aber viele Geschichten zeigen auf dass Mann und Frau ihre Ehe bezeugen und damit schliessen und DANN erst sich körperlich vereinen.
Lies mal 1. + 2. Mose
Und wenn man dann nach Israel schaut lernt man bsp-weise in 2. Mose 22,15 (uvm) sehr viel über das Prinzip Ehe.




Ich habe nie behauptet, dass er nicht derselbe ist wie damals. Ich habe nur gesagt, dass ich nicht weiss, was ich für mich, mit diesen Informationen Anfangen soll. Ich meine, Ehebruch war damals schon falsch, lügen war damals schon falsch, etc, etc. wieso trifft das auf Prostitution (Hier bin ich mir nicht sicher, beziehe mich auf die zwei von mir genannten Beispiele) und Polygamie nicht zu?

Es ging mikr darum aufzuzeigen, dass Gottes Gnade und Gottes Langmut unermesslich gross ist und dass seine Wege mit seinen verschiedenen Geschöpfchen unterschiedlich sein kann ohne dass er auf die Grundsätze von Reinheit und Monogamie verzichten muss. Die Frage ist [i]nicht[/iu], weshalb der und jener oder ein anderer mehrere Frauen haben konnte, sondern ob Gott diese menschlich bestimmte Tatsache damals als keine Sünde besah, weil wir nichts von Strafe lesen. Was wäre wenn wir heute sofort für jedes Vergehen gegen Gottes Prinzipien sofort bestraft würden ? Existierten Du und ich noch, auch als wir noch nicht an Jesus Namen glaubten ?
Fordern wir Gottes Langmut und Geduld nicht heraus -egal was andere tun uns verbreiten-. Dieses (unser) Prinzip sollten wir immer verfolgen und will ich nahe bringen.
Sei gegrüsst
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Argus Magnus » So 14. Nov 2010, 22:33

Ich danke für die Antworten und entschuldige mich dafür, dass ich sie so lange nicht gelesen habe.
Ihr habt da eine ganze menge geschrieben :) Ich muss dass ganze noch einmal genauer durchlesen. Vielleicht taucht in naher Zukunft noch die eine oder andere Frage von mir dazu auf ;)

Ich möchte mich auch bei euch für die freundliche und verständnisvolle Art, in der eure Beiträge verfasst sind, bedanken. Dies ist, auch unter Christen, nicht selbstverständlich.


Und ich muss noch etwas klarstellen. Mir ist klar geworden, dass ich mich falsch ausgedrückt habe. Ich war nie der Meinung, das jeder GV einer Vermählung gleich kommt. Sondern nur, dass für zwei, die sich füreinander entschieden haben, der GV sozusagen der Start ins Eheleben, darstellt. (Ich weiss, das kommt völlig anders rüber aus meinen vorherigen Posts.. war wohl nicht ganz bei der Sache^^)

Ich bin einfach der Meinung (aber die kann sich ja noch ändern), dass für die Entscheidung, ob man zusammen ins Bett geht, vor allem die gegenseitige Liebe (!= verliebt sein) und der Wille, bis ans Lebensende zusammen und einander treu zu bleiben wichtig sein soll und nicht, ob man einen Eheschein ausgestellt bekommen hat. Natürlich birgt dies Gefahren, wer kann sich schon absolut sicher sein, was in 10, 20 , 50 Jahren sein wird. Aber dass ist, so wie ich dass im Moment sehe, nicht viel anders als wenn man verheiratet ist (soweit ich weiss, werden in der Schweiz ca. 50% aller 1. Ehen, bei 2. und 3. Ehen ist der Prozentsatz noch höher, geschieden).
Ich und meine Freundin sind seit über 2 Jahren zusammen. Allerdings nicht verheiratet. Und das wird noch einige Jahre (wegen bevorstehendem Studium) nicht möglich sein. Wir "dürfen" also noch lange nicht miteinander schlafen. Ich habe von Leuten gehört, und kenne selbst welche, die knapp 2-3 Monate, nach dem sie sich kennengelernt haben, heirateten. Ich bezweifle, dass dies die bessere "Lösung" ist (ich will niemandem unterstellen, (nur) wegen dem "sich näher kommen" geheiratet zu haben!)

mfg ArgusMagnus
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon ImHermes » So 14. Nov 2010, 22:44

Argus Magnus hat geschrieben:Ich bin einfach der Meinung (aber die kann sich ja noch ändern), dass für die Entscheidung, ob man zusammen ins Bett geht, vor allem die gegenseitige Liebe (!= verliebt sein) und der Wille, bis ans Lebensende zusammen und einander treu zu bleiben wichtig sein soll und nicht, ob man einen Eheschein ausgestellt bekommen hat.

Wenn ich "!=" lese, lese ich immer ungleich... Programmiersprache - tschuldigung :D
Natürlich birgt dies Gefahren, wer kann sich schon absolut sicher sein, was in 10, 20 , 50 Jahren sein wird. Aber dass ist, so wie ich dass im Moment sehe, nicht viel anders als wenn man verheiratet ist (soweit ich weiss, werden in der Schweiz ca. 50% aller 1. Ehen, bei 2. und 3. Ehen ist der Prozentsatz noch höher, geschieden).

Bei Zweitehen sollen es (von dem was ich mal kürzlich gehört habe) 80% sein...
Ich und meine Freundin sind seit über 2 Jahren zusammen. Allerdings nicht verheiratet. Und das wird noch einige Jahre (wegen bevorstehendem Studium) nicht möglich sein. Wir "dürfen" also noch lange nicht miteinander schlafen. Ich habe von Leuten gehört, und kenne selbst welche, die knapp 2-3 Monate, nach dem sie sich kennengelernt haben, heirateten. Ich bezweifle, dass dies die bessere "Lösung" ist (ich will niemandem unterstellen, (nur) wegen dem "sich näher kommen" geheiratet zu haben!)

mfg ArgusMagnus

Nach 2-3 Monaten vor dem Altar gestanden, oder sich "erst" den Heiratsantrag gestellt?

Du schneidest dabei eine nicht unrelevante Problematik an. Gerade da, frage ich mich auch, ob es das ist, was man mit dieser Regel bezwecken wollte... oder ob es nur darum geht, die Regeln so weit zu biegen, damit von vor Gott "bestehen kann" und keinen Fehler gemacht hat.

Gruss:
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Argus Magnus » So 14. Nov 2010, 23:55

da hast du richtig gelesen, dass "!=" soll ein nicht gleich sein (hat sich auch vom Programmieren eingeschlichen xD)

Nach 2-3 Monaten vor dem Altar gestanden.

mfg
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Jensbaum » So 12. Jan 2014, 18:08

An dieser Frage scheiden sich ja bekanntlich die Geister. Also rate ich Dir entscheide
selbst zu welchem Lager im Christentum Du gehören willst. Und auch welche Wichtigkeit Du diesem Thema
selbst schenkst. Liebe Grüße :praisegod:
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Jensbaum » So 26. Jan 2014, 15:22

Für meinen persönlichen Glauben, ist das überhaupt nicht wichtig, muss ich sagen. Man sollte sich generell nicht zu irgendetwas zwingen lassen, sei es dem Partner der unbedingt will oder dem Dogma, bis zur Ehe warten zu müssen. Da sollte jeder selbst für sich entscheiden.
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon onThePath » Mi 29. Jan 2014, 11:07

Ja sich treiben lassen, nach seinem eigenen Dafürhalten, nach Lust und Laune handeln,
das genau ist der Weg der Weltlichkeit. Manche halten es für die Freiheit.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon Ferne1 » Mi 7. Mai 2014, 12:50

Zio hat geschrieben:Nei uf ke fall!
Mach doch eifach was dir zueseit und ned was irgend e bible vo dir möcht!


Dafür stimme ich dir auch gerne zu!
Glaube und Wille zu haben, ist viel besser als Gegenstände zu besitzen.
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Re: Warte bes zur Eh..............?

Beitragvon SolaScriptura » Mi 14. Jan 2015, 11:27

hammer hat geschrieben:für die die es interessiert, message aus dem icf youthplanet über das thema beziehungen:

baue eine solide beziehung.mp3 (11.63mb)

mich hat die message extrem berührt und hat mir bestätigt, warum sex vor der ehe für mich nicht in frage kommt.



Der Link funzt ned :(

Kannst du es nochmals Uploaden ?


Danke^^
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon DerLimoMann » Di 20. Okt 2015, 01:10

Hallo alle zusammen,
ich kann dazu meine Erfahrung sagen, ich bin 22 Jahre und hatte auch noch keinen Verkehr, in meinen Augen ist es bloß Sex... Es ist wie das erste mal Auto fahren, du wirst dich dein ganzes Leben lang erinnern, ob du jetzt das erste mal mit einem Neuwagen fährst oder mit einem ausgelutschten rostigen Auto, wenn Ihr Heiratet (falls Ihr das wirklich tuen werdet, normalerweise ist so eine Teeniebeziehung nach Maximal 3 Jahren Schluss) dann kannst du ruhig mit Ihm schlafen, es wird aber nichts besonderes mehr sein. Aber stell dir jetzt die Frage, was ist wenn er doch nicht passt, was ist, wenn er nur mal zur Probe fahren will?! Du wirst dich schämen, deinem Nächsten Freund das zu erzählen... und wer ist schon scharf drauf einen Gebrauchtwagen zu kaufen? Jeder will lieber einen Neuwagen haben.

:D
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Le Chef » Di 20. Okt 2015, 08:25

DerLimoMann hat geschrieben:Hallo alle zusammen,
ich kann dazu meine Erfahrung sagen, ich bin 22 Jahre und hatte auch noch keinen Verkehr, in meinen Augen ist es bloß Sex... Es ist wie das erste mal Auto fahren, du wirst dich dein ganzes Leben lang erinnern, ob du jetzt das erste mal mit einem Neuwagen fährst oder mit einem ausgelutschten rostigen Auto, wenn Ihr Heiratet (falls Ihr das wirklich tuen werdet, normalerweise ist so eine Teeniebeziehung nach Maximal 3 Jahren Schluss) dann kannst du ruhig mit Ihm schlafen, es wird aber nichts besonderes mehr sein. Aber stell dir jetzt die Frage, was ist wenn er doch nicht passt, was ist, wenn er nur mal zur Probe fahren will?! Du wirst dich schämen, deinem Nächsten Freund das zu erzählen... und wer ist schon scharf drauf einen Gebrauchtwagen zu kaufen? Jeder will lieber einen Neuwagen haben.

:D


Da kann ich von meiner Warte aus nur sagen, ich hätte lieber einen gebrauchten Porsche 911 als einen neuen Fiat Panda. Und glaub mir: Wenn du da den Zündschlüssel langsam im Schloss drehst und der 6-Zylinder kommt richtig in Fahrt, dann willst du sicherlich keinen uneingefahrenen Fiat mehr.
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon lionne » Di 20. Okt 2015, 09:24

Le Chef hat geschrieben:Da kann ich von meiner Warte aus nur sagen, ich hätte lieber einen gebrauchten Porsche 911 als einen neuen Fiat Panda. Und glaub mir: Wenn du da den Zündschlüssel langsam im Schloss drehst und der 6-Zylinder kommt richtig in Fahrt, dann willst du sicherlich keinen uneingefahrenen Fiat mehr.

Das finde ich jetzt voll daneben! Es fängt schon damit an, dass Frau hier mit Auto verglichen wird. :warn:
Eine Frau kann nicht mit einem Auto verglichen werden... :x Wir Menschen, ob Mann oder Frau, sind nicht Wesen ohne Gefühle und einfach mechanisch/technische Konstruktionen....
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Le Chef » Di 20. Okt 2015, 09:29

lionne hat geschrieben:Das finde ich jetzt voll daneben! Es fängt schon damit an, dass Frau hier mit Auto verglichen wird. :warn:
Eine Frau kann nicht mit einem Auto verglichen werden... :x Wir Menschen, ob Mann oder Frau, sind nicht Wesen ohne Gefühle und einfach mechanisch/technische Konstruktionen....
LG lionne


Ich zitiere an dieser Stelle gerne Walter Röhrl:

"Man kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln - ein Auto braucht Liebe."
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Columba » Di 20. Okt 2015, 10:34

lionne hat geschrieben:
Le Chef hat geschrieben:Da kann ich von meiner Warte aus nur sagen, ich hätte lieber einen gebrauchten Porsche 911 als einen neuen Fiat Panda. Und glaub mir: Wenn du da den Zündschlüssel langsam im Schloss drehst und der 6-Zylinder kommt richtig in Fahrt, dann willst du sicherlich keinen uneingefahrenen Fiat mehr.

Das finde ich jetzt voll daneben! Es fängt schon damit an, dass Frau hier mit Auto verglichen wird. :warn:
Eine Frau kann nicht mit einem Auto verglichen werden... :x Wir Menschen, ob Mann oder Frau, sind nicht Wesen ohne Gefühle und einfach mechanisch/technische Konstruktionen....
LG lionne

Der Autovergleich wurde aber zuerst von DerLomoMann gebracht! ...und da ist der Vergleich schon daneben, wenn schon!

LG columba
Mein sind die Jahre nicht, die mir die Zeit genommen;
Mein sind die Jahre nicht, die etwa möchten kommen.
Der Augenblick ist mein, und nehm ich den in acht;
So ist der mein, der Jahr und Ewigkeit gemacht.

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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon firebird » Di 20. Okt 2015, 12:30

Hallo zusammen,

also eine Ehe ist glücklicherweise eine rein menschliche Sache und unterscheidet sich auch von der Paarung der Tiere. Eine tief harmonische Ehe ist wirklich ein Glück auf Erden. Dass eine gute Ehe gepflegt sein muss, versteht sich von selbst. Im Weiteren, und das ist heute wirklich vergessen gegangen, muss eine gute Ehe von beiden Partnern umsichtig vorbereitet worden sein.

Ob sexuelle Abenteuer oder sogar Promiskuitivität eine gute Ehevorbereitung sind, das bezweifle ich ernsthaft.

Nüüt für unguet
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Echt barmherzig sein kann ich nur, wenn ich weiss, dass ich selbst auf Barmherzigkeit angewiesen bin.

Allein bin ich ein schlechtes Team!
Doch mit Jesus Christus bin ich im besten Team!
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